Detail zu Kimi no Na wa. (Movie):

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Original Titel Kimi no Na wa.
Englischer Titel Your name.
Deutscher Titel Your Name. – Gestern, heute und für immer
Japanischer Titel 君の名は。
Genre
Comedy, Drama, Fantasy, Mystery, Romance, School, Slice of Life, Supernatural
Tags
Adaption Original
PSK
SeasonStart: Sommer 2016
Ende: Sommer 2016
Status Abgeschlossen
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de InstantSubs
Industriejp CoMix Wave Films (Studio)
de Pro 7 Maxx (TV-Sender)
de Universum Anime (Publisher)
en Anime Limited (Publisher)
en FUNimation (Publisher)
en GKids (Publisher)
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Beschreibung:
Mitsuha lebt gemeinsam mit ihrer kleinen Schwester Yotsuha bei ihrer Großmutter in einer ländlichen Kleinstadt Japans. Insgeheim beklagt sie ihr abgeschiedenes Dasein in der Provinz und wünscht sich ein aufregendes Leben in der Großstadt. Taki würde sich freuen, so beschaulich aufzuwachsen, denn er wohnt in der Millionen-Metropole Tokio, verbringt viel Zeit mit seinen Freunden und jobbt neben der Schule in einem italienischen Restaurant. Eines Tages scheint Mitsuha einen Traum zu haben, in dem sie sich als Junge in Tokio wiederfindet. Parallel macht Taki eine ähnliche Erfahrung: Er findet sich als Mädchen in einer Kleinstadt in den Bergen wieder, wo er noch nie zuvor war. Doch wie kommt es zu dieser schicksalhaften Verstrickung und welches Geheimnis verbirgt sich wirklich hinter den Träumen der beiden Teenager?

(Quelle: Universum Anime)

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Genre
Beschreibung
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Regisseur, Autor
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GoldenDawn
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Sucht nicht jeder von uns nach etwas oder jemanden?

Dieser Film gibt Hoffnung und reißt einem gleichzeitig den Boden unter den Füssen weg.
Dazu lässt sich nur folgendes sagen: Top Anime der beweisst das mit genug Mut und Einsatz für jeden jemand zu finden ist.
Tut das richtige und gibt bei der Suche nicht auf; Ich wünsche mir für euch alle das ihr die Person findet nach der sich euer Herz Sehnt und schreit.
Herzschmerzen löst diese Geschichte auf jedenfall aus (auf angenehme und unangenehme art und Weise).

Sehr sehenswert, und ich empfehle ihn an jeden egal ob Groß oder Klein.

Stand: Geschaut

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Black-Harmonics
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Kimi No Na Wa

Zeit für einen Kommentar!!! Ich versuche mich mal kurz zu fassen. :D

Genre:
Alle drin, alle wunderbar vertreten!

Musik:
Gefiel mir ganz gut. Nicht nur das OP und das ED, sondern auch generell der Einsatz der Musik im Film.

Animation / Bilder:
Kommt zwar meiner Meinung nach nicht an Studio Ghibli heran, ABER ich fand sie dennoch herausragend. Ich finde ja generell, dass sich mit der Animation von Filmen wesentlich mehr Mühe gegeben wird, als bei Serien. ;) Nur mal so als Nebenkommentar meinerseits.

Charaktere:
Die beiden Protagonisten sind wirklich schön umgesetzt worden. Ich konnte die Verwirrung, die Suche und auch ein Stück weit die Verzweiflung nachfühlen. Eigentlich waren die Emotionen immer präsent, was mir das Gefühl gegeben hat, Einfluss nehmen zu wollen, die Protagonisten anspornen zu wollen und den Fernseher so laut anzubrüllen, dass die Nachbarn schon kamen, um sich nach meinem Befinden zu erkundigen...
Also ja. Ich fand die Protas wirklich toll!
Auch die Nebencharaktere, wenn auch nicht wirklich viel auf sie eingegangen wird, wirken dennoch nicht flach oder einseitig. Sie erfüllen einen Zweck, ja. Aber sie sind meines Erachtens keineswegs austauschbar.

Story:
Der Part, der mir wirklich den Atem geraubt hat. Sowohl Körpertausch als auch Zeit sind keine neuen Themen für Serien, Bücher, Filme, etc. Zeitreisen, Zeitanomalien, Paralleluniversen / -zeiten hat es wohl irgendwo schon gegeben. Aber die Umsetzung fand ich wirklich meisterhaft.
Spoiler!
Ab und zu habe ich mir zwar mal gedacht, dass Mitsuha und Taki doch einfach Nummern austauschen könnten und miteinander telefonieren könnten, statt sich die Körper voll zu kritzeln. Aber das wurde hinterher auch aufgeklärt. Wäre das früher aufgekommen, würde der Plottwist ja auch nicht mehr funktionieren.



Fazit:
In Verbindung mit den mir doch sehr sympathischen Charakteren und deren Handlungsweisen ist aus dieser Geschichte bzw. diesem Film wirklich ein wahres Meisterwerk geworden.
Ich konnte lachen, weinen und mitfiebern und so gehört sich das für einen guten Film mit Potenzial zum erneuten Verschlingen!

Stand: Geschaut

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Suljon
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Der Film ist ca. 107 Minuten lang. Die Story war ganz interessant. Vor allem gefiel mir die Richtung, dass man den Körpertausch mit den unterschiedlichen Zeitebenen kombiniert. Er ist sehr schön erzählt worden und man empfindet ein gewisses Gefühl dafür. Doch leider zieht der Anime einem nicht sonderlich gut in den Bann. Dafür ist er erstens zu hektisch. Längerer Film und mehr Zeit in die Gefühle hätte man investieren sollen. Doch leider zieht man die Story zu schnell durch, was etwas an der Gefühlsblase drückt. Mir hat am meisten Die Technik gefallen, da die Hintergründe unglaublich schön sind, was ich einfach faszinierend fand. Die Spannung ist von schwach bis mittelmässig vertreten. Meistens lag der Spannungsbogen im mittelschwachem Bereich.
Spoiler!
Auch hat sich der ein oder andere Logikfehler eingeschlichen. Warum haben sie nicht versucht mit einander zu Telefonieren? Sie haben beide Smartphones und nutzen es nicht. Selbst wenn es nicht durch den Zeitunterschied geklappt hätte, so wäre es doch befriedigend gewesen zu sehen, dass sie es wenigstens versucht hätten.


Die Comedy ist mittelschwach vertreten. Sie hat mich kaum unterhalten. Die Dramatik ist mittelmässig vertreten. Ihre Intensität empfand ich als mittelschwach. Auch hier wird zu wenig Wert auf die Dramatik gelegt. Das hätte intensiver sein können. Die Fantasy ist mittelmässig vertreten. Die Erläuterungen sind nur spärlich vertreten. Wie in den meisten Fällen setzt man eine Fantasy oder gleichen ein, setzt ein paar Grundregeln fest (wenn überhaupt) und lässt den Rest in schwammiger Ungewissheit. Der Zuschauer wird es schon fressen. Die Mystery ist mittelstark vertreten. Leider kommt das mystische Gefühl nicht richtig zur Geltung. Dafür ist der Film etwas zu hektisch geraten. Die mystische Atmosphäre bleibt also aus. Die Romanze ist mittelstark vertreten. Sie ist sehr schön geworden, dass muss man lassen. Aber auch hier gibt man dem Genre einfach kaum Zeit sich so richtig zu entfalten und das Romanze Gefühl, dass bei Animes aufkommt (weswegen ich die Romanze an sich nur in Animes schätze) fehlt fast vollständig. Slice of Life ist mittelschwach vertreten. Hier schenkt man dem Genre nur ein bisschen Aufmerksamkeit. Was die Story nicht runter zieht.

Die Animationen sind sehr flüssig geraten. Ja ... vor allem hat mir sehr gut gefallen, dass selbst kleine Bewegungen sehr flüssig von der Hand gehen, was beeindruckend ist. Die Computeranimationen sind vertreten. Ich habe sie erkannt, selbst wenn es schwierig war, da sie schon fast perfekt mit den Hintergründen harmonieren. Die Hintergründe sind sehr detailreich und realistisch gezeichnet worden, was echt eine Schau ist. Sowas sieht man leider nur selten und ich bin vollkommen begeistert. Trotz der vielen Details kommt das Malerische immer noch etwas durch, was ich sehr toll fand.

Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet worden. Ihr Stil geht in die einfache Richtung. Das Charakterdesign ist normal geworden ohne besondere Auffälligkeiten. Die Charaktere an sich sind mässig interessant geworden. Man geht leider etwas zu wenig auf sie ein, was ich schade fand. Die Gefühlsebene und Beziehung die aufgebaut wird, wäre wesentlich intensiver so.

Die deutsche Synchronisation ist sehr gut geworden. Die Stimmenvergabe ist hervorragend gewählt worden. Die emotionalen Dialoge sind erstklassig gesprochen worden. Ich kann in keinster weise klagen.

Stand: Geschaut

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NightArtist
Spoiler!
Ich bin Wunschlos Glücklich
Schon allein der Trailer zu den Film hat mich schon überzeugt es anzuschauen und es hat sich einfach Großartig gefühlt.
Mit anderen Worten... es hat sich gelohnt

Animation
Der Stil zeigte meiner Meinung nach keine Mängeln und es hatte auch einen wunderschönen und angenehmen Atmosphäre verbreitet.

Charaktere
Es ist lustig zu sehen was passiert wenn zwei Menschen unterschiedlicher Geschlecht ihren Körper tauschen. Die Charaktere haben perfekt die Reaktionen gezeigt die man selbst in dieser Situation gemacht hätte.

Mitsuha und Taki waren meiner Meinung nach im anderen Körper viel niedlicher als ich erwartet habe. Ich glaube sogar das einst von Takis Freunden auf seiner Feminine Seite steht... hätte mich irgendwie Interessiert.

Fazit
Das einzige was mich eigentlich gestört hat ist das die beiden sich nicht geküsst haben, aber das kann ich dank dieser Geschichte hinweg schauen.

Ich liebe Makoto Shinkais Werke und mit diesen hat er auch wieder erneut Beweisen können das er unter den Besten der Besten gehört.

Ich kann diesen Film einfach nur jeden Empfehlen


Stand: Geschaut

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TeeRider
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Kimi no Na wa. ist der stärkste Film, den ich je gesehen habe! ♥
Storytechnisch ist er so genial gemacht und auch so unvorhersehbar. Die Animation ist atemberaubend und für jeden ein Muss, der eine schöne Animation liebt und vor allem das Ländliche sehr gerne sieht =)
Auch die Musik ist total schön und passt einfach perfekt.
Für Romanceliebhaber ist dieser Film ein Must-Watch!
Die Charaktere sind total toll und ich habe mich vor allem in die deutsche Synchronisations-Stimme von Mitsuha verliebt <3
Da Kimi no Na wa. so eine starke Bewertung hat, besser geht es kaum, bin ich mit sehr hohen Erwartungen ins Kino gegangen und wurde bei weitem nicht enttäuscht! <3
Kimi no Na wa. ist ein Film, den ich mir direkt ein zweites, drittes,... Mal anschauen kann, was für mich eigentlich bei Filmen so gut wie nie der Fall ist :)

Schließlich kann ich also sagen, dass ich mich total in diesen Film verliebt habe und Kimi no Na wa. diese gute Bewertung mehr als verdient hat! ♥ ♥ ♥

Dankeschön für diesen tollen Film ♥

Stand: Geschaut

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Teeloeffel
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Wäre "Kimi no Na wa." eine Speise eines lokalen Imbissladen und ich eine Restaurantkritikerin, würde ich definitiv fragen: "Warum ist so ein Gericht nicht auf der Speisekarte eines 5-Sterne Restaurants?"
Dieser Film war wahrlich köstlich! Köstlicher als meine Capri Sonne mit Orangengeschmack, die ich mit ins Kino geschmuggelt habe. (Erzählt es keinem!)

Zuerst war ich etwas skeptisch, weil ich nicht viel von Körpertausch-Stories halte - gibt ja genug solcher Gruselgeschichten, brr...
Aber "Kimi no Na wa" hat es geschafft dementsprechende Klischee's für 107 Minuten vergessen zu lassen - oder sagen wir mal 70 Minuten. Denn hinter dieser Geschichte steckt noch viel, viel mehr!

Die Bilder sind eindeutig traumhaft und wunderschön illustriert! Sehr viele Details und sehr farbenfroh!
Künstler haben da sicherlich nichts zu bemängeln. Stimmt's, Taki? *Cooler Joke am Rande*
Der Musikstil ist zwar nicht so mein Fall, aber einige Soundtracks fand ich doch ganz angenehm anzuhören und passend für die Atmosphäre. Ich finde auch den Kontrast zwischen ruhiges Land- und aufregendes Großstadtleben sehr ausführlich dargestellt.

Man kann sich gut in Mitsuha hineinversetzen und erkennen, wie deutlich ihr die Langweile ins Gesicht geschrieben ist.
Taki konnte ich wiederum nicht so gut einschätzen, aber das kann einfach nur ich sein.
Das Charakterdesign gefällt mir dennoch von beiden. Sie harmonieren miteinander und wirken sehr sympathisch.
Taki's Freunde waren mir wiederum eine kleine Zinke im Auge. Für mich sind sie zu klischeehaft gestaltet worden, als hätte man sich so nebenbei zwei Charaktere aus den Fingern gesaugt, damit der Protagonist überhaupt Freunde besitzt. Man konnte deren Handlungen schon vorhersehen, weswegen ich mit ihnen nicht viel anfangen konnte. Mitsuha's Freunde fallen leider genauso in das selbe Schema, jedoch nicht so arg. Aber das sind nur Kleinigkeiten.

Fazit:
Ein toller Film, den ich auch Nicht-Anime-Fans empfehlen kann!

Dennoch gibt es von mir nur 7 Punkte.
Dem Autor ist es zwar gelungen aus einem durchgekauten Peppermint-BubbleBubble-Kaugummi, welches aus einer dieser 90er Automaten stammt, ein englisch-extravagantes Schoko-Minz-Eis, mit laktosefreier Sahne und frischgepflückten Minzblättern aus Eichenau, umzuwandeln, wodurch er meinen vollsten Respekt verdient.
Nichtsdestotrotz hat mir an einigen Stellen die Spannung gefehlt. Für mich gleicht die Spannung eher die einer grünen Remissionskurve.
Am Anfang ist es noch der typische Alltag, der in vielen anderen 08/15-Slice-Of-Life-Serien aufzufinden ist, doch plötzlich entwickelt es sich in das Level von perfection à la ghibli-studio, um am Ende wieder runterzufahren. Ab dem
Spoiler!
Plottwist
hatte ich einige Schwierigkeiten dran zu bleiben. Nicht, weil es zu schnell ging - er hat sich an einigen Stellen in die Länge gezogen :~D - sondern weil ich nach dem
Spoiler!
Plottwist
wahrscheinlich mehr erwartet hatte.
Aber das bedeutet trotzdem nicht, dass er schlecht ist. Ganz im Gegenteil!
Letzten Endes kann ich sagen, dass der Film mich an einigen Stellen sehr berührt hat!

Er ist unglaublich schön und ich finde, Shinkai's Werk hat mit seiner Geschichte, seiner Detailverliebtheit und liebenswerten Charakteren deutlich den Hype in der Animekultur verdient!
Seinen Titel als erfolgreichsten Anime empfinde ich noch als fraglich, aber es kann auch daran liegen, weil ich zu hohe Ansprüche habe.
Wie dem auch sei: Meinen Respekt hat Shinkai definitiv!

Stand: Geschaut

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Nicht_Peter
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Ich liebe den Geruch von verrissenen Lieblingsanime am Morgen.

Your Name. - Gestern, heute und für immer, der Anime-Film mit dem höchsten Einspielergebnis aller Zeiten, sogar noch vor Hayao Miyazakis Meisterwerk Chihiros Reise ins Zauberland. Animefans auf der ganzen Welt pilgern 2016 zu den realen Gegenstücken der Schauplätze und fordern sogar den Oscar für den ihrer Meinung nach besten Anime aller Zeiten.

Fastforward zum 25. Dezember 2018. Ein Reihenhaus irgendwo in der schwäbischen Provinz, 20:15: Ich lege mich zur Free-TV Premiere zur besten Sendezeit gemütlich auf die Couch und beschließe, mir auf dem großen Flachbildfernseher dieses angebliche magnus opus einmal selbst zu geben. Makoto Shinkais bisherige Streifen "Voices of a distant star", "The Place Promised in our Early Days" sowie "5 Centimeters per Second" konnten mich nicht so ganz vom Hocker reißen, aber was soll's? Wieso nicht noch eine Chance, insbesondere nach der ganzen äußerst positiven Kritik?

Was recht bald auffällt, sind zwei Sachen: 1.) Die ziehen das immer noch durch mit ihrer fast schon übertrieben bombastischen Background-Art, dem überwältigenden Detailreichtum, dem überaus gekonnten Spiel mit Licht und Schatten. Dazu noch dynamische Bewegungen und 3D-CGI vom Feinsten - ein echter Augenschmaus und ganz klar 5/5! Einziges Problem, weshalb mich die Animation trotzdem nicht vollkommen in ihren Bann ziehen konnte: Es entsteht nicht ganz eine konsistente Atmosphäre, keine echte Stimmung, ganz einfach dadurch, dass sehr viele sehr unterschiedliche Bilder in sehr kurzer Zeit gezeigt werden. Die Schönheit der Bilder ist vielmehr Selbstzweck, l’art pour l’art. Eindrucksvoll anzusehen ist das Eyecandy aber allemal.

2.) Makoto Shinkai hat endlich diese entsetzliche omnipräsente Schwere, diese Humorlosigkeit, diese Drögheit seines Frühwerks abgelegt. Your Name ist besonders am Anfang spritzig, frisch, leicht, jedoch gerade deshalb... nicht unbedingt gut. Das Ganze artet stattdessen in dieses sehr typische High School-Hintergrundgeplänkel mit der gesamten Palette an Teenager-Belanglosigkeiten aus. Wir haben also sehr ausgiebig Gelegenheit unsere beiden Flachpfeifen bei ihrem absolut gewöhnlichen und langweiligen Alltagsleben zu begleiten, um so ihre interessanten Charaktereigenschaften, ihr tieferes inneres Wesen besser kennenzulernen.

ERROR 404 NOT FOUND! Sind wir doch einmal ehrlich: Was für eine Person ist eigentlich Taki, immerhin unser Protagonist? Was macht ihn aus, was sind seine tieferen Beweggründe, seine Konflikte? Er ist ein durchschnittlicher Teenager in Tokio, der auf Architektur steht... und weiter? Und bei seinem weiblichen Gegenstück (ersetze "in Tokio" durch "auf dem Land") sieht es nicht viel anders aus, von den kläglichen wie hingeklatscht wirkenden Nebencharakteren (hier hat das Anime-Klischeecharakter-Roulette mal wieder zugeschlagen) ganz zu schweigen. Nach einer gefühlten Ewigkeit und unzähligen vollkommen uninteressanten Dialogen zwischen vollkommen uninteressanten Charakteren, gähnt meine Mutter neben mir auf der Couch ausgiebig und beschließt, in der nächsten Werbepause zu gehen, und auch ich bemerke, wie meine Augenlider schwerer werden. Na super.

Endlich, irgendwann dann der ersehnte Plottwist, der sogar erstaunlicherweise ganz gut war. Ich erwache aus meinem Halbschlaf, richte mich auf in hoffnungsvoller Erwartung, dass jetzt der richtig gute Teil des Films beginnt. Kriegt Your Name jetzt endlich die Kurve?

Ähm... nö. Jetzt geht's erst richtig los mit dem Ausflug in das ferne Land des Kitsches und des konzentrierten hochreinen Bullshits. Der Anime verrennt sich hoffnungslos in übersinnliche Plotdevices und überschwängliche Gefühlsduseleien. Während der Plot sich weiterhin hinzieht wie Kaugummi, bemerken meine freigewordenen Hirnkapazitäten, wie absolut hirnrissig und unfassbar unlogisch die Story eigentlich ist. In mir kommen auf einmal die immer gefährlichen Fragen "Warum eigentlich ist das so?" und "Ist das überhaupt möglich?" hoch.
Spoiler!
Die offensichtlichste natürlich: Ihr habt mehrmals euren Körper getauscht, für einen längeren Zeitraum? Und ihr beide habt wirklich niemals auf das Datum auf dem Kalender oder eures Smartphones geschaut und bemerkt, dass da was nicht stimmt? NO. FUCKING. WAY! Dude! Argh. Dieses Plothole hat mich echt zur Weißglut gebracht >:(
Unterdessen versinkt der Anime immer tiefer in Bullshit und Kitsch wie ein Geländewagen, der in einer Düne festgefahren hat und bei jedem Versuch sich zu befreien sich nur noch tiefer in den Sand eingräbt.

Und es wird nicht besser. Der Anime versucht nämlich, so ziemlich alles zu sein. Er will Romance sein - aber wir bekommen nicht einmal mit, wie die beiden Protagonisten sich ineinander verlieben. Er will Slice of Life sein - aber dafür wird der Anime recht bald zu abgespaced, zu außergewöhnlich. Er will dramatisch und spannend sein - aber dafür fiebert man eindeutig zu wenig mit diesen angepassten Luschen mit, von Makoto Shinkai geschickt getarnt als Charaktere. Er will Comedy sein - aber der gleiche Brüstegrapsch-Witz wird dadurch, dass er unzählige Male iteriert wird, halt auch nicht viel witziger. Er will später dann auch ein anspruchsvoller Mystery-Anime mit Tiefgang sein - aber jedem halbwegs ernsthaften Mystery-Fan werden die metertiefen Plotholes und die meterdicke Plotarmour auffallen. So bleibt Kimi no Na wa... nichts. Dieser Anime ist ein undefinierbarer grauer Schleim, der im Hintergrund auf Sparflamme vor sich hinblubbert, aber immerhin mit hübschen Glitzerfarben angemalt ist.

Vorhang auf für das grande finale! Ein Feuerwerk des "Bitte, lieber Zuschauer, leide doch mit unseren 08/15-Charakteren mit und WEINE JETZT GEFÄLLIGST!", gespickt mit einer ordentlichen Portion "Ich mach mir die Welt, widdewidde wie sie mir gefällt", alles untermalt von dem immer gleichen konstanten J-Pop Hintergrund-Gedämmel, das jetzt angesichts der (beabsichtigten) Dramatik auch noch vollkommen unpassend wirkt. Immerhin sind die Hintergründe weiterhin hübsch geraten. Dann die lächerliche große Kitsch-Schmelze, die der Katastrophe vom Kitschushima 2011 keinen Deut nachsteht,
Spoiler!
alles wird so hingebogen, dass das noch was wird mit dem Happy Hippo-Ending
uuund... der Abspann flimmert (endlich) über die heimische Mattscheibe.

22:25. Ich schüttele fassungslos den Kopf und blicke auf den vom russischen Zauberer Poweronoff ausgeschalteten Fernseher. Sie haben es also geschafft. Sie haben diesen Anime echt in den Sand gesetzt, und zwar sowas von, mit Karacho gegen die Wand rasseln lassen. Eine maßlose Enttäuschung der Güteklasse A für einen dermaßen gehypten Anime. Gratulation.

Aber mal ganz im Ernst: Kann man den Anime sich anschauen? Joah, denke schon. Die Animation ist echt beeindruckend schön, die Musik stellenweise echt top, wenn auch recht monoton, und vielleicht gibt's ja Leute, die über das Bullshit-Konzentrat namens Story hinwegsehen können.
Ist Hype berechtigt? NEVER. EVER. DEVER!

Stand: Geschaut

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MrSalomon
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Ich habe den Film im Kino gesehen und muss sagen, es hat sich definitiv gelohnt. Rein was Bild und Ton angeht, gehört dieser Film zweifellos auf die Leinwand. Glaube nicht, dass ich den zuhause so sehr genossen hätte.

Die angegebenen Genre passen alle wunderbar, absolut nichts auszusetzen.

Eine der größten Stärken des Films sind zweifellos die wunderschönen Bilder, die hier immer wieder über den Bildschirm/ die Leinwand flimmern. Wunderbare Landschaftsbilder, ein dynamisches und wuselndes Tokyo und selbst der Himmel sieht atemberaubend aus. Hier wurde in keiner Szene gespart, bei keinem Schnitt halbherzig gearbeitet.
Was sich auch tadellos in den Bildern einfügt, ist die Musik, die eigentlich ständig im Hintergrund läuft. Oft setzt die Handlung auch für zwei Minuten aus, um einfach mal eine Runde J-Pop einzuspielen, von den bereits gepriesenen Bildern untermalt. Bild und Ton sind wie schon erwähnt absolut für den großen Kinosaal gemacht, um sich richtig entfalten zu können, verfehlen aber ganz bestimmt auch in kleinerem Maßstab ihre Wirkung nicht.

Wenn ich hier verrate, dass es um Körpertausch geht, dürfte das kaum jemanden spoilern. Allerdings kann ich auch schon verraten, dass der Anime sich nicht über die gesamte Laufzeit einfach nur um das bloße Tauschen von Körpern handelt. Die Story hat durchaus schon noch etwas mehr zu bieten. Anfänglich eher leicht und locker, entwickelt sich die Geschichte um die zwei Protagonisten immer mehr und mehr zu einem ernsten Drama. Gags und Späße verschwinden dabei nie völlig, treten aber nach und nach in den Hintergrund. Diese gesamte Entwicklung hat mir sehr gefallen, gibt sie dem Anime doch eine gewisse Vielschichtigkeit. Wenn man auch ehrlich erwähnen muss, dass hier nicht mit neuen und innovative Ideen um sich geschmissen wurde. Man versucht nicht durch eine besonders ausgefallene Story zu glänzen, sondern durch eine möglichst schöne und gefühlvolle Umsetzung dieser. Und trotz allem bietet die Story doch durchaus interessante Wendungen und vermag den ein oder anderen Zuschauer mehr als ein Mal zu überraschen.
Bei all diesem Lob, warum dann nur vier Sterne für die Story? Ganz einfach, weil mir persönlich die "Gefühlsduselei", wie ich sie jetzt nenne, eine Spur zu dick aufgetragen war. Klar, tiefe Gefühle und Emotionen gehören in diesen Film und machen ihn aus. Aber für meine subjektive Meinung hat die Handlung doch darunter gelitten, dass hier manchmal eine schiere Ewigkeit mit schierer Gewalt auf die Tränendrüse gedrückt wurde. Bei manch einem mag das gut ankommen, ich fand es zu viel des Guten.

Die Protagonisten haben gut in ihre Rollen gepasst und ich hatte Spaß, ihre Geschichte zu verfolgen. Aber mehr als ein "gut" vermag ich hier auch nicht zu geben. So wenig es an den verschiedenen Charakteren auch auszusetzen gibt, fehlen einfach doch die wirklich außergewöhnlichen Charaktere. Wer mir noch am besten gefallen hat, war die Chefin von Taki. Witzig, charmant, eine treue Seele und dabei gleichzeitig der wohl erwachsenste Charakter in der Geschichte. Natürlich sollen die zwei Protagonisten auch gar nicht herausstechen, sondern von zwei ganz normalen Jugendlichen verkörpert werden, die in eine ganz und gar nicht normale Situation geraten. Diese schon erwähnte "Gefühlsduselei", die sich hauptsächlich auf die zwei Protagonisten niederschlägt, hält mich wohl auch hier von den fünf Sternen ab.

Fazit:
Alles in allem kann ich den Hype durchaus nachvollziehen. Es ist ein Film, der mitreisen will, der Emotionen auslösen will und der das auch zweifellos bei einem großen und breiten Publikum schafft. Auch die ständigen zehn Sterne in den anderen Kommentaren kann ich nachvollziehen, schon alleine weil es eben eine sehr emotionale Angelegenheit ist. Nachdem ich mir viele Gedanken über den Film als ganzes gemacht habe, sind es für mich aber doch "nur" neun Sterne, die immer noch einen absolut sehr guten Film kennzeichnen.

Stand: Geschaut

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Shana:3
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Kimi no Na wa. oder auch Your Name. ist ein ganz klares unbestreitbares Meisterwerk in meinen Augen!!

Ich habe mir den Film eine sehr lange Weile aufgehoben, aber ich hörte immer von den Rekorden die er schlug und wie unfassbar toll dieser Film sein soll.

Also hockte ich mich heute am 27.12.17 vor dem PC und musste mich jetzt endlich selbst überzeugen und ja es stimmt es ist ein wirklich hammermäßiger Film der es in meine Top 10 Anime Filme geschafft hat.

Schon lange nicht mehr hat mich ein Film so emotional mitgenommen wie Your Name.

Die Story ist emotionsvoll und die Idee der Geschichte ist zwar nichts neues aber sie wurde perfekt umgesetzt.

Die Charaktere sind alle durch die Bank durch liebenswürdig und man kann sich sehr gut in sie hineinversetzten.

Die Musik ist einfach der Wahnsinn und macht den Anime nochmal besser und einzigartiger.

Natürlich kann ich hier ebenfalls wegen den Animationen einfach nur 5 Sterne geben denn diese waren einfach der Wahnsinn. So tolle traumhafte Landschaften und die Atmosphäre die der Anime versprüht war einfach zauberhaft.

Es stimmt also das Your Name. definitiv ein Film ist der seinen Hype gerecht wurde und ich bin einfach überglücklich gerade das sie so einen wundervollen Film geschaffen haben.

Deshalb liebe ich Anime!! Weil Anime es immer schaffen wird mich emotional werden zu lassen wo reale Serien/Filme mir so gut wie gar nichts mehr entlocken können.

Schaut euch diesen Film an denn er ist wirklich ein Diamant den man unbedingt gesehen haben sollte!!

Mfg
Shana:3

Stand: Geschaut

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iamiamiam1996
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Also ich muss sagen mich hat dieser Anime sehr berührt, auf eine Art und Weise die ich bis jetzt nicht so hatte.
Die Kombination aus Liebe, Verzweiflung und Hoffnung ist einfach Wunderbar meiner Meinung nach zu mindest.
Ich finde die Charaktere toll, die Animation und die Musik war sehr gut.
Und alleine die Idee der Geschichte finde ich toll, jedoch hätte ich nicht gedacht, dass die Geschichte so spannen wird und ich habe diesen Anime einfach genossen.
Das zusammen Spiel von Allem hat mir einfach super gefallen und ich hoffe das es euch auch so geht, nach dem ihr den Anime gesehen habe.
Ich freue mich auch schon, wenn der Anime bei uns in den Kinos läuft, dann gehe ich dort auf jeden Fall hin.

Stand: Geschaut

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