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THEMA: Mir gehen die Anime aus!!!

Mir gehen die Anime aus!!! 2 Monate 4 Wochen her #836136

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@Healingpotion, Ohjee also da hab ich Fate/Zero eeeeeetwas anders in erinnerung :DDD

Mir gehen die Anime aus!!! 2 Monate 4 Wochen her #836138

@young-j:
Danke zunächst einmal, dass man sich dann auch den kompletten Beitrag durchgelesen hat und es freut mich, wenn es einen amüsiert oder zumindest weiterbringt.
Ich schreibe nicht immer ins Proxer Forum, aber wenn ich es tue, so versuche ich doch in einem Beitrag das nötigste an Informationen rüberzubringen. Alleine schon weil mir unter der Woche gerne mal die Zeit fehlt effektiv zu antworten, wenn Rückfragen aufkommen.

In erster Linie mache ich nie jemandem einen Vorwurf. Sket Dance lebt vom Comedy Schema wie Gintama, was sich größtenteils aus Boke & Tsukkomi zusammensetzt. Einer macht eine Dummheit mit der größten Selbstverständlichkeit, während der andere ankreidet, dass dies definitv nicht normal, egal wie sehr Person A versucht es so darzustellen. Ein Gag-Schema, welches ich wohl für mein restliches Leben unterhaltsam finden werde. Im übrigen empfiehlt sich dann auch der Manga Fujimura-kun Meitsu, wenn man mal lieber etwas liest.

Gintama hat gerade zu Beginn sehr viele eigenständige und kurze Episoden, wobei sich dort Dummeheit und Idiotie gegenseitig die Kante geben. Das ändert sich dann allerdings ca. ab den Episoden, wenn man in den Benizakura Arc reinragt, da immer mehr Episoden zusammenhängender werden (z.B. dicht darauf auch der Kyuubei Arc). In eben diesen Bereichen spielt Gintama die Karten aus, welche man in den ganzen unsinnigen Episoden zuvor fein säuberlich vorbereitet hat. Man kennt die Charaktere mit ihren Macken ziemlich gut und ihr zusammenspiel oder Wettstreit in den jeweiligen Erzählungen haben durch Zuschauerbindung mehr zu bieten. Sobald man dann irgendwann auch zu den goldenen Arcs wie Nightking Arc gelangt, so weiß man einfach, wieso so viele Menschen Gintama für das, was es ist lieben.
Gintama ist also ähnlich wie Saiki oder Daily Life of Highschool Boys eine "Schlag auf Schlag" Comedy Serie, bei der sich Witze jagen und man entweder nicht aus dem Lachen herauskommt oder nie den Anschluss findet. Bei Fall 2 sagt einem einfach der Humor nicht zu - schätze ich. Dann helfen auch keine Lobpreisungen, da Geschmack, Humor, etc. immer sehr individuell sind und nicht unbedingt jeder das gleiche mögen muss.

Wenn du bei JoJo die Hälfte gesehen hast, dann war das bereits Part 1 und man kann sich daran orientieren, wie JoJo abläuft. Muss man einfach sehen wie es einem gefällt. Die Abbruch bzw. Auslassungskriterien zu TTGL und Code Geass kann ich an sich so akzeptieren. Muss ich sowieso, aber wollte sagen, dass es plausibel ist. Es vergeht einfach die Laune ein wenig, wenn man gerade bei solchen Serien gespoilert wird. Bei TTGL kann man dennoch viel Spaß haben, da die Serie wie Kill la Kill durch Action als Genre Freude bereitet, während Code Geass natürlich mit genialen Kniffen den Zuschauer abholt. Das Opening von TTGL solltest du dir aber vor SaeKano aber mal anhören - es ist mir erst bei Rewatch von SaeKano aufgefallen, aber musste direkt lachen.

Wie man Hai to Gensou no Grimgar findet ist immer von der Person abhängig. Wie gesagt ist das Pacing langsam. Es reicht, wenn man sich die erste Episode oder vielleicht noch die zweite ansieht, um ein Verständnis dafür zu erhalten, wie Grimgar abläuft. In Episode 1 befindet sich bereits der berüchtigte Kampf gegen den Goblin, den man sehen sollte. Jetzt wollte ich noch die OST Sudden Storm hier teilen, finde es aber fast nur mit AMV oder Nightcore, was nicht unbedingt weiterhilft und zudem hab ich jetzt wieder Lust auf die Serie. Moderne Probleme würde ich sagen. Aber generell ist die Serie zum Start langsamer im Fortschritt, weil sich die Charaktere erst einmal einspielen müssen und jede Quest natürlich (nach Ep. 1 auch verständlicherweise) eine gefährliche Sache ist.

Der Author von DenYuuDen sollte noch weiterhin unter den Lebenden verweilen, da er auch zugleich der Author der Owari no Seraph Reihe ist, welche derweilen noch an den Kassen klingelt. Densetsu no Yuusha no Densetsu wird nur unter anderen Titel fortgesetzt wie Dai Densetsu no Yuusha no Densetsu, was manchmal vielleicht verwirren mag. Auch wenn der Anime nicht gerade ein "zufriedenstellenden Abschluss" hat, so empfehle ich die Serie dennoch zu sehen. Das Ende bleibt natürlich noch offen, da die Geschichte nicht abgeschlossen ist, aber sie endet nicht mit einem untragbaren Cliffhanger oder ähnlichem.

Die Fate-Reihe als solche ist garnicht so kompliziert wie man es häufig suggeriert. Es gibt einfach nur parallele Werke, welche sich mit dem sogenannten Nasuverse (aus dem Namen des Geschichtenerzählers Kinoko Nasu) auseinandersetzen. Dazu zählen unter anderem auch Kara no Kyoukai oder Tsukihime, was man für Fate aber nicht sehen muss - in keinster Weise. Mit Fate/Zero fängt man sich als Anime-Only ganz gut an, da die alte Stay Night Adaption von Deen einfach nur viele Leute abschreckt und gerade unter VN Lesern mehr verpöhnt als gefeiert wird.
Generell kann ich als VN Leser auch nur die VN selbst nahelegen für Stay Night, da man ohne jegliches Wissen mehr als nur einmal von der Story überwältigt wird, aber verstehe auch Leute, welche es lieber sehen als lesen und spielen. In dem Fall sollte man sich einfach Fate/Stay Night: Unlimited Blade Works (TV) ansehen, welche über 2 Staffeln geht und von Ufotabel produziert wurde. Während vielen der Fate/Zero Aufbau besser gefällt, da es einen handelsüblichen Gralskrieg darstellt (potente Master mit gewählten Servants inkl. Ränkeschmiede), so ist Stay Night mit in den Krieg geworfenen Mastern chaotischer und unkonventioneller, was aber eben auch die Vielfalt als solches ausmacht (3 mögliche Routen) und sich auf Emiya Shirou konzentriert, welcher durch eben jene Routen lernt was es heißt in unserer Welt ein Held zu sein. Unlimited Blade Works stellt hier die 2. Route dar, ist aber aufgrund von Fate/Zero problemlos zu verstehen, da man das Master-Servant Konzept bereits kennt.

Zu Ironblooded-Orphans handelt es sich um eine Paramilitärische Einheit, welche größtenteils aus Kindern besteht. Auf dem Mars, bei dem der Titel beginnt sind nämlich die Rechte der Marsianer stark unterschiedlich verteilt, weshalb Kinder in den Militärdienst in jeglicher Form eintreten, um einfach nicht zu verhungern. Um diese Umstände zu verbessern versucht Kudelia Aina Bernstein aus einem wohlhabenden Hause diese Situation zu kippen und die Umstände zu verbessern. Damit steht sie aber gegen die wirtschaftlichen Interessen der Erdenvertreter, was diesen so sehr zu einem Dorn im Auge wird, dass eine Assassination ihrer Person in Frage kommt, während sie selbst mit der Militärheinheit auf dem Weg zur Erde ist, um dort an Verhandlungen für die Verbesserung der Mars Konditionen teilzunehmen. Allerdings ist das aufgrund gehäufter Feinde und politischer Machtkämpfe kein so einfaches Unterfangen.
Iron-Blooded Orphans ist Teil des Gundam-Franchise, aber im Vergleich zu anderen Serien ist es eine Standalone-Serie, welche man ohne Vorwissen sehen kann. Also ein perfekter Einstieg in ein riesiges Genre und um zu verstehen, was Gundam an sich wohl so beliebt macht. Es ist wirklich nicht nur, da man große Maschinen hat, welche gegen einander antreten - es sind allem voran denke ich wirklich die Charaktere.
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