Detail zu Touhai Densetsu Akagi: Yami ni Maiorita Tensai (Animeserie/TV):

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Original Titel Touhai Densetsu Akagi: Yami ni Maiorita Tensai
Englischer Titel Akagi
Japanischer Titel 闘牌伝説アカギ 闇に舞い降りた天才
Synonym Mahjong Legend Akagi: The Genius Who Descended Into the Darkness
Synonym The Legend of Mahjong: Akagi
Genre
Drama, Psychological, Seinen
Tags
Adaption Akagi (Mangaserie)
PSK
SeasonStart: Herbst 2005
Ende: Winter 2006
Status Abgeschlossen
GruppenProxer.Me bietet keinerlei Downloads an. Diesbezüglich leiten wir dich an die betroffenen Sub- und Scanlationgruppen weiter.
de Ankokunen
Industriejp Madhouse (Studio)
en Crunchyroll (Streamingdienst)
kr DR MOVIE Co., Ltd. (Nebenstudio)
jp Forecast Communications (Publisher)
jp Nippon Television Network Corporation (TV-Sender)
jp VAP (Producer)
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Lizenz Nicht lizenziert.
Beschreibung:
Akagi ist ein Anime über das japanische Spiel "Riichi-Mahjong"
Ein Junge lernt in einer Nacht zufällig wie man dieses Spiel spielt und wird ein Meister des Mahjongspiels.

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Genre
Beschreibung
Season
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mortimer
Touhai Densetsu Akagi - Yami ni Maiorita Tensai (im Folgenden nur noch mit Akagi abgekürzt) ist wohl in vielerlei Hinsicht ein besonderer Anime. Er ist weder ein generischer Durchschnittsanime noch versucht er überhaupt eine breite Zielgruppe anzusprechen. Doch dazu später mehr.

Akagi handelt von einem Jungen der durch Zufall das Mahjongspielen lernt und wegen seines Charakters schnell ein unheimliches Talent dafür entwickelt. Durch den 26 Folgen langen Anime wird man von einem Erzähler geführt. So viel zum Formalen.

Wenn wir einmal einen Blick nach oben werfen, werden wir feststellen, dass lediglich zwei Genres angegeben sind - nämlich Drama und Psychological. Während Drama wohl selbstverständlich sein sollte, ist dagegen Psychological doch ganz interessant. Denn wie es eigentlich bekannt ist steht und fällt ein guter Psychological mit seinen Charakteren; doch die sind etwas anders als üblich.

Im Allgemeinen lässt sich wenig über die Charaktere sagen. Der Protagonist namens Akagi ist ein Buch mit sieben Siegeln. Er sagt kaum ein Wort während eines Mahjongspiels und auch seine Gedanken erfährt man nicht. Dafür scheint er mit einer Alles-oder-Nichts-Einstellung durch das Leben zu gehen und ein nahezu unheimliches Verständnis für Spiele und die menschliche Psyche zu haben.
Seine beiden ständigen Begleiter (korrupter Ex-Polizist und verschuldeter Mann mittleren Alters) bilden dagegen einen starken Kontrast. Obwohl beide selbst dem Mahjong zugeneigt sind, ist ihre Natur eher auf die eigene Sicherheit bedacht und im Allgemeinen menschlich. Sie spiegeln in jeder Situation die Gefühle und Reaktionen wider, die wohl jeder normale Mensch an den Tag legen würde. Allerding lassen auch sie an Tiefe vermissen, da man auch über sie eigentlich nichts erfährt.
Spoiler!
Davon abgesehen wiederholen sie sich oft. Das heißt, sie sagen immer wieder das Gleiche. Das mag in den Stresssituationen wohl nur menschlich sein, kann aber mit der Zeit etwas nerven.

Die dritte Partei im Anime - nennen wir sich doch einfach "Die Gegner" - hat eigentlich nur einen Zweck; sie soll gegen Akagi im Mahjong spielen. Das ist jetzt zwar nicht die dankbarste Rolle, aber sicher die spannendste. Denn der Zuschauer - also vielleicht sogar ihr - erfährt meist etwas an Hintergrundinformationen und kann oft sogar die Gedanken mitverfolgen und sich bis zu einem gewissen Grad in den Charakter einfühlen. Allerdings haben sie auch ein großes Minus:
[SPOILER ]Von Anfang an ist es eigentlich schon klar, dass sie verlieren werden. Das raubt natürlich die Spannung ungemein. Außerdem sind sie nach dem klassischen System "der nächste Gegner wird schwieriger" aufgebaut.
Abgesehen davon muss ich persönlich sagen, dass der "Endboss" teilweise ziemlich nervig war. Das rührt von der Haltung: Wenn ich Glück habe bin ich unbesiegbar (und lache wie ein Irrer); wenn ich aber kurzfristig verlier, bin ich sofort zu Tode betrübt. [/SPOILER]
Daneben gibt es noch - böse gesagt - die unbedeutenden Nebendarsteller, deren Sinn es ist den Bildschirm zu füllen, damit es nicht so menschenleer ist.

So aber jetzt zurück zu dem Psychological. Das ist nämlich ein zweischneidiges Schwert. Normalerweise würde man ja erwarten, dass jetzt der Hauptcharakter im Mittelpunkt dieses Genres steht. Aber wie wir bereits oben festgestellt haben, ist grade das Gegenteil der Fall. Nur die Gegner werden intensiv in das Genre aufgenommen und Begleiter teilweise. Das ist zwar mal etwas Anderes, macht es aber auch schwer sich in den Protagonisten einzufühlen - wenn es dann gewollt ist. Oder um es anders zu sagen: Man baut eine Gewisse Distanz zum Anime auf, was ja normalerweise nicht sein sollte.
Doch unser Namensgebende Akagi bleibt nicht ganz aus dem Genre außen vor.
Spoiler!
Denn nach jedem Mahjongspiel ist er mehr oder weniger gezwungen seine Strategie, seine "psychologischen" Tricks zu erklären.


So jetzt aber mal weg von den Charakteren und vom Genre.

Könnt ihr euch noch an das anfangs geschriebene erinnern. Von wegen "keine breite Zielgruppe" und so. Dazu kommen wir nämlich "schon" - wer hätte es anders erwartet.
Wie wir mittlerweile wissen, geht es in Akagi um das Mahjongspiel; um genauer zu sein um Richi-Mahjong. Das ist eine spezielle Spielart des Mahjong, welche vor allem in Japan praktiziert wird und ein umfassendes Regelwerk mit sich bringt. Und hier liegt das Problem. In keiner Stelle des Anime werden irgendwie die Regeln erklärt. Das heißt vorher ist man fast gezwungen das Regelwerk wenigstens in den Grundzügen zu verstehen. Sonst kann der Anime schnell in Langweile bis Verwirrung ausarten, da ein Mahjongspiel mal schnell auf drei bis vier Folgen kommt und dann nur noch mit Fachbegriffen um sich geworfen wird und Steine verschoben werden.
Das macht Akagi für Liebhaber sicherlich zum Meisterwerk, für Außenstehende aber schwer zugänglich.

So da ihr jetzt schon so weit gekommen seid, werde ich nur noch wenige Worte zum Zeichenstil und zur Musik verlieren.
Der Zeichenstil ist mit einem Wort zu umschreiben: Kante. Besonders stechen dabei die Nasen hervor. Sonst kann ich nicht weiter sagen, ob das jetzt gut oder schlecht ist. Auf jeden Fall ist es mal etwas anderes.
Die Musik ist passend. Das ist glaub ich ausreichend. Da Geschmäcker bekanntlich verschieden sind, kann ich es jetzt zwar nicht für Andere beurteilen, aber eigentlich war sie nicht schlecht. Ebenso war sie jetzt auch nicht so gut, dass man sie unbedingt abseits des Anime hören müsste.

Summa Summarum: Akagi ist mir ein bisschen Vorarbeit kein schlechter Anime. Allerdings verliert er sich teilweise zu sehr in den Mahjong-Steinen und lässt seine Charaktere gerne außen vor.

Stand: Geschaut

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Netero
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Bevor man diesen Anime schauen möchte, sollte man auf alle Fälle erst einmal Riichi Mahjong lernen, sonst wird man sich sehr schwer tun. Ich habe das getan und auch das Spiel an sich, lieb gewonnen. Und der Anime? Der war echt gut, wenn man das Genre bedenkt. Einen Anime über ein Brettspiel zu machen ist ja denkbar hart. Und es ist gelungen.
Die Hauptperson (Akagi) ist eigentlich auch genial erfunden, wobei man sich schwer mit ihr identifizieren kann (zu wenig menschliche Schwäche). Leider wurde der Hintergrund von Akagi nicht erklärt.
Der Anime könnte allerdings spannender sein und mehr Überraschung bieten, aber für das Genre hat es von beidem wirklich doch sehr viel.

Fazit: Wer Mahjong mag, muss es unbedingt schauen. :) Wer aber nicht mal das Spiel beherrscht, oder gar denkt es würde etwas mit "Pyramiden aus chinesischen Spielsteinen, die wie Memory gezogen werden", zu tun haben, sollte dringend, die Finger von Akagi lassen.

Stand: Geschaut

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