Detail zu Perfect Blue (Movie):

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Original Titel Perfect Blue
Englischer Titel Perfect Blue
Deutscher Titel Perfect Blue
Japanischer Titel パーフェクトブルー
Genre
Drama, Ecchi, Horror, Musik, Mystery, Psychological, Seinen, Violence
Tags
Adaption Sonstige: Novel
PSK
SeasonStart: Winter 1998
Ende: Winter 1998
Status Abgeschlossen
GruppenProxer.Me bietet keinerlei Downloads an. Diesbezüglich leiten wir dich an die betroffenen Sub- und Scanlationgruppen weiter.
Keine Gruppen eingetragen.
Industriejp Madhouse (Studio)
de A.C.O.G. (Publisher) Lizenz abgelaufen
de Al!ve (Publisher)
de Rapid Eye Movies (Publisher)
en Anime Limited (Publisher)
en GKids (Publisher)
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Lizenz Lizenziert! Warum?
Beschreibung:
Mima ist Sängerin einer japanischen Pop-Band. Sie beschließt, ihre Musik-Karriere aufzugeben, als sich ihr eine Chance beim Fernsehen bietet. Letztendlich geht es ihr jedoch vor allem darum, ihren verworrenen, seelischen Zustand zu entschlüsseln und den Besitz über ihr Abbild wiederzuerlangen, dieses harmlose Stereotyp eines jungen Mädchens in kurzem, rosafarbenen Kleid, das sich auf den Titelseiten der Modemagazine findet und das ein anonymer Bewunderer durch einen perfiden Plan in seine Gewalt zu bringen scheint. Dieses Bild entgleitet jedoch mehr und mehr ihrer Kontrolle und scheint sich mit eigenem Leben zu füllen und zu verselbständigen.

(Quelle: Rapid Eye Movies)

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Genre
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Regisseur
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5 Perfect Blue
von RamboJack in Rezensionen
8951 17.03.2019 01:30 von chillmal93
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Die neuesten Kommentare




RamboJack
Dies ist eine offizielle Proxer-Rezension und wurde von der Proxer-Redaktion verfasst! Klicke auf weiterlesen, und erhalte diese Rezension auch als Hörbuch.
Manchmal verhält es sich bei Filmen wie mit einer SMS, die mit Autokorrektur abgeschickt wurde. Ich muss sie zweimal anschauen, ehe ich den Inhalt vollends verstehe. Perfect Blue hat das tatsächlich geschafft. Doch wie so oft werden solche Werke in ihrer Popularität eher kleingehalten und schaffen es nicht, dem Zeitgeist der kurzweiligen Unterhaltung zu folgen. Es gibt andere Wege, Filme zu inszenieren, um kommerziell erfolgreich zu werden. Aber geht es uns wirklich darum? Nein. Deshalb möchte ich euch heute mit Freuden einen Psychothriller der Extraklasse vorstellen.

So, dann wollen wir den Stein doch mal ins Rollen bringen. Perfect Blue gehört einer älteren Sorte von Anime-Filmen an. Keine Bange, so alt nun auch wieder nicht. Genauer gesagt wurde das Werk 1997 unter der Regie von Satoshi Kon veröffentlicht, der dabei erstmals die Rolle als Regisseur einnahm. Für die Produktion war das Studio Madhouse verantwortlich. Vielleicht sagt euch der Film Black Swan aus dem Jahr 2010 etwas? Wenn Ja, dann werdet ihr bestimmt erstaunliche Parallelen im Story-Verlauf wiedererkennen.

Im Mittelpunkt der Handlung steht die Popsängerin Mima Kirigoe. Als Teil des Dreiergespanns der Girlgroup CHAM besteht ihr Leben zum Großteil aus Singen, den Fans und dem Druck ihrer Managerin. Sie ist zwar beliebt, doch ein richtiger Durchbruch bleiben ihr und der Band verwehrt. Zudem sind Spaß und Erfolg bekanntermaßen zwei Paar Schuhe. Ihr Agent, der in größeren Maßstäben denkt, verschafft ihr kurzerhand eine Nebenrolle in einer Krimiserie. Noch auf der Bühne kündigt sie daraufhin ihren Rücktritt an, von nun an will die junge Frau im Filmbusiness arbeiten. Treue Anhänger von Mima sind von dieser Entscheidung jedoch wenig begeistert, unter anderem erhält sie auch Drohbriefe, die sie als Verräterin betiteln. Eine Fanpost entpuppt sich gar als Briefbombe. Glücklicherweise übersteht sie diese Torturen und ihr Agent schafft es, den Produzenten davon zu überzeugen, die Rolle auszubauen. Dazu verlangt es aber nach weiterem Einsatz von Mima. In einer Vergewaltigungsszene soll sie zeigen, dass sie zu mehr bereit ist. Doch mit diesem Schritt wird ihr bewusst, dass die Veränderungen sie geradezu erschlagen. Wieder und wieder erscheint ihr das Bild einer anderen Mima, die selbst behauptet, die Echte zu sein. Völlig aus heiterem Himmel veröffentlicht jemand auf einer Internetseite ihre intimsten Gedanken. Personen, mit denen sie auf der Arbeit viel Kontakt pflegt, werden ermordet. Was soll das alles und was hat sie damit zu tun?

Unser Hauptcharakter ist zwar ehrgeizig, nebenbei aber ein ziemliches Naivchen. Schneller als ihr lieb ist, merkt unsere Protagonistin, dass die Schauspielerei ein völlig neues Pflaster ist. Zunächst einmal hat sie mit einer ganz anderen Art von Druck und Stress zu kämpfen. Während es ehemals darum ging, möglichst in die Charts zu kommen, ist es in ihrer Rolle als Anfänger-Schauspielerin vor allem wichtig, sich zu beweisen. Noch dazu ist sie nur an der Meinung ihres Agenten und ihrer Managerin interessiert. Mit dem Gedanken, es doch jedem Recht machen zu wollen, beschäftigt sie sich mit Vielem, am wenigsten aber mit ihren eigenen Vorstellungen und Zielen.

Wer bin ich? Wie sehe ich mich selbst und wie sehen mich andere?

Nebst der Tatsache, dass sie sich für eine der Szenen freiwillig vor laufender Kamera missbrauchen lässt, trifft sie außerdem die Entscheidung, sich bei einem Aktfotografen ablichten zu lassen. Während sowohl Fans als auch Reporter damit hausieren gehen, taucht in ihren Gedanken immer wieder eine zweite Mima auf. Diese hält ihr andauernd vor, wie besser ihr früheres Leben doch war und dass der von ihr eingeschlagene Weg falsch ist. Wie ein Floh im Ohr verschwindet die Erscheinung einfach nicht, raubt ihr jedwede Erholung und führt bald dazu, dass sie zwischen Realität und Fiktion nicht mehr unterscheiden kann. Sie scheint sich zu ihrer Arbeit nur noch zu zwingen und verrichtet diese wie eine Maschine im Dauerlauf. Des Weiteren kommt es ihr nicht gerade zugute, weitere Szenen zu spielen, in denen sie eine Mörderin mit gespaltener Persönlichkeit darstellt. Ihre alten Bandkameradinnen schaffen ohne sie den lang ersehnten Durchbruch. Die Morde nehmen kein Ende. Und jeden Tag glaubt sie aufs Neue die groteske Fratze eines Stalkers zu erblicken, der sich mit argwöhnischen, dunklen Fischaugen an ihr ergötzt. Unbewusst frisst sie alles in sich hinein und rutscht in eine Identitätskrise.

Wo beginnt Fiktion? Wann vermischt sie sich mit der Realität?

Die Fans sind dabei untrennbar mit dem Idol verbunden und üben als Konsumenten sogar die größere Macht aus. Die Masse zu verärgern ist selten eine gute Idee, auch wenn es manchmal nicht anders geht. Die besonders Hartnäckigen und Verblendeten unter ihnen greifen zuweilen zu Mitteln, die den Rahmen sprengen. Sie projizieren ihre Wün ...
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Danke!




Shiruka.
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Ein überdurchschnittlich gutes Werk was sich von anderen Werken hervorhebt. Aufjedenfall ein Film, den ich nicht so schnell vergessen werde.


Was hierbei ganz wichtig ist, ist das man von Anfang an genau aufpassen und mitdenken sollte, denn sonst verliert man schnell den Faden. Die Story ist sehr komplex und es ist schwer die Realität mit der Illusion zu unterscheiden. Was in meinen Augen diesen Film so besonders macht.

Die oben angegebenen Genre sind alle zutreffend. Ein toller Psychothriller!

Die Story ist das Beste an dem ganzen Anime. Sie ist - wie oben bereits erwähnt - sehr komplex und einzigartig. Und enthält auch unvorhersehbare Ereignisse und eine krasse Wendung die man sich so nie vorgestellt hätte. - Einfach beeindruckend.

Also ich finde diesen 90s Animationsstil wirklich toll & auch passend zum Genre. Natürlich gibt es bessere Animationen, aber für einen Film aus dem Jahr 1998 ist die Animation wirklich außerordentlich gut. Doch bei einigen Stellen war es nicht ganz so schön, worüber man aber hinweg sehen kann.

Mir kam vor, dass man sich hier nicht ganz auf die Charaktere fokussiert hat und man eigentlich viel zu wenig über die Charaktere erfahren hat.

Normal fällt mir die Hintergrundmusik nicht so stark auf, doch hier schon. Besonders die Szenen mit Mima 2 wurden mit guter Musik untermalt.

Fazit:
Das ist nun mein Lieblings Anime Film, denn ich habe noch nie einen so tollen Film gesehen, seriously. Ich kann diesen Film nur allen Psychological/Horror-Fans ans Herz legen.

Stand: Geschaut

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Grannt
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Nervenzerreißend!
Und ich habe ihn schon so oft gesehen.
Mittlerweile, so hoffte ich beim ersten Mal, wäre ich abgestumpft genug, nicht mehr zusammenzucken zu müssen. Falsch gedacht.
Zum Verlauf der Story sage ich nichts.
Man könnte aber sagen, die Geschichte fühlt sich an wie ein Messer, das Erwartungen, Vermutungen und Nervenenden durchtrennt und einen richtig quälen kann! Für mich DER Anime-"Psychothriller",
Spoiler!
der noch beängstigender dadurch wird, dass im Anime noch schwieriger zwischen Realität und Fieberfantasie unterschieden werden kann. Es werden auch beängstigende Fragen gestellt: Was ist Identität und wie leicht ist sie zu verschieben oder gar zu zerstören?

Animationen/Bilder: Lässt man den Nostalgiker außen vor, selbst dann, verstehe ich manche Bewertungen an dieser Stelle nicht. Bezogen auf die Wirkung sind alle Hauptcharaktere und wichtigen Nebencharaktere unique und wirken authentisch. Auch bezogen auf ihre Persönlichkeit.
Gilt aber nicht für alle "nicht" wichtigen Nebencharaktere und einige Schauplätze. Trotzdem 4*!
Musik: Cham?
Spoiler!
Warum konnte Sie denn keine Musicalsängerin sein? Ich hasse Girlgroups, sollte den Charakter wahrscheinlich niedlicher erscheinen lassen. Trotzdem. Es. hat. einfach. gestört. Ist ja nur meine persönliche Meinung.

Nichtsdestotrotz bleibt der "Titelsong- Virtual Mima", falls man das dann so nennen kann, der heimliche Star des Films. Wahnsinn. Ich hatte richtige Angst! Das gleiche gilt für die meisten Passagen des Films, abgesehen vom oben genannten. Deshalb einen Abzug. Alles in allem macht dieser großartige Soundtrack aber einen Großteil der Stimmung aus.
Leuten mit starken Nerven durchaus zu empfehlen. Immernoch einer meiner liebsten Animes.

Stand: Geschaut

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Julianst
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Also, Ich hab mir die Zeit genommen den Movie Perfect Blue der im Jahre 1998 erschienen ist anzuschauen.

Story


Da Ich die Story am Anfang etwas verwirrend wahrgenommen habe warf es mich noch mehr aus der Bahn als die ganzen unerwarteten Wendungen auftraten was Ich persönlich spannend fand. Die Story ansich ist nicht für Leute gedacht die mit dem ganzen Wendungen klarkommen weil man da schnell den Faden vrlieren könnte.

Genre


Drama,Horror,Violence/Gore,Psychologal und Idol
wahren sehr gut kombinierte Genre die einen die Spannung immer höher trieben während man den Film schaute.

Animation/Bilder


Da der Anime schon zu der Älteren Animationsreihe gehört ist die Grafik und Animation der Charaktere nicht immer so schön aber für dieses alter gut Animiert.

Charaktere


Beinhaltet viele Charaktäre, die aber mehr im Hindergrund aggieren aber dennoch die Handlungen vorantreiben.

Musik


Die Musik find Ich den Scenen sehr angepasst und Stimmig.

Fazit


Der Animefilm darf sich aus meiner Sicht ls Meisterwerk betiteln da Ich ihn gut fand.

Stand: Geschaut

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TigerBunny
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Spoiler!
Dass die Managerin von Mina ihre fiktive Persönlichkeit imitiert hat und sich an der Vergangenheit festgefressen hat hätte ich wirklich nicht gedacht ... Dieser eine Überraschungsmoment war überaus gut gelungen! Doch stelle ich mir noch immer die Frage wer wen jetzt umgebracht hat... Und was ist mit den Beweismitteln in Minas Wohnung? Hat Rumi sie dort deponiert oder war es doch Mina die den Fotografen umgebracht hat?

Wie man sieht sorgt der Anime für viele offene Fragen <.< Was nicht unbedingt negativ aufzufassen ist!

Es war wirklich toll, einen solch tiefgründigen und spannenden Film zu sehen!


lg Bunny

Stand: Geschaut

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LordDracir
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik



Vorwort:
Perfect Blue aus dem Jahre 1998.
Ich hab mir die neu erschienene deutsche
Blu Ray Fassung zugelegt und muss sagen:

Der ist richtig gut!



Genre:
Psycho-Thriller
Drama
"Horror"

Hauptsächlich würde ich Perfect Blue als Psychothriller bezeichnen.
Die beiden anderen Genres ergeben sich aufgrund der Handlung.


Story:
Mima Kirigoe ist Mitglied einer Popband und als solches ein kleiner "Popstar".
Spoiler!
Niveau und so aber das fällt mir gerade beim Schreiben auf ... Satire.


Da sie sich allerdings daran nicht festhalten möchte entscheidet Sie sich zu wechseln und Schauspielerin zu werden.

Jedoch stellen sich Mima einige Probleme.
Unter anderem Psychische als auch ein Stalker.


Perfect Blue fängt noch recht einfach an entwickelt sich allerdings sehr schnell zu einem spannenden Psychothriller wo man nicht mehr sagen kann was jetzt real oder nicht real ist.


Animation:
Dafür das der Film etwas älter ist (und die Blu Ray Fassung bunter) ist der Film richtig stimmig sowie ordentlich inszeniert.

Steht da jemand hinter mir - oder bin ich das?


Charaktere:

Enthält einige Charaktere.
Der Großteil befindet sich nur im Hintergrund treiben aber die Handlung in Ihre Richtungen.

Hauptprotagonistin Mima präsentiert sich sowohl als Girlie aber auch als Erwachsene und bringt ordentlich Persönlichkeit mit in die Handlung.


Musik:
Passende Untermalung - der Film ist stimmig und die Musik tut ihr übriges.

Im übrigen:
Ich finde die deutsche Synchronisation durchaus gelungen.



Fazit:

Perfect Blue

in meinen Augen ein

Meisterwerk

dank der grandios erzählten und spannenden Handlung.





Stand: Geschaut

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Chiyou
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Sehr schön! Perfect Blue hat mir wirklich
gefallen. Der Film stammt aus den 90ern,
die Animation ist also schon etwas veraltet.
Dennoch ist die Handlung vielversprechend.
Spannend & Fesselnd bis zum Schluss!
Mittlerweile bin ich großer Fan von Satoshi
Kons Regiestil geworden. Nicht nur Perfect
Blue sondern auch Paprika gehen auf sein
Konto und niemand kann so präzise Drama
gemixt mit Psychological auf den Punkt bringen.

In diesem Film geht es um Popsängerin Mima
Kirigoe, die zum Schauspiel wechselt. Fortan
arbeitet sie hart, um ihren Schauspielrollen
gerecht zu werden und sich in dem Business
zu behaupten. Eines Tages entdeckt sie einen
Blog von sich im Internet. Ein detaillertes
Tagebuch, welches Mima weiß nicht geschrieben
zu haben (...) Ein guter Thriller, der es
versteht seinen Zuschauer zum Miträtseln zu
animieren. Perfect Blue diente als Vorlage
für Black Swan, Regisseur Darren Aronofsky
bediente sich selbst einigen Szenen, sodass
es einige Parallelen gibt.

Auf jeden Fall kann ich den Film nur empfehlen!

Stand: Geschaut

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Tartle
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Boah.. Woah. Dieser Film hat mir so ziemlich die Sprache verschlagen... Wirklich ein grossartiges Werk. Ich kann den Vorgängerkommentare wahrlich nur zustimmen.

Man muss etwas in den Film reinkommen, sich Zeit nehmen und ihn mit Aufmerksamkeit sehen, um den wirklichen Impakt zu erhalten, wie meisterhaft er diese Geschichte erzählt, verworren, verwirrend und schön. Es ist gewiss kein einfacher Film, genauso wie die Handling, die Entwicklungen zu verstehen ist.
Dieser Film greift ein sehr verworrenes und komplexes Thema auf. Das heisst die Frage nach Realität und Illusion, die menschliche, eigene Identität und den Prozess des Verlusts eben dieser Identität. Wer sind wir? Wie wollen wir sein, was wollen wir sein? Sind wir noch uns selbst? War das ein Traum? War es wirklich geschehen? Wir werden Zeugen, wie eine junge Frau langsam aber sicher ihren Verstend verliert und wir sehen das genau in ihrer Sicht, wir verlieren mir ihr den Blick für die Realität.
Und genau diese Kunst dies überzeugend und wahr rüberzubringen in einem Film macht dieses Werk grossartig. Die Bilder sind grossartig, genauso wie der ganze Handlungstrang aufgeführt wird, die emotions- und handlungsgeladenen Szenen... Nicht nur der Plot, auch die Technick, die Filmkunst dahinter hat mich wohl am meisten beeindruckt.

Ehrlich, ich bin ohne grosse Vorahnung in diesen Film eingetaucht, ich wusste überhaupt nicht was mich erwarten würde. Ich hab mir nichteinmal die Genres angeschaut, ich hab eigentlich aus reinem Impuls diesen Titel angeklickt und bereuen tu ich das bestimmt nicht.

Klar, es hat eine Weie gebraucht, bis ich mich an den Zeichnungstiel und das Setting gewöhnt habe und so richtig eingetaucht bin, aber nimmtman sich diese ersten paar Minuten, wird es ein echt tolles Filmerlebnis.
Und ja, der Film ist aus den 90ern, aber dafür finde ich die Qualität nicht schlecht und es beeindruckt nur noch mehr, wenn man bedenkt wie modern dieser Film, nur schon vom Storytelling und Plot her, war.

Wenn ich eine Kritik geben müsste, dann dass ich die Protagonistin nie wirklich gern gewonnen habe. Aber hassen tu ich sie auch nicht... Ich denke die Handling war in diesem Film so viel wichtiger, da gingen etwas die Eigenschaften und Besonderheiten der Charas verlorne, was ich zwar schade finde, doch ich muss sagen, mehr einblicke auf die Charas selbst hätten mich dann wohl etwas gelangweilt...

Okay, tut mir leid, ich bin bald fertig...
Jedenfalls, umm alles schnell zusammenzufassen: Schaut euch diesen Film unbedingt an, mehrmals wenn es sein muss und nehmt euch Zeit dafür, es ist es allemal wert.

Nun wünsche euch allen viel Spass beim schauen!
LG Tana ^^

Stand: Geschaut

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arisu.
Story
Story:
Kirigoe Mima ist die Protagonistin, welche sich dazu entscheidet ihre Karriere als Idol zu beenden um Schauspielerin zu werden.
Gerade als sie ihre neue Schauspielkarriere beginnen will, finden Morde statt und sie fängt an eine Illusion einer Idol-Mima zu sehen, welche sich selbst as 'echt' bezeichnet:

AB DIESEM PUNKT WIRD DER FILM SEHR VERWIRREND - Die Protagonistin fängt an die Rolle mit der Realität zu verwechseln und man weiß nicht mehr, wer nun wer ist und was genau das alles zu bedeuten hat...

KEINE SORGE - Der Film klärt am Ende alles auf und man erfährt, was es nun mit der Idol-Illusion auf sich hat und wer die Morde begangen hat.

Falls ihr das Ende nach dem Film doch nicht versteht, hier die Erklärung:
Spoiler!
Der Mörder ist Mimas Manager. Sie war von Anfang an dagegen Mimas Idolkarriere zu beenden und hat versucht, sie von ihrer Schauspielkarriere abzubringen.
Als Managerin ist sie Mima immer sehr nah und so konnte sie die Tagebucheinträge auf der Website schreiben. Am Ende sieht man das ihre Wohnung gegenüber der von Mami liegt.
Der Drehbuchautor musste wegen der 'rape scene', der Fotograf wegen der Nacktbilder usw. sterben. Die Managerin hat versucht, das Ansehen ihres geliebten Idols nicht noch mehr zu 'besudeln'.
Deswegen weinte sie bei der Vergewaltigungsszene.
Schließlich fängt sie an sich selbst für die echte Mami zu halten und dekoriert ihre Meinung genau wie die der echten Mami. Sie hat jedoch das Poster hängen lassen und ihre Fische sind nicht tot.
Zum Schluss sieht man auch wie das Spiegelbild die Managerin im Kostüm zeigt.
Die letzte Szene zeigt sie schließlich in der Psychatrie.

Stand: Geschaut

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Gokus-Erbe
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Einleitung:

Als ich gehört habe das Darren Aronofsky, einer meiner Lieblingsregiesseure, Szenen aus diesem Anime für seine Filme wie Requiem for a Dream oder Black Swan benutzt hat, war ich ziemlich heiß auf den Anime und war gespannt ob der Anime auch so großartig sein wird, wie die obengenannten Filme.

Kurz vorweggenommen: Ja und wie!

Zum Anime:

Der Anime ist einfach großartig, sei es die beklemmende Atmosphäre, die Hauptfigur Mina oder die Story.
Er zeigt schön den Werdegang der Protagonistin von einem fröhlichen Mädchen zu einem Mädchen, dass nicht Wahrheit von Realität unterscheiden kann. Die Animation sind für das Alter sehr gelungen sowie die musikalische Untermalung.

Leider gibt es auch etwas negatives zu sagen. Kurz vor dem Ende gibt es ein paar langatmige Momente, allerdings werden diese Momente durch das furiose Finale wieder gut gemacht.

Fazit:

Zusammengefasst kann ich einfach nur sagen, das der Anime sehr gut ist und ich ihn jedem empfehlen kann der eine erwachsene und anspruchsvolle Story sucht , für Liebhaber dieses Genre und vor allem für die die Mindfuck mögen, ist er sowieso ein Muss.

Stand: Geschaut

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Perdita
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
...Verdammt!

Ich verdaue gerade noch den Anime.

Ich kann meine Gedanken nicht gescheit ordnen...will ich es überhaupt? bzw kann ich es überhaupt?!

Ich versuche meinen Kopf frei zu bekommen. Ist jedoch schwer. Was habe ich gerade gesehen? Gute Frage. Auf jeden Fall einen Anime, der einen kaum mehr fesseln konnte. Die 81 min. haben mich nicht enttäuscht, wenn überhaupt vollkommen eingenommen und total mitgenommen.

Ich bin immer noch hin und weg. Soviel zu den schwer zu beantwortenden Fragen: Wo beginnt Fiktion? Wann erleben wir die als solches wahrgenommene Realität? Wann vermischen sich beide und treiben einen in den Wahnsinn? Wer bin ich? Wie sehe ich mich selbst und wie sehen mich andere?

Fragen über Fragen, die Perfect Blue aufgreift, bearbeitet und einem knallhart gegen das Gesicht wirft- und unglücklicherweise einfach nicht beantwortet. Der Anime lässt einem sogar neuen Spielraum für Interpretationen und Antworten, wodurch man sich letzten Endes genauso durcheinander und fremd wie Mima fühlt. So sehr ich gerade den Anime verstehen möchte, ich kann es nicht. Denn die oben genannten Fragen werden nicht vollkommen beantwortet und wer nun die echte Mima ist, bleibt wohl jedem selbst überlassen...

Das der Anime noch nicht verfilmt wurde, bleibt mir auch noch ein offenes Rätsel, das vielleicht als einziges bald gelöst wird.

Lasst euch von Perfect Blue durcheinanderbringen und verunsichern...ich kann es nur empfehlen!

Stand: Geschaut

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