• Seite:
  • 1

THEMA: Death Note – Realverfilmung von Netflix erhält Sequel

Death Note – Realverfilmung von Netflix erhält Sequel 2 Monate 3 Wochen her #824407

  • nych
  • nychs Avatar Autor
  • Offline
  • Redakteur
  • Redakteur
  • Couchpotato
  • Beiträge: 255
  • Dank erhalten: 2332
Gegenüber der amerikanischen Entertainment-Website The Hollywood Reporter gab die VoD-Plattform Netflix bekannt, dass sich ein Sequel zur 2017-erschienenen Realverfilmung von Death Note derzeit in Produktion befindet. Diesbezüglich wurde bereits Greg Russo als zuständiger Drehbuchautor enthüllt. Der Netflix Chief Content Officer Ted Sarandos ließ nebenbei anmerken, dass die erste Live Action-Adaption des Streamingportals einen beachtlichen Erfolg erzielen konnte.


Netflix-Trailer zum ersten Film [ Zum Anzeigen klicken ]

Beschreibung des Mangas durch Tokyopop:
Light ist der absolute Überflieger und so gut in der Schule, dass ihn selbst die Aufnahmeprüfungen zu einer Elite-Universität langweilen. Doch eines Tages findet er ein rätselhaftes Notizbuch, ein »Death Note«. Wenn man in das Notizbuch den Namen eines Menschen schreibt, so stirbt dieser Mensch. Light findet schnell eine Verwendung für das Notizbuch. Er macht es sich zur Aufgabe, das Böse aus der Welt zu entfernen. Doch es stellt sich ihm die Frage, wo man anfangen soll – und ob man jemals aufhören kann ...

Der erste Live Action-Film von Death Note erschien im vergangenen Jahr weltweit auf Netflix. Hierzulande ist der Manga von Tokyopop lizenziert, Kazé vertreibt die Anime-Adaption auf DVD.

>> Death Note (Manga) auf Proxer
>> Death Note (Anime) auf Proxer

Quelle: ANN
deviantartWonderland
Folgende Benutzer bedankten sich: Sniperace, -C_M_C-, ChiakiToko, Puschiii

Death Note – Realverfilmung von Netflix erhält Sequel 2 Monate 3 Wochen her #824423

  • Knives
  • Knivess Avatar
  • Offline
  • Forumsmoderator
  • Forumsmoderator
  • 超高校級の「モデレータ」
  • Beiträge: 1673
  • Dank erhalten: 988
Autsch, das ist bitter, dass sie die Leiche nochmal ausgraben ... aber "beachtlicher Erfolg"? Da muss ich wohl nochmal recherchieren, denn bis dato hab ich noch kein einziges positives Review oder auch nur ne positive Meinung zu Netflix Note mitbekommen.^^

Aber naja, why not. Scheint ja offenbar tatsächlich Leute zu geben bei denen das gut angekommen ist. :O
Letzte Änderung: 2 Monate 3 Wochen her von Knives.
Folgende Benutzer bedankten sich: Himarigrey, Lyvianne, San., Satai4561, rendeomplayer13, Rena-chama, ChiakiToko

Death Note – Realverfilmung von Netflix erhält Sequel 2 Monate 3 Wochen her #824424

Ich fand die Realverfilmung nicht grottenschlecht (warscheinlich wegen meinen sehr niedrigen Erwartungen), auch wenn er natürlich im Vergleich zum Anime/Manga total abstinkt. Er hatte schon paar gute Szenen und der Film hat zumindest versucht, was halbwegs eigenes mit der Vorlage zu kreieren. Ob man trotz dem ganzen Hate eine Fortsetzung machen muss, müssen die Verantwortlichen halt selber wissen.

Death Note – Realverfilmung von Netflix erhält Sequel 2 Monate 3 Wochen her #824425

Ich muss aber auch sagen, dass ich bisher niemanden kenne, der den Film wirklich mochte.
Normalerweise versuche ich solche Realverfilmungen eher neutral zu betrachten, aber auch ich muss sagen, dass der Film kaum noch etwas mit dem Anime zu tun hatte. (Was den Manga betrifft, kann ich eher weniger mitreden, weil ich da nicht alles gelesen habe).
Da fand ich die japanische Realverflimung um Längen besser und lege diese jeden ans Herz. Am Anfang etwas schwierig und ungewohnt, aber trotzdem wirklich schön umgesetzt. :)

Aber naja, die, die diesen Film mochten werden sich freuen. Gerade die, die eben nicht mit dem Anime konfrontiert wurden, könnten diesen Film als wirklich gut betrachten.

Death Note – Realverfilmung von Netflix erhält Sequel 2 Monate 3 Wochen her #824426

Bitte bitte nicht.

Ich gehöre nicht zu den Hatern von Realverfilmungen un tatsächlich finde ich viele jetzt auch nicht so schlecht, wie alle immer behaupten, aber diese Death Note Verfilmung war einfach nur.. schmerzhaft anzusehen. (nicht so schmerzhaft wie die von Ghost in the Shell, aber imer noch fürchterlich T_T)
Da fand ich die japanische Realverflimung um Längen besser und lege diese jeden ans Herz. Am Anfang etwas schwierig und ungewohnt, aber trotzdem wirklich schön umgesetz

Sehe ich genauso, die jpanischen Realverfilmungen habe ich auch gesehen, alle Teile, und die waren alle sogar ziemlich gut fand ich.
How can we evolve, when regulation is all we know?Itachi Uchiha <3

Death Note – Realverfilmung von Netflix erhält Sequel 2 Monate 3 Wochen her #824430

Wenn sie mit dem ersten Film das Lamm zur Schlachtbank geführt haben, dann wird mit dem zweiten die Leiche geschändet...*o-pwn*
Folgende Benutzer bedankten sich: Dete, BoredToBeWild, Rikkie

Death Note – Realverfilmung von Netflix erhält Sequel 2 Monate 3 Wochen her #824433

Für Netflix ist ein "Erfolg" nicht das der Film eine Positive Kritik bekommt, sondern die Anzahl an Menschen die sich das Angeschaut haben.
Folgende Benutzer bedankten sich: TheFakeCake, ChiakiToko

Death Note – Realverfilmung von Netflix erhält Sequel 2 Monate 3 Wochen her #824434

  • NaitoNeko
  • NaitoNekos Avatar
  • Offline
  • Nachwuchsspammer
  • Nachwuchsspammer
  • Your local redhead
  • Beiträge: 114
  • Dank erhalten: 19
Das finde ich jetzt doch überraschend. Ich meine, klar, der Film hat für ne' menge Wirbel gesorgt und - wie mein Vorposter schon angemerkt hat - das ist wichtiger, als dass er wirklich gut ankommt, aber irgendwie fühlte sich der Film zumindest von der Story her ziemlich abgeschlossen an.
Aber hey, ich fand die Realverfilmung jetzt nicht so schlimm und denke, dass ich auch den zweiten Teil schauen werde.
Folgende Benutzer bedankten sich: ChiakiToko

Death Note – Realverfilmung von Netflix erhält Sequel 2 Monate 3 Wochen her #824439

  • Knives
  • Knivess Avatar
  • Offline
  • Forumsmoderator
  • Forumsmoderator
  • 超高校級の「モデレータ」
  • Beiträge: 1673
  • Dank erhalten: 988
-Kaneki schrieb:
Für Netflix ist ein "Erfolg" nicht das der Film eine Positive Kritik bekommt, sondern die Anzahl an Menschen die sich das Angeschaut haben.

Ja 'leider' muss man sagen. Ansonsten wäre das vermutlich ohnehin nicht möglich gewesen wenn man sich vor Augen führt, wie der Film allgemein angekommen ist. Das ist so etwa das Äquivalent von Click-Bait Titeln - alle wissen, dass sie enttäuscht sein werden, aber schauen trotzdem rein. :/

Aus irgendeinem Grund bekomm ich trotzdem die Vorstellung von den Produzenten nicht aus dem Sinn, die gemeinsam in nem kleinen Kämmerchen sitzen und verzweifelt F5 spammen um die Anzahl der Aufrufe zu erhöhen. xD
Folgende Benutzer bedankten sich: Lyvianne, ChiakiToko

Death Note – Realverfilmung von Netflix erhält Sequel 2 Monate 3 Wochen her #824440

Tja, ein wahrer Erfolg für eine moderne Blockbusteradaption.
Die meisten Realverfilmungen sind mittlerweile ja schon ein Erfolg, wenn man nicht gesteinigt gewirdt.
Und bei Netflix sind auch sehr viele CGI-Anime, da sind die halt schon nicht ganz so prickelnde Reaktionen auf ihre Projekte von unserer Seite her gewohnt. Normalerweise sind die Realverfilmungen von Manga- und Animevorlagen ja hevorragende Trinkspiele, aber da macht einem Death Note (2017) doch ziemliche Angst. Beim nächsten Anlauf bekommt Netflix schon mit, dass die meisten Fans es für die Nnostalgie angefangen haben, was relativ viele Leute sind, aber kaum einer wird so bescheuert sein sich davon einen zweiten Teil zu geben.

Death Note – Realverfilmung von Netflix erhält Sequel 2 Monate 3 Wochen her #824462

Was Manche für Probleme haben? Und über Was man sich alles aufregen kann?

Ich sehe es so:

Death Note ist ein maximal vermarktete Marke, Story oder wie man es auch nennen mag. Und wenn man ehrlich ist, war es schon vor dem US Film so.

Das beste war und ist der Manga.

Madhouse hat dem ganzen einen verdammt guten (und gar nicht so kurzen) Anime verpasst (zu einer Zeit, die nicht umsonst die beste für Anime war), der aber schon damals die Fans nicht so geschmeckt hat, eben weil er Änderungen vornimmt, was ich persönlich mutig fand (hätten sie nicht müssen), doch auch zeigt ........ für was Neues war man damals schon nicht (oder nur bedingt) offen .........
Interessanterweise wird der Anime heute fast nicht mehr diskutiert, weil man neue Prügelknaben hat ............
Dazu kommen zwei Anime Filme.

Zwei Novel.

Drei Konami Spiele für den DS.

2 Live Action Filme, die seinerzeit auch schon ziemlich für Diskussionsstoff sorgten ........ grade der zweite ........ trotz alle dem, es war damals noch "warm", so zu sagen Hot Stuff, weil der Manga noch im Kopf und der Anime am Anlaufen war. Also hat es sich verkauft.

1 Spin-off Film (ziemlich erfolgreicher Kino Start in Japan - was Fans so bewirken können)

1 TV Serie (die 2015 man quasi als den Start für die Wiederauferstehung des ganzen Themas ansehen kann)

1 Musical ........

1 Web Mini Serie (die quasi den Übergang zum 3ten Film ermöglicht)

Der dritte Live Action Film 2016, der gelinde gesagt ein wenig wie ein Anhängsel wirkt - kein Wunder bei der Zeitspanne zwischen 2 u. 3. Dieser Film hatte (berechtigt) mit schweren Kritiken, von Fanseite, wie auch Kritikern, zu kämpfen, war aber trotzdem einer der erfolgreichsten Filme in seinem Jahr (hat ungefähr so viel umgesetzt wie A Silent Voice). Spätestens hier merkt man doch, es geht ums ausmelken der "Marke" und trotz all der Kritik funktioniert es auch.
Hier gibt es aber einen Punkt, der ziemlich interessant ist ....... später dazu mehr.

Und nun macht sich eine US Firma daran? Oder doch nicht?
Nun ja, die Idee dazu war ja nicht neu. Sie war eigentlich uralt. Seit 2007, ergo zu einem Zeitpunkt wo es noch "warm" war, sind US Studios an der Sache dran. Doch wie so oft hat es ewig gedauert und was am Ende übrig bleib war nicht grade das Gelbe vom Ei. Die Namen die Anfang zu der Umsetzung im Umlauf waren, waren gelinde gesagt höher einzuschätzen ...... doch es lief wie es lief.
Und so hat man ein "geht so okay" Team zusammen gestellt. Wobei hier die Meinungen auseinander gehen, etliche Kritiker haben grade den Cast und die Regie gelobt und halten eher das zu große Thema, dass in einen! Film gesteckt werden musste, für´s Problem. Und 2015! erst richtig mit der Produktion begonnen. Und hier ist es doch interessant, wenn der jap. Film genau hier "rein fällt", oder?
Dazu kann man sich jetzt denken was man will.
Am Ende des Tages hat ein US Studio ein Thema an den US u. westlichen Markt angepasst und damit genug Erfolg gehabt, dass sich ein zweiter Film zu lohnen scheint. Trotz Kritik, die zum größten Teil von Leuten kommt, die die Vorlage kennen. In Übrigen ist die Kritik im Durchschnitt nicht so viel schlechter, wie die vom dritten jap. Film ........
Wobei hier einfach zu sagen ist - ein Haufen der Kritik ist schlichtweg voreingenommen.

Diese Umsetzung hat soviel Hate erhalten, da war noch nicht mal der Film draußen und ein Haufen Leute haben sich mal wider bemüßigt gefüllt Whitewashing ins Feld zu führen:(
Nun, das Sonderbare an der ganzen Sache ist folgendes: Japaner empfinden es meistens nicht so, wenn ihre Vorlagen anders umgesetzt werden. Der GitS Film war ein perfektes Beispiel - der hatte es in Japan "leichter" wie sonst irgendwo und kritisiert wurden vor allem der jap. Cast im Film, ja.
Whitewashing ist ein "Problem", dass sich weiße Gutmenschen aber auch Fans von Originalwerken größtenteils selber erschaffen. Klar gab und gibt es Whitewashing als rassistisches Problem (grade früher), doch in den seltensten Fällen spricht man Heute davon, wenn man Whitewashing meint. Ich bin so ehrlich, es ärgert mich ein wenig:(
Zum einen weil das wirkliche Problem (Rassismus) vergessen wird. Zum anderen, weil man sich quasi zur Instanz aufschwingt, was jetzt künstlerisch erlaubt ist und was nicht, bzw. was funktionieren darf und was nicht.

Nun, wenn ein Film so wie Edge of Tomorrow gut funktioniert, so ist es mir recht egal, ob man nun massiv von der Basis abweicht. Mir ist auch egal, was für ein Typ den Hauptpart spielt und was für sonderbare Machenschaften er so nachgeht (wobei Emily Blunt eine Topbesetzung war, die die Rolle ganz neu definiert).
Ich liebe All You Need Is Kill und empfinde das Original als das einzig wahre. Und trotzdem war Edge of Tomorrow ein große Hetz, ein Film den ich mir gerne angesehen hab. Grade eben, weil es keine 1 zu 1 Umsetzung war und neue Ideen mit rein brachte und auch grade, weil es eine US Produktion war, was halt gute Special Effekte ermöglicht.

Death Note als Realfilm? Ich hab schon die jap. Filme nicht so wirklich gebraucht. Doch ich bin auch Manga und Anime Fan, von daher bin ich kein Maßstab ...........
Insgesamt geht es okay und mal ehrlich, die Mehrzahl aller Filme generell geht nur okay.


Und nun regen Wir Uns über einen zweiten US Film auf?
Warum eigentlich?
*o-???*
Weil dadurch unter anderem auch die jap. Künstler und Lizenznehmer Geld bekommen?
Weil Netflix Geld in einen Markt steckt, der Uns allen sehr am Herzen liegt? Ein Haufen Anime der letzten Zeit gebe es ohne Netflix gar nicht ........
Weil ein US Unternehmen ein Werk, dass Wir Alle sehr mögen für andere Zielgruppen adaptiert? Von denen eventuell ein kleiner Anteil nun Anime und Mangas "in Betracht zieht" .....
Weil eine Firma Geld verdienen will? .......... furchtbar, wie können sie nur .........
Weil eine US Firma das Gleiche tut, wie schon vorher die Japaner? Ist doch so.

Wo liegt das Problem, wenn kein Nachteil für UNS oder die Anime/Manga Branche entsteht?
Anscheinend darin, dass es etwas "Heiliges" von "Fremden" angetastet wird ........

Also ich hab kein Problem damit, wenn zum Teil in den USA, bei manchen Werken, wie AoT (in den USA machen sie schon halb soviel Umsatz damit, wie in Japan), schon soviel Umsatz gemacht wird, dass es wesentlich ist. Wenn Anime und Manga neue Märkte erobern, dann profitieren Wir als Fans Alle. Ob es nun über Umwege, wie einen US Film läuft oder nicht, ist doch hugo.
Doch man kann sich auch über NIX aufregen ........


Live is good
Sniperace
Letzte Änderung: 2 Monate 3 Wochen her von Sniperace.
Folgende Benutzer bedankten sich: Mala2926

Death Note – Realverfilmung von Netflix erhält Sequel 2 Monate 2 Wochen her #824510

  • Knives
  • Knivess Avatar
  • Offline
  • Forumsmoderator
  • Forumsmoderator
  • 超高校級の「モデレータ」
  • Beiträge: 1673
  • Dank erhalten: 988
Sniperace schrieb:
Und nun regen Wir Uns über einen zweiten US Film auf?
Warum eigentlich?
*o-???*

Was ich so mitbekommen habe, geht es dem größeren Teil darum, dass dem Original nicht treu geblieben wurde und stattdessen Story, Charakterzüge und andere Details verfälscht wurden, und - das mag subjektiv sein aber - der allgemeine Konsens scheint zu sein, dass alles was verändert oder neu reingebracht wurde, eine schon grandiose Geschichte nur schlechter gemacht hat. Zudem hat Hollywood - bzw. muss man mittlerweile erweiternd "westliche Filmproduzenten" sagen - bisher allgemein richtig tief ins Klo gegriffen was die Adaptierung oder Neu-Interpretation von Anime- bzw Manga-Vorlagen betrifft und ich könnte mir vorstellen, dass das Fans zunehmend sauer macht.^^

Weil dadurch unter anderem auch die jap. Künstler und Lizenznehmer Geld bekommen?

Richtig, denn wie du bestimmt weißt, will niemand japanische Künstler unterstützen, besonders nicht Anime-/Manga-Fans, wieso auch. xD

Weil Netflix Geld in einen Markt steckt, der Uns allen sehr am Herzen liegt? Ein Haufen Anime der letzten Zeit gebe es ohne Netflix gar nicht ........

Glaub auch nicht, dass das das Problem ist. Dass Netflix hierzulande Anime verfügbar macht, ist definitiv ne tolle Sache ... hat aber hiermit wenig zu tun.

Weil ein US Unternehmen ein Werk, dass Wir Alle sehr mögen für andere Zielgruppen adaptiert? Von denen eventuell ein kleiner Anteil nun Anime und Mangas "in Betracht zieht"

Weiß nicht, Netflix Death Note kratzt schon an den Grenzen davon was noch als Adaption durchgeht - wenn überhaupt -, aber da scheiden sich die Meinungen in den Film-Wissenschaften ja schon sei geraumer Zeit. Demnach würde vermutlich auch der Western "Die Glorreichen Sieben" ne Adaption von Kurosawas "Die 7 Samurai" sein und das halte ich für Unsinn - könnte man eher als Neu-Interpretation oder als Homage sehen.

Wenn Leute aufgrund der Adap... ich sag mal "des an Death Note angelehnten Films" Lust bekommen das Original zu schauen - das wäre natürlich super. Es wäre aber genauso möglich, dass Leute die schon den Film schlecht finden, dann auch die Finger vom Anime lassen, selbst wenn sie vorher mit dem Gedanken gespielt hätten, den mal anzuschauen - die Theorie funktioniert also beidseitig. Ich hätte es dann auf alle Fälle doch besser gefunden, einfach den Anime auf Netflix zu packen, was auch super zu deiner früher erwähnten Unterstützung des Anime-Markts passen würde. Wäre da nicht der nächste Punkt, denn darum ging es höchstwahrscheinlich hauptsächlich:

Weil eine Firma Geld verdienen will? .......... furchtbar, wie können sie nur .........

Ja furchtbar, entsetzlich, nicht zu fassen. :O Aber jetzt mal ernsthaft, wenn jemand es schafft (man verzeihe mir die Analogie, ich bin da etwas eingenommen) Gold in Exkremente zu verwandeln und damit immer noch Geld zu verdienen, dann hat derjenige gleichzeitig meinen Respekt ... und meine Verachtung.^^

Weil eine US Firma das Gleiche tut, wie schon vorher die Japaner? Ist doch so.

Ist zwar schon ein Weilchen her, dass ich die japanischen Live-Action Filme gesehen habe, aber ich glaube mich zu erinnern, dass diese im Gegensatz zu Netflix tatsächlich ne Adaption gemacht haben und vergleichsweise relativ nahe am Original waren zumindest die ersten beiden Filme - würd ich jetzt nicht unbedingt als "das Gleiche" bezeichnen. Wie vorher schon erwähnt, seh ich die Netflix Version eher als Neu-Interpretation.

Wo liegt das Problem, wenn kein Nachteil für UNS oder die Anime/Manga Branche entsteht?
Anscheinend darin, dass es etwas "Heiliges" von "Fremden" angetastet wird ........

Eeeeh ... damit könntest du zumindest teilweise recht haben, wenn auch indirekt.^^ Hätten sie den Film nicht "Death Note" genannt und nur im Vorspann nen Satz wie "Basierend auf 'Death Note' von Ōba Tsugumi" reingepackt, wäre der Aufschrei vermutlich seeehr viel kleiner gewesen. :D

Also ich hab kein Problem damit, wenn zum Teil in den USA, bei manchen Werken, wie AoT (in den USA machen sie schon halb soviel Umsatz damit, wie in Japan), schon soviel Umsatz gemacht wird, dass es wesentlich ist. Wenn Anime und Manga neue Märkte erobern, dann profitieren Wir als Fans Alle. Ob es nun über Umwege, wie einen US Film läuft oder nicht, ist doch hugo.

Selbstverständlich ist jedes bisschen Hilfe für den Anime-/Manga-Markt grundsätzlich gut, aber in vielen Fällen könnte das einfach so viel besser gelöst werden. Aber hier kann auch nicht wirklich die Rede von "Wenn Anime und Manga neue Märkte erobern" sein, denn wie gesagt ist das in diesem Fall nur noch an die Vorlage angelehnt.

Ich selbst bin grundsätzlich kein Fan davon, dass schlechte Filme kommerziellen Erfolg haben - und das allgemein und nicht speziell auf Death Note bezogen -, denn das lässt Filmemacher faul werden und die Qualität leiden. Dazu tragen die Konsumenten aber genauso bei wie die Produzenten und es entsteht ne qualitative Abwärtsspirale ... aber das wär eventuell ein Thema für nen eigenen Thread. :)

Doch man kann sich auch über NIX aufregen ........

Kritik ist wichtig. Ist natürlich vollkommen in Ordnung wenn manche oder gar viele an dieser Art von Medium gefallen finden oder es gutheißen, aber wenn's nicht so ist sollte man das genauso äußern können ohne dafür infrage gestellt zu werden. "Was manche für Probleme haben?" oder wie war das? :P
Letzte Änderung: 2 Monate 2 Wochen her von Knives.

Death Note – Realverfilmung von Netflix erhält Sequel 2 Monate 2 Wochen her #824524

Knives
Weil Netflix Geld in einen Markt steckt, der Uns allen sehr am Herzen liegt? Ein Haufen Anime der letzten Zeit gebe es ohne Netflix gar nicht ........

Glaub auch nicht, dass das das Problem ist. Dass Netflix hierzulande Anime verfügbar macht, ist definitiv ne tolle Sache ... hat aber hiermit wenig zu tun.

Es ist ein Fakt, das zig Anime der letzten Zeit von Netflix finanziert und in Auftrag gegeben wurden. Muss ich jetzt nicht nennen welche, es sind nämlich genug. Diese Anime würden schlichtweg nicht existieren ohne Netflix.
Richtig, denn wie du bestimmt weißt, will niemand japanische Künstler unterstützen, besonders nicht Anime-/Manga-Fans, wieso auch. xD

Und diese Fans "unterstützen" indem sie die Kritiken nach unten ziehen und schon vor Start sagen wie mies der US Film wird wird? Naja .......
Geholfen wird es nicht grade haben, dass man einen Hauptabendfilm mit einen ganzen Manga und Anime vergleicht. Und mit dem jap. Filmen kann man es auch nicht vergleichen, weil die nämlich von Anfang an als 2 Filme geplant waren.
Man könnte sich natürlich auch einfach sagen, nicht mein Bier und gut ist. Doch man muss europäische Foren und US Foren damit anfühlen, wie schlecht der Film sein wird und danach, weil man offensichtlich Ma­so­chist ist, den Film ansehen und mit Kritiken dafür sorgen, dass ihn sich weniger Leute ansehen, was nicht so ganz funktioniert hat.
Die Mehrzahl der Kritik kommt von Anime und Mangafans und die haben schlichtweg die besten Varianten zum Vergleich sind also, vielleicht auch unabsichtlich, voreingenommen.
Demnach würde vermutlich auch der Western "Die Glorreichen Sieben" ne Adaption von Kurosawas "Die 7 Samurai" sein und das halte ich für Unsinn - könnte man eher als Neu-Interpretation oder als Homage sehen.

Hast Du dir die zwei Filme hintereinander angesehen? Es ist eine Adaption, ganze Szenen sind gleich, die Figuren sind mehr oder minder die gleichen und die abschließende Lehre aus dem Ganzen (betrifft die Bauern) ebenfalls. Die Kamera halte ich im Original für wesentlich besser (was Gründe hat), doch eine Hommage ist es nicht, neu interpretiert wird nur Ort und Zeit. Ich kann gerne ins Detail gehen, muss aber nun wirklich nicht sein.
Eine Hommage wäre, wenn ein Regisseur beispielsweise einzelne Szenen in einen ganz anderen Film einbaut, so wie Brian De Palma in The Untouchables (aus Panzerkreuzer Potemkin) oder sich inspirieren lässt oder wenn ein Regisseur in Actionszenen eindeutige Anleihen an einem John Woo nimmt.
Gold in Exkremente zu verwandeln und damit immer noch Geld zu verdienen, dann hat derjenige gleichzeitig meinen Respekt ... und meine Verachtung.^^

Sollte es jemand schaffen Exkremente in Gold zu verwandeln, so hätte er sicher nicht meine Verachtung. Man könnte jetzt erwähnen, wie man mit Vogelscheiße zum reichsten Land der Welt wurde ............
Ist zwar schon ein Weilchen her, dass ich die japanischen Live-Action Filme gesehen habe, aber ich glaube mich zu erinnern, dass diese im Gegensatz zu Netflix tatsächlich ne Adaption gemacht haben und vergleichsweise relativ nahe am Original waren zumindest die ersten beiden Filme - würd ich jetzt nicht unbedingt als "das Gleiche" bezeichnen.

Mit Gleichen ist "Ausmelken" des Namens gemeint. Oder was sind 3 Videospiele usw. dazu für Dich?
Und wie gesagt - der dritte jap. Film ist im Fahrtwasser der US Umsetzung entstanden, man hat den Wirbel darum als Werbung genutzt und einen in Japan ziemlich kritisierten, wenn auch erfolgreichen Film erschaffen.
Fakt ist, man hat auch in Japan Death Note nach Jahren wieder neu aufgewärmt. Und gutes Geld damit gemacht.

Und nochmal, man kann keine 2 jap. Filme, die von Anfang auf zwei Stück ausgelegt waren mit einem US Film vergleichen, bei Dem Keiner sicher sein konnte, ob eine Fortsetzung kommt.
Und klar konnten die Japaner wesentlich näher am Original bleiben - weil sie ihre zwei Filme auch für jap. Publikum gefertigt haben.
Die US Produktion, die ziemlich risikoreich war, weil bei Manga u. Anime Adaptionen mehr flopt, als umgekehrt, zielt aber nicht auf Japaner und auch nicht auf Anime/Manga Fans. Sondern auf US und westliche nicht Anime Konsumenten. Bei denen der Film offensichtlich gut genug ankam um einen zweiten Teil zu rechtfertigen.

Die Realität zeigt doch Eines, die US Amerikaner hassen synchronisierte Filme. Sie halten nicht mal europäische Filme aus, sie haben sogar die die Millennium-Trilogie neu verfilmen müssen, was nun wirklich nicht notwendig gewesen wäre. Sie haben auch Sachen wie Infernal Affairs neue verfilmt und das Ganze mit Oscars gewürdigt ....... ah da wäre noch Black Swan, da hat der Regisseur ja nur später die Rechte an Perfect Blue gekauft ......... nicht das einzige Werk von Satoshi Kon, an dem sich bedient wurde.
Von den ganzen Horrorumsetzungen red ich gar nicht.
Wenn schon europäische Filme große Probleme haben, wie kommen jap. Filme in den USA an? Richtig, eher nicht.

Die jap. Filme wurden auch in den USA gezeigt und hatten ziemlich gute Synchronsprecher, der Vertrieb war im übrigen auch von Anfang an ein US Unternehmen, auch in Japan, doch man kann sich vorstellen, wie erfolgreich sie in den USA waren ...........
Es ist einfach schwieriger sich in einen jap. jungen Mann hinein zu versetzen, der in einer jap. Welt lebt und eine Idol Freundin hat, wenn man in den USA lebt und keinen Dunst von Japan hat.

Fakt ist doch, eine Figur wie original Misa löst zuerst einmal Fragezeichen bei aus, wenn man keine Anime/Manga oder Japan Bezug hat. Ergo ist eine der wichtigsten Figuren des Manga/Anime schon schwer an den US Mann zu bringen, der keinen Bezug dazu hat. Und das setzt sich fort und hört darüber auf, dass man die Story komprimieren muss, weil man nicht sicher sein kann, ob es jetzt flopt oder nicht.

Und wo laufen Death Note, Gantz, AoTRealfilme bei UNS im TV? Tele5 usw. Nischensender. Es kräht kein Hahn danach. Ich bin immer wieder froh, wenn wahre Leckerbissen, die bei UNS keiner kennt irgendwo auftauchen, grade auf Sendern wie Arte, 3sat usw. Allein diesen zwei Sendern habe ich meine ersten Erfahrungen mit GitS, oder die Sieben Samurai (uncut und mit Subs) zu verdanken.
Ich hätte es dann auf alle Fälle doch besser gefunden, einfach den Anime auf Netflix zu packen, was auch super zu deiner früher erwähnten Unterstützung des Anime-Markts passen würde.

Sinnlos. Der Anime ist 10 Jahre alt und überall verfügbar. Netflix wäre doof.


Ich plädiere halt dafür, dass man solche Filme möglichst wenig mit der Vorlage vergleicht. Sondern als etwas Eigenständiges sieht und dann auch beurteilt ob es funktioniert hat. Dann wird GitS als Realfilm auf einmal gar nicht so übel wahrgenommen - was die Japaner als erstes gecheckt haben - und grade die müssten sich doch am meisten aufregen - tun sie aber nicht.
Und ich plädiere dafür, dass US Adaptionen nicht gleich immer vor Start in der Luft zerrissen werden. Denn es wird noch etliche Adaptionen geben - Etliche.
Ich will gar nicht wissen was bei Akira basiert ............ auch weil Keiner begreift, wie wichtig Akira den US Regisseuren ist .......
Und für mich war US Death Note eigentlich ganz okay, lieben werde ich es nicht, doch als Anime/Manga Fan war ich auch nicht die Zielgruppe.

Ich selbst bin grundsätzlich kein Fan davon, dass schlechte Filme kommerziellen Erfolg haben - und das allgemein und nicht speziell auf Death Note bezogen -, denn das lässt Filmemacher faul werden und die Qualität leiden. Dazu tragen die Konsumenten aber genauso bei wie die Produzenten und es entsteht ne qualitative Abwärtsspirale ... aber das wär eventuell ein Thema für nen eigenen Thread.

Ich ja auch nicht. Wirklich nicht. Allerdings zwingt mich Keiner Michael Bay Mist anzusehen und gut 70 Jahre Filmgeschichte bietet genug, was man sich ansehen kann, entweder mehrfach, weil genial oder auch genug Neues, grade wenn man offen für das Asia Kino ist.
Ich bin aber der Meinung, dass jeder Markt selbstheilend ist, Mist und schlechte Ideen setzt ich auf Dauer nicht durch.
Wenn Hollywood unbedingt meint bescheidene Filme bringen zu müssen ........ sollen sie doch, die ganzen politisch korrekten Filme zum Thema Frauen und Minderheiten scheitern bereits gewaltig und da können noch so streitlustige Produzenten dahinter sitzen (streitlustig ist gut, wenn man seiner Hauptklientel sagt, ein Film sei nicht für sie gemacht, siehe Star Wars). Am Ende tut es in der Brieftasche weh und dann kommt der Wandel.

Und mal ehrlich, welchen Einfluss hat den bitte US Death Note auf den Markt? Ich würde sagen wenig.
Es wäre aber genauso möglich, dass Leute die schon den Film schlecht finden, dann auch die Finger vom Anime lassen, selbst wenn sie vorher mit dem Gedanken gespielt hätten, den mal anzuschauen - die Theorie funktioniert also beidseitig.

Schlechte Werbung gibt es nicht. Sieht man auch bei üblen Anime Adaptionen immer wieder. Ein Studio wie Clown kann noch so einen üblen Anime machen, als Werbung für den Manga hat es maximal keine Wirkung, meistens positive Wirkung (so wie bei Tokyo G.) und so gut wie nie hat es negative Auswirkungen. Ist einfach so, den Spruch gibt es nicht umsonst.


Schöne Grüße
Sniperace
Folgende Benutzer bedankten sich: Knives

Death Note – Realverfilmung von Netflix erhält Sequel 2 Monate 2 Wochen her #824527

  • Knives
  • Knivess Avatar
  • Offline
  • Forumsmoderator
  • Forumsmoderator
  • 超高校級の「モデレータ」
  • Beiträge: 1673
  • Dank erhalten: 988
Sniperace schrieb:
Es ist ein Fakt, das zig Anime der letzten Zeit von Netflix finanziert und in Auftrag gegeben wurden. Muss ich jetzt nicht nennen welche, es sind nämlich genug. Diese Anime würden schlichtweg nicht existieren ohne Netflix.

Jo, mag auch sein und finde ich wie gesagt auch super. Hat aber immer noch nicht viel mit der Netflix Neu-Interpretation von Death Note zu tun.

Hast Du dir die zwei Filme hintereinander angesehen? Es ist eine Adaption, ganze Szenen sind gleich, die Figuren sind mehr oder minder die gleichen und die abschließende Lehre aus dem Ganzen (betrifft die Bauern) ebenfalls. Die Kamera halte ich im Original für wesentlich besser (was Gründe hat), doch eine Hommage ist es nicht, neu interpretiert wird nur Ort und Zeit. Ich kann gerne ins Detail gehen, muss aber nun wirklich nicht sein.

Nachdem ich mir letztes Jahr schon ne knapp 3-stündige Vorlesung darüber anhören durfte, warum Die Glorreichen Sieben unter anderem eben keine Adaption sind, sondern ne Neu-Interpretation, muss das wirklich nicht sein. xD Aber wie gesagt, da scheiden sich ja die Geister in den Filmwissenschaften. Mag sein, dass andere das anders beurteilen.^^

Mit Gleichen ist "Ausmelken" des Namens gemeint. Oder was sind 3 Videospiele usw. dazu für Dich?

Irrelevant fürs Thema, das sind sie für mich.^^ Was du sagst ist richtig, aber mir ging es hier nicht um Videospiele oder die Marketingstrategie hinter Death Note, sondern eben rein um die Umsetzung der jeweiligen Live-Action Filmvarianten.

Und nochmal, man kann keine 2 jap. Filme, die von Anfang auf zwei Stück ausgelegt waren mit einem US Film vergleichen, bei Dem Keiner sicher sein konnte, ob eine Fortsetzung kommt.
Und klar konnten die Japaner wesentlich näher am Original bleiben - weil sie ihre zwei Filme auch für jap. Publikum gefertigt haben.
Die US Produktion, die ziemlich risikoreich war, weil bei Manga u. Anime Adaptionen mehr flopt, als umgekehrt, zielt aber nicht auf Japaner und auch nicht auf Anime/Manga Fans. Sondern auf US und westliche nicht Anime Konsumenten. Bei denen der Film offensichtlich gut genug ankam um einen zweiten Teil zu rechtfertigen.

[...]

Fakt ist doch, eine Figur wie original Misa löst zuerst einmal Fragezeichen bei aus, wenn man keine Anime/Manga oder Japan Bezug hat. Ergo ist eine der wichtigsten Figuren des Manga/Anime schon schwer an den US Mann zu bringen, der keinen Bezug dazu hat.[/b] Und das setzt sich fort und hört darüber auf, dass man die Story komprimieren muss, weil man nicht sicher sein kann, ob es jetzt flopt oder nicht.

Ist doch kein Problem wenn sie die Geschichte und Charaktere an ihr Zielpublikum anpassen oder ... neu-interpretieren (na na?^^) ... was ich ausdrücken wollte war, dass es eben gereicht hätte die meisten Nein-Sager und Vorabkritiker verstummen zu lassen, wenn man auch gleich vorweg ausreichend Abstand vom Original genommen hätte, so wie in meinem Beispiel im vorigen Post (z.B. anderer Titel und "basierend auf ..." im Vorspann) - anstatt zu sagen "So Leute, DAS ist Death Note" - ist es nämlich nicht.

Sniperace schrieb:
Knives schrieb:
Ich hätte es dann auf alle Fälle doch besser gefunden, einfach den Anime auf Netflix zu packen, was auch super zu deiner früher erwähnten Unterstützung des Anime-Markts passen würde.

Sinnlos. Der Anime ist 10 Jahre alt und überall verfügbar. Netflix wäre doof.

Das ist ne sehr fadenscheinige Argumentation. Was haben dann die ganzen anderen noch viel älteren Filme und Serien auf Netflix verloren, die man auch anderwertig sehen kann?^^

Ich plädiere halt dafür, dass man solche Filme möglichst wenig mit der Vorlage vergleicht. Sondern als etwas Eigenständiges sieht und dann auch beurteilt ob es funktioniert hat.

Da stimm ich dir auf jeden Fall zu. Nur sollte ein Filmproduzent halt auch wissen, ob er/sie was Eigenständiges machen will oder eben eine Adaption bzw. ne filmische Umsetzung des Originalwerks und - wichtig - sollte das auch anständig rüberbringen können. Für mich sagt Netflix Death Note nämlich "Hey Leute, ich bin Death Note ... (aber so unter uns, halt nur so ähnlich ... eigentlich bin ich nicht Death Note, aber ich heiße so)."

Allerdings zwingt mich Keiner Michael Bay Mist anzusehen und gut 70 Jahre Filmgeschichte bietet genug, was man sich ansehen kann, entweder mehrfach, weil genial oder auch genug Neues, grade wenn man offen für das Asia Kino ist.
Ich bin aber der Meinung, dass jeder Markt selbstheilend ist, Mist und schlechte Ideen setzt ich auf Dauer nicht durch.

Na hoffentlich hast du recht. :) Natürlich gibt es in der Filmgeschichte genug Material um sich ne lange lange Zeit zu beschäftigen, aber wenn man sich das Kinoprogramm der letzten Jahre so ansieht, hat der Schwachsinn seit geraumer Zeit die Überhand. :/ Was selbstverständlich nicht bedeutet, dass keine guten Filme mehr nachkommen; sie sind nur im Sumpf von Transformers-wasweißich, The Fast and the Furious 53 und Marvel-Verfilmung X nicht mehr ganz so einfach ausfindig zu machen ... und um auf Anime-/Manga- und im weiteren Sinne auch Videospiel-Verfilmungen zurückzukommen - ich glaub da gabs bisher noch gar nichts passables.^^

Death Note – Realverfilmung von Netflix erhält Sequel 2 Monate 2 Wochen her #824570

Interessant, bestimmt kommt diesbezüglich auch bald eine große Hate Welle.

Ich selbst begrüße dieses Projekt sehr, freue mich auch schon nebenbei gesagt auf die Verfilmung von Alita. Hat zwar wenig was damit zu tun, wollte es nur sagen XD.

Im großen und ganzen finde ich es gut, Netflix überzeugt mich sehr in den letzten Jahren. Einige meiner liebsten Serien dieses Jahr kommen auch von Netflix und auch einige Realserien von Netflix über ein paar Anime Serien sind auch durchaus sehenswert.
Netflix gibt sich meiner Meinung wenigstens mehr Mühe, zumindest das Team dahinter.

Ich finde auch das es eine nette Promotion für den Anime selbst ist, sowie Manga.
Ich bin mal gespannt wie es wird und wie sich allgemein das Thema noch entwickelt.

Liebe Grüße

Bellgadong-Herr-der-Nodus
Wer sich allein auf seine Kraft verlässt begegnet eines tages einem stärkeren und wird diesen unterlegen sein.

Rechtschreibfehler könnt ihr behalten ;D

Proxer-Hessentreff-Fahne (freue mich über deine Teilnahme)

Warnung: Spoiler! [ Zum Anzeigen klicken ]



  • Seite:
  • 1
Powered by Kunena Forum