THEMA: Kings Story: Echoes of Yesterday

Kings Story: Echoes of Yesterday 7 Monate 4 Wochen her #782791

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WICHTIG: Die Leitung für das folgende RPG wurde geändert. Bitte schreibt nur noch die aktuelle Leitung bezüglich Fragen an.
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Kings Story – Echoes of Yesterday

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Edit by FauliRockt: Die Leitung wurde ausgetauscht und Bilder auf Wunsch entfernt.

We were born to ship Vikturi!
Letzte Änderung: 1 Tag 4 Stunden her von FauliRockt.
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Kings Story: Echoes of Yesterday 7 Monate 4 Wochen her #782794

Ich wünsche den Leuten, die dieses RPG gegen den Willen der Leitung weiterführen, alles Gute. Mögen sie an ihrer Selbstgerechtigkeit und Respektlosigkeit viel Spaß haben. Ist schon schade, wenn man nicht genug Achtung vor anderen Menschen hat, um etwas eigenes, Neues aufzumachen.

♥ We were born to ship Vikturi!


Fanfiktion!
Letzte Änderung: 1 Tag 4 Stunden her von Ayaka-chan1o.o.

Kings Story: Echoes of Yesterday 7 Monate 4 Wochen her #782795

Hauptquartier der Ashura - Samstag, 26. August, 2045

An eben jenem Spätsommertag hing die selbe Wolke der Melancholie über den Köpfen des Ashura-Clans. Einige wenige von ihnen lenkten sich mit den Renovierungsarbeiten an dem baufälligen Hotel ab, andere hockten am Tresen der Bar und blickten so tief ins Glas, dass man sich sorgte, sie würden bald hineinfallen. In den letzten Wochen hatte sich für die roten Clanmitgliedern die Welt auf den Kopf gestellt – ihr König war gestorben, doch nicht nur seine Abwesenheit sorgte für Aufruhr, sondern auch die willkürliche Erwählung eines neuen Königs, dessen kühler Charakter manch einem bereits in der Vergangenheit einen Schauer über den Rücken gejagt hatte. Als eines der ältesten Mitglieder hatte nun Kamui den Platz des gefallenen Königs eingenommen – doch viele dachten gar nicht erst daran, sich ihrem neuen König nun zu verschreiben. Viel zu sehr vernebelte der Hass auf die Mörder ihres Anführers die Sinne vieler roten Clansmänner und -frauen, und so zog ein großer Teil aus, um auf eigene Faust zu ermitteln. Vielleicht war es auch gerade Kamuis Passivität, die viele von ihnen vertrieb. Auch heute noch ließ sich der neue König kaum unter seinen Leuten blicken. Während er sich seit zwei Tagen mit einem riesigen, prall gefüllten, schwarzen Müllbeutel in den Keller unter der Bar verzogen und die Anweisung gegeben hatte, diesen nur bei absoluter Notwendigkeit zu betreten, sackte die Stimmung wortwörtlich von Stunde zu Stunde tiefer in diesen hinein, und selbst die motivierenden Worte und Taten der positiver gestimmten Clanmitglieder vermochten es nicht, diese auf Dauer zu heben. Hin und wieder vermochten diejenigen, die sich tatsächlich in den Keller trauten, um Material für die Renovierungsarbeiten zu holen, auffällige Geräusche aus dem zweiten Lager neben der großen Rümpelkammer zu vernehmen. Auch die aus dem Lager heraus geräumten Besen, Bretter und anderen Utensilien, die quer über den Boden verteilt vor der Tür herumlagen, gaben Aufschluss darüber, dass sich der neue König hinter dieser geschlossenen Tür verbarg.


Kamui Takamoto

Zwei Tage lang starrte er nun bereits aus seinem einen Auge an die vor ihm liegende Wand. Den Rücken zur Tür gedreht, würde jemand, der die Tür nun öffnete, nur den schwarzen, knapp über dem Boden hängenden Mantel erkennen, der im Stillstand am Körper Kamuis hinab hing. Der rote König rührte sich nicht von der Stelle und verweilte, die Arme locker an den Seiten herabhängend, in dem roten Nebel seiner nun viel deutlicher sichtbaren Aura, die den Raum erfüllte. Beinahe machte es den Eindruck, man würde auf ein abstraktes, unbewegliches Gemälde blicken, wäre da nicht das sanfte Flimmern, das sich unentwegt durch den roten Nebel zog. Die knurrenden, protestierenden Geräusche aus seiner Magengrube ignorierte er geflissentlich, während jegliches Bedürfnis seiner starren Gliedmaßen, sich zu bewegen, im Keim erstickt wurde. Trotz Kamuis kühlem Charakter ging von dem unheimlichen Nebel eine angenehme Wärme aus, und dies schien das einzige zu sein, das der rote König seinem Wohlbefinden zugestehen wollte. In dieser Starre fiel es leicht, zu glauben, der ehemalige Totengräber wüsste nicht weiter und habe sich von der Welt verabschiedet – doch er befand sich in einem Zustand unerschütterlicher Konzentration. Die Gedanken in seinem Kopf rasten. Spielten die Szenarien der letzten Wochen immer und immer wieder durch.

Der Kampf gegen die Zwillinge. Der spontane Lichtblitz, der die Mauern der alten Lagerhalle niederriss und dutzende der roten Clanmitglieder unter diesen begrub. Der Ausbruch der Panik und der Schreck, der in den Gesichtern der Überlebenden stand, als sie vor den Trümmern ihres ehemaligen Zuhauses standen. Es war nun über 12 Jahre her, seitdem er das letzte Mal solch eine Hilflosigkeit im Herzen seiner Geliebten spüren konnte. Als nächstes blitzte Masaos Gesicht vor seinem inneren Auge auf – wie das Leben förmlich aus seinen Augen sprühte und seine Wärme die Mitglieder Ashuras erfüllte und zusammenbrachte. Und wie all das zerbrach, als seine Handflächen die noch warme Haut seines einstigen Königs berührten und in ihm nicht mehr spürte, als in all den anderen toten Körpern, die er bereits präpariert hatte. Ein leichtes Ziehen in seiner Brust drängte die Gedanken an jenen Tag wieder tief zurück in sein Unterbewusstsein, und wieder wurden die Pflastersteine der Kellerwand zur Hauptsache. Die metallischen Klänge der Rohre des nahen Heizungskellers drangen an sein Ohr, und er seufzte leise auf. „Ich weiß nicht, ob ich das Zeug dazu habe, Masao..“, flüsterte er leise durch die beinahe unbewegten Lippen in den scheinbar leeren Raum, und ließ den Kopf sinken. Langsam schwand das Flimmern seiner Aura, als er den Boden vor sich betrachtete. Tausende kleine Fetzen weißen Leders und roter, aufgeplatzter Nähte zierten diesen, und bei genauerer Betrachtung, nun, wo der Nebel verschwunden war, wurde langsam klar, was Kamui die letzten zwei Tage getrieben hatte. Spätestens, als der letzte noch heile Baseball auf dem Boden auftitschte, nachdem der Vektor verschwunden war, der ihn vorher gehalten hatte. „Ich weiß, dass ich nichts zu befürchten habe, solange ich diese Kraft in mir trage.. doch was ist mit denen, die mir gegenüber stehen?“, hauchte er dem imaginären Gesprächspartner leise zu. Ein kurzes Aufblitzen seiner Aura erfüllte den Raum, als der Ball blitzschnell in die Luft geworfen wurde und beim nächsten Auffangen mit dem unsichtbaren Gliedmaß in seine Einzelteile zersprang. Abermals entglitt ihm ein leises Seufzen. „Zwei Tage.. und andere warten noch länger. Vielleicht wird es Zeit, die Dinge auf deine Weise zu erledigen, Masao..“

Wer hier ein Popo-GIF sucht, sucht vergebens.

Kings Story: Echoes of Yesterday 7 Monate 4 Wochen her #782796

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Ming Zhú

Ein wenig schwerfällig zog sich das Mädchen auf einen der Barhocker. Nicht, weil das ein großer Kraftaufwand wäre, sondern weil sich ihr Gemüt anfühlte, als hinge ein großer, schwerer Sack voll Blei dran. Mit dem Rücken zur hölzernen Theke, blickten die grünen Augen direkt in den großen Raum, der an die Bar angrenzte und als Aufenthaltsraum der Ashura-Mitglieder diente. Grundsätzlich herrschte darin eine gute Stimmung. Die Leute unterhielten sich, spielten Tischkicker oder genossen einfach das Nichtstun auf einem der Sofas. Besonders seit Ashura endlich wieder einen König hatte und die Flammen der roten Aura das Band der Familie wieder stärkte. Allerdings schien die Atmosphäre in letzte Zeit immer weiter getrübt zu werden. Immer mehr Mitglieder des roten Clans wurden von Ex.Legis eingefangen und in Verwahrung genommen. Manche Clanmitglieder Ashuras hatten es übertrieben. Auf der Suche nach den beiden Mörder ihres ehemaligen Königs trieben es einige der radikaleren Roten zu weit. Sie hinterließen nicht nur mutwillig Plätze oder Gebäude in einem chaotischen Zustand, sie achteten auch nicht darauf, ob Zivilbevölkerung in der Nähe war. Kein Wunder, dass sich die Blauen eingeschaltet haben. Und doch war dies kein Grund, auch die unschuldigen Roten einfach einzusperren.
Die ausdruckslosen Seelenspiegel beobachteten die paar Leute, die sich im Aufenthaltsraum befanden. Seit ungefähr sieben Wochen gehörte die neunjährige Ming nun schon zu Ashura. Aufgenommen wurde sie von Masao, dem verstorbenen König. Anschluss hatte sie gleich an Kris gefunden. Von der quirligen jungen Frau mit den verschiedenfarbigen Augen war Ming sofort fasziniert. Und auch Yoshio, der ihr erster Kontakt mit dem roten Clan war, empfing sie herzlich mit heißem Kakao und dem Vorschlag, einfach hier zu bleiben und sich der Familie anzuschließen. Bei anderen Mitglieder hatte sie es noch nicht geschafft, sich so zu öffnen. Einige von ihnen bemühten sich sichtlich, dass auch sie hier ihren Spaß hatte und behandelten das Kind ebenbürtig. Andere wiederum standen ihr noch skeptisch gegenüber, nannten sie 'kleine Göre' und waren noch der Meinung, dass ein so kleines Kind in solch einem Umfeld wohl weniger etwas zu suchen hatte. Und der König? Kamui war immer so distanziert. Ming glaubte, dass er sie nicht mochte. Daher bemühte sie sich, dass sie ihm nicht zur Last fiel. Wenn Kamui im Raum war, machte sie sich klein und verzog sich in irgendein Eck, um seine Aufmerksamkeit nicht zu bemühen. Er hatte eh schon genug damit zu tun, sich in seine neue Rolle einzufinden, den Clan wieder zu dem zu machen, was er vor dem Kampf mit den Zwillingen war, dem Aufbau des Hotels und nun auch mit den Problemen, die der blaue Clan ihnen bereitete. Der blaue Clan mit dem komplizierten Namen, den Ming kaum aussprechen konnte und der immer mehr Mitglieder ihrer Familie einsperrte. Der Knoten in ihrer Brust zog sich noch ein Stückchen weiter zu. Es war ein beklemmendes Gefühl, aber Kazu sagte ihr, dass das schon in Ordnung wäre. Er nannte es 'Wut'.

Die grünen Iriden trübten sich. Ming drückte den weißen Hasen ein wenig fester an sich, während in ihrem Köpfchen die Ereignisse der letzten Wochen und Tage ihre Gedanken einnahmen. Kurz bevor sie vorhin ihr Zimmer verlassen hatte, warf sie einen Blick auf das Foto, welches auf ihrem Nachttisch stand. Das tat sie immer. Es war eine Art Ritual geworden. Auf dem Foto waren vier Personen zu sehen. Kris, Kamui, Yoshio und Ming. Gemacht wurde es vor sieben Wochen in Kris alter Wohnung. Es war ein sehr schönes Foto, auf dem alle glücklich aussahen und lachten. Nur Kamui wirkte etwas ausdruckslos. Aber diesen Blick hatte er immer. Während Ming nach dem schrecklichen Kampf der Könige gegen die Zwillinge und der Zerstörung des alten Hauptquartiers, für einige Zeit bei Kris wohnte, war Yoshio verschwunden. Und das stimmte das kleine Mädchen entsetzlich traurig. Sie mochte den lebensfrohen Speerkämpfer von Anfang an. Er hat ihr heißen Kakao gemacht, er hat ihr Dorayakis gekauft, er hat sie einfach mal nicht wie ein abnormales Kind behandelt. Und jetzt war er einfach weg. Und als ob das nicht schlimm genug wäre, war Kris nun auch verschwunden. Nein … sie war nicht einfach so verschwunden wie Yoshio. Sie wurde von Excubitor Legis gefangen genommen! Obwohl sie nichts böses getan hatte. Einfach nur, weil sie eine Ashura war. Diese Tatsache machte Ming so unglaublich wütend.
Als zwei Tage zuvor ein paar Clanmitglieder in das Hauptquartier gestürmt kamen und, noch bevor sie ihren Atem wiederfanden, aufgebracht berichteten, dass wieder ein paar ihrer Leute, darunter auch Kris, gefangen genommen wurden, fühlte sich Ming, als schnüre ihr jemand die Kehle zu. Ein paar Tage vorher hatte Kris dem Mädchen eingebläut, am besten nicht alleine durch die Stadt zu laufen – schon gar nicht außerhalb Shizume Citys – und nun wurde die Schwarzhaarige selbst zum Opfer der unfairen Jagd. Am liebsten wäre das Kind einfach los gerannt und hätte Kris und die anderen kurzerhand selbst aus dem Hauptquartier des blauen Clans geholt. Aber trotz der wildesten Vorstellungen über den heroischen Hergang, wusste sie, wie wenig Chancen sie gehabt hätte. Und so konnte sie einfach nur dasitzen und warten. Ming war frustriert. Sie wollte nicht einfach tatenlos hier herum sitzen müssen, während ihre neue große Schwester in irgendeinem dunklen Loch eingesperrt war. Ob Kris wohl Angst hatte? Ganz alleine und ohne Licht ... ob man ihr überhaupt was zu Essen gab?
Ming kaute auf ihrer Unterlippe herum und ließ ihren Blick durch den Barraum schweifen, bis er schließlich wieder auf den Leuten im Aufenthaltsraum lag. Eine Person fehlte, die sonst immer besonders hervor stach. Nicht nur, weil er nun eine Ausstrahlung hatte, die ihn irgendwie erhaben wirken ließ, sondern weil sein extravagantes Accessoire alles andere als unübersehbar war. Ming rutschte von dem Barhocker herunter und zupfte ihr schwarzes Sommerkleidchen zurecht, an dem definitiv nicht an Spitze gespart wurde. Sah ganz danach aus, als müsste sie Kamui suchen. Zuerst stiefelte das kleine Mädchen in die Toilettenräume, die von der Bar aus zu erreichen waren. Hier jedoch fand sie weder Kamui, noch irgendeine andere Person. Die kurzen Beine machten auf der Stelle kehrt und trugen die Neunjährige schnellen Schrittes durch die großen Räume im Erdgeschoss, die Treppe hinauf und vor eine Tür, die niemand einfach so aufreißen würde, ohne vorher höflich geklopft und um Einlass gebeten zu haben – außer Ming. Kaum hatte sie das Holz erreicht, drückte ihre kleine Hand die Klinke hinunter und stürmte den großen Raum, der dem König als Zimmer diente. Leer. „Hm ...“ Mings Stirn legte sich in kleine Fältchen, während sie darüber nachgrübelte, wo Kamui stecken könnte. Zwei Orte fielen ihr noch ein. Für den einen müsste sie aber noch ein paar Treppen nach oben laufen und das erschien ihr im Moment zu anstrengend. Also würde sie erst später auf der Dachterrasse nachsehen. Zuerst wollte sie in den Keller.
Flugs rannte sie die Stufen hinab, durch den Aufenthaltsraum, in dem ihr ein paar überraschte Augenpaare nach starrten, und schließlich stieg sie die Treppe zum Keller hinab, die sich hinter dem Tresen befand.
Der Keller war immer so ein Ort, dem Ming eine große Portion Skepsis entgegen brachte. Er war dunkel, kühl und ziemlich voll mit … Zeug. Vor allem den dunklen Ecken misstraute sie zutiefst. Wer wusste schon, was sich dort verbergen konnte. Ming blinzelte in die Schwärze der Rümpelkammer. Den Lichtschalter fand sie auf Anhieb nicht, aber von oben kam noch genug Licht herunter, um Umrisse erkennen zu können. Leider gehörte keiner der Umrisse dem Gesuchten. Ming legte den Kopf schief und wollte gerade enttäuscht die Kellertreppe wieder hinauf rennen, als sie ein verdächtiges Geräusch hörte. Hinter einer der Türen klang es, als würde etwas durch die Gegend fliegen. Schwer zu erkennen, was es war und schwer zu unterscheiden, ob das da mit rechten Dingen zuging in dem Raum. Aber Ming überwand trotzdem ihre Bedenken und öffnete die Tür zu einem der Lagerräume.

Es bedurfte schon noch eine gewisse Portion Mut. Während andere Mitglieder des roten Clans dem großgewachsenen Mann herzlich und offen gegenüber traten, war es für Ming immer noch ein mulmiges Gefühl. Es lag nicht daran, dass er König war, sondern daran, dass sie das Gefühl hatte, er mochte sie nicht.
Bei Kamui angekommen, streckte sie ihre Hand aus und griff nach dem Ärmel seines schwarzen Mantels. Vorsichtig zog sie zwei Mal daran.
Mit dem Kopf in den Nacken gelegt, um dem König ins Gesicht sehen zu können, warteten die tiefgrünen Seelenspiegel, bis seine Aufmerksamkeit auf ihr lag.
„Gehen wir jetzt Kris und die anderen abholen?“
Sie wusste, dass das Vorhaben in der Luft lag. Einige Ashura redeten immer mal wieder darüber, dass sie doch einfach ins Hauptquartier von Ex.Legis stürmen und ihre Freunde befreien könnten. Was hatten die Blauen denn schon entgegen zu setzen ohne König? Trotzdem hatte bis jetzt noch keiner einen Plan in die Tat umgesetzt. Vielleicht konnten der blaue Clan seine Aura nicht mehr einsetzen. Aber sie besaßen andere Waffen, mit denen sie immerhin schon einige Ashura festsetzen konnten.
Erwartungsvoll wartete Ming auf eine Antwort Kamuis, während ihr unermüdlicher Blick auf seinem gesunden Auge lag. Noch immer war sie von seinem Glasauge fasziniert und am liebsten hätte sie es ganz genau untersucht. Aber bis jetzt ergab sich einfach noch keine gute Gelegenheit dafür. Vielleicht wenn alle irgendwann wieder zuhause waren und Ruhe in den roten Clan eingekehrt wäre.

Akiyama Kiyoshi

Ausgiebig gähnend stieg Kiyoshi Stufe für Stufe die weitläufige Treppe hinunter. Gemächlichen Schrittes führte sein Weg zielstrebig zum rechten Flügel des großen Anwesens, welches Excubitor Legis als sein Hauptquartier schimpfte. Er hasste es hier. Seit drei Wochen musste Kiyoshi hier ausharren. Eigentlich war er ein Mitglied von High Crown, dem goldenen Clan, und ein Untergebener des mächtigen goldenen Königs. Als man vor sechs Wochen den roten König und die blaue Königin tot aufgefunden hatte, brach sogar im goldenen Clan ein wenig Aufregung aus. Der goldene König sah das Gleichgewicht massivst bedroht. Das bedeutete Extrastunden für einige der High Crown-Mitglieder und dazu zählte leider auch Kiyoshi.
Das wäre allerdings gar nicht so schlimm gewesen. Das wirklich ätzende passierte drei Wochen später. Ashura bekam einen neuen König und die eh schon wilden Hunde des roten Clans wurden noch aggressiver. Excubitor Legis hatte alle Hände voll zu tun und leider schafften sie nicht alles alleine. Zum Beispiel das Rote Pack in ihren Zellen zu halten. Und hier kam Akiyama Kiyoshi ins Spiel. Welch ein Glück für alle anderen (außer ihm selbst und die Roten Hunde) hatte er doch die perfekte Fähigkeit bekommen, um Abhilfe zu schaffen.

Die rote Morgensonne strahlte optimistisch durch die großen Fenster des Gebäudes und jagte ihre unerträgliche Hitze durch das Glas. Zum Glück waren die Wände aus massiven Stein isolierend genug, dass dennoch eine angenehme Temperatur in dem Gebäude herrschte – und die Klimaanlage tat das übrige. Im Gesicht des Schwarzhaarigen spiegelte sich das genaue Gegenteil der fröhlichen Sonne. Er sah verdammt müde aus und richtig schlecht gelaunt. Eine rote Göre hatte es sich zur Aufgabe gemacht, das komplette Hauptquartier auch in der Nacht wach zu halten. Ununterbrochen brüllte sie das Haus zusammen, fluchte, schimpfte, schrie. Kiyoshis Nerven waren zum zerreissen gespannt. Noch so eine Nacht würde er wohl nicht durchhalten. Vor der Tür zum Zellentrakt blieb Kiyoshi stehen. Noch einmal gähnte er, fuhr sich mit der linken Hand durch das gestylte Haar und legte die andere auf den Türgriff. Man musste die Tür noch nicht einmal öffnen, um das elendige Geplärre der Gefangenen zu hören. Unfassbar, was für eine Ausdauer und Lungenvolumen manche von den Insassen hatten. Besonders das schwarzhaarige Weib erstaunte mit einem breitgefächerten Repertoire an Ausdrücken und Flüchen und keifte nun schon seit vollen zwei Tagen den rechten Flügel zusammen.
Mit einem genervten 'Tz' drückte Kiyoshi die Türklinke und betrat den Raum mit den unzähligen Zellen. Wäre es nicht nötig gewesen, hätte er überhaupt keinen Fuß mehr in diese stickigen Räumlichkeiten gesetzt. Aber um die Gefangenen in ihren Einzelsuits zu halten, musste es eben sein. Gemütlich schlenderte Kiyoshi den schmalen Gang entlang. Ein sachtes, goldenes Leuchten ging von seinem Körper aus, während er seine Aura aktiviert hielt. Man erkannte nicht nur an dem Gejammer, ob jemand in einer Zelle saß, sondern auch daran, dass vor den entsprechenden Türen jeweils eine Eisenstange im Boden steckte. Und jedes Mal, wenn Kiyoshi eine Stange passierte, hielt er kurz inne und schnippte sie sachte an. Kiyoshi war dazu fähig, mit seiner Aura die 'Schwingungen' anderer Auren wahrzunehmen. Indem er seine eigene Aura in Schwingung versetzte, konnte er mit gleichen Frequenzen andere Auren und damit ihre Fähigkeiten negieren. Und genau das tat er hier. Da er jedoch immer nur die Frequenz einer Aura übernehmen konnte, behalf er sich mit Eisenstangen, auf die er einen kleinen Teil seiner Aura übertrug und in den richtigen Frequenzen schwingen ließ und die Aura der entsprechenden Insassen somit unbrauchbar machte. Außerdem kam dies seiner eigenen Ausdauer zugute, da er so nicht ständig seine Aura aktiviert lassen musste. Für die Gefangenen musste das wohl eine sehr seltsame Erfahrung sein.

Nachdem der junge Mann in dem schwarzen Anzug auch die letzte Eisenstange angeschnippt hatte, machte er kehrt und lief den Gang wieder zurück. Die Flüche und Beleidigungen nahm er mit einem Augenrollen dahin. Das Wohlergehen der Roten Hunde ging ihm am Allerwertesten vorbei. Außerdem wollte er seinen Nervenstrang nicht noch weiter strapazieren, in dem er sich auf die Provokationen einließ. Dennoch; zur Sicherheit wiederholte er das Anschucken der Eisenstange vor der Zellentür der Schwarzhaarigen noch einmal. Wenn die ausbrechen würde, läge das Anwesen vermutlich drei Sekunden später in Schutt und Asche.

Nachdem er die schwere Tür zum Zellentrakt geschlossen hatte, machte er sich auf zum Speisesaal. Wenigstens war das Essen hier sehr gut und ein Frühstück hatte er sich nun wirklich verdient.

We were born to ship Vikturi!
Letzte Änderung: 7 Monate 4 Wochen her von Mirah.

Kings Story: Echoes of Yesterday 7 Monate 4 Wochen her #782806

Mia Salvares

Als sie Erwachte, stöhnte sie nur entnervt auf da sie sich den Kopf stieß als sie sich erheben wollte. Es war dunkel und sie sah nichts und konnte sich kaum Bewegen, da es hier so verdammt eng war "Verdammt wie schaffe ich das eigentlich immer!"
Sie trat einmal nach unten und der Lüftungsschacht in dem sie genächtigt hatte brach entzwei und sie fiel schon wieder auf einen der Tische in diesem französischen Restaurant. Lautes Gekreische von den Ladys die gerade an jenem Tisch speisten, ein zorniger Kellner erschien blabla... das alles passierte jetzt schon zum 3. Mal es kam halt nichts gutes dabei Raus wenn sie sich aus Frust betrank. Sie legte etwas Geld als Entschädigung auf den zerbrochenen Tisch und erblickte ein Brötchen das wegen ihr auf den Boden gefallen war, sie drehte sich zu eine der Damen dessen Frühstück sie unterbrochen hatte und fragte diese "Essen sie das noch?... wahrscheinlich nicht, na dann viel Spaß noch! sie hob das Brötchen auf, steckte es sich mit einem Haps in den Mund und lief Richtung Ausgang man hörte nur den Kellner rufen "Das ist schon wieder zu wenig Geld für den Verursachten Schaden!" //Der Typ kann froh sein, dass ich überhaupt was bezahle.// Normalerweise wäre ihr so was gar nicht passiert aber sie war in letzter Zeit so durcheinander und von sich Selbst enttäuscht. Es war ja schon schlimm genug dass sie wieder diese Zuckungen bekommen hatte als es so geblitzt hatte in der Nacht in denen ihr ehemaliger König gefallen war und sie absolut nichts hatte tuen können. Nein sie hatte nicht mal Kris davor bewahren können gefangen genommen zu werden. Klar sie hatte nie sonderlich viel mit Ihr am Hut gehabt, aber sie gehörte zur Familie und sie fühlte sich irgendwie schuldig, da sie in der Nähe des Parks gewesen war in der sie Kris Aura kurz gespürt hatte. Wenn sie schneller gelaufen wäre hätte sie Ihre Gefangennahme vielleicht verhindern können aber sie hatte versagt und konnte sie nicht mehr aufspüren. Statt die suche fort zu setzen hatte sie sich wieder etwas Wein gekauft und ihr scheitern Schandvoll begossen und war letztendlich wieder in diesem Lüftungsschacht gelandet. Das regte sie gerade ziemlich auf deshalb atmete sie kurz durch zog ihre Rollschuhe an, Griff nach Ihrer Drehleier die sie auf dem Rücken befestigt hatte und stimmte auf dem weg zum HQ irgend eine freundliche Melodie an und sang Dabei auf spanisch "Kamui, oh Kamui, heute werd ich dich Überreden diesen Blauröcken in den Arsch zu treten und unsere Schwester zu befreien..."

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Letzte Änderung: 7 Monate 4 Wochen her von MrBlackSweeper.

Kings Story: Echoes of Yesterday 7 Monate 4 Wochen her #782810

Shigure Tazumi

Das Rege treiben im unteren Teil des Hotels, dem Hauptquartier von Ashura, war schon fast erschreckend für einen Clan der eigentlich nur aus Outlaws bestand. Kaum einer dieser Fliessbandmenschen, welche zurzeit draussen auf den Strassen Tokyos herumirrten hätte wohl gedacht das die roten Tunichtgute so tüchtig sein konnten wenn es darum ging etwas aufzubauen. Überall in dem Hotel und auf den Fluren der unteren Ebene war zu hören wie Holz zersägt, in Form gebraucht und zusammengenagelt wurde. Das laute Klopfen der Hämmer und surren der Bohrmaschinen hallte bis hoch in die Zimmer. Sehr zum Unwohlsein des Bewohner dieses Zimmers.
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Der Lärm der Bauwerkzeuge riss Shigure aus seinem entspannten Schlaf und liess ihn unter seiner Decke hervorkriechen. Etwas genervt und mit Augen die ihm gleich wieder zuzufallen schienen richtete er sich auf und wendete seinen Blick Richtung Tür. "Warum zum Teufel sind die denn schon wach....wir haben es noch früh Morgens...Nervensägen."
Noch etwas sehr unmotiviert setzt sich das Tazumi an die Bettkante und schielte zu seiner Stirn hinauf wo eine seiner schwarzen Haarsträhnen ihm gerade zurück ins Gesicht fiel, während die anderen Haare noch verwuschelt vom Kopf wegstanden. Kaum aber hatte Shigure sein Skalp einige mal hin und her geschüttelt schon sanken auch die restlichen Haare herunter und nahmen ihre eigentliche Stellung ein. Nun konnte er sich seine Kappe überziehen und sich die pechschwarze Mähne aus dem Gesicht streichen so das gut genug aus ihr herausschauen konnte.
Dann blieb Shigure, noch immer müde, einige Sekunden die Wand anstarrend sitzen bis er dann plötzlich wie von einer Hornisse gestochen sich einen rotes T-Shirt überwarf welches auf der Vorderseite ein grosses M als Muster trug, darüber kam dann der gelbe Hoodie welchen er vorne offen liess. Kurzerhand sprang er dann auch in seine Cargohose, welche er von seinem Trägergürtel oben hielt.
Nun endlich erhob sich der Faulpelz aus seinem bequemen Doppelbett und schlendert durch sein Zimmer zu dem kleinen Minikühlschrank neben dem Fernseher, vorsichtig passte er dabei auf das er keinen der, nach Chaossystem geordneten, Manga Stapel umstiess. Kurzerhand zog er aus dem Kühlschrank drei Dosen Kirschlimonade, zwei steckte er in seine Taschen ein und die dritte wurde gleich geöffnet um als Frühstück zu dienen. Nur wenige Handgriffe brauchte es dann noch um die Umhängetasche mit ein paar der Comicbücher zu füllen, sowie Stifte, Notizbuch und all dem sonstigen Krempel der vielleicht benötigt wird. Abgerundet wurde der unbestimmt gewählte Aufzug von den blauen, Ausgetragenen Turnschuhen und den Sprühbüchsen welche in den Halterungen des Gürtels befestigt wurden.
*Gähn*..."Das sollte es sein.", endlich trat Shigure aus dem Zimmer heraus und machte sich auf den Weg nach unten in den Aufenthaltsraum und nibble dabei immer wieder von der Dose Kirschlimo.
Die sonst trüben Gesichter seiner Clangeschwister wurden als sie Shigures Weg passierten immer ein wenig heller als sie von ihm gegrüsst wurden. Sei es nun die aufgeweckte Art des Graffitti-Künstlers oder aber sein absichtlich unpassend Gewählter Aufzug, einen Grund zum lachen fand noch jeder als sie Shigures weg kreuzten, auch wenn er noch so klein sei. Auch wenn es nicht so wirkte und Tazumi in letzter Zeit immer den öfter den Clown spielte so traf es Shigure selbst hart immer so unbekümmerten sein da auch ihm der Tod von Masao nahe ging. Er war es der Tazumi vor der Rückkehr zu seinen verbohrten Eltern gerettet hatte und ihm diese Freiheit schenkte die er nun hatte. Bei dem Gedanken wie er mit dem ehemaligen König Schach spielte und dieser dann immer total die Fassung verlor wenn er nicht mehr weiter wusste...ein seufzen überkam seine Lippen als er an diese lustigen Zeiten zurückdachte. Shigure versuchte sich aber nach seinen vergossenen Tränen wieder zusammenzureissen, es war wichtig das Ashura weiterlebte, Masao zuliebe. Für ihn war der Clan wie eine Familie und für Shigure ist sie das noch immer, jeder einzelne von ihnen.
aus diesem Grund erfüllte es Tazumi auch mit grossem Glück als Kamui zum neuen König ernannt wurde, denn trotz seiner so stillen Art ging er davon aus das er sich immer gut mit dem Totengräber verstanden hatte.

Endlich an dem Gemeinschaftsraum angekommen nahm Tazumi tief Luft und rief laut in die Halle: "GUTEN MORGEN ASHURAAAAA!!!", kurzerhand hallte es laut zurück: "SCHIGGY!!!!!", gefolgt von lauten gelächter allerseits ehe sich die ganze Truppe wieder an ihre Arbeit machte. Shigure fragte kurz einen seiner Brüder ob es was neues im Bezug auf Kamui gab. "Er ist noch nicht wieder hochgekommen, sitzt noch immer im Keller herum. Aber die kleine ist vorhin glaube ich zu ihm hinunter." "Ming?...Das ist interessant, danke Kumpel.", aus dank klopfte er dem Roten auf die Schulter und ging von selbst in denn Keller herunter bis zu dem Raum wo sich Kamui zurückgezogen hatte.
Da die Tür offen war linste Tazumi vorsichtig hinein und als er sah wie Ming gerade versuchte Tazumi zum reden zu bringen lehne er sich erstmal vorsichtig an den Türrahmen so das die beiden ihn nicht wahrnahmen oder gestört werden und beobachtete erstmal wie es jetzt weiterging.

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My Personal Number One Fairy: Gajeel Redfox


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Kings Story: Echoes of Yesterday 7 Monate 4 Wochen her #782813

Masumi Nagashima

Am Krater der gefallen Könige
Früh am Morgen
Die Strahlen der aufgehenden Sonne wärmten seinen Rücken und der süßliche Duft des Blumengebindes, das er gerade im Zentrum des Kraters ablegte, stieg ihn angenehm in die Nase. "Seit dem Du von uns gegangen bist gibt es leider noch nichts Neues. Die Ashura machen wie immer nichts als ärger und halten uns davon ab deine Mörder zu finden, die wie vom Erdboden verschwunden sind. Von Benjiro fehlt weiterhin jede Spur. Aber es gibt auch gute Neuigkeiten, während die Roten ohne König fast auseinander gebrochen sind, so halten wir tapfer zusammen und unterstützen uns gegenseitig. Und das meine Königin ist dein Werk. Hab Dank und ruhe in Frieden."
Der Boden, der teilweise zu Glas geschmolzen ist, knackte unter seinen Schuhen als Masumi sich erhob. Täglich besuchte er den Krater und legte Blumen in seinen Zentrum nieder und erstattete Bericht. Dieses Ritual war seine Art mit den Geschehnissen umzugehen. Seine Schritte hatten ihn derweil am Absperrband vorbei zu seinen Wagen getragen in dem ein erfahrenes Mitglied des Clans am Steuer auf ihn wartete. Die Offiziere hatten ihn ans Herz gelegt nicht ohne Begleitung das Hauptquartier zu verlassen und murrend hatte er ihnen zugestimmt. Während der Fahrt zurück, las er sich die neusten Berichte durch und verschaffte sich einen Überblick über die Lage.

Masumis Büro im Hauptquartier
Kurze Zeit später
In der Nacht wurden wieder einige „Aufständische“ aufgegriffen, so lautete zumindest die offizielle Bezeichnung für die Separatisten des Roten Clans. Zudem wurde wieder ein Mitglied der Ashura aus Gründen der Prävention in Gewahrsam genommen. Die Offiziere kamen mit großer Mehrheit zu dem Entschluss, dass eine Änderung der Strategie erforderlich war. Zum einen sollten mit dieser Maßnahme nicht nur die Gefahr für die Bürger eingedämmt, sondern auch Informationen beschafft werden. Leider zeigten sich die Gefangen wenig kooperativ, was aber zu erwarten war. Jedoch ließ sich so mit Sicherheit der neue König der Ashura aus der Reserve locken. In folge dessen wurde die Sicherheit des Hauptquartiers verstärkt um es für jeden außer einen König zu einer Herausforderung zu machen. Masumi war vom Gelingen des Plans überzeugt. Jedoch befürchtete er, dass sie sich dabei, wenn sie nicht aufpassten, ziemlich schnell die Finger verbrennen konnten. Dementsprechend verfasste er gerade für den Notfall eine Dienstanweisung.
Dienstanweisung [ Zum Anzeigen klicken ]

Masumi wusste, dass nicht jedes Mitglied mit dieser Order zufrieden sein würde, doch vertraute er auf die Disziplin seiner Männer. Sein Ziel lag nämlich nicht darin den Roten Klan bis aufs Blut zu bekämpfen sondern die Einsatzfähigkeit von Excubitor Legis zu gewährleisten um so für Ruhe und Ordnung in der Stadt zu sorgen. Und seine Männer zu beschützen. Allerdings konnte er seine Ziele nicht erreichen, wenn der Clan nach einer Abwehrschlacht nur noch auf dem Zahnfleisch kriechen würde. Nachdem er den Befehl an alle Mitglieder gesendet hatte, überprüfte er nochmal den Sitz seiner Uniform und ging zum Frühstück.
IT-ler mit Fachrichtung Rollenspiel und Dauerdaddeln - Und die Moral von der Geschicht: Zocken lohnt sich, schlafen nicht
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Kings Story: Echoes of Yesterday 7 Monate 4 Wochen her #782825

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Fakir

In einer Ruine nahe dem Hafengebiet von Koto

*Tropf*...*Tropf*....
Aus der Ferne hörte man den einsamen Klang einiger Tropfen, die auf dem morschen, hölzernen Boden des alten Anwesens fielen. Ein Husten brach diese Stille, sowie darauffolgende Schritte.
Ein kurzes aufflackern einer Flamme, sowie das Glühen der Zigarette verrieten Fakir's Aufenthaltsort und bald darauf trat er mit einer Hand in der Hosentasche aus dem Schatten, seinem eiskalten Blick nicht von der sichtlich schwer verletzten und gefesselten Person in der Mitte des Raums abgewendet.
"Erzähl mir was du weißt..." brach er nun endgültig die Stille und der verletzte Mann hob schwerfällig seinen Kopf, um in das Gesicht des Täters zu blicken. "Ich sagte bereits *hust*, dass ich nichts we-" sein Satz wurde von einem Tritt Fakirs unterbrochen und sorgte für eine unsanfte Landung auf dem kalten Boden, der aufgrund der plötzlichen Belastung laut knarzte und den Eindruck machte, gleich durchzubrechen. "Willst du mich verarschen?" Fakir wurde sichtlich wütend. Ohne Worte ging er auf den alten Mann zu und zog ein Messer, aus der Scheide, die an seinem rechten Oberschenkel befestigt war.
Der Mann wurde starr vor Angst, als er die glänzende Klinge sah, mit der Fakir nun vor seinem Gesicht rumspielte. "Es gibt einen Krater!... Der soll was mit dem Blauen und Roten Clan zu tun haben, das schwöre ich." schrie plötzlich der alte Mann und zeigte zittrig auf die Karte, die Fakir am Anfang des Verhörs vor ihm ausbreitete, als er sah, dass sein Gegenüber jetzt ernst machen will. "Na geht doch....schlaf gut." Mit diesen Worten lies er seine Klinge niederschnellen und beendete das Leid seines Opfer. Fakir genoss noch einen Augenblick den Anblick, wie das Blut im Takt aus dem leblosen Körper seines Opfers spritzte bis es schließlich versiegte und eine große Lache auf dem Boden bildete.
Die Eingangstür schnellte auf und Fakir bewegte sich mit schnellem Schritt, auf die ihm gezeigten Koordinaten zu....

In einer kleinen Bar irgendwo in Tokyo
6 Stunden zuvor

"Noch einen..." lallte Fakir in der schlecht beleuchteten Bar. Die ersten Sonnenstrahlen brachen durch das offensichtlich lange nicht geputzten Fenster, doch das störte wohl die Stammkundschaft reichlich wenig. In diesem Etablissement gab es neben den 4 Barhockern, die an der Thecke standen, noch 3 kleine Rundtische mit jeweils 3 Stühlen. Fakir beobachtete alles genau, als ihm vom Barkeeper ein Zettel zugesteckt wird und dieser seine Konzentration unterbrach. "Von dem Mann dort hinten." Fakir blickte genervt in die Richtung und öffnete den Zettel
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Fakir war plötzlich wach und sprang von seinem Platz auf. Er ging zu dem Unbekannten hin, der angeblich neue Informationen zum Blauen Clan hatte. "Fakir, richtig? Sag nichts und setz dich, ich bin nicht hier um mich meucheln zu lassen." Dieser Anweisung ging Fakir sichtlich interessiert nach und hörte weiter zu. "Pass auf, in 1 Stunde wird am Hafen ein älterer Mann sein, der vor kurzem Geschäfte mit dem blauen Clan abschloss. Ich weiß nicht um was es bei den Geschäften ging oder wer der Typ ist, aber das interessiert dich wahrscheinlich genauso wenig."
Fakir wurde hellhörig und nickte seinem neuen Informanten nur zu. Er zündete sich eine Zigarette an und meldete sich jetzt auch zu Wort "Klingt ja ganz interessant, dennoch glaube ich nicht das du mir das umsonst gesagt hast." Fakir beäugte bei dieser Aussage seinen Gegenüber... es war ein Mann mittlerem Alters, mit Halbglatze und einer alten, grauen Robe. Sein Gesicht wurde von einem prächtigen Vollbart und vielen Narben bedeckt.
"Du bist ein schlauer Junge, aber mach dir deswegen keine Sorgen, wenn die Zeit gekommen ist werde ich mich wieder melden" mit diesen Worten ging der alte Mann aus der Bar und verschwand in den ersten Strahlen, des heranbrechenden Tages.
Fakir machte sich anschließend auf dem Weg um den angesprochenen Mann zu finden. Nach einer kleinen Rundtour, durch den Hafen hat er ihn auch schnell lokalisiert. Er stand bei einer Frau und einem kleinen Kind. //Vermutlich seine Familie...zu schade.// Er konnte nicht anders, als zu grinsen.
Es dauerte nicht lange und der Mann war alleine, diese Chance nutzte Fakir und überwältigte sein Opfer...

Als der ältere Herr seine Augen öffnete fand er sich in einem heruntergekommenen Haus wieder. "Ich will wissen was du mit dem blauen Clan zu schaffen hattest.." der an einem Stuhl Gefesselte blickte ängstlich und nervös in die kalten Augen seines Peinigers. "Ich..äh..weiß nicht was sie meinen, wo bin ich hier?" Fakir's Augen blitzten auf und er zog die Armfesseln enger, die jetzt sichtlich die Blutzufuhr unterbrachen. "Ich habe keine Zeit für Spielchen, REDE!" forderte Fakir nun wesentlich aggressiver. "Es...tut mir Leid...ich weiß es wir-" Ein schrecklicher Schmerz durchfuhr den alten Mann und er verlor das Bewusstsein, das letzte was er hörte war das Lachen Fakirs.
Danke an Tharmeza *_*
Letzte Änderung: 7 Monate 4 Wochen her von Fakir.

Kings Story: Echoes of Yesterday 7 Monate 4 Wochen her #782837

Serendine Sumire

Das Pendel der schweizer Kuckucksuhrschlug noch einige Male hin und her ehe der Zeiger von der 59 zurück auf die 0 sprang und damit den Singvogel aus seinem Häuschen lockte um zur vollen 6. Stunde seinen Gesang vorzutragen. Der Holzvogel schrie exakt sechs mal auf ehe er sich wieder in sein Häuschen zurück zog um eine weitere Stunde zu warten.
Er brauchte aber auch kein weiteres mal hervorzukommen, denn die schöne Serendine sass bereits aufrecht in ihrem Himmelbett und streifte das Nachthemd von ihren Schultern um sogleich in den Trainigsanzug zu schlüpfen damit sie mit ihren morgendlichen Training beginnen konnte. Um fit zu bleiben vollzog die grossgewachsene Frau eine angemessene Menge von Übungen um immer in Form zu bleiben.
Gerade zu dieser schweren Zeit war es wichtig immer fit zu bleiben weshalb sie an jede ihrer Übungen ein weiteres ihrer üblichen Sets packte ehe sie sich zur Dusche aufmachte um sich den Schweiss wieder vom Körper zu waschen.
Gleich nachdem sie aus der Dusche stieg und sich daran machte die nassen Haare zu trocknen hörte sie wie der Kuckuck inzwischen die siebte Stunde verkündete.
"Prächtig, ich liege meiner Zeit voraus.", dieser kleine Erfolg liess Serendine sanft auf lächeln als sie bereits dabei war sich ihre Uniform überzuziehen, fein säuberlich und genau nach Vorschrift. Wie es sich eben gehörte. Als sie zum Abschluss ihre Stiefel über die Beine streifte checkte sie noch schnell ihr Make-up und packte das getragene Nachthemd und den Trainingsanzug sowie das Handtuch in den Wäschekorb. Schliesslich stellte sie sich vor eine Kommode auf dem in einer Halterung ihr Säbel zur schau gestellt wurde. Bettend schlug sie die Hände vor ihm zusammen und schloss ihre Augen. "Auch heute werde ich wieder mein bestes geben, Mikami-San. Ich sorge dafür das du stolz auf dein Erbe sein darfst und in Frieden ruhen kannst.", mit diesen Worten nahm sie das Schwert aus der Halterung und band es sich an ihre Hüfte.
Wie wahrscheinlich jeden, traf auch Serendine den tot der Königin schwer, doch ihr Anstand und ihre Erziehung verbaten es ihr lange um sie zu trauern. Sie solle viel mehr dankbar für die Zeit mit ihren Geliebten sein, anstelle sich zu selbst an dem Herzschmerz zu vergessen, so lehrten es ihre Eltern.

Mit stolzem Schritt und aufrechten Gang, marschierte Serendine schon fast durch die Flure des Ex.Legis Hauptquartiers, direkt in den Aufenthaltsraum der Mitglieder. Da sie zu jenen gehörte die eher für aufstehen hatte sie es sich zur Gewohnheit gemacht immer für die Mitglieder Tee und Kaffee vorzubereiten, während die Hausküche das Frühstück zubereitete damit ein jeder erfolgreich in seinen Tag als Mitglied des stolzen Clans starten konnte. Da sie zurzeit noch einen Gast unterbrachten tischte Sumire immer auch eine Tasse mehr auf.
Sie war gerade fertig geworden und setzte sich auf ihren Stuhl um sich selbst schon mal eine Tasse einzuschenken als gerade der Gast aus dem gelben Clan, Akiyama Kiyoshi den Raum betrat. wie es sich gehörte Stand Sumire auf verbeugte sich leicht und grüsste denn Mann. "Ich wünsche Ihnen einen guten Morgen, Akiyama-san. Ich hoffe Zitronentee ist nach ihrem Geschmack." Serendine liess den Mann zu Wort kommen ehe sie sich wieder setzte und an sich an ihren Tee machte.

Nach einer nicht all zu langer Weile erklang ihr Smartphone und eine Nachricht des Leutnants leuchtete auf. "Wie es schien war mit einem Angriff von Ashura zu rechnen. Der Leutnant teilte unsd soeben mit wir sollen uns auf einen solchen Zwischenfall vorbereiten.", teilte sie Kiyoshi mit, da er als Nicht-Mitglied die Nachricht wahrscheinlich nicht bekommen hatte.
Gerade als von ihm die rede war betrat Masumi Nagashima den Raum welcher auch von Serendine gegrüsst wurde: "Guten Morgen Leutnant Masumi. Hatten sie bisher einen angenehmen Morgen."

My Personal Number One Fairy: Gajeel Redfox


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Kings Story: Echoes of Yesterday 7 Monate 4 Wochen her #782894

Shiro Kaname [/u]

Alles um Shiro herum war dunkel. Nicht mal seine eigenen Hände konnte er sehen. //W-Wo bin ich hier?// kam ihm als einzige Frage in den Sinn. //Ich kann mich nur noch daran erinnern, dass ich ziemlich spät nach hause kam und mich sofort aufs' Ohr haute...// Er konnte weder etwas hören, noch sagen, ob er festen Untergrund unter den Füßen hatte. Genau so würde er sich auch die Hölle vorstellen: Völlig Isoliert im dunkeln, ohne irgendetwas wahrnehmen zu können, abgeschnitten von allen Fünf Sinnen. Doch direkt im nächsten Moment sah er ein Licht erscheinen. //L-Licht! Endlich! Ich halte es keine Sekunde länger hier aus!// Ohne auch nur noch einen weiteren Gedanken zu verschwenden sprintete Shiro los, dem Licht entgegen, mit der Hoffnung, dass es ihn aus diesem Höllenloch befreien würde. Doch auch wenn es so aussah, als wäre dieses ziemlich nah, musste er eine gefühlte Ewigkeit rennen, bis er es erreichte. Angekommen, fand er sich auf einem Hausflur wieder. Vor ihm eine Tür, die wahrscheinlich hinein führte. //Was zum? Was soll der Scheiß?// Er schaute sich um und hatte das Gefühl, dass er diesen Ort kannte. ,,Shiro...'' hörte er eine Stimme hinter ihm flüstern. Als er sich umdrehte gefror ihm das Blut in den Adern. Der ganze Flur, der eben noch eine schöne hellbraune Farbe besaß, war blutrot getränkt. Und plötzlich erinnerte er sich auch. Er kannte diesen Ort, die weiße Haustür, der schönen Holzboden. Es war das gleiche Haus in dem er mit seiner Familie vor Sieben Jahren gewohnt hatte. War es ein Traum? Nichts davon konnte nämlich echt sein, nicht das er das schon von Anfang angezweifelt hätte. Schon wieder hörte er das Geflüster. Jedoch konnte er diesmal nicht wirklich verstehen was die Stimme ihm sagen wollte, da es sich mehr um ein leises Gemurmel handelte. Als er dann jedoch eine kalte Hand auf seiner Schulter spürte erschrak Shiro.

Mit voller Wucht knallte sein Kopf gegen das Holzregal, welches über seinem Bett hing. ''Verdammte Scheiße!'' schrie er auf während er sich mit beiden Händen am Kopf festhielt. ''Wieso habe ich auch ein Regal genau über meinem Bett hängen?'' fragte er sich selber. Viel mehr war es der vorherige Bewohner des Apartments, der aus welchem Grund auch immer ein Regal genau über dem Bett befestigt hatte. Shiro war nur zu faul dieses zu entfernen, außerdem diente es auch als Platz für seine ganzen CDs und sonstigem Kram, der sonst auf dem Boden rumliegen würde. Aufrecht setzte er sich an die Kante seines Bettes. ''Das wird sicherlich eine Beule geben.'' Er schaute auf die Uhr, welche gerade 9:21 Uhr anzeigte. ''Schon Morgen?'' fragte er sich selber. ''Ich sollte mich am besten erst mal duschen gehen. Wegen diesem scheiß Traum bin ich schweißgebadet wie sonst was.'' In den letzten Tagen hatte er diesen Traum immer wieder. Der dunkle Raum, sein altes Haus, das ganze Blut... Er hatte sich schon lange damit abgefunden und außer einer Beule hinterließ der Traum auch keine weiteren Schäden. Er hatte sich sozusagen schon daran gewöhnt, auch wenn der Gedanke ihm immer wieder aufs neue die Haare zu Berge stehen ließ. Innerhalb von 30 Minuten duschte Shiro sich, zog sich die gleichen Klamotten wie immer an und aß kurz zum Frühstück, was jedoch nur aus einer Portion Fertignudeln, die er sich aus dem benachbarten Laden gekauft hatte, bestand. ''Neuer Tag, neues Glück.'' redete er sich ein, während er seine langen Haare hinten mit einem Haarband vor dem Spiegel festmachte. Er war nämlich gerade auf der Suche nach einem Nebenjob, wodurch er sich etwas Geld neben dem Ganzen, welches ihm seine Verwandten jeden Monat schickten, dazuverdienen könnte. Die letzten Tage jedoch, hatte er keinen Erfolg. Entweder suchte man keine Aushilfe oder war mit einem 20 jährigen NEET, welcher Fünf Jahre seines Leben damit verbrachte nur zuhause herumzulungern und Videospiele zu spielen nicht zufrieden. Er öffnete die Tür während er sich am Hinterkopf rieb. Kann ich denen nicht wirklich übel nehmen.'' gab er mit einem kleinen, aufgezwungenen Lächeln von sich, während er seine Haustür öffnete und sich auf den Weg machte.

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♥Signatur made by Yuuko♥
Letzte Änderung: 7 Monate 3 Wochen her von Frozenice..

Kings Story: Echoes of Yesterday 7 Monate 4 Wochen her #782901

Mia Salvares[/b]

Endlich hatte sie die Bar erreicht und sie hatte ja so was von genug von dieser Rumgammelei und diesem selbstmitleid, ihr war nach Tatendrang und eigentlich respektierte sie Kamuis ruhige art doch sie wollte diesen Blauröcken einfach nur den Arsch versohlen um ihnen zu zeigen wer hier in der Stadt wirklich das sagen hatte. Sie wusste das sich Kamui schon eine weile im Keller verkroch also maschierte sie schnurrstraks dort hin und erblickte erstmal Schiggy der den neuen König irgendwie zu Stalken schien. Sie schlich sich also von Hinten an Schiggy heran und versuchte ihn zu erschrecken indem sie ihn an die Schultern packte, allerdings schien ihm das ziemlich egal zu sein ... aber irgendwann würde sie ihn erschrecken... ganz bestimmt "Du glaubst doch nicht ernsthaft dass du den Boss belauschen kannst" sie lächelte und umarmte Schiggy erstmal kurz wie sie es immer tat dann schritt sie durch die Tür auf Ming zu um dieser dann durch die Haare zu fahren und Ihre Frisur durcheinander zu bringen, da sie genau wusste das die kleine das nicht sonderlich mochte dennoch machte es hin und wieder Spaß sie etwas zu aufzuziehen solange man den Bogen nicht überspannte "Tja, wenn ich dir Dreadlocks machen dürfte, dann könnte man deine Frisur nicht so leicht durcheinander bringen" Sie streckte der kleinen die Zunge raus und lachte dann genüsslich auf.Anschließend ging sie wieder zu Schiggy peitschte ihm Ihre Dreads ins Gesicht, so wie sie es immer bei ihm Tat wenn sie irgendeine Art von Tatendrang verspürte. Dann setzte sie ihre Unschuldsmiene auf und sagte mit sanfter und unschuldiger Stimme "Du Schiggy..." Sie trat von einem Fuß auf den anderen was wohl eine verunsicherte Geste darstellen sollte und erhob dann Ihre Stimme: "LASS UNS DIESEN BLAURÖCKEN ENDLICH IN DEN ARSCH TRETEN! ICH HAB GENUG VON DIESER TATENLOSIGKEIT! ICH WILL KRIS ZURÜCK HOLEN UND ZWAR JETZT!!! " Sie wusste das es genügte wenn Schiggy mitkam da die blauen zurzeit eh nicht ihre Auren nutzen konnten, dennoch hoffte sie das Kamui etwas dazu sagen würde.

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Letzte Änderung: 7 Monate 4 Wochen her von MrBlackSweeper.

Kings Story: Echoes of Yesterday 7 Monate 4 Wochen her #782907

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Kuraiko Shi

Es waren die warmen morgendlichen Sonnenstrahlen, die das Mädchen an diesem Morgen weckten. Grummelnd rollte sie sich auf ihrer Matratze herum und sah zur Decke. Die Sonne fiel durch das einzige kleine Fenster des Raumes genau auf ihren Schlafplatz. Sie rollte sich unwillig aufzustehen etwas herum, wobei sie seitlich von ihrer Matratze kullerte und demotiviert auf dem Boden mitten im Raum liegen blieb. Einige gefühlt endlose Sekunden sah zu wie ein wenig Staub im Licht tanzte.

Etwas später konnte sie sich aber doch dazu durchringen endlich ihren Tag anzugehen. So quälte sie sich auf die Beine und tapste ins Bad. Dort betrachte Kuraiko sich gedankenlos im Spiegel, bevor sie sich mit kaltem Wasser das Gesicht wusch, doch auch das half nichts gegen ihr etwas verschlafenes Aussehen an diesem Morgen. Dann putzte sie sich ausführlich aber langsam die Zähne, und versuchte ihre kurzen blonden Haare in eine annehmbare Form zu bringen. Doch dieses Unterfangen war nur von mäßigem Erfolg gekürt, denn wie immer wollten ihre Haare anders als sie, weswegen sie immer etwas verstrubelt ausschauten.

Damit ging sie zurück ins Schlafzimmer-/Wohnzimmer-Hybrid. Unterdessen reckte sie sich etwas, lies ihren Nacken knacken und ihre Arme über den Kopf schwingen. Dann rollte sie zuerst auf dem rechten und dann auf dem linken Fuß etwas über ihren Spann um ihre Füße etwas warm zu bekommen. Nichts hasste sie mehr als unausgeglichen ohne etwas Bewegung in den Tag zu starten, obwohl eigentlich hasste sie es allgemein irgendwie in den Tag zu starten. Sie zog ihr Handy zu sich, was die Nacht über am Stromkabel gehangen hatte und nun voll aufgeladen an der Wand baumelte. Kurai nahm ihre Kopfhörer und setzte sie auf, und schaltete das Gerät an. '8:12 - 5 Neuen Nachrichten, Keine Termine, 3 offene Aufgaben' zeigte das Display, bevor sie sich daran machte Musik heraus zu suchen, ihre Nachrichten las sie selten, das tat sie schon seit einiger Zeit nicht mehr.

Sie nickte leicht zum Takt der Musik mit dem Kopf als sie ihre Schultasche griff. Sie setzte sich im Spagat auf den Boden und begann sie aus und wieder einzuräumen. Die Papiere und Notizen, die sie dabei fand, bestätigten, dass sie heute zur Schule musste. Seufzend zog sie sich also das weiße Hemd über ihren Sport-BH an, und knöpfte es demotiviert zu. Das Hemd war viel zu groß, was daran lag, dass sie es von einem ihrer Schulfreunde geliehen bekommen hatte. Dazu zog sie den lila-karierten Rock und den schwarzen Blazer mit die violetten Verzierungen an. Zudem nahm sie eine violette Krawatte, die sie sich aber nur um den Hals legte, da sie nicht wusste wie man einen Krawattenknoten machte, außerdem war auch dieses Stück von ihrem Freund viel zu lang für sie. Damit war ihr Outfit in den Schulfarben fertig und sollte der Schuluniform ähnlich genug sein, um nicht negativ aufzufallen. Die Schule interessierte sie zwar nicht sonderlich. Kuraiko war als Problemschülerin bekannt, sie erschien zu spät, wenn überhaupt, und war respektlos, dennoch wollte sie dieser Einschätzung nicht noch die Krönung aufsetzen.

So nahm sie ihre Tasche, einen Pullover und ihr Handy und verließ die Wohnung. Als sie hinter sich zugeschlossen hatte stapfte sie zielstrebig Richtung ihrer Schule, vor der Klassenzimmertür angekommen nahm sie ihre Kopfhörer herunter. Dort betrat sie mitten in der Stunde ohne zu klopfen wortlos den Unterricht, leise konnte man die Musik die über ihre Kopfhörer weiter lief hören. Verständlicher Weise wanden sich alle Blicke der jungen Blondine zu. Diese lies bedeutend langsam ihren ausdrucklosen Blick über die Reihen schweifen, bevor sie ans Pult trat. Dort kramte sie etwas in ihrer Tasche und legte ihren Notizblock zu den anderen Abgaben ihrer Mitschüler. Ohne zu fragen nahm sie noch einige ihrer Papiere aus dem Stapel der Rückgaben und verließ den Raum wieder. Die junge Lehrerin sah ihr sichtlich überfordert schweigend hinter her, bis die Zimmertür laut knallend ins Schloss geworfen wurde.

Damit war dieser Schultag für sie auch erledigt und sie konnte ihre Abgaben von ihrer Aufgabenliste streichen. Dann schaute sie kurz in die Schul-Bibliothek um zielstrebig einige Bücher einzustecken und diese wortlos zu verlassen. Draußen angekommen setzte sie die Kopfhörer wieder auf, drehte die Musik lauter und machte sich auf den Weg zum Ex. Legis HQ.
Letzte Änderung: 7 Monate 4 Wochen her von AmYu.

Kings Story: Echoes of Yesterday 7 Monate 4 Wochen her #782912

Masumi Nagashima
Im Speisesaal
Am frühen Morgen mit Serendine Sumire und Kiyoshi Akiyama
Während des Weges zum Speisesaal überprüfte und signierte Masumi noch ein paar Materialanforderungen auf seinen Datenpad. Glücklicherweise gingen die anwesenden Personen ihm aus dem Weg, denn die Chance war sonst groß, dass er jemanden unbeabsichtigt über den Haufen lief. Nachdem er diesen Teil seiner Arbeit erledigt hatte, schob er das Pad zufrieden in eine seiner Uniformtaschen und betrat mit einem frohen Gesichtsausdruck den Speisesaal. Sowohl sein Bart als auch seine Uniform, waren akkurat gepflegt. Nur sein langes schwarzes Haar, machte einen leicht wilden Eindruck, da es sich hartnäckig jedem Versuch es zu bändigen wieder setzte. Unter seinen Augen zeigten sich kleine Tränensäcke, die darauf hindeuteten, dass er in letzter Zeit zu wenig schlief.
Schon beim Eintreten wurde Masumi von Serendine begrüßt. “Guten Morgen Serendine-san, guten Morgen Akiyama-san, gut war mein Morgen bisher nicht, allerdings ist auch nichts schlechtes vorgefallen.” Er lächelte und sprach weiter. “ Und bitte nenne mich nicht Leutnant. Bis der König etwas anderes Befiehlt, hat immer noch Benjiro dieses Amt inne. Ich vertrete ihn nur während seiner Abwesenheit. Wärst du so freundlich und würdest mir bitte auch einen Tee eingießen?” Mit seiner Frage versuchte er das Gespräch in eine andere Richtung zu lenken. Denn der Trubel um seine Person war ihm doch etwas unangenehm. Als der Clan ohne Führung dastand, hatte Masumi notwendigerweise ein paar Aufgaben vom verschwundenen Vize übernommen. Schließlich kam eins zum anderen und nun ist er seit kurzem der Stellvertreter des Stellvertreters.
Masumi setzte sich zu den beiden Anwesenden und wand sich mit freundlicher Stimme an das Mitglied des goldenen Clans. “Akiyama-san, ich muss ihnen ein weiteres mal meinen Dank im Namen von Excubitor Legis aussprechen. Man sieht ihnen an, dass sie lieber woanders wären und das respektiere ich. Dennoch leisten sie hervorragende Arbeit, ohne die wir ehrlich gesagt vor recht schwer lösbaren Problemen stehen würden. Zudem zeigt ihre Anwesenheit, dass wir High Crown nicht gänzlich egal sind.”
IT-ler mit Fachrichtung Rollenspiel und Dauerdaddeln - Und die Moral von der Geschicht: Zocken lohnt sich, schlafen nicht
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Letzte Änderung: 7 Monate 4 Wochen her von cyberware.

Kings Story: Echoes of Yesterday 7 Monate 4 Wochen her #782927

  • Fakir
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Fakir

Ein sanfter Wind wehte Fakir durch sein Haar, als er regungslos vor dem großen Krater stand, der sich vor ihm erstreckte. Der Boden war im Zentrum offensichtlich Glas, was ihn sehr verunsicherte, aber auch faszinierte.// Nun, was hat dieses Ding mit dem blauen Clan auf sich?..Vielleicht hätte ich den alten Knacker doch ausreden lassen sollen, aber er ging mir halt so auf die Nerven.// Er seufzte laut und strich sich eine Strähne aus seinem Gesicht. Mit vorsichtigen Schritten machte er sich daran, den Krater zu erkunden und entdeckte dabei im Zentrum viele Blumenbündel. Skeptisch schaute er in die Richtung und fragte sich, was wohl eine derartige Macht besitzt einen so großen Krater zu hinterlassen. Seine Gedankengänge werden durch das vibrieren seines Handys gestört...
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Emotionslos blickt Fakir auf den Steckbrief, der seinen neuen Job beschreibt. //Verdammt...dafür habe ich jetzt gar keine Zeit, aber das Geld könnte ich gebrauchen.//
Er ließ es sich aber nicht nehmen, das Zentrum mit einer Kamera zu überwachen und das gezeigte Bild über sein Smartphone streamen zu lassen. Er prüfte nochmal alles und öffnete die von ihm selbst programmierte App um das Bild auf seinem Display zu haben. Er zündete sich noch eine Zigarette an und schaute sich den Krater etwas genauer an.
Kurz danach machte er sich auf dem Weg um seinen Auftrag nachzugehen...

Der Ablauf des Auftrags
3 Stunden nach dem Besuch im Krater
Die Nachmittagssonne schien Fakir ins Gesicht, während er auf seinem Motorrad durch die Straßen fuhr, um sein Gespräch mit dem Informanten nachzugehen. In einem kleinen Cafe, sah er dann die junge Dame, die nervös hin und her guckte und einen verdächtigen Eindruck machte.
"Noch auffälliger geht's nicht, oder wie?" entgegnete er der Frau, als er sich ihr näherte. "Tut mir Leid, es ist nur so, dass ich für sowas eigentlich nicht eingestellt wurde.." Fakir erwiderte diese Aussage nur mit einem Augen verdrehen und streckte seine Hand fordernd aus.
Sie bemerkte diese Geste und reichte ihm einen braunen Umschlag, den er in seiner Innentasche seiner Jacke verstaute. "Schön mit ihnen Geschäfte zu machen..wir treffen uns hier in 2 Stunden, dann hole ich mir meine Belohnung."
Er stand auf und setzte sich auf seine Maschine und rauschte davon.. Die junge Dame verfolgte mit ihren Augen seine Bewegung und musste hämisch grinsen.
Auf einem abgelegenen Schrottplatz kam sein Bike zu stehen und er öffnete den Umschlag. Zu seiner Überraschung waren sehr detaillierte Angaben zu dem Aufenthaltsort der gesuchten Person vorhanden, was er aber nicht weiter Beachtung schenkte, sich an die Angaben hielt und schnell zu dem Meeting von dem zukünftigen Opfer aufbrach.
Es dauerte auch nicht lange und Fakir lag in einer erhöhten Position in Stellung und wartete, dass sein Ziel ins Visier lief. Die Tür ging auf und Mr. T trat heraus, in der Hand ein Aktenkoffer.
//Nur noch 1 Schritt und er ist Geschichte....// als er im Visier stand, krümmte Fakir ab und zu seiner Überraschung verfehlte er sein Ziel und traf den Aktenkoffer, der wie eine Bombe hochging und alles im Umkreis zerstörte.
Fakir war erstarrt und wusste nicht was gerade passierte ist. Die Schreie von Verletzten, die Alarmanlagen der Autos und das Hupen der Verkehrsteilnehmer war alles was er vernahm, dann spürte er eine Hand an seinem Kragen und als er nach hinten blickte sah er nur noch die Sohle eines Stiefels, die ihn im Gesicht traf, worauf er bewusstlos zusammensackte.........
Danke an Tharmeza *_*
Letzte Änderung: 7 Monate 4 Wochen her von Fakir.

Kings Story: Echoes of Yesterday 7 Monate 4 Wochen her #782961

Ryuma - Bar Im Ashura HQ

Er leerte sein Glas mit einem Schluck und schenkte sich erneut Whiskey ein. Der Hühnenhafte Mann namens Ryuma oder innerhalb des Clans besser bekannt als Happy, saß wie fast jeden Tag an der Bar des Clans. Ryuma war schon immer ein Whiskey und Bar Liebhaber und gehnehmigte sich schon früher ab und an einen Schluck, doch seit dem Tod von Masao trank er täglich 1-2 Flaschen. Er verspürte den Drang nach Rache, doch er wusste auch wie töricht es war Blind vor Wut alleine loszuziehen. Im Grunde wartete Ryuma nur auf jemanden der genauso begierig darauf war sich mit den blauen anzulegen wie er. Und diese Form in eines Mädchens mit Dreadlocks lief gerade ohne das er es wusste an ihm vorbei.

Ryuma checkte sein Handy ob er irgendwelche neuen Aufträge hatte. Aber leider nichts.
//Mein Fresse ist das Langweilig. Kamui verkriecht sich auch nur in seinem Keller seit er König ist... aber ich bin nicht viel besser als er wenn ich mich hinter einer Flasche verstecke.//
Ryuma trank den letzten Schluck aus der Flasche, legte das Geld für den Whiskey auf den Tresen, zog sich seinen Mantel an und wollte gerade gehen als er jemanden hörte der rief:"LASS UNS DIESEN BLAURÖCKEN ENDLICH IN DEN ATSCH TRETEN! ICH HAB GENUG VON DIESER TATENLOSIGKEIT! ICH WILL KRIS ZURÜCK HOLEN UND ZWAR JETZT!!!"
//Da scheint ja jemand dasselbe zu wollen wie ich.//
Er ging in die Richtung aus der die Stimme kam und stand plötzlich hinter der kleinen Göre, einem jungen Typen den er als Shiggy erkannte und einer jungen Frau mit Dreadlocks.
//Wie hieß sie noch gleich Pia ?....Ach nein Mia//

"Tschuldige, habe grade mitbekommen das du den Blauen in den Arsch treten willst und Kris retten willst. Bin dabei! Also falls das für euch in Ordnung ist."



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Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren.

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Moderatoren: KnivesYuriko.LodrahilFauliRockt
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