1 2 3 > Neueste Beliebteste




Jack.
Dies ist eine offizielle Proxer-Rezension und wurde von der Proxer-Redaktion verfasst! Klicke auf weiterlesen, und erhalte diese Rezension auch als Hörbuch.
Das World Wide Web ist in unserer globalisierten Welt inzwischen gar nicht mehr wegzudenken. Schnell eine Email an den Dozenten verschicken, mit der besten Freundin auf WhatsApp zu einem Plausch verabreden oder einer flüchtigen Urlaubsbekanntschaft zusichern, über Facebook in Kontakt zu bleiben, obwohl die Verbindung der Entfernung wegen meistens ohnehin irgendwann abbricht: Die Liste an Möglichkeiten ist endlos. Was aber, wenn die virtuelle Welt einen solch hohen Stellenwert erlangt, dass sie mit der Wirklichkeit konkurriert? Was macht die Realität überhaupt aus? Alles muss miteinander vernetzt sein. Doch zu welchem Preis? Mit diesen Fragen beschäftigt sich meine heutige Rezension zu Serial Experiments Lain.

Das erwachsene, düstere Cyberpunk-Drama wurde im Jahre 1998 aus dem Boden gestampft und von Studio Triangle Staff produziert. Ryūtarō Nakamura, der bereits in einer Kollaboration für mitwirkte, führte darin die Regie.

Ein Vorort Tokios der nahen Zukunft. Das 13-jährige Mädchen Lain Iwakura lebt sehr schüchtern und in sich gekehrt mit ihrer Familie zusammen. Sie hat kaum Freunde, da sie sich relativ stark von anderen abschottet und soziale Kontakte eher meidet. Auch in ihrem Haus scheint sich niemand für sie zu interessieren. Ihre Schwester ist durch ausdrucksloses Gebaren gekennzeichnet, ihr Vater von Computertechnik förmlich besessen und ihre Mutter hört ihr nicht einmal zu, wenn sie mit ihr spricht. Eines Tages erhalten alle ihrer Schulkameraden eine geheimnisvolle Mail von einer Mitschülerin, die kurz zuvor Suizid begangen hat. Es scheint ganz so, als hätte sie die Nachricht aus dem Jenseits verschickt. Was anfangs die meisten noch für einen Scherz halten, entpuppt sich tatsächlich als Wahrheit. Lain, die keinen blassen Schimmer von Technik hat, will den Ereignissen auf den Grund gehen und lässt sich von ihrem Vater die wesentlichen Fertigkeiten dafür zeigen. Mit ihrem PC ist es möglich in die Wired einzutauchen, ein internationales Computer-Netzwerk, das ähnlich wie das Internet aufgebaut ist. Als sie darauf zum ersten Mal die Mail ihrer Mitschülerin erblickt und sich in Echtzeit weiter mit ihr unterhält, kann sie es selbst kaum glauben. Die Verstorbene behauptet darin doch wirklich, dass ihre sterbliche Hülle zwar tot sei, sie aber selbst im Netz weiterlebe und Gott in der Wired gefunden habe. Kurz darauf konfrontieren Lains Schulfreundinnen sie plötzlich damit, dass sie nachts in einem Club eine andere Lain getroffen hätten, die in ihrem Auftreten viel selbstbewusster hervorstechen würde. Wie ist das möglich? Sie war doch an diesem Abend zuhause gewesen! Immer mehr Menschen treten an sie heran, die vorgeben, ihr Alter Ego schon lange zu kennen. Tiefer und tiefer taucht das Mädchen in diese andere Welt ein, erforscht diverse Themen rund um die persönliche Wahrnehmung und Erinnerung von Menschen und verliert dabei sukzessiv den Kontakt mit der Realität.

Die Handlung verläuft stellenweise linear, schlägt aber immer wieder eine andere Richtung ein, um auch in Nebengeschichten einzuweisen, die kurze Lebensabschnitte von anderen Charakteren darstellen. Doch nicht nur sind die Figuren kaum bis gar nicht beschrieben, sondern es wird auch nur sehr wenig gesprochen, wodurch sich Fragen über Fragen anhäufen und es den Zuschauer wie manisch nach mehr Informationen verlangt. Sobald er sich einer Sache gewiss scheint, wickelt ihn eine andere, noch komplexere Problemstellung ein. Zeitweise erfreut die Tatsache, in so geringem Ausmaß an die Hand genommen zu werden, doch manchmal begann der Drang, endlich mehr Antworten erhalten zu wollen, die Vorherrschaft in mir zu gewinnen. Die Dynamik und der Spannungsaufbau der Serie schwanken stark. Zum Anfang hangelt sich das Werk bedächtig vorwärts, nur sehr langsam wird in die Komplexität des Animes eingeführt, sodass ungeduldige Zuschauer die Lust zum Weiterschauen einbüßen könnten. Nichtsdestotrotz möchte ich das keinen Schwachpunkt nennen, da Serial Experiments Lain eben den Anspruch hat, etwas Anderes zu sein. In den meisten Folgen sehen wir Lain auf ihrem Schulweg, lauschen dabei oft demselben Grundton in Form einer surrenden Hochspannungsleitung, und beobachten die finstere Szenerie von Hintergründen, die sich abzeichnet, wenn das Mädchen die Straßen durchmisst. Die Stimmung nimmt zuweilen sogar fatalistische, resignierte Züge an, was so weit führen kann, dass der Zuschauer dazu geneigt ist, Lain voranstoßen und ihr unter die Arme greifen zu wollen. Stückweise begleiten wir sie auf der Suche nach ... nun ja, fast allem. Unzählige philosophische Ansätze werden angesprochen: Ob es um einen Crashkurs in Sachen Selbstwahrnehmung oder Leib-Seele-Problem geht, oder um die Frage, was Gott eigentlich ist; es gibt immer etwas zum Nachdenken.

Als zentrales Thema behandelt der Anime jedoch die Wired und die damit einhergehenden Möglichkeiten und Gefahren. Die Wired is ...
Weiterlesen
Kommentieren
Danke!




Hikarisu
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Nachdem ich dann jetzt auch endlich mal mich dazu durchgerungen habe die letzten paar Folgen "Serial Experiments Lain" zu schauen,muss ich sagen ich bin begeistert.

Spoiler!


Der Anime beginnt recht düster und zwar mit dem Mord einer Mitschülerin. Dieser hat im Nachinein noch einen großen Impakt auf die Story und ich mag es tatsächlich sehr gern, wie die verstorbene Mitschülerin oft Kommentare zu den Geschehnissen abgibt. Und wie in Lain allgemein oft einfach Fragen in den Raum geworfen werden.

Dieser Anime ist in meinen Augen nichts,was man unbedingt schauen sollte wenn man unter 14/15 ist. Er hat zwar FSK 12 aber ich finde das ist nicht unbedingt das wahre. Man kann das schon durchaus in dem Alter schauen aber ob dann auch alles ankommt ist die andere Frage.

Ich konnte sehr schnell mit Lain sympathisieren, da ich mich auch in einem ungeheuer jungen Alter ins Internet stürzte , nämlich mit 12. Was in meinen Augen der interessanteste Aspekt an Lain ist,ist das jeder der in der Wired(Internet) ist , ein zweites ich in der Wired hat .Da steckt durchaus die Wahrheit drin,Ich finde einfach wirklich,dass man sich bin zu einem gewissen Grad im Internet verstellen kann und jeder macht das auch irgendwo ein bisschen oder machte es. Egal ob es jetzt überspitze Reaktionen sind oder eben der Mut der einem sonst auf der Straße fehlt.

Ebenso interessant fand ich die Veränderung von Lain, von einem ruhigen Mädchen wurde sie zu jemandem der sich mehr traute. Der erste Moment der mich wie eine Faust ins Gesicht traff, war der als Lain in der Schule war und keiner sie gesehen hat. Und als ihr Vater ihr sagte er habe das Familien spielen genossen.

Das war der Moment in dem ich langsam begriff,das Lain nicht menschlich sein kann. Doch ich war mir da noch nicht zu hundert Prozent sicher.

Die nächsten Folgen waren durchaus schockend, ich fand die Darstellung von Gott um ehrlich zu sein ziemlich gruselig und in der vorletzten Folge auch echt ekelhaft? Aber ich glaube,dass dies auch wieder ein gutes Symbol für den Glauben war. Denn der Gott meinte,dass er schon existieren konnte,wenn auch nur eine Person an ihn glaubte.

Die vorletzte Folge hat mich noch mehr geschockt als die letzte, und zwar als Alice ausholte und Lain eine verpasste als sie gerade meinte,dass Alice ihre beste Freundin sei. Das hat mich irgendwie persönlich sehr getroffen,da ich das irgendwo in mir persönlich wieder spiegeln konnte. Und es mich bestimmt fast genauso verletzte wie Lain in dem Moment.

Dass Lain am Ende ein Programm war, fand ich definitiv ein gutes Ende auch wenn ich nicht ganz damit gerechnet habe. Ich fand das Ende auch etwas traurig, da sie sich ja scheinbar aus der Erinnerungen aller gelöscht hatte.

Ich finde wirklich,dass Serial Experiments Lain ein großartiger Anime ist. Natürlich ist er jetzt nicht flawless.

Ich hätte mir zum Beispiel mehr Informationen zu den Knights gewünscht und irgendwie fand ich das viel angeschnitten wurde, aber nicht wirklich beendet wurde. So zum Beispiel das mit der Droge oder das mit der Schwester die auf einmal vollkommen neben der Rolle war. Ich fand auch ,dass die meisten Nebencharaktere ziemlich blank waren und nicht wirklich im Kopf blieben. Ich habe auch die zwei Herren mit den komischen Brillen aus dem schwarzen Auto nicht ganz verstanden. Waren das Knights? Ex Knights? Knights Jäger? Ich weiss es nicht. Auf jedenfall stand Lain für mich im Fokus und sie ist in meinen Augen ein gut geschriebener Charakter und ja ich habe sie schon gecosplayt.

ich fand zudem war die musikalische Untermalung stets stimmig und passend. Während oft Stile herrschte und man nur das Summen der Kabel hörte, war oft auch eine Gitarre zu hören und keine Ahnung ob das nur an mir lag und vielleicht auch,dass ich damals ein kleines Kind war . Aber die Art und Weise wie Lain gezeichnet war ist vorallem wie es klang macht es für mich irgendwie sehr nostalgisch, gerade das Ending .

Aber nun gut,das soll es dann auch mal gewesen sein. Ich finde was da in 13 Folgen gepackt wurde, schaffen andere Anime nicht in 30.

Stand: Geschaut

Empfehlen! [0]
Kommentarseite
Missbrauch melden




Aahzmandia
Wenn ich Serial Experiments Lain in einem Wort beschreiben müsste, dann wäre es "kafkaesk".

Als ich in der Schule Kafkas "Der Prozess" lesen musste, war ich sehr amüsiert vom allgemeinen Aufbau seines Werkes und fasziniert von seiner Darstellung der Psyche der Hauptperson.
Als ich Serial Experiments Lain angefangen habe, sprang mir direkt das Kafkaeske in den Sinn.
Beide Werke sind unglaublich verwirrend und nehmen stark Bezug zu Psyche und Gedanken eines Menschen, in Kombination mit tief philosophischen Fragestellungen von beispielsweise Identität und Sein.

Bei dieser Bewertung gibt es keine Sterne für Story usw, da der Anime stark aus dem Rahmen fällt, und ich mir fast sicher bin, dass einige meiner Kritikpunkte absichtlich so umgesetzt wurden.

Die Story ist wie gesagt sehr verwirrend, es werden sehr viele Stränge angefangen und nur wenige beendet. Der Fokus der Geschichte ändert sich leicht, sodass man am Ende Teile des Geschehenen schon fast wieder vergessen hat, da sie für den neuen Fokus der Story einfach nicht wichtig erscheinen. So gesehen finde ich SEL ein sehr komplexes Gesamtwerk, dessen Storywertung ich nicht einfach niedriger setzen möchte, nur weil fast nichts erklärt wurde. Denn ich denke das genau das Unwissen der Knackpunkt der Story ist und dafür sorgt, dass die Atmosphäre und das Setting des Anime funktionieren.

Animation und Bilder sind einfach gehalten, allerdings trägt auch das stark zur Charakterisierung der Welt und der Personen bei. Besonders schön finde ich Lanes creepy Grinsen. Es ist einfach nicht schön gezeichnet, aber das soll und muss es auch nicht sein.

Die Charaktere sind, außer der Hauptperson Lane, recht flach und sehr generisch und einfach gehalten. Doch auch das ist nicht schlimm, da die Nebenpersonen dazu da sind Lane mehr Charakter zu verleihen und durch Interaktionen ggf ihre Denk- und Handlungsweise zu ändern.
Lane wird dabei als sehr vielschichtiger Charakter rausgearbeitet, obwohl man an sich auch wenig über sie erfährt.

Die Musik fand ich sehr gut und sehr passend. Für mich persönlich hätte es gerne mehr musikalische Untermalung sein dürfen, aber auch hier bin ich mir ziemlich sicher, dass sich einfach bewusst dagegen entschieden wurde.
Und es funktioniert. Stille, einfache Zeichnungen und Lanes creepy Grinsen ergeben ein perfekt kafkaeskes Gesamtwerk, was ich auf jeden Fall jedem Kafka-Liebhaber empfehlen kann, sowie allen Leuten die auf Verwirrung und menschliche Psyche stehen.

Aber Achtung! Durch die ganze Atmosphäre kann es schnell langweilig werden. Wenn man schnelle Unterhaltung für zwischendurch sucht, ist man hier also eher falsch.

Stand: Geschaut

Empfehlen! [0]
Kommentarseite
Missbrauch melden




Lucariolu
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Serial Experiments Lain - Ein Anime der besonderen Art

Genre
Die Genre waren soweit alle vertreten. Da habe ich nichts zu bemängeln. Wer also auf Psycho-Horror in Kombination mit Cyberpunk und SciFi steht, der ist bei Lain genau richtig!

Story
Kommen wir nun zum interessantesten Teil des Anime; Die Story und die Handlung sind bei Lain extrem verwirrend. Das letzte Mal hatte ich so etwas bei "Higurashi". Nach jeder Folge ist man extrem verwirrt und hat meist keinen Plan worum es geht ;D
Dennoch kann man eine Story erkennen, die zunächst zwar verwirrend ist, am Ende jedoch etwas klarer erscheint. Um den Anime aber vollständig verstehen zu wollen, sollte man sich ihn mehrmals anschauen. Ich hätte mir am Ende aber vielleicht ein bisschen mehr Erklärung gewünscht, zB.
Spoiler!
hätte man auf einzelne Knight-Mitglieder viel mehr eingehen können. Zudem hatte die "Accel"-Droge für mich im Zusammenhang mit der Story keine besondere Bedeutung, oder ich habe das einfach nicht verstanden.

Interessanter Leitfaden waren
Spoiler!
die gleichen Animationen am Anfang (fast) jeder Folge. Die gezeigten Hochhäuser sollen die Macht der Medien über die Menschen zeigen, und die Strommaste die Vernetzung.


Animation/Bilder
Die Animation wird von vielen stark kritisiert, dabei sind diese, welche den Anime zum Großteil ausmachen; Einfach gehaltene Bilder und Animationen prägen die Serie. Diese tragen zusätzlich noch zum Horror bei.

Charaktere
Hier fange ich erstmal mit den Nebenfiguren an. Die meisten Nebenfiguren haben ihren eigenen Charakter und weichen auch nicht zu stark ab. Eine richtige Entwicklung ist zwar größtenteils nicht zu erkennen, aber bei einem 13 Episoden Anime ist das auch nicht notwendig, denke ich mal.
Bei der Protagonistin, sowie den "Neben-Protagonisten".
Hier sind schon deutliche Entwicklungen zu erkennen.
Spoiler!
Aus der unschuldigen und unwissenden Lain wird eine teils psychopatische Gottes-Figur, auch wenn es teilweise "nur" ihre andere Version ist. Auch aus ihrer typischen Teenie-"Schwester" wird ein psychisch gestörtes, armes Mädchen. Auch bei Lains Freundin Alice sind deutliche Entwicklungen zu erkennen.


Musik
Musik war in Ordnung. Ist jetzt nicht das größte Meisterwerk, passte aber grundsätzlich zur Situation. Teilweise gab es auch keine Musik, was aber das Drama und den Horror stärkte. Opening hat mir sehr gefallen :)

Fazit
Serial Experiments Lain ist ein äußerst tiefgründiger Anime, der, obwohl er von 1998 ist, immer noch in unsere heutige Zeit passt und aktuelle Themen bespricht. Er zeigt wunderbar, was das globale Netzwerk und die Digitalen Medien mit uns Menschen machen. Der Anime zeigt auch, welche Rolle der einzelne Mensch in unserer Welt spielt. Zudem wird auf die Sucht nach Computer/Sozialen Medien aufmerksam gemacht, zB.
Spoiler!
als Lain anfängt, immer ihre Nachrichten überprüfen zu müssen

Es regt zum denken an und sollte auf jeden Fall ernst genommen werden.
Ich selber war beim schauen sehr oft verwirrt und musste nach jeder Folge einige Minuten über das Geschehen nachdenken, am Ende hab ich es jedoch nicht bereut, diesen Anime geschaut zu haben :)
Empfehle ich weiter!

Stand: Geschaut

Empfehlen! [2]
Kommentarseite
Missbrauch melden




Mammoth
Serial Experiments Lain ist mein erster Anime (glaube ich) der Cyberpunk als setting hat. Es war sehr interessant, aber vor allem verwirrend. Ich denke diesen Anime muss man mehrmals sehen um ihn richtig verstehen zu können.

Genre: Alle Genre wurden gut dargestellt und umgesetzt außer Horror, das war ein bisschen wenig. Sonst gibt es von mir nichts zu bemängeln.

Story: Die erste Episode ist noch gut zu verstehen und war nur eine Einleitung. Doch dann zeigt sich mehr das Genre Cyberpunk und es wird immer verwirrender. Vielleicht kommt mir das auch nur so vor weil ich mich noch nicht wirklich mit Cyberpunk beschäftigt habe. Die Episoden haben zwar aufeinander aufgebaut, aber man hatte bei den einzelnen übergängen nicht wirklich das Gefühl als ob es fortgesetzt wird. Das Ende zu Interpretieren wage hier an dieser Stelle noch nicht wirklich :D.

Animation/Bilder: Ich kenne noch nicht wirklich viele Animes aus vor 2000, daher kann ich kaum vergleichen mit anderen. Aber trotzdem ist der Zeichenstil und die Animationen hervorragend und zum Setting passend.

Charaktere: Lain ist Lain, oder auch nicht. Lain hat aufjedenfall eine Art Charakterentwicklung im Laufe des Animes. Ansonsten irgenwie niemand außer 2 Figuren die aber wenig Screentime hatten. Die restlichen Nebenfiguren haaben ihren Charakter an dem sich nicht wirklich was ändert, was aber für die Story schon entscheidend waren.

Musik: Ich habe irgendwie nie das Opening oder Ending gehört durch die Streams. Daher keine wirkliche Bewertung darüber. Die Musik/Töne im Anime selbst waren schon gut Cyberpunkt und dem Anime gut entsprechend gemacht.

Dieser Anime sollte man nicht schauen für zwischendurch mal. Man sollte ihn sich ernsthaf anschauen und dabei denken.

Stand: Geschaut

Empfehlen! [0]
Kommentarseite
Missbrauch melden




Albireon
"The earth’s human population is approaching the number of neurons in the brain."

"Recognize that you are connected.
Serialize thyself."


Spoiler!
Meiner Interpretation nach gibt es grob gesehen 3 Lain's.
Die erste ist im Wired aufzufinden, omnipräsent, und mit Eiri für die Erschaffung der menschlichen Lain verantwortlich.
Die menschliche Lain hat mehrere Gesichter, je nachdem wie Leute sich an sie erinnern.
Grob könnte man sie also in die selbstbewusste und stille Lain aufteilen, während man die selbstbewusste Seite eher sieht wenn sie im Wired über ihren Navi unterwegs ist.
Diese Seite zeigt sie dennoch auch ab und zu mal außerhalb des Wired, weshalb ich davon ausgehe dass es ein Teil der menschlichen Lain ist, da sie eine Persönlichkeitsstörung zu haben scheint.

Aber nicht nur die menschliche Lain hat die Möglichkeit zu einem Körper im Wired, auch umgekehrt hat ihre Version im Wired die Möglichkeit sich in die menschliche Welt zu projizieren, da sie Erinnerungen manipulieren kann.

Während die Persönlichkeiten von der menschlichen Lain in der menschlichen Welt agieren und über diese ins Wired zugreifen entwickelt sich die omnipräsente Lain, die auch zeitgleich die selbe Person ist, jedoch unabhängig weiter.

Gegen Ende stellt sich raus dass die Verbindung beider Versionen von Lain auch die Verbindung beider Welten bedeutet, was der Präsenz von Gott im Wired zuspielt, der "Gott" dessen Ursprung Eiri ist.
Man sieht auch dass Lain's "Vater" mit Eiri zusammen gearbeitet hat, was erläutert woher die gefälschte Familie stammt.
Dieser Gott stellt sich aber auch nur als keine übernatürliche Digitalisierung heraus als Lain einen Fehler in dessen Code auslöst indem sie seinen Ursprung hinterfragt.

Um weitere Opfer zu vermeiden setzt Lain die Welt letzten Endes zurück.
Ein Reset der Erinnerungen der Menschen. Dabei löscht sie ihre Existenz aus der menschlichen Welt und auch die Versionen der Menschen im Wired damit sich nichts wiederholt.
Im Wired hat sie dann ein Gespräch mit sich selbst, sie stellt fest dass Erinnerungen nicht die Existenz selbst sind, sondern nur eine verzögerte Wahrnehmung der Existenz. Im Artbook wird bei einem Gespräch mit Gott auch angemerkt dass Lain ihre Gedanken schon mehrmals überschrieben hat, was man als Zuschauer natürlich dann aber aus der gefälschten Perspektive miterlebt hat.

Sie hat eine Erleuchtung und trifft (oder stellt sich das vor) ein höheres Wesen in Form ihres Vaters, und entscheidet sich nach dem Gespräch im Realen und im Wired zu existieren, als eine Art Beobachter oder Wächter.

Nun stellt sich die Frage:
Wie oft hat Lain schon eine Übernahme verhindert, und die Welt durch einen Reset beschützt?


Stand: Geschaut

Empfehlen! [1]
Kommentarseite
Missbrauch melden




Asuka..
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Serial Experiments Lain


~Serial Experiments Lain ist eine japanische Anime-Serie von Yoshitoshi ABe die am 6.Juli 1998 zum ersten mal ausgestrahlt wurde.Die Anime-Serie wurde am 28.September 1998 abgeschlossen.~



Genre & Story:
Bevor man sich an diesen Anime ran wagt,sollte man sich auf was gefasst machen.Serial Experiments Lain ist kein Anime wie jeder andere.Nein,es ist was komplett anderes und könnte vom Konzept her nicht jeden gefallen.Serial Experiments Lain ist ein düsteres Cyberpunk Werk,mit sehr vielen psychologischen und dramatischen Aspekten.Mal abgesehen davon das Cyberpunkt jetzt nicht unbedingt das beliebteste Genre ist,ist das Setting selbst sehr anders und wie schon erwähnt komplett anders.Außerdem kann es ziemlich schwer sein den Anime zu verstehen,da es sehr komplex und zugleich verwirrend ist.Selbst ich kam manchmal nicht so ganz mit.Das ist aber genau das,was den Anime so besonders macht.Die komplexe,psychologische und etwas andere Story besitzt einfach ihren komplett eigenen Charme und ist definitiv nichts für schwache Nerven oder für Leute die sich nicht gut konzentrieren können.Das ist kein Anime den man einfach so schauen kann.Es gibt viele WTF-Momente und einfach Situationen die einen Schocken.Bei manchen Szenen lief mir schon ein Schauer über den Rücken.Die Erzählweise ist unglaublich und diese düstere und dramatische Stimmung bringen den Anime nur umso besser rüber.

Zeichenstil & Animation:
Die Einfachkeit des Zeichenstils ist die Stärke.Für manche mag es sehr veraltet wirken und nicht gerade schön aber wer hätte gedacht das es gerade deshalb so toll wirkt?Die Charaktere sehen sehr schlicht aber noch etwas realistisch gezeichnet aus,ohne große Augen.Das besondere ist auch noch das nicht versucht wird den Charakteren so viel Ausdruck im Gesicht zu geben.Meistens wirken die Charaktere schon fast emotionslos und haben immer die selben Gesichtsausdrücke.Natürlich nicht immer.Die düstere Atmosphäre ist das besondere an dem gesamten Anime und diese kommt sehr gut rüber.Die Animation ist schon deutlich besser aber nichts umwerfendes.Es ist einfach gezeichnet und animiert,hat aber deutlich viel Überzeugungskraft,wenn man mal einen etwas anderen Zeichenstil sehen will.

Charaktere:
Es steht hauptsächlich fast nur ein einziger Charakter im Mittelpunkt,welcher aber überzeugend genug ist und das ist Lain.Die restlichen Charaktere kommen nicht wirklich ansatzweise an Lain ran.Lain ist ein interessanter und geheimnisvoller Charakter,welche sehr gut ausgearbeitet ist.Sie ist der einzige Hauptcharakter und der einzige wirklich wichtige Charakter,den man besser kennen lernt.Nicht wirklich schlimm,solange Lain selbst sehr gut überzeugen kann.Zu den restlichen Charakteren wird in Gegensatz zu Lain nicht wirklich genauer eingegangen.So wirken auch manche Charaktere nicht wirklich wichtig aber das ist nicht wirklich der Fall.Es gibt Charaktere die schon wirklich sehr interessant sein können aber keine zu bedeutende Rolle spielen.

Musik:
Gewöhnungsbedürftig und ganz klar Geschmackssache.Man sollte jetzt nicht die besten Soundtracks überhaupt erwarten.Das bekommt man nämlich nicht.Auch Opening und Ending werden nicht jeden gefallen aber ich persönlich fand sie schon sehr gut aber nicht perfekt.Die Soundtracks sind des öfteren mal aufgefallen und gehören nicht zu den typischen Soundtracks,die man immer wieder mal wo anders hört.

Fazit:
Serial Experiments Lain ist definitiv ein ganz besonderes Meisterwerk,welcher definitiv nicht jeden Geschmack treffen wird.Die Geschichte ist komplex und interessant,der Zeichenstil schlicht aber auf irgendeine Art und Weise realistisch und die Hauptcharakterin Lain ist insgesamt sehr interessant.Ich finde den Anime genial aber würde es nicht jeden empfehlen.Normalerweise empfehle ich jeden gerne gute Animes aber das ist bei diesen nicht der Fall.Ich würde es nur jemanden empfehlen,der auch mit solchen psychologischen und komplexen Animes gut umgehen kann und auch auf sowas steht.Jeden anderen würde ich es auf jeden Fall nicht empfehlen,egal wie genial ich den Anime finde.Wenn du nicht zu sehr von diesen Anime abgeschreckt bist,kannst du es dir möglicherweise anschauen aber alle anderen würde ich davon abraten.


Liebe Grüße,Sakura.

Stand: Geschaut

Empfehlen! [4]
Kommentarseite
Missbrauch melden




Daninho23
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
-Name passt überhaupt nicht
-Musik oft einfach nur nervig, soll hier zwar "künstlerisch" rüberkommen, aber wenn man 2 Minuten lang nur ein lautes nerviges Summen vor die Ohren bekommt, ist das auch einfach nicht ansehnlich
-Animation, naja der Anime ist halt fast 20 Jahre alt, dafür auch gut, aber manche Sachen ergeben einfach keinen Sinn und stören
-Die Charaktere haben ungefähr gar keinen Tiefgang, nicht einmal die Protagonistin Lain und das bei einem Drama/Psychological Anime, wo es nur um diese eine Person geht ist schwach
-> generell sind die Figuren sehr eindimensional und es ist auch (für mich zumindest) definitiv nicht nachvollziehbar was für Entscheidungen manchmal getroffen werden
-Ansatz der Vernetzung zwischen unserer Welt mit der digitalen ist zwar gut, aber ziemlich schlecht umgesetzt, gibt dafür viel bessere und besser umgesetzte Beispiele ("Matrix"), die wenigstens auch meistens verständlich sind und nicht einem die "Kunst" mit der Faust ins Gesicht schlagen wollen, wie es dieser Anime meines Empfindens nach oft versucht, mit einfach unangenehmen Bildern/Geräuschen (wie in Punkt 2 erklärt)
=> Alles in allem fand ich den Anime kaum anschaubar und musste mich zum Ende hin zwingen die letzten Folgen zu gucken.

Stand: Geschaut

Empfehlen! [0]
Kommentarseite
Missbrauch melden




Clockshock
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Serial Experiments Lain ist ein Gedankenexperiment mit dem Themen:"Was wäre wenn Technologie so fortgeschritten ist, dass man zwischen virtuellem Raum und Realität nicht mehr unterscheiden kann? Und was wäre wenn diese Technologie die Realität beeinflussen bis bestimmen kann?".

Lain Iwakura ist ein schüchternes 13-jähriges Schulmädchen, welches, im Gegensatz zu allen anderen Menschen in ihrer Umgebung recht wenig mit Technik anfangen kann. Doch dies soll sich ändern, als sie sich für Technik zu interessieren beginnt. Im Verlauf des Anime baut sie ihren Desktop.PC zu einer absoluten Höllenmaschine um, die ihr gesamtes großes Zimmer komplett ausfüllt. Dabei taucht sie immer tiefer in die virtuelle Welt ein, und erfährt sehr viele interessante Dinge sowohl über andere, als auch über sich selbst, bis sie eine schreckliche Wahrheit nach der anderen aufdeckt. Zum Beispiel wer die schwarz-gekleideten Männer sind, die sie die ganze Zeit beobachten, oder was die mysteriösen "Knights" mit dem ganzen zu tun hat.

Dieser Anime hat in jeder Folge mindestens 3 mal das "WHAAAA??"-Gefühl ausgelöst, welches das komplette Gegenteil des "AHA!"-Gefühls ist. Man wird als Zuschauer immer wieder ins kalte Wasser geworfen, manche Fragen, die einem durch den Kopf gehen werden beantwortet, dadurch aber neue gestellt. Serial Experiments Lain fordert von seinen Zuschauern mindestens genauso viel, wie das Individuum von dieser Serie. Selbst nach der letzten Folge ist manches noch ungeklärt oder nicht gut genug erklärt. Ein Blick ins Internet zeigt, dass jeder diesen Anime anders interpretiert, da er so viel dem Zuschauer lässt. Man hinterfragt die eigene Identität, denkt über alle möglichen Dinge nach. Und das ist genau das, was der Anime sich zum Ziel gesetzt hat. Bei mir hat er das auch geschafft. In der Hinsicht gäbe es eigentlich 10/10 Punkten, aber...

Als Serie überzeugt Serial Experiments Lain leider nicht so. Die Charaktere werden bis auf Lain nur wenig erforscht, es sind immer die gleichen Schauplätze, es gibt viele und lange Standbilder, man ist als Zuschauer nicht erfüllt, wenn man eine Folge anschaut. Außerdem führt das fast gänzliche Fehlen von Musik zu gelegentlicher "Langeweile", wenn man das so nennen kann. Von dem allen hebt sich aber das Sounddesign besonders ab. Oft werden Stromleitungen gezeigt, bei denen man die Hochspannungen hören kann, die Geräusche der Charaktere gehen komplett gegen den Standart: Ein hysterischer Lacher hört sich auch genauso an, und auch vor Schmatzgeräuschen wird nicht Halt gemacht. Dadurch wirken die Personen wenigstens teilweise wie Menschen und nicht wie Anime-Charaktere. Und die Animationen wirken manchmal, als wäre man auf einem Drogenrausch! Leider nagt der Zahn der Zeit schon ziemlich an diesen, aber der Anime wurde ja schließlich vor !!18 Jahren!! zum ersten mal ausgestrahlt! Zu der Zeit wurde Windows 98 released und der Internet Explorer wurde der populärste Browser (hahaha)! Und dafür hat der Anime die Aufgabe, eine extrem technisierte Zukunft darzustellen gemeistert.

Fazit: Ist der Anime gut? Auf jeden Fall!
Ist er auch zu empfehlen? Wenn euch die oben genannten Merkmale nicht abschrecken, wahrscheinlich schon, sonst absolut nicht.

Stand: Geschaut

Empfehlen! [0]
Kommentarseite
Missbrauch melden




NovA
Ich konnte es mir nicht weiter anschauen. Ab folge 3 habe ich abgebrochen. Viel zu dunkel und die Story hat meine Seele auch etwas Verdunkelt. Wenn ihr auf na ja, etwas Psycho Anime steht, dann schaut es euch an. Story scheint jetzt nicht mega schlecht zusein, aber es war halt nicht meins.
(Abgebrochen)

Keine Bewertung

Stand: Abgebrochen

Empfehlen! [0]
Kommentarseite
Missbrauch melden




Godnesshoro
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
ganz unter uns wer ein anime haben will über den man viel phylosophyieren kann der ist bein Serial Experiment Lain echt genau richtig er bietet dir einfach alles spannung gute story und sogar eine eins a background story.
aber echt kein anime den man einfach mal so schaut und dann abschreibt also lasst euch gesagt sein das ist mehr als nur ein anime.
das ist ein wirklicher titel der wenn man sich drauf einlässt ein ganz neue perspektiven auf zeigt über die Philosohpie

es passt wirklich alles von kleinsten Detail einfach zusammen wie ein riesigen pussel.

Stand: Geschaut

Empfehlen! [2]
Kommentarseite
Missbrauch melden




midnighter
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Ein neuer Gott wurde geboren und er heißt Lain...
Ich möchte hier mal sagen: Die Animationen sind überhaupt nicht mies, das ist nur Alternativ(neue Formen der Kunst, aufkommen des Digital-Art), das nennt man Kunst. Als fan des Künsters bin ich dann doch wirklich tief getrofen wenn jemand soetwas abwertendes über den Zeichenstil schreibt. Und wenn jemand auch noch schreibt: miese Animationen weil zu alt, der sollte mal darüber nachdenken was denn bitteschön "alt" bedeutet, 1998, das sind nicht mal 20 Jahre!

Stand: Geschaut

Empfehlen! [4]
Kommentarseite
Missbrauch melden




xxworldgamefunxx
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Das hier ist wahrscheinlich mein lieblings Anime, das düstere Cyberpunk setting trifft haargenau meinen Geschmack, der sich nach dem schauen von SEL wohl auch nochmal neugebildet hat :D
Wenn ihr anfangs nichts versteht dann behaltet euch im Kopf, dass im Endeffekt alles einen Sinn ergeben wird, rückblickend betrachtet war auch ein roter Faden vorhanden.


Beim Genre war alles außer Horror getroffen, allerdings konnte ich mich bisher bei keinem Anime gruseln also liegt das wahrscheinlich an mir.

Die Story ist einzigartig und nicht linear, ich wüsste nicht einmal wie ich den Plot zusammenfassen könnte..

Für viele ist die Animation ein Kritikpunkt weil sie veraltet wirkt, ist bei mir ÜBERHAUPT NICHT der Fall gewesen, ich heiße alle Animes willkommen die nicht den selben standart Stil benutzen.
Zudem wird vieles in visuellen Metaphern ausgedrückt, was Psychedelisch aussieht und so wirkt als wenn Lain Wahnvorstellungen hätte ;)

Zu den Charakteren kann man nicht viel sagen, Lain stand im Mittelpunkt und sonst gab es keinen anderen Hauptcharakter.
Aber Lain ist einfach nur der Hammer! :D

Die Musik hat mir auch durch und durch nur gefallen!
Der Opening-Track ist übelst gut und ich lern ihn grade auf Gitarre ;D
Mein sonstiges Highlight ist das Cyberia Theme, gebt das mal auf Youtube ein, die Melodie ist so ein Ohrwurm ;o

Wird denke ich neben The Tatami Galaxy als mein Lieblingsanime in die Geschichte eingehen :D

Stand: Geschaut

Empfehlen! [0]
Kommentarseite
Missbrauch melden




Gott
Genre
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Ich habe diesen Anime schlussendlich nach Ep. 7 abgebrochen, nachdem ich ihn eigentlich nur pausieren wollte.

Er ist sehr schwere Kost. Die ganze Atmosphäre, jede Szene liegt schwer im Magen. In seiner Ernsthaftigkeit ist er brutal. Zu keiner Zeit wird er leicht, es vergeht kein Augenblick, indem die Spannung durch durch einen Witz oder sanfte Zeichnungen aufgebrochen wird. Alles ist immer und immer hart. Ich wollte ihn ursprünglich an einem Abend durchschauen, jedoch brauchte ich eine Pause nach 3 Folgen. Am nächsten Abend nach 2 Folgen. Danach habe ich schon einzelne Folgen pausiert.

Von dem was ich gesehen habe ist mir vieles auch noch nach Jahren im Kopf geblieben. Es gibt nichts vergleichbares in der Animewelt, wer also mal eine Rarität und Unikat sehen will, der muss hier reingucken.

Der Stil ist gut gealtert, wenn auch klar erkennbar aus einer anderen Zeit.
Auch wenn wir heute über die thematisierte Technik schmunzeln müssen, ist der Kern des Themas aktuell.

Ich empfehle diesen Anime jedem, der nicht mal kurz (mit guter Laune) unterhalten werden will.

Keine Bewertung

Stand: Abgebrochen (8)

Empfehlen! [0]
Kommentarseite
Missbrauch melden




RevanSkywalker
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Serial Experiments Lain lässt sich wohl gut mit Experiment beschreiben. Der Anime ist ziemlich einzigartig und definitiv nichts für zwischendurch. Tatsächlich fällt es dadurch sehr schwer, ihn zu bewerten. Da er schon etwas älter ist (1999), spielt die Handlung in der damaligen nahen Zukunft. Es geht um eine höhere Form des Internets und das Zusammenspiel dessen mit der Gesellschaft. Die damalige Vorstellung war seiner Zeit weit vorraus, und viele Aspekte lassen sich in der heutigen Zeit wiederfinden, beziehungsweise erscheinen noch viel relevanter als sie es damals wohl waren.

Die Story ist - verwirrend. Man muss schon sehr aufmerksam schauen, um alles zusammenzupuzzlen. Nichtsdestotrotz werden genug Informationen geliefert, um sich eine fundierte Meinung zu bilden. Der Autor betonte sogar, dass das Werk frei zu interpretieren sei.
Das ist gleichzeitig auch die größte Schwäche, da somit ein Fokus fehlt, was dem Spannungsaufbau nicht gut tut. Langweilig wird es jedoch nie, wer fleißig miträtseln mag, kommt hier auf seine Kosten.

Die Charaktere sind ein weiterer schwer zu bewertender Punkt - viele werden nicht charakterisiert, jedoch der Handlung wegen und als Stilmittel, um eine gewisse Anonymität zu wahren. Im Zentrum steht immer Lain, deren Charakter wirklich gelungen ausgearbeitet wird. Da man aber keinen echten Bezug zu sonstigen Persnen aufbauen kann, schafft der Anime keine emotionale Bindung und reißt somit nicht so extrem mit.

Aus dem Jahre 1999 stammend, wird ein 4:3 Format geboten. Animationen sind etwas schroff und auch der Zeichenstil ist oft detailarm. Wichtige Szenen dagegen wirken superb, und Halluzinationen und sonstige Vorstellungen wirken fast schon verstörend - klasse in Szene gesetzt. Der Soundtrack ist oft beklemmend, sowie auch die Umgebungsgeräsuche - zusammen ergibt es aber eine sehr dichte Atmosphäre.

Serial Experiments Lain ist ein philosophisches Werk, dass zwar auf gewissen Theorien aufbaut, aber definitiv einen sehr eigenen Ansatz präsentiert. Gut ist, dass diese Gedanken durch Handlung, und nicht durch Gelaber an den Mann gebracht werden. Für meinen Geschmack war es aber zu frei ohne roten Faden und stellenweise zu konfus. Zudem fehlte dadurch auch der Spannungsaufbau, um mich wirklich mitzureißen. Trotzdem hatte ich Spaß, ein überaus interessantes Werk ist es allemal, daher sehenswert!
7/10

Stand: Geschaut

Empfehlen! [22]
Kommentarseite
Missbrauch melden




garciiia
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Eines der wenigen Dinger die ich wirklich als Meisterwerk bezeichnet würde und jedem an's Herz legen kann.

Serial Experiments Lain ist mehr Kultur als Unterhaltung und beschäftigt sich mit vielen ernsten Themen auf metaphorischen Ebenen. Mit 15 hab ich's damals der guten Animationen wegen geschaut und dem mystischen Setting. Heute kann ich nur Lobhymnen über die Erzählung und Charaktere verfassen.

Definitiv empfehlenswert für alle die etwas ruhigere und ernstere Geschichten mögen.

Stand: Geschaut

Empfehlen! [1]
Kommentarseite
Missbrauch melden




Neo.Neko
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Also eigentlich habe ich diesen Anime nur ganz zufällig gefunden.
Ich wollte halt irgendeinen Anime gucken und habe den einfach mal angeklickt.

Als ich mir die Beschreibung durchlas, dachte ich mir: "Hm, der klingt doch wirklich interessant."

Also, die Animationen sind mies, aber das liegt daran, dass der Anime schon so alt ist (1998).
Eigentlich mag ich Anime's, die sehr alt sind überhaupt nicht, da Zeichenstil und Animationen dann wirklich oft zu wünschen übrig lassen.
Auch bei diesem Anime hat mich das anfangs wirklich verstört, doch mit der Zeit habe ich einfach versucht mich auf die Story zu konzentrieren und den Zeichenstil bzw. Animationen weitgehend zu ignorieren.

Die Story an sich fand ich mal was ganz Neues,weshalb ich auch von der Beschreibung so angetan war.
Die Idee gefiel mir echt gut.

Die Handlung fand ich manchmal, so gegen Ende hin, etwas verwirrend.
Da haben sich mir auch viele Fragen gestellt.

Es ist halt ein Anime, der zum Nachdenken anregt.
Es ist eigentlich ein ernstes Thema, denn auch heute scheinen manche Menschen die Grenze zwischen der realen und digitalen Welt gar nicht mehr zu kennen, was ziemlich beängstigend ist, da der Anime auch zeigt, wie sehr sich ein Mensch, aufgrund der digitalen Welt, verändern kann.

Fazit:

Der Anime ist auf jeden Fall sehenswert.
Die Story ist dramatisch und mitreisend.
Die Hauptcharaktere sind gut gemacht.
Außerdem ist das Thema des Anime echt interessant und macht nachdenklich, denn man sollte sowas wirklich ernst nehmen. Es zeigt sehr gut, was digitale Medien mit uns Menschen machen können.

Stand: Geschaut

Empfehlen! [2]
Kommentarseite
Missbrauch melden




ILoveDWL
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Ein interessanter Anime, dessen Kernstory nicht einfach zu erklären zu ist.
Genre:
Leicht futuristisch, mit Mysterie und psychological-Elementen
Story:
Die Beschreibung ist ein wenig oberflächlich, aber worum es in dem Anime jetzt eigentlich ging ist auch nicht einfach zu sagen, man muss es irgendwie selber gesehen haben
Es wurde sich mit der Frage beschäftigt, inwieweit jemand nur durch das Internet existieren kann, und halt nicht mehr in der realen Welt
Bilder:
Schien wohl ein älterer Anime zu sein, die Art der Zeichnung war nicht wirklich mein Geschmack
Charaktere:
Ein bisschen oberflächlich, ich fand die Protagonistin irgendwie.. komisch
Musik:
Hab ich vergessen, also kann sie ja nicht soo gut gewesen sein

Stand: Geschaut

Empfehlen! [2]
Kommentarseite
Missbrauch melden




MehrGehtNicht
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Serial Experiments Lain ist ein Anime, der von seinem Gesamteindruck her um einiges schlechter ist als dessen Grundidee an sich. Die Serie ist insbesondere vom philosophischen Aspekt interessant und es gibt auch einen gewissen Spannungsgrad. Dieser wird aber durch die unüberschaubare Handlung und die sehr schwach gehaltenen Charaktere fast vollends zerstört. Eine musikalische Untermalung ist de facto nicht vorhanden.

FAZIT:
Die Serie ist auf gar keinen Fall gut, als besonders schlecht kann ich sie aber auch nicht bezeichenen. Einen philosophisch-anspruchsvollen Wert hat sie definitiv.
Wer sich den Anime antun will, muss es nicht unbedingt bereuen, wer aber darauf verzichtet hat sicher keine Bildungslücke. Da ist es besser sich Neon Genesis Evangelion anzusehen.

Stand: Geschaut

Empfehlen! [3]
Kommentarseite
Missbrauch melden




Seto
Serial Experiments Lain ist der bisher zweite Anime den ich nicht wirklich bewerten kann (der erste war Casshern Sins), deswegen fällt es mir etwas schwer einen Kommentar zu ihm zu schreiben dennoch versuche ich es mal.

Dieser Anime erzählt sich sehr komplex und es gibt oft wenige Zusammenhänge zu den Ereignissen. Auch wenn es sich deswegen schwer verstehen lässt worum es geht, ist dies auch nicht so wichtig, denn dieser Anime will keine unterhaltende Geschichte erzählen, er will einem zum philosophieren über den Begriff Existenz und den abtauchen in der virtuellen Welt und dessen Einfluss auf die reale Welt. Er stellt die Fragen: "Wer bin ich?" und "Wie bin ich?" Ist man das ich in der realen oder das ich in der virtuellen Welt oder vielleicht keins von beiden?

Wie ihr diesen Anime interpretiert liegt ganz bei euch.

Keine Bewertung

Stand: Geschaut

Empfehlen! [0]
Kommentarseite
Missbrauch melden




BlueSky1096
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Der Anime steht schon seit Ewigkeiten auf meiner Liste und jetzt habe ich ihn mir mal angesehen.
Gemessen daran wie alt der Anime bereits ist, ist die Animation und der Zeichenstil okay. Ich denke aber man hätte vielleicht noch ein wenig mehr machen können, andererseits passt es aber auch irgendwie zu der Stimmung und dieser Story.

Diese ist reichlich verwirrend, wie ich finde. So ganz habe ich den Sinn auch noch nicht nachvollziehen können, ich glaube die erste und die letzte Folge waren die einzigen, deren Sinn ich von Anfang bis Ende verstanden habe, vielleicht bilde ich mir aber auch nur ein sie verstanden zu haben. Auf jeden Fall sind sehr viele philosophische Aspekte eingebaut, über die man sich danach schön den Kopf zerbrechen darf.

Die Charaktere fand ich leider nicht wirklich aussagekräftig vom Charakter her, nicht einmal die Gedankengänge von Lain habe ich jederzeit nachvollziehen können...

Im Großen und Ganzen waren es 13 Folgen der Verwirrung und Unklarheiten und deshalb auch nur fünf Punkte, da es gleichzeitig auch deutlich bessere "Verwirrungsanimes" gibt.

Liebe Grüße
Blue


[03.08.2015]

Stand: Geschaut

Empfehlen! [0]
Kommentarseite
Missbrauch melden




eieio
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Ein Anime der durch seine Erzählweise und seinen Inhalt für damalige Verhältnisse neue Wege einschlug, auch heute noch einzigartig. Ehrlich gesagt wusste ich lange nicht wie ich ihn bewerten sollte da er doch auf der einen Seite langatmig ist und nicht so ganz meinen Geschmack getroffen hat, aber andererseits einige Stellen beinhaltet die in meiner Animelaufbahn einmalig waren.

Stand: Geschaut

Empfehlen! [0]
Kommentarseite
Missbrauch melden




..Shinigami..
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
ein anime, der aus der masse heraussticht.

die story ist sehr komplex, man muss immer konzentriert sein und viele fragen beantworten sich erst gegenende.
die animationen sind schlecht, aber das ist ja nicht überraschend für 1998. trotzdem wurde aus ihnen viel gemacht und sie sind anders als die üblichen (zb umgebungszeichnung.....).
charaktere sind gut und passen zum anime und entwickeln sich im verlauf.
musik ist wunderbar, das OP ist eines der besten, die ich je gehört habe und es gab auch ein paar gute soundtracks.


negativ:
ich denke 11 episoden hätten auch gereicht, denn es gab oft einen leerlauf und die dinge am ende, wo dann "reale" bilder gezeigt wurden oder plötzlich komplett andere, philosophische inhalte gezeigt werden sind unnötig und ich übersprang sie. auch wäre es besser gewesen, wenn man mehr fragen beantwortet hätte, denn vieles ist einfach unrealistisch und wirkt falsch, auch wenn man von der logik der welt ausgeht.

fazit: guter anime. habe ihn zum zweiten mal gesehen und jetzt auch mehr verstanden und außerdem ist dieses leere gefühl und die verzweiflung die der anime vermittelt einfach genial.

Stand: Geschaut

Empfehlen! [1]
Kommentarseite
Missbrauch melden




knufax
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Absolutes Meisterwerk. Jedoch sticht sehr stark heraus, dass die Zielgruppe eindeutig etwas älters ist. Der Anime ist komplex und Kompliziert jedoch wenn man es versteht erkennt man das Meisterwerk was dahinter steckt. Auch der Animationsstiel ist bisschen gewöhnungsbedürftig wie genial. Finde es auch dem Anime gegenüber unfair, dass einige nur 1 Stern gegeben haben nur weil die Geistige reife noch nicht ganz ausreicht um ihn zu verstehen.

Stand: Geschaut

Empfehlen! [4]
Kommentarseite
Missbrauch melden




Nanashi
Ein sehr tiefgründiger Anime, der durchaus sehr unterschiedlich intepretiert werden kann. Er ist ziemlich verwirrend und wirft grundlegende philosophische Fragen auf.
Es herrscht die meiste Zeit (mit ein paar Ausnahmen) eine sehr stille, etwas melancholische Stimmung, die durch die Produzenten sehr gut umgesetzt und rübergebracht werden konnte.
Für diejenigen, die eine komplett andere Richtung von Anime gewohnt sind, kann dieser, vor allem in den ersten Folgen, etwas ermüdend sein, da spannende Momente zu Beginn so gut wie komplett ausbleiben, doch wer sich für Denkrätsel und Philosophie interessiert und auf anspruchsvolle Themen steht, wird es mit Sicherheit mögen.
Der Zeichenstil war für mich zuerst etwas ungewohnt, aber nach ein paar Folgen wird deutlich, dass dieser Stil sehr gut zur Stimmung passt.
Alles in allem ein Gesamtkunstwerk, bei dem jedoch die Meinungen stark auseinandergehen können.
Die einen lieben es - die anderen hassen es.

Stand: Geschaut

Empfehlen! [1]
Kommentarseite
Missbrauch melden




PrinzKoks
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
also,
zu anfang sei gesagt das dies kein sonderlich fröhliches werk ist! die stimmung schwankt stetig von höchstgradig pessimistisch, jedoch nicht depressiev, bis ansatzweise hoffnungsvoll, allerdings ist es relativ schwer zu beschreiben wohin sich eben diese hoffnung richtet, da einem zu keinem zeitpunkt ein ergebniss in aussicht gestellt wird, am leichtesten ist es wohl dieser hoffnung einen guten willen zur gesamtveresserung der situation zu unterstellen, jedoch bleibt hier die definetion von "verbesserung" jedem selbst überlassen und einige mögen sogar sagen das jede veränderung stets im negativen endet, was zu einem starken nihilistischen und im ansatz sogar fatlistischen grundton führt, der sich durch die gesamte story zieht, allerdings möchte nochmal bemerken das dies keinesfalls depressiev ist, man könnte sogar sagen das durch die unerklärbarkeit und offensichtliche sinnlosigkeit des seins, eine höchstgradig positive wenn auch etwas melancholische stimmung in die melodie des lebens gefügt wird, einfach durch den umstand dass wir uns keinen zwängen und verpflichtungen mehr unterwerfen müssen. wir müssen nicht mehr suchen, müssen also keine regeln der suche mehr einhalten und sind vollkommen frei von jeglichen zwängen und dogmen die wir uns einst selbst auferlegt haben!

allerdings nun von der mal wieder viel zu lang geratenen einleitung zum eigendlichen zweck dieser bewertung: dem anime!

dies werk ist definetiv sehr finster, sehr tiefgründig, etwas distopisch allerdings mit der hoffnung auf ein selbsterschaffenes utopia, aber vor allem ist dieser anime sehr ruhig! für einige könnte es etwas schwer sein hier einzusteigen, was vermutlich nicht zuletzt an der von superschnellen action anime verwöhnten community liegt, wenn man sich aber an die geschwindigkeit dieses werkes gewöhnt hat, kann man ihn ähnlich gut sehen wie jeden anderen anime. in einem buch was ich mal gelesen hab(ich weis leider nicht mehr welches): "es gibt bücher die verschlingt man an einem stück, was nicht gut für die verdauung ist und es gibt bücher die isst man gemächlich und verdaut sie ganz." dieses werk ist definetiv eines der 2.kategorie!

zur story sei gesagt das praktisch die große frage nach der existenz oder viel eher nach der definetion der existenz neu aufwirft und mehr oder weniger neue ansätze hinzufügt.
setting und story passen perfekt aufeinander und machen dieses werk so besonders genial.

die animationen sind allerdings etwas altbacken, wirken hier und da etwas einfallslos aber an anderen stellen wieder genial und manchmal etwas verstörend seltsam, was perfekt in die grundstimmung passt.

bei den charakteren wurden die einen mehr und die anderen weniger ausgearbeitet allerdings hat man bei keiner person das gefühl dass sie sinnlos und nur zum lücken füllen gut sei. ich möchte zwar nicht sagen das die charaktere sympathisch sind aber sie stören oder nerven auch nicht, vorallem erfährt hier jeder char in gewissem sinne seine ganz eigene entwicklungen, zwar alle parallel aber ohne zusammenhang zwischeneinander, oder viel eher sind die ergebnisse der entwicklungen unabhängig voneinander.

die musik ist ähnlich ruhig wie die geschichte und passt sehr gut dazu, unterstüzt diese und bleibt stets im hintergrund, sie untermahlt durch ihren leicht gestörten und doch sehr melodischen klang die handlung und die gefühle die hier aufkommen.

schlußendlich bleibt mir nur dieses werk absolut jedem zu empfehlen der etwas geduld und übersätigung der herkömlichen 08/15 "die-welt-ist-schön-solang-fünftausend-mädchen-an-mir-dran-hängen"-anime tut mir leid wenn ich das böse klingt aber in letzter zeit hat sich genau dieses gefühl bei mir ausgeprägt.
wem das ähnlich geht hat in mir einen freund und in disesm werk seinen (vermutlich) anime des jahres gefunden.

mit dank an alle die meinen "kommentar" komplett gelesen haben.

mfg
pk

Stand: Geschaut

Empfehlen! [18]
Kommentarseite
Missbrauch melden
1 2 3 > Neueste Beliebteste