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THEMA: Dreiecksbeziehungen – Ein Herz für den Konkurrenten

Dreiecksbeziehungen – Ein Herz für den Konkurrenten 4 Tage 3 Stunden her #833246

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Dreiecksbeziehungen und Verstrickungen sind mittlerweile ein sehr häufiger, normaler Bestandteil einer Geschichte, die das Genre Romance maßgeblich (oder auch im kleineren Rahmen) beinhaltet.
Das Auftauchen eines Konkurrenten ist daher ein zu erwartender Bestandteil eines Romance-Mangas. Immer wieder sogar auf beiden Seiten.
Das ist logischerweise um der Spannung Willen der Fall, aber gewöhnlich weiß man bereits, wer der Sieger sein wird.

In dem Bereich habe ich schon sehr viele Mangas gelesen und muss sagen, manchmal war ich froh, wenn der Konkurrent sozusagen aus dem Rennen war, aber in den meisten Fällen empfand ich Mitleid mit der Person, die in dem Dreiecksgespann als Verlierer hinaus ging. Wenn es sich um eine unausstehliche Person gehandelt hat, dann war die Sympathie und damit auch ein Stück weit das Mitleid geringer, aber das geht auch in die andere Richtung.
Es gab schon Momente, in denen ich mir dachte: Warum konnte nicht der Konkurrent gewinnen?
In solchen Fällen erkenne ich meistens an, dass dass Pärchen schon ein schönes Paar abgibt, ABER ...

Was habt ihr da für Erfahrungen gemacht?
Kam es schon vor, dass ihr euch gewünscht habt, dass eine andere Person das Herz des Protagonisten oder der Protagonistin erobert hätte?
Wenn ja, in welchen Geschichten?
(Vorsicht mit Spoilern)

In Sommer der Glühwürmchen war dieser Wunsch bisher am stärksten bei mir. Zwar fand ich das bestehende Pärchen durchaus passend und süß und mein Verstand sagte mir, dass mein Wunschpärchen vielleicht gar nicht so gut harmonisiert hätte, aber ich war trotzdem eindeutig für den Konkurrenten ...
Enttäuscht war ich aber trotzdem nicht von der Story. Sie hat gehalten, was sie versprochen hat und war in vielen Facetten toll ausgearbeitet, spannend und süß.

„Enttäuscht“ in dem Sinne war ich nur einmal bisher von einem Shoujo-Manga, weil man fast die ganze Story eine Entwicklung wahrgenommen hat und ganz plötzlich umgeschwenkt worden ist und der Konkurrent zum Zielpartner wurde. Da aber die andere Beziehung so lange aufgebaut worden war und es sich bei dieser Konstellation nicht um einen Übergangszustand handelte, der letzendes wieder zum eigentlich Pärchen zurückführte, empfand ich das einfach mit allen Fasern als falsch. Zwar „mochte“ ich den anfänglichen Konkurrenten hier auch recht gerne, aber in dem Fall hatte ich tatsächlich auf der Seite des ursprünglichen Zielpartners mitgefiebert. Aber wirklich enttäuscht bin ich nicht, weil es nicht die Person geworden ist, die ich mir „gewünscht“ habe, sondern weil es nicht die Person war, mit der man einfach eine lange Zeit rechnen musste. Überraschende Wendungen sind schön und gut, aber in dem Fall war das einfach nicht mehr richtig ausgearbeitet, warum es dann die andere Person wurde und ergab für mich keinen Sinn. Ich denke mir aber, dass die Leute, die hier den ursprünglichen Konkurrenten sympathischer fanden, sicherlich sehr glücklich über diese Entwicklung waren, die ja eigentlich unmöglich scheint, wenn man diese Art von Geschichten kennt^^

In einer wieder anderen Geschichte habe ich kürzlich gelesen, dass die Protagonistin ihre Erinnerungen verliert und dadurch dem Ex-Freund (also hier dem Konkurrenten) doch nochmal eine Chance gibt. Auch hier wirkte es vorher völlig unmöglich, dass sie jemals nochmal mit ihrem Ex-Freund zusammen käme. Das ist also durchaus auch eine Art überraschende Wendung gewesen, nur ist diese storytechnisch viel besser gemacht gewesen meiner Meinung nach. Außerdem stellte es keine Enttäuschung dar, weil es ja nicht das Ende der Geschichte ist.
Diese Entwicklung war für mich sehr interessant zu lesen, weil es eben vorher nicht denkbar gewesen wäre, dass er eine Chance erhält und man so zu sehen bekam, „was wäre wenn“, was sich manch ein Leser sicherlich in der ein oder anderen Geschichte gedacht hat. Ich fand diesen Konkurrenten auch recht sympathisch und der Gedanke war mir sicherlich schon durch den Kopf gestreift, auch wenn ich absolut sicher war, dass sie mit ihrem Partner viel glücklicher war und mich daher nicht völlig auf die Seite des Konkurrenten gestellt habe. Aber „Was wäre wenn...“-Gedanken sind doch trotzdem reizvoll, wenn man den Konkurrenten überhaupt sympathisch findet. Dieses Szenario zeigte allerdings auf, dass sie und der Konkurrent in dem Fall (und sicherlich auch in den meisten anderen Fällen) eben kein so gutes Paar abgegeben haben, wie das Zielpärchen. Es gab diverse „kleine“ Probleme, die zeigten, dass sie auf Dauer nicht glücklich werden würden. Die Punkte, in denen sie nicht zusammen passten, wurden einfach deutlich. Und das auf eine sehr realistische Weise! Es wirkte, als hätte man vorher schon sehen müssen, dass da einige Ecken und Kanten sind, die sich nicht ineinander fügen lassen. Und ich schätze, dass das der Normalzustand bei Geschichten ist.

Trotzdem lasse ich es mir nicht nehmen, ab und zu heimlich für den Konkurrenten zu sein :´D


Ich muss allerdings sagen, dass ich bei weiblichen Gegenspielern meistens weniger Sympathie aufbringe, wie bei männlichen. Mir fällt die eine oder andere ein, die ich schon irgendwie mochte, aber irgendwie finde ich, dass Mädchen in den meisten Geschichten in dieser Position ziemlich fies abschneiden. Trotzdem glaube ich, dass auch da ein wahrer Kern ist – von wegen Stutenbissigkeit und so. Sie wirken meistens so hinterhältig ... Seblst wenn die Absicht dahinter über Mitleid und alles erklärt wird, um zu zeigen, dass es sich nicht um einen an sich schlechten Menschen handelt und die Person einfach leidet.
Jungs gab es zwar auch schon welche, die ich als sehr unangenehm empfand, aber die Sympathie-Quote ist hier alles in allem trotzdem besser bei mir, wie bei den weiblichen Konkurrenten.

Findet ihr weibliche oder männliche Konkurrenten schneiden in der Darstellung generell schlechter ab/ sind euch unangenehmer?
Club of Little Lovers


Danke an Kassiopeia0 vom Secret Service für die Sig


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Letzte Änderung: 23 Stunden 27 Minuten her von Lodrahil.
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Dreiecksbeziehungen – Ein Herz für den Konkurrenten 2 Stunden 37 Minuten her #833331

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Meine Erfahrung damit ist, dass ich sie entweder zu gut oder zu schlecht ist. Zwar sind es das wo ich mich erinnern kann eher 6eck Beziehengungen (The Quintessential Quintuplets oder Absolute Duo) wo sie bei ersterem so super ist, dass man im Gegensatz zu den Mangakaplänen ein Haremende wünscht weil alles andere nur enttäuschend und herzzerreißend wäre und bei letzterem man wünscht, dass es gar nicht wäre weil es am Ende nur enttäuschen kann. Diejenigen die zu schlecht sind wie meiner Meinung nach Nisekoi wo faktisch keine Konkkurrenz ist, bringen gar nicht das Routen für die Konkurrenz sondern höchstens Facepalms mit fremdschämen. Deshalb möchte eigentlich so etwas gar nicht mehr sondern etweder wie HighSchool DxD wo man sich darauf fokusiert, dass es zu einem Haremende kommt wo alle glücklich werden oder man es nur auf ein Pärchen fokusiert damit keine Enttäuschung entsteht.

Dreiecksbeziehungen – Ein Herz für den Konkurrenten 57 Minuten her #833336

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