Detail zu Uzumaki (Mangaserie):

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Original Titel Uzumaki
Englischer Titel Uzumaki: Spiral into Horror
Deutscher Titel Uzumaki: Spiral into Horror
Japanischer Titel うずまき
Synonym Whirlpool
Synonym Vortex
Synonym The Spiral
Genre
Adult, Drama, Fantasy, Horror, Mystery, Psychological, Romance, Seinen, Supernatural
Tags
Adaption Original
PSK
SeasonStart: Sommer 1998
Ende: Sommer 1999
Status Abgeschlossen
GruppenProxer.Me bietet keinerlei Downloads an. Diesbezüglich leiten wir dich an die betroffenen Sub- und Scanlationgruppen weiter.
Keine Gruppen eingetragen.
Industriede Carlsen Manga (Publisher)
en Viz Media (Publisher)
jp Shogakukan (Publisher)
Lizenz Lizenziert! Warum?
Beschreibung:
In Kurouzu ist irgendetwas seltsam. Ein Einwohner nach dem anderen dreht durch. Und Schuld daran scheinen die Spiralen zu sein...
Kirie glaubt anfangs nicht an die düsteren Theorien ihres Freundes Shuichi, doch logische Erklärungen gibt es einfach nicht.
Der Horror zieht seine Kreise...!

(Quelle: Carlsen Manga)

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hYperCubeHD
Dies ist eine offizielle Proxer-Rezension und wurde von der Proxer-Redaktion verfasst! Klicke auf weiterlesen, und erhalte diese Rezension auch als Hörbuch.
Horror ist ein sehr spezielles Genre. Anders als bei anderen emotionsbasierten Werkkategorien sind Charaktere und Geschichte der kurzzeitigen Wirkung auf den Zuschauer nicht nur untergeordnet, sie rücken gar gänzlich in den Hintergrund. Dies hängt mit dem spezifischen Gefühl zusammen, das Vertreter dieses Genres dem Publikum aufzwingen wollen: Furcht. Auf den ersten Blick mag Furcht eindimensional, gar instinktuell wirken, stellt sich bei näherer Betrachtung jedoch als überraschend vielseitig heraus. Vielseitigkeit, die aufgrund der aktuellen Interpretationen des Genres in audiovisuellen Medien leicht vergessen werden kann. Die Adaption dieser in Bücher ist aufgrund ihrer visuellen Natur natürlich nicht möglich, doch wie steht es mit Mangas? Kann visueller Horror ohne festes Pacing funktionieren?

Die Frage ist schwer zu beantworten, doch wenn es eine Person geschafft haben könnte, dann ist es wahrscheinlich Junji Itou. Beim 56-jährige Zeichner handelt es sich keineswegs um den Urvater des Horror-Mangas, jedoch wird er gemeinhin dennoch als eine der prägendsten Personen dessen Geschichte betrachtet. Von 1998 bis 1999 veröffentliche Itou seinen wahrscheinlich bekanntesten Manga: Uzumaki. Dieser umfasst 3 Bänder und wird hierzulande von Carlsen Manga verlegt. Eine japanische Live-Action-Adaption existiert, ist jedoch nicht Teil dieser Rezension.

Die Schülerin Kirie Goshima lebt ein relativ normales Leben in der japanischen Kleinstadt Kurouzu-cho. Eines Tages entwickelt der Vater ihres Freundes Shuichi Saito jedoch plötzlich eine ungewöhnliche Obsession mit dem Muster der Spirale. Seine unerklärliche Leidenschaft scheint trotz aller Versuche seiner Familie unstoppbar und endet in einem grotesken Suizid. Nach diesem Vorfall verfallen immer mehr Menschen in der Stadt der übernatürlichen Anziehungskraft der Spirale. Shuichi will Kirie dazu überreden, aus der Stadt zu fliehen. Doch kann oder will man der Spirale entkommen?

Bei den ersten zwei Dritteln des Werks handelt es sich um eine auf Basis der Charaktere und Örtlichkeit lose zusammenhängende Geschichtensammlung zum Thema der Spirale, die nur in seltenen Fällen kapitelübergreifende Storystränge vorweisen kann und will. Hierbei scheint sich der Manga selbst nicht wirklich sicher zu sein, wie ernst der Leser die Übergänge zwischen den Kapiteln zu nehmen hat, und präsentiert sich deshalb in diesem Bereich recht inkonsistent. Teilweise münden Geschichten direkt ineinander und nutzen gemeinsame Nebencharaktere und Örtlichkeiten, in anderen Fällen hingegen verfügen Kapitel über halb offene Enden, die nicht wirklich aufgelöst werden. Dies ist aus Perspektive des Storytellings wahrscheinlich praktisch, verwehrt aber dem Leser die Möglichkeit, die Regeln des Werks im Rahmen eines übergreifenden Narrativs wahrzunehmen. Um die Inkonsistenz zu bestärken, gestaltet sich der letzte Band des Mangas dann aus dem Nichts als erzählerisch dicht und versucht, die Geschichte um die Kleinstadt Kurouzu-cho zu einem Ende zu führen. Dieser Abschnitt hilft zwar dabei, die bisherigen Schnipsel zu verbinden und greift auch bislang vergessene Geschehnisse wieder auf, wirkt jedoch in Kombination mit der bisherigen Erzählstruktur etwas verwirrt. Das ist grundsätzlich kein Beinbruch, jedoch hätte Konsistenz in den Übergängen der Narrative durchaus geholfen.

Der Vorteil des Fokus auf kurze, pseudo-unabhängige Geschichten liegt in der Möglichkeit des kreativeren Umgangs mit dem Hauptelement der Spirale. Streckt man ein wenig die Interpretation des Begriffs taucht dieses ominöse Muster nämlich überraschend häufig im Alltag auf. Es ist durchaus vorstellbar, dass eine paranoide Person in dieser Vorstellung durchaus etwas Böses erkennen könnte. Dies würde dann in den Bereich des Suspense-Horrors bzw. Psychothrillers fallen – zwei Genres, die auf visueller Ebene stark vom Pacing abhängen. Da Lesegeschwindigkeit in Mangas nicht kontrollierbar ist, musste Itou somit auf eine andere Form des Horrors setzen: den sogenannten Body-Horror. Das bedeutet, dass der Horror in den meisten Itou-Geschichten auf einer Form des Ekels fußt, die für den Leser nachvollziehbar ist. Menschen wissen instinktiv, wie Menschen auszusehen haben, und jegliche Abweichung davon löst ganz natürlich ein Gefühl aus – beispielsweise bei brechenden Knochen. Im Fall von Uzumaki besteht der Body-Horror aus unnatürlichen Verdrehungen, dem Eindringen diverser Objekte, dem Fehlen einzelner Elemente und Verwandlungen in unmenschliche Wesen. Im Grunde fokussiert sich der Autor bei der Entwicklung seiner kreativen Machwerke auf die Reinterpretation menschlicher Ängste sowie die Erkundung des Konzepts der Spirale. Die Stärke liegt hierbei in Itous dreckig düsterem Zeichenstil, der die ekelerregenden Geschöpfe zum Leben erweckt. Doch allein würde dies nicht funktionieren.

Um dem Problem des frei wählbaren Pac ...
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TalesOfColor
Uzumaki is a really bizarre story with great ideas, but boring and uninteresting characters. The trope that people in horror stories can't have an IQ over 90 was executed perfectly.

As seen in Junji Ito's newer works (like Yon and Mu) his artstyle improved a lot over the years, but delivered Uzumaki nontheless.
The grossness in his artwork is truly stunning.

I've never been scared during the entire read, but enjoyed it nevertheless.
Spoiler!
Just watching the whole town being swallowed up by spiral was really entertaining.


The lack of interesting characters to care about was a big problem for me and an obstacle to enjoy the story to its fullest. (or as much as I would have liked)

The characters are less there to connect with rather than the medium Junji Ito delivers his stories with. This works perfectly fine for his short stories (Fragments of Horror for example), which are a few chapters long at most.
For a longer narrative this concept doesn't work and the characters simply appear dull.

Why is no one questioning anything?
Sighs



If you just want to read something really bizarre, gross and disturbing and uncover the mystery that is the Spiral, just go ahead.
Don't expect to pee your pants though.


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Mariy-chan
Genre
Story
Charaktere
Ich kannte Junji Ito nicht, so auch nicht seine Werke. Ich hab nur irgendwo gelesen, dass Uzumaki krank sein soll. Als ich ihn gelesen habe, fande ich es kein Stück gruselig(heißt jetzt nicht, dass er auch für die anderen nicht gruselig ist), aber dafür liebe ich die Story, Bilder,...
Man sieht, dass der Zeichenstil älter ist, was zu der Story echt passt.
Als ich paar Freunden den Manga zeigten, hatten sie danach Albträume und Angst.

Ich kann Uzumaki aber für alle Horror-, Psychological-,... Fans sehr empfehlen. Für die, die kein Horror abkönnen, bitte nicht lesen. Das wird euch nicht mehr von der Albtraumwelt erlösen.

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Blue-Bird
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
So, jetzt wo ich mich durch den letzten Band gelesen hab dachte ich mir ich schreib mal ne Bewertung.

Also ich habe zuvor nochnie ein Werk von Junji Ito gelesen oder auchnur von ihm gehört, und wusste von daher nicht wie krank seine Mangas sein können. Ich hab allerdings malwieder nen richtigen Horror-Manga gesucht, so dass mich im Laden ein Manga mit dem Untertitel "Spiral into HORROR" förmlich angesprungen hat.

Im Endeffeckt fand ich ihn wirklich nicht übel, allerdings hatte mich zuerst mal der Zeichenstil abgeschreckt. Klar, bei Horro kommt es ab und zu vor dass die Zeichnungen nicht soo schön sind, aber hier sind sie wirklich ziemlich negativ aufgefallen, was aber auchschonwieder zu der kranken Athmossphäre passt. Man merkt schon, ganz einfach ist die Bewertung zu diesem manga nicht xD

Naja, um aber auf einen Punk zu kommen, er konnte mich letztendelich doch für sich begeistern, allerdings fand ich dass Ende nicht so toll.

Stand: Gelesen

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FireX
Genre
Story
Animation/Bilder
Wer Junji Ito kennt weis das dieser Manga einfach nur krank sein kann

In Uzumaki ist jedes einzelne kapitel eine kleine Geschichte die einfach nur total krank ist

Uzumaki heist auf deutsch spirale und darum handeln auch alle geschichten um verschiedene vorfälle die alle mit einer spirale verbunden sind. Nach dem lesen des Mangas wurde mir auch einige male mulmig im bauch nachdem ich irgentwelche spiralen gesehen hatte.

Zu den zeichnungen muss ich sagen das sie mir sehr gut gefallen haben

Dieser Manga ist wirklich was für Horror fans wer allerdings nicht soviel verkraftet sollte einen bogen um diesen Manga machen weil er wirklich sehr krank ist

Stand: Gelesen

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Kaidan
Ok, hierbei handelt es sich um ein gutes Beispiel wie sich eine Geschichte in sich selbst verlieren kann.
Ich hatte gerade zu Beginn, oder besser gesagt, während des Lesens des ersten Volumes, mir scheinbar Hoffnungen in eine komplett falsche Richtung diesbezüglich gemacht, denn die Ausgangssituation klingt nämlich wirklich interessant: Eine Kleinstadt wird von „der Spirale“ (Uzumaki) heimgesucht, der immer mehr Leute verfallen! Und das birgt schon einiges an Potenzial, da ich es mir in Gedanken so ausmalte, dass sich dieser Fluch wie eine Epidemie ausbreitet, während man jedoch weiterhin bodenständig bleibt und eher subtil vorgeht, doch hier wird einem nach dem ersten Drittel eine Abstrusität nach der anderen vorgesetzt und das Schlimmste ist, dass es den Stadtbewohner vollkommen gleichgültig zu sein scheint oder sie sind wohl zu sehr an so etwas gewöhnt. Oder aus welchem Grund geht man weiterhin normal zur Schule nachdem sich jemand in eine Riesenschnecke verwandelt hat? Oder die eigenen Haare versucht haben einen umzubringen? Jaaa, ihr merkt schon: Den klassischen Horror sucht man hier vergebens, stattdessen wird einem mit jedem Chapter eine immer wieder neue Skurrilität vorgesetzt, die sich dann wieder irgendwie auflöst, bevor das Murmeltier täglich grüßt und es wieder mal -wie es öfter den Eindruck hat- ohne Vorkenntnisse weitergeht.
Trotz alle dem ist irgendwann ein Fortschritt zu erkennen und die Ereignisse gipfeln dann doch in einem stadtübergreifenden „Sog“.
Daher setzte ich auch meine Wertung nicht zu niedrig an, denn eine Art von Erlebnis war dieser Manga dann doch irgendwie. Zwar mit kaum bis gar keinem echte Horror, aber dafür mit einfach nur bizarren und kranken Bildern.

Was aber schon lustig ist, dass auf der Rückseite des Bandes der US-Version, welche ich besitze, der Titel mit einem „gemächlichen Tempo“ von Edgar Allan Poe und dem Grotesken von H.P. Lovecraft verglichen wird. Ich bin zwar nicht der der Meinung, dass Uzumaki auch nur annährend an die Qualitäten von zwei von meinen Lieblingsautoren rankommt, doch wie gesagt: Potenzial war durchaus gegeben gewesen.

Stand: Gelesen

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