Detail zu Ergo Proxy (Animeserie/TV):

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Original Titel Ergo Proxy
Englischer Titel Ergo Proxy
Deutscher Titel Ergo Proxy
Japanischer Titel エルゴ プラクシー
Synonym Ergo Proksi
Genre
Action, Adventure, Cyberpunk, Drama, Horror, Mystery, Psychological, Romance, SciFi, Seinen, Superpower
Tags
Adaption Original
PSK
SeasonStart: Winter 2006
Ende: Sommer 2006
Status Abgeschlossen
GruppenProxer.Me bietet keinerlei Downloads an. Diesbezüglich leiten wir dich an die betroffenen Sub- und Scanlationgruppen weiter.
de Subs4u
Industriejp manglobe (Studio)
de Nipponart (Publisher)
de SPVision (Publisher)
en FUNimation (Publisher)
en Geneon Entertainment Inc. USA (Publisher) Lizenz abgelaufen
en Madman Entertainment (Publisher)
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Lizenz Lizenziert! Warum?
Beschreibung:
In einer Zukunft, in der die Welt von einer nuklearen Apokalypse zerstörte wurde, ist allein in der durch eine Außenhülle geschützten Stadt Romdeau ein Überleben für die Menschen möglich. Die Menschen und Androide, die so genannten Autoreivs, leben in der Kuppelstadt friedlich miteinander, die jedoch unter der totalen Kontrolle einer autoritären Regierung steht. Die Geheimagentin Re-I Mayer untersucht gerade einen mysteriösen Mordfall, als sie eine unheilvolle Nachricht erhält: Etwas wird „erwachen". In selbiger Nacht noch wird sie von einem deformierten Monster angegriffen. Wer oder was war das undefinierbare Wesen? Bei ihrer Suche nach dem Monster stößt Re-I auf Informationen, die den autoritären Stadtstaat ins Chaos stürzen könnten...

(Quelle: nipponart)

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Name
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Beschreibung
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Unternehmen
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7 Ergo Proxy – erste deutsche Blu-ray-Gesamtausgabe erscheint in diesem Monat
von Minato. in Archiv: Newsecke
1762 23.07.2017 22:46 von MrKingmustafa
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Die neuesten Kommentare




Lector
Ich bin eigentlich kein großer Fan von Sci-Fi und Dystopien aber ich bin immer offen Neues zu schauen wenn ich die Chance sehe das es mit gefallen könnte.
So ist Ergo Proxy auf meiner Liste gelandet und ich hab mich entschlossen mal rein zu schauen.
Die erste Folge hat mich direkt überzeugt, aber nicht von der Story (darüber kann man in Folge 1 noch nicht so viel sagen) sondern visuell. Die ganze Welt wie sie dargestellt wurde hat mir sehr gut gefallen und mich neugierig gemacht auf mehr.
Sonst hasse ich es wenn man in einem Anime etwas vorgesetzt und nicht erklärt bekommt aber hier bekommt man genau so viel erklärt das man weiß was angeht aber man weiß eben nicht warum oder wie genau es funktioniert.
Es war genau die richtige Mischung, nicht viele Anime haben es geschafft das ich so am miträtseln bin wie die Sachen zusammenhängen und warum die Sachen passieren.
Es passieren wirklich eine Menge Sachen und gerade am anfang passiert viel was man nicht zuordnen kann oder wo man noch nicht weiß wie wichtig etwas wird.
Ganz kleine Deteils die man im ersten Moment vielleicht sogar als störend empfindet weil sie die Story verlangsamen werden dann später betrachtet sehr wichtige Momente um die ganze Geschichte zu verstehen.
Einige Dinge machen auf den ersten Blick auch vielleicht gar keinen Sinn und man Fragt sich was das soll oder man ist erstaunt weil man in eine Folge reingeworfen wird die scheinbar gar keinen Zusammenhang zur vorherigen hatte nur um dann fest zu stellen das es doch alles Sinn ergibt nachdem man sich das zusammengereimt hat.
Ich hatte erst vor einen viel ausführlicheren Kommantar zu schreiben aber das geht hier gar nicht ohne so viel vorweg zu nehmen. Ich werde einen Spoiler machen und da die Konkreten Sachen rein schreiben.

Spoiler!
Also hier dann die konkreten Sachen die ich meinte.
Zum einen ist die ganze Sache mit den Autoreves und dem Virus ganz am anfang schon sehr interessant weil man nicht weiß wo das Virus her kommt und was eigentlich der Sinn dahinter ist und es dauert auch super lange bis man das erklärt bekommt und bis dahin kann man darüber Rätseln und auch über das ganze drum herum Rätseln zum Beispiel warum die Infizierten Autorevs aus der Stadt wollten und warum ausserhalb der Stadt bei den Leuten vom Müll keine Autoreve waren.
Auch die Menschen ausserhalb der Stadt ansich sind sehr interessant weil alleine ihre existenz eine Frage beantwortet die jeder Zuschauer schon in Folge 1 hat wenn er von der Kuppel erfährt und zwar ob es leben ausserhalb dieser Kuppel gibt.
Ausserdem wird schon sehr früh mit dem Begriff Proxy um sich geschmissen weil Monad ja offentsichtlich einer ist und sie ja am anfang direkt entkommt. Bei den Leuten ausserhalb der Kuppel bekommen wir dann von Doktor zum ersten mal ein paar Infos was ein Proxy denn nun ist auch wenn sich seine Sachen sehr sonderbar anhören und wir ja wissen das er eine Schwindler ist. Aber auh das sorgt nur dafür das mehr Raum da ist zum raten und theorien Aufstellen und und und.
Das hat mir alles super viel Spaß gemacht.
Genauso wie die Entwicklung von Pino zu diesem Zeitpunkt vorrangetrieben wird. Sie malt mit Timmothy aber sie malt nur seine Sachen nach und nie eigene weil sie es nicht kann. Als er dann stirbt da versteht sie das nicht wirklich und auch wenn ihr das Konzept von trauer erklärt wird so versteht sie es noch nicht ganz so richtig.
Währenddessen sehen wir die ganze Zeit wie Raul neben seiner Tätigkeit als Sicherheitschef noch irgendetwas anderes macht was auch offensichtlich nicht Regime treu ist sonst würde er es nicht geheim halten aber man weiß nie so richtig was er da genau macht.

Ich bin erst noch weiter ins Detail gegangen aber da hätte ich dann zu viel erklären müssen und dann unter anderem auch Sachen die erst mit der letzten Folge endgültig behandelt/beantwortet werden und das wäre viel zu lang und kompliziert geworden.

Bis zur letzten Folge weiß man ja gar nicht richtig was überhaupt wirklich abgeht auch wenn man bis dahin schon super viele Fragen beantwortet bekommt nur weiß man eben nicht worauf das alles hinaus will bis man dann die letzte Folge geschau hat.


Zusammenfassend kann ich sagen der Anime ist wirklich super.
Der ganze Plot und die Geschichte und wie alles inneinandergreift und aufeinander Bezug nimmt was man im ersten Moment aber gar nicht versteht ist echt klasse und es macht wirklich Spaß das zu erleben.
Auch wenn man sich dafür Szenen anschauen muss die man im ersten Moment nicht versteht oder nicht spannend findet.
Man sollte den Anime auch nicht nebenbei gucken dann verpasst man viele anspielungen und foreshadowing etc etc.

Ich würde auch jedem empfehlen sich nochmal eine erklärung zum ganzen Anime durchzulesen (die sind online nicht schwer zu finden und ich habe eine echt gute gefunden die ich aber ja nicht verlinken darf, kann ich aber gerne auf wunsch per pn verschicken).
Man versteht es auch ohne Erklärung wenn man bewusst schaut und aufpasst aber es ist nochmal viel krasser das alles in chronologischer Reihenfolge zu sehen und auch erklärt zu bekommen das schon an einer Stelle auf etwas bezug genommen wurde wo man das vielleicht selber gar nicht gemerkt hat weil man den Zusammenhang nicht herrgestellt hat.

Stand: Geschaut

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grossrob
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Ergo Proxy
Spoiler!
- die Geschichte eines Halbgotts -
entführte mich in eine mystisch-futuristische Welt: urbane Dystopien, KI-fähige autonome Androiden, menschliches Exil und existenzielle Not. Cyberpunk in Höchstform. Ich wurde buchstäblich mit auf eine Reise genommen, die sich zusehends verstrickt hat und immer wieder für Verwirrung und Begeißterung gesorgt hat. Das ist wohl das aufregendste an Ergo Proxy: man erschließt eine rätselhafte Geschichte zusammen mit den Akteuren selbst - ein Streben nach Ich-Findung, das Identität in Frage stellt und nach Wahrheit verlangt. Doch diese "Identität" scheint eingeschrieben zu sein wie ein fertiges Skript, raison d'être. Hier beginnt der subversive Kampf gegen die eigene conditio, entlang derer die Fähigkeiten zur Selbstbestimmung und Freiheit erprobt werden und von dem weder die Androiden noch die Proxys selbst verschont bleiben. Am Ende bricht sich das Schicksal in der Auseinandersetzung mit dem eigenen mythologischen Ursprung. Der Showdown in Episode 22 und 23 ist jenseits von gut und böse.

Die einzelnen Folgen sind inhaltlich sehr vielseitig und umso weiter die Handlung fortschreitet, desto mehr werden Verstandesspiele konstruiert, philosophische Gedanken aufgegriffen und narrative Wendungen eingebaut, denen ich so vorher in anderen Animes so noch nicht begegnet bin. Das ist echt grandios! Das ernste und spannungsreiche Setting wird somit immer wieder aufgelockert, nicht zuletzt auch durch den Charakter Pino (wo Kinder sind, da ist ein goldenes Zeitalter - heißt es) - eine phantastische Figur inmitten dystopischer Postapokalypse. Außerdem wird Stoff aus der europäischen Kulturtradition verarbeitet, wie Descartes rationalistische Prämisse 'cogito ergo sum' und besonders griechisch-antike Motive wie der Dädalus-Ikarus Mythos oder die Statuen der olympischen Götter.
Spoiler!
Letzere stehen in Analogie zum originären Stoff (Kronos) als Sinnbilder für die verstoßenen Kinder. Die Menschen finden sich nun in ambivalentem Verhältnis zu ihrem Schöpfer Proxy wieder. Einerseits gab er ihnen Existenz, Heimat, Gefolgschaft, Fruchtbarkeit; andererseits hinterließ er damit Sinn- und Existenzfragen sowie Sehnsucht nach dessen Anerkennung und Liebe. Dieses Grundproblem bildet das eigentliche Leitthema der gesamten Geschichte. Interessant ist nur, dass sich der Schöpfer selbst als Teil seiner eigenen Erzeugnisse mitsamt dessen Grundproblemenen erfährt und dabei in seiner Anamnesis in das Spannungsverhältnis beider Existenzformen gerät.


Aber nichts anderes ist vom Animationsstudio Manglobe zu erwarten gewesen. Ergo Proxy steht in einer Reihe mit Anime wie Samurai Champloo oder Deadman Wonderland und findet sicher auch bei Fans von Death Note, Elfen Lied, Monster oder SEL anklang. Schon beim Ansehen habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie ich die Story wohl am Ende bewerten werde und erst mit dem überwältigenden Ende war klar, dass ich nicht um die Bezeichnung "Meisterwerk" herumgekommen werde. Der Anime steigert sich meiner Meinung nach konstant bis zum Schluss, weswegen ich empfehlen würde, nicht von der Beurteilung der ersten Folge auf den ganzen restlichen Anime zu schließen. Gebt der Story ne Chance!

In diesem Sinne: https://www.youtube.com/watch?v=NQAAJAWe4ME&list=PLdSIxwB9xCa46_4F8JYw8V1uXDSbJGdeW&index=33

Stand: Geschaut

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Okami_kun
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Ergo Proxy


Genre:

Wurden alle eingehalten, Psychological und Mystery stehen im Vordergrund, Romance und Horrer eher weniger.


Animation/Bilder:

Zeichenstil ist melancholisch gehalten, Ambiente hat gut zur Stimmung gepasst, war angenehm zu schauen.


Musik:

Ist nicht wirklich aufgefallen, war aber auch nicht störend.


Charaktere:

Jeder der Hauptfiguren entwickelt sich im Verlauf der Story extrem weiter, jedoch bleiben alle Handlungen bis hin zum Schluss hin nachvollziehbar.

Spoiler!
Pino erlebt die wohl größte Veränderung durch, von mit Virus infizierter Maschine, bis schlussendlich zum Kind im Körper eines Roboters.
Auch waren die Veränderungen von Daedalus und Raul spannend zu verfolgen, wie sie beide langsam dem Wahnsinn verfallen.



Story:

Die Story steht hier eindeutig im Mittelpunkt, mann muss jede einzelne Folge mit voller Aufmerksamkeit verfolgen, und auch selbst weiterdenken da der Anime teils zu schnell und auch zu wenig auf einzelne Aspekte eingeht.

Man wird von einer Folge zur nächsten in ein komplett neues Szenario geworfen, was sehr verwirrend ist, manche Folgen wirken wie Filler.
Diese hätte man meiner Meinung nach besser gestalten können, da sie nicht mit dem Stil des Animes harmonieren.

Doch beinhaltet jede einzelne Folge wichtige Infos, welche benötigt werden um zum Schluss das Puzzle zu vervollständigen.
Spoiler!
So werden zum Beispiel in der Quiz-Show-Folge die wichtigsten Punkte zur Vergangenheit offenbart, ohne welche man den das Gesamtbild nicht verstehen wird



Fazit:

Ergo Proxy versucht, anhand von philosophischen Anspielungen und vielen mehr oder weniger versteckten Hinweisen, sehr komplex zu wirken und den Zuschauer selbst zum Nachdenken anzuregen, das alles gelingt dem Anime auch super, nur - so befürchte ich - wird es für den Großteil einfach zu kompliziert gehalten.

Wer eine Serie für zwischendurch sucht, bzw. sich nicht in den Anime hineinversetzen kann ist hier leider falsch am Platz.

---

Diejenigen die sich für die "Auflösung" interessieren, können mich gerne anschreiben ^^

Stand: Geschaut

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RockRoller
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Genre: 4Sterne.
Warum? Den Horror suche ich noch. Alle anderen Genre wurden eingehalten.

Story: 5Sterne.
Die Story ist sehr außergewöhnlich und spannend. Diesen Anime kann man nicht nebenbei laufen lassen, er erfordert aufgrund seiner komplexen und gut gelungenen Story volle Aufmerksamkeit.

Animation: 5Sterne.
Mir gefallen die Animationen sehr gut, sie vermitteln sehr gut die düstere Atmosphäre des Animes.

Charaktere: 5Sterne.
Die Charaktere gefallen mir sehr gut.
Spoiler!
Die Entwicklungen von Re-L Mayer und Vincent Law sind mit die besten Entwicklungen die ich bisher erlebt habe.


Musik: 5Sterne.
Das Opening und das Ending gefallen mir sehr gut, so gut das sie nicht übersprungen wurden. Die Musik innerhalb der Episoden ist ebenfalls passend.

Fazit:
Ich kann diesen Anime nur empfehlen. Ich selber habe ihn gefunden als ich nach Cyberpunk-Animes gesucht habe und ein solcher ist er eindeutig.

Stand: Geschaut

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NovA
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
ich habe mir nun das Anime angeschaut.
Mir war es ja schon klar das es sehr Dunkel und Düster werden würde, aber dennoch habe ich es angetan.
Ich muss sagen, die Story ist echt sehr gut, und am Anfang muss man selber etwas mit denken damit man es versteht worum es eigentlich da geht.
Ich selber hatte echt meinen Spaß, diesen Anime anzuschauen.
Es gab auch Folgen wo ich zu Tode lachen musste HAHA", Aber nun gut,...
Ich würde euch raten, lasst euch nicht wegen der Dunklen Atmosphäre erschrecken. Schaut es euch einfach mal an, nach gut 2-3 Folgen erkennt man schon das es doch recht Interessant ist.
(7)Sehenswert

Stand: Geschaut

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yunsxng
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Ergo Proxy
»Ich werde nicht vor der Gegenwart, die jetzt gerade passiert, weglaufen. Selbst wenn eine viel härtere Realität vor mir liegt, werde ich tun, was ich tun muss.«
__________
Start: Winter 2006
Ende: Sommer 2006
Studio: manglobe
Episoden: 23
_______________________________________________________________________
Genre & Story:
Die Story von Ergo Proxy ist wohl eine der komplexesten die ich bis jetzt erblicken durfte, diesen Anime darf man definit nicht auf die leichte Schulter nehmen, da man jedes noch so kleinste Detail mitnehmen muss, da ansonsten die wirrer Salat mit den Fragen 'Warum? Wieso? Hä?' auftauchen würde. Man wird in die dunkle, postapokalyptische Atmosphäre geworfen und schon sehr früh tauchen die ersten Fragen und Verwirrungen auf, aber dennoch punktet der Anime mit seiner packenden, sowie fesselnden Art die Geschichte zu erzählen. Ich konnte der Verlauf gut verfolgen, trotz vieler Fragen aber diese wurden dann doch letztendlich beantwortet, fast jedes Genre wurde miteingebunden, was die Story um einiges verstärkte und die Atmosphäre verbesserte. Obwohl die Story gut erzählt wird, wird genügend Potenzial nicht genützt, was ziemlich schade war, da der Anime eine große Fläche bot, alles genauer auszuarbeiten, ich hätte ihn sogar mit 50 Episoden locker fertig gesehen. Trotz des größeren Makels, stellte mich das Ende vollkommen zufrieden.

Farben & Animationen:
Ergo Proxy ist ein 2006er Jahrgang, weswegen auf uns die Animationen natürlich etwas 'fragwürdig' aussehen, aber für dieses Jahr sehen sie ziemlich hübsch aus. Der Zeichenstil ist absolut nicht der typische 'Anime-Stil' , er wirkte viel realer und passte deshalb gut zum Setting, also ich persönlich hatte kein Problem damit.
Die Farbtöne waren ziemlich düster und kalt, was aber auch an Cyperpunk liegt, die Animationen selbst wirkten zwar manchmal etwas unsauber, aber größtenteils passten sie. Die Locations sahen verdammt gut aus, ziemlich düster und 'verunstaltet', was die Atmosphäre ebenfalls verstärkte.

Charaktere:
Die Charaktere fand ich persönlich ziemliche gelungen, sie wirkten ziemlich eigen, mysteriös und verschlossen, aber dennoch konnten sie mich gut unterhalten und passten gut zum Setting obwohl der Fokus sogesehen auf nur drei Charakteren lag. Sie passten einfach zum Anime, ihre Handlungen konnte man zwar nicht immer vollkommen nachvollziehen oder verstehen, aber im Großen und Ganzen passten sie, Tiefe hatten sie ebenfalls genug und Entwicklungen sind hier auch zu sehen. Zu den Nebencharakteren kann ich nicht all zu viel Senf abgeben, sie passten aber doch fehlte ihnen etwas, entweder sie wirkten zu langweilig und schlapp oder man erfuhr so wenig über sie, dass sie vollkommen uninteressant wirkten, leider, obwohl man aus gewissen sehr viel herausholen hätte können.

Musik & Übersetzung:
Das Opening ist verdammt gelungen, es wirkte mysteriös und dunkel gestaltet, was mein Interesse nur noch mehr hob, sehr passend. Das Ending hingegen ist so verdammt langweilig, vom musikalischen her zwar nicht unterirdischer Müll, aber dennoch hätten sie dies weitaus besser gestalten können, die Hintergrundmusik passte immer und fand ich relativ angenehm, sie unterstrich die Atmosphäre, sowie Szenarien sehr gut.



- Geschrieben am 03.07.2016

Stand: Geschaut

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DK98S117
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Sehr komplexer Anime, der nichts für Leute ist, die gerne ihr Hirn ausschalten.

Genre: Alles eingehalten

Story: Sehr kreative, verzweigte und komplexe Story. Für die Geschichte an sich gäbe es eigentlich 5 Sterne, allerdings werden die Geschenisse zum Teil so dargestellt, dass man den Überblick verliert.

Animation: Der Zeichenstil ist meiner Meinung nach schlecht gewählt. Die düstere Atmosphäre kommt dadurch zwar gut zur Geltung, allerdings verlieren gerade die spannenden Kampfsequenzen ihren Reiz.

Charaktere: Die Charaktere haben eigentlich alle eine gewisse einzigartigkeit und weisen eine gut durchdachte Entwicklung auf.

Musik: Die Musik passt einfach nicht zum futristischen Thema des Anime.


Stand: Geschaut

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HunterZ_XV
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Ich habe innerhalb weniger Tage Ergo Proxy geschaut und war regelrecht begeistert.Die Story ist sehr ausgefallen und zieht einen sehr in den Bann.Dieser Anime ist nicht so einfach zu verstehen,aber wenn man ihn versteht ist er einfach fantastisch.
Genre:
Action, Cyberpunk ,Drama, Horror, Mystery, Psychological, Romance ,SciFi

Alle Genres waren enthalten und wurden gut dargestellt.Drama und Psychologial stechen da besonders raus

Story:

Die Story von Ergo Proxy ist definitiv keine 0815 Story.Sie ist sehr gut durchdacht und ist nicht so einfach vorhersehbar.
Spoiler!
Die Story hat einige Wendungen die Story spannender machten


Animation/Bilder:

Die Animation waren schön.Keine Mängel.

Charaktere:

Da hätten wir unsere Protagonistion Rel Mayer,die mir im Laufe der Geschichte immer besser gefällt.Und sie ist auf keinen Fall ein 0815 Charakter.

Musik:
Die Musik hat mir sehr gut gefallen.Sie hat immer eingentlich gepasst.Das Opening fand ich auch sehr schön.

Fazit
Für mich ist Ergo Proxy ein Meisterwerk.Im Laufe des Animes
Spoiler!
werden Elemente wie "Findung seines Ichs","Warum existiere ich" behandelt
Wer einen Anime sucht der etwas anspruchsvoller ist ist hier genau richtig

Stand: Geschaut

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Kiriru-kun
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
SO! Nun habe ich diesen Anime seit 4 Jahren erneut am Stück geschaut!! Zwischenzeitlich hab ich mehr Lebenserfahrung gesammelt, Ansichtspunkte ändern sich zu Zeit, Meinungen über das Weltbild ändern sich usw. Jetzt wollte ich das Anime nochmal mit neuen Wissen anschauen, da ich in meiner Erinnerung in der realen Welt einige Parallelen mit der Story auffinde. Und los:

Ergo Proxy ist meiner Meinung echt ein Meisterwerk!

Dieser Anime bringt die Suche nach sich selbst, seiner Bestimmung im Leben und nach eigenem Ich "Wer bin Ich? Warum Ich?" genauestens auf dem Punkt. Das Wort "Ungewisse" bekommt sehr deutlich zum Vorschein.

In einigen comment habe ich gelesen, dass einige sich lieber kein offenes Ende wünschen, sondern ein abgeschlossenes. Aber genau das ist die Absicht gewesen.

Der Anime Erinnert mich etwas an "Faust" von Goethe. Vincents Reise im "Ausland" soll die Reise Faust darstellen und die Sich nach seiner eigener Bestimmung. Auf jeden Fall was mir SEHR GUT gefallen hat sind die vielen Parallelen zu unserer realen Welt. Ein gutes Beispiel ist der Mann aus dem Bücherladen: "Die Zukunft ist wie ein beschlagener Spiegel [...]". Oder das Anpassen an das System, welcher wir uns alle zu halten versuchen. Vincent entfloh dieses Systems und wollte frei sein. Er wollte wissen WER er ist - das ähnelt und JEDEM hier, die hier früher oder später fragen "Wer bin ich" und diese 'Ungewisse' entsteht, wo wir viele Fragen haben und ständig nach den Antworten suchen.

Und dieses Cogito Virus ist definitiv eine Anspielung auf "Cogito ergo sum" (lat. für „Ich denke, also bin ich.“). Meiner Interpretation: Man möchte im System funktionierende Menschen haben, die ausführen und nicht denken. Hier sind es Roboter: Perfekte Arbeiter. Dieses Aspekt wird meistens mit unserem jetztigen System veranschaulicht: "Jeder von uns muss dem System gehörchen, um ein guter Bürger zu sein", so der Vincent. Wenn man es nicht tut, wird man ausgeschlossen, für verrückt erklärt oder hier im Anime getötet. Sobald die Roboter dieses Virus haben, stellen Sie fest, dass sie auch "etwas" sind und somit erwachen. Wie man sieht, möchte man das nicht und diese werden verschrottet. Eine gut umgesetzte Anspielung!! Und was das Puls des Erwachens angeht:
Spoiler!
"Die zwei bedeutendsten Tage in deinem Leben sind der Tag an dem du geboren wurdest, und der Tag an dem du herausfindest, warum." ― Mark Twain. Heißt also wenn man anfängt nach "warum" zu suchen.


Auch die menschliche Angst vor Veränderung wird da am Schluss veranschaulicht. Vincent hatte einen anderen Weg gewählt. Ich würde es sogar mit Suizid vergleichen, indem man zum Himmel fliegt und sich zu erlösen oder weiter auf der düsteren Welt bleibt, um diese ins schöne zu verändern. Denn wer versucht der kann gewinnen und wer nicht versucht, hat bereits verloren.

Spoiler!
Der Proxy One
war quasi seine innere Stimme, die ihm gesagt hatte, dass zu Sterben keine Option ist.

Das ist halt meine Interpretation gewesen - muss ja nicht heißen, dass genau DAS der Autor sagen wollte. Kann natürlich etwas andre Intension dahinter stecken ;)

Die eine Show-Folge war unnötig, hab die nicht ganz geguckt, nur den Anfang.

Stand: Geschaut

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elevencore
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Genre
Die Genres sind eigentlich alle vorhanden, wobei meiner Meinung nach Psychological, Mystery und SciFi am meisten vertreten sind.

Story
Die Story ist überhaupt nicht 0815, vielleicht teilweise, aber sie ist insgesamt sehr individuell und sehr unvorhersehbar. Die Story mag oft verwirrend sein, aber es lohnt sich wirklich den Anime zu schauen und nachzudenken, das Genre Psychological setzt sich ziemlich durch.

Animation / Bilder
Mir persönlich gefiel diese Art Animation, jedoch ist das, wie man in vielen Kommentaren entnehmen kann eine Ansichtssache. Bis auf einige Ausnahmen ist der Anime sehr düster, grau gehalten, was gut zur Story/zum Geschehen passt.

Charaktere
Die Hauptcharaktere sind nahezu Perfekt aufeinander abgestimmt, jeder bringt etwas anderes mit sich, was ein anderer nicht hat. Ich hätte 5 Punkte gegeben, wenn mehr Charaktere existieren würden, oder wenn man mehr über die bestehenden 4-5 Hauptcharaktere Erfahren hätte - oder
Spoiler!
Wenn sie wenigstens auf der Reise jemanden dazubekommen hätten, auch wenn dieser plötzlich wieder zurückbleibt.

Musik
Die Musik passt eigentlich immer, ist auch nicht speziell gut, wie z.Bsp bei Fairy Tail oder Naruto.

Fazit
Must-see für alle, welche gerne mal das Köpfchen anstrengen wollen beim Verfolgen der Story! - Das Gesamtpaket passt, die Story, die graue/düstere Darstellung und Musik und auch die Charaktere sind gut aufeinander abgestimmt, und ergeben eine krasse Atmo. - Vor allem das Ende hat mein Fazit in die Höhe gehoben, im Gegensatz zu Deathnote oder Requiem for the Phantom ist das Ende meiner Meinung nach meilenweit besser, logischer und ich sage mal akzeptabler ^.^

Eine (zumindest für mich) sehr verwirrende Story. Man meint immer wieder man hat verstanden was abgeht und wie es weitergeht, aber es wird wieder alles auf den Kopf gestellt. Man wird zum Denken angeregt. Als ich etwa in der Hälfte war erinnerte mich dieser Grad an Psychological etwas an Deathnote. Gegen den Schluss musste ich sagen, dass Ergo Proxy noch zwei-drei Dominosteine komplizierter scheint, als Deathnote.

Die Bewertung ergibt eine Durchschnittsbewertung von 9.2

Stand: Geschaut

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