Detail zu Mononoke (Animeserie/TV):

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Original Titel Mononoke
Englischer Titel Mononoke
Japanischer Titel モノノ怪
Genre
Drama, Fantasy, Historical, Horror, Krimi, Magic, Mystery, Psychological, Romance, Seinen, Supernatural, Violence
Tags
Adaption Original
PSK
SeasonStart: Sommer 2007
Ende: Sommer 2007
Status Abgeschlossen
GruppenProxer.Me bietet keinerlei Downloads an. Diesbezüglich leiten wir dich an die betroffenen Sub- und Scanlationgruppen weiter.
de NanaOne
Industriejp Toei Animation (Studio)
en Cinedigm (Publisher)
en Flatiron Film Company (Publisher)
en Siren Visual (Publisher)
jp A-Line (Producer)
jp Asmik Ace (Producer)
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Lizenz Nicht lizenziert.
Beschreibung:
Der mysteriöse Apotheker ist wieder zurück. Auf seiner Reise durch das Japan der Edo-Periode begegnet er diversen gefährlichen Geistern, besser bekannt als "Mononoke".

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1 Mononoke
von Korijee in Rezensionen
3476 21.10.2014 17:54 von CursedLie16
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Korijee
Dies ist eine offizielle Proxer-Rezension und wurde von der Proxer-Redaktion verfasst! Klicke auf weiterlesen, und erhalte diese Rezension auch als Hörbuch.
Gespenster, Vampire, Dämonen, Trolle, Zombies und vieles mehr. Die westliche Welt hat so einige gruslige Gestalten hervorgebracht und von Generation zu Generation in Sagen, Mythen und Geschichten verfeinert. Doch wenn es hinter den Wänden des Zimmers knarzt, wenn des Nachts die Möbel ein Eigenleben zu entwickeln scheinen und wenn das Monster unterm Bett einfach nicht Ruhe geben will, dann muss das nicht gezwungenermaßen ein Goblin oder eine Fee sein. Vielleicht ist es ja auch ein Tsukumogami … oder doch eine Nue? Wie, die kennt ihr nicht? Sie stammen ja auch aus einem ganz anderen Kulturkreis, dem des Reichs der aufgehenden Sonne. Und was Geistergeschichten und Gruselmärchen, Sagengestalten und Schreckensüberlieferungen angeht, so spielt Japan mit seinen Oni, Yōkai und Ayakashi ganz vorn mit. Das Werk, das ich euch heute vorstellen möchte, bringt dem interessierten Zuschauer eben jene orientalische Welt des Horrors ein wenig näher: Mononoke.

Zwölf Episoden produzierte Toei Animation im Jahre 2007 vom indirekten Nachfolger der ein Jahr vorher erschienenen Kurzgeschichtensammlung „“. Die Serie umfasst dabei fünf inhaltlich voneinander unabhängige Kapitel, die jeweils zwei bis drei Episoden dauern und eine geschlossene Geschichte erzählen, die dem Zuschauer teilweise einen kalten Schauer über den Rücken fahren lässt. Denn „Mononoke“ ist – wenn man es denn überhaupt einem Genre zuschreiben kann – ganz klar als Horror zu bezeichnen.

Die Geschichte dreht sich um einen namenlosen Helden, den alle nur Kusuriuri-san nennen, also „Herr Medizinverkäufer“. Doch der schweigsame und apathische junge Mann ist nur auf dem ersten Blick ein reisender Apotheker. In Wahrheit liegt seine Berufung darin, die Mononoke zu vertreiben, widernatürliche Geistwesen, die in der Welt der Menschen Chaos und Tod verursachen. Kusuriuri bedient sich dabei stets drei seiner wichtigsten Werkzeuge: dem hölzernen Koffer, in dem er allerlei magische Substanzen transportiert, seinen Glöckchen-Waagen, die nicht das Gewicht, sondern die Entfernung messen, und seines Schwertes, dem einzigen Mittel, einen Mononoke zu bannen.
Doch um dieses ziehen zu können, gilt es erst den Katachi (die Gestalt), die Makoto (die Wahrheit hinter seinem Tod) und den Kotowari (das Ziel und den Grund) des Geistes in Erfahrung zu bringen.

Nun, das ist im Grunde alles, was man zu der Geschichte sagen kann. In den fünf Kapiteln, die uns der Anime präsentiert, wandert der Medizinverkäufer durch das mittelalterliche – und einmal sogar moderne – Japan, auf der Suche nach jenen Wesen, denen er den Kampf angesagt hat. Dabei ist Kusuriuri der einzige Charakter, den wir konstant genießen dürfen, denn alle anderen Personen erscheinen ausschließlich innerhalb ihres kleinen Kapitels und tauchen danach nicht mehr auf. Dabei sind gerade sie es, die dem Werk Leben einhauchen. Denn der Apotheker an sich bleibt in jeder Situation ruhig, fast schon stoisch, und besitzt weder eine Vergangenheit, noch eine schillernde Persönlichkeit. Das kann man jetzt negativ auslegen, wenn man will, ich jedoch sehe es eher als klugen Schachzug der Autoren. Denn obwohl der Exorzist letztendlich die Geister vertreibt und damit eine aktive Rolle spielt, so ist er doch davor nur eine Art stiller Beobachter, das Publikum des Bühnenstücks, welches uns in den einzelnen Episoden dargeboten wird. Durch seine Zurückhaltung glänzen die Nebencharaktere, die nicht nur skurril anzusehen sind, sondern ebenso handeln und reden, in voller Pracht.

Was ich mit skurrilem Aussehen meine? Nun, der ganze Anime ist gestaltet wie – sagen wir, ich habe mich an die Bilder auf traditionellen, japanischen Schiebetüren erinnert gefühlt. Exzentrisch und kunterbunt, voller Symbole und versteckter Hinweise, und trotzdem blutig-direkt. Gerade der Protagonist ist dabei der Blickfang des Geschehens. Ein strahlender Kimono, schneeweiße Haut und auffällige Gesichtsbemalung lassen wohl kaum am Wiedererkennungswert zweifeln. Doch obwohl das Ganze wie mittelalterliche Malerei anmutet, so sollte man die Animation nicht unterschätzen. Flüssig springen Szenen hin und her, rasant fluten alptraumhafte Visionen in brisanten Szenen den Bildschirm. Tatsächlich war die Mischung aus dieser grausam farbenfrohen Kulisse und den teils mit großer Geschwindigkeit ablaufenden Bewegungen und Schnitten hin und wieder zu viel für meine Augen. Nach ein bis zwei Episoden kommt dann doch Kopfschmerz auf, aber gerade dies macht Mononoke so besonders. Das Werk drängt den Zuschauer nicht in eine passive Beobachterposition, sondern zwingt ihn zum Nachdenken und genauen Hinsehen. Wer die bildlichen Metaphern nicht entschlüsselt, die oft nur kurz angedeuteten Schlüsselinformationen nicht wahrnimmt oder den vollen Klängen nicht aufmerksam lauscht, der versteht schlichtweg gar nichts. Denn Mononoke ist gewiss kein einfaches Werk.

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Blyrstogun
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Mononoke hat mir persönlich gut gefallen. Der Anime hat mich teils an ''Mushishi'' erinnert, weil es sich dort ebenfalls um einen Protagonisten handelt, welcher in abgeschlossenen Geschichten den Anime über auftaucht.
Mich fasziniert die Story. Ersten, weil sie sehr mystisch ist und zweitens, weil sie sich um Eine art von Wesen handelt(Mononoke) welche ich alleine schon von der Grundbasis (wie sie entstehen) faszinierend finde.

Neben der Story gefällt mir der, am Anfang komisch scheinende, Zeichenstil. Ich muss wirklich zugeben, dass ich mich daran erst ab Folge 3 gewöhnt habe. Der komplette Zeichenstil ist sehr kreativ und künstlerisch. Alleine die Wände von verschiedenen Räumen sind mit schönen Bemalungen versehrt, welche oftmals zu den Gefühlen der Charaktere passen. Was mich jedoch am Stiel am meisten anspricht ist die künstlerische Darstellung der Natur. Das ist es, was ich an diesem Anime so schön und gut finde. Alleine schon ein Wassertropfen ist dort etwas Besonderes. Es war der erste Anime, den ich in dieser Form und Zeichenart gesehen habe, und ich bin bereits auf der Suche nach Neuen.

Fazit: Ich würde den Anime weiter empfehlen. Besonders für Personen, die sich für Kunst und kreative Darstellung interessieren. Leute die Mushishi mochten, wird dieser Anime, denke ich mal, auch gefallen.

Dankeschön,

LG euer Daisuke

Stand: Geschaut

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Sebfreak
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Mononoke ist hauptsächlich ein Anime, welcher in sich abgeschlossene Abenteuer erhält, die unser Protagonist erlebt.
Es geht um einen scheinbar normalen Apotheker, der auf der Suche nach Mononokes sind. Diese möchte er vernichten, doch bevor dies geschieht, muss er seine wahre Form wissen.
Unsere Hauptfigur kommt viel in der Serie herum und immer wieder warten neue Geschichten auf ihn. Es ähnelt sehr Mushishi, da dieser auch ein Wandersmann ist.
Zwölf Folgen fand ich eigentlich recht kurz, man hätte ruhig mehr machen können. Zudem gefiel mir das Ende nicht, aber allgemein kann ich sagen, dass das Genre gut ausgefüllt wurde. Horror wird hier nicht mit Blut dargestellt, sondern eher geht es auf die Psyche. Auch allgemein ist die Geschichte sehr interessant aufgebaut. Man wartet gespannt auf das Ergebnis, was hinter all dem Chaos steckt. Gespannt rätselt man mit und findet die Wahrheit mit der Zeit heraus. Auch finde ich es schön, dass diese Vorfälle nicht alle in einer Folge geklärt werden (auch wenn dadurch weniger Orte besucht werden können). Alles wird langsam erzählt, die Geschichte baut sich mit der Zeit auf und am Ende wartet ein interessanter Kampf.
Die Animation ist wirklich gewöhnungsbedürftig, selbst ich kannte es auf dieser Art und Weise nicht. Zudem dürfte dies auch der Grund sein, warum sich einige diesen Anime nicht anschauen wollen, da ihnen das Gesamte einfach nicht gefällt, aber ich finde, es ist ein großer Fehler. Denn die Serie punktet nicht in der Animation, sondern in der Story und die ist wirklich mitreißend. Auch die Charaktere sind alle interessant, auch wenn man von unserem Protagonisten eigentlich gar nicht erfährt, so lässt es kein schlechtes Licht auf den Anime werfen. Ich finde auch, dass es zu ihm passt. So kann man selber sich überlegen, wie seine Vergangenheit wohl gewesen war und wie er zu dem wurde, was er nun ist. Das Mysteriöse ist wirklich gut und ein guter Kontrast zu den ganzen auftauchenden Figuren, von denen man mehr als genug erfährt. Ihr gesamtes Leben, man begibt sich in ihre Psyche hinein und löst somit die Fälle, welche anders ausgehen, als man vorher vermochte zu denken. Und dieser Überraschungseffekt hält an. Auch die Musik fand ich gut, sie hat mir wirklich gefallen.
Ob ich diesen Anime weiterempfehlen würde? Für alle Mushishi Fans und Leute, welche Natsume Book of Friends gemocht haben, sollten diesen Anime auch schauen. Es ist im Grunde dasselbe Konzept und doch sehr einzigartig auf seine Weise.

Lg. Sebfreak

Stand: Geschaut

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XxKuroshitsujixX
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Wow, also dieser Anime war echt mal anders.
Der Charakter des Apothekers ist einfach spitze, voll mein Typ ^^
Mysteriös, ruhig....ich würde gern noch mehr über ihn erfahren.
Ich hätte nicht gedacht das ich den Anime mir ganz anschaue, aber ich war einfach von der Art und Weise wie alles sich zusammenfügte gefesselt.
Ich liebe das Mystische das dieser Anime ausstrahlt und die Verwandlung des Apothekers fand ich auch toll.

Alles in allen lohnt es sich mal rein zu schauen ^^ aber ich denke das muss jeder für sich entscheiden.

Stand: Geschaut

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Izu
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Ein absolut außergewöhnlicher Anime!

Er ist definitiv anders als andere und hebt sich deutlich von der Masse ab.
Etwas abschreckend dürften die Animationen sein, denn die sind wirklich gewöhnungsbedürftig. Allerdings nicht unbedingt schlecht, es ist nur ein anderer Stil.

Jede der Geschichten ist tiefgründig und verworren, dadurch sehr interessant und fesselnd.
Das Grundprinzip ist immer das Gleiche: Unser Held muss Kamaitachi, Makoto und Kotowari herausfinden, um einen Mononoke vernichten zu können.
Dabei ist der Hauptcharakter nicht der typische, strahlende Held, der alle rettet. Er ist ruhig, überwiegend teilnahmslos und hat eine sehr nüchterne Sicht der Dinge, die er immer wieder durch trockene Kommentare unterlegt. Während alle anderen in Panik ausbrechen, scheint er das Geschehen einfach nur als kniffelige Aufgabe zu sehen und sogar Spaß daran zu haben.

Als ich den Anime angefangen habe, hätte ich echt nicht gedacht, dass ich ihm SO viele Sterne geben würde, aber dafür, dass er so außergewöhnlich ist und mich mit der Tiefe der Geschichten beeindruckt hat, hat er seine neun Sterne verdient.

Stand: Geschaut

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