Detail zu Tokyo Magnitude 8.0 (Animeserie/TV):

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Original Titel Tokyo Magnitude 8.0
Englischer Titel Tokyo Magnitude 8.0
Deutscher Titel Tokyo Magnitude 8.0
Japanischer Titel 東京マグニチュード8.0
Synonym TM8.0
Genre
Adventure, Drama, Psychological, Seinen
Tags
Adaption Original
PSK
SeasonStart: Sommer 2009
Ende: Sommer 2009
Status Abgeschlossen
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Beschreibung:
Kaum haben für die Mittelschülerin Mirai Onozawa aus Tokyo die Sommerferien begonnen, wird sie auch schon von ihren Eltern als Babysitter für ihren Bruder Yuuki missbraucht. Sie ist gar nicht begeistert davon, dass sie mit dem Kleinen die Roboterausstellung im Staatsmuseum für neue Technologien und Innovationen besuchen soll, die sich noch dazu auf der Insel Odaiba befindet. Während ihr Bruder beim Museumsbesuch von den vielen maschinellen Raffinessen begeistert ist und nicht genug davon bekommen kann, langweilt sich seine Schwester zu Tode. Als der Tag beinahe überstanden zu sein scheint und sich ihr Bruder vor Antritt der Heimreise in der Toilette des Einkaufszentrums gegenüber der Ausstellung befindet, wird Tokyo plötzlich von einem heftigen Erdbeben erschüttert. Wenige Momente später bricht das Staatsmuseum in sich zusammen. Wird es Mirai gelingen, ihren kleinen Bruder aus dem einsturzgefährdeten Einkaufszentrum zu retten und mit ihm gemeinsam dem Inferno zu entkommen?

(Quelle: Universum Anime)

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13 Tokyo Magnitude 8.0
von Layna in Rezensionen
3927 11.08.2016 23:50 von Sakura-sama.
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Die neuesten Kommentare




Layna
Dies ist eine offizielle Proxer-Rezension und wurde von der Proxer-Redaktion verfasst! Klicke auf weiterlesen, und erhalte diese Rezension auch als Hörbuch.
Es ist fast so wie die Suche einer Nadel im Heuhaufen, wenn man eine Serie finden möchte, die nicht nur unterhaltsam, sondern auch realistisch sein soll. Attraktive Mädchen mit großen Brüsten, Schusswechsel und mysteriöse Verschwörungstheorien kommen nun mal bei dem Großteil der Menschen besser an als realitätsnahe Darstellungen. Das ist auch völlig in Ordnung, schließlich will man manchmal einfach nur in eine völlig andere Welt abtauchen. Doch hin und wieder tut es gut, wiederum all diesen künstlichen Handlungen zu entfliehen und auch mal die Wahrheit zu beleuchten.
Zum Glück gibt es tatsächlich einige wenige Ausnahmen, die auch ohne reine Unterhaltungsfaktoren wie große Brüste funktionieren und trotzdem dazu fähig sind, die Zuschauer zu fesseln. Eines dieser seltenen Exemplare ist „Tokyo Magnitude 8.0“.

Die Serie beginnt mit dem Alltag einer normalen, in Tokyo lebenden Familie. Das verbitterte Mädchen Mirai ist gelangweilt von ihrem Leben und fühlt sich von ihren Eltern, die ständig arbeiten müssen, vernachlässigt. Am ersten Tag ihrer Sommerferien musste die Dreizehnjährige gezwungenermaßen ihren kleinen Bruder Yuuki zu einer Roboter Expo nach Odaiba begleiten, da ihre Eltern mal wieder keine Zeit dafür hatten. Gerade als sie vor dem großen Gebäude der Expo stand, ging Mirai ihren pessimistischen Gedankengängen nach. Sie wünschte sich, alles könne zerstört werden. Leise sprach sie diese Worte aus und ahnte nicht, wie drastisch sich ihr Leben sogleich verändern und unter was für katastrophalen Zuständen sie in den nächsten Tagen und Wochen leben würde.
Denn nur einen Augenblick später geschah es.
Glas zerbarst, Gebäude schwankten, wurden rissig, manche stürzten ein. Panische Autofahrer verunglückten und viele Menschen wurden lebendig unter Trümmer begraben, verletzt oder starben an den Folgen des Erdbebens, welches in diesem Moment mit einer enormen Stärke der Magnitude 8.0 ganz Tokyo erschütterte.
War es nicht gerade das, was sie sich eben noch gewünscht hatte? Angst und Verzweiflung packten Mirai. Nicht nur die Angst um ihr Leben, sondern vor allem um das ihres Bruders, welcher sich noch im nun teils zerstörten Gebäude der Expo befand.
Mit der Hilfe einer Frau, Mari, konnte Mirai ihren unverletzten Bruder finden und unter Trümmern bergen. Doch erst nun würden die Schwierigkeiten wirklich beginnen. Viele Menschen wurden auf einen Schlag obdachlos, die Infrastruktur war nun lahmgelegt und Menschenmassen traten ihren Heimweg an. Inmitten all dessen mussten nun die Drei den langen Weg nach Hause zu Fuß bewältigen, und das in der Ungewissheit, ob ihre Angehörigen, die Eltern der Geschwister und die kleine Tochter von Mari überhaupt noch leben würden.

Mit Tokyo Magnitude 8.0 wird einem ein Werk präsentiert, welches kaum realistischer die Probleme der Menschen nach so einer schrecklichen Naturkatastrophe hätte aufzeigen können. Lediglich die erste der insgesamt 11 Folgen handelt von der Zeit vor dem Beben und diesem selbst, danach fokussiert sich die Handlung komplett auf die Probleme und Dramen, welche die Menschen nach dieser Katastrophe erwarteten. Dabei begleiten wir insbesondere Mirai, Yuuki und Mari, wie sie sich gemeinsam durch diese Situation kämpfen und zahlreiche Tiefs, aber auch ein paar wenige Hochs durchleben. Immerhin müssen sich die Menschen keine Sorgen um ihre Grundversorgung machen, da durch die Katastrophenhilfe genügend Nahrungsmittel und viele Helfer zur Verfügung gestellt werden. Doch es gibt genügend andere Probleme, so erschweren Zahlreiche Nachbeben die Rettungseinsätze und fordern neue Opfer.

Der Anime ist ein 2009 erschienenes Originalwerk des Animationsstudios BONES, welches zum Beispiel bereits „Darker than Black“ hervorbrachte. Das Drehbuch stammt aus der Feder Natsuko Takahashis, ein erfahrener Mann, der schon bei zahlreichen Animes an Skript und Drehbuch mitarbeitete und hier offensichtlich eine gute Arbeit geleistet hat. Um diese Naturkatastrophe möglichst authentisch darstellen zu können, hat das Studio, eigenen Aussagen nach, Nachforschungen zu dem Thema angestellt, so sammelte es Daten von früheren Erdbeben und lies Erdbebenopfer interviewen.
Inzwischen wurde die Serie auch ins Deutsche synchronisiert, nachdem sie für den Publisher „Universum Film GMBH“ für Deutschland lizensiert wurde.

Tokyo Magnitude 8.0 wirkt wesentlich erwachsener als die meisten anderen Animes. Nicht umsonst ordnet man der Serie die Zielgruppe „Seinen“ zu, welche sich überwiegend an männlichen Personen ab 18 richtet. Das Thema ist natürlich durchaus auch für die weiblichen und teils jugendlichen Zuschauer interessant, man sollte diese Zielgruppenbezeichnung also auf keinen Fall zu eng sehen. Schließlich ist Japan eine gefährdete Erdbebenregion, dadurch ist es für keine Altersklasse belanglos. Dass ein so starkes Erdbeben im Szena ...
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Shiki93
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Was tun, wenn die Erde bebt und die Familie nicht bei einem ist?
Spoiler!

Richtig.
Allen Mut zusammenfassen, den man aufbringen kann, sein Geschwisterchen packen und den Weg nach Hause suchen.
So weit so gut, beschreibt das die Story ziemlich genau.
Allerdings fand ich die Story zum Anfang bis kurz vor Ende echt unspektakulär. Als das Erdbeben losging war alles super, aber danach gab es nichts mehr was annähernd so spannend war. Die Nachbeben haben zwar versucht sowas wie erneute Spannung reinzubringen... hat bei mir aber nicht ganz geklappt.

Dabei waren die Genre erfüllt und der Zeichenstil war gut und somit schon mal ein paar Sterne wert...

Aber wirklich ausschlaggebend, waren hier die Charaktere. Um genau zu sein eigentlich nur ein Charakter, da mich die Schwester von der ersten Minute an in der Anime genervt hat. Sie war in meinen Augen einfach zu pessimistisch und hat ihre schlechte Laune zu sehr an andere ausgelassen.

Der ausschlaggebende Charakter, der dieser Anime ihren Glanz verleiht, war tatsächlich der kleine Bruder.
Normalerweise finde ich solche Charaktere nervig, da sie meistens nur rumheulen und der Entwicklung im Weg stehen. Das war hier aber überhaupt nicht der Fall, im Gegenteil! Ich war es die später geheult hat wie ein Wasserfall!!!
Die letzten zwei Folgen der Anime haben richtig die Gefühlswelt angeregt.

Die Soundtracks waren dabei wirklich super gelegt, um einen das Heulen noch zu erleichtern und das OP fand ich echt schön. Es war mal was anderes, sehr detailreich und in "Mangaoptik".

Fazit:
Diese Anime haut einem zum Schluss echt um. Allerdings muss man dabei aber auch erstmal zu den Endepisoden gelangen... was wahrlich nicht so einfach ist, da die Anime zwischendurch einfach nur öde ist! Aber gott sei dank hat die Anime nur 11 Episoden, die man schnell in einem Rutsch durchschauen kann... was man auch unbedingt tun sollte, da das Ende einen sonst nicht so packt.

Stand: Geschaut

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SilentGray
Kennt ihr das, wenn ihr einen Anime, einen Manga, eine Light Novel oder sonstige Formen von Entertainment genießt, obwohl ihr das Werk an sich eigentlich hassen solltet? Auf irgendeine Weise schafft es jedoch dieser eine Titel einen so zu überzeugen, dass einem die sonst negativen Kritikpunkte gar nicht mehr so stark ins Gewicht fallen. Das ist an sich natürlich super und obwohl man es anderen gegenüber nicht wirklich erklären kann, was einem so sehr daran liegt, ist es für einen selbst ein erfrischendes Erlebnis falsch gelegen zu haben. Tokyo Magnitude 8.0 verspricht mit dessen Prämisse eigentlich kaum in eines der bekannten Muster zu fallen, die Anime normalerweise aufweisen, wodurch es nicht gerade wahrscheinlich ist, dass der obige Fall eintritt. Allerdings … gibt es auch Anime, bei denen das genaue Gegenteil eintritt, wie in diesem Fall. Was ich damit meine? Nun …

Eigentlich sollte ich den Anime lieben. Die Umsetzung und Atmosphäre sind für die vorliegende Thematik – eine Naturkatastrophe – sehr gelungen. Man schafft es die Katastrophe ziemlich realistisch darzustellen und den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Dabei helfen die Charaktere, die glücklicherweise einiges an Persönlichkeit besitzen, um der Geschichte das Gefühl zu geben, sie hätte wirklich so stattfinden können. Einiges war durchaus etwas übertrieben, allerdings fühlte es sich eher selten unrealistisch an. Also was war es nun, das mich so gestört hat? Zum besseren Verständnis gebe ich erst einen Überblick über die Geschichte.

Im Anime geht es um das Mädchen Mirai, das gerade eine schwere Phase durchstehen muss. Sie weiß nicht genau, was sie mit ihrer Zukunft anfangen soll (was sie noch mehr nervt, weil ihr Name buchstäblich „Zukunft“ bedeutet) und in ihrer Familie verläuft auch nicht alles so harmonisch. Als für Mirai die Ferien beginnen und sie lieber ihre Zeit mit Faulenzen verbringen will, drängt sie ihr Bruder mit auf eine Roboter-Convention zu gehen, da ihre Eltern keine Zeit haben und diese Yuuki nicht alleine hingehen lassen wollen. Wiederwillig begleitet sie ihn und ihre Laune verbessert sich nur bedingt. Wie aus dem Nichts fängt jedoch plötzlich die Erde an zu beben und Tokyo wird binnen weniger Sekunden dem Erdboden gleich gemacht. Praktisch alles ist zerstört oder beschädigt und Mirai hat keine Ahnung, wie sie jetzt ihre Eltern finden soll, bis sie auf eine ältere Frau namens Mari trifft …

Wer nach dieser Beschreibung ein Actionspektakel mit viel Blut und Terror erwartet, dürfte ziemlich enttäuscht werden. In erster Linie ist Tokyo Magnitude 8.0 ein Drama, das an einigen Stellen sogar das verheerende Erdbeben in den Hintergrund setzt und viel mehr auf die persönlichen Probleme der Charaktere eingeht. Das ist ein sehr großer Vorteil der Serie und gibt dem ganzen einen gewissen Grad an Realismus, da es bei solchen Katastrophen auch immer um Einzelschicksale geht, die aber in den Nachrichten gerne untergehen. Dabei setzt man dem Zuschauer nicht einen vehement zwanghaft depressiven Ton vor, sondern beweist, dass man trotz allem versuchen sollte positiv zu denken. Man zeigt, dass die Angst geliebte Menschen zu verlieren legitim ist oder dass in einer gefühlt sicheren Situation trotzdem noch der Tod lauert, aber man ungeachtet dessen die Hoffnung nicht aufgeben soll. Es wird ebenso wunderbar gezeigt, wie sehr sich Menschen in solchen Situationen gegenseitig unterstützen können und die drei Hauptcharaktere machen genau das.

Allgemein sind die Charaktere sehr gut getroffen worden. Mirai ist ein Charakter, der sich auf eine gewisse Weise wie ein ziemlicher Arsch verhält, allerdings kann man als Zuschauer verstehen, warum sie so ist. Einerseits ist es das Alter und andererseits ihre aktuelle familiäre Situation. Sie versucht gerne die Schuld auf andere zu schieben, ist allerdings in Notsituationen sofort zur Stelle, gerade für ihren Bruder. Dies zeigt, obwohl sie zum Teil sagt er sei nervig, für sie ist er immer noch sehr wichtig. Besagter Bruder ist ebenso gut ausgearbeitet wie seine Schwester. Durch sein eher junges Alter besitzt er noch eine gewisse Naivität sowie einen an manchen Stellen sehr begrüßenswerten Optimismus. Es war fast schon lustig zu sehen, wie er sich an manchen Stellen erwachsener verhalten hat als Mirai, die sich selbst eher als einen Erwachsenen sieht. In den meisten Fällen ist allerdings Mari, die dritte im Bunde, die Stimme der Vernunft; mitunter deswegen, weil sie sich unter anderem selbst einredet, dass sie unbedingt den beiden Kindern helfen muss, da sie selbst Mutter ist und nicht will, dass die Eltern der beiden krank vor Sorge werden. Durch die gute Chemie zwischen den Hauptcharakteren sind jegliche ruhigen Szenen sehr effektiv, gerade wenn es um die beiden Geschwister geht, und die Nebencharaktere harmonieren ebenfalls sehr gut mit diesen. Interessant ist auch, wie die allgemeine Stimmung bei einer solchen Situation eingefangen wird. An vielen Stellen ist es chaotisch und Menschen denken vermehrt nur an sich selbst, schmeißen einen um oder verletzen einen, weil sie nur so schnell wie möglich weg wollen. Allerdings zeigt man auch, dass es durchaus nette Menschen gibt und sich einige sehr schnell an die Situation anpassen können. Einige lachen sogar währenddessen – dies sieht man sogar beim Hauptcast einige Male. Selbst wenn der Anime an anderen Stellen nicht den gewünschten Realismus bietet, so fühlt sich zumindest die Panik der Menschen echt an.

Jetzt fragt ihr euch sicher, was denn mein Problem mit dem Anime ist, immerhin habe ich bisher ja fast nur positive Elemente aufgezählt. Und ja, das Gute überwiegt hier ganz klar das Schlechte, nur regen mich einige dieser Elemente so sehr auf, dass ich sie extra erwähnen muss, obwohl ich in anderen Geschichten kein Problem damit gehabt hätte. Wie gesagt, das Gegenteil der Situation vom Anfang des Textes.

Da wäre unter anderem die Tatsache, dass die Orte, welche die Gruppe besucht, immer zweckmäßig noch in Ordnung sind und erst als die Drei ankommen oder eine Weile dort verbleiben, es zu einem Nachbeben kommt, das teilweise die ganze Gegend zerstört. Selbst wenn es klar ist, dass man hier möglichst viel Spannung und Drama damit einbauen wollte, so wirkt es an einigen Stellen etwas zu übertrieben, einfach nur um etwas extra umfallen zu sehen. Das leitet zum Teil sogar in meine nächste Beschwerde über. Im Normallfall tritt nämlich gerne das Worst-Case-Szenario für den aktuellen Schauplatz ein, bei dem die Gebäude wirklich spektakulär von Mutter Natur auseinandergenommen werden. Es sieht zwar beeindruckend aus und steigert sogar ein wenig den Horrorfaktor von solch einem Event, allerdings konnte ich nicht vermeiden zu denken, dass es an der Stelle doch schon sehr übertrieben ist, was, wie vorher schon gesagt, weniger schlimm wäre, wenn die einzelnen Katastrophen nicht so berechenbar platziert wären. In zu vielen Fällen konnte man schon vorher leicht sagen, was genau passieren wird, wenn man darüber nachdenkt, wo ein Erdbeben entweder viel Schaden anrichten oder man es gut in Szene setzen kann. Das nimmt halt leider ein wenig vom vorher so gelobten Realismus weg.

Was etwas weniger stark ins Gewicht fällt, aber trotzdem ein wenig stört, ist wie positiv der Charakter von Yuuki allgemein dargestellt wird. Er macht fast nie etwas von sich aus falsch oder wenn er es macht, dann meist als Konter für eine Aussage von Mirai. In solchen Situationen wäre es zwar für sein Alter vollkommen berechtigt eingeschnappt zu sein … nur ist er das nicht lange. Er bietet dieses idealisierte Bild des kleinen Bruders und sein Charakter hätte so viel besser gewirkt, wenn man mehr Ecken und Kanten von ihm gezeigt hätte wie bei Mirai, sodass ich mich als Zuschauer etwas besser mit ihm identifiziere und ihn etwas mehr ernst nehme. Eine andere, recht merkwürdige Entscheidung, war das Einbauen eines bestimmten Charakters, der kaum etwas zur Story beigetragen hat und wahrscheinlich nur vorkam, weil man irgendwie eine Love-Interest für den weiblichen Protagonisten haben wollte. Der ganze Teil in der besagten Folge hat so gesehen kaum große Relevanz und ist im Grunde genommen unnötiger Filler, den man sicher anders hätte nutzen können.

Es gibt noch andere Punkte, die mich weitaus eher aufgeregt haben, allerdings kann ich meinen Unmut über diese nur mit leichten Spoilern ausdrücken und weil es eh schon so weit geht, mache ich am besten einen richtigen Spoiler daraus. Es tut mir leid, aber ich kann wirklich nur effektiv darüber reden, wenn ich etwas mehr ins Detail gehe. Bei den folgenden Dingen weiß ich nicht wirklich warum, aber ich habe mich ziemlich darüber aufgeregt beim Schauen.

Spoiler!
Eine Sache, die mich gestört, war der Rückzieher bei Maris Geschichte. Man baut so schön die Situation auf, dass ihre Tochter und Mutter wohl tot sind, aber die Gruppe es so solange nicht wahrhaben will, bis sie die Leichen sehen. Mari denkt, sie findet in einer Sammelhalle für Toten ihre Familie, woraufhin sie zusammenbricht und nicht nachprüft, ob es wirklich die sind, die sie sucht. Hier nicht die Realität akzeptieren zu wollen ist durchaus legitim und damit habe ich überhaupt kein Problem. Womit ich allerdings ein Problem habe, ist, wie beide letztendlich vollkommen in Ordnung sind, rein nach dem Motto, man muss die Realität nicht konfrontieren. Der Vorschlag von Yuuki weiterzusuchen war dabei angebracht, wobei das Ganze sowieso passiert wäre, wenn Mari einfach nachgeschaut hätte. Und nachdem man in den letzten Folgen merkt, dass Yuki zu dem Zeitpunkt wirklich tot ist, stellt sich die Frage, ob Mirai unterbewusst alle Möglichkeiten prüfen wollte oder ob man hier eine Art göttliche Fügung eingebaut hat, was ich mir, wenn ich über die Abschiedsszene nochmal nachdenke, durchaus auch der Fall hätte sein können. Ich weiß, dass es im einen Fall ein Bonuspunkt für Mirais Charakter wäre, weil sie sich weigert so einfach aufzugeben und man es so hindrehen kann, dass man sich der Realität ebenso nicht stellt, wenn man nicht alles versucht, aber für mich hat es da eher so gewirkt, als wollte man extra noch mehr Drama bei der aktuellen Situation erzeugen.

Was mich allerdings weitaus mehr auf die Palme gebracht war, so merkwürdig es auch klingen mag, wie man mit Yuukis Tod umgegangen ist. Erst einmal, ich habe überhaupt nichts dagegen, dass er gestorben ist. Eigentlich wäre ich wahrscheinlich ebenso sauer, wenn keiner den Löffel abgegeben hätte, einfach nur weil ein Happy End in einer solchen Situation sich irgendwie falsch anfühlt, besonders in Anbetracht der Message, die der Anime vermitteln will. Nur hat mich die Umsetzung davon insbesondere in den letzten 2 Folgen verärgert. Da wäre zum einen die vorher aufgebrachte Tatsache, dass Yuuki so unglaublich nett war, was in so einem Fall ja heißt er steht automatisch auf der Abschussliste. Von daher hat es mich überhaupt nicht überrascht, dass er es von den Drei nicht geschafft hat. Außerdem ergibt sein Ableben somit am meisten Sinn, da die Charaktere und die Zuschauer ihn nur als sehr guten Menschen in ihren Erinnerungen haben und dies somit die größte Emotionale Reaktion auslöst.
Darüber kann man jedoch leicht hinwegsehen, als die Art, wie sein Tod in Szene gesetzt wurde. Ich muss zugeben, obwohl ich nach der Traumsequenz kurz gedacht hatte, Yuuki sei wirklich tot und Mirai bildet sich die aktuelle Situation ein, so habe ich es im Verlauf der Zeit doch als eher unwahrscheinlich betrachtet, weil die Serie schon vorher recht flüssig von einer ernsten auf eine lockere Atmosphäre gewechselt ist. Und wenn man darauf hereinfällt, dann auch nur bis Folge 10, weil schon bei der Frage „Was würdest du tun, wenn ich tot wäre?“ alle Alarmglocken läuten und die restliche Laufzeit macht es erst recht deutlich. Und wenn man es merkt, fühlt sich die Episode recht in die Länge gezogen an, selbst wenn man die emotionalen Momente in der Schule mit einbezieht. Hier finde ich hätte man eine weitaus emotionalere, realistischere sowie interessantere Reaktion bei Mirai hervorrufen können, wenn man dem Zuschauer sofort klargemacht hätte, dass Yuuki gestorben ist. Dadurch hätte man eher gesehen, wie groß ihre Motivation ist auch ohne ihn weiterzumachen, selbst wenn sie es ihren Eltern beichten muss, sollte sie zurückkommen. Es wäre sogar noch besser gewesen, wenn sie danach mit dem Gedanken gespielt hätte gar nicht erst nach Hause zu gehen. Dann wäre eine Illusion ihres Bruders weitaus effektiver gewesen, weil sie sich so ihren Problemen direkt stellen müsste, anstatt die Lösung im perfekten Moment präsentiert zu bekommen. Ein wenig Meckern könnte ich noch, dass man am Ende diese ganzen Nachrichten von Yuuki findet, während eine genauso gute Lösung gewesen wäre, den Fluss der Zeit einfach walten zu lassen. Hier bin ich vielleicht etwas zu pingelig, allerdings hätte man den Anime dadurch auf einer für mich höheren Note enden lassen können.


Letztendlich habe ich Tokyo Magnitude 8.0 trotz der nervigen Kleinigkeiten und Wutmomente sehr genossen … wenn man eine emotionale Berg- und Talfahrt so bezeichnen kann. Falls man sich dazu entscheidet den Anime anzufangen, dann am besten mit der Gewissheit, dass man hier kein Freudenfest vorfinden wird; eigentlich sollte man sich sogar eher darauf einstellen leichte Depressionsphasen zu erleben. Ganz besonders rate ich davon ab das Werk in der Weihnachtszeit anzufangen. Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass man sich damit die freudige Stimmung ziemlich ruinieren kann. Ich bin auf jeden Fall froh den Anime gesehen zu haben, aber die Kritikpunkte halten ein eigentlich phänomenales Werk davon ab an der Spitze meiner Animeliste zu stehen.

Stand: Geschaut

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ladder-lappen
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Spannend und langweilig zugleich.
Allerdings möchte ich trotzdem erst zu Positivem, Aussage treffen.

Zwischendurch sehr spannend und emotional. Auch waren Charakterzüge realistisch gestaltet. Zeichenstiel hat mich sehr angesprochen.

Negative wären dann wohl:

Story sehr simpel (Geschmakssache). Ab der Hälfte ist größtenteils nichts passiert, wodurch der Anime langweilig und eintönig wurde.

Leider war die Trauerscene in den letztenn Folgen einfach nur so vorhersehbar und kitschig dahingerotzt, dass ich den Anime ohne das gefühl ihn beendet zu haben, beenden musste.

Dazu muss ich auch sagen, dass Katastrophen wie Erdbeben nicht sehr abwechslungsreiche Handlungen zulassen, wenn sie realistisch bleiben wollen.

Ich empfehle diesen Anime für müde Leute, die sich unbedingt einen Anime reinziehen wollen, der deren müden Verbleib eine entspannte und spannende Note hinzufügt aber nicht wissen was sie gucken können, ohne dabei nachzudenken. Mann, war das ein langer Satz.

Stand: Geschaut

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Asuka..
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Tokyo Magnitude 8.0



~Tokyo Magnitude 8.0 ist ein japanischer Drama Anime,welcher vom Studio Bones und Kinema Citrus produziert wurde.Der Anime wurde am 9.Juli 2009 zum ersten mal veröffentlicht und wurde mit 11 Folgen abgeschlossen.~


Genre & Story:
Ohne dabei zu sehr zu übertreiben,kann ich nur sagen das Tokyo Magnitude 8.0 eines der wohl dramatischsten,rührendsten und realitätsnahsten Story's hat,die ich je gesehen habe.Tokyo Magnitude 8.0 ist ein Anime mit einer unglaublich dramatisch dargestellten Story,welche mich ohne Probleme perfekt fesseln konnte.Andauernd musste ich mir darüber Gedanken machen wie der Anime überhaupt enden wird und andauernd musste ich jede einzelne Folge mitfühlen.Der Anime schafft es so eine Story perfekt realistisch darzustellen und es fallen einen nur sehr wenige Fehler auf.Auch ohne jegliche Art von Action kam der Anime perfekt zurecht.

Zeichenstil & Animation:
Direkt schon in den ersten Folgen ist es mir aufgefallen,das der Anime sehr schlicht gezeichnet ist und nicht versucht zu auffällig zu wirken.Dieser Stil passt aber meiner Meinung nach gerade zu perfekt zum Gesamtwerk und vor allem die Gefühle werden so perfekt rüber gebracht.Am meisten begeistert war ich aber von den einzelnen Umgebungen,die viel mehr aufgefallen sind und gerade zu perfekt aussahen.Auch die Animation war auf jeden Fall nicht schlecht.

Charaktere:
Ich muss zugeben das ich die Hauptcharakterin Mirai am Anfang überhaupt nicht mochte.Sie wirkte auf mich teilweise echt zu zickig und ihre Art hat mir sowieso nicht gefallen.Dennoch muss ich zugleich auch zugeben,das ich sie nach wenigen Folgen doch noch total lieb gewonnen habe.Ich musste regelrecht mit jeden einzelnen Charakter sowas von mitfühlen und das auch bei Charakteren die man nur wenige Minuten gesehen hat.Der Anime lässt die Charaktere so realitätsnah auf einen wirken und man muss immer wieder mit ihnen mitfühlen.Das gute daran ist auch das die Charaktere alle nachvollziehbar handeln und nicht alles zu überzogen wirkt.

Musik:
Etwas worüber ich kaum meckern könnte,wenn ich ehrlich bin.Ich meckere nur total ungerne was die Musikuntermalung in diesem Anime angeht.Sowohl das Opening als auch Ending waren beide wirklich sehr stimmig und haben mir persönlich sehr gut gefallen.Auch die Soundtracks wurden immer wieder sehr passend eingesetzt und sind besonders bei dramatischen Momenten sehr stark aufgefallen.

Fazit:
Ein wahrhaftiges dramatisches Meisterwerk,was in meinen Augen nur sehr wenig falsch gemacht hat und mit einem emotionalen Ende abschließt.Jede einzelne Folge war ein reinstes Gefühlschaos und ich konnte nichts anderes als mit den Charakteren mitzufühlen.Die Story konzentriert sich auf ein Thema,was immer wieder auch im echten Leben passieren kann und schafft es dies auch möglichst realistisch darzustellen.Ich bereue es das ich auf diesen Anime nur so spät gestoßen bin,denn fast hätte ich ein Meisterwerk verpasst.Tokyo Magnitude 8.0 ist ein fantastischer Anime der völlig zu unrecht so unbekannt ist.Ich kann ihn eindeutig nur jeden weiterempfehlen und besonders Drama Fans sollten sich diesen Anime mal anschauen.


Liebe Grüße,Sakura.

Stand: Geschaut

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Ikari-sama
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Ein Erdbeben erschüttert Tokyo und die Stadt liegt in Trümmern. Dazwischen sind 3 Personen die sich den Weg wieder nachhause bahnen wollen und ihre Familie erreichen wollen.
Die ganze Thematik ist sehr realistisch gehalten und wirkt nur zu Beginn etwas seltsam. Am Anfang dachte ich nur "Ja ne is klar, übertreibt es doch direkt Leute". Alles was schief gehen kann geht schief. Es wurde immer schlimmer und gefährlicher. Ein Unglück folgte dem anderen und das wirkte überladen. Es war einfach zu viel auf einmal. Mit der Zeit wurde es aber weniger und es wurde mehr und mehr auf Die Charakter eingegangen und ihren Weg nach hause. Besonders das Ende war wirklich trauchig.

Stand: Geschaut

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MeLoOoDy
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Das ist wirklich ein so schöner Anime! D;
Ich musste am Ende so derbe weinen... DD;

Ich empfehle diese Serie wirklich herzlichst weiter! Ihr werdet nicht enttäuscht!!

Genre: Alles passt, nur verstehe ich nicht so recht, warum da "Seinen" steht... ö.ö

Story: Die ist wirklich echt mega gelungen! Ich persönlich hab den Anime in einem Tag durchgesuchtet, weil ich gar nicht aufhören konnte und die ganze Zeit wissen wollte, wie es Endet.
Zumal ich wohl noch bei keinem Anime so geweint hab, wie bei diesem...
Ich konnte nachdem ich das Ende geschaut hatte, gar nicht mehr aufhören. Am meisten, weil ich mir ungewollt einfach vorgestellt habe, dass ich in Mirai's Haut stecke, weil ich auch nen kleinen Bruder habe. DD;

Animation/Blider: Ich persönlich finde, dass der Zeichenstil richtig gut zu dem Anime passt, da er so schlicht und normal und gleichzeitig auch einzigartig war.
Sowas findet man in den meisten Anime's nicht.
Hier sah jeder ganz normal aus. ^^

Charaktere: Mir haben die Charaktere echt alle wirklich sehr gefallen. Keiner hat mich irgendwie aufgeregt.
Obwohl die zwei noch so jung sind, haben sie die ernstigkeit der Lage, indem sie steckten, wahrgenommen und sich auch dementsprechend verhalten. ^^

Musik: Die war auch schön und ganz okay eigentlich.
Am Anfang hab ich die immer mitgehört, aber je spannender es wurde, desto mehr übersprang ich Intro und Ending. xD

Fazit: Wie oben schon gesagt, empfehle ich diesen Anime einfach nur weiter!! Und zwar nicht nur für Jungs!! Sondern auch für Mädchen!! <33

Stand: Geschaut

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Sakiuchiha
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Ein sehr emotionaler Anime mit Höhen und Tiefen.

Eine kleine Familie die langsam auseinander bricht.
Die Tochter die nicht so recht weiss wie ihre Zukunkt aussehen soll und ein kleiner Bruder voller Liebe und Hoffnung und einen guten Herz.

Ich habe bei jeder Folge geweint und war total mitgerissen. Mir ging vieles durch den Kopf... z.B. Wie ich darauf reagiert hätte und wenn so etwas meinen kleinen Bruder passiert wäre.

Also Leute IHR MÜSST IHN EUCH ANSEHEN!!! Sie hat die 10 Sterne total verdient.

Stand: Geschaut

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Yuzuki.
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Tokyo Magnitude 8.0

Ich hab alle Folgen an einem Stück geschaut und musste so gut wie bei jeder Folge flennen (insbesondere beim Ende). Ihr kommt dort nicht ohne Taschentücher davon!

Alles wurde gut durchdacht. Es geht um ein Erdbeben in Tokyo, welches die Geschwister Mirai und Yuuki während eines 'Ausflugs' miterlebt haben. Man hätte auch alles kurzfassen und daraus einen Film machen können, hat man aber nicht! Und dafür bin ich echt dankbar.
Der Anime hat keine 0815 Animation und die Charaktere sehen nicht so moe-haft aus. Irgendwie erinnert mich der Zeichenstil an Ghibli, ich weiß nicht wieso.
Zu den Charakteren: Anfangs hab ich Mirai echt nicht gemocht, aufgrund ihrer pessimistischen Art und Weise. Doch im Laufe des Animes lernt man die Charaktere mehr kennen und diese verändern sich auch - kein Wunder bei so einem tragischen Erlebnis. Yuuki ist einfach nur ein niedlicher kleiner Bruder, und hätten es ohne einander nicht geschafft. Natürlich darf Mari nicht fehlen, die während diesen Tagen wie eine Mutter bzw große Schwester für die beiden war.
Das Opening war nicht so meins. Das Ending hingegen mochte ich wirklich sehr und war auch echt schön.

Fazit: Ein Meisterwerk! Der emotionalste Anime, den ich gesehen hab. Der kommt nicht an Clannad oder AnoHana ran, nein. Tokyo Magnitude 8.0 erzählt ein Erlebnis, was überall jeden Moment passieren kann. Und dort sieht man, wie wichtig eine Familie ist :) Es wurde alles sehr schön erzählt & ich leg ihn jedem ans Herz. Zu schade, dass er so unbekannt ist

Stand: Geschaut

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RaZor-FTW
Genre
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Animation/Bilder
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Musik
Mich hat schon lange kein Anime mehr so bewegt wie dieser. Das haben allgemein noch nicht viele geschafft.

Tokyo Magnitude hat zwar keine besondere Story denn Katastrophen Filme/Serien hat man schon oft gesehen allerdings kenne ich in Anime Form nur den hier, und man war der gut.

Die Story zeigt sehr gut wie selbstverständlich für uns Freunde, Familie und die Menschen um uns herum sind und das wir ihren wahren wert erst dann erkennen wenn wir dabei sind sie evtl. zu verlieren. Sehr realistisch gehaltene Story mit einem Szenario das so auch 1:1 in echt passieren kann.

Ich muss zugeben das ich Mirai anfangs überhaupt nicht mochte da sie sehr zickig und uneinsichtig war aber sie hat eine tolle Entwicklung durchgemacht, so das ich sie schlussendlich doch noch mochte. Auch die anderen Charaktere waren sympathisch. Man hat hier alles was in 11 Folgen möglich war raus geholt. Vor allem Mari war mit Abstand der beste Charakter, ich wünscht es gäbe auch im echten leben mehr Menschen wie sie.

Der Zeichenstil war ok, mir waren die Charaktere etwas zu plump gezeichnet aber damit kann ich leben. Umgebungen waren gut dargestellt vor allem die Erdbeben und deren Auswirkungen kamen gut rüber. Die Musik hat die Szenen gut untermalt, OP und ED waren auch völlig in ordung.

Wer mal einen etwas anderes und realistisches Katastrophen setting mit viel Drama sehen will der muss Tokyo Magnitude gesehen haben. Er gehört zu den ganz wenigen Anime bei denen mir echt die Tränen kamen, auch wenn ich es eigentlich nicht zugeben will :P

Stand: Geschaut

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Seuleeping
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Genre:
Drama und Psychological sind beide zutreffend, jedoch verstehe ich nicht ganz was Seinen da zu suchen hat. Nach Proxer behandelt ein Seinen Anime Themen aus der Finanzwelt, Hauptcharaktere, welche nur normale Männer sind und Dramen, welche einen tieferen Sinn des Lebens behandeln. Das letzte wäre schon zutreffend, jedoch ist die Suche nach dem Sinn des Lebens meiner Meinung nach nicht im Vordergrund. Außerdem sind Seinen Animes an Männer von 18 bis 30 Jahren gerichtet und ich finde, dass der Anime nicht unbedingt nur Männer interessieren könnte. Generell finde ich, dass Dramen eher Frauen zusprechen, da diese sich größtenteils eher Emotional leiten lassen würden, als Männer.

Story:
Kurz gefasst geht es um zwei Geschwister, die bei einem gemeinsamen Ausflug ein großes Erdbeben erleben. Gemeinsam versuchen sie nach dem Erdbeben den Weg nach Hause zu finden.
Spoiler!
Gleich nach dem Erdbeben trifft Mirai auf eine junge Frau, diese erklärt sich dazu bereit dabei zu helfen Mirais kleinen Bruder, Yuuki, im eingestürzten Gebäude zu suchen. Als sie Yuuki auffanden, machten sich alle drei gemeinsam auf den langen Weg nach Hause, da die junge Frau, Mari, in die selbe Richtung muss, wie die Geschwister. Mari macht sich Sorgen um ihr Kind und ihre Mutter, während Yuuki und Mirai ständig an ihre Eltern denken. Als die drei an Maris Wohnort ankamen, stellte sich heraus, dass ihr Kind und ihre Mutter wohlauf sind. Demnach machten sich Mirai und Yuuki alleine auf den Weg nach Hause. Dort angekommen stellt sich jedoch heraus, dass Yuuki seit seinem Zusammenbruch gestorben ist und Mirai ihn sich nur eingebildet hat. Miras Eltern geht es jedoch gut.

Die Story ist realistisch gehalten, dadurch kann man sich besonders gut in die Charaktere hineinfühlen. Mir persönlich kamen ein paar mal die Tränen bei diesem Anime. Jedoch eher bei schönen Momenten und in der letzten Folge noch.
Trotzdem ist die Story eher einfach gestrickt und kann eventuell für viele auf Dauer langweilig werden. Ich bin jedoch ein Fan von genau solchen Animes: Realistisch gehalten und vielleicht auch in die länge gezogen wirkend, dabei aber trotzdem die Realität gut wiederspiegelnd.

Animation/Bilder:
Die Animationen waren eher durchschnittlich, vielleicht auch etwas über dem Durchschnitt. Trotzdem hat der Zeichenstil mir ganz gut gefallen, obwohl er nichts besonderes ist. Außerdem fand ich die 3D Animationen, die teilweise gezeigt wurden, unnötig. Wie ich es in allen meinen Reviews gesagt habe, finde ich, dass 3D Animationen in Animes nichts zu suchen haben. Für mich ist das 2 Dimensionale das, was Animes ausmacht. Außerdem sehen die Figuren in 3D unpassend aus. Aber das ist ja nur meine Meinung.
Ansonsten hat mir gefallen, dass alles relativ realistisch gehalten wurde, da es doch ein eher ernsterer Anime ist.

Charaktere:
Die Charaktere wurden alle sehr nah an der Realität gehalten. Sowohl was das Aussehen angeht, als auch der Charakter. Dadurch fiel es einem leichter sich in die Charaktere einzufühlen und sie eventuell auch auf sich selbst beziehen zu können. Außerdem hat man vor allem Mirai eine große Charakterentwicklung angesehen, was ich toll fand. Die übrigen Charaktere sind den ganzen Anime relativ gleich geblieben.
Sonst fand ich die Beziehungen zwischen den Charakteren süß und echt schön anzusehen.

Musik:
Die Musik innerhalb des Animes ist mir gar nicht groß aufgefallen, nach spezifischem reinhören finde ich sie aber ganz gut. Nichts super umwerfendes, aber sie hat eben immer mit der Stimmung der Szenen harmoniert.
Das In- und Outro fand ich durchschnittlich, ich hab sie bis auf das erste und letzte mal immer übersprungen, da sie meiner Meinung nach ganz nett sind, jedoch nichts besonderes, was ich mir jedes mal anhören müsste.

Stand: Geschaut

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