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THEMA: Kinder der Nacht (FSK 18)

Kinder der Nacht 1 Monat 1 Woche her #798445

Violaine Lefevre
mit Charles Gilbert Harris, Nicholas Barnewell, Violaine Lefevre, Jerome Jones Barker Anderson
~ im Wrack der Demeter


Für einen Augenblick war Violaine fast schon beleidigt, als das liebestolle Pärchen sie nicht zur Kenntnis nahm. Dann wiederum war es ihr fast schon wieder egal, sie amüsierte sich köstlich über die Ironie, die dieses Bild mit sich brachte. Der Pfarrer, der von Sittsamkeit und Familie spricht, vögelt ein junges Mädchen, dachte sie und räusperte sich, um nochmals lauter anzusetzen.
Ein Herr tauchte auf, sein Blick leicht verklärt und alles andere sicher. Doch rechnete sie ihm an, dass er den anderen Herren, Charles wie sie nun wusste, aus seinem Treiben zu reißen versuchte. Seinen nächsten Satz erwischte sie nicht ganz, dafür sprach er zu schnell – aber das „nicht vor Madame Violaine“, das bekam sie mit. Auch, wie er sich auf Charles zubewegte und ihn behutsam berührte. Violaine wollte lachen, wirklich, allerdings war das wohl ein wenig zu viel des Guten. Sie durfte nicht allzu sehr auffallen, jetzt, wo ihre Familie … das Zeitliche gesegnet hatte.
Erst passierte nichts, die Zeit stand wie still – weder Charles noch der andere Herr bewegten sich … dann allerdings brach die Hölle auf und Violaine musste noch nicht einmal wirklich etwas tun. Sie sah männliche Grobschlächtigkeit, Blut, Zähne die zu Boden prasselten, sie hörte das Knacken von Knochen und unschöne Begegnungen von Fäusten auf Haut und ein merkwürdiges, blaues licht. Es verwirrte sie, wirklich, aber für ernsthafte Sorge passierte alles zu schnell.
Rotes Blut spritzte auf und Violaine blinzelte. Charles Gesicht beugte sich über den offensichtlich außer Gefecht gesetzten jungen Herren. Das Mädchen, das bisher noch nichts von sich gegeben hatte, sprang vor und versuchte mit all ihrer Macht, den Mann vor dem tödlichen Biss abzuhalten. Violaine war klar, dass sie nicht unbedingt den größten Unterschied machen würde, aber auch sie eilte an die Seite des Mädchens. Erst jetzt nahm sie den Splitter in der Halsbeuge des Herren wahr und konnte ein Schütteln ihrerseits unterdrücken. Das sah nicht gut aus. Gar nicht gut.
Verdammt, wie sagte man das auf englisch?, dachte sie fahrig und beobachtete, wie das Blut sich auf dem Boden des Schiffes verteilte. „Nous sommes besoin d'un medecin“, murmelte sie leise, verfluchte die Tatsache, dass die englische Sprache sie genau jetzt im Stich ließ. Und das Schlimmste? Das Blut roch … so … gut. Also waren das vorhin doch keine Hefeschnecken, dachte sie sogar noch trocken, bevor sie sich umzuschauen versuchte. Oben waren einige Personen gewesen, vielleicht konnte man dort um Hilfe bitten?
Probieren ging über studieren.
„Hey!“, machte sie es, wie der Sterbende vorhin auch. Nur nicht unbedingt ganz so laut. Wieso musste sie ihr Gedächnis genau jetzt im Stich lassen? Viel Zeit blieb ihnen nicht mehr. „Hier passiert gleich ein Mord, wenn nicht helfen!“

Kinder der Nacht 1 Monat 1 Woche her #798449

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Jerome Jones Barker Anderson (Im Wrack der Demeter)
feat. Charles Gilbert Harris, Nicholas Barnewell, Charlotte Goodwyn und Violaine Lefevre

Jerome hatte nicht wirklich Zeit darüber nachzudenken, die Wörter ‘Mord’ und ‘helfen’ genügten um zu signalisieren, dass es wichtig war, er rannte in Richtung der des Hilferufs und fand auch schon bald die Quelle dieser Worte. 2 Frauen, 2 Männer, der eine K.O. auf dem Boden, mit einem Holzsplitter im Hals, der andere, aggressiv scheinende, wurde von den 2 Frauen mit aller Kraft zurückgehalten, wirklich viele Optionen was man jetzt machen könnte gab es nicht weshalb Jerome auch schon zur Hilfe eilte und sein bestes gab Charles zurückzuhalten. Zu 3. schafften sie es dann auch den aggressiven Priester bewegungsunfähig zu halten, doch Jerome hatte immernoch keine Ahnung was hier überhaupt vorgefallen war. “Was im Namen des Herren ist hier nur passiert?” fragte Jerome aufgeregt, während er jedoch immer noch seine ganze Kraft brauchte um Charles am Boden zu halten.
Ava & Sig: Shinobu Oshino - Monogatari Series <3
Der Avatar ist eine Szene aus Kizumonogatari 3, außerdem vielen Dank für die Signatur bzw. eigentlich Header an Mestar.

Kinder der Nacht 1 Monat 1 Woche her #798451

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Nicholas Barnewell
Im Wrack der Demeter > auf dem Weg zum Deck der Demeter
feat. Charles Gilbert Harris, Jerome Jones Barker Anderson, Charlotte Goodwyn, Violaine Lefevre

Nachdem die Drei (Jerome, Charlotte, Violaine)den wie eine Bombe gezündeten Charles davon abhalten konnten Nicholas Leben zu beenden, nutzte dieser die gewonnene Freiheit aus, um einige Meter Sicherheitsabstand von der brüllenden Bestie zu erlangen. Das Restadrenalin, das sich in Nicholas Körper befand schien nach und nach erschöpft und die Schmerzen, die seine Verletzungen mit sich trugen, waren recht stark. Dies glaubte er zumindest. Statt großen Schmerzen spürte er nur ein Drücken in seinem Kopf, der metallische, gleichzeitig salzige Geschmack von Blut war jedoch von viel größerer Bedeutung. Ein Geschmack, der Nicholas dazu verleitete mit seiner Zunge durch seinen Mundraum zu fahren diese anschließend aus dem Mund zu schieben, da der salzige Geschmack nicht auszuhalten war.
Achtung, Restauration des Körpers! [ Zum Anzeigen klicken ]


Mit neu erworbener Kraft trat Nicholas erneut auf den wahnsinnigen Charles zu. Dieser brüllte und zappelte noch immer wie eine Monstrosität, die seit mehreren Tagen nichts mehr zu Essen erhalten hatte und in einer Gladiatorenarena nun auf Beutezug ging.
Achtung Blutig! [ Zum Anzeigen klicken ]
Dabei überlegte er, wie es dazu gekommen ist, dass Charles von jetzt auf gleich wie ein Wahnsinniger auf Nicholas losgegangen war. Und da schoss die Erinnerung an seine Tat wie ein Projektil durch seinen Kopf. Sein Kopf kombinierte diese Erinnerung mit den Geschehnissen und plötzlich machte es Klick. Nicholas war felsenfest davon überzeugt, dass Gott ihm eine Gabe geschenkt hatte. Eine Gabe, Menschen zu verändern. Eine wundervolle Gabe, die er nun überprüfen wollte.
Nicholas berührte den immer noch in Rage versetzten Charles an einer Stelle, die nicht von Helfern oder Zappeleien bedeckt war und wisperte ihm leise: "R͝uhig͢.", entgegen.
Und wie ein Wunder hörte das laute Brüllen und das intensive Zappeln des Mannes auf. Sein zorniger Blick lichtete sich und die Wandlung von Rage zu Verwirrung war ein wirklich interessanter Anblick für den Bauern.
Als die Streitigkeiten anschließend wie weggeblasen waren und Charles nicht mehr fixiert werden musste, einigte die Gruppe sich darauf, das untere Unterdeck des zerstörten Schiffes zu verlassen und nach oben, an Deck des Schiffes zu gehen, um sich dort zu versammeln und auf die anderen Überlebenden zu warten. Auf dem Weg dorthin sagten sie all jenen, an denen sie vorbei kamen, dass sie sich auf dem Deck versammeln sollten. Bevor sie jedoch loszogen sammelten sie ihre Habseligkeiten ein, sofern sie diese in dem Chaos wiederfanden.
“I still don't know what it really means to grow up. However, if I happen to meet you, one day in the future, by then, I want to become someone you can be proud to know.”
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Letzte Änderung: 2 Wochen 4 Tage her von Fish..

Kinder der Nacht 3 Wochen 4 Tage her #799834

Linda Rinatington - Unter Deck
ft. Cailean Cullen

Linda war nach wie vor besorgt um ihren tierischen Freund. Cailian meinte das er noch etwas holen musste, dazu konnte Linda einfach nur nicken. Somit blieb ihr gerade nichts anderes über als einfach zu warten bis sie entweder ihren Raben hörte, oder Cailian zurück kam. Sie seufzte und versuchte die stickige Luft unter Deck nicht all zu tief einzuatmen. Aber entgegen ihrer Vorstellung brachte sie der Geruch nicht zum würgen.
Es dauerte eine Weile bis der Matrose wieder zurück kam. Fast schon im selben Moment schien er ihren Raben ausgemacht zu haben. Linda war sehr froh darüber, in den letzten Stunden war das die erste gute Nachricht gewesen. Wer weiß, vielleicht hatte Gotte sie ja doch nicht vollkommen verlassen. Somit folgte sie dem Matrosen weiter unter Deck bis zu den Kabinen in denen die Überfahrenden einquartiert gewesen waren bevor die Demeter auf Grund gelaufen war.
Trotzdem machte sich unbehagen in ihr breit. Sie wollte einfach nur schnell wieder an Deck und von diesem Schiff runter. Sie kamen zu einer Kajüte in der ein junger Mann über der Leiche eines anderen Kniete, nicht unweit davon auf einem anderen Verstorbenen saß ihr geliebtes Haustier. Sie drängte sich vorsichtig an Cailean vorbei und ging in die Kajüte. Der junge Mann schien nicht wirklich im hier und jetzt zu sein, aber er war noch am leben. Vielleicht ging es ihm so wie ihr vorher an Deck, als sie diesen süßlich, betörenden Geruch gerochen hatte, den sie eigentlich hätte abstoßend finden hätte müssen.
Sie ging zu der Leiche auf deren Brustkorb Sonit saß. Der Rabe sah sie unschuldig an. "Du weißt doch das du nicht so einfach weg fliegen darfst. Das macht uns nur Probleme. Komm wieder rauf auf meine Schulter mit dir." Sie sah zu Jehan D'airelle doch dieser schien nichts wahr zu nehmen was um ihn herum passierte. Sonit flog auf Lindas Schulter. Nachdem der Rabe wieder da saß wo er hingehörte machte sich Linda ihre langen Haare zu nutze um dafür zu sorgen das der Rabe auch wirklich da blieb wo er jetzt saß, auf ihrer Schulter.
Sie nahm eine Haarsträhne und band dem schwarz gefiederten Vogel diese um sein Bein und verknotete diese. Der Rabe krähte er schien das überhaupt nicht leiden zu können. Er flatterte mit den Flügeln und krähte. "Sonit du weißt genau dass, das nichts nützt. Wenn du nicht von dir aus auf meiner Schulter bleibst muss ich es so machen. Ich weiß das du es nicht magst aber im Moment geht es nicht anders." Als der Rabe dann scheinbar schmollend auf ihrer Schulter saß kniete sie sich neben Jehan. "Ist mit euch alles in Ordnung?" Doch dieser fixierte einfach nur die Leiche des vor ihm liegenden Mannes.
Linda versuchte noch ein paar mal ihn anzusprechen doch er schien auf nichts zu reagieren. Sie drehte sich zu Cailean um. "Sollten wir ihn mitnehmen? Hier unten kann man doch schlecht bleiben oder?" Sonit musterte den Matrosen, und wenn man es nicht besser wissen würde, könnte man schon fast sagen das der Rabe dem Matrosen einen hasserfüllten Blick zu war. Als ob er den Schotten dafür verantwortlich machte das er nun mit Lindas Haaren festgeknotet war und nicht mehr weg fliegen konnte wie er wollte.

Danke an Blacky für die tolle Sig ^-^

Kinder der Nacht 3 Wochen 3 Tage her #799868

Cailean Cullen
Auf dem Wrack der Demeter
(feat. Linda Rinatington)

Cailean folgte dem Geräusch so gut er konnte und führte Linda zu ihrem Raben. Als sie nach doch einigem suchen das Tier gefunden hatten. Es war nicht nur das schwarze Haustier was sie dort fanden. Cailean blieb in dem Türrahmen stehen. Er betrachtete den jungen Mann der dort bei einer Leiche hockte. Er kannte ihn aber hatte nicht viel mit ihm gesprochen. An seinen Namen konnte sich der Matrose nicht erinnern.
//der scheint sehr weit weg zu sein.// noch schwieg er einfach dazu und merkte wie sich Linda an ihm vorbei drückte. Sie sprach erst etwas mit ihrem Raben, während Cailean weiter den Mann neben der Leiche ansah. Selbst als Linda ihn mehr mals ansprach reagierte er nicht so wirklich. Eigentlich reagierte er gar nicht. Cailean hockte sich neben ihn und schnippste ein paar mal vor dem Gesicht des Mannes. Es gab keine Reaktion, sein Blick wirkten leer.
„der ist hinüber.“ sagte der Jäger einfach und sah ihn noch etwas an. „ich würde mal meinen das ihn das etwas zu sehr zugesetzt hat.“
er seufzte und packte Jehan D'airelle am arm und zog ihn hoch. Er war nicht grade der sanfteste aber so ließ sich der junge Mann wenigstens etwas führen und Linda hatte schon recht hier lassen konnten sie ihn nicht.
„wir nehmen ihn so mit. Ob er will oder nicht. Hier auf den Wrack kann er nicht bleiben.“ er sah dann noch auf den Raben der auf der schulter von Linda saß. Er deutete den blick entweder richtig oder es kam ihm so vor.
„schau mich nicht so an es ist nicht meine schuld das du festgebunden bist, hättest nicht abhauen dürfen.“
sie machten sich wieder auf den weg nach oben. Caillean zog Jehan D'airelle noch mit sich mit, er ließ sich zwar führen aber es war eher als wurde man versuchen einem nassem Sack das laufen bei zu bringen. Dieser war grade in seiner eigenen Welt und schien nicht zu merken was grade vor sich ging.
Aber alles war doch sehr komisch. Soviel war wohl allen klar. Doch niemand konnte es sich erklären. Cailean behielt es für sich das er das Blut eines toten getrunken hatte. Es hat sich viel zu gut an gefühlt und das bereitete ihm doch sorgen. Als sie oben auf dem deck waren ließ der Schotte den jungen man los der wieder in den selben Zustand verfiel wie sie ihn gefunden hatten.
Cailean sah das noch mehr der überlebenden auf dem Oberdeck waren, so schwieg er einfach und lehnte sich an den Mast der nicht abgeknickt war. Er merkte das scheinbar etwas im Gange war und wollte nicht unbedingt auffallen. Es war vielleicht einfach seine Eigenart aber er mochte er nicht im Mittelpunkt zustehen. So hielt er sich einfach um Hintergrund und war gespannt was was wohl passieren würde.
Doch drängte sich noch immer die Sache mit dem Blut in seine Gedanken.
Warum hatte er das verlangen danach gehabt und war er der einige den das betraf? Er sah auf Linda die ebenfalls oben war. Sie hatte scheinbar dieses verlangen nicht oder es hatte sich nicht gezeigt. er versuchte die Gedanken so gut es ging beiseite zu schieben.
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Letzte Änderung: 3 Wochen 3 Tage her von fukushu-Kage.

Kinder der Nacht 3 Wochen 3 Stunden her #800162

Charles Gilbert Harris (Auf dem Deck der Demeter)
feat. alle

Vor seinen Augen drehte sich alles. Das Blut in den Schläfen pochte wie wild. Was war hier gerade vorgefallen? Er erinnerte sich an Lust, dann Wut. Doch was fühlte er jetzt? Und wo waren diese Gefühle überhaupt hergekommen? Warum der plötzliche Wechsel? Jetzt, wo sich der Nebel aus Blut gelichtet hatte, konnte er endlich wieder einen klaren Gedanken fassen, doch die Flut an Fragen, die direkt über seinen Verstand hereinbrach, resultierte nur in Verwirrung.
So fand er sich schließlich mit seinen wenigen Habseligkeiten auf dem Deck wieder, umringt von Leichen. Nach und nach trafen die anderen Überlebenden alle ein. Er sah in ihren Gesichtern, dass auch sie deutlich verwirrt waren. So recht schien keiner zu verstehen, was hier vorgefallen war. Nun war es an Charles, seiner Aufgabe als Priester gerecht zu werden und die verirrten Schäfchen auf den rechten Pfad zurückzuführen. Mit einem nun wieder klaren Verstand und seiner Erfahrung als Prediger, sollte dies durchaus machbar sein. Er trat vor, an den Bug des Schiffes und räusperte sich, um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.
“Zunächst einmal möchte ich euch allen mein tiefstes Beileid aussprechen. Ihr alle… wir alle haben heute geliebte Menschen verloren. Wir wussten von den Gefahren, denen wir uns aussetzen, doch keiner von uns hat damit gerechnet, dass uns der Tod bereits so früh begegnet… Lasst uns ein Gebet sprechen, um den Seelen unserer Lieben den Weg zu Gott zu erleichtern.”
Gemeinsam mit den Versammelten sprach er das Totengebet und schwieg dann noch einen Moment, bevor er weitersprach.
“Als nächstes möchte ich mich für mein unziemliches Verhalten entschuldigen. Meine neue Gabe scheint sich nur schwer kontrollieren zu lassen. Damit wären wir dann auch schon bei dem wichtigsten Gesprächspunkt angelangt: Was ist mit uns geschehen?”
Erneut hielt er inne. Er ließ den Blick über die Anwesenden schweifen, die ihn interessiert beäugten. Seine Theorie schien zu stimmen. Es waren also nicht nur er und Charlotte, welche die Gabe des Blutes erhalten hatten.
“Ihr alle fühlt es, nicht wahr? Ein Verlangen, das ihr noch nie zuvor verspürt habt. Ihr riecht einen Duft, so köstlich, dass kein Essen der Welt ihm gerecht werden kann. Und der Geschmack…”
Er leckte sich über die Lippen.
“Der bloße Gedanke daran, lässt einem das Wasser im Munde zusammenlaufen. All das mag Verwirrung in euch auslösen. Ihr versteht nicht, was mit euch geschehen ist, warum ihr auf einmal fühlt, was ihr fühlt. Doch ich sage euch: Fürchtet euch nicht! Denn der Herr wacht über uns. Und er hat Großes mit uns vor.”
Er breitete seine Arme weit aus. Die Euphorie und Überzeugung, mit denen er sprach, waren nicht zu übersehen.
“Wir wurden von Gott auserkoren - von ihm auserwählt! Ihr könnt es alle sehen! Ich stehe vor euch, nicht länger als gebückter, alter Mann, sondern in meiner vollen Größe, voller Energie und Kraft, so als wäre ich noch einmal 20 Jahre alt. Es ist ein Wunder! Der Herr hat uns mit einem Wunder gesegnet! Jeden einzelnen von uns. Also fürchtet euch nicht vor eurem neugewonnenen Hunger. Akzeptiert den Durst nach Blut und gebt euch ihm hin. Trinkt es, wie einst die Jünger Jesu dessen Blut tranken! Nährt euch daran. Stärkt euch. Lasst es euch mit Kraft erfüllen!”
Er ließ den Kopf in den Nacken fallen und blickte gen Himmel.
“Danke, oh Herr! Wir danken dir für deine Gaben! Gib uns die Stärke, sie in deinem Namen zu verwenden, um deine Herrlichkeit zu verbreiten!”
Nun richtete er seinen Blick wieder auf die Versammelten.
“Noch immer sehe ich Zweifel in den Augen einiger Anwesender. Doch dieser Zweifel, wird nicht von Dauer sein! Lasst mich euch die Herrlichkeit und Größe Gottes beweisen!”
Charles öffnete seine Hand. Er konzentrierte sich, versuchte das Gefühl hervorzuholen, das er bei seiner letzten Beschwörung verspürt hatte. Ihn überkam die merkwürdige Überzeugung, als wisse er genau, was zu tun war. So als hätte er nie etwas anderes getan, als wäre es schon immer ein Teil von ihm gewesen. Ein bläuliches Licht flammte kurz auf und formte sich dann zu eben jenem Holzsplitter, den er vor wenigen Minuten in seinem Kampf gegen Nicholas verwendet hatte.
“Gepriesen sein Gott!”, rief er und rammte sich den Splitter in den Unterarm, sodass dessen Spitze auf der anderen Seite wieder hervor trat. Vor Schmerz stöhnte er auf. Unwillentlich fuhren sich seine Fangzähne aus. Mit einem kräftigen Ruck zog er den Splitter unsanft aus der Wunde und hielt diese hoch, sodass sie jeder sehen konnte. Das Blut lief in dicken Strömen an seinem Arm herunter und tropfte auf seine ohnehin schon blutdurchtränkte Kleidung. Es dauerte einige Augenblicke, bevor sich die Wundränder zu bewegen begannen. Vor den Augen der Versammelten verschloss sich die Wunde mit unglaublicher Geschwindigkeit, bis sie vollkommen verschwunden war. Sie ließ keine Spur zurück, so als wäre da nie eine Wunde gewesen.
“Wenn das kein Wunder ist, dann bin ich kein Priester.”
Alles auf einen Schlag: myanimelist.net/animelist/Zimbobo
Letzte Änderung: 3 Wochen 3 Stunden her von Zimbobo.

Kinder der Nacht 3 Wochen 3 Stunden her #800164

Überleitung - wichtig für alle!

Wie gebannt starrten die Anwesenden auf die sich rasch schließende Wunde des Priesters. In diesem Moment wurde alles was Jeremiah über den menschlichen Körper wusste über den Haufen geworfen. Die Tropfen die dem Pater den Arm runter rannen weckten auch seine Begierde. Doch hatte er geschworen sein Wissen für die Menschen einzusetzen und Leben zu erhalten. Der Gedanke sich stattdessen von ihnen zu Nähren egal wie verführerisch es schien, behagte ihm nicht.Daher hoffte er, dass Pater Harris recht hatte. Es musste einfach der Wille des Herren sein, andernfalls waren sie alle verdammt.

Nach einer Weile erhob Jennings seine Stimme und teilte ihnen den Plan mit das Schiff zu verlassen, für wenige Tage in der Nähe ein Camp zu errichten um anschließend sich zur Flotte durchzuschlagen. Vor allem das Auftauchen von Mr. Coston, der als verschollen galt, war ein gutes Zeichen dafür, dass es noch weitere geschafft haben könnten. Ob die Überlebenden sich während der Vorbereitungen an seinen Rat hielten, sich wegen einer erhöhten Ansteckungsgefahr von den Leichen fern zu halten, wusste er nicht. Gemeinsam gingen sie mit allem nötigen zum Strand. Das waten durch den teilweise Knie hohen Schlick strengte weniger an als erwartet. Sie blieben dicht beisammen und ein jeder von ihnen hatte eine Waffe griffbereit, um für das Wolfsrudel gewappnet zu sein. Dieses verschwand urplötzlich als die Gruppe den steinigen Strand erreichte. Offenbar hatten die Überlebenden sie erschreckt. Zwischen den Bäumen des angrenzenden Waldes wurde ein Lager errichtet. Mit Tauen und Segeltuch entstanden zwischen den Bäumen provisorische und doch robuste Zelte. Das erste Morgengrauen war wie der Weltuntergang. Die Sonne brannte erbarmungsloser als sie es sich vorstellen konnten. Vielen wurde schwindelig und übel und der himmlische Feuerball war so grell, dass es in den Augen weh tat. Zum Glück zogen am zweiten Tag Wolken auf, dennoch war man sich schnell einig, den Tag lieber unter den Planen zu verbringe und lieber in der Nacht aktiv zu sein. Leider blieb die Suche ergebnislos und der Hunger machte ihnen zu schaffen. Das Wild, welches die Gruppe erlegen konnte, war bis auf das Blut ungenießbar und reichte nicht mal ansatzweise um den Hunger zu stillen. So brachen sie gen Norden auf. In der Hoffnung die Flotte rechtzeitig zu erreichen.

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Letzte Änderung: 3 Wochen 2 Stunden her von cyberware.

Kinder der Nacht (FSK 18) 2 Wochen 4 Tage her #800389

Cailean Cullen
Irgendwo mit der Gruppe in der Wildnis, Richtung Norden

Cailean lehnte noch immer an dem Mast und sah auf den Priester der sich nun bereit machte vor den anderen zu sprechen. Der Jäger hörte zu aber bei einer Sache wurde er doch etwas stutzig. Es stimmte das alle hier eine Veränderung bemerkt hatten zumindest jetzt. Cailean höre weiter hin zu aber seine Gedanken schweiften wieder etwas ab.
//es stimmt wir sind anders seit dem Vorfall. Doch ist es ein Zeichen Gottes? Oder gar sein Wille das wir das Blut von anderen trinken?// was der Priester sagte war doch recht schlüssig und machte auch so wie er es sagte Sinn.
Dann gab es eine Demonstration der neuen von Gott gegebenen Fähigkeiten. Es war wirklich sehr beeindruckend. Charles erschuf aus einem bläulichem licht eine Art holz flog und rammte sich diesen in den arm. Nach dem er diesen wieder entfernt hatte sahen alle wie sich die wunde wieder schloss. Es sah wirklich so aus als wenn es eine Fähigkeit war die ihnen Gott gegeben hatte. Etwas störte Cailean aber noch, er konnte sich nur nicht zusammen reimen was genau ihn störte.
Nach dieser kleinen Ansprache und Demonstration, verließen nun alle das Schiff. Es war eine Anweisung des Schiffarztes.
Es schien auch so als würde niemand wirklich gerne länger auf dem Wrack bleiben wollen als unbedingt nötig. Der weg durch den Schlick und Matsch war einfacher als gedacht was auch an der dazugewonnenen stärke von allen liegen könnte. Im Schutz der Nacht machten sie sich auf den weg nach norden.
Doch als die Sonne anfing sich langsam zu erheben wurde es praktisch die Hölle für Cailean. Die sonne brannte in seinen Augen. Es war so schmerzhaft und grell das es sich diese am liebsten aus den höhlen gerissen hätte. Dazu kam noch der Schwindel und das Geräusche gedämpft wirkten.
Normalerweise kannte er es nach einer großen Feier am nächsten morgen, wenn sehr viel Alkohol geflossen war. Nur das er nichts getrunken hatte und es sich viel schlimmer anfühlte.
Er half so gut er konnte dabei ein Stück des Segels zwischen den Bäumen aufzuspannen damit es etwas Schatten spendete.
Soweit wie der schotte es beurteilen konnte ging es allen in der sonne nicht wirklich gut. Er selbst hatte die Augen zugekniffen um überhaupt etwas sehen zu können.
//na toll, jagen kann ich in diesem zustand vergessen.//
es ärgerte ihn, doch hatte es keinen Sinn, wegen den Beschwerden würde er nichts treffen geschweige denn finden. So war es eben und er wartete mit dem anderen darauf das die Sonne verschwand.
Als die Nacht hereinbrach dauerte es noch eine weile bis sich wieder alles normalisiert hatte. //Es hatte wohl alle erwischt. Was ist das? Können wir nur in der Nacht und im Schatten wandeln? Ist das der Preis den wir für unsere Kräfte zahlen müssen?// cailean hatte sich nicht immer nicht damit angefreundet das es eine Gottesgeschenk war. Doch war es momentan die einzige Erklärung die wirklich Sinn war und die man nachvollziehen konnte.
Er spannte seine bogen sehne und schnallte sich den Köcher auf den rücken.
Alle wirkten durch das noch nicht so ganz klare Vorkommnis am Vortag geschwächt.
sie machten sich nachdem sie das lager abgebaut hatten weiter auf den weg. wie es aussah gab es keine weiter überlebenden von dem schiff. zumindest konnten sie keine finden.
Cailean hielt sich etwas von der gruppe entfernt auf und spähte etwas den weg aus.
dabei hielt er sich immer in einer bestimmten entferung von ihr auf aber hielt immer schritt. doch komischer weise begegntete der gruppe auf dem weg kaum etwas und schon gar nichts gefährliches.
//komsich als würden sich diemeisnten Tiere vonund fernhalten....// dachte er und entfernte sich noch etwas weiter von der gruppe. aus irgendweinem grund wusste er ungefähr wo sie waren. es war einfahc der geruch der von den emsiten ausging. der gestank von dem schiff hing noch an einigen. es war der geruch des todes.
so konnte er sie leicht wiederfinden und darum schlich er etwas entferntvon ihnen herum immer einen pfeil in der sehne, falls etwas leckeres auftauchen sollte.
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Letzte Änderung: 1 Tag 7 Minuten her von fukushu-Kage.
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Moderatoren: KnivesYuriko.LodrahilFauliRockt
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