Detail zu Yagate Kimi ni Naru (Animeserie/TV):

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Original Titel Yagate Kimi ni Naru
Englischer Titel Bloom Into You
Japanischer Titel やがて君になる
Synonym Eventually, I Will Become You
Genre
Drama, Romance, School, Shoujo-Ai, Shounen, Slice of Life
Tags
Adaption Yagate Kimi ni Naru (Mangaserie)
PSK
SeasonStart: Herbst 2018
Ende: Herbst 2018
Status Airing
GruppenProxer.Me bietet keinerlei Downloads an. Diesbezüglich leiten wir dich an die betroffenen Sub- und Scanlationgruppen weiter.
de .heaven
de Hawkwing
de KuroKuroSubs
de Wizard-Fansubs
Industriejp Troyca (Studio)
en Sentai Filmworks (Publisher)
jp AT-X (TV-Sender)
jp BS11 (TV-Sender)
jp KBS(Japan) (TV-Sender)
jp Sun TV (TV-Sender)
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Lizenz Nicht lizenziert.
Beschreibung:
Yu Koito liest total gerne Mädchenmanga und weiß deshalb genau, wie sich die erste Liebe anfühlen soll − Schmetterlinge im Bauch, die Knie werden weich und das Herz pocht wie wild, wenn jemand einem die Liebe gesteht! Als sie ihr erstes Liebesgeständnis von einem Mitschüler bekommt, ist sie enttäuscht. Der Junge bedeutet ihr nichts und irgendwie ist ihr das alles peinlich, so dass sie ihm weder eine Zu- noch Absage zur großen Pärchenfrage gibt. Aber was macht sie jetzt? Jede will doch einen Freund, oder nicht? Schließlich bittet sie die coole Schülersprecherin Toko Nanami um Rat, von der sie glaubt, dass diese ihre Gefühlswelt versteht und ihr dabei helfen kann, aus dieser peinlichen Lage herauszukommen! Aber Mädchenmanga haben nichts mit der Realtität zu tun und ganz unerwartet bekommt sie noch ein zweites Liebesgeständnis, welches sie erschreckt, aber ein leises Flattern in ihrer Magengrube auslöst...

(Quelle: Carlsen Manga)

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DasHeiligeHolz
Genre
Story
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Bloom into You (Yagate Kimi ni Naru)


Dies ist mein erster Kommentar; seid bitte sparsam mit Erwartungen :D

Genre

Was versprochen wird, wird weitestgehend eingehalten:
- Shoujo-Ai: Hm, ja... ja, irgendwie ist das der Kern des Ganzen (hm, wer hätte es gedacht) - auch wenn der Anime, wenn er dem Manga gleichkommt, weitaus mehr zu bieten hat als nur das dem Genre inherente.
- Drama: Nicht die alles erstickende, dick in der Luft liegende Art, die alle Charaktere heulen lässt, nur nicht den Zuschauer, aber trotzdem vorhanden.
- Romance: Aber wie! Es ist ja nicht umsonst in “Shoujo-Ai“ ein “Ai“, was? :D
- Slice of Life: Jein. Klar sind alles Teile aus dem Alltag unserer Protas, aber die sind nicht nach Zufall ausgewählt; es wird gezeigt, was für die Geschichte wichtig ist, nicht mehr, nicht weniger.
- School: Ja klar, da spielt es. Wie praktisch alles, was aus Japan kommt.
- Shounen: Wir haben keinen knirpsigen männlichen Prota, der ständig rumschreit und sich schnell zum größten Badass der Galaxis schuftet, keine Action, keine großbusigen eigeninitiativelosen weiblichen Nebenchars, keinen Fanservice und keine Tsunderen... vieles, das als Seinen oder Shoujo auf den Markt kommt, ist mehr Shounen als Bloom Into You.

Story

Tja, da ist es wie mit den Genres... nach Episode eins lässt sich noch nicht viel sagen außer dem, was der geneigte Mangaleser weiß, und dass der Anime das Quellmaterial in Punkto Ton und Stimmung sehr gut trifft. Ich spreche hier daher nur von der Story aus dem Manga und werde mich mit Fortschreitet der Adaption ggf. präzisieren.

Bloom Into You erfindet das Rad neu. Die Verneinung dieses Satzes steht am Anfang von Zigtausend Kommentaren hier auf Proxer, aber bei Bloom Into You lässt es sich guten Gewissens sagen. Es ist eine erwachsene Geschichte über zwei junge Menschen, die, obwohl nur auf den ersten Blick von ähnlichen Problemen geeint, durcheinander über ihre jeweiligen Schwächen und Probleme hinwegzukommen lernen, sich diesen und schlussendlich ihrer Beziehung stellen müssen und beide darüber wachsen und Stück für Stück zueinander finden. Das Ganze nicht auf melodramisch aufgepumpter Ebene, sondern ganz schön und unspektakulär wie nebenher in eine Liebesgeschichte verpackt, die vollkommen gleichzeitig leicht und verzaubernd wie tief und durchdacht ist, ohne aber schwer verdaulich zu sein oder die eigene Entspanntheit zu verlieren.

Wie Bloom Into You das Rad neu erfindet:
Spoiler!
Person A hat eine durch übertriebenenen Perfektionismus ausgelöste Angst, geliebt zu werden, und kann daher die Gefühle von Menschen, die Gefühle für A haben, nicht wirklich erwidern oder wiederstrebt zumindest der Vorstellung, es zu können. Person B dagegen glaubt, selber keine romantischen Gefühle gegenüber anderen Menschen hegen zu können und sucht sich deshalb Rat bei A. Da B keine romantischen Gefühle gegenüber Personen empfinden kann und A auch ohne deren selbstgeschaffene Maske akzeptiert, also nicht mit A's Selbsthass interferiert, verliebt sich A in B (eben weil A weiß, dass B diese Gefühle nicht erwidern kann) und lässt das B auch wissen. Dadurch geraten beide in eine Art einseitige geheime “Pseudo-Beziehung“, die darauf fußt, dass B zulässt, dass A A's Gefühle für B gegenüber B bis zu einem bestimmten Punkt ausleben kann, während B durch A's stetige alltägliche Unterstützung Vorteile erlangt und generell ein Mensch ist, der gerne anderen Gefallen tut. Im Verlauf der Geschichte kristallisiert sich heraus, dass B nicht gut mit Verantwortung/ Entscheidungen umgehen kann und einer der Gründe für B's Aromantismus ist, dass B das Gefühl hat, zu indifferent für die Erwiederung großer Gefühle zu sein. Da aber A B liebt, ohne Erwiderung zu fordern, ist dies nicht gegeben, so dass die indifferente Person B langsam Gefühle für A entwickelt, von denen A nichts wissen darf, da B A versprochen hat, sich weder in A noch sonstige Personen zu verlieben. Schließlich gesteht B A B's Liebe zu A und das Drama nimmt seinen Lauf...
Wer mit meiner Interpretation (/\) der Hauptentwicklung von Bloom Into You nicht einverstanden ist, kann mich gerne per Chat anschreiben ;D

Animation

Kommt nicht an die Bilder des Mangas ran (ich kann ihn jedem nur empfehlen, schon erwähnt?), aber das kann man von einer animierten Serie auch nicht erwarten. Nichtsdestotrotz hat Troyca sein absolutes A-Game ausgepackt; die Bilder sind sehr liebevoll, die Hintergründe detailliert und wie gamalt, die Farben hell und farbenfroh-gedeckt. Alltägliche Bewegungsabläufe während der Dialoge werden detaillierter als man es gewohnt ist dargestellt, und vereinzelt metaphorisch eingeschobene Schnitte runden den Eindruck ab. Schlüsselszenen werden meist mit besonders akurater, aufwendiger Beleuchtung dargestellt. Zwischen den Episoden bleibt die Animationsqualität guterweise sehr konstant.

Und die Kameraschnitte. Ein Augenschmauß. Mal wechseln sie fließend wie Seide, dann wieder quirlig wie Wasser oder höchst dramatisch und direkt. Die Kameraführung trifft genau die Stimmung und verleiht versetzt mit einzelnen Szenen in Ego-Perspektive jenen Flair des Mangas, die sich einfach nur als “schön“ beschreiben lässt.

Charaktere

Kein ganzer Wust und doch genug. Es kommen eben jene vor, die den Weg unserer beiden Hauptprotagonistinnen säumen und ihnen helfen, ihn zu gehen. Alle sind anders, haben jene schwer zu beschreibenden Nuancen in ihrem Wesen, die jeden Menschen einzigartig machen und doch schwer zu greifen sind. Wie Menschen, die, eben im Café gesehen, plötzlich zu Papier projektiert wurden.
Klar haben nicht alle die Charakterentwicklung der beiden Hauptcharaktere, die aneinander über sich hinaus wachsen - aber jeder hat sein eigenes kleines Päckchen zu tragen und macht seine eigene kleine Entwicklung.

Musik

Wer kennt es nicht: Der Film/ der Anime, der glaubt, ganze Opern auf die Szenen klatschen zu müssen, um tiefgründig zu wirken, im Zweifelsfall die Szene unter der Musik in Zeitlupe geschehen lassend, weil die Charaktere ohne Übertönung und in Echtzeit nicht glaubwürdig genug sind? Oder der Shonen-Anime, der die Musik nicht dem Schnitt anpassen kann und daher monotones western-artiges Gedudel hinter seine Szenen packt (der eine oder andere weiß, von welchem ich grad rede :D)?
Bloom Into You hat all das nicht. Frei nach dem Grundsatz “wer wirklich was zu sagen hat, kann es auch leise sagen“ ist Musik in unterschiedlichster die Stimmung untermalender Manie zu finden - aber immer leise und subtil, nie unterdrückend. Entscheidende Dialoge kommen sogar ohne aus, und die Schönheit der Geschichte wird durch die der zarten, sanften Töne der Musik noch unterstrichen.

Fazit

Schönheit kommt selten allein. Wann immer mir ein “schöner“ Anime begegnet ist, war diese Schönheit entweder ein “heiter-schön“ oder ein “melancholisch-schön“. Bloom Into You gelingt es, einfach schön zu sein, ohne auf eins von beidem festlegbar zu sein, und doch bei Weitem noch viel mehr als das. So kann ich jetzt schon (wenn der Anime sich weiter so schön an den Manga hält) ganze zehn Sterne geben und den Anime nur jedem Mensch, der eines hat, ans Herzen legen.

Update Episode 4:

Wie es aussieht, strebt der Anime ein gemäßigtes Tempo von zwei Kapiteln pro Episode an. Und die Animationsqualität bleibt konstant, die Schlüsselszenen stechen weiterhin sehr schön heraus. Der Anime hält sich außerdem bis auf vereinzelte leicht abgeänderte Kameraperspektiven und einzelne gestrichene Nebensätze und ein paar unerheblich in ihrer Reihenfolge vertauschte Szenen sehr genau an den Manga.

Stand: Am Schauen (11)

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