• Seite:
  • 1
  • 2

THEMA: Intellektuelle Gesprächspartner gesucht

Intellektuelle Gesprächspartner gesucht 3 Monate 3 Wochen her #801702

Ich nehme an du warst selber noch nie auf 4chan. Wenn doch, wüsstest du eigentlich dass die große Mehrheit es dort mehr oder weniger ernst meint. Klar es gibt Trolls, aber es ist kein wirklich effektives tollen wenn jeder dieser Meinung ist. Wie KaiEins schon sagte, dort finden sich alle Leute mit sonderbaren Ausrichtungen und Idealen von denen es nur ein geringer Teil zum Spaß macht. Bevor du fragst woher ich das wisse - ganz einfach, Observation. Wenn man sich an den Umgang auf 4chan gewöhnt kann man Troll von dem Rest unterscheiden.
~ ahnok, britischer Imperialist und Kolonialist
Folgende Benutzer bedankten sich: KaiEins

Intellektuelle Gesprächspartner gesucht 3 Monate 3 Wochen her #801963

  • Suur
  • Suurs Avatar
  • Offline
  • Frischfleisch
  • Frischfleisch
  • clubbers resurrection.
  • Beiträge: 21
  • Dank erhalten: 3
Achso na wenn du das sagst 4chan-Profi dann muss das ja echt stimmt! Und ich dachte mit meinem 5 Jahren 4chan Tätigkeiten hätte Ahnung! Ich Depp! Würdest du mir dann bei Tee und Gebäck dann die Umgangsarten von 4chan erklären? Würde für so einen waschechten Profi natürlich bezahlen :O
Believe me if I started murdering people, there'd be none of you left, because my children are coming, I told you twenty years ago.

Intellektuelle Gesprächspartner gesucht 3 Monate 3 Wochen her #801967

Ich weiß ja nicht was du in den 5 Jahren gemacht hast aber ich denke es wird nach der zeit relativ offensichtlich wie die Leute da denken. Wenn ich falsch liege dann sage doch mal was einen Troll denn so ausmacht und woran man ihn erkennen kann. Was mir aufgefallen ist, dass viele Personen auf 4chan über längeren Zeitraum ihren Standpunkt verteidigen was eigentlich nicht zu herkömmlichen Trolls passen würde. Außerdem stellt sich mir dann die Frage wen diese Trolls den Trollen sollten wenn es doch niemand ernst meint. Wenn du deine zeit nicht mit übertrieben sarkastischen Antworten verbringen würdest sondern deinen Standpunkt wenigstens ansatzweise erklären würdest, könnte auch eine intellektuelle Diskussion entstehen.
~ ahnok, britischer Imperialist und Kolonialist
Folgende Benutzer bedankten sich: KaiEins

Intellektuelle Gesprächspartner gesucht 3 Monate 3 Wochen her #801986

5 Jahre auf 4chan und er denkt immer noch die meinen es nicht ernst? Topkek. Ich weiß ja nich in welchen Teil von 4chan Du dich so aufhältst. Aber die auf /pol/ meinen es ernst. Trolle können sie ja sein, denn ein Troll ist nur jemand der provoziert. Du meinst wahrscheinlich LARPer. Die sind schon lange die Minderheit. Denn wer so tut als wäre er ein Idiot, ist irgendwann von echten Idioten umzingelt. Oder bist du der Meinung dass die weitverbreiteten "N*gger hate threads" Satire wären?
Und dass du 5 Jahre auf 4chan verbracht hast sagt vieles über deine Person aus, kek.
"übermässig zynische und ironische Edgelords wie du"
Folgende Benutzer bedankten sich: ahnok

Intellektuelle Gesprächspartner gesucht 3 Monate 3 Wochen her #802028

KaiEins schrieb:
Und btw wirklich Intellektuell ist hier keiner:
Für einen Großteil der Leute in der Anime- und Fansubszene mag das durchaus gelten, aber es gibt auch ein paar Liebhaber intellektuellerer Animes und Literaturverfilmungen.
KaiEins schrieb:
Legenden wie Nietzsche kennt hier keiner.
Ich schon. Nietzsche ist einer der wenigen Philosophen mit einem anständigen Schreibstil.
KaiEins schrieb:
Und denk dran: Die Ältesten sind in den Zwanzigern, die meisten minderjährig.
Leute in den 30er gibt's hier auch.
KaiEins schrieb:
Erfahrung für sinnvolle Politik hat hier keiner.
Nicht nur hier...
Copy-Ninja rekrutiert!
コピ-忍者は 募集する!
Folgende Benutzer bedankten sich: KaiEins

Intellektuelle Gesprächspartner gesucht 3 Monate 3 Wochen her #802060

Es ist klar, dass es Ausnahmen gibt. Aber es ist schön zu sehen, dass es auch noch Leute gibt, die wissen was gut ist. Und ja Nietzsches Schreibstil ist zwar anständig, aber auch etwas überzogen anfangs. Mein erstes Buch war "Jenseits von Gut und Böse", und da reinzukommen ohne überhaupt ein Sachbuch vorher gelesen zu haben, ist schon etwas schwierig^^. Aber immerhin sind hier nicht nur einfache Denker, denn ein Nietzsche-Leser wird wissen was gut ist :^).
"übermässig zynische und ironische Edgelords wie du"
Folgende Benutzer bedankten sich: ahnok

Intellektuelle Gesprächspartner gesucht 3 Monate 2 Wochen her #802344

Oda-Nobunaga schrieb:
KaiEins schrieb:
Legenden wie Nietzsche kennt hier keiner.
Ich schon. Nietzsche ist einer der wenigen Philosophen mit einem anständigen Schreibstil.

Adorno kann man schon auch recht gut lesen. Es ist zwar viel Information in einem Satz, aber bei ihm weiß man dass er nicht nur so schreibt, er redet auch so. Schopenhauer ist auch in Ordnung.
Michel Foucault ist dagegen schrecklich, wobei ich hier immer nur Übersetzungen gelesen habe. Das war absolut schrecklich.

Intellektuelle Gesprächspartner gesucht 3 Monate 1 Woche her #802925

KaiEins schrieb:
Diese Ironie. Wenn du in deinem Leben noch nicht auf /Pol/ warst, würde ich dir raten nicht darüber zu reden, weil du dich nur lächerlich machst. Allein schon "Mitläufer". Wer will denn bitte Mitläufer in einer Gruppe sein, die jeder hasst, kek? Des Weiteren, bei wem willst du überhaupt mitlaufen? Mehr Personen als "Anon" gibt es nicht. Zeigt ausgeprägtes Unwissen.
Was ich mit "Erfahrung für sinnvolle Politik" meine? Zwei Punkte. Erstens das Alter. Junge Leute haben nicht genug Erfahrung im "Leben". Sie haben zulang in lebensfremdem Institutionen wie der Schule gesessen um Allgemeinbildung zu lernen. Zweitens durchläuft man im jugendlichen Alter verschiedene Prozesse (Ablösung, Selbstfindungsphase, Selbsthass etc.) , die einen Menschen stark emotional machen. Das beeinträchtigt den Verstand und führt dazu dass Entscheidungen nach Gefühl, und nicht nach Logik getätigt werden, weshalb die meisten Jugendlichen über Politik nur Bullshit erzählen, weil alle ja so schlecht behandelt werden!!!1111

Kommen wir zu Churchill. Das Hauptproblem der Demokratie ist, dass es dem Volk die Macht gibt. Der Pleb (also der einfache Bürger) ist viel zu ungebildet, ignorant und dumm um Politik ernsthaft zu führen. So hat ein ungebildeter die gleiche Anzahl an Stimmen, wie ein Politikprofessor. Und die Politik sorgt für unser Unwissen? In der Oberstufe wird jedem erklärt wie unser System funktioniert. Soll jeder Politiker einen 30-Seiten Essay schreiben, warum er wie gehandelt hat?

Was es mir nützt jeden zu ignorieren? Wenn ich das tue, was mach ich dann überhaupt hier?

Und das allerbeste. "Kommunismus gab es nie!!111". Es gab sehr wohl kommunistische Staaten (die Ahnok genannt hat), ich versteh jedoch auch wenn man sagt dass das (angeblich) nicht der richtige Kommunismus ist. Aber dann sag mir doch bitte was "richtiger" Kommunismus ist und wie er funktioniert. Denn genau so kann ich sagen "Nationalsozialismus gab es noch nie!!!11 Hitler war ein Fake, der hat es nicht richtig gemacht!!11 Eigentlich sieht Nationalsozialismus keinen Krieg, sondern Nationalismus und Isolation vor!111 So wo wir das geklärt haben, können wir die Millionen Opfer ignorieren und verhöhnen indem wir in Erwägung ziehen diese gescheiterte Ideologie nochmal zu probieren? Bitte?"

Also erklär mir bitte richtigen Kommunismus, damit wir alle hier einen Plan davon haben. Solange musst du damit leben, dass jeder Normie sie als die Ideologie sieht, die weit mehr Menschen als der Nationalsozialismus umgebracht haben.

Wer Mitglied in einer Gruppe sein will, die jeder hasst? - übermässig zynische und ironische Edgelords wie du, deren Texte von mit vom Internet angehauchten Anglizismen nur so strotzen, nehme ich an. lol

Bei politischen Fragen kann das diskutierte Thema durch eine Vielzahl von Betrachtungsweisen beleuchtet werden. moralisch, wirtschaftlich, wissenschaftlich etc. Jeder Mensch gewichtet diese Sichtweisen verschieden stark. Ein Politikprofessor trifft seine Entscheidung also anhand seiner beschränkten subjektiven Motivation, und das genauso wie der von dir genannte "Pleb" bzw. normale Bürger. Der Unterschied zwischen den beiden wird wahrscheinlich sein, dass der Professor sich ausführlicher mit dem Thema beschäftigt und auch versucht, es aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Seine persönliche Motivationen, das Getriebe des "Entscheidungsmechanismus" bleibt jedoch das Gleiche, wodurch er also immer noch genaus so an die Ketten seiner Subjektivität gebunden ist wie der durchschnittliche Bürger. Nun, wie lässt sich die politische Frage womöglich besser beantworten? - Man mischt verschiedene Meinungen von einer Vielzahl an Menschen zusammen. Die dadurch entstandene Emulsion bzw. die Demokratie ermöglicht dem Menschen nun ein begrenztes Loslösen von einem inhärenten Problem seiner eigenen Natur - der Subjektivität.

Natürlich lässt es sich, zumindest nach meiner beschränkten Aufassungsgabe, nicht empirisch beweisen, dass die demokratisch getroffene Entscheidung besser ist, als die desjenigen, der ein paar Jahre länger in der Ausbildung war und ein paar Bücher mehr gelesen hat als der Durchschnittliche Bürger, aber erfahrungsgemäss würde ich behaupten, dass ein Zellhaufen, namensgebend der Mensch zum Beispiel, einen besseren Job macht als ein eukaryotischer Einzeller, Ein Netzwerk aus Forschern schnellere und bessere Ergebnisse vorzuweisen hat, als ein einzelner Forscher etc.

Zum Thema Kommunismus hier einer meiner Lieblingsgifs, das den durchschnittlichen Anhänger oder Verteidiger des Kommunismus/Sozialismus, meiner Meinung nach, ziemlich exakt illustriert.
Warnung: Spoiler! [ Zum Anzeigen klicken ]


Was ein jeder als "richtiger Kommunismus" definiert, ist individuell. Wenn man jedoch das Augenmerk auf Marx' Schriften legt, kann man sagen, dass Marx leider die für den Kommunismus ungünstige Psyche bzw. Natur des Menschen nicht in seine Überlegungen integriert hat. Der Kommunismus generiert ein Machtvakuum, welches dann dazu prädestiniert ist, von einem "verdorbenen" Menschen gefüllt zu werden. Shoutout to Mao, Stalin etc. an dieser Stelle.

Kind regards
DonCuda

Ps: Ich differenziere in meinem Beitrag gezielt nicht zwischen Kommunismus und Sozialismus, zumal zwischen diesen zwei Begrifflichkeiten früher sowieso nicht unterschieden wurde. Besser gesagt, es ist mir als ungebildetet "Pleb" zu mühsam.


Edit by Knives:
Bild eingespoilert.
It is what it is
Letzte Änderung: 3 Monate 1 Woche her von Knives.
Folgende Benutzer bedankten sich: TheAwesomePigeon

Intellektuelle Gesprächspartner gesucht 2 Monate 2 Wochen her #804457

Der Thread hier lässt ja tief blicken. Sind dies wirklich die intellektuellen Gesprächspartner, die TE am suchen war?^^

Bei KaiEins kommt es mir fast so vor, als hätte er selbst 5 Jahre auf 4chan verbracht und würde jetzt das erste mal in einem normalen Forum schreiben. :D

DonBarracuda schrieb:
Natürlich lässt es sich, zumindest nach meiner beschränkten Aufassungsgabe, nicht empirisch beweisen, dass die demokratisch getroffene Entscheidung besser ist, als die desjenigen, der ein paar Jahre länger in der Ausbildung war und ein paar Bücher mehr gelesen hat als der Durchschnittliche Bürger, aber erfahrungsgemäss würde ich behaupten, dass ein Zellhaufen, namensgebend der Mensch zum Beispiel, einen besseren Job macht als ein eukaryotischer Einzeller, Ein Netzwerk aus Forschern schnellere und bessere Ergebnisse vorzuweisen hat, als ein einzelner Forscher etc.
Ich könnte mir schon vorstellen, dass ein einzelner Experte bessere Entscheidungen als die breite Masse treffen kann.
Übertragt man die gesamte Macht auf eine Einzelperson, könnte es allerdings irgendwann dazu kommen, dass diese nicht mehr im Sinne der Bevölkerung handelt. In einer Demokratie hätte man das Problem nicht, da alle Entscheidungen ja nach dem Mehrheitsprinzip getroffen werden.
Folgende Benutzer bedankten sich: EminenceGrise

Intellektuelle Gesprächspartner gesucht 2 Monate 1 Woche her #804743

Dieser entgleiste Thread ist der beste Beweis dafür dass man sich von selbsternannten intellektuellen Gesprächspartnern nicht allzu viel erhoffen sollte, meist sind gerade die diejenigen welche mit den dicksten Scheuklappen durch die Welt laufen. Die meisten politisch interessierten Menschen sind zu sehr von ihrer eigenen Meinung eingenommen, lässt sich ja hier ganz gut an dem geballten Konfliktpotenzial beobachten.
Zweitens durchläuft man im jugendlichen Alter verschiedene Prozesse (Ablösung, Selbstfindungsphase, Selbsthass etc.) , die einen Menschen stark emotional machen. Das beeinträchtigt den Verstand und führt dazu dass Entscheidungen nach Gefühl, und nicht nach Logik getätigt werden, weshalb die meisten Jugendlichen über Politik nur Bullshit erzählen, weil alle ja so schlecht behandelt werden!!!1111

Wenn du meinst als Erwachsener bereits alle wichtigen Wandlungsphasen des Lebens durchlaufen zu haben und keinerlei Selbstfindung mehr zu benötigen befindest du dich aber gewaltig auf dem Holzweg. Im Idealfall entwickelt sich ein Mensch permanent weiter und bleibt nie stehen, auf die eigenen Emotionen und Gefühle zu achten ist dabei genauso wichtig wie ein gewisses Maß an Logik und Vernunft. Ein Entscheidung die nur auf Logik beruht ist genauso unausgeglichen und falsch wie eine rein emotionale.
Wenn ich mir die meisten Politikdebatten und politischen Kundgebungen und ähnliches anschaue dann geht es da sehr hitzig und emotional zu, es ist gerade dieser anmaßende glaube selbst so sehr im Recht zu sein der jegliche Vernunft vermissen lässt. Also auf mich machen die meisten Erwachsen jedenfalls weder einen sonderlich überlegten noch einen vernünftigen oder klugen Eindruck. Das mag an dieser auch bei dir so verfangenen Sichtweise liegen, dass man ab einem gewissen Alter meint die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben und sich nicht mehr groß weiterentwickeln und hinterfragen zu müssen. Viele der jungen Menschen haben dir da noch deutlich was voraus, ihre Meinungen sind nämlich noch nicht so festgefahren wie die deinige, dass lässt sie deutlich objektiver und weniger verbissen sein.
"So yeah, i have no money, no job, and nothing to occupy myself with. So my comuter is runnig full-time today, as allways." -Hatsune Miku

''Everyone around me, they feel connected to something. Connected to something, I'm not.'' -Motoko Kusanagi
Letzte Änderung: 2 Monate 1 Woche her von EminenceGrise.
Folgende Benutzer bedankten sich: yashio, Tulpelina, Homie., Deviltoon, Nekutan, Plinfa-Fan, rabbitcat

Intellektuelle Gesprächspartner gesucht 2 Monate 1 Woche her #804926

  • RDK
  • RDKs Avatar
  • Offline
  • Gelegenheitsposter
  • Gelegenheitsposter
  • Beiträge: 44
  • Dank erhalten: 23
Zur Entgleisung des Thread sag ich nur: Don't feed the trolls! Wobei ich schon desöfteren lachen musste bei den pseudointellektuellen Ergüssen zweier User hier im Thread... :D

DonBarracuda schrieb:
Ps: Ich differenziere in meinem Beitrag gezielt nicht zwischen Kommunismus und Sozialismus, zumal zwischen diesen zwei Begrifflichkeiten früher sowieso nicht unterschieden wurde. Besser gesagt, es ist mir als ungebildetet "Pleb" zu mühsam.

Ich kann zwar nachvollziehen das es dir vllt. zu mühsam ist, aber richtig oder besser macht es das trotzdem nicht, denn es wurde sehr wohl schon sehr früh zwischen Kommunismus und Sozialismus innerhalb der linken Bewegung unterschieden und auch die perversen Auswüchse des real-existierenden Sozialismus der ehemaligen Sowjetunion wurden schon sehr früh kritisiert, insbesondere ist hier der Neomarxismus mit seinen verschiedenen Denkschulen (u. a. die Frankfurter Schule um Adorno, Marcuse & Co.) zu nennen, aber auch Rosa Luxemburg ist hier zu nennen bzgl. der Kritik der frühen Udssr.

Man sollte eigentlich immer zwischen den ganzen politischen Ideologien und Strömungen unterscheiden und diese nicht einfach in einen Topf werfen, auch wenn diese vllt. von der Grundausrichtung her verwandt sind oder gemeinsame Wurzeln haben, unabhängig von der eigenen politischen Ausrichtung, zumindestens wenn man einen sachlichen Diskurs führen möchte. ;-)
Warnung: Spoiler! [ Zum Anzeigen klicken ]

Intellektuelle Gesprächspartner gesucht 1 Woche 2 Tage her #809983

Bei diesem Thread handelt es sich offensichtlich um eine wahre Goldgrube, was Engstirnigkeit, Uneinsichtigkeit und voreingenommene Meinungen anbelangt. Es fängt für mich bereits mit dem Titel des Threads und dem eigentlichen Inhalt an. Man sucht sogenannte intellektuelle Gesprächspartner, obwohl man eigentlich politisch versierte oder zumindest interessierte Gesprächspartner sucht.

Denn was ist eigentlich Intellekt? Ist es etwas, was lediglich politisch interessierten Menschen vorbehalten ist und die restliche Menschheit kann man gut und gerne als kurzsichtig, primitiv oder gar dumm bezeichnen? So ist es natürlich nicht. Ein Mathematiker, welcher hoch komplexe Zusammenhänge sehr schnell erkennen, entwirren und verständlich darstellen kann, wäre in meinen Augen jemand, welcher ebenfalls über einen hohen Intellekt verfügt, da er neben der analytischen Fähigkeit auch Verständnis und verbale Kompetenzen besitzt. Ob er sich nun auch für die Belange der staatlichen Landesführung interessiert ist hierbei für die Bewertung seines Wissens absolut unerheblich.

Demzufolge ist es ziemlich voreingenommen, wenn man versucht damit hausieren zu gehen intellektuelle Menschen zu suchen, wobei man mögliche Interessenten untergräbt, da sie in anderen Fachgebieten als der Politik glänzen. Wenn man dies als Grundpfeiler dafür nimmt, um zu messen, wie intelligent eine Person ist, so fällt mir eine passende metaphorische Analogie dazu ein: Ein Maßstab ohne Angabe von Werten. Letztendlich ist es doch nur ein Stock und man benötigt wiederum einen richtigen Maßstab, welcher den ersten "Maßstab" auswertet, sodass man mit diesem überhaupt etwas anfangen kann, als wild auf Leute einzuschlagen, welche behaupten, dass dies kein Maßstab sei. Maximal ist es ein Übermaß an Selbstüberschätzung.

Soviel erst einmal dazu. Doch wäre Proxer nicht Proxer, wenn wir nicht noch ein paar weitere Weltmeister an der Startlinie der Ignoranz willkommen heißen könnten. Neben dem ersten Läufer, welcher Intellekt vom politischen Interesse abhängig macht, so findet sich die nächste Leuchte ein, welche davon überzeugt ist, dass Menschen, die einem Hobby wie der Anime/Manga Kultur nachgehen, nicht von hohem Bildungsstand sein können und macht dies daran fest, dass er in Stumpfer Manier seiner eingerosteten Schublade des Denkens es darüber belegt, dass wohl kaum jemand hier Nietzsche kennt. Also sind wir bei Punkt Nummer 2, dass ein intellektueller Mensch Nietzsche kennen muss. Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen, oder wie war das gute alte Sprichwort, welches meine Lehrer gerne verwendet haben, wenn sie sanftmütig etwas ausdrücken wollten wie "Lach nicht – du bist selbst so blöd.".

Zudem wird noch Churchill zitiert mit seinem berühmten Satz gegen die Demokratie. Diese Aussage von dem Politiker ist meiner Meinung nach die Kurzsichtigkeit und der Antagonist der Bildung, der Eigeninitiative und der Befürworter des staatlichen Herdenzüchters. Letztendlich wird dem Bürger keine Entwicklung, keine Wille zur Bildung und kein Interesse an staatlichen Belangen unterstellt, welcher lediglich geführt werden möchte - wobei das ggf. zutreffen mag. Doch mit zunehmender Ungerechtigkeit des Staates dem Bürger gegenüber (selbst wenn es nur so wahrgenommen wird – obgleich es nicht der Realität entspricht), so kommt es zu Veränderungen in den politischen Gefilden. In diesen Momenten beginnen sich die Menschen politisch zu bilden und ihre aktuelle Führung zu hinterfragen. Aus eben solchen Aspekten gehen Phänomene wie Trump oder AfD hervor, wobei gerade innerhalb der AfD Wähler auch Leute sind, mit denen man über gewisse Themen tatsächlich diskutieren und debattieren kann. In Anbetracht dessen, dass die Partei der Favorit des rechten Flügels ist (siehe die mangelnde Notwendigkeit die NPD bei Wahlen auf Statistiken anzuzeigen), so haben wir hier einen bildungstechnischen Fortschritt – denn mit der NPD konnte man nicht debattieren und diskutieren.

Abgeschlossen wird all dies dann nur noch vom letzten Stern an der Startlinie, welcher einfach nur dadurch strahlt, dass er auf den zweiten Läufer zeigt und lediglich "was der da sagt!" von sich gibt. Herzlichen Glückwunsch dazu, dass man es geschafft hat die Notwendigkeit empfunden zu haben einen Beitrag zu verfassen, welcher lediglich ein Zitat ist. Meine Meinung war stets, dass man mit seinem Beitrag einen Mehrwert zum Thread beiträgt (daher auch der Begriff des Beitrages) – doch offensichtlich leben wir bereits so sehr in der Welt der Likes, Reposts und Shares, dass es sich bereits auf die Diskussionsebene ausweitet.

Letztendlich tut mir der Threadersteller einfach nur noch leid. Ein ungünstig gewählter Thread-Titel lockte allerlei Unfug aus den dunkelsten Nischen des Proxer Forums. Wenn es bereits so weit kommt, dass man allen Ernstes 4chan in seiner Argumentationskette verwendet und beim Thema "Intellektuelle Gesprächspartner" dann auf Trolle, Rassisten, Sexisten uvm. dieser Plattform kommt, so wage ich zu bezweifeln, dass das Grundverständnis davon, was vom Threadersteller mit intellektuellen Gesprächspartnern gemeint sein könnte komplett an jener Person vorbeigezogen ist.

Der Thread ist etwas älter und ich habe mich etwas länger dazu enthalten – aber dieser Zitat-Beitrag am Ende… ja – das hat mich dann doch getriggert. Manchmal habe ich einfach das Gefühl etwas sagen zu müssen, auch wenn mein Beitrag lediglich dazu dient, um meiner Frustration Raum zu schaffen. Aber vielleicht gibt es ja auch jemanden, welcher nach dem Lesen dieses Beitrages sich selbst ein wenig mehr reflektiert und überlegt, was er schreibt, bevor er schreibt.

Mit freundlichen Grüßen
TheAwesomePigeon
Folgende Benutzer bedankten sich: Dulliyuri, xKiri, Plinfa-Fan

Intellektuelle Gesprächspartner gesucht 1 Woche 2 Tage her #809998

TheAwesomePigeon schrieb:
Man sucht sogenannte intellektuelle Gesprächspartner, obwohl man eigentlich politisch versierte oder zumindest interessierte Gesprächspartner sucht.
falsch, man sucht Gesprächspartner, die sowohl intellektuell als auch an Politik intessiert sind. Der Titel ist zwar nicht unbedingt super präzise, wer den Startpost gelesen hat, weiß aber worum es geht.
Ist es etwas, was lediglich politisch interessierten Menschen vorbehalten ist und die restliche Menschheit kann man gut und gerne als kurzsichtig, primitiv oder gar dumm bezeichnen?
Eine rhetorische Frage, aber warum stellst du sie? Der Threadersteller hat niemals behauptet, dass politisch Desinteressierte nicht Intellektuell seien bzw. Intellektuell sein könnten.
Demzufolge ist es ziemlich voreingenommen, wenn man versucht damit hausieren zu gehen intellektuelle Menschen zu suchen, wobei man mögliche Interessenten untergräbt, da sie in anderen Fachgebieten als der Politik glänzen.
Inwiefern ist man voreingenommen, wenn man sich politische Interessierte, die sich für intellektuell halten, sucht, mit denen man über Politik diskutieren kann?
"Ein Leser, ganz gleich, ob männlich oder weiblich, der an guten Romanen kein Vergnügen hat, muss unerträglich dumm sein."
Letzte Änderung: 1 Woche 2 Tage her von DaviDwithD.

Intellektuelle Gesprächspartner gesucht 1 Woche 2 Tage her #810014

@DaviDwithD:
Die Hornbrille wurde zurecht gerückt und der Lapintosh vorbereitet. So kennen wir die Qualitätskontrolle.
Die Qualitätskontrolle habe ich an dieser Stelle scherzhaft vorangestellt, da es sich bei dieser wie mit deinem Beitrag verhält: Es werden lediglich die bewerteten Mängel festgehalten. Ehrlich gesagt bedauere ich es ein wenig, dass man bei solch einem kritischen Blick keine weiteren Worte zur Thematik verliert, wie es sich bei deiner Meinung beispielsweise um die weiteren Punkte dreht.

Ich bin gerne bereit zuzugeben, dass ich ausgesprochen hart mit dem Threadersteller ins Gericht gefahren bin - doch wenn man meinen Thread ebenfalls bis zum Ende verfolgt, so nehme ich ihn auch wieder in Schutz und spreche mich ihm zugunsten aus.
falsch, man sucht Gesprächspartner, die sowohl intellektuell als auch an Politik interessiert sind. Der Titel ist zwar nicht unbedingt super präzise, wer den Startpost gelesen hat, weiß aber worum es geht.
Mein Punkt ist einfach, dass es an und für sich eine irrationale Tätigkeit ist, nach Menschen zu suchen, welche per Definition "intellektuell" sind. Einfach nach Leuten zu suchen, welche politisch motiviert oder interessiert sind wäre eine ausgesprochen zielführende Sache gewesen und im Thread Titel auch entsprechend besser angekommen. Man sieht ja, wozu es geführt hat - die Begriffe "intellektuell", "Politik" und das Behältnis Anime/Manga Forum Proxer haben den Threadersteller ungewollter Weise zu einem Giftmischer werden lassen, welches so manchen Beitrag hier hervorgelockt hat. Wobei es wohl auch egal gewesen wäre - wer verbale Toxine verspeien möchte, der tut es einfach - der Anlass ist für jene meist nur Vorwand.
Eine rhetorische Frage, aber warum stellst du sie? Der Threadersteller hat niemals behauptet, dass politisch Desinteressierte nicht Intellektuell seien bzw. Intellektuell sein könnten.
Gefolgt von einer weiteren: Wieso stellt man rhetorische Fragen?
Rhetorische Fragen sind meist sich selbst beantwortende Fragen, da sie sehr trivial sind bzw. man ihnen sofort eine Antwort geben kann, bei der man sich denkt, was es doch für eine blöde Frage sei. Selbstverständlich sind sie ein Stilmittel, um Thematiken anzustoßen. Sie diente auch hier lediglich dazu einen Übergang zu schaffen und war niemals als offensiver Affront gegen den Threadersteller gedacht. Es wurde verwendet, damit es eine unbequeme Aussage gibt - denn nur solche führen dazu, dass sich Personen an Diskussionen beteiligen. Traurigerweise.

Wieso hinterfrage ich, was es heißt ein intellektueller Mensch zu sein? Einfach weil es so eine breite an Definitionen gibt, dass nicht die Annahme Boden gewinnt, dass jeder Mensch, der sich für intellektuell hält ein Interesse an Politik haben muss oder politisch versiert ist. Das ist unsagbar fruchtbarer Boden für die falsche Saat. Wenn wir unseren Blick gen Westen in die USA richten, so befindet sich an der Spitze des Landes ein Mann, welcher keinerlei politische Erfahrung hat und sich dennoch in diese Belange mischt, da er sich selbst für so ausgesprochen klug hält (Anlage A). Dies zeigt er unter anderem dadurch, dass er stets einen IQ Vergleich mit anderen Politikern angestrebt hat, wenn sie ihn anzweifeln sollten.

Es sollte eigentlich nur dazu dienen, um ein Schubladen-orientiertes Denken ein wenig aufzubrechen und seine Suche manchmal schon von Anfang an zu konkretisieren. Zudem sollen alle aus ihrer Komfort-Zone gezogen werden, welche sich selbst als intellektuell betrachten und eben diese Ansicht tatsächlich stützen.
Inwiefern ist man voreingenommen, wenn man sich politische Interessierte, die sich für intellektuell halten, sucht, mit denen man über Politik diskutieren kann?
Erneut war die Aussage auf keinerlei Personen bezogen und gilt als allgemeines Statement. Als solches betrachtet ist es voreingenommen, wenn man nach intellektuellen Menschen sucht, aber jene abweist, welche nicht der persönlichen Vorstellung von eben dieser Gruppierung von Menschen entsprechen.

Was ich möchte ist eine etwas aufgeschlossenere Betrachtung zu dieser Thematik. Zudem empfinde ich es für den Threadersteller tatsächlich auch positiv fördernd, wenn man sich mit "dümmeren politisch Interessierten" unterhält. Diese werden in der Regel viele Fragen stellen und können auch darüber das eigene Wissen und eigene Gedanken anregen. Weiterhin informiert man sich ggf. in Themenbereichen, welche man zuvor nicht angefasst hat, da man eine Frage diesbezüglich ordnungsgemäß beantworten möchte.

Kommunikation ist das Mittel welches uns zur Wissensfindung und Bildung gegeben wurde. Wieso beschränken wir uns dann so sehr darauf stets elitäre Klassen zu bilden und jene verhungern zu lassen, welche nicht diesem Bild entsprechen - auch wenn sie dieser gerne angehören möchten. Es ist eine Praktik der Reichen, um selbst reich zu bleiben und die Armen noch ärmer zu machen. Der erlauchte Kreis der auserwählten Machthaber und der Pöbel, welcher die Stiefel in der Hoffnung leckt selbst aufsteigen zu können. Im aktuellen Fall wäre das umkämpfte Gut das Wissen um Politik. Diese Form der "Gleichberechtigung" in unserer Welt finde ich abstoßend, aber man findet sie allerorts.

Ich führe einen Krieg gegen die Dummheit - auch wenn ich weiß, dass ich auf dem Schlachtfeld fallen mag, da ich letztendlich doch Teil des Feindes bin.


Persönlich habe ich allerdings auch noch eine Anmerkung für dich.
Dein Schreibstil ist ausgesprochen offensiv und stößt dem Leser gegen den Kopf. Ich weiß nicht, ob dies so von dir beabsichtigt ist oder dir dies automatisch so unterläuft - doch ist das ein Teil von gewaltsamer Kommunikation, da sie sehr darauf aufbaut den Kommunikationspartner herabzuwürdigen und zurechtzustutzen.

Typisch hierfür ist es beispielsweise eine Aussage von Grundauf mit Kraftworten zu dementieren, wie du es beispielsweise hier getan hast:
falsch, man sucht Gesprächspartner, die ...
Eine reichlich versöhnlicher und somit auch vermittelt diskussionsbereite Art wäre es den Absatz mit "Dem muss ich leider entgegenhalten, da ..." einzuleiten.

Wenn man Freude daran hat, sich an Diskussionen zu beteiligen und ein möglichst positives Bild bei seinen Gesprächspartnern hinterlassen möchte, so rate ich stets zur Offenheit in der Ausdrucksweise. Wie gesagt weiß ich nicht, ob dies bewusst oder unbewusst geschieht - doch wollte ich es einfach als gut gemeinte Anmerkung ebenso hier im Beitrag lassen. Denn ich finde es immer sehr schade, wenn Diskussionen die Empathie fehlt und man wenig auf die Gesprächspartner als solche eingeht.
Letzte Änderung: 1 Woche 2 Tage her von TheAwesomePigeon.
Folgende Benutzer bedankten sich: xKiri, Plinfa-Fan

Intellektuelle Gesprächspartner gesucht 1 Woche 1 Tag her #810120

TheAwesomePigeon schrieb:
Soviel erst einmal dazu. Doch wäre Proxer nicht Proxer, wenn wir nicht noch ein paar weitere Weltmeister an der Startlinie der Ignoranz willkommen heißen könnten. Neben dem ersten Läufer, welcher Intellekt vom politischen Interesse abhängig macht, so findet sich die nächste Leuchte ein, welche davon überzeugt ist, dass Menschen, die einem Hobby wie der Anime/Manga Kultur nachgehen, nicht von hohem Bildungsstand sein können und macht dies daran fest, dass er in Stumpfer Manier seiner eingerosteten Schublade des Denkens es darüber belegt, dass wohl kaum jemand hier Nietzsche kennt. Also sind wir bei Punkt Nummer 2, dass ein intellektueller Mensch Nietzsche kennen muss. Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen, oder wie war das gute alte Sprichwort, welches meine Lehrer gerne verwendet haben, wenn sie sanftmütig etwas ausdrücken wollten wie "Lach nicht – du bist selbst so blöd.".
Ich glaube diese Engstirnigkeit musst du mit der Jugend entschuldigen^^ Man glaubt ja sehr viel zu wissen, dazu etwas Einbildung, und fertig.
Davon abgesehen ist Nietsche kennen und lesen, und Nietsche richtig zu verstehen nicht dasselbe. Vielleicht durchblickt er Nietzsche ja sofort, aber etwas verstehen und erklären können ist halt auch wieder etwas anderes.
Ich bezweifle aber stark (wer Nietzsche mag/gelesen hat der muss meinem Zweifel zustimmen ;) ), dass er Nietzsche sofort durchblickt hat, was ja nicht schlimm ist. Aber sich derart arrogant aufs imaginäre Podest zu heben, davon halte ich relativ wenig. Vor allem wenn man danach das Unwissen in anderen Bereichen unfreiwillig zur Schau stellt.
TheAwesomePigeon schrieb:
Zudem wird noch Churchill zitiert mit seinem berühmten Satz gegen die Demokratie. Diese Aussage von dem Politiker ist meiner Meinung nach die Kurzsichtigkeit und der Antagonist der Bildung, der Eigeninitiative und der Befürworter des staatlichen Herdenzüchters. Letztendlich wird dem Bürger keine Entwicklung, keine Wille zur Bildung und kein Interesse an staatlichen Belangen unterstellt, welcher lediglich geführt werden möchte - wobei das ggf. zutreffen mag. Doch mit zunehmender Ungerechtigkeit des Staates dem Bürger gegenüber (selbst wenn es nur so wahrgenommen wird – obgleich es nicht der Realität entspricht), so kommt es zu Veränderungen in den politischen Gefilden. In diesen Momenten beginnen sich die Menschen politisch zu bilden und ihre aktuelle Führung zu hinterfragen.
Ich gebe dir zum Teil schon recht, aber ich behaupte auch dass sich Menschen durch Ungerechtigkeit nicht unbedingt politisch bilden. Es gibt zum Glück genügend Leute die sich dann Lösungen überlegen, vielleicht auch in die Politik gehen, aber es gibt auch genug Leute die dann den erstbesten Sündenbock finden und dann gibt es noch diejenigen, die letztere ausnutzen. Damit meine ich gar nicht die AfD, sondern im Prinzip beide extreme Seiten des politischen Spektrums. Man sagt ja nicht umsonst dass sich die beiden Extrembeispiele am politischen Spektrum wieder näherkommen.
TheAwesomePigeon schrieb:
Der Thread ist etwas älter und ich habe mich etwas länger dazu enthalten – aber dieser Zitat-Beitrag am Ende… ja – das hat mich dann doch getriggert. Manchmal habe ich einfach das Gefühl etwas sagen zu müssen, auch wenn mein Beitrag lediglich dazu dient, um meiner Frustration Raum zu schaffen. Aber vielleicht gibt es ja auch jemanden, welcher nach dem Lesen dieses Beitrages sich selbst ein wenig mehr reflektiert und überlegt, was er schreibt, bevor er schreibt.
Du brauchst dich für deinen Post doch nicht rechtfertigen^^
Es ist halt auch wichtig dass man teilweise gegen etwas auftritt das klar falsch ist, auch wenn es im Endeffekt ein Kampf gegen Windmühlen ist. Deswegen diskutiere ich teilweise noch auf Facebook weil ich es manchmal nicht mehr mitansehen kann wie haltlose Behauptungen als Tatsachen hingestellt werden, du weißt sicher was ich meine. So wie auch hier, als gewisse, nun gesperrte, "Pseudo-Intellektuelle" gewisse Behauptungen zu politischen Systemen aufgestellt haben. Wenn du den ganzen Käse (und davon nehme ich mich nicht aus) gelesen hast, Hut ab. Ich mag mich täuschen, aber ich glaube da wurden schon einige Beiträge ausgeblendet.
Letzte Änderung: 1 Woche 1 Tag her von leoben11.
  • Seite:
  • 1
  • 2
Moderatoren: ForummodLaynaLodrahilKnivesYuriko.
Powered by Kunena Forum