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THEMA: Bundestagswahl 2017 - Erwarten uns Überraschungen oder bleibt alles beim Alten?

Bundestagswahl 2017 - Erwarten uns Überraschungen oder bleibt alles beim Alten? 1 Jahr 2 Monate her #802669

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An keinem dürfte es ja vorbei gegangen sein, dass es in ein paar Wochen soweit ist. Die Deutschen wählen mal wieder ihren Bundestag. Für einige hier ihre erste große Wahl, für manch einen vielleicht auch das letzte Mal, dass man noch zu schauen muss, ehe man selbst mitmachen darf. Also eigentlich kein schlechtes Thema.
Als Grundlage für Diskussionen hier einige Fragen:

Geht ihr wählen? (Begründung bitte!)
Wisst ihr bereits wen ihr wählen werdet(/würdet für die Nicht-Wahlberechtigten)?
Warum gerade diese Partei/Warum bist du unentschlossen?
Eure Gedanken zu den anderen Parteien (z.B. Versinken die Grünen in der Bedeutungslosigkeit? Wer wählt überhaupt die Linken? Hat die FDP was aus der letzten Wahl gelernt? Hat die AfD eigentlich auch noch andere Themen außer Flüchtlinge?)
Merkel würde wohl nach aktuellen Umfragen erneut Kanzlerin werden - Bist du damit zufrieden?
Wird sich überhaupt etwas ändern?

Schlagt ruhig noch Fragen vor, ich füg sie dann ein :3

So meine Meinung dazu:
Ja, ich werde wählen gehen, allerdings per Briefwahl, da ich aktuell nicht in meinem Wohnort bin. Nicht zu wählen käme für mich nicht in Frage. Es ist zwar nur ein Recht von uns Bürgern, aber ich sehe darin viel mehr auch eine Pflicht. Immerhin geht es um das Land in dem ich wohne und arbeite. Die Wahl beeinflusst unsere Umwelt.
Wenn ich genauer wähle, weiß ich allerdings noch nicht. Ich bin auf das TV-Duell zwischen Merkel und Schulz heute Abend gespannt (Ich habe mir auch bereits das TV-Duell mit den kleineren Parteien angesehen). Das ich die SPD wählen werde, ist ziemlich unwahrscheinlich, aber heute Abend wird sich entscheiden, ob ich die CDU wähle und ob sie beide Stimmen erhält.
Nun, warum die CDU? Sie macht in meinen Augen die realistische Politik und hat in den letzten Jahren unserem Land auch nicht wirklich geschadet. Das Einzige was mir wirklich sauer aufgestoßen ist in letzter Zeit, war das innere Zerwürfnis der Partei in der Flüchtlingskrise. Aber das scheint sich ja wieder einigermaßen gefangen zu haben.
Vor einigen Jahren hätte ich womöglich die Grünen gewählt, jedoch habe ich da mittlerweile das Problem, dass die Partei in sich selbst so unterschiedliche Vorstellungen hat, so dass man keine eindeutige Richtlinie hat (Im Osten sind die Grünen z.B. meist sehr links, in BaWü hingegen eher konservativ und mit der CDU vergleichbar).
Die Linken sind für mich eine Träumerpartei, mit Vorstellungen, die teils einfach nicht durchdacht und umsetzbar sind.
Die AfD ist eine rechte Partei, die gegen Frauen, Homosexuelle, Flüchtlinge und Sozialschwache ist. Daher kommt sie auf gar keinen Fall in Frage.
Mit der FDP muss ich mich noch auseinander setzen, allerdings hat sie sich meist eher als schoßhund der CDU gegeben, was nicht gerade für sie spricht.
Als angehende Pharmazeutin/Apothekerin liegt mein Augenmerk natürlich auch vorallem darauf, was die Parteien im Bereich Gesundheitswesen fordern.

Wird sich was ändern?
Das bezweifle ich. Drastische Änderungen wird es nicht geben. Womöglich bleiben wir auch bei einer großen Koalition.
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Bundestagswahl 2017 - Erwarten uns Überraschungen oder bleibt alles beim Alten? 1 Jahr 2 Monate her #802681

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Aletheia schrieb:
Geht ihr wählen? (Begründung bitte!)
Selbstverständlich gehe ich wählen, da ich es für ein Privileg halte, in einem Land zu leben, wo man frei wählen kann.
Wisst ihr bereits wen ihr wählen werdet?
Nach dem Ausschlussverfahren bleiben bei mir nur noch zwei Parteien übrig, die auch realistische Chancen auf einen Einzug haben.
CDU oder FDP, wobei dei FDP meine Zweitstimme fast schon sicher hat.
Warum gerade diese Partei?
Ich glaube man gewinnt Wahlen mit Mut und nicht mit Angst. Digitalministerium einrichten, Bildungsföderalismus entkräften und ein modernes Einwanderungsgesetz verabschieden, das alles sind mMn richtige und wichtige Schritte für die Zukunft. Europäische und transatlantische Beziehungen zu fördern und weiterhin mit bzw. an Russland zu arbeiten, sowie eine konsequente Haltung zu Türkei, sind mMn erstrebenswerte außenpolitische Ziele.
Ich hoffe, dass die FDP aus der Hotelsteuer gelernt hat, was der momentane Umgang mit den Apothekern zeigt. Ziel sollte es nicht sein, Regierungsverantwortung zu übernehmen oder den oberen 10% zu dienen, sondern den Bürger zu entlasten und ihn beizustehen, aber gleichzeitig seine Freiheit zu garantieren, falls das nicht möglich ist kann man in der Opposition mehr Druck machen.
Eure Gedanken zu den anderen Parteien
Abgesehen davon, dass grüne Ideen, wie der Dieselverbot in Innenstädten, mMn an Ungerechtigkeit kaum zu überbieten ist und rot/rot/grün eine wirtschaftliche Katastrophe wäre, glaube ich dass, diese Parteien ihre Daseinsberechtigung haben. Wir haben realitische Chancen, dass die AfD weniger als 10% bekommt, was dem Volk hoffentlich zeigt, dass sie keine Mehrheit sind.
Merkel würde wohl nach aktuellen Umfragen erneut Kanzlerin werden - Bist du damit zufrieden?
Ich halte sie für eine fachlich und menschlich kompetente Frau, die im gegensatz zu Schulz keinen Rückschritt bedeutet.
Wird sich überhaupt etwas ändern?
Vermutlich läuft es auf Schwarz/Rot oder Schwarz/Gelb hinaus (Die AfD verhindert andere Konstellationen), sodass es an der Union liegt, wie viel sich verändert. Ich hoffe, dass die FDP nur Regierungsverantwortung übernimmt, wenn genug eigene Punkte umgesetzt werden könnten und bin mir sicher, dass sie auch eine gute Opposition abgeben könnte.
Ace-Sabo-Luffy-09 schrieb:
Ich fände die Frage interessant, ob Ihr Freunde im Freundeskreis habt, von denen ihr wisst , dass sie sicher die AfD wählen und wie ihr damit umgeht?
Kollegen zähle ich mal nicht mit, aber selbst dann bleiben noch ein oder zwei verirrte Seelen übrig. Vorm Brexit oder Trump, den Wahlen in Frankreich oder ähnlichen Ereignissen habe ich lange mit diesen diskutiert, ich kann ihre irrationale Angst aber nicht immer nachvollziehen, weshalb wir oft aneinander vorbei redeten. Politik bestimmt also nur noch selten unsere Gespräche. Nachdem sicher war, dass ein President Trump ins weiße Haus einzieht, konnte ich mir auch Einiges anhören, was ich einfach ignorierte. Mittlerweile glauben aber selbst meine Freunde nichtmehr, dass er alle Probleme löst, eher dass er neue verursacht, und ich hoffe, dass sie, wenn sie schon Protest wählen müssen (Nazis sind sie nämlich nicht), die Partei die Partei wählen werden.
"Der Mensch ist dazu verurteilt, frei zu sein." - Jean-Paul Sartre
"und es ist mir längst klar, dass nichts bleibt, dass nichts bleibt, wie es war." - Hannes Wader
Letzte Änderung: 1 Jahr 2 Monate her von DaviDwithD.

Bundestagswahl 2017 - Erwarten uns Überraschungen oder bleibt alles beim Alten? 1 Jahr 2 Monate her #802682

Sehr interessantes Thema, dass du da ansprichst.

Ich werde wählen gehen, da ich es als meine Pflicht ansehe, nicht wählen zu gehen kann schlecht enden( gerade wenn man den Wahlrückhang der letzten Jahre beobachtet). Viele denken sich , ,,wozu wählen, bringt doch eh nix" , aber gerade diese Politikverdrossenheit führt dazu, dass sich viele Menschen von der Gesellschaft abgehängt fühlen und so ihr Recht nicht wahrnehmen. Ich denke, dass ich wahrscheinlich die SPD wählen werde, da mir ihre Politik am meisten zusagt. Andere Parteien, schwierige Frage. An sich haben viele Parteien etwas aus ihrem Parteiprogramm was meiner Meinung nach sinnvoll wäre, aber für mich muss das Gesamtpaket stimmen, nicht nur 1 Wahlversprechen. Wobei das mit dem Einlösen dieser ja immer so eine Sache ist. Schade finde ich, dass die FDP immer stark am schwanken ist und die Grünen, wie du es bereits angedeutet hast, immer mehr aus dem Licht geraten. Ich finde eher schlimm, dass Parteien wie diese immer mehr an Zuspruch erhalten, klar hat diese Partei nicht nur das Thema der Flüchtlinge im Wahlprogramm, trotzdem sind die meisten Wähler dieser Parteien darauf aus. Und was die Politiker der AfD manchmal öffentlich von sich geben , unfassbar! Gauland etwa mit Boateng oder von Storch mit dem Umgang von Flüchtlingskindern an Grenzen.
Schulz hat finde ich eine Chance verdient, aber mit Merkel könnte ich auch noch leben. Sie macht zwar nicht die beste Politik, aber irgendwie hat sie es ja geschafft lange im Amt zu sein (12 Jahre). Ich denke nicht, dass sich großartig was ändern würde. Warum? Weil Merkel oft an ihren Konzepten festhält, obwohl diese nicht unbedingt das Beste für das Land sind.Ich fände die Frage interessant, ob Ihr Freunde im Freundeskreis habt, von denen ihr wisst , dass sie sicher die AfD wählen und wie ihr damit umgeht?


LG Ace
REAL MADRID!!!
BVB ECHTE LIEBE !!!
Letzte Änderung: 1 Jahr 2 Monate her von Altair-Yuna.

Bundestagswahl 2017 - Erwarten uns Überraschungen oder bleibt alles beim Alten? 1 Jahr 2 Monate her #802741

Ich werde ebenfalls wählen gehen auch wenn ich eher etwas pessimistisch bin. Ich hoffe z.b. das die fdp nicht reinkommt da diese (anhand z.b. punkte in ihrem wahlprogramm flüchtlinge füür 3 monate vom mindestlohn auszunehmen was soviel bedeutet wie Flüchtling für billig Geld 3 Monate arbeiten neuen einstellen feuern neuen einstellen usw. unter anderem aus diesem grund finde ich ist die fdp die denkbar zweitschlechteste Wahl. (und nicht nur wegem dem gerechtigkeitsaspekt sondern weil fdp durch eben solche aktionen mehr Leistungsbillanzdefizite in anderen Ländern Europas führt was die nächste Wirtschaftskrise näher rücken lässt, ganz zu schweigen davon das geradezu einen konflikt zwischen flüchtlingen und (vorher in dem Land wohnenden provozieren kann.gibt noch ein parr andere punkte aber für mich scheint die fdp exakt die positionen der großkonzernlobby wiederzugeben aganz zu schweigen von deren umso freier der markt umso besser Ideologie..)

Cdu ist unter anderem wegen vergangener fehler wolfgang schäubles für mich unwählbar wobei ich denke er sieht das nichtmal als fehler was dort in grichenland passiert ist schließlich hat deutschland davon profitiert die grichische Volkswirtschafts zu ruinieren zumindest kurzfristig)
SPD fällt weg wegen dem festhalten an agenda 2010 was in deutschland weniger bezahlte jobs geschaffen hat und mindestens genausoviele im ausland vernichtet hat. (sprich einzigste profiteure wieder mal die konzerne jobangebot +-0)

Die Grüneen kann ich nicht einschätzen einerseits sind sie für den Umweltschutz wo deutschland nicht so schlecht dasteht andererseits gibt es ein parr papnasen die meinen bei den Dieselskandal brauch man nicht nachrüsten es reicht ein softwareupdate durchzuführen.(ps sagt cdu auch und ist und bleibt schwachsinn)
Ich tendiere dennoch dazu linke zu wählen in der Hoffnung das es keine fdp koalition wird und vielleicht irre ich mich ja auch in der fdp auch wenn ich das eher nicht denke.wobei ich mir in warheit unentschlossen bin ob die linke mit etwas zu hoch gegriffenen und unrealistischen zielen oder die grüne wo die Gefahr besteht das es weitere Lockerungen am Mindestlohn aufgrund von einer möglicherweise gewünschten FDP Koalition gibt. Mindestlohn ist nur ein punkt andere poositionen wofür die fdp steht (rechte voin hausbesitzern stärker Mieterrechte schwächen, Stzraßen privatisieren soweit möglich (bedeutet für die Baufirma (mit der Bank zusammen) etwa doppelten gewinn wie wenn es normal von der stadt ausgeschrieben wird nur eben über einen längeren Zeitraum verteilt auch wenn das dann wieder Landespolitik ist.

Meiner ansicht nach ist eine starke fdp das zweitschlimmste Ergebnis kann mich wer vom Gegenteil überzeugen.

PS: schau mal in das programm der afd rein und denk dir den rassistischen teil weg und Vergleich es mit dem fdp Programm du wärst überrascht.

PS: was ist mit der konsteallation scharz grün + noch jemand?
Letzte Änderung: 1 Jahr 2 Monate her von Hororizon.
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Bundestagswahl 2017 - Erwarten uns Überraschungen oder bleibt alles beim Alten? 1 Jahr 2 Monate her #802753

Geht ihr wählen? (Begründung bitte!)
Ja, ich gehe dieses Jahr wählen und das ist auch das erste Mal für mich.
Ich gehe wählen, nicht nur weil ich politisch interessiert bin sondern auch das als meine Pflicht ansehe.
Wisst ihr bereits wen ihr wählen werdet?
Ich bin mir noch nicht sicher welche Partei wählen werde, aber ich weiß welche ich nicht wählen werde.
Was ich vlt wählen werde ist die Linke oder eine andere kleine Partei.
Eure Gedanken zu den anderen Parteien
CDU und SPD, dass sind die beide großen Parteien die zwar in der Theorie, andere Ziele haben, aber in der Praxis sich kaum unterscheiden.
Wahlversprechen werden nicht eingehalten und sind immer an der Spitze und haben denn noch nicht die Probleme dieses Landes im Griff.
Ach ja und beide Parteien machen Politik für Lobbyisten statt für das Volk, dass ist mein größer Kritikpunkt.
Grüne, zu unrealistische Forderungen und haben auch keine klare Linie.
FDP, die Lobby Vertretung schlecht hin, würde ich die Partei wählen würde ich mir ins eigene Knie schießen und die Unternehmen werden noch reicher und der Verbraucher mehr abgezockt.
AfD, Wiedereinstieg in die Atomindustrie, EU Austritt und andere Rechte Programmpunkte, auch für mich un wählbar.
All diese Parteien erhalten zu dem Zahlungen von Lobbyisten, es sind nicht nur die zwei Big Player.
Warum gerade diese Partei?
Ich bin mir noch nicht sicher ob ich sie wählen werde, aber ein großer Pluspunkt für mich ist, dass die Linke keine Partei Spenden von Unternehmen an nimmt und somit keine Politik für Lobbyisten macht.
Zudem setzt sie sich wirklich für Soziale Gerechtigkeit ein.
Auch für mich einer der besten Politiker Gregor Gysi ist Mitglied dieser Partei und auch für mich der mit den besten Ideen.
Dietmar Bartsch finde ich auch gut, die Wagenknecht sagt mir nur teilweise zu.
Aber ich habe trotzdem einige Dinge die mir nicht passen, zu einem ist mir die Linke in einigen Punkten zu links und hat teilweise auch manche unrealistische Forderung.
Ich bin noch dabei mir noch andere Parteien anzuschauen, aber die Linke ist auf jeden Fall eine wählbare Partei für mich.
Merkel würde wohl nach aktuellen Umfragen erneut Kanzlerin werden - Bist du damit zufrieden?
Ich bin kein CDU Fan und ein Polit Wechsel wäre wünschenswert, sie hat viele Sachen flasch, aber auch wichtige Sachen richtig gemacht.
Denn noch finde ich es wird Zeit für was neues, aber Schulz überzeugt auch nicht wirklich.
Wir brauchen wieder einen Kanzler wie Helmut Schmidt oder Willy Brandt.
Wird sich überhaupt etwas ändern?
Es wird sich wahrscheinlich nichts groß ändern, außer das die meisten Parteien ein paar Prozent einbuchen und AfD und FDP in den Bundestag kommen werden.
Zu Koalitionen habe ich noch keine Vorstellungen.
Ich fände die Frage interessant, ob Ihr Freunde im Freundeskreis habt, von denen ihr wisst , dass sie sicher die AfD wählen und wie ihr damit umgeht?
AfD Wähler kenne ich keine, aber ein paar Bekannte sind für Obergrenzen und sowas.
Ein Freund von mir wählt wahrscheinlich NPD, ein wirklich netter Mensch, aber politisch denke ich doch anders ^^'

Lg MrKingmustafa
Don't tell me I'm reckless, I'm just doing what I want, yeah
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Letzte Änderung: 1 Jahr 2 Monate her von MrKingmustafa.

Bundestagswahl 2017 - Erwarten uns Überraschungen oder bleibt alles beim Alten? 1 Jahr 2 Monate her #802756

JA, ich gehe wählen. Der Grund dafür ist der, dass ich meine Chance wenigstens minimal etwas bewirken zu können auch nutzen möchte, auch ein Grund ist das ich mir nicht vorstellen könnte was dagegen spricht. Es ist nett zu wählen und unsere, finde ich, aller Auftrag diese Chance zu nutzen und vergisst nie nur wer wählen geht darf über die zukünftige Politik meckern.

Ich möchte und werde die SPD wählen, da ich schon lange ein begeisterter Fan dieser Partei bin. Muss zwar zugeben sie sind zurzeit nicht das gelbe vom Ei, trotzdem könnte ich mir vorstellen das sie eine gute Regierung bilden könnten.

Die AfD denke ich wird nicht mehr wie 10% haben und ist dann eben dabei, ändern kann man es nicht. Die Grünen gehen mir schon hier in Hessen auf die Nerven, da möchte ich die nicht noch als Regierung haben und der Rest ist eben so da zu den linken möchte ich mich nicht äußern.

Falls Merkel Gewinnt würde ich mich freuen für die Wähler, desweiteren finde ich Merkel nicht so dramatisch schlimm jetzt.

Ich denke schon das sie nach der Wahl einiges verändern wird und auch kann, es braucht eben seine Zeit und hoffen wir mal das beste zum Beispiel bezüglich Rente und so.

Liebe Grüße

Bellgadong-Herr-der-Nodus
Wer sich allein auf seine Kraft verlässt begegnet eines tages einem stärkeren und wird diesen unterlegen sein.

Rechtschreibfehler könnt ihr behalten ;D

Proxer-Hessentreff-Fahne (freue mich über deine Teilnahme)

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Bundestagswahl 2017 - Erwarten uns Überraschungen oder bleibt alles beim Alten? 1 Jahr 2 Monate her #802761

Ja, ich gehe wählen, auch wenn ich davon ausgehen das alles beim Alten bleibt bzgl. der Regierung oder es auf Schwarz-Gelb hinaus laufen wird. Ich werde "Die Linke" wählen, denn das ist die einzige Partei die mir inhaltlich am meisten zusagt, auch wenn ich durchaus einiges innerhalb der Partei kritisiere wie z. B. die Aufarbeitung der Parteigeschichte (SED -> PDS), denn der realexistierende Sozialismus mit seinen totalitären Auswüchsen ist zurecht gescheitert.

Warum ausgerechnet "Die Linke"? Vorallem wegen den Schwerpunkten Arbeit, Bildung, Gesundheit und Sicherheit, so ist "Die Linke" die einzige Partei die nicht an der Agenda 2010 festhält und Alternativen fordert, denn an der Situation z. B. von Langzeitarbeitslosen hat diese Agenda rein garnichts geändert, außer das diese auf Grund von ABM's und 1-Euro Jobs aus der Statistik fallen, hinzu kommt der massive Ausbau des Niedriglohnsektors, sowie der Leiharbeit und damit die Schaffung prekärer Arbeitsverhältnisse. Des Weiteren fordert sie die Abschaffung des traditionellen Bildungssystem, welches keine Chancengleichheit zulässt, was ich z. B. auch am eigenen Leib gespürt habe und nur dank des 2. Bildungsweg, welcher auch nicht jedem offen steht, dort stehe, wo ich jetzt stehe. Ebenso ist ein rückzahlungsfreies Bafög mehr als sinnvoll mMn, denn so müssen die Student_Innen nicht ein zusätzliches Arbeitsverhältnis aufnehmen um das Studium, sowie die Rückzahlungen zu finanzieren, da nicht jede Berufsgruppe entsprechend entlohnt wird trotz erforderlichen Studium (Bsp. Soziale Arbeit), natürlich gibt es auch ausnahmen, aber diese sind nicht die Regel. Auch in der Gesundheitspolitik bin ich auf eine Linie mit der Partei, denn das Krankenkassensystem der Bundesrepublik ist nicht nur unfair sondern hat mehr Nachteile als Vorteile, so sind Selbstständige/Freischaffende z. B. verpflichtet sich privat zu versichern und damit schwerwiegenden Risiken ausgesetzt, ebenso ist ein Wechsel von privat zu gesetzlich zurück alles andere als einfach, weshalb ein einheitliches System für alle das einzig sinnvolle ist mMn. Sicherheitspolitisch teile ich auch vieles mit der Partei, denn die aktuelle Sicherheitspolitik der BRD ist nichts weiter Symptombekämpfung, wenn überhaupt in meinen Augen. Staatliche Überwachung verhindert keine Kriminalität, geschweige denn Terrorismus, siehe als gutes Beispiel London, die Stadt mit den meisten Überwachungskameras weltweit mit mehreren Terroranschläge in der Vergangenheit und Gegenwart, sowohl politischer, wie auch fundamentalistischer Natur stattdessen wird dadurch nur die bürgerliche Freiheit eingeschränkt. Mal abgesehen davon das absolute Sicherheit nichts weiter ist als eine Wunschvorstellung, denn selbst in den totalitärsten Staaten gibt es Kriminalität und Terrorismus. Ebenso teile ich den Reformierungsgedanken der Partei bzgl. der Polizei, denn diese sollte mMn in einer Demokratie für das Volk da sein und nicht der verlängerte Arm der Politik sein.

Keine der anderen Partein, die eine reale Chance auf einen Einzug in den Bundestag haben, sind eine Alternative für mich. Selbst die Grünen nicht, denn diese stehen schon lange nicht mehr für das was sie mal waren und sind mehr an einer Regierungsbeteiligung interessiert als an ihren Standpunkten festzuhalten, hinzu kommen auch noch die innerparteilichen Streitigkeiten. Die AfD ist erst Recht kein Thema für mich und spielt auch in meinem Freundeskreis keine Rolle.
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Bundestagswahl 2017 - Erwarten uns Überraschungen oder bleibt alles beim Alten? 1 Jahr 2 Monate her #802763

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MrKingmustafa schrieb:
Ich bin mir noch nicht sicher ob ich sie wählen werde, aber ein großer Pluspunkt für mich ist, dass die Linke keine Partei Spenden von Unternehmen an nimmt und somit keine Politik für Lobbyisten macht.
Die Zeit hatte sich kürzlich dieser Problematik angenommen. mMn stimmt es, dass Parteien unabhängig bleiben sollten, wobei die finanzielle Unterstützung dafür noch keinen außreichende Indikator ausmacht.
Wohlhabende Geldgeber favorisieren CDU und FDP
Ein Kommentar, der den Nagel mMn auf dem Kopf trifft, ist mir dabei aufgefallen: "Warum sollte man auch Parteien unterstützen, welche die Wirtschaft zu Grunde richten?"
Hororizon schrieb:
PS: schau mal in das programm der afd rein und denk dir den rassistischen teil weg und Vergleich es mit dem fdp Programm du wärst überrascht.
Heutzutage bleibt dann ja bei der AfD nicht mehr viel übrig. Der alte wirtschaftsliberale Flügel mag einige Gemeinsamkeiten mit der FDP und anderen demokratischen Parteien gehabt haben, aber bereits damals war beispielsweise die Einstellung zum Euro grundlegend verschieden und heute steht die AfD hauptsächlich für Extreme. Ironischerweise stimmt es, dass die AfD hauptsächlich einer kleinen Gruppe nutzt, den eigenen Wählern sogar schadet, was du möglicherweise auch bei der FDP vermutest. Ich glaube, dass eine funktionierende Wirtschaft, eine gesunde Portion Realismus und die Stärkung individueller Rechte allen nutzt.
Ich denke auch, dass es keinen größeren Unterschied, als zwischen einer freiheitlichen liberalen und einer extremistischen Partei gibt. Manche Unterstützer der Linken ähneln da schon eher AfD Sympathisanten und auch in den anderen Punkten kann ich dir nicht ganz zustimmen.
Hausbesitzer und generell die breite Masse zu entlasten, indem man die Grunderwerbs- und Energiesteuer senkt halte ich für eine gute Idee. Gearde in der Hinsicht, dass ein Eigenheim als zusätzliche Sicherung im Alter dienen kann. Gearde bei der Rententhematik hätte es gestern Abend mehr Gesprächsbedarf gegeben, wobei sich Schultz und Merkel ja einig waren. Was Privatiserung, Bürokratierabbau und Wettbewerb angeht, glaube ich nicht, dass diese per se schlecht wären. Bei den Straßen muss man zwar aufpassen, die Kontrolle zu behalten, aber gearde hier oder generell in die Infrastruktur sollte investiert werden, was aber nur mit einer funktionierenden Wirtschaft funktioniert.
Die FDP möchte auch nicht den Mindestlohn auflösen, wobei mir gearde wieder auffällt, dass wir häufig in unterschiedlichen Threads über die gleichen Sachen diskutieren ^^
was ist mit der konsteallation scharz grün + noch jemand?
Schnellstmöglicher Dieselverbot? Klar sollten die Autohersteller haften, aber die Verbraucher? Falls du tatsächlich Schwarz/Grün willst, solltest du wahrscheinlich die Grünen wählen, da dank der Linken und der AfD die Koalitionsbildung erschwert werden dürfte. Schultz hat gestern zwar nicht rot/rot/grün oder schwarz/rot ausgeschlossen, aber Merkels Statement klang fast schon liberal. Wiegesagt erwarte ich Schwarz/Rot oder Schwarz/Gelb, wobei die FDP nicht auf die CDU angewiesen ist.
Phutonkla schrieb:
Ich werde dieses Jahr die Linke wählen, da diese Partei als einzige im Bundestag nicht nur Cannabis, sondern langfristig gesehen alle Drogen legalisieren möchte.
Leider ist die FDP (noch) nicht im Bundestag, sonst könnte ich auf den Cannabisanteil etwas erwidern... Wobei mMn nicht alle Drogen legalisiert werden sollten, der Umgang mit den Opfern könnte aber auch besser laufen.
"Der Mensch ist dazu verurteilt, frei zu sein." - Jean-Paul Sartre
"und es ist mir längst klar, dass nichts bleibt, dass nichts bleibt, wie es war." - Hannes Wader
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Ich werde dieses Jahr die Linke wählen, da diese Partei als einzige im Bundestag nicht nur Cannabis, sondern langfristig gesehen alle Drogen legalisieren möchte.
Es ist für mich von entscheidender Bedeutung, weil mich der Staat mit den jetzigen Gesetzten für etwas kriminalisiert womit ich niemanden schade. Die Drogenpolitik ist lächerlich, Pflanzen und Pilze die zum Teil hier auch einfach so wachsen, werden als Illegal erklärt, sogar DMT, ein Stoff der im menschlichen Körper natürlich vorkommt aber dem Betäubungsmittelgesetz unterliegt (Im Grunde sind wir alle illegal :P) . Ich selbst interessiere mich auch sehr für Schamanismus und habe schon selbst im Ausland mit Schamanen Ayahuasa getrunken und Zauberpilze in Zeremonien gegessen was für mich religiösen Charakter hatte. Für mich persönlich bezieht sich das natürlich alles auf Psychedelische Drogen, aber auch "harte" Drogen wie Heroin, Kokain, Meth,.. mit den ich persönlich nicht viel am Hut habe, sollten legal werden. Ich bin selbst in der Goa Szene unterwegs und kenne viele Leute die Drogen nehmen und sehe selbst wie die momentanen Gesetzte den Leuten schaden. Wir brauchen in erster Linie Verbraucherschutz, Aufklärung und ein Ende der Kriminalität. Ich wünsche mir ein Land in dem ich in einen lizensierten Laden gehen kann, anstatt zu Leuten aus dem organisiertem Verbrechen, und dort Drogen kaufen kann, welche frei von den gefährlichen Streckstoffen sind und dann gemütlich meinen Joint im Park rauchen kann, ohne mich wie ein Verbrecher fühlen zu müssen.
“Life lived in the absence of the psychedelic experience that primordial shamanism is based on is life trivialized, life denied, life enslaved to the ego.” ― Terence McKenna

Bundestagswahl 2017 - Erwarten uns Überraschungen oder bleibt alles beim Alten? 1 Jahr 2 Monate her #802767

Danke david und ja der Punkt ausnahmen vom mindestlohn für flüchtlinge ist der entscheidende punkt für mich warum mir fdp zu riskant ist.
Der link war übrigens super hab die person mal nachgeschaut welche den grünen 100.000 gespendet hat www.berliner-kurier.de/frank-hansen-kaem...-verschenkt-21889658 (ich weiß natüürlich das es mit den grünen 2 koalitionsoptionen grüne+spd+linke oder eben grüne + Cdu+ fdp oder eben wen sie sehr stark wird grüne+ CDU ohne fdp zustande kommen kann.
Was das reduzieren des Verwaltungsaufwand angeht wäre ich bei dir aber (viele die dieses ziel verfolgen verfolhgen eher das ziel wichtige regeln zum gewinn von Konzerninteressen aufzulockern)

Von den positionen her fände ich einen Kompromiss zwischen linken + grünen ohne die anderen parteien gut aber das ist Wunschdenken. An den linken stört mich auch das sie eigentlich nur meckern und wie es mit der Kompromisbereitschaft aussieht weiß ich auch nicht, auch wenn die spd definitiv zu viele Kompromisse macht und selber korrupter wie die cdu wirkt, zumindest teilweise. (Ps Korruption in Deutschland funktioniert nach dem Drehtürprinzip)


Als schlimmstes ergebniss sehe ich cdu/csu+fdp als zweit schlimmstes spd+cdu/csu wo ich mir unentschlossen bin was besser ist (linke+spd+grüne oder grüne+CDU/CSU+ fdp bin ich mir nicht sicher allerdings würde ich dann doch zu Grüne+SPD+Linke tendieren. Die beste wahl werden wohl dann die Grünen sein.

Das Problem ist eben das der Punkt ausnahmen vom Mindestlohn für Flüchtlinge immer noch wenn auch mit absicht etwas versteckt im programm steht und ja das sind themen auf die ich mich fokussiere vor allem weil ich leute im familienkreis habe die die selbe problematik mit leiharbeit bereits haben. Wird dieses lohndumpingprinzip nun auch noch auf flüchtlinge mit mindestlohn ausgedehnt wo ich klar die gefahr aus dem FDP parteiprrogramm lesen kann, käme die nächste finanzikrise noch vor der nächsten bundestgaswahl oder anders ausgedrückt der Export von Arbeitslosigkeit würde sich erhöhen da die Nachbarländern mit deutschen noch niedrigeren Dumpingpreisen konkurrieren müssten.
Deswegen ja ich betrachte final genau dieses Thema wie will die partei die Lohndumpingpraktiken verhindern reduzieren oder will diese diese gar ausbauen, fdp fällt leider unter die kathegorie lohnduping ausbauen und so Exportüberschuss und so Spannungen zwischen den einzelnen EU -ländern erhöhen. Evtl sollte ich zu diesem spezifischen thema "Wirtschaft der parteien" ein eigenes Thema eröffnen, aber das könnten dann auch zu viele werden.

PS: um faire Wettbewerbsbedingungen zu schaffen sollten wir unseren Mindestlohn zumindest an den der anderen EU-Länder anpassen und zwar an dem mit dem höchsten Mindestlohn dies würde spannungen unter den einzelnen Ländern reduzieren den Binnenmarkt ankurbeln, den Exportüberschuss reduzieren (dadurch zwar auch Jobs kosten) aber auch neue jobs im Binnenmarkt schaffen sowie Importe erhöhen oder anders ausgedrückt steigende Löhne stabilisieren die Eurozone und verhindern Krisen, die Griechen würde es uns auch danken wenn die Löhne in unserem Land allgemein steigen würden und damit auch die Preise, ich Wünsche mir eine innere Aufwertung in Deutschland. Welche Partei ist dafür am besten geeignet? )

PPS: die quote der von der bundesagentur für arbeit zugeschickten leiharbeitsjob liegt bei etwa 50% die anderen lagen bei circa 10-11 euro stundenlohn (für jemanden der eine ausbildung hat aber der circa 40 jahre alt ist)
Letzte Änderung: 1 Jahr 2 Monate her von Hororizon.

Bundestagswahl 2017 - Erwarten uns Überraschungen oder bleibt alles beim Alten? 1 Jahr 2 Monate her #802836

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Ich hangel mich mal einfach so ein bisschen an den Fragen entlang für den Einstieg.
Geht ihr wählen? (Begründung bitte!)
Ja ich gehe natürlich auch wählen. Für mich ist es sogar schon meine 3. Bundestagswahl, da ich das Glück hatte, bereits ein halbes Jahr nach meinem 18. Geburtstag wählen zu dürfen und nun seit dem 8 Jahre vergangen sind. Oder ich werde langsam doch einfach zu alt, wer weiß das schon? :D
Wisst ihr bereits wen ihr wählen werdet(/würdet für die Nicht-Wahlberechtigten)?
Ich tendiere momentan am ehesten dazu „Die Partei“ zu wählen. Sie kommen zwar wahrscheinlich nicht in den Bundestag hinein, aber auch ohne Einzug in den Bundestag erhält die Partei dadurch etwas Geld aus dem Steuertopf über die Parteienfinanzierung und somit kann ich Satire zumindest finanziell etwas mehr unterstützen, auch wenn es nur 0,83€ sind (zumindest denke ich, dass die Partei über die nötigen 0,5% dafür drüber hüpft). §18 PartG
Warum gerade diese Partei/Warum bist du unentschlossen?
Diese Partei eigentlich nur, da die Parteien, die es der Voraussicht nach in den BT schaffen, eigentlich alle unwählbar sind und wie eben erwähnt sie dadurch etwas Geld bekommt.
Eure Gedanken zu den anderen Parteien (z.B. Versinken die Grünen in der Bedeutungslosigkeit? Wer wählt überhaupt die Linken? Hat die FDP was aus der letzten Wahl gelernt?Hat die AfD eigentlich auch noch andere Themen außer Flüchtlinge?)
Die CDU/CSU ist für mich mit ihrer Art und Weise nicht wählbar. Zu oft wurde der Politikstil einfach mal umgedreht, wie es der Partei passt und an ihren Prinzipien und Versprechen nicht festgehalten. Stichwort „Mit mir wird es keine Maut geben“. Außerdem widerspricht sich die Union teilweise selbst, durch ihr internes Parteiensystem. Z.B. ist die CSU für eine Obergrenze und bei den Flüchtlingen, während die CDU dagegen ist. Wenn die beiden Parteien getrennt wären, würde die Bundestagswahl bestimmt interessanter werden, denn alleine die CSU machte bei dem Anteil des Bundes 7,4% für die Union aus, obwohl sie nur in Bayern antritt. Bundesweit würde das Ganze vermutlich noch spannender werden und auch ein Kanzlerduell zwischen Seehofer und Merkel stelle ich mir unterhaltsamer vor als das TV Duell vom Sonntag. Soviel zur Union.
Die Linkspartei ist ebenfalls total unrealistisch. Die geforderten sozialen Leistungen lassen sich einfach nicht finanzieren. Auch nicht mit der Vermögenssteuer, denn je höher man die reichen besteuert, desto mehr wandern einfach ins Ausland ab und im Endeffekt hat man weniger im Topf als vorher, schließlich können die sich einen Umzug problemlos leisten. Die Abschaffung der privaten Krankenkasse ist genauso Blödsinn und würde nur fast 100.000 Jobs kosten.. Wahrscheinlich würde sich auch noch mehr der Ärztemangel verschärfen, da sich der Beruf des Arztes weniger rentiert. Denn immerhin machen Ärzte fast 70% ihres Umsatzes mit Privatpatienten, obwohl diese in der Minderheit sind bei den behandelten Leuten. Der Grund liegt daran, dass der Privatpatient in Vorkasse geht und somit den Betrag voll bezahlt, während der Arzt bei der gesetzlichen Versicherung erst nachträglich anhand der Pauschale sich das Geld wiederholen muss. (Quelle) Folglich würden vermutlich auch mehr Ärzte woanders sich Arbeit suchen, wo sie mehr verdienen, da Ärzte nicht nur in Deutschland gesucht werden.
Vor allem stört mich aber an der Linkspartei das Tempolimit, was sie im Wahlprogramm haben. Maximal 120km/h auf Autobahnen und 30km/h innerorts sind absolut unverhältnismäßig. Wie lange sollen die Leute besonders auf dem Land noch pendeln oder die Vielfahrer an Fahrtzeit verbrauchen? Dass eine generelles Tempolimit die Straßen sicherer macht, ist auch nicht richtig, da unsere Nachbarländer z.B. damit trotzdem höhere Unfalltote haben.
Damit komme ich auch schon zu den Grünen, die sich hoffentlich aus dem BT verabschieden werden. Kohlekraftwerkausstieg und Atomausstieg gleichzeitig, während man alle Autos auf eMotoren haben will. Woher dann der Strom kommen soll, erklärt keiner von denen, da die Autos die meisten Leute wohl nachts beim Schlafen laden würden, wo die Sonne eher weniger scheint. Außerdem sind die Rohstoffe für die Batterien auch nicht gerade reichlich vorhanden. Vor allem aber die geringen Reichweiten und hohen Tankzeiten würden zu Platzproblemen führen. An einer Autobahntankstelle, wo bspw. 8 Autos gleichzeitig in 3 Minuten voll getankt sind zur Weiterfahrt, bräuchte man nun 80 Stellplätze, wenn alle 30 Minuten laden müssen, bis die gleiche Frequenz an Fahrzeugen wieder fahrbereit ist. Woher jede Tankstelle nun die 10-fache Fläche herbekommen soll, erklärt auch keiner. Von der indirekten Enteignung der ganzen Dieselfahrer, die auch zur Arbeit kommen müssen, mal ganz abgesehen. Dann noch Sachen wie Gendersternchen als Kompetenz oder den Veggie Day. Die wohl unnötigste Partei im Zirkus der Großen meiner Meinung nach. Zum Tempolimit hab ich schon alles bei den Linken gesagt, wofür die Grünen auch sind.
Die FDP diente mir in den letzten Jahren einfach viel zu oft als Steigbügelhalter der Union. Ob die ihre eigenen Ziele durchsetzen, ist nie wirklich angekommen bei mir. Zumindest kam es nie so rüber. Und auch den Niedriglohnsektor, der wie Horo bereits erläutert hat, über Flüchtlinge ausgebaut werden soll, halte ich für den falschen Weg.
Die SPD scheint mir nur so halb sozial. Bei der sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverträgen hat sie dagegen gestimmt bei einem Antrag der von den Linken in den Bundestag eingereicht wurde. Nun hat sie aber diesen Punkt im Wahlprogramm drin und will das Abschaffen, was sie schon vorher hätten machen können. Das widerspricht sich in meinen Augen einfach zu sehr zwischen Wahlversprechen und Realität.
Die AfD hat durchaus auch noch andere Themen. Euroaustritt oder die Einführung von Volksabstimmungen, die ich gut finde, wie es in der Schweiz ist, unter anderem. Aber ihre Politiker sind mir öfter zu extrem wie z.B. Höcke, auch wenn manche Ideen vielleicht einen Versuch wert wären. Was mich etwas im Umgang mit der AfD stört ist die kategorische Ablehnung. Warum sollte man sich nicht mit den Vorschlägen befassen, nur weil sie von dort kommen, wenn sie doch vielleicht nützlich sein können? So wurde eine Vorabüberprüfung auf Asyl als Vorschlag der AfD verteufelt und für rechts und undenkbar erklärt, während es nun durch die Staatschefs der EU völlig ok und nicht rechts ist. Manche sind eben gleicher als andere.
Jede Partei, egal welche Richtung kann Vorschläge einbringen, die man erst einmal durchdenken sollte und nicht direkt ablehnen. Das ist sonst etwas wie Kindergarten.
Merkel würde wohl nach aktuellen Umfragen erneut Kanzlerin werden - Bist du damit zufrieden?
Nicht wirklich. Aber man muss ihr einen schlauen Wahlkampf echt zu gute Halten. Den Köder der Homo-Ehe vor der Bundestagswahl aus dem Spiel zu nehmen, auf den sich die anderen Parteien wie gierige Piranhas drauf gestürzt haben, war schon schlau. Nun ist ein großes Kontrathema der Union aus dem Wahlkampf draußen und es ist nun leichter für die restliche Zeit bis zur Wahl. Das hätten die anderen Parteien schlauer anstellen sollen, um davon zu profitieren.
Wird sich überhaupt etwas ändern?
Wahrscheinlich nur, wenn etwas Unerwartetes passiert, was dann zu einer unüberlegten Hau-Ruck Aktion führt, wie der Atomausstieg nach Fukushima. Ansonsten wird es tendenziell wohl eher nach dem Motto „Never change a running system“ laufen, was auch schon 12 Jahre die Kanzlerin an der Macht gehalten hat.
Ich fände die Frage interessant, ob Ihr Freunde im Freundeskreis habt, von denen ihr wisst , dass sie sicher die AfD wählen und wie ihr damit umgeht?
Ich gehe genauso damit um wie mit jedem anderen. Ich lasse ihn seine Meinung. Auch wenn er so realitätsfremde Parteien, wie die Linkspartei, die Grünen oder eben die AfD wählen will.

Alles in allem wird es vermutlich wieder auf eine weitere Auflage der großen Koalition laufen, da ich nicht glaube, dass Schwarz-Gelb die nötige Mehrheit erreichen wird und andere Koalitionen wohl eher nicht stattfinden werden, so schließen sich die Koalitionsbedingungen von CSU und den Grünen aus, was Jamaika unwahrscheinlich macht. Über RRG braucht man glaube ich nicht wirklich zu diskutieren, da ich bezweifle, dass diese die Mehrheit erreichen werden.
Nun hat unser Issei zugegeben, was seine sexuellen Vorlieben sind:
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Bundestagswahl 2017 - Erwarten uns Überraschungen oder bleibt alles beim Alten? 1 Jahr 2 Monate her #802990

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Nachdem die Bundeswahl unaufhaltsam näher rückt, war es doch mal an der Zeit, mir das ein oder andere Wahlprogramm durchzulesen. Vorab habe ich mir erst überlegt, keine der etablierten Parteien zu wählen ... bis ich dann allerdings doch zu der Übereinkunft komme, dass ich die AfD einfach nicht im Bundestag sehen möchte. Insofern wird meine Stimme wohl an eine der Konkurrenzparteien gehen, denn ja - die AfD ist mir noch unsympathischer als die Grünen. xD

Und somit kommen wir auch gleich zum Ergebnis des Wahlomatens: erster Platz wurde von den Grünen belegt, danach reihten sich die Linke und die Freien Wähler ein.
Die Grünen scheiden für mich von vornherein aus. Neben der AfD finde ich deren Protagonisten einfach unglaublich unsympathsich und so manche unrealistischen Aussagen sind mir noch im Gedächtnis geblieben. Müsste ich einen Vergleich ziehen, wären das wohl die Klischee-Veganer unter den Fleischessern - keiner mag sie, aber sie sind immer dabei. (ich hoffe, man verzeiht mir den kleinen Seitenhieb und nimmt das an dieser Stelle nicht zu ernst. ^^)

Dann zur Linken. So nobel ich deren Ziele auch finden und die Forderung nach einem sozialeren Staat befürworte, halte ich auch deren Programm für unglaublich unrealistisch. Man schwärmt zwar von einer höheren Rente und sozialer Gerechtigkeit, aber wie man das finanzieren will ist mir immer noch schleierhaft. Wie Mungu schon sagte, wird die Vermögenssteuer für Reiche nur Steuerhinterziehung und die Ausreise der Milliardäre nach sich ziehen - und das wars dann auch schon mit der großartigen Vermögenssteuer.
Und leider ist dieser Punkt ...

Phutonkla schrieb:
Ich werde dieses Jahr die Linke wählen, da diese Partei als einzige im Bundestag nicht nur Cannabis, sondern langfristig gesehen alle Drogen legalisieren möchte.
eine Sache, die sie für mich fast nicht wählbar machen. Eine Legalisierung von Cannabis könnte ich vielleicht noch tolerieren, aber harte Drogen wie Crystal Meth möchte ich nicht frei verfügbar sehen. Nachdem dieser Stoff nicht dafür bekannt ist, dass man ihm beim ersten "Genuss" wieder zur Seite legt, sehe ich hier ein ganz klares Suchtpotential gerade für die jüngere Generation, die meistens einfach nicht einschätzen können, wo die Grenzen liegen. Und die Frage "Warum nicht einfach mal ausprobieren?" würde sich in meinen Augen bei Legalität einfach aufdrängen.Die Argumentation "Aber Alkohol ist ja auch eine Droge" halte ich im Vergleich zu harten Drogen nicht haltbar - in meinen Augen gibt es deutlich gefährlichere Drogen als Alkohol oder Nikotin. Abgesehen davon, dass ich einfach kein Fan davon bin zu sagen, es gibt eine schlechte Sache auf der Welt, also lass und gleich alle legalisieren.

Die freien Wähler werde ich aufgrund zu geringer Prozentzahlen nicht wählen. (und mit deren Wahlprogramm habe ich mich auch nicht so ausführlich befasst, um ehrlich zu sein).

Was bleibt dann noch? Richtig, die FDP. Die werden natürlich allein wegen ihrer super-fancy Wahlplakate gewählt (und natürlich wegen des gutaussehenden Mannes, der mich tagtäglich auf dem Weg zu Arbeit anlächelt).
Spaß beiseite. Auch wenn ich es wirklich begrüße und doch einmal lobend hervorheben muss, dass das erste mal tatsächlich jemand den Sinn und Zweck von Wahlplakaten erkannt hat (nämlich, dass Aussagen und Bilder im Kopf bleiben), überlege ich nicht nur deshalb, ob meine Stimme an diese Partei geht. Die FDP hat dieses Jahr ihre Hausaufgaben gemacht, vor allem was ihre Social Media Auftritte angeht. Dabei wirkt sie nicht mehr wie die verschrobene Gutverdiener-Partei wie damals unter Guido Westerwelle, sonder kann dieses Jahr auch mit relativ sinnigen Aussagen überzeugen.
Themen wie Digitalisierung, Glasfaserausbau und bessere Bildung sind für mich durchaus ansprechende Themen. Allerdings stehen andere Punkte wie weniger Sozialleistung, "Vorankommen durch Eigenleistung", Einführung von Studiengebühren oder der Wegfall des Renteneintrittsalters für mich im krassen Kontrast zu den Aussagen, die ich zur Linken getroffen habe.

Noch ein kurzes Wort zu SPD/CDU: das sind für mich Parteien, die nicht wählbar sind. Die SPD kann man mit der CDU eigentlich gleich in einen Topf werfen, denn letzten Endes haben sie alle Bundestagsentscheidungen mitgetragen. Ich erhoffe mir wieder eine starke Opposition und bin mir fast sicher, dass die SPD keine Chance auf den Kanzlerposten haben wird. Seien wir ehrlich, ein uncharismatischer und profilloser Schulz kommt gegen eine kalte, berechnende aber auch mächtige Angela Merkel einfach nicht an. Sie haben es ihr hier wohl viel zu leicht gemacht. Dennoch: die Politik beider Parteien möchte ich nicht unterstützen, das es in meinen Augen zumindest einen leichten Kurswechsel braucht und auch wieder andere Einflüsse zugelassen werden sollten.

Und als Abschluss: die AfD. Unsympathischer als die Grünen kann eigentlich nur Alice Weidel sein. Ich habe den Fünfkampf gesehen und habe bei diesem süffisanten Grinsen eine innerliche Aggression verspürt. Schlimmer könnte wohl nur noch Frauke Petry sein. Aber genug von persönlichen Einschätzungen, das Wahlprogramm sagt mir eben auch nicht zu. Für mich ist diese Partei immer noch vollkommen konzeptlos und hat keine Vorstellung davon, wie sie ihre Punkte wirklich durchsetzten möchte. Flüchtlingspolitik als Leitthema, und die Ausgrenzung anderer Minderheiten ist in meinen Augen einfach ein No-Go, auch wenn der Wahlomat mir in anderen Punkten durchaus Übereinstimmung angezeigt hat. Die zentrale Leitlinie dieser Partei missfällt mir leider und ich möchte sie einfach nicht im Bundestag sehen. Eine Partei, die die Ängste der Menschen schamlos ausnutzt und sich immer wieder gekonnt als Opfer der bösen Politiker/der Medien inszeniert, ist in meinen Augen keinen Deut besser als Donald Trump und Konsorten. Das hat schon einmal funktioniert und ich bin gelinde gesagt erschüttert, dass diese Masche auch hier in Deutschland Wirkung zeigt. Aber immerhin: wir können uns glücklich schätzen, dass Alice Weidel nicht als Bundeskanzlerin zur Wahl steht (sie würde wohl bei politischen Verhandlungen mit Russland und Co. einfach den Raum verlassen, phew).

Etwas Bedenkzeit muss ich mir wohl noch einräumen, denn mein Kreuz steht leider noch nicht wirklich fest. Jede Partei hat in ihrem Parteiprogramm Punkte vertreten, die mir mehr oder weniger stark missfallen - insofern muss ich hier wohl noch einmal in mich gehen, bis ich dann am 24. mein Kreuz setzen kann.
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Bundestagswahl 2017 - Erwarten uns Überraschungen oder bleibt alles beim Alten? 1 Jahr 2 Monate her #803105

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So, jetzt arbeite ich mich mal durch eure Antworten durch. Hätte ich früher gemacht, aber ich war etwas beschäftigt ...
Vorne weg:
Ich fände die Frage interessant, ob Ihr Freunde im Freundeskreis habt, von denen ihr wisst , dass sie sicher die AfD wählen und wie ihr damit umgeht?
Als ich erfahren habe, das eine meiner Bekannten AfD wählt, hat es einige Diskussionen gegeben und führte schlußendlich dazu, dass ich den Kontakt abgebrochen habe.

@Davidwithd
Ich hoffe, dass die FDP aus der Hotelsteuer gelernt hat, was der momentane Umgang mit den Apothekern zeigt. Ziel sollte es nicht sein, Regierungsverantwortung zu übernehmen oder den oberen 10% zu dienen, sondern den Bürger zu entlasten und ihn beizustehen, aber gleichzeitig seine Freiheit zu garantieren, falls das nicht möglich ist kann man in der Opposition mehr Druck machen.
Als Apotheker/Pharmazeut kann man über die FDP in vielen Punkten nur sehr viel Fluchen. Ich habe die Woche in einer der Apothekerzeitschriften ein Interview mit der FDP gelesen. Jeder soll eine Apotheke eröffnen dürfen, Mehrbesitzverbot abschaffen, weiterhin Versandapotheken Rx-Medikamente verkaufen lassen ... Nein danke.
Ich bin mir mittlerweile auch sicher, dass ich die FDP nicht wählen werde.


@Hororizon
Gegen eine schwarz grüne Regierung hätte ich nichts. Als Badnerin habe ich das auch aktuell in meiner Landesregierung. Nur kann man die Grünen in BaWü in vielen Punkten durch die CDU ersetzen und umgekehrt, so dass sich hier keine großen Differenzen bilden innerhalb der Koalition.

Was den Mindestlohn angeht: Ich bin tatsächlich der Meinung, dass ein allgemeines anheben des Mindestlohns nichts im geringsten für die Sache tut. a) bekämpft man damit nicht die Armut (Die Leute verdienen mehr --> Die Armutsgrenze steigt an. Armut abschaffen ist also einfach grundlegend unmöglich) b) würde es an den falschen Stellen greifen. Eine ungelernte Küchenhilfe bekommt mit 8,50 genügend die Stunde. Das ist ja auch eher ein Nebenjob. Die Schande ist doch eher, dass ein gelernter (!) Friseur teils genau so viel verdient! Wir sollten also nicht einen allgemeinen Mindestlohn anheben, sondern die handwerklichen Berufe aufstocken. Das würde sie vielleicht auch wieder attraktiver für die Jugend machen. Dann hätten wir auch weniger Nachwuchssorgen.


@MrKingsmustafa
Auch für mich einer der besten Politiker Gregor Gysi ist Mitglied dieser Partei und auch für mich der mit den besten Ideen.
Gysi finde ich persönlich auch super. Er ist ein super Redner und eine Bereicherung für fast jede politische Diskussion (Denn da kommt es wenigstens mal zur Diskussion).
Allerdings ist er für mich einer der wenigen vertretbaren Linken. Ich selbst hatte privat schon zu einigen Kontakt und habe mit ihnen geliebtäugelt, aber in einer Regierung würde ich sie nie und nimmer sehen wollen. Ihre Vorstellungen sind Hirngespinste. Träumer sind wirklich, aber sie sollten nicht die Verantwortung tragen. In ihrer Oppositionsrolle gefallen sie mir aber sehr gut.


@RDK
Des Weiteren fordert sie die Abschaffung des traditionellen Bildungssystem, welches keine Chancengleichheit zulässt
Dem stelle ich mich entgegen. Es ist schwer, ja, aber man hat jeder Zeit die Chance das Beste aus sich zu machen. Ich selbst komm aus einer Arbeiterfamilie, kaum Akademiker im näheren Familienkreis, meist haben die Leute nur einen Hauptschulabschluss und ich studier jetzt dennoch. Klar musste ich vieles alleine auf die Beine stellen, aber der Staat hat mir die Chance gegeben (u.a. durch das Bafög, da ich sonst nicht studieren könnte)


@Phutonkla
Ich werde dieses Jahr die Linke wählen, da diese Partei als einzige im Bundestag nicht nur Cannabis, sondern langfristig gesehen alle Drogen legalisieren möchte.
Cannabis ist tatsächlich recht unbedenklich, aber bei den anderen Drogen kann ich dir einfach nicht zu stimmen. Ich musste mich im Studium gleich im ersten Semester mit den Auswirkungen aller Hand Drogen auf den Körper auseinander setzen und krieg diese Bilder teils auch einfach nicht mehr aus dem Kopf. Manche Dinge müssen einfach nicht zugänglich sein. Der Staat hat auch die Aufgabe seine Bürger zu schützen und das sollte er hier tun.
Wenn ein Medikament in der Entwicklung als schädlich erkannt wird, nehmen wir es doch auch vom Markt oder sollen wir die jetzt auch verticken dürfen?


@Mungu
Diese Partei eigentlich nur, da die Parteien, die es der Voraussicht nach in den BT schaffen, eigentlich alle unwählbar sind und wie eben erwähnt sie dadurch etwas Geld bekommt.
Weil die anderen Parteien scheinbar alle nichts erreichen, wählst du also eine Partei, die noch nicht mal etwas erreichen möchte? Und wie soll das jetzt Deutschland weiter bringen? ^^
"I am now in a world, where I have to hide my heart and what I believe in, but somehow I will show the world, what's inside my heart and be loved for who I am."

Bundestagswahl 2017 - Erwarten uns Überraschungen oder bleibt alles beim Alten? 1 Jahr 2 Monate her #803172

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Aletheia schrieb:
@Mungu
Diese Partei eigentlich nur, da die Parteien, die es der Voraussicht nach in den BT schaffen, eigentlich alle unwählbar sind und wie eben erwähnt sie dadurch etwas Geld bekommt.
Weil die anderen Parteien scheinbar alle nichts erreichen, wählst du also eine Partei, die noch nicht mal etwas erreichen möchte? Und wie soll das jetzt Deutschland weiter bringen? ^^
Da hast du mich falsch verstanden. Ich weiß schon, dass die Parteien was erreichen. Sonst wären so Sachen wie der Mindestlohn, die Ehe für alle oder die Maut nicht eingeführt worden und alles würde ewig stagnieren. Ich wähle nur aus dem Grund keine der "großen" Parteien, da keine meine persönlichen Interessen (politisch) gut genug vertritt. Die andere Alternative dazu wäre ungültig zu wählen oder keine Stimme abzugeben, da ich einfach keiner Partei helfen will, die meine Interessen nicht vertritt. Wählen ist für mich aber einfach ein wichtiger Ausdruck meiner politischen Macht, wenn man so will. Wann sonst hat man so eine Möglichkeit in die Regierung einzugreifen? Da will ich nur meine Stimme vergeben, wenn ich zu 100% dahinter stehe und nicht jemanden wählen, der dann vielleicht in den Koalitionsverhandlungen, die Punkte fallen lassen muss, die ich gut fand und somit die für mich schlechten Punkte genommen werden, die ich genau nicht wollte, die aber nun mal auch im Wahlprogramm stehen. Deswegen wähle ich eine Satirepartei, da ich Satire mag. So lese ich täglich online den Postillon und schaue auch Extra 3 und die Heute Show (die endlich wieder nun beide aus der Sommerpause zurück sind), da Satire, wenn auch bewusst überspitzt, öfters Probleme anspricht und so den Finger in die Wunde legt. Die Fortführung des bewussten Aufzeigens, die mich interessiert, kann ich somit aktiv noch unterstützen. Das finde ich angemessener als meine Stimme jemanden zu geben, der mich nur halb vertritt.
Nun hat unser Issei zugegeben, was seine sexuellen Vorlieben sind:

Bundestagswahl 2017 - Erwarten uns Überraschungen oder bleibt alles beim Alten? 1 Jahr 2 Monate her #803175

Nach der diesjährigen Bundestagswahl wird sich vieles verändern. Mit Kanzlerkandidat Martin Schulz hat die SPD jetzt erstmals eine echte Alternative zur amtierenden Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgestellt.

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Aletheia schrieb:
Jeder soll eine Apotheke eröffnen dürfen, Mehrbesitzverbot abschaffen, weiterhin Versandapotheken Rx-Medikamente verkaufen lassen ... Nein danke.
Klingt doch gut. Dann mache ich meine eigene Apotheke auf, damit auch alle schön gesund werden.^^

Ace-Sabo-Luffy-09 schrieb:
Sie macht zwar nicht die beste Politik, aber irgendwie hat sie es ja geschafft lange im Amt zu sein (12 Jahre).
Und das ausgerechnet in Deutschland mit seiner Vergangenheit. Eigentlich müsste man es so machen wie in den USA, dass man nach zwei Amtszeiten zurücktreten muss. :D
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