Detail zu Shingeki no Kyojin Season 2 (Animeserie):

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Original Titel Shingeki no Kyojin Season 2
Englischer Titel Attack on Titan Season 2
Deutscher Titel Attack on Titan Staffel 2
Japanischer Titel 進撃の巨人 2
Synonym Attack on Titan 2nd Season
Synonym Shingeki no Kyojin (2017)
Synonym Shingeki no Kyojin Second Season
Synonym Attack on Titan (2017)
Synonym Shingeki no Kyojin 2
Genre Abenteuer Action Drama Fantasy Horror Military Mystery Psychological Shounen Splatter Superpower Violence
Tags Tags anzeigen
Adaption Shingeki no Kyojin (Mangaserie)
PSK
SeasonStart: Frühling 2017
Ende: Frühling 2017
Status Abgeschlossen
GruppenProxer.Me bietet keinerlei Downloads an. Diesbezüglich leiten wir dich an die betroffenen Sub- und Scanlationgruppen weiter.
Keine Gruppen eingetragen.
Industriejp Wit Studio (Studio)
jp Tokyo MXTV (TV-Sender)
jp Techno Sound (Musik-/Soundstudio)
jp Production I.G. (Producer)
jp Pony Canyon, Inc. (Producer)
jp Pony Canyon Enterprise (Producer)
jp Mainichi Broadcasting System (MBS) (TV-Sender)
en Madman Entertainment (Publisher)
jp Mad Box (Producer)
jp Kodansha (Producer)
de Kazé (Publisher)
en FUNimation Entertainment (Publisher)
jp Dentsu (Producer)
en Crunchyroll (Streamingdienst)
jp Asahi Production (Studio)
jp Artland (Studio)
de Anime on Demand (Streamingdienst)
jp Ajia-Do (Studio)
jp Actas (Studio)
jp A.P.P.P. (Studio)
jp A-Line (Studio)
jp A-1 Pictures (Studio)
jp 8-Bit (Studio)
Lizenz Lizenziert! Warum?
Beschreibung:
Die Welt wird von riesigen, menschenfressenden Monstern beherrscht: den Titanen. Die Menschheit lebt, eingesperrt hinter riesigen Mauern, in ständiger Angst. Und es gibt kaum Hoffnung, je die Welt jenseits der Mauern zu sehen...

Nach den Ereignissen in der ersten Staffel wird nun nach langer Wartezeit endlich die Geschichte von Eren, Mikasa und Armin fortgesetzt. Der Kampf gegen die Titanen geht weiter - ebenso ereignisreich wie gefährlich. Und es scheint, dass die Titanen vielleicht gar nicht die wahren Feinde sind...

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NAHMAN
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Genre: Aus jedem Dorf ein Hund
Alle Kriterien wurden erfüllt und - im großen Unterschied zu vielen anderen Animus - ist eine gewisse Balance vorhanden. Es ist kein reines Abenteuer, das nur bestimmte wenige Elemente aus anderen Genres mitnimmt, sondern es wirkt auf mich wirklich wie ein kompakter Mix, sozusagen ein bunter Hund, der die wichtigsten Stilmittel aus diversen Genres zusammenfasst.
Story: Eine Fortsetzung der Spannung aus der ersten Staffel Wundervolle Plottwists und Wandlungen, die ich nie erwartet hätte, so wie vereinzelte Cliffhanger und spannende Stellen, die gegen Ende einer Episode anfangen und in der nächsten Episode münden, halten die Geschichte aufrüttelnd, bewegend und ergreifend. Einzige Kritik ist, dass meiner Meinung nach der Fokus zu sehr auf dem Verhältnis zwischen einzelnen Charakteren liegt.
Animation: Ein Maßstab für den Realismus Wenn die Jäger sich an den Titanen entlang seilen und den gigantischen Händen ausweichen (oder eben von den Pranken erwischt werden), wirkt es wie eine Achterbahnfahrt für das Auge. Besonders gefällt mir die Mimik der Figuren sowie die Augen/Pupillen, letztere sind, zumindest für Animusverhältnisse, sehr realistisch illustriert.
Charaktere: Die Bindung und gegenseitige Sympathie zwischen den einzelnen Figuren wurde, für meinen Geschmack, zu schnell aufgebaut. Die Dramatik wurde oft dadurch erzeugt, dass Individuen ihre Geliebten leiden sehen mussten. Durch Rückblenden, die den gemeinsamen Lebenslauf aufzeigen, sollte wohl das tiefe Bündnis der jeweiligen Darsteller gezeigt werden. Aber meiner Meinung nach kann man eine lebenslange Freundschaft nicht mit 3 minütige Rückblenden ,,zaubern" und das Gefühl beim Zuschauer erzeugen, es handelt sich hierbei wirklich um ein durch empathisches Verhalten erzeugtes Leiden.
Musik: Zur Erzählung passend Der Soundtrack ist voller Epik und gibt diesem Toptitel den Feinschliff. Der Animu wäre so oder so gut, aber durch diese passenden in einer bestimmten Reihenfolge platzierten komplexen Töne, die selbst ohne bildnerische Untermalung eine Gänsehaut erzeugen, entsteht eine Serie, die ein richtiger Abenteuerurlaub für das Gehirn ist. Man schaltet ab und taucht ein in die Welt der Titanen und Jäger, und diese Welt ist, zumindest als Zuseher, ein Genuss.

Fazit: 5 Genre + 4 Story + 5 Animation/Bilder +3 Charaktere + 5 Musik macht 22, dividiert durch 2,5 = 8,8 , macht aufgerundet 9/10 Gesamtsternen.

Stand: Geschaut

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WonderlandUnicorn
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Das vier Jahre lange Warten hat sich gelohnt, hoffentlich muss ich jetzt aber nicht wieder vier Jahre warten.
Die Wartezeit war es aber in sofern wert, dass die zweite Staffel von SnK mit einer deutlich besseren Qualität daherkam.
Bei den Genre gibt es nichts zu meckern, werden alle erfüllt.
Die Story klärt zwar einige der Fragen aus der ersten Staffel, wirft aber gleichzeitig noch mehr auf. Es wurde sehr auf Cliffhanger gesetzt, soweit ich mich erinnern kann gab es am Ende jeder Folge einen. Die Atmosphäre ist sehr auf Spannung gemacht, man fragt wie, wer und was zusammenhängt, hier und da werden ein paar 'überraschende' Momente gestreut. Aber trotzdem auf einem recht gutem Niveau. Was ich schön fand, ist dass die Story sich nicht so verläuft und zieht wie in Staffel eins. Diesmal geht es gleich zur Sache, es ist kurz, knapp und bündig.
Ich habe beim letzten Mal schon 5 Sterne für die Animation gegeben und wenn ich könnte würde ich jetzt 6 geben. Hier ist meiner Meinung nach der deutlichste Qualitätsunterschied zu spüren. Schönere Hintergründe, die Charas sind besser ausgearbeitet, sehr schön flüssige Animation und in Szene Setzung der Kämpfe. Ich bin immer noch kein riesen Fan des eigentlichen Zeichenstils aber gut ist er allemal.
Die Charaktere, nun ja, sind eben die Selben wie das letzte Mal. Und tatsächlich sterben ja eher die Random Charas von daher sind diesmal keine großartigen Verluste zu verzeichnen.
(Schade dass Levi so wenig Screen Time hatte =3= und Eren ist noch genau so dumm wie immer)
Musikalisch diesmal auch etwas über dem gewohntem Niveau. (das Ending ist furchtbar und zugleich sehr geil)
Alles in allem, das ist SnK wie wir's kennen nur in irgendwie besser. Nein es ist meiner Meinung nach immer noch nicht der epischste und beste Anime aller Zeiten und der wird es wahrscheinlich auch nie werden, aber ich kann guten Gewissens sagen, dass ich mich auf Staffel 3 freue.

Stand: Geschaut

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Suljon
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Die zweite Staffel geht gleich nach der ersten Staffel weiter. Die Staffel ist sogar noch besser als die erste Staffel und das will was heißen. Doch der Unterschied ist gering. Hier geht es wieder voll ab und jede einzelne Folge ist so hochgradig Spannend, dass die 12 Folgen wie ein lächerlicher Witz sind. Allein wie der Ablauf der Story ist, ist einerseits sehr genial, doch andererseits ein Ärgernis. Einerseits wird es so mystisch und spannend aufgebaut, dass es einfach nur als gelungen bezeichnet werden kann, doch andererseits ist genau dieser Fakt, dass die Antworten so schleppend kommen ein Ärgernis. Es ist wie verhext. Man will ständig weiter sehen und kann es kaum abwarten, mehr zu sehen. Der Verlauf der Story ist so perfekt durchdacht, dass es echt eine Perle in der Anime-Welt ist. Weder ist sie zu hektisch, noch zögert man die Story künstlich heraus. Man denkt in der ersten Staffel, dass die Story schon genug Potential hat und dieses auch voll ausgeschöpft wird, doch hier wird noch einen drauf gesetzt. Die Spannung ist von mittelschwach bis sehr stark vertreten. Meistens liegt der Spannungsbogen im starken Bereich.

Das Abenteuer ist mittelmässig vertreten. Mein Entdeckerherz ist mässig begeistert gewesen, die Welt ist durchaus interessant, doch es ist im Grunde kein Abenteuer-Anime. Dennoch war es schon ein wenig interessant. Die Action ist mittelstark vertreten. Die Actionlast ist wieder sehr stark vertreten. Die Action ist wieder eine Wucht geworden. Allein die Kameraführung (wenn man es bei einem Anime mal so nennen darf) ist der Hammer. Man spürt richtig die Action. Die Dramatik ist mittelstark vertreten. Ihre Intensität empfand ich als mittelschwach. Das Genre hat von der Häufigkeit her weder abgenommen noch zugenommen, doch ihre Intensität hat leicht abgenommen. Die Fantasy ist wieder mittelmässig vertreten. Die Welt ist nach wie vor sehr faszinierend, obwohl die Welt an sich keine Fantasy bietet, ist deren Inhalt doch recht fantasylastig. Horror ist mittelschwach vertreten. Das Horrorfeeling ist nach wie vor so gut wie nicht vorhanden. Material-Art ist schwach vertreten. Ein bisschen ist von dem Genre dabei, was doch recht interessant eingebaut worden ist. Military ist wieder stark vertreten. Man geht allerdings kaum noch darauf ein, da das meiste ja schon in der ersten Staffel schon erläutert worden ist. Die Mystery ist stark vertreten. Das Genre erzeugt eine so krasse mystische Atmosphäre, die die Spannung echt steil in die Höhe treibt. Die Psycholocial ist mittelstark vertreten. Verzweiflung, Angst, Entsetzen und noch viele andere Gefühle spiegeln sich in den Gesichtern der Charaktere wieder, was einfach nur episch ist. Die Violance ist stark vertreten. Splatter ist ebenfalls stark vertreten. Es geht nach wie vor recht blutig zu. Die Superpower ist mittelmässig vertreten. Man geht mässig gut auf das Genre ein.

Die Animationen sind wieder sehr gut geworden, gerade die Kämpfe sind so überaus flüssig geraten, dass man sich garnicht satt sehen kann. Das nen ich mal ne gelungene Animation. Die Computeranimationen sind auch wieder sehr zahlreich vorhanden, doch dieses mal sind sie schwerer aus zu machen. In der ersten Staffel, war es noch recht eindeutig, doch hier in der zweiten Staffel, hat sich das optisch verbessert und auch in dem Bewegungsfluss hat sich was getan, dennoch reicht es noch nicht um die Computeranimationen komplett zu verbergen. Der Zeichenstil ist wieder umwerfend gut geworden. Genau wie in der ersten Staffel hat er einen einzigartigen Stil, der sich deutlich von der Masse hervor hebt. Der leicht grobe Stil ist einfach klasse und passt so wunderbar zu dem Anime. Die Hintergründe sind wieder überaus genau gezeichnet worden. Die Detailliebe ist wieder so krass ausgeprägt, dass es schon fast unheimlich ist.

Die Charaktere sind weider sehr gut gezeichnet worden. Ihr leicht grober Stil geht in die einfache Richtung und doch gibt es Körperteile, die einen hohen Detailgrad aufweisen. Dabei meine ich vor allem die Augen. Das Charakterdesign ist wieder normal gehalten worden. Auffälligkeiten gibt es keine. Die Charaktere selbst sind wieder sehr interessant geworden, was vor allem an den recht guten Rückblenden und den krassen Unterschieden jeder einzelner Personen liegt. Die Psycholocial macht das ganze noch perfekt.

Stand: Geschaut

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Ikul
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Die zweite Staffel von Attack on Titan führt die Geschichte der Ersten fort, schliesst die ganze Geschichte allerdings nicht ab.

Genres:die Genres sind im Allgemeinen eher schlecht erfühlt und viele sind kaum bis gar nicht vorhanden.
Abenteuer:
Die Geschichte ist nicht wirklich ein Abenteuer, da man kein Ziel vor Augen hat und sollte eher als Überlebenskampf angesehen werden.

Action:
der Anime hat einige Action-Frequenzen welche in unregelmässigen Abständen auftreten.

Drama:
diesem Genre wird der Anime insofern gerecht, dass es sehr viele (vermeintlich) traurige Momente gibt

Fantasy:
die ganze Geschichte basiert auf einem Fantasy Setting.

Horror:
diesem Genre wird der Anime in keinster Weise gerecht. So gibt es keinen Moment in dem man sich erschreckt

Military:
da die Protagonisten im Militär dienen, stimmt dieses Genre wohl.

Mistery:
es gibt viele Mystery Elemente, allerdings fussen die meisten auf die Tatsache, das der Anime zu vieles unzureichend erklärt oder die vermeintliche Aufklärung auf eine plumpe Weise hinauszögert.

Psychological:
ich betrachte dieses Gerne als nicht erfüllt,
da der Anime zwar versucht solche Elemente zu nutzen, allerdings sind die meisten daraus resultierenden Szenen so unrealistisch, dass man das Genre nicht als gut umgesetzt bezeichnen kann.

Shounen:
die Shounen Elemente des Animes sind äusserst klar ersichtlich, so ist sowohl die Mentalität des Protagonisten, als auch die Art und Weise wie Probleme gelöst werden typisch für einen Shounen.

Splatter:
In dem Anime fliegt sehr viel Blut durch die Gegend,
dass ist aber auch alles. Keine Eingeweide, keine überzeichnete Gewalt und vieles andere, für Splatter typische, wird man nicht finden.

Superpower:
da in dem Anime Superkräfte existieren und genutzt werden, kann man diesem Punkt als bestanden betrachten.

Violence:
auch wenn es in dem Anime viel Kämpfe gibt, so würde ich dieses Genre trotzdem nicht angeben, da es weder sonderlich brutale Kampfszenen gibt, noch irgendwelche anderen übermässig brutalen Szenen.


Story:DIe Story ist relativ standart für einen Shounen und überzeugt weder mit Logik noch mit Tiefe. So sind alle Ereignisse sehr linear miteinander verknüpfbar und es ist relativ einfach vorherzusehen, wie sich die Story entwickeln wird. Dieses eher spärliche Grundgerüst wird aber noch wackliger, wenn man anfängt mitzudenken. Denn dann wird man feststellen, wie viele äusserst dumme und unnötige Dinge passieren und man wird unweigerlich die Kompetenz und Intelligenz der Charaktere in Frage stellen. Was nicht zur Stabilisation beiträgt sind die zufälligen Elemente, welche die Geschichte auf die zum teil absurdeste Weise voran treiben. Diese Gerüst stützt schliesslich komplett ein, wenn es die zahllosen Charaktere tragen soll. So erhalten die meisten kaum Screen-Time und werden dann mit einem dramatischen Ereignis "abgeschlossen". Da man die Charaktere aber kaum kennt, nerven einen diese Dramen, da sie sehr erzwungen und unglaubwürdig wirken. Die ganze Konstruktion wird nun noch von der unheimlichen Sturheit und Unreife der Hauptcharaktere belastet, welche viele ihn einschließende Szenen so unerträglich nervig machen und die Serie wie einen grossen Kindergarten aussehen lassen.

Animation und Bilder: Im Publishjahr 2017 ist der Zeichenstil ungeschlagen und das beste auf dem Markt. Die Animationen sind auch überdurchschnittlich gut, scheinen aber im Vergleich mit der ersten Staffel abgenommen zu haben.

Charaktere: Allgemein kann man zwar sagen, dass alle Charaktere eine Grund Emotion haben und auf dieser aufgebaut sind. Man muss allerdings aufteilen in durchschnittliche Charaktere und schlechte Charaktere. So sind die Nebencharaktere deutlich erträglicher, da sie alle ein Ziel haben, dass sie versuchen zu erreichen und sie somit verständlich handeln. Die Hauptcharaktere hingegen sind die Verkörperung eines Stereotyps und alles das sie tun wird auf diesen Stereotypen gequetscht. Somit wirken sie lächerlich, unreif und oder geistig behindert, was nicht positiv ist. Schlussendlich kann man noch sagen, dass es einfach keinen Charakter gibt, an den sich das Publikum halten kann. Dies kann funktionieren, tut es aber nicht in Attack on Titan, weshalb man die Serie komplett gleichgültig schauen kann und es somit auch unmöglich ist Spannung auzubauen, da einem die Charakter egal sind.

Musik: Bei der Musik zeigt sich wieder, dass absurd hohe Budget für den Anime da es viele Lieder gibt, welche alle eine hohe Qualität haben. Leider kann man auch aus den besten Zutaten einen Haufen Kacke produzieren.

Fazit: Attach on Titan wirkt wie ein Anime, welcher aufgrund der schlechten Umsetzung nicht der Qualität des Orginal-Materials entspricht. Ich habe den Manga nicht gelesen, aber ich halte es für unmöglich, dass ein so lückenhafter Manga so bekannt werden kann. Abschliessend kann ich nur sagen, dass der Anime zu viel machen und sein will und deswegen nichts mehr hin bekommt.Ich empfehle den Anime nicht weiter.

Stand: Geschaut

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MelissaChan3
Genre
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Nach geradezu endlos scheinendem dreijährigem Warten begab Shingeki no Kyojin sich nun endlich in die zweite Runde, und wie jeder Nachfolger eines Erfolgstitels muss auch dieser erst beweisen, dass er aus dem Schatten seines Vorgängers hervorzutreten vermag. Zu groß sind die Erwartungen, die an die Fortsetzung dieses Anime-Epos gestellt wurden. Auch ich habe mir unter schwerster Selbstdisziplin verboten, einfach den Manga weiterzulesen, um zu erfahren, wie es weitergeht, und die Erwartungen stiegen.
Hat sich das Warten auch gelohnt?

Genre:
Zunächst einmal sei gesagt, dass ich keinen Anime kenne, der diese geradezu chaotisch anmutende Genre-Kombination so kunstvoll miteinander zu verweben weiß. Wer seicht-hirnlose Splatter-Action erwartet, wird ebenso enttäuscht sein, wie ein Fan des stillen Mystery und Psychological. Wer sich der Geschichte und ihrer Art der Präsentation jedoch öffnet, wird hier mitfiebern wie lange nicht mehr. Das Niveau der ersten Staffel bleibt gerade in diesem Punkt konstant hoch, 5/5.

Story:
Wer die Handlung der ersten Staffel kennt, kann sich zumindest ungefähr ausmalen, was ihn erwartet. So absurd die Geschichte dieses Animes erscheinen mag, sie funktioniert. Auch die teils lächerlich karikative Absurdität der Titanen mindert nicht ihren Schrecken, die Tatsache, dass
Spoiler!
jedoch immer mehr reale Menschen die Rollen gerade der bedrohlichsten Titanen innehaben, wie etwa des Kolossalen und des Gepanzerten Titans,
hingegen schon. Gerade die paradox anmutende Hirnlosigkeit, mit welcher die Titanen ihre schonungslose Brutalität und Grausamkeit walten ließen, war es, das sie so angsteinflößend machte.
Spoiler!
Indem sie nun aber zunehmend lenkbar werden, ist auch ein Stück ihrer Unvorhersehbarkeit verloren.
Zwar sind dies lediglich zwangsläufige Konsequenzen des Plots, jedoch hatte ich dadurch ein paar Momente weniger, in denen ich voller Entsetzen, atemlos und wie gebannt auf den Bildschirm starrte, Momente, die für mich ganz im Zeichen der ersten Staffel standen. Dies ist jedoch Meckern auf hohem Niveau, wie episch, mysteriös und unvorhersehbar spannend sich die Wahrheit der Geschichte nach und nach vor einem entfaltet, ist noch immer grandios. Ein weiterer Kritikpunkt ist allerdings das Pacing, welches mir in der ersten Staffel sehr viel mehr zusagte, vermutlich auch der um mehr als die Hälfte reduzierten Episodenanzahl geschuldet. Tappte man im Großteil der ersten Staffel im Dunklen über all die offenen Fragen und gierte umso hungriger nach jedem Fetzen einer Antwort, so passiert nun oft alles Schlag auf Schlag, fast jede Folge wird ein neues Geheimnis gelüftet, dass man irgendwann im Chaos an neuem Wissensgut nur noch dasteht und mehr verblüfft als begeistert die Informationen regelrecht "über sich ergehen lässt". Das Belohnungsgefühl der ersten Staffel, etwas Neues erfahren zu haben, ebbte merklich ab. Sicher kann diese Serie nicht noch Jahrhunderte vor sich hinkriechen, bis sie zu einem Ende kommt, jedoch hat mir der sich langsam entfaltende Spannungsaufbau zuvor besser gefallen. Die Plottwists waren zwar nicht minder überwältigend, dafür jedoch in ihrer Häufung sich gegenseitig schmälernd, was etwas schade ist, da die Story nichtsdestotrotz ja verdammt gut bleibt. Deshalb und weil ich nach wie vor mit tausend Fragen nach Antworten und der dritten Staffel lechzend zurückbleibe: 4/5.

Animation:
Der Artstyle dieses Animes ist bekanntermaßen nicht jedermanns Geschmack, und obwohl er seit der letzten Staffel an einigen Stellen aufgemotzt wurde, gibt es immer noch starke Qualitätsschwankungen. Augen-Animationen sind wunderschön geworden, epische Action-Szenen laufen so flüssig und dynamisch, dass sie teils bei mir Gänsehaut auslösten. Insbesondere in ruhigen Passagen wurde jedoch merklich gespart, häufig bewegen sich sekundenlang nur die Münder, was nur im Kontrast so negativ auffällt. Im Gegensatz zu einigen Anderen haben die 3D-Passagen mir sehr gut gefallen, sowohl die Darstellung eines gesamten Heeres zu Pferd als auch die des Kolossalen Titanen wurden umso beeindruckender, diese in der Animeproduktion noch immer als Neuland geltenden Animationen sind definitiv nicht schlampig gemacht. Mir hat das Spiel mit den Dimensionen gefallen.
Aufgrund teilweise auftretender Mängel und des noch immer gewöhnungsbedürftigen Artstyles, dafür aber umwerfender Action-Animationen und verbesserter Grafik sowie 3D-Elemente: 4/5.

Musik:
Das Opening wurde nach wie vor von Linked Horizon gespielt, eine gute Entscheidung, steht doch diese Band inzwischen geradezu für Attack on Titan. Zwar kommt bislang nichts an das allererste Opening heran und man merkt allmählich eintretende Repetitivität, doch der gewohnt patriotische Sound vermag mir noch immer einen Schauer über den Rücken zu jagen.
Der Soundtrack schaffte es, fast jede Szene noch gewaltiger zu machen, als sie es ohnehin schon war, und fügt sich einwandfrei in das Gesamtgeschehen ein.
Das Ending scheint gemeinhin zu polarisieren in seiner satanisch anmutenden Melancholie, mir jedoch gefällt es irgendwie sehr. Es hat eine Eigen- und Einzigartigkeit an sich, wie ich sie noch nie zuvor gehört habe. Mein Respekt an die Produzenten, die den Mut hatten, dem Mainstream-Anime-Konsumenten solch ein Ending vorzusetzen. Auch das den Song unterstützende, an die Gothik erinnernde Artwork ist einfach nur fantastisch grausam.
5/5, mehr gibt es nicht zu sagen.

Charaktere:
Vielleicht bilde ich es mir nur ein, in meinen Augen sind diese in der zweiten Staffel etwas schwächer und oberflächlicher ausgefallen. Nicht nur haben die früheren drei Hauptprotagonisten Eren, Armin und Mikasa vergleichsweise wenig Screentime und persönliche Entwicklung vorzuweisen, sondern wirkt der vermehrte Fokus auf Nebencharaktere auch eher zweckmäßig. Auf Rückblenden und Hintergrundgeschichte eines Charakters erfolgt grundsätzlich eine dramatische Szene mit ihm in der Gegenwart- ein wenig plump. Außerdem sagen mir die beiden im Vordergrund stehenden Figuren Ymir und Christa weitaus weniger zu als m.E. interessantere Charaktere wie Levi und Hange, die kaum vorkommen. Die Tode einzelner Charaktere waren für mich in der ersten Staffel auch teils ergreifender, aber das lag vermutlich daran, dass man sie als blutjunge Frischlinge im Training wachsen sah und ihrem oft bedeutungslosen Dahinraffen eine besondere Tragik innewohnte.
Mir ist jedoch bewusst, dass diese Meinung nur meinem sehr subjektivem Empfinden entspricht, schließlich war diese Staffel auch sehr storylastig, da ist es in den meisten Langzeit-Mangas üblich, dass die Charaktere mal den Kürzeren ziehen, und das wurde im Anime eben so übernommen; daher 4/5.

Fazit: 8/10
Trotz einiger weniger Kritikpunkte macht Shingeki no Kyojin Season 2 seinem Vorgänger sicherlich keine Schande, ich fühlte mich nach wie vor selten so gut unterhalten, fieberte ständig mit. Fast jede Folge beinhaltete Momente, die einem den Atem stocken ließen oder völlig unvorhersehbar waren, das macht ein Spannung erzeugendes Werk aus. Der ersten Staffel kann nach wie vor nichts das Wasser reichen, doch wie sehr mir diese Fortsetzung Lust auf die dritte Staffel machte, welche angeblich schon im nächsten Jahr erscheint, steht doch eindeutig für die Qualität des Animes. Ein Muss für Fans der Genre und Fans der ersten Staffel sowieso!

Stand: Geschaut

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Skopaganda
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Normalerweise schreibe ich heutzutage keine Reviews mehr, bei Attack on Titan jedoch mache ich wieder eine Ausnahme. Es ist mit Abstand die beste Serie im Genre Action die ich gesehen habe.

Genre:
Die Genres sind allemal erfüllt wobei der Schwerpunkt natürlich auf Action liegt, was mir persönlich sehr gefällt

Story:
Die erste Staffel war noch relativ sparsam mit der Story und hat uns eigentlich mit heruntergelassenen Hosen stehen gelassen. Normalerweise ist es bei mir so (Meine Wahrnehmung) das bei vielen Anime, die noch sehr viel Inhalt offen lassen und den Zuschauer im Schatten lassen, die Story einfach abknickt. Entweder ist sie unlogisch, oder plump, generell einfach enttäuschend, weil man mehr erwartet hat. Hier bin ich nach Staffel Ende mal mit einem guten Gefühl gegangen.
VOR ALLEM die zweite Staffel mit nur 12 Folgen hat so verdammt viele Fragen beantwortet und war so vollgepackt, dass ich am Ende einfach nur begeistert war, weil ich gesehen habe, dass es auch anders geht. Meine Erwartungen wurden sogar noch übertroffen da die absurde Hintergrundgeschichte der Titanen, die eigentlich sehr schwer zu erklären sein sollte, ziemlich gut erklärt wurde. Natürlich steht man noch halbwegs im Schatten, man hat aber einen Faden, den man vorher nicht hatte und das hat mich gerade bei so intensiven Action Anime begeistert.

Animation/Bilder:
Selbsterklärend.

Charaktere:
Die Charaktere sind typisch und fallen nicht besonders auf. Was ich aber gerade daran bewundere, ist, wie typisch und dennoch einzigartig die Charaktere alle sind. Es stört mich mittlerweile sehr, dass wenn ich versuche einen neuen Anime anzufangen, meistens einen Protagonisten finde, der irgendwelche herausstechenden Merkmale hat, um aus der Masse zu stechen. Attack on Titan handelt von "normalen" Menschen, keine super ausgefallenen Haare, Brüste oder Gesichtsmerkmale. Trotzdem wirken die Charaktere sehr seriös und keinesfalls aus der Nase gezogen, gerade wenn man umso weiter ist.

Musik:
Dem chills. Amazing.
Nie habe ich bei einem Anime so epische Musik gehört. Die erste Staffel hat mich schon vom Hocker gehauen was die Musik betrifft. In der zweiten haben wir teilweise neue Titel, aber auch zum Großteil "aufgeppepte" Titel, die denen der ersten Staffel fast gleichen, jedoch abgeändert wurden. Alles in allem hat die Musik aber nochmal das letzte bisschen Epic herausgeholt.

Fazit:
Das die zweite Staffel von Attack on Titan schlechter bewertet wurde als die erste, kann ich absolut nicht nachvollziehen. Meiner Meinung nach übertrifft die zweite Staffel die erste sogar noch. Ich kann es einfach nur weiterempfehlen und hoffe, dass ihr meine Vorliebe für dieses Meisterwerk teilen könnt. Ich freue mich wie ein Kind auf die kommende Staffel 2018 :))))))))))))))))

Stand: Geschaut

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Lux0s
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Hui...


Genre: Bei den Genres kann man nicht viel sagen. Sie wurden alle sehr gut eingehalten.

Story: Die Story geht weiter. Und diesmal wirklich sehr schnell. In jeder Episode gibt es sehr gute Plot-Twists. Man kommt gut mit und es geht in einen wirklichen angenehmen Tempo weiter voran. Die Story ist spannend, mitreißend, herzzerreißend, voller Action, brutal, und der Mangaka traut sich (Gottseidank) Entscheidungen zu treffen die absolut und knallhart sind. Ich liebe es. Die Story an sich wirft echt viele Fragen auf, die einfach nicht beantwortet werden... Bzw. es werden echt viel zu viele Fragen rein geworfen in den ganzen Topf und nur einzelne werden beantwortet. Aber das macht alles nur noch spannender. Ich liebe die Art wie die Titanen dargestellt werden. Und wie die Menschen versuchen "die Wahrheit" herauszufinden und wie sie immer ein Stückchen weiße etwas neues über die Titanen erfahren. Jede Bewegung und Äußerung im Anime/Manga ist beeinflussend... und genau das liebe ich. Nichts ist Sinnlos. Es scheint vielleicht auf dem ersten Blick so zu sein... Einfach nur Großartig die Story.

Animation/Bilder: Ich bitte euch. Attack on Titan hat einfach die beste Animation. Flüssig. Detailreich. ABER !! Die CGI hat es ein wenig zerstört. Ich würde gerne 4.5 Sterne vergeben, aber da es sowas nicht gibt. Gibt es eben 4.

Charaktere: In dieser Season sind endlich mal die Neben-Charaktere wie Armin, Christa
Spoiler!
/Historia
, Sasha, Reiner, Berthold im Vordergrund. Und sie alle bekommen endlich mal etwas mehr tiefe. Die Charakter Entwicklung war in dieser Season wirklich gut.

Musik: WONDERFUL ! Wirklich--- So krasse Gänsehaut hatte ich schon lange nicht mehr. Hiroyuki Sawano ist ein Gott. Die Musik hat die jeweiligen Szenen perfekt unterstrichen. Ich meine...
Spoiler!
Reiner und Berthold Verwandlung zum Titanen !
<3


Meisterwerk.

Stand: Geschaut

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Mikasa-Claasen
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Ein sehr guter Anime und eine dementsprechend gute Fortsetzung;
Genre, Story, Animation und Musik sind auf selben Niveau wie aus der Staffel zuvor (logisch) und bekommen daher 5 Sterne.
Charaktere haben sich entwickelt und in meinen Augen haben sie sich dadurch verbessert 3/5->4/5.
Der Anime folgt 1 zu 1 (mehr oder weniger) der Vorgabe des Mangas. Meiner Meinung nach schwankten die 12 Folgen etwas zwischen "ganz okay aber interessant" und "MEGA GEIL HYPE HYPE OMFG". Unter Anderen deshalb kommen bei mir als krasser Fanboy "nur" 9/10 Bewertung dabei heraus. Zwei weitere Gründe sind einmal die 4 Jahre-Wartezeit und dann die niedrige Episoden Anzahl. Ersteres verschuldet für die trash live Action movies und die 12 Episoden sind verschuldet, wegen der Story-Line. Hätte man 25 Folgen produziert wie in der Staffel zuvor, so hätte man mitten im "Ark" pausieren müssen und das hätte ne Menge shit-storm gegeben.
Meines Erachtens nach eine fast perfekte Fortführung.

Stand: Geschaut

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HollyMoon
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Shingeki no Kyojin
Season 2
»Der Gewinner..überlebt. Der Verlierer..stirbt. Wenn du nicht kämpfst, kannst du auch nicht gewinnen!«
__________
Start: Frühling 2017
Ende: Frühling 2017
Studio: Wit Studio
Episoden: 12
__________
~Nur auf die zweite Staffel bezogen~
_____________________________________________________
Genre & Story:
Nach endlich vier Jahren haben wir unsere zweite Staffel namens Shingeki no Kyojin Season 2. Arbeiten jetzt die Positiven sowie Negativen Aspekte ab, vorab: Ich habe den Manga noch nicht weit genug gelesen und bewerte dementsprechend nur, was im Anime zu sehen ist. Der Anfang knüpft genau an seinen Vorgänger an, weswegen der Einstieg schon mal gelungen war. Der Verlauf war erträglich und zog sich nicht wie bei der ersten Staffel endlos in die Länge. Ein großes Manko ist, dass die meiste Action erst immer am Ende einer Episode passiert, dies haben auch viele andere User bereits erwähnt. Enthüllungen von Geheimnissen sind größtenteils gelungen, manchmal echt überraschend, manchmal fehlt platziert. Der Fokus lag dieses Mal nicht nur auf Eren, weshalb man auch definitiv mehr Hintergrundgeschichte erfuhr. Aber durch dieses Fakt nahmen viele Flashbacks den Großteil mancher Folgen ein, weswegen es hin und wieder wirklich fad wirkte. Action- sowie Dramaszenen verbesserten sich aber stark und wirkten nicht mehr so lieblos dahin geklatscht. Das Ende der Staffel war nun ja, es hörte genau wieder mittendrin auf wie bei der ersten Staffel, weswegen man hier auch wieder im Dunklen zurückgelassen wurde. Das einzige was dies noch retten kann, ist eine weitere Staffel, was ich insgeheim weiterhin hoffe.

Farben & Animationen:
Beim sehr bekannten, typischen Zeichenstil hat sich nichts geändert, nur ein bisschen detailreicher, zum Beispiel bei manchen Mimiken der Charaktere. Emotionen sind auch wieder klasse zur Schau gestellt worden und harmonierten zu jeweiligen Szenarien. Die Animationen selbst blieben sich treu, Kameraperspektiven wirkten nicht zu unprofessionell und wurden nur bei passenden Momenten verwendet. Die Farben blieben meistens hell, aber nicht all zu abwechslungsreich. Lichteffekte hingegen sahen wieder grandios und bezaubernd zugleich aus. Locations wechselten zwar nicht so oft, sahen aber immer gut und nicht zu überspitzt aus. Bei Action- und brutalen Szenen wurde hier wieder besonders viel Wert gelegt, was aber auch dementsprechend auffällt.

Charaktere:
Hm.. Ein sehr umstrittenes Thema bei Shingeki no Kyojin. Manche finden sie perfekt, manche weniger, ich persönlich gehöre eher zum zweiten Teil. In der ersten Staffel waren die Charaktere nichts, um es grob auszudrücken. Da aber hier der Fokus nicht nur auf dem üblichen Hauptcharakter liegen blieb, entdeckten wir neue Fassaden und Persönlichkeitszüge von den Nebencharakteren. Gelungen? Naja, mittelmäßig eher. Obwohl wir mehr erfahren haben, wirkten weiterhin viele Handlungen und Denkweisen ziemlich..fragwürdig? Durch weitere verborgene Geheimnisse, fehlt jeglichen Charaktere der Glanz. Bei manchen hat das Entlüften von Geheimnissen geklappt, bei anderen eher weniger. Der Manga bietet genügen Vorlage, aber da es nur 12 Episoden wurden, wurde dementsprechend viel Potenzial genommen. Manche Nebencharaktere fingen an zu strahlen und zogen mächtig die Aufmerksamkeit auf sich, während andere weiterhin im Schatten blieben. Die Hauptcharaktere änderten sich in nur klitzekleinen Punkten, welche aber nicht all zu nennenswert sind. Schade eigentlich.

Musik & Übersetzung:
Ja nun gut, ich gebe es zu, das Opening hat mich von der ersten Sekunde an schon vollkommen überzeugt. Es ist bestimmt nicht jedem seins, sei es vom musikalischen oder doch dem optischen, aber der Reizfaktor hat bei mir wunderbar gewirkt. Das Ending war das komplette Gegenteil, hat aber nicht meinen persönlichen Geschmack getroffen. Hintergrundmusik war eher ein Zwischending, manchmal richtig gut, manchmal total falsch platziert,aber diese Meinung ist eher subjektiver als andere Punkte,aber meistens überzeugte sie mich dennoch.

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- Geschrieben am 21.06.2017

Stand: Geschaut

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Staffel 2 ist nun vorbei und nachdem man in der Community ein reges Hin und Her zwischen "Überbewertet" und "Hype-Train" beobachten konnte, möchte ich nun den Schritt wagen, und mich auf dieser Skala eher mittig positionieren.

Zugegeben, nach Staffel 1 war ich mir nicht sicher, ob ich die Fortsetzung überhaupt sehen wollen würde. Der Vorgänger hat mich nicht unbedingt gepackt, stellenweise fand ich es sehr langatmig und auch mit den Charakteren wurde ich nicht so richtig warm. Dennoch überwand ich mich und wagte den Versuch.

Die Staffel setzt nahtlos an der vorherigen an - ein Skip ist hier nicht zu bemerken und in alter SnK-Manier werden wieder fleißig Titanen gemetzelt. Die Story fokussiert sich in diesen zwölf Episoden auf den restlichen Cast . Eren bekam nur wenig Screentime und es wurden endlich die facettenlosen Nebencharaktere beleuchtet. Ich empfand dies als sehr positiv, denn endlich konnte ich mir auch ein paar Namen zu den sonst so unscheinbaren Charakteren merken. Naja, zumindest all jene, die nicht als Kanonenfutter endeten.

Stellenweise fanden ein paar schöne und auch sehr unkonventionelle Enthüllungen statt, die in meinen Augen gut platziert waren. Hier denke ich an eine ganz bestimmte Stelle, die fast schon witzig gewesen wäre, wäre hier nicht so ein ungemeiner Plottwist enthüllt worden. Dennoch: auch dafür gibt es von mir einen Daumen nach oben.

Bei so viel positiver Kritik gibt es allerdings wieder ein paar unschöne Details, die mir auch in dieser Staffel nicht wirklich gefallen wollten. Manche Szenen wurden für meinen Geschmack etwas zu sehr in die Länge gezogen und auch wenn ich mich über ein paar Informationen zum restlichen Cast freute, waren manche Geschichten doch eher uninteressant. Es wurde zwar versucht, die Charaktere etwas mehr in das Geschehen einzubinden, allerdings sind sie mir deshalb nun nicht unbedingt ans Herz gewachsen. Die Integration der Charaktere hätte für mich schon in der ersten Staffel ihren Platz finden sollen - so bleiben sie mir immer noch recht fremd und die Distanz zum Zuschauer kann für mich persönlich in diesem Stadium der Geschichte nicht mehr überwunden werden.

Zuletzt noch ein paar positive vibes: die Animationen waren wieder grandios. Schöne Kamerafahrten, die das Gefühl vermittelten, als Zuschauer "mitten drin" gewesen zu sein. Das ist eine Kunst, die SnK bei all der Kritik in einem Maße beherrscht, die in meinen Augen seinesgleichen sucht. Ein bis zwei Folgen sind mir hier wirklich im Gedächtnis geblieben und das schaffen wohl nur sehr wenige Animes.

Insgesamt war die Fortsetzung einen Ticken besser als der Vorgänger. Viele Dinge wurden hier in meinen Augen korrigiert, was allerdings nicht über einen platt wirkenden Eren und den nicht mehr ganz so farblosen Cast hinwegtrösten kann. Actionliebhaber werden hier auf ihre Kosten kommen, dennoch war und ist SnK auch für mich nie das Ausnahmewerk, das einige andere in diesem Anime sehen. Aber das ist in Ordnung - Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.
Insofern verbleibe ich in der kritischen Mitte und kann den Aufsprung auf den Hype-Train auch dieses Mal nicht wagen.

Stand: Geschaut

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