Rezension: Sword Art Online Ordinal Scale
Vertonung anhören:


Der Autor: Soulykun



Der Anime: Gekijouban Sword Art Online: Ordinal Scale

Wer kennt Sword Art Online? Wahrscheinlich jeder, immerhin ist es eine der erfolgreichsten Anime- bzw. Light Novel-Serien. Nicht nur bekommt die Anime-Version immer mehr Staffeln, Autor Reki Kawahara scheint ebenfalls eine nicht endende Flut an Light Novels auf den Markt zu bringen. Vom Spin-Off Progressive bis hin zu Accel World oder dem eher unbekannten The Isolator beschränkt sich die Kreativität dieses Mannes nicht nur auf eine Welt. Natürlich sind auch diese Serien teilweise unglaublich erfolgreich.

Deshalb sollte es keinen überraschen, dass er ebenfalls bei der Handlung zum absehbaren Film Sword Art Online Ordinal Scale beteiligt war. Das Ergebnis ist zweifelsohne das perfekte Beispiel, um zu untersuchen, was Reki Kawahara in seinen mehr als zehn Jahren Schreiberfahrung gelernt hat (Spoiler: nicht viel) und warum es sich bei A-1 Pictures um das passendste Studio für dieses Projekt handelt.

Wieder einmal folgen wir Kirito, wie er Kirito ist und kirito-mäßig Dinge macht. Begleitet von seiner Gruppe an Zurückgewiesenen und Asuna, müssen sie sich diesmal einer weiteren schlechten Handlung stellen und darauf vertrauen, dass unser Held noch mal stärker wird. Ja … ich mag nichts an diesem Franchise oder Film, weder die Verantwortlichen noch das eigentliche Produkt. Jedoch ist mittlerweile jede Kritik an der Geschichte oder Umsetzung ausgelutscht und hunderte Male wiedergekäut worden. Warum also noch mal?

Weil viele Probleme einen gemeinsamen Nenner besitzen, der vergleichsweise wenig Beachtung bekommt: Reki Kawahara. Wer sich einmal näher mit ihm auseinandersetzt, wird merken, dass er schon 2002 versuchte, mit Sword Art Onlines Prototyp bei Wettbewerben mitzumachen. Warum kam er aber nicht einmal dazu überhaupt etwas einzureichen? Aus demselben Grund, der ihn bis heute verfolgt: sein Entwurf war zu lang. Man muss sich nur das berühmt-berüchtigte Kapitel 16.5 der ersten Light Novel anschauen, damit man eine Vorstellung von seiner Wörterliebe bekommt.

Eine der größten Herausforderungen für jedes Buch oder jeden Film besteht im interessanten Verpacken von Exposition, ohne den Zuschauer zu langweilen; genau deshalb sollte Ordinal Scale von keinem verpasst werden. Schließlich liefert dieser ein nahezu perfektes Gegenbeispiel! Ohne auf die Sinnhaftigkeit einzugehen, wird jedem auffallen, dass die Dialoge in keinster Weise auch nur halbwegs realistisch sind. Vielmehr werden sie als reine Form der Exposition gesehen und eingesetzt, ohne darauf zu achten, ob dies nun im jeweiligen Kontext der Szene Sinn macht oder nicht. Es könnte natürlich ebenfalls sein, dass ich der Einzige bin, der noch nie erlebt hat, wie jemand seinen langjährigen Freunden grundlegende Systeme einfach so beim Shopping erklärt. Den Hauptgrund dafür sehe zumindest ich in einer viel zu großen Vision für jedes einzelne Detail. Schon SAOs Kapitel 16.5 leidet unter den dutzenden erklärenden Einschüben, die lieber den Tagesablauf von NPCs beschreiben, als sich auf das „Wichtige“ zu konzentrieren. Bis heute hat sich daran nichts geändert. Leider verbesserte sich auch nicht die Qualität des Worldbuildings oder der Handlung, weshalb der immense Fokus ebenfalls in dieser Hinsicht nicht aufgeht und den Zuschauer mit immer mehr, teils hirnrissigen Details überlastet.

Eben deshalb wirken Dialoge maschinell, langweilen sogar in vielerlei Hinsicht. Das hat wiederum Auswirkungen auf essenzielle Dinge wie das Pacing, welches besonders in einem Film deutlich stärker ins Gewicht fällt. Bei Anime-Folgen besteht immerhin die Möglichkeit, nach 20 Minuten eine Pause von mehreren Stunden oder Tagen einzulegen und frisch wieder einzusteigen. Hier wird man quasi gezwungen, die nichtssagenden Gespräche über einen deutlich längeren Zeitraum zu ertragen. Verschlimmert wird dieser Umstand durch die Tatsache, dass Reki Kawahara selbst bei einem komplett neuen Skript nicht in der Lage ist, Gespräche in einer anderen Umgebung als Cafés oder generell beim Essen zu schreiben. Natürlich gibt es hier und da Ausnahmen, achtet man jedoch einmal etwas genauer auf die einzelnen Schauplätze, sollte die Repetition mehr als nur auffallen. Warum? Nun, eben weil es deutlich einfacher ist Dialoge für solche Situationen zu schreiben, schließlich versammeln sich alle Charaktere auf natürliche Art und Weise sowieso, ohne zugleich einen Grund zu brauchen sich zu unterhalten. Über all die Jahre ist es ihm anscheinend immer noch nicht möglich, viele andere Szenarios zu schreiben. Dafür beweist er eine schon zu große Kreativität darin, diese Situationen halbwegs sinnvoll in die Handlung zu bringen. Schließlich ist es ziemlich amüsant, wenn Kirito extra ein Tablet aufstellen muss, damit er Asuna und den Zuschauer mit noch mehr belanglosem Dialog volltexten kann. Aufgrund der Tatsache, dass der gesamte Film quasi in der echten Welt spielt, kommt man sogar noch häufiger in den Genuss dieser Einfälle.


Leider gibt es einen fast genauso großen anderen Problemfaktor, denn wie Shafts Adaption von Monogatari Series zeigt, kann man selbst das belangloseste Gewäsch in genauso langweiligen Umgebungen interessant verpacken. Mithilfe beispielsweise kreativer Inszenierung oder gutem Directing ist es möglich, dem Zuschauer zumindest visuell etwas zu bieten. Exakt deshalb ist A-1 Pictures‘ Rolle essenziell, um auch den kleinsten Funken an Unterhaltungswert dieser Szenen im Keim zu ersticken. Statt zu versuchen, überhaupt irgendwas aus dem Skript zu holen, bricht das Studio weiterhin nicht mit der Fließband-Prozedur, für die es so bekannt wurde. Mithilfe langweiliger, träger Kamerafahrten, Einstellungen und deutlich zu vielen Still-Frames von Charakteren für einen Spielfilm dieser Größe, wirkt keine der Szenen durchdacht oder dem Kino angemessen. Stattdessen scheinen sie eher direkt aus einer TV-Serie entnommen, was durch die teilweise deutlich zu langen Shots auf entfernte Personen, deren Mundbewegungen teilweise nicht einmal zum Geschehen passen, nochmals verstärkt wird; besonders wenn deren Zeichen-Qualität fast an Persona 5 the Animation hinabreicht. Solche Szenen wären bestimmt perfekt für ein Trinkspiel; nur so eine Idee.

Doch speziell die Action-Szenen harmonieren auf ganz fantastische Weise mit Reki Kawaharas Schreibstil, kaum etwas Sinnvolles in vielen Wörtern auszusagen. Denn immerhin könnte man Ordinal Scale für die vielen Action-Szenen mögen und den Rest halbwegs ausblenden, was auf den ersten Blick auch ganz gut möglich zu sein scheint. Überall fliegen Funken, Schwertschläge wirken kraftvoll und es geht einfach viel vor sich. Unter diesem Partikel-Lack verbirgt sich jedoch dieselbe hölzerne Inszenierung, die man schon aus jeder ihrer TV-Serien kennt. Zugegebenermaßen gibt es ein paar ganz gute Kämpfe (der erste ist bei Weitem der beste), diese werden aber von der konsequent abnehmenden Qualität deutlich aufgewogen. Speziell zum Ende hin neigt das Studio dazu, einfach Still-Frames in manchen Szenen einzuwerfen oder manche Hintergrundkämpfe nicht zu animieren, dafür nehmen die Cuts, Partikel- und Licht-Effekte komischerweise immer mehr zu. Über die gesamte Länge hinweg verlässt man sich auf diese, die in angemessener Menge durchaus wirksam sind, wenn es denn eine gewisse Basis zum Hervorheben gibt. Stattdessen werden sie genutzt, um über die schwankenden (doch nie wirklich guten) Animationen hinwegzutäuschen, damit möglichst viel auf dem Bildschirm vorgeht; ähnlich wie dutzende Seiten mit Nichts zu füllen. Dabei hat A-1 Pictures gezeigt, dass sie zumindest mit den richtigen Produktionsmitgliedern ziemlich beeindruckende Dinge machen können, man muss sich nur Fate/Apocryphas 22. Episode anschauen, vielleicht wäre so viel Qualität aber auch zu gut für SAO.

Ich mag Ordinal Scale größtenteils nicht, weil die Geschichte ohne Zweifel die beste Schlaftablette der Welt ist. Stattdessen strotzt dieser Film nur so vor den Problemen, unter denen alles aus Reki Kawaharas Feder leidet. Gleichzeitig mag ich ihn aber auch genau deswegen, schließlich gibt es kein Werk, das diese auf so kompakte Weise aufzeigt. Zudem bietet A-1 Pictures obendrauf noch ein Paradies für Partikel-Fans; kaum ein anderer Film konnte mich in den letzten Jahren so „blendend“ unterhalten.

KommentierenDanke!


Die letzten 10 Kommentare zu dieser Rezension:


Tazzels
lacaja schrieb:
In vielen Punkten stimme ich mit den genannten Kritiken überein, aber das ist kein Stil um eine Rezension zu schreiben. Wenn es nur ein "Aufregen" wäre, hätte ich kein Problem, aber eine Rezension muss neutraler sein.
Wenn man schon die gesamte Geschichte, oder eher die gesamte Reihe in dem Fall, nicht mag, hätte man wenigstens auf Punkte wie Animationsqualität, oder Musik, eingehen können. Diese sind, völlig losgelöst von der Geschichte, durchaus gut (Obwohl Musik natürlich Geschmackssache ist)
Jackstyle schrieb:
Wie so oft bei einem populären Franchise, sind die Hater die lautesten. Ich hoffe auf Proxer werden Rezensionen noch ernst genommen und diese scheinheilig "objektive" Rezension ist nur ein Ausrutscher.

Rezensionen waren schon immer Opinion Pieces und nie eine "objektive Bewertung". Das fällt einigen hier aber anscheinend nur auf, wenn ihnen die Meinung mal gegen den Strich geht. Keine Angst, die Rezensionen werden hier sehr ernst genommen; dies hier ist (von der letztendlichen Bewertung mal völlig losgelöst) sogar ein sehr guter Stil eine Rezension zu schreiben. In der kommt es nämlich auf weitaus mehr Dinge an als nur "Fairness".

@lacaja: Ich würde dir übrigens empfehlen, die Rezension vollständig zu lesen, Souly spricht nämlich recht ausführlich die von dir geforderte Animationsqualität an. Nicht nur das, er analysiert sogar das Directing, Editing und Pacing; weitaus mehr als nur auf der Geschichte oder Kirito herum zu hacken.


Jackstyle
Wie so oft bei einem populären Franchise, sind die Hater die lautesten. Ich hoffe auf Proxer werden Rezensionen noch ernst genommen und diese scheinheilig "objektive" Rezension ist nur ein Ausrutscher.


Mr.Gin
In meinen Augen keine weitere Argumentation meinerseits notwendig. Eine herzlich kritische und trotzdem "faire" Auseinandersetzung, die hier in der Rezo abgeliefert wurde.
Oder kurz: Danke.


Fruitji
Also erstmal danke für die Rezension.
Vorab ich bin ein SAO-Fan. Es war einer der ersten Animes die ich gesehen habe und er gefiel mir sehr gut.
Vorallem da ich sehr viele MMORPGs gespielt habe, war SAO ein Paradies für mich.
Was ich an SAO (Serie/Film) so mag ist, dass ich mir das gemütlich und ohne viel nachdenken reinziehen kann während andere Werke von einem deutlich mehr Aufmerksamkeit verlangen.
Die Sache ist die, dass ich all die Kritiken nachvollziehen kann aber SAO trotzdem super finde, keine Ahnung. XD
SAO ist wie manch andere Serien/Filme für mich super. Während andere die Animes nicht so gut bis schlecht fanden , fande ich sie trotzdem super.
Und, ist es nicht genau das was jemanden zu einem Fan oder Liebhaber einer Serie/Filmes macht? Sie zu mögen obwohl sie so viele Fehler hat? Und auch wenn einem die Gründe von Leuten die sie nicht mögen verständlich sind, sie einem trotzdem viel mehr gefällt als grundlegend besser gemachte Animes?
Ich denke aus objekitver Sicht sähe die Sache ganz anders aus, aber dann müsste man auch philosophieren inwieweit Menschen imstande sind etwas Objektiv zu sehen da die eigene Sicht doch niemals völlig abgestellt werden kann.
Aber grundlegend kann man sagen, das jeder andere Erwartungen und Wünsche hat und deswegen jeder eine Serie besser oder schlechter findet.

Was ich auch an der Rezension toll fande war, als das "Täuschen" angesprochen wurde und, bei mir hats geklappt, denn ich habe die Serie sowie den Film einfach in mich aufgesogen ohne zu überlegen ob das überhaupt gut oder logisch war und ich denke genau das macht diese "Täuschungen" so gut.


hYperCubeHD
GreatPaladin schrieb:
Seit wann werden die Rezensionen zum trashtalk missbraucht?

Ohne Souly etwas in den Mund legen zu wollen, würde ich die von dir als „Trashtalk“ aufgefassten Passagen der Kategorie „bissige Comedy“ zuordnen. Da ernste Negativrezensionen meist nicht besonders spannend zu lesen sind (schlichtweg weil es recht schwer ist, eine genügend umfangreiche Analyse in einem solchen Text unterzubringen, um das Werk ansatzweise vollständig zu kritisieren), ist es ein recht üblicher Ansatz, sich über die negativen Aspekte des rezensierten Werks auf eine amüsante Art und Weise lustig zu machen. Dass das bei beliebten Werken manchen nicht gefällt, ist logisch. Schließlich bekommt man ungerne erklärt, warum das, was man gerne mag, eigentlich nicht so wirklich gut ist.


nivia-chan
Eine bissige aber direkte Rezension. Dieser Anime teilt schon immer Geschmäcker unter denen die Wert auf Story und gute Details legen und jene, die einfach für alles zu haben sind, auch wenn diese Aussage sicher einige den Facepalm machen lässt. Packt eure Heugabeln ein, das ist keine Kritik an SAO oder der Rezension.
Ich hätte mehr erwartet dass der Animefilm so toll wird wie angepriesen. Aber Charakterdesigns sind für mich nicht übel geworden, man hat Kirito in was neues kopiert und naja, er bleibt der gleiche aber im fetzigeren Gewand.
Musik ist jedem das seine und über Animation man ich hinweg sehen bis zu einem gewissen Grad. Wenn es aber wirklich immer mehr sloppy wird, ist es dann doch witzig als Challenge die "geschummelten"Stellen zu suchen die der weniger aufmerksame Schauer nicht beachtet.
Natürlich, SAO ist ausgelutscht aber es bringt Geld ein da viele eine dahergeworfene, weniger spannend geschriebene noch animierte Story gern sehen wollen. Das macht einen natürlich nicht zum minderen Fan.
Nett dass die Rezension bissig ehrlich ist. Keine "Kirito ist eine OP Gary Stue und so langweilig", nur objektive gesehene Meinung eines Kritiker.
Wäre ja schön wenn sie sich mehr Mühe geben und SAO für andere schmackhaft machen können. Sie bleiben wohl lieber bei, alten Brei, also werde ich auch in Zukunft nicht so wirklich das "realistische und fantastisch geschriebene" begeistern können. Mir fehlt wie die Rezension meinte im Sinne der Spice. Ein Versuch, es mal wirklich spannend zu machen.
Danke für eine Kritik, Praising gibt es wie die Fans an jeder Ecke, aber zu dem Film habe ich eben noch keine ehrliche Kritik gelesen.
Natürlich werden weiter Fans es verteidigen und herumhacken dass der Film super war und das hier Käse. Aber Kritik muss man auch einstecken können, eben auch als Fan oder ich, die immer wieder versucht es zu mögen doch der Schreiber immernoch in die Kacke tritt.


lacaja
Ich bin, bei weitem, kein Freund von SAO. Ich selbst habe schon lange und ausführliche Debatten über Fehler und Probleme von SAO gehabt. Aber ich muss sagen, diese Rezension finde ich alles andere als gelungen.
In vielen Punkten stimme ich mit den genannten Kritiken überein, aber das ist kein Stil um eine Rezension zu schreiben. Wenn es nur ein "Aufregen" wäre, hätte ich kein Problem, aber eine Rezension muss neutraler sein.
Wenn man schon die gesamte Geschichte, oder eher die gesamte Reihe in dem Fall, nicht mag, hätte man wenigstens auf Punkte wie Animationsqualität, oder Musik, eingehen können. Diese sind, völlig losgelöst von der Geschichte, durchaus gut (Obwohl Musik natürlich Geschmackssache ist)


TheDarkGaiden
Ich finds toll, hier und da eine Rezesion über eine Serie zu lesen, die man vielleicht mal sehen möchte oder schon gesehen hat. Dasselbe natürlich mit Filmen. Aber ich finde diese hier etwas aus dem Ruder gelaufen.
Wer kennt Sword Art Online? Wahrscheinlich jeder, immerhin ist es eine der erfolgreichsten Anime- bzw. Light Novel-Serien. Nicht nur bekommt die Anime-Version immer mehr Staffeln, Autor Reki Kawahara scheint ebenfalls eine nicht endende Flut an Light Novels auf den Markt zu bringen. Vom Spin-Off Progressive bis hin zu Accel World oder dem eher unbekannten The Isolator beschränkt sich die Kreativität dieses Mannes nicht nur auf eine Welt. Natürlich sind auch diese Serien teilweise unglaublich erfolgreich.

Kommt zwar etwas negativ rüber, ist aber öfter mal so zu sehen, um im Laufe der Rezesion diese Haltung zu erläutern. Hier wäre ich z.B. persönlich noch mehr auf den Umfang eingegangen. Aber okay, ist in Ordnung.
Wieder einmal folgen wir Kirito, wie er Kirito ist und kirito-mäßig Dinge macht. Begleitet von seiner Gruppe an Zurückgewiesenen und Asuna, müssen sie sich diesmal einer weiteren schlechten Handlung stellen und darauf vertrauen, dass unser Held noch mal stärker wird. Ja … ich mag nichts an diesem Franchise oder Film, weder die Verantwortlichen noch das eigentliche Produkt. Jedoch ist mittlerweile jede Kritik an der Geschichte oder Umsetzung ausgelutscht und hunderte Male wiedergekäut worden. Warum also noch mal?

Mit dieser Handlungsbeschreibung könnte ich beispielweise überhaupt nichts anfangen. Schon da hab ich als Außenstehender gemerkt, hier stimmt etwas nicht. Vorweg: Ich habe Sword Art Online vor einigen Jahren selbst mal gesehen und ich war auch kein großer Fan davon, aber als Laie würde man jetzt nicht wissen, um was es überhaupt geht. Hier sieht man sehr schön, wie dein "Hass oder Desinteresse" der Serie gegenüber mit eingeflossen ist. Du kannst es natürlich anders meinen, aber so kommt es bei mir rüber. Und "ich" bin der, den du damit erreichen möchtest, oder nicht? Hier hätte ich mir eine etwas, natürlich nicht zu stark aussagende Beschreibung der Handlung erhofft, die neutraler ausgefallen ist.

Zuguterletzt: Keine speziefische Empfehlung, auch wenn sie negativ ist. Hier wird nur auf dich geschlossen.

Aber jeder soll schreiben wie er will, weshalb ich das hier nicht falsch aufnehmen werde. Ich sehe es einfach als eine einfache, persönliche "Bewertung", weil ein wirklichen Eindruck hab ich nicht bekommen. Vielleicht wird die nächste wieder gut.


GreatPaladin
Seit wann werden die Rezensionen zum trashtalk missbraucht? *o-lw*