Detail zu Citrus (Animeserie/TV):

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Original Titel Citrus
Englischer Titel citrus
Deutscher Titel citrus
Japanischer Titel シトラス
Genre
Drama, Ecchi, Romance, School, Shoujo-Ai, Yuri
Tags
Adaption Citrus (Mangaserie)
PSK
SeasonStart: Winter 2018
Ende: Winter 2018
Status Abgeschlossen
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Beschreibung:
Das noch romantisch unbefleckte Gal Yuzu staunt nicht schlecht, als sie plötzlich wegen der neuen Ehe ihrer Mutter an eine reine Mädchenschule wechseln muss. Wie soll sie so nur jemals einen festen Freund finden?! An ihrem ersten Tag begegnet sie dann auch noch der wunderschönen Schülerratspräsidentin Mei auf die schlimmstmögliche Weise, nur um am Abend herauszufinden, dass sie auch noch ihre neue Stiefschwester ist. Von nun leben die beiden unter einem Dach, doch dies ist nur der Anfang einer zarten Romanze zwischen zwei Oberschülerinnen, die sich langsam näher kommen.

(Quelle: Crunchyroll)

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Teeloeffel
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Kurzes Vorwort, bevor man mich mit Mistgabeln attackieren möchte. :~D
Es gab auch schon vor der Veröffentlichung dieses Werkes erfolgreiche Yurimanga und das bestreite ich auch nicht. Auch bestreite ich nicht, dass der Manga nicht wie im Anime ist.
Was ich gerne mit meinem Kommentar näher erläutern möchte, sind meine Erfahrungen und Ansichten mit/über dem Anime.


Eigentlicher Kommentar - Let's Go, yo!
Neben anderen Manga's dieser Genre war Citrus tatsächlich der erste Yurimanga, der in meinem Umfeld großes Aufsehen erregt hat.
DER Yurimanga, der trotz seines Erfolgs komplett eingeschweißt neben Bestsellern im Verkaufsregal stand und dadurch verbotene Neugier erweckt hat. DER Yurimanga, der immer von meinen Freunden und Bekannten als "Schmuddelbuch" bezeichnet wurde.
Da muss bestimmt richtig hartes Zeug vorkommen, ne?
So Zeugs, wo... Haha... Mädels nackig im Bett sind und Dinge tun, ne? Und dann... Ha... Tun sie so noch mehr Dinge und... Haha... S... Sex! Hihihi, jetzt habe ich das Wort gesagt, haha... Nicht wahrrr?

Nun, darauf kann ich keine Antwort geben, da ich den Manga nie gelesen habe. :^D
Aber als ich gesehen habe, dass es einen Anime dazu gibt, warum sollte ich da noch zögern?

...

OK! Ich habe am Anfang gezögert, da ich auf Unterhosenschnappschüsse und sexuell provozierendes Aussehen (Wow, das klingt auf Deutsch ja richtig schei*e. :~D) a.k.a. Ecchi allergisch reagiere. Aber dazu später.
Irgendwann - gestern - wurde mir ein YouTube-Video vorgeschlagen, wo ich mir einen kleinen Einblick auf den Anime machen konnte und das hat mich tatsächlich überzeugt.
OK, dass die beiden Hauptcharaktere äußerst attraktiv sind hat mich eher umgestimmt. Ich geb's zu! Ich bin schuldig! :'I

Also holte ich meine Kopfhörer heraus, damit meine Eltern ja nichts von der Serie mitkriegen, weil mein Kopf mir sagte, dass es da bestimmt - BESTIMMT - nicht nur visuell, sondern auch akustisch voll abgehen wird. *wink wink*
Doch zu meiner Überraschung ist mir als erstes etwas anderes aufgefallen:

Warum... schminken sich Animemädchen...?
Ich meine, es ist ja nicht so, als würden sie ohne Schminke, wie... wie reale Menschen aussehen. Animefiguren sehen zu jeder. verdammten. Zeit. wie. Porzellanpuppen aus, denen "Hässlichkeit" ein völliges Fremdwort ist.
Der eine Typ, der betrunken durch die Tankstelle latscht: MODEL!
Das Mädchen, was verheult aus der Wohnung rennt, weil ihr Freund mit ihr Schluss gemacht hat: MODEL!
Der Junge, der von seiner ganzen Klasse als eklig und scheußlich abgestempelt wird: MODEL!
Der blutverschmierte Krieger, der gerade seine ganzen Zähne in einem epischen Kampf verloren hat: M-O-D-E-L!
... Aber gut... Es gehört zur Story... Ich bin leise.

Und wo wir schon bei Story sind:
Ich bin der Meinung, dass Citrus eine ziemlich interessante Story hat und sie in den entsprechenden Episoden nicht verfehlt. Selbst gegen Ende verwarf der Anime nicht sein Konzept über ein Mädchen, das einen Freund wollte und stattdessen auf eine Mädchenschule kommt, sich mit der Schülerratspräsidentin verfeindet und dann mitbekommt, dass sie ihre Stiefschwester ist, und das finde ich sehr lobenswert.
In meinen Augen ist das eine viel kreative Story im Gegensatz zu:

"Die 17-jährige Skye zieht nach New York und besucht von da an die Junior Senior, eine Highschool, wo sie ein hoffentlich normales Leben führen wird - dachte sie! Doch als sie den Rebellen Dean beim Rauchen erwischt, wird ihr gesamtes Leben auf dem Kopf gestellt! Zudem stellt sich heraus, dass dieser Arsch auch noch ihr Klassenkamerad ist!
Aber wer weiß, kann sich daraus auch Liebe entwickeln?"
- Literally jedes zweite Wattpadbuch.


Aber nehmt mich nicht falsch, ich lese solche Stories auch! :~D Hauptsache die beiden fic
Doch selbst, wenn der Anime seiner Story nie den Rücken zukehrt, gab es einen Begriff, den ich wortwörtlich in jeder Folge immer wieder rausschreien hörte: "INCEST"! Dass wirklich jeder neue Charakter sich als Schwester identifiziert ist einfach too much. Man spürt sehr stark, dass die Macher unbedingt Inzest haben wollen, aber nicht jede Mutter hat in der heutigen Zeit 5 Kinder, ne? Meinetwegen hätten nur Mei und Yuzu den Schwesternstempel haben können, aber jeder Charakter?
Das Thema "Imouto und co." hat sich nach der Serie für mich endgültig erledigt. : D

Charaktere - nach meinen Ansichten
Mei: Geschwisterkomplex, aber voll hot. Protagonistin.
Yuzu: Geschwisterkomplex, aber voll hot und lieb. Protagonistin.
Matsuri: Geschwisterkomplex und voll nervig.
Sara/Nina: Geschwisterkomplex und überflüssig. Ich finde, man hätte die beiden ruhig auslassen können.
Momokino: Semi-Dominant und geht so.
Harumi: Normal.

Bilder und Animation
Das wahre Meisterwerk hier ist nicht Mei oder Yuzu oder der Hintergrund, sondern das Essen! Der Hintergrund ist wundervoll gezeichnet - jede Szene! Das alles kann ich nicht leugnen! Aber die Details und die Farben im Essen! Da war jetzt keiner am Werk, der sich dachte "Heute zeichne ich für Yuzu ein Stück Brot mit Käse", sondern das volle Programm anfertigte. Von braun-roten brutzelnden Würsten mit frischem Salat zu kleinen verpackten Puddings, die so süß und fröhlich aussehen, als könnten sie alle meine Sorgen und Probleme mit nur einem Bissen aus der Welt schaffen.
Spoiler!
Sogar die schlechten Schwammkuchen von Yuzu sahen durch ihre gesättigte Farbe gut aus, holy shit.

Man muss nicht einmal den Ton anmachen, um zu hören, ob das Essen weich, hart oder knusprig ist. Die Textur alleine hat schon dafür gesorgt, dass man deren Sound im Kopf raushören konnte. Diese Serie hat einen passenden Namen!
Ich bin von den Bildern, sowie von der Animation total begeistert!

*Drastischer Themenwechsel*

Nacktheit und Erotik
Das ist tatsächlich etwas, was mir sehr stark aufgefallen ist. Selbst wenn der Manga eingeschweißt auf dem FSK-ERWACHSEN(16/18/etc.)-Regal steht und obszöne Bilder von außen zeigt, ist wiederum der Anime eine zu 87% unschuldige Liebesromanze zwischen zwei Mädchen.

Ich bin mir nicht sicher, ob es daran liegt, weil ich schon gewöhnt bzw. verdorben bin, aber wenn Citrus (Anime) wirklich ein Ecchi-Anime ist, dann sind Soul Eater, Date A Live, Darling in the FranXX und sonstige Shounen-Animes Pornos, ok?! You can't change my mind!
Selten habe ich in Citrus wirkliche Ecchi-Szenen gesehen und wenn nackte Haut gezeigt wurde, dann auch nicht oft mit sexuellen Intentionen - eigentlich kaum.
Stattdessen glaube ich mehr, dass die Erotik sich mehr auf gewagte Positionen beschränkt, wenn sich die zwei Bestimmten küssen und "mehr" wollen. Denn das... das war schon irgendwie... heiß...? :^D
Nichtsdestotrotz gibt es vielleicht ein oder zwei Szenen, die ich besonders pikant finde, aber selbst die wurden sofort abgebrochen.
Insofern fand ich den Anime für meine empfindliche Verhältnisse ziemlich angenehm.

Ich sage nicht, dass der Manga die selbe Storyline, wie der Anime hat. Es kann auch sein, dass der Manga tatsächlich viel erotischer ist im Gegensatz zum Anime, was das Einschweißen dann natürlich berechtigt.

Fazit
Ich finde den Anime gar nicht so schlecht. An manchen Stellen bricht das Drama vollkommen aus. Doch in manchen Folgen wird Drama nur künstlich durch neue Charaktere erzeugt, was ich stattdessen sehr anstrengend finde. Nach drei Nebencharakteren, die jedes Mal wie kleine/große Schwestern behandelt werden wollen, ist es genug. Es hätte meiner Meinung nach auch bei Mei und Yuzu, und Momo bleiben können. Der Anime bleibt seinem Konzept zwar treu, aber durch die ewige Schwestern-Debatte der anderen Charakteren, verliert sie ihre Charme, welche sie in den ersten Episoden liebevoll aufgebaut hat.

TSCHÜÜSS!

Stand: Geschaut

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Charlie91
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Citrus ist eine gelungene Mischung aus Drama und Romantik. Obwohl der Anime nur recht kurz ist, schafft er es erstaunlich gut Spannung in die Entwicklung der Beziehung zu stecken.
Spoiler!
Die Wendungen und Rückschläge sind sogar so gravierend, dass man zwischendurch nicht ganz sicher sein kann, ob die beiden wirklich zusammen kommen.


Wie schon angedeutet, kann man dem Genre nicht mehr hinzufügen. Es ist Drama und es ist Romance, mehr dazu in der Story. Es spielt an der Schule. Die wichtigsten Punkte sind Yuri und Shōjo Ai, die sich vermeintlich doppeln. Doch da tatsächlich von verschiedenen Charakteren verschiedene Perspektiven auf die Liebe zwischen Mädchen beleuchtet werden, ist die Nennung dieser beiden Genres durchaus gerechtfertigt. Yuzus beste Freundin Harumi, genannt Harumin, zum Beispiel erwähnt öfter, dass es an einer Mädchenakademie normal ist, dass man seine Lust mit Klassenkameradinnen auslebt. Von ihr kommen auch sexuelle Annäherungen, obwohl sie nie ernsthaft romantisch interessiert ist. Der Anime will diesen Eindruck gar nicht erst erzeugen. Andere Charaktere leben eine viel platonischere Liebe zu ihren Angebetenen aus. Vor allem die relativ kurz im Anime anzutreffende Sara, macht diese Perspektive sehr deutlich. Auf diese Weise stimmen sowohl Shōjo Ai, als auch Yuri, da die sexuelle und emotionale Beziehung zwischen Mädchen beiderseits beleuchtet werden
Spoiler!
Zu tatsächlichem Sex kommt es allerdings nie.


Die Story umfasst einen Zeitraum von ungefähr einem halben Jahr. Zu Beginn der Geschichte wechselt der Hauptcharakter Yuzu mitten im Schuljahr an eine neue Schule, trifft dort die Schülerratspräsidentin Mei und erfährt dann, dass diese, aufgrund der Neuheirat ihrer Mutter, jetzt ihre jüngere Stiefschwester ist. Romantische Gefühle prägen sich bei Yuzu schnell spürbar aus, aber sie selbst realisiert diese zunächst noch gar nicht. Aufgrund der kühlen und verschlossenen Art von Mei allerdings sind ihre wahren Gefühle auch vorm Zuschauer die meiste Zeit eher im Verborgenen. Das sorgt dafür, dass vor allem Yuzu diese nicht klar einordnen kann und somit Handlungen von Mei missinterpretiert und nicht nur einmal unangemessen reagiert. Doch auch Mei handelt wiederholt widersprüchlich und lässt die Situation daher noch unklarer werden, vor allem für Yuzu, aber auch für den Zuschauer. Diese Missverständnisse bringen ein reges auf und ab in diese Beziehungsgeschichte, deren Ausgang man nicht abschätzen kann. Man bekommt auch kurze Einblicke in die Vergangenheit der Hauptcharaktere, die ein wenig mehr Tiefe in die Charaktere bringen soll, doch es reicht für mich in der Story nicht für volle 5 Sterne, da ich das Gefühl habe, dass in Ermangelung an Zeit die Story etwas zu sehr los prescht. Außerdem gibt es keine Flaute was in so einer Erzählung eher unwirklich wirkt. Jede Folge holt einen mehr oder weniger starken Cliffhanger raus. Das kann man mögen und ich glaube nicht, dass es wirklich negativ ist, aber es wirkt für mich zumindest so, dass man aus dieser sehr guten Story mit etwas mehr Zeit eine hervorragende Story hätte machen können.

Ein wichtiges Element des Anime sind die Hauptcharaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Zum Einen Yuzu das oberflächliche lebhafte rebellische Mädchen und zum anderen Mei, eine ernste, Regeln liebende seriöse und gewissenhafte Kuudere. Dass diese beiden im ersten Moment als Kontrahenten aufeinander treffen, versteht sich von selbst. Der Anime schafft es eine glaubwürdige Wendung in diese Beziehung zu bringen, aber wie gesagt, vielleicht ein bisschen zu schnell.

Zum Schluss werde ich noch kurz den künstlerischen Part beurteilen. Animation und Musik. Zur Musik kann ich nicht viel sagen, leider hat sie sich bei mir nicht sehr eingeprägt. Ich empfand sie als angenehm, also gebe ich hier stabile 3 Sterne. Die Animation war gut gewählt. Der Anime wirkt, ob seiner Klassifizierung als Drama, weit weniger bunt, als viele andere Romance-Anime. Auch ist im Bereich des Genres Yuri regelmäßig subtile Nacktheit zu sehen. Diese ist nicht in jeder Situation wirklich sexuellen Ursprungs, aber wenn die richtigen Charaktere involviert sind, wird diese Nacktheit zumindest von einem Part sexuell wahrgenommen. Hier aber auch nicht volle Punktzahl, da ich der Meinung bin, dass sie hier und da zu subtil dargestellt ist. Sei es der bekannte graue Dampf, der im Bad die wesentlichen Details verbirgt, oder die Kameraführung, die diesen oder jenen Einblick verbietet. Ich hätte mir 5 - 10 Prozent mehr gewünscht, denn das hätte den Anime nicht zu einem oberflächlichen Ecchi gemacht, aber hier und da wirklich etwas mehr die Erotik, die sich zwischen Charakteren anbahnt bzw. die "Erwachsenheit" des Anime unterstützt.

Fazit: Empfehlung für Freunde von spannender Liebesentwicklung. Wer keine Lust auf Anime hat, wo man ab der ersten Minute weiß: "Alles klar, die beiden kommen zusammen!", der ist hier richtig.

Stand: Geschaut

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die_dampfnudel
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Citrus. Geschwisterliebe, Drama und vieles mehr. Ein sehr interessant gestalteter Anime, der auf jeden Fall viele Yuri-Herzen höher schlagen lässt.

Die Story an sich finde ich recht gut, aber etwas oberflächlich gehalten. Bei vielen Aspekten hätte ich mir persönlich viel mehr Details gewünscht, da oft leider zu viele fragen offen gelassen werden oder andere Sachen einfach nur unlogisch sind (oder ich bin einfach zu dumm...). Es gibt jedoch trotzdem einige sehr interessante Wendungen, die den Anime wirklich spannend machen

Die Animationen finde ich sehr gelungen, vor allem, da mir das Design der Charaktere sehr zusagt. Sie wurden sehr liebevoll gestaltet.

Die Charaktere an sich finde ich auch sehr interessant. Von allem ist etwas enthalten. Leider wurden sie mir teilweise einfach zu oberflächlich porträtiert, wohingegen man bei den Protagonistinnen sehr gut mitfühlen kann.

Die Musik finde ich sehr mitreißend, obwohl sie ganz sicher nichts weltbewegendes ist. Trotzdem finde ich sie wirklich gut.

Alles in allem kann ich sagen, dass man den Anime als Yuri-Fan gesehen haben MUSS!! Auch anderen kann ich den Anime aufgrund des Unterhaltungsfaktors empfehlen, auch wenn er ganz sicher nicht außergewöhnlich besonders ist.

Ich werde mir nun noch den Manga reinziehen und die Lücken füllen (hoffentlich?!?)...

Stand: Geschaut

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UselessIdiot
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Dass das alles selbstverständlich nur meine eigene, subjektive Meinung ist, ist hoffentlich jedem klar.

Es tut mir im vorraus irgendwie schon leid, so über einen Anime reden zu müssen, aber es geht einfach nicht anders.

Genre:
Yuri war ok. Drama passt, ist aber der schlechteste Teil am Anime.

Story:

Ich finde die Story absolut unkreativ.

Spoiler!
Die Story fühlt sich einfach so unheimlich künstlich gestreckt an, da einfach immer, wenn sie mal wieder glücklich zusammen sind, ein neuer Charakter intigriert wird, der selbstverständlich unkreativer nicht sein kann.

Außerdem weiß man, dank dem Opening, so wie so schon die ganze Zeit, dass der Hauptcharakter und Mei am Ende zusamenkommen.


Und das Ende ist ja mal so was von überhaupt nicht gelungen.
Warum? Ich habe keine Ahnung. Ich fands einfach nur schlecht.

Animation:
Die Animation war einigermaßen ok (vllt. sogar gut)

Charaktere:
Es gab in dem gesammten Anime nur zwei Charaktere, mit denen ich mich identifizieren konnte.

Die Haptkarakterin ist in den entscheidenden Momenten einfach dumm wie Stroh, über Mei erfährt man in gesammten Anime viel zu wenig um irgendwie mitfühlen oder ihr Handeln nachvollziehen zu können und Matsui fande ich die ganze Zeit über einfahch nur nervig und sie hat mich so sehr aufgeregt.

Allgemein haben fast alle Charaktere die folgenden drei Eigenschaften:
Unsympathisch, dumm und egoistisch.

Die einzigen Charaktere, die ich wirklich mochte und mit denen ich mitfühlen konnte waren Sara und Nina, was warscheinlich daran liegt, dass sie einfach weder nur auf sich selbst geachtet haben, noch haben sie in irgendeiner Szene unglaubwürdig bzw. absolut dumm gehandelt (Harumi und Yuzus Eltern waren auch ganz ok).

Musik:
Die Musik ist ganz ok. Kan man sich mal anhören und nervt nicht.

Fazit:
Als Fazit kann ich sagen: Es gibt sehr viele bessere Serien as diese. Dieser Anime ist reine Zeitverschwendung.

Bitte beachtet, dass das hier alles nur meine eigene, irelevante und subjektive Meinung ist.

Stand: Geschaut

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Jamba
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Proemium:

Normalerweise gehört diese Art von Animes nicht zu meinen bevorzugten Serien. Allerdings muss man dem Neuen auch ab und an eine Chance geben und deshalb bin ich auch nicht enttäuscht diesen Anime gesehen zu haben. Da dieser Anime ein gesellschaftlich immer noch interessantes Thema bearbeitet, war es umso angenehmer diese Serie durchzuarbeiten.

Genre

Die angegebenen Genres wurden qualitativ und quantitativ eingehalten. Der Drama-Anteil ist gut in Szene gesetzt worden, ohne jedoch die Story allzu düster zu gestalten. Die Ernsthaftigkeit wurde trotz der einigen erhellenden Situationen keinesfalls negiert. Im Gegenteil finde ich es oft sehr angenehm, wenn einzelne comedy-ähnliche Augenblicke solch konfliktbasierte Inhalte auflockern. Das macht es einfacher das Gesehen leichter zu verarbeiten und nimmt vielleicht sogar aus inhaltlicher Perspektive dezent die Angst weiterzuschauen, sollte der Inhalt auf den dramtischen Höhepunkt hinauslaufen. Dass ich zu dem Romanceteil nicht allzu viel verraten möchte, weil ich sonst auch inhaltiche Spoiler in Kauf nehmen müsste, sei mir an der Stelle verziehen. Jeodoch lässt sich knapp festhalten, dass die Quantität sowie Qualität in einer guten Balance gehalten wurden, sodass es nicht zu schnulzig wurde. Die Gefühle wurden realistisch dargestellt und auch nicht künstlich geändert, um sie in die 12 Episoden reinzuqutschen, damit es noch ein Happyend gibt. Im Gegenteil ist die Entwicklung rational nachzuvollziehen. "Shoujo-Ai" und "Yuri" trifft es selbstredend sehr gut und da sich die Story innerhalb der Schule abspielt lässt sich auch das genre "School" zwangsläufig nicht abstreiten.

Inhalt

Bei einer 12 Episoden Serie lässt sich das Rad des Plots in der Regel nicht unbedingt neu erfinden. Die Ausgangsposition war leicht nachzuvollziehen und auch nicht allzu schwer zu verstehen. Das Gleiche lässt sich auch auf die inhaltliche Entwicklung bis hin zum Ende sagen. Die Story ist sehr geradlining und kann nicht wirklich überraschen, auch wenn durch einige retardierende Momente versucht wurde das "Unausweichliche" hinauszuzögern. Deshalb möchte ich auch nicht unnötig lang auf den Inhalt eingehen, weil dieses Schema im Grundsatz in den meisten School und Slice of Life Animes ebenfalls angewandt wurde. Die inhaltliche Ausschmückung ist jedoch trotzdem sehr angenehm zu verfolgen. Da es hier um eine Liebe zwischen Mädchen geht, ist der Anime halt keine typische Romanze, da sie in ihrer Art schon Konfliktpotential bietet. Wenn manch Europäer sagen würde, das eine gleichgeschlechtliche Liebe längst ein anerkanntes und akzeptiertes Konstrukt ist, lässt sich das nicht auf die anderen Kontinente automatisch projizieren. Besonders in Japan ist ein solches Thema bestimmt kein einfach zu behandelndes Kapitel, da man hier in der breiten Masse noch eher konservativ eingestellt ist. Deshalb bin ich sehr erfreut, dass ein weiterer Anime diesen Inhalt aufgreift.

Animation und Bilder

Hier muss ich sagen, dass sich viel Mühe gegeben wurde unsere blonde Protagonistin richtig in Szene zu setzen. Im Vergleich dazu bin ich im gleichen Atemzug etwas enttäuscht wie unsere Mei geraten ist. Man könnte dies an der Stelle damit argumentieren, dass sie als gehorsame und pflichtbewusste Präsidentin eher schlicht und stoisch zur Geltung kommen sollte. Das hat mich dann auch nicht weiter gestört, bildete sie zu unserem Beautywunder ein passendes Gegenstück. Grundsätzlich finde ich die Animation und die Bilder sehr gut gelungen. Sie sind zwar kein Wunder der Technik, aber sie geben der Romanze einen würden illustrierten Hintergrund.

Charaktere


Tja hier haben wir einige bekannte Stereotypen. Eine etwas wilde Protagonistin, die ihr Herz auf der Zunge trägt und ihre Zeit genießen möchte. Ihr stoisches Gegenstück, welches sich zu Beginn jeglichen Gefühlen verschließt und auch nicht in der Lage ist bis zum Schluss diese zu verstehen und in die richtige Richtung zu kanalisieren, weshalb der Anime auch nicht schon nach bspw. 8 Folgen vorbei ist. Daneben haben wir die rechte Hand der Präsidentin, die auch nur die Regeln der Gesellschaft kennt und sich auch erst spät dazu entschließt andere Verhaltensweisen zu akzeptieren. Sie ist daher eher niedlich und ein annehmbares Persönlichkeitsbild, darf ihr Typ in so einer Story selbstverständlich nicht fehlen.
Die Beziehungen und Interaktionen zwischen den Personen basieren in den meisten Fällen auf Konflikten, ausgelöst durch unerwiderte oder nicht wahrgenommenen Gefühlen. Hier wird deutlich gemacht, dass Menschen nicht einfach offen mit ihren Problemen und Gefühlen hantieren können. Das regt für den Betrachter ebenfalls dazu an auch etwas in sich zu gehen, um vielleicht Revue passieren zu lassen inwiefern man im realen Leben vielleicht dieselben Fehler gemacht haben könnte. Die Selbstreflexion wird hier defintiv angesprochen. Die Entwicklung der Charaktere verläuft realistisch und verläuft auch nicht innerhalb von einer Episode. Da jede Person seine eigenen Motive besitzt und auch meist selbst in der Kompexität ihrer Gefühle gefangen ist, kann man jier auch keinen Charaktere der Antipathie bezichtigen, auch wenn es manch eine Person am Anfang drauf angelegt hat.

Musik


Die Musik war als begleitetendes Mittel gut eingesetzt worden. Das Intro und Outro waren keine Chartstürmer aber haben mir trotzdem sehr gefallen. Die dramatischen Szenen wurden äußerst realistisch mit Akzenten versetzt, sodass man die Stimmung gut verstehen konnte. Die melancholische Grundstimmung wurde durch die musikalische Untermalung durch den gesamten Anime hindurch deutlich untermauert. Unterm Strich eine gute musikalische Begleitung.

Fazit


Um die ganze Geschichte knapp abzuschließen, möchte ich den Anime auf jedenfall weiterempfehlen. Er ist keine absolute Neuheit, aber allein schon die Thematik läd dazu ein sich mti einem kontroverserem Inhalt zu beschäftigen. Zeichenstill und Musik geben dem Inhalt den notwenidgen Schliff, sodass er trotz eines ernsthaften Themas sehr gut zu konsumieren ist.

Stand: Geschaut

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Spykirius
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Hallo allerseits! *wave*

Citrus also. Den Anime habe ich mir angesehen, da ich eine kurze Szene gesehen hatte, die zwei hübsche Damen beinhaltete, welche miteinander ' Interagierten' (Folge 2). Das war tatsächlich die Anregung. :D Kein weiterer Kommentar dazu.
Ich hoffe es ist klar, dass ich nur meine eigene Meinung vertrete. Danke im Voraus fürs Lesen.

Genre:
Kommen wir zum Genre. Citrus war mein erster Yuri/Shoujo-Ai Anime und auch jetzt, wo ich den Anime durch habe, habe ich nach wie vor keine Ahnung, was für eine Zielgruppe der Anime eigentlich hat. xD Aber hey, was soll's. Was das Genre eines Anime angeht, bin ich eigentlich nicht voreingenommen, daher kriegt Citrus in dieser Kategorie eine solide 3/5. Es ist wohl nicht jedermanns Sache, aber das bleibt ja zum Glück den Leuten individuell überlassen.

Story(Spoiler):
Die Story war relativ lasch, wobei ich auch damit gerechnet habe, dass diese nicht sonderlich ausgereift sein wird, da bei solchen Anime der Fokus normalerweise ja woanders liegt. Auch wieder meinungsabhängig.
Ganz kurz, was ist das für eine Schule bitte? "Deine Haarfarbe verstößt gegen die Schulregeln" WTF??? WARUM?
Im Vordergrund natürlich die Romanze von Yuzu und Mei. Ich bin ein Freund jeglicher Art von Romanze (solange keine Tentakel oder dergleichen ins Spiel kommen. Okay, vergessen wird das...), nur muss ich sagen, dass man diese Romanze hätte anders, besser und mehr ausschmücken können. Die Story wie sie ist beinhaltet meiner Meinung nach nicht viel mehr als Mädchen, welche versuchen sich an eine Partei der Romanze heranzumachen und häufig schwer verständliche und nachvollziehbare Gefühlssituationen zwischen den beiden Protagonistinnen. Aber mehr dazu bei den Charakteren. Auch, dass es sich bei Yuzu und Mei AUSGERECHNET um Stiefschwester handelt ist in meinen Augen eher unnötig. Eine Beziehung unter zwei Mädchen öffentlich zu akzeptieren ist absolut kein Problem, nur ich finde bei Schwestern wird es kritisch.
Eine Möglichkeit zur Verbesserung der Handlung wäre eine potenzielle Drama- und/oder Gefahrensituation gewesen, in welcher eine der beiden (Yuzu und Mei) dazu gezwungen wird, der anderen zu helfen, was die Bindung zwischen den Beiden durchaus verstärken könnte. Sei es in solchem Fall Krankheit, Unfall oder im Ernstfall sogar Entführung oder dergleichen. Solche Ereignisse schmieden eine Liebe stärker, als alles was im Anime tatsächlich geschehen ist.

Animation/Bilder:
Der Anime hat an sich einen überaus ansehnlichen Stil. (Ich mag dieses Glänzen, dass manchmal von den Charaktären ausgeht. In den Augen zum Beispiel, oder von Yuzus Knien, warum auch immer, aber hey) Die Animationen sind gut, allerdings nicht überragend, wie in anderen Anime. Das allerdings ist absolut nicht schlimm.

Charaktere(Spoiler):
Das optische Charakterdesign ist absolut in Ordnung. Sie haben alle etwas eigenes, was sie ein wenig hervorhebt. Yuzu, allen voran, finde ich klasse. Blondes lockiges Haar ist genau mein Beuteschema. Und dazu diese Augen. *droll* Okay, jetzt wird's strange.
Was die Charaktereigenschaften angeht, muss ich etwas kritischer sein.
Yuzu auf der einen Seite finde ich toll. Aufgeweckt, voller Lebensgeist und Tatendrang und trotzdem manchmal komplett nervös und schüchtern.
Auf der anderen Seite: der Rest. Außer Harumi, die ist toll.
Zu den übrigen nennenswerten Charakteren kann ich leider nicht viel positives sagen. Mei ist für meinen Geschmack zu kalt und emotionslos. (Aber sie küsst wie eine Bestie) Klar zeigt sie manchmal, dass sie welche hat, aber alles in allem... :/ Um auf schwer nachvollziehbare Situationen zurückzukommen, Mei ist genau so, wie Yuzu es in der letzten Folge gesagt hat. Was sie tut macht absolut keinen Sinn. Ich finde Mei überaus schwer zu verstehen und allein das, zusammen mit ihrer kalten Art, ruinieren den Charakter für mich schon beinahe. Einfach nicht meine Vorliebe.
Zu Himeko, Matsuri und Sara...eine von den dreien hätte es auch getan. Erstere Zwei stehen auf eine der beiden Hauptfiguren und versuchen sich vor der anderen in den Vordergrund zu drängen. Damit hat es sich so ziemlich. Beide gingen mir tierisch auf die Nerven, sind jedoch im Verlauf des Animes doch etwas sympathischer geworden. Sara und ihre Schwester waren meiner Meinung nach komplett unnötig und fast schon reingequetscht. Sara liebt angeblich Mei, merkt dass Yuzu das auch tut, und lässt es bleiben. Fantastisch.
Noch eine Frage, warum haut Mei's Vater nach einer Folge wieder ab? BAKA!

Musik:
Die Musik war mäßig. Hat ihren Zweck für den Anime wohl erfüllt, allerdings kein großes Wiedererkennungspotenzial. Mit Ausnahme des einen Titels, den man häufiger hörte, wenn es ein wenig angespannter wurde.
Das Intro allerdings hat in meinen Augen ein hohes Ohrwurmpotenzial und gefällt mir ganz gut.

Alles in allem kann man sich Citrus durchaus ansehen und selbst wenn er die Erwartungen nicht ganz erfüllt, ist der Anime mit seinen zwölf Folgen doch ganz schnell getan.
An dieser Stelle noch einmal danke für das Lesen dieser Bewertung und viel Spaß beim Weiterschauen oder beim nächsten Anime auf der To-do-Liste.
Beste Grüße, Spykirius

Stand: Geschaut

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lanime
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Guten Tag :)

Da ich den Manga vor dem Anime gelesen habe, könnte meine Bewertung dadurch etwas beeinflusst werden.
Jedoch versuche ich subjektiv zu beurteilen ^^

Allgemein: Citrus ist der erste Yuri (Girl x Girl) Anime den ich geguckt habe.
Ich habe nachdem ich den Manga gelesen habe auch sehnlichst auf eine Verfilmung dieser süßen Story gewartet.
Nun, hier kommt meine Bewertung :D

Genre:
wurde alles eingehalten und dem Anime zu recht zugeteilt, wobei ich die Zuordnung ''Sex'' definitiv als nicht zugehörig empfinde.

Story:
Ich finde die Story an sich einfach nur Zucker süß.
Jedoch wurde in dem Anime die Story meiner Meinung nach etwas plump und trocken dargestellt.
Man wartet die ganze Zeit auf etwas, wobei es extrem hinausgezögert wird und sich viele Dinge leider wiederholen.
Das finde ich Schade, denn der Anime bzw. die Story an sich ist echt wundervoll und hätte echt emotional und spannend gemacht werden können...
Kann auch sein dass ich mit dieser Meinung allein stehe ^^

Animation/Bilder:
Die Animation ist meiner Meinung nach passend, wobei die Emotionen intensiver dargestellt werden könnten.

Charaktere:
Um ehrlich zu sein weiß man nur einigermaßen etwas über Mei und Yuzu, da die anderen Charaktere bezüglich ihrer eigenen Story recht oberflächlich gezeigt wurden.
Ich mag die beiden Hauptprotagonisten recht gern, wobei deren Beziehung echt hinaus gezögert wurde & und es tatsächlich etwas nervig wurde.

Musik:
Ich finde die Musik okay.
Nicht perfekt aber auch nicht schlecht.

----------------------------

Fazit:
Sooo, Citrus ist wie bereits erwähnt ein Anime auf den ich länger gewartet habe.
Leider wurde ich bezüglich der Verfilmung enttäuscht, was auch an meiner hohen Erwartung liegen könnte...
Das liegt daran, dass die Story echt langweilig dargestellt wurde und die Beziehung der beiden unglaublich in die Länge gezogen wurde.
Auch das Ende war für mich eine Enttäuschung, da ich mir nach dem hin und her mehr erwünscht habe.
Ich würde keinesfalls sagen dass der Anime schlecht ist, nur das mir etwas gefehlt hat.

Ich bin gespannt was die 2. Staffel (falls es eine geben wird) bereit hält, denn ich würde echt gerne mehr Romance zwischen den beiden sehen.

Schönen Tag/Abend :3

Stand: Geschaut

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kaetzacoatl
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Citrus erzählt von einer Oberschülerin, die zum ersten Mal der Liebe begegnet. Hier meine Bewertung:

Update 16.10.18: Bewertungen angepasst; Alte Punktzahlen in runden Klammern (), neue Punktzahlen in eckigen Klammer []

Genre: Der Anime ist in erster Linie ein Liebesdrama. Dabei wird die ganze Bandbreite an Gefühlen aufgegriffen, die dabei so auftreten kann. Das Drama ist gut umgesetzt und bringt einiges rüber. Insgesamt also ein klassischer Romance Anime. Klassich? Nunja, es gibt ein kleines Detail, welches nicht passt: Die Protagonistin Yuzu verliebt sich in ihre Stiefschwester. Somit kommen wir zum wohl aufdringlichsten Genre der Serie: Shoujo-Ai. Ich hätte mir gewünscht, dass Citrus entweder die Diskussion über "Ist es OK lesbisch zu sein?" überhaupt nicht aufgreift oder sie konsequent und kritisch führt. Leider versagt der Anime in beiden Punkten. Dauernd wird gesagt, dass es total normal sei, dass alle es machen und es überhaupt keine Bedeutung hat, welches Geschlecht jetzt der andere hat. Aber kaum eine Folge später heißt es dann, es sei total schrecklich und unnatürlich. Am besten hätte ich es gefunden, wenn die Serie das Thema einfach überhaupt nicht aufgreift, sondern den Zuschauer selbst entscheiden lässt, ob und wie er mit dem Thema umgehen will. Leider kommt noch ein weiterer Kritikpunkt dazu: Yuri oder besser gesagt Fanservice. Der Anime wäre fast ohne erotische Szenen ausgekommen, aber leider muss man es ja wieder übertreiben. Oft fällt das ganze der Story zur Last, dazu unten mehr. (3/5) [2/5]

Story: In Citrus verliebt sich die Oberschülerin Yuzu in ihre Stiefschwester Mei. Schnell verfällt Yuzu in die typische Verliebtheit, der die Meisten wohl schon ausgesetzt waren. Sie beginnt, alles überzuinterpretieren und reiht eine unüberlegte Aktion an die andere. Das Art und Weise, auf die das Ganze stattfindet, ist wirklich brilliant. Die ersten sechs Folgen beschreiben in voller Breite die Welt des Verliebtseins. Nachdem die erste Annäherung gelungen scheint, brechen jedoch die Krisen an: In den Folgen 7-9 taucht eine Kindheitsfreundin von Yuzu auf. Die beiden sind fast wie Geschwister aufgewachsen und fühlen sich wie Schwester und Schwester. Yuzu's neue Schwester steht dem ganzen natürlich im Wege und muss beseitigt werden. Eine harte Probe für Yuzu und Mei, die die Probleme ihrer Beziehung immer mehr zum Vorschein bringt. Zum Finale der Staffel trifft ein zweites Geschwisterpaar ein, dieses mal richtige Schwestern. Yuzu versteht sich sofort blendend mit beiden, würde sich nicht eine der Schwestern in Mei verlieben. Hier sei wieder auf den Punkt 'Genre' verwiesen (ja, auch wenn es das Hauptmotiv ist, kann man übertreiben).
Kurz wie ich das ganze bewerte: Der Anfang von Citrus ist einfach perfekt. Wenige Serien schaffen es, Liebe so gut darzustellen. Zu Beginn der zweiten Hälfte schwächelt der Anime jedoch an vielen Stellen. Das liegt vor allem daran, dass er dazu neigt alles zu übertreiben. Das Ende ist gut, passt aber nicht ganz zum Aufbau. Insgesamt bin ich mit der Story jedoch zufrieden. (3/5) [3/5]

Animation: Die Serie hat einen eigenen, sehr gewöhnungsbedürftigen Zeichenstil. Allerdings gewöhnt man sich daran. Die Zeichnungen passen insgesamt sehr gut zum Anime. Hintergründe sind immer ausreichend Detailreich gestaltet, der Fokus wird schön gelegt, die Animationen sind sehr angenehm. Hier gibt es absolut nichts zu meckern. (5/5) [4/5]

Charaktere: Ich will bei den Nebencharakteren anfangen. Alle Nebencharaktere fallen durch eine Sache auf: Sie wollen sich in das Verhältnis von Mei und Yuzu einmischen. Wer hier Vielseitigkeit erwartet wird enttäuscht. Auch wenn sie verschieden auftreten, so sind sie doch irgendwie alle gleich. Das Charakterdesign ist bestenfalls mittelmäßig. Es fehlt einfach etwas die Liebe, was in einem Anime wie Citrus sehr schade ist. Ein Charakter fällt jedoch nicht in dieses Raster: Yuzu's beste Freundin. Sie hat keinerlei Interesse an Mei und zumindest kein sexuelles an Yuzu. Sie will einfach mit ihrer Freundin Zeit verbringen und mit ihr Spaß haben. Ein ganz normaler Charakter kann einem Anime so viel Persönlichkeit verleihen, dass man die ganze Schwächen fast vergisst.
Kommen wir zu Mei. Mei bleibt wären des gesamten Anime unnahbar, kühl, abweisend, verschlossen, teilnahmslos. Sie hat einen warmen Kern, aber zu dem gelangt man nicht. Mei verkörpert den Perfektionismus der funktionierenden Arbeitsgesellschaft. Ohne jegliche Gegenwehr akzeptiert sie alles, was ihre Verantwortung ihr aufträgt. Natürlich kann das nicht gut sein. Wir sehen Mei im gesamten Anime aus Yuzu's Perspektive, wodurch Mei immer fremd und unbegreiflich erscheint. Man hätte mehr über Mei erfahren können, aber man sollte nicht. Das ist ein genialer Schachzug des Anime.
Als letztes zum wichtigsten Charakter des Anime: Yuzu. Die Protagonistin hat ein wunderschönes Charakterdesign. Viele menschliche Schwäche sind in ihrem Verhalten zu erkennen. Durch viele innere Monologe öffnet sich das Tor zu ihrem Inneren fast vollständig. Es war sehr schön, Yuzu durch die gesamte Serie zu verfolgen. Ich hätte mir keine bessere Protagonistin vorstellen können. Dafür muss ich einfach einen Zusatzpunkt vergeben, der den vorherigen Abzug ausgleicht. (5/5) [5/5]

Musik: Sowohl das Opening als auch das Ending haben etwas sehr Eigenes. Irgendwie gefällt mir das, auch wenn ich es nicht gut beschreiben kann. Im Hintergrund kommt Musik jedoch immer etwas zu kurz. Hier muss man natürlich beachten, dass Citrus viele ruhige Momente hat, in denen Musik eher störend wäre. Da der Anime aber definitiv nicht durch seine Musik hervorsticht, gibt es hier einen kleinen Abzug. (4/5) [3/5]

Citrus erhält von mir eine Bewertung von acht [6,8] Punkten. Für Shoujo-Ai Fans kann der Anime deutlich mehr bieten, aber auch für den durchschnittlichen Romance Fan lohnt sich ein Blick. Hat man etwas gegen Romance oder Shoujo-Ai, dann sollte man auf jeden Fall die Finger von Citrus lassen. Auch wenn man nur für die Yuri Szenen gekommen ist, wird man eher enttäuscht sein. Für mich kann ich sagen: Die Serie war kein Highlight, aber dennoch bin ich froh Citrus gesehen zu haben. Viel Spaß beim schauen!

Stand: Geschaut

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Asuka..
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Citrus


Citrus ist eine Anime-Adaption des beliebten gleichnamigen Yuri Manga von der Zeichnerin Saburouta, welche vom Studio Passione produziert und am 6. Januar 2018 ausgestrahlt wurde. Die Serie wurde mit 12 Folgen am 24. März 2018 abgeschlossen.


Genre & Story:
Eine Liebesgeschichte zwischen zwei Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Natürlich hat der Anime was Story angeht nicht viel zu bieten. Man muss auch bedenken, dass es sich hierbei um einen Slice_of_Life Yuri Anime handelt. Grundkonzept ist tatsächlich nichts besonderes. Dem Anime fehlen teilweise mehr Gefühle und Ernsthaftigkeit, die im Manga selbst stärker vertreten waren. Es läuft immer wieder auf dasselbe hinaus. Trotz allem hat der Anime sehr viele andere Aspekte, die ihn sowohl unterhaltsam als auch besonders schön machen. Die Handlung an sich hält sich gerade zu perfekt an die Manga Vorlage, was mich persönlich sehr erfreut, denn das kann seltener passieren. Neben sehr humorvollen Momenten, hat der Anime zugleich auch einige sehr süße und dramatische Momente, also ist es relativ unwahrscheinlich, dass man sich hierbei langweilen wird. Es ist von allem irgendwie was dabei.

Zeichenstil & Animation:
Der Zeichenstil sieht eigentlich ganz hübsch aus. Wirkt im Vergleich zum Manga deutlich schlichter. Der Manga selbst wurde mir sehr vielen Details gezeichnet aber das bedeutet nicht, dass der Anime schlecht gezeichnet ist. Nur geht der Zeichenstil durch die meistens wirklich sehr unsaubere Animation unter. Gerade in späteren Folgen wurde die Animation schlechter, selbst wenn es Momente gab, wo es noch ziemlich flüssig ging. Man merkt dies sehr oft, wenn die Charaktere laufen. Es sieht unsauber aus aber noch nicht schlimm genug, um es schrecklich zu nennen. Dafür konnte der Anime ziemlich atmosphärische Momente bieten.

Charaktere:
Wie ich schon oben erwähnt habe, sind beide Protagonisten sehr unterschiedlich. Gegensätze ziehen sich an, nicht wahr? Allgemein ist die Beziehung zwischen den beiden sehr süß, braucht aber auch etwas Zeit um sich richtig aufzubauen. Yuzu ist ein sympathisches Mädchen. Etwas naiv, laut aber trotzdem sehr ehrlich. Mei ist das Gegenteil davon und viel ruhiger und auch verletzlicher. In meinen Augen harmonieren die zwei wirklich sehr gut miteinander. Die wichtigen Charaktere sind hauptsächlich nur Mädchen, was vielleicht nicht unbedingt verwunderlich sein sollte. Tatsächlich spielt aber jeder Charakter eine große Rolle und trägt was zur Handlung bei, wenn auch nicht immer viel. Leider wird es sicherlich auch vielen schwer fallen, die Charaktere und deren Gedankengänge besser zu verstehen.

Musik:
Musikalisch hat der Anime wirklich viel zu bieten. Das Opening und auch Ending ist wirklich sehr schön gemacht, selbst wenn beide sicherlich nicht für jeden was sind. Ich mag persönlich das Ending sogar etwas mehr, würde ich zumindest jetzt sagen aber dadurch ist das Opening nicht schlechter. Die Soundtracks sind sehr schön, fallen nicht immer direkt auf aber es gibt sehr schöne dramatische Soundtracks, die immer wieder mal benutzt werden und die Atmosphäre sehr gut unterstreichen.

Fazit:
Citrus ist definitiv ein Anime, wo die Meinungen viel zu stark auseinander gehen. Manche können nichts damit anfangen, vor allem weil der Anime nicht besonders realistisch zu sein scheint und weil es schnell lästig werden kann. Ja, tatsächlich können manche Situationen einen etwas auf den Keks gehen. Ich weiß selber nicht, wie ich den Anime bewerten soll, weil mich selber viele Szenen gestört haben. Wenn man es direkt mit dem Manga vergleicht, kommt es definitiv auch nicht an den Manga ran. Der Manga selbst bringt die Gefühle einfach besser rüber aber ich finde, man hat mit dem Anime schon eine gute Arbeit geleistet. Nicht perfekt und auch nichts umwerfendes aber es hat definitiv seinen eigenen Charm und man kann es sich anschauen. Citrus ist ein schöner Yuri Anime und eine zufriedenstellende Adaption. Man sollte es definitiv mal eine Chance geben aber ich würde jeden viel eher den Manga empfehlen.


Liebe Grüße, Asuka.

Stand: Geschaut

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FischiKisame
Genre
Story
Animation/Bilder
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Musik
Hallöchen miteinander!

Ich schreibe nun wirklich nicht oft Kommentare, aber nun habe ich wohl etwas zu schreiben.

Ehrlich gesagt, habe ich mich sogar sehr auf Citrus gefreut, da ich den Manga vor ein paar Jahren angefangen habe zu lesen, obwohl ich dann nicht weiter gelesen habe. Ich bin zwar kein großer Yuri-Fan, aber ich fand den Manga damals spannend und schön.

Genre:

Ich glaube, hier gibt es nicht viel zu sagen. Alle Genre wurden in vollen Maße erfüllt. Drama und natürlich Yuri sind der Mittelpunkt des Animes. Obwohl ich 5 Sterne vergebe, habe ich dennoch etwas zu kritisieren. Natürlich gehört Drama zu so einer Geschichte dazu, aber ich hatte das Gefühl, dass dies etwas über die Hand ging. Und zwar neigt die Geschichte dazu in jeder einzelnen Episode das Spannungsverhältnis zwischen den Charakteren und den Zuschauern mit immer wieder kleineren Dingen zu steigern, auch wenn diese gar nicht gebraucht werden. Zum Ende hin hat mich das sogar etwas genervt.

Story:

Leider muss ich sagen, dass ich ziemlich enttäuscht war - zumindest am Ende. Am Anfang fand ich alles noch halb so schlimm und die Interaktion zwischen den Charakteren war ehrlich sehr witzig und hat mir Freude bereitet. Trotzdem lies diese Freude zum Ende hin nach, da mich die Charaktere einfach nur noch genervt haben. Die Beziehung zwischen den beiden Schwestern hätte doch als Spannungsfaktor gereicht oder? Ich meine Stiefschwestern, die sich lieben? Reicht das nicht? Anscheinend nicht, da es zweimal bis dreimal zu Konkurrenzkämpfen zwischen anderen Kandidaten für Meis Liebe kommen, die für das Hindernis zwischen Mei und Yuzu sorgen. Auch kommt die Sache mit Meis Familie und ihren inneren Gefühlen/Konflikte in der Beziehung in die Quere. Dabei habe ich all den Aufruhr nicht verstanden, da ich Mei als Charakter überhaupt nicht nachvollziehen konnte, aber das spreche ich gleich nochmal an. Allen in allem ist dieses Drama drumherum nur nervig und die Charaktere überzeugen einfach nicht. Außerdem fand ich einige Situation unnötig z.B.
Spoiler!
Ständig rennen die Charaktere von einem Ort zum anderen Ort und gefühlt dauert dies einfach Stunden bis sie ankommen. Es war einfach komplett unnötig und hätte man belassen können.


Animation/Bilder:

Ich fand die Animationen sehr schön und farbenprächtig. Das hat zu dem Anime sehr gut gepasst und mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Charaktere:

Huh, das fällt mir jetzt ehrlich sehr schwer.
Mei war mir sehr unsympathisch und ich konnte sie zum Ende hin noch immer nicht verstehen und nachvollziehen. Mei spricht kaum um ihre Sorgen und ihre Gedanken. Sie neigt eher dazu die Dinge physisch anzugehen und sich von anderen leiten zu lassen. Ihre Gefühle hält sie lieber versteckt und rennt oft vor Problemen fort, anstatt sich ihnen zu stellen. Das sorgt einfach für dieses Kommunikationsproblem zwischen ihr und Yuzu oder andere Personen, die im Anime vorkommen (ohne zu spoilern). Deshalb habe ich auch nicht verstanden, warum Mei so "besonders" war? Sie hat doch kaum ein Wort gesprochen. Sollte sie geheimnisvoll wirken? Wenn ja, dann hat es bei mir nicht funktioniert. Auf jeden Fall ging mir das sehr auf den Keks.
Yuzu ist das Gegenteil von Mei. Sie spricht ihre Gefühle frei heraus, auch wenn ihr das unangenehm ist. Sie stellt sich nach vielen Denken ihren Problemen und fühlt sich von ihrer Schwester hingezogen. Bei Yuzu merkt man am Anfang schon, dass sie Gefühle für Mei hat, während es bei Mei eben nicht so ist. Es kommt deshalb immer wieder zu einer Sackgasse, da Yuzu die einzige ist, die voran kommen möchte, während Mei einfach immer wieder ein paar Schritte zurück geht. Ich habe mich wie im Kindergarten gefühlt.

Musik:

Ich fand das Opening sehr schön, aber das Ending hat mich nicht so gefallen. Die Hintergrundmusik fand ich nicht besonders - dies kann ich leider nur subjektiv bewerten, weil ich davon nicht viel Ahnung habe.

Fazit:

Ich war leider etwas enttäuscht, obwohl ich sowieso nicht allzu große Erwartungen hatte, da es kaum gute Yuri-Anime gibt. Vieles wurde einfach übertrieben dargestellt und die Charaktere waren nicht nachvollziehbar. Der Anime war dennoch nicht schlecht, aber ich würde ihn wohl nicht weiterempfehlen.

Bis denne

eure Paddy

Stand: Geschaut

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