Detail zu Batman Ninja (Movie):

6.02/10 (53 Stimmen)
Vermerken
Favorisieren
Abgeschlossen
Kommentar schreiben
Streamanfrage
Abonnieren
Original Titel Batman Ninja
Englischer Titel Batman Ninja
Deutscher Titel Batman Ninja
Japanischer Titel ニンジャバットマン
Genre
Action, Martial-Art, Mecha, Mystery, SciFi, Violence
Tags
Adaption Sonstige: DC Comicfigur
PSK
SeasonStart: Frühling 2018
Ende: Frühling 2018
Status Abgeschlossen
GruppenProxer.Me bietet keinerlei Downloads an. Diesbezüglich leiten wir dich an die betroffenen Sub- und Scanlationgruppen weiter.
Keine Gruppen eingetragen.
Industriejp Kamikaze Douga (Studio)
de Netflix Deutschland (Streamingdienst)
de Warner Bros. Entertainment GmbH (Publisher)
en Netflix (Streamingdienst)
en Warner Home Video (Publisher)
jp A-Real (Nebenstudio)
Weitere anzeigen
Lizenz Lizenziert! Warum?
Beschreibung:
Gorilla Grodd's Zeitverschiebungsmaschine transportiert viele von Batmans schlimmsten Feinden ins feudale Japan - zusammen mit dem Dunklen Ritter und einigen seiner Verbündeten. Die Schurken übernehmen die Gestalt der Feudalherren, die das geteilte Land regieren, wobei der Joker die Führung unter den kriegführenden Fraktionen übernimmt. Da seine traditionellen High-Tech-Waffen fast sofort erschöpft sind, muss sich Batman auf seinen Intellekt und seine Verbündeten - einschließlich Catwoman und der erweiterten Bat-Familie - verlassen, um die Ordnung im Land wiederherzustellen und in das heutige Gotham City zurückzukehren.

Mithelfen!

Name
Genre
Beschreibung
Season
Lizenz
Unternehmen
Charaktere
Personen
Tags

Personen | Bearbeiten

Leider sind keine Personen eingetragen. Bitte hilf uns beim Vervollständigen unseres Verzeichnisses!

Charaktere | Bearbeiten

Leider sind keine Charaktere eingetragen. Bitte hilf uns beim Vervollständigen unseres Verzeichnisses!

Diskussionen und News | Neue Diskussion erstellen
Antworten Thema Aufrufe Letzter Beitrag
1 Batman Ninja
von Soulykun in Rezensionen
2543 10.06.2018 20:08 von Sniperace
9 Batman Ninja – deutscher Trailer zum Anime-Film veröffentlicht
von Devish in Anime- und Manga-News
7228 02.05.2018 16:48 von titanos
Weitere Diskussionen anzeigen...

Die neuesten Kommentare




Soulykun
Dies ist eine offizielle Proxer-Rezension und wurde von der Proxer-Redaktion verfasst! Klicke auf weiterlesen, und erhalte diese Rezension auch als Hörbuch.
Neben den obligatorischen Realverfilmungen diverser Comics, versuchte sich DC schon seit Jahren an den sogenannten DC Animated Movies, die primär auf den Heimvideo-Markt abzielen. So etablierte sich diese Reihe als eine Fundstätte für entweder grauenhafte oder fantastische Animationsfilme. Speziell deshalb begann der riesige Mutterkonzern immer experimentierfreudiger mit diesen Produktionen zu werden. Von grenzwertigeren Themen, die niemals den Sprung auf die große Leinwand geschafft hätten, bis hin zu japanisch-westlichen Kollaborationen. Als Höhepunkt jener fortschreitenden Entwicklung kann aber zweifellos das jetzige Jahr gesehen werden.

Mit dem im April dieses Jahres erschienenen Batman Ninja gewährte DC erstmals einem japanischen Animationsstudio volle Kontrolle über eine ihrer größten Lizenzen. Überraschenderweise handelte es sich dabei nicht um ein renommiertes Studio, sondern um das vergleichsweise unbekannte Kamikaze Douga. Dessen größter Verdienst waren bis vor Kurzem noch die Jojo´s Bizarre Adventure Openings, bis ihre erste vollwertige Animeserie das Internet für sich gewann.

Die Verbindung aus jenem augenscheinlich unerfahrenen Studio mit dem skurrilen Setting ließ dem Film deshalb schnell eine Welle der Skepsis entgegenschlagen. Schließlich ist ein zeitreisender Batman, der im feudalen Japan landet und nun den Kampf gegen seine Erzfeinde in eine neue Ära transportiert, nicht unbedingt eine sinnig scheinende Handlung. Besonders wenn man The Killing Joke oder dergleichen betrachtet, die eine deutlich dunklere, neue Seite der Fledermaus beleuchteten, wirkt Batman Ninja anfangs fehl am Platz.

Glücklicherweise möchte Kamikaze Douga mit ihrem Machwerk keine philosophische Abhandlung über DCs Aushängefigur kreieren. Tatsächlich ist dem Werk seine Geschichte genauso egal, wie sie dem Zuschauer sein sollte. Wer aber dachte, es erwarte ihn jetzt eine endlose Flut an Schwertkämpfen zwischen Helden und Schurken mit Batman im Mittelpunkt, hat sich ebenfalls geirrt. Fast nie greift der Film auf klischeehafte Waffen wie Katanas zurück, selbst dem dunklen Rächer wird kaum eine Rolle zugesprochen, außer zu existieren. Die somit geschaffene kreative Freiheit wird dann vollends über die 80 Minuten ausgenutzt. Angefangen mit dem Batmobil, das soeben einfach durch die gesamte schwerbewachte Festung des Jokers fährt. Spätestens wenn der (ich scherze nicht) Batman-Ninja-Clan auftritt, der ganz nebenbei eine Fledermaus-förmige Basis besitzt und auf den prophezeiten „Maskierten-Rächer“ hofft, sollte keiner mehr versuchen, sonderlich viel Sinn hierin zu erkennen. Natürlich kommt ein Großteil des Unterhaltungsfaktors durch die Unwissenheit des Zuschauers zustande, weshalb ich hier nicht näher auf die einzelnen Sequenzen eingehen will.

Vielmehr sollte der Film als eine Parodie des typischen „Animefilms“ zu verstehen sein. Hier werden dutzende Klischees aneinandergereiht, die jeder, der kaum etwas mit dem Medium zu tun hatte, in solch einem Film erwarten würde. Selbst die obligatorische Lebenslektion nach einem Drittel der Laufzeit wurde nicht vergessen, die ebenfalls so wahllos wirkt wie fast alles andere. Begleitet von „typisch japanischen“ Momenten, befördert sich der Film in immer größere Höhen der Skurrilität. Denkt an irgendein bekanntes Klischee, es ist hier in irgendeiner Form vorhanden. Was für viele nach Inkompetenz aussieht, zeigt eher, wie das Studio sich die Skepsis der Fans und Absurdität des Settings bewusst zu Nutzen machte, um durch immer stärkere Übertreibung etwas komplett Einzigartiges zu schaffen. Dass das Gezeigte nicht sinnig erklärbar ist, ohne unter Drogeneinfluss zu stehen, sollte deshalb kein negativer Aspekt sein, sondern seine mitunter größte Stärke. In dieser Hinsicht weist Batman Ninja überraschend viele Parallelen zu Pop Team Epic oder dem fast vergessenen Juwel auf, da auch sie lieber überspitzte Parodien oder Unterhaltung bieten wollen.

Trotzdem würde all das nicht ohne etwas funktionieren, was selbst konventionellere Werke oftmals ignorieren – beeindruckendes visuelles Design. Auf den ersten Blick mögen weder Charakterdesigns noch Umgebungen sonderlich einzigartig wirken, bestehen sie doch lediglich aus Klischees. Fast jeder Charakter trägt beispielsweise einen japanischen Zopf. Viele würden wahrscheinlich nicht einmal Charakterdesigner Takashi Okazaki, der sich durch seine Arbeit in oder auch dem Videospiel Furi einen Namen machte, hinter ihnen vermuten. Erst bei genauerem Hinsehen fällt einem auf, welche Liebe zum Detail in wirklich jedem einzelnen Aspekt steckt. Allein die Aufmachungen des riesigen Cast wurden mit einer nahezu unübersehbaren Liebe entworfen. Von Batmans Sengoku Rüstung mit obligatorischem Kunstbart, Jokers deutlich überdesignter Stoffmontur inklusive säurespuckender Blume, bis hin zu einem Red Hood, der statt einer Maske einfach ...
Weiterlesen
Kommentieren
Danke!




Faustus
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Was soll ich großartig zu Batman Ninja sagen? Der Film ist im großen und ganzen ziemlicher Trash. Wer hier eine düstere, erwachsene Geschichte rund um den dunkeln Ritter von Gotham erwartet, ist hier definitiv fehl am Platz. Aber das ist okay. Er hat gar nicht den Anspruch mehr zu sein und es ist in meinen Augen genießbarer Trash, auch wenn durchaus Potential nach oben da gewesen wäre und ich ihn nur ganz leicht über einer Gesamtwertung von 5 Sternen sehe, aber welche Punkte ich nun im einzelnen gut, schlecht oder noch ausbaufähig finde, darauf gehe ich jetzt im Detail ein, denn ich finde der Film verdient eine ausführliche Kritik.

Genre:
Das Genre ist an sich gut gewählt, hätte aber deutlich besser umgesetzt werden können. Martial-Art beispielsweise wurde eher oberflächlich umgesetzt. Die meiste Zeit war eher stumpfe Action vertreten, was schade ist, da man durchaus die Mittel für ein paar echt geile Fights gehabt hätte und durch die Inszenierung kommt die Action auch eigentlich gut zur Gältung, aber dennoch etwas enttäuschend. Gerade am Ende hätte man ein paar richtig schöne finale Kämpfe zeigen können. Ich hätte dem Film vielleicht 10 Minuten länger gegeben und mich weniger auf die Mechas konzentriert, sondern mehr auf die einzelnen Kämpfer, denn die stachen für mich mehr heraus als die Riesenroboter.
Das Thema Mystery hätte man hingegen komplet streichen können. Klar, es ist Batman und so, aber das gesamte Szenario wird dem Zuschauer eigentlich recht deutlich erklärt und überhaupt wirft der Film keinerlei Unbekanntes auf. Im Grunde reicht es schon den Trailer zu sehen, um sich die Handlung irgendwie zusammen zu frimeln.

Story:
Die Story ist okay. Der Anime lebt in erster Linie von seiner Inszenierung und im Grunde muss die Story nur etwas liefern, was man geil inszenieren kann und das tut sie auch. Die Idee mit Batman im Setting des alten Japans ist eigentlich ganz geil und ist für so einen Anime, der sich primär auf Kämpfe statt auf Story konzentriert, auch völlig ausreichend. Jedoch gab es so manche lose Enden, die man hätte besser aufgreifen können, um dem Mystery-Genre vielleicht doch soetwas wie eine Existenzberechtigung zu geben. Hier ein Beispiel:
Spoiler!
Cadwoman hat Batman nie erzählt, warum sie an jenem Abend dort war. Man hätte an dieser Stelle die Story weiter spinnen können und andeuten können, dass sie von der Zeitmaschiene wusste und absichtlich ins mittelalterliche Japan wollte, um etwas ganz bestimmtes zu stehlen. Stattdessen stiehlt sie lediglich eine Vase, die zwar teuer ist und so, aber es wirkt einfach, als hätte sich das total zufällig aus den Umständen heraus ergeben, was etwas ernüchternd ist, da es für mich anfangs den Anschein hätte, als würde Catwoman einen konkreten Plan verfolgen, aber Pustekuchen.
Der Plottwist mit dem Joker wurde übrigens direkt aufgelöst, nachdem er ins Spiel gebracht wurde, also auch hier wenig spannung, auch wenn es durch den veränderten Animationsstiel gut in Szene gesetzt wurde.
Ich muss leider sagen, dass sich gegen Ende bei mir durchaus Langeweile eingestellt hat und dass sollte einfach nicht sein, da alles auf das finale Bossbattle hinausläuft und wenn das dann abstinkt, hat der Anime irgendwo seinen Sinn verfehlt, daher nur 2 Sterne, obwohl ich wirklich nicht anspruchsvoll war.

Charaktere:
Die Charaktere sind alle ziemlich eindimensional, aber es ist auch nicht nötig, sie großartig zu erklären. Im großen und ganzen baut man auf den altbekannten Interprätationen aus Comics auf. Man hat hier wirklich ein paar nette Referenzen eingebaut, die vielleicht nicht jeder versteht, aber das muss man auch nicht, um der Handlung folgen zu können, deshalb gerade noch so 3 Sterne.

Animation/Bilder:
Hier sind wir wahrscheinlich an dem Punkt angekommen, an dem sich die Geschmäcker scheiden. Es ist 3D und ich für meinen Teil bin eigentlich kein großer Freund von 3D-Animationen in Anime, muss aber sagen, dass es hier durchaus sehenswert umgesetzt wurde, wodurch sich Batman Ninja durchaus ein Lob verdient hat. Gezeichnete Elemente werden einfach gut intediriert, sodass die Figuren wirklich gut aussehen. Zudem ist das Charakterdesgin wirklich gut und auch einfallsreich gemacht. Ein wenig mehr von diesem Einfallsreichtum hätte man aber in Mechas investieren können. Diese sind meistens ziemlich globig und die meisten Kampfsequenzen mit ihnen, sind meiner Meinung nach echt nicht so dolle, was schade ist, da auf diesen nunmal ein großer Fokus liegt. Wie schon zuvor angesprochen, wird der Film von seiner Inszenierung getragen, nur hätte diese deutlich besser ausfallen können.

Musik:
Die Musik ist eigentlich ganz gut und auch passend, aber irgendwie gefühlt immer das selbe Stück, da hätte man durchaus etwas mehr abwechslung rein bringen können und es hätte für 4 Sterne gereicht. So wirken die Kampfszenen nicht nur optisch sondern auch akustisch etwas generisch.

Fazit:
Alles in allem hat mich der Film deutlich besser unterhalten, als ich es ihm zugetraut hätte. Ich habe ihn eher zufällig gesehen, weil er jetzt auch auf Netflix ist und fand ihn dann doch überraschend interessant, auch wenn der Funke leider nicht so ganz überspringen wollte. Dafür war die deutsche Synchro wirklich gut. Es ist aber natürlich auch schade, dass gerade weil er besser als gedacht war und durchaus Potential hatte, man dieses nicht ausgeschöpft hat. Sonst wäre es ein durchaus sehenswerter Actionfilm geworden, aber es hätte halt nicht sollen sein.

Stand: Geschaut

Empfehlen! [0]
Kommentarseite
Missbrauch melden