Detail zu Uchouten Kazoku (Animeserie):

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Original Titel Uchouten Kazoku
Englischer Titel The Eccentric Family
Japanischer Titel 有頂天家族
Synonym Uchoten Kazoku
Genre Comedy Drama Fantasy Slice_of_Life
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Adaption Sonstige: Novel
PSK
SeasonStart: Sommer 2013
Ende: Sommer 2013
Status Abgeschlossen
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de Matane
de Chuunibyou-Subs
Industriejp Yomiuri Telecasting Corporation (Producer)
jp P.A. Works (Studio)
en NIS America, Inc. (Publisher)
en MVM Entertainment Ltd. (Publisher)
jp Magic Capsule (Producer)
jp Lantis (Producer)
jp Kids Station (Producer)
jp Good Smile Company (Producer)
en Crunchyroll (Streamingdienst)
jp Bandai Visual K.K. (Producer)
Lizenz Nicht lizenziert.
Beschreibung:
Tanuki, Tengus und Menschen sind die drei Arten, welche in Kyoto leben. Shimogamo Yasaburou ist Sohn einer Tanuki Familie. Sein Vater wurde von menschlichen Mitgliedern des „Friday Clubs“ gefressen. Im Laufe der Serie kommt Shimogamo der Wahrheit hinter all dem Geschehenen auf die Spur.

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Antworten Thema Aufrufe Letzter Beitrag
1 The Eccentric Family 2 – neues Promo-Video mit Opening veröffentlicht
von SilentGray in Anime- und Manga-News
5716 31.12.2016 19:00 von requin
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Die neuesten Kommentare




SilentGray
Spoiler!
Es gibt viele Studios, bei denen ich mir schon von Anfang an ein Bild davon machen kann, wie gut oder eben wie schlecht das Endprodukt am Ende wird. Man kann sich bei einem KyoAni Werk immer sicher sein, selbst wenn es eine eher mäßige Geschichte aufweist, die Animationen überzeugen trotzdem, während man bei einer Adaption von 8-Bit fast schon sicher von einem Reinfall ausgehen kann. P.A. Works allerdings, ist ein Studio, bei man schwer die Qualität des Produktes einschätzen kann. Manchmal hat man solch großartige Werke wie Shriobako, Nagi no Asukara und (auch wenn viele es eher mäßig finden) Angel Beats, aber dann gibt es ebenso Anime wie Charlotte, bei denen man sich ständig mit irgendwelchen Problemen herumschlagen musste. Zwar habe ich Charlotte nichtsdestotrotz noch gemocht, wahrscheinlich weil mir der visuelle Stil dort ähnlich wie in Nagi no Asukara sehr gefiel, es lässt sich jedoch nicht bestreiten, dass ich mir weitaus mehr erhofft hatte. Allerdings soll es ja allgemein keine 12-Folgen-Anime von P.A. Works geben, die eine gute Qualität aufweisen ... außer, zumindest wurde mir so gesagt, Uchouten Kazoku. Stimmt das? Ist dieser Titel, der übrigens bald eine 2. Staffel erhält, seine Zeit auch wert?

Auf jeden Fall startet die Geschichte schon einmal mit einem etwas merkwürdigen Setting: Man sieht einen Jungen in Mädchenklamotten herumrennen und ich denke mir erst ich bin bei einem Crossdressanime gelandet ... bis sich dann herausstellt, es ist ein Tanuki, der frei seine Gestalt verändern kann (was auch zu einiger Erleichterung meinerseits geführt hat). Im Grunde genommen geht es um das Leben dieses Tanukis, genannt Yasaburou Shimogamo, und dessen eigensinnige Familie, wie der englische Titel "The Eccentric Family" vielleicht schon verraten mag. Wem Tanukis zu wenige Kreaturen aus der japanischen Folklore sind, der bekommt noch Tengus spendiert sowie andere Wesen, die allerdings oft nur kurz erwähnt werden.

Ich bin anfangs gänzliche ohne Erwartungen an diese Serie herangegangen und muss sagen, mir haben die angenehmen Überraschungen etwas gefehlt. Auf jeden Fall war ich nicht enttäuscht von Uchouten Kazoku, nur nachdem es als praktisch der beste 12-Folgen-Anime von dem Studio bezeichnet wurde, dachte ich mir hier hat irgendetwas gefehlt. Und es ist vielleicht ironisch, dass ich dass hier sage, allerdings war vieles einfach so ... normal. Alle Mitglieder der Shimogamo-Familie sind wie eine typische Animefamilie aufgebaut: Der eigensinnige, manchmal schelmische, aber generell nette Protagonist, der leicht ausrastende ältere Bruder, der weise, besonnene Bruder, der junge, liebenswerte Bruder und die starke sowie liebevolle Mutter. Eigentlich ist der einzige wirkliche Unterschied, dass sie Tanukis sind. Okay, in dem Fall sollte man dadurch, dass sie an einigen Stellen immer noch nicht den Tod ihres Vaters überwunden haben, man gut diese emotionalen Szenen einbauen können. Dazu kann man sagen ja ... und nein. Das Problem an dieser Stelle ist, wie die Serie mit der Art des Todes umgeht: gekocht und aufgegessen als Fondue. Als ich das zum ersten Mal gehört hatte, fand ich es einfach nur lächerlich und konnte die ernsten Szenen einfach nicht ernst nehmen. Das half auch deswegen nicht, weil in einigen Szenen, in denen man darüber spricht, das Thema viel zu überdramatisch behandelt. Man sollte meinen die ganze Sache hätte dadurch keinen Effekt und ein großer Teil der Handlung wäre dadurch zerstört. Das ist in Wirklichkeit allerdings nicht der Fall. Lustigerweise fand ich die Gespräche über den Tod durch Fondue gegen Mitte der Serie hin viel effektiver, einfach weil man es ganz natürlich und beiläufig in eine Diskussion einfädeln lässt. Hier hat es sich so angefühlt, als würde man sich richtiger darüber unterhalten und die leichte Atmosphäre war in diesen Momenten phänomenal. Aus diesem Grund hatte ich oft das Gefühl, die ganzen abgedrehten Szenen, auch wenn sie visuell relativ ansprechend waren, arbeiten gegen die lässige Stimmung, die man anderen Stellen aufbaut. Hier hat man im Kern nämlich die Geschichte einer Familie, die nach dem Tod eines geliebten Menschen immer noch versucht ihren eigenen Weg zu finden und damit klarzukommen, was für mich doch viel interessanter klingt als abgedrehte Abenteuer mit Tanukis und Tengus.

Obwohl ich die allgemeine Story hier zu manchen Teilen schlechtrede, so war sie im großen und ganzen doch ganz nett. Obwohl die Mitglieder der Familie das Rad nicht neu erfinden, sind es doch sympathische Charaktere, für die man sich wünscht, dass alles gut ausgeht. Einziger Wermutstropfen wären hier vielleicht noch die "Antagonisten" der Shimogamos, nämlich die Ebisugawaras. Diese sind auch eine Familie bestehend aus Tanukis, allerdings versucht der Anime schon zwanghaft dort fast alle als böse darstehen zu lassen. Hier hat das Werk in meinen Augen das bekannte Problem von "man braucht irgendetwas das Spannung erzeugt und eine zusammenhängende Narrative für die letzten Folgen bietet, also müssen wir unbedingt noch einen Antagonisten einbauen". Ich wäre hier weniger kritisch gewesen, wenn man den Twist am Ende herausgestrichen hätte. Dieser fühlte sich so gezwungen an und in meinen Augen hätte man diesen auch nicht wirklich gebraucht, aber er kam halt, weil man den Antagonisten eben noch niederträchtiger machen will und etc. etc. Es gab ebenso andere Stellen an denen man aufgrund der Einfachheit des Plots sich nicht retten konnte indem man sich einfach verwandelt, wegen irgendeinem bescheuerten Grund. Man bekommt eine Erklärung, warum es nicht funktioniert, allerdings ist diese sehr bequem auf die aktuelle Situation zugeschnitten. Natürlich kann man in solchen Fällen ein wenig Suspension of Disbelief verlangen, jedoch hätte ich mir passend zu den Momenten, die wirklich gut funktioniert hatten, auch ein passenderes Ende gewünscht. Außerdem kamen manche Charaktere, wie Kaisei, die Tochter der Ebisugawaras und die einzige vernünftige Person in deren Familie, und der alte Tengu, etwas zu kurz. Auch Benten, ein Mensch, der von dem alten Tengu die Fähigkeit erlernt hat zu fliegen, hätte mehr Zeit gebraucht, obwohl sie sehr viel im Anime auftaucht. Das spielt schon fast gegen ihren Charakter, weil man zwar viel von ihrer Verschlagenheit sieht und anfängt auf ihre wahren Gedanken einzugehen, dann allerdings eine Kehrtwende macht, um sich mit den anderen Charakteren zu beschäftigen.

Die größeren Stärken beim Titel liegen auf jeden Fall im Artstyle. Dieser fängt eine gute Mischung zwischen dem Japan der Legenden und den modernen Städten, die man heute so aus Anime kennt, ein. Gerade die abgedrehteren Szenen profitieren hierbei vom Stil, da man so schön kreative Ideen einfließen lassen kann, wie ein Familienduell auf Schiffen im Himmel, das schon fast einer Schlacht gleicht. Oder eine mitreißende Fahrt in einer Straßenbahn, die sehr gut die Spannung zu dem Zeitpunkt einfängt. Selbst bei den emotionaleren Szenen funktioniert der Stil der Animation gut, da der Regisseur es dort gut schafft den Ton anzugleichen. Außerdem finden diese Gespräche nur nachts statt oder bei Regen, also quasi dann, wenn die sonst fröhlichen Farben verblassen. Mein einziges Problem mit dem Titel sind, wie sage ich es am besten ... DIESE OHREN. Mal ehrlich, nachdem mir diese komischen Ohren aufgefallen sind, musste ich jede Szenen darüber nachdenken, wie merkwürdig das aussieht. Das liegt schon daran weil sie so groß und fast schon geformt wie ein abgerundetes Rechteck sind. Außerdem haben sie einfach kein Loch. Wie bitte sollen die Charaktere denn Geräusche wahrnehmen, wenn sie keine Ohrmuscheln haben? Das Fehlen dieser wäre bei anderen Animes kein großes Problem, weil die Ohren an sich nicht massiv sowie speziell geformt sind oder durch die Haare verdeckt sind. Ich weiß, es kommt einem wie ein kleines Detail vor, aber es lässt einen einfach nicht mehr los.

Musikalisch hat man einen lockeren Soundtrack, der sich manchmal an den japanischen Klängen alter Zeit orientiert und dann wieder in modernere Gefilde abdriftet. Besonders in Erinnerung blieb mir der Soundtrack zum Intro jeder Folge, da mir der doch leicht jazz-lastige Ton sehr zusagte. Man vermeidet in den gefühlvollen Szenen zu penetrante Musik zu benutzen und setzt diese in einigen Fällen sogar auß, sodass das Timing der einzelnen Soundtracks immer treffend ist. Persönlich hatte mir hier, man mag es kaum glauben, das Ending besser gefallen als das Opening. Der leicht melancholische aber auch beruhigende Ton bei Ersterem hat für mich besser zu allen Folgen gepasst, als das Intro, bei dem die passende Verwendung oft situationsbedingt war und in einigen Fällen nicht ganz funktioniert hatte durch die überaus aufgeweckte Art.

Tja, was halte ich jetzt von Uchouten Kazoku? Es hat für mich eine Sache wirklich gut gemacht, die allerdings nicht der eigentliche Sinn und Zweck des Titels waren, aber dafür doch ein Bestandteil davon. Aus dem Grund muss ich sagen, mir gefiel das Gesamtprodukt doch ganz gut, selbst wenn ich fand, dass es einige unnötige Erweiterungen bei Story gab, die man leicht für mehr Charaktertiefe und Emotionalität hätte tauschen können. Die abgedrehten Momente waren auch nicht wirklich schlecht und haben wunderbar zur eigentlichen Idee hinter dem Titel gepasst, nur wenn man sie gegen das emotionale Gewicht der restlichen Handlung stellt, rücken sie einfach etwas in den Hintergrund. Nichtsdestotrotz haben sie am Anfang geholfen die Charaktere einem näher zu bringen, damit man so eine Geschichte, wie den Tod des Vaters als Zutat bei einem Fondue nachvollziehen kann aus der Sicht der Familienmitglieder. Alles in Allem würde ich dem Titel daher eine 7 geben, die vielleicht ein wenig in Richtung 6 abdriftet. Vielleicht kann ja sonst jemand mehr mit dem Mix aus abgedrehten Ereignissen und einer ernsthaften Geschichte anfangen. Wer interessiert an der Geschichte ist, sollte sie sich auf jeden Fall zu Gemüte führen, es gibt nämlich einige Dinge, für die es sich lohnt den Anime anzufangen.

Stand: Geschaut

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Finje
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Ich liebe einfach abgedrehte Animes mit einer witzigen, unüblichen Story!


Genre:
Perfekt getroffen. Es gibt viel zu lachen.

Story:
Die Story ist auf den ersten Blick ziemlich abgedreht, witzig und chaotisch. Wenn man den Anime aber erst einmal ein paar Folgen lang verfolgt hat, so entpuppt sie sich als erstaunlich tiefgreifend und spannend.

Animation Bilder:
Durchaus gut. Es gibt besseres, passt aber in diesem Fall sehr gut zum Anime.

Charaktere:
Die Charaktere sind alle gut ausgearbeitet. Keiner gleicht dem Anderen und ihre Hintergründe/Motive werden gut erklärt.

Musik:
Das Intro passt zum Anime und macht gute Laune. Das Outro ist in Ordnung.

Stand: Geschaut

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AnimefeatManga
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Hm.. mal überlegen, was ich zu diesem Anime sagen kann.
Als erstes einmal die Musik: Sie passt wirklich zum Anime und hat mich immer zum mitsingen gebracht.
Die Charaktere waren in Ordnung. Die Geschichte und die Gefühlslagen der einzelnen Personen wurden meiner Meinung nach gut rüber gebracht.
Die Story ist mal etwas völlig anderes als übliche Animes, was ich sehr gut finde.
Zur Animation kann ich sagen, das sie völlig in Ordnung war und ich mich wirklich nicht beschweren kann.

Mein Fazit: Ein super Anime mit wirklich süßer Story, den man sich ruhig mal ansehen kann.

Stand: Geschaut

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