Detail zu Megalo Box (Animeserie/TV):

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Original Titel Megalo Box
Japanischer Titel メガロボクス
Synonym Megalobox
Genre
Action, Drama, Shounen, Slice of Life, Sport
Tags
Adaption Original
PSK
SeasonStart: Frühling 2018
Ende: Frühling 2018
Status Abgeschlossen
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Keine Gruppen eingetragen.
Industriejp TMS Entertainment (Studio)
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en Cartoon Network (TV-Sender)
en Crunchyroll (Streamingdienst)
jp Asahi Production (Nebenstudio)
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Beschreibung:
Die Handlung dreht sich um JD (Junk Dog), welcher im Untergrund an Boxkämpfen teilnimmt, um seinen Lebensunterhalt finanzieren zu können. Heute betritt er den Ring erneut, um gegen eine ganz bestimmte Person anzutreten. JD nimmt die Herausforderung an und ist bereit alles zu riskieren.

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Soulykun
Dies ist eine offizielle Proxer-Rezension und wurde von der Proxer-Redaktion verfasst! Klicke auf weiterlesen, und erhalte diese Rezension auch als Hörbuch.
Rocky – ohne Zweifel ein Uhrgestein der Sportfilme. Die Geschichte um ihn, und seinen Werdegang vom unbekannten Amateur bis hin zur Legende, wirkt aus heutiger Sicht mehr als nur ausgelutscht. Wahrscheinlich ist dies der Fall, weil exakt diese Geschichte schon in den 70ern dutzende Male erzählt wurde. Trotzdem hält sich das Klischee des Underdogs bis heute in diversen Genres und Medien; im Westen sowie im Osten. Schließlich erzählen klassische japanische Sportmangas wie nichts anderes. Warum sollte man sich heutzutage also überhaupt über einen neuen Box-Anime freuen, wenn er wieder genau dasselbe erzählt?

Ich konnte nie viel mit Sport-Animes anfangen, folgen sie doch größtenteils fast immer vorhersehbaren Schemata, ohne sich sonderlich voneinander abzuheben. Außerdem, wer mag denn bitte Sport? (Ist ja schließlich Mord) Und trotzdem war die Serie, auf die ich mich letzte Season am meisten freute, das Jubiläumsprojekt zum 50. Geburtstag von . Warum eigentlich? Wahrscheinlich allein aufgrund der zuvor veröffentlichten Key-Visuals, denn wenn der von TMS Entertainment produzierte Anime Megalo Box in kürzester Zeit eines beweist, dann, dass er Stil hat.

Boxen – eine Sportart, in der Stärke, Können und Talent zweier Boxer aufeinandertreffen; pur und ungezügelt. Doch während wir uns noch damit zufriedengeben, wird der einfache Faustkampf wohl kaum die nach immer extremeren Wettkämpfen lechzende Menge in Zukunft befriedigen können. Was passiert also, wenn dauerhaft mehr Blut und Gewalt verlangt wird? Megalo Box, Boxen mit Exoskeletten. Junk Dog (kurz JD) lebt in genau solch einer Welt. Als Untergrund-Boxer verdient er mit seinem Trainer Nanbu Geld durch das absichtliche Verlieren von Kämpfen. Natürlich trifft er jedoch eines Tages auf den Champion Yuri, der schnell zu seinem Nemesis wird, und so beginnt seine Reise an die Spitze als Joe sowie der Weg zum alles entscheidenden Kampf zwischen den beiden.

Ab der ersten Folge sollte jedem klar sein, auf was man sich hier einlässt: einen Underdog-Anime. Bei einer derartig generischen Inhaltsbeschreibung ist das ja auch kein Wunder. Tatsächlich trifft diese sogar ziemlich gut zu, denn Megalo Box hält sich fast bis zum Ende überraschend nah an der altbekannten Formel. Nichtsdestotrotz wäre es falsch, ihn als klischeehaft zu bezeichnen. Denn die wahre Stärke des Anime ist das, was er aus all den etablierten Stationen jener legendären Underdog-Geschichte macht.

Auf dem Weg nach oben muss Joe natürlich eine beträchtliche Anzahl an Kontrahenten besiegen. Anstatt diese aber als simple Hindernisse zu präsentieren, wird sich hier auf die tatsächlichen Charaktere fokussiert. Zwar lässt der Anime keinen Klischee-Gegner aus, er schafft es jedoch tatsächliche Menschen aus ihnen zu machen. Angefangen mit Aragaki, der Verkörperung des vergessenen Schülers, dessen erster Auftritt so scheint, als wäre nichts weiter als ein eindimensionales, rachesüchtiges Abziehbild zu erwarten. Überraschenderweise werden dessen innere Narben aber plötzlich Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. So lernt man von seinem Dienst im Militär, wie er schwer verletzt und schließlich von seinem ehemaligen Trainer Nanbu augenscheinlich vergessen wurde. Daraus webt der Anime einen glaubhaften Werdegang, von einem im Stich gelassenen, zerrütteten Menschen, der seinen einzigen Ausweg im Selbstmord sieht, bis hin zur Person, die Joe letztendlich gegenübersteht. Durch solche überraschend einzigartige Neuinterpretationen, hinterfragt Megalo Box die Notwendigkeit, jene altbekannten Klischees immer auf dieselbe Art umzusetzen. Schließlich ist ein Mensch viel zu facettenreich in seinen Reaktionen und Konflikten, um stets nur einer Rolle zu entsprechen. Genau deshalb beweist das Werk erfolgreich, dass man selbst aus langweiligen Klischees noch interessante, vielseitige Charaktere kreieren kann.

Leider kann sich Megalo Box aber auch nicht vollends den Schwächen dieser vorhersehbaren Handlung entziehen. Während die zentralen Charaktere in neuem Glanz strahlen, können speziell die Boxkämpfe kaum mithalten. Hauptsächlich ist das der Fall, weil der Anime sich anscheinend nie recht entscheiden kann, was er mit ihnen eigentlich erreichen will. Dadurch, dass sich Megalo Box dermaßen dem Underdog-Schema verschreibt, nimmt es fast die gesamte Spannung aus den eigentlichen Kämpfen, weshalb sie hauptsächlich als bildlicher Höhepunkt der einzelnen Konflikte eingesetzt werden. Andererseits möchte man anscheinend kein reines Charakterdrama schaffen, wodurch jedes Duell aus unglaublich langen, reinen Actionszenen besteht. So wird Joe fast die komplette Zeit blutend und keuchend in die Ecke gedrängt, während Flashbacks über den Bildschirm flimmern. Abschließend, weil das in einer Underdog-Geschichte nicht anders sein kann, gewinnt er dann mit einem einzigen Treffer. Wenn man bedenkt, dass fast jeder Kampf exakt so ...
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Danke!




ExNought
As always, das ist eine Gedankenstütze an mich selbst :)

Ich schätze Megalo Box als einen der besten Box-Animes auf dem Markt ein, nicht, weil er wie Hajime no Ippo, auf viel Technik eingeht oder die Gegner gewaltig lang einführt und der Gegner ach so viele Gründe hat im Ring zu stehen.
Nein, dieser Anime schafft es die Kämpfe brutal, gut choreografiert und episch darzustellen.
Die Kämpfe ziehen in ihren Bann!

Weil der Fokus auf den Kämpfen liegt, ist die Story nicht so wahnsinnig tief, aber für die Motivation ausreichend.

Für gute Kämpfe ist eine gute Animation nötig, nunja, die hat Megalo Box und zwar wirklich auf einem sehr hochwertigen Level.
Auch wenn mir einige Charaktere ästhetisch nicht gefallen (allen voran Yuri), so sind alle gut designed und passen in den verwendeten Artstyle.

Die Charaktere selbst sind nicht sonderlich tiefgründig, dass ist in 13 Episoden auch nicht anders zu machen, wenn man ein Dutzend verschiedene Gegner, Main- und sonstige Nebenchars unterbringen will, das ist aber auch nicht so wirklich Fokus.

Die Musik ist Bombe. Mehr gibts nicht zu sagen. Sachios Rap-Einlage fand ich ein wenig strange und hat mich ein wenig aus dem Anime genommen, war stilistisch aber sehr gut.

Bleibt noch zu sagen:
Das OP ist fantastisch und das Ende ist perfekt.
Spannend, mitreißend, überraschend und episch!
Genau so habe ich mir das erhofft!
Also: Gerne ansehen

Stand: Geschaut

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Gott
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Was an dem Anime beeindruckend ist, dass sie es irgendwie geschafft haben ihn optisch an die 90er erinnern zu lassen. Er sieht wunderbar dreckig aus und Cowboy Bebop lässt grüßen. Für die wunderbaren Stadtbilder muss man jedoch relativ schlechte Animationen und Choreografien hinnehmen. Boxen sieht anders aus.
Die Geschichte ist bis zu 10. Episode auch gut getaktet, danach wirds konfus.
Das Hauptproblem ist aber das Alleinstellungsmerkmal: Boxen mit schwerer Ausrüstung, eine Mischung aus Robo-fights und Boxen. Über die komplette Länge der Serie wird uns nicht gesagt, was eiegtnlich der Vorteil davon ist. Das weiß der Anime selbst nicht so recht, denn die Hauptfigur kämpft ohne "Gear".

Das Ende ist unnötig offen gehalten, den Ausgang kann man nur erahnen. dadurch fehlt einem ein guter Abschluss.

Stand: Geschaut

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TheHardcor3
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Megalo Box... Das sagt einem erstmal nichts, vielleicht kommt man ja über das "Box" zu Boxen aber mehr auch nicht. Der Anime, soweit Folge 1 - 4 veröffentlicht, behandelt das Leben in einer möglichen Zukunft in der es hochentwickelte Technologien, sowie Citizens und deren Gegenstück die "Stray dogs" gibt. Die Stray Dogs sind hierbei jegliche Personen die ohne jeglichen Ausweis leben, daher der Name "Stray Dogs". Jedoch was verbindet die Stray Dogs und die Citizen? Das Megalo Boxen. Der Hauptcharakter
Spoiler!
, der sich innerhalb der ersten paar Folgen als Joe entpuppt,
ist ein leidenschaftlicher Megalo Boxer der mit seinen Maschienenarmen sich mit anderen Megalo Boxer im Untergrund duelliert. Da sich das Ganze in dem Untergrund abspielt heißt das auch, dass sich hier dreckige Geschäfte abspielen, wo der Protagonist ein Teil von ist, denn er und sein Partner bzw. Coach drehen abgesprochen mit Mitgliedern von Organisationen innerhalb eines Matches die Wetten indem der Protagonist dem Gegner ordentlich eine drauf gibt und so die Leute auf seine Seite zieht, er jedoch schließlich verliert, damit besagte Mitglieder von diesen Kämpfen profitieren. Der Anime scheint in von dort jedoch in eine andere Richtung zu schwenken, da sich der Protagonist für das, nur für Bürger mit Citizen ID zugelassene, Megalo Box Turnier "Megalonia" interessiert und dort unter jeden Umständen dran teilnehmen möchte. Durch gewisse Umstände "ermöglicht" ihm sein Coach dies auch.
Das einmal zur Story.

Ich finde einfach das ganze Theme und die Umsetzung sowohl Stylistisch in der Grafik als auch in der Musik sehr gut. Subjektiv kann ich jedoch nur sagen, dass mir das Opening nun nicht so zuspricht aber, dass kann ja für jeden anders sein. Megalo Box erinnert mich durch seinen Zeichenstil einfach an die alten Animes aus den 1990ern, da der Anime durch und durch diesen alten handgezeichneten Zeichenstil durchsetzt, teils sehr detailliert.

Nachdem nun Folge 6 zu Ende ist muss ich sagen, dass aus Megalo Box noch wirklich was werden kann. Der stray dog wird wohl zu einem underdog, denn so wie ich das sehe gibt es nur wirklich wenige die sich diesen Anime überhaupt anschauen, trotz seiner wirklich guten Story und den spannenden Kämpfen. Dabei geht es nicht nur ums Kämpfen sondern hat eine Story die sich durch die ganzen Kämpfe hinweg zieht, wobei jeder Gegner auch seine eigene kleine Story hat.

Letzt endlich freue ich mich auf Megalo Box und hoffe dass die nächsten Folgen noch was werden!

Stand: Am Schauen (6)

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Scorpio.n
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
die Serie hat mich lange beschäftigt da ich durch rechnerausfall lange auf das finale warten musste. dennoch habe ich mich immer darauf gefreut endlich weiter zu schauen obwohl ich nun wirklich kein fan von sport animes bin. Das spricht wirklich fuer diesen anime der mich köstlich unterhalten hat und ich bin auch ein bisschen traurig das es vorbei ist. alles war sehr stimmig super in szene gesetzt und die charas ham ueberzeugt. auch wenn es mich nicht unbedingt dazu bringen wird mehr sportanimes zu gucken kann ich dies kurtze stück weiterempfehlen.

Stand: Geschaut

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Mo-kun
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Wow!
"Megalo Box": wir befinden uns in einer Welt mit einer klaren Zweiklassengesellschaft aus Wohlstand und Armut, getrennt durch Stadt und Ghetto, und den bürgerlichen Rechten. Unser Hauptprotagonist befindet sich im Ghetto, ohne Aussichten auf ein freies und wohlhabendes Leben. Durch Boxkämpfe im Untergrund, deren Ausgänge vorher bestimmt werden, lebt er sein Leben dahin. Durch ein großes Boxturnier in der Stadt wird sein Feuer entfacht...

Die Atmosphäre ist genial, man wird direkt in diesen Anime gesogen. Dunklere Farben, die etwas düstere Animation, umrahmt von der Musik- das macht schon richtig Eindruck!
Es gibt ja bereits einige bekannte Box-Anime, dieser hier muss aber von den anderen unterschieden werden: In "Megalo Box" haben wir keine Comedy oder andere "erleichternde" Elemente. Ein sehr ernster, düsterer, actionreicher Anime. Außerdem ist hier die Art zu kämpfen etwas anders. Die Boxer dieses Werkes haben um die Arme und Schultern eine Art technischer Support, was einen erheblichen Einfluss auf die Leistung hat.

Die Charaktere müssen hier ganz klar gelobt werden: toll designt, eine tolle Mischung aus verschiedenen Persönlichkeiten. Dazugehörend natürlich die Boxkämpfe, die wirklich spannend und eindrucksvoll sind! Toll!

Ich freue mich auf die nächsten Episoden!!

Stand: Geschaut

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Kektus69
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Was gibt es besseres als den Boxsport. Richtig: Mit Mecha-Armen verstärkten Boxsport und 90 Jahre-Ambiente! Hier hat man die Möglichkeit, in eine herrlich dreckige und erbarmungslose Geschichte einzusteigen.

Anschau-Hinweis
Die Serie unterhält einen 13 Episoden (zu etwa je 24 Minuten) moderat.

Story
?Japan? in etwas entfernter Zukunft. Um auch in einer futuristischeren Welt nicht zu schnell gelangweilt zu werden, könnte man den Kampfsport Boxen ja ein wenig aufmotzen: warum dann nicht mit Gears? Das sind künstliche Exoskelette für Schultern, Rücken und Arme, welche die Schlagwirkung des Trägers erhöhen und gleichzeitig Schutz bieten. Boxsport mit diesen Gears wird in dieser Welt auch allgemein als Megalo Box bezeichnet.

Wärend die Gesellschaft dabei ist, das größte Megalo Box Turnier seiner Zeit zu veranstallten, betrachten wir lieber die Slums um die Großstädte herum. Dort finden wir einen talentierten Straßenboxer ohne richtigen Namen.
Allgemein nur als Junk Dog (JD) bekannt, hinterfragt er sich und sein Leben. Eine schicksalhafte Begegnung treibt ihn letzten Endes zu seiner wichtigsten Frage: Warum sollte nicht er am Turnier teilnehmen?

Eine wirklich interessante Idee. Ein echt cooles Setting und tolle Wendungen wurden für uns hier mit Liebe verpackt.

Genre
Also hier hat Proxer aber diesesmal geschludert... Alle genannten passen (außer Slice of Life: mit Mechanischen Armen aufeinander Eindreschen ist nun nicht gaaaaaaaaaanz normal :D).

Aber da fehlen doch einige! Marterial-Art (Boxsport, Technik, etc)?
Violence, Seinen, Splatter (Mit Blut und Schlägen wird hier nicht gegeizt, egal ob Erwachsene oder Kinder)?

Sogar Steampunkt könnte in erwägung gezogen werden...
Aber nagut, ist ja nicht ganz so wichtig :p

Animationen
Sehr prägender "alter" Stil. Das ist aber Absicht und rundet das Gesamtbild ab.

Charaktere
Nix da Standardcharaktere! Hier haben wir ein Batailion an interessanten Individuen. Vom draufgengerischen Kämpfern, bis hin zu jungen findigen und listigen alten Schlitzohren. Und selbst da hat jeder Gute sowie Schlechte Seiten. 1A!

Musik
Intro und Outro waren Mau (immer Übersprungen) aber der Anime lieferte mir etwas, das ich bis dahin mein ganzes Leben noch nie gehört habe: asiatischen Rap! Die Passagen waren der Hammer!

Fazit
Geschellschaftskritik, der Boxsport, mechanisierte Schläge, Blut, Verrat, Treue... So viele Themen, so gut Verpackt.
Einziger Manko ist das etwas schnelle und unabgerundete Ende.
Ansonsten: Hervoragend! Anschauen JETZT!

Stand: Geschaut

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Hydropiinside
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Megalo Box, mal sehen...

Ich bin nun wirklich kein Box Fan, trotzdem hab ich mich auf die Spring Season gefreut, um diesen Anime zu sehen. Allerdings schreibe ich die Bewertung erst etwas später, da ich nicht weiß, was ich zu diesem Anime sagen soll...

Solide 6/10 - wieso, willst du vielleicht wissen?

Naja, der Anime bietet eigentlich ein cooles Setting! Steampunk mit Robo-Maschinen-Gear. Damit ausgerüstet kämpfen verschiedene Boxer gegeneinander. Ziemlich geil, ne?!

Nun, es geht so.

Ich mag Steampunk, aber leider wird daraus nicht viel gemacht.
Meistens schauen wir dabei zu, wie die Charaktere von fiesen und korrupten Dudes eins ausgewischt bekommen, dabei geht es doch hier ums Boxen, oder?

Die Kämpfe sind alle... ziemlich lahm! Verglichen mit Hajime no Ippo bieten die Kämpfe absolut keinen Mehrwert. Gearless Joe - oder auch J.D genannt - gewinnt immer dann, wenn er muss, obwohl er KOMPLETT im Nachteil ist, nicht den HAUCH einer Chance hat, nur weil der Anime vorankommen muss.

Dabei werden sehr viele Kämpfe im Schnelldurchlauf abgegrast und das schon nach wenigen Folgen. Spannende Kämpfe gibt es leider nicht, das ist sehr enttäuschend! Man weiß immer, wie's ausgeht und ist leider wenig beeindruckt - aber gegen Ende konnten mich zwei Kämpfe doch beeindrucken, wieso... willst du wissen?

Wegen der Musik. Die Musik ist mit ABSTAND das beste an diesem Anime. Der Soundtrack kommt mit viel Techno und J-Rap daher, vieles wird gerappt oder mit geilen DRÖHN BÄM DUMM Sounds Untermalt - sicher... das gefällt bestimmt nicht allen, aber ich hör den Soundtrack halt IMMER noch!

Abschließend kann ich sagen, dass mir der Anime gefallen hat - aber ich durch die Vorfreude doch enttäuscht war.

Dennoch! Wem Steampunk so bisschen interessiert, nen geilen Soundtrack zu ein paar recht gut animierten Kämpfen sehen will, der kann sich schon mal 13 Folgen ansehen! ;)

Stand: Geschaut

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Kanigami
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Auf Megalo Box habe ich mich schon lange gefreut. Seit den ersten Bildern hat sich eine Vorfreude entwickelt, die mir selbst ein bisschen rätselhaft war.
Bevor ich aber weiterschreibe, dass ist jetzt eher ein erster Eindruck den ich schilder. Was auch sonst, wenn bisher nur die erste Episode veröffentlicht wurde.

Was ich aber sagen muss, dieser erste Eindruck sitzt aber mal sowas von gewaltig. Meine Erwartungen wurden bisher nicht enttäuscht und die Lust nach mehr ist nach so einem starken Einstieg doch sehr groß. Schade das es nicht eine Doppelfolge direkt zum Anfang gab.

Mit den Beginn der Episode gab es schon einige interessante Aspekte, die ich so eher selten in Animes gesehen habe. Zumindest in denen die in letzter Zeit rauskamen. Ein Symbolismus und Bildsprache, die ein gewisses Foreshadowing zu der Richtung die eingeschlagen wird zeigt.
Man sieht wie ein Skorpion über einen Wurm steht, wozu der Satz fällt "Ruhig sein und das tun was einem gesagt wird oder bleiben und zurückkämpfen". Daraufhin fährt der Protagonist mit seinem Motorrad über den Wurm. Das würde ich dementsprechend interpretieren, dass der Protagonist über die natürliche Hackordnung rüberrollt, sie "überfährt". Weiterfolgt die nächste Szene in der über ein Straßenschild mit der Aufschrift One Way gefahren wird. Es gibt für unseren Protagonisten nur diesen einen Weg, den er verfolgen kann. Darauffolgt wiederrum eine Fahrt durch eine wüstenartige Landschaft, an der man am Ende einen Horizont und mutmaßlich Wasser sieht. Das Ziel seiner Reise, die Möglichkeiten die ihn offenstehen, aber auch die Gefahren die diese birgt. Da er über eine Klippe fährt und abstürtzt.
Was ich so eben ausführlicher beschrieben habe, waren ca. die ersten zwei Minuten. Und in diesen 2 Minuten hat man mehr über die Welt und Intention von Megalo Box gelernt, als in so manchen Serien nach der Hälfte ihrer Folgen.

Über die Story möchte ich weiter nichts schreiben, dass sollte man am besten selber sehen. Es bleibt nur abzuwarten, ob oder wie die jetzt weitergeführt wird und es mehr Unterbau bekommt. Ich bin aber guter Dinge nach der ersten Folge, das dem so sein wird.

Der andere Punkt der einem bei Megalo Box wahrscheinlich so ins Auge fällt ist der Artstil. Er wirkt wie aus einem Anime der 90er oder frühen 2000er Jahre. Ich würde das ähnlich mit Videospielen, die heutzutage in Pixelart-Grafik bzw. Retrodesign entwickelt werden vergleichen. Was ich damit meine ist, dass sie zwar aussehen wie Spiele aus den 80 und 90ern, aber so detailreich sind und mit einer Technik gemacht wurden, die damals nicht möglich war. Als Beispiel würde ich hier Hyperlight Drifter aufführen.
Genauso würde ich es auch mit Megalo Box halten. Es sieht eindeutig "retro" aus, aber es wäre halt damals nicht möglich gewesen es so zu produzieren.
Mir persönlich gefällt der Stil sehr. Er hat etwas handgemachtes und wirkt auf eine positve Art gritty. Die große Stärke sind hier auch die schön gezeichneten Hintergründe, die der Welt eine eigene Atmosphäre und Leben einhauchen.

Das Charakterdesign ist hier auch einfach nur meisterhaft. Hier wird bereits in so vielen kleinen Details eine Geschichte zu jedem Charakter und seinem oder ihren Hintergrund erzählt bzw. deutlich.
Nehmen wir jetzt mal JD (Junk Dog), unseren Hauptprotagonisten.
Seine Klamotten zeigen bereits, dass er zu der ärmeren Bevölkerungsschicht gehört. Seine Knöchel sind mit Schwielen und Hornhaut überzogen. Woraus man schließen kann, dass er oft mit seinen blossen Händen gekämpft haben muss und diese mit der Zeit zu seinen zuverlässigsten Helfern wurden. Genauso zeigt sein vernarbter Körper, dass er bis jetzt kein einfaches Leben hatte und in einem schwierigen Umfeld aufgewachsen ist.
Diese Liste könnte ich noch so weiterführen. Daran erkennt man mit welcher Detailversessenheit die Schöpfer hier zu Werke waren.

Ein anderes Merkmal ist für mich der Soundtrack und Sound an sich.
Die Musik wird hauptsächlich von mabanua gemacht. Der Soundtrack ist deutlich von Hip-Hop und Elektronikmusik geprägt, was wirklich sehr gut passt. Und der Sound an sich ist ein wahrhafter Genuss. Die Schläge und Hintergrundgeräusche haben einen vollen und satten Klang, alles geht wirklich Hand in Hand.

Zu guter Letzt möchte ich noch zum Herzstück kommen. Megalo Box ist ja ein Sport-Anime, speziell ein Kampfsport-Anime. Hier wird in einem Cyberpunk-Setting, der Boxsport genommen und mit einer Art von Exoseklettverstärkungen geboxt. Die einzige Kampfszene bislang war ordentlich. Die Animationen waren flüssig und es war gut choreographiert. Man konnte gute Ansätze erkennen, aber mehr lässt sich bis dato nicht dazu sagen.

Wie gesagt man muss abwarten, ob das hohe Niveau weiterhin gehalten wird, aber ich bin nach der ersten Episode guter Dinge. Meine Vorfreude auf die nächsten Folgen ist nur größer geworden und ich bin wirklich begeistert.
Die Hommage zu Ashita no Joe ist dezent und es hat auf jeden Fall das Potenzial eine würdige Neuinterpretation dieses Klassikers zu werden.

Stand: Geschaut

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