Detail zu The Legend of Korra: Book 1 - Air (Animeserie/TV):

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Original Titel The Legend of Korra: Book 1 - Air
Deutscher Titel Die Legende von Korra: Buch 1 - Luft
Genre
Action, Adventure, Comedy, Drama, Fantasy, Martial-Art, Romance, Shounen, Superpower
Tags
Adaption Original
PSK
SeasonStart: Frühling 2012
Ende: Frühling 2012
Status Abgeschlossen
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Beschreibung:
Aang, der Herr der Elemente, gehört der Vergangenheit an. Aber Korra, ein hitzköpfiges junges Mädchen vom südlichen Wasserstamm, ist die nächste Avatar-Inkarnation.
Gegen den Willen ihrer Beschützer verlässt Korra ihr sicheres Zuhause am Südpol, um nach Republika zu reisen. Dort geht es um die Ergreifung des Mannes, der die Welt der Bändiger für immer auslöschen will!

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ContraPerm
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"I'm the Avatar, you gotta deal with it!"

Mit diesen Worten stellt sich Korra, die neue Reinkarnation des Avatars vor. The Legend of Korra ist der Nachfolger von Avatar: The Last Airbender. Ich muss allerdings zugeben, dass ich von dem Vorgänger nur einen Bruchteil der Folgen gesehen habe, weshalb ich auch nicht großartig Bezug darauf nehmen werde bzw. kann.

Ich hatte mir erst überlegt, die Serie nicht zu bewerten, ohne den Vorgänger gesehen zu haben, werde es jetzt aber dennoch tun, auch weil es vielleicht mal aus einer anderen Sicht erfolgt. Aus der Sicht von jemandem, der unvoreingenommen an diese Serie herangeht.

Das wird natürlich dazu führen, dass meine Bewertung anders ausfällt, als bei Leuten, die eben jenen Vorgänger gesehen haben. Bitte berücksichtigt das. Achja, bewertet wird hier nur das Book 1 - Air.

Jetzt aber auf zur Bewertung!


Genre:
Alle gelisteten Genres kommen ausreichend zum Einsatz. Da gibt es nichts zu beanstanden.

Deshalb gibt es die volle Punktzahl 5/5!


Story:
Worum geht es?
Korra ist die Reinkarnation des Avatars. Man begleitet sie auf ihrem Weg, ein vollwertiger Avatar zu werden. Doch der Weg ist steinig und schwer.

Im Vordergrund steht der Konflikt zwischen den Bändigern und Nicht-Bändigern (Heißen die so? Ich hab die Staffel auf Eng Dub geguckt). Es taucht ein Mann auf, der dafür sorgen will, dass alle Bändiger ihre Fähigkeiten verlieren. Korra und ihre Freunde versuchen, ihn an diesem Plan zu hindern.

Außerdem bekommt man auch noch Eindrücke aus ihrem Avatar Training.

An sich hat mir die Story recht gut gefallen. Die Grundidee der Geschichte ist gut. Ein Konflikt zwischen Bändigern und Nicht-Bändigern ist durchaus nachvollziehbar. Es handelt sich schließlich beim Bändigen der 4 Elemente, um eine ziemlich alte Kunst, die vielleicht in einer moderneren Zeit nicht mehr soviel Anklang findet, wie in vergangenen Tagen.

Aber mich wird das Gefühl nicht los, als hätte man da mehr daraus machen können. Gerade zum Ende hin kam es mir sehr überstürzt rüber. Und zeitweise emfpand ich es auch als recht eintönig und hätte mir etwas mehr Abwechslung gewünscht. Ich weiß ja, dass jedes Buch vermutlich seine eigene Handlung haben wird, aber irgendwie haben sich die Ereignisse ab einem gewissen Punkt wiederholt. Da hätte man doch auch 1-2 Folgen mal etwas anderes machen können. Vielleicht mehr Trainingsfolgen, was ja auch sehr wichtig als Avatar ist?

Im Großen und Ganzen fand ich die Geschichte aber gut und deshalb werde ich hier auch 3/5 Punkte vergeben.


Animation/Bilder:
Ich würde die Animationen als mittelmäßig bezeichnen. Ich habe schon besseres gesehen, aber eben auch schlechteres.

Daher vergebe ich hier 3/5 Punkte


Charaktere:
Die meisten Charaktere sind sehr einfach gestrickt. Sie geben auch nicht sonderlich viel über sich Preis, was ziemlich schade ist. So fehlt leider eine gewisse Tiefgründigkeit, die Charaktere einfach für mich haben müssen, um interessant zu sein. So ist es schwer für mich, eine Bindung zu ihnen aufbauen zu können, auch wenn sie ja recht sympathisch sind.

Über Korra erfährt man leider auch sehr wenig. Gerade beim Protagonisten erwarte ich viel mehr. Und gerade im ersten Buch wäre das doch angebracht gewesen. So ist sie halt nur der Avatar. Dabei würde ich gerne mehr über die Person wissen, die hinter dem Avatar steckt.

Eine Charakterentwicklung seitens von Korra ist auch nur sehr gering vorhanden. Gut fand ich, dass sie nicht gleich alles perfekt beherrscht hat, sondern auch mal Selbstzweifel hatte. Daran erkennt man, dass der Avatar auch nur ein ganz normaler Mensch ist. Auch trifft sie nicht immer die richtigen Entscheidungen, was aber nicht weiter schlimm ist, da sie ja noch eine Menge lernen muss.

Korras Freunde entwickeln sich gefühlt überhaupt nicht weiter. Da hätte ich mir mehr erhofft. Ich weiß, dass kann im Laufe der Serie alles noch werden, aber hier geht es um das 1. Buch.

Ich vergebe hier 2/5 Punkte, da es mir wie gesagt an Tiefgründigkeit mangelt. Ich möchte mehr über die Charaktere erfahren, um zu verstehen, warum sie so sind, wie sie sind.


Musik:
Die Musik ist sehr stimmungsvoll und untermalt die Szenen gut, ohne sich in der Vordergrund zu spielen. Die Musik im Ending ist auch sehr schön, auch wenn sie nur sehr kurz ist.

Deshalb werde ich hier 4/5 Punkte vergeben.


Fazit:
Eine im Ansatz gute Serie, die allerdings ihr Potential im Punkto Story und Charaktere nicht voll ausschöpfen kann. Die Story hätte meiner Meinung nach einfach abwechslungsreicher sein müssen und über die Charaktere wurde einfach viel zu wenig preisgegeben. Gerade bei Korra hab ich da einige Informationen vermisst. Ich hoffe das wird in den kommenden Büchern besser gemacht. Ich möchte mehr über Korra erfahren!

Hätte man diese beiden Punkte besser gemacht, wäre die Bewertung besser ausgefallen. So ist es leider nur eine durchschnittliche Serie. Und daher vergebe ich 5/10 Punkte.

Trotzdem bin ich gespannt auf das nächste Buch und hoffe, dass sich die Serie noch steigern kann!

Stand: Geschaut

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Spucker123
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Nach The Last Airbender eine Enttäuschung

Auch wenn The Last Airbender stellenweise Probleme hatte, war es im Ganzen immer noch eine gute Serie, Legend of Korra führt leider nur die Probleme fort.

Das Konzept ist durchaus interessant, Aang ist tot (sonst könnte es ja auch keinen neuen Avatar geben), die unterschiedlichen Nationen sind Geschichte und die Technologie deutlich weiter. Schön, dass man zumindest versucht hat etwas neues, interessantes umzusetzen als uns einfach mehr vom gleichen zu geben. So muss man theoretisch die Vorgänger-Serie nicht mal gesehen haben (was vermutlich auch einer der Gründe war warum man sich für dieses Konzept entschieden hat). Das Konzept funktioniert auch einigermaßen, wirkt stellenweise dennoch etwas unglaubwürdig und ich hätte mir mehr Details über die Zeit nach der ersten Serie gewünscht. Einige Sachen werden sogar am Anfang von Katara angesprochen, jedoch nie wirklich weiter beleuchtet.

Das größte Problem ist für mich die Story. Viele Sachen wirken nicht zu Ende gedacht, plottwists sind vorhersehrbar und die Charaktere sind zu flach.

Generell passiert alles so wie es gerade von der Story benötigt wird, nichts fühlt sich glaubwürdig oder natürlich an. Die Handlungen der Charaktere sind oft nicht nachvollziehbar.

Am Ende bleibt das nette Konzept und die, im Vergleich zum Vorgänger, schöne Animation was aber am Ende nicht reicht die Serie zu tragen. Schade.

Stand: Abgebrochen (9)

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wildbison
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Ich kommentiere hier alle vier Staffeln von the legend of Korra (TLK) in einem, weil ich alle Staffeln in einem Rutsch geschaut habe und finde, sie können als Ganzes betrachtet werden.

The legend of Korra hat mich begeistert. Ich kannte bis vor kurzem nur die erste Staffel und hatte nun die Möglichkeit (Mit äuerst ansehnlicher deutscher Synchro) alle Staffeln zu sehen und mit jeder Staffel wurde es besser und besser. TLK ist ein würdiger Nachfolger der Hauptserie und übertrifft diese stellenweise sogar.

In TLK sind etwa 80 Jahre seit dem Sieg über Feuerlord Ozai vergangen. Im Fokus stehen die Kinder und Enkel der Protagonisten aus Avatar: Herr der vier Elemente. Unter dem Namen Republica wurde ein Moloch auf ehemaligen Gebieten des Erdkönigreichs aufgebaut und beherbt das kulturelle Zentrum der Welt. Alle Nationen leben hier in Eintracht zusammen. Die Welt erfuhr einen massiven Industrialisierungsschub in den letzten Jahrzehnten. So taucht der Zuschauer in ein Zeitalter ähnlich dem New York der 20er Jahre ein. Hier kommt schon er erste große Unterschied zur Vorgängerserie: Dieser massive Zeitsprung, der Wechsel zur Moderne hat mir sehr gut gefallen, wird aber vielen nicht passen. Ich fand die Atmosphäre wunderbar. Man hat verzichtet, Avatar Aang noch einmal auftauchen zu lassen, deswegen ist er zu Beginn der Handlung bereits verstorben und seine Nachfolgerin Korra wird in die Pflichten des Avatars genommen. Das 17(?) jährige Mädchen ist eine Wasserbändigerin vom südlichen Wassserstamm und soll unter Aangs Sohn Tenzin das Luftbändigen erlernen. Dafür reist sie nach Republica und muss sich einem neuen Feind stellen, dem Equalisten Amon, einem äußerst starken Chi-Blocker, der alle Bändiger vernichten will, um absolute Gleichheit in der Bevölkerung zu erzeugen. in den darauffolgenden Staffeln erscheinen drei weitere Antagonisten, die mit jeder Staffel besser, ausgefallener und größenwahnsinniger werden und absolut grandios in die Handlung eingewoben werden.

Ich habe mich in die Welt von Korra verliebt und verloren, vor allem da ich die Möglichkeit genutzt habe, alle 52 Folgen der vier Staffeln in einem zu sehen. Den zahlreichen Charakteren der Serie wird Leben eingehaucht. Sie handeln glaubhaft, emotionalisieren und lassen keinen schalen Beigeschmack zurück. Korra ist eine wunderbar zwiespältige Protagonistin, bei der man nie wirklich weiß, was sie antreibt und wie sie handelt.

Das Setting der Serie ist atemberaubend - nicht zuletzt aufgrund der Animationen. Ein roter Faden verläuft komplett durch die Staffeln und wurde mit Sinn und Verstand gewoben. Die Konflikte, die nach dem Sieg gegen Feuerlord Ozai entstehen, sind nicht einfach wahllos aus der Luft gegriffen, sondern unterliegen den Gesetzen der Welt von Avatar. Dazu kommt dieser wundervolle golden- twenties-flair einer amerikanischen Großstadt. Erstaunlicherweise schafft es TLK zumindest in Staffel 2 und 3 eine grandiose Balance zwischen dieser Moderne und dem altehrwürdigen Setting der ersten Serie um Aang zu schaffen. es werden einige wichtige Fragen über das System des Avatars und seiner Aufgaben in der Welt gelüftet und viele Charaktere werden an ihre Grenzen getrieben.

Manche mögen behaupten, ab Staffel 3 (Und später vor allem in Staffel 4!) übertreibt man es etwas mit einer aufkommenden Dieselpunkexplosion erste Güte und epischen Kämpfen, bei mir kam aber nie das Gefühl auf, die Handlung werde überzogen und überfrachtet. Hier spalten sich wahrscheinlich die Gemüter.

Besonders lobenswert finde ich die zwischenmenschlichen Beziehungen der Charaktere.
Spoiler!
So finde ich es erstaunlich gut gelöst, dass Korra am Ende von Staffel 4 lesbische Neigungen zu Azamie verspürt, was vorher eher subtil angedeutet wird. Diese Entscheidung finde ich richtig und gut durchdacht, weil das Hin und Her zwischen Korra, Azamie und Marco damit gelsöt wird, ohne mit dem aufgeklärten, toleranten Zeigefinger der Gegenwart umherzuwedeln. Korras und Azamies Gefühle fühlen sich einfach natürlich und richtig an
Nicht eine Figur bleibt blass und unbeholfen. Alles wirkt sehr natürlich und durchdacht. Wer romance mag, der kommt hier (zum Glück muss ich sagen) voll auf seine Kosten, ohne das die im Vordergund stehende Action zu kurz kommt. Alles wirkt ernster als bei TLA. Das liegt nicht zuletzt an den wunderbaren Antagonisten. Ein schöner Nebenfact liegt in der Tatsache, dass den speziellen Bändigerfähigkeiten der einzelnen Elemente gebührend Aufmerksamkeit geschenkt wird (Blutbändigen, Metallbändigen, Blitzbändigen) und in Buch drei auch das Geheimnis gelüftet wird, welche Supterkraft die Luftbändiger als Äqivalent zu den eben genannten beherrschen können, wenn sie stark genug sind.

Zudem finde ich es ziemlich amüsant, an wie vielen Stellen man die Gesellschaft, die Politik satirisch überzieht (Siehe nur Hollywood-Denke) und wie man sich in satirischer Art und Weise vor dem Vörgangäner TLA verneigt.
Spoiler!
Vielleicht darf man diese Overlord-Sache im epischen Endkampf zwischen Korra und Hitler-Kuvira nicht allzuernst nehmen:D Kurze Überlegung am Rande: Es wirkt natürlich unrealistisch, wie innherhalb von vier Jahren die Technologie vorranschreitet, aber ehrlich mal: Das ist das Militär und Nazi-Deutschland hat innerhalb von vier Jahren an einer Atombombe und Prototypen von fliegenden Untertassen und Landschlachtschiffen gearbeitet, also nicht soo unrealitisch die Ambitionen. Vor allem ist Kuvira größenwahnsinnig und militantisch und wenn man metallbändigen kann, verlaufen technologische Fortschritte vielleicht auch viel leichter:D


Fazit: Auf alle Fälle ist TLK äußerst sehenswert. Ich habe zu keiner Zeit auch nur ansatzweise Langeweile verspürt. Die meiste Zeit war ich auf Draht, weil das Setting und die Charaktere so genial waren. Zudem muss ich die deustche Synchro loben und die Vertonung im Allgemeinen. Absolute Oberklasse. Deswegen empfehle ich allen, die die Serie mögen ein paar Groschen in die Hand zu nehmen und die vier Staffeln mit deutscher Synchro zu kaufen. TLK erhält von mir 9 Sterne, weil sie zu den besten Stories gehört, die ich bisher gesehen habe und einfach großartig unterhält:D

Grüße

Wildbison

Stand: Geschaut

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SyllaHeadhunter
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Ja... The Legend of Korra, Buch eins. Was soll ich nur sagen...?
Einerseits top, andererseits für mich ein ziemlicher flop. Und ich möchte hier einmal anmerken, dass jemand spricht, der Avatar NICHT aus der Kindheit kennt, sondern vor nicht einmal einem Jahr das erste Mal komplett gesehen hat!

... nur um das klarzustellen *räusper*

Die Genre sind an sich alle so vertreten, auch wenn dieser Nachfolger von TLA (Ich verwende jetzt nur noch Abkürzungen, wenn ich das alles ausschreibe, sitze ich morgen früh noch hier xD) sich weniger vorrangig auf die Comedy konzentriert, sondern lieber mehr bei Drama und Action reinhaut. Versteht mich nicht falsch, auch TLA hatte SEHR viel Action dabei und natürlich auch einiges an Drama, aber allgemein war der Serie ein eher leichter Ton anzumerken. Unterschwellig wurde die Gefahr und alles angesprochen und kam schon durch, aber eigentlich wurde fast jede Folge durch irgendwelche Witzchen aufgelockert, was ich sehr angenehm durchaus fand. Außerdem liebe ich Sokka xD
Aber... egal. Hier geht es ja um TLoK *räusper*

Bevor ich etwas zur Story sage, möchte ich anmerken, dass ich das Setting absolut genial finde. TLA war anders, natürlich. Aber in dieser Welt sind an die 80 Jahre vergangen, wenn ich das richtig verstanden habe, da ist es keine Seltenheit, dass sich einmal etwas ändert. Ich persönlich fand das Setting gnadenlos gut und es warf einfach ganz andere Probleme auf als die Welt von TLA. Der Konflikt zwischen Benders und Non-Benders (ich schaue den auf Eng Dub, tut mir leid xD) wurde eigentlich genau durch das Setting möglich gemacht. Allgemein gefiel mir das politische Herangehen an die Situationen wirklich sehr gut.

Nun kommen wir zur Story... und ich muss sagen... was war das bitte alles am Ende?
Hier hatte ich mitunter die meisten Probleme tatsächlich. AN SICH war der Konflikt unglaublich gut aufgebaut. Er war verständlich, man dachte sich bei vielen Handlungen unterschiedlicher Menschen "Jaaas, go!" und bei anderen wollte man den Betreffenden einfach nur verhaften. Auch wurde gut angezeigt, dass nicht alle Probleme gelöst werden können, indem man einfach mal seine Bender-Powers rausholt und ordentlich auf den Putz haut - dass gerade das zu großen Problemen führen kann. Allerdings gab es einige Aspekte der Story, die ich dann... für Bullshit empfand. Spoilers incoming~
Spoiler!
Zunächst einmal, ein WIRKLICH großes Problem für mich: WIESO konnte da jemand Bloodbending ohne den Vollmond betreiben? Es wurde in TLA etabliert, dass das NUR beim vollen Mond geht und auch so ist der Shit OP as fuck. Also warum können es hier auf einmal ZWEI Menschen? Gut, sie sind Brüder, deswegen wohl zwei, aber woher kommt die Kraft? Wieso konnte ihr Vater das? Wieso muss ich mir solche Fragen überhaupt stellen?!
Dann: diese Sob-Story von wegen "Mimimi, unser Vater war so böse...." fand ich wirklich zum Kotzen. Wir sehen... den Councilman, Name vergessen, in den ganzen Rückblenden IMMER als jemanden, der zwar gegenüber seinem Vater sich kein Stück durchsetzen konnte, aber ansonsten ein recht lieber Junge ist. WIESO sollte er sich auf einmal so verändern? Er war im Anime, besonders gegen Korra und gegen Non-Benders fucking SAVAGE. Nicht einfach nur missverstanden. Er hat AUSGANGSSPERREN verhängt und Korra fröhlich ge-bloodbended, als er die Chance dazu hatte, das macht man nicht einfach nur, weil Daddy einem Blood-Bending beigebracht hat. ICH WILL DOCH NUR EINEN FUCKING GRUND. Das wurde nie gezeigt, nie etabliert, ergibt keinen Sinn. Auch sein Bruder.. nun, seine Beweggründe kann ich besser verstehen, er wird ja auch in der Rückblende recht... zerrissen gezeigt. Trotzdem... meh. Ich glaube, er nimmt dem Councilman dann seine Kräfte, weil er sich vor seinen Männern natürlich nicht verraten darf, das kann ich noch akzeptiere. Was aber ABSOLUTER Bullshit war, war die Tatsache, dass er seinen Bruder danach einfach so retten konnte und plötzlich der Gute war... oder zumindest Reue zeigte? Ich hab keine Ahnung. WAS SOLLTE DIE GANZE LETZTE SZENE MIT DEN BEIDEN??
Außerdem hatten Marco und Korra ihn doch fortgescheucht, wieso konnte er einfach so mal zurück und seinen Bruder holen? Logic, where art thou?

Nun, weiter im Rant. Korra. An sich hatte ich kein Problem mit ihr, auch wenn das Mädel ziemliche Probleme mitunter hatte xD
Was mich sehr gestört hat: sie hat IMMER gegen Aman (schreibt man den so?) verloren, IMMER. Wieso vertrauen ihr auf einmal alle, als sie am Ende sagt "Mein Instinkt sagt mir, dass ich ihm alleine begegnen muss"? Das ist der DÜMMSTE Plan, den ich je gehört habe, und ich habe VIEL gesehen. Allgemein ist sie völlig anders aufgebaut als Aang, aber dazu mehr bei den Charakteren^^
Was mich auch sehr gestört hat, war ihr plötzliches Erlangen der Air-Bender-Kräfte... und das behinderte Ende! Ich war völlig baff, dachte mich "WOW, hammer Konsequenzen!!" und dann...? Dann erscheint auf einmal Aang, sie bekommt den Avatar-State und ihre Kräfte sind wieder da? Was war DAS bitte für ein Ende? Sie versteht NICHTS von den Elementen, sämtliche Dinge, die man in TLA über das Benden lernt, werden hier völlig missachtet und das missfällt mir doch wirklich gewaltig. SO sehr kann sich Benden auch in 80 Jahren nicht ändern, sonst hätte es das längst getan. Hat mir wirklich gar nicht gefallen.
So. Ich denke, hier höre ich mal auf, spontan fällt mir nichts mehr ein


Die Animationen haben mir persönlich zugesagt. Das Design ist ganz anders als das bei Avatar, sehr viel kantiger und die Figuren sehen erwachsener aus - was seeeeehr wahrscheinlich Absicht ist, immerhin ist Korra, soweit mir ist, an die 16 und Aang war 12, also... ja xD
Auch die Kampfszenen haben mir gut gefallen, auch wenn ich einige Geschehnisse eeetwas fraglich fanden... aber gut xD

Die Charaktere waren Hit und Miss. Einige mochte ich wirklich sehr, am meisten tatsächlich bisher Asami. Sie war wirklich eine tolle Frau und ich hätte mir gewünscht, mehr von ihr zu erfahren - aber gut, ich habe ja noch ein paar Folgen vor mir, hoffentlich wird mein Wunsch mir erfüllt xD
Andere waren... seeehr blass. Tenzens Kinder waren in den meisten Fällen comic relief und auch in den anderen Szenen... naja, viel über sie erfahren hat man nicht. Sie waren eben drei Kids mit Air-Bending Kräften. Wow...
Marco und Bolin waren ganz nett. Teilweise auch sehr blass, aber besonders Bolin war einfach ein süßer Teddybär xD Seine kleinen Witzchen lockerten immer mal wieder die Atmosphäre auf und er bekam zumindest etwas mehr Farbe, als sich ein Konflikt anbahnte, den ich persönlich zum Kotzen fand.
Dann Korra selbst... naja. Was ich bei diesem Mädchen sehr misslungen finde, ist, dass sie im einen Moment vor Selbstbewusstsein nur so SPRÜHT und dann nur irgendjemand IRGENDETWAS sagen muss und sie sofort wieder down zu sein scheint. Dieses Verhalten zieht sich durch das ganze Buch eins, ohne dass sie einmal irgendetwas lernt. Ich habe kein Problem mit Charakteren, die erst lernen müssen, mit sich zu leben und die immer mal wieder Rückfälle haben, bis sie sich dann akzeptieren und mit sich selbst leben können. Aber Korra schien immer zwei Schritte vor und zweieinhalb zurück zu machen. Ihr ganzer Charakter schwankte zwischen "I AM THE AVATER, BITCHES!" und "Ich will das nicht.. ich bin so schwach... ich bin so doof und klein... ich kann das nicht...." und das war a) nervig und b) unnötig in meinen Augen. Klar, es heißt ja immer "Der laute Schreihals ist in Wahrheit sehr unsicher" und damit habe ich an sich kein Problem. Aber noch lernt dieses Mädchen einfach NICHTS. Das ist auch der Grund, weswegen ich ihr persönlich einfach nicht vertrauen würde. Nur, weil sie den Titel "Avatar" trägt, heißt das nicht, dass sie automatisch toll ist - sie muss auch irgendetwas tun, um das zu verdienen. Und das tut sie hier in meinen Augen nicht. Ihre Pläne sind dumm und überstürzt, funktionieren meistens nur durch Glück, weil ihr jemand zur Seite steht und sie halbwegs improvisieren kann. Dann aber ist sie wieder unglaublich begabt und toll, denn "sie ist ja der Avatar". Das Ganze konnte mich einfach nicht überzeugen.

Und dann... das Liebesdreieck. Oh boy. Mehr sage ich dazu nicht... außer, dass es a) überflüssig war und b) ich mir bei Marco einfach denke... "Warum, Junge??" Er gibt mir keinen Grund, dass ich ihm glaube, verliebt zu sein, das ist alles.


Zu guter Letzt: ich fand die Musik genauso gut wie in TLA. Einfach ein grandioser Soundtrack, der die Momente schön untermalt hat. Gut, er konnte eben nicht immer alles retten, wenn ich die Situation an sich nicht berührend fand, aber er hat sein Bestes gegeben und mir Gefühle abverlangt, selbst wenn ich kaum welche aufbringen konnte, weil die Situation einfach.. nur seltsam war.


Alles in allem kann ich sagen: ich fand TLoK jetzt nicht so grausam, wie nicht wenige Leute sagen und an sich fand ich das Setting sogar ziemlich genial. Was es bei mir eindeutig runtergezogen hat, waren Teile der Charaktere und große Aspekte der Story, die ich einfach unnötig oder sehr schade fand, da sie die Story als Ganzes für mich schon sehr heruntergezogen haben. Ich schaue mir auch die anderen Staffeln noch an, und ziehe dann ein endgültiges Fazit für mich :3

Stand: Geschaut

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Cey-Rock
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Der Anime "Avatar: The Legend of Korra Book 1: Air" handelt von der nächsten Avatargeneration, die sich noch in Ausbildung befindet.

Nachdem Aang und sein Team Feuerlord Ozai besiegt haben, haben er und Zuko einen Teil der Feuernationskolonnien im Erdkönigreich zu den Vereinigten Staaten von Republika zusammengeführt. Doch Avatar Aang gehört nach 70 Jahren der Vergangenheit an und eine neue Generation geht an den Start. Hier beginnt die Geschichte von der sturen und hitzköpfigen Korra, die nach Jahren der Ausbildung schon die Elemente Feuer, Wasser und Erde erlernt hat. Nur das Element Luft fehlt ihr noch, das ihr Tenzin, jüngster Sohn Aang's, beibringen soll. Doch dieser kann wegen politischen Angelegenheiten in Republika nicht bei Korra bleiben. Korra, der Sturkopf, folgt ihm einfach und darf nach mehreren Problemen bei Tenzin bleiben und unterrichtet werden. Doch die ersten Probleme kommen schon auf Korra in Republika zu: Amon und die Equalisten!

Als allererstes fällt stark auf, dass sich die Welt, die wir aus "Avatar - Der Herr der vier Elemente" kannten, stark verändert hat. Hier ist ganz klar ein geschichtlicher Einfluss mit inbegriffen, da wir uns hier in einer "Frühmodernen" befinden: Autos, Züge und Elektrizität existieren schon. Deswegen ist wahrscheinlich auch das Erzähltempo etwas rasanter. Mit Buch 1 werden jedoch die Charaktere in den Vordergrund gestellt und mit was für einer Welt es Korra zu tun hat.
Die Soundtracks sind für den Anime neu aufgelegt und gestaltet worden. So sind manche, um besser in die Welt zu passen, komplett neue, während bei anderen die Vorlage aus "Avatar - Der Herr der vier Elemente" noch etwas herauszuhören ist. So gibt es wie im Vorgänger auch kein Opening, sondern eine Einleitung. Auch ein wirkliches Ending gibt es nicht, sondern nur einen kleinen Abspann.
Die Animationen sind ein richtiger Hingucker. Die Macher haben sich mit sehr viel Mühe und Schweiß an diese grandiosen, dynamischen und flüssigen Animationen herangesetzt, damit der Anime durch seine Action wirklich glänzen kann und diese lassen sich wirklich sehen! Dadurch, dass man hier mit vier verschiedenen Elementen, die von der Struktur völlig anders sind, gearbeitet hat und so perfekt hinbekam, lässt sich dies nur so beschreiben: ein Meisterwerk von Animationen!
Aang, der liebenswerte, ruhige und verängstigte Junge lässt sich in der aufmüpfigen, hitzköpfigen und sturen Korra kaum wieder finden. Doch eine Gemeinsamkeit haben sie: Sie lieben Abenteuer und verrückte Sachen! Anders als Aang stellt Korra sich mit Freuden ihrer Aufgabe als Avatar, doch schnell muss sie feststellen, auch wenn sie ein Naturtalent ist, dass diese Verantwortung viel mehr mit sich bringt. Auch die Brüder Bolin und Mako sind sehr unterschiedlich. Mako, der ruhige und besonnene; Bolin, der , der gerne übertreibt und lustig ist. Mit Asami im Team bekommen sie eine vernünftige Frau, die sich auch zu wehren weiß ohne Element. Hier fallen schon ein paar Rollen des vorigen Team Avatar auf, die nun entweder eine oder mehrere Personen übernehmen. Das einzig Nervige war jedoch diese Dreiecksbeziehung von Asami, Mako und Korra.

Im Allgemeinen bietet der Anime eine sehr neue Welt und Avatargeneration, die noch in ihre Rolle zu finden hat. Es gab zu "Avatar: The Legend of Korra Book 1: Air" einige Kritik, die ich nachvollziehen kann, aber nicht teile. Denn in 70 Jahren kann sich eine Welt stark verändern, wie es hier geschehen ist und auch das Korra schon drei Elemente von klein auf konnte ist für mich kein Kritikpunkt, sondern zeigt eher wie sehr sich auch die Avatare als Individuum voneinander unterscheiden. Aang ist damals vor der Verantwortung davongelaufen, Korra hat sie mit Freuden angenommen, kein Wunder, dass sie da mit ihrer Ausbildung schon weiter war. Aber auch Musik und Animationen können sich blicken lassen, vor allem letzteres. Das einzige, was vielleicht für manche störend sein kann, ist das rasche Erzähltempo und die Dreiecksbeziehung! Ich empfehle trotzdem jedem "Avatar - Der Herr der vier Elemente"-Fan sich auch mal "Avatar: The Legend of Korra Book 1: Air" anzugucken und sich selbst ein Bild von dem neuen Avatar zu machen!

Stand: Geschaut

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ReesJV
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Bin etwas müde, aber mir ist aufgefallen, dass ich ausversehen "bändigen" als "bendigen" geschrieben hab. Hab mir das ganze auf Englisch gegeben und deswegen die Schreibweise von "bend/bender" übernommen. Also nicht rumheulen, sondern lieber auf den Inhalt achten)


Als ich angefangen habe "The Legend of Korra" zu schauen, habe ich mich als erstes gefragt, warum die Staffeln wohl einzeln aufgeführt seien. Das weiß ich jetzt. Inhaltlich haben die Staffeln kaum miteinander zu tun und einige Chars verschwinden einfach auf ewig, nachdem sie nicht mehr einen gewissen Nutzen für die Lösung des Puzzles bieten. Das ist in einer Serie, die den Nachfolger zu "The last Airbender" darstellen soll, schon sehr fragwürdig.
Während ich mir also TLOK ansah, fielen mir einige Dinge auf, die mich schon früh in der Serie zu dem Entschluss brachten, eine ausführlichere Bewertung des Anime abzugeben. Allerdings habe ich im weiteren Verlauf eingesehen, dass es so viele Dinge gibt, die einfach keinen Sinn machen, bzw von der gesamten Welt des Originals "The Last Airbender" abweichen, allerdings allesamt in den Augen eines TLOK-überzeugten Fans keinen Unterschied machen dürften.
Jedenfalls verfasse ich diese Bewertung mit einem anderen Gedanken als geplant.

Eben erwähnte ich "The Last Airbender" als Original, was bedeuten würde, ich sei der Auffassung, dass TLOK eine Art Fake sei. Dazu muss ich sagen, dass das fast genau der Eindruck ist, den TLOK bei mir hinterlassen hat. Das aller erste was mir aufgefallen ist, sind die Animationen. Ich habe mit TLOK gleich, nachdem ich mir das Original nach einiger Zeit mal wieder angeschaut habe, angefangen. Das ganze wirkt etwas schwach animiert, einige Szenen wirken, vorallem im direktem Vergleich zum Original, etwas abgehackt, besonders Nahaufnahmen in denen die gezeigte Person spricht, wirkt etwas schlecht gemacht. Dafür ist TLOK mehr ins Dreidimensionale animiert. ist etwas schwer zu erklären, was hier gemeint ist, aber ich denke die Leute, denen es aufgefallen ist, wissen was ich meine.
Dann ist mir noch etwas aufgefallen, was ich persönlich etwas unverschämt finde. In einigen Szenen besteht die Animation lediglich aus einem sich nicht bewegenden Hintergrund (an einer Stelle bspweise eine Zuschauermasse, welcher auch eine Geräuschkulisse zugewiesen wurde, aber eben keine Bewegungen) und einer per Masking durchs Bild bewegenden Figur o.Ä.
Insgesamt sieht es einfach aus, als wäre Masking das einzige Instrument zur Animation gewesen und gleichzeitig im Vergleich zum ersten Teil in einer drittklassigen Qualität umgesetzt worden.


Jetzt muss ich noch etwas über das Bendigen und die Figur des Avatar, sowie über die Umsetzung der Charaktere und der Kultur der Welt, in der die Geschichte spielt, loswerden, danach fass ich mich kurz.
Im Original kann man das Bendigen nur meistern, wenn man den Gedanken, der damit verbunden ist, inne hat. Z.B. beruht das Feuerbändigen auf
Spoiler!
einer Art inneren Sonne, die durch ein bestimmtes Ziel oder eine bestimmte Motivation in einem entsteht.
, ein sehr gutes Beispiel für das, was ich meine ist das Training von Aang, in dem er
Spoiler!
nicht Erdbändigen kann, weil ihm die richtige Einstellung fehlt
.Dafür habe ich auch einen ebenso guten Gegensatz in TLOK, die ja
Spoiler!
seit dem Kindesalter bereits drei Elemente locker fröhlich verwenden kann
.
Spoiler!
Aang konnte ja plötzlich Erdbendigen, nachdem er den Gedanken der Unbeugsamkeit umsetzen konnte. Wieso kann Korra also in S01E12 auf einmal Luftbändigen? Sie hat an der Stelle immernoch keine Ahnung von der Philosophie die dahinter steckt.
Eine Ähnliche Frage stellt sich in S01E10, wo Maco
Spoiler!
einen Blitz ablenkt. Diese Technik stammt aus dem Original und wurde von Zukos Onkel Iroh erfunden, als er das Wasserbendigen studierte. Es wird in einer Bewegung ausgeführt, in der ein gewisser Flow steckt. Macht man es falsch, gelangt die gesamte Energie des Blitzes an bspweise das Herz und der Bendiger stirbt. Was macht Maco also da? Er donnert mit seinem Arm einfach runter als hätte er Thors Hammer in der Hand
.
Ebenso negativ aufgefallen ist die Art wie das Bendigen eingesetzt wurde. Es wirkt sehr stumpf und undurchdacht. An einer Stelle müssen bestimmte Chars entkommen und ihnen kommt nicht einmal in den Sinn das Erdbendigen zur Fortbewegung zu verwenden. In Kämpfen wird das Bendigen eigentlich immer wie eine Art Pistole oder Knüppel oÄ eingesetzt. Wer nicht sieht wie man es anders machen könnte, kann sich ja das Original reinziehen.

Noch eine Sache die mich regelrecht verrückt gemacht hat, ist der Gedankengang den die Charaktere wählen. Im Original geht es oft darum, seinen Weg zu finden. Dort gibt es sogar einen ganzen Char rund um dieses Phänomen (). In TLOK jedoch geht es die ganze Zeit nur darum, was wohl dieser oder jene Typ aus dem Original getan hätte. Das macht nicht mal Sinn. Würde man sich nicht nach der Generation über der eigenen richten, also zB nach den Eltern? Die scheinen für Korra & Co. nämlich ziemlich unwichtig.
Spoiler!
Und was hat es mit dem Blutbändigen ohne Vollmond auf sich? Eigentlich ist das eine Technik gewesen, mit der man andere Lebewesen steuern konnte, allerdings kann ein Blutbändiger in TLOK ein anderes Lebewesen durch die Luft werfen, als wäre er nur ein weiterer Klumpen Wasser. Muss ja echt schwierig sein, das als Wasserbändiger zu erlernen. Wo wir schon dabei sind, wieso kann man durch Blutbändigen jemanden das Bändigen generell nehmen ohne dass ein Heilmittel existiert? Ursprünglich kommt diese Fähigkeit wie auch in TLOK erwähnt vom Avatar Aang, aber nicht durch Blutbändigen sondern indem er den Geist desjenigen, den er um seine Fähigkeiten bringen will in einer Art spirituellem Duell beugt. Das ein im Gegensatz zum Avatar "mickriger" Blutbändiger diese Fähigkeit besitzen soll, ist meiner Meinung nach ziemlich weit hergeholt
.
Auch der Asiatische Aspekt in der Kampfkunst, den Bewegungen, der Philosophie und letztendlich auch dem Bändigen verschwindet in TLOK komplett. Das ironische ist das die Musik im Anime trotzdem noch im asiatischen Stil geblieben ist und deshalb überhaupt nicht ins neuzeitliche, von Automobil übersähte Setting passt.

In beiden Serien kommt irgendwann der Punkt an dem der Avatar Aang/Korra von einer Respektsperson mit dem Avatartitel, also "Avatar Aang/Korra" als Zeichen seiner Vollblütigkeit in der Rolle als Avatar angesprochen wird. In TLA ist das der Fall, nachdem
Spoiler!
Aang alle Elemente gemeistert hat, ihre Philosophien verstanden hat, und eine gewisse Reife erreicht hat. In TLOK ist das der Fall, nachdem Korra alle Elemente und den Avatarmodus gemeistert hat
.
Das bringt mich gleich zu einem weiteren Punkt, der einfach nur dem ganzen Hintergrund des Originals widerspricht. Der Avatarmodus. In TLA muss man
Spoiler!
alle Chakras freisetzen,
um
Spoiler!
eins mit dem Universum werden zu können und so
Kontrolle über den Avatarmodus zu erlangen. In TLOK muss man sich nur
Spoiler!
einmalig mit einem vorherigem Avatar in Verbindung setzen und man kriegt ihn geschenkt
.

Natürlich kann man jetzt argumentieren und rumraten, welche Gründe hinter diesem oder jenem Fehler stehen. Ich denke allerdings, das es sich hierbei ganz klar um keinen Nachfolger von TLA handelt. Diese Fragen und Fehler sind genau wie bei einem gewissen anderen Element eines fast jeden großen Anime. Wann setzen Charaktere total unnötige und unrevolutionäre Moves ein? Und wann passiert nie mehr in einem Gesamtzusammenhang als ein einzelner Handlungsstrang? Wann sind die großen Gegner immer mit einer sehr simplen, meist aus dem nichts gezogenen, aber dennoch total überstarken Fähigkeit ausgestattet? Genau. Hierbei handelt es sich um vier nachträgliche Fillerstaffeln.
Wäre das ganze ein seperater Anime in derselben Welt, würde mich das ganze (evtl) gar nicht so zum Rasen bringen. Aber die Tatsache, dass das als Fortlauf der Geschichte des legendären Aang geschehen soll und Korra dieselbe Art Avatartitel trägt wie Kyoshi und Roku ist dreist!
Dann wiederum ist das eigentlich genau wie zur heutigen Zeit. Zu meiner Zeit waren es Avatar, Pokemon, Naruto und Co. Heute sind es Mitten im Leben und RTL. Das ist jetzt aus dem nichts gezogen? Vergleicht doch mal die "Liebesgeschichte" des ersten Buches mit den "Neuzeitserien".
Als ich gesehen habe, wie der Erfolg des mühevoll konstruierten und von Erfolg gekrönten Originals schamlos in diesem epikfreien, simplifizierten Wahnsinn ausgenutzt wurde, wäre ich fast nicht mehr aus dem Avatarmodus erwacht.




PS: Das hab ich vergessen miteinzubauen: Pro-Bändigen ist ein Witz.
Spoiler!
Eis, Blitz und Metallbändigen sind nicht erlaubt? Da kann ja jeder Bändiger in die Pro League hüpfen.
Und wieso muss man doppelt so lange auf diesem Planeten weilen, um TLOK sehen zu dürfen? Ist der Gedanke hinter TLA nicht wesentlich komplexer? Oder bin ich einfach ein beleidigtes Kind von acht Jahren, das die Tiefe von TLOK nicht versteht?

PPS: Wer einen passenden Vergleich zu dem sucht, was ich von TLOK halte: TLA ist "Dragonball" und "Dragonball Z", TLOK ist "Dragonball GT". Ich setz mich jetzt hundert Jahre in einen Eisberg und warte auf die echte Fortsetzung der Geschichte, "Avatar: Super".








Und sorry wg. Grammatikfehlern und desgleichen. Bin müde.

Stand: Geschaut

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Critboy
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Avatar: The Legend of Korra


Ich fasse hier alle Staffeln zusammen, um mir einiges an Arbeit zu ersparen, auch wenn mir bewusst ist, dass mir Staffeln unterschiedlich gut gefallen haben und das Ergebnis sich so verfälschen könnte. Außerdem empfehle ich vor Korra, die Geschichte rund um Aang zu schauen, da es sonst zu einigen Verständnisschwierigkeiten kommen könnte.


Genre


Passend gewählt und alles gut erfüllt.


Story


Kann Korra an Aang anschließen? Das ist eine schwer zu beantwortende Frage. Meiner Meinung nach hat man sich hier selbst ins Bein geschossen indem man ein Setting wählt, das nur um die 60 Jahre nach Aang spielt. Bei Aang hatte man eine sehr weitreichende Vorgeschichte, auf der man sehr gut aufbauen konnte und den Faktor Epik sehr schön ausarbeiten konnte. Das hatte man bei Korra auch, nur das hier hauptsächlich Exposition betrieben wurde, um Handlungsstränge zu erklären.
"Aber Critcat, das ist doch bei Aang doch nicht anders, oooder?"
Es macht einen Unterschied insofern wie gut Vorgeschichte eingebaut wird.
Spoiler!
Mich hat zum Beispiel nicht wirklich interessiert, wie das Bändigen entstanden ist, aber warum Zuko seine Narbe hat und wie es überhaupt zum Krieg gekommen ist sehr wohl.

Außerdem bemängele ich eine fehlende Kohärenz zwischen den einzelnen Staffeln. Bei Aang hatte man den Krieg und wegen fehlende aufbauender Vorgeschichte konnte man hier nicht wirklich noch einmal so etwas aufziehen. Bitte versteht mich allerdings nicht falsch. Ich bin definitiv ein Korra Sympathisant, aber man muss auch tadeln. Kommen wir zu den guten Punkten, die ich ansprechen möchte. Auf jeden Fall gefällt mir sehr, dass es sehr viel erwachsener geworden ist, durchaus noch sehr lustige Passagen und Comic Relief, aber es werden dennoch auch sehr sozial kritische Themen angesprochen. Mir hat hier außerdem sehr gefallen, dass Probleme verschiedener Herrschaftsmethoden geschildert wurden und generell hat man meiner Meinung nach das beste aus dem gemacht, was das Setting geboten hat. Also mein Hauptproblem nun: Das Setting. Sonst hat es mir eigentlich ziemlich gut gefallen.


Animation


Es war nicht der typische 0815 Zeichenstil und das ist jetzt zum Anfang hin recht erfrischend. Das Problem ist, es war einfach nicht mein Stil, hauptsächlich geht es mir hier um die Mimik der Charaktere, es war einfach entweder zu rund oder zu scharf und das war einfach nicht meins. Andere haben da sicher eine andere Meinung, aber so empfinde ich es eben.


Charaktere


Es gibt hier doch die ganze Zeit ein Aber, das es mir unmöglich macht 5 Punkte zu geben und jetzt ist das auch der Fall. Es waren generell sehr sympathische Charaktere, Protagonisten schön variierte Charakterzüge, Antagonisten haben ihre Pläne wirklich gut ausgeführt,
Spoiler!
auch wenn Kuvira ein wenig unterwältigend war,

und Nebencharaktere waren auch zahlreich. Nun zum Malus. Sobald ein Charakter seinen Zweck erfüllt hatte, war er weg. Kein Comeback whatsoever, keine Erwähnungen oder spätere Relevanz in der Story.


Musik


War sehr angelehnt an den Stil aus der Legende von Aang. Hat mir gefallen.


Fazit


Ich bin erschöpft, dürfte meine längste Bewertung bis jetzt sein, war aber auch damals bei Aang so. Ich empfehle definitiv jedem, dem Aang gefallen hat, sich auch Korra anzusehen, wenn es am Anfang auch etwas ungewohnt wirkt, kann man hier auf jeden Fall auch Gefallen finden.

Stand: Geschaut

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Sayuri-Roxan
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Im Vergleich zu Avatar: The Legend of Aang, hat diese Fortsetzung seinen eigenen Reiz: Es geht energisch zu, und besitzt viele Stadtumgebungen. Es hat Spaß gemacht ihn zu sehen, da es wieder spannend war, aber es hat eine Zeit lang gebraucht mich aufzuwärmen, wegen der Besetzung, des Friedens und der Entspannung, wie ich es bei dem Herr der Elemente hatte.

Optisch ist es sehr gut gelungen. Schöne, verwickelte und einzigartige Umgebungen und gut gemachte Kämpfe.
Guter Soundtrack mit der Mischung aus östlicher und westlicher Musik.

Der Hautstrang der Story handelt unter anderem über zivilen Konflikt, welcher sich in Republic City zusammenbraut. Die Serie hat seine eigene Story, Musik und Einstellung.

Mir fehlten ruhige Umgebungen, sanfte Charaktere und der Humor.
Korra ist ein cooler Charakter, aber zu aggressiv und kraftvoll. Ihre neuen Stadt Freunde waren aber nicht sympathisch und das Freundschaftsband hat nicht so gefesselt wie - Aang, Katara und Sokka.

Fazit:
Ich denke, die Serie hätte auch einen ruhigen Moment haben können und seine Charaktere ein wenig mehr sinnvoll interagieren können, bevor die Action auf den höchsten Stand angekommen wäre. Die Legende von Korra ist gut, aber kommt dem Vorgänger meiner Meinung nicht nach.

Stand: Geschaut

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Asuna.
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Anfangs hab ich mir nur gedacht: "Was ist mit der Avatar-Welt passiert? Wie können die das nur machen?".
Und mit der Stimmung bin ich dann auch erst mal an das ganze ran gegangen.
Doch Gott sei Dank haben sich meine Befürchtungen nicht erfüllt, denn die Macher haben alles logisch, sinnvoll und auch nachvollziehbar in die Story eingebaut und so eine komplett andere aber trotzdem schöne Welt erschaffen.

Genre:
Eigentlich alles erfüllt. ^^

Story:
Hat mir doch echt gut gefallen, obwohl ich Start-Schwierigkeiten hatte mich auf die neue Welt einzulassen.

Animation/Bilder:
Mir gefällt der Stiel in dem die Avatar-Serien gezeichnete sind richtig gut. Vom Prinzip her natürlich gleich wie der erste Anime, wobei hier weniger kindliche und doch mehr Erwachsene Charaktere gibt.

Charaktere:
Gefielen mir gut, halten sich auch grob an die Maßlinien die Avatar vorgelegt hat.

Musik:
Sehr gut.

Stand: Geschaut

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Tobiz
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Bei mir ist es zwar schon länger her, aber trotzdem ein Kommentar.

Genre: Ist erfüllt.

Story: Fällt extrem schwach aus. Avatar mutiert zu einem X-Men-Abklatsch. Ich liebe an sich solche Storys, aber in Avatar ist sowas deplatziert. Gut ist, dass ein paar alte Dinge aufgegriffen werden.
Spoiler!
Blutbändigen zum Beispiel

Was mir auch nicht gefällt ist, dass die Korra-Bücher nichts oder nicht viel miteinander zu tun haben, was bei Aang aber permanent so war.
Spoiler!
Zudem gefällt mir die industrialisierte Welt nicht, welche demnach wie das 19. Jahrhundert aussieht. Die ganze Presse wirkt wie Karla Kolumna.


Animation: Ist im klassischen Stil geblieben, aber schöner gemacht.

Charaktere: Kein Charakter, der mir wirklich zugesagt hat, wie es bei Hama oder Toph der Fall war. Korra ist mir so unsymathisch und der Rest ist auch nicht so dolle.
Spoiler!
Und Korra ist eine Tsundere


Musik: Bei der Musik hat man den alten Stil versucht beizubehalten, allerdings klingt dieser nicht so schön.

Stand: Geschaut

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