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THEMA: Rezension: "Danganronpa: Trigger Happy Havoc"

Rezension: "Danganronpa: Trigger Happy Havoc" 3 Jahre 9 Monate her #593298

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Visual Novel Rezension zu "Danganronpa: Kibō no Gakuen to Zetsubō no Kōkōsei" (engl. Danganronpa: Trigger Happy Havoc)



Erstveröffentlichung:
25.11.2010 (PSP/Japan)
14.02.2014 (PSV/Europa)

Entwickler:
Spike Chunsoft

Publisher:
Spike Chunsoft (Japan)
NIS America (Europa)

Plattform:
Playstation Portable(Japan)
Playstation Vita(Europa)

Spielzeit:
20-30 Stunden

Altersbeschränkung:
16+




Ach, die liebe Schule. Von vielen gehasst, da sie einem meist den wohlverdienten Schlaf raubt und man endlose Beiträge von Lehrern anhören muss. Außerdem ist da ja noch die Sache mit dem Lernen, wodurch man auch seine Freizeit der Schule opfern muss. Wenn man allerdings die Schule abgeschlossen hat, hört man von Vielen, dass sie diese in Wirklichkeit eigentlich vermissen. Ich selbst habe zwar noch ein Jahr vor mir, aber so langsam fange ich an zu verstehen, warum die Schule doch besser ist, als so mancher denkt. Dabei erinnert man sich immer gerne an die bisherige Zeit, die man in der Schule verbracht hat.

Für die Schüler der Hope's Peak Academy sieht die ganze Sache aber ganz anders aus. Hier gibt es nämlich ein ganz bestimmtes Kriterium, welches man erfüllen muss, um den Abschluss an dieser Schule zu machen. Es ist eigentlich eine ganz einfache Sache:
Man muss nur einen seiner Mitschüler umbringen und man darf danach nicht erwischt werden; ansonsten wird man selbst umgebracht!

Natürlich stellt sich hier gleich die Frage, wer schon freiwillig an so einer Schule lernen will, abgesehen von Assassinen vielleicht. Natürlich sind die Schüler der Hope's Peak Academy nicht freiwillig in diese Situation geraten, aber sie müssen sich deswegen entscheiden, was sie machen wollen. Denn wenn sie niemanden umbringen kann auch keiner wieder nach Hause, da die Schüler nach ihrer Ankunft praktisch zu Gefangenen des verrückten Schuldirektors Monokuma werden. Also müssen sie sich entscheiden, wie sie ihr "Schulleben" verbringen wollen.
Da muss ich echt sagen, dass mir meine eigene Schule in dieser Hinsicht auf einmal viel besser gefällt.




Setting


Die Visual Novel spielt komplett in der vorher schon erwähnten Hope's Peak Academy. Diese wird vom Schuldirektor Monokuma regiert, der sich auch gleich am Anfang als der Antagonist herausstellt. Vielleicht wäre es hier auch noch intelligent zu erwähnen, dass Monokuma ein Bär ist. Natürlich ist er kein echter Bär, aber so eine Art mechanischer Plüschbär. Er hat alle Studenten der Hope's Peak Academy eingesperrt und will, dass sich die Studenten gegenseitig umbringen. Seine Motivation ist am Anfang noch unbekannt und deswegen wissen die Schüler auch nicht warum sie eigentlich in der Schule eingesperrt werden. Die Schule selbst besitzt mehrere Stockwerke und Schlafsäle für die Schüler. In der Schule selbst gibt es verschiedene Einrichtungen, die im Verlauf der Geschichte besucht werden.

Die Schüler selbst versuchen dabei um ihr überleben zu kämpfen. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder sie bringen jemanden um, ohne dass es jemand merkt damit sie ihren Abschluss bekommen, oder sie arrangieren sich mit der Situation und entscheiden sich auf Ewig in der Schule zu bleiben. Der Clou an der ganzen Sache ist aber, dass wenn es ein Schüler schafft zu entkommen, die anderen Schüler dann automatisch alle sterben. Deswegen müssen sie herausfinden, wer genau der Täter ist, damit sie nicht getötet werden. Einige Schüler sind darin talentierter als andere. Wo wir gerade schon von Talenten reden...

Alle Schüler der Hope's Peak Academy müssen in irgendeinem Bereich der Beste sein, damit sie überhaupt an der Schule angenommen werden. Deswegen haben alle Schüler einen entsprechenden Titel, wie "Ultimate Baseball Star". Es wird nur die Creme de la Creme an dieser Schule unterrichtet. Dabei bietet die Schule selbst den größtmöglichen Komfort für ihre Schüler und man wird mit einem Abschluss an dieser Schule eigentlich garantiert Erfolg im Leben haben.
Dies wäre auch der Fall, wenn die Schule nicht von Monokuma übernommen worden wäre.

Aber erst einmal genug zum Setting.




Story


Danganronpas Story ist eigentlich schnell erklärt. Der Highschool Schüler Makoto Naegi ist per Zufall bei der Hope's Peak Academy gelandet, da jedes Jahr ein Schüler durch eine Lotterie, als der "Ultimate Lucky Student" angenommen wird. Beim Betreten von besagter Schule fällt er allerdings in Ohnmacht und wacht kurze Zeit später erst wieder in einem Klassenzimmer innerhalb der Schule auf. Daraufhin findet er die anderen 14 Schüler, die mit ihm zusammen in der Schule sind. Nachdem sich alle untereinander kennengelernt haben (mehr oder weniger), werden sie auch schon vom Direktor der Schule gerufen, der ihnen erklärt, dass sie in der Schule gefangen sind und nur wieder herauskommen, wenn sie jemanden umbringen und dabei nicht erwischt werden.

Die meiste Zeit verbringen die Schüler damit, sich über die aktuelle Situation zu besprechen. Sie versuchen miteinander auszukommen, allerdings geschieht schon bald darauf ein Mord und es wird ein "Class Tiral" abgehalten, in dem die Schüler versuchen müssen, nach einer Untersuchung des Mordschauplatzes und der anderen Räume, die etwas mit dem Mord zu tun haben könnten, den Täter ausfindig zu machen. Dieser wird dann getötet und das ganze beginnt von neuem.

Mehr kann man wirklich nicht über die Story sagen, da viele Spoiler darin enthalten sind. Danganronpa lebt vom Mystery Genre, welches die Story ziemlich interessant macht. Man versucht selbst herauszufinden, wer der eigentliche Täter bei einem Mord ist und wie er es gemacht hat. Dabei sind die Vorgehensweisen der Täter meist gut durchdacht. Eine Sache, die mich positiv überrascht hat war, dass man selbst herausfinden konnte, wie sich die ganze Situation abgespielt hat, ohne dabei immer auf irgendwelche Plottwists warten zu müssen. Es gibt zwar schon einige Stellen, an denen auf einmal Elemente vorkommen, die in der Story vorher noch gar nicht besprochen wurden, aber diese fügen sich relativ gut ein. Man weiß vielleicht nicht am Anfang wer der Täter ist, aber man weiß schon ungefähr, wie es der Täter gemacht hat. Wenn man dann während eines Class Trials einen besonderen Hinweis bekommt, stellt sich auf einmal dieser Aha-Effekt bei einem ein.

Zugegeben, einige Fälle sind auch nicht wirklich komplex, wie z.B. der Erste, bei dem man sehr leicht herausfinden kann, wer denn der Täter ist. In den späteren Fällen wird es aber immer schwieriger, dennoch ist es nicht unmöglich. Einige finden es vielleicht nicht wirklich berauschend, dass man unter Umständen einige Fälle relativ einfach lösen kann, aber ich finde es z.B. ziemlich gut, weil man selbst dann mitraten kann. Und es ist auf jeden Fall besser, als wenn man keine Ahnung hat und dann während des Class Trials immer irgendwelche neuen Hinweise aus dem Hut gezaubert werden. Man sollte als Mystery Fan also nicht zu viel erwarten.

Die eigentliche Story beeinflusst dieser "Makel" allerdings nicht wirklich. Am Anfang ist man vielleicht noch nicht wirklich vertraut mit dem Konzept und man kann sich mit den Charakteren noch nicht wirklich anfreunden, da diese sich eher langsam entwickeln, aber es ist auch ziemlich schwer 15 Charaktere vor dem ersten Mord glaubhaft darzustellen. Dennoch herrscht immer eine gute Atmosphäre. Dabei wird auch die Spannung die meiste Zeit immer aufrecht erhalten, was bei einem Überlebenswettkampf auch zu erwarten ist. Am Anfang wirkt die Story dabei noch ziemlich standardmäßig, aber gegen Ende hin gibt es ein paar wirklich gute Plottwists, die ich so nicht erwartet habe. Die Story ist zwar am Anfang und zur Mitte hin nicht wirklich besonders, aber vor allem gegen Ende glänzt sie und das Ende fand ich eigentlich auch zufriedenstellend.
Obwohl es ein Sequel gibt, so ist die Story dennoch in sich geschlossen. Also müsst ihr euch keine Sorge darüber machen, dass die Story mit einem Cliffhanger endet.




Charaktere


Normalerweise hat man im Bezug auf die Charaktere nicht viel zu sagen, außer vielleicht beim Protagonisten, den weiblichen Begleitern und dem Antagonisten, aber hier muss ich eine Ausnahme machen, da alle 15 Charaktere etwas zur Story beitragen.

An sich sind die Charaktere am Anfang nicht wirklich interessant. Durch ihre "Ultimate-Titel" haben sie teilweise schon automatisch Charakter Stereotypen. Allerdings werden die Charaktere mit der Zeit immer interessanter und sie wachsen einem ans Herz. Auch durch sogenannte Free Time Events erfährt man etwas mehr über die Charaktere und ihre Hintergrundstory. Später gibt es dann bestimmt ein paar Charaktere, die man nicht sterben sehen will. Und dann ist die Freude auch richtig groß, wenn sie es bis zum Ende schaffen, oder man hasst das Spiel, weil alle guten Charakter zum Ende dann tot sind. Hier kann man wirklich schlecht sagen, was die besten Charaktere sind ohne wirklich subjektiv auf diese einzugehen.
Außerdem ist dann die Wahrscheinlichkeit noch größer, dass die eigene Erfahrung mit der VN sich von der der anderen unterscheidet. Einige können mir deswegen widersprechen und sagen, dass Charakter X aus den und den Gründen besser ist.
Ich werde allerdings nicht zu viel über die Charaktere sagen, da einige mehr Charakterentwicklung haben als andere und man das vielleicht herauslesen kann.

Bei den besonderen Fähigkeiten der Schüler benutze ich die englischen Titel der offiziellen Übersetzung, da das Spiel nur auf Englisch verfügbar ist und sich die Titel für mich so natürlicher anhören, deswegen will ich sie nicht extra übersetzen. Bei den meisten Talenten weiß man eh wofür sie stehen.

Makoto Naegi ist der Protagonist in der VN. Wie fast jeder andere Protagonist hat auch er keine wirklich herausragenden Talente und er ist einer dieser Gutmenschen, die allen helfen müssen. Er hat es seinem Glück zu verdanken, dass er auf der Hope's Peak Academy aufgenommen wird. Er ist ein eher optimistischer Mensch, der versucht mit der Situation klar zu kommen. (Dafür, dass er allerdings ein normaler Schüler sein soll, hat er dennoch ziemlich herausragende Fähigkeiten als Detektiv.)

Titel:"Ultimate Lucky Student"

Asahina Aoi ist eine energiegeladene Schülerin, die eine Vorliebe für Donuts hat. Obwohl sie nicht wirklich mit Intelligenz gesegnet ist, so sind ihre athletischen Fähigkeiten doch außergewöhnlich.

Titel:"Ultimate Swimming Pro"

Celestia Ludenberg ist eine sehr mysteriöse Schülerin, die eine etwas andere Denkweise als die anderen Schüler hat. Sie manipuliert gerne andere Leute und trägt ein Kostüm im "Gothic Lolita" Style.

Titel:"Ultimate Gambler"

Enoshima Junko ist ein sehr bekanntes Model. Sie hat schon für mehrere Schönheitsmagazine Modell gestanden. Ihre charismatische Aura verleiht ihr dabei einen sehr speziellen Charme.

Titel:"Ultimate Fashionista"

Fujisaki Chihiro ist ein recht schüchternes Mädchen, das ein begabter Programmierer ist. Sie ist durch ihre zurückgezogene Persönlichkeit anfangs mit der Situation noch überfordert.

Titel:"Ultimate Programmer"

Fukawa Touko ist ein sehr mürrisches Mädchen, welches außerdem unter Verfolgungswahn leidet. Durch ihre Hikkikomori Persönlichkeit kommt sie auch nicht gut mit den anderen klar und ist lieber alleine.

Titel:"Ultimate Writing Prodigy"

Hagakure Yasuhiro ist ein ziemlich lässiger Schüler, der sich einen Namen als Wahrsager gemacht hat. Obwohl er als lässiger Schüler herüberkommt, ist er manchen Situationen ein ziemlicher Idiot und er fungiert die meiste Zeit als Comic Relief.

Titel:"Ultimate Clairvoyant"

Ishimaru Kiyotaka ist ein sehr strenger und disziplinierter Schüler, der versucht während der ganzen Situation die Ordnung zu erhalten. Dabei befolgt er Monokumas Regeln genau, da er sich unbedingt an die Schulregeln halten will, selbst wenn diese von Monokuma kommen.

Titel:"Ultimate Moral Compass"

Kirigiri Kyouko ist ein mysteriöses Mädchen, welches nicht wirklich etwas mit den anderen zu tun haben will. Sie hat eine sehr kühle und analytische Vorangehensweise. Sie scheint außerdem Amnesie zu haben.

Ihr Titel ist unbekannt.

Kuwata Leon scheint er ziemlich hipper und cooler Schüler zu sein. Obwohl er der Ultimative Baseball Spieler ist hat er die Nase davon voll und will Musiker werden. Er hat außerdem ein recht hitziges Temperament.

Titel:"Ultimate Baseball Star"

Maizono Sayaka ist ein sehr fröhliches Mädchen, das als Idol in einer berühmten Band bekannt ist. Sie hat eine ziemlich freundliche und zuvorkommende Persönlichkeit. Sie kennt außerdem Naegi schon, da die beiden zusammen auf einer Schule waren, obwohl sie sich auch nur flüchtig kennen.

Titel:"Ultimate Pop Sensation"

Oogami Sakura ist ein sehr muskulöses und diszipliniertes Mädchen. Sie ist eine starke Kämpferin, bekannt unter dem Spitznamen "The Ogre". Durch ihren muskulösen Körper und ihre tiefe Stimme wird sie oftmals mit einem Mann verwechselt.

Titel:"Ultimate Martial Artist"

Owada Mondo ist ein sehr heißblütiger Schüler, der außerdem Boss einer der größten Gangs von ganz Japan ist. Er versucht seine Probleme meist erst mit Gewalt zu lösen und er benutzt gerne Schimpfwörter.

Titel:"Ultimate Biker Gang Leader"

Yamada Hifumi ist ein Otaku, wie er im Buche steht. Er schreibt leidenschaftlich gerne Doujin Manga und ist laut eigener Aussage nur in die 2-D Welt interessiert, was mich verdächtig an einen anderen Otaku aus einem bestimmten Manga erinnert...

Titel:"Ultimate Fanfic Creator"

Togami Byakuya ist ein ziemlich eingebildeter Schüler, der sich als einen perfekten Menschen bezeichnet. Er ist der Erbe einer sehr erfolgreichen Familienfirma. Er ist sehr intelligent und lässt dies auch die anderen spüren. Dabei will er mit den anderen jedoch absolut nichts zu tun haben.

Titel:"Ultimate Affluent Progeny"

Monokuma ist hierbei der letzte Charakter in der Geschichte. Er ist der selbsternannte Direktor der Schule und leitet dabei außerdem noch die Class Trial. Er versucht durch sehr heimtückische Methoden den Schülern auf die Nerven zu gehen. Dabei hat er immer alle dank den Überwachungskameras im Blick, die in der ganzen Schule verstreut sind. Seine wahre Identität ist unbekannt. Er benutzt außerdem immer gerne Wortspiele, die von Bären handeln, da er ja selbst ein Bär ist (was auch wieder an ein anderes Spiel erinnert...). Vielleicht sollen ja einige Charaktere bewusst Anspielungen sein, aber dafür habe ich keine Beweise. Es fühlt sich aber trotzdem so an, als ob die ganzen Stereotypen Absicht waren.


Wie schon vorher gesagt kann ich nicht näher auf die Charaktere eingehen. Da ich nicht spoilern darf, ist meine Beschreibung bei einigen außerdem nicht zu hundert Prozent korrekt, aber so sind die Charaktere zumindest am Anfang vom Spiel.




Gameplay


Danganronpa hat im Großen und Ganzen drei Gameplay Bereiche. Diese drei Bereiche wären School Life, Investigation und Class Trial.

Im School Life Bereich wird vor allem die Spannung für die späteren beiden Teile aufgebaut. Hier steuert man sozusagen Naegi, aus dessen Perspektive man das Spiel erlebt, durch die Schule, wenn nicht gerade irgendwelche Storyevents vorhanden sind. Die Dialoge werden alle im VN Format dargestellt. Man sieht den Charakter und den Text, den er dabei spricht unten in einem Fenster. Allerdings sind die Gespräche nicht wirklich synchronisiert. Die Charaktere sagen nur bestimmte Wortfetzen, oder sie geben irgendwelche Laute von sich.
Man selbst kann sich in der Schule frei bewegen. Einige Räume sind aber zu Beginn des Spiels noch verschlossen und werden erst später geöffnet. Man kann, während man die Schule erkundet, bestimmte Objekte in den Räumen untersuchen. Dabei hat man immer einen Cursor, der benutzt wird um mit Objekten, oder Personen zu interagieren.


Während des School Life gibt es auch Momente in denen man die anderen Charaktere besser kennenlernen kann. Diese werden Free Time Events genannt. Allerdings sind die Free Time Events nicht immer verfügbar. Wenn man ein Free Time Event angesehen und mit dem Charakter ein gewisses Freundschaftslevel hat, dann erhält man einen Skill, den man im Class Trial einsetzen kann. Die Free Time Events sind gänzlich optional, aber sie sind eine wirklich gute Möglichkeit um die Charaktere besser kennen zu lernen.


Der zweite Teil ist der Investigation Teil. In diesem muss man versuchen möglichst viele Details zu finden, die einem dabei helfen den Mörder später im Class Trial zu entlarven. Wenn man dabei eine wichtige Entdeckung macht, oder jemand etwas auffälliges Bemerkt hat, dann bekommt man diesen Hinweis als Kugel gespeichert und man kann ihn dann später verwenden. Ansonsten verläuft dieser Teil ähnlich wie der vorherige. Man sollte hier aber aufpassen, dass man auch immer mit allen redet und alle Hinweise findet, da man ansonsten ewig suchen muss. Wenigstens wird einem gesagt, dass wenn man etwas in einem Raum vergessen hat, man noch nicht fertig ist. Das hat mir ein paar mal geholfen.


Nachdem dann alle Hinweise gefunden wurden wird es Zeit für das Highlight des Spiels: Die Class Trials!
In diesen muss man versuchen den Täter zu entlarven. Dies geschieht dann in mehreren Phasen bei denen man verschiedene Dinge, oder Aufgaben erledigen muss. Das eigentliche Class Trial läuft dabei genau wie eine normale VN ab. Diese sind außerdem, im Gegensatz zum restlichen Spiel, voll synchronisiert worden. Damit wird die Atmosphäre noch mal um eine Stufe mehr gesteigert und es zeigt, dass das Spiel weiß, dass die Class Trials das Highlight sind.

Während des Class Trials hat man zwei Leisten. Eine für die Gesundheit und die andere ist dafür da um die Zeit zu verlangsamen. Normalerweise muss man im Class Trial im Stil von Phoenix Wright eine Argumentation führen in der man dann bestimmte Textstellen mithilfe des Cursors treffen muss. Dabei hat man mehrere Kugeln zur Auswahl die einen Hinweis enthalten, den man während des Investigation Teils gefunden hat. Wenn man die richtige Stelle mit dem richtigen Hinweis trifft, dann wird die eigentliche Diskussion wieder im VN Stil fortgesetzt. Die anderen Elemente werden ebenfalls flüssig in den VN Teil eingebaut.
In einem Teil muss man die richtigen Buchstaben finden um damit Wörter zusammenzusetzen. Die Class Trials haben dann zwei Highlights: Bullet Time Battles und die Climax Interfernce Segmente.
Die Bulltet Time Battles sind dabei wie ein Rhythmus-Spiel aufgebaut. Ich persönlich mochte diesen Teil nicht wirklich, da ich nicht sonderlich gut in so etwas bin, allerdings war es auch nicht allzu schlimm.
Die Climax Interference Segmente waren leider auch nicht gerade das Wahre. Hier muss man Bilder in einen ziemlich interessant gestalteten Manga einfügen nachdem man den Mörder so ziemlich entlarvt hat. Allerdings kann man manche Bilder ziemlich schlecht auseinander halten und so wird die, nebenbei ziemlich geil präsentierte, Erklärung unterbrochen, damit man nach dem richtigen Bild sucht, obwohl man eigentlich weiß, wie es abgelaufen ist. Das stört den Fluss der Geschichte ungemein. Im Großen und Ganzen werden die Class Trials aber ziemlich spektakulär präsentiert.


Dies ist nur eine Demoversion des Spiels. In diesen Videos sind deshalb keine Spoiler enthalten. Dies ist eine Fanübersetzung der japanischen Demoversion, deshalb können Namen und Bezeichnungen vom endgültigen Spiel abweichen.

Nachdem das Trial dann zu Ende ist, wird die jeweilige Person, die den Mord begangen hat zu einem "Punishment Game" verurteilt in dem der Täter dann meist in einem ironischen Sinne von Monokuma umgebracht wird. Mir haben die einzelnen Bestrafungen dabei sehr gefallen, auch deswegen, weil sie voll animiert sind. Der Art Style dabei ist sehr interessant gemacht worden, da es teilweise immer noch ein wenig „papierartig“ wirkt, so wie der Rest der VN, obwohl man diese Szenen irgendwie noch recht dunkel von der Farbwahl her gestaltet. Monoton wäre hier wohl das bessere Wort (Monoton...Monokuma? Habe ich vielleicht da gerade etwas entdeckt???), aber das ist auch nur meine Einstellung.


Musik


Die Musik in Danganronpa wurde von Masafumi Takada komponiert. Ich persönlich habe vorher von ihm noch keinen Soundtrack gehört, aber der OST aus Danganronpa war meinem Geschmack nach sehr solide. Normalerweise stehe ich nicht wirklich auf die Musikrichtung, die die meisten Tracks aus Danganronpa haben, aber hier muss ich sagen, dass mir der OST wirklich sehr gefallen hat.

Einige Musikstücke hört man dabei vielleicht zu oft, aber mir fällt wirklich nicht ein Stück ein, das mir nicht gefallen hat, also habe ich damit auch keine Probleme. Es gibt auch ein paar sehr atmosphärische Stücke, die an einigen Punkten in der Story ziemlich gut die Szenen ergänzen. Vor allem die Musik während den Class Trials ist sehr interessant gemacht worden.
Wirklich viel kann ich allerdings nicht über die Musik sagen. Vielleicht könnte ich auch noch ein, zwei Worte über das Opening verlieren, aber dieses ist nicht wirklich herausragend. Die Musik an sich ist im Intro gut, aber die Visuals passen dabei nicht wirklich gut dazu und es sind teilweise sogar Spoiler darin enthalten, was für eine solche Art von VN ein ziemlich großer Nachteil ist. Das Opening vom Sequel ist da meiner Meinung nach um einiges besser und das in allen Belangen.


Ich sollte dann vielleicht noch die Synchro des Spiels erwähnen. Man kann im Spiel zwischen englischer und japanischer Sprachausgabe wählen. Das wird viele hier bestimmt freuen, da normalerweise die Animeliebhaber die VN immer auf japanisch spielen. Ich allerdings habe nichts gegen die englische Synchro und gebe ihr immer eine Chance. Danganronpa ist einer der Fälle, in denen die englische Synchro sehr gelungen ist. Die Stimmen haben alle zu den Charakteren gepasst und man hat auch gehört, dass sich die Synchronsprecher Mühe geben, die Charaktere glaubhaft zu vertonen. Der Protagonist wird hierbei von Bryce Papenbrook gesprochen, der in eigentlich fast allen neueren JRPGs einen Charakter vertont hat.




Artstyle/Visuals


Der Artstyle für das Spiel ist eigentlich recht einfach gehalten. Er erinnert mich irgendwie an den eines Comics und weniger an den eines Mangas, was für ein japanisches Produkt schon ziemlich ungewöhnlich ist. Während des Spiels werden die Charaktere außerdem immer in einer Art 2-D Ansicht dargestellt, wobei die Umgebung und die Hintergründe, ungefähr einer 2,5-D Ansicht entsprechen. Es ist auf jeden Fall ein ziemlich einzigartiger Stil.
Wirklich schön ist der Arstyle aber nicht. Ich mag ihn zwar, aber es sieht teilweise an manchen Stellen zu grob und ungenau aus. Die CG, die vorkommen, sind auch nicht besonders hübsch. Vielleicht mag ich sie deswegen nicht, weil sie nicht wirklich in dem gleichen Stil gehalten sind, wie der Rest des Spiels.


Die Visuals an sich waren dabei ganz nett, aber nichts Außergewöhnliches. Der Artstyle lässt halt wirklich schöne Visuals nicht zu. Dafür finde ich aber das Charakterdesign ziemlich gelungen. Es gibt einige schöne Details, die man bei den Charakteren beobachten kann und die auch ganz nett umgesetzt wurden. Die Visuals während den Class Trials sind aber auch gut gemacht worden. Vor allem die Einblendungen und die Tatsache, dass die Kamera ständig in Bewegung ist und man so viel mehr Dynamik in die Class Trials bringt. Aber ansonsten habe ich nichts mehr über die Visuals zu sagen. Gegen Ende des Spiels wird man vielleicht noch ein paar interessante Stellen sehen, die meiner Meinung nach sehr gut umgesetzt wurden, aber das sind leider zu große Spoiler, als dass ich sie hier verwenden könnte.

Eine Sache war da aber noch die ich ansprechen wollte, was war das nur gleich....
Ah, genau! Das pinke Blut!
Ich weiß nicht genau, warum das Blut gerade pink sein muss, da rotes Blut nicht wirklich die Altersbeschränkung heben würde. Es ist einfach merkwürdig. Vielleicht wollte man schon gleich dafür vorsorgen, dass es eventuell zensiert wird und man hat deswegen gleich pinkes Blut genommen. Für alle die sich deshalb wundern und fragen, ob dies auch in der originalen japanischen Variante auch so war, lautet die Antwort: Ja! Der Grund ist mir allerdings nicht bekannt.
Im Gegensatz zu vielen anderen stört mich auch die Farbe des Blutes nicht, aber es würde mich wirklich interessieren, warum das Blut pink ist. Ich kann das pinke Blut hier leider nicht zeigen, da ich sonst spoilern würde.




Anime Adaption


Die Visual Novel hat eine Anime Adaption im Jahr 2013 bekommen, die 13 Episoden umfasst. Ich will hier nicht noch extra viele Worte verlieren, aber ich will euch sagen, ob es sich lohnt die Anime Adaption zu sehen, oder nicht, wenn man die VN kennt. Oder auch andersherum.

In eigentlich allen Fällen ist die VN Adaption besser als der Anime, da meist die Zeit fehlt einen Anime zu machen, der auf dem ungefähr gleichen Level wie die VN ist. Dies haben bis jetzt für mich nur zwei Visual Novel geschafft: Clannad und Steins;Gate. Bei beiden wurden allerdings einige Dinge aus den VN herausgelassen, weswegen man die VN trotzdem spielen sollte. Vor allem Clannad hat eine Überraschungen zu bieten, die den Animeschauern verwehrt blieben. Schafft der Anime von Danganronpa es mich genau wie Clannad oder Steins;Gate zu überzeugen? Kurz gesagt: Nein, kein bisschen!

Die Charaktere werden viel zu schlecht behandelt, da man die ganze Zeit für die Story braucht. Dadurch wirken die Charaktere in der Anime Adaption ziemlich uninteressant. Außerdem werden meist ganze Teile des Falles herausgelassen, wie die Investigation Teile, wodurch man im Anime nicht selbst mitraten kann und man somit verdammt dazu ist, einfach nur zuzuschauen, wer denn nun der Täter ist. Die Class Trials sind außerdem viel zu kurz. Es gibt gerade einmal eine Folge für ein Class Trial, welches in der Visual Novel bis zu geschlagenen 2 Stunden (!!!) dauern kann und das nur wenn man alles sofort richtig hat. Die Folgen haben also nur ein sechstel der Zeit, weswegen sie einige interessante Punkte herausschneiden müssen.

Das schlimmste hier ist allerdings, dass Danganronpa in erster Line das Mystery Genre enthält, in dem Spoiler fatal sind. Wenn man hier also den Anime zuerst sieht, dann hat man sich schon teilweise einen Großteil der Erfahrung zunichte gemacht. Deswegen sage ich hier ganz klar, dass ihr zuerst die VN spielen solltet und euch am Besten danach den Anime anseht, wenn man ihn denn dann noch sehen will.




Fazit


Danganronpa ist eine sehr unterhaltsame VN, die allerdings ein wenig Zeit braucht, bis sie ihr volles Potenzial entfaltet. Über die Charaktere lässt sich streiten und der Artstyle ist auch ziemlich speziell, weswegen es einige abschrecken könnte. Ich allerdings hatte mit der VN eine Menge Spaß, wobei ich sagen muss, dass ich zuerst eigentlich nur die Story auf YouTube gelesen habe und erst später dann das Spiel selbst spielen konnte. Allerdings selbst nur zuzuschauen war sehr unterhaltsam und ich kam mit dem Design der Charaktere auch gut klar. Die Musik wird vielleicht an manchen Stellen zu oft verwendet, aber sie hat eigentlich immer gut zur Atmosphäre der jeweiligen Situation gepasst.

Ich lege Danganronpa jedem Mystery Fan ans Herz, vor allem den Phoenix Wright Fans. Die Story ist zwar nicht allzu tiefgründig, aber sie wird meiner Meinung nach gut präsentiert, vor allem zum Schluss hin.

Und jeder Danganronpa Fan darf sich freuen, da schon bald das Sequel auch hier in Europa erscheint. Ich selbst habe schon eine Fanübersetzung des Sequels gesehen und muss ehrlich sagen, dass mir die Fortsetzung viel besser gefällt. Für alle die also nicht warten könne, gibt es schon eine Fanübersetzung auf Youtube.
Allerdings erscheint der Nachfolger schon Anfang September, also wäre es vielleicht besser noch ein klein wenig zu warten. Vielleicht werde ich in naher Zukunft auch eine Rezension über die Fortsetzung verfassen.

Die VN bewerte ich mit 8 von insgesamt 10 Sternen.

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Vielen Dank an Moeface für die GIFs
Letzte Änderung: 2 Jahre 11 Monate her von SilentGray.
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Rezension: "Danganronpa: Trigger Happy Havoc" 3 Jahre 9 Monate her #593314

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Sehr gut geschriebene Rezension, danke dafür! ^_^

Das pinke Blut fand ich eigentlich gar nicht so abwegig, da es meiner Meinung nach ganz gut zum Artstyle gepasst hat. Ich hab online auch einige Fan-Arts gesehen, wo bestimmte Szenen mit normalfärbigem Blut dargestellt wurden, und da gefiel mir dann die pinke Version sogar tatsächlich besser.
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Rezension: "Danganronpa: Trigger Happy Havoc" 3 Jahre 9 Monate her #593397

Schöne Rezension.

Ich selbe konnte bisher mit Danganronpa nichts anfangen. Habe damals die erste Folge des Animes geschaut und fand Sie nicht gut.

Der Styl an sich gefällt mir persönlich zwar nicht, aber ist jetzt für mich nicht die höchste Priorität.
Mich schrecken auch die vielen Charaktere ab.


Zudem keine Sprachausgabe? Das trägt finde ich schon viel zur Atmosphäre bei.
Da würde bei mir bei Musik die Wertung sehr stark in den Keller fliegen. Ich hasse es ja schon wenn der MC nicht spricht.

Andererseits habe ich eine Vita und es gibt nur sehr wenige VNs für unterwegs. Und ich würde ja viel lieber unterwegs sowas spielen als daheim.

Ah und mich würde noch deine Gesamtwertung interessierten ;-)

Rezension: "Danganronpa: Trigger Happy Havoc" 3 Jahre 9 Monate her #593456

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Knives schrieb:
Das pinke Blut fand ich eigentlich gar nicht so abwegig, da es meiner Meinung nach ganz gut zum Artstyle gepasst hat. Ich hab online auch einige Fan-Arts gesehen, wo bestimmte Szenen mit normalfärbigem Blut dargestellt wurden, und da gefiel mir dann die pinke Version sogar tatsächlich besser.

Jetzt nachdem ich es selbst gesehen habe muss ich echt sagen, dass das pinke Blut wirklich viel besser dazu passt. Ich habe ja auch überhaupt nichts dagegegen, ich frage mich nur, warum ist das Blut pink? Das es besser zum Artstyle passt kann ich mir da schon als gute Erklärung vorstellen. Ich habe auch schon gehört, dass man damit versucht hat die Altersbegrenzung zu senken, was ich als nicht sehr wahrscheinlich erachte.
Aber was beschwere ich mich überhaupt? Es passt ja eigentlich gut zum Spiel, also lass ich das mal jetzt lieber sein.

Vergil90 schrieb:
Habe damals die erste Folge des Animes geschaut und fand Sie nicht gut.
Selbst nachdem ich die VN gespielt habe fand ich sie nicht gut. Der Anime ist wirklich keine gute Adaption. Eigentlich sind ja alle VN Adaptionen schlechter als das Original, also muss man da schon einen Kompromiss finden. Einige Anime schaffen es diesen Umstand zu umgehen, indem sie sich nur auf das wichtige Konzentrieren und das auch gut ausführen, wie bei Clannad.
Man muss bei Adaptionen natürlich auch Kompromisse eingehen. Allerdings ist die Qualität der Anime Adaption hier, viel zu schlecht, als ob sie dies rechtfertigen würde. Es ist schon ein wenig so wie bei Umineko. Dinge, die die Story und die VN ausgemacht haben fehlen komplett und einige Rätsel machen überhaupt keinen Sinn.

Danganronpa ist halt in erster Hinsicht ein Spiel, deswegen ist es auch ziemlich schwer dieses Gefühl auf den Anime zu übertragen. Hier ist nicht wirklich der Protagonist das Problem, oder die verschiedenen Routen. Der Anime hatte einfach zu wenig Folgen. Und das aller schlimmste waren ja die Charaktere, die im Anime überhaupt keine Charakter Entwicklung bekommen. Im Visual Novel ist sie zwar auch nicht wirklich groß, aber hier hilft das Spiel mit seinen anderen Elementen um diesen Umstand zu beseitigen.

Ich kann deshalb schon verstehen, dass man recht skeptisch gegenüber der VN ist, wenn man zuerst den Anime gesehen hat.
Mich schrecken auch die vielen Charaktere ab.
Das wird später dann nicht mehr so sein. Das kann ich dir versprechen ;)
Zudem keine Sprachausgabe?(...)Ich hasse es ja schon wenn der MC nicht spricht.
Es gibt schon eine Synchro. Allerdings hört man halt die meiste Zeit nur Wortfetzen. Ich persönlich habe mit so etwas kein Problem. Vor allem wenn ich da an frühere VN denke, die überhaupt keine Synchro hatten.
Es gibt allerdings schon Teile im Spiel, wo der ganze Text synchronisiert wurde. In jedem Class Trial hört man alle sprechen, auch den MC. Ich hatte vielleicht auch noch vergessen zu erwähnen, dass es englische und japanische Sprachausgabe gibt, zwischen der man wählen kann. Das sollte ich vielleicht noch reinschreiben.
Ah und mich würde noch deine Gesamtwertung interessierten ;-)
Ups, da habe ich wohl einen der wichtigsten Teile vergessen :D
Ich wollte allerdings eh nochmal die Rezension überarbeiten, da ich noch gar keine Screenshots, Gameplayvideos, CG's und so weiter in der Rezension habe, da mein Internet gestern mich ärgern wollte und ich die stundenlange Arbeit, die ich an dem Ding verbracht habe, nicht als umsonst betrachten wollte.

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Vielen Dank an Moeface für die GIFs

Rezension: "Danganronpa: Trigger Happy Havoc" 3 Jahre 9 Monate her #593500

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Vergil90 schrieb:
Ich selbe konnte bisher mit Danganronpa nichts anfangen. Habe damals die erste Folge des Animes geschaut und fand Sie nicht gut.

SilentGray hatts ja schon erwähnt, aber ich wills auch nochmal betonen - beurteile die VN bitte nicht nach der Anime-Adaption, denn der Anime ist in Relation einfach furchtbar.^^

Zudem keine Sprachausgabe? Das trägt finde ich schon viel zur Atmosphäre bei.
Da würde bei mir bei Musik die Wertung sehr stark in den Keller fliegen. Ich hasse es ja schon wenn der MC nicht spricht.

Es ist zwar schon ne Weile her dass ich mir Danganronpa zu Gemüte geführt habe, aber ich glaube mich zu erinnern, dass eigentlich nur die Free-Time-Events (wo man die Schule erkunden und Charaktere besser kennenlernen kann) und sonstige "Neben-Events" so halb-vertont sind und es sonst aber tatsächlich volle Sprachausgabe hat.
Letzte Änderung: 3 Jahre 9 Monate her von Knives.

Rezension: "Danganronpa: Trigger Happy Havoc" 2 Jahre 1 Monat her #739524

Heyho,

Erstmal danke SilentGray, für die Rezension zu Danganronpa. Vor schon etwas längerer Zeit hat Knives mir Danganronpa ja schonmal empfohlenn gehabt, was aber damals mangels PS Vita meinerseits gescheitert ist.

Aber seit kurzem, genaugenommen dem 18. Feb. 2016 gibts das gute Stück auf Steam zu erwerben und Danganronpa 2 wirda am 18. Apr. 2016 erscheinen.
Auf jeden Fall hat mir deine Rezensionn sehr geholfen und ich habe mich dazu entschiedenn mir das Spiel zu gönnen.

Kurz was zum Pinken Blut. Vermutlich ist der einzige Grund rein der, dass es den Entwicklern gefallen hat und Stilistisch gut passt. Man sehe sich nur das Cover an, auch hier findet sich Pink wieder und auch im generellen artstyle sieht man ähnliche Farmbkombinationen.
Mir Persöhnlich gefällt es weil es einfach passt, ich brauche kein rotes Blut.

Bin jetzt sehr gespannt drauf.

Nochmals Danke für die Rezension und Grüße
Hell

EDIT:
PS, eventuell nimmst du den Steam Release mit bei Releses auf, dann kann jeder gleich sehen dass, es auch für PC erhältich ist.
Letzte Änderung: 2 Jahre 1 Monat her von Hellton.
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