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SilentGray
Dies ist eine offizielle Proxer-Rezension und wurde von der Proxer-Redaktion verfasst! Klicke auf weiterlesen, und erhalte diese Rezension auch als Hörbuch.
Wir schreiben das Ende der Sommerseason 2015. Alles war eigentlich so wie immer: Animes endeten, Bewertungen wurden vergeben und ich wartete zu diesem Zeitpunkt seit mittlerweile drei Jahren auf die Ankündigung einer ganz bestimmten Anime-Adaption. Fast schon sah es so aus, als ob alles beim Alten bleiben würde … zumindest bis zum Ende des Titels Denn dieses enthielt die Ankündigung, dass die Visual Novel Rewrite als TV-Serie umgesetzt wird.
In diesem Moment hatte ich das Gefühl, mein Geburtstag und Weihnachten wären auf den gleichen Tag gefallen, immerhin zählt das Original zu meinen absoluten Lieblingen. Doch das Geschenk, das ich letztlich bekam, war kurz gesagt Welten von dem entfernt, was ich mir gewünscht hatte. Nicht einmal fünf Minuten nach der ursprünglichen Ankündigung starben mit der Ernennung von 8-Bit als Animationsstudio jegliche Hoffnungen, dass die Serie gut werden würde. Auf jeden Fall war ich kein großer Fan von vorherigen Werken des Studios wie oder daher mein offensichtlicher Pessimismus. Als wäre das nicht genug, übernahm ausgerechnet TENSHO die Regie. Eine perfekte Wahl, wenn man bedenkt, wie er vorher schon mit der Adaption von keine Glanzleistung abgeliefert hat. Dennoch blieb ich einigermaßen optimistisch und wagte mich an die erste von zwölf Folgen, die in der Sommerseason 2016 erschien. Ein paar Monte später erschien in der Winterseason 2017 noch eine zweite Staffel, die diesmal 11 Episoden umfasste, allerdings schlägt diese eine etwas andere Richtung ein, weswegen es in dieser Rezension primär um die erste Staffel geht (obwohl ich mich in Anbetracht einiger Punkte auf beide beziehen muss, um bestimmte Sachverhalte besser erklären zu können).

In Rewrite geht es um den Oberstufenschüler Kotarou Tennouji, der in einer naturverbundenen Stadt gemütlich sein Leben vollbringt. Zumindest sollte er das, wäre da nicht ein seltsames Wesen, das ihn nachts heimzusuchen scheint. Überzeugt davon, dass es sich um etwas Paranormales handelt, sucht er Hilfe beim Okkultismus-Klub seiner Schule. Gerade, als er sich auf den Weg machen will, um sich dort mit der „Hexe“ der Schule zu treffen, wird er in einen Kampf zwischen einem weißhaarigen Mädchen und einem Monster verwickelt. Irgendwie schafft er es, dem Chaos zu entkommen, allerdings ist für ihn nun klar, dass paranormale Kreaturen existieren müssen. Um diese zu untersuchen, tritt er besagtem Klub bei. Alleine bleibt er dabei nicht, denn er freundet sich – mehr oder weniger – mit fünf Mädchen an, die irgendwie in seine Aktivitäten mit einbezogen werden, selbst wenn sie es eigentlich nicht wollen. Dabei weiß Kotarou nicht, dass jede von ihnen mehr mit der Situation zu tun hat, als es anfangs den Anschein hat.

Was will Rewrite nun also sein? Tja, es fällt sogar dem Anime selbst schwer, diese Frage zu beantworten. Fast schon wie auf Drogen wechselt die Serie ständig Genres und schafft es kaum, einen konstanten Ton zu halten. Da folgen auf eine bedrückende Szene und Kämpfe gerne mal Comedy und ein entspannter Shoppingtrip … wie aufregend. Es hilft sogar noch weniger, dass die erste Hälfte eigentlich primär aus Slice of Life-Elementen besteht, während später versucht wird, eine ernstere Stimmung zu erzeugen. Das funktioniert nur bedingt, denn obwohl man die übernatürlichen Aspekte der Serie mehr in den Vordergrund stellt, wird der beabsichtigte Kontrast zum Anfang buchstäblich ins Lächerliche gezogen. Denn was gibt es Besseres, als während der Vorbereitung auf einen Kampf um Leben und Tod noch baden zu gehen oder blöde Witze zu reißen. Im Endeffekt ist es sogar ziemlich bedauerlich, dass der deplatzierte Humor eigentlich das einzig beständige Elemente des Titels darstellt. Dabei funktioniert dieser in den ersten paar Folgen an einigen Stellen sogar ziemlich gut. Fairerweise muss man dem Anime hier zugutehalten, dass es zu Beginn – abseits einiger typischen Harem-Elemente – wenig zu beanstanden gibt. Wirklich Großartiges braucht man nicht zu erwarten, jedoch präsentiert sich die Serie zu dem Zeitpunkt als netter Durchschnittstitel für zwischendurch. Ähnliches gilt ebenfalls für die Charaktere, obwohl manche von ihnen durchaus einige sympathische Grundzüge aufweisen.

Eine gute Basis für deren Entwicklung ist hiermit also gegeben, nur mag sich einer die Frage stellen, wie man die Hintergrundgeschichten sowie Eigenarten von fünf Mädchen und einem männlichen Hauptcharakter in 12 Episoden stopfen soll, wenn man gleichzeitig eine Geschichte über übernatürliche Monster erzählen will. Ich glaube in diesem Fall ist es nicht verwunderlich, wenn die Antwort heißt: Es funktioniert nicht. Aber es wäre ja nicht Rewrite, wenn man nicht versuchen würde, diese ganzen Informationen so konfus wie möglich in die Handlung einzubauen. Anstatt den logischen Weg zu gehen und die Zeit gleichmäßig zu verteilen, bekommen zwei der Charaktere einfach ...
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Schaha3
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Da das die erste Staffel ist muss ich sagen echt Geil nur über die 2 Staffel kann ich schlecht berichten. Das ist einer dieser Animes, wo man sich die 2 Staffel lieber nicht ansehen sollte. Ich fand die Staffel echt gut gemacht und bis hierhin hat mir auch der Anime gefallen.


Solltest du dir den Anime ansehen (Staffel 1) nach meiner Meinung:

█ JA AUF JEDEN FALL █► JA KANNST DU ◄█ VILLEICHT █ NEIN NICHT SEHENSWERT █

Stand: Geschaut

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Suljon
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Animation/Bilder
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Die Serie hat 13 Folgen. Die erste Folge ist ca. 48 Minuten lang und die Folge 2 - 13 ist jeweils eine normale Folgenlänge lang. Ja ... das ist ein Anime der bei mir keine Befriedigung auslöst, sondern einfach nur Ärgernis. Dabei hat der Anime nicht mal schlecht begonnen. Ich hatte zwar am Anfang keinen blassen Schimmer, in welche Richtung, er eigentlich gehen will, doch durch die Aufmachung und die Art wie, der Anime rüber kam, war er doch auf seine Art und Weise faszinierend. Doch dann kam der Anime langsam zum Schluss, die Erklärungen, die nötig gewesen wären, um den Anime logisch zu halten und um zu verstehen was genau abgeht, fallen einfach aus. Somit wirkt der Anime gegen Ende einfach nur hektisch und mit jeder weiteren Folgen ärgerte ich mich immer mehr. Am Ende, fragte ich mir nur noch: "Was sollte das Ganze jetzt?" Mich ärgert am meisten, dass die Story so aufgebaut ist, dass noch ein interessanter Tiefgang kommt, doch die ganze Story ist so oberflächlich gehalten, dass es einfach nur weh tut. Da hat man eine Story, die doch ein interessantes Potential bietet, und man nutzt es nicht! Warum nicht? Die Spannung ist von schwach bis mittelmässig vertreten. Meistens befand sich der Spannungsbogen im mittelschwachem Bereich.

Die Action ist mittelschwach vertreten. Die Actionlast ist ebenfalls mittelschwach vertreten. Besonderst berauschend fand ich den jetzt nicht. Die Comedy ist mittelmässig vertreten. Sie hat mich einigermassen gut unterhalten. Ich musste doch das ein oder andere mal lachen. Die Dramatik ist mittelmässig vertreten. Ihre Intensität empfand ich als schwach. Sorry, aber diese Dramatik, die hier geboten ist, ist einfach lächerlich. Ecchi ist mittelschwach vertreten. Nackte Haut ist nur mittelschwach vertreten. Wenn man mal was sehen könnte (was ich bezweifelte), dann war es zensiert .... Die erotischen Anspielungen sind eher schwach vertreten. Die Fantasy ist mittelmässig vertreten. Es ist eine interessante Fantasiewelt, doch leider geht man das Potential der Welt einfach nicht richtig an. Der Harem ist mittelschwach vertreten. Er ist eine gute Ergänzung für Haremfans. Die Mystery ist mittelmässig vertreten und erzeugt sogar eine doch interessante mystische Atmosphäre, die zum Teil die Spannung in die Höhe treibt. Die Romanze ist mittelschwach vertreten. Sie ist einigermassen schön geworden, doch für meinen Geschmack zu wenig ... viel zu wenig. Die Superpower ist mittelmässig vertreten. Erläuterungen sind nur sehr geringfügig vertreten.

Die Animationen sind sehr gut gelungen. Alles läuft sehr flüssig ab ... ok ... fast alles .... Die Computeranimationen sind nicht nur sehr zahlreich ... nein! Sie sind auch noch so deutlich zu sehen, dass es schon an Körperverletzung grenzt. Sie sind grafisch schlecht, ihr Bewegungsfluss ist so unterirdisch schlecht, dass es einfach nur noch nervt und wenn man sieht, wie sie mit den gezeichneten Elementen interagieren, dann wird einem einfach nur schlecht. Der Zeichenstil ist sehr gut geworden, er ist ein 08 15 Stil, denn ich schon oft gesehen habe, aber er ist optisch sehr ansprechend. Die Hintergründe sind recht genau und detailreich gezeichnet worden.

Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet worden. Ihr Stil geht in die einfache Richtung. Das Charakterdesign ist ein bisschen ausgefallen, doch nur ein bisschen. Die Charaktere ... ja, sie sind zum Teil witzig, und auch etwas interessant, doch man geht so gut wie garnicht auf sie ein, was ein böses Faul für solch eine Story darstellt.

Stand: Geschaut

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Shirois
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Charaktere
Musik
Also ich muss ehrlich sagen, dass mich dieser Anime überrascht hat.
Als ich ihn zum ersten mal fand dachte ich:"Oh... wie langweilig." Zu diesem Zeitpunkt hab ich mir aber nur die Beschreibung durchgelesen.
Die Frage: Wie kam ich mir dazu ihn mir doch anzuschauen? Die Antwort ist ganz einfach ich dachte:"Du hast ihn dir noch nicht mal richtig Angesehen(25.12.2016, jetzt am 26.12.2016 abgeschlossen). Darauf hin war ich nach der ersten Folge gefesselt, wegen der einen Frage:
Spoiler!
Warum beißt das Mädchen den Jungen in den Arm?

Klingt Blöd ist aber so. Insbesondere das Gefühl von: "Was passiert als nächstes?", hat mich angetrieben.
Jetzt mal zum Anime, ich bin froh das der Release der 2. Staffel(am 17.Jan.2017),bekannt gegeben wurde. Sonst hätte ich dieses offene Ende nicht ausgehalten.
Alles in allem war der Anime bis jetzt gut und sehr spannend.
Ich denke, außerdem das er sehr tiefgründig ist. Vor allem wegen der einen Frage ziemlich nah am Anfang, nämlich "Was würdest du lieber ändern, die Welt oder dich selbst?", wobei man sich den ganzen Anime lang fragt was das mit der Frage sollte, beziehungsweise was der Protagonist drauf geantwortet hat. Für alle die, die die Antwort wissen wollen:
Spoiler!
"Keines von Beiden."
.
An alle die ihn jetzt noch Anfangen wollen, es lohnt sich!
Für mich war der Anime top und auf jeden Fall empfehlenswert und jetzt heißt es für mich einen neuen Anime der mindestens genauso gut ist finden und auf den 17. Januar warten.

Hoffe das es etwas geholfen hat:
~CrazybreakerHD

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0Amaterasu0
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Story
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Charaktere
Musik
Ich schreibe ja sehr selten Kommentare hier auf Proxer, aber was die aus Rewrite gemacht haben regt mich doch schon "etwas" auf...

Der VN ist einfach mega gut (gehört meiner Meinung nach zu den Besten VNs überhaupt!). Bevor man den Anime guckt, sollte man den VN spielen sonst rafft man 3/4 von dem was da passiert und was die labern überhaupt nicht. Oder ihr lasst es komplett sein den Anime zu gucken und lest nur den VN, ist sogar eine noch bessere Idee.

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Zaphkiel
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Rewrite


Rewrite, der Anime den ich mir bis Weihnachten aufgehoben habe... Ich würde jetzt nichts sagen das es ein Fehler war. Im Gegenteil. Es hat Spaß gemacht sich ihn anzusehen. Ich meine der leichte Touch von Romance und dann noch ab und zu diese Comedy waren echt unterhaltend. Nur schade dass das Ende offen bleibt.

Genre


Gut gewählte und eingebrachte Genre waren zu sehen. Harem-Romance immer durchtränkt mit ein wenig Comedy. Sehr nette Mischung. Der größtenteils wie ich finde Action, School und Superpower beinhält. Das sind so die Drei Genre wo ich sage "Jou die sind am meisten vertreten".

Story


Ja, zu der Story will ich nicht zu viel zu dem Inhalt sagen. Ich finde denn Aufbau sehr gut und er ist auch wunderbar gelungen (Zumindest bis fast zum schluss). Ich meine cool ist ja schon das es so der erste Anime ist denn ich gucke bei dem die Erste Folge 48 Minuten lang geht.

Im ertsen Teil des Anime geht es so relativ um denn ganz normalen Schulaltag. Gut bis auf dass das wir keine Fähigkeiten haben. Aufjedenfall ist es schön zu sehen wie sich so eine kleiner Club entwikelt. Gut gelungen ist dann auch der Twist. Wo das ganze zerbricht und eine Völlig neue Situation entsteht. Das Ende ist zwar offen trotzdem gut gestaltet worden.
Spoiler!
Das ist kein Anime mit einem Happy End. Aber genau das ist auch mal drin.


Es ist eine Sehenswerte Story! ;)

Animationen


Also zu denn Animationen kann ich nicht so viel sagen, denn an ihnen gab es nicht zu bemängeln.

Charaktere


Super Charaktere. Alle mit anderen Eigenschaften die die Story nochmal beeinflusst haben. Jeder hatte somit sein Thema mit dem man sich befassen musste.

Musik


Opaning und Ending toll. Auch an der Musik im Anime konnte ich nichts bemängeln.

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Telvanis
Spoiler!
(wieder einmal ist das Bewertungssystem von Proxer nicht gut, diesen Anime kann man nämlich niemals als "Zufriedenstellend" bezeichnen ...)

Gedanken am Ende: "Was...sollte das gerade?" und "Wtf is da passiert?"
Ende und allgemein die letzten beiden Folgen leider nicht gut
Storytelling an sich in Ordnung, Charaktere Durchschnitt
Humor gut
man erwartet iwann noch den Megabrainfuck, der aber leider nie kam
Kagari-chan (Mädchen, das als "Schlüssel" bezeichnet wird, und eine wichtige Rolle spielt) leider ein nerviger Charakter mit einer Synchronstimme, die überhaupt nicht zu ihr passt (das erste Mal, das mir so etwas bei einer Non-Realverfilmung auffällt...)


ungewiss, ob ich mir überhaupt die zweite Staffel gebe

Stand: Geschaut

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Drakule
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Ich kann diesen Anime nur empfehlen. Mich hat Rewrite sehr bewegt und die Story wird von Folge zu Folge interessanter.
Als ich das erste mal auf den Anime gestoßen bin war ich überrascht,"Ein Junge der mit vier Mädchen befreundet ist und es handelt sich um keinen Harem!?" sowas ist mittlerweile ja eine Rarität und nachdem ich Rewrite abgeschlossen habe bin ich auch froh darüber.

Die Story ist genial und ist nicht durch Fanservice in den Hintergrund gedrängt worden.
Spoiler!
Vor allem das Thema Erlösung wurde gut eingearbeitet. Beide Seiten haben ihre eigenen Ansichten, die eine Kooperation unmöglich macht.


Auch die Charaktere wurden gut umgesetzt und die ein oder andere Kindheit der Charaktere hat mich zu Tränen gerührt. Man kann sich in die Charaktere gut hineinversetzten und kommt nicht zu dem Punkt wo man sagen kann,"Mensch ich kann den/die nicht verstehen!" Auch wenn man manches anfangs nicht nachvollziehen kann wird man, mit etwas nachdenken, am Ende das ganze doch noch verstehen können.

Abschließend kann ich sagen, dass man so einen Anime nicht an jeder Straßenecke findet und ich mich schon jetzt freue die zweite Staffel anzufangen.

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Luke-MK
Genre
Musik
Wenn du die Macht dazu hättest, würdest du sie nutzen um die Welt um dich herum zu verändern oder aber um dich selbst zu verändern? Eine bedeutsame Frage, die sich wie ein roter Faden durch die ganze Geschichte zieht.

Als Leser der Visual Novel bin ich zuerst einmal sehr skeptisch gewesen, als ich gehört habe, dass diesen Sommer ein Anime zu...

Rewrite

erscheinen sollte und so ging es vermutlich jedem Fan der Geschichte rund um Gaia und Guardian. Um ehrlich zu sein habe ich Rewrite schon abgeschrieben, als bekanntgegeben wurde, dass der Anime 13 Folgen lang sein wird. Nun kann ich nach dem Ende der vorletzten Folge schon einmal eine kleine Beruhigung aussprechen. Rewrite machz einen mehr als ordentlichen Eindruck auch wenn veles unklar geblieben ist, einiges fehlt und einiges komplett umgeschrieben wurde!

Warnung! Solltest Du die Visual Novel nicht kennen, könnte der Anime stellenweise leider sehr unverständlich sein. Zwischendurch treten charaktere auf, die sich ohne Vorwissen überhaupt nicht zuordnen lassen oder es werden unbekannte Namen in den Raum geworfen die nur in der Visual Novel eine Hintergrundgeschichte haben.

Ich möchte ganz einfach mal damit anfangen, was der Anime meiner Meinung nach nicht so gut macht, damit wir den ganzen negativen Kram recht bald hinter uns lassen können.

Naja Kagrari ist halt irgendwie immer ziemlich kacke da kann das Studio aber nichts für... Und was zur Hölle ist in ihren Köpfen vorgegangen als sie in der ersten Folge einen Kampf zwischen Kagari und Krivory Rog eingebaut haben Tse tse tse
Kagari ist mein größter Kritikpunkt am Anime, denn sie ist kein Mensch und im Original bekommt der Leser das auch zu spüren. Im anime ist sie leider mehr als lebendig, sehr gesprächig und super nervig. Hier hat man wohl versucht den Charakter interessanter zu machen. "Das war mal wieder ein Schuss in den Ofeeeeeeeeeen!" *bling* Das interessante am Key war, dass sie eigentlich ein sehr mysteryöses wesen ist und so gut wie niemals etwas sagt. Aus ihr ist ein nerviges koffeinsüchtiges Mädchen geworden. Schade!

Punkt 2: Rewrite lässt dem Zuschauer wirklich nicht sehr viele Verschnaufpausen. Etwa 70 Stunden Material in 13 folgen zu pressen ist ein echt hartes Downgrade und das merkt man auch. Einige Momente wirken sehr aufgezwungen und hektisch und das, Obwohl Rewrite doch eigentlich sehr idyllisch sein kann. An dieser Stelle muss man dem Studio allerdings anrechnen, dass sie versucht haben so viel wie möglich aus den Routen der einzelnen Charaktere zu übernehmen. Die erste Hälfte des Animes hält sich nämlich ziemlich gut an das Original, wenn auch natürlich längst nicht so umfangreich. Nach der ersten Hälfte treten dann allerdings die Informationslücken auf, vor denen ich zu beginn gewarnt habe. Ich kann mir gut vorstellen, dass jemand ohne vorwissen nichts mehr blickt "Hä? Wer ist Pero?" aber möglicherweise gibt es ja noch ein Sequel (die letzte Folge lässt auf ein Moon schließen) also nehme ich nichts vorweg. Wer weiß? Vielleicht sollte ja noch vieles ungeklärt bleiben!

Mein dritter Kritikpunkt sind die Animationen. Das ist jetzt nicht gravierend aber immerhin auffällig. Für Key Adaptionen ist dieser kantige Stil eher untypisch und ab und zu hat es mal so ausgesehen, als wär die ein oder andere Sequenz durch die Nachbearbeitung gerutscht. Unverständlich, da es zeichnerisch keine großen unterschiede zu anderen Key VN's gab. Das ist meckern auf hohem Niveau blablabla aber erwähnen wollte ich es trotzdem mal.

Als nächstes komme ich zu den Dingen, die mir sehr gut gefallen haben. Da stehen die Gags ganz weit oben auf meiner Liste. Klar musste auch die Comedy darunter leiden, dass der Anime so kurz ausgefallen ist aber die wichtigsten lacher sind im Anime geblieben was mich sehr gefreut hat. Extrapunkte gibt es dafür, dass alle Voice Samples der Charaktere bisher ganz gut eingearbeitet wurden. Hand aufs Herz: Ohne die Szene mit der Pfeife "Es ist verboten im Flur zu rennen!" oder Akanes Begrüßugsspruch im Clubraum wär Rewrite knallhart durchgefallen!

Dann gefällt mir noch die Art und weise in der die Routen anfangs verbunden wurden. Das erinnert mich ein bisschen daran, wie damals Clannad als Anime umgesetzt wurde. Allerdings komplett ohne love interest von Kotarou. Irgendwie wird alles recht sinnvoll miteinander verwoben. Nach dem Harvest festival wird der Anime dann allerdings zu einer vollkommen neuen Geschichte. Dafür gibt es schon einmal 10 Punkte. Auf was für einer Skala steht noch nicht fest, aber 10 Punkte klingt doch immer nach einer guten Summe. Das was der Anime zeigt ist also nicht mal ansatzweise im Original zu finden. An dieser stelle also die Empfehlung sich die Visual Novel trotzdem auf jeden fall anzuschauen, denn die ECHTE geschichte sieht nunmal anders aus.

Die Musik ist klasse aber das ist kein Verdienst des Animes. Wo Key drauf steht sind hammer Soundtracks mit inbegriffen und sollte sich das eines tages ändern stehen wir kurz vor der Apokalypse meine Damen und Herren.


Fazit


Es ist wirklich sehr schwierig für mich, den Anime als Gesamtpaket zu bewerten. Für die Zuschauer, die nichts erwarten würde ich ganz klar eine Empfehlung aussprechen. Sollte euer Herz aber für die Visual Novel schlagen und damit meine ich NUR die Visual novel, dann sage ich euch: "Finger weg"!

Viel objektiver wird es jetzt auch nicht mehr :D Ich bin ein großer Freund der Key visual Novel und deshalb gibt es von meiner seite aus keine Bewertung zum Anime. Alleine schon deshalb nicht, weil es für mich durch mein Vorwissen keine Handlungs-/ Informationslücken gibt.
Die Schwäche des Animes liegt auf der Hand und setzt sich aus meinen vorherigen Kritikpunkten zusammen. Als ich mir eben Gedanken darüber gemacht habe, wem ich den Anime empfehlen würde ist mir einfach kein Grund eingefallen, weshalb man Rewrite überhaupt empehlen sollte. Ein Romance liebhaber wird absolut unbefriedigt aus der Serie heruasgehen, die Action kann sich auch nicht mit den Größen des genres messen, Superpower ist existent aber spielt im Anime jetzt auch nicht so die größte Rolle (darüber hinaus wird Kotarous Kraft im Anime auch nicht besonders ausführlich erklärt) na ja und ein richtiger Harem funktioniert eben auch nur, wenn in irgend einer Form auf romantische Interessen eingegangen oder angespielt wird. In der visual novel konnten die ganzen genres mit zusätzlichen 60 stunden Inhalt bedient werden, der Anime ist aber höchstens etwas halbes und auf keinen fall etwas Ganzes ^^
Key stand für mich immer dafür, dass die Werke einen komplett neuen Weg eingeschlagen haben. So sollte auch Rewrite den Zuschauer mit einer wichtigen Frage konfrontieren, mit der ich diese bewertung begonnen habe(Na, schonn den roten Faden vergessen?). Leider hatte der Anime keine wirkliche Moral außer "Freundschaft ist etwas ganz dolles" Hat wahrscheinlich einfach jemand am Mischpult vergessen den Emotionsregler wieder aufzudrehen. Die VN lebt schließlich von der Entscheidung mit Guardian die welt zu erhalten bis sie unbewohnbar wird oder mit Gaia das ende der Menschheit herbeizurufen um den Planeten zu bewahren was in Anime ein kleines bisschen zu kurz kommt.

Möglicherweise klang dieses Fazit etwas hart, aber empfehlen würde ich den Anime trotzdem, denn ich bin bestens unterhalten worden. Besser den Anime anschauen, als überhaupt nichts von rewrite zu sehen würde ich mal sagen.


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3 Jahre später.....


Inzwischen habe ich Rewrite ein zweites mal gesehen. Während ich beim ersten Durchgang noch sehr voreingenommen war, habe ich dieses mal durch die Augen eines Menschen gesehen, der sich an NICHTS aus der Visual Novel erinnern kann. Mit meinem (quasi) gelöschten Vorwissen konnte ich dem Anime und auch der zweiten staffel etwas mehr abgewinnen. Die Serie ist eigentlich eine runde Sache, wenn man über die CGI Monster und das schnelle Tempo hinweg sehen kann.
Achtung, Spoiler für das ende der 2. Staffel!
Spoiler!
Irgendwie haben sie es etwas verkackt aus Kotaro einen Märtyrer zu machen, aber Rewrite zu rewatchen (verflucht sei dieses Denglisch) hat deutlich mehr spaß gemacht als Air oder Little Busters zu schauen.

Aus der Serie ist in den letzten 3 Jahren mit Sicherheit kein Meisterwerk geworden, aber Rewrite konnte einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Keine Bewertung

Stand: Geschaut

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Boromis
Genre
Story
Charaktere
Genre
Die Genres treffen alle zu. Die erste Hälfte hat auch eine gehörige Portion Mystery die recht gut umgesetzt wurde, sicher aber in Luft auflöst, sobald die "Fronten" geklärt sind. Fokus liegt auf Drama und Comedy, Romance steht nicht so sehr im Vordergrund.

Story
Zufriedenstellend. Vor allem der Mystery-Part halät lange Zeit die Spannung dardurch aufrecht, dass man icht genau weiß worum es geht. Als dann die Auflösung kommt, verfliegt zwar leider auch ein teil dieses Charmes, aber man auch nicht wirklich sagen, dass die Handlung plötzlich abstürtzt.

Der Hauptcharakter möchte seinen friedlichen Schulaltag genießen und sehnt sich nach einem Ort an dem er bleiben kann, denn auch wenn er ein, zwei Freunde hat, ist er im Grunde ein ziemlicher Außenseiter. Als plötzlich ein Geist anfängt ihn heimzusuchen sucht er Hilfe bei einer Mitschülerin die den Spitznamen "Hexe" trägt (hier ist die Beschreibung leider schlicht falsch). Es kommt dazu, dass er dem Okultismusuntersuchungsklub beitritt und die Ereignisse nehmen ihren Lauf.

Die Story bietet einen "richtigen" Abschluss, der aber ein sehr unzufriedenstellendes echtes Finale wäre. Zum Glück steht Staffel 2 schon parat.


Charaktere
Hm, schwierige Sache...
Ich mag sie zwar weitestgehend, aber man kann leider kaum etwas über sie verraten ohne zu spoilern. Sie sind alle mehr oder weniger typische Stereotypen. Man weiß also recht schnell woran bei ihnen ist.

Fazit
Die Handlung hat doch eine andere Entwicklung genommen als erwartet und hat mich in diesem Sinne ein wenig (positiv) überrascht. Aber herrausragend ist hier leider nichts,daher nur 7 Sterne.

Stand: Geschaut

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Cherrylu
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Story
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Charaktere
Musik
Ich hätte nicht gedacht dass der Anime mit 13 Folgen schon zu Ende ist =o
Habe immer darauf gewartet das noch weitere Folgen hinten dran gehängt werden. Aber nachdem ich nun die letzte Folge gesehen habe, sah es schon ziemlich nach einen Ende aus.
Klar man könnte bestimmt daran noch was anknüpfen...
Die Charaktere waren alle ganz gut.
Die Story war hin und wieder etwas verwirrend. Ein paar Folgen mehr hätten nicht geschadet, um sie besser verstehen zu können ^-^
Insgesamt war der Anime ganz gut, recht interessant.
Schade dass er schon zu Ende ist :(

Stand: Geschaut

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PixxGokou
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Als riesiger Fan der Visual Novel muss ich hier doch tatsächlich noch ein Kommentar abgeben, und selbst wenn ich jetzt nicht viel hier schreiben werde hoffe ich doch einigen die Geschichte von Rewrite schöner als in diesem Anime dargestellt zu erleben.
Wie man wahrscheinlich gerade gehört hat werde ich hier sehr viel bzw. hauptsächlich mit der Novel vergleichen.
Ich könnte jetzt einfach alles Punkt für Punkt durchgehen und sagen was ich da und da in der Visual Novel besser fand. Aber ich würde mich hier gerne allgemein halten weshalb diese 2 Sätze so ziemlich kein Kommentar zusammenfasst:

Der Anime wurde nichtmal ansatzweise so emotional und gut dargestellt wie die Visual Novel, zudem in dieser mehr viel mehr erklärt wird und man somit auch nicht total verwirrt sowie die meisten Neueinsteiger in dieses Genre. Ich Persönlich kann jedem nur Empfehlen:

"Wenn du gerade dieses Kommentar liest und überlegst den Anime zu schauen, tu es nicht. Es ist viel klüger sich die Visual Novel zu besorgen. Besonders der Plot der Geschichte wird in diesem Anime viel zu flach behandelt und das Drama sowie die Atmosphäre welche ich in der Visual Novel erlebte war tausendfach besser als alles was der Anime mir bot."

Liebe Grüße, Pixx

Stand: Geschaut

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marcoboy123
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Bewertung 3. Folge: 9 Sterne
Bewertung gegen Ende: Nicht verändert

Wunderschöne Story, sehr einzigartig von der Idee, auch vom Ende her. Hätte es nicht erwartet, dass es so ausgeht.
Sehr schöne Characktere, verdammt knuffig aber auch alle mit Hintergrund,der nie allzu verzwickt erklärt wird, sodass relativ viel offen bleibt aber alles verständlich ist (Zum nachdenken).

Alles im Allen: Ähnlich wie Black Bullet für mich, fast gleichgut.

/Spoiler/

No Kisses, sehr schlecht für ein Romance Anime....
aber hier nicht sehr schlimm, da keine wirklich angemessene Situation mit vorläufigen Romance-Ereignissen gab, deswegen keinen Abzug hier.

Ansonsten sehr traurig, musste zwar fast nicht weinen, aber das Theme ist sehr gut getroffen. Es werden viele wichtige Dinge angesprochen und sogar etwas besprochen.

War dieses Ende wirklich.... ein gutes Ende?

2. Staffel unterwegs.... obwohl diese eigentlich abgeschlossen ist. Was da los? ich warte mal ab....



/Spoiler/

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Shana:3
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Puh was zur Hölle wollte eigentlich dieser Anime sein ?? Ich habe keinen Plan, aber so etwas bekommt eine 2 Staffel ernsthaft. Was geht den in Japan gerade ab?!

Masou Gakuen HxH bekommt ne 2 Staffel.
Rewrite bekommt ne 2 Staffel.

WTF das sind in meinen Augen einer der schlechtesten Titeln aus dieser Season.

Warum bekommt eigentlich immer Trash ne 2 Staffel aber nie die Titel die wirklich sehr gut sind!

Naja das ganze Aufregen bringt nichts.

Dieser Titel bekommt jetzt von mir 4 Sterne. Wollte eigentlich 5 Sterne vergeben aber die letzte Folge war purer Mindfuck im schlechten Sinne und deshalb bekommt er jetzt doch nur 4 Sterne.

Einfach nur total grottig dieser Anime. Obwohl ich wirklich gehofft hatte das es ein guter Titel sein könnte. Da die Visual Novel ja von den Fans in die Höhe gelobt wurde.

Aber wenn man einen Titel nur halbherzig adaptiert und dann in der Mitte entscheidet das man daraus ein Anime Original macht, wundert es mich ehrlich gesagt nicht das so ein Murks dabei heraus kommt....

Das wars Over and Out!

Die 2 Staffel werde ich mir zwar auch noch geben weil ich ungerne einen Titel zu 50% abbreche aber ich habe wirklich keine Erwartungen mehr an die Serie.

Mfg
Shana:3

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xxfairytail
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genre : alles bis auf roamnce vertretten ( den kleinen Satz in der letzten Folge das ist mir zu wenig ) 4/5

Story : Hat sehr lange gebraucht um sich aufzubauen fing erst richtig ab Folge 8 an wenn ich mich recht erinner. Die story hat mir an sich gut gefallen die kämpfe naja waren gute ansätze aber waren immer recht schnell ende und es waren wenige kämpfe. Das Ende muss ich erstmal selber drauf klar kommen hab ich mir anders vorgestellt aber warum nicht mal so .Ich bin mir auch nicht ganz sicher ob es wirklich das ende war oder da vieleicht doch noch was kommt . 2/5

Animation : war soweit gut hab nix auszusetzen. 5/5

Charaktere : Fand ich soweit gut aber es gibt jetzt keinen den ich so besonders gut fand . mich hat aber auch keiner wirklich genervt. 3/5

Musik : soweit okay . 4/5

4+2+5+3+4 = 18x4 = 72 = 7/10

Stand: Geschaut

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JanOle
Genre
Story
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Charaktere
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Rewrite basiert auf der gleichnamigen Visual Novel von Key, welche bereits u.A. mit CLANNAD und Kanon einige Meisterwerke abgeliefert haben. Diese wurden bisher auch alle souverän als Anime umgesetzt, wobei Kanon, AIR und CLANNAD jeweils 2 Adaptionen erhielten.
Auch Little Busters! wurde relativ ordentlich umgesetzt.

Aber Rewrite... Als Fan der Visual Novel kann ich mich leider nicht mit diesem Anime anfreunden. 8Bit Studio hat die Geschichte geradezu verhunzt.

Die komplette Story wirkt hier einfach nur gehetzt. Es passieren viel zu viele Dinge in zu kurzer Zeit und als Zuschauer hat man oftmals keinen Plan, WARUM etwas genau passiert. Es sei denn natürlich, man kennt die VN.
Hier wurde unglaubliches Potential verschenkt.
Ganz schlimm war die letzte Folge, wo sich Sakuya verwandelt hat... keine Erklärung WARUM das passierte und WIESO kein Kampf gegen ihn nötig war...

Nehmen wir doch mal CLANNAD als Vergleich...
Insgesamt 11 (!!) Routen alleine in der Hauptstory + 3 Routen in der After Story. Irrelevante Sonderrouten nicht mitgezählt. Dazu kommt noch, das die Routen sehr früh starten und sich massiv unterscheiden. Es kommt nur bei wenigen Routen zu Überschneidungen. (Nagisa und Fuuko Routen überschneiden sich aber größtenteils.)
Rewrite dagegen...
5 Routen in der Hauptstory mit weitesgehend identischen Verlauf. Es gibt eine sehr lange Common-Route, die bei 4 von 5 Routen mit dem exakt gleichen Ereignis endet. Erst danach fächert die Story richtig aus.
Moon-Route und Terra-Route separat und vollständig kinetisch, also nicht beeinflussbar. Bei der 2. Staffel kann man also gar nichts falsch machen...

Kyoto Animations hat es damals geschafft, bei CLANNAD nahezu alle Routen irgendwie einzubinden, während man sich gleichzeitig auf die Nagisa-Route konzentrierte. Ebenfalls wichtig ist die Tatsache, das sich bei CLANNAD die Story im Anime deutlich langsamer entwickelte. Es wurden jedem relevanten Charakter oft mehrere Folgen gewidmet.
Bei Rewrite war die Lucia-Route nach einer Folge abgehakt...

Mal gucken was die 2. Staffel so bringt... Die 1. Staffel ist für mich leider das 1. Mal, wo eine Visual Art's/KEY Visual Novel schlecht adaptiert wurde.

5/10 Höchstens...

GRUNDSTORY


Rewrite handelt von Tennouji Kotarou, der im 2. Jahrgang der Oberschule von Kazamatsuri ist. (Die Stadt ist übrigens vollkommen fiktiv!)
Er wohnt faktisch alleine zuhause, da seine Eltern in 99% der Fälle irgendwo anders auf der Welt sind. Er hat außerdem kaum Freunde.
Im Grunde hat er nur 2 Freunde: Seine Kindheitsfreundin Kanbe Kotori und der sich selbst als "Einsamer Wolf" bezeichnende Haruhiko Yoshino. Wobei Yoshino die Freundschaft dementiert und Kotarou eher als Rivalen sieht.
Kotarou wird zu Beginn der Story oft von "Geistern" geplagt. Nachdem er von einem Gerücht hörte, wonach es in der Schule eine "Hexe" gibt, macht er sich auf der Suche nach dieser, in der Hoffnung, dass diese ihm helfen kann. Doch die Hexe, welche im Grunde nur eine Schülerin der Schule ist, will nicht an übernatürlich Dinge glauben. Aus diesem Grund bildet Kotarou den Okkult Club, um nach Beweisen zu suchen...

Hauptcharaktere


Kanbe Kotori
Kotarous Klassenkameradin und Beste Freundin. Die beiden sind in der Lage, einen komödiantischen Rythmus in ihre Unterhaltungen zu bringen.
Sie ist sehr talentiert, was das pflegen von Pflanzen angeht.

Ohtori Chihaya
Sie wechselt zu Beginn der Story auf die Schule von Kotarou. Sie ist sehr tollpatschig und hat einen schlechten Orientierungssinn.
Dadurch, das sie lange Zeit sehr zurückgezogen lebte, hat sie oft keine Ahnung darüber wie die Welt funktioniert.
Sie ist physisch extrem stark, wobei der Grund hierfür erst in ihrer Route erklärt wird.

Kotohana Lucia
Die talentierte Klassensprecherin von Kotarous Klasse. Sie ist ein regelrechter "Clean-Freak" und hat wenig Toleranz gegenüber Jungs.
Dadurch das Kotarou immer wieder Ärger verursacht, liegt es an ihr, ihn "zurecht zu weisen"... (also zu vermöbeln)

Nakatsu Shizuru
Kotarous Kouhai. Sie spricht nur sehr wenig, hat dafür aber eine breite Palette an Gesichtsausdrücken zu liefern, welche wiederum oft von Kotarou gedeutet werden.
Ihr markantes Merkmal ist eine Augenklappe.

Senri Akane
Kotarous Senpai und Präsidentin des Okkult Clubs.
Hat sehr großen Einfluss auf die Schule und nimmt im Grunde nie am Unterricht teil.
Sie ist dazu noch die "Hexe" der Schule.

Die Story hinter der Story


WARNUNG!!! FETTE SPOILER!!!


Kerngeschichte

Spoiler!
Rewrite handelt von 2 Organisationen, GAIA und GUARDIAN, welche sich gegenseitig bekämpfen.

GAIA ist ein Zusammenschluss von Beschwörern, welche magische Wesen kontrollieren. Diese Wesen können wie normale Tiere aussehen, aber auch Dinosaurier-artige Wesen und sogar Drachen sind möglich. GAIA sehnt sich den Weltuntergang herbei, sie wollen die Menschheit auslöschen, damit sich die Erde erholen kann.
Dafür benötigen sie den "Gesandten" der Erde, genannt "Kagi". Dieser Gesandte in Form eines Mädchens taucht hin und wieder auf und "beurteilt" den Stand der Dinge auf der Erde über einen längeren Zeitraum und wenn die Zukunft düster aussieht, dann wird der Untergang eingeleitet, welcher im Grunde nichts anderes als ein riesiger "RESET" ist!
GAIA agiert unter dem Deckmantel einer Firma namens "Martel", welche im Grunde mit Greenpeace vergleichbar ist, nur deutlich größer.
Martel war in der Vergangenheit eine extrem religiöse Gruppe, es wurde jedoch der Wandel in eine Wissenschaftliche Organisation vollzogen, um seriöser zu wirken. Dieser Wandel führte zu einer internen Spaltung in 2 Lager.

GUARDIAN ist ein Zusammenschluss von Menschen mit Superkräften und ihre einziges Ziel ist es, GAIA zu stoppen. Dafür müssen sie im Grunde immer nur den "Kagi" töten, was den "Welten-Reset" aber eigentlich nur hinauszögert.

Beide Organisationen operieren weltweit im verborgenen und haben jeweils viele Millionen Mitglieder. Sie sind außerdem in einer Vielzahl von Konflikten in der Dritten Welt involviert.


Bezüglich Tennouji Kotarou

Spoiler!
Er verfügt über Superkräfte. Er ist in der Lage seinen Körper "umzuschreiben" (Engl.: Rewrite). Dadurch kann er sich zum Beispiel deutlich stärker machen. Diese Kraft hat aber auch einen großen Nachteil: Jede Änderung ist endgültig und kann seinen Körper auch optisch verändern. Und die optischen Änderungen kann er nur schwer kontrollieren.
Hinzu kommt eine Art Flüssigkeit in seinem Körper, namens "Aurora", die er austreten lassen kann und anschliessend verfestigen und so z.B. als Schwert benutzen kann. Dieses Aurora hat er allerdings nur in der Hauptstory, nicht in der Terra-Route.
In der Terra-Route ist er außerdem in der Lage, mit beschworenen Wesen von GAIA einen Kontrakt zu erstellen.

Er ist ein sogenannter "Rewriter", eine extrem seltene Form von Supermensch. Im Grunde kann man solche Leute als den "Zenit Menschlicher Evolution" bezeichnen.


Kagari

Spoiler!
Kagari ist eine "Gesandte" der Erde und ihre Aufgabe besteht darin, über den Zustand der Welt zu urteilen. Damit die Erde sich auch in Zukunft entwickeln kann, werden "schöne Erinnerungen" benötigt. Sind diese nicht vorhanden, wird eine "Re-Evolution" eingeleitet, bei dem noch mal alles von vorne anfängt.
Nach ihrer Ankunft auf der Erde ist sie zunächst nicht in der Lage zu sprechen, Sie muss es erst durch Beobachtung der Menschen erlernen. Deswegen verhält sie sich auch in jeder Route anders und ist in der Terra-Route am "intelligentesten". Nach Kotarous Unfall, der zur Hauptstory führt, bleibt Kagari meistens im Wald, wodurch der Kontakt zu den Menschen fehlt.

Es gibt von Kagari 2 "Versionen": Mond und Erde. Beide symbolisieren den jeweiligen Himmelskörper.


Charakter-Routen


Kanbe Kotori

Spoiler!
Kotori hat eigentlich eine "Mission". Die besteht darin, den "Gesandten" der Erde, genannt "Kagi" (jap. für "Schlüssel"), zu beschützen. Sie hat ähnliche Kräfte wie die Beschwörer von GAIA. Ihre Eltern sind bereits seit vielen Jahren tot, mit Hilfe ihrer Kräfte konnte sie allerdings beider wieder zurückholen (NEIN, sie ist nicht zum Friedhof gegangen!! Die Wiederbelebung erfolgte am Ort des Unfalls, bei dem die Eltern starben.), allerdings sind beide seitdem eher wie Roboter... (Die von Beschwörern kontrollierten Wesen haben in 99,9% der Fälle keine Emotionen oder gar einen eigenen Willen. In der gesamten VN gab es nur 5 Ausnahmen.)
Durch ihre Mission steht sie stark unter Druck, da sowohl GAIA als auch GUARDIAN hinter dem Kagi her sind und sie im Grunde fast alleine ist. Sie steht während ihrer Route mehrmals kurz vorm Zusammenbruch.
Ihre "Basis" liegt tief im Wald von Kazamatsuri.

Man erfährt, das Kotarou in der Vergangenheit einen schweren Unfall hatte, bei dem er fast starb. Kotori konnte ihm aber das Leben retten. Dabei gelangte auch das "Aurora" in seinen Körper.

Beim Kotori-Ende wird der "Kagi" getötet durch GUARDIAN.


Ohtori Chihaya

Spoiler!
Mitglied von GAIA. Ihr Butler Sakuya ist eigentlich ein "Beschworenes Wesen" (Mir fehlt nach wie vor ein passender Deutscher Begriff für ihn...) und dazu noch das mit Abstand stärkste von GAIA. Er ist allerdings nur Chihaya gegenüber zur Treue verpflichtet.
Chihaya hat in der Vergangenheit ihre Eltern bei einem Angriff durch GUARDIAN verloren. Sie entkam nur knapp mit dem Leben und traf auf der Flucht Sakuya, welcher ihr schwor, sie zu beschützen.
Durch den Kontrakt zwischen den beiden übertrug sich ein Teil von Sakuyas enormer physischer Kraft auf Chihaya.

Beim Chihaya-Ende wird der Untergang zunächst abgewendet, allerdings verliert Senri Akane (ebenfalls Mitglied bei GAIA) den Verstand und versucht den Untergang herbeizuführen, indem sie Sakuya in ein gigantisches Monster verwandeln lässt.
Kotarou schafft es anschliessend unter Mithilfe von GUARDIAN Sakuya zur Vernunft zu bringen.


Kotohana Lucia

Spoiler!
Diese Route stellt ein Sonderfall dar. Während die anderen 4 Routen nach einem bestimmten Ereignis ausfächern, schert die Lucia-Route bereits deutlich früher aus und hat überraschenderweise am wenigsten mit der Hintergrundstory von Rewrite zu tun. (Es taucht glaube ich auch kein "Kagi" auf.)
Lucia ist in der Klasse für ihren Sauberkeitsfimmel bekannt. Sie trägt durchgehend Handschuhe und bezeichnet vieles als "Dreckig".
Während ihrer Route kommt es vor Allem mit Chihaya SEHR oft zum Streit. Versöhnungsversuche sind entweder vorübergehend erfolgreich oder enden im Desaster. (Wobei Chihaya SEHR oft schuld hat...)
Die Lucia-Route befasst sich hauptsächlich mit einer Gruselgeschichte, die Kotarou untersuchen will.
Dabei geht es um ein Mädchen namens Asahi Haruka, die "verflucht" war und viele, die mit ihr in Kontakt kamen, sind gestorben.
Er findet schnell Hinweise über Yoshino, in dessen Grundschulklasse für 2 Wochen eines der betroffenen Personen ging, bevor dieser starb.

Später kommt heraus, das Asahi Haruka und Lucia die gleiche Person sind.

Sie musste als Kind eine Vielzahl von Experimenten über sich ergehen lassen, welche ihren Körper irreparabel veränderten und ihr Leben zur Hölle machten.
Wann immer sie einen Organismus berührt, stirbt dieser ab. (Daher die Handschuhe.)
Nachdem sie einst in ein Waisenhaus kam, sind dort viele gestorben, wodurch die Gruselgeschichte um Asahi Haruka erst entstand.

Sie ist Mitglied bei GUARDIAN.
Beim Lucia-Ende geraten Lucias Kräfte außer Kontrolle und verpesten ganz Kazamatsuri.


Nakatsu Shizuru

Spoiler!
Sie ist Mitglied von GUARDIAN. Ihre Superkraft besteht darin, einen Nebel zu erzeugen, der unterschiedliche Effekte haben kann. So kann dieser zum Beispiel giftig sein, heilend oder einfach nur betäubend. Außerdem ist sie in der Lage, von anderen Personen die Erinnerungen zu versiegeln.
Und hier liegt auch ihr Trauma: Als sie noch jünger war, hat sie bei ihren Eltern versehentlich die Erinnerungen an ihre Tochter versiegelt. Seitdem ist sie faktisch eine Waise, da sich ihre Eltern nicht mehr an sie erinnern können. Sie gelangte daraufhin zu GUARDIAN. Und obwohl sie ein sehr hohes Gehalt bekommt, lebt sie nach wie vor in ärmlichen Verhältnissen. Sie möchte nämlich ihren Eltern ein neues Haus kaufen, doch vorher müssten die Erinnerungen der Eltern zurückkehren.

Beim Shizuru-Ende kann der Weltuntergang nicht verhindert werden, allerdings schaffen es eine Handvoll Menschen (darunter auch Shizuru) in einen speziellen Bunker und können so überleben.


Senri Akane

Spoiler!
Mitglied bei GAIA. Sie ist Vollwaise und wurde von der "Heiligen Frau" von GAIA, Kashima Sakura, adoptiert, um ihr Nachfolger zu werden. Sie hat praktisch kein Beschwörer-Talent.
Ihr großer Einfluss auf die Schule und teilweise auch Behörden kommt durch Martel, der Deckmantel-Firma von GAIA.
Durch ihre Pflichten bei GAIA und der inneren Zersplitterung selbiger Gruppe in 2 große Fraktionen steht sie oft unter großem Druck.

Beim Akane-Ende kann der Weltuntergang ebenfalls nicht verhindert werden, verläuft im Gegensatz zum Shizuru-Ende allerdings sehr viel brutaler. Auch hier konnte sich nur eine Handvoll Menschen in einen Bunker retten.


AFTER STORY & TRUE END

Spoiler!
Moon-Route

Die Moon-Route knüpft im Grunde an alle 5 Routen zusammen an.
Kotarou befindet sich hier in einer postapokalyptischen Welt in der Umgebung von Kazamatsuri. In dieser Welt steht die Zeit selbst still und es herrscht eine ewige Nacht. Einzige Lichtquelle ist der Vollmond.
Neben ihm existiert nur Kagari in dieser Welt.
Kotarou selbst kann in dieser Welt nicht sterben, er "respawnt" einfach jedesmal in seinem Zimmer.
Kagari selbst versucht, einen Weg zu finden, um den scheinbar unvermeidbaren Weltuntergang irgendwie abzuwenden.
Dafür studiert sie eine große Platte, auf der sich die Entwicklung der Erde in mehreren verschiedenen Verläufen in der Theorie befindet.
Wenn Kotarou versucht, die Platte zu studieren, verursacht die immense Flut an Informationen EXTREMSTE Kopfschmerzen bei ihm, die auch zum Tod führen können.

Kotarou selbst versucht zunächst den Sinn seiner Existenz in dieser Welt zu ergründen. Als er dabei seine Erinnerungen durchforstet, findet er eine Vielzahl an Widersprüchen, so hat er zum Beispiel alle seine Erinnerungen aus den 5 Routen.
Irgendwann stößt er aber auf einen Teil in seinen Erinnerungen, der scheinbar komplett leer ist. Ihm "Fehlen" mehrere Jahre.
Innerhalb dieses "Filmrisses" liegt auch sein schwerer Unfall, der ihm fast das Leben kostete.

Kagari merkte schliesslich, das dieser Unfall maßgeblich dazu beitrug, den Untergang einzuleiten.


Am Ende der Moon-Route stellt sich heraus, dass sie sich die ganze Zeit auf dem Mond befanden und der "Mond" am Himmel war eigentlich die Erde.
Kagari vom Mond wollte unbedingt der Kagari von der Erde helfen, damit der Erde nicht dasselbe Schicksal widerfährt, wie einst dem Mond.


Terra-Route

Die finale Geschichte beginnt mehrere Jahre vor der Hauptstory und offenbart, das Kotarou in der Hauptstory um die 20-25 Jahre alt sein müsste.
Er kam über seine Eltern früh in Kontakt mit der Martel Gruppe (Also GAIA), hielt jedoch nichts von dieser, weswegen er sich oft mit seinen Eltern streitet.
Auch mit Kotori und Akane kam er bereits in Kontakt, verstand sich allerdings mit beiden nicht wirklich, weil Kotori sehr direkt war und Akane überhaupt nicht sprechen konnte.
Nach seinem ersten Kontakt mit GUARDIAN über Esaka schloss er sich der Organisation an, um Abstand zu seinen Eltern zu bekommen.
Nach seiner Ausbildung bei GUARDIAN war er in Kazamatsuri stationiert und bei einer Mission kam er dann erstmals mit Kagari in Kontakt. Bis zu diesem Zeitpunkt war die gesamte Terra-Route deckungsgleich mit der ursprünglichen Vorgeschichte.
Diesmal griff Kotarou Kagari aber nicht an, wodurch es dann auch nicht zu seinem schweren Unfall kam.
Später reiste Kotarou in ein Land der Dritten Welt, um richtige Kampferfahrung zu sammeln. Dabei fasste er den Entschluss, sowohl GAIA als auch GUARDIAN zu bekämpfen. Nach seiner Rückkehr traf er wieder auf Kagari, welche ihn darum bittet, den Weltuntergang zu verhindern.
Es beginnt ein Rennen gegen die Zeit.

Am Ende der Terra-Route setzt auf der gesamten Welt eine Eiszeit ein.


Schlussfazit zur Visual Novel

Spoiler!
Rewrite ist eine Visual Novel die vor Allem Kritik am Zustand unserer Welt ausübt.
Die Ressourcen gehen zur Neige und mancherorts haben wir nichts besseres zu tun, als uns gegenseitig die Köpfe einzuschlagen.
Und gerade durch den Klimawandel und dem Bürgerkrieg in Syrien bekommt die VN einen ganz miesen Beigeschmack. Besonders bei dem Abschnitt, wo Kotarou in einem Land der Dritten Welt ist, musste ich immer wieder an Syrien denken.

Gerade deswegen ist Rewrite einfach nur phänomenal. Es wird eine wichtige Nachricht vermittelt und trotzdem nicht auf eine gute Geschichte verzichtet.

CLANNAD macht einen traurig durch das Schicksal der Charaktere.
Rewrite macht einen traurig durch das Schicksal der Erde.

Stand: Geschaut

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