THEMA: Kings Story: Echoes of Yesterday

Kings Story: Echoes of Yesterday 4 Monate 4 Wochen her #786476

Als Ryuma, Shigure und Mia ungefähr zeitgleich bei Kamui und Ming ankamen wurden sie Zeuge wie Shigures Kirchlimonadendose scheinbar wie von Geisterhand, aus seiner Hand flog, aufgefangen wurde und dann zu Kamui schwebte. Ryuma ahnte was sich dahinter verbarg behielt seine Gedanken jedoch für sich. //Ist das etwa eine neue Fähigkeiten von Kamui?//
Kurz darauf kam das was Ryuma schon befürchtet hatte. "Ist es das was ihr unauffällig nennt?" ertönte es von Kamui bevor er sich einen ordentlichen Schluck der Limonade genehmigte.

Etwas später...

Sie hatten die Grenze zu Chiyoda vor wenigen Minuten überschritten und liefen nun durch eine etwas belebtere Gegend. Ming entfernte sich immer wieder von der Gruppe um mal hierhin und mal dorthin zu laufen. Als sie etwa die Hälfte Chiyodas hinter sich gelassen hatten, Ryuma hatte die ganze Zeit darüber nachgedacht ob es wohl zum Kampf zwischen Ashura und Ex.Legis kommen wird und wenn ja ob das nun gut oder schlecht wäre, kam Kamui plötzlich auf die Idee die Gruppe zum Essen einzuladen. Ryuma war etwas überrascht über diesen Vorschlag hatte aber nichts dagegen einzuwenden da er den ganzen Tag noch nichts gegessen hatte....
Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren.

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Letzte Änderung: 4 Monate 4 Wochen her von RichardLöwenherz.

Kings Story: Echoes of Yesterday 4 Monate 3 Wochen her #786622

Shigure Tazumi

Shigure's kleines Wettrennen entwickelte sich erst sehr wie er es sich erhofft hatte. Mia jedoch machte aus seinem eigentlich harmlosen Rennen dann eine richtige Randale. Immer wieder entwendete sie den Passanten ihre Habseligkeiten und behinderte so die Roten.
Erst als sie Kamui endlich näher kamen gelang es ihm durch Mia's Blockade zu brechen um den Siegbringende Schritt zu vollziehen. Doch kaum berührte der Turnschuh die Erde fühlte Tazumi wie ihm eine unsichtbare Macht gegen seine Hand schlug und so den Griff um die Dose löste. Das durch die Luft segelnde Getränk wurde von der gleichen Macht gepackt welche ihn Schlug und nun wo Shigure genauer Hinsah erkannte er Kamui's Kralle die ihn angegriffen hatte. //Klasse, jetzt gibt's bestimmt ne Pauke...// „Ist es das, was ihr unauffällig nennt?“, das zischen der Dose liess Tazumi kurz zusammenzucken, vergrub dann aber verärgert seine Hände in den Taschen des Hoodies und schaute zur Seite.
„Ming gewinnt das Rennen automatisch, da sie mich zuerst erreicht hat.“ , diese Aussage brachte den Strassenkünstler dann doch wieder zum schmunzeln, einfach weil sie so typisch Kamui war.
Die Gruppe brachte sich dann auch schon in Bewegung und Shigure nutze die Gelegenheit um Mia eine über den Schädel zu ziehen. "Starke Leistung du Chaotin.", sagte er mit einem absichtlich provokanten Ton: "wie kommst du eigentlich immer auf diese genialen Ideen jeden um dich auf die Palme zu bringen.", neckisch streckte er der Frau mit den Dreadlocks seine Zunge entgegen.

Als Kamui vorschlug vorher noch was zu essen machte sich die Gruppe auf in ein Lokal welches zum Glück sehr nach dem Geschmack des Graffiti-Künstlers war. Kaum sass die Gruppe am Tisch bestellte er bei dem Japaner eine grosse Schüssel Ramen und als sie serviert wurde verdrückte er diese genüsslich.
Kaum war dann die Schüssel leer warf er das Geld das die Schüssel kosten würde in kleinen Münzen auf den Tisch, richtete sich in einem Handstand auf den Tisch auf und sprang dann zur Seite aus der Position, wo er mittig von Lupina und Happy sass hinaus auf den Boden des Restaurants. "Ich komm gleich wieder, ich hab da was gesehen.", hurtig machte sich Shiggy aus dem Lokal und sputete für die anderen gut sichtbar über die Strasse zum Kombini gegenüber.
Shigure sputete erst dann wieder aus dem Laden heraus als die Gruppe selbst dabei war dem Restaurant zu kommen, genauso schnell wie eben kam er auf die andere Strassenseite zurück und ging vor Ming hinunter in die Hocke. "Schau mal was ich hier für die habe Ming-chan.", sprach Tazumi mit breitem Grinsen und überreichte dem Mädchen ganz stolz eine einfache Maske eines Hasen die aus einem ihm sehr gemochten Manga stammte.
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"Jetzt kannst du mit Kazu im Partnerlook zu den Blauen." Shigure selbst hatte dabei eine riesen Freude wenn sie doch tatsächlich die Maske anziehen würde. "Ach und die hier kannst du Kris geben sobald sie wieder bei uns ist., flüsterte er ihr ins Ohr und drückte Ming darauf eine Packung Kaugummis mit Zimtgeschmack in die Hand:"Damit machst du ihr eine grosse Freude."

später vor dem Ex. Legis HQ...

Shigure selbst stand bei denn vordersten Leuten in der Gruppe. Er hatte sich das Halstuch vor seinem Mund zusammengebunden und die Kappe etwas tiefer gezogen, zusammen mit den langen Haaren die ihm vor einem Auge hinunterhingen sah er ein wenig aus wie so ein Ninja, oder zumindest fühlte er sich jetzt wie ein Waschechter. Von einem seiner Geschwister hatte er sich ein Megaphon genommen und sprach die erste Floskel aus:
"Hier spricht die Stimme von Ashura"
Das Megafon gab er dann sogleich der Person links von ihm weiter damit diese weitersprechen konnte.

Serendine Sumire


Serendine verfolgte denn ganzen Aufmarsch der roten Hunde von ihrer Position neben Toku aus. Mit einem Megafon fing dann einer an zu sprechen:

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Weiter hörte sie auch nicht mehr zu sondern rief mit ihrem Telefon Masumi an: "Verzeihen sie die Störung Nagashima-san. Aber vor uns hat sich Ashura versammelt. Und sie drohen uns mit ihrem König zu überrennen. Ich bin mir nicht sicher was ich tun soll da sie uns doch gesagt haben das wir uns beim König sofort zurückziehen sollen. Könnten sie bitte herunterkommen und selbst Anweisungen vorbringen?", sprach sie in aller Ruhe, immer mit der Hand an ihrem Säbel.

My Personal Number One Fairy: Gajeel Redfox


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Kings Story: Echoes of Yesterday 4 Monate 1 Woche her #787963

Masumi Nagashima
In der Einsatzzentrale
Der kleine Mob der Ashura begann sich in kleine Gruppen zu mindestens 5 Leuten aufzuteilen und sich vor der Einfahrt zu verteilen. Sie wirkten entschlossen und selbstbewusst zum Teil sogar gut gelaunt und fröhlich. Im Gegensatz zu seinen Leuten, die auf der anderen Seite der Mauer in Bereitschaft waren, zeigten die Ashura kein Anzeichen von Anspannung. Einige hatten sich sogar maskiert. Für einen Außenstehenden musste es wie eine Demonstration aussehen. Schon beim Ausschwärmen begannen die Roten ihre Forderungen abwechselnd in Megafone zu brüllen und so das Hauptquartier von allen Richtungen zu beschallen. Der Wortlaut wiederholte sich immer wieder.
Die Stimme Ashuras [ Zum Anzeigen klicken ]

So viel Disziplin hatte Masumi nicht erwartet. Er schlussfolgerte, dass die Roten sich so lange vorbildlich Benehmen konnten solange sie dabei nur ordentlich Krach machen konnten. Sorgfältig musterte er jedes einzelne Mitglied. Einige alte Bekannten waren darunter, allerdings verhielt sich keiner so Auffällig unauffällig, um ihn oder sie als König zu identifizieren. Jedoch hegte er keinen Zweifel daran, dass die Drohung der Roten ein Bluff war. Serendine rief an und machte ihm auf die Lage aufmerksam. “Vielen dank, ich komme gleich raus. Halt bitte alles ruhig, wir wollen keine Eskalation. Ich verlasse mich auf dich.” Erwiderte er ruhig und beendete das Gespräch. Bevor er nach draußen ging wies erteilte er die Weisung die Entlassung der Gefangenen vorzubereiten und die geforderten Unterlagen auszudrucken.

Entschlossen, stolz und ohne sich zu hetzen schritt Masumi zielstrebig den breiten Weg entlang und hielt auf das große Gittertor zu, welches die Einfahrt versperrte. Die Sprechchöre zerrten an den Nerven. Seine Leute haben größtenteils nahe des Gebäudes Stellung bezogen. Im vordere Teil mit den präparierten Rasensprengern den er gerade passierte hielt sich niemand auf. Er hoffte, dass seine Zuversicht und innere Ruhe sich auf seine Männer übertrug. Das Tor öffnete sich gerade so weit, dass er hindurch schlüpfen konnte und schloss sich danach wieder. Er hielt respektvolle 2m Abstand und baute sich vor der Gruppe auf und ließ eine weiteren Schwall von Forderungen über sich ergehen. Auf Grund der Lautstärke verzog er leicht sein Gesicht und sein linkes Ohr begann zu piepen. Gerade als das Megaphone weitergereicht wurde, begann er in normale Lautstärke zu sprechen.
“Ich bin der stellvertretende Vize von Excubitor Legis, Masumi Nagashima. Leider wurde nach dem Kampf gegen die Zwillinge noch kein neuer blauer König ernannt, so dass es mir zufällt euch hier begrüßen zu dürfen.” Seine Stimme war neutral und sehr förmlich. Offenbar schien es jemanden zu interessieren was Masumi zu sagen hatte, denn in unmittelbarer Nähe verstummten die Gruppen. Und die in der Entfernung befindlichen Hubschrauber waren deutlicher zu hören. Unbeirrt sprach Masuimi weiter und achtete genau auf die Reaktionen seiner Gegenüber. “Willkommen bei Exubitor Legis. Eure Forderungen haben wir vernommen und über diese und andere wichtige Angelegenheiten möchte ich mit euren König reden.” Ein Mitglied trat aus der Menge hervor und stellte sich als neuer König vor. Nach und nach taten es ihm die anderen Mitglieder gleich so, dass nun 6 Könige vor Masumi standen. Einen kurzen Moment sah er etwas irritiert aus, er rollte mit den Augen und wollte anfangen zu diskutieren, entschied sich im letzten Moment dafür das Spiel mitzuspielen. “Es freut mich, dass die Tafel den roten Clan so gesegnet hat und die Königsschar endlich dazu bereit ist ihre Mitglieder für ihre Taten zur Rechenschaft zu ziehen. Denn Excubitor Legis ist es ehrlich gesagt Leid sich in eure Angelegenheiten einzumischen. Dennoch bieten wir euch eine Zusammenarbeit an um das Problem mit euren extremistischen Mitgliedern schnell aus der Welt zu schaffen.” Er holte kurz Luft und sprach sogleich weiter. “Da es nun nicht mehr notwendig sein sollte, kann Excubitor Legis sich wieder vermehrt auf die Suche nach den Zwillingen konzentrieren. Auch ein Punkt mit dem ich mit euch Sprechen wollte. Beiden Clans haben gegen sie gekämpft und viel verloren. Aber da die Gefahr noch nicht aus der Welt ist, halte ich unser Bündnis nach wie vor für Gültig. Allerdings sollte der Rote Clan so gestärkt wie er gerade vor mir steht keinerlei Probleme mit ihnen haben. Da wir Blauen noch machtloser sind werden wir eure Forderungen Bedingungslos erfüllen.” Er zog aus der Tasche seines Mantels ein Tablet mit passenden Stylus. Dieses hielt er einen der Könige mit eingeschalteten Bildschirm hin. Es war ein vor ausgefülltes Dokument zu sehen das nach Paragraph 34-A die Übergabe von Festgenommenen Personen regelte. “Wenn einer der Könige so freundliche wäre den Antrag auf Überstellung der Gefangenen zu unterschreiben, dann kann es auch schon losgehen.”

Hinzugefügt am 27.04.2017
Tatsächlich sorgte diese simple Aufforderung eine Unterschrift zu leisten für etwas Verwirrung.//Damit haben sie wohl nicht gerechnet.// Dachte Matsumi zufrieden. Fragend sahen manche Ashura ihren Nebenmann/frau an und einige wenige sahen verunsichert zu einer ganz bestimmten Gruppe der Roten. Matsumi, der ein guter Beobachter war, entging dieses Detail nicht. Doch so schnell wie sie aufgetreten war, legte sich diese Unruhe wieder. Einer der Könige trat zu ihm heran und Signierte das Formular. Matsumi nickte der Person höflich zu und holte aus seiner Jackentasche sein HUD, welches er sich hinters Ohr klemmte. Während er sich den Antrag ansah baute er eine Verbindung zur Einsatzzentrale auf. Für Ashura gut hörbar sprach er mit der Person die seinen Call entgegen nahm. "Matsumi hier, lass die Gefangenen frei, gebt ihn ihre Habe zurück und bringt mir die Ausdrucke ihrer Akten ans Tor." Während er sprach schlich sich ein Grinsen auf sein Gesicht, denn auf dem Formular stand groß:

"NO BLOOD, NO BONE, NO ASH"
IT-ler mit Fachrichtung Rollenspiel und Dauerdaddeln - Und die Moral von der Geschicht: Zocken lohnt sich, schlafen nicht
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Letzte Änderung: 2 Monate 4 Wochen her von cyberware.

Kings Story: Echoes of Yesterday 3 Monate 1 Woche her #791424

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Ming Zhú
Chiyoda → Ex. Legis HQ

Irgendwie hatte Ming erwartet, dass der rote König ihre Frage nur mit einer knappen Antwort abtun würde, den Blick weiter auf das noch ferne Ziel gerichtet, ohne den Weg überhaupt zu unterbrechen. Und sie hätte sich damit zufrieden gegeben. Sie wäre noch nicht einmal enttäuscht darüber gewesen, wusste sie doch mittlerweile, was sie bei dem großgewachsenen Mann zu erwarten hatte. Überraschender Weise reagierte er jedoch anders darauf. Kamui stoppte, fing den fragenden Blick des Kindes auf und ließ sich schließlich auf ihre Augenhöhe hinab. Kazu an der Pfote in der einen Hand, die Dose Kirschlimonade noch in der anderen, folgten die grünen Augen den Bewegungen des Königs. “Ming, wenn du in die Gesichter deiner Brüder und Schwestern bei Ashura siehst, welchen Gesichtszug siehst du dann am ehesten?“ konfrontierte Kamui das Mädchen mit einer Gegenfrage. Ming neigte den Kopf ein wenig zur Seite und überlegte, was man gut daran erkennen konnte, dass sie mit dem Zeigefinger an ihrer Unterlippe spielte, während sie nachdachte. Ein langgezogenes 'Hmmm' begleitete ihren Gedankengang, bevor sie schließlich den Mund öffnete. „Viele sehen wieder glücklich aus, seit du König bist“ antwortete sie voller Überzeugung und mit einem kurzen Seitenblick zu den anderen vier Ashura, die mit ihrem Wettrennen offensichtlich viel Spaß hatten und alles andere als bedrückt aussahen. Ganz anders als vor wenigen Wochen, nachdem die Katastrophe vielen Leuten den Boden unter den Füßen weggerissen hatte.
Ein wenig stolz registrierte Ming, dass Kamui ihre Worte mit einem Nicken wohl bestätigte, bevor er weitersprach: “Der wahre Kern Ashuras braucht keinen König, um fortzubestehen. Doch einen König zu haben bedeutet für uns Sicherheit. Es bedeutet, dass keine Macht von außen unsere Familie auseinandersprengen wird. Und das bedeutet, wieder unbeschwert lächeln zu können. Natürlich traue ich mich, zu lächeln, Ming. Es gibt keinen Grund für mich, nicht zu lächeln, solange es Ashura gibt. Der Grund, weshalb ich mich dazu entscheide, es nicht zu tun, ist ...“. Das mag vielleicht ein wenig kitschig klingen, aber diese Worte ermutigten das Mädchen sichtlich. Sie schoben den Frust der letzten Tage und Wochen beiseite und lockerten die Anspannung, die das Mädchen stets auf einem gewissen Level der Nervosität gehalten haben. Für das Kind, dass vor wenigen Jahren alles verloren hatte und selbst in einer selbsternannten Obhut für elternlose Kinder nicht erwünscht war, gewann die Gewissheit, einen Ort und Menschen zu haben, die sie Zuhause und Familie nennen konnte, an besonders große Wichtigkeit. Bestätigt zu bekommen, dass diese Zuflucht nicht so einfach zerstört werden konnte, nahm dem Mädchen gerade eine riesige Angst, die sie seit dem verheerenden Kampf begleitet hatte. Ihre Mundwinkel schoben sich ein Stück nach oben. Es freute sie auch immens zu hören, dass Kamui tatsächlich lächeln konnte, wenn er wollte. Viele andere hätten dafür wahrscheinlich einen Beweis verlangt, doch Ming vertraute ihm da voll und ganz. Geduldig wartete sie, bis der König seinen Satz fortführte, doch als er sie warten ließ, wurde Mings Mimik Stück für Stück ungeduldiger, bis sie sich schließlich nicht mehr halten konnte. „Was ist der Grund?“ stocherte sie nach. Allerdings nicht fordernd, sondern eher schüchtern. Sie hatte ein bisschen Angst, dass er es ihr doch nicht verraten würde, wenn sie ungeduldig wurde.
“..dass mein Lächeln das hellste und strahlendste von allen ist. Euer Lächeln als Clan Ashura ist bereits so strahlend hell und intensiv, würde ich nun mitlächeln, würden wir alle wie ein Ballon zerplatzen.“ schloss Kamui endlich seinen Satz. Ming blinzelte ein paar Mal, während sie versuchte, diese Begründung auf sich wirken zu lassen. Wäre sie etwas älter gewesen und würde ihre Umgebung mehr verstehen können, hätte sie die Ernsthaftigkeit dieser Worte angezweifelt und nach einer genaueren Erklärung nachgehakt. Das 'hellste und strahlenste Lächeln' von einem Mann, der die ausdruckslosesten Gesichtszüge aller Zeiten besaß? Aber Ming war einfach noch nicht so weit und man konnte ihr fast alles erzählen, wenn man von ihr ernst genommen wurde. Somit kaufte sie dem roten König seine Erklärung voll und ganz ab und quittierte das mit einem bewundernden „Oooh!“

Die Idee, noch etwas essen zu gehen, begrüßte Ming mit einem hocherfreuten „Ja!“ und folgte der eigentümlichen Gruppe in ein nahegelegenes Lokal. Das Mädchen hatte heute bis auf die Kirschlimonade noch nicht wirklich etwas zu sich genommen und musste sich deshalb zurückhalten, vor lauter Hunger die ganze Speisekarte einmal hoch und runter zu bestellen. Sie beschränkte sich auf ein Gericht, das ihr am meisten zusagte (mitunter weil es extra für Kinder in lustige Figuren und Formen angerichtet wurde) und fühlte sich gleich noch einmal viel wohler, während sie Omuraisu in sich hinein schaufelte. Kauend beobachtete sie dabei, wie Shigure akrobatisch das Restaurant verließ. Erst als die restlichen Ashura aus dem Laden traten, kam der Schwarzhaarige wieder und überreichte Ming eine Hasenmaske und ein Päckchen Zimtkaugummis. Strahlend nahm das Mädchen beides entgegen, grinste ihm ein „Danke!“ entgegen und zog sich die Maske schon einmal seitlich getragen auf den Kopf.

15:00 Uhr, vor dem Ex. Legis HQ

Es war heute nicht das erste Mal, dass Ming zusah, wie sich ganz Ashura zusammen rottete. Und obwohl sich die Gruppe unter freiem Himmel ein wenig mehr entfalten konnte, als im Aufenthaltsraum ihres Hotels, war es für das kleine Mädchen doch wieder ein erstaunender Anblick, ihren ganzen Clan auf einem Haufen zu sehen. Immerhin gehörte sie noch nicht all zulange dazu und hatte somit auch nicht viele Erfahrungen machen können.
Während Ashura sich dem Tor des blauen Hauptquartiers allmählich näherte, zog Ming sich die Hasenmaske übers Gesicht und folgte ihrer Gruppe, eng an Shigure gedrückt, damit sie in dem Wirrwarr nicht verloren ging. Glücklicherweise für sie, gehörte ihre kleine Untergruppe zu denen, die ganz vorne standen, so dass sie freien Blick auf das große Tor und das dahinter liegende imposante Gebäude hatte. Das umzäunte Gelände war alles andere als verlassen. Überall standen Leute in blauen Uniformen herum und beobachteten angespannt den Tumult vor ihrer Haustür. Weiter hinten konnte das Mädchen noch ein paar Leute erkennen, die auf den Treppen zur Eingangstür standen und wichtig auszusehen versuchten.
Obwohl sie die Erlaubnis hatte, ebenfalls durch das Megaphon zu rufen, hielt sich Ming dabei zurück. Dafür war sie dann doch zu schüchtern. Kazu und die Zimtkaugummis hielt sie in der einen Hand, mit der anderen hielt sie sich an Shigures Hosenbein fest. Mit großen Augen beobachtete sie das Geschehen.
Schließlich löste sich einer der Leute hinter dem Tor aus der stillstehenden Menge heraus und schritt ziemlich gelassen den breiten Weg entlang. Ming fand, er hatte etwas würdevolles an sich. Ob das ihr König war? Ach nein, der blaue Clan hatte ja noch keinen König. Aber so, wie er sich zeigte, hätte er durchaus einer sein können. Kamui stolzierte auch immer so aufrecht durch die Gegend.
Obwohl der fremde Mann schon vor dem Tor stand und so aussah, als hätte er etwas zu sagen, verstummten die Sprechchöre erst, als er seine Stimme in einer kurzen Pause zwischen zwei Sätzen erhob. Er stellte sich als stellvertretender Vize vor, einen Rang, den man Ming erst erklären müsste.
Nachdem einigermaßen Ruhe eingekehrt war, die eigentlich nur von den entfernten Hubschraubern gestört wurde, löste sich Ming endlich von Shigures Bein und schob die Hasenmaske ein wenig zur Seite, so dass die Hälfte ihres Gesichts freigelegt war und sie einen besseren Blick auf das blaue Clanmitglied hatte. So ganz allein unter dem 'Feind' erschien er trotzdem erstaunlich ruhig und entspannt. Und anstatt herum zu meckern, was der ganze Lärm sollte, sprach er höflich und beschwichtigend. Ob der Rest des roten Clans das genauso wahrnahm wie Ming? Fraglich. Jedoch schien sich keiner von Ashura die Freiheit rauszunehmen, irgendeinen Spott von sich zu geben. Stattdessen traten auf die Bitte des Vizevizes sechs Leute, je einer aus einer Gruppe, hervor. Für einen kurzen Moment überlegte sich Ming, auch nach vorne zu gehen, entschied sich dann aber doch dagegen. Am wenigsten hätte man es ja ihr abgenommen, ein König zu sein. Und belächelt wollte sie auch nicht werden. Also hielt sie sich brav zurück. Und als sie registrierte, in welche Richtung sich das ganze zu entwickeln schien, fing sie an, auf das Wiedersehen mit Kris entgegen zu hibbeln. Es musste ja nur noch einer unterschreiben, wenn sie das richtig verstanden hatte. Dann würde die Schwarzhaarige eigentlich gleich herauskommen. Ming konnte es kaum erwarten. Ihr Blick huschte über das Gelände hinter dem Zaun, der sie allerdings störte. Deswegen trabbte das Mädchen wortlos nach vorne, vorbei an dem großen Ex.Legis-Mann und hin zum Tor, um durch die Gitterstäbe zu dem Gebäude hinauf zustarren, aus dem ja jeden Moment Kris erscheinen müsste.

Akiyama Kiyoshi

folgt

We were born to ship Vikturi!

Kings Story: Echoes of Yesterday 3 Monate 2 Tage her #792251

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Kuraiko Shi

Als die Anweisungen für die Vorbereitung auf den Aufmarsch der Roten an ihr Ohr drangen, atmete sie hörbar aus. Zwar war sie dankbar für alles was sie von ihrer Schularbeit abhielt, dennoch gab es besseres was sie sich vorstellen konnte als sich auf einen potentiellen Angriff der Roten vorzubereiten.

Dennoch lief sie gleich los, um möglichst gut aushelfen zu können, trug Dinge von A nach B, half andere Ex. Legis Mitglieder irgendwelchen Gruppen zu zuordnen. Es war Mittags als sich das junge Mädchen mit einer kleinen Truppe vor dem Gebäude aufstellte um sich einteilen und vor allem durchzählen zu lassen.

Der Leiter der kleinen Truppe von circa 7 Leuten war ein großgewachsener Mann mit dunkelblonden Haaren. Er wirkte beinahe etwas zu muskulös für seinen blauen Mantel, sodass dieser über die Brust und an den Armen etwas spannte. Eigentlich musste eine zierliche Person wie Kurai sich von einer solchen Gestalt eingeschüchtert fühlen, doch sie wusste, dass er eigentlich ein angenehmer Zeitgenosse war, der durchaus mal zum Scherzen aufgelegt war.
Sie selbst wusste gar nicht mehr wie es eigentlich begonnen hatte, dass die beiden sich neckten, wenn sie sich sahen. Aus den regelmäßigen kleinen Treffen im Ex.Legis HQ entwickelte sich so über die Zeit beinahe etwas wie eine kleine Tradition.

Dennoch war sie nun doch etwas irritiert als er so die Personen genau musterte und sich dabei direkt vor ihr aufbaute, trotz der eigentlich ernsten Lage schien er mit sich selbst zu kämpfen nicht zu schmunzeln. Schließlich musste er aber doch warm lächelnd auf die Kleine herab blicken "Und du trittst hier an für deinen Highschool Sportclub?" fragte er grinsend nach. "Was?!" kam es kleinlaut von Kuraiko, die just in diesem Moment verstand worauf er anspielte. Sie war die ganze Zeit beschäftigt gewesen und hatte es deshalb vergessen ihren Mantel anzuziehen, weswegen sie hier in ihrer improvisierten Schuluniform in Reihe mit den allen in Ex.Legis stand. Sie errötete leicht und sah bedrückt zu Boden, das Ganze war ihr sichtlich unangenehm, den eigentlich wollte sie ernstgenommen werden und nicht auf ihr Alter reduziert werden. "Nun komm schon, lauf eben und hol deine Sachen, die sind sicher oben!" wurde sie aus dieser unbehaglichen Situation entlassen. "Mhm!" nickte das Mädchen ihrem Kumpel mit einem winzigen Lächeln zu und machte auf dem Absatz kehrt und rannte wieder ins Gebäude.

Gerade als sie die Stufen hinauf sprintete hörte sie das Rufen des roten Clans. Oben in der Bibliothek angekommen, lief sie zum Fenster und öffnete es um wenigstens etwas von dem was unten auf dem Platz passiert mit zu bekommen. Nur leise drang Nagashima-sans Stimme über den nun komplett stillen Platz hinauf zu diesem etwas abgelegenen Fenster.

Beinahe andächtig leise ging Kurai zu dem Tisch der mittig im Raum stand, an dem sie sich mittlerweile etwas wie ihren eigenen kleinen Arbeitsplatz eingerichtet hatte an dem sie auch übernacht ihre Bücher liegen lassen konnte, und an diesem Platz lehnte ihr Schwert und über der Stuhllehne hing ihr Mantel. Sie band ihr Schwert an ihren Gürtel fest nicht ohne dabei genau zu lauschen, was draußen vor sich ging. Ihre Tasche stellte sie ab, und rannte dann während sie ihren Mantel anzog die Treppen des Anwesens wieder hinab um sich zu ihrem Trüppchen zugesellen.

Kings Story: Echoes of Yesterday 3 Monate 1 Tag her #792340

Mia Salvares

Naja zwar schmollte Mia ein bisschen da sie hier als Sündenbock von Shiggy dargestellt wurde, aber das hielt nicht all zu lange an da sie kein sonderlich nachtragender Mensch war. Schon klar Kamui hatte die Kirchlimonade gesoffen sie wusste nicht was die kleine showeinlage sollte aber manchmal musste sich selbst ein König irgendwie aufspielen. Als sich die Leute begannen zu vermummen zuckte sie bloß mit den Achseln und holte einen Verband aus Ihrer Tasche, den sie sich dann um den Kopf wickelte //Naja bin ich heute halt mal eine Mummie// Sie war wibbelig und wollte direkt angreifen wenn sie einen dieser Blauröcke sah, aber sie wollte Kamuis zorn nicht auf sich ziehen schließlich hatte sie ihn heute schon mal gereitzt und sie wollte es ausnahmsweise mal nicht übertreiben und fuhr langsam hinter Shigure her, hielt sich aber erst mal im Hintergrund und beobachtete wie sich die Dinge entwickelten.

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Kings Story: Echoes of Yesterday 1 Monat 3 Wochen her #795585

Kamui Takamoto
Chiyoda, vor dem Ex. Legis-Hauptquartier


Schweigsam ließ Kamui den Blick schweifen, als die Mitglieder Ashuras Position um das Hauptquartier bezogen hatten. Angespannt atmete er in den hochgezogenen Kragen seines Mantels hinein, wusste er doch, dass er mit seinem Plan zwar die Herzen seiner niedergeschlagenen Brüder und Schwestern hatte erneut auflodern lassen, doch etwas anderes wog schwer auf seinem Herzen. //Sollte ihnen etwas zustoßen, wirst du schuld daran sein. Sich so nahe an die Höhle des Löwen zu wagen, schreit schon förmlich danach, von ihm zerrissen zu werden.. bleibt zu hoffen, dass tatsächlich noch kein stärkerer Löwe die Führung über das Rudel übernommen hat..//, kreisten seine Gedanken, während er mit der Hand unruhig ein kleines Stück Papier in seiner Manteltasche zerknüllte und still beobachtete, wie die ersten die Megaphone an die Lippen hoben.

"Hier spricht die Stimme von Ashura."

Konfrontation. Shigures Stimme erklang lautstark in dem Chor, den die einzelnen Gruppen Ashuras damit einstimmen. Die ersten Töne aus den Megaphonen erinnerten an ein unstetes Krächzen, und ließen manche Mitglieder Ashuras leicht zusammenfahren. Den Bruchteil eines Millimeters weit hob sich der Mundwinkel Kamuis in die Höhe, als er aus dem Augenwinkel heraus beobachtete, wie in der Gruppe zu seiner Linken ein Mitglied Ashuras missmutig gegen die Schulter seines ersten Redners boxte, als wolle er ihn ermahnen, das nächste Mal vorsichtiger zu sein. Kamuis Gruppe stand versetzt an der Front, und war die Einfahrt zum Hauptquartier der Blauen die 12 auf dem Ziffernblatt einer Uhr, so stünden sie seitlich versetzt auf der 2. //Es wäre logisch, anzunehmen, dass der König sich in der Nähe des Haupteingangs postiert. Würde ich davon ausgehen, dass jemand wie Masao das Ruder übernommen hat, würde ich ihn direkt vor dem Eingang vermuten. Das klassische Bild eines Kriegers.// Die Megaphone wurden an den Nächsten in der Reihe gereicht. Gleich wäre auch Kamui dran.

"Die Männer und Frauen Excubitor Legis werden dazu aufgefordert."

Forderung. Das Megaphon erschallte laut an seinem linken Ohr, während seine Gedanken weiter rasten: //Die meisten Menschen würden dazu tendieren, sich an der Seite aufzustellen, um nicht zu berechenbar zu sein. Das wiederum führt zu einem Widerspruch in sich, statistisch gesehen wäre es logisch, den König an den Seiten des Haupteinganges zu vermuten.. allerdings ist Ashura ein Verbund von Chaoten und entspricht wohl kaum der Norm.. ich frage mich, was der derzeitige Anführer Excubitor Legis zu unserem kleinen Hütchenspiel denkt.// Kamui zog die linke Hand aus der Manteltasche und hielt die Handfläche offen hin, um das ihm dargereichte Megaphon zu ergreifen und tief einzuatmen.

“Die gefangenen Mitglieder Ashuras mitsamt ihren Gefangenenakten und Besitztümern herauszugeben."

Bedingung. Es war seltsam und ungewohnt, seine eigene, monoton und tief klingende Stimme durch ein Megaphon herausschallen zu hören. Dennoch war er beeindruckt davon, wie die kaum perfekte Synchronisation zwischen den Stimmen dennoch ein klares Klangbild wiedergab. Nachdem er das Mikrofon wieder abgesetzt hatte, reichte er es an den Nächsten weiter, nur, um wenige Sekunden später die nächste Phrase zu hören.

"Widerstand oder Gewalt gegen die Mitglieder Ashuras führt zu sofortigem Einsatz der Kräfte des Königs."

Drohung. //Eine dritte und letzte Möglichkeit ergäbe sich, wenn der neue König aus Furcht oder Kalkül eine Stellung abseits des Eingangs beziehen würde. Befindet sich der König tatsächlich unter uns, ist auch diese Variante denkbar. Alles steht und fällt mit dem Charakter des Königs.. und sicherlich hat Excubitor Legis ein Interesse daran, zu erfahren, wer die Führung über die 'rote Gefahr' übernommen hat..//, dachte sich Kamui, während er weiter das Stück Papier in seiner rechten Hand knetete, mit dem Leder seines Handschuhs darüber strich, als versuchte er, die kleinen Ecken, Spitzen und Kanten dennoch zu erspüren.

"Die Gefangenen werden der Obhut des Königs unterstellt."

Folgen. //Absolute Sicherheit über die Identität des Königs erhält man nur durch eine Konfrontation. Auf ein friedliches Angebot sind wir mehr als nur vorbereitet.. doch was, wenn ich mich verrechnet habe und jemand dadurch in Gefahr gerät? Selbst ohne einen König hängt das Handeln der Blauen von der Entscheidung seines Stellvertreters ab. Also.. um welche Art von Mensch handelt es sich bei dir..?//, fragte sich Kamui, während er auf die letzte Phrase wartete.

"Der König wünscht kein Blutvergießen und wird über die Vergehen seiner Gefolgsmänner nach eigenem Maßstab richten."

Klarstellung. Nicht nur für Excubitor Legis, sondern auch für die Mitglieder Ashuras, die sich in Gewahrsam befanden und die verstärkten Stimmen ihrer Brüder und Schwestern möglicherweise hören würden. Beim Hören dieser Worte fuhr Kamui selbst ein kalter Schauer über den Rücken. //Ein König, der über seine Gefolgsleute richtet...// Schweigsam ließ er diese Worte sacken. Es hatte lange Zeit gedauert, bis er diesen Entschluss gefasst hatte. Der Tod Masaos hatte die Emotionen hochkochen lassen, und auch er verspürte einen kaum kontrollierbaren Drang, die Mörder seines Vorgängers zu stellen. Doch einige der Menschen, die er einst seine Brüder und Schwestern genannt hatte, hatten ihre Gefühle nicht mehr unter Kontrolle. Sie waren zu einer großen Gefahr geworden – nicht nur für die Blauen, nicht nur für die Öffentlichkeit, sondern gleichzeitig auch für die übrig gebliebenen Mitglieder Ashuras. Würde sich der Zorn der Öffentlichkeit aufgrund der Taten einiger auf Ashura richten, würde Ashura zum Feindbild werden. //Und egal ob schuldig oder unschuldig.. Ashura wäre für die Menschen Japans nicht mehr als ein boshafter Teufel, den es auszutreiben gilt...//

Der Mann im schwarzen Mantel schloss sein Auge, ergriff das Megaphon mit seiner Linken, als es ihm erneut gereicht wurde, um es wieder in Richtung Shigure wandern zu lassen. Sie würden hier stehen und rufen, bis ihre Stimmen heiser würden, wenn es sein musste. So verging einige Zeit, und einige Wiederholungen der selben sechs Phrasen. Konfrontation. Forderung. Bedingung. Drohung. Folgen. Klarstellung. Dann wieder von vorne. Konfrontation. Forderung. Bedingung. Drohung. Folgen. Klarstellung. Und wieder von vorne. Bis sich schließlich das Tor öffnete und ein schwarzhaariger, hochgewachsener Mann vor die Einfahrt des Hauptquartiers trat. Der Stellvertreter der blauen Königin. Masumi Nagashima.

“Ich bin der stellvertretende Vize von Excubitor Legis, Masumi Nagashima. Leider wurde nach dem Kampf gegen die Zwillinge noch kein neuer blauer König ernannt, so dass es mir zufällt euch hier begrüßen zu dürfen”, fegte seine Stimme während der Pause, in der die Megaphone wieder an die Ersten weitergereicht wurde, über den Platz vor der Einfahrt. Klangvoll, kraftvoll, selbstbewusst, aber nicht laut. Kamui musterte den Vize schweigsam, während aus den hinteren Gruppen Ashuras noch immer die Sprechchöre erklangen, bis auch die letzten gemerkt hatten, dass sich an der Einfahrt etwas tat. “Willkommen bei Excubitor Legis. Eure Forderungen haben wir vernommen und über diese und andere wichtige Angelegenheiten möchte ich mit euren König reden.” Kamui schloss abermals das Auge. //Definitiv eine der erstrebenswerteren Varianten.. keine unangenehme Überraschung.. Zeit für Phase 2.//

Der König der Roten öffnete erneut das Auge, und beobachtete, wie der Erste aus einer der Gruppen sich löste. Es war ein schlaksiger, dunkelhäutiger Mann, CJ, der mit einem Bandana über dem Kopf die zu Dreadlocks geflochtenen Haare bedeckte, die frech unter dem grünen Stoff hervor sahen, wie ein Vorhang vor den Augen des Mannes. „Yo. Ich bin der König Ashuras.“ Ein weiteres Mitglied trat hervor. „Ich bin der König Ashuras.“ Eine junge Frau löste sich aus der Gruppe. „Ich bin der König Ashuras.“ Dann trat Kamui vor, und nahm neben den anderen Mitgliedern Stellung. Er wusste darum, dass er als langjähriges Mitglied Ashuras bereits bekannt war – nicht selten war er, seit Kindestagen, bei Konfrontationen mit den Blauen dabei, und nun stand er in dieser kleinen Gruppe, die als sein Schutzwall diente. Zwar wäre es wenig verwunderlich, wenn eines der ältesten Mitglieder Ashuras sich nun vermehrt zu Wort melden würde, doch erklangen aus Kamuis Lippen die selben Worte, die der Blaue bereits hören durfte. „Ich bin der König Ashuras.“ Noch zwei weitere würden folgen. Stillschweigend betrachtete Kamui den Kerl vor sich nun aus der Nähe. Er schien sichtlich verwirrt von dieser Wendung zu sein, doch rollte er dann mit den Augen und sprach weiter: “Es freut mich, dass die Tafel den roten Clan so gesegnet hat und die Königsschar endlich dazu bereit ist ihre Mitglieder für ihre Taten zur Rechenschaft zu ziehen. Denn Excubitor Legis ist es ehrlich gesagt Leid sich in eure Angelegenheiten einzumischen. Dennoch bieten wir euch eine Zusammenarbeit an um das Problem mit euren extremistischen Mitgliedern schnell aus der Welt zu schaffen.”

Er erklärte, dass es den nicht an einer öffentlichen Konfrontation gelegen war, und dass die Suche nach den Zwillingen, die ihre Könige auf dem Gewissen hatten, Priorität hatte. Als solches sprach er noch immer von einem Bündnis, das zwischen den Clans bestünde – eines, das seit jenem Tage zerrüttet war, spätestens, als die ersten Mitglieder Ashuras blind vor Wut durch die Straßen gefegt waren und infolgedessen festgenommen wurden. //Ich weiß, was Kris dazu sagen würde.// Er würde es zwar nicht zugeben, doch eigentlich war er überrascht darüber, dass die junge Frau zu den Mitgliedern gehörte, die ihm bis zu ihrer Festnahme noch immer an der Seite standen. Er wusste, dass ihre Wut, ihre Trauer, und ihr Hass groß waren – und genauso wusste er, dass die Amerikanerin ein Feuer in sich lodern hatte, das sie zu unüberlegten Handlungen bewegen konnte. Blieb zu hoffen, dass der Vize sein Wort hielt. Nachdem Masumi auf die kleine Reihe zugekommen war, ein Tablet mit passendem Stylus aus seinem Mantel holte und diese scheinbar wahllos in Richtung der Gruppe hielt, holte Kamui schweigsam die Hände aus den Manteltaschen und griff nach dem Gerät, um sich das darauf abgebildete Formular schweigsam durchzulesen. Mit einem kurzen Schlenker seines Kopfes rief er die anderen 'Könige' zu sich, woraufhin sich ein kleiner Kreis um das Tablet bildete und Kamui einem der anderen den Stift in die Hand drückte. Das Dokument wurde von CJ unterschrieben, doch statt seinen Namen auf das Tablet zu setzen, stand in einer ziemlich beeindruckenden Handschrift, die ein wenig an die Signatur eines Graffitikünstlers erinnerte:

"NO BLOOD, NO BONE, NO ASH"

Eine Begebenheit, die nicht nur dem Blauen ein Grinsen entlockte. Selbst Kamuis Mundwinkel zuckte unmerklich auf, leider blieb der Blick darauf durch den hochgezogenen Kragen allerdings verwehrt.

Wer hier ein Popo-GIF sucht, sucht vergebens.
Letzte Änderung: 1 Monat 3 Wochen her von Gheist.

Kings Story: Echoes of Yesterday 1 Monat 2 Tage her #797080

Mia Salvares

Sie hatte die Schnauze voll! Dieses ganze meeting war absoulut fürn arsch da war absoulut keine gewalt !waren sie nicht her gekommen um die scheiße aus diesen blauröcken heraus zu prügeln? Sie sah sich den kram an aber mit jedem Wort das dieser vitze Typ da laberte lief sie roter an. Sie machte auch nicht mehr bei dieser "ich bin könig" Sache mit sie musste sich so sehr beherrschen ihren ärger zu unterdrücken. //Kamui? Was soll der scheiß? Das ist nicht unsere Art Dinge zu regeln!// Ihre Gedanken sprangen im Dreieck dieses auftreten hatte kein Feuer! Als dann mehrere Leute vom Clan begannen ein Dokument zu unterzeichnen Platze ihr endgültig der kragen. Sie raste mit ihren rollerblades auf den vit.ze zu und griff ihn frontal mit einem tornadokick an "NAAAAWR! Hört auf Rum zu labern und gebt uns unsere Schwester zurück ihr Pisser! "
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Letzte Änderung: 1 Monat 2 Tage her von MrBlackSweeper.
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Kings Story: Echoes of Yesterday 2 Wochen 2 Tage her #798376

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Kuraiko Shi


Ruhig wanderte ihr Blick über das Geschehen rund um den Vize in Stiller Bewunderung, wie er so ruhig bleiben konnte. In ihr selbst tobte völlige Unruhe im Angesicht der Roten, die ihr komisches Gemeinschaft-Königsspiel abzogen.

Doch dann wurde die Szene jäh unterbrochen als sich eine der Roten auf Rollerblades aus der Gruppe löste und Richtung Nagashima raste um nach ihm zu treten. "NAAAAWR! Hört auf rum zu labern und gebt uns unsere Schwester zurück ihr Pisser!" rief sie. Ohne auf irgendwelche Anweisungen ihres Gruppenleiters zu warten preschte Kuraiko los. Hinter ihr schloss auch der Gruppenleiter, der sie zuvor noch wegen ihrer Uniform geneckt hatte, auf und nickte ihr kurz zu. //Okay, dafür bekomme ich schon mal keinen Ärger von ihm…// ging es ihr kurz durch den Kopf als auch die anderen Blauen los liefen. Ihr Kumpel zog den Vize etwas unsanft ruckartig am Mantel zurück um sich um ihn zu kümmern.

Das junge Mädchen stellte sich zwischen die Roten und Blauen, während sich auch langsam der restliche Trupp hinter ihr als Schutzwall für den Vize und Bestärkung ihrer Position aufstellte, auch wenn sie sich sichtlich unsicher waren Kuraiko zu folgen, die einfach ohne Befehle handelte. Dennoch boten die Blauen so ein schönes Bild des Zusammenhalts gegenüber den Roten ohne unbotmäßig angriffslustig zu wirken.

Doch das interessierte Kurai herzlich wenig, momentan war sie auf etwas anderes konzentriert. "HEY!" rief sie der Frau mit den Dreadlocks entgegen wobei eher unbewusst ihre Hand über ihrem Schwert an ihrer Seite lag. Ihr Herz schlug - in welche dumme Situation hatte sie sich jetzt wieder gebracht, immerhin war sie nicht die beste Rednerin, geschweige denn hatte sie irgendwelche Befugnisse hier zu stehen. Doch für all diese Gedanken war es jetzt etwas zu spät, also atmete sie leise aus um das zu sagen, was sie für angemessen hielt. "Das war ein Fehler, und ich sehe deinen Kameraden an, dass einige von ihnen diese Aktion eben so wenig befürworten wie wir! Ihr habt heute beeindruckend gehandelt und du hast es für euch alle kaputt gemacht…" sie stockte, und atmete kurz durch, da sie vor Nervosität sehr laut sprach und auf keinen Fall zu weit gehen wollte und den respektvollen diplomatischen Dialog zerstören wollte den der Vize zuvor geführt hatte. "Zwar wäre es angemessen dich bei Nagashima-san zu entschuldigen, nachdem er euch angehört hat, dennoch bezweifle ich das du das gegenüber uns tun wirst. ABER eine Sache gehört sich, gegenüber deinem Clan: dich zu entschuldigen dafür das du euren Plan gebrochen hast. Das du etwas getan hast was unser Misstrauen gegenüber euch geschärft hat, auch allen die sich an Vereinbarungen und Ordnungen gehalten haben. Da gebietet der Respekt gegenüber deinen Brüdern und Schwestern eine Entschuldigung." Noch immer zitterte ihre Hand etwas über ihrem Schwert und sie fixierte die Frau genau, versuchte jegliche Emotion zu unterdrücken, dennoch sah man ihr die Nervosität und die Abneigung zu ihrem Gegenüber klar an.
Nur kurz konnte sie ihren Blick über die anderen Roten schweifen lassen, zu groß war ihre Angst das sie zu viel gesagt hatte und damit den kurzen Geduldsfaden der Roten überspannt zu haben.
Letzte Änderung: 1 Woche 2 Tage her von AmYu.

Kings Story: Echoes of Yesterday 1 Woche 6 Tage her #798602

Mia Salvares

unerwarteter Weise traf ihr Kick den Vitze ... // Was zur Hölle... ist los mit dem?// sie war in der Vergangenheit schon öfters mit Nagahima aneinander geraten, das war schließlich nicht der erste Konflikt den Rot und Blau miteinander gehabt hatten und sie war nie in der Lage gewesen Nagashima das Wasser reichen zu können. Meist wenn er sich ins Gefecht stürtze und niemand anderes da war, der sich mit ihm messen wollte blieb Mia auf kurz oder lang keine andere Wahl as sich zurück zu ziehen. Nie war es ihr gelungen seine Barrieren zu durchbrechen. Aber scheinbar hatten die blauen immer noch keinen neuen König obwohl sie fest damit gerechnet hatte das musste so sein sonst hätte dieser Trottel doch seine Aura benutzt. Der Vitze wirbelte also davon & eine Schutzeinheit stellte sich zwischen ihr und Nagashima auf. Plötzlich begann so eine kleine blonde milchige göre herum zu gröhlen:
"HEY"
das Mädchen bewegte ihr Hand zum Schwert Mias Blick wurde ernster // Endlich stellen sie sich zum Kampf das wurde aber auch Zeit. // Leider wurde sie entäuscht stattdessen folgte eine Standpauke von einer kleinen göre die offensichtlich minderjährig war und Mia Salvares scheinbar noch nie begegnet war, denn wenn sie für eines nicht offen wahr, dann waren es Diskussionen im Auge des Gefechts.
"Zwar wäre es angemessen dich bei Nagashima-san zu entschuldigen, nachdem er euch angehört hat, dennoch bezweifle ich das du das gegenüber uns tun wirst. ABER eine Sache gehört sich, gegenüber deinem Clan: dich zu entschuldigen dafür das du euren Plan gebrochen hast. Das du etwas getan hast was unser Misstrauen gegenüber euch geschärft hat, auch allen die sich an Vereinbarungen und Ordnungen gehalten haben. Da gebietet der Respekt gegenüber deinen Brüdern und Schwestern eine Entschuldigung."
Sie ging darauf ein was ziemlich ungewöhnlich war, es war nicht das erste Mal das sie sich nicht an vereinbahrungen hiehlt es gab ein paar Leute die sie dafür bewunderten ihren eignen Kopf durchzusetzen, aber auch viele die sie dafür verachteten. Sie wurde rot vor Wut "Was weisst du kleine Göre schon! Weisst du eigentlich wie das ist? Wenn jemand deine Brüdern und Schwestern einfach so einsperrt als seien sie Tiere? Du wartest darauf das sie nach Hause kommen Tag ein Tag aus doch nichts passiert... Und jetzt soll ich mich dafür entschuldigen, dass ihr nicht in der Lage seit meine Kameradin einfach so frei zu lassen? Ihr hättet sie auch gestern einfach gehen lassen können aber nein ich muss erst her kommen und jemandem von euch den Arsch versohlen! Mach es dir ruhig einfach und behaupte das mein Verhalten Fehlerhaft war, ja vielleicht war es das aber ich bin auch nur ein Mensch und ich will einfach nur das ihr unsere Schwester frei lasst! "
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"Also wie gehts jetzt weiter? Wollt ihr kämpfen, denn wenn ihr uns nicht auf der stelle unsere Schwester zurück gebt werde ich hier rumwühten bis ich Kris selbst befreien kann oder zusammen breche oder macht ihr endlich hinne und gebt sie frei? Na? wie siehts aus? Ihr habt 20 Sekunden für eine Antwort " Sie schloss die Augen und zählte angespannt langsam von 20 herunter und konzentrierte sich auf ihr gehöhr: ob sie von vorne von den blauen angegriffen wurde oder ob sich einer Ihrer Brüder oder Schwestern von hinten annäherte um sie zur vernunft zu bringen.
Letzte Änderung: 1 Woche 5 Tage her von MrBlackSweeper.
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Kings Story: Echoes of Yesterday 1 Woche 2 Tage her #798890

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Kuraiko Shi
"Was weißt du kleine Göre schon! Weißt du eigentlich wie das ist? Wenn jemand deine Brüdern und Schwestern einfach so einsperrt als seien sie Tiere? Du wartest darauf das sie nach Hause kommen Tag ein Tag aus doch nichts passiert... Und jetzt soll ich mich dafür entschuldigen, dass ihr nicht in der Lage seit meine Kameradin einfach so frei zu lassen? Ihr hättet sie auch gestern einfach gehen lassen können aber nein ich muss erst her kommen und jemandem von euch den Arsch versohlen! Mach es dir ruhig einfach und behaupte das mein Verhalten fehlerhaft war, ja vielleicht war es das aber ich bin auch nur ein Mensch und ich will einfach nur das ihr unsere Schwester frei lasst!" rief man ihr sichtlich verärgert entgegen, zu gern hätte Kuraiko sie über ihre Dummheit aufgeklärt, doch dafür war jetzt nicht die richtige Zeit. Außerdem bezweifelte sie sehr das die komische Rote Argumenten überhaupt zugänglich war, auch wenn sie nicht wütend war und ihren gesamten doch offensichtlich beschränkten Verstand darauf verwenden würde das Mädchen zu verstehen.

Kurai hatte jegliche Hoffnung für diese Person aufgegeben und rieb sich sichtlich entnervt die Stirn bevor sie wieder ihre Hand auf ihrem Schwertgriff ablegte. "Also wie geht's jetzt weiter? Wollt ihr kämpfen, denn wenn ihr uns nicht auf der Stelle unsere Schwester zurück gebt werde ich hier rumwüten bis ich Kris selbst befreien kann oder zusammen breche oder macht ihr endlich hinne und gebt sie frei? Na? Wie sieht's aus? Ihr habt 20 Sekunden für eine Antwort" fuhr die Rote fort und schloss ihre Augen, offensichtlich um mit dem Zählen zu beginnen. Einen Augenblick guckte die junge Blaue etwas irritiert drein, als könnte sie nicht wirklich glauben dass das gerade passierte und ihr Gegenüber tatsächlich so dämlich war, und dann so angespannt die Situation auch war musste sie kichern, zu dämlich war es aus ihrem Blick eine erwachsene Frau vor sich zu haben die gerade im Kopf hochzählte in der Hoffnung ihr Wille würde sich durch setzen. Zu gern wäre das Mädchen einfach los gelaufen sie jetzt zu Boden zu werfen, doch das wäre reiner Selbstmord vor den ganzen Roten hier und ohne irgendwelche Anweisungen.

Doch sie fand schnell ihre Fassung wieder. Trotzdem wollte sie die zwanzig Sekunden nicht einfach so verstreichen lassen, sie stellte sich kampfbereit hin, umschloss ihren Schwertgriff mit der Hand und drehte sich kurz zu den anderen Blauen um, auch zum Vize und ihrem Gruppenleiter in der Erwartung man würde ihnen endlich Anweisungen geben, am besten bevor die Irre zu Ende gezählt hatte. Dabei sah sie auch wie einige noch immer verunsicherten Blauen es ihr gleich taten, die immer noch irritiert waren Kuraiko als einziges Vorbild vor sich stehen zu haben, die sich so weit von den eigentlichen Anweisungen los gesagt hatte.
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