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THEMA: Das Isekai-Dilemma

Das Isekai-Dilemma 2 Monate 5 Tage her #823100

  • SilentGray
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Vielen Dank an Moeface für die GIFs

Das Isekai-Dilemma 2 Monate 5 Tage her #823104

Achja, die Isekais :D Eigentlich war ich als treuer Light Novel Leser schon recht bewandert was diese Thema angeht, aber dieser Bezug zu älteren Anime, wie Digimon und Inu Yasha war doch recht interessant.
Ich glaube nicht, dass Isekai Light Novels in nächster Zeit aussterben, zumal sie erst vor ein paar wenigen Jahren einen neuen Trend entwickelt haben. Nämlich, dass die Protagonisten so von der Härte ihres Arbeitsalltages traumatisiert sind, dass sie sich einfach sagen "Abenteuer erleben und Monster bekämpfen? Wtf, nein, ich will einfach nur chillen.", und die wohlgeformte Göttin, die sie in eine andere Welt gebracht hat darum bitten, ihnen doch ein leichtes zweites Leben zu machen. Death March ist dabei ein wenig der Vorreiter dieses Genres, aber in letzter Zeit schaffen es immer wieder mal ein paar Novels in die Japan Charts, wo der Protagonist ein ruhiges Leben als Farmer (in einer anderen Welt) oder Bibliothekar (in einer anderen Welt), oder sonst einen normalen Job in einer anderen Welt ausübt xD
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Das Isekai-Dilemma 2 Monate 5 Tage her #823105

Also ich mag Isekais.
Sie sind für mich wie ein kleiner Traum...
...einfach ein bisschen aus unserer tristessen Welt zu verschwinden und einer mal mehr mal weniger guten Geschichte zu folgen <3

Das Isekai-Dilemma 2 Monate 5 Tage her #823107

Es fehlt immer noch dieses eine Werk, dieser eine Durchbruch, der dem Subgenre zugutekommt und zeigt, dass es auch anders geht.
Stimmt schon. Das Potenzial ist weit größer, als es bisher genutzt wurde. Man muss aber auch sagen, dass Geschichten wie Re:Zero das schon sehr beeindruckend gelöst haben und bereits eine Art Durchbruch erzielen konnten. Das ist so ein Anime, der mich einfach nur umgehauen hat, und da stelle ich es mir ehrlich gesagt schwer vor, den noch auf irgendeine Art und Weise zu toppen. Wollte ich nur gesagt haben, weil es im Artikel so klingt, als hätte es noch überhaupt kein überragenes Werk gegeben, das neue Maßstäbe setzt, was meines Erachtens nicht stimmt.
Letzte Änderung: 2 Monate 5 Tage her von Plinfa-Fan.

Das Isekai-Dilemma 2 Monate 5 Tage her #823108

also es gibt doch im mangabereich wenn auch wenige aber dennoch richtig gute issekais. Bin ein fan von issekais aber merke sie sind alle immer das selbe, aber gut um abends im Bett zu lesen. Die richtig guten werke dauern aber lange, sprich veröffentlichung eines neuen Kapitels ein mal pro Monat. Klar der aufbau ist typisch shounen artig vlt eher Zeitraffershounen ala ich tu etwas werde stärker tu noch was werde noch stärker aber, manch ein Manga schafft es mit dem weg zum ziel zu begeistern (bsp: Kumo Desu ga, Nani ka) bei anderen kommt es einem so vor als würde immer das selbe und selbe und selber passieren (bsp: RE:Monster).

Den ersteren der 2 gennanten würde ich als eben diesen einen "Durchbruch, der dem Subgenre
zugutekommt und zeigt, dass es auch anders geht
" bezeichnen. Nur erscheint der maximal monatlich und daher denke ich es wird wohl noch eine lange zeit dauern bis dazu ein anime herauskommt. Ansonsten es gibt aber auch heute doch schon meisterhafte issekai genres. Man denke mal an Kono Subarashii Sekai ni Shukufuku wo! , ich suche etwas, was mindestens genau so lustig ist und nein ich habe bis jetzt noch nichts gefunden auch keine Realserie.
Hier nun meine Top liste von issekai Mangas zu denen es noch keinen anime gibt:
1. the gamer (am anfang dachte ich einfach nur geile parody da ist von so viele animes was reingepackt ich meine "kame hame haaa")
2.Kumo Desu ga, Nani ka? (reincarnation in einer anderen welt als spinne einfach super diese sorte issekai manga sind mir die liebsten wichtig hierfür man darf nicht wieder als mensch anfangen.)
3. the legendäry moonlight sculpter (liegt evtl an der episodenzahl aber ich find ihn besser zum am abend lesen als bsp. tower of good)
4. Konjiki no Moji Tsukai (ich mag den haptcharacter und die einleitung klar es gibt wiedereinen dämonenköig und der Hauptcharacter ist auchmehr oder weniger strong. Er begegnet aber leuten die stöärker sind wie er und er selbst ist auch eher nun untypisch manchmal vlt böse aber nun ja ich würde ihn wirklich nicht böse nennen. Am anfang bin ich zweigeteilt ich fand die reaktionen der Klassenkameraden nerfig und etwas unrealistisch aber who cares der Haptcharacter ist gut, das setting ist gut, das ausehen der welt ist gut und es hat genug kapitel bis jetzt. Und am allerwichtigsten es folgt nicht der typischen vernichte den Dämonenkönig um alle zu retten Erzählung.)
5.Jaryuu Tensei (Typ landet in einer welt als OP Drache, ich dachte der Manga bleibt gut doch dann kann der typ sich einfach irgendwann einen Menschen verwandeln und ich dachte mir na toll ich hatte gehofft sie bleiben beim drachensetting und lassen sich was besseres einfallen, trotzdem ist der manga ganz ok.)
6. Dungeon Meshi
7. Isekai Maou to Shoukan Shoujo Dorei Majutsu (was gutes für zwischendurch eigentlich soll ein haustier gerufen werden es stellt sich heraus es ist wer der sich als Dämonenkönig sieht und zudem ist es normal das man das Hautier mit MAgie zum diener macht dumm gelaufen das er ohne es abstellen zu können den Zauber reflektiert.)
8. Kuro no Iyashite (körperlich schwache Heilerin)
9. Gunota ga Mahou Sekai ni Tensei shitara, Gendai Heiki de Guntai Harem wo Tsukucchaimashita!? (Pistolen in einer anderen welt erschaffen, ja das passt zum issekai genre nichts mit irgendwie hat eine ultimative fähigkeit bekommen.)
10. Kaifuku Jutsushi no Yarinaoshi: Sokushi Mahou to Skill Copy no Choetsu Heal (Der Manga hat was nettes, violance mit rache xd, geht um einen heiler und damit hab ich gespoilert oder? naja lesst selbst)
11.Himekishi ga Classmate! (eine Story oder besser etwas was man sich bei hentais wünschen könnte. Ein gutes werk welches einen geschickten spagat zwischen hentai und anime bzw Manga und h-manga macht. Obwohl eigentlich ist das ja garnicht so schwer.)
12. Choujin Koukousei-tachi wa Isekai demo Yoyuu de Ikinuku you desu!
13. Jui-san no Oshigoto in Isekai (Mr. Super arzt)
14. Kenja no Mago
15. Isekai desu ga Mamono Saibai shiteimasu. (naja ein lebende Pflanzen Gärtner)
16. Boku no Heya ga Dungeon no Kyuukeijo ni Natteshimatta Ken (selbe wie punkt 17)
17. Onsen ni Tensei shita Ore no Kounou ga Tondemosugiru (der name sagt alles verwandlung in ein onsen, flache story nur eben viel ecchie und co. schnell gelesen genau wie auch ein anderes ganz nett zum einschlafen)
bei den restlichen mit min 5 folgen weiß ich kaum noch worum es da ging die konnten auch gut sein habe diese aber vergessen.
Quelle: proxer.me/forum/56-anime-und-manga-news/...-angekuendigt#818782

Wie man sieht ist ein gerade laufender anime davon auf platz 7, denke aber der wird von der bewrtung her eine 7 bekommen da dieses Genre eben einfach besser für mangas als für animes geeignet ist, auch wenn ich natürlich lieber den anime schaue.(Im Manga kommen übrigens nun ja "peinliche" Szenen häufiger vor.)

PS: Das issekai Genre mag verbraucht sein, bei dem Reinkarnation als etwas anderes als ein Mensch oder demihuman (Drachen, Spinnen, Onsen) gibt es noch jede Menge möglichkeiten. Wie wäre es bsp mit (Haien, Fischen, Vögeln oder Maulwürfen)
PPS: Ich trenne btw isekai von Onlinewelt und fände irgendwie so als Schnapsidee einen Themen Proxcast dazu interessant. Da kann man ja dann überlegen wer wo abgekupfert hat.

ups sry ich sehe es erst gerade, aber der Top 1 Manga mit der Spinne ist bereits als anime angekündigt. siehe dazu Kumo desu ga, Nani ka? freue mich schon darauf.
Letzte Änderung: 2 Monate 5 Tage her von Hororizon. Begründung: ergänzung die ankündigung zum anime Kumo desu ga, Nani ka? gibt es bereits fehlerkorrektur hier und im thread von dem zitiert ist platz 11 war vorher der falsche name Kuro no Iyashite
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Das Isekai-Dilemma 2 Monate 5 Tage her #823109

Das Isekai Genre ist ein altes Genre, welches wir schon seit Ewigkeiten mit uns herumtragen und welches natürlich eine gewisse Faszination mit sich bringt. Damit muss man nichtmal in den Bereich von Anime und Manga schauen, um sich bei eben dieser Thematik wiederzufinden, wenn man beispielsweise Peter Pan, Die Unendliche Geschichte oder Chroniken von Narnia ansieht. Doch ist es ein auffälliges, was diese Geschichten seit Anbeginn ihrer Zeit versuchten beim Zuschauer zu erreichen: Die Faszination für das Fremdartige, Neue und die Abenteuerlust. Es gibt neue Welten zu entdecken mit mystischen Wesen, sonderbaren Fähigkeiten und furchterregenden Schurken, welche nicht nur das fremde Reich, sondern auch die eigene Welt, aus welcher man stammen mag, bedrohen.

Aus diesem Grund haben Filme, Serien, Bücher und damit letztendlich auch Anime und Manga in dem Bereich immer sehr dick aufgetragen und dem Konsumenten war stets bewusst, dass er sich in die volle Fantasie Vorstellung von Faszination, Intriegen, Verrat und Wendungen begibt, die ihn durch das Werk begleiten. So wie diese Kombination bei grandioser Präsentation ein wahrer Segen ist, so ist sie gleichermaßen auch ein Fluch, welcher auf dem Genre an sich lastet. Sofern ein Titel diesen Anforderungen einer Isekai Erzählung nicht gerecht wird, so wird er - zumindest im westlichen Raum - als herbe Enttäuschung oder gar schlecht behandelt. Allerdings befindet sich Isekai derzeit in seiner Hochform und Blütezeit, da die Innovationen das Genre durchfluten und alle möglichen Facetten davon durchströmt werden, was den Konsumenten eine immense Auswahl an Isekai Subgenres und Unterhaltungswerten verspricht.

Dem werden sicher sehr viele Menschen widersprechen, da sie einen generellen Abfall der Qualität in Isekai als Thematik sehen, aber damit kann ich mit dieser Meinung leben. Letztendlich befasst man sich neuerdings in anderen Welten viel mehr mit den Themen, die zuvor gerne zu kurz gekommen sind, wie beispielsweise das tägliche Leben, die natürliche Gegebenheit von unterschiedlichen sozialen Schichten, Handel, Aufbau, politische Struktur und dergleichen.

Bei den hier im Artikel kritisierten Arten von Isekais bleibt auch zu unterscheiden, ob man nun eine Power Fantasy verfolgt, in welcher der Protagonist von vorneherein allen Herausforderungen gewachsen ist, welche darauf abziehlt den Helden zu glorifizieren und durch Dominanz zu präsentieren, oder ob es darum geht durch Power Fantasy Mittel dem Protagonisten die Möglichkeit gibt in diesen fremden Welten die Strukturen sehen zu können, welche ihm als dahergelaufener Bauern Tölpel auf natürliche Art und Weise verwehrt wäre. Denn letztendlich ist der Start einer Serie nur der Grundriss des Settings. Selbst einer Power Fantasy kann man Essenz darin verschaffen, dass seine Übermächtigkeit ihn in die Situation einer Bedrohung für das Volk werden lässt, was Ängste schürt und ihn in die Kategorie des Feindbildes drängt, obgleich er nichts tut, was ihm dieses Image zuschreiben würde. Doch Menschen sind garstige Lebewesen, denen die Todsünden aus dem Maul fließen, sobald sie ihn öffnen.

Man muss sich bei Isekai aber auch damit abfinden, dass nicht jeder diesen Weg der tiefgründigen Erzählung beschreiten möchte. Manchen Autoren und allem voran auch Lesern bereitet es Freude, wenn man in diesem neuen Setting das bekommt, was man seit Jahren bereits kennt, worauf man vertraut und was man liebt: Comedy und Slice of Life. Oder Romance und Drama. Man darf es sich aussuchen, was es sein möge, denn mit Isekai kann man endlich auch eine Romance Story mit Catgirls oder von mir aus auch einem Slime Girl erzählen, wobei man auf die Eigenarten der Wesen eingeht, welche der Idee zugrunde liegen. Monster Musume ist in der Beziehung sogar eine Art Reverse Isekai, da die Monster Mädchen aus anderen Welten in die unsere kommen, was die gleichen Möglichkeiten offenbart wie eben beschrieben - was zugleich auch den Erfolg der Serie verrät. Die Absurdität und das Neuartige an bekannten Dingen kann durch die Kombination, bzw. die Verwendung von Isekai erreicht werden.

Aus eben diesen Gründen verstehe ich die heftige Kritik von allen Seiten an Beispielen wie Smartphone oder Death March nicht, da ich davon ausgehen muss, dass den Kritikern offensichtlich die Flexibilität fehlt auf neue Ideen im Isekai Genre einzugehen. Auf die Idee einzugehen, dass ein Charakter sich einfach nur die Welt ansehen will, ohne ein großes Ziel zu verfolgen - ohne einen Dämonenkönig als Feind zu haben. Oder dass man den Zeitgeist der aktuellen Generation damit einfängt, dass der Mensch ohne sein verkommenes Smartphone nicht länger in der Lage ist zu existieren, dass er es sogar in eine andere Welt mitnehmen würde - was man nun auch bereits häufiger gesehen hat. Re;Zero zählen wir hier nicht dazu, da er ein traditionell langweiliges Flip-Phone verwendet hat, dass auch offensichtlich "nutzlos" war.

Natürlich verblassen viele Werke, wenn man sie mit KonoSuba als nahezu perfekter Spagat zwischen Isekai und Parodie nimmt und ihn als Muster an alle "This is not a Story Isekai" Titel anlegt. Gleiches gilt auch dafür, dass man Erzählungsgebundene Werke mit Re:Zero, Digimon oder womit auch immer in Relation setzt. Abgleich, Vergleich und Erwartungen bringen meist Enttäschungen und rauben Freude. Mann kann sich auch einfach ohne Gedanken den aktuellen Valkyrie Isekai ansehen und merkt, dass es für einen persönlich einfach nur idiotisch ist. Liegt aber nicht an Isekai. Liegt daran, dass es ein schlechter Ecchi ist, wie man sie auch zu genüge kennt.

Selbstverständlich kann das für manche Zuschauer eine langweilige oder wenig interessante Sache sein, aber man kann es auch einfach vermeiden. Ebenso wie beispielsweise Shounen Fans einen Bogen um Magical Girl Serien, Romance, Drama oder Mecha machen. Ich sehe schließlich nicht zu jeder Season irgendjemanden jammern, dass der neue Mecha so stereotypisch ist wie jeder andere und sowieso nicht mit der glorreichen Zeit von guten alten Animes wie Neon Genesis Evangelion mithalten kann... moment - doch! Sehe ich auch immer wieder. Über Mecha redet aber niemand, weil man wohl auf den Trichter gekommen ist, dass man dieses ständige Gejammer ausblenden kann, da es sich stetig wiederholt, stetig über das gleiche beschwert, aber die Titel trotzdem ihre Erfolge verzeichnen und Fans finden.

Warum kann man bei Isekai nicht auch irgendwann einfach mal einhalten und es als Genre akzeptieren wie jedes andere auch. In jeder Ausprägung davon finden sich Musterbeispiele, welche man jedem gerne vorzeigen würde, um sie als "das gute Isekai Zeug" zu präsentieren, während man anderes verteufelt, nur um festzustellen, dass dir gegenüber irgendjemand steht, der genau die andere Meinung vertritt. Das ständige rumgestänkere zu Isekai und dem Abfall von Qualität - der Verschlechterung der Animes - geht mir langsam ein wenig auf den Geist. Es gibt so viel Vielfalt - so viele tolle Werke. Man muss sich nicht vor einen Kothaufen setzen, daran riechen und sich dann wundern, dass es stinkt.
Letzte Änderung: 2 Monate 5 Tage her von TheAwesomePigeon.

Das Isekai-Dilemma 2 Monate 5 Tage her #823110

Schöner Artikel, der den Frust bzw. die Enttäuschung Vieler hinsichtlich der Vertreter des Isekai Genres gut in Worte fasst. Immer mehr der neuen Genre-Sprösslinge fehlt es an Originalität, einer interessanten Narrative und/oder einem lebendigen und geschicktem Schreibstil. Während die eine Hälfte nun versucht, den Szenarien mit allerlei verwirrenden Absurditäten einen frischen Wind einzuhauchen, versucht die andere Hälfte mit gerade genug Veränderung um nicht sofort als faules Plagiat zu gelten lethargisch auf dem Hype mit zu reiten. Kein sonderlich innovationsförderndes Umfeld für ein Genre, das eigentlich immer noch ungenutztes Potential hat.

Man könnte sagen, dass der moderne Isekai-Hype mit SAO anfing (wenngleich das Konzept selbst natürlich viel älter ist), das technisch gesehen keine Isekai, aber für die involvierten Charaktere dennoch eine andere Realität involviert. Frühe Titel wie No Game No Life gehen das Konzept anders an und die eigentliche Isekai kommt ins Spiel. Der Gemeinsame Nenner waren am Anfang immer Videospiele, die im ganzen "Flucht der Realität" Kontext ja eigentlich Sinn machen. Man kann jetzt viel streiten, ob SAO ein guter Anime/ eine gute Novel ist, aber immerhin war
das Szenario damals zumindest originell. Durch den immensen Erfolg des Franchises ist der Hype-Train ins laufen gekommen und wir sind in der jetzigen Situation gelandet, die einfallslose und abgehalfterte Geschichten hervorbringt. In allen Genres gibt es abgenutzte Tropes und stereotypisierte Charaktere, nur dass mit denen weniger leicht Erfolg eingeheimst wird.

Was ich an der ganzen Sache am meisten bedaure, ist dass durch den nun übersättigten Markt Autoren, die tatsächlich etwas beitragen könnten möglicherweise abgeschreckt werden. Denn obwohl ich von den aktuellen Hervorkömmlingen wenig halte, liebe ich die Idee der anderen Welt eigentlich. Kein Wunder, von unserer in eine andere Welt geschickt zu werden und mit der dortigen Realität konfrontiert zu werden ist als Szenario von Natur aus interessant. Wer möchte nicht einmal dem schnöden Alltag entfliehen? Und immer wieder gibt es Werke, die sich durch ihre eigenen Stärken verdient machen. In letzter Zeit etwa Overlord, als etwas klassischerer Vertreter, oder Youjo Senki, das noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive auf das Konzept blickt. Beide haben bekannte Elemente, bringen aber originelle Ideen und interessante Geschichten in den Mix. Zudem sind beide, gerade als Novel anspruchsvoller und geschickter geschrieben als die Konkurrenz (immer noch LNs - kein Shakespeare) was die Leseerfahrung weitaus weniger plump und nonimmersiv werden lässt. Und es gibt noch viele mehr, nur dass die in der Flut der Isekais nicht gerade wirken, als würden sie einen Großteil des Genres ausmachen.

Was ich im Großen und Ganzen sagen will, ist dass ich immer noch Hoffnung für das Genre habe. Es hat uns in der Vergangenheit bereits einige tolle Werke gebracht und wird auch weiterhin den ein oder anderen versteckten Schatz inspirieren. Und es ist ja auch nicht alles schlecht. Was dem Genre im Moment am meisten schadet, ist sein zu großer Erfolg. Wenn in Zukunft der Hype mal abklingt und das Szenario Isekai wieder mehr talentierte Kreative mit einer Idee, statt Autoren, die eine Chance auf einen einfachen Durchbruch wittern, anzieht, vielleicht kommt dann auch öfters wieder Qualitätsmaterial dabei raus, wer weiß.
Letzte Änderung: 2 Monate 5 Tage her von nekogami.
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Das Isekai-Dilemma 2 Monate 5 Tage her #823111

der momentane Boom in des Isekai-genres ist wohl ein langwieriger Trend.
So fühlt's sich jedenfalls an. aber..... Ich Liebe Dieses Genre! und die Isekai's die ich mir gerade reinziehe gefallen mir alle!

Das Isekai-Dilemma 2 Monate 5 Tage her #823118

Ich verstehe da die Hoffnung des Author nicht ganz? Isekai hatte noch nicht seinen Durchbruch? Iskai boomt gerade. Deswegen sehen wird eben Reborn/Tranported into a different world Anime denen gerade grünes Licht für Anime Produktionen gegeben wird.
Wie der Author selbst sagt Isekai ist nichts neues. Das älteste Isekai das sich auf einen geringen Cast Konzentrierte wäre Inuyasha wo die Protagonisting in eine Fantasy Welt voller Yokai landet und gemeinsam mit den Gefährten die sich macht einen Weg sucht zurück in ihre eigene Welt. Bei Digimon war das ebenfalls der Fall die erste Gen ist in der digitalen Welt gelandet & suchten den Weg zurück. Auch wenn in den späteren Generationen es einfacher ist hin & her zu springen ist es trotzdem Isekai. Denn das Grundprinzip des Isekai ist es ja der allgemeinen grauen Realität zu Entfliehen und neue völlig bizarre Welten zu erleben.

Isekai ist bereits wie Pigeon schon sagte in seiner Höchstform.
Schon so weit das Konosuba die Parodie dieses Erfolgs ist wo sie sich über die üblichen momentanen Iskeis Lustig macht und die Lächerlichkeiten bloß stellt wofür sie stehen/sind.
Re:Zero spielt ebenfalls mit dem Boom des Trends. Wo der Protagonist ebenfalls viele dieser Novels/Manga kennt und denkt ihm ist das gleiche passiert. Dementsprechend verdrängt die Tatsache dieser realen neuen Welt & setzt die Maske/teileweise Wahnvorstellung auf das er ein Iskeai Protagonist ist & Handelt nach diesen Archetype wie er in seinen Manga las etc. Er bekommt dafür die grausame Quittung. Hier macht der Author ebenfalls diesen Randkommentar zu der schieren "Masse" an Iskai Protagnisten die eben das Ausleben was die Autoren selbst gerne haben würden.Diese Machtvorstellung von Powerfantasy in einer neuen besseren Welt die den Alltag verdrängt. (Was teilweise einen gesellschaftlichen Kommentar für aka in Japan hinterlässt bzw. deren Probleme).
Der Grund warum Isekai gerade jetzt boomt ist die Tatsache des Leistungsdruck & Unterdrücking von Japans Gesellschaft. Die ganze Thematik/Einstellung nur keine Emotionen zeigen (und damit evtl Konfrontationen Erzeugen Schande über sich bringen etc). Immer nur lächlen und Nicken. Fehler eingestehen obwohl man nicht schuld ist, massive Ansprüche für geringe Vergütung etc.
Die Leute/Jugend sehnt sich nach einer Zuflucht/Ausweg aus diesem massiven "Horror" der sich immer mehr Zuspitzt & sich stark wiederspiegelt durch Anime Manga/Filmen etc.
Diese Fantasy Welt aka reborn into a different world boomt gerade deswegen, weil die Probleme immer extremer werden und die graue Realität immer mehr die einfachen Leute erstickt.
Klar viele Hobby/Anfängerautoren springen auf den Trend auf mit dem typischen Fantasy OP MC Isekai setting. Jedoch hat es auch diesen leider eher kargen/traurigen Grund warum gerade diese Vorstellung von Isekai so sehr gesucht & sehr sehr großen Erfolg hat.

Re:Creators ebenfalls ein sehr gutes Beispiel wie das Isekai Setting mit seinem Fantasy Aspekten mal Anders Betrachtet und gemacht wurde. Wenn auch Re:Creators andere Probleme hatten die die Serie nun zu keinem Meisterwerk machte. War die Herangehensweise & vielen Gerne die damit verwickelt/reingebracht wurden ne sehr kreative & tolle Herangehensweise.
Gleiches auch bei Dead Mount Death Play wo ebenfalls ein Fantasy Protagonist in die reale Welt geholt wird.

Isekai hat schon seinen Durchbruch und ist schon über das Hinaus was es mal war.
Dinge wie SAO/AccelWorld/Log Horizon die ebenfalls Variationen des Isekai gerne Darstellen(Keine Isekai ber sind). Die nicht direkt den Weg in eine komplette alternative Welt gehen. Jedoch eher auf die Zukunft Sci-Fi Aspekte mit Isekai vermischt um die alternative virtuelle Realität die nen viel plausibleren/möglicheren Aspekt bietet. Mit den VR-Headsets und Zukunftstechnologien für die alternative Welt mit der man den grauen Alltag entfliehen kann, in eine neue Aufregende Realität die mehr bieten als man sich Vortstellen kann, wo man das Abenteuer auslebt in Fantasy, Sci-Fi setting, FPS Shootern etc.
Dies sind ebenfalls Abweichungen von Isekai aka Varianten die nen enormen Durchbruch brachten (mit dem gleichen Punkt aka Erfüllung des Wunsches/Bedürfnis einer anderen exotischen Welt weg vom grauen Alltag) zur Fantasy Isekai alternative/boom der sich nur auf die Fantasy Variante mit dem Dämonenkönig & all den exotischen Spezies beschäftigte. Diese waren viel greifbarer als die anderen Varianten wo der Protagonist erst sterben musste oder von ner göttlichen Macht transportiert wurde.

Isekai ist mitten in seinem Durchbruch seiner goldenen Ära wenn man so viel. Wie auch andere Gerne diese Ära hatten Magical Girls oder wie schon von anderen Erwähnt die große Mecha Ära.
Natürlich wird diese irgendwann vorbei sein. Oder Anderweitig sich weg entwickeln, aber Isekai wird weiterhin vorhanden sein solange das Streben/Wunschvorstellung einer anderen besser Welt in den Köpfen der Autoren & Leser bleibt.
Der Effekt von fast alle Isekai sind nichts weiter als stumpfe Massenware ist das Ergebnis von dem enormen Wachstum in den letzten Jahren. Wachstum ermöglicht nun mal auch viele stumpfe Ideen umzusetzen. Siehe Dragon Ball in seiner Blütezeit wo viele viele die Shounen Welle reiten wollten und nur wenige haben sich bis heute gehalten & raus kristallisiert bzw. laufen heute noch & kann man an der Hand abzählen.

Isekai ist in keinem Dilemma sondern nur erst jetzt von den Anime/Manga/LN Fans wahrgenommen/aufgenommen/registriert das ein neuer Mainstream Trend mit dem Fokus Fantasy eben schon seit ner Weile angekommen ist & dementsprechend auch viel Massenware mit sich bringt.
Heck selbst Square Enix hat ihren eigenen isekai Manga raus gebracht wo der Protagonist in ne Final Fantasy Welt reinkarniert ist^^.
Letzte Änderung: 2 Monate 3 Tage her von Reaper15.
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Das Isekai-Dilemma 2 Monate 4 Tage her #823121

So sehr ich auch zustimme, dass vielfach die Qualität der Isekai's unzureichend ist, umso mehr muss ich SilentGray in einem Teil widersprechen.
Fast jedes Mal ist der Held von Beginn an übermächtig und bezwingt ohne Mühe jegliche Gegner, die ihm vorgeworfen werden. In Another World With My Smartphone! oder Death March to the Parallel World Rhapsody wären hierfür gute Beispiele.

(Vorweg, ich rede nur über die Novel von Death March weil der Anime von DeatH March und Smartphone allgemein nicht gut sind)
In diesem Part bekommt man den Eindruck dass die Stärke des Protagonisten nur ein Ausdruck der Unfähigkeit des Autors ist gute Geschichten zu schreiben. Dabei ist es eigentlich genau dieser Aspekt der die Handlung und die Situationen bestimmt in dieser Geschichte. Der Held in der Story ist gut vordifiniert und mag manchen als nervig rüberkommen, so hat er aber seinen eigenen Charakter und vielfach ist die Story interessant oder witzig EBEN weil der Leser weiß dass er so ziemlich unbesiegbar ist.
Der Kern von Death March ist es einfach eine nette Story zu erzählen wie der Held diese Welt bereist und was er dort alles erlebt und sieht und das führt mich zum nächsten Zitat.
fast nur darum geht, den Protagonisten zu glorifizieren. Der Fokus wird von der Welt selbst auf den Helden gelenkt, wodurch erstere eher Mittel zum Zweck ist

Ich befürchte du bist einfach nur das falsche Publik dafür. Ich lese fast nur Fantasy und sehr, sehr oft geht es darum um Isekai, weil es wohl einfach leichter zu schreiben ist und man unbegrenzten Spielraum hat. Und noch nie habe ich eine Story wegen ihrem detailierten Setting gelesen. Ich glaube du hast es sehr gesagt, dass vor allem sehr junges Publik genau danach ausschau hält, aber für jedemanden wie mich, der schon hunderte Fantasy Bücher und hunderte Welten gelesen hat, interessiert es mich ehrlich gesagt nicht, Was mich aber genau interesseirt sind die Gedanken des Helden und die Handlung und deswegen finde ich die Death March Novel auch sehr gelungen und gut.

Zusammenfassend würde ich einfach nur sagen, dass mich persönlich einfach gestört hat ein Cliche mit der Qualität einer Novel gleichzusetzen. Manchmal sind es genau die kleinen Unterschiede in etwas sehr Vertrautem was am meisten Unterhält.

everyone gets what they deserve
Ignorantia iuris neminem excusat
Letzte Änderung: 2 Monate 4 Tage her von Alexever17.
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Das Isekai-Dilemma 2 Monate 4 Tage her #823122

Und ich dachte der erste Isekai war Alice im Wunderland.

Ich liebe Isekai manga. Klar, in jedem wird ein Charakter (manchmal auch mehrere) in eine andere Welt teleportiert/wiedergeboren und muss nun gegen Monster, Adelige und andere Gefahren ankommen, aber jede Isekai Geschichte ist trotzdem anders. Ein paar gute Beispiel wären da Kuma Kuma Kuma Bear, Kumo Desu ga, Tensei Shitara Slime, Death March, Re:Monster, reincarnated as a sword...

Qwertzuy schrieb:
Natürlich sind alle Isekai Manga/Novel/Anime gleich und doch so verschieden. Jemand der als Schwert wiedergeboren wird, ein anderer als ein weiblicher Vampir, jemand als Schleim, Goblin . . . und dennoch sind alle Isekai Geschichten so verschieden, selbst wenn in allen Magie und ein level System mit skill tree auftaucht. Darum liebe ich jeden einzelnen und freue mich umso mehr wenn einer der vielen Novels, die ich lese, eine Manga- oder sogar Animeadaption erhällt.
Ein Zitat von mir selbst, ich denke es passt hier ganz gut rein.

Hier nun meine Top liste von issekai Mangas zu denen es noch keinen anime gibt:
1. the gamer (am anfang dachte ich einfach nur geile parody da ist von so viele animes was reingepackt ich meine "kame hame haaa")
2.Kumo Desu ga, Nani ka? (reincarnation in einer anderen welt als spinne einfach super diese sorte issekai manga sind mir die liebsten wichtig hierfür man darf nicht wieder als mensch anfangen.)
3. the legendäry moonlight sculpter (liegt evtl an der episodenzahl aber ich find ihn besser zum am abend lesen als bsp. tower of good)
4. Konjiki no Moji Tsukai (ich mag den haptcharacter und die einleitung klar es gibt wiedereinen dämonenköig und der Hauptcharacter ist auchmehr oder weniger strong. Er begegnet aber leuten die stöärker sind wie er und er selbst ist auch eher nun untypisch manchmal vlt böse aber nun ja ich würde ihn wirklich nicht böse nennen. Am anfang bin ich zweigeteilt ich fand die reaktionen der Klassenkameraden nerfig und etwas unrealistisch aber who cares der Haptcharacter ist gut, das setting ist gut, das ausehen der welt ist gut und es hat genug kapitel bis jetzt. Und am allerwichtigsten es folgt nicht der typischen vernichte den Dämonenkönig um alle zu retten Erzählung.)
5.Jaryuu Tensei (Typ landet in einer welt als OP Drache, ich dachte der Manga bleibt gut doch dann kann der typ sich einfach irgendwann einen Menschen verwandeln und ich dachte mir na toll ich hatte gehofft sie bleiben beim drachensetting und lassen sich was besseres einfallen, trotzdem ist der manga ganz ok.)
6. Dungeon Meshi
7. Isekai Maou to Shoukan Shoujo Dorei Majutsu (was gutes für zwischendurch eigentlich soll ein haustier gerufen werden es stellt sich heraus es ist wer der sich als Dämonenkönig sieht und zudem ist es normal das man das Hautier mit MAgie zum diener macht dumm gelaufen das er ohne es abstellen zu können den Zauber reflektiert.)
8. Kuro no Iyashite (körperlich schwache Heilerin)
9. Gunota ga Mahou Sekai ni Tensei shitara, Gendai Heiki de Guntai Harem wo Tsukucchaimashita!? (Pistolen in einer anderen welt erschaffen, ja das passt zum issekai genre nichts mit irgendwie hat eine ultimative fähigkeit bekommen.)
10. Kaifuku Jutsushi no Yarinaoshi: Sokushi Mahou to Skill Copy no Choetsu Heal (Der Manga hat was nettes, violance mit rache xd, geht um einen heiler und damit hab ich gespoilert oder? naja lesst selbst)
11.Himekishi ga Classmate! (eine Story oder besser etwas was man sich bei hentais wünschen könnte. Ein gutes werk welches einen geschickten spagat zwischen hentai und anime bzw Manga und h-manga macht. Obwohl eigentlich ist das ja garnicht so schwer.)
12. Choujin Koukousei-tachi wa Isekai demo Yoyuu de Ikinuku you desu!
13. Jui-san no Oshigoto in Isekai (Mr. Super arzt)
14. Kenja no Mago
15. Isekai desu ga Mamono Saibai shiteimasu. (naja ein lebende Pflanzen Gärtner)
16. Boku no Heya ga Dungeon no Kyuukeijo ni Natteshimatta Ken (selbe wie punkt 17)
17. Onsen ni Tensei shita Ore no Kounou ga Tondemosugiru (der name sagt alles verwandlung in ein onsen, flache story nur eben viel ecchie und co. schnell gelesen genau wie auch ein anderes ganz nett zum einschlafen)
bei den restlichen mit min 5 folgen weiß ich kaum noch worum es da ging die konnten auch gut sein habe diese aber vergessen.
Dungeon Meshi oder The Gamer gehören meiner Meinung nach nicht zu Isekai. Es wurde niemand in die jeweiligen Welten von einer anderen reinkarniert oder transportiert. Dann könnten ja auch Manga wie Tales of Demons and Gods oder Volcanic Age als Isekai bezeichnet werden.
Wenn A für Erfolg steht, lautet die Formel: A = X + Y + Z. X steht für Arbeit, Y ist Muße und Z heißt Mund halten.
Letzte Änderung: 2 Monate 4 Tage her von Qwertzuy.

Das Isekai-Dilemma 2 Monate 4 Tage her #823123

Das Thema verfolgt mich ............

Am meisten stört mich eigentlich, dass Isekai oft genug schlechtgeredet wird und dabei genial oder gute aber auch nur durchschnittliche Isekai unverdient unter die Räder kommen.
Vielfach wird dem Isekai Genre vorgeworfen, sich nicht zu bewegen oder sich zu sehr oder nur mehr selbst zu kopieren, bzw. sich von anderen Isekai beeinflussen zu lassen. Nun, dass geht jedem halbwegs erfolgreichen Genre so und ist manchmal gar nicht schlecht, weil manche Ideen einfach auch gut ziehen und wenn es auch schon hundert Mal genutzt wurde.
Zum Anderen ist es bei weiten nicht so, dass keine neuen Ideen gibt (es gibt sogar viele, grade im Mangabereich) oder aber - was eine Kunst ist, dass man alte Ideen neu mixt und damit etwas Neues kreiert. Ich persönlich bin sogar der Meinung, dass man gute Ideen hernehmen kann und mit kleinen dezenten Änderungen etwas Großartiges schaffen kann.
Aber Wer jetzt sagt, Isekai ist hier das größte oder einzige Genre, der versteift sich auf Etwas, was so einfach nicht zu halten ist.

Isekai ist einfach eine dieser uralten Fragen und damit ist es eine gute Basis. Eine uralte Basis (manche User haben es ja schon erwähnt). Und es ist nicht grade neu, auch im Anime und Mangabereich. Und hier meine ich, in durchaus groben Mengen. Die frühen recht erfolgreichen Shounenisekai (und andere Obergenre) zeigen es doch. Monster Rancher, Digimon, Inuyasha (manche sagen ja, es ist Keiner, ich sage ja), Vision of Escaflowne, 12 Kingdoms (uralte Basis) usw. Es war schon vor ewigen Zeiten populär und da hat sich keiner drüber aufgeregt.

Glaubt mir ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da gab´s keine Diskussion. Und ich kann mich an Zeiten erinnern, da war jeder Isekai willkommen.
Und ist auch noch gar nicht so lange her!
Die Aufregung hat damit begonnen, als sich ein Schema raus kristallisiert hat und sich als enorm erfolgreich heraus gestellt hat:
NEET, Hikikomori, Außenseiter, Hardcoregamer oder sonst wie gescheiterter Mensch wird in eine fremde Welt (am besten Fantasy angehaucht) transferiert und funktioniert dort, bzw. wird dort zum Helden, der er im echten Leben nicht ist.
Und damit haben Wir nun offensichtlich ein Problem - nachdem Wir es Jahre lag toll gefunden haben .............
Es hat ja seine Gründe warum gerade diese Kombination mittlerweile den Markt überschwemmt - weil sie einfach gekauft werden (oder auch wurden), diese Manga, LN und Anime. Die Hersteller haben auf UNS reagiert und liefert und (in Mengen) nun sind Wir davon gelangweilt .......
Ich hab nach wie vor kein Problem damit ..........

Klar ist es aber nicht nur Isekai Werke selber - die dieses Sättigungsgefühl erzeugen. Wird hier immer vergessen.
Es ist der Fantasy Trend und der Inside a Game, meistens RPG Trend. Die sind nämlich auch wie eine Seuche, oft genug nicht mal Isekai, doch weil so viele Isekai dieses Thema ebenfalls nutzen, werden Fantasy u. RPG unterbewusst hinzu gezählt.

Dabei wird vergessen, dass genug Isekai eben nicht dieses Thema haben. Denn was hat eine Schulklasse, die in eine urzeitliche Welt oder in das feudale kriegerische Japan transferiert werden damit zu tun? Oder was hat ein leicht bösartiges, ichbezogenes Arschloch, dass als kleines Mädel in einer fremden Welt wieder geboren wird, weil er Gott verärgert hat, damit zu tun?

Dazu kommt noch, dass so gut wie Alles als Isekai bezeichnet wird. Wobei viele definitiv nicht als Isekai beworben werden oder wurden (grade ältere Werke) und manche schlichtweg keine sind.
Ich weigere mich zum Beispiel SAO als Isekai zu bezeichnen. Für mich erfüllt dieses Werk einige grundlegende Eigenschaften von Isekai nicht:
Weder eine fremde oder alternative Welt. Noch eine fremde Zeit. Auch ist niemand körperlich anwesend in dieser Welt sie können schlichtweg nicht ausloggen.
Sie liegen in der realen eigenen Welt im Bett und können nicht aussteigen, weil ein Teil (elektronische Teil = Mordwaffe) in der realen Welt es verhindert. Sie sterben auch, weil etwas in der realen Welt passiert. Zwar kann es auch durch Entscheidungen und Scheitern im Programm dazu kommen, allerdings ist es noch immer das Teil in der realen Welt, dass sie tötet, mal ganz davon abgesehen, dass sie langsam zugrunde gehen - in der realen Welt.
Serien wie Caligula, zählen meiner Meinung nach, so auch nicht dazu.
Aber was soll ich sagen - Shichisei no Subaru wurde auch schon in bestimmten Threads als Isekai bezeichnet und der ist nun wirklich Keiner.
Auch gibt es genug Anime, die man zwar streng genommen als Isekai bezeichnen kann, wo es aber nur bedingt Sinn macht und auch oft gar nicht so gedacht ist.
Und dann gibt es noch die, wo es nicht ganz klar ist. Grade ein paar "Charakter in RPG gefangen" Manga/Anime lassen da vieles offen.

Es gibt im übrigen auch die umgekehrte Form, ergo Fantasiewelt Figur landet in der echten Welt.
Beispiel: Hataraku Maou-sama!

Und nicht zuletzt gibt es Isekai, deren einzige Begründung für den Namen, dass Verbinden einer "realen" Welt, mit einer Fantasiewelt ist.
Restaurant to Another World (Isekai Shokudou) ist da ein gutes Beispiel. Isekai gegeben?

Mir ist natürlich klar, dass es sich, bei meiner Meinung was nun Isekai wirklich ist, um meine ganz eigene handelt. Und SAO vermutlich selbst im Mutterland als Isekai gehandelt wird - ob nun von Fans oder von den Macher ist mir recht egal. Doch es müssen für mich zwei Welten erfüllt sein und ein Programm, ist keine Welt, zumindest bis man nicht real dort hinein transferiert wird. Nur eingeloggt, ist für mich kein Transfer. Sonst kaufe ich mir ein paar Jahren eine VR-Brille, Einlogggerät (oder wie man das Teil dann nennen wird, die vermutlich schon so gut sein wird, dass ich mit Gedanken steuern kann) und erfülle damit Isekai;)

The Gamer halte ich im übrigen auch nicht für Isekai;) Ist eine Fähigkeit die er in der (seiner) realen (wo es Magie gibt, jedoch die Meisten keine Ahnung davon haben) Welt bekommt, die halt verschiedene, nicht jedem zugängliche Sphären aufweist, bzw. die geschaffen werden können, quasi für Normalos versteckte Abschnitte. Kann man als Isekai sehen, allerdings ist es ein und die selbe Welt, sie war immer da, er hat immer dort gelebt, nur keinen Zutritt zu bestimmten Parts gehabt, bzw. konnte sie nicht erschaffen. The Abyss war schon immer da und ist Teil seiner Welt.

Ich würde sagen, etwas entspannter Isekai betrachten würde Uns gut tun, sofern Wir es nicht ohnehin schon tun;)
Keiner wird gezwungen sich Isekai zu geben und schon gar nicht die eher mittelmäßigen bis üblen Werke.

Ganz zu schweigen, dass es ja nicht das einzige Thema oder Trend ist, dass/der überbelastet ist:
RPG, Game
Idol
Sport (ja auch dort - auch wenn dort genug Möglichkeiten wären)
Fantasy
Echi
Survival (auch ein Trend - denn ich aber nie hassen werde)
Loli
Kochen (ja;)
Mecha (bin ja Fan, fairerweise erwähne ich es aber, weil Anime ohne Mecha nicht die Anime wären, wie Wir sie heute kennen und weil es in Japan einfach einen anderen viiiiiel höheren Stellenwert hat)
Remake (derzeit echt zu viel)
(Unendliche anfühlende) Franchise Anime
Werbe Anime
was zu
Game Umsetzungen führt (die Pest, gut manchmal auch was gutes dabei)
und
Dient nur dazu, etwas Anderes zu verkaufen Anime führt (Pokemon, Beyblade, Cardfight, Gundam ............)
Mystery
Psycho
Semihistorisch
Superpower
LN Umsetzungen (die dann unkomplett bleiben)
Musik (auch ein Trend)
Perv Anime (ergo alles was kein normaler Echi mehr ist und wo es nur darum geht "Etwas" zu zeigen, bzw. "geheime" Wünsche zu erfüllen - fängt mit Anime wie One Room an und hört beim Soft Hentai, einen gibt´s ja pro Season mindestens auf)
Und noch Vieles mehr.


Schöne Grüße
Sniperace
Letzte Änderung: 2 Monate 4 Tage her von Sniperace.
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Das Isekai-Dilemma 2 Monate 4 Tage her #823124

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Reaper 15 schrieb:
Ich verstehe da die Hoffnung des Author nicht ganz? Isekai hatte noch nicht seinen Durchbruch? Iskai boomt gerade. Deswegen sehen wird eben Reborn/Tranported into a different world Anime denen gerade grünes Licht für Anime Produktionen gegeben wird.
Plinfa-Fan schrieb:
Stimmt schon. Das Potenzial ist weit größer, als es bisher genutzt wurde. Man muss aber auch sagen, dass Geschichten wie Re:Zero das schon sehr beeindruckend gelöst haben und bereits eine Art Durchbruch erzielen konnten. Das ist so ein Anime, der mich einfach nur umgehauen hat, und da stelle ich es mir ehrlich gesagt schwer vor, den noch auf irgendeine Art und Weise zu toppen. Wollte ich nur gesagt haben, weil es im Artikel so klingt, als hätte es noch überhaupt kein überragenes Werk gegeben, das neue Maßstäbe setzt, was meines Erachtens nicht stimmt.
TheAwesomePigeon schrieb:
Allerdings befindet sich Isekai derzeit in seiner Hochform und Blütezeit, da die Innovationen das Genre durchfluten und alle möglichen Facetten davon durchströmt werden, was den Konsumenten eine immense Auswahl an Isekai Subgenres und Unterhaltungswerten verspricht.

Ich glaube der Teil war etwas unglücklich formuliert bzw. ich wollte damit eher etwas anderes ausdrücken. Mir ist natürlich bewusst, dass Isekai-Animes einen Boom erleben, ich hab ja daher auch im ersten Absatz die Masse an Werken angesprochen, die aktuell erscheint. Und ich würde ja so etwas wie Re:Zero durchaus als einen Durchbruch bezüglich der Popularität des Genres bezeichnen, allerdings ging es mir eher darum, dass ein Titel mit eben den aktuell so oft verwendeten Elementen erscheint und daraus wirklich etwas macht. Konosuba z.B. ist in seiner Art ja etwas ganz Anderes als die üblichen Vertreter und auch Re:Zero fällt jetzt nicht unbedingt in die Schiene der Power Fantasy, das war vom Aufbau schon wieder etwas anders. Die Isekai-Anime mit Fokus auf Reinkarnation z.B. haben bis jetzt noch keinen solchen Titel hervorgebracht und die Anzahl dieser wächst immer mehr. (außer ich hab gerade einen kompletten Durchhänger) Ich beziehe mich da halt auch direkter auf Anime weil Light Novels generell bei uns noch nicht so wirklich angekommen sind (in den USA schon eher) und Mangas dazu recht stark von der Qualität schwanken können. Das kann bei den TV-Serien dann natürlich auch der Fall sein aber wenn es da gut ankommt, ist der Titel auch wirklich im Gespräch, wie eben beim Fall Re:Zero. Isekai-Werke haben eben immer noch dieses Stigma und ich glaube wenn es da ein Werk schafft, das zum Großteil (oder zumindest ausreichend genug) beiseite zu schaffen, dann ist da auch dieser Durchbruch gegeben.

Alexever17 schrieb:
In diesem Part bekommt man den Eindruck dass die Stärke des Protagonisten nur ein Ausdruck der Unfähigkeit des Autors ist gute Geschichten zu schreiben. Dabei ist es eigentlich genau dieser Aspekt der die Handlung und die Situationen bestimmt in dieser Geschichte. Der Held in der Story ist gut vordifiniert und mag manchen als nervig rüberkommen, so hat er aber seinen eigenen Charakter und vielfach ist die Story interessant oder witzig EBEN weil der Leser weiß dass er so ziemlich unbesiegbar ist.
Der Kern von Death March ist es einfach eine nette Story zu erzählen wie der Held diese Welt bereist und was er dort alles erlebt und sieht und das führt mich zum nächsten Zitat.

In so einem Fall kann ich durch den Anime halt schlecht nachvollziehen, inwiefern das in der Light Novel besser gelöst wurde, ich habe sie ja eben nicht gelesen. Dass der Anime im Vergleich eine Chance hat würde mich jetzt nicht wunderen, aber ich kann mich eben auch nur nach dem richten, was ich gesehen habe und das war jetzt eher unterdurchschnittliche Kost. In so einem Fall hätte man innere Dialoge oder das Auftreten des Protagonisten durch die Animation stärker hervorheben sollen.

Ich befürchte du bist einfach nur das falsche Publik dafür. Ich lese fast nur Fantasy und sehr, sehr oft geht es darum um Isekai, weil es wohl einfach leichter zu schreiben ist und man unbegrenzten Spielraum hat. Und noch nie habe ich eine Story wegen ihrem detailierten Setting gelesen. Ich glaube du hast es sehr gesagt, dass vor allem sehr junges Publik genau danach ausschau hält, aber für jedemanden wie mich, der schon hunderte Fantasy Bücher und hunderte Welten gelesen hat, interessiert es mich ehrlich gesagt nicht, Was mich aber genau interesseirt sind die Gedanken des Helden und die Handlung und deswegen finde ich die Death March Novel auch sehr gelungen und gut.
Wie gesagt, es geht mir nicht darum die Novel selbst dafür zu kritisieren, sondern die Anime-Adaption, da diese zumindest bei uns die größte Aufmerksamkeit erhalten. Und bei der Aussage, dass der Fokus von der Welt auf den Held gelegt wird, ging es mir nicht darum, dass die Welt selbst großartig ausgebaut sein muss, sondern dass das Umfeld den Charakter und seine Handlungen beeinflusst. Immerhin befindet er sich in einer anderen Welt, das sollte man durchaus innerhalb der Geschichte hervorheben. Death March geht ja zum Teil später sogar darauf ein, als er im Anime die Sache mit den verschiedenen Inventars untersucht, da geht er eben auf die Welt ein. Vorher wird ihm ja vieles dadurch abgenommen, dass er selbst so stark ist und teilweise nicht so viel denken muss (z.B. indem er massig Skillpunkte hat und da zum Teil alles in Skills reinhaut, die man eventuell nicht auf dem höchsten Level braucht). Ich finde ja als Gegenbeispiel sogar großen Gefallen an Mushoku Tensei, das eigentlich bezüglich der verwendeten Elemente am nächsten an einen Standard-Isekai herankommt und das keine so umfassend komplexe Welt hat, da haben es mir auch die Charaktere und zum Teil die Handlung sehr angetan. Das ist für mich immer noch der beste standardmäßige Isekai weil er einfach alles nutzt und wirklich versucht etwas damit zu machen.

Ich mag ja eigentlich diese Geschichten bzw. dieses Genre sogar sehr, wenn es funktioniert, dann habe ich auch wirklich meinen Spaß damit wie bei Re:Zero, Mushoku Tensei oder I'm a spider so what. Es tut mir halt nur immer etwas weh, wenn ich sehe, wie über das Genre ein Allgemeinurteil gefällt wird oder wenn ständig diese unterdurchschnittlichen Werke auftauchen, durch die sich die Isekai-Gegner dann immer sofort bestätigt fühlen. Es gibt halt so viel Auswahl, da ist auch sicher gutes Zeug dabei, die Ausbeute bei anderen Genres bezüglich wirklich guter Titel ist ja auch nicht so hoch, nur hier ist es halt aufgrund der Masse an Titeln schlimmer. Solche Titel kann man, wenn man halt auch nicht viel von dem Anime will, durchaus ansehen, nur ist es bei der aktuellen Lage relativ ärgerlich, dass die Ausbeute an guten Titeln so niedrig ist. Vielleicht ist mein persönlicher Anspruch an das Genre auch etwas höher, da ich diesem so viel abgewinnen kann ... Aber gerade deswegen würde ich nicht sagen, dass ich für solche Geschichten das falsche Publikum bin, sondern Death March (zumindest als Anime) einfach schlecht finde.

Sniperace schrieb:
Dazu kommt noch, dass so gut wie Alles als Isekai bezeichnet wird. Wobei viele definitiv nicht als Isekai beworben werden oder wurden (grade ältere Werke) und manche schlichtweg keine sind.
Ich weigere mich zum Beispiel SAO als Isekai zu bezeichnen. Für mich erfüllt dieses Werk einige grundlegende Eigenschaften von Isekai nicht:
Weder eine fremde oder alternative Welt. Noch eine fremde Zeit. Auch ist niemand körperlich anwesend in dieser Welt sie können schlichtweg nicht ausloggen.

In dem Fall muss ich sogar zustimmen. Mittlerweile werden so viele Werke als Isekai bezeichnet, obwohl es rein vom Begriff her ja eine Reise in eine andere Welt sein müsste. Es reichen ja bestimmte inhaltliche Ähnlichkeiten damit Leute sagen das ist ein Isekai. Dass es Isekai-Elemente sind oder sie sich stark darauf beziehen, das stimmt zwar schon, aber es ist halt nicht das Gleiche. Das trägt halt auch dazu bei, dass der Begriff selbst teils recht liberal benutzt wird. Ich hatte allerdings auch erst letzthin eine Diskussion, in der genau über diese unklare Einteilung geredet wurde und ich ließ mich zumindest überreden, virtuelle Welten auch als eine Art Isekai anzusehen, selbst wenn ich persönlich sie nicht als solche einordnen würde. Es ist immerhin eine andere, virtuelle Welt und im Beispiel SAO fühlt es sich aufgrund der Struktur des Spiels und der Handlung eigentlich eher so an, als ob sie wirklich in einer anderen Welt gefangen wären. Rein von der Perspektive her ist es also als Isekai inszeniert. Aber wie gesagt, ich persönlich finde immer noch, dass durch die angesprochene physische Gegenwärtigkeit in der echten Welt die Charaktere nicht ganz in der anderen Welt sind sondern nur halb. Es ist in dem Sinne halt eher ein Spiel. Aber genau solche Fälle machen es halt schwer den Begriff konkret einzuordnen wenn man nicht ganz hart nach der Wortdefinition unterteilt.

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Vielen Dank an Moeface für die GIFs
Letzte Änderung: 2 Monate 4 Tage her von SilentGray.
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Das Isekai-Dilemma 2 Monate 4 Tage her #823129

Joa dann gebe ich auch mal meine zwo cents dazu...

Bei einem Isekai stelle ich mir auch vor, wie der Protagonist plötzlich mit den Vorurteilen der Welt konfrontiert wird, und vielleicht sogar Gefahr läuft auf den Scheiterhaufen zu landen, wegen irgendwelcher gedankenlosen Aussagen wie: "Das? Schwerkraft... Adhäsion, Kohäsion... Nein die Sonne ist im Zentrum eines jeden Sonnensystems..." "Ein Planet ist rund." "Wisst ihr nicht was Mitose ist?!" "Differentialrechnung und quadratische Gleichungen huh? Hatten wir in der Oberschule, bah." oder der Punkt wo der Protagonist mit einem Schlag plötzlich in die Fußstapfen von Albert Einstein tritt und vielleicht auch den grausamsten Genozid in der Geschichte der Isekai Welt einläutet:"Wisst ihr eigentlich was Kernspaltung ist?"
Halt Dinge die einen krassen Hinweis darauf geben, wo der Typ herkommt, und wie rückschrittlich eine Mittelalterliche Fantasywelt im Gegenssatz dazu einfach ist. Knights & Magic hat mir da vom Grundansatz schon sehr gefallen, mein innerer Ingenieur hat vor Freude immer getanzt.
Leider gibt es viel zu wenig, die auf ein Erwachseneres Setting beruhen bzw. "Seinen" mit im Genre haben.

Ich würde zu gerne mal einen Seinen Isekai sehen mit einem 100% authentischen und aus unserer Zeit gegriffenen Special Task Force Soldaten. (nicht so wie bei GATE, sondern etwas düsterer ohne die verherrlichende Art des Militärs, sondern etwas abgefuckter)

Oder sogar eben mal sowas wie Suisei no Gargantia , wo der Typ nicht aus unserer Zeit, sondern aus der (nahen?) Zukunft stammt. oder aus 'nem dark cyberpunk Setting.

Da gibt's Potential ohne Ende.
OP Chars müssen nicht schlecht sein (irregular at Highschool, Berserk), Sie müssen nur ordentlich inszeniert werden.

Auch der Aspekt der Sprachbarriere ist noch ausbaufähig, oder das die Sprache des Protagonisten in der anderen Welt wie die Sprache der Magie fungiert und jedes Mal wenn er er flucht oder beispielsweise vor sich hin murmelt "Möge dich doch der Blitz beim Scheißen treffen..." BAM! "Verdammt!"... König gut durch, Protagonist in Ketten. (Der König ist tot, es lebe der König!)

Auch Geschichten die wie die von Heldenlied aufgebaut sind, oder wie die Light Novel "How a realist Hero rebuilt the Kingdom" mit etwas anderen Aspekten oder einem nicht ganz so lupenreinem Helden... ja das hätte was.
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Das Isekai-Dilemma 2 Monate 4 Tage her #823134

Draconias
Ich würde zu gerne mal einen Seinen Isekai sehen mit einem 100% authentischen und aus unserer Zeit gegriffenen Special Task Force Soldaten. (nicht so wie bei GATE, sondern etwas düsterer ohne die verherrlichende Art des Militärs, sondern etwas abgefuckter

Gate ist authentischer als so mancher andere Isekai.
Warum?
Weil Gate (die besseren Versionen - von Anime fang ich nicht an, weil der die Hosenscheißervariante ist) das Sprachproblem angeht - dass man immer hat. Selbst wenn man als Engländer in England ein wenig in der Zeit zurückgehen würde, es würde ihn keiner mehr verstehen ...........
Ehrlich das Sprachproblem gehen die wenigsten Isekai an, es ist aber das wahrscheinlichste.
Gate geht auch die Frage nach Nachschub, Basis usw. an und die Militärs sind jetzt nicht grade freundlich, wenn sie angegriffen werden - sie löschen Tausende Gegner aus. Und sie kommen in großer Anzahl - ganz wichtig und bringen Infrastruktur mit. Als interessanter Punkt kann man hier die Ausgabe der Gewehre nennen - es werden absichtlich welche älteren Typs (Howa Type 64) ausgeben - weil man zuerst älteres Material verbrauchen will und sich bei mit mittelalterlich bewaffneten Gegner, samt ihren Reittieren, ohnehin besser dieses Ungetüm eignet.
Auch kommen das Militär bzw. Japan nicht ganz uneigennützig oder nur als Rettungsmission. Sie sind auf Bodenschätze usw. aus, von Anfang an. Und gehen auch nicht mehr weg. Und andere Länder reagieren sofort.
Klar könnten die Japaner sich aufführen, wie sie sich damals in Asien aufgeführt haben, doch es wäre ein gefundenes Fressen für andere Länder, die so ihr Eingreifen rechtfertigen würden (obwohl es um die Bodenschätze geht) und es ist auch kontraproduktiv - hat die Geschichte mehrfach gezeigt. Kommt man als Besatzer und unterstützt, dann schließt man Bündnisse, kommt man wie die Berserker, dann hat man mit Widerstand und Hass zu rechnen - dauerhaft. Frag die USA, sie haben es schon gut gemacht (Deutschland und nicht zuletzt Japan) und auch schlecht (Diverse):(
Weiters läuft alles über die Politik und wie es mit der nun mal ist, kommen auch Probleme oder Sinnlosigkeiten dadurch zustande.
Der Gegner verhält sich nicht massiv unrealistisch sondern durchaus clever. Er führt nach der Niederlage einen Untergrundkrieg, versucht an die modernen Waffen zu kommen usw.
Mal ganz davon zu schweigen, dass sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten ziemlich gut kämpfen bzw. Problem genug darstellen.
Auch ist die andere Welt ziemlich offen für die Neuerungen und integriert sie dankbar, gleichzeitig versuchen sie möglichst ihrerseits mit den Neuen ins Geschäft zu kommen und sich nützlich oder unabkömmlich zu machen.
Natürlich neigt das Ganze zu Übertreibungen - grade was Action angeht. Doch manchmal sind sie näher dran als erwartet - etwa wenn der Feuerstrahl eine Raketenwerfer, einen unvorsichtigen Typen verbrennt. Oder wenn militärische (mit Eisensand) gefüllte Handschuhe ein Gesicht zertrümmert zurück lassen. Oder wenn eine auf römischen Vorbild basierende Gesellschaft ihre Kriegsbeute versklavt und ihr fürchterliches antut, ein Düsenjet "Etwas" streift, ziemlich ramponiert aussieht, jedoch nicht abstürzt (auch realistisch).
Ich bin selber manchmal überrascht, wie viele Details in Gate bedacht werden oder auch ganz lustige Querverweise eingebaut werden.
sondern etwas abgefuckter
Gate ist etwas abgefuckter, wenn man ein wenig von den Hauptfiguren weggeht und sich den Rest ansieht - meiner Meinung nach. Ist im übrigen Mature/Seinen als Manga.
mit einem 100% authentischen und aus unserer Zeit gegriffenen Special Task Force Soldaten.

Was will ein Soldat, der sich nicht mal verständigen kann bewirken? Mit wie viel Munition? 300-400, vielleicht auch etwas mehr, doch viel mehr hat er nicht dabei.
Ich werde Dir sagen was passiert, er wird gelyncht oder sonst was. Warum, weil es auch heutzutage Soldaten so gehen kann und man Erfahrung damit hat. Klar kann er eine kleine Gruppe verscheuchen - wenn er ein ziemlicher Killer ist und ordentlich drein hält. Doch er muss einmal schlafen, scheißen oder ist sonst wie verhindert. Und dann haben sie ihn. Ganz zu schweigen, dass man ihm Fallen stellen kann - Hunde auf ihn hetzen, ihm an unübersichtlichen Stellen sehr nahe kommen kann, was seinen Reichweiten und Feuerkraftvorteil negiert, sie könne ihn mit Fernwaffen attackieren, ich stell es mir ziemlich scheiße vor, wenn nur 100 gute Bogenschützen hinter mir her sind, sie können ihn umzingeln, ja sie können ihn mit bloßer Menge einfach überrennen.
Und selbst wenn er Verbündete findet (und irgendwie das Verständigungsproblem löst) - was seine einzige Chance ist, jedoch eine geringe. Nach kurzer Zeit geht ihm die Muni und damit der Vorteil aus und es gibt einfach nicht die Technik um sie zu fertigen - er kann diese Technik auch nicht vermitteln, weil so was Jahrhunderte dauert. Alles was er zum Beispiel im Mittelalter könnte, würde auf der Technik des Mittelalter basieren - klar simples Schwarzpulver würde gehen, eine Schusswaffe ist schon fraglich - Metallurgie. Und er ist kein Übermensch, er kann nicht alles können, schon gar nicht als Soldat. Ergo wäre der Impact sehr gering. Kurzfristig wäre er groß genug um vieles zu ändern, doch danach? Nein.
Und als kleines Team oder Trupp? Klar etwas stärker und theoretisch auch vielseitiger und klüger, doch früher oder später die gleichen Probleme.

Ergo ist Isekai etwas fantastisches aber Realismus ist da selten vorhanden. Und es muss klar gesagt sein, technologischer Fortschritt bringt eher wenig auf Dauer - außer man kann ihn erhalten - so wie in Gate. Wissen bringt schon mehr, vor allem wenn umsetzbar. Aggressives Verhalten ist eher kontraproduktiv, zumindest wenn man selbst der Ausgangspunkt ist. Und alleine ist man verloren.
Aber ist ja Gottlob eine fiktive Geschichte, da kann man Dinge weglassen und umgehen.

Aber sehen wir uns die Geschichte an, da gab es nämlich Situationen, die an Isekai erinnern.
Der Herr Cortez war erfolgreich, weil er nach der anfänglichen Strategie, gescheitert ist, sich Unterstützung beim Gegner seines Feindes geholt hat - ohne Kommunikation unmöglich (er hatte auch hier von Anfang an Glück - verdammt viel Glück (Maria de Estrada, diverse Übersetzer usw.)), weil er Krankheiten mit eingeschleppt hat (es hätte natürlich auch ihn treffen können), weil er zahlreich erschien und auch Verstärkung erhielt, weil er skrupellos war und weil er schlussendlich verdammt viel Glück hatte (sein Gegner nicht) und fast Alles für ihn lief.

Ich gebe Dir aber recht, realistischer und dreckiger würde ich es mir wirklich öfters wünschen.
Sniperace
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