Detail zu Shikioriori (Movie):

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Original Titel Shikioriori
Englischer Titel Flavors of Youth
Japanischer Titel 詩季織々
Synonym Flavours of Youth
Synonym Si Shi Qing Chun
Genre
Drama, Romance, Slice of Life
Tags
Adaption Original
PSK
SeasonStart: Sommer 2018
Ende: Sommer 2018
Status Abgeschlossen
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Beschreibung:
Erinnerungen in dampfenden Nudeln, eine welkende Schönheit auf der Suche nach sich selbst und eine bittersüße erste Liebe – alles Anekdoten über das Stadtleben in China.

(Quelle: Netflix)

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Kaidan
Flavors of Youth ist eine Netflix-Produktion, welche diesmal von einem chinesischen Studio stammt, das sich bereits für diverse nicht-japanische Animeserien verantwortlich zeichnete und sich nun einem Film widmete. Besser gesagt drei Kurzfilme ohne Zusammenhang zueinander. Dafür aber alle an ein klares Vorbild angelehnt, das sich in jeder der Episoden deutlich abzeichnet: Nämlich niemand geringeres als Makoto Shinkai, der Mastermind hinter solch großartigen Perlen wie „5 Centimeter Per Second“ und „Your Name“. Man hat sich hier unverkennbar von seinem Erzählstil und der Animationsart inspirieren lassen, hinkt aber stark hinterher. Ich möchte da nicht einmal Vorwürfe erheben man wolle in dem Erfolgsstrom mitschwimmen oder diesen gar für Profit nutzen zu wollen, denn eine Würdigung und Inspiration durch seine Filme ist gerade für mich etwas durchaus verständliches, doch im Grunde sah ich hier nur einen laienhaften und nur zum Teil soliden Versuch.
In Gedanken schwelgende Charaktere, die davon erzählen was gewesen ist und was hätte sein können, unterlegt mit melancholischen Melodien und schönen Bildeinstellungen. Soweit der Plan, von dem sich auch vieles im Film wiederfindet. Doch in der Ausführung mangelt es an Stringenz und einem allgemeinen roten Faden. Die erste Episode ist da fast schon beispielgebend und wirkt beinahe wie eine Parodie von Shinkais Werken: Sie plätschert äußerst unaufgeregt vor sich hin, lässt nur minder erahnen worum es nun übergreifend gehen soll und ehe man darüber nachdenkt, ist man schon mitten in schier endlosen Erinnerungen und Ausführungen über Nudelgerichte gefangen, von denen man annehmen könnte Marcel Prousts Madeleine-Szene Konkurrenz machen zu wollen. Und schon jetzt verabschiedet sich meine Erinnerung an den Rest.
Der nächste und längste Abschnitt über ein Model, das dem Alter ins Auge sehen muss, zieht sich wie Kaugummi und ist wie schon der Einstiegspart reines Slice-of-Life mit der üblichen kleinen Prise an Drama, das irgendwie vor sich her verläuft ohne es für nötig zu halten groß auf Handlungsbögen zu vertrauen. Gelangweilt habe ich mich genug um auch meinem eigenen Alter ins Gesicht zu sehen und mich dabei zu fragen ob das Leben nicht zu kurz für schlechte Filme sei.
Erst das letzte Drittel um eine Jugendliebe in Shanghai konnte mir wiederum ernsthaft zusagen und mich durch seinen Ansatz dann auch für sich zu gewinnen, wenn aber auch durch einige fragwürdige Entscheidungen im Writing nicht völlig überzeugen.
Die Animationen sind durchweg nett, nur merkt man auch dabei gerade durch so einige Perspektiven, Regenszenen und generell einer bestimmten Art eine Anlehnung an die eingangs erwähnten Filme, die jedoch schon vor Jahren sich technisch auf einer höheren Stufe befunden haben.
Alles in einem hat keiner der Filmchen einen kontinuierlichen Aufbau, einen irgendwohin leiten zu wollen (vielleicht mit einigen Ausnahmen der Dritte mit seiner starken Romance-Ausrichtung), sondern möchten den Zuschauer gefühlt aus dem Stand in eine bestimmte Stimmung hineinversetzen und ihn darin behalten - nur sind möchtegern-poetische Monologe zu omnipräsenten Klavierklängen nun mal nicht alles, was dazu nötig ist, sich in das Herz der Zuschauer zu schleichen.

Stand: Geschaut

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