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THEMA: Die Idealisierung von Schulen in Animes

Die Idealisierung von Schulen in Animes 3 Monate 1 Woche her #834519

  • Eiti
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Die Idealisierung von Schulen in Animes 3 Monate 1 Woche her #834522

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Also ich persönlich mag ja dieses Herumlabern gar nicht. Vor allem der Anfang, was war das denn bitte?
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Die Idealisierung von Schulen in Animes 3 Monate 1 Woche her #834524

  • Siepie
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Frage: Waren 2 verschiedene Personen an diesem Werk beteiligt? Denn 'Eiti' hat von Sport Anime geschrieben und hat hierbei Soukyuu Boys, Haikyuu, Hinomaru Zumo, Run with the wind und Hanebado! aufgezählt. Was wurde nach dem Absatz für Bilder eingefügt? Haikyuu (das ist ja auch berechtigt) und Tsurune. Tsurune? Ja Tsurune wurde mit keinem Wort erwähnt. Ist es denn so schwer, einfach ein 2. Bild einzufügen, von einem der aufgezählten Werke? Scheint so.

Die Idealisierung von Schulen in Animes 3 Monate 1 Woche her #834525

  • Nickoas
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Meiner Meinung nach findet in Animes nicht nur eine Idealisierung statt, sondern eine bewusste Verfälschung der Realität.
Denn was viele nicht wissen, Japanisches Schulen sind nicht das "Paradies" wie sie häufig dargestellt werden, sondern für viele Kinder/Jugendlichen ein täglicher Horrortrip.
Neben dem unmenschlichen Leistungsdruck kommt etwas, dass viele von uns vielleicht schon persönlich mitbekommen/erlebt oder sogar aktiv betrieben haben.
In Animes kommt hier meist die "Schurkenscene", infolge dieser der Feige Mobber besiegt wird und der Held sich seinen Platz in der Klasse "erkämpft", in der Realität haben Mobber meist keinen der sie aufhält bzw. zurechtweißt, meist geht dieses Martyrium für die Betroffenen jahrelang.
Hier kommt eine Typische Japanische Angewohnheit zum tragen, das "nicht ansprechen" von Problemen, man will keine unangenehmen Gesellschaftlichen Diskussionen starten.
In Animes kommt so etwas nur in wenigen Ausnahmen Erwähnung, häufig sehen wir den "Klassenalpha", der gemütlich durch seinen Schulalltag meddelt und spontan auf Bananenschalen ausrutscht, um infolgedessen auf dem Dekolletee einer *Mulle zulanden.
Das gleiche haben wir mit dem Leistungsdruck, der besagte "Durschnittsspasi" hat anfangs durchschnittlich bis schlechte Noten, nur um mit der besagten *Mulle einen Lernabend zu verbringen (bei dem natürlich nichts passiert weil wir hier immer noch in Japan sind), um dann als Sieger aus der "Leistungsschlacht" hervorzugehen.
Da sich Japanische Schüler häufig über Noten und Bewertungen definieren bzw. einordnen, sind hier die Leistungsschwachen Schüler die gearschten, bei einer schlechten Note direkt einen Anschiss vom Lehrer, um sich dann zuhause von den Eltern den nächsten abzuholen.
Das war es aber auch im großen und ganzen, Kinders denkt immer daran "Es ist nicht alles Gold was glänzt, es ist aber auch nicht alles Scheiße was stinkt".
Wer über meine geschriebenes mit mir reden will, traut euch kommt zu mir, schreit mir in die Kommentare, ihr habt keine Chance (na? wer hat den Insider verstanden).
Wer Schreibfehler findet darf diese behalten.
*Mulle ist die Meddelfränkische Bezeichnung für Mädchen bzw. Frau.
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Die Idealisierung von Schulen in Animes 3 Monate 1 Woche her #834536

  • Noface83
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@Nickoas : Lösch dich ! Jeder weiß doch, dass es es nur zwei Arten von leuten gibt die unbeugsamen Mobbingopfer und die Haider.

Ne Spaß bei Sete - in Japan ist das Problem, dass die Arbeitswelt danach noch druckvoller, stressiger und psychisch belastender ist als die Schulzeit davor. Von daher wird selbst von Mobbingopfern die Schulzeit irgendwann sogar ins positive verklärt und schön fantasiert. Japan ist ein geiles Land und ich mache dort gerne Urlaub aber dort leben und arbeiten will ich nicht.
Zu einem schönen Abend gehören für mich ein guter Whisky und ein schöner Yuri-Manga ^^
Letzte Änderung: 3 Monate 1 Woche her von Noface83.
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Die Idealisierung von Schulen in Animes 3 Monate 1 Woche her #834542

  • Layoush
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Noface83 schrieb:
Ne Spaß bei Sete - in Japan ist das Problem, dass die Arbeitswelt danach noch druckvoller, stressiger und psychisch belastender ist als die Schulzeit davor. Von daher wird selbst von Mobbingopfern die Schulzeit irgendwann sogar ins positive verklärt und schön fantasiert. Japan ist ein geiles Land und ich mache dort gerne Urlaub aber dort leben und arbeiten will ich nicht.

Kannst du die 'Arbeitswelt' in Japan mal genauer beschreiben? Dachte dort fühlen sich die Arbeitsnehmer sehr wohl. Oder irre ich mich da? Meine dass mal in ner Doku gesehen zu haben..
''Sehen ist Glauben, aber Fühlen ist die Wahrheit.''
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Die Idealisierung von Schulen in Animes 3 Monate 1 Woche her #834545

  • Nickoas
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Naja die Japaner haben einen eigenen Bezeichnung für "Tod durch Überarbeitung", wird als "Karoshi" bezeichnet
Einfach mal ein paar Dokus rendern (das is etzala hade arbeit).
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Edit by Yuriko.

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Die Idealisierung von Schulen in Animes 3 Monate 1 Woche her #834622

Ich hoffe, dass mein Kommentar als Versuch einer produktiven Kritik gelesen wird.

"Schule ist also ein großer Teil unseres Lebens und wird dementsprechend auch in vielen Werken verwendet. Aber warum?"
Der erste Satz ist bereits eine Antwort auf den zweiten Satz und sorgt dafür, dass beim Lesenden eventuell Verwirrung entsteht, da der Text ab diesem Punkt dem Lesenden keinen Grund für das Weiterlesen gibt. Das Setzen einer Frage an sich ist sinnvoll und wichtig. Jedoch sollte die Einleitung des Textes den Rahmen für den Hauptteil konstruieren und die Frage am Ende der Einleitung sollte zum einen sinnvoll in den Hauptteil überleiten und zum anderen Interesse an dem kommenden Hauptteil wecken.
Die Einleitung in diesem Text schafft es meiner Ansicht nach leider nicht diese beiden Ziele suffizient zu erreichen.

Den Abschnitt über die Cartoon-Serien hätte man sich sparen können, da er nichts zum Thema beiträgt. Man hätte ihn produktiv nutzen können, indem man komperativ arbeitet, aber das Thema war nicht "Der Unterschied im animierten Schulalltag zwischen Amerika und Japan" (was eventuell ein interessantes Thema wäre), sondern "Die Idealisierung von Schulen in Animes".

Die Frage die daraufhin aufgeworfen wird ("Wird dies überhaupt so gezeigt, wie wir es kennen?") ist auffällig, da die meisten der Lesenden und vermutlich die verantwortliche Person den japanischen Schulalltag nicht kennen und ein Vergleich zwischen unserem Schulalltag und dem japanischen im Kontext der Idealisierung von Schulen in Anime nur bedingt sinnvoll erscheint.

Des Weiteren möchte ich starken Zweifel gegenüber der interpretatorischen These, dass My Hero Academia das Thema Schule als Hauptthema habe ("Ein gutes Beispiel hierfür wäre der Shounen-Anime My Hero Academia, welcher das Thema Schule nicht nur als Hauptthema hat, sondern dies auch perfekt dazu nutzt, um die Kämpfe zwischen Gut und Böse auszutragen.") äußern. Es gibt einige Themen, die man bei My Hero Academia als Hauptthema sehen kann, jedoch behaupte ich, dass die Schule nicht mehr als Setting und Plot-Device ist (Hier ein Beispiel, wie man My Hero Academia lesen kann:
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Den selben Zweifel möchte ich auch an die interpretatorische These bezüglich Sport-Anime wie Haikyuu!! richten, da auch hier die Schule ein Mittel zum Zweck ist und die zentralen Themen deutlich andere als der Schulalltag sind.

Die nächste problematische Aussage ist folgende: "Romance-Animes: ein recht interessantes Genre, welches sich auf Teenager-Liebe über die Jahre spezialisierte.".
Nicht das Genre Romance hat sich auf Teenager-Liebe spezialisiert, sondern Shojo-Anime werden mehr produziert (welche überproportional Beziehungen thematisieren) und diese haben einfach nur eine Zuschauerschaft im entsprechenden Alter. Wirft man zum Beispiel einen Blick in Richtung Josei oder Seinen findet man deutlich weniger Teenager-Liebe, was ein Hinweis auf die Spezifik der gewünschten Zielgruppe ist.

"Okay, was haben die letzten drei Absätze eigentlich ausgesagt, abgesehen davon, dass wir gerade bemerkt haben, dass Schule selbst in unseren Lieblingswerken allgegenwärtig ist? " würde ich ebenfalls kritisieren, da hierbei, wenn überhaupt von jemandes Lieblingswerken die Rede sein kann (ohne ein Verweis auf einen Poll oä.), dann von denjenigen des Verantwortlichen.
Jedoch möchte ich die Erläuterung über die Zustände des japanischen Schulalltags an dieser Stelle doch noch als etwas positives hervorheben, da sie sehr kompakt auf einige Probleme (inklusive Quelle) verweist. Dennoch wird auch durch diesen Abschnitt die Konklusion ("Da ist es auch verständlich, dass in so vielen Werken die Schule idealistisch dargestellt wird, obwohl sie eine doch recht stressige Zeit ist.") nicht logisch hervorgerufen. Es wird durch den ganzen Artikel hindurch nicht klar für diese Konklusion argumentiert. Es wurde darüber gesprochen wo die Schule auftaucht und wie sie (nicht) verwendet wird. Das ganze ist jedoch nicht mit einer Idealisierung gleichzusetzen. Die Schule wird nicht emporgehoben und da sie in den meisten Fällen nicht im Mittelpunkt steht, auch nicht als Schule verherrlicht. Sie fällt einem in den meisten Fällen nicht einmal als distinktes Setting auf.

"Und trotzdem sympathisieren wir mit einigen Charakteren, nur weil sie in die Schule gehen und wir uns denken: „Ha, jetzt darf er sich mit dem Mist abfinden und nicht ich!“. " Ich möchte hier ankreiden, dass entweder an Stelle von Sympathie im Kontext der geäußerten Schadenfreude ein anderes Wort hätte verwendet werden müssen, oder die Reaktion der Schadenfreude eine falsch dargestellte Reaktion ist. Warum sollten wir auf Grund von Schadenfreude Sympathie haben (oder vice versa)?

"Also ist die Idealisierung von Schulen in Animes nicht nur eine simple Idee, welche in einigen Werken umgesetzt wird, sondern eine Entscheidung dafür, um die Zuschauer an das Geschehen zu fesseln." Diese Konklusion wird als bewiesen aufgestellt, ohne dass sie vorher in irgendeiner Form gestützt wurde.

Ich beende meine Kommentare an der Stelle mal.
An denjenigen, der dafür verantwortlich war: Versuch mehr auf Sprache, Struktur und Stringenz zu achten. Mit dem Thema Schule im Bezug zu Anime kann man einiges machen. Ich hoffe, dass dich die Kritik nicht entmutigt, sondern, dass du dir die einzelnen Punkte durchließt und daran als Schreibender wächst.




Edit by Yuriko.

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Die Idealisierung von Schulen in Animes 2 Monate 4 Wochen her #834999

Also ich war in einer Schule die den japanischen ziemlich ähnlich war. Die Lehrer waren streng und ich trug eine Marine-Uniform. Auch ich habe mich in der Schule geprügelt und kurz danach sind wir alle auf eine Cola gegangen und darüber gelacht. Also so etwas gibt es auch bei uns.

Nur weil man in der Schule viel leisten muss, bedeutet es nicht dass man dort keinen Spaß hat.

Mobbing gibt es mittlerweile überall.

Was die japanischen Schulen so hat macht, ist die zusätzliche Belastung durch die Schriften. Die Japaner lernen Hiragana, Katakana, Kanji und das lateinische Alphabet. Das ist enorm viel. Wir lernen normalerweise nur das lateinische Alphabet.

Auch ist das letzte Jahr der Highschool sehr hart, da sich alle auf die Aufnahmeprüfungen an den Unis vorbereiten. Im Gegensatz zu uns muss man dort eine Eignungsprüfung ablegen um an einer Uni angenommen zu werden. Je besser die Uni, desto höher die Anforderungen, aber auch desto besser die Chancen einen guten Job zu bekommen.
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