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THEMA: Z-Land:The Endtimes (FSK 18)

Z-Land:The Endtimes (FSK 18) 6 Monate 3 Wochen her #812021

Hallihallo, damit fängt das RPG auch an. Es dürfen immer neue Leute einsteigen und wenn Fragen sind, bitte an mich wenden. Damit wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen und freue mich auf eure Posts.

Katarina Romanova
In der Nähe von Kaiserslautern

Am Horizont sah Rauchschwaden hinaufsteigen. Der Himmel hatte sich in ein seichtes Orange gefärbt, das nur noch durch einige Löcher in einer ansonsten massiven Wolkendecke zu sehen war. Wie lange sie wohl noch hatte, bis die Dunkelheit anbrach, bis die Jagd beginnen würde? Zwei, vielleicht drei Stunden? Katarina atmete tief ein und ließ den Blick über die, von verlassenen und ausgebrannten Wracks gefüllte, Autobahn schweifen. Lustig, wenn sie so darüber nachdachte. Früher, als die Welt noch nicht vor die Hunde gegangen war, waren diese Straßen belebt und die mechanischen Monster, an deren eigentlichen Nutzen man sich in ein paar Generation nicht mehr erinnern würde, befuhren sie von Tag bis Nacht. Heute hingegen war dieser Ort nicht mehr ein Friedhof, wie der Rest der Welt eigentlich. Schon von weitem war zu erkennen, dass die meisten dieser Leichen aus Stahl und Benzin wohl schon vor langer Zeit geplündert worden waren. Die Toten konnte sie noch nicht sehen, doch war ihr klar, dass es wohl mehr als nur genug von ihnen in diesem Trümmerfeld gab. Während sie langsam, darauf bedacht keinen unnötigen Lärm zu machen und ihr Umfeld stets wachsam im Blick, an den Autos vorbei marschierte, in der Hoffnung vielleicht etwas zu finden, was von Nutzen sein könnte, dachte sie darüber nach, was hier wohl passiert sein mochte. Es war ein kleine Spiel, das sie immer dann spielte, wenn sie an einen besonderen Ort kam. Vielleicht war es ein Überbleibsel aus ihrem alten Leben, vielleicht hatte ihre erzwungene Angewohnheit, immer perfekte Schlüsse zu ziehen, noch heute seine guten Seiten. Allerdings bezweifelte sie es, in Wirklichkeit ging sie davon aus, dass es einfach ein Weg war, bei Verstand zu bleiben. Sie sah den massiven LKW, der gleich einer Barrikade quer über der Autobahn lag und die vielen Wracks, die sich direkt davor befanden. “Hmmm…”, murmelte das erschöpfte Mädchen in sich hinein. Eigentlich war sie viel zu unkonzentriert für diese Art von Zeitvertreib, hätte sich mehr auf das Wichtigste konzentrieren sollen, doch zu ihrem Glück war es dieses Mal ganz einfach. Es war offensichtlich, dass das massive Fahrzeug eine Vollbremsung hatte hinlegen müssen und dabei aus der Bahn geraten war. Dabei war es dann schließlich umgekippt, wobei keinerlei Weg zum Ausweichen übrig blieb. Dies führte wiederum dazu, dass mehrere Fahrzeuge dahinter in den Lastwagen selbst gekracht sind. Das hatte für diesen massiven Unfall gesorgt, bei dem sicher hunderte ums Leben gekommen waren, so viel stand fest. Die eigentliche Frage war nur, ob diese Toten tot geblieben waren und wenn nein, wo sie sich gerade befanden. Schon jetzt durchdrang das gelegentliche, fast schon verzweifelt klingende Stöhnen aus einigen Wracks die Stille. Fast schon schmunzeln musste sie, als sie über ihre kalte Reaktion nachdachte. Vor einigen Monaten hätte ihr altes Ich Alles daran gesetzt, hier nach irgendwelchen Überlebenden zu suchen. Dieses Ich war zu ihrem Glück vor einiger Zeit gestorben. Mitgefühl und Wärme waren gegangen, vielleicht für immer und alle ihre Stelle waren getreten eiskaltes Berechnen und der schiere Wille zu Überleben.

Aber das war schon richtig so, Emotionen hielten einen auf, das hatte man sie schon als Kind gelehrt, doch jetzt, erst wo er gegangen war, hatte sie begriffen, wie richtig diese Aussage war. Die alte Weltordnung war untergegangen, wer zu nett und freundlich war, wer sich für andere eingesetzt hat, wer sich selbst nicht an erster Stelle gesehen hat, wurde gefressen. Nein, sie wollte nicht so enden, wie er. Er war schwach gewesen, hatte sich beißen lassen, dieses Schicksal würde sie nicht teilen. Wer in dieser Welt überleben wollte, musste sich von solchen Dingen lossagen und sie war mehr als nur bereit dafür. Sie würde überleben, um jeden Preis. Ein determinierter Gesichtsausdruck zog sich über ihr müdes Gesicht und für einen kurzen Moment konnte man sogar etwas wie ein kleines Lächeln erkennen. Ihre Uhr, die sie am Handgelenk trug, piepte zum ersten Mal. Sie musste sich beeilen. Nur noch eine Stunde bis Sonnenuntergang. Akribisch ging sie Wrack für Wrack ab, versuchte irgendetwas zu finden, irgendetwas, doch war Fortuna heute nicht auf ihrer Seite. Geplündert, ausgebrannt und unbrauchbar, dieser Ort hatte ihr nur Zeit geraubt und langsam begann die Sonne unterzugehen. Langsam aber sicher sah sie die letzten Lichtstrahlen erlöschen. Voller Zorn biss sie die Zähne zusammen. “Verdammt…”, fluchte sie kurz und versuchte sich zu beruhigen. Ihr Herz begann schneller zu schlagen, schneller und schneller, denn egal wohin sie schaute, konnte sie kein Quartier für die Nacht finden. “Komm schon, irgendetwas.” Sie wusste nicht, mit wem sie da redet, zu wem sie da betete, doch allmählich machte sich so etwas wie Panik in ihr breit. “Nicht verzweifeln, bleib ruhig, wenn du jetzt zusammenbrichst, ist alles vorbei.” Immer wieder beruhigte sie sich selbst und irrte von einer Seite der Autobahn zur anderen. Die Sonne war nun fast unten und die Nacht brach herein. “Komm, denk nach, was sind deine Optionen.” Wild schnellten ihre Augen hin und her. Von Auto zum Waldrand, vom Waldrand zum Horizont, vom Horizont gen Himmel. Was sollte sie tun? Ein flaches Stöhnen war von hinter ihr zu hören, zuerst nur vereinzelt, dann öfter. Sprunghaft wandte sie sich um, um zu sehen, dass mehrere Beißer wie aus dem Nichts aufgetaucht waren und sich nun langsam auf sie zubewegten. Das war schlecht, sehr schlecht, denn auch wenn es wenige waren, schränkten sie ihren ohnehin schon geringen Bewegungsspielraum nur weiter ein. “Verdammt…” Jetzt war jedem klar, auch ihr, dass sie Panik hatte. Man konnte es nicht verleumden, egal wie stark sie sich gab, egal wie sehr sie versuchte kalt zu sein, sie war kaum mehr als ein Kind, das jetzt am liebsten bei ihrem Vater oder ihrem Freund gewesen wäre. Nun drang wieder von hinter ihr ein Stöhnen zu ihr. Wieder zeigte sich ein schnelles Wenden des Körpers, dass sie so gut wie eingekreist war. “Nein…” Ungläubig schüttelte sie den Kopf, ihr eigenes Unglück leugnend. “Nicht so…” Sie durfte so nicht sterben. Nicht hier, es durfte nicht sein, was war mit dem Versprechen, das sie gegeben hatte? War das Opfer, das Alex für sie gebracht hatte völlig umsonst? War sie, wie jeder andere auch, nur eine weitere Figur in einem Theaterstück und nun war ihre Zeit gekommen von der Bühne zu verschwinden? Immer und immer wieder wandte sie sich um, während der Kreis um sie enger und enger wurde. Dunkelheit war nun angebrochen und ein schriller Schrei fegte über den Horizont. Die Angst ergriff sie nur noch weiter. Sie hatte es schon oft genug gehört und dieses Mal war es ganz nah. “Nein…” Tränen zogen ihr übers Gesicht und schließlich setzte sie sich, die Ohren zuhaltend, auf den Boden. “Ich bin nicht hier, das ist nur ein Traum”, versuchte sie sich einzureden. Es war unfair, warum gerade sie? Warum konnte es nicht heute jemanden anderen erwischen? Was hatte sie getan, damit sie das verdient hatte? Die Silhouetten kamen ihr immer näher, am liebsten hätte sie die Augen geschlossen, gehofft, dass sie gleich aufwacht. “Macht, dass ihr verschwindet ihr verdammten Mistkerle”, brüllte sie ihren Peinigern entgegen, doch die einzige Antwort, die sie bekam war immer lauter werdendes, hungriges Stöhnen. Das wars, das war das Ende, hier würde ihre Geschichte enden. Schon bald würde sie eine von ihnen sein. Sie hoffte nur, dass es schnell gehen würde. Doch dann passierte etwas, was sie nur als ein Wunder interpretieren konnte. Sie wollte gerade ihre Augen schließen, als sie die Umrisse eines Gebäudes am Waldrand entdeckte. Sie überlegte nicht, konnte es gar nicht, denn im nächsten Momente hatten ihre Instinkte sie wieder auf die Beine gebracht. Nun war er wieder da, dieser Blick voller Hoffnung, voller Entschlossenheit. Sie wichte sich mit einer schnellen Handbewegung die Tränen aus dem Gesicht und sprang dann schon los. An den Zombies vorbei auf ein ausgebranntes Wrack. Von dort sprang sie aufs Nächste, dann aufs Nächste, dann war sie auch schon fast von der Straße runter, doch gerade als sie über die metallene Absperrung springen wollte, ergriff sie etwas am Fuß. Schlagartig drehte sie sich dorthin und sah, wie ein Beißer, dessen Torso im zerstörten Auto komplett zertrümmert war, nach ihr griff und versuchte, sie zu sich zu ziehen. “So nicht.” Sie lehnte sich etwas zurück und trat dem Zombie, so hart sie nur konnte, ins Gesicht. Sie spürte den harten Aufprall, hörte das Knacken, dann ließ sie das Monster los. Nun konnte sie von der Autobahn runter, doch noch war sie nicht außer Gefahr, denn die Schreie kamen nun näher.

Also sprang sie und landete auf dem steilen Berghang, der in richtung Wald führte. Wieder waren da die Schreie, immer lauter und in immer kürzeren Intervallen. “Denk nicht dran, einfach rennen.” Und das tat sie auch. Sie rannte und rannte, die Luft blieb ihr Weg, ihre Beine wollten versagen, doch es war ihr egal, sie rannte und rannte weiter. Einmal kurz wandte sie sich um und sah in das Gesicht des Grauen. Auf dem LKW sah sie es, mehrere Paare rot leuchtender Augen, dann wieder die Schreie. Für einen kurzen Moment sah es so aus, als ob eines der Wesen seinen Blick in ihre Richtung gewendet hatte, für einen kurzen Moment sah es so aus, als ob sich ihre Blicke gekreuzt hatten, doch in ihrem Herz war keine Zeit für Panik. Sie rannte und rannte weiter, bis sie schließlich an einem Zaun ankam, der in etwa drei Meter in die Höhe wuchs und sie von ihrer Zuflucht trennte. Sofort rannte sie zum Tor und versuchte es zu öffnen, doch ein Schloss verweigerte ihr den Eintritt. “Gottverdammt…”, fluchte sie wieder und sprang, ohne groß zu überlegen auf, um über den Zaun zu klettern. Sie hatte das vorher nie gemacht. Dann wieder ein Schrei. “Nein, denk nicht darüber nach”, begann sie den Kopf zu schütteln und zog sich mit größter Mühe über den Zaun. Sie hatte es fast geschafft, nur noch ein Wenig, gleich hatte sie es geschafft, nur ein Bisschen, gleich hatte sie es. Dann wieder der Schrei, dieses mal näher und wütend. “NEIN…” sie sprang über den Zaun, schnitt sich daran, verlor einen Teil ihrer Bluse. Eigentlich wollte sie sich umdrehen, doch wusste sie nicht, ob das was sie sehen würde, sie nicht vor Schreck erstarren lassen würde. Wieder ein Schrei. Panisch klopfte sie gegen die Tür. “Lassen sie mich rein, bitte!”, flehte sie in der Hoffnung, dass sie jemand erhören würde. Wieder hatte sie Pech, zumindest es schien es so, denn als sie anfing fester und fester zu klopfen, hörte sie plötzlich ein Knacken, im nächsten Moment brach die Tür auf und sie fiel ins Gebäude. Wieder ein Schrei. Sofort richtete sie sich auf und begann sich umzusehen. Der Raum war dunkeln, kaum was vom Mobiliar war sichtbar, doch konnte sie zwei Treppen erkennen, eine führte wie es aussah in den Keller, die andere wohl nach oben. Katarina wusste nicht ,welcher Weg der bessere war, hatte aber auch keine Zeit darüber nachzudenken, weswegen sie los rannte, begleitet von dem Brüllen ihrer Verfolger stürmte sie in den Keller. Ein langer Flur zog sich, endlos schneinend, durch die Erde. Am anderen Ende war etwas, eine Tür, doch keine gewöhnliche Tür, diese hier sah schwer befestigt aus. Und zu ihrem Glück war sie offen. Kurz hatte sie Hoffnung geschöpft, doch dann vernahm sie ein plötzliches Krachen, gefolgt von einem wütenden Brüllen. Was auch immer sie verfolgte, war nur wenige Meter von ihr entfernt. “NEIN!”, brüllte sie, so laut wie sie konnte und nahm ihre letzte Kraft zusammen. Das Monster antwortete seinerseits mit einem Schrei. Jetzt kam es also darauf an. Wer würde schneller an der Tür sein. Katarina oder das Monster.

Dann passierte alles so schnell. Ein Fauchen, sie hörte nur noch ihr Herzklopfen, sie hatte die Tür fast erreicht. Fast war sie in Sicherheit, aber das Schicksal hatte andere Pläne. Sie spürte noch, wie ihr Fuß zurück gezogen wurde und sie anfing das Gleichgewicht zu verlieren. “Nein…” Tränen rannte an ihren blassen Wangen herunter. “Bitte nicht.” Von einer ungebändigten Kraft wurde sie über den Flur gezogen, dann wieder das Fauchen, direkt über ihr. "Bitte, tue das nicht...bitte", flehte sie um ihr Leben. "Bitte...Hilfe!", brüllte sie so laut wie sie konnte. Eigentlich gab es bereits keine Hoffnung mehr, gleich würde das Monster sie fressen, ihre Eingeweide an den Wänden verteilen, zumindest dachte sie das, denn in diesem Moment, als Alles verloren schien, erschien aus der Dunkelheit plötzlich ein grelles, blaues Licht aus dem Raum, in den sie sich eigentlich retten wollte.
Dein Waifu ist trash !!
Rumkontrolle ist viel zu op!!!

Letzte Änderung: 6 Monate 3 Wochen her von vRtheGodfather.

Z-Land:The Endtimes (FSK 18) 6 Monate 3 Wochen her #812023

Klara
(Feat niemand..
Ort. Nahe Tribergs.
)


Die ersten Sonnenstrahlen drangen durchs Geäst des Baumes der ihr Nachtlager war. Klara die es vorzog auf Bäumen zu schlafen war hellwach, nur nach ein paar Augenschlägen. Sie Sprang erstmal hinunter, denn sie war ja nicht so hoch und das Moos war schön weich und nahm ihre Ausrüstung mit. Sie hatte etwas angefangenen Zwieback an dem sie nebenbei knabberte als sie Ihres weges Richtung Norden Schritt. //its not a Semmel, but better than nothing//. Sie war schon seit 2 Tagen im Wald, das Forschungszentrum war viel Tiefer im Wald gewesen. Zuerst ging sie zu der Quelle die sie am Vortag gefunden hatte, um sich zu erfrischen und schnell zu waschen. Sie musste irgendwie wach werden, und das kalte Bergwasser war das beste auch wenn die Umgebungstemperatur niedrig war, wobei solche torturen wie die wanderung durch unbekanntes terrain für sie schon Alltag waren. Nachdem sie fertig war ging sie Richtung Norden. Sie wusste in einem 30 Kilometer Radius 2 Dörfer waren und eine Straße die diese Verbindete. Eines musste sie erreichen um wenigstens mehr Hoffnung zu haben Menschen zu treffen. Rehe hatte sie gesehen ja. Sogar 1 Wildschwein aber Menschen? Nein nach dem angriff auf das Labor, dass sie hätte beschützen sollen, hatte sie immer noch wissenslücken. //Was ist dort nur geschehen.. es war überall Blut.. ich hätte nicht diese Neuen Kampfstoffe testen sollen.. wer weis was sie alles mit mir gemacht haben..// dachte sie sich und fühlte sich schmutzig, benutze einfach unwohl beim gedanken die Kontrolle über ihren Körper abzugeben bei Menschen denen sie nicht vertraute. Sie ging ihres Weges, und konnte die Natur bestaunen //Oh ein Specht, der Wald ist immer noch voller Leben// und so ging es weiter erst als sie so 3 Stunden unterwegs war hörte sie etwas was nicht Normal für den wald war.

Das Knacken von Ästen ganz in der nähe, sofort warf sie sich zu Boden und wartete ab. Sie wartete und lauschte //1...2...3...4// das nächste Knacken und es waren mehr //2-5..Hostiles.. 30 meters// sagte sie sich im Kopf und lies ihren Rucksack runter. Sie hatte nun nur noch ihr Kerambit und ihre Pistole. Klara schlich sich näher und hörte schon die Stimmen der die durch den Wald strichen. //3.. das macht es einfacher, mal sehen wer das ist.. Ich hoffe Soldaten..// sie schlich weiter und sah drei, eher zwielichtig aussehenden Personen die da einen Wanderpfad hinauf stampften. “Was würde ich für ein Weib tun.. die Letzte hat nichtmal eine stunde gehalten” sagte der Große der Gruppe ein anderer Dürrer lachte “Ja, aber lustig geschrien hat sie ja, haha”. Der dritte war stumm, wie als ob er nachdenken würde, sie konnte ihn nicht so richtig sehen aber es war auch egal was dieser dachte. Sie konnte nun ausmachen wie die aussahen. Sie hatten schlampig angezogene Biker Lederjacken. und waren leicht bewaffnet. Sie sahen nicht so aus wie Menschen denen sie gerne bei Nacht begegnen würde //Gut.. die Schnappe ich mir.. haben eh den Tod verdient//. Sie zog ihre Jacke aus und hatte nun nur noch ihr T-Shirt, Hose und Stiefel, sie nahm ein Stofftuch und hielt es sich an die Seite. Wo sie nun ihr Kerambit versteckte. //So.. sollte nicht so schwer sein, eine hilflose und Verletzte Frau zu spielen .. wenn das schon in Libyen funktioniert hat warum sollte es hier nicht funktionieren..// sie stand auf und machte sich erstmal laut. “Hello..? is someone there..?. Help me please!” sagte sie und stolperte etwas den Hang hinunter. //Shit das wäre fast in die Hose gegangen// dachte sie und fing sich wieder. Damit zeigte sie sich, sie hielt eine Hand hoch um zu zeigen das sie in friedlicher absicht gekommen war und Hilfe brauchte. Die Herren in den Lederjacken schienen überrascht und mussten dann grinsen als sie Klara sahen, sie war nicht mehr schmutzig im Gesicht also gut anzusehen.Klara spielte gerade die Rolle einer verletzten und es schien zu wirken. “Schau Hans ein ammi.. wer hätte gedacht das wir auf diesem Gottverlassen Pfad so einen schatz finden” sagte der Größere. “Die schaut schon Lecker aus” meinte Hans, der sich als der Dürre herausstellte. er hatte eine Abgesegte Schrotflinte um die Schulter. Der Große hatte einen Revolver auf der Seite und wie es scheinte eine Einhandaxt vom Baumarkt auf der anderen zu haben. Der Stille hinter den beiden hatte eine Jagdgewehr. //Piece of Cake, 8 Sekunden.. das ist alles was ich brauche// dachte sich Klara und schritt langsam näher. nun fragend “English ?” dabei versuchte sie etwas hilflos auszuschauen und stoppte, als ob der schmerz sie traf. “Ja ja äh yes yes” sagte nun Hans mit einem Gebrochenen, stark deutschen Akzent “me sprechen Englisch, no angst haben ok ? We will Take care of you” sagte der nun weiter als er und der Größere näherkommen. dabei versuchten sie etwas vertrauenswürdig zu klingen. Sie würde ihnen das auch abkaufen, nur leider konnte sie Deutsch und wusste was mit Frauen passiert wenn sie alleine in. Kriegsgebieten herumlaufen. Sie wartete und achtete auf den Letzten stillen. den sie wusste. der Gefährlichste redet nicht. Er handelt. //noch 2 meter..// dachte sie sich und war bereit, sie schaute hinüber und sagte “Thank you.. you have a phone ? I need to call my company.. so they know where to find me.." sagte sie und schaute hilflos zu ihnen hinüber. Diese nickten “yes yes we have a phone. No problem just come with us, we help you” sagte Hans und ging weiter “Farük hilf ihr” sagte hans mit einem grinser. //Und schon die Verkleidung fallen gelassen// lächelte Klara nun. Es war nur noch eine frage der Zeit bis Farük, der Große der Gruppe den Letzten schritt in ihre Killzone machte und ihre Klinge zu spüren bekommen würde.
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Nachdem nun die Drei Plünderer am Boden lagen und vor sich hin bluteten holte sich Klara ihren Rucksack, ihre Schulter schmerzte ein wenig. Bei ihrer Jacke nahm sie sich eine Schmerztablette und gönnte sich einen Zigarette. Sie hatte ja noch einen Karton im Rucksack. Sie machte einen langen und Tiefen Zug “Oh Samuel.. wenn du mich gesehen hättest.. deine Augen wären dir Aus deinem Schädel gekugelt so schnell war ich.” sagte sie laut und musste ein wenig weinen aber sie fing sich wieder und machte sich daran diese Vagabunden zu Plündern, nun sie hatten wenig, einen Revolver den schaute sie sich mal an. “Eine Python 357.. Ich hätte mehr walking dead schauen sollen” sagte sie lachend und fand 6 .38 Special Patronen und 20 .44 magnum in der Tasche von dem Farük typen. Weiteres sah sie sich die axt an. “Hm.. das könnte ich brauchen.. Santak hatte immer seinen Tomahawk.. “ sie nahm die Axt und den Revolver mal mit. Weiteres fand sie ein Paar golduhren und ein bier in dem Rucksack von Farük, der mit Überraschten augen sein ende gefunden hatte. Sie hatte aber kein Mitleid mit ihm. Er hatte alles verdient. Nun ging sie zu Hans, dem dürren der Gruppe. Sie sah auch das sich der Stille davon machen wollte aber es nicht weit geschafft hatte. Sie durchsuchte in aller ruhe Hans, der ein Handy hatte. Sogar 2. Aber das interessierte sie nicht. Sie fand 10 Schrotkugeln die sie für ihre Schrotflinte verwenden konnte was toll war. Sie fand auch ein Butterflymesser aber das brauchte sich nicht. Deswegen ließ sie Hans liegen und dachte kurz nach ob sie die schrotflinte mitnehmen sollte bevor sie dann nein sagte und sie liegen lies. //Ich habe schon genug waffen.// sie ging nun zum Kämpfer, der noch lebte. erstaunlicherweise. sie sah in an. “You are a fighter young lad” sagte sie und zog ihre waffe “but I’m the Hunter” sagte sie mit einem Grinser und Schoss ihm aus Gnade in den Kopf bevor sie ihn durchsuchte. Sie fand in seinem Rucksack zwei vodka flaschen. was sie sehr erfreute und sie gleich mitnahm. //Das könnte nützlich sein// sie fand halt den essensvorrat von denen. Ein Brot, ein Stück käse und mehrere Bier. Der junge schien auch eine Glock zu haben aber die hatte keine Munition mehr. “Wie schade..” sagte sich Klara und schaute sich das gewehr an. Es hatte auch keine Munition mehr und war etwas beschädigt. sie entfernte das Zielfernrohr und steckte es ein, es könnte ja nützlich sein und ging weiter ihres weges. Sie war nun auf einem Wanderpfad also wurde es leichter ein Dorf oder so zu finden.

Die Stunden verstrichen, Vögel zwitschern wie als ob nichts gewesen wäre. //wie schön Deutschland doch ist.. wenn ich aus dieser Scheiße lebend herauskomme werde ich mir ein Haus in den Alpen bauen.// dachte sie sich und ging weiter den Pfad entlang, sie sah Raststationen aber die waren schon ausgeplündert und verlassen. Sie ging dann Bergab und der Wald wurde auch schon Lichter. Sie fand eine Landstraße die in Zwei Richtungen ging, sie warf eine Münze und ging Nach rechts und folge dem Straßenverlauf. Sie hatte glück das das Wetter so schön war, es hatte die Letzten tage auch nicht geregnet was glück war. Sie konnte nur erahnen wie weit sie von der Forschungsstation weg war. //Mindestens 100 Kilometer// schätze sie aber sie wusste sie war ein Paar mal im Kreis gelaufen. , bis sie ein Dorf in der Ferne sah. Die straße war menschen und auto leer. also ein Gutes Zeichen. //Die Herren waren also am weg dorthin// stellte sie fest und ging weiter. Sie war nun etwas schwerer Bepackt durch die Axt, und den Alkohol. Sie seuftze und setzte sich einmal hin, bevor sie zum dorf ging. Außerdem war es schon Nachmittag, Ihre uhr sagte es war (15:20), sie musste etwas trinken, sie hatte ja noch das bier, was sie auch unverzüglich öffnete und sich eines der 5 gönnte. Sie hörte aber keine Vögel mehr, was sie stutzig machte. //Etwas stimmt hier nicht..// dachte sie sich und nahm das Fernrohr heraus was sie von den Plünderern gestohlen hatte und schaute hindurch. Richtung Dorf. Sie sah verlassene gebäude und 3 herumliegende gestalten. Die nicht mehr so gesund aussahen. //Walker..//. Dachte sie sich und seufzte. Sie hasste konfrontationen. Aber das Dorf war ihre Einzige hoffnung auf eine Art der Kommunikation mit der Außenwelt. Sie nahm ihre M16 heraus und schaute ob alles passte und machte sich auf den weg zum Dorf, was noch so 20 Minuten entfernt war. Endlich dort angekommen schritt sie auch langsam daran heran, denn sie wollte keinen lärm machen denn sie musste erstmal erkennen in was für einer Situation sie war. //Bis jetzt.. nur 5 Gegner.. Hoffentlich bleibt es so..// kein moment später tauchte vor ihr schon einer auf.
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//einer weniger..// dachte sich Klara zittern, sie war noch nie so überrascht worden und musste sich erstmals beruhigen. Die anderen Beißer hatten es noch nicht bemerkt. Was sie beruhigte. Sie drang nun ins erste Haus ein, was unbewohnt war. bis auf die Wochen alte leiche die da vor sich hin verwest. //Der hatte nicht so viel Glück..// dachte sie sich und schaute aus dem Fenster. //6.. 7.. 8.. 9, 10.. und noch welche im Supermarkt.. na super// dachte sie sich und seufzte.. “ich kann hier mit mindestens 20 weiteren rechnen..” sagte sie sich und entdeckte etwas wichtiges. Das haus hatte hier einen Gaskocher. //Wo Gas ist.. ist eine Bombe nicht weit!// dachte sie sich und Präparierte erstmals den Gasherd und ließ das Gas ausströmen. Sie suchte danach ein Radio. fand aber keins, Nur Lautsprecher die Oben in einem Zimmer waren, was voller Kleider und anderen zeugs war was in der schnelle durchsucht wurde. //stimmt ja das handy// dachte sie sich und nahm die Lautsprecher mit und schloß sie mit dem Handy an, sie fand auch schnell ein Lied was viel Krach machte, für sie halt, also drehte sie es voll auf und ging schnell weg, aber blieb so Positioniert das sie eine Gasexplosion auslösen konnte wenn die Beißer das Haus stürmen würden, und das taten sie auch.
Kampf in der Stadt [ Zum Anzeigen klicken ]

“Autsch..” sagte Klara die auf ihrem Rücken lag. Sie war auf dem dach wo sie sich verschanzt hatte. ihr Kopf tat sehr weh und sie spürte einen Druck. Ihr Helm drückte so richtig. Sie richtete sich auf um sich an ihren hinterkopf zu greifen //Zum Glück kein Blut..mein Helm aber..//. Ihr Helm war nun kaputt, aber wenigstens war ihr kopf noch ganz. Sie sah nun einen Metallsplitter der im Helm steckte. “Fuck.. that was close..” dachte sie sich und schaute hinab auf die toten Zombies. und auf die nun brennenden Autos und das loch im Dach. //fuck me.. I was more then lucky..//. Dachte sie sich und nahm sich ihren Rucksack. Es waren nur noch 3 Beißer am Leben, doch die waren im Supermarkt gefangen. Sie sprang vom Dach hinunter und ging sich ihre M16 holen, die noch immer in dem Beißer steckte. Nachdem auch die Letzte waffe zurückgeholt war, ging sie in den Supermarkt. 3 schnelle Schüsse mit dem Revolver und die Beißer waren auch am Boden. //wie Tontauben..// dachte sich Klara. als sie über die Leichen Stieg und sich den Letzten Rest von Essbaren Zeug aus dem Supermarkt zusammen klaubte. Nun hieß es warten. Es stiegen Rauchschwaden von dem Dorf die man sehen konnte. Die Häuser brannten vor sich hin, das auto war aber nicht betroffen es stand etwas zentral vor dem Uhrengeschäft also ein perfekter Ort zum rasten. Klara nahm sich nun die zweite Zigarette heute und fing an sie zu rauchen. Da hörte sie schon ein Auto aus der Ferne. //sicher irgendein überlebender.. oder gar das militär.. besser für mich. Im schlimmsten fall sind es die Freunde der 3.. toten//.
Sie wartete darauf das das auto näher kam. Sie hatte ihre waffe immer griffbereit. Sie war Dreckig, und ihr T-Shirt war etwas blutbefleckt. von den drei Plünderern, sie hatte ihre Jacke offen und der Rucksack mit der Schrotflinte und Axt waren auf dem Boden gegen das auto gelehnt. Neben sich war eine wasserflasche aus dem Supermarkt. Sie hatte noch mehr flaschen entdeckt aber sie konnte nicht so viel tragen. //Vielleicht wenn sie friedlich sind können wir etwas von den restlichen Essen vom supermarkt etwas nehmen// dachte sie sich und schaute auf den näherkommenden Wagen, sie hörte aber auch schreie von weiter unten. Die Tiefer aus der Stadt kamen. //Fuck.. wäre auch zu toll gewesen wenn ich alle bekommen hätte..//. Sie hoffte nun auf Rettung, denn ein Kampf nun, würde nur unmengen an verschwendeter Munition bedeuten.


Bilder der gefundenen waffen [ Zum Anzeigen klicken ]
Letzte Änderung: 6 Monate 3 Wochen her von Igni_Vulpes.

Z-Land:The Endtimes (FSK 18) 6 Monate 3 Wochen her #812053

Richard
feat Militärtante und Tango


Richard schwitzte, er sah Legionen von Untoten, die im Mondlicht auf ihn zuwankten und ihre Arme nach seinem zarten Fleisch austreckten. Es sah beinahe so aus, als würden Sie Gott um Hilfe bitten, auf das er ihnen helfen möge diesen Leckerbissen zu fangen, damit sie über ihn herfallen könnten, wie Fliegen über einen frischen Dunghaufen. Richards Lungen brannten wie Feuer und doch rannte er weiter über das offene Feld mit dem hüfthohen Gras, dessen lange Fruchtstände im Mondschein glitzerten. //Wenn ich jetzt stehen bleibe, war es das und zwar endgültig// Als hätte einer seine Gedanken gelesen, Sprang ihn ein Runner von der Seite an und riss ihn zu Boden. Richard kämpfte sich unter der Kreatur auf den Rücken und verpasste der ihr mit seinem verstärkten Kampfhandschuh einen saftigen Kinnhacken. Die Gestalt sackte zusammen wie ein abgelegter Mantel ehe er zwischen Sie beide genug Raum brachte, dass sein angewinkeltes Bein dazwischen passte. Er drückte mit aller Macht und beförderte das Scheusal von sich herunter. Der in einem TCS Overall gekleidete Runner, hatte sich jedoch in kürzester Zeit wieder aufgerappelt und stürzte sich erneut auf seine vermeintliche Mahlzeit. Zu seinem Pech, war er mehr als einen Meter von Richard entfernt, genau die Distanz, die er für sein getreues Sturmgewehr brauchte. Die Waffe war im Anschlag, bevor er an ihr vorbei gewesen wäre und somit durchschlug die Kugel seinen Brustkorb und jagte ohne grossartig abzubremsen hinten auch wieder heraus. Der Runner Taumelte einige Schritte zurück und besudelte die Umgebenden Ähren mit schwarzem Blut. Der Zombie schien etwas perplex zu sein und Richard nutze die Gelegenheit, ihm das aufgesetzte Bajonett mitten durch den Schädel zu Jagen. Sofort wurde aus dem Kerl ein achtzig Kilo Fleischsack, der nur noch von Richards Klinge aufrecht gehalten wurde. Er stemmte sich mit dem Fuss gegen seine Brust und zog mit einem widerlich Schmatzenden Geräusch die Klinge aus seinem Schädel. Doch zum Ausruhen blieb keine Zeit, einige der etwas schnelleren Walkern, hatten ihn schon fast erreicht. Er begann schon wieder zu Laufen, als ein Schrei sich über das Gestöhne erhob, der schlimmer klang als Geistergeheul. Er kannte den Schrei und wandte sich zu ihm hin, auf einer Hügelkuppel und dramatisch beleuchtet vom Mond, Stand ein Nachtjäger. Seine Haut schimmerte wie polierter Marmor und war befleckt vom Blut seiner Zahllosen Opfer Die Rippen Stachen aus seinem Oberkörper wie die Stacheln eines Feuerfisches und sein Kiefer teilte sich in der Mitte beim Schreien. Die Szene war wie aus einem Horrorfilm herausgeschnitten, komplett mit Soundtrack. Dann stutze er, das echte Leben, hatte keinen Soundtrack, irgendwoher kam Musik

.
Richard wachte schweissgebadet auf, in seiner Brusttasche vibrierte ein Handy und über die Kopfhörer, drang «Run Boy» von Woodkid an seine Ohren. Es war sein Wecker, den er gestellt hatte, um beim ersten Sonnenstrahl wach zu werden, damit er den Tag optimal nutzen konnte. Richard hatte sich, wie die vergangenen drei Tage, für die Nacht zu einer Garage Zutritt verschafft, den PUCH hineingestellt und sie hinter sich wieder dichtgemacht. Jedoch war es gestern bereits so spät gewesen, dass er nicht durch die Tür an der Rückwand des Raumes gegangen war, um das Haus zu durchsuchen. Stattdessen hatte er den schweren Wagen direkt davor geparkt, damit keiner sie Aufstossen konnte. Er hatte sich wie die Tage davor, mit seinem Schlafsack hinten auf die Stählerne Ladefläche platziert und war schnell eingeschlafen. Er öffnete die Hecktür des Wagens, kletterte hinaus und räumte seinen Schlafplatz zusammen, ehe er diesen wieder an und in seinem Rucksack verstaute. Er nahm das STGW 90 aus seiner Halterung in der Fahrertür und Untersuchte es auf etwaige gebrauchspuren. Das Sturmgewehr 90 wahr ein Wunderwerk im Bereich Zielgenauigkeit. Man konnte mit dem Ding auf dreihundert Meter ein Ziel von der Grösse eines Kohlkopfes treffen, mit dem Zielfernrohr sogar noch weiter, je nachdem wie gut man war. Das Problem blieb aber, dass vergleichsweise kleine Klaiber, welches die Zombies zwar durchlöchern konnte wie ein Schweizer Käse, dafür aber über kaum Mannstoppwirkung verfügte, um die Biester ins Taumeln zu bringen. Das Gewehr war sauber gereinigt und ausser im Lauf überall gut mit Waffenfett eingeschmiert. Er schob ein volles zwanziger Magazin in den Schlitz und Pflanzte sein Bajonett auf, durchladen würde er erst, wenn wirklich Gefahr drohte. Er warf sich das Gewehr über die Schulter, Kuppelte den Wagen aus und lies ihn zwei Meter zurückrollen, indem er die Handbremse löste. Sein Blick viel beim ausstiegen auf den Carbonschaft seiner Armbrust //Soll ich die Wirklich mitnehmen? //dachte er sich und streckte zögernd die Hand danach aus. Er entschied sich dagegen und schloss seine Finger dafür um den Griff seines Schanzspatens, welcher gleich daneben auf dem Sitz lag. So Bewaffnet streifte er sich seine Kampfhandschuhe über und öffnete langsam die Schneeweise Tür, die ins angrenzende Haus führte. Der Raum dahinter, war schwarz wie die Nacht, nur etwa vier Meter weiter schimmerte ein Strahl Sonnenlicht unter einer weiteren Tür hervor. Richard nahm seine Lampe vom Gürtel und leuchtete in die Finsternis hinein. Es schien der Heizungskeller zu sein. Er schritt zu dem riesigen Beuler in der Ecke des kleinen Raumes. Richard klopfte mit dem Knöchel darauf und stellte fest, dass dieses Zylindrische Modell, noch zwei drittel seines Sonstigen Inhaltes hatte. // Jackpot // dachte er sich und errechnete wie viele seiner Plastikkanister er damit füllen konnte, als er ein Geräusch über sich vernahm. Er schnellte hoch und Hängte sich das Gewehr vor die Brust. In Angriffstellung, kam er um die Ecke geschlichen, sorgsam darauf bedacht nicht auf irgendetwas zu treten. Richard öffnete vorsichtig die Tür und eine Woge von Gestank schlug ihm entgegen. Das dahinterliegende Zimmer, war im Landhausstyl eingerichtet, generell viel Holz und Kupfer war verbaut worden und mitten im Zimmer, war ein Grosser Polstersessel indem eine Leiche sass. Diese war aber endgültig Tot und was noch viel schlimmer war, Sie schien angeknabbert worden zu sein. Allerdings schien die Todesursache eher das riesige Loch im Schädel zu sein, das wohl von dem Revolver stammte, welcher etwas abseits auf dem Boden lag. Es war eine Smith and Wesson 500 mit einem Zielfernrohr darauf. //Das nenn ich mal mit Kanonen auf Spatzen schiessen// dachte er sich als er die schwere Waffe vom Boden Aufhob. Ausser der verschossenen Kugel, waren vier noch intakte in der Trommel, auf dem Tisch lag eine weitere und darunter ein Zettel. Richard stopfte beides ohne grosse Umschweife in die Tasche und machte sich daran, die angrenzende Küche zu inspizieren. Er durchsuchte die hölzernen Schränke und sämtliche Fächer sowie Schubladen, als sein Blick auf eine Schale viel, deren Anblick ihm eine Gänsehaut verpasste. Auf dem der Schale, die nebenbei bemerkt auf dem Boden stand, war in Bunten kindlichen Buchstaben der Name TANGO geschrieben. Sein blick fiel auf die Küchentür, in der besagter Tango bereits stand. Der riesige Hund hatte den Raum lautlos betreten und zwar so das nicht mal ein Reh ihn bemerkt hätte. Es war ein Tier mit Zottigem, blutverschmiertem Fell dessen Augen ihn aus eingefallenen Höhlen wie zwei Topase fixierten. Die Zähne waren gebleckt, aber seine Haltung war zittrig und er schwankte leicht. //Das arme Tier muss völlig am Ende sein// dachte sich Richard und Griff langsam nach seiner Feldflasche, der Hund folgte der Bewegung mit starrem Blick. Kaum hatte er den Verschluss geöffnet und einige Tropfen in den Fressnapf fliessen lassen, schoss der Hund aus dem Türrahmen. Er stiess den überraschten Richard beiseite wie eine Schaufensterpuppe und wollte das Wasser aufschlecken, welches sich im Napf befand. Richard fluchte im fallen und der Hund Zog sich eilig wieder hinter den Türrahmen zurück wo er sich hinkauerte. Er begann zu Winseln und schaute ihn an. Richard liess den gesamten Flascheninhalt in den Napf fliessen, doch der Hund machte keine Anstalten näher zu kommen. // Was hat er denn? Erst nietet er mich um und jetzt hat er Angst ?// er fasste sich ein Herz «Na Chum Tango » Keine Reaktion, nur bei seinem Namen zuckten die Ohren leicht. // Ach ja, der Dialekt// er versuchte es nochmal: «Na los Komm schon» sagte er und klopfte gegen die Futterschale. Der Hund kam zögerlich näher und schnupperte. Richard hielt ihm die behandschuhte Hand hin und das Tier kam heran, bis seine Nase das Stoffgewebe berührte. Er spürte den die Wärme, welche durch das Material drang // Der muss seit etwa zwei Wochen hier drin eingesperrt sein, wie hat er das wohl überlebt?//. Er nahm die Hand wieder weg und schob dem Hund die Schale hin «Na los kleiner» obwohl der Hund alles andere als klein war «Trink erstmal was, dann sehen wir weiter». Er erhob sich wieder und verliess die Küche, um sich etwas umzuschauen, nach ein Paar schritten blieb er jedoch stehen um zu lauschen. Da, das Geräusch eines trinkenden Hundes //Sehr gut// dachte er zufrieden und machte mit seiner Plünderung weiter. Das Haus gab kaum etwas her, ausser mehreren Dosen Hundefutter und Literweise Bier in Flaschen, hatte das Haus kaum etwas Essbares zu bieten. Richard fand den Grund wieso Tango nicht verdurstet war, der Hund hatte aus den beiden im Haus vorhandenen Toiletten getrunken und sogar einen der Beiden Spülkästen, dessen Deckel aus Plastik bestand, förmlich aufgenagt. Was der Hund allerdings zum Essen hatte, musste man nicht Rätseln. // Welches Tier hätte wohl nicht so gehandelt? // fragte er sich. Eine Stunde Später hatte er den Rundgang erledigt und kehrte zu seinem Wagen zurück um die Beute einzuladen, obwohl es ihm nicht behagte sich jemals von Hundefutter ernähren zu müssen, war er da nicht wählerisch. Der Hund Tango kam gerade in die Garage getrottet, als Richard die Hintertür ins schloss knallte. «Na Tango, soll ich dich mitnehmen?» als ob der Hund die Frage verstanden hätte, blickte er in die Dunkelheit zurück zu seinem toten Herrchen, ehe er wieder ins Haus ging. Richard war traurig, ein Freund wäre sicher nicht das schlechteste gewesen. Er machte das Garagentor auf und liess den Wagen auf die darunterliegende Strasse rollen, er wollte ihn keinesfalls vorzeitig anwerfen. Als er gerade einsteigen wollte, sah er Tango in der Einfahrt stehen, er hatte ein dickes Spieleseil im Maul und schaute ihn mit schiefem Kopf an //willst du mich etwa zurücklassen?// sagte sein Blick. Richard ging um den Wagen herum und öffnete die Beifahrertür «Na los Tango, wir brechen auf». Der Hund war an ihm vorbei und im Wagen bevor das letzte Wort auf dem Platz verhallt war, wo er sich direkt auf den Beifahrersitz setzte. Richard Stieg ein und Startete sein Monstrum, ehe er es durch die Strassen der Wohnsiedlung auf die nächste Waldstrasse lenkte. Der Wagen verschmolz förmlich mit der Umgebung und damit Optimal dafür geeignet, während Richard den Wagen durch die Schlaglöcher des Schwarzwaldes in Richtung seiner nächsten Etappe Lenkte. Triberg

Richard und Tango, einen Tag später
Richard lenkte den Wagen über eine einigermassen gut befestigte Landstrasse in Richtung des Kaffs Triberg. Laut seines Bildungsstandes, hatte das Örtchen kaum mehr als fünftausend Einwohner gehabt, was umso weniger Infizierte bedeuten sollte. Seit ihrer Begegnung, hatte Richard Tango in einem kleinen Bach gewaschen und bemerkt, dass sein Gefährte unter dem ganzen Dreck und Blut, ein Sibirischer Wolfshund zu sein schien. Das Tier war an sich sehr pflegeleicht, wenn er mal musste, winselte er kurz, Richard stoppte den Wagen und öffnete die Fahrertür. Der Hund sprang über die Beine seines neuen Herrchens hinweg in den Schnee und nahm denselben Weg zurück ins Auto, wenn er sein Geschäft verrichtet hatte. Richard war ausserdem die Aufgefallen, dass der Hund fast wie einen siebten Sinn für die Untoten hatte. Tangos Nackenfell hatte sich immer aufgestellt, kurz bevor einer dieser Eitersäcke auf die Strasse gewankt war, ehe Richards Geländereifen ihn unter sich begraben hatten. Sie hatten eine Nacht ausserhalb einer befestigten Ortschaft schlafen müssen, es war zwar in der Nachts im Truck unbeschreiblich kalt gewesen, aber dafür war musste man für die Tarnung kaum etwas tun. Bisher hatte noch kein Nachtjäger Richards Versteck je gefunden, aber er wusste das ein Fehltritt genügte, um die Hölle auf Erden losbrechen zu lassen. Irgendwann würde sein Glück aufgebraucht sein und dann, würde er Kämpfen müssen. Jetzt, nach fast einem Tag Reise, rollte der Wagen endlich am Eingangsschild «Triberg» vorbei. Er parkierte etwas abseits der Strasse hinter ein Paar Bäumen und stieg aus um erneut ein Magazin in die Waffe zu schieben, auch dieses mal wieder, ohne sie vollständig zu laden. Die knappe Sekunde, die er dafür brauchte, war ihm lieber, als sich, aus Versehen in den Fuss zu schiessen, weil etwas bei der Flucht die Sicherung löste. Er legte das Gewehr in die Mittelkonsole und Holte die Armbrust hervor, stellte sie auf den Boden sowie seinen Fuss in die vorgesehene Halterung. Mit einem Ruck zog er die Sehne zurück und sicherte sie, ehe er einen Bolzen einlegte. Diese legte er auf sein Armaturenbrett, wo er extra dafür eine Halterung gebastelt hatte. Als alle Vorbereitungen abgeschlossen waren, tankte er noch aus einem der Kanister nach, die er immer wieder mit Benzin aufgefüllt hatte wenn er etwas abzapfen konnte. //noch eineinhalb volle Kanister// er verfrachtete den Metallbehälter wieder in den Puch und Holte eine Dose Hundefutter heraus. Kaum hatte er sein Schweizer Messer angesetzt, da belagerte ihn Tango und wollte natürlich sein Fresschen haben. Er Kippte den Inhalt in eine zurechtgelegte Schneekuhle, den eine Hundeschüssel, wäre Geruchstechnisch echt fatal. Es ging nicht eine Minute, da war der Inhalt der Dose Verputz und Tango verzog sich wieder in die warme Fahrerkabine. Richard, folgte dem Hund, nachdem er die Futterdose in hohen Bogen in den Strassengraben befördert hatte. Der Mann wollte gerade einsteigen, als er zwischen den Baumwipfeln einen Feuerball auflodern sah, ehe der Knall der Explosion an seine Ohren drang. //Was zur Hölle war das// fluchte er in sich hinein und stieg in die Karre ein. Tango war total aufgeregt und Bellte wie ein Irrer, während er zwischendurch nervös an seinem Seil Herumkaute. Richard Schaltete die Automatik des Wagens auf D und bretterte auf die Hauptstrasse mit dem Namen Nussbacher. Nach wenigen Minuten, da er den Wagen durch einige Enge Auto Passagen steuern musste, welche dort einfach stehen gelassen wurden, kam die Riesige Front eines LIDL Lebensmittelladens auf der linken Seite in Sicht. Mitten auf dem Parkplatz, stand ein Frack von einem Auto, aber viel wichtiger, auf der Autohaube sass jemand, eine junge Frau, mit einer Waffe in der Hand. Richard bog auf den Parkplatz des Lidls Ab und fuhr bis etwa dreissig Meter an die Frau heran , wenn er jetzt ausstieg und abrücken musste, konnte er die Waffe mit dem Visier bei der 30m/300m Einstellung belassen. Er stieg aus, und hängte sich das Gewehr vor die Brust, die eine Hand am Zweibein, die zweite um den Pistolengriff gelegt. «Guten Tag» rief er über das Knacken des Brennenden Hauses hinweg: «Brauchen sie Hilfe?». Als die Frau antwortete, merkte er das ein leichter Akzent mitschwang: "Hallo, und ja.. ich brauche Hilfe" und schon nahm sie ihre Packung auf und lief, dass Gewehr geschultert auf ihn zu. Richard hatte die Waffe geladen und im Anschlag entsichert, dass der Frau nicht mal Zeit blieb erschrocken Luft zu holen «Stehen bleiben, ich weiss nicht wer Sie sind Madam aber ihre Uniform spricht Bände». Er machte einen Schwenk mit dem Lauf auf den Linken Oberarm der Frau: «Sie gehören zu den Vereinigten Staaten von Amerika und sind laut des Abzeichens auf ihrer Schulter Staff Sergeant». Richard griff ohne hinzusehen in eine seiner Beintasche und holte eine Metallkette hervor, an der neben seiner Hundemarke, sein Dienstausweis befestigt war, welcher ihn zusätzlich mit Foto identifizierte. «Wenn sie wirklich eine Militärangehörige sind, dann haben sie sowas dabei » Er warf ihr die Kette zu: «Prüfen sie es nach wenn sie mir nicht trauen» sagte er, dann hob er die Waffe wieder an die Schulter. Die Frau schien überrascht zu sein als er die Waffe gehoben hatte, warf ihm aber kurz darauf ihre Hundemarke herüber ehe sie anfing zu sprechen «Staff-Sergeant Klara Wilford 304-24-0490.. A1 +.. Catholic» Jede Angabe Stimmte mit dem Dienstausweis überein, auch das Foto und der Ausweis war auch nicht abgelaufen. Richard Seufzte erleichtert und nahm die Waffe wieder runter, natürlich sicherte er sie auch wieder. Freundlich gestimmt, winkte Richard Sie heran «Also dann Miss Wildford, verschwinden wir von hier, der Rauch dürfte ziemlich viele dieser Biester anlocken». Er wandte sich zurück zum Auto « Ich hoffe sie mögen Hunde…..Tango!» rief er und der Riesige Hund kam Sprang aus der offenen Fahrertür auf den Asphalt und trottete zu seinem neuen Besitzer. Als Sie bei den Beiden ankam, war sie wohl sichtlich überrascht, den Hund zu sehen. Sie kniete sich hin: «Wow, du bist aber ein grosser» sagte Sie und für einen Moment war ein Funke kindlicher Freude in ihrem Blick vorhanden. Tango spürte, dass diese Frau, obgleich sie ziemlich stark nach Benzin und Blut roch nett zu sein schien und schmiegte sich an die Handfläche, die sie ihm dargeboten hatte. «Also Miss, wir sollten dann langsam mal los» meinte Richard und nahm der Frau ihre Waffen und den Rucksack ab. Das M16 passte erstaunlicherweise in das Gewehrfach der Beifahrertür, er entlud mit einigen geschickten Griffen sämtliche Waffen, einschliesslich seines eigenen Gewehrs und der Armbrust. «Ich hab nicht gerne durchgeladene Waffen im Auto» meinte er entschuldigend: «Unterladen dürfen Sie sie jedoch». Als er ihren Rucksack hinten auf der Ladefläche verstaute, sagte Sie "Nennen Sie mich einfach nur Klara, das Miss können sie weglassen". «Also Gut Klara, ich bin Ricki, das geht schneller Als Richard», sagte er lächelnd, jedoch traf die nächste Frage ihn wie ein Hammerschlag "Ganz alleine auf Streife Ricki ?" fragte Klara. Richard deutete auf die Gewehrhalterung an der Schwingtür, die der Hinterausgang der Ladefläche war und auf einen Stapel gefalteter Wäsche. Vier STGW 90 standen in der Halterung . «Das ist alles, was von meinen Kameraden übrig ist, die Waffen und die gesamten Garnituren Tarnanzüge, vielleicht haben sie glück und ihnen passt einer davon». Er schloss die Türe wieder und stieg auf den Fahrersitz, während er darauf wertete das die Frau Einstieg. Tango kam als erster und stieg durch das Trennfenster in der Mitte der Fahrerkabine auf die Ladefläche, wo er sich zusammenrollte. Klara Stieg ebenfalls kurz darauf ein. Richard griff unter das Armaturenbrett und holte aus dem Handschuhfach einen Zylindrischen Lautsprecher und steckte sein Handy ein. Er Scrollte die Playlist herunter bis er sein «Autofahrt» Album fand und es auswählte. «Gold on the Ceiling» fing an zu spielen während er den Wagen aus dem Parkplatz lenkte und mit seinen Neuzugängen, schon bald wieder in der Tiefe des Schwarzwaldes verschwand.
Letzte Änderung: 6 Monate 3 Wochen her von Mizutsune.

Z-Land:The Endtimes (FSK 18) 6 Monate 3 Wochen her #812096

Klara.
feat Tango und Richard.

Triberg, danach auf der Straße

Das Auto kam näher und ein Soldat schien auszusteigen. Klara war erleichtert. //Das macht einiges einfacher//. Sagte sie und Stand auf und warf die Zigarette weg "Hallo, und ja.. ich brauche hilfe" sagte sie und ging vom Auto hinunter um ihren Rucksack zu nehmen, ihr Sturmgewehr um die Schulter. Sie war nun am am weg richtung Auto. Richard konnte nun ihre Bewaffnung sehen. Sie hatte noch eine Schrotflinte auf der Seite des Rucksacks und der Rucksack sah nicht gerade leer aus. Weitere eine Handfeuerwaffe und einen Revolver hing auch mit einer Axt auf dem Rucksack, aber auf der anderen Seite. Sie schien gekämft zu haben, denn wenn man sich so die umgebung so ansah. Sie war gefährlich das konnte man jetzt schon sagen. Sie hatte einen leichten Amerikanischen Akzent auch wenn sie wie eine Deutsche Aussah, plus ihre Uniform sah auch aus wie von der US Army. Vielleicht war sie ja von einer Garnision die nach Deutschland geschickt wurde als die Infektion ausbrach. Klara erschreckte als Richard seine Waffe aus sie richtete. //Wir sind doch verbündete..// dachte sie und blieb stehen. Die Hände langsam auf den Hinterkopf gebend. Sie hatte sich nicht für Tage durch den Wald gekämpft um jetzt von einer Militär Patrullie erschoßen zu werden. Sie hörte gespannt zu was der Soldat nun sagte, sie fing auch gleich an nachdem er ihre Militärangehörigkeit infragestellte damit sich vorzustellen. "Staffsergant Klara Wilford 304-24-0490.. A1 +.. Catholic" sagte sie nachdem sie ihre Dogtag richtung Richard warf, sie landete vor seinen Füßen. Während sie seine aufhob um sie sich anzusehen. Auf ihrem Dogtag standen die selben Daten wie sie ihm gerade laut sagte. Sie war angespannt, und sah sich den Dienstausweis genau an. Es beruhigte sie etwas das, er schien wirklich ein Soldat zu sein.Sie war auch erleichtert, und nahm den Dienstausweis von Richard mit. //Puh, ist nochmal gut gegangen.. aber was macht ein Schweizer hier ?// fragte sie sich. "Einfach nur Klara, das miss können sie weglassen" sagte sie. Sie wollte ja nicht formal bleiben. "Gute Idee.. " sagte sie als Richard vorschlug schnell wegzufahren und ging zum Wagen, sie konnte es kaum erwarten endlich wieder in einem Auto zu sitzen, da sprang doch gar ein Köter aus dem Wagen, und was für ein Biest das war, sie hatte noch nie so einen, war das nicht ein Wolf ? "Wow. du bist aber ein großer" sagte Klara, sie mochte hunde, nur roch sie nach wald, bezin und rauch. Was abschreckend für den hund sein konnte als sie ihm die Hand geben wollte damit er daran riechen kann. Sie streichelte den Hund etwas, Klara wurde etwas zurückversetzt, das letzte mal wo sie einen Hund streicheln konnte war bei ihrem Bruder, der in Utah lebte. Sie dachte kurz an die Zeit zurück bevor sie ausrücken musste. Sah aber dann zu Richard hoch "Nice to meet you Richard" sagte sie auf Englisch, sie war so in gedanken gewesen das sie automatisch mit ihrere Muttersprache gesprochen hatte. "Sorry.. Ich versuche deutsch zu reden" sagte sie, wieder mit Akzent. Er nahm ihr ihren Rucksack ab, sie vertraute ihm vorerst, sie sah es als vertrauens vorschuß den er war ein Soldat wie sie. Klara sagte nichts als er ihre Waffen nacheinander entlud er wusste was er tat. Er erkannte auch das sie aus dem Sturmgewehr nicht geschoßen hatte, nicht in letzter zeit. Sogar die Schrotflinte war kalt. Solange er ihre M&P nicht anfasste oder sie darauf ansprach würde sie nichts sagen. Als sie ihn darauf ansprach das er alleine war, konnte sie sich schon denken was passiert war //Dumma klara.. wieso fragst du so etwas..// sie sah richard an und sagte "Mein Beileid.. ich hätte es nicht fragen sollen" sagte sie und schaute hinüber zu den Gewand und ging zum Beifahrer Sitz. "Ricki, hast du 9mm Munition ?" fragte sie und schloss die Tür hinter sich, die antwort war ein nein und sie seuftze, also lies sie Ihre Pistole dort wo sie war. Sie saß nun am Beifahrersitz und machte einen tiefen Seufzer. Sie schien Erschöpft und wollte sich ausruhen. Sie wartete kurz auf Ricki der anfing einen Soundtrack im Auto zu spielen, sie kannte die band nicht aber ihr war es auch egal. Sie war vieles gewöhnt, von dem Ärgsten Country songs zu den Härtesten Metal lieder. Bis auf Deutsche schlager konnte sie alles hören. Das erste was sie tat als das Auto wieder auf der Strecke war und wieder im Schwarzwald verschwand.Klara hatte sich ein Frisches T-Shirt geschnappt und hatte angefangen sich umzuziehen. Sie wollte hinaus aus ihren alten und schmutzigen wäsche, sie hatte ja kaum benutze Kleidung in ihrem Rucksack gehabt, außerdem wollte sie sich ihre schulter ansehen die wirklich schmerzte. Ricki konnte einen wirklich großen blau-gelben fleck an ihrer schulter sehen. plus ein zwei schürfwunden, womöglich von der Explosion die Ricki in der Distanz gesehen hatte, an ihrem Hals, aber nichts Lebensbedrohliches, und keine Bissspuren, dass Hätte ihm noch gefehlt, eine Infizierte im Wagen. Sie streckte sich als sie sich umgezogen hatte. Sie hatte nun ein normales schwarzes Tanktop an. Sie rieb sich ihre Schulter und zog scharf luft ein. Sie musste etwas genommen haben. Denn langsam schienen die Schmerzen zurückzukommen. //Ich hätte mich nicht mit den Plünderern anlegen sollen..// dachte sie sich und legte ihren Kopf etwas zurück. Sie wollte eigentlich etwas rasten aber wenn Ricki mit ihr reden würde dann würde sie antworten. Ihr sausten schon die verschiedensten Fragen im Kopf herum aber sie wollte ihn nicht stören. Denn Autofahren, ja das war schon eine Herausforderung. Sie hörte Johnny Cash im Lautsprecher und war positiv Überrascht.
"Johnny cash huh ?" fragte Klara nachdem das Lied zuende war.
Richard zog eine Augenbraue fragend in die Höhe, während er den Wagen durch einige Haarnadelkurven einen Hügel hinauflenkte: "Hast du ein Problem mit meinem Musikgeschmack Klara? Dann sags ruhig" meinte er scherzend.
"Nein nein" sagte sie etwas lächelnd und schien es sich im Beifahrer Sitz gemütlich zu machen. Sie hatte nun frische Kleidung an, welches ihre Laune hebte. "Es ist nur überraschend was für einen tollen Musikgeschmack du hast." sagte Klara ganz ohne Ironie in der Stimme, sie schien es ernstzumeinen. Klara schaute etwas aus dem Auto "Hast du auch Bob Dylan ?" fragte sie aus heiterem Himmel und schaute ihn wieder an. Sie war überrascht das so ein Junger Schweizer so einen Musikgeschmack hatte. Ihr Cousin war nur 1 Jahr jünger als Ricki und hatte einen Komplett anderen Musikgeschmack. //Hm, welche Schätze hast du noch in deiner Playlist versteckt// dachte sie und schaute interessiert auf sein Handy.
Letzte Änderung: 6 Monate 3 Wochen her von Igni_Vulpes.

Z-Land:The Endtimes (FSK 18) 6 Monate 2 Wochen her #812174

Heinrich "Phoenix" Schmidt

Er richtete sich neben dem Wagen auf. Er hatte es gewusst. Leise schllte er sich dafür diese Dummheit beganngen zu haben, dabei wusste er es doch besser. Ausgesehen hatte es zwar wie in den Filmen, aber sein "neuer" Wagen hatte es nicht überstanden. Ein Knochenstück aus dem schädel des Zombies den er überfahren hatte steckte im nun platten Reifen. Leise fluchte er vor sich hin, während er die Sachen, welche er mitnehmen würde aus dem Auto holte. Räpariern könnte man die Kiste zwar noch, jedoch hatte er den Ersatzreifen schon vor etlichen Kilometern aufgebraucht."Das kommt davon, wenn man nur Feldwege fährt", grummelte er, während er seine Kleidung aus dem Rucksack nahm und Ausrüstung hineinlegte. Die Kleidung würde er ja eh nicht mehr brauchen, er war ja fast zuhause. Nur noch über die Elbe. Er schulterte den Rucksack und rückte den Gürtel mit den Waffen und das Kettenhemd zurecht. Erhatte es nicht übersiehen müssen als er ausgestiegen war, weil er beschlossen hatte es die ganze Fahrt zu tragen. Es war zwar sau unbequen, aber er wollte vermeiden, dass es ihm wie dem Anderen ging. Er schmunzelte. "Der Andere", dachte er und setzte sich in Bewegung um den Rest des Weges zu beschreiten, Ich war noch nie gut in Namen merken.. Es kam ihm nun wie eine ferne Erinnerung vor. Auf dem Weg hatte er einen Vater mit seiner Tochter angetroffen, weiche nach Hamburg zu der Mutter der Kleinen wollten. Hätte angeblich Kontakte zu Regierungen im Ausland gehabt, welche sie rausbringen würden. Tja weit sind sie nicht gekommen. Da sie praktisch den gleichen Weg hatten, hatten sie beschlossen zusammen zu reisen und sich auf dem Weg gegenseitig den Rücken zu decken. Es war an einer Tankstelle geschehen, in der Dämmerung. Er war ausgestiegen und hatte angefangen die leeren Kanister aufzufüllen und der Andere war zusammen mit seiner Tochter im ihrem Wagen geblieben. Ganz verängstigt war sie gewesen, war ja nur verständlich in diesem Alter hätte sich auch nur mit seinem Teddi in die Ecke gekauert und gezittert. Zur Hölle, das wurde er jetzt manchmal noch gerne. Jedenfalls hatte der Andere versucht sie zu beruhigen und mit ihr geredet, während das Fenster offen war um Untöte rechtzeitig zu hören. Da hörte er den Schrei und fuhr herrum. Das war das erste mal, dass er die Nachtviecher so nahe gesehen hatte. Das Ding steckte mit dem Kopf in der Scheibe und hatte seine drei Kifer im den Arm des Mannes geschlagen, der nun panisch versuchte es loszuwerden. Der Andere schlug wild nach dem Ding und konnte die Fetzen, welche nun sein Arm waren gerade aus den Fängen des Scheusals befreine, als dieses zum Schreien ansetzte. Das war ein schrei, wie man ihn nie wieder hören will. Er ging durch mark und Bein und er meinte schon Glass brechen zu hören. Er endete, als der andere dem Ding in den Kopf schoss. Nach dem Schrei waren wir alle erstmal taub bis wir mit dem zurück kehren des Hörens das Stöhnen einsetzte. Die Stinker mussten sich in den Gebäuden um die Tankstelle versteckt haben, denn nun kamen sie alle auf einmal. er rannte zurück zu seinen Wagen schiss den nur halb vollen Kanister auf den Beifahrersitz und startete den Wagen. Gerade fuhr er vom Hof, als die Walker den Anderen erreichten. E erinnerte sich an den Blick. Verzweifelung. Verzweifelung und Flehen. Es war nur eine zweckgemeinschaft gewesen sagte er sich in Gedanken, als er die Schreie und das Kreischen hinter sich hörte. Sie konnten doch nicht ernsthaft von ihm erwarten sich für sie in Gefahr zu bringen. Aber schon schade er Typ hatte ne schöne Knarre gehabt. Glock 18. Er seufste als er weiterging und bemerkte schon bald das die Gegend vertrauter wurde. Die Brücke war nah.
Gerade als er um die leste Kurve ging erstarrte er und blickte fassungslos auf das Bild, was sich ihm bot. Die Brücke war zerstört. zusammen mit teilen des Schiffshebewerks. Er ließ den Rucksack zur erde fallen, genau wie sich selbst und dachte nach, irgendwie musste es noch einen Weg rüber geben. Am besten ich gehe erstmal aufm Deich entlang, dachte er für sich, da wird sich schon was ergeben. Vielleicht ein Boot.
Er nahm den Rucksack wieder auf und schlenderte auf den Deich zu.
Links und Rechts war nichts zu entdecken, was schonmal gut war. Ohne Schusswaffe wollte er großen gruppen von Walkern lieber aus dem Weg gehen. So machte er sich weiter auf den Weg zur Brücke.
Es schiehn als habe die Natur noch nichts von der Apokalipse mitbekommen, im Gegenteil, sie schien sogar Aufzublühen. Auf dem Weg zur Brücke sah er einige Rehe und auch einen Greifvogel, der ihn misstrauisch aus einem Baum am Deichverteidigungsweg beäugte. Für die Natur ist es ein Segen. Vielleicht ist es einfach nur Karma oder eine Regulation der Natur. Um die natürliche Ordnung wiederher zu stellen. Oder die verdammten Ammis haben wieder mit was herumgepfuscht wovon sie keine Ahnung haben, dachte er. Je näher er der Brücke kam, desto klarer konnte er die Kolonnen von besitzerlosen Fahrzeugen erkennen allerding konnte er keine Bewegungen ausmachen. PLötzlich stutze er. Sollten so viele Autos nicht auch viele Beißer haben? Er holte seinen Feldstecher heraus und insbezierte die Ansammlung nun genauer. Sie hatten anscheinend alle versucht auf den Deichwegen zu entkommen. Die Horde musste von Woanders über den Fluss gelangt sein und hatte sich dann wohl von hinnten über die Flüchtlinge hergemacht. Hier und da sah er Leichen liegen. Auf einem Punkt stapelten diese sich sogar bis etwa hüfthoch. Plünderer, dachte er, Muss aber schon länger her sein sonst hätte ich sie schon gehört. PLünderergruppen, welche die Taktik der Massenerschießung als Säuberungsmaßnahme benutzten waren selten leise oder unauffällig. Warscheinlich sind die weiter der Horde hinterher, als diese den Überlebenden nach sind. Er ging weiter und tatsächlich konnte er außer toten Toten nichts hören oder sehen, und schon gar nichts richen, dachte er. Der Gestank musste Aasfresser von 50 Meilen gegen den Wind anlocken, obwohl Deutschland heute wohl überall wie ein Schlachtfeld stank. Als er durch die leeren Hühlen der ZIvilisation schritt bemerkte er auch die Anzeichen von Plünderung nichtes auch nur im Ansatz wertvolles war noch vorhanden. Kein Mensch mit gesunden Verstand klaut in der Zombieapokalipse noch gold,obwohl, etwas hat es schon... dachte er und sah sich selbst auf vergoldeten Klos kacken. Als er zu den Anfang der Brücke kam stieß er auf eine Militärblockade, oder was noch davon übrig war. Alles was die Zombies da ließen hatten sich die Plünderer geschnappt. Es war sogar auffällig, dass einigen Leichen offentsichlich Ohren abgeschnitten wurden. Eigentlich keine schlecht Idee um den eigenen Geruch zu verdecken, dachte er, nicht ganz im ernst. Er checkte jedes militärfahrzeug und jeden Soldaten den er fand, aber die Plünderer waren mit arkibischer Sorgfalt vorgegangen und hatten nichts übersehen.
"Nun den wolln wir ma sehn", spracher in die Leere und trat an den Rand der gesprengten Brücke. Mit dem Feldstecher checkte er das andere Ufer. Nichts. Währe auch zu schön gewesen sagte er sich. Doch da. ein paar hundert meter weiter am Strand Stromabwärts am strand lagen Boote. Offentsichlich von den Pionieren, um die Sprendsätze an der Brücke ansubringen. "Endlich mal Glück" murmelte er und begann auf die Stelle zuzugehen. Es handelte sich um 5 schwarze Schlauchboote, wovon drei Löcher hatten und bei einem die ruder fehlten. Das letzte verbleibende Boot schubste er ins Wasser schmiss seinen Rucksack hinein und begann über den Strom zu rudern.

Z-Land:The Endtimes (FSK 18) 6 Monate 2 Wochen her #812204

Katarina Romanova - Nähe von Kaiserslautern-Untergrundbunker
feat ???

Man erzählte sich, dass kurz vor dem Tod einem das Leben noch einmal vor den Augen vorbei zog. Inständig hatte sie darauf gehofft, dass es nicht der Fall sein sollte. Was hätte sie schon zu sehen gehabt. Unzählige Stunden, die sie mit Aktivitäten verbringen musste, die ihr Vater ihr vorgeschrieben hatte. Tage, die sie zuhause mit Lernen verbringen musste, während ihre Freunde sich draußen trafen und ihr Leben genießen konnten. Katarina war kein dummes Mädchen. Ihr war mehr als nur klar, dass man ihr die Kindheit genommen hatte, eine unveränderliche Konstante in ihrem bisherigen Leben, die sie akzeptiert und angenommen hatte. Dennoch, nichts schlimmeres hätte sie sich vorstellen können, als all dies noch einmal erleben zu müssen. Nun, jetzt wo sie sich dem Todesengel entgegen sah, sollte sich zeigen, was an all dem dran sein würde. All die Fragen, ob es ein Leben nach dem Tod gab, ob sie ihr Leben noch einmal erleben müsste, ob es schnell gehen würde, sie alle sollten sich gleich beantworten. Unweigerlich musste sie sich an die Worte ihres Vaters erinnern, die er ihr vor einigen Jahren mitgegebe hatte. Nur in Momenten absoluter Verzweiflung würde sich das wahre Gesicht eines Menschen zeigen. Dies traf vor allem dann zu, wenn sie sich mit dem Tod konfrontiert sahen. Sie spürte noch, wie scharfe, unglaublich kräftige Zähne in das zarte Fleisch an ihrer rechten Schulter. Sie hörte das hungrige Schnauben des Jägers, der es geschafft hatte, sie zu fassen zu bekommen. Sie sah, nur aus ihren Augenwinkeln, die grauschwarze Haut und die wie Feuer brennenden, rot leuchtenden Augen. Es war alles so surreal. Schmerz spürte sie nicht, wie in Zeitlupe betrachtete sie ihre Hand, die instinktiv versuchte sich am Boden in Richtung der Tür zu ziehen. Warum war es so seltsam? Obwohl sie sah, wie sie sich bewegte, wirkte es so, als ob ihr Körper ohne ihre Einwilligung handelte, als ob es nicht Sie war, die gerade mit letzter Kraft versuchte, sich in Sicherheit zu bringen. Unweigerlich lächelte sie, während Tränen gleich einem Wasserfall an ihrer blassen Haut herunter wanderten. Das war das Ende, ihr Geist hatte es schon akzeptiert und schon bald würde es auch ihr Körper es gleich tun. Seltsamerweise, hier in ihren letzten Momenten, spürte sie keine Angst. Viel mehr wünschte sie sich, noch einmal ihren Vater zu sehen, ihm zu sagen, dass sie ihn liebte. Sie wünschte sich Alexander zu sehen, ihm zu sagen, dass es ihr leid tat.
Langsam begann sich ein dunkler Nebel um sie zu legen. Ihr Körper wurde schwächer, ihre Sicht verschwamm, immerhin würde es nicht weh tun. Nun kamen die Rückblenden, das wovor sie sich eigentlich gefürchtet hatte. Doch es kam ganz anders. Keine Bilder von einsamen Nachmittagen in ihrem Zimmer. Keinerlei Erinnerungen an die hunderten Stunden, die sie beim Ballett zugebracht hatte. Für sie waren diese Rückblenden das Gesicht ihres Vaters, der Sternenhimmel, der von den Feldern ihrer Farm so gut zu sehen war. Ja, das war ein schönes Ende. Das letzte was sie sah, war ein greller, blauer Lichtblitz begleitet von dem wütenden Fauchen ihres Peinigers. Dann nahm sie Dunkelheit ein.

Langsam öffneten sich ihre Augen wieder. Ein leichtes Licht war zu sehen, kaum merklich wurde es allmählich größer. War dies das berühmte Licht am Ende des Tunnels? Ihre Gedanken schwammen in einem wirren Meer aus Chaos hin und her und es dauerte kurz, bis sie es schaffte ihre Wahrnehmung wieder zu ordnen. Jetzt fiel ihr auf, dass da noch etwas anderes war. Musik, Musik, die sie schon einmal irgendwo gehört hatte. Sowohl ihre Schulter als auch ihr Kopf brummten. Dennoch bemühte sie sich, so gut wie sie nur konnte, sich zu entsinnen, wie der Song hieß, der da lief. Es dauerte eine Weile, doch schließlich zahlte sich ihre Hartnäckigkeit aus. Pasty Cline - She got you, so hieß der Song. Ihr Vater hatte zuhause eine Schallplattensammlung und dies war einer der Songs, der mehr als nur gelegentlich zu hören war. Nun öffnete sie ihre Augen ganz, völlig perplex schaute sie auf eine weiße, unglaublich saubere, ja, fast schon steril wirkende Decke. Ein einzelner Deckenventilator kreiste über ihr und sorgte für eine milde Brise, was ihr im Angesicht ihres noch immer schmerzenden Kopfes und der Schulter mehr als nur angenehm war. Ihr ganzer Körper wirkte steif, jede Bewegung kostete sie unglaubliche Energie, zu viel Energie. So blieb sie noch einen Moment reglos liegen und nutze diesen Moment, um alles noch einmal revue passieren zu lassen. Noch immer wirkte alles so seltsam, so surreal, als ob sie sich in einem Traum befand. Allmählich kehrte das Gefühl in ihre tauben Muskeln zurück und sie unternahm den ersten Versuch sich zu bewegen. Zunächst einmal strich sie mühselig mit einer Hand über die schmerzenden Stellen an ihrem Körper und ertastete den weichen, elastischen Stoff, der sich nun dort befand. Man hatte sie also bandagiert. Nun wandte sie den Kopf hin und her. Sie befand sich in einem recht großen Raum, dessen Wände, wie es aussah, aus Metall bestanden und dessen Boden gefliest war. Was ihr nun ebenfalls auffiel, war die die Tatsache, dass dieser Ort viel zu sauber wirkte, so als ob jemand ihn erst vor kurzem von oben bis unten gereinigt hatte.
Rechts befand sich ein Schreibtisch, auf dem sie allerlei Dokumente erkennen konnte. Weiterhin befanden sich an der Wand, an der sich auch der Schreibtisch befand, einige Regale, die mit schwarzen Ordnern gefüllt waren. Abgesehen davon war nicht viel mehr im Raum. Am Ende des Raums zu ihrer rechten Seite befand sich eine Tür, die der Kellertür sehr ähnlich sah, zu der sie sich retten wollte. Jetzt konnte sie erkennen, dass es dabei um eine wirklich stark gepanzerte Bunkertür handelte, die wohl selbst einer dieser Nachtjäger kaum hätte durchbrechen können. Neben der Tür befanden sich zwei kleine Scheinwerfer, die direkt darauf ausgerichtet waren. Zu ihrer linken Seite hingegen befand sich nur noch ein weiteres Bett, hinter dem sich noch eine gepanzerte Tür befand.

Wo war sie hier nur hineingeraten ? Das Innere dieses Gebäudes wirkte wie ein Bunker, doch warum hatte man diesen gerade hier gebaut? Und vor allem, wer hatte ihn gebaut? Fragen über Fragen, die sich in ihrem Kopf überschlugen, doch Zeit blieb ihr nicht, um eine Antwort zu finden, denn nun vernahm sie Schritte und eine männliche, seltsam fröhlich wirkende Stimme, die nun begann mit dem Lied einzustimmen und hinter der verschlossenen Tür, gedämpft aber immer lauter werdend, auf sie zukam.

“As when you gave it, dear
The only thing different
The only thing new
I've got these little things
She's got you.”


Kurz wusste sie nicht, was sie tun sollte, plötzlich, aus irgendeinem Grund überkam sie Panik und sofort versuchte sie aufzustehen. Ein Fehler, wie sich herausstellte, denn sofort erinnerte sie ihr Körper, in Form von stechenden Schmerzen, daran, dass sie schwer verletzt war. Dennoch wollte sie nicht einfach abwarten, sie wusste nicht, wer gleich hinter dieser Tür hervorkommen würde und sie wollte definitiv nicht abwarten, bis sie es herausfinden würde.
Mit größter Mühe, die Schmerzen so gut wie sie nur konnte am ignorieren zerrte sie sich aus dem Bett. Jetzt erst fiel ihr auf, dass sie sich in Unterwäsche befand. “Oh, Gott.” Ihre Augen weiteten sich vor Angst. War sie mit einem Perversen hier unten gefangen? Mit immer noch schweren Beinen begann sie sich in Richtung der Tür zu bewegen. Noch immer war ihr Körper steif. Was hatte dieser Mann nur mit ihr gemacht? Sie fühlte sich so, als ob man sie mit Drogen vollgepumpt hätte. Sie hoffte inständig, dass es nur dabei geblieben war. Der Gang, der von ihrem Bett aus so wirkte, als ob er nur wenige Meter lang war, begann vor ihren Augen zu verschwimmen und sich bis ins Unaufhörliche zu strecken. Sie erhöhte ihren Schritt, humpelte den Weg entlang, stützte sich an der Wand und am Schreibtisch ab. Fast hatte sie es geschafft. Dann hörte sie plötzlich das Knacken eines Schlosses hinter ihr. “Oh Gott…” Die letzte Etappe zur Tür sprang sie förmlich, fast schon konnte sie Freiheit spüren, fast war sie da, fast war sie in Sicherheit.

Doch dann stolperte sie, gerade in dem Moment, als sie die Türklinke greifen wollte, versagten ihre Beine ihr den Dienst und sie fiel mit dem Gesicht voran zu Boden, wobei sie eine der Scheinwerfer umstieß. Ein lautes Scheppern und Poltern hallte durch den kleinen Bunker, in dem Moment öffnete sich die Tür. Die schöne Musik war in ihren Ohren mittlerweile zu einem grässlichen Orchester der Chaos verschwommen. Passend zu dem, was sich ihren Augen nun bot. Vor ihr, an der anderen Seite des Raums stand ein Mann, dessen Gesicht hinter einer Chirurgenmaske verdeckt war. Am Leibe trug einen Ärztekittell, der, wie der Rest seiner Garnitur, von Blut überströmt war. Dies galt auch für die Einweghandschuhe, die er über seinen Händen trug. Seine tief braunen, fast schon schwarz wirkenden Augen schauten sich im Raum umher, wobei sie vom Bett über den Scheinwerfer bis zu ihr wanderten. Er strahlte eine seltsam ruhige Aura aus. Kurz verharrte ihr Blick, der sich kreuzte aufeinander. Stille kehrte ein und das einzige, was für sie zu hören war, war ihr immer lauter werdender Herzschlag während alles andere in den Hintergrund trat. Dann, schließlich, schüttelte der Mann den Kopf.
“Jetzt schau, was du angerichtet hast und wo willst du denn so schnell hin? Wir sind noch lange nicht fertig…”
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Z-Land:The Endtimes (FSK 18) 6 Monate 2 Wochen her #812391

Richard and Tango
feat Klara
Triberg-Haussach-Euromaster Garage (Nachtlager
)
Post ist als Spoiler verpackt Wegen
leichtem Splater
leichter Erotik


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Z-Land:The Endtimes (FSK 18) 6 Monate 2 Wochen her #812406

Den Strom zu überqueren war schwieriger als gedacht, sodass er ein gutes Stück weiter den Fluss hinunter am anderen Ufer ankam und die Dämmerung bereits begann sich über die Landschaft zu senken. Kurz überlegte er, ob es sich beeilen sollte um in einem der Häuser hinterm Deich Schutz zu suchen. Er entschied sich aber dagegen und ließ etwa ein dutzend Meter vom Ufer entfernt den kleinen Anker ins Wasser, welcher im Boot gelegen hatte. Das Schlauchboot war bestimmt für mindestens ein halbes dutzend Männer mit Ausrüstung ausgelegt, weshalb es mehr als genug Platz für ihn gab um sich auszustrecken und den Kopf auf den bequemeren Teil seines Gepäcks zu betten. Als letzte Maßnahme nahm er seine kurzen Wurfäxte und den Grabendolch und legte diese direkt an seine Seite um jederzeit Zugriff auf diese zu haben. Langsam schlummerte er weg, zu einer Kulisse, bei der sich das sanfte murmeln des Wassers sich mit entfernen Stöhnen vermischte und als die ersten Sterne am Himmel erschienen schlief er bereits.
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Mit einem Schrei erwachte er aus dem Schlaf, halb aufgerichtet mit dem Dolch in der Hand. Er war auf einem Fluss. Keine Straße. Keine kalten toten Augen. Er bemerkte, dass er in schweißgebadet war. Er atmete tief durch, legte den Dolch weg und wusch sich das Gesicht in der Elbe. Er sah sein Spiegelbild. Sah die Angst in seinen eigenen Augen. Er schloss sie und sagte: „Tod. Du bist tot. Tote fühlen nicht. Tote fürchten sich nicht aber alle fürchten die Toten.“ Er blickte zum Heimatufer und sprach weiter: „Tote haben keine Familie. Tote sind allein. Tote haben niemanden. Tote können nicht verlieren.“ Er blickte wieder ins Wasser und sah seine Augen. Tod, Tod und Stahl. Gut, dachte er, werde was du fürchtest.

Z-Land:The Endtimes (FSK 18) 6 Monate 2 Wochen her #812562

Klara

Klara sah das sich Ricki hinlegte und sagte einfach nur. “You’re right. Good night Ricki”, und streckte sich als sie etwas lauter gähnte und sich hinlegte. Sie war in ihren Schlafsack und seufzte tief. //Was für ein tag...// sie ließ den Tag revue passieren. //Zuerst die Plünderer.. ich hatte wirklich leichtes Spiel mit ihnen.. sie waren so richtig.. gefährlich.. gut das sie nun nicht mehr unter den Lebenden weilen. Ich kann mir nur zu gut vorstellen was sie mit einer Frau gemacht hätten wenn sie eine Gefunden hätten..// sie dachte daran wie sie sie ausgeschaltet hatte. //Ich war zu hastig.. Hätte ich besser geatmet und etwas auf meine fußarbeit geachtet dann hätte ich nicht den schlag gegen meine Schulter kassiert.. aber dank Rickis Wundsalben-creme verheilt sie nun besser.. ich kann so richtig spüren wie sie Kühlt// nun dachte sie an Ricki. Wie er aus dem Auto gestiegen ist, für sie war er ein Held der sie aus der Pampa gerettet hatte. Sie lächelte und musste an Tango denken, der schon Süß war, für seine Größe //Ich hätte nie gedacht das ich so einmal enden werde. Irgendwo in Deutschland, während im Hintergrund die Welt untergeht.// Sie hatte sich ihre Zukunft ganz anders vorgestellt und schon schlief sie ein. Rund herum wurde es schwarz als sie in die Welt der Träume eintauchte.


Traum [ Zum Anzeigen klicken ]


Es war mitten in der Nacht als Klara, schweißgebadet aufwachte. Sie hatte einen Albtraum gehabt. //was zur hölle war das..// Klara atmete tief durch //.. es war nur ein traum… es war nur ein traum… du lebst noch..// . Ihr herz schlug schnell und sie zitterte ein wenig. Sie hatte noch nie solch einen Albtraum gehabt und das genau machte ihr Angst. Sie setzte sich auf um sich zu fassen. Es war Dunkel im Büro, sie schaute auf ihre Uhr die sie immer am Handgelenk trug. Die Uhr zeigte 05:32 . //schätze mal das wars mit weiterschlafen.. // sie machte die augen kurz zu um atemübungen zu machen. Ihr herz raste immer noch aber nichtmehr so schnell. “It was just a dream..” sagte sie sich immer wieder als sie atmete. Sie stand auf. Sie konnte nicht mehr schlafen und wollte es nicht. Der Traum hatte sich in ihre Erinnerung gebrannt. Sie zitterte wenn sie sich nur daran Versuchte zu Erinnern. //Dieser schrei.. ich kenne ihn.//. Sie dachte stärker nach, doch das bereitete ihr nur Kopfschmerzen. Sie nahm sich eine Led lampe und wollte sich zuerst einen Kaffee machen. Sie konnte nicht schlafen und irgendwie muss sie sich ja die Energie für den Tag holen. Sie fand eine Instant Packung für einen pulverkaffee. Sie suchte sich nun einen Behälter damit sie sich den Kaffee machen konnte. Sie stand auf und nahm sich ihre Pistole mit, fast hätte sie vergessen dass draußen die Hölle los war. Sie ging zur tür und schloss sie auf, den Ricki hatte sie zugesperrt. Sie hatte ihre Packung instant Kaffee mit, die Lampe, ihre Pistole und etwas wasser und war am weg zu dem Pausenraum wo sie einen Wasserkocher gefunden hatte. Sie füllte ihn mit wasser und wollte ihn aufdrehen. Doch er funktionierte nicht. //vergessen.. es gibt keinen Strom..// sie seufzte und ging zur Dusche wo das heiße wasser floß. Sie drehte es auf und füllte den Behälter mit dem Heißen wasser. Es war nicht ganz heiß aber es würde reichen. Sie mischte ihr Kaffeepulver in das warme wasser und ging zurück in das Büro, sie trank ein wenig und schloss die Tür hintersich. Sie war nun etwas wacher als bevor, und schlich leise zu ihrem Schlafsack, sie wollte Ricki nicht aufwecken des es war erst kurz vor Sechs in der Früh.

Z-Land:The Endtimes (FSK 18) 6 Monate 2 Wochen her #812714

Katarina Romanova - Untergrund
feat ???

Langsam, mit stetigen, überhaupt nicht eiligen Schritten kam der Unbekannte den Flur entlang auf Katarina zu. Seine Füße, an denen er ein Paar veraltete Turnschuhe trug, die so aussahen, als ob sie schon unglaublich viel mitgemacht hatten, machten dabei so gut wie kein Geräusch, wenn sie auf den mit Keramik gefliesten Boden aufkammen, doch reichten Angst und Panik, die nun völlig von ihrem Verstand Besitz ergriffen hatten, um jeden einzelnen der Schritte in ihrem Kopf bedrohlich von den Wänden widerhallen zu lassen, sodass es sich für sie anhörte, als ob ein monströses Ungetüm auf sie zukam. Ihre Atmung wurde schneller, panisch versuchte sie sich ihrem Peiniger zu entwinden, drückte sich so stark wie sie nur konnte gegen die Wand, tastete mit der Hand nach der Türklinke, nur in der Hoffnung, dass sie vielleicht nicht verschlossen war und sie so einen Ausgang hätte. Kurz kamen ihr dabei die bestialischen Schreie in den Sinn, die in der Dunkelheit zu hören waren, wie konnte eine Person nur freiwillig dort hinaus wollen, dort wo die Hölle mit unserer Welt eins geworden war, dort wo dich der Tod jede Sekunde holen wollte, dort wo sie alles verloren hatte. In jeder anderen Situation wäre sie dieses Risiko nicht eingegangen, doch jetzt war es ihr egal, alles war ihr egal, sie musste raus, sie musste sofort raus. Der Mann kam immer näher. “Das würde ich nicht tun, wenn ich du wäre”, erklang seine unnatürlich ruhig und freundlich klingende Stimme, die in ihren Ohren im Zusammenspiel mit dem fürchterlichen, immer lauter werdenden Geräusch der Schritte aber zu einer Symphonie des Chaos verzerrt wurde. “Geht, haut ab, ich will nur weg, bitte lasst mich”, schrie sie dem Mann entgegen und versuchte sich zu bewegen, doch es war spät. Der mysteriöse Zauber dieses Ortes hatte schon jede Faser ihres Körpers durchtränkt, ihre Muskeln gehorchten ihr nicht mehr, sie war hilflos. “Bitte...tut mir nichts”, winselte sie, während die ersten Tränen anfingen sich in ihren Augen zu bilden. “Aber was redest du da?” Der Mann blieb stehen und begutachtete sie. Hatte sie es geschafft? Hatte sie Erfolg damit gehabt, an seine menschliche Seite zu appellieren, die nach all dieser Zeit vielleicht noch irgendwo tief in ihm vergraben war? Ihre Hoffnungen zerbrachen mit einem Schlag.

Nur einen kurzen Moment hatte man es gesehen, eigentlich hätte man es sich auch einbilden können, doch war sie sich dem sicher, was sie eben beobachtet hatte. Für den Bruchteil einer Sekunde war ein aufblitzendes Funkeln in den toten Augen dieses Mannes zu erkennen gewesen. Nun drehte er sich langsam zur Seite, von ihr weg und schritt auf den kleinen Schreibtisch zu, der neben ihrem Bett gestanden hatte. “Ich verstehe…”, murmelte er leise, wobei ein deutlich verärgerter Tonfall im Untergrund seines sonst ruhig wirkenden Selbst zu hören war. “Deswegen wolltest du also weg, das macht natürlich Sinn, es war mein Fehler, tut mir Leid, aber es wird nicht noch einmal vorkommen, keine Sorge, das haben wir gleich.” Mit dem Aussprechen der Worte zog er eine der bis dato geschlossenen Schubladen auf und ließ mit einem gezielten Handgriff eine Spritze hervor kommen. “Mein armes Mädchen, ich kann dich bei deinem Zustand nicht rauslassen, du wirst schon sehen, gleich wird es dir besser gehen, gleich...werde...ich...dir...helfen.” Den letzten Abschnitt nahm sie nur noch Stückweise wahr, denn nun begann auch ihre Sicht zu verschwimmen, würde sie das Bewusstsein verlieren? Ein Teil von ihr hoffte es tatsächlich, denn sie wollte bei Gott nicht erleben, was dieser Mann mit ihr machen würde. Hilflos saß sie da und beobachtete die immer undeutlicher werdende schemenhafte Gestalt dabei, wie sie ihr jede Sekunde näher kam. Sie hatte aufgegeben, das war es, das war das Ende. Sie spürte nur noch einen Stich am Hals.

Plötzlich erwachte sie. Was war geschehen? Es war alles plötzlich so klar, so als ob eine Hand auf einmal sie plötzlich aus getrübtem Wasser an die Oberfläche gezogen hatte. Schlagartig schnappte sie nach Luft und schlub dabei wild um sich, so als ob sie strampeln müsste, um sich über Wasser zu halten. Nur wenige Sekunden hielt diese Epiphany, die erprobt zu einem Ende kam, als ihre Hand etwas hartes traf und der Schmerz sie in die Realität zurück holte. War es nur ein Traum gewesen? Nein, das konnte es nicht sein, sie saß noch immer dort, wo sie zusammengebrochen war. Langsam beruhigte sie sich und sammelte ihre Gedanken. Es war auf einmal alles so anders. Die Angst, die sie bis eben gefesselt hatte, war einfach verflogen, hatte sich in die Abgründe der Hölle zurück gezogen, aus der sie gekommen war. Jetzt erst realisierte sie, was eigentlich der Fall war, sie war keine Gefangene. Noch einmal fasste sie sich über den Körper und erfühlte die Stellen, an denen sorgfältig platzierte Bandagen ihre schweren Wunden verdeckten. Dieser Mann, dieses Monster...er hatte sie gerettet. Noch einmal schossen ihr die Bilder in den Kopf.

Der Biss in die Schulter, der unaufhörliche Schmerz, das sichere Gefühl nun zu sterben, die Hoffnungslosigkeit...dann...plötzlich...ein Licht...eine Stimme, nicht böse, nicht die Stimme eines Monsters, sondern der Tonfall eines vollkommen ruhigen Mannes. “Ach, komm schon, wie oft hab ich euch gesagt, dass ihr euer Essen nicht zu mir mitbringen dürft, ihr macht ja alles schmutzig.” Dann ein Schrei, schmerzerfüllt, leidend, doch stammte dieser Schrei nicht von einem Menschen. Es stammte von ihrem Verfolger, von jener Bestie, die sie töten wollte, von dem schrecklichen Ungetüm, das in der Nacht Jagd auf sie machte. Dann wieder der Mann, gelassen, sie sah nichts, hörte nur, wie er an ihr vorbei ging, während das Monster, noch immer leidend, anfing sich zu entfernen. Seine Stimme...wie konnte er so ruhig bleiben, warum redete er mit diesem Monster so, als ob es ihn verstehen könnte, hatte er keine Angst? Kannte er sowas wie Angst überhaupt? “Jetzt hab dich nicht so, du bist selbst Schuld, wenn du zu gierig wirst. Abgesehen davon, schau mal dort, sie hat bestimmt genau so viel Schmerzen wie du und sie sagt kein Wort, werde endlich erwachsen.”

Noch immer entzog sich die genaue Intention dieser Worte ihr gänzlich, doch war sich sich nun eines sicher, dieser Mann war kein Feind. “Besser?”, hörte sie dann plötzlich seine Stimme ganz nah an ihr. Sofort richtete sie den Kopf auf.
Was sie sah, war nicht das, was sie erwartet hatte.
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Z-Land:The Endtimes (FSK 18) 6 Monate 1 Woche her #813286

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John
Unterwegs nach Mannheim; in der Nähe von Kaiserslautern

Es war gerade erst gegen 1600 als John alleine durch einem ihm unbekannten Wald irrte. Dies machte er sicherlich schon seit mehr als einer Stunde und er hoffe einen Unterschlupf für die Nacht zu finden, denn er wusste, dass es gefährlich war in der Nacht umher zu wandeln. Seine Umgebung kannte er nicht, was seine Situation nicht gerade verbesserte. Nach einer Weile überlegte er was er zur Not machen könnte bis er sich dafür entschied, eine Notunterkunft in den Gipfeln des Waldes zu machen. Er schaute sich also auf seinem Weg um, bis er einen geeigneten Baum fand. //Der da oben passt und ist auch gross genug das ich mir einen guten Überblick über meine Umgebung verschaffen kann. Aber zuerst brauch ich was zu essen, hier gibt es sicherlich etwas Essbares.// John durchsuchte seine Umgebung bis er fündig wurde. Nicht allzu weit entfernt standen ein paar Sträucher mit Wildbeeren, von denen er wusste das sie geniess bar sind. Es war natürlich kein Dinner wie es früher seine Frau gekocht hatte, aber immerhin besser als mancher Frass in gewissen Kasernen wo er stationiert war.
Als er fertig gegessen hatte begann er den Baum hochzuklettern, wo er nächtigen wollte. Er kletterte die Äste hoch und sägte den jeweiligen Ast, auf dem er vorher davor stand, ab. Immerhin wollte er nachts keinen Besuch bekommen der ihm den Baum hochgefolgt war. Als er genug Abgesägt hatte, gerade so viele wie es nötig war das keiner auf den zum Ast gelangen konnte, er aber am nächsten Morgen ohne Probleme runter kommen würde. Er kletterte weiter nach oben und entdeckte in einem grösseren Spalt des Baumes ein schlafendes und nicht aufmerksames Eichhörnchen. //Das ist eine gute Chance, so einfach kommt man ja nicht mehr zu Fleisch//, dachte John und griff so schnell er konnte in den Spalt, der gerade so gross war das seine Hand durchpasste. Er griff das Eichhörnchen und zog es raus. Bevor dieses merkte was geschehen war, klatschte er dessen Kopf schon an den Baum und brach ihm dabei das Genick. Zwar war es nicht gerade der schönste Tod, aber immerhin war es ein Schmerzfreier und schneller. Fische tötet man ja auf die gleiche Art. Er wickelte den Toten Körper in Blätter ein und verstaute ihn in einer Tasche von seiner Jacke.

Endlich oben angekommen nahm John seinen Feldstecher raus um observierte seine Umgebung. An einem Ort konnte er eine Autobahn erkennen, zu der er anscheinend parallel durch den Wald geirrt war. In der Ferne konnte er ein paar Häuser sehen, wusste aber nicht von welcher Ortschaft.
Seit er vor drei Tagen seinen ursprünglichen Weg verlassen musste, weil seine geplante Route von Beissern überrannt wurde und er improvisieren musste, hatte er keine Ahnung wo er genau steckt. Er wollte zwar nur einen kleinen Umweg über Neustadt fahren, mit seinem gestohlenen Motorrad, aber dieses gab den Geist auf, als er die Stadt gerade passierte. Reparieren konnte er es nicht, da er plötzlich umzingelt war von irgendwelchen Leuten die ihn ausrauben wollten, zumindest machte dies den. Es hiess zwar zwanzig gegen einen, aber anscheinend waren alle nur mit Messern und anderen Gegenständen aus dem Alltag bewaffnet. Als er sich sicher war, dass keiner der Anwesenden eine Schusswaffe besitzt, zog er schnell seine beiden Pistolen und bedrohte, sich im Kreis drehen, alle Anwesenden. Als keiner der Anwesenden zurückwich überlegte er was er machen könnte. Es waren zu viele um sie alle zu erschiessen bevor sie ihn überwältigen. Danach hatte er einen Plan und begann ihn zugleich umzusetzen. Er sprintete auf zwei der Anwesenden zu und schoss ihnen in die Brust. Ob diese an den Schüssen starben wusste er nicht, da er anschliessend rempelte er diese an und rannte vom Ort des Geschehens weg in einen Wald. Er wusste nicht genau welche Richtung es war, hatte aber auch keine Zeit nachzudenken, immerhin wurde er von ein paar der verfolgt. Bis auf einen konnte er gut abhängen, dieser kam aber immer näher und näher. //Ich hab zwar schon zwei Kugeln vergeudet// dachte John, //Aber wen der mich einholt habe ich ein grösseres Problem//. John blieb stehen und sein Verfolger war nur noch wenige Meter entfernt, er Zielte und schoss auf seinen Kopf. Sein Verfolger sackte sofort zusammen. John vergewisserte sich das es wirklich sein letzter Verfolger war und fing an den Toten vor seinen Füssen zu durchsuchen. Nützliches hatte er zwar nicht wirklich dabei, nur ein paar Feueranzünder und sein Messer, welches so stumpf war das es nicht mal in der Lage war Brot zuschneiden. Seit dem ist er keinem mehr begegnet.

John schaute sich weiter um und entdeckte ein kleines Häuschen. //Hätte ich das doch eher Entdeckt, dann hätte ich mir die Kletterei ersparen können. Aber morgen werde ich erst mal schauen ob es dort Informationen gibt, welche mir verraten wo ich genau bin//. Plötzlich sah er eine Gestalt, konnte aber nicht genau erkennen um was es sich handelt. Sie versuchte in das Haus zu kommen, was ihr anscheinend auch gelang. Zuerst wollte John sich dorthin begebe, überlegte es sich aber anders, als er die Horde an Beissern sah, die diese Person anscheinend verfolgt hatten.

//Dann werde ich mich halt erst morgen auf den Weg machen und jetzt erst mal eine Runde schlafen. Um die Beisser muss ich mir ja keine Sorgen machen, zumindest noch nicht jetzt, diese kommen ja nicht an mich rann ausser sie hätten gelernt wie man eine Kettensäge benutzt//. Er lachte kurz über seinen eigenen Witz und schloss seine Augen.

Avatar ist von der hinreissenden und bezaubernden Kasume
Letzte Änderung: 6 Monate 6 Tage her von Freilli.

Z-Land:The Endtimes (FSK 18) 6 Monate 6 Tage her #813367

((Post ist gemeinsam mit Mizutsune entstanden))

Richard
Richards Nacht, verlief traumlos und ruhig, ehe ihn ein nur allzu vertrauter Geruch in die Nase Stieg. Sein Gehirn registrierte den Geruch als aufmunternd und tröstend. Er schlug die Augen auf, bis auf das silbrige Licht, welches durch ein kleines Fenster in das Büro viel, umgab ihn totale Finsternis. Eine dadurch gespensterhaft wirkende Dampfwolke, kräuselte sich ihren Weg zur Zimmerdecke. Sie stammte von dem Becher Kaffee, den Klara in ihren Händen hielt. Auch Tango, hatte die Veränderung mitbekommen und streckte sich genüsslich auf seinem Schafplatz zu Richards Füssen. „Guten Morgen Klara“, sagte er in die fast völlige Dunkelheit: „Na Schmeckts?“

Klara
Klara wartete das ihr Kaffee etwas kälter wurde und bemerkte das sich etwas in der dunkelheit rührte. //Ricki wacht endlich auf// dachte sie sich und dann bewegte sich auch noch tango. sie lächelte. "Good Morning Ricki" und machte nun den ersten Schluck. Auch wenn dieser Kaffee nichts im vergleich zu dem Kaffee war den sie in Marokko getrunken hatte, schmeckte er einfach göttlich. "Mhm~" sagte sie als antwort aufg seine frage ob er gut schmeckte. Sie lächelte "Willst du auch einen ?"

Richard
"Ja sehr gerne, vorallem wenn er von dir serviert wird" sagte er mit einem, noch etwas verschlafenem lächeln

Klara
Klara rollte die Augen etwas, und wurde etwas rot. Sie konnte ihm eine in die Schulter verpassen. Wieso hatte er auch das sagen müssen, sie wurde so richtig verlegen "Ricki.." sagte sie und der Ton wie sie es sagte konnte sich Ricki schon vorstellen das er sie verlegen machte

Richard
"Ricki" er bemerkte, dass seine Worte die gewünschte Wirkung hatten, als Klara ihm Anwortete. Er konnte zwar die roten Wangen in der Finsternis nicht sehen, aber die verlegenheit war deutlich hörbar. Die kleine Faust, die danach aus dem dunkeln auf seine Schulter traf, war eher spielerisch gemeint, als das sie wirklich weh tun sollte. Kaum hatte Klara ihn getroffen, ergriff er die Hand und zog sanft daran und strich behutsam dem Arm entlang, bis er an ihrer Schulter ankam. Er betastete die schwellung sanft mit seinen Fingern :" Tut es noch sehr weh Klara?" Fragte er, voller Mitgefühl in der Stimme:" soll ich dir später nochmal eine Lage auftragen?"

Klara
Klara verschüttete fast ihren kaffee als sie von Ricki gezogen wurde und fror etwas ein, als Ricki sie anfasste, sie hatte das wirklich nicht erwartet und schaute ihn an, als seine hand immer näherkam. Also in der Highschool hatte sie mal so eine Fantasie aber sie war nicht mehr in der Highschool und warum musste sie sich an sowas errinern. Sie stockte und ihr herz schlug schnell als sie so nah bei Ricki war. "J-ja" sagte sie, und sie war nun wirklich verlegen und knall rot im gesicht. Wie konnte Ricki, ein so Junger Soldat sie so in verlegenheit bringen?

Richard
Klaras Stimme stotterte jetzt bei der Antwort etwas als sie es bejahte. Näher, als sie es zuvor gewesen ist, merkte er, dass ihre Atmung beschleunigt war und ihre blessur pochte unter seinen Fingern. Panik packte sein Herz wie eine eisige Faust und drückte zu. Seine Hand wanderte ihren Hals hinauf bis zu Stirn und ruhte dort eine Weile, ehe er hörbar erleichtert ausatmete. " Für eine Schrecksekunde dachte ich du hättest Fieber" er lächelte ihr zu: "Das wäre ein echtes Problem gewesen". Er zog hastig die Hand zurück als er merkte, dass diese immer noch auf ihrer Stirn ruhte.

Klara
Nun wanderte seine hand zu ihrem Hals. Klara hatte genug Filme gesehen um zu wissen was nun passierte. Wollte er sie nun Küssen. Sie konnte nicht reagieren. Wie würde sie Reagieren. Sie war überfordert. Sie werte sich nicht und ihr herz pochte schneller. Sie konnte ihn nicht sehen aber sie konnte spüren das er nahe war. Doch da. Seine hand war auf einmal auf ihrer stirn und perklex wurde sie wieder auf den Boden der Realität zurückgeholt. Sie antworte nicht sofort und zog sich zurück als seine hand auf wieder zurück ging und trank erstmal wieder was von dem Kaffee bevor sie hastig sagte "I-ich mache dir jetzt einen Coffee" und stand schnell auf um nur schnell weg von Ricki zu kommen. Sie musste sich ersteinmal beruhigen und verstehen was gerade abgegangen ist.

Richard
Klara schien sich nun innerlich zurückzuziehen und laut den Geräuschen stand Sie auf und ging zur Tür "Ich mache dir jetzt einen Coffee" sagte Sie hastig, ehe die Tür hinter ihr ins Schloss fiel. Eine knappe Minute später betratt Sie mit einem dampfenden Blechtasse wieder den Raum und reichte Sie ihm: " Thank you Sweetheart", sagte er mit einem Zwinkern ehe er einen zünftigen Schluck von dem Gebräu nahm.

Klara
Klara betrat den raum und orrienteirte sich. dieses Dämmerlicht war beruhigent für die Augen. Sie erkennte schon mehr. Da lag ja tango und dort war Ricki. Sie musste schon wieder ein wenig rot werden als sie Ricki die Tasse mit dem INstant Kaffee gab und der ihr auf englisch was sagte. Sie setzte sich hin und wusste nicht so genau was sie antworten sollte. Den Er zwinkerte ihr noch zu. Sie sah es nicht so genau. Aber er hat das sicher getan!!. "you welcome" sagte sie kurz und versuchte sich wieder zu fassen. Sie hatte keine zeit um Romantisch zu sein. Sie musste überleben, und aufpassen das Ricki nicht draufgeht. Sie will nicht das ihm etwas passiert.

Richard
Sie lief bei seinem Kommentar etwas rot an, aber das konnte auch genauso gut die Morgenröte sein, die über den Baumwipfeln aufgetaucht war und das Büro mit ihrem goldenen Schein erfüllte. Die Haare der jungen Frau, standen ihr vom Schlaf her wie eine Mähne in wirr vom Kopf ab und als die Sonne ihre Strahlen darauf warf, wirkte es beinahe Wie ein Heiligenschein. // Sie ist Wunderschön// dachte er Still für sich, ehe er bemerkte das sie mit ihm geredet hatte. Er kramte aus seiner Beintasche, eine Grüne Plastikmappe heraus, in der sich ein Bleistift und ein Block befanden. Er Klappte die Mappe auf und zog einen der handbeschrifteten Zettel heraus. Er schob ihn über den Tisch zu Klara, ehe er zu erklären begann, was dieser fetzen Papier zu bedeuten hatte. „Momentan, könnte ich dich zwar mit der Ausrüstung aus meinem Truck am Verbluten hindern, nicht aber daran abzukratzen“ Er hatte auf Einsatzmodus geschaltet und war voll konzentriert. „Ich habe diese Liste vor einigen Tagen bereits geschrieben, es ist von oben nach unten alles Aufgelistet was ich brauche, um effektiv Wunden versorgen zu können“.

Klara

Klara war immer noch etwas verschlafen aber der Kaffee wirkte wunder. Sie schaute auf Ricki und hatte sich beruhigt, nun wusste das sie Ressourcen brauchten. Sie hätte schon gerne ein Paar neue Bhs. weil ihre 2 sportbhs waren, nun ja nicht in bester ordnung. Sie schaute sich die liste an, und Endeckte gleitcreme und Latexhandschuhe, sie schaute zu Ricki, und dachte sich zuerst nichts dabei. "Heißt das nicht schmieröl?" sagte sie und meinte das er die Gleitcreme für das Autobrauchte. und mit dem finger zeigte sie auf die Liste wo gleitcreme stand.Sie schaute etwas weiter runter und sah kondome. Sie errötete und meinte dann, als sie zu Ricki schaute "Sicher das wir davon nicht mehr brauchen" meinte sie etwas Kokett. Sie wusste ja nicht was sie finden würden und kondome waren perfekt zum Wassertransportieren, aber das erhärtete ihren verdacht das Ricki vielleicht mehr wollte. Was verständlich war den Männer hatten ja auch bedürfnisse

Richard
Die junge Frau nahm die Liste und lass die einzelnen Punkte aufmerksam durch, bis Sie bei einem zu stutzen Schien. „Heißt das nicht Schmieröl?“ fragte Klara, und deutete auf das besagte Wort. Das Wort worauf ihr Finger lag, war Gleitcreme und hastig durchforstete Richard sein Gehirn nach dem Englischen Wort dafür, ehe er begriff. „Ach du meinst weil Lube in der Übersetzung für schmiere steht?“ fragte er: „Gleitgel würde es wohl eher treffen, du weißt doch, das was man im Bett benutzt?“ Er wurde bei der Erklärung Scharlachrot im Gesicht und betete, das die Morgenröte ausreichte, um es zu kaschieren. Klara las die Liste konzentriert weiter, bis ihre Augen wieder anhielten und Aufschaute. „Bist du sicher“, sagte sie in einem spielerischen, beinahe erotischen Unterton: „Das wir davon nicht mehr brauchen?“ und legte ihren Finger auf das Wort Kondome. Wenn Richard diese Frau, nicht schon jetzt mehr als gemocht hätte, wäre das spätestens jetzt passiert. „Ehm..“, stotterte er zu seinem eigenen Erstaunen: „Wenn wir welche finden die pas…“er realisierte was er gerade dabei war von sich zu geben und brach mitten im Satz ab. //Jetzt reiss dich am Riemen, nur weil du ein einigermaßen anständiger Typ bist, kannst du das nicht ausnutzen//, er holte kurz Luft bevor er den Faden wieder aufnahm. „Ich meinte, wenn wir genug finden, nehmen wir so viele mit wie mir tragen können“ sagte er: „ Ich meine die Gebrauchsmöglichkeiten sind ja Zahlreich und leicht sind Sie obendrein“.

Klara
Klara seuftze als sie nun verstand was er mit Gleitgel meinte. Sie konnte sich denken das er nun auch etwas verlegen wurde. Er schien ja doch ein wenig anständig zu sein. Sie legte ihre hand auf seine Schulter und meinte. "You sure are a lil cutie" und nickte ein wenig. Es war so ein halber korb. Sie wollte zuerst in sicherheit sein bevor sie sich den fleischlichen lüsten hingibt. Es war etwas still geworden. Sie schaute Ricki an "Also suchen wir eine Apotheke?" fragte sie und schaute sich den rest der liste an.

Richard
"Also suchen wir eine Apotheke?" fragte sie zärtlich. Daraufhin räumten die Beiden alles wieder ins den grossen PUCH Geländewagen und beseitigten ihre Spuren so gut wie möglich. Kurz bevor Sie aufbrachen, massierte er Klara eine weitere Lage der Muskelcreme ein und ergänzte auf der Liste noch „Muskel Hitzepflaster“ ehe er diese wieder einsteckte. Er öffnete die Fahrertüre, machte aber keine Anstalten einzusteigen: „Na Klara, wie siehts aus willst du jetzt damit fahren?“

Klara
Klara ließ sich von Ricki die Schulter eincremen und lehnte sich ein wenig an ihn an. Es war schon ein gutes Gefühl so umsorgt zu werden. Sie nah sich dann ihre Ausrüstung und trank ihren Kaffee auf bevor sie zur Beifahrer Tür ging. Sie blieb stehen als Ricki sie fragte ob sie fahren wollte und er konnte ihr richtig ansehen das sie es wollte doch sie schüttelte den Kopf "nein ist schon okay. Wenn wir dann außerhalb der Stadt sind" meinte sie mit einem zwinkern und setzte sich in den Wagen

Richard
Sie fuhren der Straße entlang Richtung Dorfzentrum, zu ihrer rechten verlief eine Eisenbahnlinie, die Schienen waren aber aufgrund mangelhafter Wartung überwachsen und nur die langen Stahlträger der Stromasten, erinnerten an die einstigen Züge, die hier früher durchbretterten. Ihr Ziel war nicht einmal neunhundert Meter entfernt, aber falls sie sich schnell verdrücken mussten, war es ihnen lieber das motorisiert zu tun. Die kleine Apotheke „zur Eiche“, war ein renoviertes Bauernhaus mit zwei Sichtbaren Etagen und lag direkt an der Hauptstraße, welche sich durch die kleine Ortschaft schlängelte. Die Frontscheiben waren wie zu erwarten eingeschlagen und überall auf dem Boden im Innern Bereich, lagen Glasscherben in verschiedensten Größen. Die Gegend schien wie ausgestorben, kein Stöhnen war zu hören und ein scharfer, kalter Wind zerrte an ihren Kleidern, als die Beiden ausstiegen. Richard Schulterte sich sein mittlerweile wieder geladenes Gewehr und den Smith and Wesson Revolver, den er mittlerweile mit der Ersatzpartone wieder durchgeladen hatte. „Rein und wieder raus“ sagte er knapp, als er zusätzlich noch sein Bajonett auf die Waffe pflanzt, Tango schloss er wieder in den Wagen ein, denn er konnte Leute grob zusammenschustern, aber keine verschnittenen Hundepfoten nähen. Danach betrat er duch die Doppeltür die Apotheke.

Klara
Klara stieg aus und hatte ihre Pistole im Holster und trug das bajonett an ihrem Gürtel. "Kein Untoter in sicht" sagte sie und entschließ sich einmal ihr gewehr mitzunehmen. Sie nahm sich einen Leeren Rucksack aus dem Autobevor sie Richard folgte. Sie wollte Primär sachen einsammeln. Richard war für den Schutzzuständig. Sie schaute sich um und wusste das die menschen meistens nicht wussten was sie einpackten Also versuchte sie hinter den tresen zu kommen und die Restbestände der Apotheke die noch da waren zu Plündern sie hoffte auf nützliche sachen. Nicht solche dinge wie Hustensaft für Neugeborene. Nun war Klara in der Apotheke, Ricki ging natürlich vor und Bewachte sie, also konnte sie seelen ruhig die diversesten Schubladen aufbrechen die noch nicht aufgebrochen waren und die Medikamente einsacken. Es waren schon ein Paar drinnen. Sie fand Antibiotika, schwache und starke. Dann noch ein Paar Kopfschmerz tabletten. Opiate und Aufputchmittel. Sogar eine Große Flasche Lebertran und viele Lebertran kapseln. //Hm.. wir hatten sowas einmal bei einer Mission in FInland.. eklig das zeug aber es wirkt..// sie steckte sich die kapseln ein und suchte weiter. Sie fand ein halb geplündertes Regal mit Verbänden. "Jackpot. Ich habe hier etwas Ricki" sagte sie da hier nun viele verschiedene Verbände waren. Es waren leider nicht mehr alle steriel verpackt aber die konnte man auch verwenden wenn man musste. Klara hatte schon den Rucksack halbvoll mit Medikamenten, Hustensäften, Lebertran und Verbänden als sie nun einen Schußhörte. //Fuck!// dachte sie und warf sich einmal in deckung um zu achten voher der Schuß kam.

Richard
Richard legte sich auf den Bauch, Klappte das Montierte Zweibein seines Sturmgewehr 90 auf und Stellte es vor sich ab, ehe er sich in Schiessstellung begab. Er zog den verschluss nach hinten und eine Patrone wanderte ins Kugellager. Da er noch einige Sekunden Zeit hatte, stopfte er sich ein Paar Schaumgummistöpsel ins Ohr. Er legte den Schaft an die Schulter, stellte das Visier auf dreihundert Meter. Er atmete ein und aus, und wieder ein und wieder aus, bis ihn Die Ruhe erfüllte, die er beim Schiesstand so oft verspürt hatte. Der metallene Stift wanderte der Frontscheibe des Wagens entlang. Der Mann hinter dem Steuer, war sein erstes Opfer, zwei schnell aufeinanderfolgende Kugeln durchdrangen die Scheibe und durchschlugen den Oberkörper des Fahrers, welche sein Leben schnell beendeten. Der Wagen kam ins Schleudern, ehe plötzlich die Fahrertür auflog und ein Körper auf die Straße geworfen wurde. Das Gefährt kam wieder auf Kurs, jedoch konnte man dank des Mündungsfeuerdämpfers, kaum feststellen woher die Schüsse gekommen waren und der Mann auf dem Autodach eröffnete das Automatikfeuer auf ein Fenster über Richards momentaner Position. Glas und Holz splitterte, ehe es von oben auf die Einfahrt rieselte. Er holte erneut Luft und Schickte wieder Zwei Kugeln Richtung Auto. Das erste Projektil traf das Autodach und sprühte beim Treffer funken, als es sich in einen Querschläger verwandelt wurde. Die zweite allerdings, fand ihr Ziel knapp unterhalb des Kiefers und trat mit einem Faustgroßen loch hinten wieder aus. Nur war nur noch der Beifahrer am Leben, jedoch blieb keine Zeit um Genau zu Zielen. Richard Zog die Smith and Wesson 500 aus seinem Hosenbund und Zielte durch das 3.5 fach Gewehrvisier. Das Geräusch, war vergleichbar mit einem Blitz, der neben einem selbst einschlägt, als dass 12,7mm geschoss mit 3100 Joule davonjagte. Die Motorhaube des Geländewagens, bot dem Kaliber kaum mehr wiederstand als Styropor und vernichtete alles, was sie an ihrer Flugbahn hindern konnte. Sie Krachte durch das Armaturenbrett des Geländewagens und traf den Mann, der sich dahinter geduckt hatte in den Brustkasten. Der Wagen geriet vollständig Außer Kontrolle und krachte mit einem Hässlichen Knirschen in eben Jene Eiche, die Vor der Apotheke stand. Richard Lag auf dem Boden und Stöhnte wie ein angeschosserner Hund, er hatte zwar nichts abekommen, aber die Smith and Wesson hatte ihm wohl den Daumen Ausgekugelt und lag Rauchend neben ihm: „Klara!“ rief er in den hinteren Ladenteil: „ Bist du okay?“

Klara
Sie hörte das auto und die schüße des mgs. Sie wartete und Hörte wieder schüße, sie hatte ihre waffe entsichert. //ricki..// dachte sie nun etwas besorgt und bewegte sich richtung Haupteingang. Sie hörte Ricki rufen. "Ja! Bei mir ist alles in Ordnung. Ist die Luft rein ?" fragte sie und rannte zu Ricki der immer noch am boden lag. Sie hörte ihn Stöhnen und erschreckte sich. "Ist Alles in Ornung ?!?!" fragte sie und schaute ihn an, sie ging in die Knie und versuchte ihn zu untersuchen. Sie war aufgeregt und besorgt. man konnte genau erkennen das sie besorgt war und angst um Ricki hatte.

Richard
Richard fiel buchstäblich ein Stein vom Herzen, als Klara in seinen Sichtbereich trat. Die Ohren klingelten ihm immer noch von dem Schuss den er vor wenigen Sekunden abgefeuert hatte, obwohl er ja sogar Ohrstöpsel getragen hatte. Er merkte das die junge Amerikanerin sich neben ihn Kniete und anfing ihn abzutasten. Sie schien allerdings sehr aufgewühlt zu sein und er hatte für einen Augenblick, einen Hauch von Panik in ihren Augen gesehen. Er packte mit der unversehrten Hand die ihre und Sprach langsam aber deutlich: «Hei ganz ruhig okay» er versuchte Sie anzulächeln, doch der pochende Schmerz in seinem rechten Daumen, liess es doch sehr gequält wirken. Er liess die Hand wieder los, ehe er bis auf den Zeige- und den Mittelfinger, alle zur Faust ballte und an die Stirn hielt, die Militärische Geste für //Gegner// und deutete in die Ungefähre Richtung des qualmenden Autofracks.
Nachdem die Gefahr neutralisiert war und Klara ihm geholfen hatte, seinen Daumen wieder ins Gelenk Springen zu lassen, war die einzige verbleibende Aufgabe, den Toten ihre Ressourcen zu entreissen. Der mann auf dem Dach, hatte eine Waffe der Bundeswehr dabei und zwei Ersatzmagazine a dreissig Schuss waren ebenfalls in seinen Taschen. Der Fahrer trug keine Schusswaffe, jedoch eine Fette machete, die er sofort an sich nahm. Der Beifahrer, dessen Brustkasten aussah wie ein impressionistisches Kunstwerk, trug eine Glock 18 bei sich, eine 9mm Ausführung. Ein Volles Magazin stecke im Griff, aber als Richard es herauszog, lief es ihm kalt den Rücken runter, den es waren nichts geringeres, als Anti-Personen Munition. Die an der Spitze mehrfach gezackten kugeln, spalteten sich beim eintritt auseinander und jagten ähnlich einem Splittergeschoss durch den Körper, diese Dinger, waren mehr als nur illegal, aber es gab ja Mittel und Wege, an solche Kugeln heranzukommen. Ind der Beintasche des Mannes, befanden sich noch zwei dutzend dieser Kugeln, die ebenfalls ein Magazinen steckten. Richard entlud die Waffe und steckte alles ein. Der Wagen selbst, war zu ihrem Glück ein Benziner und hatte noch gute zwei drittel Benzin im Tank, was etwa zwanzig Litern entsprach. Das Auto selbst war nur noch Schrott, was die Kugel bei ihrer Reise nicht getroffen hatte, war durch den Aufprall zerstört worden. Im Wagen selbst, gab es auser Literweise Dunkelbier, kaum etwas, das Sie mitnehmen oder verwenden konnten. Munition war da, aber keiner von ihnen hatte die Passende Waffe dazu

Klara
Klara schaute Ricki an und sah dann seine hand, sie wollte ihn verarzten aber er machte die geste und sie nickte. Sie ging zu dem Wagen und schaute nach, es waren sauber alles tod und dann war die gefahr auch gebannt, sie hatte einen Starken magen also machte ihr das nichts auf. Sie ging zurück zu ricki und gab ihm eine tablette aus ihrer Jacke "Hier schluck..es ist eine schmerztablette" sagte sie und wartete das Ricki die weiße Tablette mir der Aufschrift PK-4.1, schluckte. Erst danach würde sie seine Rechte Hand verbinden und den Daumen wieder und gelenk springen lassen. Sie brachte die gefundenen gegenstände in den wagen und ging dann zu ricki um ihm beim Plündern zu helfen. Sie packte den Proviant den sie im Autowrack fanden und begab sich dann um das Benzien aus dem Tank zu befreien damit sie Rickis auto volltanken konnten. Man konnte sagen was man wollte. Sie war Kriminell gut beim Ansaugen des Benziens, sie schafte es sogar es früh genug den schlauch aus dem Mund zu nehmen als der Kraftstoff aus dem Schlauch in den Kanister und wartete darauf das die Kanister voll wurden. "Ricki. Ich werde mich noch ein wenig umschauen. Kannst du die Kanister bewachen ?" fragte sie als Ricki wieder zurück zum auto kam um noch weitere Flaschen bier aus dem Wagen umzuladen. Sie wollte noch einmal in die Apotheke gehen und den Ersten stock durchsuchen.
Letzte Änderung: 6 Monate 6 Tage her von Igni_Vulpes.

Z-Land:The Endtimes (FSK 18) 6 Monate 4 Tage her #813522

Katarina Romanova
Nähe von Kaiserslautern-Untergrundbunker
Feat. Alexander Dahl (NPC) und John Williams(ist das nicht der Kerl, der für Steven Spielberg so viel Musik komponiert hat ? XD)

Schwarzes zerzaustes Haar, das ihm in mittlerer Länge in einzelnen Strähnen übers kantige, junge Gesicht fiel, dunkelblaue Augen, die sie mit einem ernsten Blick fokussiert hatten, darüber eine durch ihren Schlag in Zwei gebrochene Brille, die noch immer irgendwie auf seiner Nase ruhte, aber dennoch so aussah, als ob sie jeden Moment hinunter auf den Boden fallen würde. Katarina schaute entsetzt auf den roten Abdruck einer zierlichen Hand, der sich stark im Kontrast zu seiner blassen Haut auf seiner rechten Gesichtshälfte deutlich begann abzuzeichnen. Die Maske hatte er mittlerweile abgenommen, sodass sein junges, irgendwie sogar attraktives Gesicht, welches momentan einen Stoppelbart aufwies, für sie eindeutig zu identifizieren war. Katarina machte instinktiv einen Satz zurück und schnappte nach Luft als sie realisierte, wen sie da vor sich hatte. Es konnte nicht sein, es war unmöglich, wie hoch waren die Chancen, dass gerade dieser Mann überlebt hatte und nun hier, mitten irgendwo im nirgendwo in den Ruinen der alten Welt, einer Einöde des Todes, einem Ödland auf sie getroffen war. Der Blick auf seinen noch immer mit Blut und Dreck überzogenen Kittel bestätigte sie noch einmal. Unter einem großen, wohl schon lange eingetrockneten Blutfleck war es gerade so zu erkennen, das Abbild eines Globus, der von zwei schützenden Händen eingesponnen wurde, darunter die unverkennliche Aufschrift mit dem Firmennamen…”Dahlcorps”, murmelte sie noch immer ungläubig zu sich selbst.
Jetzt war sie sich ganz sicher, sie hatte diesen Mann schon einmal gesehen. In den letzten Monaten war es sein Gesicht gewesen, das überall in den Nachrichten zu sehen gewesen war. Ob nun Zeitung, lokaler Radiosender oder die großen Medien, sie alle berichteten über den Mann, der Seite an Seite mit den besten Wissenschaftlern der Welt zusammengearbeitet hatte, um ein Gegenmittel für das Virus herzustellen. Sie waren es, die es geschafft hatten, das Virus durch Blockacil einzudämmen und er, er war das Gesicht der größten Pharmacy Firma der Welt, benannt nach seinem Großvater, der sie gegründet hatte… “Alexander Dahl”, der Mann schaute etwas verwundert, doch nur für einen Moment, dann wich die Überraschung wieder seinem völlig gelassenen Gesichtsausdruck. Dies war vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass sie ihm gerade eine verpasst hatte, mehr als nur beeindruckend. “Ja, das ist mein Name, auch wenn ich nicht mehr darauf höre.” Nun richtete er sich auf und zog die zerstörte Brille von seinem Gesicht, um sie achtlos in die Ecke zu schmeißen. Irgendwie wirkte er, jetzt wo sie wusste, wer er war, noch viel größer und respekteinflößender, als er es ohnehin schon tat. Hatte er seinen alten Namen abgelegt, um ein neues Leben in dieser Welt zu starten, wollte er wie sie einfach nur mit der Vergangenheit abschließen und war das seine Art es zu tun? Konnte er nicht mehr mit der Schmach umgehen, so kurz vor dem Entdecken eines Heilmittels den Kampf gegen die Zeit verloren zu haben? Wenn ja, was für einen Namen hatte er gewählt? Welcher Name konnte diesem Mann gerecht werden. “Ich bin…” Katarina schluckte hörbar, sie wusste, dass das, was sie nun hören sollte, etwas war, worauf man sich vorbereiten musste. “Dahlus Maximus!”
Ruhig wurde es im Raum. Keiner der Beiden sagte ein Wort. Hatte sie gerade richtig gehört? War das sein Ernst? Sicherlich hatte er sich einen Scherz erlaubt, das konnte niemals ernsthaft der Name sein, den er gewählt hatte. “Dahlus…?”, begann sie zu fragen, woraufhin nur ein kurzes, aber sichtlich ernsthaftiges “Maximus”, seinerseits entgegnet wurde. Sie wusste nicht, was sie sagen sollte, sie wusste nicht einmal, was sie erwartet hatte, hatte sie sich vielleicht doch geirrt? Noch einmal schaute sie ihn genauer an und musterte ihn von Kopf bis Fuß, vielleicht war im Eifer des Gefechtes wirklich nur ein Missverständnis aufgekommen, vielleicht hatte sie den falschen, vielleicht...nein, das konnte es nicht sein, sie war sich absolut sicher, dieser Mann war Alexander Dahl, das große Genie der modernen Zeit...oder zumindest das, was von ihm übrig geblieben war. Langsam und ruhig stand sie auf, noch immer seinen Blick auf sich fühlend. Eigentlich war es kein Wunder, diese neue Welt, sie trieb alle in den Wahnsinn, den einen mehr, den anderen weniger. Jeder, der das Glück oder das Pech hatte, noch leben zu können, jeder, der heute noch in dieser Hölle unter den lebenden Toten wandeln durfte, hatte seinen Ballast zu tragen, jedem war etwas genommen worden. Jetzt, wo sie darüber nachdachte, hatte sie gewissermaßen Mitleid mit ihm. Sie erinnerte sich noch genau an die Worte, die er der Welt damals versprochen hatte, dass ein Heilmittel in kürze fertiggestellt sein würde und dass die Menschheit überdauern würde. Damals hatte man ihm Glauben geschenkt, kurze Zeit später jedoch zerfiel die moderne Zivilisation und mit ihr jede Chance diese Welt noch zu retten. Es musste unglaublich schwer sein, diese Bürde zu tragen. Was sollte sie nun tun, ihn darauf ansprechen? Er wirkte nicht mehr wie er selbst. Nein, das konnte sie nicht tun, selbst wenn sie gefragt hätte, es war nicht so, als ob sie eine Antwort erwarten konnte, gerade wenn es um dieses Thema ging. Sie war noch am überlegen, was sie nun machen sollte, als er ihr plötzlich zuvor kam. “Also das mit der Brille, die musst du mir ersetzen.” Das hatte sie unvorbereitet getroffen. “Ehm…” Wieder merkte sie, dass sie eigentlich kaum mehr als ein Kind war, die es durch Glück geschafft hatte, irgendwie bis jetzt zu überleben. “Also…”, wollte sie gerade anfangen einen Satz zu formen, als er sie abermals unterbrach. “Also was, weißt du, was ich für diese Brille gezahlt habe?” “Ehm..:” Sie wusste nicht, was sie sagen sollte, sie hatte das nicht gewollt, das alles nicht. “Ehn…” “Gar nichts, aber das tut nichts zur Sache, hier geht es ums Prinzip, du kannst nicht einfach das Eigentum anderer Leute vandalisieren!” Er ließ sie gar nicht zu Wort kommen, denn nach einem kurzen Moment, bei dem es so aussah, als ob er überlegen musste, setzte er seinen Satz direkt fort. “Ich meine, eigentlich ist es nicht mein Eigentum, ich hab sie einem Untoten abgenommen, aber letztendlich konntest du das nicht wissen, es ist also so, als ob du meine Brille kaputt gemacht hast, also Miss, wie planst du es, das Ganze wiedergutzumachen, hmm?”
“Wiedergutmachen…”, wiederholte sie diese Worte und ließ sich den bitteren Geschmack auf der Zunge zergehen. Langsam wurde sie nämlich wütend. Sie hatte ihm viel zu verdanken, vermutlich sogar ihr leben, doch allmählich kam in ihr das Gefühl auf, dass er sich über sie lustig machen wollte. Katarina trat einen Schritt näher und überlegte sich ihre nächsten Worte genau. Sie wusste, dass es so nicht weitergehen konnte, sie musste aufhören ein Kind zu sein und endlich anfangen, erwachsen zu werden. Sollte sie ihm Parolie bieten und hoffen, dass er sie nicht rausschmeißt? Gerade war sie auf ihn angewiesen, das hieß aber nicht, dass er mit ihr machen konnte, was er will. Sie musste es probieren, das war längst fällig, ob es nun heute sein würde oder in einer Woche, je länger sie es weiter aufschob, desto länger würde sie sich damit selber betrügen. “Hören sie mal Dahl.” Der rasche Wechsel im Ton hatte seine Aufmerksamkeit wohl erregt, denn nun wurde er ganz still und begann sie mit Verwunderung in den Augen zu mustern. “Ich danke ihnen für alles, aber ich habe keine Ahnung, wie ich ihnen eine Brille besorgen kann, das heißt, sie müssen sich noch etwas gedulden, würde das gehen?” Auch wenn sie es mehr als nur glaubhaft rübergebracht hatte und sich tatsächlich für einen Moment gut fühlte, kamen in ihr mit jeder Sekunde, die Dahl damit verbrachte sie nachdenklich anzuschauen, mehr und mehr Selbstzweifel auf. Hatte sie vielleicht übertrieben? Was, wenn sie ihn beleidigt hatte? Würde er sie nun rausschmeißen, den Wölfen zum Fraß vorwerfen? Das würde er nicht tun, oder? Sie konnte es nicht mehr aushalten, sie musste sich entschuldigen. Ihre starke Fassade begann zu bröckeln. “Kein Problem, ich brauche sowieso keine Brille.” Dahl unterbrach sie erneut, gerade als sie ihren Mund aufmachen wollte, dieses Mal war sie aber irgendwie glücklich darüber, auch wenn sie sich gerade wirklich wegen ihrem Gedankengang in den eigenen Hintern biss. “Also dann, kann ich dir was zu Essen anbieten.” Dahl begann sich zu entfernen, auf die andere Tür zu. “Ich hätte einige Konserven, es ist nicht das Beste, aber das dürfte reichen, oder?” Jetzt wo sie darüber nachdachte, war sie wirklich hungrig und hätte vermutlich alles gegessen. Selbstverständlich hätte sie dieses Angebot nie abgelehnt. “Konserven sagen sie?” Dahl blieb erprobt stehen. “Ja, was ist damit?” Aus irgendeinem Grund wirkte etwas verärgert. “Oh, es ist nichts” versuchte sie sich gerade zu erklären als er plötzlich begann auf sie zuzukommen. “Oh, ich verstehe, Fräulein will etwas besseres, wie wäre es mit Pizza? Wäre das gut? Pizza?” “Aber so habe ich das doch gar nicht…” “Okay, dann Pizza, mal sehen, was der Pizzaservice sagt, vielleicht liefern sie ja noch aus.” Sie hatte keine Ahnung, warum er so verdammt wütend wirkte, aber ehe sie sich versah, hatte er am Schreibtisch Platz genommen und hatte sich daran gemacht, ein Funkgerät aufzubauen, das er aus einer der größeren Schubladen ausgekrammt hatte. Selbiges wirkte alt und völlig obsolet, so als ob es hier mehrere Jahrzehnte gestanden hatte, doch zu ihrer Überraschung funktionierte es. Ein paar schnelle Handgriffe brauchte es nur und die Apparatur samt ihrer Knöpfe und Anzeigen sprang an. Ein leises Rauschen war aus dem Höher zu vernehmen, den sich Dahl nun auf den Kopf setze. “Hallo, hallo, Pizzaservice?” Nur Rauschen, es war niemand da. “Hmm, schade, wie es aussieht, haben sie wohl gerade geschlossen.” Das war genug, Katarinas Kragen war kurz davor zu platzen. “Jetzt hören sie mal zu Dahl, ich habe keine Ahnung…” Plötzlich ein Klicken, jemand war auf der anderen Seite. Ungläubig und verblüfft schauten sich die Beiden gegenseitig an. Offensichtlich hatte nicht einmal Dahl damit gerechnet, jemanden zu empfangen. “Hallo”, ertönte es aus dem Hörer. Beide waren sprachlos, dann wieder “Hallo?” Katarina konnte nicht reagieren, irgendwie war sie unter Schock. Schließlich entsann sich Dahl aber wieder und zuckte mit den Schultern. “Hey, da ist ja wirklich jemand.” Woraufhin er sich wieder dem Kopfhörer zuwandte. “
"Hey, da ist ja tatsächlich jemand...ehm...hallo?" Dahl wirkte wieder vollkommen ruhig. Katarina jedoch war nach wie vor etwas perplex.
"Ja Hallo? Von wo aus Kontaktiert ihr mich?", ertönte die tiefe kratzige Stimme wieder aus dem Funkgerät, jetzt, wo sie sich wieder langsam sammelte, konnte sie die Stimme einem gewissen Alter zuordnen. Der Mann, der gerade über Funk mit ihnen sprach, war, oder zumindest wirkte es so, wesentlich älter als sie. Dahl schüttelte nur den Kopf, als er die Forderung des Mannes hörte. Sehr zum Glück von Katarina, denn eigentlich war sie davon ausgegangen ,dass er mittlerweile komplett wahnsinnig geworden war, doch wie sich herausstellte, hatte er wohl noch zumindest etwas Vernunft zur Verfügung.
"Standort? Ich habe ihnen meine Adresse schon vor Wochen gegeben, aber die Pizza ist immer noch nicht angekommen, sehen sie, ich verstehe, dass draußen gerade etwas Trubel herrscht, aber das ist kein Grund für sie, einfach den Dienst einzustellen...jedenfalls ist das egal, ich wollte meine Bestellung sowieso umändern, ich habe jetzt auch eine junge Frau hier, die Hunger hat und das verwöhnte Balg will sich nicht mit dem zufrieden geben, was ich ihr gebe, wenn sie also zwei Pizzen liefern würden, wäre das toll, ich würde auch das ganze Zuspätkommen vergessen und auch massiv Trinkgeld geben."
Sie hatte sich in ihrem Leben noch nie so unglaublich stark geirrt, er war definitiv wahnsinnig, absolut verrückt.
"Pizza? Wovon reden sie, was machen sie da...", versuchte sie die Situation noch irgendwie zu retten, doch Dahl brach sie mal wieder ab.
"Ruhe jetzt, überlass mir das Reden, ich bin geübt in sowas."
"Verzeihen sie, ehm, ich habe die genauen Koordinaten dieses Ortes nicht, aber ich kann ihnen sagen, dass..." Die schöne Russin konnte das nicht zulassen, dieser Mann wusste nicht, was er tat, sie musste ihn stoppen. Sofort ergriff ihn am Kragen und zog ihn so hart sie nur konnte zu sich.
"Hören sie auf, sie wissen gar nicht, wer das ist, das könnte ein Bandit sein, der uns umbringen will." Kurz ließ Dahl den Hörer los und wandt seine Aufmerksamkeit ihr zu. Vielleicht bildete sie es sich ein, doch irgendwie wirkte es so, als ob er einen Moment der Klarheit hatte, der in seinen Augen zu sehen war. War der alte Alexander Dahl noch immer dort drinnen?
"Stimmt, mein Fehler, tut mir leid."
Sie ließ ihn los, sie hatte es geschafft. Oder zumindest hoffte sie es. Katarina atmete tief aus und sackte erleichtert neben ihm auf den Tisch. Sie hatte wirklich nicht die Kraft für sowas.
"Sind sie ein Bandit, der uns umbringen will?" Ihre Augen weiteten sich vpr Wut, am liebsten hätte sie ihn gerade zerfetzt.
"Nein, aber das würde ich auch sagen wenn ich einer währe." Der Mann sprach genau das aus, was sie sich gedacht hatte. Dahl jedoch schenkte dem absolut keine Beachtung, stattdessen schien er durchaus erfreut über die Aussagen, die sein Gesprächspartner gerade machte.
"Er sagt, dass er kein Bandit ist…”sprach Dahl zufrieden zu ihr, während er selbstzufrieden mit seinem Kopf nickte, bevor er das Gespräch wieder aufnahm.
“Also unsere Position ist..."
"UND DAS GLAUBEN SIE IHM EINFACH?”, brach es aus ihr heraus. Wie sehr sie ihm gerade noch einmal eine verpassen wollte.
"Ja, warum sollte er lügen?", entgegnete dieser nur ruhig und etwas überrascht, es wirkte wirklich so, als ob er ihre Gedankengänge absolut nicht nachvollziehen konnte. Musste sie ihm alles wirklich erklären oder machte er sich wieder über sie lustig? Merkte er denn nicht, dass die Situation ernst war und ihr Leben vielleicht von dem abhängen würde, was sie in den folgenden Minuten sagen würden?
"Damit er uns ausrauben kann sie Idiot." Es war heraushören, dass sich ihr Geduldsfaden langsam seinem Ende näherte.
"Ahh...und warum sollte er das tun?"
Sie atmete tief aus, setzte ein liebliches lächeln auf und versuchte es ihm so langsam und so deutlich, wie sie nur konnte, zu erklären.
"Damit er an unsere Sachen rankommen kann, sie haben ihm auch noch gesagt, dass eine junge Frau bei ihnen ist, was denken sich wohl Männer, was sie mit einer einsamen jungen Frau machen können." Dahl schüttelte jedoch nur den Kopf.
"Du hast dich mit deinem ständigen Nörgeln selbst verraten." Wieder war Katarina sprachlos, hatte er das gerade wirklich gesagt, sie brauchte eine Minute, um sich wieder zu sammeln. Währenddessen nutzte der Doc die Zeit in vollsten Zügen, um weiter mit dem Mann am anderen Ende der Leitung zu reden.
"Also, wer auch immer sie sind, meine Begleitung will wohl erst einen Vertrauensbeweis, was ich absolut nicht nachvollziehen kann."
"Ist ihre Begleitung evtl von der Autobahn Richtung kleines Haus oder was das sein soll gerannt und hat es betreten? Wenn das nämlich der Fall ist, dann kann ich sagen das gerade mindestens 5 von diesen Dingern versuchen rein zu kommen".
"Vielleicht, und ja, die Dinger sind direkt vor meiner Haustür."
Dahl hielt den Hörer weg in Richtung des Ausgangs und nahm mit seiner anderen Hand das Kabel der Scheinwerfer in die Hand. Sie wusste nicht, was er damit vorhatte, doch in diesem Moment zog er bereits in einem starken Ruck an den Kabeln und ließ die Scheinwerfer mit einem lauten Poltern hinunterfallen.
"Hören sie selbst."
Der laute, metallische Hall erbebte, wurde von den Wänden hin und her geworfen und wirkte so viel lauter, als er vielleicht eigentlich war. Langsam realisierte sie, was er damit bezwecken wollte.
"Würdet ihr bitte still sein, ich versuche hier ein Gespräch zu führen!"
Dieser Mann, irgendwo war vielleicht doch ein Genie. Sofort rannte sie zu Tür und begann wie wild und so stark sie nur konnte daran zu klopfen. Es war klar, dass niemand so einfach an einer Gruppe von Nachtjägern versuchen würde vorbei zu kommen, dafür war das Risiko viel zu hoch. So sollte sich zeigen, ob dieser Mann wirklich vertrauenswürdig war. Wenn es wirklich dazu bereit war, so eine Gefahr aufsichzunhemen, dann war die Chance, dass er ein Bandit war zumindest stark vermindert. Also hämmerte Katarina trotz Verletzungen und Erschöpfung weiter, gleichzeitig versuchte sie so viel vom Gespräch mitzubekommen, wie sie nur konnte.
"Also, offensichtlich wollen sie ihr Familienmitglied wieder haben...lange Geschichte, jedenfalls kommen wir nicht raus und sie nicht rein, es gibt aber eine Möglichkeit, sehen sie den großen Strommast?"
"Dieser der rund 300m von dem Haus entfernt ist?"
"Den kann ich sehen, aber ich sehe auch das dort viele dieser Dinger rum gammeln"
"Ja, genau der, also ein paar Techniker haben dort ein paar Generatoren befestigt, die noch immer funktionieren sollten, ich habe in meiner Freizeit etwas rumgekabelt und so etwas wie eine kleine Sicherheitszone für mein Haus eingerichtet, das einzige Problem ist, dass ich es nicht ausprobieren konnte, da das dumme Balg..."
"HEY!", rief Katarina von der anderen Seite des Raums, stoppte sich selbst davor aber etwas zu sagen, bevor der Mann etwas mitkriegen würde. Stattdessen hörte sie lieber auf zu Poltern und begab sich wieder zum Arzt.
"Die Dinger herlocken musste, in der Nähe des Mastes führt ein Kabel zu meiner Behausung, dort sollte sich irgendwo ein Schalter befinden, drücken sie einfach drauf und genießen sie die Show...das heißt, falls es funktioniert."
"Der Schalter ist beim Masten oder muss ich den in der Dunkelheit mitten am Kabel finden?"
"Und können sie mir eine Ablenkung verschaffen? Evtl. das Mädchen opfern?"
Der Ton des letzten Satzes war offensichtlich ironisch, doch sie bezweifelte, dass Dahl so etwas wie Ironie noch verstehen konnte. Sie wusste gar nicht, wie Recht sie behalten würde.
“Gute Idee, steh auf!” Plötzlich ergriff Dahl ihre Schulter und begann sie in Richtung der Ausgangspforte zu ziehen.
Sie war schwach und konnte sich kaum wehren, dich versuchte sie es dennoch. Was ausbrach war ein kleiner Zweikampf, bei dem Katarina nur versuchen konnte, sich irgendwie am Tisch festzuhalten.
"Hey, lassen sie mich los, aua, das tut weh!"
"Gut, meine Güte...verwöhntes Kind, typisch." Plötzlich ließ er sie dann doch los und setzte sich wieder hin. Gleichzeitig ertönte wieder die Stimme des Mannes aus dem Radio.
"Hey Hey, meinte das nur als Witz!"
"Ja, sie will nicht, aber wenn es hilft, es gibt ein paar Blaulichtflairs, die ich selbst gebaut habe." Katarina hielt sich die Schulter und wischte sich eine Träne aus dem Gesicht. Mittlerweile wünschte sie sich eigentlich nur noch, so schnell wie möglich hier wegzukommen.
"Sollten sich in einer blauen Mülltonne befinden, ehm recht nah an meinem Haus. Ungefähr 100 M entfernt."
"Wenn die Dinger kommen, einfach zünden, das sollte ihnen Zeit verschaffen. Aber Obacht ist geboten, die Dinger halten nicht ewig und sind recht laut, das heißt während sie die Nachtjäger temporär loswerden, werden sie wohl oder übel ein paar langsamerer ihrer Artgenossen anlocken."
"Mit den langsamen werde ich schon fertig. Meine Frage ist nur, was springt bei dem ganzen für mich raus?"
Dahls Blick wanderte zu ihr und ein breites, hämisches Grinsen begann sich über sein Gesicht zu ziehen.
"Wie wäre es mit dem Mädchen?"
"Das war kein Teil der Debatte !"
"Ehm…” Er winkte nur ab, offensichtlich hatte er sich wieder einen schlechten Scherz erlaubt.
"Wie wäre es mit Blockacil und ein paar kleinen Tüfteleien, an denen ich gearbeitet habe."
Dann machte er eine Pause, schaute wieder zu Kati...und begann ins Funkgerät zu flüstern.
"Und das Mädchen dazu?"
Das war zuviel, er hatte sich einen Witz zu viel erlaubt. Mit aller Kraft schlug sie ihm mit der flachen Hand ins Gesicht, so fest, dass ihm sogar der Hörer drohte aus der Hand zu fallen, er reagierte jedoch nicht groß, auch wenn es so ausgesehen hatte, als ob es wirklich wehtun würde. Er hob den Hörer lediglich wieder an und tat so, als ob nichts geschehen war. Wieder rollten ihr Tränen über das schöne Gesicht.
"Das ist nicht witzig !" Er reagierte nicht.
"Wie viel Blockacil und weshalb haben sie welches?"
Alexander wurde wieder still. Sie hatte das schon einmal gesehen, das machte er, wenn er wütend wurde.
"Na hören sie mal, sie reden hier mit Alexander Dahl, ich habe das Zeug schließlich erfunden, wenn es jemanden gibt, der den guten Stoff hat, dann bin ich das. Die Zombies nennen mich schon Drogendaddy, weil ich die ganze Hood mit dem besten Shit versorge."
Wieder Stille, offensichtlich musste Dahl seine nächsten Worte überlegen, was überraschend war, eigentlich schien er nämlich überhaupt nicht darüber nachzudenken, was er sagte.
"Okay, eigentlich nennen sie mich nicht so, meistens grölen sie mich nur an, aber der Gedanke zählt.”
"Ah einer der Dahl" Auch der Mann schien ihn zu kennen, was nicht verwunderlich war.
"Ja gut, ich werde mich drum kümmern, wenn du mir noch genau sagen kannst ob der Schalter am Masten oder mitten im Kabel ist"
"Und ich will mein Eichhörnchen dann bei euch noch braten"
"Mitten am Kabel, keine Ahnung aber, was du mit Eichhörnchen meinst, diese seltsamen Sexpraktiken sind mir nicht geheuer, tut mir Leid, aber frag mal die Dame, wenn du sie triffst, ich bin mir sicher, dass sie..."
Wieder schlug sie ihn, dieses Mal noch härter, so hart, dass ihr ihre eigenen Hand begann weh zu tun, der Vorteil war jedoch, dass Dahl dieses Mal tatsächlich reagierte.
"Oder auch nicht."
"Okey ich machs, stell mir aber noch ein Bier kalt. Hatte seit Wochen keines mehr. Aber nicht irgend so n billig Gesöff aus Deutschland"
"Und an die Dame, hauen sie Dahl nochmals, find ich sehr amüsant."
Dann hörte man es nur noch Klicken und ehe sie es sich versahen, standen sie wieder zu zweit da, zumindest für den Moment.
Dein Waifu ist trash !!
Rumkontrolle ist viel zu op!!!

Z-Land:The Endtimes (FSK 18) 6 Monate 3 Tage her #813614

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John
In den Bäumen nähe Kaiserslautern
John war schon am Einschlafen, als er plötzlich eine Stimme hörte, welche aus seinem Funktgerät kam.
“Hallo, hallo, Pizzaservice?” //Pizzaservice? Wo? Warum? Und eine Pizza hätte ich auch gerne// dachte John und Antwortete dem Mann. “Hallo” “Hallo?” "Hey, da ist ja tatsächlich jemand...ehm...hallo?" konnte von der anderen Seite des Funkgerätes entnehmen. "Ja Hallo? Von wo aus Kontaktiert ihr mich?" Fragte John, immerhin wollte er wissen ob es kontaktfreudige Menschen sind, oder doch eher wieder Banditen, welche versuchen ihm eine Falle zustellen. "Standort? Ich habe ihnen meine Adresse schon vor Wochen gegeben, aber die Pizza ist immer noch nicht angekommen, sehen sie, ich verstehe, dass draußen gerade etwas Trubel herrscht, aber das ist kein Grund für sie, einfach den Dienst einzustellen...jedenfalls ist das egal, ich wollte meine Bestellung sowieso umändern, ich habe jetzt auch eine junge Frau hier, die Hunger hat und das verwöhnte Balg will sich nicht mit dem zufrieden geben, was ich ihr gebe, wenn sie also zwei Pizzen liefern würden, wäre das toll, ich würde auch das ganze Zuspätkommen vergessen und auch massiv Trinkgeld geben." Nach einer kleinen Pause, er dachte schon, dass dieser merkwürdige Mann ihn verarschen wolle, redete die Person auf der anderen Seite des Hörers weiter. "Verzeihen sie, ehm, ich habe die genauen Koordinaten dieses Ortes nicht, aber ich kann ihnen sagen, dass..." Sagte der Mann gelassen weiter doch plötzlich hörte John etwas im Hintergrund, als der merkwürdige Kauz kurz inne hielt. Leider konnte er nicht genau verstehen was geredet wurde, aber er konnte ausmachen, dass es sich bei der zweiten Person um eine Frau handelt. Wahrscheinlich die Person welche er vorhin gesehen hatte. Nach seiner Pause ertönte es weiter aus dem Funk Gerät:"Sind sie ein Bandit, der uns umbringen will?" //Was war das denn für ein Idiot, einen Fremden sowas zu fragen.// "Nein, aber das würde ich auch sagen wenn ich einer währe." Erneut konnte er die beiden tuscheln hören. Die Frau war eindeutig sauer auf den merkwürdigen Kauz. Man konnte hören wie sie lauter wurde und John vernahm Bruchteile von ihrem Gespräch. "UND DAS GLAUBEN SIE IHM EINFACH“ Nach einigen Minuten, in denen er leider nicht mehr aus dem Streit der beiden entnehmen konnte sprach wieder der Mann zu ihm."Also, wer auch immer sie sind, meine Begleitung will wohl erst einen Vertrauensbeweis, was ich absolut nicht nachvollziehen kann." "Ist ihre Begleitung evtl von der Autobahn Richtung kleines Haus oder was das sein soll gerannt und hat es betreten? Wenn das nämlich der Fall ist, dann kann ich sagen das gerade mindestens 5 von diesen Dingern versuchen rein zu kommen". //Vielleicht krieg ich so raus, ob ich mit meiner Vermutung Recht habe oder nicht. Wenn ich nämlich Recht habe, kann ich morgen vielleicht in einem richtigen Bett schlafen. Die beiden zu überrumpeln wird sicherlich nicht so schwer werden. "Vielleicht, und ja, die Dinger sind direkt vor meiner Haustür." "Hören sie selbst." Ein lautes Poltern war zuhören gefolgt von mehreren Schlägen gegen etwas Metallisches. Aber schnell merkte John, dass dieses Geräusch nicht echt sein kann. Immerhin schlugen diese Dinger vielleicht zehn bis fünfzehnmal gegen das Tor. Aber das Geräusch am anderen Ende der Leitung hörte man eindeutig öfters. //Das sie mich reinlegen wolle hätte ich mir denken können. Aber jetzt interessiert es mich weswegen sie sowas dummes abziehen.// "Würdet ihr bitte still sein, ich versuche hier ein Gespräch zu führen! Also, offensichtlich wollen sie ihr Familienmitglied wieder haben...lange Geschichte, jedenfalls kommen wir nicht raus und sie nicht rein, es gibt aber eine Möglichkeit, sehen sie den großen Strommast?" Er sah sich um und erblickte den Strommasten in der Nähe des Hauses. "Dieser der rund 300m von dem Haus entfernt ist?" "Den kann ich sehen, aber ich sehe auch, dass dort viele dieser Dinger rum gammeln" Eigentlich war keiner wirklich bei dem Mast, aber so konnte er natürlich die Belohnungssumme hochschrauben. "Ja, genau der, also ein paar Techniker haben dort ein paar Generatoren befestigt, die noch immer funktionieren sollten, ich habe in meiner Freizeit etwas rumgekabelt und so etwas wie eine kleine Sicherheitszone für mein Haus eingerichtet, das einzige Problem ist, dass ich es nicht ausprobieren konnte, da das dumme Balg..." "HEY!" Hörte man die Frauenstimme im Hintergrund sagen. Und die Geräusche im Hintergrund waren auch nicht mehr zu hören, obwohl die Dinger weiterhin versuchten in das Haus zu kommen. //Hatte ich also doch recht, sie haben versucht mich in die Irre zu führen.// Der Mann sprach weiter ohne sich stören zu lassen. "Die Dinger herlocken musste, in der Nähe des Mastes führt ein Kabel zu meiner Behausung, dort sollte sich irgendwo ein Schalter befinden, drücken sie einfach drauf und genießen sie die Show...das heißt, falls es funktioniert." "Der Schalter ist beim Masten oder muss ich den in der Dunkelheit mitten am Kabel finden?" Er hoffte, dass er bei dem Masten ist, da er so nich gross suchen musste um Petrus spielen zu können. "Und können sie mir eine Ablenkung verschaffen? Evtl. das Mädchen opfern?" Natürlich meinte John dies nicht ernst, aber er wollte wissen ob der Kauz irgendwas spezielles für den Kampf gegen die Dinger hat. “Gute Idee, steh auf!” Und plötzlich hörte man im Hintergrund wieder ein merkwürdiges poltern. "Hey Hey, meinte das nur als Witz!" Rief John schnell, immerhin wollte er ja nicht wirklich, dass die Frau geopfert wird. "Ja, sie will nicht, aber wenn es hilft, es gibt ein paar Blaulichtflairs, die ich selbst gebaut habe." Sollten sich in einer blauen Mülltonne befinden, ehm recht nah an meinem Haus. Ungefähr 100 M entfernt. Wenn die Dinger kommen, einfach zünden, das sollte ihnen Zeit verschaffen. Aber Obacht ist geboten, die Dinger halten nicht ewig und sind recht laut, das heißt während sie die Nachtjäger temporär loswerden, werden sie wohl oder übel ein paar langsamerer ihrer Artgenossen anlocken." "Mit den langsamen werde ich schon fertig. Meine Frage ist nur, was springt bei dem Ganzen für mich raus?" //Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen um zu sehen ob die Leute wirklich etwas Nützliches dabei haben oder nicht und ob es sich überhaupt lohnt sich von der Stelle zu bewegen. "Wie wäre es mit dem Mädchen? Ehm Wie wäre es mit Blockacil und ein paar kleinen Tüfteleien, an denen ich gearbeitet habe." Kaum hatte er das gesagt folgte noch etwas, was John nicht wirklich verstand, sich aber verdächtig nach: Und das Mädchen dazu? klang. Als man kurz darauf Hörte wie etwas Hartes gegen etwas noch härteres traf musste John grinsen. Anscheinend hatte die Frau dem Typen eine geknallt. Was aber im Moment wichtiger war, weshalb haben die Blockacil? //Haben sie sich infiziert oder doch nicht?// "Wie viel Blockacil und weshalb haben sie welches?" "Na hören sie mal, sie reden hier mit Alexander Dahl, ich habe das Zeug schließlich erfunden, wenn es jemanden gibt, der den guten Stoff hat, dann bin ich das. Die Zombies nennen mich schon Drogendaddy, weil ich die ganze Hood mit dem besten Shit versorge.“ Dahl legte eine kleine Pause ein, in der John überlegte weshalb er den Namen Dahl kannte, bis es ihm schliesslich wieder in den Sinn kam. Die Dahls waren diejenigen welche das Blockacil erfunden haben und kurz vor der Rettung der Erde stand. Aber was genau geschehen ist, ist nicht bekannt. Mit “Okay, eigentlich nennen sie mich nicht so, meistens grölen sie mich nur an, aber der Gedanke zählt“, beendete er seinen pompösen Auftritt."Ah einer der Dahl" Ja gut, ich werde mich drum kümmern, wenn du mir noch genau sagen kannst ob der Schalter am Masten oder mitten im Kabel ist" Diese Frage hatte Dahl ihm immer noch nicht beantworte. //Evtl. kann ich dort auch mein Eichhörnchen braten. Immerhin hatte ich heute nur ein paar Beeren zum Abendessen.// "Und ich will mein Eichhörnchen dann bei euch noch braten" "Mitten am Kabel, keine Ahnung aber, was du mit Eichhörnchen meinst, diese seltsamen Sexpraktiken sind mir nicht geheuer, tut mir Leid, aber frag mal die Dame, wenn du sie triffst, ich bin mir sicher, dass sie..." Anscheinend wusste Dahl nicht das er nur was essen wolle. Plötzlich hörte man wieder einen Knall der wahrscheinlich von einer erneuten Ohrfeige stammte. "Okey ich machs, stell mir aber noch ein Bier kalt. Hatte seit Wochen keines mehr. Aber nicht irgend so n billig Gesöff aus Deutschland. Und an die Dame, hauen sie Dahl nochmals, find ich sehr amüsant."

John überlegte nochmals zu was er gerade ja gesagt hat und prüfte die gesamte Lage. //Worauf hab ich mich nur eingelassen?// Er kletterte den Baum runter und schaute unterwegs nochmal beim Nest des Eichhörnchens vorbei, vielleicht war ja ein weiteres gekommen. Enttäuschender Weise war aber keines auffindbar, weshalb er nur eine Handvoll Nüsse raus zog welch er gleich ass. //Hmm ein verfrühter Mitternachtssnack//, dachte er als er wieder auf dem Boden war. Da in der Zwischenzeit die Nacht hereinbrach, musste John sich nicht gross tarnen um unentdeckt zu bleiben. Langsam ging er auf das Haus zu, wo der Verrückte und das Mädchen umzingelt waren. //An die Blaulichtflairs in der Mülltonne komm ich nicht so leicht ran. Diese benötige ich aber, da ich ansonsten nur mit meinen Waffen was ausrichten könnte, aber die sind so laut, sie würden weitere Dinger anlocken.// Doch was hörte und sah er da plötzlich? Da war ein Mädchen oder doch eher eine junge Frau? Er konnte zwar nur die Umrisse erkennen aber es schien so, als wolle sie ins Haus. Er lief einen grösseren Kreis, bis er sich ca 10m genähert hatte. Sie drehte sich plötzlich um und John zog sein Sturmgewehr hervor und zielte auf die Person. Er trat ein paar Schritte näher um mit ihr zu reden da er die Dinger nicht aufscheuchen möchte.

"Wer bist du und was machst du hier?" "Raja. Ich durchsuche hier die Gegend - wer bist du?" "Das ist nicht wichtig. Was wichtiger ist, was hast du jetzt genau vor bei dem Haus?" "Es durchsuchen." blinzelt ihn an, "Schlägt dir dein Gewehr auf die Ohren...?" "Nein, aber ich hab meine Gründe misstrauisch zu sein." Er senkte sein Gewehr aber war immer noch bereit im Notfall zu schiessen. "Willst du ins Haus gelangen?" "Ich genauso." nach einer kurzen Pause fügte sie an: "Das ist der Sinn und Zweck einer Durchsuchung, oder nicht?" "Dann haben wir wenigstens ein gemeinsames Ziel. Ich hab auch Informationen, dass sich mindestens zwei Personen im Haus befinden. Ein Wissenschaftler und seine ähm ähm Geliebte? Ich hab keine Ahnung wie die zusammen stehen, nur haut sie ihn dauernd." Nach einer kurzen Pause fügte er an: "Wenn wir den Strom wieder herrichten, können wir uns auch im Haus verbarrikadieren. Immerhin siehst auch du aus, als ob du ein paar Tage ruhe benötigen würdest." Die Gestalt vor ihm überlegte sorgfältig, ihr Kopf zu einer Seite gelegt. "Wir müssen also Strom wiederherstellen?", fragte sie nach. Auf den vorherigen Kommentar reagierte sie gar nicht. Genauso wenig wie auf seine Anmerkung bezüglich ihrer Ruhe. "Jop, dafür müssen wir aber die Dinger weglocken um an die Blaulichtflairs in der Mülltonne zu kommen. Der Schalter befindet sich irgendwo zwischen einem Strommasten, welcher sich Nordöstlich von uns befindet und dem Haus selber. Der Vollidiot hat den Schalter mitten im Kabel verbaut anstelle ihn im Haus zu verbauen." "Blaulichtflairs...? Um sie zu verscheuchen?" Sie wartete seine Antwort gar nicht ab. "Soll ich sie weglocken und du holst diese... Dinger? Ich bin recht gut im Weglaufen." "Wenn du es versuchen willst?" //Wenn sie sich opfern will, mir ist es egal.// "Ich renne dann rüber, zieh die Teiler aus der Tonne und schmeiss direkt eine. Dies sollte uns genügend Zeit geben um zum Masten zu laufen. Dort müssen wir nur noch das Kabel finden und diesem entlang laufen. Aber der Radau wird sicherlich mehr von den Dingern anlocken oder denkst du nicht?" Raja zog die Stirn kraus. "Sicher, ja. Ich kann es auch alleine erledigen, dann bin ich leiser unterwegs. Ohne... Flair." "Problem ist aber, dass du danach immer noch nicht ins Haus gelangen kannst. Die andere Option ist natürlich, du suchst den Schalter und ich gebe dir von einer erhöhten Position Rückendeckung, nach dem ich die Dinger vor dem Haus erledigt habe." Er zeigte dabei auf sein Scharfschützengewehr auf dem Rücken. "Das war auch meine Idee", nickte die junge Frau vor ihm. "Erschieß mich nicht, ja?" Sie sah ihn eindringlich an. John merkte, dass er immer noch auf die Frau zielte weshalb er seine Waffe senkte. "Ich versuch es, versprechen kann ich nichts", meinte er mit einem sarkastischen Ton. "Also wollen wir loslegen? Sobald ich den ersten erschossen habe, läuft die Zeit. Ich hab auch nicht unbegrenzt Munition und für so n Lichtschalter hab ich auch nicht vor mehr als 10 Kugeln zu verballern." "Schon verstanden. Ich beeile mich - alle musst du auch nicht erschießen, ich komme gut alleine klar." Sie nickte ihm noch einmal zu, zog die Schnallen ihres Rucksacks enger um ihre Schultern und drehte sich dann lautlos um.

Das war auch Johns Zeichen um sich eine höhere Position zu suchen. Als er eine passende Stelle fand, welch Überraschung, es handelte sich wieder um einen Baum und das im Wald, kletterte er diesen hoch. Er richtete sich passend ein und zielte auf die Mülltonne. In dieser konnte er die Flairs leuchten sehen. Er schoss auf diese, welche mit einem lauten Knall zerbarsten. Die 5 Dinger vor dem Haus wurden geblendet und mit 5 weiteren präzisen Schüssen in den Kopf schaltete er sie aus. Danach sah er sich um und entdeckte das Mädchen. Es war flink unterwegs und konnte irgendwie jeder Gefahr ausweichen. Bis sie endlich beim Strommasten ankam. An dieser Stelle verlor er sie aus den Augen, da er merkte, dass sich mehrere Beisser von der Autobahn her näherten. Er beobachtete das Verhalten von diesen bis er sich wieder erinnerte, er wollte eigentlich Rückendeckung geben. Er suchte wieder nach dem Mädchen. //Auch wenn sie Tod ist, den Bogen kann ich auch gut gebrauchen. Diesen würde ich sonst bei Tag holen und alleine weiter nach dem Schalter suchen// dachte John sich aber fand das Mädchen wieder. Dieses war gerade beschäftigt den Schalter umzulegen, als hinter ihr ein Beisser auftauchte. Anscheinend hat sie diesen noch nicht entdeckt. Also Zielte er und drückte ab. Die Kugel flog dicht an ihrem rechten Ohr vorbei und traf den Beisser, welcher zusammensackte.

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Raja Schwarzesbergen

Kaiserslautern, später Wälder in der Nähe

Als sie die Augen aufschlug, blendete sie ein gleißender Sonnenstrahl, der von einem zerbrochenen Glasfenster abzuprallen schien. Sie spürte beinahe körperlich, wie ihre Pupillen sich zusammenzogen, um sich an den Lichteinfall zu gewöhnen und richtete sich langsam auf. Ihr Kopf dröhnte. Noch war es nicht allzu schlimm, aber sie musste mit der Dosierung dieses Mal besser und nicht zu sparsam umgehen – sie experimentierte da überall noch ein wenig herum. Die Narbe an ihrem Oberarm juckte wieder und gedankenverloren kratzte sie ein wenig daran, bevor sie die Hand zurückzog und sich eine Närrin schalt.
//Das Narbengewebe ist noch gereizt, also lass die Finger davon. Du hast das doch durchgenommen…//
Ihr Rucksack, der ihr als Kopfkissen gedient hatte, damit ihn ihr nicht jemand versehentlich abnahm, war ein wenig zerknautscht, aber mit einem kräftigen Schütteln konnte sie auch das beheben. Noch etwas benommen vom Schlafmangel und den ersten Anzeichen, dass sie ihre Medikamente nehmen sollte, stand Raja nun vollständig auf und sah sich aufmerksam in alle Richtungen um.
Niemand hatte die selbstgebastelte Barriere, die sie errichtet hatte, um gewarnt werden zu können, durchquert, überschritten oder aus dem Weg geräumt. Gut.
Sie konnte auch nichts hören – kein Gestöhne, kein Gestampfe und erst recht keine anderen Menschen, ob nicht-infiziert oder wie sie… gut.
Das einzige, was an ihr Ohr drang, war das Gezwitscher einiger vorlauter Vögel, die offenbar in diese Gegend zurückgekehrt waren.
//Stieglitze… schade. Wären sie größer, würden sie eine gute Mahlzeit abgeben…//
So aber konnte sie die kleinen Kerle, die vom Aussehen her mitunter an Miniatur-Spechte erinnerten, getrost auf ihrem Ast sitzen lassen. 19 Gramm Fleisch waren nun wirklich nichts. Vielleicht fand sie heute noch eine Elster, so wie gestern.. oder war das vorgestern gewesen? Ihr Zeitgefühl war nicht mehr das beste.
Vorsichtig öffnete sie ihre Barrikade, indem sie eines der Bretter zur Seite schob. Die Scherben, die sie mit ein paar Bindfäden aus der erstaunlicherweise intakten Küchenschublade im Erdgeschoss daran befestigt hatte, klirrten bei ihrer Bewegung und sie nickte zufrieden. Ja… wenn sie hier in der Gegend noch etwas fand und bleiben wollte, war dieser Ort perfekt. Mit ihrem Gehör und dem seichten Schlaf, den sie sich seit der Katastrophe angewöhnt hatte, würde sie bei ihrem Warnsystem sofort hochschrecken und sich verteidigen können.
Langsam trat die junge Frau auf die Treppe, die nach unten führte. Die Dielen hatten sich etwas verzogen und knarrten bei jeder Bewegung leise mit – ein Frühwarnsystem. Dieses Haus war wirklich perfekt.
Draußen war alles ruhig… die Straßen waren leer. Wieder nickte Raja einmal zufrieden. In der Nacht hatte sie mehrere der Zombies, wie getauft worden waren, da draußen gehört und keinerlei Bedürfnis verspürt, ihr Haus zu verlassen. Was sollte sie auch ihre Waffen an diese Viecher verschwenden, wenn sie nicht auf der Straße sein musste? Geistesabwesend tätschelte sie ihren Bogen kurz. Hier in der Nähe hatte sie ein Sportgeschäft gesehen… vielleicht hatten sie weitere Pfeile? Ein Blick hinein konnte jedenfalls kaum schaden, auch wenn sie inzwischen stolze 70 Pfeile ihr Eigen nennen konnte – die Carbonstruktur der Schäfte zerbrach selten bis nie, auch wenn sie am Anfang gleich drei auf einmal verloren hatte, als sie noch so in Panik gewesen war, dass sie nicht hatte klar denken können. Nun… diese Panik hatte sie ja nicht nur dadurch bezahlt…

Ihre leisen Schritte führten sie weiter die Straße entlang, bis sie bei dem kleinen Laden ankam. Die Tür war bereits aufgebrochen – viel konnte sie im Inneren also nicht mehr erwarten. Umso erstaunter war Raja, als sie die Jackenständer betrachtete.
//Alle noch da… wer bricht hier denn ein und nimmt sich keine Jacke mit? Das sind alles gute Modelle…//
Misstrauisch sah sie sich in dem dunklen Eingangsbereich um. Nichts… ihre Augen erfassten keine Wärmequellen und sie hörte auch keinen Laut von irgendwo. Gerade das wurde ihr ein wenig unheimlich…
//Naja… Finders Keepers und so weiter//, entschloss sie sich achselzuckend und griff nach einer Thermojacke in einem dunklen Grünton, die ihr in der Nacht ein wenig Tarnung verschaffen würde – besser als das grelle Neonpink daneben war es auf jeden Fall. Außerdem mochte sie Pink nicht. Und wenn sie schon einmal die Auswahl hatte…
Das Preisschild riss sie rigoros ab und schlüpfte gleich in den Parka. Er passte beinahe perfekt – besser also als der Rest ihrer Kleidung. Vorsichtig wandte sie sich von den Jacken ab und ging langsam tiefer in den Laden hinein. Vielleicht fand sie ja noch etwas brauchbares…



Als sie das Geschäft verließ, hatte der Himmel bereits eine hässliche Lila-Färbung angenommen.
//Wie ein Bluterguss… ich war zu lange hier. Ich sollte verschwinden.//
Vor allem sollte sie von der Straße verschwinden… es war zu gefährlich hier. Und sie konnte bereits schwache Bewegungen erahnen…
Mit schnellen, leisen Schritten schlüpfte sie um eine Häuserecke herum und blieb abrupt stehen. Sie hatte ihn nicht gehört. Verdammt, verdammt, verdammt…
Hastig wandte sie sich um. Sie konnte nicht zu ihrem Haus zurück- nicht, solange ihr die zehn Monster dort den Weg versperrten.
//Also weiter… neuer Plan. Wald. Schutz in und unter Bäumen. Dort kann ich sie sehen, wenn sie kommen.// Ihre Schritte wurden noch schneller, bis sie in einen leisen Dauerlauf verfiel. Nur weg von hier…

Als Raja in den Schatten der ersten Bäume eintauchte, entspannte sich ihr Körper ein wenig. Es war eine trügerische Sicherheit, aber zumindest war sie nun auf einer relativ offenen, ebenen Fläche und konnte sich jederzeit einen der großen Stämme hinaufflüchten, um sich einen Überblick zu verschaffen. Die dicken, gefurchten Bäume boten genug Grifffläche selbst für eine eher ungeübte Kletterin wie sie und die verzweigten Astgabeln schienen förmlich dafür bestimmt, sich darauf niederzulassen. Kurz entschlossen griff Raja nach einem unteren Ast und schwang sich mit ein wenig unrühmlichem Gezappel hinauf in die Baumkrone. Von hier oben konnte sie mehrere Wärmequellen entdecken – einige bewegten sich auf die typische, langsame und stockende Art dieser Monster, aber ein paar verschwommene Flecken ganz am Rande ihres Gesichtsfeldes verhielten sich anders.
//Überlebende…? Und gleich so viele auf einmal, worauf bin ich hier denn gestoßen?//, murmelte sie in der Sicherheit ihrer eigenen Gedanken. Das letzte Mal, als sie mehr als einen Überlebenden auf einem Fleck gesehen hatte… sie schüttelte den Kopf. Nicht nachdenken. Aber vielleicht gab es dort drüben Ressourcen? Vielleicht „sah“ sie deswegen mehr als eine Gestalt?
Unsicher kaute sie einen Moment auf ihrer Unterlippe herum und rutschte dann entschlossen und erstaunlich unelegant den Baumstamm wieder herunter. Sie konnte es sich im Schutz der Nacht ja ansehen… vielleicht ergab sich ja etwas.

Es dauerte bei ihrem forschen Tempo keine Stunde, bis sie den Ort erreicht hatte. Ein Haus also… und es sah gar nicht mal so zerstört aus. Eigentlich wäre es sogar ein wirklich gutes Versteck, fiel ihr gerade auf. Man konnte es bestimmt gut barrikadieren… allerdings stellte sich immer noch die Frage mit den anderen Gestalten… zwei waren tatsächlich im Haus und sie biss sich unzufrieden auf die Unterlippe. Ob sie teilen würden…?
Ein Geräusch riss sie aus den Gedanken und sie drehte sich gerade noch rechtzeitig um, um einen großen Mann hinter sich aus der für sie nicht undurchdringlichen Dunkelheit treten zu sehen.
Er trug ein Gewehr in den Händen und hielt es ihr auf die Brust, sein Ausdruck wachsam. Sofort spannte sie sich ein wenig an.
“Wer bist du und was machst du hier?“
Er klang genauso wie sein Blick sich anfühlte – bereit, sie jederzeit zu erschießen, wenn sie etwas dummes machte. Also entschied sie sich dafür, ihm zu antworten.
“Raja. Ich durchsuche hier die Gegend – wer bist du?“ Ihre Augen verließen sein Gesicht nicht, auch nicht, um den Lauf des Gewehrs im Auge zu behalten.
“Das ist nicht wichtig.“ //Mir ist das sehr wohl wichtig, Herr Militär//“Was wichtiger ist, was hast du jetzt genau vor bei dem Haus?"
Hatte er ihr nicht zugehört…?
“Es durchsuchen. Schlägt dir dein Gewehr auf die Ohren...?“ Raja blinzelte ihn einmal an.
Er senkte besagtes Schießeisen ein wenig, aber selbst für einen Laien wie sie war es offensichtlich, dass er immer noch dazu bereit war, ihr eine Ladung Blei zu verpassen, wenn sie sich nicht benahm.
“Nein, aber ich hab meine Gründe, misstrauisch zu sein.“ //Deswegen kann man anderen trotzdem zuhören…// “Willst du in das Haus gelangen?“
Hörte er ihr überhaupt zu…?
“Ich genauso“, gab sie zurück, erlaubte ihrem Körper aber dennoch, sich etwas mehr zu entspannen. “Das ist der Sinn und Zweck einer Durchsuchung, oder?“
"Dann haben wir wenigstens ein gemeinsames Ziel. Ich hab auch Informationen das sich mindestens zwei Personen im Haus befinden. Ein Wissenschaftler und seine ähm ähm Geliebte? Ich hab keine Ahnung wie die zusammen stehen, nur haut sie ihn dauernd."
Nach einer kurzen Pause fügte er an: "Wen wir den Strom wieder herrichten, können wir uns auch im Haus verbarrikadieren. Immerhin siehst auch du aus, als ob du ein paar Tage ruhe benötigen würdest."
Geliebte? Hauen? Wovon redete er da bitte…? Aber für Fragen hatten sie später sicher noch Zeit.
Sie überlegte sorgfältig, ihr Kopf dabei zur Seite gelegt – eine alte Angewohnheit noch aus ihren Studententagen…
“Wir müssen also den Strom wiederherstellen?“, fragte sie nach. //Ruhe….hm? Ja, die hatte ich schon eine Weile nicht mehr…//
"Jop, dafür müssen wir aber die Dinger weglocken um an die Blaulichtflairs in der Mülltonne zu kommen. Der Schalter befindet sich irgendwo zwischen einem Strommasten, welcher sich Nordöstlich von uns befindet und dem Haus selber. Der Vollidiot hat den Schalter mitten im Kabel verbaut anstelle ihn im Haus zu verbauen."
"Blaulichtflairs...? Um sie zu verscheuchen?"
Sie wartete die Antwort gar nicht ab. "Soll ich sie weglocken und du holst diese... Dinger? Ich bin recht gut im Weglaufen."
Sie hatte ja auch schon etwas Übung sammeln können.
"Wenn du es versuchen willst?Ich renne dann rüber, zieh die Teiler aus der Tonne und schmeiss direkt eine. Dies sollte uns genügend Zeit geben um zum Masten zu laufen. Dort müssen wir nur noch das Kabel finden und diesem entlang laufen. Aber der Radau wird sicherlich mehr von den Dingern anlocken oder denkst du nicht?"
Verdammt.. er hatte recht. Raja zog die Stirn kraus.
"Sicher, ja. Ich kann es auch alleine erledigen, dann bin ich leiser unterwegs. Ohne... Flair."
Das würde am Ende nur ihre Sicht durcheinander bringen, daran hatte sie kein Interesse…
"Problem ist aber, dass du danach immer noch nicht ins Haus gelangen kannst. Die andere Option ist natürlich, du suchst den Schalter und ich gebe dir von einer erhöhten Position Rückendeckung, nach dem ich die Dinger vor dem Haus erledigt habe."
Er zeigte dabei auf sein Scharfschützengewehr auf dem Rücken. Wie viele Waffen hatte der Kerl denn noch…?
"Das war auch meine Idee", nickte sie auf seinen Vorschlag. Nur dass sie das mit dem Scharfschützengewehr nicht gewusst hatte...
"Erschieß mich nicht, ja?" Sie sah ihn eindringlich an.
Ihre Worte schienen ihm vor Augen zu führen, dass er immer noch auf sie zielte und er senkte seine Waffe weiter.
"Ich versuch es, versprechen kann ich nichts", meinte er mit einem sarkastischen Ton. "Also wollen wir loslegen? Sobald ich den ersten erschossen habe, läuft die Zeit. Ich hab auch nicht unbegrenzt Munition und für so n Lichtschalter hab ich auch nicht vor mehr als 10 Kugeln zu verballern.“
"Schon verstanden. Ich beeile mich - alle musst du auch nicht erschießen, ich komme gut alleine klar."
Sie nickte ihm noch einmal zu, zog die Schnallen ihres Rucksacks enger um ihre Schultern und drehte sich dann lautlos um. Ab hier war sie wieder in ihrem Gebiet… nachts und umgeben von Monstern.
Den ersten beiden wich sie spielend aus. Sie waren einfach viel zu langsam… und sie konnte sie auf mehrere Meter hinweg erkennen, was das Ganze nicht leichter für die Monster machte – aber für sie.
Den Strommasten, von dem er gesprochen hatte, fand sie recht bald, genauso wie das Kabel. Der Schalter war also irgendwo hier…?
Eine Hand in der Nähe des Kabels marschierte sie geradeaus, ihre Schritte leise auf dem Waldboden. Vielleicht sollte sie sich einmal neue Schuhe besorgen…? Die Wanderstiefel fielen schon fast auseinander…
//Ist er das…?//
Mitten im Kabel hing etwas, das zumindest anders aussah als der ganze Rest hier. Der Schalter? Was konnte es wohl sonst sein?
Angestrengt stellte sie sich ein wenig auf die Zehenspitzen, um nach dem Plastikviereck zu haschen, das knapp über ihrem Kopf vor sich hinbaumelte. Das Rascheln hinter sich nahm sie erst wahr, als es zu spät war – da knallte es auch schon und etwas schoß mit einer unheimlichen Geschwindigkeit an ihr vorbei. Für einen Moment erstarrte die junge Frau, ihr Herz jagte, bevor sie hastig und beherzt nach oben griff, das Gehäuse zu sich hinunter zog, es mit einem Taschenmesser aufstemmte und den kleinen Schalter darin umlegte. Ein Klicken ertönte und sie hielt unwillkürlich den Atem an. Und jetzt…?
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