Detail zu Monster (Animeserie/TV):

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Original Titel Monster
Japanischer Titel モンスタ
Genre
Drama, Horror, Krimi, Mystery, Psychological, Seinen
Tags
Adaption Monster (Mangaserie)
PSK
SeasonStart: Frühling 2004
Ende: Sommer 2005
Status Abgeschlossen
GruppenProxer.Me bietet keinerlei Downloads an. Diesbezüglich leiten wir dich an die betroffenen Sub- und Scanlationgruppen weiter.
de Subs4u
Industriejp Madhouse (Studio)
en Siren Visual (Publisher)
en Viz Media (Publisher)
kr DR MOVIE Co., Ltd. (Nebenstudio)
jp feel. (Nebenstudio)
jp Front Line (Nebenstudio)
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Lizenz Nicht lizenziert.
Beschreibung:
Monster beginnt im Jahr 1986 in Deutschland, wo der junge, aber ebenso brillante Gehirnchirurg Kenzo Tenma im Heinemann-Krankenhaus arbeitet. Mitten in der Nacht wird er ins Krankenhaus gerufen, um einen kleinen Jungen mit einer schweren Kopfverletzung zu operieren. Die Operation war erfolgreich, doch der Junge und seine Zwillingsschwester verschwinden plötzlich aus dem Krankenhaus und Tenmas Vorgesetzte werden tot aufgefunden werden, nachdem er einen Streit mit ihnen hatte.

Neun Jahre später wurden alle Ermittlungen gegen Tenma fallen gelassen. Er lebt sein Leben als Arzt weiter und ist bei Kollegen und Patienten nach wie vor beliebt. Dann stirbt ein Patient im Krankenhaus, der in Verbindung mit den Serienmorden steht, die seit einigen Jahren geschehen und wieder wird Tenma zum Ziel der Ermittlungen, woraufhin er seine eigene Jagd nach dem Mörder quer durch Deutschland und dessen Nachbarländer beginnt.

Während dieser Jagd zeigt sich ihm immer mehr, was ein wahres Monster ist und in welcher Verbindung die Zwillinge von vor neun Jahren dazu stehen.

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Name
Genre
Beschreibung
Season
Lizenz
Sub-/Scanlationgruppe
Unternehmen
Charaktere
Personen
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Original creator
Regisseur
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Synchronsprecher
Synchronsprecher
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Nebencharakter
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19 Monster
von Layna in Rezensionen
14523 26.12.2016 14:40 von Sakura-sama.
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Die neuesten Kommentare




Layna
Dies ist eine offizielle Proxer-Rezension und wurde von der Proxer-Redaktion verfasst! Klicke auf weiterlesen, und erhalte diese Rezension auch als Hörbuch.
Hat jeder Mensch einen bestimmten Wert? Wenn ja, woran kann man diesen messen? An Erfolg und Geld? An seiner Selbstlosigkeit? An seinen vollbrachten Taten? Oder liegen jene Optimisten, die behaupten, dass jeder Mensch kompromisslos gleich sei, mit ihrer Beurteilung richtig? Kaum eine Frage ist umstrittener und hängt so sehr von der Sicht des Einzelnen ab wie diese. Doch gerade letztere Ansicht wird im Anime meiner dieswöchigen Recommendation dermaßen erschüttert, dass ihre Anhänger unter euch nach dem Schauen dieses Animes noch einmal darüber nachdenken sollten, ob es wirklich richtig ist, so zu denken.

Auch Kenzo Tenma gehört zu diesen Menschen. Er war ein fantastischer Neurochirurg mit ausgezeichnetem Ruf, dem die Geld- und Erfolgsgier seiner Kollegen zutiefst widerstrebte. Ausschließlich das Wohlergehen der Patienten lag ihm am Herzen, man könnte ihn gar als das personifizierte Gute bezeichnen. Gerade seine Gutherzigkeit brachte jedoch einen Fehler hervor, der sein Privatleben und seine vielversprechende Karriere zerstörte, was er als selbstloser Mensch aber noch verkraften konnte. Schwerwiegender war, dass etliche Menschen dadurch einen grausamen Tod erlitten und das Verderben würde kein Ende finden, ehe er nicht jenen Fehler wiedergutgemacht hätte.
Dieser Fehler fand seinen Ursprung, als Dr. Tenma dem Direktor der Klinik widersprach und sich nicht dem gerade eingelieferten, einflussreichen Bürgermeister, dem die Klinik viele Gelder zu verdanken hatte, zuwandte. Stattdessen entschied er sich dazu, einen Jungen zu operieren, welchem in den Kopf geschossen wurde und auf dessen Operation er sich bereits eingestellt hatte.
Als sowohl der Direktor als auch der Chefchirurg und ein weiterer Arzt kurz nach diesem Ereignis tot aufgefunden werden, also gerade jene, gegen die sich Dr. Tenma gestellt hatte, wurde natürlich er des Mordes verdächtigt, wenn auch noch nicht verurteilt. Er wurde zunächst zum neuen Chefchirurgen ernannt, doch die Vermutung keimte in ihm auf, dass tatsächlich er für all das Verderben indirekt verantwortlich sei. Ein Monster hatte dies angerichtet und dieses musste er nun stoppen, komme was wolle.

Das ist der Beginn einer Serie, die man in vergleichbarer Form nicht noch einmal in der Welt der Animes auffinden wird. Der Beginn eines 74-Folgen starken Psychological-Thrillers mit der dunklen Atmosphäre überraschend dichter Geschehnisse. Der Beginn eines packenden, nur leider viel zu unbekannten Animes.

An diesem Werk ist im Vergleich zu einem Durchschnittsanime so einiges anders. Dies fängt bei den Charakteren an. Hierbei handelt es sich größtenteils nicht um Jugendliche, sondern um junge Erwachsene und Menschen, die mitten im Leben stehen, wie es auch beim Protagonisten Dr. Tenma der Fall ist. Der Anime hat jedoch auch nicht den Anspruch den Zuschauern eine jugendliche Identifikationsperson zu bieten, so richtet er sich an die Zielgruppe Seinen.

Dr. Tenma selbst ist ein relativ einfach gestrickter und vorhersehbarer Mensch, dem es am Herzen liegt, den Menschen etwas Gutes tun zu können, sei es eine noch so unbedeutendere Kleinigkeit. Somit wirkt er sehr sympathisch, aber auf Dauer scheint er dem Ideal eines guten Menschen doch im unrealistischen Maße nahe zu kommen und könnte so auf einen anspruchsvollen Zuschauer etwas flach wirken. Doch uninteressant ist er keineswegs, im Laufe der Serie zeigt er durchaus eine gewisse Wandlungsfähigkeit auf.
Um einiges mysteriöser kommt jedoch der Antagonist daher. Er ist intelligent und weiß, wie man Menschen zu eigenen Zwecken manipuliert, sodass er nie selbst in Aktion treten muss. Inklusive seiner charismatischen, rationalen und kühlen Art wirkt er wie der perfekte Psychopath, was sich auch in seiner Stimme und Mimik niederschlägt. Sowohl der Zuschauer als auch er selbst erfahren nur in Bruchstücken etwas über ihn und seine Vergangenheit. Zweifellos ist er der Spannungsindikator unter den Charakteren, da die gesamte Story auf seiner Vergangenheit fußt.

Die Story kommt zwar, vor allem zu Beginn und Ende, sehr gut voran, zwischenzeitlich ist sie jedoch etwas episodisch und bringt einige Sidestorys hervor, was bei einem so langen Anime aber auch zu erwarten war und hier halb so schlimm ist, da vereinzelt Charaktere oder Ereignisse mit der Haupthandlung zusammenhängen.
Interessant an diesem Anime ist außerdem, dass er frei von wirklichkeitsfremden Elementen ist. So finden wir uns in einem real existenten Setting vor, zunächst spielt der Anime in Deutschland und später in Tschechien. Wie es sich natürlich für einen Thriller gehört, wird einem hier das ein oder andere Mal der Blick in menschliche Abgründe gewährt, es mag sich also um eine teils übertriebene aber keinesfalls unrealistische Story handeln, ich selbst halte sie für nahtlos gut durchdacht und durchweg spannend.

Die von Madhouse produzierte Serie lässt ...
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Saito.the.Silence
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Allein die Hintergründe sind bei Monster schon sehenswert! Die Serie spielt an vielen Orten in Deutschland und man wird diese Orte wiedererkennen, wenn man denn selbst einmal dort war.

Die Story selbst wird ausführlich und mit einer gewissen Gelassenheit dargestellt, die gut den Aufwand des Unterfangens, "der Jagd", darstellt. Man fühlt sich mit der Zeit in die Charaktere hinein, lernt ihre Hintergründe kennen und verstehen und entdeckt, wie verflochten diese mit den anderen Charakteren sind. Genau diese vielen Verbindungen machen Monster für mich aus. Man erkennt ebenso wie der Protagonist, dass man nicht nur eine Person für alles verantwortlich machen kann, dass Umstände, Begegnungen und vieles mehr die Handlungen eines Einzelnen beeinflussen, wie komplex die Frage, was gerecht sei, ist.
Das Ende ließ mir leider ein paar Fragen offen, jedoch kann ich mir vorstellen, dass sie sich bei einem weiteren Mal schauen oder im Manga klären könnten. Trotzdem ist die Serie recht schön abgeschlossen.

Obwohl der Zeichenstil gewöhnungsbedürftig ist und viele Folgen nicht besonders Action-reich sind, hat mich die Serie in ihren Bann gezogen. Ich habe sie in wenigen Tagen verschlungen und kann sie jedem empfehlen, der eher realistische, ernste Settings bevorzugt sowie einen Anime sucht, der ihm Denkanstöße gibt.

Stand: Geschaut

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Tyberfen
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Wie auch bei vielen anderen Anime bin ich bei Monster zuerst auf den Antagonisten aufmerksam geworden. Er wurde als die Definition vom Titel beschrieben. Entsprechend neugierig war ich auch. Ich hab jedoch lange gebraucht, um mit Monster wirklich anzufangen. Die Länge hatte mich ein wenig abgeschreckt. Dann hab ich angefangen usw.
Am liebsten würde ich auf die Bewertung von jemand anderem verweisen, jedoch sollte ich auch was dazu sagen

Genre
Absolut zutreffend. Mann merkt, dass der Anime für ein erwachsenes Publikum gemacht wurde. Ich konnte nichts unnötiges oder finden.

Handlung
Nun, es geht um Kenzou Tenma. Ein japanischer Chirurg, der in Düsseldorf arbeitet. Soviel wissen wir bereits aus der Beschreibung. Die Story kommt anfangs gut in Fahrt und kann den hohen Anspruch durchaus beibehalten. Sie fällt dabei nicht durch große Twists auf, sondern durch einen gut durchdachten Plot sowie nachvollziehbare Figuren auf, zu denen ich noch komme.
Durchweg werden dabei die menschlichen Moral und Ethik Vorstellungen in Fragen gestellt und zum Teil über den Haufen geworfen
Auch weicht die Erzählung hin und wieder von der primären Handlung ab, ist jedoch auch dann zumindest indirekt mit dieser Verknüpft.

Animation
Mann sollte kein Kunstwerk erwarten. Der Anime hat ein paar Jahre auf dem Buckel und das merkt mann auch deutlich. Dennoch fängt er die Atmosphäre der Handlung gut ein

Charaktere
Und nun zum stärksten Punkt. Die Handlung lebt von den absolut menschlichen Figuren wie Tenma oder Anna Liebert. Und bereits in der ersten Folge muss der Zuschauer sich einer Frage stellen: Wer ist das Monster?
Es gibt viele Interpretationen wer gemeint sein könnte und vermutlich haben alle sogar recht.
Jedoch darf bei keiner Antwort eine Figur unerwähnt bleiben:
Johan Liebert. Ein fantastischer Gegenspieler und in meinen Augen der beeindruckenste Antagonist aus der ganzen Welt des Anime. Mann versucht ihn als den Psycho schlecht hin darzustellen. Und Überraschung. Das gelingt sehr gut. Er ist brilliant, mysteriös, manipulativ, unberechenbar und schafft es ohne viel Blut und Waffen Leichenberge hinter sich zu lassen. Nur mit Charisma und Worten
Spoiler!
Als Beispiel führe ich einfach mal das "Suizid-Spiel" mit den Kindern an. Oder der Selbstmord vom Zeugen, der sich den Kulli in den Kopf rammt, nachdem nur Johanns Name genannt wurde. (Im Ernst? Was ist mit dem?)"
Brilliant.

Musik
Zwei Worte. Bedrückend und passend

Fazit
Ein Meisterwerk, dass die Abgründe der menschlichen Psyche erkundet und eine spannende Geschichte in einem glaubwürdigen Szenario mit menschlichen Charakteren bietet. Ich empfehle diesen Anime jedoch grundsätzlich nur älteren und reiferen Zuschauern

Stand: Geschaut

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Abel
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Ein nicht ganz leichter Anime, welcher vorallem verlangt Gedult für 74 Folgen mitzubringen. Erzählt wird hier eine sehr weit verzweigte Geschichte mit vielen Nebenschauplätzen und Vergangenheitsaufarbeitung.

Die Genre sind wie sie angegeben sind alle erfüllt. Der Anime bezieht sich besonders stark auf Psychological, Mystery ist etwas schwieriger zu erkennen.

Die Story ist in der Kurzbeschreibung schon sehr gut umrissen und gibt das wieder was zu erwarten ist. Der Großteil besteht aus einem ständigen Wechsel von Orten und Personen, während der Protagonist versucht seinem Ziel immer näher zu kommen. Dennoch ließ sich bei mir der Eindruck nicht verschleiern, das es an einigen Stellen einfach zu gestreckt wirkte. Es kamen durchaus Abschnitte vor, die hätten präzieser gestalltet werden können und mit 74 Episoden hat auch die Spannung darunter gelitten.

Die Charaktere waren durchaus gut. Es gibt drei Arten von Personen in diesem Anime. Die Hauptpersonen, welche sich durch den gesammten Handlungszeitraum bewegen, Nebenpersonen ersten Ranges, welche mehrmals vorkommen und eine druchaus wichtige Rolle einnehmen und Nebenpersonen zweiten Ranges, die nur für einen Abschnitt auftauchen und danach nicht mehr auftauchen. Die Hauptpersonen machen eine durchaus nachvollziehbare Entwicklung durch, wobei hier auch ein großer Teil Vergangenheitsaufdeckung bei ist. Hier liegt ganz klar ein Hauptfokus des Anime. Die Nebenpersonen ersten Ranges machen ebenfalls eine gute Figur als wichtige Nebenträger der Handlung.

Die Bilder fande ich angebracht, gleichzeitig nicht außergewöhnlich. Der Stil ist sehr erwachsen mit wenig grellen Farben und mehr realistischen Tönen. Hält man sich das alter des Animes vor Augen kann ich hier im Rückblick 3 Sterne geben, weil es mir an Fachkenntnis mangelt es genauer einzuordnen.

Zur Musik kann ich sagen, das mir das Intro sehr gefallen hat, allerdings ist es über alle Folgen gleich geblieben, was es dann im laufe der Zeit doch wieder abgemindert hat. Während den Folgen war die Begleitmusik passend und nur hin und wieder wurde etwas besonders hervorgehoben.

Alles in allem halte ich diesen Anime für nicht schlecht. Er breitet sich über seine Episodenzahl weit aus und bietet viele verschiedene Schauplätze. Die Charaktere werden langsam und stetig Entwickelt und machen den zentralen Punkt dieses Animes aus. Persönlich fande ich ihn zu langestreckt und teilweise zu verspringend in den verschiedenen Handlungssträngen.

Stand: Geschaut

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Corvus
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Vorab: Ich kann nicht unvoreingenommen diesen Anime bewerten. Also mache ich das auch nicht.
Anders als bei Serien wie Game of Thrones oder Breaking Bad würde ich niemals hierüber sagen: "Das ist so geil und abgefahren, das muss man einfach gesehen haben!" - Denn der Anime hat einen ganz besonderen Stil, den man weder von Animes noch von herkömmlichen Serien gewohnt ist.
Kleine Anekdote: Ich hasse Animes. Schon immer habe ich mich damit schwer getan, und ich habe seit jeher schon außerordentlich viele Serien und Filme gesehen (Wobei ich Animefilm und Animeserie nochmal grundsätzlich unterscheiden würde). Viele Serien dieses beliebten Genres begeistern eine breite Community, die Kultur Japans wurde darüber in die ganze Welt getragen. Oftmals zeichnet den stereotypischen Anime Übertriebenheit aus, ganz zu schweigen von verzerrten Gesichtern und dem japanischen Humor. Lange habe ich dies verfolgt, mich jedoch nie davon angesprochen gefühlt - und damit habe ich mir viele Animes, die von allen gehypet wurden, kaputtgemacht. Es fehlte immer etwas, dieses gewisse Etwas. Der Kawaii-Faktor war immer - egal wie schmal er auch ausfiel - ein Grund für mich, einen Anime nicht gut zu finden. Ganz zu schweigen von den meist vollkommen stereotypischen und grausam geschriebenen Charakteren.
Doch dann, irgendwann, sah ich Monster. Danach war es für mich klar: Animeserien sind für mich tot. Nicht jedoch etwa, weil dieser hier dem ganzen noch die Krone aufsetzt, sondern schlicht allein deswegen, weil dieser hier der für mich großartigste Anime ist, der je auf meinem Bildschirm lief. Mehr noch die großartigste Serie. Ja, ich würde mich schon so weit aus dem Fenster lehnen und behaupten, Monster sei DAS Meisterwerk aus Menschenhand.
Ein Anime ohne verzerrte Gesichter, durchgeknallten Humor und mit Charakteren, wie man sie nirgendwo anders finden kann. Auch die Titelmelodie besteht nicht aus unverständlichem Gequietsche oder fernöstlicher Punk/Rock/Metal-Musik. Die Story lebt ganz und gar nicht von Twists, sie lebt nicht von ihrem durchaus gegebenen Spannungsbogen. Nein, sie lebt von den Momenten, den Charakteren und ihren Erlebnissen über alle 74 Folgen hinweg. [Evtll. Spoiler zur Grundgeschichte: Ohne zu viel spoilern zu wollen, zeigt dieser Anime die Tiefpunkte der menschlichen Psyche wie keiner zuvor, hier ist der Psychopath nicht so gestaltet, wie man es aus dem Gore-Genre kennt. In vielen Animes wird immer versucht, krankhaft einen krankhaften Psychopathen zu erschaffen, der alles abschnetzelt, was nicht bei Drei auf den Bäumen ist. Der Antagonist von Monster, Johann Liebert, hingegen ist anders, er steht auf einer philosophisch und psychologisch hochanspruchsvollen Ebene. Dies macht diesen Charakter besonders, er braucht weder ein Messer noch eine Feuerwaffe dazu, um Menschen umzubringen. Nein, er tötet mit Worten, er schleicht sich in die Psyche anderer ein und manipuliert sie bis hin in den Selbstmord.]
Dies kommt ganz ohne übernatürliche Mittel oder Fantasy aus, denn das Setting von Monster ist in der Realität angesetzt, der gesamte Psychothriller ist somit durchweg realistisch. Er reißt einen ohne Gnade mit, zusammen mit allen Charakteren und allen Momenten fühlt man mit. Man beginnt nachzudenken über die Welt, lässt sich die Worte Johann Lieberts durch den Kopf gehen. Dieser Anime geht auf die Psyche. Alle Dialoge spielen auf einer komplett zwischenmenschlichen Ebene, sie beschäftigen sich fast immer mit eigenen, moralischen Prinzipien, die immer einen Bezug zu der Hauptstory haben.
Bei einer Länge von 74 Episoden ist natürlich klar, dass der Anime seine Längen besitzt, gerade im ersten Drittel ist es schwer, richtig hineinzukommen. Doch genau dies hat wiederum einen entscheidenden Vorteil, der fast allen Filmen und vielen Serien vorenthalten ist: Alle Charaktere besitzen die Zeit, sich zu entfalten, der Zuschauer lernt sie kennen und schließt sie über die Zeit hinweg auch ins Herz. Sich viel damit zu beschäftigen und auseinanderzusetzen ist notwendig, um dessen volles Ausmaß begreifen zu können. Was mich jedoch auch immer wieder beeindruckt sind die unterschiedlichen Interpretationen dieses Animes, einige behaupten, es komme die ganze Zeit über auf die Charaktere an, andere reden von der Handlung, und einige dann wiederum von all dem, was zwischen den Zeilen schwingt. Dass so eine Wirkung erreicht wird, zeugt nur von der Durchdachtheit dieser Serie.
Für mich persönlich ist der Antagonist am beeindruckendsten, zumal mich dieser ebenfalls geprägt hat, als ich den Anime das erste Mal vor mehreren Jahren angesehen hatte. Der Manga ist ebenso gut.
Kurzum: Monster ist ein Psychothriller auf höchster Ebene, ein zwischen den Zeilen spielendes Drama, eine Reise durch eine komplexe Geschichte und allem voran ein absolutes Meisterwerk.

Stand: Geschaut

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Cherryapple
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Ich bedanke mich hier bei wildbise und hidzuke!! Eure Kommentare sind nicht umsonst die Beliebtesten hier ;-) ihr habt meine Empfehlung verdient

Aus diesem Grund brauch ich nichts mehr zu sagen aber :D

Wer ein Anspruchsvollen und Spannenden Anime sehen möchte der rein haut mit seiner Art Bitteschön.

Die Atmosphäre ist für mich so Oldschool wie eh und je vom Zeichenstil ohne Frage, wer in der Medizin gearbeitet hat versteht meine realistische Denkweiße hier ^^ oder den Charme wie ich mir Europäische Städte vorstelle,da ich selbst gerne Reise.

Ich denke auch -> mit kaum Humor, Action oder Erotik ist der Anime für viele Trocken, aber genau das macht den Anime um so besser ich mag jede Charaktere, egal wie unangenehm Sie mir rüber kamen den genau dieser Anime ist was für längere Kriminalfälle, mit deutscher Kulisse -->Tatortstimmung--->Dialoge, Nachdenken...ich denke einfach ...kurz und knapp gesagt ....dieser super lange Fall lässt andere Fälle alt aussehen ;-)

Stand: Geschaut

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Nightwolf169
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Monster - ein wenig bekanntes Meisterwerk

Genre:


Zutreffend, kommen ziemlich gleichwertig vor.

Story:

Der Neurochirurg Dr. Tenma operiert unbefugterweise einen 9 Jahre alten Jungen mit einer schweren Schusswunde im Kopf, anstatt eines "wichtigeren Patienten", da er der Meinung ist, dass alle Leben gleich
viel wert sind. Der Junge überlebt, und kurz darauf verschwindet er aus dem Krankenhaus zusammen mit seiner Zwillingsschwester.
10 Jahre später kommt es zu einem Vorfall, bei dem Dr. Tenma den Jungen wieder trifft - und dadurch in etwas verwickelt wird was ihn quer durch Deutschland reisen lässt.

Die Story hat einen guten Aufbau und Spannungsbogen, zwischendurch kleinere Schwächen, diese stören aber nicht im Gesamtbild.

Animation:

Eine sehr gut zum Anime passende Animation, flüssig, Farbgebung passend gewählt, einzig negativ sind gelegentliche Standbilder.

Setting:

Das möchte ich diesmal extra bewerten, da das Setting nicht Japan, sondern Deutschland ist.
Das wurde zwar aus dem Manga übernommen, es gibt jedoch keine Unstimmigkeiten, abgesehen von den Namen.
Das Setting ist sehr schön umgesetzt worden.

Charaktere:

Die Charaktere sind allesamt gut gewählt, niemand wird vergessen, sie handeln sehr realistisch, auch die Charakterentwicklung ist toll dargestellt.
Absolut nichts auszusetzen.

Musik:

Sehr passend, Nichts auszusetzen.
Allein das Opening ist ein Meisterwerk, sowohl musikalisch als auch von den Bildern her.


Fazit:

Ein toller Anime in seinem Genre, die Idee wurde sehr gut umgesetzt, nicht vorhersehbar (bei vielen Werken im Mystery/Psychological Genre ist die Handlung ab einem bestimmten Punkt vorhersehbar), regt zum nachdenken an.

Stand: Geschaut

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frameratejunky
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Für mich persönlich (mit einem anderen Werk) der beste Anime bisher.
Ich bin völlig verständnislos, warum dieser Anime nicht den Bekanntheitsgrad besitzt, den er verdient.

Story
5/5

Auch wenn man sich, aufgrund des langsamen Startes, durch die ersten paar Folgen zwingen muss, lohnt sich das Endergebnis für jeden, der viel Wert auf eine interessante und mysteriöse Story legt.
Die Erzählweise dieses Animes ist so ausgelegt, dass man die Story aus vielen Perspektiven mitverfolgen kann und bietet somit Spielraum für die Interpretation des Zuschauers. Ein Mittel welches ich leider zu selten in Anime sehe.

Animation/Bilder
3/5

Dies ist leider die größte Schwäche des Animes. Auch wenn der das Werk etwas älter ist, hätte man manche Animationen sicherlich dynamischer gestalten können. Manche Schnitte bringen die Spannung nicht besonders gelungen rüber, obwohl einige Situationen ein hervorragendes Potential dazu hätten.
Dennoch ist der Zeichenstil sehr seriös und realistisch gehalten und passt perfekt zur Atmosphäre und der Ernsthaftigkeit der Geschehnisse.

Charaktere
5/5

Vom schwächsten Punkt des Animes gelangen wir nun zum stärksten und eindrucksvollsten Aspekt. Aufgrund der langen Story ist es den Produzenten gelungen den Charakteren eine beachtliche Tiefe zu geben. Besonders der Antagonist sticht extrem hervor. Da es sich bei der Story größtenteils um eine Biographie seines Lebens handelt, werden dem Zuschauer nach und nach die Beweggründe für seine Handlungen offengelegt. Bis man zur zentralen Frage des Animes gelangt:
Spoiler!
Wer ist in diesem Werk das wahre Monster?

Der Protagonist ist fest von seiner Bestrebung überzeugt, auch wenn er dadurch seiner eigenen, sonst so fest verankerten, Moralvorstellung "Jedes Menschenleben ist gleich viel Wert" widersprechen muss.
Einige Charaktere durchleben eine atemberaubende Entwicklung und werden somit zu interessanten Persönlichkeiten, und nicht zu selten auch zum Liebling der Zuschauer.

Musik
4/5

Die Musik passt in den meisten Situation wie die Faust auf's Auge. Dennoch ergibt es sich manchmal, dass sie die Atmosphäre des Handlungsumfeldes nicht passend untermalen kann.

Zusammenfassung
Alles in Einem ist dieser Anime ein absolutes Meisterwerk, was die Story und die Charaktere betrifft. Besonders der Interpretationsfreiraum macht diesem Anime so interessant und facettenreich. Noch Wochen nach Beendigung des Animes kommen einem immer wieder Fragen zu den Charakteren und der Story in den Sinn, die sich nur durch Interpretation beantworten lassen. Und allein die Möglichkeit zu haben diesen Anime vielschichtig zu betrachten und ausgiebig mit der Community darüber diskutieren zu können, macht dieses 74-Folgen-langes Werk zu einer wahren Goldgrube für jeden, der sich für Handlungen mit psychologischem Hintergrund interessiert.

Stand: Geschaut

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LemonIce
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Mit Monster hat man meiner Meinung nach eine sehr gute Wahl getroffen, wenn ihr euch die Serie anschauen wollt. Ich kann sie nur weiterempfehlen, da es überhaupt nicht langweilig wird und man nur selten die Handlung vorraussehen kann. Nebenbei werden auch immer mehr neue Charaktere in die Handlung eingespeist, die am Ende sozusagen zu einem fertigen Puzzle zusammenkommen. Am Ende bleiben hierbei noch einige Fragen offen, für die es leider keine Antworten gibt, jedoch hat mich die Story sehr überzeugt mit ihren großen Wendungen und sie regt oft zum Nachdenken an. Die Charaktere sind sehr tiefgründig und man sollte sie nicht vorschnell beurteilen bzw. verurteilen. Ansonsten passen die Genre und die Musik sehr gut und insgesamt ist alles sehenswert.

Stand: Geschaut

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Nicht_Peter
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Eine weniger bekannte Perle.

Story

Ein japanischer Arzt rettet einem angeschossenen kleinen Jungen das Leben, doch dieser ist alles andere als unschuldig, sondern vielmehr ein kaltblutiger Mörder, ein echtes Monster. Einige Zeit später erfährt der Arzt davon und verfolgt den nun erwachsenen Johann quer durch Deutschland und Tschechien. Diese Verfolgungsjagd ist unglaublich spannend und voll mit Horror, aber nicht etwa, weil etwa Horden von Zombies mit Kettensägen aufeinander zu rennen oder Elitesoldaten alle über den Haufen ballern. Nein, die Spannung entsteht wesentlich subtiler, denn die Konflikte sind meist psychologischer Natur und sehr realitätsnah gehalten, auch wenn natürlich nicht gerade wenig Blut fließt. Gerade das ist die große Stärke des Animes: Diese enorme Spannung und Dramatik durch psychische Elemente. Meist thematisiert die Story menschliche Abgründe aller Art, sei es nun z.B. Sucht, Misshandlung oder Eifersucht. So entsteht eine angenehm tiefgründige, ernsthafte Story, die im Wesentlichen perfekt wäre, wäre...

...wäre da nicht die Länge. 74 Folgen sind zu viel und das spürt man leider auch. Stellenweise hat die Story doch ihre Längen, es zieht sich einfach hin. Da die Story sonst recht dicht ist, ist das zwar kein großes Manko, aber doch etwas, über das ich nicht hinwegblicken kann.

Animation

Wohl die größte Schwäche des Animes. Wie man es bei einem so altem Anime kaum anders erwarten kann wenig detailreich, auch sieht es immer wieder merkwürdig aus, wenn Personen laufen. Nichtsdestotrotz entsteht eine packende, düstere Stimmung.

Charaktere

Hervorragend. Tenma als "der Gute", ist natürlich etwas eindimensional, mehr Tiefgründigkeit bei ihm würde aber schlicht dazu führen, dass es too much ist. Johann ist herrlich böse, kaltblütig und berechnend, einer der besten Bösewichte aller Zeiten. Zwei weitere Highlights sind Grimmer und Runge, dadurch dass sie so überlegen sind.

Musik

Nichts besonderes, trotzdem sehr atmosphärisch. Hat gepasst.

Fazit

Monster ist ein äußerst gelungener Anime, darüber können die Langatmigkeit und die eher mäßigen Animationen nicht hinwegtäuschen.

Stand: Geschaut

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ChiMoZuKy
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Monster




Story: Die Story ist wohl einer der besten die ich persönlich gesehen habe, es vielleicht manchmal etwas langatmig, aber auch unglaublich spannend zugleich. Man fragt sich ständig wo die Story eigentlich genau hin will, was sie einem sagen will. Es gibt viel zum mit denken, die Story baut sich wirklich sehr gut auf vorallem wenn es um Spannung geht. An manchen stellen wird nicht gezeigt wie etwas passiert, man kann also auch viel rein interpretieren. Die Story an sich ist auch nicht leicht zu durchschauen (so wie es sein sollte). Am Ende kann ich sagen das die Story sich auf jeden Fall zeigen kann.


Animation/Bilder: Die Animation ist schon etwas in die Jahre gekommen aber kann sich sehen lassen und der Zeichenstil gefällt mir wirklich gut, es ist alles gut in Szene gesetzt, auch hier hat Madhouse wieder gute Arbeit geleistet.



Charaktere: Die Charaktere sind wirklich sehr überzeugend,über jeden erfährt man etwas und alle sind weitgehend nicht durchschaubar, Gesellschaftskritik ist auch ein großes Thema was hier deutlich gezeigt wird und dadurch den Zuschauer noch mehr zum nachdenken anregt. Manche Charaktere haben individuelle Probleme dadurch erreicht der Anime auch den Zuschauer. Mit Dr. Tenma haben wie hier wirklich einen guten Protagonist der eine interessante entwicklung durch macht, überzeugend ist er alle mal. Aber das Aushängeschild wenn es um die Charaktere geht ist der Antagonist der wirklich undurchschaubar ist und weiß was es heißt Spannung aufzubauen, zugegeben hatte ich wirklich viel von ihm erwartet und ich wusste das er nicht ganz so viel screen time wie manch anderer Charakter hier bekommt aber wenn er mal auftaucht regt er einen zum nachdenken an. Und ist der beste Charakter den ich bisher gesehen habe. Dazu kommt noch das die Charaktere wirklich menschlich rüber kommen.

Musik: Die Musik trägt zum Spannungsfaktor aber auch bei manchen eher ruhigen stellen kann sie glänzen und hat mir persönlich sehr gut gefallen.

FAZIT: Monster ist wirklich phänomenal und einer der besten Anime der letzten Jahre vorallen wenn es um die Charaktere geht. Ich habe nichts zu bemängeln und vergebe 10/10. Personal enjoyment 9/10

Stand: Geschaut

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