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THEMA: Hai to Gensou no Grimgar

Hai to Gensou no Grimgar 2 Jahre 10 Monate her #770266

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Zu ihren Vorreitern zählt unter anderem das .hack-Franchise, Zero no Tsukaima machte sie salonfähig, und seit dem finanziellen Erfolg von Sword Art Online sind sie nicht mehr wegzudenken. Die Rede ist selbstverständlich von Anime-Serien, deren Prämisse darin besteht, dass jugendliche Protagonisten unter teilweise absurden Vorwänden in alternative Fantasy-Welten gelangen und dort Abenteuer erleben, von denen sie in der Realität nur träumen könnten. Um brachiale Action zu garantieren, werden die jungen Helden jedoch meist bereits kurz nach Eintreffen mit dubiosen Fähigkeiten ausgestattet, wodurch das eigentlich spannende Gedankenexperiment leider oft wieder ein wenig in Belanglosigkeit versinkt.

Dass allerdings auch ein realistischer Ansatz durchaus unterhalten kann, zeigt die Serie Hai to Gensou no Grimgar aus der diesjährigen Winter-Season. Beim Werk aus dem Hause A-1 Pictures handelt es sich um die Adaption einer gleichnamigen Light-Novel-Reihe von Ao Juumonji und Eiri Shirai, die 2013 startete und inzwischen acht Bände fasst. Der Anime ist hierzulande auf Anime on Demand verfügbar.

Eine zufällig zusammengewürfelt wirkende Gruppe an Jugendlichen wacht eines Morgens in einem dunklen Raum auf, ohne zu wissen, wie sie an diesem Ort gelandet sind. Schlimmer noch: Die gesamten Erinnerungen an ihr bisheriges Leben scheinen ausgelöscht worden zu sein, lediglich der eigene Name befindet sich noch im Gedächtnis. Als sie den Raum verlassen, eröffnet sich ihnen der Blick auf Grimgar, eine Welt, die mit unserer auf den ersten Blick nichts gemein hat. So erinnert die ungewohnte Umgebung ein wenig an die eines Fantasy-Rollen-Spiels: Große, von Burgmauern umrandete Städte der Menschen grenzen an düstere Wälder und überwucherte Ruinen, die von fantastischen Wesen wie Orks oder Goblins bewohnt werden. Andererseits weist Grimgar auch durchaus Ähnlichkeiten zur realen Welt auf, denn um zu überleben, benötigt man Lebensmittel und somit auch Geld. Den Jugendlichen bleibt nichts Anderes übrig, als sich einer Reserve-Armee anzuschließen, deren Aufgabe daraus besteht, in kleinen Gruppen die Zahl der Monster außerhalb der Städte zu dezimieren.

Die Starken und Vielversprechenden der Neuankömmlinge schließen sich zusammen, zurück bleibt eine Gruppe an sehr untypischen Überlebenskünstlern. Neben dem durchweg nervösen Protagonisten Haruhiro, dem aufbrausenden, idiotischen Ranta und dem charismatischen Manato agieren auch die nervige Yume, der großgewachsene Moguzo und die schüchterne Shihoru als Teammitglieder. In verschiedenen Rollen wie Dieb, Priester oder Dread Knight ausgebildet, versuchen sich die Jugendlichen als Jäger kleinerer Monster über Wasser zu halten; ein Unterfangen, das die jungen Helden vor größere Herausforderungen stellt, als sie sich jemals hätten träumen lassen.

So weit, so normal. Eine unbekannte Fantasy-Welt, eine Gruppe untalentierter Jugendlicher als Hauptcharaktere und ein obligatorischer Vorwand, Kämpfe gegen austauschbare und namenlose Kreaturen zu provozieren. Doch gerade in letzterer Beziehung fällt recht schnell der erste, grobe Unterschied zu den meisten anderen Genre-Vertretern auf! Denn anstatt die erste Gegneransammlung in bester Kirito-Manier über den Haufen zu metzeln und dabei deutlich zu suggerieren, dass die Loser der Realität in dieser Welt endlich auch glänzen können, scheitert Haruhiros Truppe bereits am ersten kleinen Goblin, der sich ihnen in den Weg stellt. Dabei legen die Protagonisten zudem solch eine Inkompetenz an den Tag, dass das eigentlich sehr ernste Kampfgeschehen stellenweise unfreiwillig komisch wirkt. Humor stellt allgemein einen sehr wichtigen Faktor des Animes dar, steht allerdings, anders als man an dieser Stelle noch meinen könnte, niemals im Mittelpunkt der Handlung. Dies macht das Werk spätestens in seiner nächsten Kampfszene deutlich, in der sich die Helden erneut einem einzigen, kleinen Goblin gegenübersehen. So kann das fremde Wesen diesmal zwar erlegt werden, jedoch müssen die Jugendlichen hierbei ein beträchtliches Maß an Brutalität an den Tag legen. Der Wille des Goblins, um sein Leben zu kämpfen, sowie seine Angst vor dem Tod sind durchweg deutlich erkennbar, woraufhin einige Charaktere nach der blutigen Exekution des armen Wesens mit schockiertem Blick den Kadaver in den morastigen Grund starren, kurzzeitig kollabieren oder gar in Tränen ausbrechen. Es sind Szenen wie diese, in denen das Werk sein volles Potential entfaltet und es schafft, eine emotionale Reaktion beim Zuschauer hervorzurufen, von der die meisten Vertreter dieses Genres nur träumen können.

Dass ein Anime mit einer solch einfachen Prämisse selbstverständlich nicht durchweg sentimentale Momente dieser Intensität präsentieren kann, sollte jedem klar sein, jedoch tragen auch die „normaleren“ Kämpfe durchweg dazu bei, den realistischen und tiefsinnigen Ansatz der Serie zu tragen. Die Heldengruppe gewöhnt sich zwar mit steigender Erfahrung immer mehr an den Gewaltgrad auf dem Schlachtfeld, jedoch hört das Werk keineswegs damit auf, die in Grimgar ansässigen Goblins und Orks weiterhin als fühlende, eigenständig denkende Wesen zu präsentieren. So kann man sie im Verlauf der Handlung beim Schachspielen beobachten, man erfährt hintergründig über Gesellschaftsdynamik und Landwirtschaft und sieht sie in Kämpfen ebenso leiden wie die Menschen auf der anderen Seite. Der Anime macht dabei auch keineswegs den Fehler, dem Zuschauer alle Informationen provokativ ins Gesicht zu werfen – dieses doch recht interessante Element der Serie bleibt somit dem unaufmerksameren Publikum nahezu komplett verborgen.

Doch nicht nur bei der Ausarbeitung der Fantasie-Wesen aus Grimgar lässt sich eine gewisse Liebe zum Detail erkennen; auch die menschlichen Charaktere sind durchaus eindrucksvoll gestaltet. Hierbei sind nicht unbedingt die verschiedenen Persönlichkeiten gemeint, denn diese weichen nicht zu stark vom Gerne-Standard ab. Ob der dauernervöse Haruhiro, der egoistische Ranta, oder die flachbrüstige Yume; keine einzige der Figuren sticht rein durch ihre persönlichen Eigenschaften aus der Masse hervor. Trotzdem gehören die Charaktere zu den stärksten Aspekten des Werkes, wie kann das sein? Die Antwort auf diese Frage liegt erneut in den Details, denn gerade diese sind es, die dem menschlichen Cast sein gewisses Etwas verleihen. So ist der eigentlich besonnene Manato in hitzigen Kampfsituation gerne mal überfordert und neigt dann dazu, seine Verantwortung als Anführer kurzzeitig zu vergessen. Die schüchterne Shihoru weist gerade anfangs gröbere Probleme bei der Interaktion mit männlichen Mitgliedern der Heldengruppe auf, gewöhnt sich jedoch im Laufe der Zeit daran. Und auch dem Charakter des dauerfluchenden Dread Knights Ranta kann bei genauerer Betrachtung durchaus einiges abgewonnen werden. Letzteres liegt unter anderem auch an der starken Leistung des routinierten Synchronsprechers Hiroyuki Yoshino, denn die Präsentation der wahren Persönlichkeit des egozentrischen Jugendlichen, die dieser durchweg hinter einer harten, unfreundlichen Fassade zu verstecken versucht, ist keineswegs als simpel zu bezeichnen.

Was dem Werk im späteren Handlungsverlauf an Kreativität und Mut zu Neuem fehlt, macht es dafür mit der starken Charakterentwicklung mehr als wett. Diese ist auch sehr wichtig, denn gegen Ende fängt die Serie merklich damit an, sich auf die emotionale Verarbeitung eines bestimmten Events zu fokussieren, auf das ich hier nicht näher eingehen werde. Durch dieses erfahren die Geschehnisse eine erneute Dramatisierung und Emotionalisierung, die einigen Charakteren Facetten entlockt, die man in dieser Form nicht erwartet hätte. Als herausragend ist hierbei der Wandel des Protagonisten Haruhiro zu bewerten, der mit dem großen Druck auf ihm sowie seiner Verantwortung für die Gruppe im späteren Handlungsverlauf kaum umgehen kann, und sich deswegen immer wieder zu emotionalen Ausbrüchen verleiten lässt. Diese Szenen spielen auch dem Synchronsprecher Yoshimasa Hosoya merklich in die Karten, denn während seine tiefe, erwachsene Stimme in den ruhigeren Szenen als eher unpassend für den nur 1,65 Meter großen Jungen wirkt, verleiht sie den gebrüllten Worten um einiges mehr Ausdrucksstärke, als es eventuell bei anderen Seiyuus der Fall gewesen wäre. Auch die anderen Sprecher schaffen es durchweg zu überzeugen und liefern ordentliche Leistungen ab, durch die komplette Absenz von aktuellen Topstars im Sprechcast können jedoch selbstverständlich keine Wunderwerke erwartet werden.

„Genug über die Charaktere geredet, was ist denn nun mit dem namensgebenden Grimgar? “, werden sich jetzt einige Fans des Genres fragen. Und genau das ist der falsche Ansatz, denn das Werk beschäftigt sich niemals wirklich mit der Fantasy-Welt, in die es die Jugendlichen verschlagen hat. Ja, richtig gehört! Keine an den Haaren herbeigezogene Entstehungsgeschichte, keine pseudowissenschaftliche Erklärung der Koexistenz beider Welten, nicht mal einen richtigen Grund für das Eintreffen der Jugendlichen hat die Serie zu bieten. Es ist durchaus im Bereich des Möglichen, dass ein paar dieser Elemente im späteren Verlauf der als Vorlage dienenden Light-Novel noch nachträglich integriert werden, jedoch sind sie immerhin nicht Teil der Prämisse. Was sich jetzt erstmal ziemlich negativ anhört, kann sich für einen gewissen Teil der Zuschauerschaft als wahre Goldgrube erweisen. So konzentriert sich das Werk einzig und allein auf die Charaktere, die Gruppendynamik und auf das zugrunde liegende Gedankenexperiment. Denn wie auch schon bei den Charakteren und deren Entwicklung liegt hierbei erneut der Fokus auf den Details. Während andere Serien desselben Genres lediglich die psychische Belastung durch den Verlust der anderen Welt und die allgemeine Ungewissheit als dramaturgisches Element ins Spiel bringen, bleiben einige andere Fragen offen. Wie agieren Jugendliche ohne jegliche Kampferfahrung, wenn es um Leben und Tod geht? Wie hantieren sie mit Geld, wenn davon auch Lebenserhaltungskosten gedeckt werden müssen? Wie funktionieren mehrgeschlechtliche Gruppen, gibt es da keinerlei Reibereien und Problematiken? Wie hält man seine Kleidung und Unterwäsche sauber, wenn man lediglich über eine einzige Garnitur verfügt? So trivial diese Fragen klingen mögen, so interessant ist die Umsetzung und Beantwortung dieser im Anime. Sicher, eine solche Detailverliebtheit ist sicher nichts für jeden, jedoch müssen selbst die größten Verfechter von Hau-Drauf-Serien eingestehen, dass es einfach Charme hat, wenn ein Charakter mal wieder Begriffe aus seinem früheren Leben nutzt, dessen Bedeutung er allerdings durch die Amnesie nicht mehr weiß. Geschmackssache, mit diesem Begriff lässt sich die Ignoranz des Werkes gegenüber der eigenen Welt am besten beschreiben.

Dies gilt ebenfalls für die optische Gestaltung der Serie, denn obwohl diese eigentlich qualitativ durchaus hochwertig ist, wird der recht eigenwillige Stil sicherlich nicht jeden Zuschauer ansprechen. So heben sich die sehr scharf gezeichnet und größtenteils matt kolorierten Charaktersprites absichtlich recht stark von den Hintergründen im Anime ab, die mit ihren stark ineinander verwischten Farben und meist komplett fehlenden Umrandungslinien eher an ein Ölgemälde erinnern. Diese Form der visuellen Gestaltung ist zwar keineswegs neu oder gar experimentell, so kam sie bereit schon in anderen populären Werken wie Fullmetal Alchemist Brotherhood oder Seraph of the End zum Einsatz, jedoch fällt sie hier durch die starken Unterschiede in der Farbgebung ein wenig stärker ins Gewicht. Glücklicherweise wurde durchgehend darauf geachtet, immer wieder auch Teile des Hintergrunds vor den Charakteren abzubilden, und somit die Illusion einer dreidimensionalen Welt wenigsten geringfügig aufrechtzuerhalten. Zudem sind gerade auch die wunderschönen Lichteffekte zu loben, die meist als dem Computer entstammende zusätzliche Ebene vor den stilsicher entworfenen Sprites umgesetzt wurden. Die dadurch entstandenen Schattenspiele auf den Gesichtern der Protagonisten, die den Einfall der Sonnenstrahlen durch die löchriges Baumkronen des Blätterwalds simulieren sollen, waren zwar bereits in dieser Form in anderen Werken zu bewundern, faszinieren jedoch noch immer.

Ähnlich interessant und fern vom Mainstream präsentiert sich die musikalische Untermalung der Serie, die neben einem klassischen Fantasy-Soundtrack nämlich auch noch zusätzlich auf eine ganze Reihe an Insert-Songs vertraut. Diese sind allesamt von der japanischen Rockband (K)NoW_NAME kreiert, die auch für das Opening und das Ending des Werkes zuständig waren. Die vielen verschiedenen Tracks klingen allesamt sehr gut und sind auch teilweise durchaus professionell in die Episoden integriert, lediglich die langsameren, meist mit Landschaftsbildern unterlegten Stücke wirken deplatziert und strecken das Geschehen künstlich. Hier wurde merklich versucht, durch penetrante Vermarktung der musikalischen Untermalung eine weitere Geldquelle zu generieren, was sich leider teilweise eher schädlich auf das Endprodukt auswirkte. Der restliche OST stammt vom Komponisten R・O・N und befindet sich durchweg auf hohem Niveau; weicht allerdings auch nicht wirklich von den etablierten Genre-Standards ab.

Zusammenfassend lässt sich Hai to Gensou no Grimgar als interessante Interpretation eines Genres bezeichnen, das voraussichtlich bald denselben Punkt der Belanglosigkeit und fehlenden Experimentierfreudigkeit erreichen werden wird, wie es aktuell im Fantasy-Ecchi-Bereich der Fall ist. Dem Zuschauer wird visuell viel geboten und auch die interessante Handlung kann durchaus überzeugen; allerdings ist die allgemeine Form der Herangehensweise des Werkes an seine Prämisse und Charaktere zwingend als Geschmackssache zu bezeichnen. Wer nach einer stumpfen Action-Serie im Stile von SAO sucht, der wird vom langsamen Tempo und den eher unspektakulären Kämpfen höchstwahrscheinlich eher enttäuscht und gelangweilt sein. Wenn man jedoch ein genauso detailverliebter, alles hinterfragender und Anspruch fordernder Serienliebhaber ist wie ich, dann sollte man sich diesen Top-Titel keinesfalls entgehen lassen!

Cube

Letzte Änderung: 2 Jahre 10 Monate her von hYperCubeHD.

Hai to Gensou no Grimgar 2 Jahre 10 Monate her #770569

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Eine sehr passende Rezension, wie ich finde. Ich hatte Grimgar schon als LN angefangen und bin dementsprechend voreingenommen was das Werk angeht, aber du hast es geschafft den Anime so wie er ist zusammenfassen.

Hai to Gensou no Grimgar 2 Jahre 10 Monate her #770591

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Ich muss sagen ich bin ein riesiger Fan von diesem Anime und bin zu dem sehr voreingenommen^^ Doch mir hat die Rezension sehr gefallen und spricht alle wichtigen Aspekte an.Wie du am Schluss erwähnst ist der Anime ein Toptitel. Daraus schließe ich das es kein Meisterwerk ist und darin stimme ich dir ebenfalls zu. Ich sehe in dem Anime sehr viel mehr potenzial als er momentan hat und hoffe sehr auf eine 2 Staffel!^^

Ich habe mich ein wenig mit reißen lassen eig wollte ich nur deine Rezension bewerten bin, aber doch ein wenig abgeglitten. :/
Weiter im Skript,mir gefällt deine objektiv Beschreibung vollkommen und deine Wortwahl zeigt,dass du ziemlich gute Sprachkenntnisse von der deutschen Sprache hast.Ich bin wirklich zu frieden,dass deine Rezension so genau,objektiv,präziese und sprachlich angenehm verfasst worden ist. Ein großes Lob an den Autoren. Ich hoffe auf weitere und spannende Rezensionen von dir!

MfG Asare
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Hai to Gensou no Grimgar 2 Jahre 10 Monate her #770592

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Also ich finde die Rezension wieder sehr gelungen, nur hat mich Htgng überhaupt nicht überzeugt und konnte von mir auch nur 3 Sterne ergattern.
Nun ja :D jeder hat da wohl seinen eigenen Geschmack, aber die Gestaltung sticht wirklich hervor. (in positivem Sinne)
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Letzte Änderung: 2 Jahre 10 Monate her von Ryougi-Shiki.

Hai to Gensou no Grimgar 2 Jahre 10 Monate her #770600

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*o-pfeif*
Was soll ich sagen hYperCubeHD, die meisten Dinge die ich dazu geschrieben hätte hast Du bereits erwähnt, auch der wichtige Punkt mit den Goblins, mit denen man durchaus Mitleid empfinden kann.
Von daher:
*o-gj*
Großer Daumen, ganz großer:)


Was diesem Werk wirklich fehlt, ist nur eine Sache, es ist die Folgenlänge, wäre sie länger gewesen, wer weis wie gut der Anime geworden wär, so darf man nur auf ein zweite Staffel hoffen und sieht einen Fantasy Anime, dessen Art ruhig öfter auftauchen könnte.

Ein Anime der sich auf Charaktere konzentriert, auf ihre Gedanken und Gefühle, ihre Ängste, ihre Wünsche, ihre Trauma. Hier ist der Anime ganz stark.
Ein Anime der Charakterentwicklung einfordert.
Ein Anime der einen im schönen Sein wiegt nur um urbrutal die Richtung ........ - naja, lassen wir es lieber, würde ein Spoiler werden;)

Die Kämpfe als solches sind ehrlich gesagt einfach top - manch Einer wird Krach Bumm vermissen, ich nicht. Diese Kämpfe sind um vieles heftiger, grade weil die Protagonisten keine Übermenschen sind und auch weil die Kämpfe so menschlich und nahe an der Realität wirken. Man fühlt mit. Und die Gegner sind alles andere als dumm, man ist nie sicher wie es ausgeht ...........

Kurzum eine Empfehlung.


Schöne Grüße
Sniperace
Letzte Änderung: 2 Jahre 10 Monate her von Sniperace.
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Hai to Gensou no Grimgar 2 Jahre 9 Monate her #770645

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Klasse geschrieben,vorallem der letzte Satz hat dir ziemlich den Hintern gerettet, nach den schlimmen Andeutungen "SAO-Abklatsch"
Wer sich das Fazit durchliest, kann sich den Rest fast sparen (nichts gegen die super Rezension :P)
Weiter so! :)

Hai to Gensou no Grimgar 2 Jahre 9 Monate her #770657

  • Asuka..
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Definitiv sehr gut geschrieben.Selbst ich könnte den Anime nicht besser beschreiben.Es wurde ja schon fast alles erwähnt,was man erwähnen sollte zu diesen Anime.Hai to Gensou no Grimgar ist ein sehr guter Fantasy Anime,mit gut ausgenutzten Potenzial aber einer nicht akzeptablen Länge.12 Folgen sind mir für so ein Anime viel zu wenig.Das hätte man glaube ich locker länger hatte machen können.So 20-26 Folgen hätten sicherlich schon gereicht.Gerade bei solchen Animes finde ich es besser sie etwas länger zu machen.Die Ausarbeitung des Anime ist sehr gut und man kann die Geschichte auch ernst nehmen.Es ist ernst,etwas actiongeladen und natürlich auch sehr interessant.Ich finde das man den Anime definitiv eine Chance geben sollte.
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Letzte Änderung: 2 Jahre 9 Monate her von Asuka...
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Hai to Gensou no Grimgar 2 Jahre 9 Monate her #771190

Ich fasse mich kurz, kann ich nur bestätigen. Ein sehr guter Anime der nunmal Tiefe hat und auf Details aufbaut. Es dauert länger die Handlung aufzubauen, aber dafür mit viel Liebe zum Detail :)

Hai to Gensou no Grimgar 2 Jahre 5 Monate her #788172

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Also eines muss ich dem Anime lassen... Er hat mich auf seine... Ganz eigene Art und Weise unterhalten. Auch wenn ich ihn nach 5 Folgen gedropped habe.

Ich sage nur eines dazu:
Eine Fullparty verliert fast gegen einen Lvl. 1 Goblin. Ich kann nicht mehr.
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