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Busou Shoujo Machiavellianism
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Busou Shoujo Machiavellianism


Einleitung

Jaaaa... DAS ist wohl einer dieser Animes, die ich mir eigentlich nicht anschauen sollte – abgesehen davon, dass es sich dabei um Jugendliche handelt(gerade weibliche), die angesprochen werden sollen, ist dieser Anime ein brutaler Trigger für den Sexisten in mir :D. Kleiner Scherz am Rande, aber kein Mann oder Jugendlicher kann mir erzählen, dass man bei diesem Anime auch nur eine Sekunde lang nicht getriggert wird.

Besonders, wenn man gerade keine gute Woche hatte und sich gerade frisch von einer Erkältung erholt – aber warum habe ich trotzdem weiter geschaut?


Angefangen habe ich eigentlich vor 3 Monaten und bin auch nur bis zur dritten Folge gekommen, weil ich einfach gelangweilt war. Das Muster der Folgen war schon nach zwei Folgen abzusehen und erzeugte in mir die Vorahnung von Monotonie und immer wieder gleich ablaufende Pointen und Höhepunkte – wovon ich ja persönlich kein besonders großer Fan bin. Und der größer werdende Harem – ohje...

Jedoch gibt es ein ausschlaggebendes Merkmal, was viele langweilige und/oder stereotypische Animes enorm aufwertet und ich mir diese trotz der langweiligen Story reinziehe – der Protagonist hat eine starke Persönlichkeit!

Sowas ist Gold wert. Sowas gabs zum Beispiel auch bei Gift: Eternal Rainbow. Da dieser Kommentar nicht über den genannten Anime ist, werde ich die paar Sätze in den Spoiler setzen:

Spoiler!
Gift: Eternal Rainbow ist eine stinknormale romantische Komödie mit einigen vollkommen typischen Elementen, die langweilig bis zum Erbrechen sind und diese sind es nicht wert, reinzuschauen – aber der Protagonist ist charakterstark! Sein Humor ist sarkastisch, besitzt einen leichten Zynismus und er ist sowohl groß, als auch breit. Gerade deswegen war ich mir sicher, dass ich diesen Anime wahrscheinlich nochmal versuchen würde, weiter zu schauen, damit mir kein charakterstarker Hauptcharakter entgeht.
Das heißt, genau das Gegenteil von den unzähligen Lappen in anderen beschissenen romantischen Komödien(von denen ich mir leider Gottes einfach zu viele angeschaut hatte, weil ich mich wohl irgendwie selbst gehasst habe :'D).
Bei Gift finde ich es weit aus vertretbarer als einen Pisser in einen Anime reinzusetzen, der sich wie ein 4-Jähriger benimmt und dementsprechend nie was checkt. Ich hasse diese nichtssagenden Charaktere ohne ernstzunehmende Persönlichkeitsentwicklung, oder einer Basis, auf der der Charakter aufbauen kann. Bitte verurteilt mich dafür, wenn ihr solche Hauptcharaktere mögt – ich bin sehr gespannt auf die Resonanz. *hüstel* x'D



Anfang

Der Anime ist zwar am Anfang trotzdem noch schwer zu ertragen, aber es wurden bewusst maßlos, wirklich maßlos, über alle Maße hinausgehende Übertreibungen genutzt, hatte ich das Gefühl. Weil er so überzogen war mit den ganzen gefährlichen Waffen und Widersprüchlichkeit bei diesen Mädchen(das, was sie an Männern verurteilen, tun sie selbst). Irgendwie hatte ich alles mit einem halb zwinkernden Auge betrachtet, weil wegen Held(auf den ich später noch eingehen werde).
Jedenfalls ist es für einen Mann wie mich(einen sehr femininen Mann eigentlich – aber auch mein Feminismus hat seine Grenzen) anstrengend genug, für so einen Anime Interesse zu entwickeln. Der erste Kampf war jetzt auch nicht so spannend, auch wenn er nicht schlecht war – aber was das für den Rest der Serie heißt, würde noch fatal werden, musste ich im Endeffekt feststellen.


Animation/Zeichenstil

Also – der Anime ist von 2017... Aber der Zeichenstil ist irgendwie, jedenfalls im Vergleich zu anderen neueren Animes(wie zum Beispiel Mirai Nikki[2011]) irgendwie „veraltet“... Farblich gibt der Anime leider auch nicht viel her, jedenfalls vom Kontrast her, was dazu führt, dass die Dinge und auch die Menschen eher etwas öde aussehen.

Bewegungsabläufe werden sparsam animiert – dafür wird nicht mit den Standbildern gegeizt. Diese „Actionszenen“ sind an Lächerlichkeit nicht zu übertreffen! Die Animation beschränkt sich beim Protagonisten auf 2-4 Bewegungen, die zwar an sich ganz ansprechend dargestellt wurden, aber den Finisher-Move habe ich normalerweise spektakulärer im Kopf.

Auf das Charakterdesign brauche ich nicht weiter einzugehen – er ist einfach standard. Alles wirkt wie ein Anime von 2005 - aber selbst zu dieser Zeit gab es massiv bessere Sachen(wie zum Beispiel Elfenlied). Low budget Produktion? Naja, von den Machern von dem gehypten Anime „No Game No Life“ kann man immerhin ein wenig mehr erwarten, oder? Da das Setting sich auf eine Schule beschränkt(und wahrscheinlich einigen Ausnahmen), stechen Hintergründe gar nicht heraus und gehen eher unter in diesem Machwerk. Allgemein ist alles sehr schlecht animiert und macht mich für eine ACTIONKomödie unzufrieden. Hier kann der Anime nicht punkten.


Story

Der Protagonist befindet sich in einer Art machiavellistischen Welt inmitten von Japan. Selbst die männlichen Schüler unterwerfen sich und sogar ein Lehrer entschließt sich, sich VOLLKOMMEN zu unterwerfen(er wird beispielsweise gekreuzigt!). Ich frage mich, welcher Mangaka sich dazu entschließt, so eine lächerliche Story zu entwerfen... Aber naja, wie auch immer. Jeder von den Five Swords hatte echte und tödliche Waffen und scheint einen Schützling aus einer sehr jungen Klasse zu haben und dieser wird trainiert mit Waffen, um Männer genau so zu züchtigen, wie die Five Swords... OOOOKKKAAAAY???

Von mir aus. Man(n) muss das eher mit Humor sehen, glaube ich... Ist aber trotzdem bisschen schwierig bei der ganzen Unterdrückung. Zwar versucht man hier einige Dinge, jedoch erkenne ich viele Szenen aus anderen Animes – Comedyelemente sind leider nicht so gut umgesetzt worden bzw. wurden schon sehr oft in anderen Animes sehr viel besser umgesetzt. Der Held war der einzige, der mich immerhin zum Schmunzeln, Kichern, oder Lachen gebracht hat – aber alles andere ist mehr oder minder fad und eher „gewollt aber nicht gekonnt“ gewesen.

Abgesehen davon muss man auch sagen, dass mir die Stimmen einiger Charaktere auf die Nerven gingen und man ihnen auch gar nicht so wirklich zuhören möchte, da der Humor leider nicht nur sehr kindisch, sondern einfach nicht mehr lustig ist, nach dem tausendsten Male. Immerhin haben sie und insbesondere der Held es geschafft in Punkto Übertreibungen einige witzige Momente herauszukitzeln(besonders mit den Waffen).

Da die Zielgruppe weiblich und jung ist, benehmen sich auch die meisten Schülerinnen entsprechend und machen aus jedem Moment mit dem Protagonisten einen sogenannten „peinlichen“ Moment. Das Wort fällt mir einfach zu oft. Zwar verstehe ich diese jugendlichen Mädchen... Aber ich finde das im Nachhinein, also nach dem ich meine Adoleszenz überschritten habe, dass das irgendwie nervt und auch keine romantischen oder erotischen Gefühle in mir auslöst.

Nun, wir wollen mal fair bleiben und den Anime so bewerten, für was es sich selbst hält – eine Actionkomödie. Aber da der Anime in beiden Punkten beinahe vollständig versagt hat und auch anderweitig nicht zu gebrauchen ist, empfinde ich die Story und das Setting an sich bzw. das Anschauen vollkommen zeitverschwenderisch und sinnlos. Gerade, weil die Action nicht wie Action aussieht und immer das gleiche Ende hevorzieht.


Charaktere

Bezüglich des Harems werde ich nicht groß auf die Mädchen eingehen, da alle aus der Stereotyphölle entsprungen sind. Diese benehmen sich leider wie pubertäre kleine Mädchen, die fast alle so gesehen schüchtern sind und leider auch keine Substanz besitzen. Auch kann man den Charakter eines Mädchens teilweise an der Frisur erkennen(zum Beispiel die mit den „schönen“ blonden Locken, eingebildet, arrogant und streitsüchtig). Des Weiteren haben einige der Mädchen einige Eigenarten bezüglich der Sprache. Es gibt zum Beispiel eine, die immer „tödlichst“ sagt. Keine Ahnung, was das soll, aber gut. Schlecht finde ich es nicht. Ich finde es unter anderem etwas störend, dass der Harem nicht im Einklang ist – das Rumgeschreie und Rumgestreite ist halt echt nicht sonderlich angenehm, oder spannend ,oder unterhaltsam, oder bereichernd, oder in sonst einer Hinsicht positiv.

Der Protagonist ist anscheinend die einzige männliche Person mit einem Rückgrat. So macht er sich über alles lustig, was ihm passiert – würde ich wahrscheinlich auch. Jedenfalls besitzt er Stärken, wenn auch nicht unbedingt sehr ausgefallen – aber gewinnen tut er immer, was ich als positiv empfinde(einer muss ja diesem verrückten System Einhalt gebieten). Nur ist es auch etwas eintönig, wenn man den Ausgang jeder Folge kennt. Der einzige Nebencharakter, der eigentlich ziemlich lustig und sympathisch ist, ist der Bär(traurige Tatsache). x'D


Musik

Musikalisch ist er eigentlich gar nicht so schlecht – viele epische Stücke sind vorhanden. Leider sind die Szenen nicht so gut umgesetzt worden, damit diese Finesse zu Geltung kommt. Schade Marmelade.


Resümee

Vor einigen Jahren hatte ich mich dazu entschieden, mir Trash Animes reinzuziehen und zu rezensieren, um Übung mit dem Schreiben zu bekommen. In diesem Fall war es der Protagonist, der mich dieses Mal davon abhielt, den Anime vollständig zu verwerfen. Eigentlich hatte ich keine Lust mehr auf romantische Komödien, da die meisten einfach schlecht waren(zum Beispiel Steel Angel Kurumi). Leider ist Armed Girl's Machiavellism keine Ausnahme.
Ich musste feststellen, dass der „Protagonist keine große Rolle gespielt hat und kaum Sprechzeit bekommen hat, sondern nur die Mädchen abhandelt, welche eigentlich fast nur am reden sind mit ihren piepsigen und nervtötenden Stimmen - und was weiß ich, wohin der Anime letztendlich hin möchte.

Dieser Anime hier ist einfach nur eine langweilige Actionkomödie ohne nennenswerte Qualitäten.

Optisch gleicht er den Animes im letzten Jahrzehnt(Diashow mit tausenden Standbildern),

Charaktere sind teilweise 1:1 übernommen worden(null Substanz),

die Story ist sehr widersprüchlich und nicht sonderlich witzig

und die Actionszenen müssen sich schämen, so genannt zu werden.


Jedenfalls konnte ich nach 2 weiteren Folgen einfach nicht mehr weiter – und entschied mich lieber für die Alternative, Code Geass zu rewatchen.

Tut euch den Anime nicht an, es gibt bessere, sogar viel bessere.


Am Boden zerstört durch Langeweile

BigBoss

Stand: Abgebrochen (5)

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Mirai Nikki
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Mirai Nikki



Einleitung:

Nun... Ich hab ewig keinen Kommentar geschrieben. Dieser Titel war schon lange in meiner Liste und nach meinem Wissen gab es einen krassen Hype um den Anime. Da ich psychologische Dramen sehr schätze, war das der perfekte Einstieg nach dem Jahr Abstinenz.

Interessantes Setting. Ich habe mir vorgenommen, den Realismus aus dem Kommentar zu nehmen, da das in diesem Anime wohl eher kaum der Fall ist. Wobei auch ich beim Rausnehmen doch einige Dinge als „VIEL zu abnormal krank“ bezeichnen muss und deswegen diesen nicht raus nehmen möchte. Es ist schwierig, wenn zum Beispiel 6-Jährige Kinder, aus welchen Gründen auch immer im kultivierten Japan zu Mördern, oder wenn Jugendliche zu Vergewaltigern werden – da das einfach über jede Grenzen hinaus geht.

Das ist wohl der Grund, warum Mirai Nikki so polarisiert – gerade, weil es sich um Schüler handelt, gerade, weil die Zielgruppe insgeheim(oder vllt. wissentlich?) die Jugend ist. Der Mix aus Brutalität und dem fehlenden Realismus bzw. maßlose Übertreibung sind nur das i-Tüpfelchen, denn im Prinzip handelt der Anime von einer mehr als gestörten Beziehung und geben den Anlass, diesen Anime rein interessehalber zu schauen. Yandere-Charaktere verstören mich persönlich ziemlich extrem – besonders, da es sich in dem Fall um Kinder handelt.



Anfang:

Der Anime weiß, wie Spannung aufgebaut wird. So schaut man sich die erste Folge an und möchte direkt darauf hin die zweite Folge sehen. Und wenn man die zweite Folge gesehen hat, will man direkt darauf hin die dritte Folge sehen. So sollte jeder Anime sein.

Jedenfalls wird die Handlung, egal wie sehr sie an den Haaren herbei gezogen ist, sehr spannend präsentiert. Sicher fällt einem die übermäßige Gewaltdarstellung bzw. Blutfontänen auf, aber diese scheinen sehr stimmig für die Handlung zu sein – ohne den Splatter Aspekt wäre der Anime wohl nur halb so interessant für die Jugendlichen.


Animation/Zeichenstil

Die grafische Darbietung gefällt mir außerordentlich gut. Natürlich sind hier und da mal Standbilder zu entdecken – auch ohne darauf zu achten – aber im Großen und Ganzen ergänzt sich der farbliche Kontrast und die Animationsqualität relativ gut - da Mirai Nikki schön aussieht, gleicht dieses Merkmal dieses kleinere Manko aus.

Der Zeichenstil ist eigentlich ziemlich nett. Es ist ein Anime der neueren Generation – heißt, es sind sauberere Rundungen und Kanten gegeben. Vom Charakterdesign darf man nicht zu viel erwarten, denn es gibt keine wirklichen Innovationen. Die Actionszenen erweisen sich aufgrund der vielen Kulissen als sehr abwechslungsreich: Eine Mittelschule in der Stadt, ein stillgelegtes Hotel in den Bergen, ein Krankenhaus und so weiter.


Story:

Wenn Beziehungen einen plötzlichen Anfang nehmen, ohne Erklärungen, fällt es mir nicht leicht, Dinge wie diese Psycho-Frau ernst zu nehmen... Wann wird erklärt? Soweit ich weiß – wird ein Versuch gestartet – aber es ist wahrlich nicht glaubwürdig. Das ist eine große Schwäche. Sicher hält Yuno zu dem Lappen, der der Held ist, aber mir fehlt dafür leider die Erklärung, denn das, was hier als der Beweis der unsterblichen und krankhaften Liebe genutzt wird, ist einfach LÄCHERLICH.

Im Prinzip gab es in jeder zweiten Folge einen fetten Grund für eine Facepalm Eskalation. Unter anderem werden einige Bündnisse geschlossen, die in den nächsten Folgen meist jedoch zerbrechen, da der Protagonist ein Kind ist und jedem Charakter glaubt. Ansonsten ist die Story, trotz der sehr häufigen Logikfehler, unterhaltsam.

Zum Beispiel, wenn ein Tagebuch sich inhaltlich verändert, wird ein Soundeffekt abgespielt, der das Ganze besonders in heiklen Situationen interessanter und spannender macht und eigentlich ziemlich innovativ ist. Allgemein ist die Story eigentlich ziemlich cool – bei der Umsetzung hat man sehr oft übertrieben, aber eigentlich ist das Setting sehr erfrischend.

Es bessert sich gegen Ende und ein Plot Twist nach dem anderen jagt durch die Spähren dieser abnormalen Welt. Auch wird alles andere aufgeklärt und aufgelöst und macht mich sehr viel zufriedener, als in der ersten Hälfte des Anime. Die Auflösung war nicht so offensichtlich - ich mache mir über sowas meist gar keine Gedanken, denn dann ist die Überraschung doppelt so krass - und DAS WAR SIE AUCH. Es haben sich mit der Zeit so viele unbeantwortete Fragen gestellt und eigentlich wurde das Ende durch diesen progressiven Aufbau echt spektakulär.


Charaktere:

Der Anime besteht aus dem typische Versager-Held und der nicht so typischen psychisch labilen und wahnsinnige Heldin – sowie Nebencharaktere bzw. „Menschen“, welche jedoch einfach irgendwie nicht so menschlich wirken. Die Charaktere schockieren, einerseits mit ihren Schicksalen(teilweise vollkommen übertrieben unrealistisch), andererseits mit einer abnormalen Skrupellosigkeit, die teilweise von Kindern(!) gelebt wird. Da Yuki ein Kind ist, also ziemlich naiv, glaubt er an jedes Bündnis, egal, wie viele zerbrechen.

Leider Gottes zählt er zu den Jugendlichen, die nicht glaubwürdig sind. Es ist schwierig, dass er mit Menschen so einfach kann, obwohl er sich immer von anderen Menschen isoliert hatte.

Jedenfalls findet bei ihm tatsächlich ab etwa der Mitte des Anime eine Persönlichkeitsentwicklung statt, die ich lange ersehnt hatte.

Nun, seine Entwicklung hat mir am Ende dann doch Freudentränen bereitet und den Anime ein wenig cooler gemacht. Wahrscheinlich ist der Anime gezielt so aufgebaut worden - aber das macht die Sache an sich nicht besser.

Bei Yuno kann man irgendwie keinerlei Entwicklung feststellen. Außerdem ist mir das Mädchen für 14 Jahre etwas zu krank. Irgendwie fühlt es sich aber doch gut an, wie extrem loyal das Mädchen ist(auch wenn das offensichtlich unbegründet ist).

ABER.. Ich muss auch sagen, dass einige Charaktere gut umgesetzt wurden. Besonders fiel mir Minene URYUU auf.
Sie hat noch einige menschliche Komponenten und entwickelt sich sehr häufig positiv.


Musik:

Opening ist ziemlich cooler Shit, da dieses auf englisch ist. Das Ending hat keine Beachtung bekommen. Ansonsten fiel mir das Geräusch auf, wenn ein Tagebucheintrag sich ändert – denn das gibt dem Anime eine gewisse innovative Würze. Sonstiges untermalt den Anime sehr gut.


Resümee:

Ich will jetzt mal nicht so große Töne spucken... Aber einige Dinge sind tatsächlich nicht so einfach nachzuvollziehen. Sicher wollen sie im Großen und Ganzen Gott werden – jedoch ist es nicht wirklich glaubwürdig, da sich viele Logikfehler in ihren Wesenszügen aufzeigen. Trotz eines kultivierten Japans wird mit Mord umgegangen wie ein Mittel zum Zweck – beinahe ohne Konsequenzen – nur mal so gefragt: Warum sind alle Tagebuchbesitzer potenzielle Mörder? Entweder ist dieser Herrscher, mit dem der Protagonist Kontakt pflegt, ein ziemlich böses Wesen – oder man hat bewusst übertrieben. Irgendwie klar.

Bündnisse werden eingegangen – aber Loyalität ist nur ein Wort mit neun Buchstaben (außer vllt. bei den zwei Protagonisten). Das überzeugt leider nicht, da mir persönlich die Menschlichkeit fehlt. Und genauso fehlt die signifikante Persönlichkeitsentwicklung bei fast allen Charakteren.

Yuki verändert sich zwar vom absoluten Lappen und Nichtsnutz in eine Richtung, die mir sehr zusagt - doch leider war das etwas zu spät, denn das hat mich mindestens ein Dutzend Folgen gequält. Ich hatte auch ein paar Tage echt kein Interesse mehr an dem Anime - doch durch einen Impuls wagte ich mich an den zweiten Teil der Serie - und ich wurde nicht enttäuscht.

Yuno bleibt immer die gleiche geistig gestörte Tussi. Und eines kann man immer sagen: "Vertraue niemandem Yuki, weil alle Menschen böse sind". So begleitet man Yuki wirklich durch fast jede Folge. Alleine, wenn ich mir vorstelle, was mit seinem Vater war(wobei das irgendwo doch ein wenig glaubwürdiger ist, als manch anderer Dreck von diesem Anime).

Nur, ich muss auch sagen, Mirai Nikki hat mich eine gewisse Zeit sehr gefesselt – dieses Gefühl hatte ich schon ewig nicht mehr. Auch wenn die Charaktere alle ziemlich behindert und bösartig sind, hat mich der Anime optisch immer angesprochen(auch wenn Gewaltszenen teilweise „übersprungen“ wurden).

Des Weiteren wurde auch oft der Wahnsinn in den Menschen sehr gut dargestellt. Das mit der Glaubwürdigkeit ist zwar ein Problem, aber wenn man es schafft, seinen gesunden Menschenverstand auszuschalten und sein Gehirn auf Leerlauf zu stellen, kann man tatsächlich sehr gut unterhalten werden.

Eine Empfehlung wird man jedoch nicht von mir lesen, da ich den Anime als zu überzogen und unmenschlich empfinde - wobei - warum sollte das schlecht sein? Gerade diese Art von Anime hatte ich in meiner Jugend doch über alles geliebt, wenn ich zum Beispiel an Neon Genesis Evangelium denke, dann ist das doch eigentlich ziemlich ansprechend.

Im Endeffekt sind viele Folgen eine Schmach für meinen Geist gewesen, besonders, da ich auf die ganz besonders starken und überlegenen Protagonisten stehe - in der Hinsicht ist das Ende übrigens aber doch extrem genial.

Für mich war das doch ein sehr guter Einstieg nach langer Zeit,
denn ich habe Lust auf mehr bekommen :'D


Wieder da, in voller Blüte

BigBoss

Stand: Geschaut

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Gyakkyou Burai Kaiji 2: Hakairoku Hen Stand: Geschaut Kommentarseite




Ookami Shoujo to Kuro Ouji
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Ookami Shoujo to Kuro Ouji

Einleitung:

Eine Empfehlung einer Internetbekantschaft. Ich hatte lange keinen Kommentar geschrieben, aufgrund von persönlichen Problemen. Shoujo ist ja eher ungern gesehen von mir, aber ich wollte dem Anime eine Chance geben, trotz der negativen Resonanz, wenn man die objektiven Kritiken liest. Natürlich wird dieser Anime von der Zielgruppe in den Himmel gelobt, aber das ist ja normal. Wer Itazura na Kiss gemocht hat, wird hier nicht enttäuscht werden, denn es sind wohl beinahe die gleichen Charaktere, nur fand ich beim genannten Anime noch einen großen Teil sehr unterhaltsam und rührend, während es in diesem Anime hier nur um Manipulation geht - was in einem anderen Kontext auch interessant wäre, jedoch handelt es sich eindeutig um einen Shoujo und ich sehe das als nichts Anderes an.


Spoiler!
Anfang:

Direkt zu Anfang wird der Protagonist als „der Unwiderstehliche“ präsentiert. Dabei verging nicht mal eine Minute. Dann kommt das Opening, was ich nicht mal so schlecht finde, jedenfalls vom Hörgenuss her. Inhaltlich passt dieses wie Arsch auf Eimer zu einem x-beliebigen Anime in dem Genre. Was ich aber dabei interessant bzw. denkwürdig finde, ist, dass sich die Protagonistin sich mit einem Hund vergleicht, der alles für ihr Herrchen, dem Protagonisten, macht - ob das „Liebe“ ist? Danach folgt ein typischer Anfang eines Animes, die Protagonistin unterhält sich derweil mit wahrscheinlich ihrer besten Freundin darüber, ob und wie sie Freunde im neuen Schuljahr gewinnt. Mir scheint, dass die Protagonistin ein tollpatschiger und naiver Gutmensch ist. Sie ist übrigens auch eine Außenseiterin. Solche Charaktere „glänzen“ mit Dummheit, was vielen Leuten gefällt, mir jedoch nicht. Daraufhin zeigen sich einige Nebencharaktere, die mir aufgrund ihrer übertrieben arroganten Art auf die Nerven gingen. Ich kenne solche Charaktere gut, sie sollen auf die Nerven gehen, denn das wird noch konfliktgebend sein, denke ich. Jedenfalls war das bisher immer so. Bis hierhin reicht das erstmal.


Animation/Zeichenstil

Ein purer Shoujo-Anime der neuen Generation. Vom allgemeinen Zeichenstil, bis hin zum Charakterdesign. Animation ist mittelmäßig, hält sich dennoch im Rahmen. Charakterdesign ist zwar extrem typisch, aber alle tragen normale Haarfarben, was man auch nicht immer zu sehen bekommt. Hintergründe sind auch noch passabel, auch wenn sie eben doch schon sehr, sehr, seeeeehr oft genutzt wurden. Farben sind sehr weich, was sich aber ganz leicht durch die Zielgruppe erklären lässt. Sicherlich ist diese Art von Kritik nicht sonderlich tiefgreifend, aber ich bin nicht so bewandert in dem Genre, kann deswegen keine Vergleiche ziehen. Ich persönlich empfinde das allgemeine Zuschauererlebnis als ausreichend befriedigt, auch wenn man von dem Anime mehr erwarten könnte, da er Ende 2014 erschienen ist. Das Geglitzer ist mir dagegen jedoch nie unangenehm aufgefallen.


Story:

Meine Erwartungen habe ich runtergeschraubt. Ich habe jegliche Spannungskurve, die ich haben könnte, kalkuliert und den Anime angefangen. Dass der Anfang mich dennoch auf einen noch tieferen Boden der Tatsachen ziehen würde, kam unerwartet. 100% Slice of Life(beinhaltet Schule und Liebesleben) und Shoujo. Natürlich habe ich nichts Neues erwartet, sicherlich kann man keine Innovationen vom Genre Romance erwarten – aber irgendwie ist es trotzdem ernüchternd. Was meine Vorstellungen umgeworfen hatte, war das Wort „Heiß“, was ich so gar nicht in einem Shoujo erwartet hatte. Ob Schulmädchen in der Schule durchgehend so reden? Mich braucht man nicht zu fragen – ich will es mir nicht einmal vorstellen (x'D).

Jedenfalls ist das eine so billige Nachmache von einem, wie schon einmal erwähnt, x-beliebigen Anime der Vergangenheit. Es wird im Verlauf klar, warum sie sich im Opening mit einem Hund verglichen hatte, was die Sache dennoch nicht besser macht als sie ist. Andererseits gibt es natürlich auch schöne Momente, zahlreich sind sie, wenn auch nicht innovativ, aber ist im Verhältnis besser, wenn man das mit einem sehr guten Ende vergleicht, davor jedoch 100% fillerartiger Slice of Life geboten wird. Ich hatte in der zweiten Folge einen leichten Lachanfall durch eine Parodie des tollpatschigen Mädchens - das war jedoch der einzige Lacher im gesamten Anime.
Es ist eben nicht so interessant, wenn man Erika dabei zuschauen muss, wie sie sich einredet, keine Gefühle für Kyouya zu empfinden, denn, seien wir mal ehrlich, wie oft kommt das in Animes vor?

Richtig, es ist in fast jedem Anime so, nicht nur Shoujos, wobei es in romantischen Komödien wohl beinahe ein Stilmittel geworden ist. Relativ schnell wird klar, dass sie sich doch dazu bekennt und es auch ausspricht.
Der Protagonist ist natürlich der übelste Player und spielt ein Spielchen mit ihr - er spricht das sogar aus.
Der restliche Verlauf der Story ist ab da sehr berechenbar. Diese Lügen nehmen mir persönlich zu viel Folgen, unnötige Folgen, denn bis zu Folge 7 handelt quasi jede Folge davon, die zwei Nebencharaktere zu überzeugen, dass Erika tatsächlich diesen einen Freund hat, was die Story an sich wertlos erscheinen lässt, denn es langweilt nach guten 5 Folgen schon ziemlich.
Man kann manchmal nicht sagen, ob die Story sich tatsächlich entwickelt, oder ob Erika nur verarscht wird. Wenn man dann einen Moment hat, wo man sich denkt, "Boah, jetzt entwickelt es sich weiter!", dann ist das wie bei Pickachu, es hat Ansätze, aber egal wie kurz davor es ist, es wird sich nie weiterentwickeln,
denn das würde den Verlauf der Serie zu gravierend verändern.
Natürlich gibt es Ausschweifer, nur bleibt es in der ersten Hälfte ziemlich eintönig. Etwa ab der 7. Folge beginnt ein Fortschritt in der Story, was ich gar nicht mehr erhofft hatte - zwar eine positive Entwicklung, aber es verändert sich da trotz allem nicht so viel. Das Verhalten der Nebencharaktere ist zu stereotypisch, allgemein einfach nur viel zu typischer Verlauf. Dabei wird nicht mal ein gutes Ende geboten.
Solch eine Story ist, auch wenn der Versuch niedlich war, purer Mainstream.[/B]

Charaktere:

Kälte durchströmt den Anime, wenn die Protagonistin versucht, Anschluss zu finden. Was ich wahrlich makaber finde, ist, dass solche Lügengeschichten in Shoujos immer mit Cliquen oder „Traummännern“ zusammenhängen. Während Erika mit Dummheit bzw. Naivität besticht, ist Kyouya ein typischer Anime Player. Er verkehrt mit vielen Frauen, jedoch findet er nicht „die Eine“ – bis auf diese eine unscheinbare kleine Schreckschraube. Gerade so ein Charakter, der so geläufig ist, aber wer bin ich schon, dass ich das in Frage stelle? Ich konnte zu Anfang mit Kyouya smpathisieren. Vielleicht ist es ja auch die Tatsache, dass er Gewalt hasst, womit ich d'accord bin. Im späteren Verlauf konnte ich die Kritik an den Charakter nachvollziehen und teilen, den er hat extrem unsensibel, eifersüchtig und kindisch auf manche Sachen von Erika reagiert, womit der Charakter einfach an Sympathie verliert bzw. innerhalb der ersten 6 Folgen zu einem vollkommenen Unsympathieträger wird, da er glaubt, er dürfe sich alles erlauben, weil er gut aussieht und mal irgendeinen Scheiß erlebt hatte, den ich als lächerlich identifiziere, wenn ich an Menschen aus anderen Animes denke. Erika reagiert daraufhin, aufgrund ihrer Naivität, enorm emotional, weint jede Folge, weil sie jeder irgendwie fertig macht, hatte ich das Gefühl. Einerseits wird sie bis zum geht nicht mehr von Kyoya manipuliert, andererseits wird sie von diesen Nebencharakteren gemobbt - sie gehört irgendwie dazu, aber nur, weil sie dieses und jenes erfindet. Jeder kennt das, wenn man wo dazu gehören will und deswegen "Ich tue das auch!" ruft. Zwar habe ich das schon öfter gesehen, aber die Umsetzung ist nicht die schlechteste, denn es wird getuschelt und überlegt, ob dieses oder jenes tatsächlich wahr sein kann, wo dann auch ein Fazit gezogen wird. Das sieht man nicht immer. Dann gibt es noch die Nebencharaktere. Diese kann man in einem Satz treffend beschreiben: „Jeder Charakter ist gegen die Protagonistin, denn sie ist naiv wie ein 5-Jähriges Kind.“ Wie die Menschen Erika verarschen und runtermachen, ist selbst für Animeverhältnisse unglaublich, egal ob nun gewollt oder nicht. Shoujos haben immer so eine Art Boshaftigkeit, die ich in Shounen nie gesehen hatte. Die Charaktere sind im Hinblick auf die Tiefe einfach nicht der Rede Wert. Letzten Endes hat sich bei mir sogar Mitleid für Erika gezeigt, was eigentlich nur ganz selten vorkommt. Die Entwicklung des Casts ist derweil einfach so marginal, dass man mit dem Mikroskop arbeiten muss. Jenes sagt die Protagonistin sogar selbst noch.


Musik:

Musikalisch ist der Anime auf ein normales Shoujo getrimmt, jedenfalls in traurigen Momenten. Das Opening ist im Verhältnis aber echt gut, jedenfalls hört es sich besser an als die tausendfach benutzten Karaokesongs. Das Ending erinnert im Vergleich schon eher an Karaokemusik, denn während ich das Opening schon öfter laufen ließ, hatte ich das Ending noch nie länger als 10 Sekunden angehört/angesehen. Sonstige Musik ist eigentlich ziemlich beschissen. Während den Slice-of-Life-Szenen kommt eine Trompete zum Vorschein, die mir alles persönlich einfach nur zu lächerlich macht. Die Comedy wird dadurch gar nicht unterstützt - sie macht die Serie einfach nur kindischer. Paah.


Resümee:

Der Storyverlauf ist einfach nur so wie in jedem anderen Anime des Genre auch. Erst beginnt die Folge mit einem ausschlaggebenden Event. Doch, um die Folgen mehr zu würzen, nimmt man ein klassisches Konfliktthema wie zum Beispiel eine Lügengeschichte. Dann muss sie also beweisen, dass sie mit Kyouya zusammen ist. Sie versucht es, Kyouya erlaubt sich wieder was, Erika rastet aus und rennt weg, will Schluss machen und abschließen, Kyouya kommt zu ihr und manipuliert sie in die andere Richtung. Das passiert Folge für Folge, immer wieder und immer wieder. Das erinnert ein wenig an "Nana" Dieser Shoujo Anime ist nicht so unterhaltsam gewesen, dass ich mir Tabs der nächsten Folge offen gelassen hatte, damit ich direkt weitergucken konnte, aber er ist ganz erträglich gewesen. Für „Zwischendurch“ vielleicht, aber wer dem Anime, so wie ich, eine Chance geben möchte, dessen Hoffnungen werden in den Boden gerammt. Die Story ist da wohl das größte Manko, das der Anime zu bieten hat. Ich will natürlich noch anmerken, dass die Konflikte, die gegeben wurden, mit einer ziemlich guten Umsetzung glänzen, wenn auch sehr emotional - aber keine Frage, das kann man in einem Shoujo erwarten. Dass solche Beziehungen, die mit einer Lüge beginnen, nicht so einfach sind, wurde hier hevorragend präsentiert. Mein Fehler darin war, wie ich eigentlich schon im Vorfeld wusste, dass ich das falsche Genre ausgesucht hatte.Ich rate den Anime männlichen Zuschauern generell ab, auch wenn er nicht kitschig ist, es ist einfach nur ein Anime für Frauen, durch und durch. Mit hohen Anprüchen ist man hier verloren. Versucht man jedoch, mit keinerlei Ansprüche zu konsumieren, unterhält er relativ durchschnittlich, was schon ein großer Erfolg ist.


erwachsen und männlich

BigBoss

Stand: Geschaut

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Giant Killing Stand: Am Schauen (2) Kommentarseite

Dragon Crisis! Stand: Geschaut Kommentarseite

K-On! Stand: Am Schauen (1) Kommentarseite




Holy Knight
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Holy Knight

Einleitung:

Ein sehr spontaner Anime, gesehen bei dem letzten Kommentars einer Bekanntschaft. Angeblich soll er zu kurz sein und es fehlt eine zweite Staffel oder eine Fortsetzung. Wie auch immer...

Spoiler!

Anfang:

Mir fiel gleich auf: Schöne Hintergründe. Daraufhin ein Elfenlied Lucy/Nyu Abklatsch. Naja, klappt aber trotzdem. Dann ein komischer Abschied zwischen Mutter Lucy und Tochter Nyu. Sehr kurios umgesetzt. Musikalisch fängt das Werk die Stimmung gut auf und verwandelt jede Szene in ein Feuerwerk der Gefühle. Der Vater hat eine sehr emotionale Trennung mit Tochter Nyu hinter sich gebracht. Daraufhin kommt eine Szene, welche typisch ist. „Nur du kannst uns noch retten, um der Familie Willen.“, bei der sich die restliche Familie für die eine Tocher aufopfert. Der Verlauf der Geschichte ist ab da ziemlich durchschaubar gewesen. Reicht bis hier hin.


Animation/Zeichenstil:

Schöne Designs, schöne Farben, sehr schöne Hintergründe. Animation ist auch sehr gut, schön flüssig, kein Recycling. Das Charakterdesign sieht zwar ganz ansehnlich aus, ist aber schon oft genutzt worden. Trotzdem gibt es kaum was aus der optischen Sicht zu bemängeln, es ist wirklich überdurchschnittlich gut. In manchen Actionszenen lässt die Animation zu wünschen zu übrig, aber das lässt sich verschmerzen, da die Actionszenen sowieso unnütz wirken. Manche sind echt eklig.


Story:

Das mit dem letzten Familienmitglied ist nicht gerade neu, auch die Umsetzung ist typisch. Dann strebt sie das Erbe ihrer Familie an, was jetzt auch keine Überraschung sein sollte. Manchmal trägt die Protagonistin ein Kleid, was dem Design von Shingetsutan Tsukihime ähnelt. Dass dann eine schulpubertäre Normalo das steuer übernimmt, war zu traurig. Die eine Story scheint gar nicht mit seiner zu verknüpft zu sein. Er ist echt ein Mainstreamboy pur. #Sheeeesh. Sonst passiert in der ersten Folge nichts. Die Eine muss unbedingt mit dem Anderen ficken. Alter, wie neu der Scheiß ist, ist gar nicht messbar.
Ich dachte zwischendurch, dass es sich um einen Hentai handelt, doch ging es nicht so weit. Bei der zweiten Folge kommt Erkenntnis zur Geltung. Die Witze sind ziemlich kindisch und entsprechen nicht meinem Niveau(ohh, wie dekadent :D). Aber wahrlich, kein lustiger Humor für etwas ältere. Ganz egal, wie weit die Geschichte abdriftet, es bleibt immer noch Schuldrama pur.
Achja, übrigens auch ziemlich gefährlichen Waffen. Das wird aber eher dürftig präsentiert.
Aus der Wortwahl heraus ist sexuell anrüchig bis hentaiähnlich getroffen. Die Szenen an sich sind ziemlich interessant. Das Ende lässt eine Fortsetzung erhoffen, die es leider nicht geben wird. Es ist sehr unzufriedenstellend.


Charaktere:

Naja, es geht so. Die Charaktere sind ziemlich langweilig, folgen Schema F. Die Protagonistin wirkte etwas wie Juliet bei Romeo x Juliet. Naja, die Antagonisten sind dagegen viel aggressiver, wohnen auch alle um die Ecke. Der Protagonist ist um Längen langweiliger als der langweiligste Langweiler aus Boringhausen. Alle Nebencharaktere sind im ähnlichen Maße ziemlich voraussehbar. Plötzlich erscheint ein Vampir und saugt die Opfer beim Küssen aus. Sie kriegt immer viel Druck seitens ihrem Gewissen oder sonstigem. Aber trotzdem bleibt es bei Schuldmelodramatik.


Musik:

Es ist nur okay.


Resümee:

Das Werk hat mich selten mal unterhalten, höchstens wenn Titten zu sehen waren. Wahrlich, die Geschichte hat mich kaum interessiert, aber die Nippel waren echt schön zart geformt. Einfach langweilig, aus einer Erfahrung heraus, der Anime ist gelaufen, während ich schrieb, Pahh.


Big Boss

Stand: Geschaut

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Elfen Lied Stand: Geschaut Kommentarseite




Sora no Manimani
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Sora no Manimani

Einleitung:

Nach einer viermonatigen gezwungenen Abstinenz, wegen diversen wahrlich makaberen Ereignissen in meinem Leben, brauchte ich einen guten Comedy-Anime, der mir ein wenig von meiner Last nahm. Schnell wurde dieser in meiner alten Liste gefunden, mit viel Sarkasmus und Ironie ein Schmaus, so dachte ich jedenfalls bei der ersten Folge. Ich habe schon lange keinen guten Comedy-Anime mehr gesehen, gerade deswegen ist dieser Anime eben doch etwas wertvoller geworden als die anderen.


Anfang:

Das Opening verursacht, wie in jedem Mainstream-Anime, übelste Kopfschmerzen und deswegen durfte ich mir merken: Opening überspringen.
Wahrlich, Geschmackssache ist ja schön und gut, aber für 2009 ist mir das wirklich etwas ZU japanische Karaokemusik. Ich erwarte natürlich nicht viel, aber manche Dinge sollten wenigstens unterhaltsam sein, Lust auf den Anime machen und nicht gleich abschrecken. Wie ist das bloß in Japan, wenn die Menschen sowas auch noch in ihrer Freizeit hören? Alle auf Acid?
Angefangen wird so typisch wie immer. Jemand kommt zurück in eine alte Stadt, geht in seine alte Schule und trifft alte Bekannte. Solche Anfänge sind mir zwar langsam schon wirklich überdrüssig, aber durch die erste sarkastische Bemerkung erkannte ich, dass ich den Humor (streckenweise) teilen würde, was wirklich selten vorkommt. Die erste Folge ist solide und macht Lust auf mehr. Dass es sich dabei um eine nervige Protagonistin handeln könnte, war mir da noch relativ egal.


Animation/Zeichenstil:

Protagonist ist ein Brillenträger mit Langweilerfrisur. So, wie der Anime auf mich im Opening gewirkt hat, war ich eigentlich der festen Überzeugung, dass das nichts wird, jedoch sollte man sich davon wohl nicht täuschen lassen. Farben sind normal für Mainstream-Anime Verhältnisse im Jahre 2009, sind nicht sehr intensiv, auch nicht sonderlich knallig und Frisuren sind ziemlich linear gehalten. Akeno trägt ihre Uniform anders als andere, was ihr eine individuelle Note verleiht. Ihre Augen sind mir aufgefallen und gefallen mir auch ziemlich. Außerdem gibt es sogar noch andere Arten der Individualisierung. Beispielsweise gibt es auch einen blauen(irgendwie Violett wirkenden) Pullunder als Uniformersatz.
Slapstick ist unterdurchschnittlich und sieht auch in der Umsetzung miserabel aus. Teilweise wirken auch die Gags kopiert. Hierbei ist mehr Verlass auf die Dialoge(mehr dazu später). Manche Hintergründe sind wunderschön und erstaunen einen fast schon. Animation ist solide und ausreichend.


Story:

Abgesehen vom Anfang, der fast immer der selbe Scheiß ist, ist diese „Astronomie-Club“ Sache fast neu. Mit „fast“ meine ich, dass es wirklich viele Anime's gibt, die sich für den (Sternen-)Himmel interessieren. Nun, wirklich intensiv auf den Himmel wurde nicht eingegangen, dennoch war es noch in einigen Folgen das Thema, aber das ist nicht sonderlich wichtig gewesen, da dieser mich auch nicht ernsthaft interessiert.
Hauptsächlich ist jede Episode Alltagskram, der wirklich kaum was Interessantes bietet. Nur einzelne Momente sind hervorzuheben, welche durch Zweisamkeit und guten Dialogen ausgezeichnet sind. Wahrlich nicht neu, aber gehört auch nicht zum Standardrepertoire jedes Schulromanze Anime's. Dabei ist die Kulisse natürlich ausschlaggebend. Jedenfall in den ersten paar Folgen, das meine ich mit "Qualität konstant halten." Die ersten Beziehungen kommen mir sehr bekannt vor und sind von vorneherein klar. Der Protagonist liebt die eine elegante und kluge Schönheit im Club(oder hat Interesse), eine Andere(in dem Fall die Tsundere) liebt ihn auch und bemüht sich für eine Beziehung(oder einen Kuss) und die Heldin liebt ihn insgeheim auch, nimmt es möglicherweise erst einmal nicht war, wer aber am Ende ein Paar sein wird, steht schon fest. Bei solchen Dreiecksbeziehungen ist es eigentlich immer klar. Das ist langweilig. Ich kenne das Ende, nur die Zwischenhandlung ist das einzig Unterhaltsame. Vom Humor her würde ich sagen, dass viele „schmutzigen“ Witze darunter vorkommen, welche auch wieder fast immer für irgendwelche Missverständnisse sorgen, die ich aber fast alle kenne, denn ich habe sie schon einmal irgendwo gesehen. Genau so gibt es auch Folgen, in denen nichts passiert und zu Tode langweilt. Ich habe die dritte Folge quasi übersprungen, denn selbst der Höhepunkt der Folge war sooooo langweilig, dass ich davon Kopfschmerzen bekam. Nun ja, „eine Lernfolge, eine Strandfolge und...blablabla", wurde mir leider nicht erspart. Dabei wurden aber keine üblichen Stilmittel benutzt, denn
es wird wenigstens nicht vollkommen typisch umgesetzt
, was mir doch noch die Angst nahm, ich würde abbrechen.
Der Umschwung der Stimmung war glaube ich wohl das Überraschendste neben der Tsundere. Die Qualität ist dabei so enorm gestiegen, dass ich 2 Sterne hinzugefügt habe!


Charaktere:

Die beiden Helden bilden ein gegensätzliches Paar. Ich fange mal an. Der männliche Held der Geschichte ist der Langweiler schlechthin, jedenfalls vom Aussehen her. So hat er aber trotzdem noch einige nette schlagfertige Worte zu vermitteln. Nur will er eben auch dieses „langweilige Oberschulleben“ beibehalten, was nun wirklich der abgenutzteste Spruch ist, den so ein Charakter von sich geben kann. Ein Vergleich: Katsuragi Keima von Kami nomi zo Shiru Sekai. Sogar die Mutter und der Bruder(im genannten Anime war es eine Schwester)ähneln seiner Familie(denn er hat auch keinen Vater im Haushalt). Der einzige Unterschied ist, dass er die ganze Zeit Bücher liest, während der weit bessere Charakter Keima die ganze Zeit spielt.
Akeno ist aber aus diesem Muster nicht ausgenommen, denn auch sie ist aus der Stereotypenkiste gegriffen. Sie ist die anhängliche, liebevolle und naive Optimistin. Leider ist das nur zu typisch dargestellt, denn eigentlich würde sie mir gefallen, würde sie mich nicht langweilen. Nun zu den Nebencharakteren. Hime ist ein Name, der schon gänzlich erklärt, was für ein Charakter sie darstellen wollen. Eine Tsundere wie es im Buche steht. Ich würde gerne sagen, dass ich sowas schon lang nicht mehr gesehen habe, aber irgendwie stimmt das dann doch nicht. Aber die Tatsache, dass es so offensichtlich ist, ist schon neu. Schon ihre Stimme verrät einem, wie extrem egozentrisch dieser Nebencharakter ist. Man sieht es sogar am Aussehen(sie sehen meistens gleich bzw. gleich langweilig aus, ein Vergleich: Louise von Zero no Tsukaima). Selbst die Haltung und die Mimik beim ersten Erscheinen lässt darauf schließen, dass es sich dabei wieder nur um eine billige Kopie handelt. Ich mag Tsundere nur deswegen nicht, aus keinem anderen Grund sonst. Sie sind eigentlich fast immer gleich. ABER, dieser ist, trotz diesem Copy/Paste Verfahren, trotzdem etwas anders. Das ist wohl das überraschendste Ereignis, das in diesem Anime inne wohnt. Sie ist doch nicht ganz so standardisiert, wie es im ersten Moment scheint. Tatsächlich verliebt sie sich und sagt das auch unmittelbar, etwa die zweite Folge(was kein Spoiler ist), während sie das erste Mal in Erscheinung tritt. Ich glaube, ich habe noch nie gesehen, dass eine Tsundere solch eine Vergangenheit besaß, normalerweise haben sie gar keine (dargelegte) Vergangenheit, wie mir gerade auffällt. Dennoch, allgemein lässt sich sagen, dass alle Charaktere typisch reagieren, was dem Anime leider keinen überdurchschnittlichen Wert gibt.
Auch wenn es viele Stereotypen sind, ist die Umsetzung eine wärmegebende Innovation, denn auch wenn sich viele typisch benehmen, fühlt es sich gut an. Alle Nebenrollen haben ihren Platz und sind quantitätsmäßig sowie qualitätsmäßig hoch gestellt. Der Anime versucht nur die besten Charaktere darzustellen, mit mannigfaltigen pubertären Problemen, was mir persönlich zu konfliktgebend ist, denn ernsthafte Themen werden dabei nur übergangen oder schlecht behandelt.
(Mir gefällt Fuumie von allen Charakteren am Besten. Sie erinnert zwar an irgendeinen Charakter, aber da alle Charaktere emotionaler und empathischer sind, kommt sie am realistischsten rüber, sie kommt mir fast schon innovativ vor. Weil sie eigentlich die perfekte Partnerin für den Helden abgeben würde, macht es mich wütend, dass sie nur eine Nebenrolle bekommen hat.) Wie auch immer...


Musik:

Musik für heftige Otakus, nur Standard. Keine Ahnung, was man da noch sagen kann? Ich bekomme vom Sound einen Tinnitus? Wahrlich einfach zu standard, okay in emotionalen Momenten, schlecht in den heiteren Situationen, ich habe aber nichts anderes erwartet.
Aber warte mal! Ab der zweiten Hälfte des Animes verändert sich Stimmung streckenweise, was dem Anime und die Musik Bewertung erleichtert. Dabei gab es ein beschaulich ruhiges Glockenspiel.Einfach echt wundersam. Jedenfalls hätten sie das lieber früher einsetzen sollen.


Resümee:

Wie ihr sicher bemerkt habt, habe ich am Anfang erst große Erwartung in den Humor „gestopft“, doch wurde daraus am Ende eine größere Enttäuschung als es wahrlich ohne diese Erwartung gewesen wäre. Ich bin manchmal zu voreilig. Das Werk ist ziemlich pubertär, wobei das mich nicht überraschen sollte, da es zum Mainstream gehört. Es gibt sicher gute Mainstream-Anime's, aber der hier gehört nicht dazu. Sicher ist er solide, aber gleichzeitig schwankt die Qualität der Folgen extrem. Dass ich mal eine Folge überspringen würde, in einem normalen 12-Folgen Anime, hätte ich nicht gedacht. Ich fand es okay, die Filler in Naruto zu überspringen, aber das geht wahrlich zu weit. Hätte Sora no Manimani doch nur die Qualität konstant gehalten, wäre die Bewertung viel besser ausgefallen. Ich empfehle ihn für Mainstreamverrückte, denn Niveau kann man nur vereinzelt entdecken. Sicherlich ist der Stimmungwechsel wahrlich gekonnt umgesetzt, aber die erste Hälfte war wirklich kein Schmaus. Potenzial verschenkt.



Einfach nur ein denkender Mensch

BigBoss

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Nagasarete Airantou
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Nagasarete Airanto

Einleitung:

Wenn ein Comedy/Alltags-Anime NICHT lustig und auch nicht ernsthaft romantisch sein kann, hat dieser Anime NICHTS, weswegen man ihn sich anschauen sollte. Dieser Kommentar hier ist für Leute, die eine schöne Romanze oder erwachsenen Humor erwarten(denn diese 2 Dinge sind nicht vorhanden). So extrem infantil, dass es schon lustig sein sollte. Nur konnte ich nicht mal schmunzeln.


Spoiler!
Anfang:

Der Anfang war schon ziemlich lange her. Ich kann mich nur vage an einen Unfall erinnern, weswegen er auf einer Insel landet, von der er nicht weg kommt. Außerdem, wieso sind da nur Frauen? Ich glaube aber auch nicht, dass er logisch sein wollte, denn man wird in den folgenden Folgen den heftigsten Nonsens sehen, den ich in einer romantischen Komödie je gesehen habe. Wie auch immer...


Animation/Zeichenstil:

Der Anime ist von 2007 und anscheinend ein Anime, der für das pubertierende Volk gemacht wurde. Selbst wenn man das berücksichtigt, ist es optisch schlecht bis sehr schlecht. Die Farben sind sehr matt und haben keine Tiefe. Hintergründe sehen teilweise einfach miserabel aus und das Charakterdesign, ja, das ist nichts besonderes bzw. tausendmal da gewesen. Manche Charaktere sehen sogar echt hässlich aus.
Die Animation ist nicht die schlechteste, aber nicht mal wirklich solide. Sehr viele Standbilder, wo sich beispielsweise nur der Mund oder andere Dinge bewegen und die "Actionzsenen" sind teilweise vollkommen übersät mit Recycling. Oft wurde sich Animation einfach gespart, in dem man diese "übersprungen" hat. Beispiel: Eine der Frauen hat irgendeine Notiz gehabt und als sie diese geöffnet hat, ging sie fast von selbst auf(mit knapp 5 Bildern in 2 Sekunden, im Prinzip also eine Diashow). Es sieht aber nicht so schlimm aus, wenn man nicht so darauf achtet. Da die Farben sehr ausdrucksschwach sind, ist das allgemeine Zuschauererlebnis sehr unzufriedenzustellend. Insgesamt eine sehr schwache Grafik.


Story:

Ich war erst erstaunt, wie es manche Anime's immer noch geschafft haben, noch plumper zu sein, als das höchste Maß, welches vorher erreicht wurde. Dieser Anime gehört da dazu. Worte wie "pubertär" oder "lächerlich" sind bei diesem Werk vollkommen untertrieben. Ich würde sagen, diese Geschichte stammt direkt aus dem Gehirn einer jämmerlichen heranwachsenden Existenz. Nein, das ist schon beleidigend, dennoch hat das nichts mehr mit einem Anime für Erwachsene zu tun, als würde man eine Gruppe 12 jähriger Jungen und Mädchen in ein Gebäude sperren, um ihre Gedanken festzuhalten und daraus einen Anime/Manga zu entwickeln. Wie war das nochmal? Der kleiner Waschlappen landet - durch einen unglücklichen Zufall - auf einer Insel mit unzähligen Frauen und sprechenden Tieren. Vllt. mag ich etwas zu erwachsen fürr solch eine Geschichte sein, aber irgendwie erschien mir das mit 15 auch irgendwie echt langweilig(besonders da der Humor so unmöglich kindisch ist). Nach einigen Folgen beginnt ein episodischer Verlauf und langweilt einen wirklich zu Tode. Absolut ernüchternde Story.


Charaktere:

Nun kommen wir zu den Charakteren. Ich habe natürlich schon im Opening gesehen, um welchen Charakter es sich handelt. Die Quantität ist enorm, die Qualität ist gering. Die Hauptprotagonistin ist eine ganz normale und uninteressante Persönlichkeit, aber wohl die angenehmste unter diesen ganzen Schreckschrauben. Andere sind überzogen oder nervig und es lässt sich nicht verschmerzen, weil sie alle Frauen sind. Wäre ich Adoleszent, würde das möglicherweise anders aussehen, aber ich habe ihn 5 Jahre lang nicht beenden können, weil solche Charaktere einmal unterhaltsam sind, dann aber kopiert wirken. Die Erfahrung hat das ganze gestoppt.


Musik:

Wenig auffallend. Opening ist ekliger Standardscheiß. Sonstiges ist nicht erwähnenswert.


Resümee:

Was soll man da sagen? Ich war mir damals nicht so recht bewusst, als ich ihn angefangen habe, aber das relativierte sich mit der Zeit und ich wollte ihn nicht anschauen. Heute gebe ich gerne Kritik ab, darum habe ich es geschafft, aber sonst hätte es nicht geklappt. Selbst vor 5 Jahren, als ich noch Anfang 15 war, wurde ich nur marginal unterhalten, weswegen er auch so lange verstaubt in meiner Liste herum vegetierte. Sicher gefällt er anderen irgendwie - und irgendwo, aber das heißt nicht, dass er gut ist, denn es gibt ja auch Leute, welche gern Sex mit Tieren haben. Ist das deswegen gut? Nein...



Das hochwohlgeborene Adelsgeschlecht

BigBoss

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Onii-chan no Koto Nanka Zenzen Suki Janain Dakara ne!!
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Onii-chan no Koto Nanka Zenzen Suki Janain Dakara ne!!

Einleitung:

Normalerweise fange ich ja immer vor der ersten Folge an, einen Kommentar zu schreiben. In diesem Fall jedoch nicht, denn eigentlich hatte ich persönlich auch nicht vor, hier was zu schreiben. Nach 5 Folgen hatte ich dennoch das verlangen, denn es gibt einige Dinge, welche geschrieben werden müssen. Übrigens unnötig langer Name.


Anfang:

Ich erinnere mich nur schwer an diesen Anfang, denn das war vor über 2 Jahren, aber ich weiß, mir fiel damals genauso auf - wie heute - dass die Story so unfassbar plump, pubertär und einfallslos war/ist. Die Schwester ist in der Pubertät sexuell erwacht, was ja vorkommt, und sie versucht seit geraumer Zeit ihren Bruder zu verführen oder auf die Palme zu bringen. Im Verlauf dieses Anfangs wird dann natürlich klar, dass es sich nur um eine Halbschwester handelt. Meine Güte, wie offensichtlich. Nun, ist jetzt erst mal nicht wichtig.


Animation/Zeichenstil:

Die Animation ist nichts besonderes. Der Zeichenstil setzt auf Slapstick und es wird viel mit der Mimik gearbeitet. Dieser Anime ist meiner Meinung nach für Jugendliche unter 17(es gibt natürlich Ausnahmen), allein am Zeichenstil gemessen. Wie viel Gewicht das hat, wird einem nach 5 Folgen klar(dazu später mehr). Das allgemeine Charakterdesign ist relativ normal/langweilig. Farben sind sehr kontrastreich, haben daher viel mehr Tiefe, sind jedoch auch viel bunter und knalliger. Man hat wohl versucht, die Ernsthaftigkeit auf ein Minimum zu beschränken, das hat man auch geschafft, denn so nimmt man tatsächlich alles weniger ernst. Es ist insgesamt schon fast kindisch.


Story:

Puhh. Ich habe eigentlich schon alles am Anfang erzählt. Dennoch, alle darauffolgenden Folgen begrüßen einen mit Slice of Life(fillerartig) der Extragüte, heißt, eine Strandfolge, eine Kennenlernfolge, eine Schwimmbadfolge, eine Lernfolge und so weiter. Manchmal sogar 2 solcher Ereignisse in einer Folge. Ab der 5. Folge lernt er endlich die 3. Protagonistin kennen. Sie fordert von ihm Dinge, welche mir sehr bekannt vorkommen. Ist eben auch nicht so das Gelbe vom Ei, keine Filler, jedoch auch nichts neues. Dieser Charakter ist wohl doch die Sympathischste in diesem Anime, denn sie ist nicht so notgeil, wie die anderen 3(Nebencharaktere ausgeschlossen). Sie ist die einzige „Normale“, was dem Anime schon mal ein klein wenig Niveau gibt. Leider macht sie nicht viele Dinge anders, als in zig anderen romantischen Komödien. Über den Humor muss noch geredet werden. Er ist streckenweise doch gut, aber es handelt sich streckenweise immer noch um pubertären Ecchi Müll. So wie damals in der Schule, als jemand im Biologie Unterricht „Penis“ gesagt hatte und alle gelacht haben, so ist der Humor in diesem Anime oft. Der Junge kauft sich Magazine(!) und guckt sich Unterwäsche an. Es gibt ernste Momente, aber die nimmt man ja nicht ernst oder fühlt nicht mit. Das ist alles so gewollt und ich mag das nicht. Zwischendurch geht sie einfach so in den Urlaub. Das wurde erst mal in 5 Minuten bekannt, dann ist das Ende der Folge und dann beginnt man nächste. Plötzlich ist der Auslandsaufenthalt vorbei. Mehr gibt’s da nicht zu sagen.


Charaktere:

Es gibt hier 0.0 Innovationen. Ist zwar an sich nicht schlimm, jedoch verhalten sich viele auch noch unfassbar kindisch, was mich alten Greis ja ziemlich stört. Diese Mädchen lassen diesen Jungen die Titten anfassen, aber zum Küssen schämen sie sich, geschweige denn mehr. Das ist nicht authentisch. Um genau zu sein, es ist sogar unmöglich. Über Sex wird nicht nachgedacht, jedenfalls nicht ernsthaft. Außerdem, sie sehen aus wie 12. Die Zielgruppe ist doch eindeutig, oder? Der Junge ist tatsächlich wie ein 13 jähriger kleiner Mainstreamjunge. Allein optisch gleicht er tausenden von anderen Protagonisten. Er erinnert an meine Jugend. Dennoch, obwohl er so notgeil ist, geht er nicht auf die sexuellen „Angebote“ ein, welche von verschiedenen Mädchen gestellt werden. Würde er das machen, hätte der Anime eine ganz andere Sphäre erreicht, was dann aber wohl nicht mehr kinderfreundlich wäre.
Haruka schämt sich nackte Männer zu sehen. Ist ihm da eigentlich nicht aufgefallen, dass er ihr eigentlich jede Nacht ein Yaoi-Manga kauft? Nach knapp 10 Minuten findet sie Gefallen an den Nippeln des kleinen Mainstreamjungen. Das wurde einerseits wirklich gut und lustig umgesetzt, andererseits macht es auch Haruka viel sympathischer und niedlicher.


Musik:

Die Sounds sind kindisch und die sonstige Musik ist so lala. Man möchte es mir vllt. übel nehmen, aber mehr will ich dazu nicht sagen.


Resümee:

Dieser Anime hat mich nur selten unterhalten. Ansonsten hat er mich nur genervt, denn ich will keinen billigen Slice of Life und/oder Ecchi Anime's. Damals hätte ich sowas nicht erwartet. Aber natürlich ist er nicht nur schlecht. Er hat mit dem Humor schon einige Schmunzler oder auch Lacher aus mir herausgekitzelt. Haruka hat mir schon ziemlich gefallen, mit ihrem Geheimnis, aber so eine Art von Geheimnis ist nichts neues. Auch haben mir ihre schwarzen Strümpfe gefallen, wie dem Protagonisten. Die Handlung ist fast nicht vorhanden, denn anscheinend ist das mit Haruka nur eine Nebenhandlung. Denn die beiden notgeilen Weiber beobachten ihn immer, was dem immer sehr viel gutes nimmt. Wenn 2 Charaktere alleine sind, ist das immer etwas romantisches, was immer viel Zeit für gute Gespräche gibt. Aber da diese beiden (nervigen Kinder) da (immer) anwesend sind(in irgendeinem Busch oder ähnliches), hat das keinen Wert. Denn es wird immer mal wieder unnötigerweise auf diese gewechselt. Das kotzt mich persönlich an. Da die beiden für mich auch keinen charakterlichen Wert haben oder sympathisch sind, könnte man meinen, dass ich diesen Anime abbrechen würde. Nur, es ist eben leichte Unterhaltung und absolut erträglich. Letzten Endes wurde mir bewusst, dass ich wohl nur das falsche Alter für diesen Anime habe. Empfehlung für 12-17.


Das menschgewordene Delirium

BigBoss

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Musekinin Kanchou Tylor
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Musekinin Kanchou Tylor

Einleitung:

Meine Rewatch Phase, vor knapp 2 Monaten, war relativ zufriedenstellend, jedoch habe ich diesen Anime leider vergessen. Diesen Anime muss man immer wieder mal schauen, denn er sorgt für gute Laune, durch und durch.
Das hier ist ein Geheimtipp!


Anfang:

Abgesehen von der Musik des Opening's sieht man klar, das es sich um Tylor handelt. Allein diese Tatsache zaubert einem nach 2 Jahren des Wiedersehens einfach nur ein Lächeln auf die Lippen. Dabei macht er seinen üblichen Quatsch. Für das Jahr ist die Animation unfassbar gut. Ich muss nochmal betonen: Ich liebe diesen Kerl! Erst einmal fallen einem die schönen klassisch angehauchten Bilder der Stadt auf. Sieht eben aus wie eine Sci-Fi Stadt, wie man sie sich im Jahre 1993 vorgestellt und gezeichnet hat. Der Anfang dieser Serie ist in meinen Augen legendär. Er sieht eine Werbung, in seinem Markenzeichen, dem Mantel, auf einem riesigen Bildschirm. Gezeigt wird eine Frau, welche versucht die Armee - oder was auch immer - schmackhaft zu machen. Tylor grinst sie nur debil an. Danach wird irgendwas vom General gelabert. Vollkommen uninteressant. Die Story dient nur für die Charaktere, welche zwar überwiegend langweilig sind, aber Tylor eben nicht. Nach diesen Szenen, wo man auch die Prinzessin sieht, welche später ausschlaggebend sein wird, kommt Tylor wieder zum Vorschein. Er meint wortwörtlich: „Weil ich ein einfaches Leben will.“, auf die Frage, was der Grund sei, weswegen er den United Planets Space Force(menschlicher Mainstream Name) beitreten will. Man kann anderer Meinung sein, aber wie genial ist das denn bitte(natürlich aus komödiantischer Sicht)? Genug vom Anfang.


Animation/Zeichenstil:

Wie gesagt, Zeichenstil und Animation sind viel besser als erwartet. Das Werk entstand 1993, vergleicht man das mal mit irgendeinem Harem-Anime von 2005 (Amaenaide yo! oder Futakoi), merkt man den Unterschied. Die Hintergründe sind malerisch und detailreich. Ich liebe solche farbigen und leuchtenden Städte wie in Musekinin Kanchou Tylor bzw. Irresponsible Captain Tylor. Die Animation überholt jene von den genannten Anime's. Es sind zwar verschiedene Genre's, aber der Altersunterschied macht das wett. Das Manko ist wohl das Charakterdesign. Die meisten sind relativ gut gezeichnet, schwächeln jedoch teilweise in der Umsetzung der Animation. Da sieht Tylor manchmal wirklich höhlentrollartig aus. Man merkt dem Anime auf jeden Fall das Alter an. Allein der Kontrast der Farben. Das hat natürlich seinen ganz eigenen Charme, der jedoch nicht jedem gefällt, ist eben Geschmackssache. Diese erinnert an Legend of the Galactic Heroes, was 4 Jahre später herauskam. Es sieht tatsächlich wie eine Space Opera aus, was dem Anime zuträglich ist.


Story:

Zur Story gibt es nicht viel zu sagen. Ein intergalaktischer Krieg ist am Ausbrechen, was alle versuchen abzuwenden. Solche Geschichten gibt es zuhauf, aber das ist nicht das Wesentliche in diesem Anime. Es handelt sich ja immer noch um eine Komödie mit Sci-Fi Elementen. Es wird viel mehr auf die Menschen und Beziehungen eingegangen, was dem Anime die nötige Würze gibt. Die Comedy ist gut, streckenweise sogar sehr gut. Der Humor war nie irgendwie störend oder nervig. Es war oft einfach unterhaltsam.


Charaktere:

Der Beste Teil kommt jetzt. Fangen wir gleich mit Tylor an. Wie kann man so einen Charakter beschreiben? Er ist faul und unbeschwert. Von ihm geht keinerlei Ernsthaftigkeit aus. Außerdem ist er kein guter Anführer. Warum liebt man ihn nur so? Warum ist er Kapitän eines Schiffes geworden? Es ist gerade diese Faulheit, diese Unbeschwertheit oder die fehlenden Führungsqualitäten, welche diesen Protagonisten zu dem wohl sympathischsten Charakter machen, der je gezeichnet wurde. Gerade weil er so unbeschwert und faul ist, ist er auch entspannt, selbstzufrieden und ein insgesamt angenehmer Mensch. Selbst wenn die meisten wirklich kühlen Charaktere in Panik verfallen, er bleibt ruhig und meistert deshalb auch immer die gegebenen Umstände, egal wie brenzlig diese sind. Der einzige Vergleich, der mir eingefallen ist, ist Yoh Asakura aus Shaman King, jedoch kommt er nur annähernd an ihn heran. Er ist unverwechselbar und einzigartig, alleine sein Blick. Abgesehen von den heiklen Situationen meistert er auch jede zwischenmenschlichen Gegebenheiten. Beispielsweise wird im Verlauf des Anime's ein weiblicher Android sein Schiff infiltrieren. So wie er das bewältigt hat, ist Tylor-typisch. Es ist natürlich typisch, das viele weibliche Gegner bzw. Doppelagenten oft die Seite wechseln, aber wie Tylor das herübergebracht hat, ist einfach nur gefühlvoll, lustig und nachvollziehbar zugleich. Es ist immer zur Stelle, wenn es um Frauen geht. Andere Szene, er ist Geisel mit 3 anderen Frauen. Die Frau schafft es, die Terroristen zu überwältigen, da fällt dem einen Terroristen die Waffe auf den Boden. Er grinst wieder debil auf die Waffe und gibt sie ihm höflich wieder zurück mit den Worten: „Hier, das hast du fallengelassen.“ Er beherrscht auch die Überredungskunst meisterlich. Daraufhin hat er die Terroristen überredet, sich schminken zu lassen, durch die Zwillinge. Die Szene war an sich sowieso zum Brüllen. Ein treffendes Zitat, um ihn zu beschreiben: „Im Grunde ist er ein Rätsel, denn Tylor hat eine Gabe, die bisher unentdeckt blieb. Er geht durchs Leben, umgeben von einer Selbstzufriedenheit, die einzigartig ist und so manchem den Nerv rauben kann.“
Ein weiterer Charakter, der mit selbst sehr an Herz gewachsen ist, wenn man das so sagen kann, ist die Kaiserin Koutei Azalyn GOZA. Ihr Gefühl für ihre Position und ihr Schatten, die Menschlichkeit(in Hinsicht auf die Gefühle), sind sehr authentisch inszeniert worden. Als sie dabei erwischt wurde, wie sie geweint hat, sagte sie folgendes : „Der Stolz der Kaiserin würde es ihr niemals gestatten, zu weinen. Nicht einmal über den Verlust ihrer Eltern!“ Das hat mich schon ziemlich beeindruckt. Sie musste diese Rolle zwar relativ spontan übernehmen, jedoch konnte sie diese ausreichend, jedenfalls weitestgehend, nicht wie in anderen Anime's.
In der Crew gibt es viele Charaktere, welche teilweise nicht auffallen, manche jedoch - mehr oder weniger - schon. Beispielsweise Leutnant Yamamoto. Er ist ein sehr ernster Typ, welcher jedoch treu ergeben seinen Befehlen Folge leistet, bei Tylor allerdings kommt es oft zu Differenzen, was Tylor aber meistens eher weniger ernst nimmt, was den Streit entschärft, bevor er überhaupt entsteht. Sein größter Traum ist es selber Capitän eines Schiffes zu sein. Er freut sich über jeden Erfolg, welcher ihn näher an dieses Ziel bringt, was er auch ausdrückt. Das sieht immer sehr unterhaltsam aus. Bei Frauen verliert er seine Ernsthaftigkeit und wird zum schüchternen kleinen Jungen. Diese Sachen machen ihn sympathisch, wenn er mal nicht seine ernste Ader heraushängen lässt. Die Mischung aus Tylor und Yamamoto ist sehr lustig und unterhaltsam.
Der Rest ist sehr langweilig oder wenig auffallen im Verhalten.


Musik:

Sie ist sehr solide, in heiteren Momente eher normal. Dagegen zeigt sich in den Emotionalen die Stärke. Also eigentlich so wie immer. Es fällt unter vielen Anime's nicht besonders auf. Manche Anime's haben die Angewohnheit, in Comedy-Phasen nervige Musik zu spielen. Bei diesem Anime ist das zum Glück nicht der Fall.


Resümee:

Ich bin froh, dass ich diesen Anime vor einigen Jahren entdeckt habe. Musekinin Kanchou Tylor ist wahrlich nicht das beste Werk, was je entstanden ist. Dennoch, es spielt in einer Liga, welche für einige einfach unerreicht bleiben wird und das trotz des Altersunterschieds. Für mich persönlich ist das der beste Anime, bis zum Jahre 1993 und genau deswegen kriegt es von mir auch die volle Punktzahl. Natürlich spielt da auch ein wenig Nostalgie mit, jedoch habe ich diesen Anime nicht vor 10 Jahren geschaut, sondern vor 2-3 Jahren und ich werde ihn mir auch einige Male in meinem Leben geben, denn er hat alles, was ich mir gewünscht hatte. Sympathische Charaktere und geile Optik. Die Story ist solide und die Musik ist ausreichend. Trotzdem empfinde ich dieses Werk als bestes. Man muss sich nämlich vor Augen führen, dieser Anime entstand vor über 20 Jahren.


Der unangefochtene König der Welt

BigBoss

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Kannazuki no Miko
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Kannazuki no Miko

Einleitung:

Ein weiterer Anime aus meiner endlosen Liste. Wie ich gelesen habe, handelt es sich um Yuri. Nicht unbedingt mein Lieblingsgenre. Ich, für meinen Teil, werde diese Liste jedoch konsequent durcharbeiten, auch wenn hier nervige Dreiecksbeziehungen abgehandelt werden(wie ich gelesen habe). Ich gehe mit einer schlechten Vorahnung an dieses Werk heran. Wie auch immer...


Anfang:

Der Anfang ist leicht melancholisch angehaucht, was keine Neuheit ist. Anscheinend träumt sie gerade von der schönen Welt oder was auch immer. Das wird gestört durch eine Aufweck-Szene, welche klassisch für Anime Anfänge ist. Jene Szene hat auch eine kleine Ecchi Note, welche jedoch nicht sonderlich peinlich oder plump erscheint. Das Erste, was mir aufgefallen ist, ist das Charakterdesign. Es ist auffallend gut. Dazu später mehr. Daraufhin kommt wohl die typischste Szene, welche ich je gesehen habe und ich habe sie in fast jedem (romantischen) Anime gesehen. Diejenige, welche gerettet wird, ist meistens passiv. Na ja, ist auch nicht wichtig, mein Eindruck vom Anfang war solide. Genug vom Anfang.


Animation/Zeichenstil:

Die Animation ist im Positiven, wie auch im Negativen nicht sonderlich aufgefallen. Kannazuki no Miko ist im Jahre 2004 entstanden, besser als andere Anime's in dem Jahr(oder in darauffolgenden) sieht er auf jeden Fall aus. Die Farbtiefe ist viel besser geworden. Die Farben sind nicht so nervig knallig, sondern eher behutsam und passend warm. Das ist besser, als in so einem Werk wie Koikoi 7. Hintergründe fallen ebenfalls nicht besonders auf: Optisch spricht mich der Anime solide an. Das Charakterdesign ist wohl am Besten. Sie ist mir sofort aufgefallen. Sie hat diese leicht verniedlichte, jedoch schöne Art an sich, wie beispielsweise bei Onegai Teacher oder zig andere Anime's. Das gibt dem Anime eine leicht romantische Note, was zur allgemeinen Stimmung beiträgt. Ist zwar nicht innovativ, aber trotzdem gut. Besonders aufgefallen ist mir Makoto Saotome, die mir vom optischen am meisten gefällt. Die erste Antagonistin hat mir auch gut gefallen. Dagegen sind die Mecha's jedoch die pure Kinderkacke. Als ob man so eine Optimus Prime Actionfigur genommen und daraus einen dieser Mecha's gemacht hätte. Andere Mecha's erkennt man auch wieder, jedoch fällt mir zu denen kein Vergleich ein. Die Kämpfe sind nicht unterhaltsam, nein, sie sind eher, wie alles andere auch, unverhältnismäßig übertrieben. In manchen Anime's sieht das schon ganz cool aus, in dem jedoch nicht, da das von diesen Actionfiguren da ausgeht, welche auch viel kleiner aussehen, als andere. Somit vernichten die Mecha's sich selbst, wegen ihrer Optik.


Story:

Nun ja, es ist eine sehr oft dagewesene Geschichte. Ich habe auch das Gefühl, dass das relativ oft in Yuri's implementiert wird. Spontan fällt mir dazu Strawberry Panic oder Aoi Hana ein. Das Lustige ist, das waren die einzigen anderen Yuri-Anime, die ich gesehen habe. Also, ich kann mich irren. Trotzdem erkenne ich immer wieder die selben Szenarien. Die eine ist die unscheinbare Tollpatschige, die andere ist die beliebte Alleskönnerin. Und das war in allen 3 so. Als ob das genug wäre. Sie haben am selben Tag Geburtstag. In diesem Anime wird wenigstens auch noch ein heterosexueller Junge mit einbezogen, der für die Dreiecksbeziehungen sorgt. So dachte ich, würde der komplette Anime verlaufen, doch ab der Hälfte der ersten Folge kam plötzlich eine Art Handlung, welche ich nicht erwartet habe(da ich den Anime relativ spontan gewählt habe). Plötzlich handelt es um Mecha's, was mich jetzt irgendwie wieder genervt hat. Die Kämpfe sind extrem kindisch, denn beispielsweise sagen sie alle Attacken, die sie machen, an, oder schreien sich beim Angriff die Seele aus dem Leib. Ich dachte, das wäre ein sentimentales Drama? Nun, in der Hinsicht muss ich mir selbst widersprechen. Es ist ein sentimentales Drama, egal wie man das sehen mag. Dabei ist sentimental hervorzuheben. In jeder Folge wird mindestens 1 mal geweint, zu Dingen welche Mal weniger, Mal mehr nachvollziehbar sind, von Leuten, welche eigentlich fast erwachsen sind. Wenn ich in so eine Situation kommen würde, wüsste ich persönlich nicht wie ich reagieren würde, aber Makoto weint und gibt Himeko die Schuld, das ihr Bein gebrochen ist. Das ist das Lustige. Es interessiert sie nicht, was mit der Welt passiert, wo ja zu dem Zeitpunkt viele Gebäude zerstört wurde, sondern nur für ihren Wettbewerb, bei dem sie nicht mehr teilnehmen kann. Dabei hat Himeko nicht mal Schuld. Das machen Kinder auch immer. Leuten die Schuld geben, welche nichts damit zu tun haben. Natürlich gibt sie sich selbst auch die Schuld und das nicht nur in dem Fall(was ich gar nicht leiden kann). Sowieso, die Menschen leben einfach so weiter, wie bisher, ohne das zu hinterfragen. „Da ist gerade ein Kampf mit 2 Mecha's vor der Schule ausgetragen worden, aber verdammt, ich habe meine Hausaufgaben fast vergessen, schnell nach Hause und machen!“ Ab der Hälfte etwa wird die Dreiecksbeziehung etwas dramatischer, tatsächlich hat mich das teilweise unterhalten, natürlich aber auch nur manche Szenen mit Himemiya. Gegen Ende wurde es sehr interessant. Im Verhältnis war jedoch einzig Himemiya dafür verantwortlich, was irgendwie traurig ist.


Charaktere:

Ich will nicht sagen, dass diese Charaktere irgendwie neu wären. Auch ist es nicht neu, wenn alle Mädchen bisexuell sind oder so wirken(in der ersten Szene mit Himemiya rasten die Mädchen übertrieben aus, weil sie Himeko rettet bzw. umarmt, und meinen Dinge wie: „Ich bin neidisch“, oder ähnliches, was mich persönlich auch zeimlich genervt hat). Gleichzeit wird von dieser Frau unnötig überzogen geschwärmt. Natürlich, jeder kann in sie verliebt sein, das ist nicht das Problem, aber trägt das nicht zur Individualität bei. Die Charaktere sind eigentlich die Kopie von irgendeinem anderen beliebigen Yuri-Anime, was mir damals nicht klar war, wie es scheint.
Himemiya ist eine dieser typischen Yuri-Protagonistinnen, welche die Führung übernehmen. Ich finde sie unsympathisch.
Himeko ist eine wirklich uninteressante Persönlichkeit, genau so wie alle anderen eigentlich. Sie ist diejenige, welche „erobert“ wird, darum tut sie auch kaum etwas gravierendes, außer eben das ausschlaggebende Rotwerden(was ja Gefühle ausdrückt), und dumm sein. Immerhin ist sie niedlich. Aber irgendwie ist mir immer noch schleierhaft, was Himemiya mit ihr zu tun hat oder warum sie sie ausgewählt hat. Sie ist nichts besonderes. Die nervigsten Charaktere sind immer noch die emotionalen, die in Ohnmacht fallen, wenn ihnen was nicht passt. Und Himeko ist leider eine von diesen Kreaturen. Bei dummen Menschen passiert das ab und zu und bei dummen Charakteren natürlich umso mehr.
Souma zeigt mir den Unterschied zu einem Werk für Männer. Er ist zwar der typische Kindheitsfreund, aber diese übertriebene Emotionalität ist nicht nachvollziehbar. Natürlich haben Männer auch Gefühle, keine Frage, aber diese drücken sie anders aus. Dagegen ist Souma eher wie ein kleines Mädchen in einem Männerkörper.
Alle Charaktere sind so unsympathisch und dumm, dass mir ein Mock hochkommt. Wer kann mir meine Bewertung übel nehmen? Das einzige, was diesem Anime einen Stern beschert hat, war Himemiya, welche unter all diesen nichtssagenden Charakteren wohl die nachvollziehbarste und authentischste ist. Ich mag sie zwar nicht sonderlich, aber hasse sie auch nicht, wie die Japaner manchmal sagen.


Musik:

Die Musik in Kannazuki no Miko ist gelegentlich überdurchschnittlich, manchmal aber nicht, jedoch würde ich mir diese nicht besorgen. Sie unterstreicht die Szenen nur minimal und lässt einen nicht mitreißen(die Musik oder auch die Sound's bei emotionalen Szenen sind das wichtigste). An sich sind diese schönen Titel ja wirklich hörbar, aber haben auch nichts besonderes an sich. Das Trancelastige Opening gefiel mir. Ending ist übelster Standard.


Resümee:

Ich denke, Leute, welche diesen Anime bewusst wählen und angucken, wissen, dass dieses Werk keine ultrainnovativen Story's oder Charaktere ausweisen wird. Höchstwahrscheinlich fehlt mir dafür die nötige Erfahrung mit dem Genre, um gut darüber urteilen zu können. Jedoch habe ich viel Erfahrung im Gebiet der heterosexuellen Romance-Anime's und man merkt teilweise den Unterschied, jedoch auch die Parallelen. Ich dachte, ein Yuri wäre ganz anders, aber so ist das nicht. Wenn ich diesen mit den genannten Anime's vergleiche, verblüfft mich dieses immer wieder auftauchende Szenario. Ich bin ein Laie in diesem Gebiet, jedoch werde ich mir noch wenige andere anschauen, denn es interessiert mich, wie viele denn genau so sind. Das erinnert mich an die Hetero Harem-Anime's, welche oft auch immer wieder nach Schema F verlaufen. Auf jeden Fall bin ich sehr enttäuscht über den Verlauf gewesen, auch wenn es meine Schuld ist, dass ich mich nicht mehr informiert habe, denn durch diese Action ist das ganze Szenario viel langweiliger, berechenbarer und lächerlicher geworden. Die Story hätte ich aus dem Ärmel zaubern können und sie wäre immer noch besser geworden. Es gibt x Bösewichte, welche die Welt bedrohen und nur y Helden können sie aufhalten. Natürlich gibt es 1-2 abtrünnige, die verbündet mit den Helden sind. Hört sich das nicht vertraut an? Kannazuki no Miko ist auf keinen Fall realistisch und auch garantiert nicht Innovativ. Mich hat er nur dürftig unterhalten. Der Höhepunkt war in der 1. Folge. Keine Empfehlung meinerseits.


Herr in Wort und Schrift

BigBoss

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Koikoi 7
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Koikoi 7

Einleitung:

Nach Monaten der Abstinenz bzw. einer Lustlosigkeit, wegen einem gewissen Überkonsum an Anime's, dachte ich mir, ich sollte mal wieder was in die Tasten hauen, da das wohl der erste Anime neben One Piece oder diversen Hentai's ist, auf den ich tatsächlich Bock hatte. Ich habe natürlich auch nur Lust darauf gehabt, um mal wieder ordentlich schreiben zu können.


Spoiler!
Anfang

Solche Anime's nenne ich immer liebevoll „Geklontes Machwerk“, denn letzten Endes ist es nun mal nichts anderes. Sieht man allein nur das Opening, wird einem klar, warum dieser Spitzname. Der Sound hört sich nach Karaoke an, nachdem man ein bisschen Speed konsumiert hat. Wahrscheinlich auch nur so erträglich. Völlig übertrieben fröhlich und extrem nervtötend. Optisch sieht man eben das, was einem hier geboten wird, nämlich der pure Mainstream Shit. Die Charaktere lassen sich anhand der Gangart bestimmen. Wie oft habe ich beispielsweise diesen unfassbar arroganten Gang der Tsundere gesehen? Oder auch die Frisuren? Die Doppelzöpfige, die Kinnlange, die „Haare bis zu den Füßen“, die grazil Gelockte, da gibt es sogar eine mit Augenklappe. Ich spüre diesen Trend, welcher etwa 2000 begann. Tatsächlich ist Koikoi 7 im Jahre 2005 entstanden, weswegen ich nochmal einhaken will. Warum Koikoi? Warum 7? Werden diese Fragen beantwortet? Ich würde nein sagen. Jedoch wird mir bewusst, dass es sich insgesamt um einen ziemlich heftigen Genremix handelt, welcher für dieses Durcheinander verantwortlich gemacht werden kann. Denn irgendwie passiert hier was ganz einfaches und plötzlich kämpfen die Koikoi 7 gegen ein Mecha, um den Hauptcharakter zu retten. Wie er nun heißt? Gute Frage.
Als ich mir das Opening das erste Mal angesehen habe, da war ich jedenfalls erst mal Baff. Ist das jetzt nun eine romantische Komödie oder eher ein Action-Anime á la Ikkitousen? Der Anfang ließ sich schwer verschmerzen. Da wollte man wohl lustig oder unterhaltsam sein, indem man maßlos übertreibt. Ein Stilmittel, welches ich selbst zwar benutze, jedoch wird das in diesem Werk eher schlecht dargestellt. Mit Waffen und sonstigem Schnickschnack wurde nicht gegeizt.
Eine Frau welche, wie könnte es auch anders sein, pinke Haare hat, springt fröhlich von einem Hochspannungsmast herunter. Daraufhin kommt der Protagonist zum Vorschein. Tja, jetzt ist es eindeutig, der Anime ist eine Kopie. Genug vom Anfang.


Animation/Zeichenstil:

Koikoi 7 ist wirklich nicht aus der Steinzeit. Darum ist es auch nicht falsch mit Meisterwerken wie „Elfenlied“ zu vergleichen, was im vorherigen Jahr rauskam. Der Qualitätsunterschied ist astronomisch. Ein ebenbürtiger Vergleich wäre wohl Amaenaide yo!!, zudem ich übrigens auch eine kleine Hasstirade geschrieben habe. Die Zeichnungen sind zwar nicht auf dem selben Level, jedoch haben sie eine ähnliche Animationsqualität. Das Charakterdesign ist typisch. Große Augen, knallige Farben, stereotypische Kleidung und der ewige Kreislauf der Frisuren. In der Hinsicht wirklich einfach zu bewerten, ähnlich wie in jeder anderen Hinsicht. Nur wird hier mal wieder gezeigt, dass das alles nur Geldmache ist. Natürlich wird ein Standardteil genommen, sowas ist am einfachsten und schnellsten zu zeichnen und animieren. Hintergrund oder sonstige Kulisse ist der pure Abklatsch und hat mich bisher in jedem dieser kopierten Machwerke gestört. Die Farbtiefe ist auf Kinderanime-Niveau. Das nimmt sowieso schon mal jede Ernsthaftigkeit aus dem Anime. Damit wären diese Momente nicht mehr unterhaltsam, sondern eher peinlich.


Story:

Puhh. Was soll ich dazu sagen? Ein Junge kommt in eine Mädchenschule, als Schüler wohlgemerkt. Er bekommt die erste Ecchi-Szene zu sehen, bekommt Nasenbluten. Dann wird er, warum auch nicht - von einem Mädchen - von einem auf ihn zukommenden LKW gerettet.
Okay, nichts besonderes, denn nichts von dem ist neu. Die Ecchi-Szene sehr üblich am Anfang eines Anime's, das Nasenbluten ist ein noch nie lustiger Running Gag und das Retten ist für die emotionale Verbundenheit. Damit wäre auch schon geklärt, für wen er sich am Ende entscheiden wird(nach dieser Szene zu urteilen). Harem ist nämlich vorhanden. Der folgende Verlauf der Serie vergeht schleppend und eine Filler-Folge nach der anderen scheint an meinem Bildschirm vorbei zu jagen. Die Frage, warum er in diese Schule geht, ist anscheinend gar nicht mal so wichtig. Er hat sich selbst am Anfang noch mit einem Satz gefragt, warum das eine Mädchenschule ist. Und alles ist so extrem übertrieben. Dieser kleine, unscheinbare, charakterlose, pubertierende Junge scheint plötzlich der wichtigste Mensch in der Stadt oder zumindest auf dieser Schule zu sein. Jeder redet davon, als ob er jetzt Gott persönlich wäre. Niemand frägt sich, warum diese halbe Portion da jetzt tatsächlich ist, bzw. wer das ist. Nun, an mir soll's ja nicht liegen. Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch positive Dinge. Manche Dinge sind so lächerlich, dass sie dann wieder witzig sind. Hat mich überrascht. Mit nackter Haut wird übrigens auch nicht gegeizt. Hat mich weniger überrascht. Um nichts zu vergessen, die beiden Protagonisten, sowie die anderen weiblichen Nebenrollen leben zusammen. Hab ich euch zuviel versprochen?


Charaktere:

Eins ist klar: Hier gibt es keine Innovation. Von der arroganten Zimtzicke und der Kindheitsfreundin, bis hin zur kühlen Schönheit, es gibt sie alle. Genau das ist das traurige. Ich kann da niemanden herauskristallisieren, der irgendwie interessant bzw. neuartig wäre. Diese Charaktere sind in dem Fall sogar ziemlich unsympathisch, was einerseits beispielsweise an der Tsundere, andererseits an dieser debilen und charakterlosen Protagonistin liegt. Nicht nur die. Alle anderen Personen in diesem Mikrokosmos haben diese verrückte, jedoch nervige Art an sich, bis auf den Hauptcharakter. Diese Art von Charakteren ist für mich wohl die schlimmste Art von Animevergewaltigung. Würde man nur diesem einen Charakter mehr Persönlichkeit geben, wäre der Anime schon ganz anders und würde auf mich viel besser wirken(ähnlich wie bei Gift: Eternal Rainbow). Leider bietet diese Serie nichts anderes.


Musik:

Der letzte Punkt, der mir sehr negativ aufgefallen ist, sind die Sound's. Diese hören sich qualiätsmäßig wirklich mies an und erfüllen heutige Standard's nicht mal Ansatzweise.-
Die sonstige Musik ist solide, nicht wirklich der Mainstream schlechthin, jedoch auch kein ernsthafter Hörgenuss.


Resümee

Letzten Endes hat mich dieser Anime nicht besonders unterhalten. Naja, war zu erwarten. Ich war fast der festen Überzeugung, dass ich ihn abbrechen würde. War nicht so, denn er ist nicht so schlimm. Optisch ist er schlecht, jedoch nicht am Schlechtesten. Musikalisch ist er Stark an der der Grenze. Storytechnisch ist es eine Katastrophe, jedoch hab ich schon schlimmere gesehen. Charakterlich hat er immerhin keine nervigen Emotionsbomben. Er ist einfach unterdurchschnittlich, nicht mehr und nicht weniger.



Die auferstandene graue Eminenz

BigBoss

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Romeo x Juliet
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Muhahaha. Wirklich belustigend. Immer wenn ich den Namen dieses Anime's gelesen habe, musste ich daran denken, dass ich Romeo x Juliet bis Folge 20 gefesselt verfolgt habe und ab da dann 5 Jahre nicht mehr. Ehrlich, ich frage mich schon seit 3 Jahren warum. Vllt. war das der letzte Cliffhanger? Egal, ich werde ihn jetzt rewatch'en.

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Ein sehr typischer Anfang, wenn es um adlige Familien und ihre Intrigen geht. Ansonsten fällt einem das harmonische Opening auf, welches mich jedoch erst sehr langweilte, aber mir beim durch hören doch etwas gefiel. Das erste Ending war dagegen aber absolut unpassend. Es war laut und zu rockig. Als ich dann "Roter Wirbelwind" gehört hatte, hatte ich sofort das verlangen nachzuschauen, ob es es sich nicht um einen Shoujo handelt, was ja sehr viel Sinn hatte. Und immer dann, wenn ich schaue, ist es dann gerade nicht so. What else? Jedenfalls dachte ich,das Werk hat einen sehr hohen Kitschfaktor, der alleine am Titel erkennbar ist. Jeder weiß, dass das für Frauen ist. Jedenfalls ist das gesellschaftlich verankert. Aber ich erkannte, das es nicht so war. Lassen wir das mal. Mein erster Eindruck ist im Vergleich zu früher eher dürftig. Die Kämpfe sind richtig langweilig. Was mir aber positiv aufgefallen ist, ist die Romantik. Die erste Begegnung wird schon romantisch, obwohl nicht viel passiert. Genug vom ersten Eindruck.

Ein sehr schönes und süßes Charakterdesign. Juliet ist am besten getroffen worden. Ansonsten sehen alle Innovativ aus, trotz des Alters. Es ist interessant, wie Juliet zwischen Kurz- und Langhaarfrisur wechseln kann. Ihre Haare gehen bis zum Bauch, sie kann sie aber meisterhaft verstecken, Logik? Okay, ist nicht weiter schlimm, da ich Kurzhaarfrisuren echt schätze. Die Jungs und alle anderen sehen alle relativ hübsch aus, was jedoch bei einem Namen wie RxJ Standard sein sollte. Animation ist im unteren Mittelbereich des damaligen Jahres. Hintergründe sind oft sehr malerisch und der Detailreichtum bleibt konstant im oberen Durchschnittsbereich.



Ich muss zugeben, das Originalwerk von William Shakespear habe ich nie komplett gesehen, darum kann ich das jetzt nicht vergleichen. Alles was ich sagen kann, ist, dass die Story in diesem Anime gut ist. Stellenweise sogar richtig gut. Der Kampf um die Herrschaft dieser Stadt war oft richtig episch und auch die Lovestory ist der absolute Hammer gewesen. Kitsch ist vorhanden, aber es ist der "gute Kitsch". Also kein Mainstream Bullshit und verdammt angenehm. Intrigen gibt es zuhauf und diese sind gut inszeniert, genauso wie die Liebesgeschichte. Dabei fängt es seicht an, wird sehr schön, zwischendurch auch richtig dramatisch und schließt ab mit einem Ende ab, dass dem Namen mehr als nur würdig ist. Es zählt zu einem der dramatischsten und spannensten Enden, die ich sehen durfte. Würde ich
weinen, hätte ich das getan. Man hat es schon in den Letzten Folgen gespürt. Großer Pluspunkt!

Der Cast ist "tiefgründig". Jedenfalls reden sie oft poetisch daher und das wird natürlich unnormal gut mit Musik untermalt. Manchmal habe ich mich wie in diesem Stück gefühlt. Jedoch reden sie nur tief, es gibt nichts wirklich Innovatives, bis auf die Texte, die sie sprechen.

Die Musik ist nahezu perfekt. Hauptsächlich Klassische Musik wurde verwendet und da ich diese aus tiefstem Herzen liebe, habe ich sie mir auch gleich mal geholt.
Es wurde durch die bestmögliche Einsetzung der Musik auch zu einem der Atmosphärischsten Anime's, die ich je gesehen hab.


Dieser Anime hat viele Logikfehler. Es ist aber trotzdem sehr oft nachvollziehbar, wenn es um die Gefühle zwischen Romeo und Juliet geht. Klar ist jedoch, dass er viele kleinere Schwächen hat, was dem Werk die Bewertung einbringt. Ich will nur noch betonen, dass es wohl für mich die beste (abgewandelte) Version von RxJ ist, da ich die Liebe tatsächlich gespürt habe. Ich habe den Anime dieses mal in einem Rutsch angeschaut und frage mich immernoch, warum ich das Interesse verloren habe. Er ist sehr sehenswert, denn er hat kaum Kitsch für Fremdschämsequenzen und die Romantik ist Spitzenklasse. Ich empfehle ihn an alle, die was mit Romantik anfangen können.

mit liebreizender Geliebten

BigBoss

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One Outs Stand: Geschaut Kommentarseite

Princess Lover! Stand: Geschaut Kommentarseite

Fairy Tail (2014) Stand: Am Schauen (1) Kommentarseite
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