Detail zu Shisha no Teikoku (Movie):

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Original Titel Shisha no Teikoku
Englischer Titel The Empire of Corpses
Deutscher Titel Project Itoh: The Empire of Corpse
Japanischer Titel 屍者の帝国
Genre
Action, Adventure, Drama, Historical, Horror, Psychological, SciFi, Seinen, Splatter, Steampunk, Violence
Tags
Adaption Light Novel
PSK
SeasonStart: Herbst 2015
Ende: Herbst 2015
Status Abgeschlossen
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Beschreibung:
London im 19. Jahrhundert: Nachdem Victor Frankenstein einst den ersten Toten zurückbrachte, ist die Leichentechnologie zu einem festen Bestandteil des Lebens geworden. Zahllose Körper ohne Seele werden als Diener, Fabrikarbeiter oder Soldaten eingesetzt. Doch da die Analyse des sogenannten Seelenstoffs ein Staatsgeheimnis ist, verstößt John Watson mit seinen geheimen Forschungen gegen das Gesetz. Als er es endlich geschafft hat, seinen Freund Friday wiederzubeleben, fliegt er auf und muss fortan als Agent für die Regierung arbeiten. In geheimer Mission soll er einen russischen Leichentechniker aufspüren, der mithilfe von bewaffneten Leichen ein neues Königreich erschaffen will. Seine Reise führt ihn jedoch nicht nur nach Indien, Afghanistan und Japan, sondern auch auf die gefährliche Spur von Victor Frankensteins erster Kreatur …

(Quelle: Anime on Demand)

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MrSalomon
Dies ist eine offizielle Proxer-Rezension und wurde von der Proxer-Redaktion verfasst! Klicke auf weiterlesen, und erhalte diese Rezension auch als Hörbuch.
Je mehr ich mich mit Zombies befasse, desto ironischer kommt mir die Angst vor diesen Geschöpfen vor. Wenn ein geliebter Mensch stirbt, sind wir alle erfüllt von Trauer, das gehört zu den selbstverständlichsten Reaktionen unseres Lebens. Sollte dieser Mensch aber wieder von den Toten auferstehen, begrüßen wir ihn nicht mit offenen Armen, sondern schlagen ihn gleich wieder zu Boden. Zumindest war das der ganz offizielle Job der Totenwache bis ins 18. Jahrhundert hinein. Ein Job, der des Öfteren auch wirklich erfüllt werden musste, da der Tod zu dieser Zeit das ein oder andere Mal etwas vorschnell diagnostiziert wurde. Die Angst vor den Untoten ist so alt wie die Menschheit selbst und in fast allen Erzählungen sind die Wiederauferstandenen eine Quelle des Bösen und der Angst (sorry, Jesus, nimm es nicht persönlich). Besonders von Haitianischen Erzählungen geprägt, sind Zombies auch längst in der modernen Popkultur angekommen, wo in Werken wie oder tatsächlich auch mal die grausame Ernsthaftigkeit dieses Themas gelockert wird, wenn das auch noch immer Ausnahmefälle sind. Apropos Ausnahmefälle, unser heutiges Werk zählt zweifellos ebenfalls in diese Kategorie. Zombies haben einen ganz besonderen Platz in Shisha no Teikoku, oder was sich in meinen Ohren viel dramatischer anhört: The Empire of Corpses.

Wir befinden uns in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts: Eine Zeit, in der das British Empire große Teile der Weltkarte für sich beanspruchte. Es ist bereits 100 Jahre her, seit Viktor Frankenstein erfolgreich einen Menschen wiederbeleben konnte. Die Details seines Erfolges sind verloren gegangen, doch inzwischen ist eine vereinfachte Form dieses Verfahrens weitläufig verbreitet, bei dem eine künstlich erschaffene Seele in die Leiche indiziert wird. Zombies sind allgegenwärtig. Tote Körper, durch den Einsatz eben dieser künstlichen Seelen wieder in Bewegung versetzt, bilden eine Art Unterschicht in der Gesellschaft. Ohne freien Willen gehorchen sie widerstandslos ihren Schöpfern, tragen die Wirtschaft der Länder als billige Arbeitskräfte auf ihren Schultern und ersetzen sogar lebende Soldaten im Krieg.

Der Protagonist unserer Geschichte, John Watson (ja, der von Sherlock Holmes), versucht seinen verstorbenen Freund Friday wiederzuerwecken. Aber nicht mit der gewohnt künstlichen Seele, nein, Watson strebt die vollständige Reinkarnation seines Freundes mit dessen wirklicher Seele an. Sein Ziel: Keinen willenlosen Diener zu erschaffen, sondern einen echten Menschen, wie Frankenstein es seinerseits schaffte. Blöd nur, dass Experimente dieser Art ohne staatliche Aufsicht strengstens verboten sind und Watson auffliegt (und so ganz nebenbei mit seinem Versuch auch scheitert). Was nun folgt, ist der klassische Kuhhandel, wie er in abertausenden Filmen zum Einsatz kommt. Ich präsentiere die Kurzform – Staat: „Erledige einen Job für uns, dann musst du nicht ins Kittchen.“ Watson (zähneknirschend): „Joa, was bleibt mir anderes übrig...“.

Dieser Job bildet den Kern der Handlung. Im weiteren Verlauf dreht sich alles um das, was Watson für seinen mysteriösen Auftraggeber M finden soll. Nichts Geringeres, als die verschollenen Notizen Viktor Frankensteins, durch die man sich nicht nur eine bessere Kontrolle der wandelnden Toten verspricht, sondern auch einen gigantischen Fortschritt im Prozess der Wiederbelebung selbst. Auf der Jagd nach diesem verlorenen Schatz der Wissenschaft reist Watson durch verschiedene Länder und hat mit den unterschiedlichsten Gegenspielern zu kämpfen, schließlich hat nicht nur das British Empire ein Interesse an solch kostbarem Wissen. Während seiner ganzen Reise verliert unser junger Abenteurer aber auch nie sein eigenes, ganz persönliches Ziel aus den Augen: Die erfolgreiche Wiederbelebung seines verstorbenen Freundes Friday. Dieser begleitet ihn als Zombie, soll aber ändlich wieder Denken und Reden können wie zu Lebzeiten.

Ein Plot, aus dem sich eine ganze Menge stricken lässt. Ob ein spannendes Fantasy-Science-Fiction-Abenteuer, brutaler Horror-Splatter, intensiver Action-Streifen oder ein hochphilosophisches Werk zum Nachdenken – die Grundlage ist für all das gelegt. Dieser Meinung bin nicht nur ich, sondern scheinbar auch die Produzenten von Shisha no Teikoku, da sie ausnahmslos alle diese Genres in ihren zwei Stunden unterbringen wollten. Wie gut Satoshi Itoh und To Enjo dies in der zugrundeliegenden Romanvorlage gelang, kann ich leider nicht beurteilen. Das Wit Studio um Regisseur Ryoutarou Makihara hatte bei dieser Filmumsetzung durchaus mit Problemen zu kämpfen, konnte dabei aber immerhin wesentliche Teilerfolge verzeichnen. Doch dröseln wir die einzelnen Genres einmal auf und sehen uns an, wie viel davon im endgültigen Werk noch zu spüren ist.

Fangen wir bei dem Einfachsten an, denn der Horroraspekt ist schnell abgefertigt. Shisha no Teikoku ist kein Horror-Film ...
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Chumii
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Dieser Film beginnt mit der durchaus spannenden Frage: Gibt es die Seele im Menschen, wenn ja: Wo gibt es sie und verlässt sie den Körper, wenn man stirbt?
Dazu belebt der Protagonist mit einer illegalen Methode seinen Freund "Friday" wieder, auf der Suche nach einer Methode, auch seine Seele wieder zu finden.

Spoiler!

Dieser Film endet mit einem verwirrenden Spektakel von Steampunk-Notizen, die in eine grün leuchtende Orgel geschmissen werden, um alle Zombies auf der Welt dazu zu bringen, Menschen umzubringen und die Protagonisten kämpfen mit Fußtritten, die grün leuchtende Schallwellen erzeugen gegen komische Antagonisten, die aus irgendeinem Grund die Welt zerstören wollen, die ebenfalls grün leuchtende Schallwellen erzeugen können. Dann kommen noch abgefuckte blau schwarze Kristalle hinzu, die irgendetwas für die Zombies darstellen sollen, was ich nicht verstanden habe.


Die Animationen und Bilder waren echt schön und haben Spaß gemacht.

Stand: Geschaut

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TasseKaffee
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
The Empire of Corpses war ein Film, den ich unbedingt mögen wollte. Der Trailer (und die gifs, die ich gesehen hatte) sahen unglaublich aus, die Prämisse klang super interessant. Leider sieht mein Fazit nach dem Schauen des Filmes sehr anders aus.
Am Ende des Filmes saß ich da und habe mich gefragt, ob der Film dumm ist oder ich zu dumm für den Film bin. Nach zwei Tagen Reflexion und Konversation vermute ich, dass es sich um ersteres handelt.

Der größte Schwachpunkt des Filmes, so wie ich ihn sehe, ist die Story.
"Nach dem Tod wird der Körper um 21 Gramm leichter. Das, was den Körper verlässt, ist seine Seele." Wenn dieser Satz auch eine für meinen Geschmack biologisch betrachtet etwas zu simple Aussage ist, so dient er doch als solide und interessante Prämisse. Schließlich ist die Frage nach der Seele etwas, was Wissenschaftler auf der ganzen Welt seit Jahrhunderten beschäftigt.
Die Prämisse ist interessant, aber im Verlauf des Filmes, wirft dieser mit immer mehr Ideen, Wendungen und Konzepten um sich und wird dadurch verwirrend und überladen. Während man zu Beginn noch ein relativ klares Motiv geboten bekommt, werden später immer neue Plotpunkte aufgeworfen, die schlecht bis gar nicht erklärt werden, bis man am Schluss eine Geschichte erhält, in der es plötzlich um die Rettung der Welt geht, obwohl es doch zu Anfang einzig um einen jungen Wissenschaftler ging, der seinen Freund wiedersehen wollte.
Versteht mich nicht falsch, ein solcher Twist ist nicht zwangsläufig etwas schlechtes, aber der Weg dorthin war mit so vielen unerklärten Wendungen gespickt, dass er einfach keinen Sinn ergab und mich hauptsächlich frustrierte.

Auch die ganzen literarischen Anspielungen erschienen mir sinnlos. Ich habe mal einen Kommentar gelesen, der meinte, wenn man all diese analysiert, ergäbe der Film vollständig Sinn. Das Problem, das ich darin sehe ist, dass ich eine solche Analyse nicht gezwungenermaßen machen möchte.
Wenn eine Geschichte auf einer simplen erzählerischen Ebene eine solide Story ergibt und sich dann mit derartigen Anspielungen eine neue Perspektive oder auch eine völlig neue Geschichte eröffnet, ist das toll. Wenn eine solche Analyse zwangsläufig nötig ist, um überhaupt zu verstehen, was gerade passiert, ist das schlecht.

Was mich dabei vor allem frustriert ist, dass der Film ein paar wirklich tolle Momente hatte. Und wenn er sich mehr auf vereinzelte Ideen konzentriert hätte, als zu versuchen jedes noch so vage Konzept anzusprechen, hätte eine wirklich interessante Geschichte daraus werden können.
Ein Beispiel,
Spoiler!
es gibt einige Momente in dem Film, in deen durchschimmert, dass Friday sein Bewusstsein zurückerlangt (zu erkennen durch den Schimmer in seinen Augen oder auch das Zeichen mit dem Stift, das er mit Watson vereinbart hat). Das schien hauptsächlich, wenn nicht ausschließlich in Momenten zu passieren, in denen Friday unter enormen Schmerzen litt - bei der Analyse von Viktors Notizen oder den Folgeeffekten dessen zum Beispiel.
Daraus hätte man einen spannenden Wendepunkt machen können - was, wenn die Seele doch weiterhin im Körper verankert ist, aber nur durch einen enormen Einfluss von schmerzhaften Reizen wieder ins Bewusstsein gelangen kann. Das hätte Watson vor einen Konflikt gestellt, in dem er seine wissenschaftlichen Ambitionen gegen seine persönlichen Gefühle für seinen Freund hätte abwägen müssen. Das mag ein psychologisch simpler Konflikt sein, aber ich bevorzuge eine simple, aber gut umgesetzte Methode gegenüber einer Komplexen, wenn diese so schlecht ausgearbeitet ist, dass sie auf dem Weg vollkommen unverständlich wird.


Letztendlich mag der Plot bei mehrfachem Anschauen mehr Sinn ergeben, aber ähnlich wie bei den Anspielungen sollte das meiner Meinung nach eine OPTION sein. Rewatches sollten etwas sein, das einer Story einen Mehrwert gibt und nicht notwendig, um sie überhaupt zu verstehen. Denn auch wenn ich alles in allem dem Gesamtplot folgen konnte (aka ich verstehe, wo die Geschichte anfängt und wo sie aufhört), die Hälfte der Szenen im Film waren für mich vollkommen unverständlich.

Und da ich mich jetzt so lange über Story ausgelassen habe, versuche ich mich bei dem Rest kurz zu fassen.


Animation
Bei weitem der mit Abstand beste Aspekt des Filmes. Von ein paar fragwürdigen Entscheidungen beim Charakterdesign mal abgesehen (Hadalys Mumin-Brüste oder die Augenbrauen von dem japanischen Militär-Typen), sah der Film einfach toll aus. Die Animation war flüssig, hatte einen einprägsamen eigenen Stil und das steampunkig angehauchte Setting war optisch gut umgesetzt. Wenn es einen Grund gibt, sich den Film anzusehen, dann sind es die Visuals.


Charaktere
Die Charaktere waren größtenteils ... ziemlich langweilig und haben bei mir wenig Eindruck hinterlassen. Mein Highlight waren hier tatsächlich Watson und Friday. Watson, weil immer wieder sein innerer Konflikt von Wissenschaftler und Freund durchschien, der zwar besser hätte umgesetzt werden können, aber insgesamt trotzdem bei mir ankam. Und insbesondere Friday hat es mir angetan. Schon in den ersten Strecken des Films hat er für eine scheinbar seelenlose reanimierte Leiche erstaunlich viel Persönlichkeit. Besonders hervorragend fand ich dann aber die kurzen Flashbacks zu seinen Lebzeiten. Seine lebendige Persönlichkeit war VÖLLIG anders als ich es erwartet hätte, aber gerade dieser Kontrast, hat ihn für mich locker zu meinem Lieblingscharakter des Filmes gemacht.

Was die anderen Charakter angeht, nun ja. Ich mochte Hadaly tatsächlich, während ich den Film gesehen habe. Vielleicht auch gerade, weil ihr Charakterkonzept
Spoiler!
(ein Android, der sich eine Seele wünscht und deshalb die Mission von Watson unterstützt)
zwar einfach, aber durchaus effektiv war. Im Nachhinein hinterlässt sie jedoch nicht viel Eindruck
Spoiler!
und ihre kleine "Romanze", wenn man es überhaupt als solche bezeichnen kann, mit Watson am Ende erschien mir einfach ein wenig sinnlos.

Über die anderen erfährt man einfach zu wenig, als dass mich ihre Charaktere großartig interessieren würden.
Spoiler!
Was mir insbesondere ins Auge gestochen ist, als Nikolai starb. Sein Tod wurde als diese totale Horrorszene präsentiert, die den Eindruck machte, als sollte sie unglaublich dramatisch sein. Allerdings wusste man so wenig über ihn, dass ich mich nicht wirklich zu einem echten Interesse zwingen konnte. Für mich war das mehr so ein "Huh. Okay?"-Moment.
Auch die Bösewichte (die es meiner Meinung nach gar nicht hätte geben sollen) machen in ihrer Motivation nicht wirklich was her, was für mich hätte Spannung erzeugen können. (Ich verzichte hier mal auf weitere Beispiele)


Musik
Zur Musik kann ich nicht wirklich viel sagen. Sie ist mir weder als besonders positiv, noch besonders unpassend aufgefallen, deswegen gibt's hier ne einfache Durchschnittsnote.


Fazit
Insgesamt kann ich den Film wirklich nur als durchschnittlich betrachten. Er ist nicht wirklich schlecht, aber auch weit entfernt von wirklich gut. Er hat eine wunschöne Optik, eine interessante Dynamik von zwei interessanten Charakteren und einige sehr spannende Ideen und Konzepte, leidet aber insgesamt an schlechtem Pacing, zu wenig Fokus und zu vielen Ideen. In Form einer Serie hätte man der Story vermutlich besser gerecht werden können.
Was ich dem Film allerdings wirklich anrechnen muss, ist, dass er mich beschäftigt und dazu anregt, über ihn diskutieren zu wollen. Etwas, das normalerweise nur sehr guten oder sehr schlechten Serien / Filmen vorbehalten ist.

Stand: Geschaut

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Madhatter92
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Ein interessanter Film der mir sehr gut gefallen hat.

Das Genre wurde zweifelsohne erfüllt, die Musik ist passend stimmig und der Zeichenstil/-animationen gut ausgearbeitet.

Die Story bietet aufgrund Watsons Suche nach der menschlichen Seele und der ethisch zweifelhaften Reanimation von Leichen auch etwas zum nachdenken.
Jedoch wird sie an manchen Stellen löchrig. Wie zum Beispiel der Krieg in Europa usw.
Dann haben wir noch die Charaktere. Manche sing gut ausgearbeitet während andere eher stereotypisch wirken.

Spoiler!
Wie zum Beispiel Burnaby (der Draufgänger, der das Leben nimmt wie es kommt) und Walsingham (der Größenwahnsinnige, der die Menscheit vor sich selbst retten will)


Die hatten wir alle schon.

Das Ende hat mir jedoch sehr gut gefallen, gerade WEIL es mich zunächst verwirrte und ich zuerst ne Nacht darüber geschlafen habe ehe ich begriff,
Spoiler!
dass Watson sich von Friday das gesamte Wissen über die Leichentechnologie, Frankensteins Notizen einschließlich sich selbst löschen ließ. Danach war er wie ausgewechselt. Die Hinweise darauf sind seine ehemaligen Begleiter Burnaby, Hadaley und Friday (dessen Seele zu Vorschein gekommen zu sein scheint) ihn aus der Ferne zu beobachten

Stand: Geschaut

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Wel_Rose
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Shinsha no Teikoku lässt einen nachdenken, was uns als Menschen ausmacht. Die Suche nach der Seele und ob diese in uns schlummert, auch wenn wir sterben.

Genre: Psychological und History treffen es eigentlich echt gut. Wobei ich noch >Tragöride< und >Philosophisch< hinzufügen würde, wenn es diese Genre geben würde.

Animation/Bilder:Sehr gut gelungen, vor allem das sie einen "echten" Frankensteinsmonster eingebaut haben, fand ich genial.

Charaktere: Sind toll gestaltet. Obwohl die meisten auf einer bereits bekannten Romanfigur basieren und deren Charakterzüge aufgegriffen wurden (extra Punkt), weist jeder Charakter jedoch noch eine individuelle Angepasstheit auf, was ihnen einen Wiedererkennungswert gibt.

Story: Die Story, ja. Erst einmal ist das eine klasse Idee. Auch die Umsetzung ist genial gelungen. Vor allem der Versuch der Menschen, tote wieder zu beleben und als Arbeiter zu nutzen, halte ich für gar nicht so weit hergeholt. Auch der Rest der Geschichte, mit der Reise ect, ist sehr überzeugend gestaltet. Einen kleinen Blick ist es definitiv Wert.

Kritik: Das Ende. Ehrlich, es hat mich total verwirrt. Man sollte den Film ca 2 Minuten eher enden lassen, zumindest wenn man auf ein "Happy"-End steht. Zudem muss ich gestehen, habe ich etwas anderes erwartet und sogar einen gewissen Teil überspult.

Stand: Geschaut

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NovA
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Könnte auch als Zombie Anime Movie durch gehen. Man sollte nicht mit Leichen von Menschen Experimentieren :), Genau das tritt hier ein.
Neugiere Wissenschaftler experimentieren an Tote und Versuchen Tote wieder eine Seele zu geben. Ob es so was wie eine Seele gibt? was hat es mit diese par Gramm Aufsicht, wenn ein Menscht stirbt?
Sehr Interessant, schaut es euch an :),

Mir hat das Anime Film echt sehr gefallen. Schade das es davon keinen Serie gibt. Die Story Ansicht, hat mich von Anfang an gefesselt, und ich wollte einfach mehr sehen. Zeichenstil war ganz gut und die Charaktere auch.
(9)Toptitel

Stand: Geschaut

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Luvya
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Hey ho,
vorab ich bin kein Meister im Kommentare schreiben ;)
Ich habe den Film gestern im Kino gesehen und um es vorweg zu nehmen, ich war begeistert.

Genere
Die Generes Historical und Psychological sind zu 100% erfüllt worden.

Story
Hier hätte ich am liebsten 5 Sterne gegeben, aber leider leider gibt es ein Problem. Ich finde die Story echt super, es gibt echt viel zu entdecken und zu verstehen. Es hat mir Spaß gemacht die Charakter auf ihrer Reise zu begleiten und mit ihnen mitzufühlen. Jedoch finde ich, dass an einigen Stellen manche Szenen zu kurz gekommen sind. Dadurch war der Film an manchen Stellen etwas holprig, was ich sehr schade finde. Dazu muss man eben sagen, dass es "nur ein" Film ist. Das Problem liegt daran, dass die Story so viel erzählen wollte, was sie in der kurzen Zeit einfach nicht schaffen konnte. Daher wäre wohl eine Filmreihe oder ein Anime besser gewesen, meiner Meinung nach. Nichts desto trotz, wenn man sich um den Verlauf der Geschichte einpaar Gedanken gemacht hat, konnte man genauso gut mit den Charaktern mitfühlen und ihre Handlungen verstehen.

Animation/Bilder
Wie bereits gesagt ich habe mir den Film im Kino angesehen , doch ich denke, dass der Film auf dem Fernseher oder dem PC genauso gut rüber kommt.
Die Bilder sind einfach der Hammer! Die Kulisse ist wunderschön, immer wieder wurden super Landschaften gezeigt und die Charakter sahen einfach Top aus. Selbst nachdem der Film im Gange war, es viel einem einfach immer wieder und wieder auf.

Charakter
Die Charakter sind einfach liebenswert. Gleich zu Anfang konnte man sie ihn Herz schließen und dies hat sich im Laufe des Filmes auch kaum geändert. Ich wollte immer mehr über sie und ihre Beziehungen zu einander erfahren und diese Neugier ...... jaa die war halt da xD

Musik
Dazu kann ich leider nicht allzu viel sagen, weil "ich sie schon gar nicht mehr gehört habe." Ich bin einfach komplett in den Film eingetaucht und ich habe iwi nichts gehört was mich... in dem Sinne daran gestört hätte? Von daher möchte ich die Musik lieber nicht bewerten ^^" aber sie dürfte Stimmig gewesen sein :D

Fazit:
Ich fand den Film echt sehenswert und überlege mir auch ihn zu kaufen wenn er im Handel erscheint.
Zudem habe ich Lust auf mehr und werde mit daher mal den Manga durchlesen, ich habe gehört, dass dieser ausführlicher sein soll.

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag <3

Keine Bewertung

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Duragon
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Steampunk und Zombies

Eines vorweg: ich bin ein grosser Steampunk-Fan. Das war auch der simple Grund, warum ich diesen Film angeschaut habe. Und er lässt das Steampunk Herz wirklich höher schlagen. Visuell sehr ansprechend, die Kulisse, die vielen Orten auf der ganzen Welt, die Steampunk-Maschinen, einfach herrlich anzuschauen!

Die Story ist dafür etwas...naja...zurechtgebogen? Knarzig? Gibts das Wort überhaupt? Jedenfalls reisen sie zwar um die Welt und treffen viele Leute auf ihrer Mission, aber die Handlung und Weiterführung war teilweise überraschend im Sinne von:

Spoiler!
Ah hey ihr kommt nicht weiter? Zum Glück habe ich diese unterirdische Anlegestelle für mein riesiges U-Boot, das ich mal gebaut habe etc.


Aus moralischer Sicht ist der Film edgy as fuck, die holen Tote zu den Lebenden zurück, in dem sie ihnen künstliche Seelen einpflanzen und um sie dann als Arbeitssklaven zu halten. Schöne letzte Ruhe, nicht?

Der Konflikt zwischen den Briten und anderen Ländern im Hintergrund wird anfangs thematisiert, rückt im Verlauf dann immer mehr in den Schatten und verschwindet schliesslich ganz. Schade.
Abschliessend zur Story würde ich behaupten, dass man zu viel Handlung in einen zu kurzen Film reinpacken wollte. Er wirkt überladen.

Die Hauptcharaktere sind zwar gut ausgearbeitet, aber irgendwie war keiner richtig cremig. Sie konnten mich nicht so reinziehen, da sie eher flach daherkommen wie in einem Actionfilm. Irgendwoher liegt der Fokus doch weniger auf Action und mehr auf Sci-fi bzw Steampunk-Wissenschaft, was ein Mix ergibt, der ein wenig schwach im Abgang ist. Die Beweggründe waren für mich ab und zu nicht so ganz nachvollziehbar. Einige Nebencharaktere tauchen einfach so auf ohne jede Erwähnung, von einem kenne ich nicht mal den Namen..

Die Musik fand ich deplatziert. Da gibt es eine deftige Verfolgungsjagd und die Backgroundmusik dudelt friedlich vor sich hin. Die Story kommt zum Höhepunkt, aber die Musik so: da hast du ruhige Klänge zum Entspannen, wtf?
Passt nicht zum Geschehen, in der Schule würde es dafür eine 6 regnen, da es am Thema vorbei ist.

Optisch ansprechender Steampunk-Film mit schaler Story und durchschnittlichen Charakteren. Nichtsdestotrotz stufe ich ihn als sehenswert ein, da er seinen eigenen Charme besitzt.

Stand: Geschaut

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Sniperace
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
The Empire of Corpses
Was soll ich sagen, ein recht guter Steampunk Film.

War bei einem Project Itoh Werk aber auch nicht anders zu erwarten, Satoshi Itō Rest in Peace.


Fangen wir mit der Musik an, sehr passend und wieder einmal der Beweis, das Egoist nicht nur schnellere Nummern gut beherrscht, sondern auch, wie hier, langsamere Nummern. Großes Plus, gerade in so einem Film.

Animation ist gut geworden, wobei ich schon sagen muss, es geht bereits besser, siehe den Psycho Pass Film, der von Production I.G kam und WIT (die für Empire of C. verantwortlich zeichnen) ist ja ein Tochterunternehmen von I.G. Wäre besser gegangen, wenn auch nur einen Ticken, insbesondere bei den Bewegungsanimationen.
Warum aber hab ich volle 5 gegeben, naja, zuallererst kann ich keine Fehler feststellen, die mich groß geärgert hätten und zum anderen ist die Atmosphäre einfach toll geworden. Bewegungsanimation ist gut, wenn auch nicht sehr gut, aber wiegesagt beklagen kann man sich nicht.
Design, Atmosphäre, Hintergründe sind hingegen sehr nice geworden, ebenfalls die Figuren, Steampunk at ist Best, ergo ist der Stil Top.

Was die Genre angeht:
Action, die meiner Meinung nach etwas weniger hätte sein können, was ich selten sage, was aber andererseits nie Fadheit aufkommen lässt, teilweise wars mir aber zu übertrieben und auch zu unrealistisch. Steampunk, sehr nett aufbereitet. Drama, davon gibt's genug, Violence und Splatter sind ebenfalls zur Genüge vorhanden. Dazu kommt noch Freundschaft, Liebe, Verzweiflung, die frage nach dem Sein usw. Durchaus zum Nachdenken, teilweise heavy.

Was mich zur Story bringt:
Ich hab lange überlegt, jedoch bin ich der Meinung, dass gerde bei der Story einfach keine Bestnote drin ist. Es gibt zu viele Wendungen, etliche Beweggründe werden nicht erklärt und mir fehlt ein wenig die "gerade Linie". Ebenfalls waren Stellen vorhanden, die wie "Löcher" wirken, da fehlt was, vermutlich hätte der film dann aber das Zeit Limit gesprengt.
Ich persönlich bin der Meinung, dass eine Animeserie besser geeignet gewesen wäre, einfach weil die mehr Zeit zu Verfügung gestellt hätte, als ein zwei Stunden langer Film.
Es sollte aber Jeder selber die Story auf sich wirken lassen und sich seine eigene Meinung bilden. Ich denke nicht Wenige werden die Story besser finden als ich.
Alles in Allem fand ich die Story aber recht nett und dramatisch, fad war mir nie, viele Punkte die ich überhaupt nicht mag hab ich nicht gefunden, einzig der leicht depressive Touch hat mich etwas gestört, davon bin ich nicht besonders ein Fan;)
Das Ende war auch nicht nach meinem Geschmack, zuerst war´s gut, dann war´s auch komm schon, muss es jetzt negativ ...... zumindest empfand ich es so. Und nach dem Abspann, ......... ? Ich fand diese Szene deplatziert, auch wenn sie nach meinem Geschmack war;)
Ganz wichtig!
Seht Euch den Abspann an, da gibt's einige Dinge zu hören und die Szene danach, wiegesagt bildet Euch selbst eine Meinung.

Die Figuren:
Hm, knapp aber doch volle Punktzahl. Was die volle Punktzahl fast verhindert hat, waren etliche Stereotypen, deren Beweggründe nicht oder nur unzureichend erklärt werden und die zu große Menge an wichtigen Figuren, was echt zu viel ist.
Für ein gute Punktzahl stand dafür Watson, der eine absolut getriebene Figur ist, was super umgesetzt ist. Die nette Lady fand ich auch ganz gut umgesetzt.
Meiner Meinung nach, hätten auch mehr Figuren sterben können aber naja, halt eben nicht.
Nichtsdestotrotz sind die meisten Figuren gut umgesetzt, der Ticken zu Perfektion fehlt aber bei Einigen.

Natürlich könnte ich was Handlung, Charaktere angeht mehr schreiben, doch dies ist einer der Filme, wo man damit viel kaputt machen kann.


Kurzum eine Empfehlung, dieser Film ist sehenswert aber wird auch ein wenig die Meinungen spalten, da nicht Jeder von der Handlung angetan sein wird. Actionfans werden auch auf Ihre Kosten kommen aber vermutlich nicht völlig zufrieden sein. Und für Steampunk Fans sowieso Plicht;)

Schöne Grüße
Sniperace



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Titania13
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Schaut den Film ganz zu Ende. Es gibt einen kurzen Dialog während dem Abspann, und noch eine kurze Szene danach.


Empire of Corpses ist meiner Meinung nach ein sehr guter Film, der sich auch an ziemlich heikle Themen heranwagt.


Genre
Psychological ist ziemlich klar vertreten, SciFi hingegen nur so halb. Einerseits ist die Technik ziemlich futuristisch, andererseits befinden wir uns wo genau? Im 19. Jahrhundert, wenn ich mich richtig erinnere?
Nebenbei gibt es auch oft historische Elemente, sowie Drama.


Story
Die Idee an sich finde ich sehr interessant.
Leute sterben, man erweckt sie mit einer selbst gemachten Seele wieder zum Leben, die die Verstorbenen allerdings wie Zombies dastehen lässt, und benutzt sie so als Arbeiter (oft auch als Soldaten).
Sie haben so allerdings kaum einen eigenen Willen und können nicht mal mehr sprechen, sondern funktionieren nur noch, um ihnen gegebene Aufträge zu erfüllen.
Wie gesagt finde ich dieses main setting sehr interessant.
Andererseits müssen wir uns allerdings auch fragen, wie heikel die ganze Sache hier ist.
Moralisch korrekt ist es ziemlich sicher nicht.
Ich meine, die Toten zurück ins Leben holen? Denkt mal darüber nach. Leichte Kost ist das nicht.
Ausserdem ist die Seele ein grosses Thema.
Woher kommt sie? Woraus besteht sie?
Aber das mal beiseite -
Es gab sehr viele Wendungen, beinahe zu viele; sehr viele Dinge wurden angesprochen, aber nie weiter erläutert; und man ist sich bis fast zum Ende nicht sicher, ob der Protagonist sein Ziel denn nun eigentlich erreicht hat.
Spoiler!
Watson möchte Friday ja irgendwie seine wahre Seele zurückgeben, und so dann auch den 'richtigen' Friday wieder an seiner Seite zu haben. Nicht nur diese leere Hülle seines Freundes.

Es waren diese und noch ein paar weitere, kleinere Punkte, die mich an der Story gestört haben.
Doch es gab auch einige Momente, die mich berührt haben, und in denen ich richtig mitgefiebert habe.
Spoiler!
Als Watson und Friday in dieser... Kanalisation da waren und gekämpft haben. Als Friday dann plötzlich ihr Zeichen gegeben hat, indem er Watson's Nase zwei Mal mit dem Stift angestupst hat.
Oder ganz am Ende, als Watson The First besiegte und Friday plötzlich da war und ihm half. Ugh.

Aber... das Ende.
Was zur Hölle war das?
Ich bin richtig verwirrt.
Falls mich jemand aufklären möchte, bitte nur zu gerne, denn ich hab keinen Plan mehr, was da abging...

Spoiler!
Ich nehme an, Watson hat nun auch keine Seele mehr? Also, irgendwie vielleicht nun schon. Immerhin war er in der Szene nach dem Abspann ziemlich selbständig. Aber er ist doch irgendwie tot, oder? Friday hat ja irgendwie an ihm rumgebastelt.
Apropos Friday-
Hat er nun seine Seele wieder?
Am Ende sieht man ihn ja, wie er durch sein Fernglas blickt und dann lächelt.
Und während den Credits ist es ja auch er selbst, der das von ihm selbst geschriebene liest. Also, er hat ja während dem Film immer alles mitgeschrieben. Und sogar die Cyborg-Frau da, deren Namen ich vergessen habe, meinte, dass Friday sogar seine eigenen Gedanken noch mit einbringe, selbst in seinem Zustand.
Ich nehme an, was Friday vorgelesen hat während dem Abspann, waren eben jene Gedanken, die er selber noch hinzugefügt hat, oder?
Ahh, ich kapier's nicht. Liegt aber vielleicht auch daran, dass es hier schon zwei Uhr früh ist.


Ahh, ja, es ist zwei Uhr früh. Ich sollte ins Bett gehen und das ganze hier verarbeiten und den Film vielleicht nochmal schauen, wenn ich nicht so hundemüde bin, haha.


Animation
Ich fand den Zeichenstil und die Animation hier ausgesprochen schön.
Die Emotionen wurden ganz gut rübergebracht, und die Atmosphäre war so ziemlich immer schön düstern.


Charaktere
Die Charaktere fielen meiner Meinung nach eher flach aus.
Watson war okay, er hatte ein Ziel, dass er auch mehr oder weniger anstrebte. Zudem wusste er auch, dass das, was er tat, eigentlich nicht richtig ist.
Friday gefiel mir sehr (obwohl eigentlich gerade er als Charakter ja nicht mal wirklich vorhanden ist? Ich meine, er existiert ja die meiste Zeit kaum). Aber wie er selbst in seinem Zustand noch seinen Freund erkannt hat... Ugh. Rip.
Dann gab es ja noch die junge Lady mit der grossen Oberweite und Watson's ständiger Begleiter, aber ich hab' ihre Namen vergessen. Hah.
Gerade die beiden fielen meiner Meinung nach ziemlich stereotypisch aus.
Und die beiden Russen-
(Ehrlich. Ich hab keinen Namen mehr im Kopf. Obwohl, hiess der Junge, der Friday so ähnlich sah, nicht Nikolai oder so? Doch, ich glaube Nikolai.)
Die waren auch noch okay.
Wobei M und The First wiederum eher schwach wirkten.


Musik
Ending theme von EGOIST? Na, dafür bin ich immer zu haben!
Aber auch ansonsten gefiel mir die Musik ausgesprochen gut.
Während dem Film wurde sie eigentlich immer passend gespielt, die Orchester Musik war sehr schön.
Besonders im zweiten Teil des Abspanns, nach EGOIST's Song,
Spoiler!
Während Friday aus seinen Notizen vorliest

gefiel mir die Musik, die gespielt wurde. Sehr schön.


Fazit
Empire of Corpses ist ein Film, den man nicht unterschätzen sollte.
Besonders die Thematik ist ziemlich schwere Kost.
Man sollte dem gegenüber nicht zu sensibel sein, da man zwei Stunden lang am laufenden Band ständig damit konfrontiert wird.
Die Charaktere sind okay, das Ende ist ein einziger, grosser Mindfuck, die Animation und Musik sind toll.
Ich kann diesen Film doch nur allen ans Herz legen.
Denkt einfach mal darüber nach.

Spoiler!
"At least one word
I want you
To hear;
Thank you." - Friday, breaking my heart at 2am. rip my poor soul

Stand: Geschaut

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Sassi1710
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
The Empire of Corpses - ein wunderbarer Film, mit viel Platz zum nachdenken.

Das erste der Project Itoh Werke und ein absolutes Meisterwerk!

Story:
"Nach dem Tod wird der Körper um 21 Gramm leichter. Das, was den Körper verlässt, ist seine Seele."
Es geht um den jungen John Watson, der mit seinem besten Freund an dem Beweis dieser Theorie gearbeitet hat, aber bevor das Projekt beendet werden konnte, stirbt sein Freund. John setzt alles daran, um die Seele seines Freundes zurückzubringen. Er bekommt von der englischen Krone einen Auftrag, bei dem er von einigen neugewonnenen Freunden begleitet wird, aber damit fängt das Chaos erst an.

Die Frage nach dem Beweis der Seele beschäftigt die Wissenschaft noch heute, weshalb ich diesen Film auch sehr gewagt finde. Die Umsetzung ist einfach genial und komplex durchdacht.

Genre:
Alles vertreten und perfekt kombiniert, wobei die extra Aufführung von Action auch gut passen würde.

Animation:
Ein wunderschöner Zeichenstil und flüssige Animationen, zusammen mit einer meist düsteren Atmosphäre. Alles wurde wirklich großartig kombiniert!

Charaktere:
Jeder Charakter ist einzigartig, mit seiner eigenen Persönlichkeit und individuellen Wünschen und Zielen. Man kann mit ihnen mitfühlen und sich in sie hineinversetzen.

Musik:
Wundervolle Soundtracks, die perfekt zu jede Szene passen, gefolgt von einem wunderschönen und wie ich finde traurigen Ending mit dem Titel Door, gesungen von Egoist (Guilty Crown, Psycho Pass).

Fazit:
Ein Meisterwerk, das sich mit einem doch recht ernstem Thema befasst. So ziemlich jeder Mensch hat jemanden, den er unbedingt wieder bei sich haben möchte, was in diesem Film auch eine entscheidene Rolle spielt.
Zum Ende hin kommen leichte Fragen auf, die aber im Abspann und in der Szene danach (deshalb würde ich euch empfehlen, den Film wirklich bis nach dem Abspann zu schauen!) geklärt werden, wie ich finde, da das Ende doch etwas anderes vermuten ließ.

Mich hat der Film jedenfalls zum nachdenken gebracht, über die Seele, die Frage des "Seins" und über den Tod selbst.

Ein wirklich beeindruckender Roman, den Satashi Itō geschrieben hat. Nur schade, dass er ihn nie zu Ende schreiben konnte... Aber ich denke, dass sein Freund Toh Enjoe gute Arbeit geleistet hat, wenn der Film so wie der Roman ist.
Wirklich großen Respekt.
Rest in Peace, Itō-Seinsei †

Stand: Geschaut

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