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THEMA: Die zunehmenden Gefühle für fiktive Charaktere

Die zunehmenden Gefühle für fiktive Charaktere 1 Jahr 3 Wochen her #820950

  • Tae-JinPYO
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Abend Community,
kennt ihr das Gefühl, wenn ihr mehr als nur die Standard Sympathie zu einem fiktiven Charakter empfindet.
Ich meine, wenn es viel weiter geht schon Richtung Fangirling.
Es ist ja klar, das Animes und Mangas grundsätzlich dafür da sind das man sich in die Charaktere hineinversetzt und ein Verständnis für sie entwickelt. Sonst würde das Medium ja nicht funktionieren.
Aber manchmal da denke ich mir das ich zu viele Animes gesehen habe, wenn ich Sōsuke Aizen sehe, da denke ich mir nur man man man... Ich kann es absolut nicht in Worte fassen.

Bin ich hier alleine oder gibt es noch andere unter euch, die auch die vierte Wand durchbrechen und mehr als nur das simple Unterhaltungsmedium sehen?
They can't understand his words,
but they know what he's been telling them.
Letzte Änderung: 2 Monate 1 Woche her von Lodrahil.

Die zunehmenden Gefühle für fiktive Charaktere 1 Jahr 3 Wochen her #820962

  • Kaianers
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Ja dieses "fangirling" kenne ich auch allzu gut. Ich bin ein ultra Attack on Titan - Reiner Braun fanboy, ich
habe mich dem Kraftsport gewidmet um einen ähnlich aufgebauten Körper wie die Titanenform von Reiner
zu erlangen. Ich bin einige Zeit wirklich von der Realität abgekommen und wollte wie mein "Vorbild" aussehen.
Ich bin ein wenig zu krass in dieses Ziel verfangen gewesen das ich mir dachte wenn ich doch nur Stoffen würde
dass ich mein Ziel viel schneller erreichen würde. Ordentlich dämlich doch zum Glück ist die Besinnung zurück
in ihr "Hometown" angekommen und hat mich aufstehen lassen aus diesem Realitätsverlust.

Ziemlich krass was so einfache "Geschichten" die sich irgendein Japaner ausgedacht mit einem machen können.

Danke deiner Aufmerksamkeit und Zeit sich meine kleine Geschichte durchzulesen.
Tag des Zornes, Tag der Sünden,
Wird das Weltall sich entzünden,
Wie Sibyll und David künden.

Welch ein Graus wird sein und Zagen,
Wenn der Richter kommt, mit Fragen
Streng zu prüfen alle Klagen!

Laut wird die Posaune klingen,
Durch der Erde Gräber dringen,
Alle hin zum Throne zwingen.
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Die zunehmenden Gefühle für fiktive Charaktere 1 Jahr 3 Wochen her #821016

  • Asuka..
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Ich habe oft genug in meinen Leben erwischt, wie begeistert ich von fiktiven Charakteren sein kann. Dennoch geht es nie wirklich so weit. Ich empfinde für viele Charaktere mehr als nur ganz normale Sympathie. Ja, ich schwärme auch über Charaktere. Nicht im ''verrückten'' Sinne. Gilt auch nicht nur für Anime Charaktere. Ich gehe aber nie wirklich zu weit mit meinen Gedanken. Immerhin sind es nur fiktive Charaktere. Sie existieren nicht aber ich verbiete es mir definitiv selbst nicht, ab und zu auch mal zu schwärmen. Ich rede gerne über die Charaktere, die ich toll finde. Wenn ich einen Charaktere besonders toll finde, suche ich auch besonders gerne nach Fanarts. Es gibt auch leider zu viele Charaktere.
ll Sig made by lake90 ll My favorite Anime II My favorite Manga II MyAnimeList II
Letzte Änderung: 1 Jahr 3 Wochen her von Asuka...

Die zunehmenden Gefühle für fiktive Charaktere 3 Monate 5 Tage her #831503

  • Jirou.Mochizuki
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Ich kenne dieses Gefühl nicht.
Allgemein ist es bei mir meistens so, dass Anime bei mir nur so lange wirklich präsent sind, wie ich dabei bin sie zu schauen. Klar, sie können mich emotional voll in ihren Bann ziehen und mitunter identifiziere ich mich sogar sehr mit manchen Charakteren oder mag sie nur sehr, doch ist da nie mehr als dieses Gefühl in speziell diesem Moment. Spätestens ein paar Wochen nachdem ich mit einem Werk fertig bin ist mir der Charakter emotional wieder völlig egal. Ich kann zwar meist noch sagen, dass ich einen Charakter süß fand oder änliches, doch sind keine Emotionen mehr mit ihm verbunden.
Fanboy Dasein und das Hypen sind mir eher fremd. Ich kann sowas nicht nachvollziehen.
Und das sage ich trotz importiertem Dakimakura. Zu der Zeit mochte ich den Charakter gerne und hatte nach langer Überlegungszeit ein Motiv gewählt, dass mir gefiel, doch schon länger stört es mich mehr als alles andere. Es ist mir egal geworden, da der Zusammenhang fehlt.
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Die zunehmenden Gefühle für fiktive Charaktere 2 Monate 1 Woche her #832377

  • Affen23
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Lul nein noch habe ich dieses gefühl nicht aber ich haab auch noch nicht so viel gelesen ….

Die zunehmenden Gefühle für fiktive Charaktere 2 Monate 1 Woche her #832381

Das Frankenstein-Monster erwacht! Wuhu!

An der Stelle werde ich mich auch entsprechend kurz halten. Natürlich gibt es in der Anime/Manga Industrie eine Art "Waifu/Husbando"-Kultur, welche bewusst generiert, gefördert und letztendlich gemolken wird. So entstehen in nahezu jeder Season neue Figuren, welche die allgemeiner Userschaft mit "protecc", "lewd", "waifu/husbando-material" betiteln, was dadurch auch einen entsprechenden Gewinn abwirft, wenn sich die Serie oder eben damit in Relation stehendes Gut verkaufen soll. Es ist entsprechend legitim sich zu gewissen Charakteren mehr oder minder hingezogen zu fühlen, da es der Sinn der Kreation ist. Mal im direkten, mal im weiteren Sinne.

Einstellung zur Thematik
Aus diesem Grund kann man schon mal sagen, dass es nicht verwerflich ist, wenn man Charaktere über ein übliches Maß mag oder feiert. Das ist normal, wenn man sich intensiver mit der Materie befasst und einfach Freude daran hat so sehr darauf einzusteigen. Wichtig ist am Ende des Tages nur, dass man die Grenze zwischen Fiktion und Realität stets kennt und trennen kann. Manche mögen das nicht können, weshalb einem vielleicht auch mal Vorwürfe dafür gemacht werden könnten. Sofern man die Kontrolle darüber hat sollte man mit den Schultern zucken. Wenn man allerdings über seine Verhältnisse lebt und übermäßig Geld für Güter investiert, was ein schädliches Ausmaß für einen selbst einnimmt, so sollte man sich doch nochmals distanzieren, um wieder die Zügel für sich selbst in die Hand nehmen zu können. Fantum ist in Ordnung - Obsession nicht.

Bin ich selbst davon betroffen?
"Nein" wäre eine Lüge. "Ja" wäre es ebenso.
Nein kann ich nicht sagen, da ich mich einfach zu gerne mit meinen Freunden oder anderen Leute in einen Waifu-War stürze und mich ausgiebig mit der Serie und dem Franchise um den Charakter befasse, um ihn vor jeglichem ungerechtfertigten Affront zu bewahren. Beleg dafür sollte in Form meines aktuellen Profilbildes vorhanden sein, welches derzeit Nino Nakano aus Go-Toubun no Hanayome (Winter 2019) darstellt und mein aktueller Discord-Name auf meinem favorisierten Server "Nino Best Girl, Suck it up" lautet. Zudem gibt es Quintuplet Kissen bei Ebay zu erwerben und für den Gag finde ich die Idee des Einkaufes nicht verwerflich sondern ulkig. So be it.

Unterm Strich war es das auch wieder - ich liebe den Charakter in der Serie und empfinde ihn als angenehmsten und mir am meisten zusprechensten Charakter - eine Beleidigung gegen den Charakter ist eine Beleidigung gegen mich. Ist das "Liebe"? Ich behaupte Nein, da eine Beleidigung am Charakter eine Beleidigung an meinen Geschmack, meine Wertevorstellungen und meine Präferenzen darstellt - dies zu verteidigen ist absolut verständlich.

Solange man keine sture beleidigte Leberwurst ist und bereit ist mit anderen Meinungen umgehen zu können, so hat diese "Liebe" keinen negativen Einfluss auf soziale Beziehungen und nimmt keine obsessive Form an. Reale Partnerschaften zugunsten einer fiktiven Schöpfung aufzugeben, zu opfern oder lediglich aufgrund dessen nicht einzugehen sollte zum Überdenken der Sache anregen, aber generell kann man da auch nicht wirklich mitreden, da es eine sehr persönliche Sache ist, wie Menschen agieren und reagieren.

Ah ja... ich merke schon. Ich und meine kurzen Beiträge...
Letzte Änderung: 2 Monate 1 Woche her von TheAwesomePigeon.

Die zunehmenden Gefühle für fiktive Charaktere 2 Monate 1 Woche her #832384

  • 一匹狼
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Erstmal hey, Tae-JinPYO *o-hi*
Ich hab da eine kleine Erfahrung gemacht, die vermutlich das, was du meinst, sehr gut trifft oder vielleicht noch ein wenig mehr. Erstmal eine kleine Hintergrundgeschichte meinerseits. Es ist etwas persönlich, aber ohne würde es sich schlecht erklären.
Ich gehöre zu der Sorte von Personen, die in ihrer damaligen Schulklasse... sagen wir mal "nicht besonders beliebt" waren und unglücklicherweise blieb die Klasse über etliche Jahre erhalten, weshalb sich daran auch erst sehr spät (so in den letzten zwei Jahren) etwas ändern konnte. Da kam dann endlich Kontakt auf mit anderen Leuten und damit logischerweise auch mit der Frauenwelt, was für mich in dem Moment entsprechend völlig ungewohnt war, schließlich hatte ich vorher nie die Gelegenheit dazu. Das Problem, das dadurch allerdings aufkam, war, dass ich nie einschätzen konnte, ob das, was ich da für einige dieser Leute empfand, Liebe war oder einfach nur das Gefühl von Glück endlich auch zu den beliebten - oder zumindest nicht unbeliebten - Leuten zu gehören. (Ugh, das klingt gerade äußerst melodramatisch, sorry. Soll es eigentlich nicht.) Und das nicht voneinander trennen zu können hat mir in ein paar Situationen sogar ziemliche Probleme bereitet.
Worauf ich hinaus will, und was nun die Verbindung zu deinem Thread ist, ist die Art und Weise, wie ich irgendwann herausgefunden habe, welches Gefühl nun welches ist. Ungewöhnlicherweise kam es nämlich durch eine Visual Novel, die ich damals gelesen habe. Der Main Character ist dort mit einer Protagonistin zusammengekommen, die ich durchaus sympathisch fand, aber ich hätte bis dahin vermutlich nicht behauptet, dass ich sie lieben würde (in beiden Bedeutungen). Was allerdings passierte, als sie zusammenkamen, ist, dass ich mich ziemlich seltsam (aber nicht unwohl) gefühlt habe und mein Herz anfing zu schlagen. Es hielt zwar nicht lange an und es trat danach auch nicht wieder auf, aber dieses halbe Stündchen hat damals ausgereicht um mir bewusst zu machen, was das Gefühl von Liebe eigentlich ist - und dass ich es bis dahin nicht gefühlt hatte. Ohne zu übertreiben kann ich sagen, dass das eine wirklich wichtige Erkenntnis für mich war.
Mir ist bewusst, dass die Sache evtl. den Rahmen des Threads ein wenig sprengt, da sie "Fangirling" (oder Fanboying...? I guess? ^^; ) ein wenig übersteigt. Was ich mit all dem nur sagen will, ist, dass ich mich dafür auf keinen Fall schäme - es gibt ja einige Leute, die sich über Fangirling und dergleichen lustig machen oder sogar beschweren. Für mich ist es eine schöne und wertvolle Erinnerung.

Hoffe, die Geschichte hat in etwa das getroffen, was du meintest :)
Soft caresses in every sound
Like my body - dead and cold.
Tender is the Nymphs' touch, loving even.
Is it real? Can I believe in
This comfort from the gods of old?
Or is it restlessness I've found...?
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Die zunehmenden Gefühle für fiktive Charaktere 2 Monate 1 Woche her #832385

  • -Ruri
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Ich kann gerade zu ein Lied davon singen!
Ehrlich gesagt, geht das bei mir schon über das ,,Fangirling'' hinaus.
Ich weiß, für viele Leute ist das absolut nicht nachvollziehbar, aber ich kann schon sagen, dass ich eigentlich wirklich romantische Gefühle für fiktive Charaktere entwickeln kann. Nein, nicht nur diese. Es gibt viele Leute, eingeschlossen mich, die sich fiktive Charaktere gerne mal als Elternteile, Geschwister etc. vorstellen und davon tagträumen.
Alles angefangen hat es bei mir als ich in der 5.Klasse gemobbt wurde und wenn man da die Pubertät miteinbezieht, kann man sich natürlich vorstellen, dass so eine Zeit nicht ganz so einfach ist. Ich hatte da nun mal niemand anderen, als fiktive Charaktere und ich habe mich lieber in eine Traumwelt mit ihnen zurückgezogen.
Auch heutzutage habe ich viele Schwierigkeiten und Hürden, die mir das Leben schwer machen, aber sowohl bei solchen Problemen, als auch bei alltäglichen Problemen stelle ich mir gerne vor, wie sie mir zur Seite stehen oder ich ruhe mich in meiner Traumwelt aus. Früher haben sie mir Schutz vor den Strapazen des Lebens gegeben und heute, jetzt wo ich älter bin, geben sie mir Kraft genau diese Strapazen in Angriff zu nehmen.
Ich finde auch, dass ist vollkommen in Ordnung, solange man sich noch auf das richtige Leben konzentriert, seinen realen Geliebten immer noch Beachtung gibt etc.
Das beste Beispiel dafür, dass man sich wirklich in einen fiktiven Charakter verlieben kann: Ich habe mit 12 für einen bestimmten Charakter Gefühle bekommen und hier bin ich sechs Jahre später, ich bekomme immer noch Gänsehaut, wenn ich ihn sehe.^^(Keine Sorge, er ist 21). Klar, bei vielen Schwärmereien könnte es auch nur eine Phase sein, aber das muss nicht immer der Fall sein. Es gibt sogar eine sogennante ,,Selfshipping''-Community. Ich finde das Thema allgemein interessant, aber leider gibt es sehr wenig Forschung, warum wir uns eigentlich von fiktiven Charakteren so angezogen fühlen, aber hey, es gibt schon einen Begriff dafür!: Fictiophillie b.z.w. Schediophillie.

Ok, das Ganze ist jetzt ein bisschen persönlicher geworden, als es eigentlich sollte, aber das Thema liegt mir dann doch sehr am Herzen.*o-blush*
Letzte Änderung: 2 Monate 1 Woche her von -Ruri.
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Die zunehmenden Gefühle für fiktive Charaktere 2 Monate 1 Woche her #832386

  • NicegamesLP
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Wenn man eine Waifu/Husbando hat, ist sie/er meistens eine fiktiver Charakter. Diesem Charakter fühlen sich dann viele nahe. (siehe Ace aus One Piece). Ist das dann Fangirling?
Wahrscheinlich ist werden nun einen Kreuzzug gegen mich starten für das was ich jetzt sage: Ich habe beispielsweise aufgehört Akame ga Kill fertig zu schauen da:
1. Die Charaktere wachsen am Anfang der Folge ans Herz.
2. Dieser Charakter stirb am Ende der selben Folge.
Ich denke das es normal ist, wenn man Stück für Stück den Charakter kennen lernt das man Gefühle für diesen Charakter aufbaut. Im Anime/Manga-Bereich ist es denke ich das selbe. Je länger die Serie geht wächst die Bindung an die Charaktere und werden einem wichtig. Wenn aber die Serie keine richtige Serie ist sondern nur ein One-Shot, dann (ACHTUNG: SPOILERGEFAHR!) wäre vielen der Tod von Ace egal und an einem weggezogen. Ich rede hier von eigener Erfahrung: Manche nennen mich ein, Zitat: "Herzloses Arschloch", da ich bei machen Szenen nicht so empfinde wie andere. Diese, die sich beschwert hatten, kannten die Charaktere, während ich einfach in eine Szene hineingeworfen wurde.
Ich bin wahrscheinlich ein Teil dieser "Fangirlgruppe" aber ich denke die meisten haben ihre Waifu/Husbando bei ihnen ist es das selbe.
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Die zunehmenden Gefühle für fiktive Charaktere 2 Monate 1 Woche her #832392

  • Izu
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Da oute ich mich gerne als mit von der Partie.
Ich schreibe eine Fanfiktion mit Selfinsert, also Ich und mein fiktiver Charakter.
Eine Fanfiktion - klingt nicht viel, aber da schreibe ich schon fast täglich und seit sechs Jahren dran.
Kann man jetzt drüber denken, was man will, aber ich stehe in jeglicher Hinsicht mit beiden Beinen fest im Leben und mir wurden bisher auch keine psychischen Störungen bescheinigt. xD
Ich tauche gerne in diese fiktive Welt ab. Für mich ist das Schreiben daran oder es dann wieder mal zu lesen total entspannend. Wie ein Ventil für den Alltagsstress. Das möchte ich auf keinen Fall missen und ich hoffe sehr, dass mir auch weiterhin Ideen für diese FF kommen.
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Die zunehmenden Gefühle für fiktive Charaktere 2 Monate 1 Woche her #832396

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Ein interessantes Thema mit dem sich wohl so ziemlich jeder, der Anime/Manga konsumiert, früher oder später in irgendeiner Art und Weise auseinandersetzt. Ich kann Menschen verstehen deren Gefühle für Charaktere die der simplen Sympathie übersteigen, da ich selber sehr gerne, sehr tief in fiktive Welten eintauche und bei so einem Unterfangen gut und gerne solche Gefühle entstehen können; allerdings bin ich auch jemand der seine Gefühle zu jedem Zeitpunkt unter Kontrolle hat, weswegen mir so etwas nicht passiert.
Falls man diese Gefühle beherbergt sollte man, wie bereits von anderen in diesem Thread erwähnt, aufpassen, dass diese nicht Überhand nehmen und einen im realen Leben beeinflussen; man darf träumen, sich vorstellen wie es denn wohl wäre mit dem und jenen Charakter aus Anime XY zusammen zu sein, etc., man darf aber niemals die Kontrolle verlieren und die Linie zwischen Realität und Fiktion tatsächlich verschwimmen lassen!

Peace out.
"This scene which should be only gruesome...however...instead...it was like an inimitable painting."
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Die zunehmenden Gefühle für fiktive Charaktere 2 Monate 1 Woche her #832401

Das ist aber ein interessanter Thread.
Ich kenne eine Zeichnerin in den sozialen Medien, die sich mit einem Charakter shippt und Fanart von sich und ihm zeichnet. Am Anfang fand ich das etwas befremdlich, aber wenn es sie glücklich macht ist es ja okay. Die Zeichnungen sind schön und sie schadet niemandem damit also warum nicht.
Aber eigentlich soll ich ja über meine eigenen Erfahrungen reden. Bis zum Selfshipping ist es bei mir gekommen, ich war auch nie in einen Chara verliebt. Und doch gibt es halt manchmal Charas, die mir besonders am Herzen liegen. Allerdings eher, weil ich sie als Idol sehe und gerne so cool wäre wie zum Beispiel Dazai aus BSD (ohne die Suizidgedanken) oder coole Katzenflammen erzeugen könnte, wie Tamaki aus Fire Force (was natürlich vollkommen unmöglich ist).
Ich schaue mir auch gerne Fanarts an oder begebe mich in Waifu-Diskussionen, lese Fancomics usw.
Aber die meisten Animes rücken nach einer Weile in den Hintergrund, so ganz nach dem Motto "Aus den Augen, aus dem Sinn". Das passiert nicht so schnell, wenn ich den Anime besonders gut fand, aber letztendlich geht es mir doch mehr um die Story als um einzelne Charaktere (meistens).
Das Einzige, das mir mal passiert ist, ist dass ich mit 13 oder so ein Buch gelesen habe und dann angefangen habe, die Sprechweise meines Lieblingscharakters zu übernehmen. Als mir das dann aufgefallen ist, habe ich es mir aber auch wieder abgewöhnt.
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Die zunehmenden Gefühle für fiktive Charaktere 2 Monate 1 Woche her #832404

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Viele der Schwerpunkte wurden schon in den vorgehenden Posts schon gesagt. Ich versuch mich kurz zu halten. (Sind nur paar schnelle Gedanken zu dem Thema, Denk und Logikfehler könnten drin sein)

Ich denke mal jeder Mensch mit einer gesunden Libido bildet sich aus seiner Erziehung, seinen Umfeld und den Medien eine/n Traumann/Traumfrau heraus. Dieser besitzt Eigenschaften und Attribute, die jeder persönlich als wichtig und attraktiv erachtet. Allerdings sind das nur die optimal Vorstellung und können dann bei der Partnerwahl leicht abweichen (oder man idolisiert diese Eigenschaften in den Partner hinein, obwohl die garnicht vorhanden sind).

Bei fiktiven Charakteren ist es ein bisschen ähnlich. (Ich geh jetzt explizit nur auf Eigenschaften und Attributen hinein und nicht auf Story und Charakterentwicklung)
Meist besitzen Sie die stereotypischen Eigenschaften und Aussehen, die einen besonders Sympathisch wirken lassen und dadurch, dem Medium geschuldet, dass Sie in der Handlung interagieren, wirkt es nicht noch prägnanter und fesselnder für den Zuschauer.

Die Ausprägung ist bei jedem unterschiedlich, es fängt oberflächlich mit reinen sexuellen Intresse an den übersexualisierten Darstellung bishin zur Tiefe und Individualität des Charakters. Es hängt stark an der Person ab, wie sehr er sich dieser fiktiven Figur hingibt. Denke mal bei sozial-isolierten Menschen tendieren eher zur Realitätsflucht und versteifen sich in die Liebe und Idolsierung des fiktiven Charakters. Ähnlich wie bei der fanatisch bis krankhafte Verehrung eines Totems. Rein nur die Verehrung schützt denen vor der kompletten Vereinsamung, das wiederum durchaus einen positiven Aspekt haben.

Ich persönlich schaue Animes und Mangas gerne aus reinen Unterhaltungswert an, das einzige was mich richtig packt, wäre Liebesgeschichten. Da werd ich immer Traurig und will auch rausgehen und lieben und den ganzen Trara und am nächsten morgen ist es Gott sei Dank das Bedrüfnis weg . xD

Anbei noch das Anime Music Video Me me me! von Teddyloid, dass sich mit der Thematik Eskapismus und Übersexualisierung befasst und ich auch denke, dass es sehr gut hier rein passt. Warnung, das Video ist nicht Jugendfrei!

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Letzte Änderung: 2 Monate 1 Woche her von DerMoD.
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Die zunehmenden Gefühle für fiktive Charaktere 2 Monate 1 Woche her #832410

  • Aritaré
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Auch ich kann dir nachempfinden.
In manche Charaktere kann ich mich nur zu gut rein versetzen, da man das selber durchmachen musste.
Man würde am liebsten genau so sein. Sagte schon selbst, wenn es irgendwie ginge würde ich mit meinem Liebsten gerne in einem Anime leben wollen.
Am liebsten in einem mit einem HappyNeverEnding, welcher ewig weiterlaufen würde.
Das soll nicht heißen, dass das Leben es nicht wert ist darum zu kämpfen.
Es sind nur so inner seelische Prozesse, die sich selbst nicht verstehen.
Diese fiktive Welt lässt einen vergessen. Dass man Luft zum Atmen hat, weiter machen kann. Das Leben rettet.
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Die zunehmenden Gefühle für fiktive Charaktere 2 Monate 1 Woche her #832413

  • Tedime
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Kleine unnötige Info am rande, das ist mein erster Beitrag^^.

Ich bin jemand der erst sehr spät angefangen hat anime's zu schauen (jetzt ca vor 8 monaten "angefangen"). Interessant ist, dass ich von dem Medium und allem was damit zusammenhängt nie überzeugt war oder es toll fand. Ein freund hat mir geraten unbedingt mal damit anzufangen und nach Death note war ich dann auch schon sofort auf Zack den nächsten anime zu sehen *o-like*

Um aber zum eigentlichen Thema zu kommen...
Anime sind tatsächlich das erste Medium bei dem ich emotional so stark mitgenommen werde, dass ich sogar schon mehr als 2 mal eine Träne hab laufen lassen (noch nie passiert). Ich bin auch jemand der (trotz ein paar Beziehungen im RL) Frauen aus diesem Medium bevorzugt.
Vieles was mich daran persönlich am meisten trifft sind dinge die meist jedoch utopisch und übertrieben sind (für westliche Verhältnisse) und Ich kann mittlerweile mit 90% Sicherheit sagen, dass ich keine Frau interessant finde oder auch nur attraktiv, die im westen geboren/ aufgewachsen ist. Durch meine sonstigen Weltsichten sind diese nämlich einfach nicht mehr schön. Ich spreche hier hauptsächlich von Moralvorstellungen, inneren werten und generellen Vorstellungen. Auch habe ich in meinen 25 Lebensjahren
weder eine Frau noch ein mädchen getroffen die diese Ansichten zerstreut haben oder könnten.

Abschließend kann ich sagen, dass ich mich zu sehr reinknien kann und auch ab und an zu viele Emotionen für manche Charaktere empfinde. Jedoch begrenzt es sich bei mir nur auf meine Fantasie und den ein oder anderen gedanken. Somit ist nichts im echten leben betroffen wie z. B. Geld, zeit mit anderen verbringen, etc.
Folgende Benutzer bedankten sich: KeiichixTony, Tae-JinPYO
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