Rezension: Nagi no Asukara
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Der Autor: hYperCubeHD



Der Anime: Nagi no Asukara

Alles in der Natur strebt zum Gleichgewicht, zur bestmöglich harmonierenden Strukturierung aller Komponenten. Dieser philosophische Grundsatz lässt sich auch auf das menschliche Wesen selbst beziehen, so sucht der Mensch sein gesamtes Leben nach Stabilität und Geborgenheit. Jedoch handelt es sich bei dieser Suche keineswegs um einen einmaligen Prozess, denn ein weiteres Naturgesetz besagt, dass sich die Bedingungen für eben diesen Zustand der Harmonie laufend ändern und somit ein niemals endender Fluss des Wandels existiert. Die Angst vor Veränderung ist für den Menschen etwas ganz Natürliches, da es dem Konzept der Stabilität direkt widerspricht. Diese ist auch keinesfalls etwas rein Theoretisches, so waren wir alle mindestens einmal im Leben damit konfrontiert, dass wir durch eine von Grund auf neue Situation überfordert und gestresst waren: Ein Wechsel an eine neue Schule oder einen neuen Arbeitsplatz, ein Umzug in eine ungewohnte Umgebung, oder ein großer Wandel in der Liebe sind nur ein paar der möglichen Formen der Veränderung, denen man erliegen könnte. Die möglichen positiven Folgen einer Veränderung können durchaus Freude bereiten, jedoch sorgt das oftmals damit verbundene Handeln gegen menschliche Instinkte für Unbehagen und Unsicherheit; die Geborgenheit geht zeitweise verloren.

Ironischerweise ist die Phase, in der übernatürlich viele dieser unangenehmen Veränderungen auf einen Menschen zukommen, auch eine, in der eine psychische Instabilität vorliegt, die in keinem anderem Zeitpunkt im Leben als so gravierend bezeichnet werden kann: die Adoleszenz. Diese beginnt in der späten Kindheit, umfasst die Pubertät und endet mit dem vollen körperlichen und emotionalen Übergang ins Erwachsensein. In diesem schwierigen Alter befinden sich auch die Protagonisten der Serie Nagi no Asukara, in der das Konzept und die Angst vor Veränderungen im Rahmen einer Slice-of-Life-Geschichte mit Fantasy-Elementen thematisiert werden. Beim Werk handelt es sich um einen 26 Folgen umfassenden Original-Anime aus der Feder von Mari Okada, der unter der Leitung von Toshiya Shinohara beim Animationsstudio P.A. Works entstand und Oktober 2013 im japanischen TV seine Premiere feierte.

Menschen, die unter Wasser leben? Was für uns unmöglich scheint, ist in der Welt von Nagi no Asukara etwas ganz Natürliches. So lebte die gesamte Menschheit einst tief im Meer, bis einige Individuen dem endlosen Nass den Rücken zukehrten und beschlossen, lieber an Land zu leben. Doch diese Aktion blieb keineswegs ungestraft und der Gott des Meeres nahm den Flüchtigen ihre „Ena“ – die natürliche Schutzschicht des Körpers, die den Menschen erlaubt, unter Wasser zu atmen. Die beiden nun entstandenen Völker hielten weiterhin Kontakt, jedoch sorgten die verschiedenen Lebensumstände und Kulturen nahezu unvermeidbar für die Bildung einer tiefen Kluft zwischen den Landes- und Meeresbewohnern.

Dies interessiert Hikari Sakishima eigentlich nicht wirklich. Der 14-jährige Sohn des Hohepriesters der Unterwasserstadt Shioshishio ist unter Wasser geboren, wuchs unter Wasser auf, geht unter Wasser zu Schule, und kümmert sich kein bisschen um die Probleme der „Schwerkraftkrüppel“. Jedoch kann er sich nicht ewig der Oberfläche entziehen, denn aufgrund der allgemein wenigen Kinder im Dorf (es sind nämlich nur vier) wurde entschieden, die dort ansässige Schule zu schließen. Hikari und seine Freunde Manaka, Chisaki und Kaname sind von nun an gezwungen, die Bildungseinrichtung der naheliegenden Fischersiedlung zu besuchen, was gerade dem impulsiven Pubertierenden absolut nicht schmeckt. Mal abgesehen vom omnipräsenten Alltagsrassismus, den sich die Kinder beider Völker unterbewusst von ihren Eltern angeeignet haben, hilft es dabei selbstverständlich erst recht nicht, dass seine große Kindheitsliebe Manaka Mukaido direkt bei ihrem ersten schulischen Landgang auf den ruhigen Meerliebhaber Tsumugu Kihara trifft und sich prompt in ihn verliebt. Und auch für die anderen Jugendlichen aus dem Meer wird es langsam Zeit, ihr Werben um ihre geheimen Schwärme zu intensivieren, denn die Konkurrenz vom Lande könnte in Anbetracht der kommenden Ereignisse ihr geringstes Problem werden.

Die Geschichte legt ihren Fokus merklich auf die fünf Hauptcharaktere und deren Beziehungen untereinander. Das leicht fantastisch angehauchte Universum liegt eher im Hintergrund, hilft aber gerade durch seine angenehm schrittweise voranschreitende Exposition in den ersten paar Episoden, eine typische Problematik bei Slice-of-Life-Serien geschickt zu umschiffen. So benötigen Werke dieses Genres meist eine gewisse Zeit, bis der Zuschauer die einzelnen Charaktere voll erfasst und eine emotionale Bindung zu ihnen aufgebaut hat, wodurch selbst viele der populärsten Vertreter unter einem langsamen und uninteressanten Anfang leiden. Bei diesem Original-Anime wurde jedoch merklich darauf geachtet, dass die Serie auch Spannung erzeugt, ohne die Figuren wirklich kennen oder mögen zu müssen, schließlich bietet hier die Lore auch abseits von ihnen genug, um Interessierte bei der Stange zu halten.

Der Anime startet mit einer grundlegenden Veränderung im Leben der Protagonisten und führt den Zuschauer somit bereits sehr früh an die Grundthematik des Werkes heran. Diese ist auch keineswegs nur ein Vorwand für pseudointellektuelle Dialoge über die Psyche des Menschen, sondern lässt sich auch auf den Aufbau des Handlungsfadens selbst beziehen. Bei der Betrachtung des Werkes mit dieser These im Hinterkopf kristallisiert sich auch einer der interessantesten und wichtigsten Unterschiede zu anderen Slice-of-Life-Serien heraus: Der Plot verzichtet komplett auf Stagnation. Es passiert immer irgendetwas in der Geschichte und falls mal die Möglichkeit existieren würde, dass sich eine gewisse Situation etablieren könnte, dann kommen die Autoren bereits schon mit dem nächsten großen Plottwist um die Ecke! Der dadurch entstehende Flow ist unfassbar spannend und macht das Werk auch für eine Zielgruppe interessant, die diesem Genre sonst eher wenig abgewinnen kann. Nach ungefähr der Hälfte der insgesamt 26 Episoden wird die Serie kurzzeitig sogar ein wenig actionreich und bringt ein paar einschneidende Veränderungen mit sich, deren Ausprägung und Relevanz für den Handlungsverlauf als durchaus sehr untypisch für das Genre einzustufen sind, da sie dessen grundsätzlicher Natur klassischerweise widersprechen. Diese bilden zudem die Basis für eine brillante zweite Hälfte, die mit ihren starken Emotionen und intelligenten Dialogen einen jeden begeistern können sollte.

Doch der Wandel und dessen Problematik ist nicht das einzige Thema, das von der Serie angesprochen wird. Nagi no Asukara erzählt eine Geschichte über soziale Strukturen, die Kultur und Erhaltung der eigenen Rasse über Verständnis und Weltoffenheit stellen. Dies mag auf den ersten Blick ziemlich fremd wirken, wird jedoch in gewissen modernen Gesellschaften immer noch so praktiziert. Der Anime schafft es durchaus, diesen Konflikt interessant darzustellen, ohne in einen zu harten Ton abzudriften. Rassismus und dessen Weitergabe über Erziehung wird zwar thematisiert und nimmt gerade in den ersten paar Episoden einen nicht unerheblichen Teil der Geschichte ein, jedoch sorgt der in diesem spezifischen Plot-Punkt sehr positiv orientierte Handlungsverlauf dafür, dass man die Serie nicht mit dem Gefühl beendet, dass Rassismus für die Charaktere ein großes Problem wäre. Ob dies als gut oder schlecht einzuordnen ist, hängt vollends von der Erwartung des Zuschauers ab, über Drama verfügt das Werk nämlich sonst auch schon genug.

Denn eines muss jedem klar sein, der diese Serie in Angriff nimmt: Es handelt sich keinesfalls um eine sogenannte RomCom, also eine romantische Komödie. Der Humor liegt die ganze Laufzeit über merklich im Hintergrund und wird somit komplett vom stark ausgeprägten Drama-Faktor des Werkes überschattet. Dieser wird durchaus auch von den schwierigen, verallgemeinerbaren sozialen Problemstellungen bedient, jedoch entfaltet sich die wahre emotionale Kraft der Serie erst so wirklich bei den persönlichen Beziehungen und Geschichten der Charaktere. Diese sind sehr schön und nachvollziehbar geschrieben und bieten dem Zuschauer somit genug Ankerpunkte in der Haupthandlung, damit dieser bei der Stange bleibt. Neben den hoch interessanten und komplexen Beziehungen zwischen den einzelnen Figuren, die sich selbst mit einem Relationsdiagramm nur schwer darstellen lassen, sind zudem vor allem die Charakterentwicklungen zu loben. Diese sind – wie es von einem Werk mit der Thematik „emotionale Auswirkungen von Veränderung“ zu erwarten ist – durchaus vielfältig und können mit einigen überraschenden Wendungen aufwarten; gerade durch und nach dem bereits erwähnten Plot-Twist in der Serienmitte.

Auch die relativ hohe Anzahl an Protagonisten, die sich anfangs noch auf fünf beläuft, im Verlauf der Serie jedoch ansteigt, stellt kein wirkliches Problem dar, da alle sich klar charakterlich voneinander abgrenzen und somit dem Zuschauer eher mehr Auswahlmöglichkeiten bieten, als dass sie ihn verwirren. Gerade die Personalisierung des zentralen Hauptcharakters Hikari gestaltet sich als hochinteressant, da seine leicht labile und teilweise noch sehr kindliche Persönlichkeit eine perfekte Leinwand für die in der Serie transportierten emotionalen Entwicklungen darstellt. Die qualitativ hochwertige Präsentation dieser gestaltet sich normalerweise als unfassbar schwer, doch der talentierte Natsuki Hanae meistert diese Aufgabe mit Bravur und verzaubert mit einer Performance, die es in dieser Form nur extrem selten zu hören gibt. Allgemein muss man die gewählten Seiyuus durchweg loben, denn keine einzige der durchaus schweren Rollen musste mit einer nicht zufriedenstellenden Vertonung auskommen. Lediglich die hohe Stimme von Kana Hanazawa könnte einen manchen ein wenig stören, jedoch fällt dies im Gesamtbild nicht wirklich ins Gewicht.

Die optische Gestaltung des Werkes lässt sich hingegen einfach nur als grandios bezeichnen. Die Hintergründe sind detailreich und wirken lebendig, Wetter- und andere Partikeleffekte sind stark ins Gesamtbild integriert und agieren somit keineswegs als Störfaktoren. Durch die Thematik des Werkes musste selbstverständlich ebenfalls ein gewisser Fokus auf Animation, Farbe und stilistische Einbindung des Wassers bzw. des Meeres gelegt werden und das Endergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Das merklich in den oberen Regionen angesiedelte Animationsbudget ermöglichte zudem die partielle Nutzung von qualitativ hochwertigen CG-Effekten, die durch die eh durchweg stimmige Bildgestaltung oft schon fast verschwenderisch wirken, somit ist deren Spärlichkeit im Werk keineswegs zu verurteilen oder gar zu kritisieren. Bei der Farbwahl legten sich die Verantwortlichen merklich auf diverse Weiß- und Blautöne fest, wobei gerade letztere eine durchaus starke Variabilität in der Dunkelheit aufweisen können.

Das Einzige, woran sich hier die Geister durchaus scheiden könnten, sind definitiv die Charakterdesigns. Sicher, die große Varianz an Frisuren, Körpergrößen und anderen spezifischen Merkmalen ist durchaus eindrucksvoll, wofür man das verantwortliche Studio auch loben muss, jedoch sind die riesigen Augen, die fast komplett von der kolorierten Iris ausgefüllt werden, wirklich als Geschmackssache zu bezeichnen. Anfang der 2000er noch fast der Standard bei Mangas und Animationswerken, sieht man diesen Stil aktuell kaum mehr, was meist am hohen Aufwand liegt, der mit dem konstanten Zeichnen solch detailreicher Augen in jedem genutzten Sprite einhergeht. Dass man sich hier trotzdem dafür entschieden hat, ist durchaus mutig und verleiht den Charakteren noch ein Stück weit mehr Ausdrucksstärke, als sie ansonsten hätten. Die Farbe der Iris hat zudem Relevanz in der Handlung: So verfügen alle Träger einer Ena über hellblaue Augen, während diese bei Landmenschen eher grau dargestellt werden. Durchaus anmerken muss man noch, dass das Werk über Fanservice für beide Geschlechter verfügt, so fängt die gewählte Perspektive nicht selten den Hintern eines männlichen Protagonisten oder die Brüste eines weiblichen Charakters ein, auch Nacktheit ist gelegentlich vorhanden. Dies nimmt jedoch zu keinem Zeitpunkt überhand und sollte auch allgemein nur einem geringen Teil der Zuschauerschaft bewusst ins Auge fallen.

Anders als die pompöse, schon fast überladene Optik nimmt die musikalische Untermalung des Werkes eine sehr hintergründige Rolle ein. Die oft minimalistisch wirkenden Stücke, die meist dem Klavier oder verschiedenen Zupfinstrumenten entstammen, begleiten die Szenen auf eine sehr ruhige und sanfte Art und Weise. Dass hierbei durchaus ein einheitlicher Stil erkennbar ist, ist bemerkenswert, schließlich entstammt der OST einer Kooperation von fünf verschiedenen Interpreten, die jeweils einzelne Stücke zum Gesamtwerk beisteuerten. Die dadurch entstandene einheitliche Vielfalt ist jedoch durchaus vorteilhaft, so ermöglichte sie den Regisseuren, viele Grundthemen für Orte und Personen zu implementieren, die sich durch das gesamte Werk ziehen, und viel zur Atmosphäre beitragen. Die beiden Opening-Tracks der Sängerin Rey sind ebenfalls gut gelungen und unterstreichen merklich die positive Seite des Animes, ohne jedoch die integrierte Dramatik völlig außer Acht zu lassen. Das zweite Opening weist zudem eine selten gesehene Besonderheit auf, so pausiert der Gesang an einer ruhigen Stelle kurzzeitig und ermöglicht einem Charakter der Serie, ein paar storyrelevante Worte zu verlieren. Die beiden Endings, die von der Künstlerin mit dem passenden Namen Nagi Yanagi eingesungen wurden, sind ebenfalls sehr schön und bilden gemeinsam mit den ruhigen Animationen eine gelungene Symbiose.

Zusammenfassend lässt sich Nagi no Asukara als ein Meisterwerk des Slice-of-Life-Genres bezeichnen! Dies hängt auch nur indirekt damit zusammen, dass es in allen erforderlichen Bereichen eine wahrhaft gute Figur macht oder dass es ein riesiges Potential mitbringt, den Zuschauer emotional zu packen und zu berühren. Die große Stärke des Werkes liegt in Wahrheit darin, dass es auch Zielgruppen anspricht, die mit diesem Genre normalerweise nicht wirklich vertraut sind. Sicher, es enthält kaum Action und drückt sich visuell eher in langsamen detailreichen Bildern aus, als in hektischen Kamerafahrten. Eine Serie mit einem solchen Fokus könnte für manche eine große Veränderung darstellen, und Veränderungen sind – wie es auch in der Serie thematisiert wird – grundsätzlich gegen die menschliche Natur und bereiten somit Unbehagen. Jedoch zeigt der Anime ebenfalls, dass man Veränderungen auch annehmen muss, da sie einen festen Bestandteil des emotionalen Reifeprozesses darstellen; also warum sollte man es nicht einfach mal versuchen?

Cube

KommentierenDanke!


Die letzten 10 Kommentare zu dieser Rezension:


hYperCubeHD
MehrGehtNicht schrieb:
Was ist eigentlich deine persönliche Meinung zur Darstellung der Augen?

Hi MehrGehtNicht,

ich persönlich bin normalerweise kein Fan diesem Stil, da er meiner Meinung nach dem aktuellen Trend zum Realismus widerspricht und zudem auch einfach durch dessen Verbreitung Anfang der 2000er einfach zu viele Serien damit existieren. Somit war ich ursprünglich nicht so davon angetan, jedoch war das restliche Charakterdesign gut genug, mich davon zu überzeugen, dass das Werk auch visuell einen Blick wert sei. Beim Anschauen des Animes selbst hingegen gewöhnte ich mich sehr schnell daran und nun kann ich mir das Werk ohne die großen Augen gar nicht mehr wirklich vorstellen. Ich mag die kleinen Ringe am unteren Rand der Iris und die tollen Spiegelungen die sich gelegentlich ergeben. Zudem bin ich der Meinung (wie in der Rezension erwähnt), dass große Augen durchaus das Potential haben, Emotionen besser zu vermitteln, dazu muss allerdings der Stil voll durchgezogen werden (was hier definitiv der Fall war)."Leben" in solchen Augen zu erzeugen benötigt zudem auch deutlich mehr Animationsarbeit, als es bei normalen Augen der Fall wäre, dies hier zu begründen, würde jedoch den Rahmen sprengen.

Deiner These, dass bei neueren Charakterdesigns gespart werde, muss ich jedoch widersprechen. Die heutigen, kleineren Augen erfordern nämlich immer noch deutlich Aufwand in der Produktion, als es bei den großen Augen der frühen 2000er der Fall war. Hierfür verlinke ich dir einfach mal einen kleinen Artikel, in dem sich ein japanischer Animator darüber beklagt, dass vor allem die heutigen Augen dafür verantwortlich sind, dass Sprites so unfassbar viel Zeit benötigen, wodurch der pro Bild bezahlte Mitarbeiter kaum mehr etwas verdient. Somit sind große Augen keinesfalls besser als ihre kleinen Vertreter, sie sind nur ungewöhnlicher und das Projekt wird höchstwahrscheinlich etwas mehr Zeit benötigen.

LG, Cube

PS: Ist das Gedankengebäude mietfrei? xD


MehrGehtNicht
Beeindruckende Rezension, herzlichen Dank Cube!
Du hast eigentlich alles sprachlich meisterhaft auf den Punkt gebracht und ein fantastisches analytisches Gedankengebäude zur Serie aufgebaut.

Eine Frage: Was ist eigentlich deine persönliche Meinung zur Darstellung der Augen?
Kannst ja ruhig eine andere Vorliebe haben, aber ich finde gerade diese großen ausdrucksstarken Augen geben den Charakteren etwas ungemein persönliches, authentisches und emotionales mit.
Im Vergleich dazu empfinde ich die neueren, auf "Sparschiene" produzierten Charakterdesigns als viel unnatürlicher und unwirklicher...

Grüße
MehrGehtNicht


Scharlach
Das nenne ich mal eine herausragende Rezension. Am Anfang hatte ich Zweifel; habe diesen Anime sogar abgebrochen (nach den ersten 2 min (dämlich oder?)). Nachdem ich deine Rezension gelesen habe tut mir das schon richtig leid. Aus diesem Grund habe ich mich natürlich dafür entschieden diesen Anime nun mal richtig zu sehen, vor allem da ich Slice-of-life, Dramen und auch Tiefgründiges besonders liebe (zu viel Moeblob-Mist heutzutage, bäh). Ich bedanke mich herzlich für diese wundervolle Empfehlung und würde mich freuen, wenn du mal wieder solch eine gute Rezension schreiben würdest.


Asuna-Hime
Eine Tolle Rezension!

Ich habe diesen Anime ebenfalls bereits gesehen und kann einfach nur allen zustimmen, dieser Anime ist ohne frage ein Meisterwerk angefangen mit dem Intro bis hin zur Story, den Animatioen und der klasse Musik! Ich empfele jedoch den Anime nicht an einem tag durchzusehen^^ Die Vielen Emotionen die in diesem Anime vorkommen sind recht anstrengend wenn man alles an einem stück guckt.

Vielen dank also für die tolle rezension und viel Spaß allen die diesen Anime noch nicht gesehen haben *o-gj*


Ryougi-Shiki
Und wieder eine sehr gute und vor allem toll formulierte Rezension ^^
Ich habe den Anime schon gesehen und war vorallem vom Visuellen her total drin.
Bald guckt meine Schwester ihn auch und dann wird sie mal sehen, dass Slice of life wirklich richtig gut sein kann.
Einsame Spitze!


Sakura-sama.
Schöne Rezension.Nagi no Asukara war eines der schönsten Animes,die ich je gesehen habe.Unfassbar schöne Geschichte,sehr realistische Charaktere und sehr viele emotionale Momente.Ich finde das der Anime auch ohne Action perfekt zurecht kam!Was den Anime aber auch so besonders macht,ist der wunderschöne bunte Zeichenstil!Insgesamt ist der Anime einfach nur wunderschön und traumhaft.


Sassi1710
Ich kann dir in allem nur zustimmen!

Dieser Anime ist ein Meisterwerk und hat mich bis zur letzten Folge gefesselt. Die Geschichte war wundervoll und es waren sehr viele Plottwists vorhanden, die jedes Mal für erneutes Erstaunen gesorgt haben.

Auch die Charaktere habe ich sehr schnell lieben gelernt, was sich im Laufe der Story nur noch mehr gestärkt hat.

Die ganze "Welt" an sich wurde wundervoll und mit viel Liebe gestaltet und wirkte in keinster Weise eintönig oder langweilig.

Auch die Musik spielt bekanntlich immer eine große Rolle und hier kann man nur von perfekt sprechen. Die einzelnen Soundtracks waren immer perfekt auf die jeweilige Szene zugeschnitten und auch die Openings und Endings waren wunderschön.

Außerdem birgt der Anime eine Botschaft, die du in deiner Rezension bereits am Anfang sehr gut erläutert hast.

Zusammenfassens lässt sich also sagen, dass dieser Anime es mehr als wert ist gesehen zu werden und ein Meister in seinem Genre ist!