Detail zu Shouwa Genroku Rakugo Shinjuu (Animeserie):

8.42/10 (202 Stimmen)
Vermerken
Favorisieren
Abgeschlossen
Kommentar schreiben
Streamanfrage
Abonnieren
Original Titel Shouwa Genroku Rakugo Shinjuu
Englischer Titel Showa Genroku Rakugo Shinju
Japanischer Titel 昭和元禄落語心中
Synonym Showa and Genroku Era Lover's Suicide Through Rakugo
Genre
Comedy, Drama, Historical, Josei, Slice of Life
Tags
Adaption Shouwa Genroku Rakugo Shinjuu (Mangaserie)
PSK
SeasonStart: Winter 2016
Ende: Frühling 2016
Status Abgeschlossen
GruppenProxer.Me bietet keinerlei Downloads an. Diesbezüglich leiten wir dich an die betroffenen Sub- und Scanlationgruppen weiter.
de KamiHonyaku
de Saru-Subs
Industriejp Studio DEEN (Studio)
en Anime Limited (Publisher)
en Crunchyroll (Streamingdienst)
jp AT-X (TV-Sender)
jp Chubu-Nippon Broadcasting (TV-Sender)
jp DAX Production (Musik-/Soundstudio)
Weitere anzeigen
Lizenz Nicht lizenziert.
Beschreibung:
Als ein bestimmter Mann aus dem Gefängnis entlassen wird, weiß er genau, wo er zuerst hingeht. Nachdem er sich in die Interpretation der Geschichte "Shinigami" eines traditionellen Comiczeichners verliebte, will er unbedingt sein Gehilfe werden. Yakumo hatte noch nie zuvor einen Gehilfen, nimmt ihn aber bei sich auf und nennt ihn "Yotaro".

Als Yotaro glücklich sein neues Leben beginnt, trifft er auf andere Menschen aus Yakumos Leben, zum Beispiel Konatsu. Sie war die Tochter eines berühmten Geschichtenerzählers, die nach dem Tod ihres Vaters von Yakumo aufgenommen wurde. Konatsu liebte das Geschichtenerzählen ihres Vaters und würde gern den gleichen Beruf ausüben - doch das ist Frauen nicht gestattet.

Mithelfen!

Name
Genre
Beschreibung
Season
Lizenz
Sub-/Scanlationgruppe
Unternehmen
Charaktere
Personen
Tags

Personen | Bearbeiten

Leider sind keine Personen eingetragen. Bitte hilf uns beim Vervollständigen unseres Verzeichnisses!

Charaktere | Bearbeiten

Leider sind keine Charaktere eingetragen. Bitte hilf uns beim Vervollständigen unseres Verzeichnisses!

Diskussionen und News | Neue Diskussion erstellen
Antworten Thema Aufrufe Letzter Beitrag
3 Shouwa Genroku Rakugo Shinjuu
von Aston in Rezensionen
3946 28.02.2017 12:08 von Asuka..
5 Opening-Video zu Shōwa Genroku Rakugo Shinjū: Sukeroku Futatabi-hen
von Puraido in Anime- und Manga-News
4385 04.04.2016 16:59 von Legdrasil
Weitere Diskussionen anzeigen...

Die neuesten Kommentare




Aston
Dies ist eine offizielle Proxer-Rezension und wurde von der Proxer-Redaktion verfasst! Klicke auf weiterlesen, und erhalte diese Rezension auch als Hörbuch.
Kann alte Traditionskunst in der heutigen Gesellschaft überleben? Wird sie nicht vielmehr von der Schnelllebigkeit des modernen Alltags verschluckt und ist gezwungen, sich im besten Falle mit einem Nischendasein abzufinden? Ich muss mich dahingehend wohl als romantischer Historiker outen. Meiner Meinung nach verdient es nahezu – die Betonung liegt auf diesem Wort – jedes Kulturgut, bewahrt zu werden, unabhängig davon, ob ich damit selbst etwas anfangen kann oder nicht. Deswegen behalte ich mir eine gesunde Portion Offenheit, Neues, Kurioses und vor allem Unbekanntes zu studieren, denn nur wer über den sprichwörtlichen Tellerrand blickt, findet Dinge, die ihn begeistern.

Eine solche Begeisterung versprach Shouwa Genroku Rakugo Shinjuu, ein Anime aus dem Hause Studio Deen der Winterseason 2016. Vorlage der Serie ist der Manga Descending Stories: Showa Genroku Rakugo Shinju von Haruko Kumota, der von 2010 bis 2016 veröffentlicht wurde. Angesiedelt im Tokio der 60er oder 70er Jahre, wird die Handlung der ersten Staffel, welche ich euch im Folgenden vorstellen werde, zum großen Teil in Rückblenden vorgetragen. Doch ist das alles so verstaubt, wie es klingt?

Der Anime erzählt auf den ersten Blick die Geschichte des jungen Mannes Kyoji, eines ehemaligen Häftlings, der in den anfänglichen Minuten der Serie die ersten Atemzüge Freiheit in seine Lungen aufnimmt. Für sein neu gewonnenes Leben hat er nur ein Ziel: Schüler des großartigen Rakugoka Yakumo Yurakutei zu werden. So macht er sich sogleich auf den Weg zu dessen Anwesen, wirft sich ihm devot vor die Füße und macht deutlich, dass sein Leben wohl keinen Sinn mehr hätte, würde er von ihm nicht in der Kunst des Rakugo ausgebildet werden. Der betagte Meister ist von der Vorstellung alles andere als angetan, fühlt aber eine merkwürdige Verbundenheit zu dem Jungspund, sodass er sich schließlich auf die Bitte einlässt. Und so teilt sich Kyoji, der von seinem neuen Lehrer sofort den eher unrühmlichen Spitznamen Yotaro erhält, die Räumlichkeiten des Hauses nicht nur mit ihm und dessen Haushälter, sondern auch einer jungen Frau, deren Temperament ebenso feurig ist wie ihre Haare.

Bei Rakugo (wörtlich: „gefallene Worte“) handelt es sich um eine uralte Bühnenkunst, deren Ursprung bis ins 9. Jahrhundert zurückverfolgt werden kann und den Buddhisten zugeschrieben wird. Im Fokus steht oder eher sitzt ein einzelner Erzähler, der unter Zuhilfenahme eines Fächers und Tuchs seinem Publikum eine Geschichte näherbringen will. In diesen oftmals sehr ausschweifenden und humoristisch angehauchten Monologen ist eine Moral oder Lebensweisheit versteckt, die sich jedoch nur durch aufmerksames Zuhören erschließt. Der Ausführende schlüpft in die Rollen mehrerer Charaktere, verzichtet dabei aber auf üppiges Beiwerk, sondern belebt seine Darbietung ausschließlich mithilfe seiner Mimik, Gestik, Rhetorik und Intonation. Nichtsdestotrotz, auch wenn dem Künstler viele Freiheiten gelassen werden, gibt es Rollen, wie sie wohl am ehesten mit einem typischen Theaterdrama vergleichbar sind. Die Umschreibung Yotaro zum Beispiel wird im Tokioter Rakugo als Bezeichnung für einen Strohkopf oder Einfaltspinsel verwendet. Es ist wohl schnell ersichtlich, dass die gefallenen Worte eine Kunst darstellen, die leicht zu erlernen, aber äußerst schwer zu meistern ist.

Shouwa Genroku Rakugo Shinjuu versprüht den Charme eines Bewunderers. Inhaltlich findet das Werk eine gesunde Balance zwischen Handlung und Bühnenauftritten. Letztere zeichnen sich besonders dadurch aus, dass in den meisten Fällen auf technische Spielereien vonseiten der Animation verzichtet wurde, auch wenn es mit Sicherheit ein Leichtes gewesen wäre, sie visuell aufzupäppeln. Stattdessen versucht der Anime das einzufangen, was ein gutes Rakugo wohl ausmacht: die Fähig- oder Unfähigkeit des Erzählers, sein Publikum lediglich durch eine interessante und gut vorgetragene Geschichte mitzureißen. So greift die Inszenierung nur in wenigen Ausnahmen auf optische Hilfsmittel zurück, seien es zum Beispiel ein schwarzer Hintergrund mit schwebenden Kerzen bei einer Gruselgeschichte oder die Visualisierung des Samurai und des Fischers in einem Schauspiel über einen Betrüger. Durch die gemeinhin sparsame Verwendung solcher Effekte heben sich die verzierten Monologe als besonders qualitativ hervor, nicht nur rein technisch für den Zuschauer, sondern vielmehr für die redende Figur in der Serie, da mit dieser Aufmachung besonders gelungene und meisterhafte Auftritte suggeriert werden. Aus diesem Grund können wir mehrfach den Ausführungen der Lehrlinge lauschen, die der Anime maximal durch kleine Kamerawechsel unterstützt, doch als der Meister zur Tat schreitet, erzeugt er sofort eine ganz andere Atmosphäre. Diese Schlichtheit spiegelt sich auch in der musikalischen Untermalung nieder, denn die 13 Folgen kommen mit einem geradezu spartanischen M ...
Weiterlesen
Kommentieren
Danke!




Samus20
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Ein wunderbar dratmatischer Anime mit gut ausgearbeiteten Charakteren und einer schönen Stimmung. Die erste Folge habe ich mit einem verhaltenen Gefühl beendet, aber nach der zweiten bin ich in den Bann dieses Animes geraten. Ich habe ihn in zwei Sessionen verschlungen und bin sehr froh über ihn gestolpert zu sein.
Uu den Genres kann ich lediglich aussagen, dass sie zutreffen, abgesehen von Josei, denn auch nach dem Konsultieren der Wikiseite sehe ich nicht die Elemente, die speziell an Frauen gerichtet sein sollen. Durch die starken Persönlichkeiten von Yakumo, Sukeroku und Miyokichi sowie später auch Yotaro und Konatsu richtet sich dieser Anime an kein Geschlecht, sondern an alle mit einer gewissen Reife.
Man(n) sollte sich also nicht von dieser Genreangabe abhalten lassen.
Die Geschichte ist phänomenal präsentiert worden mit der zunächst dargestellten Geschichte von Yakumo, Sukeroku und Miyokichi, die alle mit ihren höchsten Glückgefühlen und tiefsten Selbstzweifel vertreten sind. Es zeigt die Tragödie aus Sicht von Yakumo, aber nichtsdestotrotz kommt niemand zu kurz, auch ihr Rakugo-Sensei zeigt unterschiedlichste Emotionen - schlicht subarashii. In der zweiten Staffel tritt dann die Gegenwart in Vordergrund und der Werdegang von insbesondere Yotaro und auch Konatsu wird beleuchtet. Die Geschichte wird aber komplett durch die Charaktere getragen und wäre bei schlichteren Persönlichkeiten nicht wirklich interessant, da neben dem tragödischen Ereignis alles auf die Beziehungen und Wirrungen derselben fusst.
Die Charaktere machen diesen Anime zu diesem ausserordentlichen Genuss, was anhand der vorherigen Zeilen klar sein sollte. Noch zu Yotaro: Er ist der einzige Hauptcharakter dem ein wenig die Komplexität der anderen fehlt. Er ist mehr der Stein, der die ganze Geschichte ins Rollen bringt und auch wächst an seiner Lehre zum Meister, aber die anderen sind weitaus tiefgründiger. Er ist aber beileibe keine langweilige Figur - er gefällt mir in seinem jetzigen Zustand sehr.
Spoiler!
Vielleicht entspricht sein Wesenszug auch der Art seines Rakugo-Erzählens: Er leert sich für die Geschichten, um ihnen den grösstmöglichen Raum zu bieten und genau so versucht er seinen geliebten Menschen die bestmöglichste Unterstützung zu geben, damit sie sich voll entfalten können. Vielleicht deute ich auch einfach mehr als vorhanden ist.

Konatsu fand ich sehr interessant, da sie modernere, aber auch traditionelle Gedanken vereint und sich ihren Weg bahnen muss. Ausserdem muss sie mit ihren widerstreitenden Gefühlen hinsichtlich Yakumo fertig werden.
Mir ist bei der Animation nichts Spezielles aufgefallen. Sie ist schön und bei manchen Szenen wird der Rakugo damit unterstrichen, da aber genau dies dem echten Rakugo widerspricht, sehe ich diesen Gebrauch kritisch. Da dies aber in wichtigen Szenen geschieht, kann ich die Entscheidung nachvollziehen.
Die Musik wäre eigentlich eine Drei für mich, denn ich sehe nicht wirklich ein, weshalb ein für Anime "typisches" Opening gewählt wurde statt ein etwas orginelleres zu kreieren. Die Teile mit dem Shamisen mag ich aber so sehr, dass ich einen dazugebe.
Mein Fazit ist, dass ich einen charakterlich tiefgründigen Anime sehen konnte, der mich bis zu Ende begeistert hat und den ich mir in Zukunft wahrscheinlich erneut zu Gemüte führen werde.

Stand: Geschaut

Empfehlen! [0]
Kommentarseite
Missbrauch melden




sunny07
Genre
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Ich schaue die erste episode ohne genau zu wissen worum es geht, die Beschreibung habe ich nicht gelesen.

Und doch war ich schon nach den ersten 5 Minuten gefangen.
Das Genere wurde meiner Meinung nach voll und Ganz erfüllt, beim schauen der ersten Folge fühlte ich mich in eine andere Zeit versetzt. Es schien so als würde die Zeit stehen bleiben und eine ganze Szene kam mir wie ein einziger moment vor.

Nach nur der ersten Folge kann ich nicht viel zu der Story sagen,
Spoiler!
nur das ich sehr gespannt bin was es mit dem wohl Tragischen ereigniss mit Kon chans Vater auf sicht hat, dessen tod wohl von yakomo sensei verursacht wurd.


Die animation ist wircklich schön und detaliert, besonders mag ich das man sich so fühlt als sei man teil der szenerie.

Der Charakter Yakomo begeistert mich besonders, auch wenn es nicht den schein macht hat er ein ausergewöhlich weiches Wesen.

Die Musik verstärkt das Historische fieling und unerstreicht den Anime sehr gut.Sie gibt sowoh die Stimmung als auch die Gefühle wieder.

Stand: Geschaut

Empfehlen! [2]
Kommentarseite
Missbrauch melden




Keronimo
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Zu aller erst ich hatte keinerlei erwartungen an Shouwa Genroku Rakugo Shinjuu, ich dachte mir schau dir einfach mal ein, zwei neue anime an und lass dich überraschen und so ist es auch passiert

Der Zeichenstil ist, meiner meinung nach, eine sehr schöne abwechslung zu den üblichen größen, die ich jetzt nicht weiter erläutern werde, sehr weiche übergänge und insgesamt sehr schön anzusehen

Beim genre kann ich fast vollkommen zustimmen, historisch ist es sehr gut gelungen, kulisse, verhalten und gesellschaftlich. Ein drama lässt sich ab der ersten folge schon erahnen und macht lust auf mehr. Nur mit josei finde ich ist es nicht ganz getroffen, kann natürlich sein das es im späteren episodenverlauf mehr ins rampenlicht gestellt wird

Die Story ist tiefgründig, lustig (comedy genre hätte vllt auch gepasst), und erregt nach der ersten folge schon meinen apetit auf die nächsten folgen

Die musik war eher unterstützend angewendet und hat nach der ersten folge noch keinen bleibenden klang im ohr gehabt

Die Charaktere sind sehr authentisch und man möchte einfach mehr erfahren über sie

Alles in allem bin ich sehr zufrieden und fiebere den nächsten folgen entgegen

Stand: Am Schauen (3)

Empfehlen! [3]
Kommentarseite
Missbrauch melden




Legdrasil
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Zum ersten Mal seit langem geb ich meinen Snef zu einem Anime ab, der noch nicht fertig geloffen ist und kein Log Tail ist. Aber warum?? Weil der Anime einsame Spitze ist in dieser Season und vermutlich auch unerreicht für das ganze Jahr sein wird.

Wir haben nur drei Genreangaben: Josei, Historical, Drama. Drei Angaben, drei absolute Volltreffer. Mehr kann man dazu nicht sagen.

Nun zum Herzstück, der Story: der Anime beginnt mit einer sehr langen Eröffnungsfolge, die den Grundstein für die Story legt, die von Yurakutei Yakumo, einem bekannten Rakugo-Ka rzählt wird. Die Geschichte wird langsam, ja fast schon ängstlich erzählt, und man weiss zunächst nicht was man damit anfangen soll, dennoch saß ich gebannt davor und konnte es kaum abwarten bis die nächste Folge kam, der Anime hat irgendwie eine Art Bann über mich geworfen. Mit der zeit löst sich dann der Schleier auf und man kommt gut in die Geschichte rein, die zur Zeit der Shouwa spielt. Nun beginnt die Story ihre wirkliche Magie zu entfalten. Die Mischung aus historischen Begebenheiten, dem "Familliendrama" und der Rakugoeinlagen verhelfen dem Anime zu einem ganz anderen Licht, das heller strahlt als jeder andere Anime der aktuellen Season. Er schafft es einen mit den Charakeren fühlen zu lassen und sich in ein Theater der Shouwa-Periode versetzen zu lassen, den Duft der Luft des damaligen Tokyo zu riechen und die Atmossphäre zu spüren, aber auch wie schwer das Leben als Geschichtenerzähler einer Gattung ist, die langsam aber sicher im Strom der anderen Unterhaltung zunächst verloren geht. Man muss jedoch anmerken, dass trotz der tatsache das Rakugo eigentlich eine Comedyform sein soll, es für den westlihen Geschmack oft nicht lustig ist, der Anime ist stark für den japnischen Humor ausgelegt, was man bedenken muss.

Die Animation kommt sehr gut. Die landschaften sind wundervoll gezeichnet, und wirken auf ihre Weise echt. Auch das Design der Figuren gefällt mir sehr. Es hat etwas klasisches für Anime an sich, weniger den moderneren Stil den man die letzten Jahre vorgesetzt bekommen hat.

Die Charaktere sind jeder für sich bereits einzigartig, doch erst in der Interaktion mit anderen entfalten sie ihre wahre Stärke.
Spoiler!
Am besten gefällt mir dabei das Dreieck der Yurakutei-Famillie, Yakumo, Kikuhiko und Sukeroku. Diese drei sind so unterschiedlich wie man es nicht sein kann, und doch wirken sie untereinander so echt und authentisch wie kaum ein anderer Charakter. Eine weitere wichtige Figur ist die Geisha Miyokichi, die sich in Kikuhiko verliebt, eine unerwiederte, einseitige Liebe, die sie Anfangen lässt Rakugo zu hassen, obwohl sie es anfangs nur langweilig fand, aber auf Grund der STimme von Kikuhiko dennoch immer wieder zu ihm ins Theater gegangen ist um sein Rakugo zu hören. Doch genau das ist es letzten Endes was das Drama entfacht, die unerwiederte Lieb einer Frau, für die ihm Leben eines Rkugo-Kas kein Platz ist, auf Grund ihrer Herkunft, auf Grund ihres Berufes. Das ist es was Shouwa Genroku Rakugo Shinjuu zu dem macht was es ist, die authentischen "echten" Charktere. Man erkennt zum Beispiel warum Kikuhiko irgendwann zum "Shinigami" wurde, welcher zu "seiner Geschichte" wird. Ohne die anderen Charaktere wäre das gar nicht möglich gewesen, oder warum Sukeroku sich diesen Namen ausgesucht hat, anstatt den der ihm von seinem Meister gegeben wurde zu behalten.


Der Soundtrack ist sehr, sehr ungewöhnlich für diese Art von Anime, es ist eine Mischung aus traditioneller japanische Musik, vor allem bei den Theaterszenen, und westlichen, stark vom Jazz beeinflussten Klängen. Es ist der Kontrast zwischen West und Ost, der auch im Anime angedeutet wird, aber vor allem im Soudntrack überdeutlich wird. Sie ergänzen sich und verleihen der Serie den einzigartigen Touch den es braucht um aus ihr ein echtes Meisterwekr zu machen. Beispielhaft dafür sind die Eingangszenen im Theater, die von reiner Shamisen begleitet werden, und nach einiger Zeit dann jedoch vom typischen Jazzsound untermalt werden. Dieser Kontrast gibt dem Anime den Touch des Besonderen, der ihm anhaftet.

Fazit: Das gleich zu Beginn des Jahres ein Anime auf der Bildfläche erscheint der mich so dermaßen fesselt hätte ich nicht gedacht. Er trifft einfach genau den Punkt den ich mag, und der mich unglaublich umhaut, bannt und fühlen lässt. Dazu kommt die Tatsache dass er mich an meinem Schwachpunkt für die Geschichte des Landes der aufgehenden Sonne packt und total umhaut. Er ist nichts zum weinen, eher zum lachen, und unglaublich atmossphärisch. Ein sehr starker Auftakt für das Animejahr 2016, und wahrscheinlich mein Highlight des Jahres, auf jedenfall das Highlight der Winterseason 2016.

Stand: Geschaut

Empfehlen! [4]
Kommentarseite
Missbrauch melden