Detail zu Sakura Quest (Animeserie/TV):

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Original Titel Sakura Quest
Englischer Titel Sakura Quest
Japanischer Titel サクラクエスト
Genre
Comedy, Slice of Life
Tags
Adaption Original
PSK
SeasonStart: Frühling 2017
Ende: Sommer 2017
Status Abgeschlossen
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de .heaven
de Chinurarete-Subs
Industriejp P.A. Works (Studio)
en Crunchyroll (Streamingdienst)
en FUNimation (Publisher)
jp ABC Animation (Producer)
jp Actas (Nebenstudio)
jp Animax (TV-Sender)
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Lizenz Nicht lizenziert.
Beschreibung:
Die Story handelt von fünf Mädchen, die im Tourismusbüro ihrer kleinen Provinzstadt arbeiten. Die Stadt revitalisiert dessen „Mikronation“-Tourismusprogramm, das ursprünglich aus einer landesweiten Bewegung während Japans Bubble-Economy entstand, und stellt die fünf Mädchen als „Monarchen“ (Tourismus-Botschafter) ein. Der Anime soll ein Jahr im Arbeitsleben der Mädchen in der Tourismusindustrie darstellen und zeigt, wie sie sich entwickeln und weiter wachsen.

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1 Sakura Quest – neues Promo-Video führt Hauptcharaktere ein
von SilentGray in Archiv: Newsecke
5874 07.12.2016 19:18 von Aniwa
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Gingo-san
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Wo ist mein Platz in dieser Welt?

Fragt man Schüler/-innen wie auch Heranwachsende des modernen Japans, wie ihre Zukunftpläne aussehen, so kreisen viele Vorstellung um die eine und scheinbar einzig richtige Antwort: „Tokyo!“. Immer mehr Eltern aus ländlichen Ortschaften verlieren ihren Nachwuchs an das „aussichtsreiche“ City-Leben in der Riesenmetropole – und damit potenziell gar eine ganze Generation, welche dafür hätte sorgen sollen, Riten und Traditionen aus allen Ecken Japans fortzuführen. Das Wissen der Alten bleibt wohl nichts als Stoff der Mythen und Geschichtsbücher.

Yoshino Koharu ist eines dieser Kinder. Nachdem sie die Schule beendet hat, ließ sie ihre Familie und das „öde“ Landleben zurück, um schließlich ihr Leben voll und ganz in Tokyo auszukosten. Soweit ihr Plan, doch die bittere Realität sieht anders aus. Ernüchtert marschiert die junge Dame durch die gut gefüllten Straßen der nie schlafenden Innenstadt. Ein Anruf ihrer besorgten Mutter erinnert sie daran, wie wenig sie doch seit ihrem Aufenthalt in der „Stadt der Träume“ erreicht hat. Ein Bewerbungsgespräch nach dem anderen, doch kein Unternehmen scheint an ihren Fähigkeiten Gefallen zu finden. Zu „normal“ sei das Mädchen mit auffallenden, kirschblütenfarbigen Haaren. Ihre Geduld sollte sich jedoch auszahlen: Ein alter Kontakt informiert sie über eine freie Stelle als „Königin“. Extravagante Berufsbezeichnung, ja, aber einen Versuch ist es wert, oder?

Eine neue Königin für Manoyama!

Eine in Gedanken versunkene Zugfahrt später ist die Königin in spe auch schon an ihrem schicksalshaften Bahnhof angelangt. Eine kleine Gruppe Einheimischer stellt den Empfang dar, wirkt allerdings sichtlich verwundert über Yoshinos Ankunft. Schnell ist der Grund gefunden: Es handelt sich um ein Missverständnis! Anstelle von unserem Rosaschopf hätte ein populäres „Idol“ kontaktiert und engagiert werden sollen. Hilfsbereit und verständnisvoll tritt Yoshino den Personen gegenüber – wohl wissend, dass dies ihre wahrscheinlich einzige Möglichkeit ist, Arbeit zu finden – und schlägt vor, ihr eine Chance zu geben. Ohne groß zu überlegen, stimmt der obergesetzte Herr Kadota dem Vorhaben zu und ernennt Yoshino Koharu zur neuen Königin des „Königreichs von Chupakabura“. Hier fängt erst das wahre Abenteuer an.

An dieser Stelle sollte man einige Dinge klären. Zuallererst: Nein, Yoshino nimmt hier nicht wirklich eine royale Stellung ein. Das Königinnen-Gehabe ist mehr Marketing als Realität, denn genau darauf fußt auch die Idee dahinter. Das „Königreich von Chupakabura“ ist nichts weiter als eine Attraktion, erdacht von der lokalen Tourismusindustrie, um den Rubel in Manoyama ins Rollen zu bringen. Dieser bescheidene, traditionsreiche Fleck Land wurde während der Zeit von Japans „Bubble-Economy“ zur eigenen sogenannten „Mikronation“. Derartige Kleinstaaten innerhalb Japans zeichneten sich durch ein eigenes Management aus, welches teils eigene Vorschriften, ja in manchen Fällen sogar eine eigene Währung bestimmen konnte und in diesen Bereichen unabhängig von der japanischen Regierung agierte. Oft versuchten diese „Mikronationen“ den heimischen Tourismus mit speziellen Sehenswürdigkeiten anzukurbeln – in Manoyama versucht man dies neben den vielen Traditionen auch mit der hübschen Szenerie, wie es beim Sakura-Teich gesehen werden kann, der mit allerhand Kirschblütenbäumen umrundet ist.

Ein Hoch auf die Minister!

Wie auch schon vorherige Werke von P.A. Works' „Working“-Serie an Anime (Hana-Saku Iroha, Shirobako) besticht Sakura Quest durch einen bunten Cast vielseitiger, authentischer Charakere. Besonders hervorzuheben ist – Wie sollte es auch anders sein? – die Hauptbesetzung, die wieder einmal eine reine Mädelsbande darstellt. Erfrischend ist, dass jede einzelne der jungen Damen sich im Altersspektrum 20 bis 30 zu befinden scheint, wodurch die Figuren auch in „Erwachsenensituationen“ eingebunden werden können. Es ist schön zu sehen, dass auch einmal das Leben Heranwachsender thematisiert wird und die Mädels Auto fahren oder zur Bierdose greifen können, ohne dass der Zuschauer die Stirn runzeln muss.

Die Prämisse der Handlung ist einzigartig und ulkig, umso mehr überrascht es, wie bodenständig und realistisch der Plot im Laufe des Animes umgesetzt wurde. Die Stadt von Manoyama, auch wenn sie nur ein Produkt der Fantasie ist, wird mit nachfühlbaren Geschichten beziehungsweise Schicksalen zum Leben erwacht. Das beginnt schon bei Yoshino selbst, die noch in den ersten Folgen eine Ablehnung gegenüber ihrem außergewöhnlichen Tourismus-Job empfindet, kurz darauf aber große Freude dafür entwickelt, anderen Menschen zu helfen. Nicht nur des guten Willens wegen, sondern auch weil es ihr selbst nützt, vermeintlich einen Platz in dieser Welt gefunden zu haben.

Dieser innere Konflikt bleibt bis zum Schluss der Handlung ein relevantes Thema, welches immer wieder Erwähnung findet und daher prägend für den Charakter von Yoshino ist. Es ist etwas, mit dem sich viele junge Menschen heutzutage identifizieren können. Was soll ich im Leben anstellen? Wem nützen meine Fähigkeiten? Wieso bin ich bloß so „normal“? Das sind Fragen, auf die jeder seine eigene Antwort finden muss, doch Sakura Quest kann sicher einen Teil dazu beitragen, diese Schwierigkeit mit Witz und Gefühl zu bewältigen.

Die Minister des „Königreichs von Chupakabura“ sind die übrigen vier Frauen, die sich um die Königin scharen. Jede von ihr hat eine besondere Stärke, weshalb sich die Tourismus-Botschafter die Arbeit aufteilen. Eine werkelt an der neuen Internet-Präsenz, während sich andere um das Filmen von Videomaterial kümmern. Zu sagen, dass diese Figuren schlichtweg Stereotypen seien, würde den Personen nicht gerecht werden. Es ist wohl wahr, dass man jeder Figur bestimmte Attribute zuordnen kann, allerdings erfahren ausnahmslose alle Personen des Main Casts eine derartige Charakterentwicklung im Laufe des Animes, dass sie weit über die Grenzen von Stereotypen hinausgehen. Und noch dazu muss man sagen, dass jeder Figur Charakteristiken gegeben wurden, welche sie dieses Stück sympathischer machen. Das kann ein Teil der Charakter-Hintergrundgeschichte sein, welcher einen besonders berührt hat, oder ein Kniff in der Persönlichkeit.

Die Stadt der vielen Botschaften

Was mich persönlich mitunter am meisten fasziniert hat, ist die Tatsache, wie viele verschiedene Szenarios P.A. Works in den 25 Folgen thematisieren konnte. Ich könnte eine ganze Liste an erinnerungswürdigen, bewegenden Momenten nennen, doch ich befürchte, dass ich damit zu konkret in Spoiler-Territorium übergehen würde. Deshalb sei euch nur eines versichert: Wer ein Auge für's Detail hat und Moral sowie versteckte (oder dann doch offensichtliche) Lehren liebt, der hat bei Sakura Quest ganz viel zum Nachdenken. Ich war stellenweise zu Tränen gerührt, das kann aber auch daran liegen, dass ich nah am Wasser gebaut bin.

Für einen Slice of Life-Anime konnte die Handlung definitiv mit genügend Abwechslung punkten, Comedy-technisch waren auch ausreichend Späße oder einfach irrsinnige Situationen dabei, die einem Freude bereitet haben. Förderlich wirkte sich dabei die Mischung der Charaktere aus. Neben dem liebevollen Main Cast gibt es auch eine ganze Reihe vernünftig ausgearbeiteter, charakterstarker Persönlichkeiten, die ihre ganz eigenen Schicksale zu teilen haben. „Mr. Sandal“ fällt dabei besonders ins Auge. Die unscheinbare Person regt immer wieder zum Nachdenken an und weckt aufgrund seiner mysteriösen Art und Weise die Neugier des Zuschauers. Die von ihm vorgelesene Folgenvorschau hielt öfter ein paar Lacher bereit.

Die Präsentation von Sakura Quest ist hervorragend. Optisch wird einem ein lieblicher, angenehm anzusehender Stil geboten, welcher mit einigen wunderhübschen Szenen aufwarten kann. Für die Ohren gibt es wiederrum einen stets stimmigen, aufheiternden Soundtrack, der überraschend facettenreich ausfällt. Während der Grundton meist positiv ist, gibt es auch vereinzelt gruselige oder bedrückende Stücke. Alle Opening- und Endings-Songs haben mich hellauf begeistert und passen wie die Faust aufs Auge. Selbst das etwas rockige zweite OP konnte mir nach wenigen Malen zusagen. Man kann sich sicher sein, dass die grandiose Arbeit der japanischen Musikgruppe (K)NoW_NAME noch lange in meiner Playlist rauf und runter gehört wird.

Fazit:

Unverhofft kommt oft. Relativ spontan habe ich in Sakura Quest reingesehen und konnte dann nicht mehr loslassen. Die Geschichte von Yoshino und Co. konnte mich tief berühren und hat für 25 satte, freudenerfüllte Folgen gesorgt, die ich am liebsten gleich noch einmal ansehen wollen würde. „Feel Good“ trifft hier auf ein authentisches Arbeitssetting, welches seinesgleichen sucht. Sakura Quest konnte sich im Nu zu einem meiner liebsten Slice of Life-Anime überhaupt mausern und thront nun in meiner Top 10 der Lieblingsanime. Wenn ihr etwas für diese Art von Show übrig habt und noch nicht in Sakura Quest reingesehen habt, dann würde es mich sehr freuen, wenn mein Kommentar euch dazu ermutigen konnte. Ich wünsche viel Spaß!

Gesamtwertung: 9,5 / 10

Stand: Geschaut

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xHinaxx
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Genre:
Slice_of_Life:
Trifft vollkommen zu.

Comedy:
Ist eine große Ansichtssache. Es gibt komische Kostüme und auch ein paar witzige Gespräche zwischen den Damen, über die ich Schmunzeln musste dabei blieb es bei mir jedoch.

Story
Den Anfange der Geschichte rund um unsere neue Königin habe ich spannend weiter folgen wollen. Es kommen vielen verschiedene Ideen zustande, gemixt mit persönlichen Geschichten der Hauptcharaktre.
Zum Ende hin jedoch wird dies relativ ermüdend und uninteressant. Die persönlichen Geschichten und Probleme der Hauptcharaktere wurden behandelt, der Ablauf neu organisierter Feste, Märkte oder Veranstaltungen ist so gut wie immer der selbe. Was im realen Leben auch so ist aber ein wenig mehr Abwechslung zum Ende hin wäre sehr nett gewesen. Wurde eine Idee behandelt folgt sogleich auch die nächste ohne große Veränderungen hinterlassen zu haben. Ich wüsste gerne wie eine der Ideen am Anfang weiter geführt wird und hoffe es wird noch gezeigt, glaube aber nicht daran.

Animation und Bilder
Schön an zu sehen, aber nichts herausragendes.

Charaktere
So gut wie jeder Klischeetyp an Charakter ist vertretten, dies muss aber nichts schlechtes sein. Ich finde es eine lustige Kombination und zeigt wie schön Unterschiede sein können.
Es werden auch immer wieder viele persönliche Ereignisse der Figuren mit behandelt mit denen man sie besser kennen lernt und Interessant war es zudem auch, wobei ich sagen muss, dass das ganze über den Chupakabura und dem älteren Mann mit seinen fixen Ideen mir langsam nervig wurde.

Musik
Das Opening und Ending der ersten Hälfte des Animes fand ich super! Das Opening hat gute Laune gemacht und war sehr positiv, das Ending eher ruhiger und lässt alles ausklingen. Vom Opening der zweiten Hälfte bin ich kein Fan. Es ist mir zu rockig und ich finde es passt nicht zum Stil des Animes. Das zweite Ending wieder ein ruhiger Titel und schön an zu hören, wobei mir auch hier das erste Ending besser gefallen hat.
Beim Soundtrack im Anime selbst ist mir nichts ins Auge gefallen, weder super positiv noch negativ.

Stand: Geschaut

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