Detail zu Gyakusatsu Kikan (Movie):

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Original Titel Gyakusatsu Kikan
Englischer Titel Genocidal Organ
Deutscher Titel Project Itoh: Genocidal Organ
Japanischer Titel 虐殺器官
Genre
Drama, Military, Psychological, SciFi, Seinen, Violence
Tags
Adaption Sonstige: Novel
PSK
SeasonStart: Winter 2017
Ende: Winter 2017
Status Abgeschlossen
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Beschreibung:
Im Jahr 2015 wird Sarajevo durch eine Atombombe ausgelöscht. Die Industrienationen beschließen aus Angst vor dem Terrorismus daraufhin, die Freiheit der Bevölkerung für mehr Sicherheit zu opfern. Während dadurch regelrechte Überwachungsstaaten entstehen, tobt in den Entwicklungsländern zunehmend das Chaos. Als die Welle aus Bürgerkriegen und Völkermord immer größere Ausmaße annimmt, wird Captain Clavis Shepherd von den Special Forces zusammen mit seinem Team auf die Jagd nach dem mysteriösen Amerikaner John Paul geschickt. Wo immer er den Regierungen der Welt seine Dienste anbietet, bricht wenig später eine Hölle aus Krieg und Gewalt los. Schnell verfolgt Shepherd eine heiße Spur in Prag und vermutet, dass John Paul nur durch eine besondere Sprache diese Blutbäder auszulösen vermag. Doch kann tatsächlich ein Mann allein die Welt aus den Angeln heben?

(Quelle: Kazé)

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MrSalomon
Dies ist eine offizielle Proxer-Rezension und wurde von der Proxer-Redaktion verfasst! Klicke auf weiterlesen, und erhalte diese Rezension auch als Hörbuch.
Erinnert ihr euch noch an den 11. September 2001? Nun, ich kann mich noch an diesen Tag erinnern. Der terroristische Anschlag dominierte die Medienlandschaft, selbst als kleiner Junge, der ich war, gab es kein Entkommen vor diesem Thema, am darauffolgenden Tag legten wir in der Schule eine Schweigeminute ein. Wer unter euch zu jung ist, um sich an dieses Ereignis erinnern zu können, weiß trotzdem sofort wovon ich hier schreibe, 9/11 (Nine-Eleven) hat sich in das Bewusstsein der Welt eingebrannt. Und dabei leben wir hier in Europa, weit weg vom eigentlichen Ort des Geschehens. Wo hier Trauer und Anteilnahme vorzufinden waren, beherrschte ein ganz anderes Empfinden die Gedanken der Menschen aus Amerika: Angst. Puh, ganz schön harter Stoff, um in so eine Rezension einzusteigen. Aber in Gyakusatsu Kikan lässt sich auch wenig Fröhliches finden, schonungslos und nüchtern werden hier die Folgen eines Terroranschlages thematisiert, der 9/11 in nichts nachsteht.

Wir schreiben das Jahr 2015. Bis zu diesem Zeitpunkt scheint die fiktive Welt des Animes sich stark an unserer realen anzulehnen. Die Anschläge am 11. September veränderten die westliche Welt und vor allem Amerika. Um Sicherheit zu erlangen, wurde mit Freiheit bezahlt. Eine Entwicklung, die sich schon wieder etwas abgekühlt hatte, bis sich 2015 eine Katastrophe ereignet. In der Stadt Sarajevo, der dicht besiedelten Hauptstadt von Bosnien und Herzegowina, explodiert eine Atombombe der Marke Eigenbau, welche die Metropole vollständig vernichtet. Als Reaktion darauf wurden alle anti-terroristischen Maßnahmen um ein Vielfaches verschärft, Stichwort Überwachungsstaat. Um der Angst zu entkommen, büßten die Menschen mehr von ihrer Freiheit ein, denn je. Und wisst ihr was? Es hat funktioniert. In den kommenden Jahren wurde der Terrorismus in der westlichen Welt vollständig ausgelöscht. Doch kein Licht ohne Schatten. Wo es den Menschen in Amerika gut geht, versinken zahlreiche Entwicklungsländer zunehmend im Chaos. Bürgerkriege und Völkermord sind in den ärmeren Regionen dieser Erde an der Tagesordnung, mehr als jemals zuvor. Und ohne dass jemand den genauen Zusammenhang versteht, scheint ein gewisser John Paul mit dem Chaos in besagten Ländern in Verbindung zu stehen.

Wir schreiben das Jahr 2020 und endlich können wir uns in die eigentliche Handlung von Gyakusatsu Kikan stürzen, wo ihr die Hintergründe dieser Welt nun ausreichend überblickt. In dem knapp zwei Stunden andauernden Film begleiten wir den jungen Captain Clavis Shepherd auf seiner Jagd nach eben jenem John Paul – von der amerikanischen Regierung beauftragt diesen amerikanischen Staatsbürger festzunehmen, der überall auf der Welt eine Spur des Todes hinterlässt. Dabei kann sich der Abendfüller gut in zwei Teile gliedern lassen, die lange Einleitung mal außer Acht gelassen. In der ersten Hälfte haben wir einen typischen Spionage-Krimi. Clavis begibt sich hier undercover nach Prag, um sich mit der ehemaligen Geliebten John Pauls anzufreunden und ihn über sie ausfindig zu machen. Es entwickelt sich ein Katz-und-Maus-Spiel, bei dem am Ende schwer zu sagen ist, wer denn jetzt eigentlich genau wen gefunden hat. In der zweiten Hälfte wirft unser Captain alle Heimlichkeit in die Tonne und fährt große Geschütze auf. Zusammen mit seinem Einsatzteam der Special Force schießt er sich, ohne Rücksicht auf Verluste, durch die Reihen seiner Gegner, seine Zielperson immer im Visier.

Ganz schön actiongeladener Anime? Dem ein oder anderen aufmerksamen Leser (und Kenner des behandelten Werkes...) ist vielleicht aufgefallen, dass ich hier zum zweiten Mal in Folge eine der drei Project Itoh-Adaptionen aus dem Jahr 2015 behandle und wie schon in meiner Rezension zu Shisha no Teikoku ist auch hier die Klassifizierung des Animes keine Selbstverständlichkeit. Wo Regisseur Ryoutarou Makihara aber bei Shisha no Teikoku unbedingt alles in seinen Film reinhauen wollte, was cineastisch und genrespezifisch überhaupt möglich ist, setzt sich das Geno Studio in ihrem Erstlingswerk deutlich bescheidenere Ziele. Ich schreibe Erstlingswerk, aber tatsächlich setzte sich das Geno Studio zu großen Teilen aus den ehemaligen Mitarbeitern des bankrotten Studios Manglobe zusammen, die in diesem Film nicht zum ersten Mal auch mit dem Regisseur Shuukou Murase zusammenarbeiteten (Manglobe war anfangs auch noch mit der Produktion betraut). Was genau meinte ich denn jetzt mit diesen bescheideneren Zielen? Ganz einfach, trotz der manchmal verworrenen Story, den zahlreichen Schießereien, den Splatter-Elementen und Krimi-Ansätzen, existiert ein klarer und unmissverständlicher Fokus in dem Werk.

Dieser Fokus liegt auf den Dialogen. Sie dienen teilweise nicht mal dem Vorankommen der Handlung, sie selbst sind die Handlung und ein wesentliches Kernelement des ganzen Films. Gerade die erste Hälfte besteht fast nur aus einer Aneinanderreihung von langen Dialogen ...
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Shiki93
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Musik
Man sieht und hört nur, was man möchte.
Spoiler!

Das macht so gut, wie jeder Mensch und das ist im großen und ganzen auch okay so, da es zum Selbstschutz beiträgt. Es darf halt nur nicht überhand nehmen, wie in dieser Movie.

Die Story fand ich anfangs eigentlich richtig interessant, aber irgendwie hat sich die Story dann angefangen in die Länge zu ziehen, was der ganzen Movie nicht allzu zu träglich war.
Die Themen die eingearbeitet waren, waren interessant - auch wenn es an der Umsetzung gemangelt hat. Zwar waren die Dialoge recht gut und auch das vermittelte Wissen, aber leider wurde es durch die ständige Gewaltdarstellung etwas überschattet.
Eigentlich bin ich immer für krasse Gewaltszenen zu haben, aber bei dieser Darstellung musste ich einfach nur an eine schlechte Shooter-Perspektive denken. Auch war der Werdegang der Movie zum Ende hin zwar überraschend, aber ich bekam dennoch eher das Gefühl vermittelt, das manch ein Charakter nur sterben musste, damit man irgendetwas in die Luft jagen konnte, um vielleicht wieder Spannung auf bauen zu wollen... also bei mir hat die Story so länger sie lief, immer mehr versagt.

Die Genre waren dafür wirklich alle ausnahmslos erfüllt. Die Animation war gut, aber auch oft sehr einfach gehalten und das fiel schon recht stark auf... außer blutige Szenen, da hat man sich ins Zeug gelegt.

Die Charaktere waren bescheiden. Ich fand alle recht absurd. Das die männliche Hauptperson sich scheinbar verliebt hat, hat man schon irgendwie mitbekommen, aber wann das genau passiert seien soll, ist mir ein Rätsel... die Charaktere machen die Movie also schon mal nicht aus.

Die Musik war irgendwie nicht wirklich vorfanden, denn die musste man schon suchen, um sie überhaupt groß wahrzunehmen.

Fazit:
Ich bin von der Movie recht enttäuscht, da die Story so viel versprochen hat und sich dann doch als teilweise heiße Luft entpuppt hat - denn die Umsetzung war bescheiden.
Das heißt allerdings auch nicht, dass man sich die Movie gar nicht anschauen kann... man kann... mit der Voraussetzung, dass man Gewaltszenen höher stellt, als eine schöne Storyentwicklung.

Stand: Geschaut

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Nasenhaaare
Genre
Story
Animation/Bilder
Charaktere
Story:

Der Film handelt um den Soldaten Clavis Shepard, welcher vom U.S. Militär den Auftrag bekommt einen Amerikaner,Jean Paul; aus einem diktatorischen Regime zu entführen und besagtes Regime zu stürzen. In den USA wieder angekommen erfährt er, dass Jean Paul die Ursache für mehrere Bürgerkriege in ärmeren Regionen der Welt sein.
Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht zur Handlung sagen da ich selbst Spoiler zutiefst verabscheue und der Film davon lebt, dass man nicht weiß wie sich die Handlung entwickelt.

Im Laufe des Films werden viele philosophischen Dialoge geführt und philosophischen Fragen gestellt. Was ist der Wert der Freiheit/Sicherheit, wie sollte das Verhältnis der beiden sein? Was ist einem selbst wichtig, was bin ich bereit dafür zu tun? Habe ich den freien Willen über das was ich tue oder werde ich unterbewusst gesteuert?
Die Dialoge wirken dadurch zwar leider etwas künstlich, was aber vom Autor beabsichtigt war, da die Charaktere selbst darauf auch eingehen. Dem Genuss des Filmes tut dies aber in keinster Weise Schaden.

Auch die wenigen Kampf/Actionen Szenen füllen alle das oben genannte Ziel der Philosophie vollständig aus, dies aber diesmal fast ohne Dialoge sondern fast rein durch Bilder.

Animation/Bilder:

Der Animationsstil des Films ist recht durchschnittlich für meinen Geschmack. Es sind viele schöne Stellen dabei, vor allem bei den wichtigeren Stellen, dafür aber wurde aus Kosten oder Zeitgründen oder vielleicht sogar Faulheit an den unwichtigeren Stellen Fehler gemacht, so sah es an einer Stelle so aus als Würden einem General die Finger fehlen, obwohl er lediglich gerade die Faust an einer Tür anlehnte. Diese Fehler sind wie bereits gesagt recht unwichtig und irritierten an handlungsarmen Stellen lediglich.

Charaktere:

Die Handlungen eines jeden Charakters sind verständlich. Es gibt keinen Charakter den ich am Ende des Filmes als den Bösen brandmarken konnte. Auch wenn Jean Paul im Unrecht war, so war er nachvollziehbar. Clavis Shepard selbst macht einen Wandel durch den ich im Laufe des Filmes ausgehend von seinem Startpunkt genau mitgefühlt habe und ich selbst "durchgemacht" habe.

Die Genre:

Die Genre sind an sich alle vertreten und ich denke, dass keines zu kurz kam bei diesem Film.


Alles in allem ist das ein sehr guter Film meiner Meinung nach, zwar hier und da ein paar kleine Abzüge auf Grund der Animationen. Er ist zwar nichts für die breite Masse, aber ich denke es ist definitiv einer der besseren Filme.

Stand: Geschaut

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