Rezension: DARLING in the FRANXX
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Der Autor: hYperCubeHD



Der Anime: DARLING in the FRANXX

Die Metaebene – ein ominöser Begriff, der in Userkommentaren oder anderen unstrukturierten Amateur-Filmkritiken gerne in den Raum geworfen wird. Doch was ist diese Metaebene überhaupt? In Bezug auf handlungsbasierte, audiovisuelle Medien ist dies gar nicht so einfach zu erklären. Grundsätzlich beschreibt das Wort „Meta“ eine Art übergeordnete Draufsicht. In der Informatik gibt es beispielsweise das sogenannte Meta-Programm, bei dem es sich um ein Programm handelt, das (simplifiziert erklärt) andere Programme analysiert oder erstellt. Bei Film und Fernsehen wird der Begriff jedoch meist genutzt, um Elemente eines Werks zu beschreiben, die lediglich unter der Betrachtung des gezeigten Geschehens im Rahmen der präsentierten Form wirklich Sinn ergeben oder gar eine andere Bedeutung erhalten – die Metaebene eines Films funktioniert beispielsweise nur im Bewusstsein, dass es sich um einen Film handelt. Dies umfasst werkexterne Subtexte, über Struktur oder Pacing präsentierte Motive oder sogar Emotionsauslösungen auf Basis von Relatability. Solch Elemente zu erzeugen ist nicht einfach und erfordert ein gutes Verständnis der angesprochenen Themen, eine außerordentliche Liebe zum Detail und – am wichtigsten von allem – eine klare Vision über die Bedeutung des Werks. Hat man dies nicht, entsteht eine Serie wie DARLING in the FRANXX.

Beim Werk handelt es sich um einen 24 Folgen umfassenden Original-Anime, der aus einer Kooperation der Animationsstudios CloverWorks und Trigger entstand und von Januar bis Juni diesen Jahres im japanischen Fernsehen ausgestrahlt wurde. Als Regisseur agierte Gurren Lagann-Charakterdesigner Atsushi Nishigori, der ursprüngliche Autor der Handlung wurde hingegen nicht offiziell bekanntgegeben. Hierzulande präsentierte Crunchyroll den Titel als Simulcast.

In einer fernen Zukunft befindet sich die Menschheit in einem konstanten, lang andauernden Krieg gegen die mystischen Klaxosaurs. Die in riesigen, beweglichen Festungen namens Plantations lebende Bevölkerung nimmt dabei jedoch nicht selbst an Kampfhandlungen teil, sondern wird von Kindern, den sogenannten Parasytes, beschützt. Die Aufgabe der abgeschottet aufgezogen bzw. ausgebildeten Jungen und Mädchen liegt hierbei in der Steuerung großer Kampfmechs namens FranXX, die jeweils in (hetero(sexuellen)) Paaren kontrolliert werden müssen. Spezifisch für diesen Zweck gezüchtet, stellt die Verteidigung der eigenen Rassen somit den einzigen, vorbestimmten Lebenssinn dieser Individuen dar.

Normalerweise durch Erziehung und Training unterdrückt, beschäftigt dieser Umstand den Protagonisten Hiro sehr, nachdem der angehende FranXX-Pilot an seinem Eignungstest scheiterte. In Gedanken und Demotivation treibend traf der partnerlose Junge daraufhin auf ein unbekanntes Mädchen, deren Äußeres neben ihrer momentanen Nacktheit vor allem durch ihre roten Hörner geprägt wird, die aus ihrem Kopf hervorstehen. Die Identität der Besucherin stellt sich als Pilotin mit dem Codenamen Zero Two heraus, auch „Partner Killer“ genannt. Bereits kurze Zeit später wird die Plantation von den Klaxosaurs angegriffen. Im Kampfgetümmel wird Zero Twos FranXX stark beschädigt und erleidet eine Bruchlandung in der Nähe des unbeteiligten Hiro. Ihren Partner tot auffindend, fordert sie den Jungen auf, als Ersatzpilot des Mechs zu agieren. Zusammen schlagen die beiden den Angriff ohne größere Probleme zurück. Dies eröffnet Hiro die Möglichkeit, im Rahmen dieses Paares vielleicht doch seinen vorbestimmten Lebenssinn zu erfüllen. Doch um welchen Preis?

Manch einer würde sagen, dass es sich bei DARLING in the FRANXX um eine Action-Serie oder gar ein Drama handelt, generell ist es jedoch eher dem Genre Mystery zuzuordnen. Dies liegt zu großen Teilen daran, dass das Werk sein Worldbuilding mithilfe einer eingeschränkten Perspektive mystifiziert. Der Zuschauer erlebt die Geschichte beinahe vollständig aus der Perspektive der beleuchteten Gruppe von Parasytes und wird, genau wie diese, aktiv daran gehindert, sich ein schlüssiges Bild der Welt zu verschaffen. Durch unser Vorwissen aus dem realen Leben ändert sich jedoch gegenüber der Hauptcharaktere die gestellte Frage ein wenig: Statt „Wie und was ist die Welt?“ fragen wir „Wie hat sich die Welt in dieser fiktiven Zukunft verändert?“ Dies ist eine recht simple, jedoch zugleich unfassbar effektive Applikation der eingangs beschriebenen Metaebene. Mit fortlaufender Laufzeit werden somit den Kindern bzw. dem Zuschauer immer mehr Aspekte der Welt bewusst, die bislang verborgen blieben. Dies verändert die Sicht der Charaktere auf ihre eigene Existenz sowie ihren Lebenssinn und wirkt sich somit aufgrund ihrer aktiven Rolle in der Handlung durchaus auch auf das Geschehen aus. Grundsätzlich trägt dieses Element die Geschichte gut vorwärts und vermag es, durch die vielen neu entstehenden Situation immer wieder gut zu unterhalten – anfangs jedenfalls. Doch dies ist nicht der einzige Zweck der Mystifizierung der Welt. Die fehlende Erklärungsnot ermöglicht dem Werk, das Worldbuilding potentiell als integralen Teil der Metaebene zu nutzen, beispielsweise über die Repräsentation angesprochener Faktoren in der Form und Wirkung von Enthüllungen. Dies führt letztendlich zu einem Element von DARLING in the FRANXX, das für die Serie wichtiger ist, als manch ein Zuschauer meinen könnte – dem vermeintlichen Fanservice bzw. der Sexualisierung der handelnden Charaktere.

Teils minderjährige Protagonisten im Rahmen des Fanservice zu sexualisieren, ist ja bekanntlich nichts Seltenes, da ist sich jeder einig. Grundsätzlich ist dies auch verständlich, so gestaltet sich diese Praktik trotz der eigentlich dafür zu jungen Charaktere nicht als ethisch inkorrekt, schließlich handelt es sich nur um Zeichnungen und es sind somit keine wirklich minderjährigen Schauspieler involviert. Jedoch erfüllen diese Darstellungen außerhalb von Genre-Parodien wie Highschool DxD oder selfaware comedylastigen Werken wie Food Wars! eigentlich nie wirklich einen Sinn – deshalb werden sie Fanservice genannt. Bei DARLING in the FRANXX hingegen stellt die Sexualisierung der Parasytes einen integralen Bestandteil der Metaebene dar und wirkt sich auch mehr oder weniger subtil auf die Handlung aus. Wie bereits erwähnt, können die FranXX lediglich in Zweierteams gesteuert werden – genauer gesagt in Paaren bestehend aus einem Jungen und einem Mädchen. Dabei befindet sich die weibliche Pilotin in einer nach vorne gelehnten, schon fast hundeähnlichen Pose, der Partner sitzt eher breitbeinig dahinter und „steuert“ den Mech mit Steuerknüppeln, die am Hintern des Mädchens befestigt sind. Eine bekannte Sexstellung lässt grüßen! Doch dies ist nur der offensichtlichste Teil dieses Motivs. Beispielweise wird die enge Einsatzkleidung der Charaktere mit Ausnahme der Unterwäsche in einer unerklärten Technik wie Bodypaint auf den Körper gesprüht. Zudem ist die Kompatibilität der beiden Partner ein wichtiger Faktor, drückt sich jedoch primär durch die Effektivität des männlichen Parts beim „Starten“ aus. Ebenfalls so leicht auffällig ist, dass man bei den meisten Dialogen für das Steuern eines FranXX einfach den Begriff „Sex“ einsetzen kann, und es ergibt noch immer Sinn. Oder dass die männlichen Piloten „Stamens“ und die weiblichen „Pistils“ genannt werden – wie bei der Fortpflanzung einer Pflanze. Oder auch, dass in unglaublich vielen Szenen sogar die männlichen Charaktere auf eine Art und Weise sexualisiert werden, wie es sonst meist nur bei weiblichen der Fall ist. Die Aussage ist klar: Das Steuern des Mechs ist eigentlich primär eine Metapher für Sexualverkehr und sämtliche darauf aufbauenden Elemente behandeln eigentlich das Thema des jugendlichen Sexualtriebs. Und das ergibt aus Sicht der Handlung mehr Sinn, als man meinen könnte. So wird später enthüllt, dass die Bevölkerung der Plantagen nicht mehr physisch altern und anders als die gezüchteten Kinder auch über keine Fortpflanzungsorgane mehr verfügen. Somit wird der Sexualtrieb als etwas Negatives, Imperfektes angesehen, dass zu Vermeidung von Überpopulation eliminiert werden musste. Parasytes gelten als unrein. Und doch stellt nun eben diese jugendliche Sexualität die einzige Verteidigung der Menschheit gegen diesen als auch eher symbolisch zu interpretierenden Feind dar. Das sagt wahrscheinlich etwas aus. Nur was?

Die in DARLING in the FRANXX dargestellte generelle Bevölkerung beherbergt jedoch noch ein weiteres Motiv, das sich im Verlauf der Serie mit der Enthüllung von immer mehr Details zu einem tragenden Element des Werks entwickelt. Mit dem bereits angedeuteten Drang der Menschheit zur perfekten Entität geht nämlich etwas recht Wichtiges verloren: die Individualität. Dabei handelt es sich um ein ziemlich interessantes Thema, das gesellschaftswissenschaftliche, ethische und vor allem auch psychische Fragestellungen mit sich bringt. In der offensichtlichen (non-subtilen) Handlung der Serie nimmt der Verlust der Individualität einen elementaren Punkt im Worldbuilding ein. So lassen sich dutzende Unterschiede zwischen der gezeigten und der realen Gesellschaft auf eben diesen Verlust zurückführen, zudem wird das Thema in einzelnen plot-relevanten Dialogen direkt angesprochen. Insgesamt muss die offensichtliche Ebene dieses Motivs jedoch als leider recht plump und ideenlos in der Umsetzung bezeichnet werden, da generell kaum Antworten auf relevante Fragestellungen präsentiert werden. Etwas detailreicher gestaltet sich die subtilere Anwendung des Themas auf die Hauptcharaktere. So handelt es sich bei der gezeigten Gruppe an Parasytes um eine besondere Testgruppe, bei der die Individualität der einzelnen Teammitglieder in einem gewissen Rahmen nicht durch äußere Einflüsse unterdrückt wird. Diese Änderung äußert sich beispielsweise in der Nutzung von richtigen Namen, die Hiro im Rahmen seines konstanten Drangs nach Selbstfindung bereits schon in seiner frühen Kindheit verteilte. Oder auch darin, dass die Kinder über Emotionen wie Stolz, Scham oder sogar Liebe verfügen, die im Kampf tendenziell eher kontraproduktiv wären. Der Fokus der Charaktere auf die Entdeckung ihrer selbst und der Welt außerhalb ihrer eingeschränkten Blase stellt einen treibenden Faktor des Werks dar, der im Detail auch wirklich interessante Facetten zum Vorschein bringt, jedoch erneut sich nicht wirklich der Beantwortung realer Problemstellungen widmet.

Was, du wartest immer noch auf eine Antwort auf die Frage, was das Sexualtrieb-Motiv aussagt? Und fragst dich, wie dies mit dem Individualitäts-Motiv zusammenhängt? Ja, ich mich auch. Das elementare Problem der Metaebene von DARLING in the FRANXX ist nämlich, dass sich grundsätzlich ziemlich viel darauf befindet, das alles zusammen aber nicht wirklich Sinn ergibt. Gerade in Bezug auf das Thema des jugendlichen Sexualtriebs, das einen großen Teil des Grundkonzepts sowie der frühen Folgen einnimmt, hätte man durchaus erwarten können, ja eigentlich müssen, dass dies letztendlich eine wichtige Rolle im Werk einnimmt. An der Stelle, wo dies passieren müsste, beginnt das Werk sich jedoch davon abzuwenden und das zuvor stärker im Hintergrund befindliche Motiv der Individualität in den Handlungsverlauf einfließen zu lassen. Gerade dadurch, dass dieses ebenfalls keineswegs in der verfügbaren Tiefe erkundet wird, fühlt es sich eher danach an, dass man selbst nicht wirklich wusste, was das eigentlich zu bedeuten hat. Etwas peinlich, wenn man ehrlich ist. Eine simple, jedoch recht allgemein akzeptierte Regel des Storytellings ist, dass wenn der Autor nicht weiß, welchen Platz ein spezifisches Element in seiner Geschichte einnimmt, dieses schlichtweg keinen Platz darin hat und weggelassen werden sollte. Hier wurden hingegen einfach Ideen in den Raum geworfen, die letztendlich niemand wirklich zu Ende gedacht hat.

Animationstechnisch gestaltet sich DARLING in the FRANXX auch eher gespalten, jedoch aus einem völlig anderen Grund. Wie bereits eingangs erwähnt, sind mit CloverWorks und Trigger zwei verschiedene Studios für das Projekt verantwortlich. Eine wirkliche Kooperation gab es jedoch kaum. So übernahm das erstgenannte, ehemalige Substudio von A-1 Pictures den Großteil der Arbeit, während Trigger, die vor allem für Werke wie Kill la Kill und Little Witch Academia bekannt sind, lediglich die Animationsarbeit für fünf spezifische Folgen übernahm. Bei diesen handelt es sich keineswegs überraschenderweise um diejenigen, die die größten bzw. aufwendigsten Actionszenen umfassen. Trotzdem ist der für Trigger typische Animationsstil auch außerhalb dieser Folgen oft gut zu erkennen, was größtenteils an der Involvierung von Industrie-Legende Hiroyuki Imaishi in die Planung sämtlicher actionlastiger Sequenzen liegen dürfte. Außerhalb von diesen beginnt das Werk qualitativ etwas holprig, nimmt jedoch einer Weile Fahrt auf und kann durchaus mit starken Bildern überzeugen. Gerade die Kreativität in der Perspektivwahl muss hierbei gelobt werden. Die visuelle Umsetzung des bereits angesprochenen Sexualtrieb-Motivs ist gut gelungen und verleiht dem Anime eine sehr eigene Note. Zudem wird das Werk gerade gegen Mitte kurzzeitig sogar vergleichsweise „artsy“ in seiner Darstellung, wobei dies mit Blick auf die überladen unnütze Metaebene durchaus als etwas aufgesetzt bezeichnet werden kann.

Zusammenfassend lässt sich DARLING in the FRANXX als unterhaltsamer Mecha-Anime bezeichnen, der jedoch gerne mehr sein würde und beim Versuch, dies zu erzielen, ziemlich hart auf seine Fresse fällt. Wem dies egal ist und Serien eh primär als Entertainment genießen will, der wird sich an diesem Werk ohne Zweifel erfreuen. Ich hingegen freue mich darüber, die wahrscheinlich einzige Rezension zu Darling geschrieben zu haben, in der Zero Two kaum erwähnt wird. Sie ist maximal ok, don’t @ me.

Cube

KommentierenDanke!


Die letzten 10 Kommentare zu dieser Rezension:


Mystico-chan
Ich persönlich finde die Hälfte des Anime nicht benötigt. Ab den Punkt,
Warnung - Spoiler! [Klicken zum Anzeigen]

fängt erst wirklich der Anime an.
Bis zur 20. Folge ist der Anime gut, danach wird der wirklich nicht ganz so gut.

Die Idee ist ganz nett, das Ende ist nicht ganz das beste.


CottoncandyRoses
Ich empfehle diesen Anime soooo sehr! Ich hab mich am ende so ausgehäult ich konnte garnicht mehr anders.
Wird jetzt neben re:zero mein favorit. ♥


Mistermaan
Episode 20 war der Punkt wo der Anime Scheiße wurde


Rainman
Ach du HEILIGE ****

Ich dachte Anfangs, dass ich hier bei einem billigen Gundam-Abklatsch gelandet bin...

OH GOTT, ich lag sooo falsch...

an ALLE, die diesen Kommentar lesen...ich habe selten solch ein MEISTERWERK gesehen, und ich habe zu diesem Zeitpunkt laut proxer knapp 7000 folgen an Animes geschaut.


Ich will auch gar nicht anfangen hier dieses Meisterwerk zu beschreiben, denn dazu reicht die Kommentier-Sektion nicht aus.

(Kleine Notiz nur: Romance ist richtig genial vorhanden --> schreibe das, weil sowas für mich persönlich wichtig wäre, wenn ich mir einen Kommentar durchlese)


Ganz ehrlich...SCHAUT EUCH DIESEN ANIME BITTE AN !!!

Ihr werdet nicht enttäuscht sein.


miso-AMV
Der Anime hat mich persönlich teils sehr überrascht, meist positiv. Und wie du schön erwähnt hast... was dem Genre betrifft, da würd ich auch sagen, dass Mystery dazugehört.. ABER auch "Psychedelic". Somit wirkt der Anime mit all diesen Genres sehr aberwechslungsreich und ist somit gefühlsreich.
+ allgemeine Story
+ Charakterentwicklung
+ Animation
+ teils originell

- die paar letzten Episoden, da war die Story zu perplex bzw storytechnisch fehlte der rote Faden, die Handlung war teils ohne Sinn (womit mich der Anime somit sehr enttäuscht hat..da rund die ersten 20 Episoden wirklich sehr top waren, was die Story betrifft)

Vor allem was mich überraschte, was auch schon von paar Leuten erwähnt wurden.. war, dass zum Ende hin der Anime SEHR dem Neon Genesis Evangelion ähnlich war...xD oder anders formuliert, DitF hat sich etwas von NGE inspiriert. Aber im Endeffekt lässt sich mit NGE nichts vergleichen, NGE ist einfach zu "einmalig" : )

die Idee mit den Sitzposen im Cockpit...naja, fand ich persönlich zu übertrieben und teils war die Darstellung etwas zu anzüglich(zweidteutig)... aber damit haben sie halt was auch für die Ecchi-Fans was eingebaut.


Ragno1
DARLING in the FRANXX ist die "bessere" Version von NGE, weniger Tiefgang mehr Brüste.

I like :^)


Pølarfuchs
Also ich muss ehrlich zugeben das ich den Anime nicht als so stark "sexualisiert" empfand wie hier beschrieben. Ja die Stellung war halt sehr speziell, aber im Verlauf der Story, als wir mehr erfuhren fand ich sie sogar ganz passend. Jedenfalls mal was anderes als die normale Sitzpose wie in Neon Genesis Evangelion und vielen Anderen. *o-öhm*

Für mich war der Anime, bis auf die letzten 2-3 Folgen wirklich großartig und befindet sich seitdem in meiner Topliste.

Mehr hab ich eigentlich nicht mehr zu sagen, da ich @Schnoppdogg ´s Beitrag sehr passend hierzu fand.


Schnoppdogg
Bei dieser Rezension musste ich doch oft schmunzeln. Viele Punkte, die genannt wurden sind nunmal wahr. Auch wenn es viel "Hate" bzw. Unzufriedenheit mit dem nicht vorhersehbaren Plot-Twist kam, ist dieser Anime für mich auf meinen Top-Platzierungen.
Oft wird gesagt, dass Darling in the Franxx ein Abklatsch von diversen Anime ist. Ich würde es eher "Inspiration anhand erfolgreicher Anime" nennen. Nur weil ein Anime von der Art nah an einen anderen kommt heißt es noch lange nicht, dass es ein Abklatsch ist.
Aber hier, wie bei vielen Anime der Fall, sind die Meinungen der Community gespalten. Die einen mögen es die anderen nicht (aka Sword Art Online reference).

Ich fand den Anime toll. Wer was dagegen hat, ist für mich verständlich. Aber es eine "Zeitverschwendung" zu nennen würde ich zu keinem Anime sagen. Denn dieses Wort könnte man bei vielen Anime einsetzen und auch da würden es wieder Personen geben, die anderer Meinung wären.


LordDracir
Nette Rezension.

Ich denke aber der Anime lässt sich in einem kurzen Satz auch zusammenfassen:
*Inhale*
"Zeitverschwendung 2018".
Damit wäre eigentlich alles über den Anime gesagt *o-run*

Auch wenn der Anfang eigentlich noch vielversprechend war >.<