Rezension: Princess Principal
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Der Autor: Tazzels



Der Anime: Princess Principal

„Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenige Brücken“, sagte einmal Isaac Newton, britischer Universalgelehrter. Und Recht hat er behalten: Auch heute noch erfreut sich das Errichten von Barrieren größter Beliebtheit. Gerade die Deutschen sollten aber wissen, dass solche Konstrukte meist zum Ende jeder Diplomatie führen. Was folgt, sind kalter Krieg und Spionage. Doch was, wenn dies nicht in Deutschland, sondern England passiert und nicht in der Mitte des 20. Jahrhunderts, sondern einer Steampunk-Version des 19. Jahrhunderts? Statt Berlin trennt in London eine gigantische Befestigungsanlage das Königreich Albion vom sogenannten „Commonwealth“, welches sich nach einer blutigen Revolution von der Monarchie abgetrennt hat. Zumindest ist dies die Welt, in der unser heutiges Werk Princess Principal stattfindet.

Der originale Anime der Studios 3Hz und Actas erschien mit 12 Episoden in der Sommerseason 2017. Regie führten Masaki Tachibana, bekannt für seine Arbeit an Barakamon und Tokyo Magnitude 8.0, und Kazuya Nomura, der bereits bei Joker Game und Robotic;Notes diesen Platz einnehmen durfte. Für das Drehbuch der Serie zeichnet sich niemand geringeres als Ichiro Okouchi verantwortlich, der originale Autor des Code Geass-Franchises.

Wie bringt man ein Königreich zu Fall, ohne auch nur einen Tropfen Blut vergießen zu müssen? Ganz einfach: man infiltriert die Adelsfamilie. Leichter gesagt als getan, doch der Spionagedienst des Commonwealth verfolgt unter der „Operation Changeling“ genau dieses Ziel. Um an die Prinzessin Charlotte, Thronfolgerin des Königreichs Albion, zu gelangen, werden zwei junge Mädchen in ihre prestigereiche Schule eingeschleust. Ange und Dorothy sind allerdings nicht irgendwelche Mädchen, sondern hochprofessionelle Spione mit der klaren Aufgabe, die Prinzessin auszutauschen und einen Agenten am königlichen Hof einzusetzen. Wie es aber nun einmal so ist, läuft die Aktion nicht ganz nach Plan. Denn Charlotte hat von dem Vorhaben Wind bekommen und konfrontiert die Agenten mit einem Gegenangebot: „Bringt mich an die Spitze des Thrones und ich reiße die Mauer umgehend ab.“ Durch diesen Zwischenfall wird Charlotte nun Teil der Operation Changeling und arbeitet mit Ange und Dorothy für das Commonwealth. Ebenfalls mit dabei ist Beatrice, die Vertraute der Prinzessin, und im weiteren Verlauf auch die japanische Schwertkämpferin Chise.

Bei solch einer starken Prämisse kann man sich leicht eine komplex geschachtelte Geschichte mit politischen Intrigen und gesellschaftlichen Strukturen vorstellen. Doch das Spionagedrama präsentiert sich in einem episodischen Format, in dem die einzelnen Missionen der Mädchengruppe jeweils eine Folge füllen. Diese Missionen sind auch nicht immer in chronologischer Reihenfolge platziert; die erste Episode stürzt uns beispielsweise umgehend in den spannenden Alltag der Spione und etabliert sofort den Ton der Serie, die trotz der spaßigen und absurden Kampfszenen mit zahlreichen Wendungen und dunklen Motiven auf sich wartet. Dass sich diese Dinge aber auch im Weg stehen können, wird offensichtlich, wenn man etwas kritischer hinschaut. Dafür, dass sie als Geheimagenten arbeiten, benutzen die Mädels nämlich nicht immer die subtilsten Infiltrationsmethoden oder verursachen alternativ gerne saftigen Kollateralschaden. Außerdem sind erstaunlich viele Außenstehende, wie etwa Beatrice und Chise, in die vermeintlich hochgeheime Operation Changeling eingeweiht.

Diese Skepsis wandert allerdings gerne in den Hintergrund, sobald man sich die einzelnen Akteure des Teams anschaut. Denn jedes Mädchen trägt mit ihren markanten Charakterzügen und ausgefallenen Fähigkeiten auf ganz eigene Weise zum Erfolg der Missionen bei. Teamleiterin Dorothy kann nicht nur gut mit Fahrzeugen und anderweitiger Technik umgehen, sie weiß als Älteste der Gruppe auch ihren betörenden Körper als Werkzeug zu benutzen. Chise ist mit ihrem Katana zwar die beste Nahkämpferin, muss als Ausländerin aber noch so einiges über die für sie so fremde westliche Kultur lernen. Die Prinzessin ist mit ihrer zartbesaiteten Natur zwar weniger für den direkten Einsatz geeignet, durch ihre Verbindungen zu höchsten Vertretern des Königreichs allerdings essentiell, um dem Team selbst an den schwerbewachtesten Orten Zutritt zu ermöglichen. Beatrice scheint auf den ersten Blick am wenigsten für den Agentenjob geeignet zu sein, doch in der jungen Göre steckt die wohl größte Überraschung, und zwar wortwörtlich: Anstatt ihrer Stimmbänder steckt in ihrer Kehle ein Gerät, welches ihr ermöglicht, jegliches Geräusch oder sogar die Stimme eines anderen Menschen zu imitieren. Man kann wirklich kaum den Spaß dahinter beschreiben, die Stimme eines erwachsenen Mannes aus dem Körper einer kleinen Loli zu hören. Doch die mit Abstand interessanteste Figur bildet Protagonistin Ange. Das Naturtalent kann nicht nur mithilfe einer Cavorit-Kugel die Schwerkraft aufheben, sondern ist außerdem Einheimische des Schwarze-Echsen-Planeten. Nun ja, Letzteres behauptet sie zumindest. Denn mit der Wahrheit hat es Ange nicht so; wie es sich für einen guten Spion gehört, trägt sie duzende Gesichter und tut alles für den Erfolg der Mission. Auch für den Zuschauer gestaltet es sich von Szene zu Szene schwieriger herauszufinden, ob nur eine Rolle gespielt wird und welche Motive tatsächlich verfolgt werden. Synchronsprecherin Ayaka Imamura trägt mit ihrer guten Perfomance dazu bei, Anges facettenreiches Trugspiel überzeugend herüberzubringen.

Nun könnte man meinen, dass sich mit solch einer bunten Truppe und einzigartigem Setting die spannenden Infiltrationsgeschichten praktisch von alleine schreiben, doch nutzt der Anime sein Potenzial nicht wirklich aus. Nachdem die frühen Episoden sowohl die Idee der Operation Changeling etablieren, als auch den Zuschauer mit actiongeladenen Kämpfen und unerwarteten Twists unterhalten, bremst sich die Serie zunächst einmal selbst aus. Der mittlere Teil erforscht vor allem die Vorgeschichten und Emotionen der einzelnen Charaktere, der Strang der ohnehin eher schwach vorhandenen Hauptstory gerät in den Hintergrund. Diese Folgen funktionieren zwar als Einzelgeschichten gut, sind aber bei weitem nicht so packend wie die „richtigen“ Missionen des Teams und hinterlassen bis auf Ange und Charlotte kaum Einfluss auf die Charakterisierung der Agenten. Hier bekommen wir auch vermehrt Einblicke in die Unterschicht der Londoner Gesellschaft, richtiges Worldbuilding bleibt allerdings aus. Schlussendlich wirkt es fast schon irritierend, wie in den letzten zwei Folgen wieder versucht wird, zu einem spannenden Finale aufzubauen. Bei der Ausschöpfung der eigenen Stärken muss die Serie also noch einiges nachholen, gerade wegen diesen wäre ich aber bei einer weiteren Staffel sofort wieder dabei.

Studio 3Hz ist trotz seines jungen Alters bereits dafür bekannt, gute und konstante Animationsarbeit zu leisten. Princess Principal ist da keine Ausnahme; die Hintergründe sind detailliert und stimmungsvoll, die Charakteranimationen gerade bei den Actionszenen sehr flüssig. Loben muss man hierbei die Regiearbeit: Gerade die szenische Inszenierung und gute Choreographie zeichnen die unterhaltsamen Kämpfe aus. Auch das Charakterdesign ist äußerst gelungen, besonders die viktorianisch angehauchten Outfits der Mädchen stechen heraus. Bei der Musik gab man sich ebenfalls keine Blöße und setzte auf Szene-Veteranin Yuki Kajiura. Der jazzige Klang des Hauptthemas hat einen verspielten Charakter und wirkt für ihren Stil recht innovativ, doch ohne den typisch religiösen Klang und Gesang kommt sie auch dieses Mal nicht aus. Atmosphärisch passt das allerdings eher weniger in das Bild der Steampunk-Stadt. Kommen wir aber einmal zum wahren Highlight des Soundtracks: Dem Opening-Theme. The Other Side of the Wall von den Void_Chords und der Sängerin MARU ist einer der kräftigsten und aufregendsten Songs den ich jemals gehört habe und überbietet selbst die coolsten James Bond-Titellieder. Hört ihn euch auf jeden Fall einmal an, ich warte sogar eben. Seid ihr fertig? Gut!

Princess Principal ist eine wirre Wundertüte voller guter Ideen. All die Elemente einer fantastischen Show sind da, nur fehlt es dem Produktionsteam noch an weiterer Erfahrung, um diese richtig ins Rollen zu bringen. Wo man bei Flip Flappers noch versuchte außerhalb der eigenen Gewichtsklasse zu kämpfen, ist man dieses Mal ein wenig zu vorsichtig geblieben. Dafür bleibt allerdings auch noch Platz, die Geschichte um die sympathische Fünfertruppe auszubauen, die politischen Intrigen von Albion zu erforschen und Operation Changeling weiterzuführen. Wem die Bond-artige Action-Spionage und industrielle Ästhetik zusagt, der ist mit Princess Principal definitiv gut beraten.

Einen schönen Tag euch noch!

Euer Tazzels

KommentierenDanke!


Die letzten 10 Kommentare zu dieser Rezension:


Sniperace
Vielen Dank Tazzels, dass Du mit dieser Rezension diesen Anime ein wenig bekannter machst:)
*o-gj*
Für mich gehört er nämlich zu den unterschätzten Anime, die leider viel zu viel unter dem Radar bleiben.

Ich muss aber auch gestehen, dass ich Deine Kritikpunkte zwar zu großen Teilen nachvollziehen kann, sie aber weniger "stark" sehe (in einem Fall - Animation, sehe ich es aber kritischer, mehr dazu später), was wohl auch daran liegt, dass der Anime, vor Beginn, für mich, nur in der Kategorie - "Optisch und Action ganz netter Trailer, ich riskier mal einen Blick auch wenn ich nicht grade Fan von Loli Figuren bin" eingeordnet wurde.

Für mich war der Anime ein große Überraschung und gehörte zu den bessern Anime dieser Saison, was immer toll ist, wenn man sich Anfangs wenig erwartet. Und von daher ist er bei mir auch dezent besser weggekommen.

So mit was fang ich an?
Aja Animation:
Studio 3Hz ist trotz seines jungen Alters bereits dafür bekannt, gute und konstante Animationsarbeit zu leisten. Princess Principal ist da keine Ausnahme;

Was soll ich sagen, die Trailer waren es, die mich überhaupt zum Anime brachten. Und was soll ich sagen, in den Trailern sieht man, wie gut der Anime auch stellenweise war. Sowohl optisch, als auch Animationstechnisch und nicht zu vergessen Perspektive, Kamera und die generelle Darstellung von Action.
Grade die Action hat einige Gustostückerl (Chise vs Jubei, bzw. die ganze Zugaction oder auch der Begin des Anime usw.)
Doch wo Licht ist, da ist auch Schatten. Und der zeigt sich bereits in Folge 1 in Form von Szenen, die unfertig wirken, bzw. wo die Qualität der Zeichnung zum Rest des Anime abfällt - wohlgemerkt nur die Zeichnung, weniger die Action/Animation.
Nun muss aber dazu gesagt sein, dass sich diese Szenen in Grenzen halten und mal mehr, mal weniger vorhanden sind, mal etwas mehr. Alles in Allem also verkraftbar. Ebenfalls bin ich mir nicht sicher, ob es auf den Datenträgerveröffentlichungen überhaupt noch zu sehen sein wird - denn wenn ich was in der letzten Zeit gelernt habe, dann dass DVDs usw. oft diese Szene durch bessere ersetzen, weil einfach mehr Zeit dafür da ist, als bei einem wöchentlich erscheinenden Anime (oder wie böse Zungen behaupten, weil man so eine Anreiz schaffen will die DVD zu kaufen - ist halt Verschwörungstheorie).
Was man dem Anime mit Sicherheit nicht vorwerfen kann, ist allerdings Liebe zum Detail, der Steampunk Faktor wird schon sehr gut wiedergeben und das Viktorianische Zeitalter wird schon gut integriert. Das fängt mit Details an, die vermutlich nur ganz wenigen Leuten auffallen - Beispiel:
Webley-Fosbery Automatic Revolver - die Waffe die Ange verwendet, wird in ihrer Funktion im Anime bis ins Detail richtig wiedergeben, was eigentlich nur Leuten auffällt, wie mir, die extrem interessiert an Schusswaffentechnik sind. Sowas zu integrieren ist halt ein Zeichen für den Willen zu Perfektion.
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Ja selbst die Figuren sind mir optisch ans Herz gewachsen, es gibt so viel kleine Details wie Kleidung, Unterwäsche usw.
Alles in Allem kann man diesen Anime grade auch Optisch mehr als empfehlen. Das die Action echt fetzt sollte ebenfalls ein Grund sein.

Die Musik:
Grundsätzlich sollte hier gesagt sein, dass es hier Geschmäcker gibt und man es nicht Jedem recht machen kann. Ich beispielsweise liebe den Soundtack und auch grade die "religiös" anmutenden Stücke. Wobei ich hier eher sagen würde es sind klassische Stücke, die teilweise mit Gesang aufwarten, der halt als religiös verstanden wird (was er nicht ist).
Aber Nummern wie "Battle of the Shadows" finde ich persönlich einfach genial und episch:
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Diese Nummer ist ein guter Mix aus Moderne, Rock, Klassik und auch schlichtweg ein perfekte Untermalung für Action, wofür er im Anime ja auch genutzt wird. Mann wie ich dieses Stück liebe. Vor allem wen die Action auch einen dramatischen Part hat ............ siehe gegen wen Chise zu diesem Stück kämpft:(
Für mich war die musikalische Untermalung des Animes perfekt, auch grade weil sie so viel verschiedene Stücke nutzen und perfekt den Szenen anpassen. Und eines kann man dem Anime sicher nicht vorwerfen - 0815.

Story:
Hier sind wohl die größten Unterschiede in der Meinung zu finden, Tazzels.
Ich persönlich empfinde die Hauptstory rund um Ange und Charlotte einfach genial umgesetzt (der Anime hatte ja auch nur 12 Folgen Zeit), da waren Wendungen drinnen, die schon sehr nice waren (und gut erdacht). Mehr will ich gar nicht verraten, es seih nur gesagt, dass es mir persönlich sehr, sehr gut zugesagt hat.
Zu der Episodenhaftigkeit seih ebenfalls noch etwas erwähnt, der Anime nimmt sich durchaus Zeit, die einzelnen Figuren vorzustellen und ein Haufen dieser Episoden drehen sich um sie, bzw. wie sie als Gruppe zusammenwachsen. Hier zeigt sich die Stärke des Anime, was Drama angeht, denn sämtliche Folgen haben mich mehr als bewegt und sind auch oft ziemlich traurig. Von daher ist der halbe Anime halt damit beschäftig die Figuren und ihre Hintergründe vorzustellen, was aber fairerweise echt Freude bereitet hat. Wenn überhaupt kann man dem Anime die Länge vorwerfen, mit größerer Folgenzahl wäre da sicher mehr gegangen - wobei hier auch erwähnt werden sollte, dass es sich um einen Original Anime handelt, was zu einen Lobenswert ist, zum Anderen weniger leicht umzusetzen ist (Geldgeber). Ich persönlich hoffe ja nach wie vor auf ein zweite Staffel.
Es ist auch mit Sicherheit kein rein Episoden Anime wie Joker Game und es seih auch erwähnt, dass Spionage und Geheimdienst zwar ein große Rolle spielt, es jedoch nie den Anschein macht, als wolle sich der Anime rein drauf konzentrieren. Hier spielen viel eher Machtkämpfe und Wünsche verschiedener Gruppen ein Rolle und oft genug endet es mit Mord usw. Und Action hat halt eine große Rolle im Anime, was mir aber von vorhinein klar war und was halt auch Spaß macht. Großartigen Realitätsbezug hat der Anime durch einige ohnehin nicht (junge Mädel, mit Kampffähigkeiten hoch2, im Geheimdienst). Wobei er da durchaus überraschen kann und schon mal Gesellschaftskritik ablässt (arme Leute in der Gose, schlechte Verteilung von Reichtum, Ausgrenzung bestimmter Gruppe usw.), bzw. wo tatsächliche Geschichte mit eingebunden wird (beispielsweise die Japaner, die realisiert haben, wie rückständig sie sind und alles tun um aufzuholen, bzw. Kontakte zu knüpfen - dass ist doch von realer Geschichte inspiriert).
Und zu meinem Erstaunen hat es der Anime auch durchaus geschafft die 12 Folgen gut zu nutzen, es fehlt eigentlich nix um den Anime zu eine gutem Erlebnis zu machen. Wobei ich hier nochmal sage - Zweite Staffel oder von haus aus Mehr Folgen würde es brauchen.
Ichiro Okouchi sagt alleine eigentlich schon genug aus, ihm haben wir im übrigen nicht nur Code Geass zu verdanken - sondern auch Anime wie:
Kabaneri of the Iron Fortress
Valvrave the Liberator
usw.

Die Figuren:
Was soll ich sagen, zunächst hab ich mich am Design gestört, doch innerhalb kürzester Zeit alle Figuren lieb gewonnen, später sogar das Design. Auch hier sind es wieder die Details und die Hintergründe der Figuren, die es ausmachen. Ange und Charlotte sind sowieso über jeden Zweifel erhaben und die zwei kann man nur im Doppelpack sehen (dazu muss man aber den Anime gesehen haben;) und waren ein absolut super Idee, wobei Ange dann noch mit ihrer Art Einen drauf legt und halt auch einfach stellenweise einfach badass pur ist, Charlotte hingegen muss man über den ganzen Anime betrachten, dann versteht man;) Dorothy sorgt mit ihrer Art für Lacher und Entspannung hat aber wie alle Anderen Figuren auch ihr "Päckchen" zu tragen und bringt viel Charme in den Anime. Beatrice Backstory ist ebenfalls sehr dramalastig und obwohl man verstehen kann warum manch Einer nicht leicht mit ihr "warm" wurde, ist sie doch recht passend in den Anime reingewachsen. Chise wurde eh schon recht gut beschrieben, wobei sie halt auch wieder ein Päckchen zu tragen hat.
Was dem Anime hier fehlt ist schlichtweg Zeit für die längerfristig eingesetzten Antagonisten, die durchaus Potenzial hätten, so sieht man eher weniger von ihnen oder sie tauchen eher später im Anime auf - was halt ein guter Punkt für ein Fortsetzung wäre, wenn man mich fragt.
The Duke of Normandy und Gazelle spielen aber immer wieder eine nicht unwichtige Rolle, wobei gegen Ende eine Antagonisten Figur hinzu kommt, der ich halt großes Potenzial zugestehe - zweite Staffel ............


Kurzum ich liebe den Anime und empfinde ihn als unterschätzt bzw. ist wohl unbekannt wohl das bessere Wort hierfür. Leute die ihn kennen, mögen ihn auch meistens, wobei er bei Manchen (wie bei mir) durchaus etwas mehr einschlägt. Die Bewertungen zum Anime sind durchaus positiv, was auch so sein soll, denn 0815 oder mittelmäßig ist er am Ende dann auch nicht, ganz gleich wie man ihn aufgenommen hat und was man darin sieht. Ich sehe den Anime halt als eine Mischung von gutem Drama und Action.
Ich kann den Anime durchaus empfehlen und würde mir wirklich ein zweite Staffel wünschen, zumal gegen Ende eine Antagonistin eingeführt hat, die Kopfzerbrechen bereiten dürfte.


Tazzels, Dir mal wieder Danke für die Rezension, finde wie immer, dass Links zur Musik super dazu passen, dafür gibt's einen Daumen:)

Schöne Grüße
Sniperace


Endynem
Vielen Dank für die schöne Rezension Tazzels! *o-gj*

Mir hat es echt Spaß gemacht der Aufnahme (Stimme) zuzuhören. Die eingespielte Musik fand ich einfach klasse und abwechslungsreich!

Der Anime war mir bekannt, hatte aber mein Interesse nicht geweckt. Dies hat sich nach dieser Rezension geändert. Bin mal gespannt wie stark er mich beeindruckt!