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THEMA: Dr. Stone - Diskussionsthread

Dr. Stone - Diskussionsthread 3 Monate 1 Tag her #834865

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TheAwesomePigeon schrieb:
Klar könnte ich mich jetzt beklagen, dass ich mir ein ernstes wissenschaftlich fundiertes Werk gewünscht hätte, aber im gleichen Atemzug müsste ich dann bereits die erste Episode dafür maßregeln, dass die Menschen alle in Stein verwandelt wurden während ihre Körperfunktionen ohne jegliche Nährstoffe weiterhin aufrecht erhalten wurden, was Energie kostet, die sie nie auffrischen konnten.
Mit der Versteinerung habe ich kein Problem eigentlich. Es geht ja gerade um das fiktive Szenario, was wäre, wenn die Menschheit versteinert wurde. In allen anderen Punkten sollte die Story allerdings so realistisch wie möglich bleiben, da die Handlung sonst zufällig wird. (nur meine persönliche Meinung übrigens)

Aus dem Grund sehe ich nicht einen Anlass, warum ich mich jetzt bei Dr. Stone auf Realismus stürzen muss, wenn er von Anfang an übertreibt und seine Welt in diesem Setting etabliert. Solange er dieser geschaffenen Welt und den gesetzten Regelungen treu bleibt, so ist er schlüssig und wirkt konsistent.
Vielleicht bin ich vom falschen Setting ausgegangen (alles bleibt beim Alten, nur die Menschen sind versteinert worden).
Auf mich wirkt es fast so, als würden die Autoren die Realität je nach Situation beliebig anpassen, egal wie unrealistisch.
Wer sagt zum Beispiel, dass Tsukasa die Kugel aus der Pistole nicht auch einfach fangen kann? Ich meine, er hat 10 Löwen bekämpft, kann ihm die Pistole da überhaupt etwas anhaben?

Zudem ist Senkus Vorangehensweise in der Wissenschaft nach wie vor die richtige. Der Mensch hat sich nicht entwickelt und seine handwerklichen Fertigkeiten verfeinert, um sich und anderen Menschen groß zu helfen. Die größten Schübe der Entwicklung entstehen aus Not und Gier. Konkurrierendes Wettrüsten war gerade zu den Anfängen von hoher Relevanz, weshalb die technologisch versierten Nationen einen sichtlichen Vorteil genossen haben.
Aber versucht der Mensch nicht, sich selbst zu helfen, wenn er in Not ist? ^^
Die besten Ergebnisse kommen meiner Meinung nach zustande, wenn man nicht aus Gier handelt, sondern es die Wissenschaft selbst ist, durch die man angetrieben wird.
Konkurrierendes Wettrüsten bewirkt manchmal auch das Gegenteil, die Leute sabotieren sich lieber gegenseitig, anstelle selbst etwas hervorzubringen.
Nur weil man persönlich Waffen ablehnt, so sollte man dennoch die Genialität dahinter nicht verkennen. Wissen ist dafür da um weitergegeben zu werden, aufdass man alte Fehler nicht wiederholt und neue Schritte gen Zukunft beschreitet.
Meiner Meinung nach ist es die Genialität von Pfeil und Bogen (und vieler anderer Erfindungen, müssen ja keine Waffen sein), die verkannt wird. Die Erfindung der Pistole wird grundlos als wichtigste Erfindung der Menschheit bezeichnet.

PS: Dass 12-Jährige die Zielgruppe sind, ist ein Argument natürlich.^^

Dr. Stone - Diskussionsthread 3 Monate 1 Tag her #834866

HealingPotion schrieb:
Mit der Versteinerung habe ich kein Problem eigentlich. Es geht ja gerade um das fiktive Szenario, was wäre, wenn die Menschheit versteinert wurde. In allen anderen Punkten sollte die Story allerdings so realistisch wie möglich bleiben, da die Handlung sonst zufällig wird. (nur meine persönliche Meinung übrigens)
Zwingt man die Erzählung damit nicht stellenweise hinter Grenzen, da man nur einen gewissen Rahmen akzeptiert und zulässt? Ich weiß natürlich, was du damit meist, dass die Story an sich glaubwürdig sein soll, weshalb ich es am Ende auch erwähnt habe, was mir wichtig ist. Das wäre die Konsistenz der Erzählung und die Einhaltung der eigens definierten Regeln seiner geschaffenen Welt. Damit wäre sie nicht zufällig oder willkürlich, was man verhindern möchte. Persönlich empfinde ich es aber nicht so, als ob Dr. Stone sich so entwickelt, dass er genau das erzählt was gerade in die Story passen würde, wie beispielsweise bei Ego-Shootern die zufällige Bazooka, welche man genau dort und nur dort findet, wo man auch einen Helikopter aus dem Himmel fegen muss.
Wer sagt zum Beispiel, dass Tsukasa die Kugel aus der Pistole nicht auch einfach fangen kann? Ich meine, er hat 10 Löwen bekämpft, kann ihm die Pistole da überhaupt etwas anhaben?
Genau das wäre die beschriebene Willkür, welche man dem Titel hier stellenweise unterstellt, obwohl uns die Serie bisher genau das gegenteilige davon aufgezeigt hat. Tsukasa kam in der letzten Folge darauf, was die Absicht von Senku sein möge und dass er dem Einhalt gebieten muss - aus dem einfachen Grund, da er weißt, dass Senku damit die Oberhand gewinnt. Somit deckelt man die Kraft von Tsukasa über sein eigenes Verhalten ab. Er mag war physikalisch stark sein und seine Intelligenz scheint ebenso wacher zu sein, als man anfangs vielleicht gemutmaßt hätte, aber gegen eine Schusswaffe würde er den kürzeren ziehen. Wenn man nun später genau das negiert, da er die Kanonenkugel fängt o.Ä. dann würde man die aufgebaute Konsistenz brechen, was auch mich stören würde. Bisher gab es jedoch nichts dergleichen - lediglich Ängste, wie sich die Serie entwickeln könnte, womit man es sich nur selbst madig redet.

War es im übrigen nicht nur einen Löwen bezwungen, worauf das Pack die Flucht ergriffen hat? Da er aber gewollt die Verkörperung des übermächtigen Jungspundes darstellt wäre er wohl auch heroisch gegen die schätzungsweise 5 Löwen angetreten.
Aber versucht der Mensch nicht, sich selbst zu helfen, wenn er in Not ist? ^^
Wie gesagt entstehen die größten technologischen Sprünge durch Notwendigkeit oder Gier. Die Notwendigkeit im Sinne des Wettrüstens war der damalige Motor, welcher den Fortschritt auf den Weg gebracht hat. Sabotage gab es schon immer und überall, aber sie war nie der Garant des Erfolges. Es wird in aller Regel sabotiert, um den Erfolg des Kontrahenten zu minimieren, nicht komplett aus dem Weg zu räumen. Alleine schon, da man davon ausgehen muss, dass er einen Plan B o.Ä. parat hat. Also wird auch auf eigener Seite gearbeitet, um den Wettlauf weiterhin zu gewinnen. Sabotage eröffnet im Übrigen wieder die nächsten Maßnahmen für Fortschritt, da man die Sabotage selbst ebenso vereiteln muss - gerade, wenn sie immer denkbarer wird (vgl. Wettlauf Virus & Anti-Virus).

Entsprechend reagiert der Mensch natürlich auf seine Umstände - und er reagiert schneller und härter, wenn er selbst davon betroffen oder gar bedroht ist. Man kann immer davon ausgehen, dass innerhalb einer kürzeren Zeitspanne eine effektive Maßnahme gefunden wird, wenn man etwas bekämpft, anstatt etwas vorzubeugen. Nicht umsonst hat man auch den Spruch "Not macht erfinderisch", da es zeitliche und räumliche Relevanz gibt, während man in vorbeugenden oder präventiven Situationen zur Geduld neigt.
Die besten Ergebnisse kommen meiner Meinung nach zustande, wenn man nicht aus Gier handelt, sondern es die Wissenschaft selbst ist, durch die man angetrieben wird.
So wie unser aktueller Automobilmarkt, der viel zu lange auf veraltete Technologien gesetzt hat und nun "plötzlich" den E-Wagen propagiert, während man versucht die wandelnden Leichen von Alttechnologien weiterhin am Laufen zu halten, bis es wirklich keine andere Option gibt? Warum wandelt sich der Markt für den Personenverkehr überhaupt? Weil gesellschaftlich und politisch ein Wandel eingefordert wird - nicht weil die Automobilhersteller es töfte finden. Man hat lieber seine eigenen Werte sabotiert und manipuliert, anstatt in Forschung zu investieren, um die ausgegebenen Werte wirklich zu erreichen, obwohl es möglich ist. Ist das wirklich die Definition dessen, was dem von dir angeführtem Satz entspricht? Dass man sich der Wissenschaft wegen motiviert? Nein - ich behaupte das Gegenteil.

Was sind wissenschaftliche Fortschritte, die nach diesem Schema agieren? Ich musste mir bei einer Veranstaltung anhören, dass ein namhafter, sozialer Hilfsverbund einen Auftrag ausgegeben hat, um Sprachassistenten zu verbessern - sodass sie Patienten, Dialekte und unklare Aussprache richtig interpretieren, woraufhin die Pflegekräfte genau nach den aufgenommenen Wünschen der Patienten agieren können, ohne sich vorher zum Patienten begeben zu müssen - was jedoch wieder in die Tonne getreten wurde, nachdem besagter Auftraggeber erfahren hat, dass man das Softwareprodukt allgemein in allen Stationen international verwenden und den Pflegestand weltweit damit erleichtern könnte. Warum? Dieser Auftraggeber, welcher sich sozial und engagiert schimpft wollte es nicht, da er nicht davon profitiert. Obwohl es doch laut Unternehmensmotivation genau dem entspricht, was sie tun würden. Das ist unsere "durch Wissenschaft motivierte Welt".
Bei einem Notstand würde etwas derartiges durch ein Staatenverbund in Auftrag gegeben werden und anschließend an alle Stationen verteilt werden. Vielleicht ist die Qualität dann nicht mit dem privaten Projekt vergleichbar, aber flächendeckender und wirksam, was schneller zur Verbreitung und weiterer Arbeit damit einlädt.
Meiner Meinung nach ist es die Genialität von Pfeil und Bogen (und vieler anderer Erfindungen, müssen ja keine Waffen sein), die verkannt wird. Die Erfindung der Pistole wird grundlos als wichtigste Erfindung der Menschheit bezeichnet.
In erster Linie gibt es keine objektiv "wichtigste Erfindung der Menschheit". Wenn es etwas wäre, dann wohl Feuer und Werkzeuge, da sie die Grundpfeiler unserer generellen Entwicklung bilden. Wie bereits gesagt haben Schusswaffen die Kriegsführung maßgeblich geprägt und revolutioniert. Ob das wichtig ist? Nunja - dafür sollte man sich vielleicht gerne einmal Videos zu Ländergrenzen ansehen, wie diese sich in den letzten 1000 Jahren entwickelt haben. Mit der Zeit wurden die Nationen immer stabiler, welche sich früher innerhalb weniger Jahrhunderte mehrfach bekriegt haben, bis zum heutigen Stand, bei dem sich nationale Grenzen eigentlich garnicht mehr verändern. Hat dies einen Bezug zur Erfindung der Schusswaffen? Ja.
Der Fortschritt der Waffen sorgt für ein stetig steigendes Maß an absoluter Zerstörung und wird immer weiter zum Feind der Menschheit, gegen welchen andere Nationen aufrüsten mit vergleichbaren Vernichtungswaffen. Die gegenseitige Bedrohung der Länder und das Ausmaß eines Kriegsausbruchs bewegt Nationen dazu Handel zu schließen, um das zu erreichen was schon immer das Ziel von Kriegen war: Ressourcen erschließen. Anstatt mit überlegener Macht das Land zu besetzen und für das eigene Land ausbluten zu lassen handelt man verschiedene Güter, um den eigenen Bedarf zu stillen. Die Gegenseitige Abhängigkeit von den Ressourcen des jeweils anderen, sowie die generelle Zerstörungsgefahr, welche im Krieg selbst liegt, etablieren Handelsbeziehungen und schaffen mehr Kompromisse. Das führt natürlich zu gewissen Proxy Kriegen (vgl. Amerika und ihre Kriegsgebiete), was aber erheblich friedfertiger ist als zu Zeiten vor der radikalen Waffenaufrüstung.

Sehr viele unserer heutigen alltäglichen Dinge, die wir nutzen stammen aus militärischer Intention, wie beispielsweise das gerade jetzt gebrauchte Internet.

Und da das alles schon sehr weit nach Off-Topic stinkt und man weit vom eigentlichen Thema abschweift sollte das meine letzt Antwort dazu gewesen sein.
Jedenfalls bleibe ich dabei, dass Senkus Einschätzung zur wissenschaftlichen Wichtigkeit der Schusswaffe, bzw. der zugrunde liegenden Technologie korrekt liegt. Die Genialität der Schusswaffe an sich steckt in der Zusammenführung von so viel Wissen in ein einziges Produkt, wobei natürlich das Zunutzemachen von explosiv freigewordener Energie ein elementarer Schritt in Richtung Hochkultur darstellt. Pfeil und Bogen dagegen sind "nur Physik" und vom technologischen Standpunkt doch primitiv.
Wie soll ich das PS mit dem Alter als Argument verstehen? Wenn es an mich über das PS persönlich gerichtet ist, so könnte man unter Berücksichtigung meiner verteidigenden Haltung gegenüber Dr. Stone und deiner eingehenden Kritik an der Serie, dass lediglich 12 Jährige dem eine Faszination / Freude abgewinnen mögen zu dem Trugschluss kommen, dass man mein Alter absolut falsch einschätzt, oder - wie eben schon gefragt - ist das PS zu verstehen?
Letzte Änderung: 3 Monate 1 Tag her von TheAwesomePigeon.

Dr. Stone - Diskussionsthread 3 Monate 1 Tag her #834876

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Ein sehr langer Beitrag^^

TheAwesomePigeon schrieb:
Wie soll ich das PS mit dem Alter als Argument verstehen?
Erstmal vorweg: Das mit dem Alter war natürlich nicht auf dich bezogen. Ich wollte nur auf meinen Fehler aufmerksam machen. Dass es ein Shounen ist, hatte ich überhaupt nicht wahrgenommen. Bei einer Serie wie One Piece würde ich mich natürlich nicht beschweren, falls mal irgendetwas nicht realistisch sein sollte.

Wenn man nun später genau das negiert, da er die Kanonenkugel fängt o.Ä. dann würde man die aufgebaute Konsistenz brechen, was auch mich stören würde. Bisher gab es jedoch nichts dergleichen - lediglich Ängste, wie sich die Serie entwickeln könnte, womit man es sich nur selbst madig redet.
Für mich hat man die Konsistenz bereits gebrochen, als man ihn den Pfeil aus der Armbrust fangen gelassen hat. Das sollte im Normalfall unmöglich sein. Von mir aus kann er die Kanonenkugel jetzt auch noch fangen, ist in vielen Shounen ja nicht anders.
Mir ist natürlich schon klar, dass das von den Machern des Anime so nicht vorgesehen ist.

Man hat lieber seine eigenen Werte sabotiert und manipuliert, anstatt in Forschung zu investieren, um die ausgegebenen Werte wirklich zu erreichen, obwohl es möglich ist. Ist das wirklich die Definition dessen, was dem von dir angeführtem Satz entspricht?
Eigentlich hatte ich an einen Arbeitgeber gedacht, der eine Konkurrenzsituation zwischen den Mitarbeitern bewusst herbeiführt, weil das ja zu mehr Innovationen führen soll. Stattdessen haben die Teams angefangen, sich gegenseitig zu sabotieren, was nicht gerade förderlich war.

Was sind wissenschaftliche Fortschritte, die nach diesem Schema agieren?
Es gab schon viele Wissenschaftler, die ihr Preisgeld abgelehnt haben. Geld steht für diese Leute nicht im Mittelpunkt, manche wollten auch einfach nur das Problem lösen.
Bei den meisten Firmen wird das vermutlich anders aussehen, auch wenn es Ausnahmen gibt. Der Auftraggeber für den Sprachassistent hatte vermutlich Angst, dass er viel Geld für die Entwicklung von etwas zahlen muss, was andere dann für weniger Geld kaufen können.

Pfeil und Bogen dagegen sind "nur Physik" und vom technologischen Standpunkt doch primitiv.
Anders als im Anime kann so ein Pfeil überraschend tödlich wirken. ^^ Wenn man Pfeil und Bogen erst einmal hat, ist die Pistole nur eine Weiterentwicklung.

Dr. Stone - Diskussionsthread 3 Monate 1 Tag her #834881

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Ich bin persönlich der Meinung, dass es nicht umsonst nur das optische Werk von Boichi ist ........ sonst hätten Wir schon längst einen Seinen und Sex würde ohnehin viel mehr rolle spielen;)
Ich bin von meiner Meinung her irgendwo in der Mitte, ich denke es ist sicher nicht Boichis bestes Werk, auch wenn man ihm niemand geringeren als Riichiro Inagaki (Eyeshield 21) zur Seite gestellt hat ...... ich empfinde es auch nicht unbedingt als sein Werk und viel eher als das Werk von Riichiro Inagaki.
Die Vorlage hat aber definitiv ihre Fans, die sie lieben .... ich kann dazu wenig sagen ...... doch es wird schon Gründe haben, warum der Shounen so gut läuft. Und ja es ist ein Shounen, da muss ich Recht geben.


So zu anderen Part:

Zu aller erst hat nicht der Bogen die Jagd revolutioniert, sondern eine andere Distanzwaffe, der Wurfspeer und kurz darauf die Speerschleuder (Atlatl).
Inwieweit davor schon Wurfstöcke (die alle verrottet sind und vermutlich auch oft nicht als solche erkannt werden) oder so ziemliches jedes Wurfgeschoß wichtig war, sollte man auch nicht vergessen. Es war ein wesentlicher Vorteil, zum einem Zeitpunkt, wo noch nicht so klar war, dass wir mal ein stabile Population erreichen.

Weiter ist auch ein Bogen eine Waffe, genauso wie ein Knüppel, ein Stein oder mein Daumen, wenn ich ihn jemand in den Hals treiben würde. Genau genommen ist er ein Werkzeug. Genauso wie eine Schusswaffe .... die in übrigen ohne Munition weniger gefährlich wie mein Rasierer ist .....
Bereits in der Steinzeit wurden Pfeil und Bogen belegbar als Waffe in menschlichen Konflikten eingesetzt und Bogen, Armbrust, Schleudern usw. gehören genauso zu den tödlichsten Waffen der Geschichte .....
Die höchste Mortalität pro Stunde auf Schlachtfeldern wurde in der Antike erreicht ....... ist so, will keiner wahr haben, doch ist so. Die Leute damals hatten aber noch einen anderen Zugang zu Krieg, eine realistischen ...... deswegen waren sie so gut drin.
Hohe Sterbezahlen in der Neuzeit sagen überhaupt nix über die Intensität aus ..... der 30 Jährige Krieg, seine Folgen usw. ist aus dieser Sicht weit über die relativ unspektakulären Weltkriege zu stellen ..... eine Grippe hat mehr Menschen getötet, als 4 Jahre erbitterter Krieg, der Unsummen verschlungen hat ...... und ganz Amerika wurde nicht von Waffen, sondern von Krankheiten bezwungen ......

Krieg ist ohnehin keine Erfindung der Menschheit (Schimpansen begehen mit einer höheren Wahrscheinlichkeit Genozid an Artgenossen .... und die Jagd auf andere Tiere wird vor allem als Hobby betrieben).
Krieg ist direkt mit Intelligenz koppelbar, ist so, es muss auch gesagt sein, es ist ein der größten Antriebsfedern der Menschheitsgeschichte ist. Ohne Krieg würden wir noch immer in kleinen Dorfgemeinschaften oder Familienbänden leben. Weil Krieg schlichtweg große Kulturen bildet, ja erzwingt, die größte Landmachtausdehnung haben die Mongolen erreicht ....., gleichzeitig überlegene Kulturen an die macht bringt, große Kulturen = Technologietransfer, gleich andere Möglichkeiten der Spezialisierung usw.
Da es im Krieg Mensch gegen Mensch geht, ist es auch eine der höchsten Leistung der Intelligenz, zu siegen, bzw. sich Vorteile zu verschaffen usw. Es Quasi ein Feuer, dass immer heller brennt und sich immer mehr Material einverleibt. Medizin (total unterschätzt), Technik, Nahrung, sogar Formen von sehr modern wirkenden Bevölkerungsordnungen usw. Der Technologiesprung kann gigantisch sein.
Vielen Ländern geht es nach Kriegen oft viel besser wie vorher .... ist einfach so ... man kann von einer Jahrzehnte langen Wirtschaftskrise, gegen die man kein wirkliches Mittel kennt, zur mächtigsten Nation der Welt werden ..... eben durch die für den Krieg geschaffene Wirtschaft .....

Kriege sind schlimm und es gibt auch umgekehrte Beispiele, doch jede große Nation, die nicht darauf setzt, ist früher oder später (meistens) unter gegangen, gegen Nationen die darauf gesetzt haben.
Realistisch gesehen haben Kriege auch nie die Population der Menschheit bedroht (nein auch nicht die Bombe) ..... heute könnten wir Milliarden Opfer einfach so verdauen ....

Schusswaffen bzw. Schießpulver nicht eine der größten Entwicklungen in der Menschheitsgeschichte?
Ernsthaft?
Wo soll ich anfangen?
Es ist der Einstieg in das Zeitalter der Chemie, in sehr aufwendige Chemie, die man erforschen muss und die man bald als Meisterleistung, menschlichen Verständnis von Vorgängen bezeichnen muss. .
Es führte weiter zu Massenproduktion, zu technischen Lösungen, unter anderem feiner Mechanik, dem immer besseren Verständnis für Metalle usw.
Unwichtig für die Jagd? Ernsthaft? Gezogene Läufe und damit Präzise, kommen sehr früh, gerade bei der Jagd und die Wirkung ist schnell wesentlich zuverlässlicher (hat was mit Wund Ballistik zu tun), Armbrust und Bogen, die meistens erfordern sehr nahe ran zu kommen (nicht so toll bei wehrfähigen Wild). Dazu kann man Schrot verschießen, was die Jagd auf bewegliches Getier einfacher macht. Selbst in dritte Weltländern bauen sich Menschen lieber improvisierte Schusswaffen, zum Teil irre Konstrukte, als mit Pfeil und Bogen .... selbst Munition .... man glaubt nicht wie kreativ Menschen sein können .......
Schusswaffen ermöglichten auf wesentlich weniger trainierten Leuten eine Distanzwaffe, gleichzeitig einer viel größeren Anzahl an Leuten. Ein Faustrohr zu bedienen ist vergleichsweise einfach, Kosten und Produktion sind einfacher als Bogen und sogar ganz sicher als Armbrust, die zu diesem Zeitpunkt schon mechanische Meisterleistungen sind .... und die Munitionsversorgung kann von Laien erledigt werden - jeder kann sich eine Bleikugel schmelzen (oder sich eine kauen - ja haben sie gemacht ....), Pfeile und Bolzen sind aufwendig, brauchen eigene Experten und der Verbrauch ist enorm, Hunderttausende in einzelnen Schlachten .... durch Schusswaffen wird es erst möglich so lange Kriege zu führen, die Versorgung ist einfacher ....
Schusswaffen sind es auch, die dem kleinen Mann ermöglichen sich auf zu lehnen ..... ging vorher nicht. Tatsächlich ist für mich kein Problem ein simples Instrument dieser Art zu fertigen und auch zu bedienen, mach ich nicht, doch jeder Mensch kann es, mit den heutigen massenweise vorhandenen Maschinen (wie Drehbänken) ist es sogar möglich hoch komplexe Waffen zu fertigen, was auch passiert, weil kriminelle Kreise bei Bedarf auch selber fertigen - eine MP ist kein Problem ........ einen halbwegs funktionsfähigen Bogen und vor allem Pfeile fertigen, ein Alptraum für mich ...... vergleiche ich so einen Bogen, mit einem Slamfire Teil .... das sind nur zwei Rohre, mit einem Nagel oder ähnlichen, dass als Schlagbolzen agiert ...... das bekommt der dümmste Mensch hin ..... und ist man etwas cleverer kann man sich sogar Munition selber machen, was ich jetzt nicht erkläre, weil Keiner auf blöde Ideen kommen soll, mal davon abgesehen, dass deutsche Gesetze da eh eine interessante Lücke haben .... dann muss ich einfach sagen, es ist so simpel wie genial.

Was jetzt den Wissenschaftler angeht, der sich über eine Pistole freut, naja verständlich. Die Pistole macht ihn, den nicht grade körperlich Überlegenen, vergleichsweise ebenbürtig, wenn nicht überlegen. Schußwaffen sind nun mal Equalizer, weswegen in Gegenden wo sie wieder erlaubt werden, die Vergewaltigungsraten um 80% senken können oder die Home Invasionen um 65% .....
Was will ich sagen, grade schwächere Menschen können sich durch Schusswaffen schützen, gegen Täter, die ansonsten nicht zu bezwingen wären. Und vor allem fühlen sich viel Menschen dadurch sicherer. Jedes Land das Selbstverteidigung, ergo Notwehr oder Nothilfe (Menschenrechte) glaubt, müsste es eigentlich erlauben, weswegen Länder, wo man als Grund für den Besitz, nicht Selbstschutz angeben kann, meiner Meinung nach gegen Menschenrecht agieren. Es gibt Länder, da kann es gegen Einen ausgelegt werden, wenn man einem Kind, dass auf der Straße zusammengeschlagen wird, zu Hilfe eilt ........ in anderen Ländern muss man erst warten, bis der Einbrecher mit Machete, dass Teil in dein Körper versenkt, bevor man mit dem Cricketschläger zurück hauen darf ..... "schöne" Länder:( Bin ich froh, dass man bei Uns noch mit Volljährigkeit sagen darf, hey ich will mich verteidigen können ....

AoT hat ein recht plausible Story, wenn man bestimmte Aspekte weg lässt, doch die Entwicklung der Geschichte ist schlichtweg sehr durchdacht und bricht auch nicht mit Worldbuilding Regeln .....
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Dr. Stone - Diskussionsthread 2 Monate 2 Wochen her #835281

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Oweia diese Folge war alles andere als gut was die Logik betrifft.

Der Anime muss dringend in der nächsten Folge ein paar Fragen beantworten. Ansonsten wird er von meiner Seite aus instant gedroppt.

Zum Beispiel wie soll Senkuu sich bitte aus der Versteinerung befreit haben wenn er mitten im Wald liegt. Durch reine Willenskraft ich hoffe mal nicht sonst wird der Anime noch unglaubwürdiger.
Die andere Frage wie soll Senkuu wieder zum Leben erwachen wenn sie die Versteinerung lösen aber er bereits tot ist. Selbst wenn sich dadurch der Bruch wieder schließt ist er dennoch bereits tot. Wenn er nächste Folge einfach wieder so lebt ist das für mich sowas von Lazy Writing.
Wie stark wollen sie Tsukasa denn noch machen. Jetzt überlebt er sogar noch Explosionen.

Der Anime weiß glaub ehrlich gesagt nicht was er will. Er will Shounen und Wissenschaft in einem sein. Auf der einen Seite will er logisch wissenschaftlich sein und auf der eine Seite bricht der Anime genau diese Punkte immer wieder. Der Anime ist eher für welche gemacht worden die einfach nur keine Sekunde über den Anime nachdenken wollen und das ist mir definitiv einfach zu seicht. Der Anime will einen für Dumm verkaufen und dann mit seiner Wissenschaft punkten. Kann er aber bei mir vergessen. Naja die meisten feiern ja anscheinend den Anime..... Ist halt perfekt für den Mainstream gemacht worden.

Mfg
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Letzte Änderung: 2 Monate 2 Wochen her von Shana:3.
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Dr. Stone - Diskussionsthread 2 Monate 2 Wochen her #835328

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Bezüglich der Versteinerung:
Die Versteinerung wurde bei Taiju auch nicht von der Mixtur gelöst sondern "nur" durch den Urin (?) (bin mir grad nicht mehr ganz sicher) der Fledermäuse, allein das zeigt bereits, dass es auch andere Wege gibt. Auch wurden bereits andere "Überlebene" gezeigt, somit ist es durchaus möglich, dass durch die Verwitterung oder ähnliche Einflüsse die Versteinerung gelockert wurde und er dann nur den richtigen Zeitpunkt abgewartet hat. Bei Taiju war es ja ähnlich, nur hat er eben darauf gewartet überhaupt raus kommen zu können.

Bezüglich Senkus "Tod":
Vorweg, ich bin kein Arzt oder Mediziner (könnte da aber mal nen Bekannten von mir ausfragen, werd ich vielleicht noch machen), somit könnte ich mich natürlich auch irren. Aber warum sollte Senku denn tod sein? Weder wurde das Herz noch das Gehirn oder ähnliches direkt verletzt/zerstört, der Bruch, da er tödlich sein soll, kappt somit wohl eher das Nervensystem was wohl erst zu Ohnmacht und mittelfristig dann wohl zum Tod führt. (Was auch durch Tsukasa angedeutet wird da er meinte, dass man Senku ohne moderne Medizin nicht mehr retten kann, was aber deutlich andeutet, dass er theoretisch noch zu retten ist.) Wenn man nun also davon ausgeht, dass er nur ohnmächtig ist durch den Bruch und diese erst nach einer Weile zum Tod führt, dann sehe ich hier keine große Logiklücke.

Tsukasa der Teminator:
Schwarzpulver wird heute gar nicht mehr für Sprengungen etc. verwendet, warum? Weil es im Vergleich zu TNT usw. einfach viel viel viel zu schwach ist. Dazu ist dieses hier auch gar nicht komprimiert, also einfach nur lose ohne irgendeine Treibführung welche die Kraft in eine gezielte Richtung lenken würde. Somit ist solch eine Explosion auch VERMUTLICH nicht tödlich (ich bin auch kein Sprengmeister, wäre lediglich meine Einschätzung nach einer kurzen Recherche). Höchstens Verbrennungen hätte er sich hier wohl zugezogen, die hat er im Anime zwar auch nicht, aber damit kommen wir auch zum letzten Punkt.

Es ist ein Anime und keine Wissenschaftliche Sendung, auch bei der Destillation von Alkohol wurden einige Details weggelassen, was auch gut so ist. Das gleiche gilt bei der Herstellung von Schwarzpulver. Es wird ein im großen und ganzen logischer Rahmen in diesem Anime aufgebaut, doch letztlich ist es keine Dokumentation. Allein die Tatsache, dass allen Menschen durch ein grelles Licht versteinert wurden und über 3000 Jahre versteiner überleben ist wissenschaftlich eher fragwürdig. Auch die Art der "entsteinerung", man hat mehrfach bei abgetrennten Körperteilen gesehen, dass die Körper vollständig versteinert sind, bei der "entsteinerung" befreien sie sich aber von einer dünnen Steinschicht. Oder das Senku über 3000 Jahre durch das zählen von Sekunden berechnen kann, habt ihr schon mal versucht ne Woche wach zu bleiben? Selbst wenn ihr euch dabei nicht bewegt, ihr werdet kaum noch richtig denken können. Nun soll Senku 3000 Jahre lang in der Lage gewesen sein die Sekunden zu zählen? Interessant.

Es ist ein rein fiktionales Werk mit einigen wissenschaftlichen Anekdoten um dem ganzen einen recht glaubwürdigen und spannenden Rahmen zu geben, ein Anspruch zu einem Wissenschaftlichen Werk konnte ich jetzt nicht erkennen. Somit kann ich wirklich nur jeden der sich für "zu intelligent" für diesen Anime hält empfehlen diesen nicht weiter zu schauen, denn es ist eine fiktionale Geschichte die unterhalten soll und keine Dokumentation.
Auch wenn das das Internet ist, etwas auf Rechtschreibung und Grammatik zu achten tut keinem weh und macht das Lesen für alle Beteiligten deutlich angenehmer. (Kleine Tippfehler passieren natürlich immer mal)
Letzte Änderung: 2 Monate 2 Wochen her von Ireon. Begründung: Rechtschreibung, Grammatik und Tippfehler.
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Dr. Stone - Diskussionsthread 2 Monate 2 Wochen her #835341

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Der Anime und vermutlich auch die Vorlage nimmt so oder so nicht unbedingt in Anspruch Alles so genau zu nehmen, damit muss man leben oder halt nicht, doch es ist ein Shounen und von daher ...... Was erwartet man?

Grundsätzlich bietet der Manga/Anime genug, vielfach auch fiktive Erklärungen, die das Worldbuilding akzeptabel und nachvollziehbar machen. Die Idee, dass nach Auflösen der Versteinerung beispielsweise, kleine Verletzungen usw geheilt werden, macht es wissenschaftlich erst möglich überhaupt aus diese Versteinerung irgendwie lebend aufzuwachen. Gleiches Problem haben in übrigen sämtliche Menschen, die sich nach ihren Tod einfrieren lassen, theoretisch sind sie innerlich zerstört - man friert halt keine Körper ein ....
Allerdings erklärt es nicht warum die versteinerten Menschen in diesem Zustand bei Bewusstsein sind, den die Vorgänge ihm Hirn brauchen schlichtweg Energie, Energie, die nun ja schlecht geliefert werden kann, man isst ja nix oder nimmt sonst wie Nährstoffe auf, weiters fehlt die Aufnahme von Sauerstoff, Durchblutung usw..
Außerdem frage ich mich ernsthaft, was mit Menschen passiert, die 1000nde Jahre isoliert bei Bewusstsein sind - im Normalfall führt Isolation schon bei sehr kurzer Zeit zu Wahnsinn.

Also ich kann schon verstehen, der Anime bleibt Fragen schuldig und wird auch immer Punkte haben, die man in der Luft zerreißen kann, sofern man denn will ......


Ein paar Fragen kann ich aber durchaus wissenschaftlich erklären.
@Shana:3
Wie stark wollen sie Tsukasa denn noch machen. Jetzt überlebt er sogar noch Explosionen.

Die Antwort drauf ist ganz einfach, weil es schlichtweg keine (wirkliche) Explosion ist. Schwarzpulver explodiert nicht (wirklich), wenn es nicht verdämmt ist! (Ja, ja, aber einer bestimmten Menge verdämmt es sich selber, doch hier ist es eher lose.)
Mal ganz simpel:
Eine Rohrbombe (die ja meistens mit Schwarzpulver gefüllt wird, was im Übrigen auch dafür sorgt, dass sich Genug dieser Spinner selber in die Luft jagen ....) funktioniert nur deswegen, weil sich der Druck im Rohr aufbauen kann und erst durch das Zerreißen des Verdämmungsmaterials, der Druck freisetzt. So in Etwa, bin auch kein Sprengmeister;)
Setzt man Schwarzpulver so wie im Anime in Brand, so hat man eine Stichflamme und kleine Verpuffungen ...... gefährlich ist es schon, allerdings eher aufgrund von Verbrennungen. Druck entsteht so kaum einer, von daher ist der Anime hier durchaus realistisch.
Auch wenn ich glaube, dass die Flammen sofort wieder aus wären und eben nicht weiter brennen würden - wie auch ohne Brennmaterial ........
In übrigen finde ich es lustig, dass der Typ zwar sein Löwenfell verbrennt und es weg wirft, kurze Zeit später aber wieder eines gehüllt ist;) Magie?

Und bitte, jetzt nicht Schwarzpulver oder modernes Schießpulver anzünden ...... weil so schwierig ist der Zugang ja nicht ..... und eure Augenbrauen werden es Euch danken .....

@Ireon
Schwarzpulver wird heute gar nicht mehr für Sprengungen etc. verwendet, warum? Weil es im Vergleich zu TNT usw. einfach viel viel viel zu schwach ist.

Mit der Stärke hat es weniger zu tun. Industrie Sprengstoff kann potenziell "schwächer" wie Schwarzpulver sein oder kann schwächer gefertigt, bzw. dosiert sein werden und muss es auch oft.
Und es wird nach wie vor Schwarzpulver eingesetzt .... eben aufgrund bestimmter Eigenschaften, eben weil es nicht hochbrisant ist, ergo es werden nicht so hohe Geschwindigkeiten der Explosion bei der Sprengung erreicht. Was bei eher schonenden Sprengungen sehr wichtig ist (was nicht bedeutet, dass es Alternativen gibt). Im Fachbereich redet man von schiebenden Sprengungen, erklären will ich es jetzt nicht.
Was richtig ist, ist die Tatsache, dass es aus bestimmten Gründen seltener wird.
Schwarzpulver, insbesondere Sprengpulver ist meistens problematischer zu handhaben, wie viele neue Sprengstoffe, Feuchtigkeitsanfälligkeit, dazu noch Probleme mit Dosierung usw., dazu stellt sich die Frage der Zündung und rein theoretisch kann es sich durch Reibung selbst entzünden (eben darum sprengen sich die ganzen Spinner selbst in die Luft;), auch wenn man viele Probleme etwa durch Pressung zu Pellets halbwegs unter Kontrolle hat.
Und nicht zuletzt ist es (vergleichsweise) teuer ..... Ammoniumnitrat und ein wenig Öl, ergo ANC, ist halt billiger, hat nebenbei den Vorteil, dass es meistens nur durch Sprengkapseln gezündet werden kann und man etwaige Reste einfach mit Wasser auflösen kann, was bei Fehlsprengungen kein Nachteil ist .....
TNT ist für ganz andere Zwecke gemacht, es ist hochbrisant, ergo extrem schnell. TNT hätte durch die Druckwirkung auch den psycho Ökofreak getötet. TNT ist aus guten Gründen auch eher militärisch im Einsatz, wobei nicht nur, allerdings behaupte ich, dass andere Sprengstoffe häufiger wirtschaftlich im Einsatz sind (Zahlen hab ich da aber keine, nur wird halt selten von TNT geredet). Wobei die Grenzen hier verschwimmen, weil viele Sprengstoffe schlichtweg Markennamen sind.
Die Versteinerung wurde bei Taiju auch nicht von der Mixtur gelöst sondern "nur" durch den Urin (?) (bin mir grad nicht mehr ganz sicher) der Fledermäuse, allein das zeigt bereits, dass es auch andere Wege gibt, auch wurden bereits andere "Überlebene" gezeigt, somit ist es durchaus möglich, dass durch die Verwitterung oder ähnliche Einflüsse die Versteinerung gelockert wurde und er dann nur den richtigen Zeitpunkt abgewartet hat. Bei Taiju war es ja ähnlich, nur hat er eben darauf gewartet über raus kommen zu können.

Exakt. Es sind die Ausscheidungen von den Fledermäusen, allerdings müsste es nicht Fledermaus Scheiße sein, es reicht vermutlich auch ein Möwe oder ein anderer Vogel, der auf einen scheißt ..... auf menschlicher Haut kann so etwas in übrigen auch zu Verätzungen führen.
Dazu kommt die Reaktion mit Kalkgestein - was zu Guano/Stickstoff führt - nicht unbeliebt bei Gartenbesitzern, allerdings auch bei einem verzweifelten Typen im Anime, der so viel einfacher deftigeren Sprengstoff herstellen könnte ........ nur eine Idee ......
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Dr. Stone - Diskussionsthread 2 Monate 1 Woche her #835499

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Wie ich sehe, wurde jetzt der Charakter hinzugefügt, auf den wir alle gewartet haben.
Dass sie den Aufprall des Baumstamms ohne weiteres überlebt hat, lasse ich jetzt mal unkommentiert.

Dr. Stone - Diskussionsthread 2 Monate 1 Woche her #835500

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Weil, wie sehr gut ersichtlich, sie in einer Felsspalte liegt wodurch der Baumstamm auf dem Boden aufliegt und nicht auf ihr. Weshalb sie nicht raus kriecht? Weil die Felsspalte nicht tief genug ist weshalb sie eingeklemmt wurde. Warum Senku sie nicht ausbuddelt? Weil massiver Felsboden ist.
Auch wenn das das Internet ist, etwas auf Rechtschreibung und Grammatik zu achten tut keinem weh und macht das Lesen für alle Beteiligten deutlich angenehmer. (Kleine Tippfehler passieren natürlich immer mal)
Letzte Änderung: 2 Monate 1 Woche her von Ireon.
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Dr. Stone - Diskussionsthread 2 Monate 1 Woche her #835553

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Ireon schrieb:
Weil, wie sehr gut ersichtlich, sie in einer Felsspalte liegt wodurch der Baumstamm auf dem Boden aufliegt und nicht auf ihr. Weshalb sie nicht raus kriecht? Weil die Felsspalte nicht tief genug ist weshalb sie eingeklemmt wurde. Warum Senku sie nicht ausbuddelt? Weil massiver Felsboden ist.
Du hast es vielleicht schon ahnen können, aber das habe ich auch gesehen.
Trotzdem bleibt es für mich ein Fall von Lazy writing, wenn plötzlich ein Felsspalt in der Nähe ist, der dann noch rein zufällig genauso wie ihr Körper geformt ist.
Bitte meine Kritik an dem Anime nicht missverstehen. Ich würde ihn nicht schauen, wenn er mir nicht gefallen würde.
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Dr. Stone - Diskussionsthread 4 Wochen 1 Tag her #836409

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Bump^^
Dr. Stone hat sich um einiges gebessert meiner Meinung nach.
Die Herstellungsprozesse sind um einiges komplexer geworden und anstelle von irgendwelchen Kämpfen konzentriert sich der Anime jetzt wirklich auf die Wissenschaft. Es ist fast schon spannend, Senku und Chrome bei der Beschaffung der Zutaten zuzusehen, und man fragt sich, ob sie es in der Steinwelt wirklich schaffen, das Antibiotikum herzustellen.
Auch die nervigen Charaktere vom Anfang Tsukasa und Taiju erhalten im Moment fast keine Screentime mehr.

Dr. Stone - Diskussionsthread 4 Wochen 1 Tag her #836411

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HealingPotion schrieb:
Bump^^
Dr. Stone hat sich um einiges gebessert meiner Meinung nach.
Die Herstellungsprozesse sind um einiges komplexer geworden und anstelle von irgendwelchen Kämpfen konzentriert sich der Anime jetzt wirklich auf die Wissenschaft. Es ist fast schon spannend, Senku und Chrome bei der Beschaffung der Zutaten zuzusehen, und man fragt sich, ob sie es in der Steinwelt wirklich schaffen, das Antibiotikum herzustellen.
Auch die nervigen Charaktere vom Anfang Tsukasa und Taiju erhalten im Moment fast keine Screentime mehr.

Kann hier zustimmen. Nach dem furchtbaren ersten Arc wurden nun endlich mal Charaktere eingeführt die ich auch mögen kann. Senku mag ich jetzt noch immer nicht so arg aber es wird ein bisschen besser. Chrome, Kohaku und Suika gefallen mir alle ziemlich gut. Auch das der Anime nun endlich sich auf die WIssenschaft konzentriert und zumindest das ganzen overpowerten Kräfte außen vor lässt tut der Serie definitiv gut. Auch habe ich es mir angewohnt bei Dr. Stone die etwas unlogischen Stellen nicht zu beachten und es macht jetzt auch wirklich Spaß, aber das ist denke ich momentan auch hauptsächlich den neuen Charakteren und den momentanen Arc geschuldet.

Mfg
Shana:3
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Dr. Stone - Diskussionsthread 3 Wochen 1 Tag her #836583

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Folge 12 oder warum Wissenschaftler, Wissenschaftler bleiben und Praktiker vermutlicher schneller ans Ziel kommen.

Okay er erfindet (bzw. erfinden tut er gar nix, er weis es halt), ein Gasmaske und zwar ein hochkomplexe, wobei nicht wirklich erklärt wird wie genau die jetzt funktionieren soll und warum sie so aussieht.
Außerdem hat er nur Leder, Därme usw. zu Verfügung, außer mir ist entgangen, dass er Gummi entwickelt hat und damit fertigt er sie aus einem Material, dass ich für problematisch halte, vor allem wenn man die komplexe Bauform, die meiner Meinung nach auch wenig Sinn ergibt, bedenkt. Auf Schutz der Augen verzichtet er hingegen komplett obwohl er Glas herstellen kann (was Sinn ergibt, was aber nicht die Formen erklärt, die er damit herstellt und nein auch nicht der alte Mann ist ein Erklärung für bestimmte feine Formen), was nicht besonders clever bei einer spritzenden Ätzenden Brühe in der Nähe ist.

Und nun stell ich mir die Frage, warum er nicht einfach eine seiner Flaschen nimmt, ein Seil, dass sich nicht gleich auflöst (gibt genug Möglichkeiten) drin bindet und die Flasche rein in die Säure wirft und vorsichtig wieder raus zieht? Wäre so einfach, wäre so sicher .......
Oder warum er nicht einfach eine überlange Schöpfkelle fertigt? Ich meine sie haben Bambus - damit kann man prima stabile lange Stangen fertigen und Menschen wie Ginro, der einen fallenden (und damit kommt Bewegung und damit mehr zu stoppende Kraft rein) Menschen trotz der langen Hebelwirkung seines Sperrs auffangen und später halten kann, was alleine schon übermenschlich ist, was aber Sinn in dieser Fiktiven Welt ergibt, weil diese Figuren Sprünge usw. vollführen, die so etwas übertrieben sind.
Warum gibt man Figuren, die noch mehr Kraft wie Ginro haben (und in ihrer Gruppe haben sie solche Leute) nicht einfach eine überlange Schöpfkelle?
Und bevor jetzt Jemand auf die Idee kommt, dass Senku so nicht den Rest abbauen kann, auch diesen Part hätten sie mit etwas Geschick aus der Distanz bewerkstelligen können.

Senkus Lösung ist nicht viel besser wie Luft anhalten, was man selbst bei körperlichen Tätigkeiten durchaus eine Zeit lang bewerkstelligen kann, er hat es aber mit körperlichen Supermenschen zu tun, die es vermutlich länger könnten .......
Und die Zeit, die er für die Entwicklung (ohne Trial an Error geht es nicht) und Fertigung der Maske braucht könnte er mit den von mir vorgeschlagenen Möglichkeiten länger nutzen, ergo Fehlschläge mit einplanen.
Eine simple Gasmaske hätte ich ja noch verstanden, allerdings hätte ich sie vorher schon entwickelt, bevor er zu diesem gefährlich Punkt aufsteigt, ich meine hey, Sicherheit! ein simple Gasmaske würde auch machbar sein, doch was er da konstruiert schreit danach, fehleranfällig zu sein.

Senkus Idee sein unschätzbares Wissen vorher weiter zu geben ist auch eine sehr dumme Idee, weil er dafür Jahre oder länger brauchen würde und es nicht gesagt ist, dass der Lernende einen Supercomputer wie sein Hirn hat.
Von daher wäre die logische Lösung eigentlich anders rum, dass er eher Andere den Risiko Job erledigen lässt, grade wenn sich die anbieten .....


Folge 13:
Also mir wäre neu, dass es eine Universalbrille für Kurzsichtigkeit gebe ......
Mal davon abgesehen, dass es unglaubwürdig wirkt, dass Menschen, die sich durch mehr durch Kraft und körperliche Fähigkeiten definieren, als durch Wissen, in einer solch kleinen Dorfgemeinschaft so viele schwer kurzsichtige Kinder auf die Welt bringen (ein wenig Kurzsichtigkeit ist null Problem), wovon einer dann auch noch zu einem der stärksten Kämpfer wird ..... und kaum Einer hat es mitbekommen ...... ich meine er sieht ja anscheinend nur mehr verschwommen, solch ein Handicap fällt doch in einer solchen Welt auf.
Ich bin auch kurzsichtig (nicht besonders heftig aber doch), doch mir wäre neu, dass ich dadurch weniger gut Distanz einschätzen kann, grade auf die Distanzen um die es hier im Anime geht. Bloß weil man etwas verschwommener sieht, heißt es doch nicht, dass man nicht abschätzen kann wie weit etwas weg ist und er zielt ja nicht auf ein Nadelloch, sondern einen breit gebauten Menschen.


Insgesamt aber ganz lustig und weit besser als der Start. Da gebe ich recht. Meilenstein ist der Anime keiner, allerdings ist die durchgehende Quali der Animation zu erwähnen, optisch ist es kein Meilenstein, doch Animation ist schon wirklich in Ordnung.

Dr. Stone - Diskussionsthread 1 Woche 2 Tage her #836954

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Gerade eine sehr gute Folge, vor allem der Teil am Schluss, wo Ruri fast am krepieren war.^^
Am Ende ist zum Glück alles gut ausgegangen und Gen hat sogar seine Cola erhalten.
Es gab zwar schon ein paar Fanservice-Momente, trotzdem schafft es der Anime mit seinem einzigartigen Konzept ganz ohne Kämpfe, Spannung zu erzeugen. Ich frage mich gerade echt, woher Ruri Senkus Nachnamen kennt.

Dr. Stone - Diskussionsthread 1 Woche 1 Tag her #836958

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HealingPotion schrieb:
Gerade eine sehr gute Folge, vor allem der Teil am Schluss, wo Ruri fast am krepieren war.^^
Am Ende ist zum Glück alles gut ausgegangen und Gen hat sogar seine Cola erhalten.
Es gab zwar schon ein paar Fanservice-Momente, trotzdem schafft es der Anime mit seinem einzigartigen Konzept ganz ohne Kämpfe, Spannung zu erzeugen. Ich frage mich gerade echt, woher Ruri Senkus Nachnamen kennt.

Der Moment, wo Ruri die Medizin zu sich nimmt .....
*o-pfeif*
Boichi kann es halt nicht lassen, vermute ich mal;) Ich hab lachen müssen;) Auch wenn dieses Werk vermutlich "entschärfter" ist, als jemals ein Werk von ihm. Storytechnisch ist es ohnehin nicht sein Werk, was man immer und immer wieder sieht.

Also ich kenn ja nicht den Manga, von daher zähl ich mal 1 u. 1 zusammen und erstelle ein Vermutung:
Ruri "kennt" Senku. Ergo hat ihr Jemand von ihm erzählt, der ihn gut kennt, bzw. hat sie es durch Nacherzählung über viele Generationen erfahren.
Das Dorf trägt seinen Nachnamen, ergo ist es vermutlich ein Familienmitglied.
Und müsste man jetzt die Zeichen in der Folge deuten so handelt es sich vermutlich um seinen Vater, vielleicht auch großen Bruder .... weil irgend eine Grund werden die Flashbacks ja gehabt haben.
Warum einer seiner Verwandten vor ihm aus der Versteinerung erwacht ist, ist noch ein Plotloch. Weil Senku ja quasi perfekte Voraussetzungen hatte (seine Gedanken und der Ort wo er entsteinert wurde.). Ich hab ja die Vermutung, dass es eventuell nicht Jeden erwischt haben könnte .... siehe Senkus Hobby, was er so gebaut hat und ein paar frühere Aussagen von ihm ....
Die Tatsache, dass diese Menschen nun alle wesentlich kräftiger sind, zeig auch eher in diese Richtung, ergo schon eine frühe Besiedlung und von daher viele Generationen, die sich so entwickeln. Stimmt meine Vermutung, so haben die Gründer vermutlich auch großartige Gene gehabt ..... grade körperlich. Für die effektive Nutzung von Wissen braucht es aber ein große Gruppe und die war es am Anfang vielleicht nicht, weswegen nachfolgende Generationen, die dazu keinen Bezug haben, nix damit anfangen können. Und nicht Jeder hat das Glück einen Supercomputer und Datenbank in Menschenform, der genaues Detailwissen nutzbar macht, wie es Senku darstellt zu haben. Normale Menschen hätten vermutlich genug mit dem schieren Überleben zu tun gehabt. Wobei ich schon sagen muss ..... die Story dieses Werks hat Erklärungslöcher, oft genug wird etwas erklärt, jedoch richtet sich die Story nicht unbedingt nach relativen Wahrscheinlichkeiten, sondern nach dem Plot.

Ich sage es sind
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haben also vermutlich gute Gene.
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