Rezension: Twin Star Exorcists
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Der Autor: hYperCubeHD



Der Anime: Sousei no Onmyouji

Ein Auto fährt einsam auf einer Landstraße. Es ist kein unglaublich schönes oder gar innovatives Auto, aber es ächzt nicht beim Fahren, bringt seine Insassen sicher ans Ziel und kann durchaus einen klassischen Charme aufweisen. Das Tempo ist recht niedrig, doch allein der Ausblick auf das Ziel und die Vegetation am Straßenrand reicht, sodass sich niemand langweilt. Auf einer längeren Geraden kommt das Fahrzeug jedoch urplötzlich ins Schleudern, bricht durch die Balustrade an der rechten Seite und stürzt einen 30 Meter hohen Abhang hinab. Dabei überschlägt es mehrfach, Spiegel und Antennen werden abgerissen, das Dach an mehreren Stellen auf Kopfhöhe hinab gedrückt. Unten angekommen ist das Objekt nur noch mit viel Fantasie als Auto zu identifizieren. Doch wie ein Wunder setzt sich der PKW erneut in Bewegung und erreicht letztendlich doch ein Zwischenziel der Fahrt. Eine Fortsetzung dieser scheint aufgrund des Zustands sehr unwahrscheinlich, jedoch reicht der Blick auf die verchromten Akzente des durch den Aufprall freigelegten Motorblocks, den gebeutelten Insassen ein kurzes Lächeln zu entlocken …

Wenig überraschend handelt es sich bei dieser Geschichte nicht um meine letzte Fernfahrt, sondern um das nur bedingt spaßige Schauerlebnis, das der Anime Twin Star Exorcists (Sousei no Onmyouji) mit sich bringt. Bei der 50 Episoden umfassenden TV-Serie des Studios Pierrot aus dem vergangenen Jahr handelt es sich um eine Adaption des gleichnamigen Mangas von Yoshiaki Sukeno, der seit 2013 monatlich in Shueishas Jump SQ erscheint. Die Regie führte hierbei Tomohisa Taguchi, den man am ehesten noch für seine Adaptionen des Persona-Franchises kennt. Wer nach dem Lesen dieser Rezension aus unerfindlichen Gründen den Drang verspürt, sich das Werk zuzuführen, der wird beim Streaming-Anbieter Crunchyroll fündig.

Die Serie handelt vom anfangs 14-jährigen Mittelschüler Rokuro Enmadou, der in seiner jüngeren Kindheit immer den Traum verfolgte, mal der größte Exorzist aller Zeiten zu werden. Die wichtigste Aufgabe eines solchen liegt in der Beseitigung der sogenannten Kegare aus der stellenweise durchbrechenden Parallelwelt Magano. Nach jahrelangem Training im jungen Alter kommt es jedoch zu einem mysteriösen Unglück, das Rokuros Leben in eine gravierend andere Richtung lenkt. Die Leichen der anderen angehenden Exorzisten vor Augen beschließt der störrische Junge, dass er nichts mehr mit seinem alten Traum zu tun haben will. Dies hält an, bis er die gleichaltrige Exorzistin Benio Adashino kennenlernt, die denselben ehrgeizigen Traum verfolgt. Als die beiden zudem aus dem Nichts vom Rat zu den legendären Zwillingsstern-Exorzisten ernannt werden, spitzt sich die Lage noch weiter zu. Die Träger dieses Titels sind nämlich dazu verpflichtet, zu heiraten und letztendlich ein Kind zu zeugen bzw. austragen, das die Kegare auf alle Zeit vernichten wird.

„Wo ist das Problem?“, werden sich nun viele fragen, „das hört sich doch alles wirklich spannend an.“ Und diese Personen haben absolut recht, denn die Prämisse des Werks ist durchaus vielversprechend. Sicher, es handelt sich recht deutlich um einen klassischen Shounen, der nicht unbedingt mit Innovation punkten wird, jedoch würde das stark auf die Charaktere fokussierte Setup durchaus einen unkonventionelleren Storyverlauf unterstützen. Und auch die Umsetzung wirkt anfangs gar nicht so verkehrt. So sind die ersten 20 Episoden, die in der Metapher der Einleitung die ruhige Fahrt repräsentieren, zwar etwas unfokussiert und lassen kaum ein Shounen-Klischee aus, aber dafür wurden die genretypischen Aspekte absolut solide ausgeführt. Die Dynamik zwischen den beiden Hauptcharakteren kommt gut zur Geltung und auch die humorvollen Szenen funktionieren an einigen Stellen – an anderen jedoch leider nicht. Dies trifft ebenfalls auf die Kampfszenen zu, die ständig zwischen spannenden Action-Sequenzen mit gutem Schnitt, starker Animation sowie ordentlichem Sound-Design und absolut einschläfernden Draufschlag-Duellen wechseln. Letztere sind zuzüglich zu ihrer Irrelevanz ebenfalls erschreckend schlecht inszeniert und animiert – eine frühe Warnung, die man wirklich ernst nehmen sollte.

Denn eines ist klar: Es ist grundsätzlich alles vorhanden, was man für eine gelungene Adaption als TV-Anime benötigt. Neben einigen interessanten Ideen zur Darstellung der Parallelwelt Magano und der Kegare, kann das Werk in der Theorie wunderschöne Charakterdesigns aufweisen. Die Augen der Protagonisten sprühen nur so vor Leben, die Gesichtszüge sind einzigartig und die Kleidungsstücke sowie Haare sind stilistisch eindrucksvoll gestaltet. Dass der Detailgrad der Sprites in einigen unwichtigeren Episoden etwas reduziert wurde und auch gelegentlich der für Pierrot typische Herdblick zu finden ist, ist an dieser Stelle noch nicht wirklich schlimm, da hierbei immer noch ein gewisses Grundniveau vorhanden bleibt. Eine weitere starke Grundvoraussetzung für die Serie bilden die gewählten Seiyuus. Neben Natsuki Hanae und Megumi Han in den Hauptrollen kann der Anime nämlich mit zwei weiteren aktuellen Stars der japanischen Synchronbranche in Form von Kaito Ishikawa und Ayumu Murase aufwarten, die auch alle trotz der fehlenden Tiefe ihrer Charaktere eine recht gute Performance abliefern. Die musikalische Untermalung ist eher der Kategorie „solide“ zuzuordnen, stellt jedoch gesamt gesehen immer noch einen positiven Aspekt des Werks dar.

Denn obwohl auf diese 20 Episoden genau wie in der Manga-Vorlage ein Timeskip folgt, entschied man sich, ab diesem Punkt einen vollkommen eigenen Weg einzuschlagen. Und das ist der Moment, an dem alle guten Ansätze und bereits erzielte Qualitäten mit Anlauf in die Tonne getreten werden! Das doch eigentlich ziemlich sicher fahrende Auto gerät durch einen Fahrfehler ins Schleudern und fällt von der Klippe. Anstatt nämlich weiterhin die Beziehung der beiden Hauptcharaktere, die sich in der übersprungenen Zeitspanne anscheinend überhaupt nicht geändert hat, kontinuierlich voranzubringen, wird der Fokus der Handlung lieber daraufgelegt, ihnen ein fremdes Kind zu überlassen und somit ihre Qualitäten als Eltern zu erkunden. Dies ist nicht nur stark verfrüht, zumal sich die beiden noch immer nicht mal so wirklich lieben, es hebelt auch Teile der bisherigen Charakterentwicklung vollkommen aus. Die durchlaufende Geschichte des ersten Abschnitts macht einer episodischen Struktur Platz, deren Mini-Arcs an Irrelevanz, Klischeehaftigkeit und Absenz jeglicher nur ansatzweise akzeptabler Dialoge nicht nur beinahe ersticken. Die vielen gut animierten Action-Szenen des Serienbeginns mussten auch weichen, zurückbleiben statisch und kreativitätsarm inszenierte Kämpfe mit stellenweise solch grauenhaftem Schnitt und Framing, dass man es durchaus mit einer Flash-Animation verwechseln könnte. Dasselbe gilt auch für die Charakter-Sprites in den ruhigeren Sequenzen, die fernab jeglichen Qualitätsstandards zu sein scheinen. Die Gesichter tragen keinerlei richtige Emotionen, Details wie Haare, Nasen oder Augen ändern teilweise mitten in der Szene die Position und Form, und wenn einmal eine Perspektive abseits der Frontalansicht gewählt wurde, dann sind die Proportionen eigentlich immer verzerrt. Am Ende dieses insgesamt 22 Episoden umfassenden Segments versuchen die Autoren mithilfe eines mehrfolgigen Arc-Finales, die unfassbar vielen losen Enden der Inkompetenz zu verknüpfen, und scheitern dabei erneut am fehlenden Verständnis dafür, was der Zuschauer überhaupt sehen will. Hierfür wird ein gewisses Event, auf das die gesamte Serie bis zu diesem Moment hinarbeitet, mehrfach angeteasert, aber immer wieder durch sinnlose Einwürfe unterbrochen. Das gibt dann leider auch noch dem letzten Restinteresse an den Charakteren den Rest. Die Metapher des Autos greift erneut, denn auch der Aufprall am Grund des Abhangs richtet immensen Schaden an.

Und dies ist eigentlich schade, denn in den verbleibenden acht Folgen findet die Serie durchaus wieder zu alter Stärke und kann letztendlich sogar einige stilistisch brillante Szenen aufweisen. Leider ist es an diesem Punkt bereits zu spät, denn obwohl die Umsetzung des stark philosophischen Finales durchaus funktioniert, entstammen die dabei zu beendenden Story-Stränge zu recht großen Teilen Episoden, an die man sich an diesem Punkt entweder nicht mehr erinnern kann oder einfach nicht mehr erinnern will. Stattdessen verdrückt man beim Blick auf die teilweise wunderschönen Szenen eine paar Tränen, da man sich bewusst wird, dass die Serie mit einem 24 bis 26 Folgen Umfang bei höherem Pacing wohl beinahe immer so ausgesehen hätte. Zudem wäre dem Werk dann auch die Möglichkeit gegeben, sich diese Sequenzen eventuell sogar auf einer handlungstechnischen Ebene zu verdienen.

Trotz dieser Besserung hinterlässt die Story nach dem Ende einen etwas faden Beigeschmack. Während nämlich die meisten Handlungsstränge überraschend passabel abgeschlossen wurden, hat ein bestimmter Aspekt des Werks ganz besonders unter dem Klippensturz gelitten: Die romantische Beziehung zwischen Benio und Rokuro. Denn anders als die gleichnamige Manga-Vorlage, die durchaus gelegentlich ein bisschen Fan-Service vorweisen kann, gestaltet sich die Anime-Adaption als überraschend prüde. Dadurch wirkt die gesamte Romanze so unnatürlich und klischeehaft, dass sie einfach nicht glaubwürdig ist. Ein Wink mit dem Zaunpfahl: Wenn deine Serie, die förmlich mit der Prämisse beginnt, dass die beiden Protagonisten einander heiraten und Kinder kriegen müssen, damit endet, dass sie sich ein paar Mal in verschiedenen Intensitäten küssen, dann grenzt das beinahe an Themaverfehlung. Wenn schon ein vom Manga abweichender Pfad gewählt wurde, wären wenigstens die Hochzeit und der Blick auf das erste Kind nötig gewesen, um den Zuschauer zufrieden zu stellen.

Twin Star Exorcists ist keinesfalls eine schlechte Serie. Es ist ein unfassbar durchschnittlicher Shounen-Anime, der leider sein Potential immer wieder durchblitzen lässt. So was ärgert mich persönlich noch viel mehr, als wenn das Werk komplett fürchterlich wäre, denn es ist nicht wirklich schwer, sich auszumalen, um welch eine tolle Inkarnation des Genres die Szene hätte bereichert werden können. Eine weniger rutschige Straße und ein kompetenter Lenker hätten wohl schon dafür gereicht.

Cube

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Die letzten 10 Kommentare zu dieser Rezension:


FairyTailloverin20
Also du hast leider Recht auch wenn ich ein großer Fan bin stimme ich dir beim meisten zu, außer das mit dem Kind, da stimme ich dem Mangaka vollkommen zu die Zeit war dafür schon vollkommen Reif. Außerdem steckte in dem Anime bzw. Manga meiner ( und ich glaube auch deiner, ich erinnere mich nicht mehr daran ) Meinung nach noch viel mehr drinne. Viel mehr habe ich nicht zu sagen außer das ich trotz seiner manchen Makel einer großer Fan dieses Anime bzw. dieser Mangareihe bin.


Asuka..
Gute Rezension!Kritisch gehalten aber trotzdem auch positive Aspekte aufgezählt.So sollte es sein.Ich habe nur ein paar Folgen vom Anime gesehen und fand es eher...meh.Ich kann nicht viel dazu sagen.Ja,es hatte schon seine überzeugenden Seiten aber wirklich gereizt hat es mich nicht.Natürlich habe ich es nicht abgebrochen.Ich wollte es mir nur mal für später aufheben.So wie ich mitbekommen habe,bekommt der Anime schon ziemlich viel Kritik ab.Naja,das hört sich auch verständlich an,von dem was ich mitbekommen habe.Ich vertraue Studio Pierrot auch nicht mehr ganz was Animes angeht.Ich erinnere mich an einige ziemlich gute Werke,wie z.B Great Teacher Onizuka und natürlich Akatsuki no Yona aber mehr nennenswerte gibt es nicht.Zumindest die Animation sieht ganz gut aus.Wobei der Zeichenstil mich nicht wirklich überzeugen konnte.Ich schaue mir den Anime erst mal zu Ende an,bevor ich großartig dazu was sage.


tachikoma4
Danke für die klasse Rezension, aber ich muss schon sagen, der Anime ist bei dir viel zu gut weggekommen!
Ich hatte für eine Subgruppe die Übersetzung dazu gemacht und jede einzelne Folge kam mir wie eine Ewigkeit vor.
Ich hätte den Anime definitiv anders bewertet.


DarkStrawhat
Ich für meinen Teil kann dir in den meisten Punkten nur zustimmen. Erst einmal eine durchaus sachliche Rezension, die genau die Schwächen bzw. auch Stärken von Sousei no Onmyouji fokussiert. Man mags kaum glauben, aber ich hab den Anime wirklich all die Wochen begleitet und immer regelmäßig geschaut, was aber gerade ab Folge 20 deutlich (!) sehr schwer war. Ab dem Zeitpunkt weiß ich eigentlich gar nicht mehr warum ich überhaupt weitergeschaut hab, denn diese Folgen mit dem Kind und den beiden Zwillingssternen war dermaßen zäh und langatmig, dass es schon fast zum Einschlafen anregt...

Prinzipiell war ich aber von dem Zeichenstil (zu Beginn) noch überzeugt und die Soundtracks, die am Ende der ersten Folge bzw. in der zweiten kurzzeitig zu hören waren, haben mich auf jeden Fall dazu bewogen weiterzuschauen. Aber nach und nach konnte ich feststellen, dass der Anime deutliche Schwächen hat, die du auch schon erläutert hast. Das Ende dagegen war meiner Ansicht nach jetzt auch nicht der perfekte Abschluss für das Werk, aber es war immerhin zufriedenstellend, sodass ich den ganzen Anime nicht als pure Zeitverschwendung abstempeln konnte. Denn zwischenzeitlich hab ich wirklich meiner verlorenen Zeit hinterher getrauert...^^ Aber gut, der Anime hatte auch seine guten Momente, insgesamt würde ich ihn jedenfalls als großes Auf und Ab bezeichnen. Letztlich fällt es mir aber schwer, den Anime weiterzuempfehlen, da gibts eindeutig besseres was man gesehen haben sollte.


Sniperace
Bravo, echt fair bewertet. hYperCubeHD, Du hast schön die positiven Punkte wie auch die negativen genannt. Und dieser Anime macht es nicht leicht:(

Manch Einer wird den Anime schlechter bewerten, manch einer besser. Am Ende hat dafür das Studio die Verantwortung. Es wäre sicher besser gegangen, da bin ich mir sicher.
Ich persönlich bin ab einem bestimmten Zeitpunkt einfach fassungslos gewesen, was da auf die Zuseher (in den Filler Folgen) losgelassen wurde und vielleicht wissen es Manche, ich hab den Anime am Anfang massiv verteidigt. Von daher hab ich irgendwann einfach nicht weitergeschaut, wobei ich es eines Tages wohl noch tun werde. Deswegen hab ich mein Bewertung aus dieser Zeit stehen lassen (einfach als Zeitkapsel).

Dieser Anime ist ein perfektes Beispiel dafür, warum mittlerweile etliche Leute eine gewisse Abneigung gegenüber Pierrot entwickelt haben. Pierrot ist kein Studio, dass es nicht beherrscht gute Animation und optische Präsentation zu machen und stellenweise sieht man es ja auch in diesem Anime. Doch dann wird man mit Fillerfolgen in optischer Quali traktiert, viel schlimmer geht es nicht und gleichzeitig, wird mit kaum durchdachter Handlung dieser Folgen, die Story des Original durchbrochen - nicht gut, gar nicht gut.
Okay, mag sein, dass Pierrot mehr unter dem derzeitigen Animatoren Mangel leidet, einfach weil Longrun und längere Anime durch dieses Problem derzeit einfach schwieriger umzusetzen sind, doch dann haben sie einfach zu viele Projekte oder zahlen nicht genug, um genug und vor allem gute Leute zu bekommen. Beides ist keine Lösung, weniger ist manchmal mehr.
Liebes Studio Pierrot, ich weis ihr könnt es besser, konzentriert euch auf eure Stärken und verhindert doch bitte diese Einbrüche, die sind mit Sicherheit kein gute Werbung.


Summa Summarum kann man bei diesem Anime wirklich sagen, dass es wohl besser ist beim Manga zu bleiben. Stellenweise hatte ich Hoffnung, dass der Anime einfach eine Alternative ist, die etwas anders abläuft, doch ab eine bestimmten Punkt haben es die Macher einfach in den Kübel gehaut. Dieser Anime macht es Einem schwer, wie soll man sich sowas ansehen, im Endeffekt muss man sich fast alle Folgen ansehen (auch die miesen), sonst verpasst man etwas Wichtiges und am Ende sollte man versuchen die miesen auszublenden.

Empfehlung gibt es von mir für den Manga. Der Anime ist nur was für Leute, die akzeptieren, dass Studios große Fehler machen und stellenweise überfordert sind oder einfach total daneben sind.

Schöne Grüße
Sniperace


MelomaL
Manchmal sollte man doch nur den Manga lesen und damit zufrieden sein?
dennoch gab ich diesem Anime auch eine Chance und ja... manchmal kam ein Gefühl von ~gelungen auf... manchmal sowas wie ~ernüchterung... würde es als Berg -und Talfahrt bezeichnen. Es ist nicht schlecht... ab und zu sogar ganz gut umgesetzt. Aber manchmal auch nicht wirklich gut genug um voll zu befrieden.
Man kann ihn sich ohne schlechtes Gewissen anschauen... er hat genug Gutes gemacht.
Aber wer gerne liest... der sollte sich den Manga geben <3


Agent77326
Ich stimme vollkommen zu, dass die Regie ab so Folge 20 alles bisher schön aufgebaute in die Tonne tritt und einfach alles nur noch bergab geht... Ich habe mich hierbei auch zwischenzeitlich sogar gefragt, ob dass überhaupt noch der selbe Anime ist, da der Zeichenstil sich auf einmal änderte (und zwar nicht zum Besseren). Aber zugeben muss ich, Potenzial war ausreichend vorhanden, wurde aber verschleudert.