Detail zu -Hitogatana- (Mangaserie):

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Kapitelanfrage
Original Titel -Hitogatana-
Jap. Titel -ヒトガタナ-
Synonym Hitogatana
Genre Action Martial-Art SciFi Shounen
Tags
PSK
SeasonStart: Herbst 2009
Status Airing
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en Maigo
en Easy Going Scans
Industriejp Mag Garden (Publisher)
Lizenz Nicht lizenziert.
Beschreibung:
Die Verbrechen, die mithilfe von Kampf-Androiden begangen werden, nehmen immer mehr zu. Um die Ordnung aufrecht zu erhalten, führt die Regierung die Anti Katana Crime Division (AKCD) ein. Togusa gehört dieser Division an, hat aber als Human-Katana-Hybrid seine Zweifel. Trotzdem wirft er sich immer wieder ins Gefecht...

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MissShinrai
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Dies ist eine vorläufige Review/Bewertung, da bisher erst wenige Kapitel des Mangas erschienen sind. Ich werde diese aber mit Fortschreiten der Geschichte überarbeiten (falls dies notwendig sein wird). Also viel Spaß bei meiner gewohnten Wall of Text ;).

Story & Charaktere

Fortschrittliche Technologie und Wissenschaft erlauben es der modernen Gesellschaft sogenannte "Katana" zu entwickeln: Kampf-Androiden, die einst dazu geschaffen wurden, in der Medizin und Technik (Ingeneurskunst etc.) eingesetzt zu werden. Dabei werden die Seelen von ausgebildeten Menschen (sogenannten "Kenshi") durch Hihiirogane-Kerne in die Androiden stunden - oder tagesweise eingepflanzt, müssen dann aber den Androiden wieder verlassen, da sie sonst beginnen, sich seelisch aufzulösen/mit dem Katana verschmelzen (ähnlich dem Prinzip von "Avatar").

Wie immer gibt es aber einige Querschläger, die die Katana für Verbrechen und Gewalttaten nutzen, die wissenschaftliche Errungenschaft für ihre zwielichtigen Zwecke missbrauchen oder illegale Experimente zwischen Mensch und Katana vollziehen.

Hier tritt Togusa auf den Plan, ein künstlich erschaffener Katana-Mensch-Hybride, der zusammen mit seinen Freunden der Organisation AKCD (Anti-Katana-Crime-Division) untersteht und den durchdrehenden Katana bzw. ihren Nutzern in gewohnter Shonen-Manier den Hintern versohlt - auch wenn er bedingt durch seinen Hintergrund nicht mit allem Konform gehen kann, was die AKCD so anstellt. Der Manga begleitet Togusa, zeigt aber auch Blickwinkel anderer auf.

Der Manga stellt sich hierbei auf recht schlichte, direkte, aber interessante Weise die Frage, ab wann ein Mensch eigentlich ein Mensch ist und als solcher behandelt werden sollte. Und ab wann andere entscheiden sollten, ob ein Leben zum Wohle anderer beendet bzw. künstlich verändert werden kann oder nicht.
Er hält zudem all jenen einen Spiegel vor, die in hohen Entscheidungspositionen zwar mit dem Leben anderer spielen, aber nicht bereit sind, ernsthafte Konsequenzen für ihre eigenen Entscheidungen und Handlungen zu tragen und diese auf "einfachere" Leute abwälzen.
Etwas, was einen gewissen Zeitgeist unseres heutigen Lebenswandels wiederspiegelt. Finde ich gut und verleiht dem Manga schon einen etwas erwachseneren, düsteren Grundton. Dennoch bedient sich die Story auch allgemein bekannter Thematiken wie Freundschaft, Familie, Gefühle & Erwachsen werden.

Hitogatana von Onigunsou ist ein typischer Shonen-Manga: schlichtes, aber funktionierendes Storygrundgerüst, das durch dynamische Kämpfe, einige eingestreute Comedymomente & sympatische, gut durchdachte Charaktere und deren Hintergründe im Storyfortlauf aber immer interessanter und vielschichtiger wird.
Je mehr Charaktere sich in die Story verflechten, desto interessanter wird sie und kommt immer mehr in Fahrt. Dennoch braucht der Manga etwas, um in Gang zu kommen (ich würde sagen so ab Kapitel 10 fängts an langsam interessant zu werden).

Wie in den meisten Shonenmanga (und auch Shojou) habe ich das Gefühl, dass gewisse Charaktertypen so langsam zu typischen Stereotypen verkommen, die man irgendwie in jeder Geschichte wiedertrifft. Ob es nun unser gutherziger Hauptheld ist, der für das kämpft was ihm wichtig erscheint aber darin noch wachsen muss oder der große Schwestern-Typ ist, der ihm dabei hilft.
Oder all die gegnerischen Organisationen und Über-Gegner, die mit jedem neuen Arc auftauchen um all unseren liebgewonnenen Helden das Leben schwer zu machen.

Versteht mich nicht falsch, mir gefallen Shonen-Manga echt und ich lese sie gerne. Ich hatte bisher auch echt Spaß an Hitogatana.
Deswegen hat mich das nicht weiter gestört, nur hätte ich mir etwas weniger Vorhersehbarkeit und mehr Kreativität/ Überraschungsmomente an manchen Stellen beim Lesen gewünscht.

Aber hey, das ist Shonen. Und noch ist die Geschichte nicht beendet. Das Konzept von Hitogatana funktioniert trotzdem und hat mich zumindest gut unterhalten bisher :D. Werde die Geschichte auf jedenfall weiter verfolgen.

Genre

Action und ruhige Momente wechseln immer wieder miteinander ab, wobei der Actionteil etwas überwiegt. Die Kämpfe haben Schmackes und sind dynamisch, wenn auch nicht so ausgefeilt in Szene gesetzt wie in anderen Shonen-Mangas. Wer hier aber hofft, viel Blut oder abgetrennte Körperteile zu sehen: ist zwar vorhanden, aber eher in arg verharmloster Form und nicht ganz so dramatisch/deutlich gezeigt.

Die Comedy (fehlt oben in Beschreibung) ist vorhanden, wirkt allerdings manchmal sehr abrupt oder zu sehr gewollt lustig, sodass in manchen Momenten ein irritierendes Gefühl bei mir zurück blieb. Dies legt sich aber mit Fortschreiten der Geschichte. Das Timing wird ausgefeilter und der Humor wirkt natürlicher.

Die eingestreuten Romancemomente (fehlt oben in Beschreibung) sind echt niedlich und lassen einen schmunzeln. Typisch für Shonen geht man aber eher subtiler auf sie ein - durch kleine Details wie Blicke, Gesten und interpretierbare Mimik der Figuren. Erfrischend: Unser Protagonist ist durchaus in der Lage, trotz aller Unerfahrenheit Romantik zuzulassen, Gefühle zu entwickeln/zu zeigen und ist nicht ganz so "dense"/uninteressiert wie einige seiner Shonenkollegen ;P.

Das moderne, leicht futuristische Setting wird glaubhaft und nachvollziehbar in die Geschichte mit eingeflochten, ist aber an sich in Idee und Umsetzung keine Neuerfindung des Rades. Innovation sieht dann doch etwas anders aus.

Zeichenstil

Erinnerte mich streckenweise an einen interessanten Mix aus Soul Eater, Psyren & D.Gray-Man. Ist was fürs Auge und gut anzusehen.

Die Charaktere haben alle ein zackiges, kantiges,individuelles, auf ihren Charakter zugeschnittenes Konzept. Vorallem das Augen-Design gefällt mir gut. Ebenso die punkigen Frisuren und das Klamottendesign. Die Charaktere sind gut erkennbar, manchmal etwas anskizziert und grob umrissen.

Was mir jedoch auffiel war, dass der Zeichner gerade in den Anfangskapiteln auf das Zeichnen von Gesichtsdetails, kompletter Gesichter und Hintergründe verzichtete und das Manga dadurch oft blasser, zu hell und auch etwas dimensionslos/flach wirkt.
Dies legt sich aber im späteren Verlauf etwas und er zeigt mehr Mut zu Folien, Schattierungen und dynamischeren Blickwinkeln in Bildern. Auch die Posen und die Mimik der Charaktere wirken ausgefeilter, je weiter die Geschichte voran schreitet.

Die Dialoge empfand ich anfangs manchmal etwas seltsam, auch das legt sich mit Voranschreiten der Geschichte. Keine Ahnung, ob das an der englischen Übersetzung liegt, aber gerade am Anfang dachte ich manchmal "Soll das jetzt lustig sein?" oder "Man, kommt doch mal zum Punkt." Manchmal verstand ich auch den Inhalt/Kontext nicht so ganz, weil es dann etwas fachlicher zuging und mir einfach mein Schulenglisch-Vokabular einen Strich durch die Rechnung machte.
Wie bei allem anderen legt sich das aber mit der Zeit und die Dialoge wirken natürlicher, fließender und nicht mehr allzu steif/hölzern.

Fazit

Ein interessanter Shonen-Manga mit Potential, auf dessen Entwicklung ich sehr gespannt bin und den ich auf jedenfall weiter lesen werde, da er echt Spaß macht und mir die Charaktere bereits jetzt ans Herz gewachsen sind.

Es ist interessant zu sehen, dass auch der Zeichner seinen Stil mit Voranschreiten der Geschichte immer weiter entwickelt, verbessert und sich ausprobiert/ stilsicherer wird. Wirkte irgendwie sympatisch und menschlich, aber auch an manchen Stellen (gerade in den Anfangskapiteln) als würde etwas fehlen.

Ich hätte mir alles in allem manchmal mehr Innovation, Kreativität, mal was Neues/Überraschendes gewünscht.

Ob er sich allerdings in die Riege der ganz Großen (Soul Eater, Bleach, One Piece, Naruto, Psyren, Katekyo Hitman Reborn!, Beelzebub etc.) mit einreihen kann, wird sich zeigen. 40 Kapitel scheinen mir dann doch recht kurz.

Prädikat: lesenswert!

Stand: Am Lesen (28)

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