Detail zu Kiseijuu: Sei no Kakuritsu (Animeserie):

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Original Titel Kiseijuu: Sei no Kakuritsu
Englischer Titel Parasyte -the maxim-
Japanischer Titel 寄生獣 セイの格率
Synonym Parasyte: Probability of Survival
Synonym Parasite
Synonym Parasitic Beasts
Genre Action Drama Horror Psychological Romance SciFi Seinen Splatter Superpower Violence
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Adaption Kiseijuu (Mangaserie)
PSK
SeasonStart: Herbst 2014
Ende: Winter 2015
Status Abgeschlossen
GruppenProxer.Me bietet keinerlei Downloads an. Diesbezüglich leiten wir dich an die betroffenen Sub- und Scanlationgruppen weiter.
de Melon-Subs
de Lunatic-Studio
de Chinurarete-Subs
Industriejp VAP (Producer)
en Sentai Filmworks (Publisher)
jp Nippon Television Network Corporation (TV-Sender)
jp Madhouse (Studio)
jp Forecast Communications (Producer)
de Crunchyroll Deutschland (Streamingdienst)
en Crunchyroll (Streamingdienst)
en Anime Network (Streamingdienst)
jp Animax (TV-Sender)
en Animatsu Entertainment Ltd. (Publisher)
jp A.P.P.P. (Studio)
Lizenz Lizenziert! Warum?
Beschreibung:
In der Stille der Nacht stiegen sie aus dem Himmel hinab mit dem Hunger nach menschlichen Fleisch: Parasiten, die sich zum Überleben in einem menschlichen Wirtskörper niederlassen und diesen übernehmen. Niemand kennt ihr Geheimnis, außer dem Oberschüler Shinichi, dessen rechte Hand von einem Parasiten übernommen wurde. Notgedrungen freunden sich Shinichi und sein Parasit an, der nach seinem Wirtsort Migi (rechts) genannt wird, und sie finden sich mitten in einem Kampf zwischen den Parasiten und der Menschheit wieder.


(Quelle: Crunchyroll)

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Name
Genre
Beschreibung
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Lizenz
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DA-IKEN
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Story:
Die Story wird schnell voran getrieben und schon die ersten Folgen sind sehr unterhaltsam. Das Niveau bleibt dabei konstant. Langeweile konnte ich nie verspüren. Dass man ein Thema über außerirdische Lebensformen so gut mit dem realen Leben verknüpfen kann, hat der Anime bewiesen. Charaktere sind interessant, wenn auch sehr komprimiert vorgestellt. Kann hier nicht viel kritisieren.

Animation:
Ein ernster Style. Dieser wird auch gehalten und Ausreißer gibt es nicht. Gute Animationen.

Musik:
Sehr solide und ich finde den Soundtrack insgesamt gut. Nur das Opening hat mich jetzt nicht vom Hocker gehauen. Muss es auch nicht.

Fazit:
Absolut sehenswert. Mal wieder ein mitreißender und gut durchdachter Anime. Hat auch einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Stand: Geschaut

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ShulkXIII
Genre
Story
Charaktere
Musik
Nach langer Überlegung habe ich mich also letztendlich dazu entschieden Parasyte zu schauen.
Das Setting an sich gefiel mir sehr, allerdings ist meine Erfahrung dass Animes mit ähnlicher Grundlage gerne richtig gut anfangen, zum Ende allerdings extrem abschwächen.
Allerdings muss ich sagen dass dies bei Parasyte kaum der Fall war.

Genre:
Ohne mich wirklich genau auszukennen würde ich sagen dass die Genres gut passen

Story:
Alles in allem gefiel mir Parasyte extrem gut, allerdings ist es aber auch nicht perfekt.
Spoiler!
Es gab einig stellen in denen mir doch irgendwie Informationen gefehlt haben. Ich hätte mich zum Beispiel gefreut wenn man erfahren hätte wo genau die Parasiten her kamen. Auch habe ich das Gefühl gehabt das am Ende etwas gefehlt hat.


Charaktere :
Ich mochte eigentlich alle Charaktere sehr, mehr gibt's da nicht zu sagen

Stand: Geschaut

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ruki_girl666
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Einfach nur wow ich liebe diesen anime und jeder der so animes mag wie tokyo ghoul oder ajin ist hier gold richtig <3 also das genre ist definitiv passend und die story seeeehr gut gemacht <3 die animation könnte besser sein teilweise aber ist trotzdem gut <3 die charaktere sind gut halt der hauptcharakter so typisch zuerst unschuldig und scheu und dann plötzlich badass und eiskalt :3 <3 die musik ist verdammt geil und passt perfekt dazu <3 es unterstreicht die momente sehr gut <3 also ich fand ihn einen der besten animes die ich je gesehen habe <3

Stand: Geschaut

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HaruLover
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Dieser Kommentar ist meine eigene Meinung ♥
Aber ich kann jedem diesen Anime empfehlen, der Blut und sehr viel Drama und Action liebt.

Genre:Alle Genres wurden sehr gut zur Szene gesetzt. Romance eventuell nur sehr knapp erfüllt, aber das ist mir auch ziemlich egal. Am besten erfüllt finde ich sind die Genres; Action,Drama und Horror.


Story: Parasiten überfallen die Erde. Shinichi (der Hauptprotagonist) wird eines Abends auch von einem Parasiten überfallen. Aber nicht sein Gehirn wird übernommen, sondern seine rechte Hand. So kämpft Shinichi mit seiner rechten Hand Migi ums Überleben. Shinichi möchte die Parasiten bekämpfen, um Morde zu verhindern. Jedoch kümmert sich Migi nur um sein eigenes Leben. Ich liebe diese Story♥ Sie ist einfach soo fesselnd und wird nie langweilig. Außerdem gibt es eine positive Charakterentwicklung von Shinichi. Zuerst vom typischen Angsthasen zum Mutigen Helden. Zwar gefällt mir diese Entwicklung nicht (ich hasse ihn auch xD) Aber für einige ist es bestimmt positiv.


Animation/Bilder: Die Animationen sind ganz schön und sauber. Den Zeichenstil finde ich eher grässlich, Aber das ist jedem sein Überlassen.

Charaktere: Die Charaktere mochte ich irgendwie nicht (ich meine den Hauptprotagonisten:D)Aber Migi und einige Nebencharaktere habe ich sehr lieb gewonnen. Murano war aber auch manchmal sehr nervig.



Musik:Die Musik war ganz ok, mit einem Hauch von Dubstep. Aber das Opening finde ich echt richtig geil!(Obwohl ich so Geschrei und so nicht mag :D) Das Ending war eher ruhig, aber ziemlich entspanned.


Fazit:Dieser Anime ist ein Meisterwerk! Trotz einpaar makken. Ich kann diesen Anime nur empfehlen! Ich mochte am Anfang kein Horror, aber nach diesem Anime, schrie ich nach weiteren solchen Anime. Lasst euch nicht abschrecken, wegen dem Blut oder den sehr hässlichen und ekelhaften Parasiten, denn der Anime ist viel mehr als das! Denn er ist auch ein sehr Herzerwärmender Anime, mit viel Freundschaft und Zusammenhalt. Also macht es für mich und gibt dem Anime eine Chance! Ihr werdet es nicht bereuen♥

Stand: Geschaut

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Slatarou
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Super Anime ich dachte anfangs nicht das er mir gefallen würde jedoch haben sie das mit den Aliens richtig gut umgesetzt und auch gut gelöst. Die Charaktere fande ich alle relativ cool und keinen wirklich schlimm. Das einzige was mich etwas gestört hat war als in der letzten folge
Spoiler!
Migi meint er geht für immer schlafen bis Shinichi stirbt da ich Migi ziemlich cool fand
. Ansonsten richtig guter Anime und das Lied Parasyte Ost - Next To You ist einfach nur klasse klingt richtig nice.

Stand: Geschaut

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Schnilz
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Kiseijuu: Sei no Kakuritsuoder auch Parasyte ist ein interessanter Anime durch und durch. Die philosophischen Fragen die der Anime stellt sind nicht unbedingt neu, aber immer wieder interessant. Was heißt es, ein Mensch zu sein? Wie gehen wir mit unserem Umfeld um und wie beeinflusst uns das?Die Umsetzung der Prämisse des Hauptcharakters Shinichi und seines parasitären Partners Migi und den unterschiedlichen Ansichten der beiden zeigen wirklich schön die verschiedenen Blickwinkel. Für mich persönlich gab es nur ein Manko an dem Anime, und das war das Ende. Dazu gleich mehr.

Genre: Allesamt zur vollsten Zufriedenheit erfüllt. Der Anime schafft es exzellent alles ineinander übergehen zu lassen. Von Drama zu Splatter und sogar ein paar guten Witzen ist alles da. Besonders gut finde ich die Balance zwischen Splatter und Psycological, die normalerweise entweder auf einem der beiden Genre liegt. Der Anime schafft es gut beides wirksam Einzufügen.

Story: Shinichi Izumii muss nach dem er von einem der parasitären Wesen besetzt wurde nun mit diesem Koexistieren und gegen andere dieser Wesen kämpfen. Nach und nach geht er emotional und körperlich einige Veränderungen durch. Die Sichtweise der beiden auf die Menschheit ist dass, was es interessant macht. Das Tempo der Erzählung ist nahezu perfekt und die Prämisse einzigartig, die Beziehung zwischen dem distanzierten Parasit Migi und Shinichi ist interessant, nur das übermäßige herumreiten auf seinen Veränderungen wirkte etwas zu redundant im Mittelteil, denn man sieht was mit ihm passiert und diese Thematik zu seiner Veränderung wird noch mindestens 2 mal aufgegriffen, was zu viel für meinen Geschmack war.

Animationen: Guter Stil, wenn auch recht generisch und für einen Anime aus 2015 nicht herausragend. Dennoch sind besonders Mimik und Gestik, die hier besonders in den Vordergrund gerückt wurden recht gut. Die Hintergründe waren recht langweilig, allerdings kann man mit dem Setting einer normalen Großstadt visuell leider auch weniger machen als mit dem Setting einer Fantasy Welt.

Charaktere: Außerhalb der Sicht des Protagonisten und dem Parasit Migi gibt es kaum nennenswerte Charaktere in Sachen Persönlichkeit, das liegt aber daran, dass der Fokus auf der Entwicklung des Protagonisten liegt. Jeder nennenswertere Charakter hat eine gewisse Persönlichkeit, die aber aufgrund dieses Fokuses nicht soweit gestrickt wird,was aber auch nicht schlimm ist.

Musik: Hat mich positiv überrascht. Großartiges Opening und die Kampfmusik, die an Dubstep erinnert, ist erst recht merkwürdig im Eindruck, trägt später aber überraschend gut zur Spannung bei.


Fazit ist, das mir dieser Anime sehr gut gefiel bis auf wenige Kleinigkeiten und das Ende, das einfach nur die Moral ist, die der Protagonist aus seinen Erlebnissen zieht. Philosophisch gesehen gut, aber wahrscheinlich diskutierbar und etwas zu aufdringlich es so abrupt Enden zu lassen. Die Meinung des Autors wurde einem dazu fast schon etwas zu sehr Aufgedrängt. Aber der Anime ist mehr als nur zu empfehlen.

Schnilz.

Stand: Geschaut

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Rayric

Achja, wie lange habe ich mich schon um Parasyte herum gedrückt und ihn immer wieder auf meiner To-Do Liste warten lassen? Jetzt wo ich durch bin und eigentlich schon direkt nach den ersten Folgen, hab é ich gemerkt, dass ich vollkommen im Unrecht war. Zuvor haben mich vor allem zwei Dinge abgeschreckt, zum einen das "moderne" Setting, welchem ich in Animes eigentlich immer versuche zu entfliehen und zum anderen der Splatter, der doch sehr stark ausgeprägt sein sollte. Zum Glück wurde ich eines Besseren belehrt. Das Setting ist wundervoll und vor allem un der zweiten Hälfte greift der Anime Thematiken auf, die einen wirklich zum Nachdenken angeregen und nicht einfach nur an einem vorbeischweifen. Auch der Splatter war bei weitem nicht so abstoßend wie ich zuvor noch gedacht hatte, vielmehr wird er sehr gezielt eingesetzt und zu keinem Zeitpunkt erschien er mir als unnnötig oder ähnlichem.

Jedenfalls bietet Parasyte eine wundervolle Gesamtmischung, deren einzele Segmente hervorragend ineinander greifen. Es passt wirklich alles in diesem Anime. Die Charaktere sind fantastisch und einzigartig gestaltet, die Story ist unglaublich fesselnd und lässt trotzdem mehrfach Wandlungen im späterne Verlauf zu. Das Opening war bombastisch, sogar so gut, dass ich es seltens übersprungen habe, sondern eher außerhalb des Anime mir nochmal angehört habe ( das Outro lass ich prinzipiell bei eigentlich jedem Anime weg, also hat es auch hier keinen Einfluss).

Selbst nachdem ich jetzt im Kopf den Anime nochmal durchgegangen bin, fühlt es sich immmer noch nicht so an, als könnte ich nicht mit ihm abschließen. Das ist wohl einer der Gründe, warum Parasyte einen sehr hohen Platz in meiner heiß begehrten Top 10 bekommen hat und diesen in absehbarer Zeit auch nicht mehr verlasssen wird.

Es war einfach ein perfekter Anime und mehr muss man dazu eigentlich auch nicht sagen.

Stand: Geschaut

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Troy
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Enthält Spoiler


Wer mich kennt, der wird wissen, dass ich schon zu Anfang eine ziemlich gute Meinung von der Serie hatte und nach Folge 6 hatte ich von der Serie regelrecht geschwärmt. Nun ist die Serie gänzlich vorüber (jaja ich weiß, ich lahme Schnecke) und es steht nun die Frage offen, wie gut die Serie denn letztendlich war. Meine rechte Hand brennt geradezu darauf, euch diese Frage zu beantworten. Zunächst muss ich sagen, natürlich auch noch wegen Folge 6, dass Parasyte viele echt starke Momente hatte. Die Serie hatte eigentlich vieles: Spannende Action, gutes Drama, konnte einen öfters mal schockieren oder ekeln und wusste, an den richtigen Stellen genau den richtigen Twist zu bringen, um die Story wieder ins Rollen zu bringen. Die Serie hatte auch einige berührende, schaurige und aufregende Stücke – und wusste noch dazu, sie richtig einzusetzen! Und normalerweise fallen mir Hintergrundlieder nicht mal auf. Aber „Next to you“ würde ich mir sogar hin und wieder mal einfach so anhören, also lasst es ruhig mal beim Lesen dieses Artikels im Hintergrund laufen.

Besonders stark fand ich neben der erwähnten Folge, an die wie ich finde auch sonst nichts in der Serie rankam, die Erbarmungslosigkeit, mit der die Serie vorgehen kann, etwa als Shinichi den Hund in die Mülltonne wirft, Migi droht, den Detektiv oder Murano umzubringen, wenn diese von ihm erfahren, oder als die Regierung am Ende gegen die Parasiten vorgeht. Die Serie beschönigt da nichts und ist auch ziemlich konsequent.

Auch gefällt mir diese logische Art, zu kämpfen. Ich habe das schon in vielen Serien positiv erwähnt und deshalb natürlich auch hier. Mir gefiel das Drama auch deshalb, weil Shinichi eben auch mal einen triftigen Grund hatte, traurig zu sein. Also ja, größtenteils war die Serie echt gut und hat viel Spannung geboten.

Wenn ich aber schon so anfange, dann könnt ihr euch schon denken, dass dazu ein „aber“ kommt. Denn dennoch finde ich, dass Parasyte einfach zu viele Schwächen hat, um als Meisterwerk gelten zu dürfen. Dazu gehört dieser geradezu lächerlich vorhersehbare Arc mit Kana. Ich verstehe gar nicht, wie sie da so eine offensichtliche Entwicklung vorbringen konnten, wo die Serie sonst voll mit guten Plottwists ist. Jetzt stellt euch einfach mal vor, wie viel cooler dieser Arc gewesen wäre, wenn Shinichi, weil er auf die ganzen Death Flags von Kana reagiert, das Date mit Murano absagt und es dann dadurch sie erwischt hätte, weil er stattdessen die andere beschützt hat.

Oder dass Murano anscheinend einfach einen an der Klatsche hat und auf Wierdos steht. Generell verhalten sich Charaktere in dieser Serie gerne einmal, als hätten sie das ausgewürfelt, darunter Shinichis Vater, dieses Brillenmädchen das lieber den übermächtigen Parasitenjungen konfrontiert anstatt die Polizei zu informieren oder sogar Migi selbst. Und erinnert ihr euch noch an dieses Haare-Ausreißen, dass sie irgendwann mal inszeniert hatten, als wäre das jetzt der krasse Plottwist? Das macht nicht nur keinen Sinn (denn ja, man erkennt dadurch zwar, ob derjenige ein Parasit ist – hat aber auch den Nachteil, dass man danach abgeschlachtet wird), es war auch irgendwann einfach wieder in der Versenkung verschwunden.

Als größtes Manko sehe ich aber dieses Ende an. Versteht mich nicht falsch, ich bin nicht so simpel, dass ich deswegen rumheulen würde, weil es keinen epischen Shônen-Endkampf gab. Sie haben diesen Kampf ja absichtlich enttäuschen lassen, um stattdessen philosophieren zu können, und für sowas bin ich ja normalerweise zu haben. Nur haben sie gerade diese Philosophie dann so lieblos und unmotiviert hingeschmettert, dass man eher das Gefühl hatte, sie wollten es einfach nur noch irgendwie zu einem Abschluss bringen. Davon abgesehen wirkte es auch ziemlich erzwungen, denn es macht keinen Sinn, dass Gotou sich plötzlich von einem so offensichtlichen Angriff treffen lassen würde, wenn er zuvor einen Überraschungsangriff abwehren konnte.

So richtig zum Haare ausreißen wurde es aber erst in dieser Epilogfolge. Ich werde euch mal im Detail erklären, was das Problem mit dieser Folge ist. Zunächst fängt Shinichi an, uns seinen Fazit über die Serie mitzuteilen. Es ist an sich kein Problem, dass Shinichi sich mit seinen Erfahrungen aus der Serie auseinandersetzt, aber es wird an dieser Stelle leider etwas sehr deutlich, dass er hier nur als das Sprachrohr des Autors fungiert, der uns dessen Philosophie unter allen Umständen noch an den Kopf werfen wollte.

Das ist so ziemlich die billigste Art und Weise, wie ein Autor seine Gedanken an den Mann bringen kann, nämlich direkt mit einer Ausführung – sowas könnte ein Mittelschüler schreiben. Normalerweise dient ja eine Geschichte dafür als ein Exempel: Das Geschehen in der Geschichte stellt die Philosophie des Autors beispielhaft dar und wir rezipieren dies und bilden uns die Message sozusagen aus dem Geschehen selbst, sie geht einfach aus der Logik der Geschichte hervor. Das ist der niveauvolle Weg, seine Intention in einer Geschichte umzusetzen.

Aber jetzt kommt’s, Shinichis Moralpredigt in der letzten Folge hat aber überhaupt nichts mit dem Inhalt der Serie zu tun! Parasyte hat sich schon in vielen Momenten philosophische Fragen gestellt, unter anderem, was den Menschen ausmacht, was ihn von anderen Lebewesen unterscheidet und ob Menschen eigentlich die wahren Monster/Parasiten auf der Erde sind. Was Shinichi aber in diesem Monolog bringt ist: Menschen können andere Lebensformen nicht verstehen, es sei töricht, etwas anderes zu denken und sinnlos, es überhaupt zu versuchen.

There is just so many things wrong with this. First of all, he is proving himself wrong! Was dieser Abschluss bedeutet, ist ja, dass sämtliche Gedanken, die die Serie zuvor angesprochen hat, von vornherein schon sinnlos waren! Welchen Sinn hatte dann das alles? Schauen wir die ganze Serie, für nichts? Oder sollten wir das so verstehen, dass die Philosophie-Versuche in dieser Serie gescheitert sind und das ist dann die Erkenntnis daraus?

Sorry, aber so funktioniert das nicht. Wenn er damit seinen Standpunkt untermauern wollte, dann hat er nämlich ein Problem, denn sein Standpunkt lässt sich gar nicht belegen, das ist nämlich ein Devil’s Proof. Man kann nicht beweisen, dass es unmöglich ist, etwas zu verstehen, da das Nicht-Verständnis als Beleg nicht ausreicht. Zu behaupten, man solle so etwas gar nicht versuchen, ist eigentlich nichts anderes, als aufzugeben. Und so etwas will einem dieser Anime allen ernstes nahelegen? Ja klar, warum hören wir nicht einfach ganz auf, die Welt zu erforschen, und schließen einfach alle Universitäten und Schulen, hat doch eh keinen Zweck!

Aber dem noch nicht genug! Der Standpunkt, ist in sich selbst schon widersprüchlich. Er sagt, man könne mit menschlichen Maßstäben das Denken und Verhalten anderer Individuen (ich bin mir nicht ganz sicher, ob er auch andere Menschen einschließt. Wenn ja, wäre das witzig, denn Death Parade widmet sich demselben Gedanken und kommt dabei aber zum umgekehrten Ergebnis) nicht erklären kann. Nun ist dies ja der Standpunkt eines Menschen und damit selbst ein menschlicher Maßstab. Demnach ist dieser Standpunkt ebenso wertlos, um das Denken und Verhalten anderer Individuen zu erklären. Q.E.D.

Und dann, meine Damen und Herren, engagiert sich der Autor sogar noch einen Mörder, der Shinichis Freundin entführt, damit er mit ihm über die menschliche Natur philosophieren kann. Lassen wir uns das noch mal auf der Zunge zergehen. Ein Mörder. Entführt Shinichis Freundin. Um mit ihm über die menschliche Natur zu philosophieren. Ist alles gesagt, oder? Lustigerweise unterbricht Murano sie dann sogar einfach und sie kommen dann doch wieder zu keinem Ergebnis.

Es wirkt irgendwie alles so…unfertig. Als haben sie versucht, uns damit irgendwas zu zeigen, dann aber gemerkt: „Shit, so geht das nicht!“ und stattdessen haben wir dann dies bekommen. So quasi als Notlösung, damit sie überhaupt irgendwie zu einem Abschluss kommen. Und diese Notgedrungenheit zieht dann leider die ganze Handlung etwas runter. Eine Geschichte ohne einen guten Abschluss ist eben keine perfekte Geschichte.

Also, um das mal kurzzufassen, der gesamte philosophische Aspekt dieses Animes ist voller Löcher und Probleme. Dabei will ich dem Anime zugutehalten, dass er sowas überhaupt versucht hat, denn sowas sieht man in Anime ja auch wirklich selten. Es gibt ein antikes Sprichwort, das besagt: „Großes verfehlen ist ein immerhin edles Versagen.“ Nur versagt hat der Anime an dieser Stelle leider eben trotzdem.

Im Endeffekt will ich damit aber nicht sagen, diese ganze Kritik an der Philosophie des Anime würde die ganzen positiven Punkte ungeschehen machen. Parasyte bleibt ein Anime mit coolen Twists, spannender Action, gutem Drama und einem tollen OST, der wirklich einige starke Szenen aufweisen konnte – nur eben dazu mit einigen Schwächen bei den Charakteren, einer problematischen Philosophie und einem verwursteten Ende. Das macht es noch zu einem ganz guten Anime, aber ein Meisterwerk ist es leider in keinem Fall.

Stand: Geschaut

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Thehazeman
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Sooooo nach langer Überlegung hab ich mich dazu entschieden zu Parasite noch mal einen Kommentar zu schreiben ich genieße und schweige eher aber zu diesem Anime muss ich mich einfach äußern alleine aus dem Grund da er schon seit langem in meiner favo Liste ist :D

Genre:
Alle sehr gut vorhanden wobei ich sagen muss das Action violence und Romanze die Genres sind die am meisten hervor stechen :)

Stoy

Die Story ist sehr einfach aufgebaut im Prinzip geht es darum,das Parasiten Menschen befallen
Spoiler!
in deren Gehirnen
und dadurch die ,,Kontrolle´´ über das jeweilige Menschen leben bekommen
Spoiler!
,,Kontrolle´´ in dem Sinne weil sie gleich aussehen die gleiche Stimme haben und nicht besonders unterschiedlich von anderen Menschen sind.
Im laufe des Animes kann man immer wieder beobachten das Romanze eine große Rolle spielt vor allen Dingen als
Spoiler!
Shinichis mom stirbt und er eine große leere im Herzen hat die er durch Murano wieder füllt nach dem er Tomura in den Tod verabschidet
.

Charaktere
Die Chas sind einfach nur gut gemacht von Murano zu Shinichi zu Migi selbst die Nebenchas sind gut wie zb Kana. Der Prota ist anfangs sehr weinerlich zurückhaltend und schwach was aber im laufe der Serie eine drastische Wendungen nimmt.

Musik
Die Musik ist zu den Fights den Dramatischen bis zu den Romantischen Szenen perfekt angepasst zum Opening Song muss ich denke ich nichts sagen :3.

Fazit
Im großen und ganzen ist Parasite ein Anime den man einfach mal gesehen haben sollte wenn man ein Fan von Action mit viel Violence und Romanze ist.

Damit ist für mich erst mal alles gesagt ..... denke ich :D

Viel Spaß mit Parasite wünscht euch euer Chichian :3

Stand: Geschaut

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Evanz
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Meine Bewertung zu Kiseijuu: Sei no Kakuritsu.

Genre:
Romance würde ich noch gelten lassen,aber auch nur ganz knapp.Der Rest der Genres war zufriedenstellend.

Story:
Geschichten,welche sich ein wenig abheben,sind bei mir immer gerne gesehen.Kiseijuu hat genau so eine Geschichte zu bieten.
Die Grundsituation mit Shinichi und Migi war schon echt klasse,aber auch die Umsetzung war spitze.
Es gab auch einige unerwartete Momente im Anime.Keine weltbewegenden Wendungen,aber durchaus schockierende Szenen.
Die Story wurde auch nie langweilig.
Auch das Ende hat mich zufriedengestellt.
Ich kann einfach nichts bemängeln.
Es war einfach super,mehr will und muss ich nicht sagen.

Animationen/Bilder:
Einwandfrei.
Kämpfe,Bewegungen,etc. waren alle flüssig.Farbgebung war auch Klasse.Und vorallem die Parasiten wurden schön in Szene gesetzt.
Insgesamt gut !

Charaktere:
Im Mittelpunkt vom Anime steht der Protagonist Shinichi.Es werden auch nicht viel mehr relevante Charaktere hinzugefügt,was ich auch sehr gut fand.
Shinichi und seine mutierte Hand Migi machen auch sinnvolle Charakterentwicklungen durch.
Man folgt Shinichi einfach auf Schritt und Tritt und macht fast schon das gleiche mit ihm durch.
Die Charaktere,welche noch hinzugefügt wurden,hatten alle auch sinnvolle Rollen eingenommen.
Außer vielleicht Satoshi,welche ein wenig unnötig war,aber darüber kann man hinwegsehen.

Musik:
Dubstep in einem Anime.Ich hätte niemals gedacht,dass das so gut harmonieren könnte.Es war einfach Weltklasse!
Auch das Opening war übertrieben krass.
Musik ist zwar Geschmackssache,aber die Musik von Kiseijuu war einfach erfrischend gut.

Fazit:
Ein Meisterwerk.Ich bin begeistert.Dieser Anime hat mich einfach überzeugt.Klare Empfehlung an jeden !





Stand: Geschaut

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