THEMA: Restaurianische Nation:Rebirth

Restaurianische Nation:Rebirth 9 Monate 2 Wochen her #805073

Restaurianische Nation:Rebirth
Link zum Ideenthread [ Zum Anzeigen klicken ]

Regeln [ Zum Anzeigen klicken ]

Quests werden im Ideenthread zu finden sein. Diese könnt ihr ingame annehmen.
Leitungsteam [ Zum Anzeigen klicken ]

Ich hoffe auf ein freundliches Miteinander und wünsche viel Spaß beim posten. Eure Charakter starten idR. in Äeos, aber wenn ihr wollt, könnt ihr auch woanders anfangen.
________________________________________________________________________________________________________________

Kinios vel Karas
feat Arian vel Karas

Langsam aber sicher rückten die Stadtmauern in der Ferne immer näher. Während der letzten zwei Wochen waren die Geräusche der lauten Karawane, mit der Kinios und sein Bruder unterwegs waren, ihr stetiger Begleiter gewesen. Sehr zum Leid der Brüder, die es gewohnt waren isoliert zu sein. Die Person auf dem Kutschbock wandte sich um und blickte zu seinen Passagieren. “Wir haben es beinahe geschafft. Dies ist Äeos, die Hauptstadt der Restaurianischen Nation. Auch wenn sie nicht mehr das ist, was sie einst war, ist sie immernoch ein beachtlicher Anblick.” Es war ziemlich klar, dass der Mann im mittleren Alter, dessen Haare bereits so langsam anfingen zu ergrauen, ein Einwohner dieser Stadt war. “Wirklich sehr beeindruckend.”, schmatze Arian ironisch während er einen Biss aus einem Apfel nahm. Geräuschvoll klappte Kinios sein Buch zu, sodass Arian vor Schreck seinen Apfel fallen ließ, der vom Wagen rollte. “Schau was du angerichtet hast.”, zischte er nur. Die Reaktion seines Bruders ignorierend, wandte Kinios sich an den Kutscher. “Unser Dank ist euer, dafür, dass wir mit euch reisen durften. Was schulden wir euch für die Strecke?” Dieser machte eine abwinkende Bewegung. “Der Schutz den wir durch eure Anwesenheit erlangt haben, ist bei Weitem ausreichend.” “Wir hätten auch Dorghar nehmen können, weißt du?”, entgegnete ihm sein Bruder, während er in seinem Seesack am rumwühlen war. “Das letzte Mal, dass ich bei dir mitgeritten bin, wäre ich beinahe gestorben. So schnell bekommst du mich nicht auf Dorghar.” ”AHA!”, sichtlich zufrieden mit sich zog Arian einen neuen Apfel aus dem Seesack. “Das ist übrigens der Letzte und ich meine ja nur. So musste ich ihm sagen, dass er separat reisen soll.” “Ich denke Dorghar ist schlau genug, hier selbst herzu finden. Vermutlich ist er hier schon irgendwo auf der Jagd.” Kinios packte sein Buch weg. Sie hatten inzwischen die Stadtmauer erreicht und die Karawane wurde am Stadttor von einer Gruppe Wachen aufgehalten. “Was glaubst du wird Mutter denken, wenn sie nach Hause kommt und wir sind nicht da.” Schulterzuckend und immernoch mit dem Apfel beschäftigt, machte sich Arian daran auszusteigen. “Keine Ahnung, vermutlich ist es ihr egal. Aber sobald wir zurück kommen, wird sie uns wie gewöhnlich wohl verprügeln...” “Wenn wir Vater finden, ist sie vielleicht mit ihm beschäftigt. Vielleicht sollten wir auch einfach nicht zurückgehen.” Kinios schulterte sein Gepäck und stieg ebenfalls vom Karren ab. Er sah sich um und in einem unbeobachteten Moment versank er mit einem konzentrierten Gesichtsausdruck in den Schatten des Gefährts. Auch wenn es nicht das erste Mal war, dass sich Kinios in der Schattenwelt befand, konnte er sich noch immer nicht an das surreale Gefühl gewöhnen, der von diesem Ort ausgestrahlt wurde. In den meisten Aspekten war die Schattenwelt nur ein karges und aschebedecktes Replika Eonias doch konnte er das Gefühl nicht loswerden, dass unter der Fassade dieser trostlosen und tot wirkenden Welt mehr war als das Auge zu sehen vermochte. Zu jeder Zeit hatte man den Eindruck beobachtet zu werden. Dunkle Schemen bewegten sich im Augenwinkel, nur um zu verschwinden, wenn man sich nach ihnen umsah und wenn man ganz genau hin hörte, war man der Meinung, ein seltsames Flüstern zu vernehmen.
Es dauerte nicht lange bis sich ein zweiter Schatten aus dem Boden auftat, aus dem sein Bruder stieg. “Du weißt, dass ich das noch nicht so gut kann.” Ächzte er erschöpft. “Du kannst auch gerne den Torzoll bezahlen. Ich lasse mich lieber vom Karren mitziehen.” Er deutete auf den Boden, wo ein körperloser Schatten sich wieder in Bewegung versetzt hatte. “Jaja ist gut. In dem Fall hast du ausnahmsweise mal Recht. Den Zoll will ich auch nicht zahlen. Erinnere mich übrigens mal Mutter zu bitten, uns das mit dieser Welt etwas besser zu erklären.”

Auf dem Hauptplatz von Äeos herrschte ein großes Gedränge. Stände standen am Rand des Platzes und boten die unterschiedlichsten Waren dar. Auch die Karawane befand sich hier und hatte sich einen Gasseneingang gesucht, um ein kleines Lager aufzuschlagen, wo sie ihre Karren abstellten und auch schon anfingen, ihre Waren aus dem Ausland zu verkaufen. In all der Unruhe, viel es nicht auf, als eine Hand sich aus dem Schatten eines Gefährtes streckte und kurz darauf ein Körper folgte.
Letzte Änderung: 8 Monate 2 Wochen her von Apokal.
Folgende Benutzer bedankten sich: -Saber-, Issei-Hyoudou16, Deemer, KeyForDeath, Hororizon, vRtheGodfather, Cyberware

Restaurianische Nation:Rebirth 9 Monate 2 Wochen her #805080

Rena Lu'hanir

Erst vor gut einer Woche hatte sie den Bogen ihres Brudes geborgen. Doch ihrer Suche nach ihm selbst hatte das nicht geholfen. Sie hatte zwar gewiss zwei Tage den ganzen See und seine Umgebung abgesucht, aber nicht die kleinsten Anhaltspunkt entdeckt. Sie seufzte und schaute in den dunklen Himmel, während ihr der stetige Regen gegen ihr Gesicht prasselte und an ihren Wangen herablief, sodass es sich beinahe so anfühlte als wären es Tränen. Sie ist zu dem Entschluss gekommen, dass es am Besten sein würde von vorn anzufangen, in Äeos wo quasi der ganze Krieg angefangen hatte. Doch was würde sie tun, sobald sie ihr Ziel erreicht hatte? Eigentlich konnte sie nur auf einen Zufall hoffen, ein Wunder quasi. So würde sie sich also zunächst um ihre eigentliche Angelegenheit kümmern. Was sie ja im weiter gefassten Sinne auch jetzt tat.
Sie unterbrach ihren Gedankengang und gleichermaßen ihren Blick gen Himmel und schaute wieder auf das Schlachtfeld, was sich jenseits ihres erhöhten Aussichtspunktes, einem mäßigen Hügel, vor ihr ausstreckte. Sofort drang wieder das Gröhlen der schlaksigen Untoten und das Schreien der Männer in ihre Ohren. Gerade in diesem Moment konnte sie beobachten wie es ein besonders junger Recke gerade noch schaffte zwei Untoten auszuweichen, sodass sie gegeneinander prallten und er beiden ungelenkt mit der leuchtenden Schneide seiner einfachen Holzfälleraxt nacheinander den Kopf abschlug. Wieder schweiften ihre Gedanken ab und dämpften den Kampfeslärm, wobei ihr Blick desinteressiert dem Geschehen folgte.
Sie hatte einen weiten Weg hinter sich bringen müssen um so schnell in der Restaurianischen Nation anzukommen. Unablässig war sie geflogen, hatte ihren Körper dabei an seine Grenzen getrieben und sich kaum eine Pause gegönnt. Nötig war dies keineswegs gewesen, aber irgendwie fühlte es sich gut an ihre brennenden Muskeln zu spüren, nachdem sie eine solche Niederlage erfahren hatte.
Gestern Abend, als sie ein weiteres Mal den Himmel verließ und in der Nähe eines kleinen Dorfes landete, war sie sofort von den Einwohnern des Dorfes umringt worden. "Wir törichte kleine Würmer, die wir sind, haben versucht das nahgelegende kleine Moor trockenzulegen!" "Dabei kamen Untote an die Oberfläche!" "Wir sind verflucht!" "So hilf uns doch, oh edle Hohe! Wir sind nur unwürdige und schwächliche Menschen und schaffen es nicht alleine!" Oder so etwas in der Art hatten sie von sich gegeben. Daraufhin war sie einen Handel mit diesen Menschen eingegangen. Sie würden Rena rasten lassen und mit dem Besten, was sie hatten, versorgen und dafür würde sie ihnen am nächsten Morgen helfen sich dieses Problemes anzunehmen.
Jetzt war dieser Morgen. Sie hatte die Waffen der kampffähigen Männer mit ihrer Lichtmagie gestärkt, ihren Körper mit einem anderen Zauber geschützt und ihrem Geist mit schönen Worten und einer Prise Magie Mut eingeflößt. Nun kämpften sie um ihr eigenes Leben, das Leben ihrer Liebsten und das Schicksal ihres Dorfes. Rena war der Meinung, dass dies die beste Lösung war. Man könnte es auch herzlos nennen, da Rena wohl auch alleine und verlustfrei mit dieser kleinen Horde einfacher Untoter klargekommen wäre, aber sie war der Meinung das diese Menschen selbst für dieses Problem verantwortlich waren. Wie sich herausgestellt hatte, legten sie das Moor nur aufgrund von Profitgier trocken und nun zahlten sie den Preis dafür. Ein kleiner Preis zwar, da sich ihr schwacher Schutzzauber als ausreichend herausstellte, aber zumindest einer... jetzt zwei, da gerade jetzt einem Mann der Arm abgebissen wurde, würden wohl ihrer alten Tätigkeit nicht mehr nachgehen können.
In den folgenden wenigen Minuten war der Kampf dann auch beendet. Keiner war vollkommen ungeschoren davongekommen, aber zwei Männer waren schwer verletzt. Mühselig wurden diese zwei zu ihr gebracht und vor ihr auf den Hügel gelegt. Dem einen fehle der Großteil seines Beines, dem anderen der komplette Arm. Wortlos kniete sie sich zuerst neben den einen, dann neben den anderen. Ihre von Lichtmagie getränkten Hände, stoppten Blutung und regte die körpereigene Regeneration an. Mit knappen Worten trug sie den Männern auf, dass diese Männer ein warmes Bad, Bettruhe und ordentliche Nahrung bräuchten. Am Abend würde sie noch einmal ihre Heilmagie wirken, sodass sie genesen würden. Nun hörte sie Schluchzen, Lachen und meinte sogar vereinzelnd erleichterte Jubelschreie wahrzunehmen, doch sah sie es schon nicht mehr. Sie hatte sich bereits abgewandt und machte sich auf den Weg das kleine Haus aufzusuchen, dass für sie geräumt worden war.

Gegenwart:
Dieser kleine Zwischenfall war nun gut zwei Wochen her. Mittlerweile befand sie sich in Äeos und war in einem recht guten Gasthaus untergekommen. Gerade saß sie in eben jenem und nahm gemächlich eine warme Mahlzeit zu sich. Sie spürte Blicke auf sich Ruhen, doch interessierte es sie nicht. Viel mehr war sie mal wieder mit ihren eigenen Gedanken beschäftigt. Was sollte sie heute tun? Seit sie in Äeos war hatte sie auch nicht viel erreichen können. Vielleicht sollte sie sich mal mit einigen Abenteurern unterhalten.
Letzte Änderung: 9 Monate 2 Wochen her von Kayba.

Restaurianische Nation:Rebirth 9 Monate 2 Wochen her #805081

  • VaizardXen
  • VaizardXens Avatar
  • Offline
  • Wortakrobat
  • Wortakrobat
  • Where Hatred dwells and DARKNESS reigns
  • Beiträge: 356
  • Dank erhalten: 39
Xanya van Crystali
feat einem Schmied
Zuhause → Marktplatz

Sommer, die schlimmste Jahreszeit, nach Xanya. Sie war ein Winterkind, Sommer verband sie mit Hitze und Hitze mochte sie kein Stück. Sie war durch und durch ein Winterkind. Vor allem wieder spiegelte es ihre Magie. Sie selbst lang verschwitzt im Bett. Es wahr ihr schlicht zu warm. So wurde sie von der morgendlichen Sommersonne geweckt. //Es ist zu warm, viel zu warm...//, beschwerte sie sich, als sie aufstand um sich vom Schweiß, der gestrigen Nacht zu entledigen. Stinken muss man ja nicht unbedingt. Nach ihrem Morgenritual zog sie sich ihr weißes Kleid an und ging aus dem Haus. Es war ihres, nicht sehr groß und ziemlich Abseits der Stadt, doch hatte es einen Abfluss, den sie für ihr gebrauchtes Wasser nutzen konnte. Fließendes Wasser brauchte sie nicht, konnte sie ja mittels Magie, Wasser aus der Luft ziehen.
Ihr heutiges Ziel war der Schmied Villjarch, einem Zwerg von eher unangenehmeren Charakter, doch galt er als der beste Schmied in Äeos. Dort herrschte heute wieder großer Andrang, doch Xanya war schneller an der Reihe als Gedacht. Sie überreichte dem Zwerg Cocytus und ließ seine geschulten Augen darüber blicken. „Eine schöne Waffe, ursprünglich Gedacht um Feuerdragoner zu jagen.“, erklärte er ihr. Dies wusste sie allerdings schon, schließlich hatte ihre Mutter, den vorherigen Besitzer mit einem Eiszapfen gepfählt. „Das kann sein. Ich bin allerdings hier um Reinigungsöl zu kaufen, einfaches Wasser gefriert an der Klinge, wie sie sicher erkennen.“ „Wie ist diese Waffe in eure Hände gelangt?“, fragte er nun interessiert. „Ein Geschenk“ „EIN GESCHENK?! So was verschenkt man nicht, so was wird für gewöhnlich vom Meister zum Schüler gereicht! Von wem habt ihr das Schwert?“, fragte er nun. „Von meiner Mutter“, antwortete sie wahrheitsgemäß. Worauf sie ihre Waffe wieder bekam und ihr das Reinigungsöl gegeben wurde. „Ich frag mich wer eure Mutter ist?“ sprach der Zwerg nun. „Ein andern mal“, wich Xanya aus. Außerhalb des Ladens blickte sie sich ein zweimal um und setzte sich schließlich auf eine der Bänke, beim Marktplatz. Von dort aus blickte sie in die Masse an Leuten. „Ich wünschte Ren wäre hier!“, murmelte sie schließlich als ihre Gedanken an ihrem Kindheitsfreund dahinschweiften.

Danke für die Signature Sayo und BlackSeraphim für den Avatar.
Letzte Änderung: 9 Monate 2 Wochen her von VaizardXen.

Restaurianische Nation:Rebirth 9 Monate 2 Wochen her #805095

Kara und Kana

Während die Ältere der beiden Zwillingsschwestern noch friedlich in ihrem Bettchen schlummerte, war Kana schon längst auf den Beinen. Sie wusste ja, dass ihre Schwester morgens gerne länger schlief und ließ sie auch problemlos gewähren. Was gab es auch für einen Grund, den Schlaf ihrer Schwester zu stören? Sie hatten ja weder Zeitdruck, noch bestand die Gefahr, dass ihnen in nächster Zeit das Geld ausging. Sie mussten also auch gar nicht hetzen und zusehen, dass sie eine möglichst vielversprechende Mission am schwarzen Brett ergattern konnten. Wenn ihnen keine der angebotenen Aufträge zusagen würde, konnten sie auch durchaus problemlos bis zum nächsten Tag oder gar zur nächsten Woche warten. Ihr Status und vor allem der Reichtum ihrer Familie ermöglichten ihnen das. Ihre Eltern waren, wie so oft, mal wieder außer Haus, Geschäfte erledigen. Kana kümmerte sich nicht sonderlich darum, wo diese waren und was für Geschäfte genau sie tätigten. Es brachte der Familie jedenfalls gutes Geld und da fragte man einfach nicht weiter nach. Kara würde wohl noch ein Weilchen schlafen also musste sie sich ja irgendwie die Zeit vertreiben. Vorerst verließ sie also das Grundstück. Sie blieb aber nicht lange weg. Sie war nur ein paar Häuser weiter gegangen. Dort war ein kleiner, aber feiner Bäcker daheim. Dieser war ein wenig abseits gelegen und daher nicht so überrannt wie die ganzen Bäcker, die in der Nähe oder auf dem Markt zu finden waren. Dafür war er aber ein absoluter Geheimtipp, jedenfalls wenn man Kana fragte. Als sie den Laden betrat, wurde sie auch freundlich empfangen und gefragt, ob sie denn das Gleiche wie immer wollte. Selbstverständlich war es heute genauso. Bisher war ja nichts Besonderes vorgefallen, was Grund dazu gab, vom üblichen Verhaltensmuster abzuweichen. Mit leckeren und noch teilweise warmen Brötchen machte sie sich also auf den Weg nach Hause und deckte schonmal den Frühstückstisch. Dann war es aber in ihren Augen auch mal langsam soweit, dass ihre Schwester aufstehen konnte, weshalb sie zu ihr aufs Zimmer ging, um sie zu wecken.
"Kara. Komm aufstehen. Du hast nun wirklich lange genug geschlafen."
Doch diese reagierte nur, indem sie sich rumdrehte und nochmal die Bettdecke über den Kopf zog. Dann musste Kana wohl härtere Geschütze auffahren. Sie stieg also auf das Bett und hüpfte dort eben so lange herum, bis Kara freiwillig aufstand.
"Ist ja gut. Ich steh ja schon auf."
Mit einem Lächeln, als hätte sie gerade irgendeinen Kampf für sich entschieden, verließ das blonde Mädchen dann auch schon das Zimmer ihrer Schwester und wartete am Frühstückstisch auf eben diese. Kara gesellte sich dann auch recht schnell zum Tisch, nahm das Frühstück jedoch, wie üblich, schweigend zu sich. Kana war klar, dass jeder Versuch ein Gespräch währenddessen anzufangen sinnlos war, weshalb sie dies auch gar nicht probierte. Sie wartete lieber darauf, bis ihre Schwester mit der Mahlzeit fertig war, ehe sie anfing zu sprechen.
"Also was machen wir heute? Suchen wir uns eine Mission ja? Oh bitte lass uns auf eine Mission gehen, wir waren schon letzte Woche nicht auf einer Mission gewesen."
Letzte Woche hatte keine der angebotenen Aufträge ihrer Schwester zugesagt, weshalb sie die letzten sieben Tage einfach nur in der Stadt verbracht haben.
"Wenn was Gutes dabei ist.", sprach Kara nur ruhig.
"Oh ja. Am besten wir machen uns gleich auf den Weg und schauen nach, bevor die besten Missionen weg sind.", war hingegen die Antwort, die beinahe schon so wirkte, als würde sie hier ihre Schwester zu ein wenig mehr Eile bewegen wollen. Diese blieb jedoch genau so gelassen, wie man es von ihr gewohnt war.
"Erst aufräumen."
"Wird sofort erledigt."
Es war schon ein wenig interessant mit anzusehen, wie Kana sofort Alles in die Tat umsetzte, was Kara ihr sagte. Ja die Blondhaarige erwartete ja noch nicht einmal, dass ihre Schwester ihr half. Sie war so euphorisch darauf, einen neuen Auftrag anzunehmen, dass sie sich extra beim Aufräumen beeilte. Erst nachdem Alles soweit fertig war, verließen sie das Haus und machten sich auf den Weg zum schwarzen Brett.
"Ich bin gespannt was es Alles für Missionen gibt und ob wir vielleicht irgendwelche Abenteurer treffen."
Kara sagte wie üblich einfach mal gar nichts und lief weiter ihres Weges.

Warnung: Spoiler! [ Zum Anzeigen klicken ]

Danke an Ani für die Sigs. Danke an Nele für den Ava.

Restaurianische Nation:Rebirth 9 Monate 2 Wochen her #805099

Arian vel Karas
feat. den coolsten Dude im Lande

Dunkelheit und Kälte umgaben ihn. In diesem Meer von Chaos schweiften seine Gedanken für einen Moment, der sich anfühlte wie eine Ewigkeit. Der Übergang von der Schattenwelt nach Eonia. Eine Fähigkeit, die ihm und seiner Sippe durch uraltes und mächtiges Blut mitgegeben wurde. Arian spürte den festen Griff seines Bruders um seine Hand bevor er in einer Gasse etwas abseits des Trubels durch einen Schatten stieg. Auch wenn er es nicht gerne zugeben mochte, war die kleine Geste seitens seines jüngeren Bruders ihm wirklich willkommen zumal er sich noch etwas schwer tat mit den Schattenwandererfähigkeiten umzugehen. “Danke…”, nickte er ihm bestätigend zu. “Also dann Kinios wohin wollen wir?” “Wir brauchen zu allererst eine Unterkunft. Dann können wir mal schauen, ob wir unsere Vorräte preisgünstig aufstocken können.” Er rückte seinen Seesack zurecht und trat aus der Gasse heraus auf den Marktplatz. Langsam sah er sich um. “Wer hätte gedacht, dass es so viele Personen an einem Ort geben kann.” Aus der Verborgenheit ließ Arian seinen Blick kurz über den Marktplatz schweifen. Dieser Ort war in der Tat eine willkommene Abwechslung zu dem was er normalerweise gewohnt war. Ein leichtes Grinsen fing an sich im Gesicht des jungen Dämons abzuzeichnen. Da war tatsächlich noch etwas was seine Aufmerksamkeit erregte. Ein Anblick, der seinem Bruder verwehrt blieb. Arian sah die Fäden der Magie. Wie ein blaues Netz umgaben sie die magiebegabten Bewohner von Äeos, wovon es hier nicht gerade wenige gab. “Dieser Ort trieft geradezu vor Magie. Das sollte sehr interessant werden”, er klopfte seinem Bruder auf die Schulter, der bereits mit einem Bein auf dem Marktplatz stand, während er selber sich noch immer in den Schatten aufhielt. ”Also dann Bruder, nach dir !”

Kinios öffnete die Tür des Gasthauses und trat hinein. Er hielt so noch lange genug offen, damit auch Arian eintreten konnte. Das Innere sah gut gepflegt und sauber aus, die Gäste wirkten nicht wie einfache Bauern und es duftete nach gutem Essen. Zusammen mit seinem Bruder ging der Dämon zum Tresen, hinter dem ein scheinbar junger Elf stand und Tonkrüge poliert. “Wie kann ich den Herrschaften helfen?” Kinios stütze sich auf den Tresen. “Wir benötigen ein Zimmer. Ein wenig Informationen zum aktuellen Stand wären auch nicht schlecht.” “Und Bier!” “Und Bier.” Der Elf nickte. “Selbstverständlich.” Er griff unter den Tresen, holte einen zusätzlichen Krug hervor und zapfte aus einem Fass hinter ihm das gewünschte Getränke ab. “Das wären dann 3 Sonnen pro Krug.” Kinios fasste sich in die Tasche um den nötigen Betrag rauszukramen, doch sein Bruder winkte nur ab. “Ich mach schon”, und holte einen prall gefüllten Beutel aus seiner Tasche und ließ ihn auf den Tisch fallen, wobei die Münzen im Inneren deutlich klimperten. “Ich denke das dürfte fürs Erste reichen, nicht?” Der Elf, zuerst ungläubig, griff nach kurzem Zögern nach dem Beutel und betrachtete den Inhalt. “Aber natürlich meine Herren. Ich denke eine Woche können sich die Herren das Zimmer mit diesem Beutel mieten. Bitte entschuldigt mich. Ich werde eure Zimmer einrichten gehen.” Mit diesen Worten verschwand der Elf in einem Hinterzimmer, wobei ihm Adrian noch “Nur keine Eile!” hinterher rief. Auf den fragenden Blick seines Bruders, zuckte Arian nur mit den Schultern. “Hab ich mir von der Karawane ausgeliehen.” Nach einem Seufzer nahm Kinios einen Schluck aus seinem Krug. “Und was jetzt?” Er lehnte sich mit dem Rücken an den Tresen und betrachtete den Schankraum. Menschen, Elfen, sogar ein paar Zwerge saßen hier und nahmen ihr Mittagsmahl ein. Als die Tür zum Gasthaus ein weiteres Mal geöffnet wurde, wurde er von Arian angestupst.
“Dort drüben Bruder, 9 Uhr.”, flüsterte ihm Arian zu. Kinios drehte seinen Kopf und versuchte zu begreifen was ihm sein Bruder damit sagen wollte als es ihm plötzlich ins Auge sprang. Im Halbdunkel, nur wenige Meter von den Dämonen entfernt saß sie. Eine grausilberne Rüstung tragend, aus denen Flügel ragten. Arian musste es nicht aussprechen. “Eine Hohe”.
Dein Waifu ist trash !!
Rumkontrolle ist viel zu op!!!

Restaurianische Nation:Rebirth 9 Monate 2 Wochen her #805112

Serenade

Der Morgen war wie ein jeder andere Morgen für sie gewesen. Langsam wachte sie auf und erhob sich, nur um aus dem Fenster im dritten Stock zu schauen. Da lag sie. Die Stadt Äeos war klar zu sehen. Das besondere an dieser Taverne war wohl, dass sie direkt am Markt war. Es würde wohl wieder einer dieser nervenden tage werden. Wieder einmal würde sie wohl einen Auftrag erledigen müssen. Das Geld wurde aber auch langsam Knapp. Sie hatte nicht mehr so viel Geld.
Serenade "Na dann.. wird wohl zeit, dass ich mich wieder bereit mache."
Ohja, gerade war das Leben echt öde gewesen. Die meisten Händler hier waren nur mit kleinen Aufträgen unterwegs, oder waren zu geizig eine halbwegs ordentliche Bezahlung heraus zu geben. Am Anfang war es für sie ja fast unmöglich gewesen, solche Leute ab zu können. Nicht mal verstehen konnte sie die. Sie wollte die Händler auch gar nicht verstehen. Geldgierig waren sie, das reichte Serenade mehr als nur aus, um möglichst wenig mit denen zu tun haben zu wollen.
Schnell machte sie sich noch frisch und fertig, ehe sie dann auch schon ihre Rüstung anlegte und ihre Lanze griff. Gleich danach ging es auch schon hinunter. Frühstück musste sein und das konnte sie sich ja auch noch leisten. Die Taverne, in der sie war, war eine recht gute gewesen. Keine dieser super teuren und super edlen Tavernen, aber auch keine dieser Spucklöcher, die sich Tavernen schimpften. Der name war vielleicht nicht der beste mit "der wilde keiler" Aber es gab ja auch schlimmeres als den Namen. Sie gönnte sich erst einmal ein richtiges Frühstück und überlegte sich, wie sie am besten das Geld, dass sie den Händlern schuldete, zurück zahlen konnte. Töten war hier leider keine Option gewesen. Ansonsten würde sie sich selbst ja auch gleich die ganzer Stadt an den Kragen hetzen. Und irgendwie war es auch nicht so einfach das schnelle geld zu machen, wie sie sich anfangs gedacht und erhofft hatte. In letzter Zeit lief ja wirklich alles scheiße.
Nachdem sie nun fertig mit dem Frühstücken war, machte sie sich auf dem Weg zum schwarzen Brett. Aus aus der Taverne, hin zu dem dummen Brett, an dem es eine große Anzahl an Aufträgen gab. Vielleicht auch ein Auftrag dabei, der vielversprechend war und nicht so wenig Bezahlung gab, wie ihr letzter.

Restaurianische Nation:Rebirth 9 Monate 2 Wochen her #805118

Kin Bu Takeyoshi
Eingang von Äeos -> Marktplatz von Äeos

Kin Bu hatte eine tagelange Reise durch Eonia, genauer genommen das Nimmerland hinter sich. Als er in der Ferne Äeos sah. Seine weißen Augen formten sich zu kleinen halbkreisen, man sah, der Keeper freut sich. Die letzten Meter zu seinem Ziel. Dort würde er wieder an Gegenstände kommen die er nicht besaß. Vielleicht auch wieder etwas nützliches für seinen Körper. Wer wusste das schon?
Doch bevor Kin Bu erst einmal die Stadt betrat zog ihn etwas anderes in seinen Bann. Das große Tor, das den Eingang von Äeos markierte. Es war imposant und beeindruckte Kin Bu dermaßen. Seine noch zu Halbkreisen geformten weißen Lichtaugen wechselten zu zwei großen Kreisen. Das Tor war einfach unglaublich. Vorsichtig, fast schon ehrwürdig trat die schwarze Gestalt an das Tor heran. Er musterte es von oben bis unten, ganz genau, nichts entging seinem interessierten Blick. Dann, fast schon als würde er eine heilige Gottheit berühren legte er seine aus Metallteilen gefertigte Hand an das Tor. Das Gefühl dieses schweren Tores an seiner Hand überwältigte ihn. Dann begann er es mit einem Finger immer wieder anzustuppsen. So verbrachte er gut 10 Minuten. Ja so konnte man Kin Bu unglaublich lange beschäftigen.
Eine Wache trat an den Keeper heran und er fuhr um. Selbst die Wache erschreckte es etwas bei seinem Anblick. Er wurde gefragt ob mit ihm alles in Ordnung sei und Kin Bu nickte. Das Tor faszinierte ihn einfach durch und durch. Da Kin Bu der menschlichen Sprache nicht sonderlich gut mächtig war, versuchte er durch seine Mimik und Gestik der Wache klar zu machen das ihn das Tor faszinierte. Doch die Wache schien nicht zu verstehen was Kin Bu eigentlich mitteilen wollte. Somit sollte er entweder rein gehen oder verschwinden.
Das er das große imposante Tor nicht länger anstupsen durfte, stimmte den Keeper traurig. Was man daran sehen konnte das sich seine Augen zu nach unten gerichteten Halbkreisen formten. Somit ging er, etwas geknickt in die Stadt hinein und warf noch mal einen Blick auf das große, tolle Tor. So wie er fand. Die Stadt war zwar auch imposant, doch zog sie den Keeper nicht so sehr in seinen Bann wie das große Stadttor. Als er so durch Äeos ging, galt seine Aufmerksamkeit den verschiedensten Dingen, von Müll der auf der Straße lag, bis zu vereinzelten Blumen die auf Balkonen trohnten.
So ging er etwas durch die Stadt, vielleicht lies sich ja noch etwas nützliches finden. Ohne es zu merken war Kin Bu irgendwie zum Marktplatz gekommen, wo sich viele Menschen tummelten. Da fiel ihm wieder ein wieso er überhaupt hier war. Er brauchte ja noch etwas der gängigen Währung. Er sah sich um und suchte nach einem geeigneten Platz vwo er seinen vermeindlichen Stand aufbauen konnte und dieser Platz schien genau gegenüber seines aktuellen Standpunktes zu sein. Somit musste er einmal quer über den Marktplatz, zu den Bänken.
Dort holte er aus deinem Mantel, welcher zwar unscheinbar wirkte aber doch ein sehr großes Fassungsvermögen hatte zwei große Äste. Diese steckte er in den sandigen Boden und hang dann schwungvoll seinen Mantel darüber. Kin Bu's improvisierter Stand war nun fertig und der Keeper war sichtlich stolz auf seinen Stand. Das er beim schwungvollen hinüberhängen seines Mantels Xanya seinen Mantel volle Wäsche ins Gesicht geknallt hatte, hatte er nicht bemerkt viel zu stolz war er über seinen improvisierten Stand. Da der Mantel aus allerlei Gegenständen bestand, hatte Xanya Glück gehabt. Sie war nur von einigen, weniger schweren und weniger Harten Sachen getroffen worden.
Man konnte nun ohne Mantel sehen das der Körper des Keepers aus tausenden von Sachen bestand, von Ästen über Laub, ein verrostetes Schwert in der Mitte, eine Maske, kaputte und verrostete Rüstungsteile, oder sonstiges Sachen die Karawanen irgendwann einmal im Niemandsland verloren hatten.
Nun stand er hier neben seinem improvisierten Stand. Der Mantel selbst bestand aus vielen Gegenständen die aber nun alle einzeln gut zu erkennen waren, ein paar leere Gläser, Metallteile, einige Kräuter von denen Kin Bu nicht einmal wusste das es Kräuter waren und verdammt viel nutzloses Zeugs. Was aber in dem Mantel auch Aufmerksamkeit erregte war zum einen eine Blumenkrone die der Keeper selbst gefertigt hatte, nachdem ihm in einem Dorf ein kleines Mädchen gezeigt hatte wie man diese machte. Zum anderen ein großes langes Seil das wie neu aussah.
Kin Bu hatte das Seil seiner Auffassung nach im Nimmerland gefunden. Immerhin hatte es nur dort auf einem großen Haufen Waren gelegen. Das diese Waren wertvoller als das Seil gewesen wären, davon hatte Kin Bu keine Ahnung gehabt, ihm hatte das Seil gefallen. Somit stand er nun hier, mitten unter gefühlt tausenden von Wesen und versuchte irgendwie an ein paar Sonnen zu kommen. Er wusste das er die kleinen goldenen Scheibchen brauchte, er hatte so oft gesehen wie andere die goldenen Scheibchen hergegeben und dafür ganz tolle sachen bekommen hatten, das wollte er natürlich auch. Somit so dachte sich der Keeper, wenn er seine, seiner Meinung nach tollen Sachen hergeben würde, würde er goldene Scheibchen bekommen und dafür dann anderen tolle Sachen.

Danke an meine Lieblings-Diaa. für die tolle Sig ^-^

Restaurianische Nation:Rebirth 9 Monate 2 Wochen her #805128

Neveri insignis
(in der nähe von Aeos)

Die Reise von seinem Heimat Dorf bis zur Hauptstadt der Nation verlief doch schwieriger als er gedacht hatte. manche Dinge bemerkte er erste wenn sie schon sehr nah waren, wie Berittene kuriere oder Kutschen. außerdem sahen ihn die meisten Leute mit schrecken im Gesicht an. dies war schon sehr ernüchternd.
die große Keule die er sich auf den rücken gebunden hatte schwankte bei jedem schritt und sonne strahlen wärmten seinen Körper. er hatte viele Dinge gesehen auf seiner reise. darunter auch die unterschiedlichsten Leute. Viele sahen ihn mit schrecken an aber einige auch sehr interessiert. nicht alle schienen sich vor ihm zu fürchten.
etwas in Gedanken schritt er die sandige Straße entlang, möglichst weit an der Seite damit er nicht von etwas platt getrampelt wurde.
nach einer weile weiteren Fußmarsch kam er endlich das Stadttor. Neveri war sich unsicher gewesen das der richtige weg gewesen war. //er einäugige ist der König unter den blinden.// dachte er einfach. kaum später stand er vor den Torwachen die mit aufgerissenen Augen auf seinen Kopf starrten. als der Koloss näher kam und an seine Seite griff, fing die wache an leicht zu zittern. sie schien noch nicht lange dabei zu sein.
doch drückte er diesem nur zwei sonnen in die Hand und wartete darauf der er eintreten konnte. es dauerte eine weile bis die wache es richtig war genommen hatte und ließ ihn herein.
so betrat er nun Aeos. viel davon sah er nicht aber er konnte das rege treiben hören. das stimmte Neveri doch etwas munter. langsam ging es die Straße entlang und wenig später war er auf dem großen Marktplatz. sein Kopf ragte über die der anderen während er durch die Masse schlenderte. es war eine völlig neue Erfahrung für ihn. das Dorf in dem er aufgewachsen war war das einzige was er kannte und nun diese riesige Stadt. da hörte er etwas.
"schau mal Mama. der große mit den Hörnern sieht aber glücklich aus."
//kinder.... die sind doch überall gleich.// stellte er fest und machte sich weiter auf dem weg über den Marktplatz. dabei ging er diesen recht systematisch ab damit sich ein ganzes Bild davon in seinem Kopf zeigte.
als er fertig war sah er in die Richtung einer Taverne. einfach um zuschauen das sein geistiger Stadtplan auch wirklich funktionierte und seine Kehle war trocken von dem staubigem weg. Neveri musste sich ducken um mit den Hörnern nicht am Türrahmen hängen zu bleiben. so sah er sich in der Taverne um und schritt dann zur bar. kurz verstummten die regen Gespräche wurden dann aber nach kurzer zeit wieder aufgenommen. er nickte den beiden Herren (Kinios vel Karas, Arian vel Karas) an der bar zu Begrüßung zu. so wartete er darauf das der Wirt wieder kam. er sah sich etwas um und bemerkte das siech viele Rassen hier trafen. auch einige die er nie zuvor gesehen hatte.
Warnung: Spoiler! [ Zum Anzeigen klicken ]

Restaurianische Nation:Rebirth 9 Monate 2 Wochen her #805131

  • kid2407
  • kid2407s Avatar
  • Offline
  • Mitglied
  • Mitglied
  • Fachinformatiker & RPGler
  • Beiträge: 91
  • Dank erhalten: 13
Vicesimus Quartus dè Corvi æn Lohrim
Äeos, in der Nähe der großen Bibliothek

Vicesimus Quartus dè Corvi æn Lohrim (kurz: Vicesimus Quartus)
Ein Mitarbeiter der großen Bibliothek

Da war er also, in der Hauptstadt der Restaurianischen Nation, Äeos. Obwohl er schon seit drei Monaten hier war, war er immer noch fasziniert von der Stadt. Einerseits war es die Vielzahl an unterschiedlichen Gebäuden, unter denen sich sowohl einfache Häuser aus Ziegelsteinen als auch zugleich prunkvolle Residenzen befanden, sogar das ein oder andere architektonische Meisterwerk lies sich hier finden. Was der Stadt und auch der Restaurianische Nation ebenfalls einen besonderen Charme verlieh war die Vielzahl an Rassen, denen ihre Bewohner angehörten: Da gab es Menschen, Elfen und Zwerge, wie man sie in fast jeder anderen größeren Stadt finden konnte, aber auch größere Gruppen von Vampiren, Mechanoiden, Dämonen in vielerlei Formen, Hohe, aber auch höchst exotische Lebewesen, wie z.B. pflanzenähnliche Wesen oder auch Golems, die man ansonsten nur aus Sagen kennt. Was für Vicesimus Quartus jedoch am interessantesten ist, ist die große Bibliothek die die Stadt besitzt, und die Vielzahl an unterschiedlichen Büchern in ebenso vielen Sprachen. Als er letzte Woche das erste Mal dort war, hatte er sogleich eine Möglichkeit zum Geldverdienen gefunden. Er las einige Bücher über die Geschichte des Reiches, welche in Älær, einer alten Elfensprache verfasst waren. Während seines Besuches sprach ihn ein Mitarbeiter der Bibliothek an weil er sah, dass Vicesimus Quartus Bücher las, welche in Älær geschrieben waren:

"Verzeihen Sie, darf ich einen Augenblick ihrer Zeit in Anspruch nehmen?"
Vicesimus Quartus hört auf zu lesen und dreht sich zu dem Mitarbeiter der Bibliothek um, der an seiner Uniform und dem kleinen Namensschild zu erkennen ist.
"Aber sicher doch, wie kann ich ihnen behilflich sein?"
"Das Buch das sie da gerade lesen ist in Älær geschrieben, nicht wahr?"
Vicesimus Quartus lächelt bevor er antwortet, er hatte fast schon damit gerechnet, dass ihn jemand darauf ansprechen würde.
"In der Tat, das ist es. Gehe ich richtig in der Annahme, dass sie hier selten einen Gast haben der Älær versteht?"
Der Bibliotheksmitarbeiter scheint erleichtert, dass Vicesimus versteht weshalb er ihn angesprochen hat.
"Wenn ich fragen darf, wo haben sie Älær gelernt? Die Sprache ist bestimmt schon seit etwa 4000 Jahren ausgestorben, und so lange scheint ihr mir auch noch nicht zu leben."
Diese Bemerkung entlockt Vicesimus Quartus ein Lächeln.
"In der Tat, ich mag zwar alt sein wenn man die Lebenslänge eines Menschen betrachtet, als Elf bin ich aber mir 110 Jahren noch fast ein Jugendlicher. Aber ich will ihnen ihre Frage gerne beantworten. Ich stamme aus einem Wald weit im Nordosten, aus Lohrim falls ihnen das etwas sagt. Dort lebt meine Familie schon seit etwa 5000 Jahren, begonnen mit dem Begründer unseres Clans. Zu dieser Zeit sprach man noch Älær, und auch Schriftstücke wurden darin verfasst. Im Laufe der Zeit entstanden immer wieder neue Sprachen, und die Grundsätze unseres Clans wurden von Generation zu Generation weitergegeben, sowohl in der Sprache die man aktuell sprach als auch in der originalen Sprache, Älær. Somit besitzen wir heute noch Exemplare von Bücher, welche in Älær verfasst wurden. Mithilfe dieser Bücher habe ich diese Sprache gelernt und auch während meiner Reise weiter vertieft."
"Das ist eine wirklich interessante Geschichte muss ich sagen. Sagen sie, hätten sie Interesse daran unserer Bibliothek dabei zu helfen, einige der Bücher des Historik-Bereiches in aktuellere Sprachen zu übersetzen, wie zum Beispiel ins Lateinische? Wir würden sie natürlich auch entsprechend dafür entlohnen."
Vicesimus Quartus findet das Angebot des Bibliotheksmitarbeiters durchaus interessant, hat aber noch eine Frage die er stellen muss:
"Sagen sie mir guter Mann, sind sie denn dazu berechtigt mich einzustellen? Leider ist das für mich nicht ersichtlich."
Der Mitarbeiter scheint kurzzeitig verwirrt über die Frage zu sein, fängt sich dann aber wieder.
"Verzeiht, ich habe mich ja noch garnicht vorgestellt. Mein Name ist Magnus Zimmermann, ich bin der Leiter der historischen Abteilung dieser Bibliothek."
"Dann freut es mich sie kennenzulernen, Magnus Zimmermann. Ich bin Vicesimus Quartus dè Corvi æn Lohrim. Auf eine gute Zusammenarbeit."
"Auf eine gute Zusammenarbeit."

Und so gelang es ihm, eine seiner Lieblingsbeschäftigungen mit der Arbeit zu verbinden und Geld zu verdienen. Nachdem alles geregelt war, suchte er sich eine Bleibe und genoss das Leben in der Stadt. Er hatte eine kleine, aber feine Wohnung in einem Haus gefunden, welches insgesamt zwei Wohnungen beherbergte, wobei er im Erdgeschoss wohnte und seine Mitbewohner im ersten Obergeschoss. Markus erklärte ihm, dass er nach "Leistung" bezahlt werden würde, das hieß für jedes übersetzte Buch bekam er eine Prämie in Höhe von 400-600 Goldsonnen, je nach Länge und Komplexität des Buches. Normalerweise brauchte er 2 Wochen um ein Buch zu übersetzen, manchmal aber auch eine Woche länger. Somit verdiente er recht gut und konnte ein angenehmes Leben führen.

Nachdem er also schon seit drei Monaten hier lebte und arbeitete, wollte er auch einmal etwas anderes ausprobieren. Er hatte schon vieles von Abenteurern gehört, die Quests annahmen, welche am schwarzen Brett aushingen, und damit ihr Geld verdienten. Es schien alle möglichen Arten von Aufträgen dort zu geben - von einer Eskorte bis in die nächste Stadt, über Leibwächter für gut betuchte Personen bis hin zu Monster-Bekämpfungsaufträgen. "Irgendwas wird bestimmt auch für mich dabei sein" sagt er sich, und macht sich auf zum schwarzen Brett der Stadt Äeos. Dort angekommen ist noch nicht viel los, schließlich ist es noch früh am Morgen, kurz nach Sonnenaufgang. Vicesimus Quartus beschließt sich erst einmal die Aufträge in Ruhe anzusehen und danach hier zu bleiben, um gegebenenfalls andere Abenteurer zu finden, mit denen er einen der Aufträge erledigen kann.

Es gibt eine breite Auswahl an Aufträgen, darunter eine Eskorte als auch eine Drachenjagd.
//Ich glaube die Drachenjagd ist nichts für mich, aber die Quest die daneben hängt klingt interessant:
"Mein Sohn hat hohes Fieber und ich bräuchte Medizin aus Äeos. Könnte jemand dort hinreisen und mir die Medizin bringen?"
Das wäre doch etwas, was ich erledigen könnte. Vielleicht findet sich hier ja noch jemand der in diese Richtung reist sodass ich nicht alleine reisen muss. Mal sehen wer hier so alles vorbeikommt//

#Mitspieler:
Warnung: Spoiler! [ Zum Anzeigen klicken ]
Mfg kid2407
Letzte Änderung: 9 Monate 2 Wochen her von kid2407. Begründung: Questauswahl hinzugefügt.

Restaurianische Nation:Rebirth 9 Monate 2 Wochen her #805136

Liara

Es war ein kleines Stück vor Äeos gewesen. Sie war gerade wach geworden, als ein Blatt auf ihr Gesicht gefallen war. Es war schon ein paar Wochen her gewesen, dass sie das letzte mal in der Stadt war, um ihre Vorräte auf zu frischen. Allgemein, um da drinne zu sein. Jetzt war es vielleicht noch ein Marsch von ein paar Stunden. Ihr Blick ging hoch zum Himmel. Es war ziemlich warm gewesen. Sommerzeit.. die wohl schönste zeit Des Jahres. Im Sommer war die Sonne besonders aktiv gewesen, ihr freundliches Lachen zu allen hinunter zu schicken. Das machte natürlich auch gleich eine bessere Laune. Da spürte sie auch schon etwas neben sich. Während sie so an den Baum angelehnt saß, schaute sie dann auch schon zur Seite, um ihren Wolf zu sehen, der sie fragend anschaute und dabei hechelte..
"Guten Morgen. Wir machen uns bald schon auf den Weg. ich gehe mich eben nur kurz waschen."
Ein Glück hatte sie den kleinen Bach da gesehen. Das half ihr natürlich ungemein weiter. Pflege war echt wichtig gewesen und stinken wollte sie ja nicht. Sie verstand eh nicht, wieso so viele Leute, sich nicht wuschen. Fanden sie es denn toll, schmutzig zu sein? Naja, das war eine andere Sache gewesen. Da war sie schon aufgestanden und griff ihre Sense. Ja, das war ihr Begleiter von Beginn an. mit der Sense auf dem Rücken ging sie dann auch schon zu dem Bach. Natürlich stellte sie sicher, dass auch niemand da sein wird, um ihre Waffen zu klauen.
Fürs Waschen hatte sie sich nicht allzu viel genommen. Sie brauchte ja auch nur den gröbsten Schmutz weg zu machen. Nachdem sie sich auch schon wieder angekleidet hat, machte sie sich wieder auf den Weg dorthin, wo es wohl alle hinzog: Äeos. Nirgendwo sonst konnte man so frei sein, wie dort. Nur dort konnte man als Abenteurer leben. Selbst als Dämon konnte man da sehr einfach leben, was an sich schon erstaunlich war.

es dauerte ein paar Stunden, bis sie da war. Da stand sie vor den Toren der Stadt. Eine Sache, die ihr da nicht so gefiel, war der Torzoll gewesen. Ein notwendiges übel, wenn es nach ihr ging. Tja, aber sie hatte nicht wirklich eine Entscheidungskraft gehabt. Da war sie dann auch schon durch gewesen. Zurück in der Stadt gewesen, die sie so häufig gesehen hatte. Nicht, dass ihr der Anblick etwas ausmachte, aber manchmal wünschte sie sich echt, dass es vielleicht ein bisschen hübscher gestaltet werden würde. Nur war sie sich sicher gewesen, dass man jetzt nicht sicherheit, kosten und was noch alles dazu kam, für aussehen wegwerfen würde. Sie hatte ja eh ein anderes Ziel und schweifte gedanklich auch schon wieder zu sehr ab.
Erst einmal ging es für sie zu ein paar Händler, die ihr Proviant verkauften. Auch hier musste sie wieder einiges an Geld blechen. naja, die Räuber hatten genug gebracht, damit sie sich hier erst einmal ausruhen konnte.
//Ich glaube ich muss mal wieder mein Haus sauber machen...//
ja, da müsste sie mal wieder richtig durch putzen. Alleine leben hatte seine Vor und Nachteile und alles selbst machen zu müssen, war eben einer der Nachteile. Dafür gab es aber niemanden, der sie nerven würde.. also bis jetzt verstand sich natürlich. nachdem sie aber nun ihr Proviant gefasst hatte, musste sie sich auf den Weg woanders hin machen: Das Schwarze Brett. Das Brett, bei dem man hin und wieder doch den ein oder anderen guten Auftrag heraus bekam. Natürlich lief ihr Wolf auch direkt neben ihr her. Brav wie er eben war.

Restaurianische Nation:Rebirth 9 Monate 2 Wochen her #805138

  • VaizardXen
  • VaizardXens Avatar
  • Offline
  • Wortakrobat
  • Wortakrobat
  • Where Hatred dwells and DARKNESS reigns
  • Beiträge: 356
  • Dank erhalten: 39
Xanya van Crystali
feat Kin Bu
Marktplatz

Im ersten Moment noch in Erinnerungen schwelgend, im nächsten bekam sie die Jacke von einem Geist ab, sie konnte sich zwar noch gerade so Schadenbegrenzung betreiben, verletzt wurde sie aber dennoch. Man sah ihr auch an wo sie getroffen wurde, die Bereiche waren nun mit Eis überzogen um die Hämatome zu kühlen und abzudecken. Sie selbst tobte innerlich vor Wut, von außen sah man ihr nichts an. Jedoch strömte nun ihre Magie heraus, wodurch es sich anfühlte als würde die Temperatur herab stürzen. Am liebsten hätte sie ihrem Gegenüber den Kopf von der Schulter getrennt.
Sie stellte sich direkt vor dem Gnom, er war immerhin über 30cm kleiner als sie und stellte ihn zur Rede. „Hast du irgendeine Idee, wie schmerzhaft es ist deinen ganzen Kram ins Gesicht zu bekommen?“, sprach sie mit ruhiger monotoner Stimme, die im krassen Gegenteil zu ihrer Laune gerade war. In ihrer linken war ihr Cocytus, welches schon gezückt war. „Darüber hinaus brauchst du eine Lizenz für einen Stand, ohne landest du ohne weiteres in einer Zelle. Mir würde es mehr als nur eine Freude sein, die Wache zu holen, nachdem Ding“, mit diesen Worten ging sie auch schon in Richtung Kaserne, um sich bei dem Wicht fürs Veilchen zu revanchieren und wenig später waren diese auch schon auf dem Marktplatz, wo Kin Bu weiterhin stand. Sie selbst blieb im Hintergrund und ließ die Stadtwachen nur machen. „Ihr werdet beschuldigt einer Frau körperlichen Schaden zukommen lassen, sowie illegalen Handel zu betreiben.“, sprach die Wache Kin Bu an. „So würde ich gerne ihre Handelslizenz sehen, sowie die ihre Sicht der Dinge.“

Danke für die Signature Sayo und BlackSeraphim für den Avatar.

Restaurianische Nation:Rebirth 9 Monate 2 Wochen her #805139

Kin Bu
Marktplatz ft. Xanya

Kin Bu sah immer mal wieder von links nach rechts und hoffte das jemand stehen blieb um eine seiner Sachen zu kaufen. Doch plötzlich fuhr ihn jemand von hinten an. Plötzlich stand eine Frau mit blauen Haaren, die gut 30cm größer war als er, vor ihm. Er sah das er ihr mit seinem Mantel ein Veilchen verpasst hatte. Seine gerade noch freudigen Augen, wurden zu traurigen nach unten gerichteten Halbkreisen. Es tat ihm wirklich leid. Er wollte sich gerade zur Entschuldigung verbeugen, da sagte sie etwas von einer Lizenz und Kin Bus Augen wurden fragend. Was war das? Eine Lizenz. Davon hatte er noch nie gehört und er hatte wirklich keine Ahnung wovon sie redete. Noch bevor er sich wirklich entschuldigen konnte war sie gegangen und kam mit 2 Wachen im schlepptau zurück.
Kin Bu ignorierte die Stadtwachen erst einmal vollkommen und kramte aus seinem Mantel eine weiße, saubere Haarschleife heraus und ging damit zu Xanya er wollte ihr diese als Entschuldigung schenken und hielt sie ihr entgegen während er sich vor ihr verbeugte. Doch die Wachen schienen seine Geste garnicht so toll zu finden und fragten wieder nach der Lizenz und das er der blauhaarigen jungen Frau weh getan hatte. Die Wachen bekamen nur ein geisterhaftes leises "Entschuldigung" von Kin Bu zu hören. Er wusste nicht wie er den Rest beschreiben sollte, so gut war er im Sprechen nicht. Alles was er wollte war seine Sachen gegen andere Sachen zu tauschen.
Doch die Wachen schienen sich mit seiner Entschuldigung nicht zufrieden zu geben und fragten nochmals nach der Lizenz und seiner Sicht der Dinge. Kin Bu verstand von dem ganzen einzig das Wort Dinge. Er nickte und deutete stolz auf seine Standkonstruktion. Dann deutete er auf die wachen und ein leises geisterhaftes "Tauschen" war zu hören. Für ihn war es nichts anderes. Er tauschte seine Sachen eben einfach gegen andere Sachen. Mehr machte er doch nicht. Er wollte ja nicht einmal zwingend Sonnen dafür haben, alles was ihn interessierte war ihm recht. Dann begann er die Wachen wieder zu ignorieren und wandte sich wieder zu Xanya. Die weiße Haarschleife, die seiner Meinung nach viel besser zu ihr passte als die rote die sie trug hielt er ihr wieder entgegen. Sie hörte ein leises "Entschuldigung. Geschenk." Er sah sie mit seinen weiß leuchtenden Augen an welche sich von voll ausgefüllt wieder zu nach oben gerichteten freudigen Halbkreisen änderten.
Das er ihr weh getan hatte tat ihm wirklich leid. Das er illegalen Handel bzw. Tauschgeschäfte betrieb, das verstand Kin Bu einfach nicht, da er zwar verstand was die Wachen gesagt hatten, hatte aber den Sinn dahinter nicht begriff. Er hatte oft gesehen wie das Karawanen oder Händler gemacht hatten. Und Kin Bu machte es ihnen einfach nach. Wie die Händler und Karawanen hatte er seine Waren aufgestellt und wollte sie einfach nur gegen irgendwas tauschen.

Danke an meine Lieblings-Diaa. für die tolle Sig ^-^
Letzte Änderung: 9 Monate 2 Wochen her von Kuroi-Hira.

Restaurianische Nation:Rebirth 9 Monate 2 Wochen her #805142

  • Phai
  • Phais Avatar
  • Offline
  • Tastaturquäler
  • Tastaturquäler
  • K`nocking on Heaven`s Door
  • Beiträge: 317
  • Dank erhalten: 37
Fye de Flourite & Tail de Flourite
Vor Äeos ---> In Äeos, in der Nähe der Bibliothek

Nach langer Reise kamen die Zwei endlich vor den Stadtmauern von Äeos an. Ein Gerücht besagte, dass einige Dragonier hier wären. Vielleicht war auch Er hier. Das wünschten sie sich sehr. Fye war eine bildhübsche Mischlingselfin. Halb Mensch, halb Elfe. Ihren Stamm der Elfen hatte sie nie kennengelernt, da sie ausgesetzt wurde als Baby. Tail schaute auf. Er war ein Halb Mensch, Halb Wolf. Sein weißes Fell wehte leicht. „Setz deine Kapuze auf, Fye. Bei mir ist es nicht so schlimm, aber bei dir schon.“, gab Tail ihr einen Rat. Den befolgte sie auch so gleich. Es war besser für die beiden, unerkannt zu bleiben und nicht zu sehr auf zu fallen. Schnell nahm sie tief Luft und sich mental darauf vorzubereiten, was geschah, atmete sie wie aus.
„Ich bin soweit.“, krächzte sie mit unsicherer Stimme. Tail schmunzelte und schritt voran zu den Mauern Äeos. Fye ging hinterher und sie betraten die Hauptstadt der Restaurianischen Nation. Die Hauptstadt war atemberaubend. So etwas hatten sie noch nie gesehen. Sie lebten ja auch früher in den Bergen. Kein Wunder das sie in Staunen geraten. Tail ging neben Fye her. Er wollte sie beschützen und schaute sich ganz genau um. Fye war immer so leichtgläubig und so gutmütig zu allen, aber das war nicht immer gut. Sie schlenderten weiter und sahen einen weißhaarigen Elfen an einer Tafel stehen. Schnell lief Fye zur Tafel und musterte den Elfen Mann an. Es war das Erste Mal sie einen anderen Elfen sah. Etwas steif schaute sie dann die Tafel an. Es war eine Quest Tafel. Ein Auftrag besagte einen Drachen zu töten. „Barbaren.“, sagte sie leicht schimpfend zu sich. Tail lief ihr hinterher und sah dann auch den weißhaarigen Elfen. Der Elf sah älter aus, als seine Schwester und er war auch größer als sie. Sein Blick beharrte auf den Elfen. Fye schaute weiter die Quest Tafel an und sah eine vielversprechende Quest. "Mein Sohn hat hohes Fieber und ich bräuchte Medizin aus Äeos. Könnte jemand dort hinreisen und mir die Medizin bringen?" , las sie laut vor. Das hörte sich interessant an.
Dann schaute Fye wieder auf und sah den Elfen wieder an. Ein etwas kräftiger Windstoß blies ihre Kapuze vom Kopf.

Restaurianische Nation:Rebirth 9 Monate 2 Wochen her #805145

Serenade
Feat. Kin Bu & Xanya

Da war sie auf dem Markt gewesen, gerade so frisch auf dem Weg zum Schwarzen Brett. Es war doch scheiße heiß gewesen und sie fühlte sich wie in einem Backofen. Nur zu gut, dass sie als Dämonin stabiler war, als so nen einfacher Mensch. Da konnte sie als Dämon schon echt Mitleid mit den Menschen bekommen, die hier raus gingen (Sie hatte schon ganz vergessen, dass sie in einer Plattenrüstung unterwegs ist, die es gerade so heiß macht). Dann geschah aber etwas, dass sie nicht erwartet hatte. Wachen kamen auf sie zu und das auch noch in einem sehr schnellen Tempo.
//Habe ich etwas verbockt?//
Fragte sie sich im Gedanken, als sie dann auch schon Stellung beziehen wollte um zu sagen "Ich habe nichts getan, dass war seine schuld!". Dennoch waren die wachen gar nicht an ihr Interessiert. Nein sie gingen schlichtweg an ihr vorbei, zu einem kleinen Jungen der da scheinbar einen... Stand? Im ernst? Das Ding auf zwei Stöcken soll einen Stand widerspiegeln? Ganz ehrlich? das ist eher nen Sonnenschirm als nen verdammter Stand! Und dann fragen die Wachen auch noch hirnlos, ob das nen Stand sein soll? waren die wachen heute besonders betrunken drauf gewesen? So wie sie den kleinen Jungen da, der scheinbar keine Ahnung davon hatte, was gerade abging, ansah, konnte sie mitleid bekommen. Deswegen lief sie auch schon zu der Truppe hin.
"Verzeihung, wenn ich mich so prüde einmische, aber darf ich fragen was hier los? Ich habe ja ein bisschen davon mitbekommen und wollte euch als Wachen so mal ganz ehrlich fragen: Was daran soll ein Stand sein?"
"Der Aufbau ist ähnlich dem eines-"
"Schirmes richtig. Ich sehe alles, nur keinen Stand. ich sehe hier jemanden, der sich vor der verdammt heißen Sonne schützen will und einfach drunter sitzt. Zudem sehe ich keinen Marktschreier oder etwas ähnliches. "
"Aber wie Ware ist hier klar zu sehen. Ohne eine Handelslizenz ist es ihm nicht gestattet hier einfach zu handeln."
"ich habe ihn noch nicht handeln gesehen. Außerdem wird wahrscheinlich niemand bei jemanden einkaufen, der solch einen... Sonnenschirm als Stand verkauft."
"Gesetz bleib Gesetz."
"Dann werden wir einfach eine Handelslizenz für den herren beantragen. Das sollte dann doch kein Problem mehr sein oder?"
wachen "Dann würden wir kein Problem sehen. So darf er den Stand aber nicht führen. Außerdem wird er noch beschuldigt, der Frau hier körperlichen Schaden zugefügt zu haben."
"Genau und weil der kleine hier auch so Mords gefährlich und aggressiv aussieht, kann man gleich davon ausgehen, dass er es vorsätzlich getan hat. Zudem hat sich der Junge entschuldigt und bietet sogar eine Entschädigung an. Wo ist also hier das Problem? Oder wollt ihr jetzt anfangen die Leute einsperren, weil sie jemanden anrempeln und der deswegen sich ne Schramme zu zieht. Ja dann viel Spaß bei der Arbeit und bei der Stimmung der Bevölkerung."
Da mussten sich die beiden Wachen schon gegenseitig anschauen. Schon komisch, dass das gewalttätige Weib gerade jemanden anderes beistand... (ja, sie ist den Wachen kein unbeschriebenes Blatt!)
Letzte Änderung: 9 Monate 2 Wochen her von Deemer.

Restaurianische Nation:Rebirth 9 Monate 2 Wochen her #805146

Alana
Äeos, am Tag zuvor
Es war ein sonniger Morgen, die Luft war klar und der Himmel wolkenlos. Trotz der frühen Stunden flirrte die Luft bereits über der gepflasterten Hauptstraße, welche die Stadt wie ein gerader Schnitt in der Mitte teilte. Seit ihrem letzten Besuch, der einige Jahre zurücklag hatte sich einiges verändert. Äeos war weiter gewachsen und aus der Entfernung konnte man das mächtige Station erkennen, dass seine umliegenden Häuser überragte. Eine Böe trieb Sand und Staub über die Straße so, dass die Dämonin sich ihr langes Halstuch, welches sie zum Schutz um ihren Kopf gewickelt hatte, wieder tiefer vors Gesicht zog so dass nur noch die Partie um ihre Augen zu sehen war. Dieses Phänomen war recht ärgerlich, so sorgte es zwar dafür, dass ihre recht dunkle Kleidung eher wie ein helles Grau oder Beige aussah, was dafür sorgte, dass die Sonne sie nicht so schnell aufheizte. Allerdings würde es mühselig werden das Ganze wieder zu reinigen. Es ertönte ein lautes Niesen, der Frostwolf der gemütlich hinter ihr her trottete, schüttelte seinen großen Kopf und wirbelte dabei feinen Staub auf, der aus seinem fast weißem Fell rieselte. Er war auch der Grund weshalb die Menschen ihr bereitwillig Platz machten, denn so eine Kreatur hatten die meisten vermutlich noch nie gesehen, denn in Eonia gab es diese Wesen nur sehr selten. Attero war in etwa so hoch wie ein Pferd doch ungleich kräftiger. Sein Fell verstärkte diesen bulligen Eindruck nochmals. Die Klauen an seinen großen Pfoten waren so lang und so scharf wie große Jagdmesser und auch mit seinem Gebiss wollte kein vernunftbegabtes Wesen bekanntschaft machen. Am Stadttor gab es wegen ihm ein kleines Problem, doch dieses ließ sich mit wohl gewählten Worten, einem freundlichen Lächeln und ein paar Münzen beseitigen. Kurz bevor sie den Marktplatz erreichten bogen sie links in eine Straße ein um zu dem Gasthof zu gelangen den sie als Treffpunkt mit ihrem Halbbruder ausgemacht hatte. Denn schon vor Wochen hatte sie ihm aus Kyros ihr kommen angekündigt. Jedoch zweifelte sie daran, dass er das ganze allzu ernst nahm und rechnete schon fest damit versetzt zu werden. Notfalls würde sie ohne ihn weiter reisen, denn sie hatte kein Problem damit ihn zurück zu lassen, sollte er sich nicht als nützlich erweisen. Am besagten Treffpunkt ist auch nicht alles beim alten geblieben, man hatte großzügig angebaut und den Holzzaun durch eine prächtige Mauer mit einem doppelflügeligen Tor ersetzt, welches auf einen großen Hof führte wo es genügend Unterbringungsmöglichkeiten für Reittiere gab. Es gab sogar Unterstellmöglichkeiten für kleine Fuhrwerke. Diesen Bereich steuerte Alana zielstrebig an und winkte einen der Knechte herbei. Dieser näherte sich nur zögerlich und hielt respektvollen Abstand. Mit befehl gewohnter Stimme schilderte die junge Dämonin ihr Anliegen. “Wenn du nicht möchtest, dass ich Attero mit hinein nehme, dann sorge dafür, dass eine dieser Boxen für ihn hergerichtet wird, es ist nicht ratsam ihn bei den Pferden unterzubringen.“ Normalerweise sparte sie sich die Erklärungen, doch Menschen waren so schwer von Begriff, dass es einfach zu einer Notwendigkeit wurde. Sie betrachtete das Hauptgebäude und deutete auf eines der Fenster. “Siehst du dieses Fenster? Sorge dafür, dass das zugehörige Zimmer für mich hergerichtet wird, ich möchte zeitnah ein Bad nehmen und frühstücken.” Der Knecht sah sie mit halb geöffneten Mund an und rührte sich nicht von der Stelle. “Das wäre alles du darfst gehen.” Ergänzte sie etwas ungehalten. Der Stallbursche ließ sich das nicht zweimal sagen und machte sich aus dem Staub. Das Duo steuerte die nahegelegenste Tränke an. Dort befreite Alana ihren Begleitern von seinem Satte, schnappte sich einen Eimer und begann während die Box hergerichtet wurde immer wieder aufs Neue mit frischem Wasser zu übergießen, solange bis sie mit der Sauberkeit zufrieden war. Der Wolf ließ das ganze Prozedere über sich ergehen und genoss das kühle Nass. Als er anschließend jedoch aufspringen und sich schütteln wollte. Zischte Alana ungehalten und pikte blitzschnell mit ihrem Zeigefinger gegen Atteros Nase, was den Wolf augenblicklich erstarren lies. Nur seine Augen versuchten aus dem Antlitz seiner Herrin schlau zu werden. Langsam brachte sie sich selbst und ihr hab und gut in Sicherheit und gestattete erst danach dem Wolf sich wieder rühren zu dürfen. Dieser schüttelte sich und deckte einen Teil des Hofes mit einem kleinen Schauer ein. Die ansässigen bediensteten hatten schon geahnt was passieren würde und hatten sich vorsorglich schon mal in Deckung begeben. Nun gingen sie wieder ihrem Tagewerk nach und Alana, führt Attero in seine Box. und begann mittels eines kleinen Zaubers das restliche Fell zu trocknen. Anschließend schüttelte sich der Winterwolf erneut und sah nun wie ein großer Wattebausch aus. Zufrieden begab sich die Dämonin in das Hauptgebäude und ließ sich in ihr Zimmer geleiten. Dort reinigte sie nicht nur sich sondern auch ihre Ausrüstung. Anschließend frühstückte sie und versuchte in Erfahrung zu bringen ob ihr Halbbruder bereits hier war oder eine Nachricht für sie hinterlassen hatte. Doch Fehlanzeige, sie wusste es. Dieser Scheißkerl lag sicher in irgendeinen Bordel und ließ es sich dort gut gehen, während sie die ganze Arbeit machte. Gedanklich gab sie in noch einen Tag und beschloss, den restlichen Tag sich von ihrer Reise zu erholen und sich etwas dem Markt umzusehen.

Äeos, in der Gegenwart
Alana hatte ihr Frühstück vor einer Weile beendet und saß vor einer frisch aufgegossenen Schale Tee. Sie machte in ihrem Buch ein paar Notizen und überlegte wo sie am besten anfangen sollte oder ob es doch ratsam war nach Malekith zu suchen. Dieser hatte sich am vorigen Tag nicht blicken lassen. Dementsprechend groß war ihre Wut auf ihn und sie wünschte sich, dass ihre Mutter ihn für seine Unzuverlässigkeit die Ohren lang ziehen oder noch besser direkt abreißen würde. Überfällig war dies schon lange. Sie schlug mit der Faust auf den Tisch und die Gäste machten sich nicht mal mehr die Mühe sich zu ihr umzudrehen, denn in den letzten beiden Stunden war dies schon öfter vorgekommen und zwar jedes mal, wenn sie sich vor Wut vom Wesentlichen ablenken ließ. Als sie gerade zu ihrem Tee greifen wollte schwang die Tür auf.
IT-ler mit Fachrichtung Rollenspiel und Dauerdaddeln - Und die Moral von der Geschicht: Zocken lohnt sich, schlafen nicht
Sexy Keucheits Gang [ Zum Anzeigen klicken ]
Letzte Änderung: 9 Monate 2 Wochen her von Cyberware.
Moderatoren: KnivesYuriko.LodrahilFauliRocktLayna
Powered by Kunena Forum