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THEMA: Technik: Des Menschen Paradieses oder sein Alptraum?

Technik: Des Menschen Paradieses oder sein Alptraum? 1 Jahr 7 Monate her #792559

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Rubymoon schrieb:
Ich find es ziemlich arrogant das du so meine Meinung attackierst, Roboter für Therapien ein zu setzen? Ich glaub kaum das das möglich ist, ich glaub nicht das ein Roboter einen Pyschiater ersetzen kann, oder einen guten Physiotherapeuten, denn dazu gehört nicht nur das man die Bewegungen richtig zeigt, und dem Patienten dabei hilft sie richtig aus zu führen, sondern es gehört auch menschliches Einfühlungsvermögen dazu und zwar echtes.
Es gibt viele Arten von Therapien, ich bezog mich weder auf Physiotherapie noch auf Psychater, welche ersetzt werden sollen. Die Idee wäre, grundlegende soziale Interaktionen mithilfe des Roboters zu erproben. Außerdem ist nicht vorherzusehen, wie komplex künstliche Intelligenzen in Zukunft werden.
Rubymoon schrieb:
desweiteren hast du null Recht mich für meine Meinung an zu greifen und mich hin zu stellen als würd ich das Leben anderer fremd bestimmen, wenn ich es besser finde wenn Menschen Soziale Kontakte schließen mit Freunden/Beziehungen/Familien als sich ab zu schotten, und menschlich zu verkümmern, ist das mein gutes REecht diese Meinung vertreten zu dürfen.
Begrüßt du etwa den menschjlichen Zerfall?
Einen menschlichen Zerfall begrüße ich keinesfalls, jedoch begrüße ich das Recht zur Selbstbestimmung.
Es sollte jeder Person selbst übligen, wie sie ihr Leben gestaltet, wenn sie damit niemand anderem Schaden zufügt. Außerdem ist menschlicher Verfall ziemlich herabwürdigend. Es gibt viele Personen die sich auch aus anderen Gründen von anderen Menschen abschotten, zum Beispiel um ihren inneren Frieden zu finden, sind diese auch ein Problem?
Rubymoon schrieb:
Vermutlich bist du genau die Sorte Mensch die gern eine Waifu hätte und zwar eine Echte, das gibt dir aber kein Recht deswegen mich für meine Meinung fertig zu machen!
Selbst wenn es der Fall wäre, dass ich "Waifus" echten Menschen vorziehe, sehe ich nicht, wie ich versuchen würde, dich fertigzumachen. Jedoch solltest du vielleicht nicht voreilig Schlüsse ziehen, das ist nicht angebracht.
Rubymoon schrieb:
Nur zur Info es gab schon so kranke Fälle wo ein Er seine Freundin verließ für eine Animefugur, wem er damit geschadet? IHR, auch kein Fall den ich irgendeiner Weise gut heißen muss, das selbe würde genau dann passieren wenn man virtuelle Roboter als neue Sexspielzeuge einführt, und dazu muss ich absolut nicht mein Ok geben oder mich dafür angreifen lassen, nur weil ich das ablehne.
Das sehe ich nicht als schaden einer Person an. Vielleicht hat er sie emotional verletzt, aber das wäre auch der Fall gewesen, wenn er sie aus anderem Grund verlassen hätte. Wenn er sie für die Animefigur verlassen hat, dann hat er seine Freundin offensichtlich nicht sehr geliebt und da ist es doch wohl besser, eine einseitige Beziehung zu beenden. Ich sehe das Handeln des Freundes als vollkommen legitim an.
Rubymoon schrieb:
Es gibt mittlerweile schon Dinge mit denen man Haarfarbe/Augenfarbe/Intelligenz von Babies mittels Gentechnick aussuchen kann, ich bin kein Befürworter aber wer bin ich andere zu verurteilen die das für ihr eigenes Kind wollen?
Wenn der Mensch dank der Lebensumstände sich weiter entwickelt, das er immuner wird gegen viele Krankheiten, eine längere Lebensdauer hat wäre das eine Verbesserung für uns alle und nichts schlechtes und genau darauf hat meine Argumentation abgezielt, und nicht das man den Menschen als Versuchskaninchen für Genetik nutzen soll, das habe ich damit nie gemeint.
Das sollte wenn jemand sich das antun will, auf freiwilliger Basis passieren, ansonsten nicht, und auch da sollte dann keine Verurteilung statt finden.
Es ist jedem sein/Ihr Körper ergo sein/Ihr Risiko was Er/sie damit eingeht, wenn es helfen kann, ist es demjenigen seine Sache ob er das in Kauf nehmen will, was dann mit seinen Körper passiert.
Das ist ein interessanter Punkt, den du bringst, aber er wiederspricht sich teilweise selbst. Gesundheitlich dem Kind bessere Umstände zu geben ist natürlich ein nobles Ziel, das ich auch unterstütze. Aber du redest auch über die Möglichkeit, Haarfarbe etc zu bestimmen und meinst, dass es okay für die Eltern wäre, das zu entscheiden. Zu einem späteren Zeitpunkt sagst du auch, dass jeder es sich selbst antun darf und es freiwillig sein muss. Hier muss ich einwerfen, dass ich Kinder NICHT als Eigentum ihrer Eltern sehe. Das Kind so zu "designen" wie es den Eltern passt, kann etwas sein, was sich das Kind nie gewünscht hat. Das ist ein Punkt in der heutigen Gesellschaft, den ich ebenfalls kritisch sehe, ein Kind zu beschneiden, bevor es für sich selbst entscheiden kann(außer in medizinischen Fäkken), ist nicht richtig. Es sollte selbst über seinen Körper entscheiden dürfen und nicht ein Objekt sein, welches sich die Eltern zusammenbauen.

MfG kineh

Vielen Dank an Dyssomnia~
Letzte Änderung: 1 Jahr 7 Monate her von kineh.
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Technik: Des Menschen Paradieses oder sein Alptraum? 1 Jahr 7 Monate her #792561

kineh schrieb:
Es gibt viele Arten von Therapien, ich bezog mich weder auf Physiotherapie noch auf Psychater, welche ersetzt werden sollen. Die Idee wäre, grundlegende soziale Interaktionen mithilfe des Roboters zu erproben. Außerdem ist nicht vorherzusehen, wie komplex künstliche Intelligenzen in Zukunft werden.

Du meinst es ist nicht zum vorher sehen und ich denke, das ein Roboter nie so menschlichen werden wird wie ein Mensch, also ist es ehrlich gesagt nicht von Belang mit welchen Technischen neuen Dingen man dann Kis ausstatten wird.
Bei Dingen wo man Menschlichkeit braucht, wird ein Roboter das nie ersetzen können.
Ich hab mal von Fällen gehört, wo man Roboter plant für Ops ein zu setzen, als eine Art Lastenheber.
Wenn das in Ops helfen kann wäre das noch irgendwo legitim, die Op wird dann ja dennoch von Ärzten duchgeführt nicht von Robotern, jeddoch als Pfleger möchte ich einen Roboter nicht sehen, lediglich unterstützend, das könnte leider auch dazu führen das Pflegeberufe dann abgeschafft werden, weil ein Mensch z.b nie einen 100 Kg Pflegefall alleine heben kann, ein Roboter durchaus wenn man ihn entsprechend baut.
Aber als Pfleger braucht man wiederum Menschlichkeit/Geduld/Einfühlungsvermögen, wo wir dabei wären, Roboter ersetzt keine Menschlichkeit.
kineh schrieb:
Einen menschlichen Zerfall begrüße ich keinesfalls, jedoch begrüße ich das Recht zur Selbstbestimmung.

Selbstbestimmung ist ja auch eine schöne Sache, ergo darf ich auch für mich selber festlegen keinen Roboter als Ersatz-Ehemann je haben zu wollen.
kineh schrieb:
Das sehe ich nicht als schaden einer Person an. Vielleicht hat er sie emotional verletzt, aber das wäre auch der Fall gewesen, wenn er sie aus anderem Grund verlassen hätte. Wenn er sie für die Animefigur verlassen hat, dann hat er seine Freundin offensichtlich nicht sehr geliebt und da ist es doch wohl besser, eine einseitige Beziehung zu beenden. Ich sehe das Handeln des Freundes als vollkommen legitim an.

MfG kineh


Du kannst dazu denken wie du willst und doch es wurde damit jemand geschadet und zwar seiner damaligen Freundin, ich finde es nicht mehr normal an zu anfangen eine Animefigur äußerlich mit einer Frau zu vergleichen, das eine ist eine gezeichnete Figur, und ein vorgegebener Charakter nahezu ohne Fehler, und das dann mit einen Menschen zu vergleichen.
Und dann darum dann den Partner dafür zu verlassen, es ist eiskalt berechnend und oberflächlich.
Ein Mensch hat nun mal Fehler, ein Mensch wird nie aussehen wie eine Animefigur, sind das dann gleich Gründe ihn aus zu tauschen gegen etwas fiktives was nie real sein wird?nur weil es ihm in seinen Augen als perfekt vor kam?
Wie fair ist es einen Partner an unfairen Idealen zu messen?
Es ist kein Stück fair, und doch ab den Zeitpunkt wo jemand das Herz gebrochen wird, und jemand deswegen leidet seelisch, kommt jemand zu Schaden.
Letzte Änderung: 1 Jahr 7 Monate her von Rubymoon.

Technik: Des Menschen Paradieses oder sein Alptraum? 1 Jahr 7 Monate her #792931

Mich überrascht es gerade, dass hier wirklich jemand für "schädlich" gestimmt hat. Hoffentlich lag es nicht an meinem ersten Beitrag hier, der absichtlich ein klein bisschen technikfeindlich geschrieben war und natürlich völliger Schwachsinn gewesen ist.^^

Da ich ebenfalls im Technologiesektor tätig bin, kann ich dem Beitrag von nicht_peter eigentlich nur zustimmen.
Einige Leute scheinen wirklich der Auffassung zu sein, dass Technik auf Bäumen wachsen würde und dass das alles ja überhaupt gar kein Problem wäre. Ich erinnere mich beispielsweise an ein Gespräch mit einem BWLer, der auf eine geniale Geschäftsidee gekommen ist: "Könnte man nicht einen Roboter bauen, der einfach alles für einen erledigen kann?". Auf meinen Einwand, dass auf diese Idee schon Hunderte vor ihm gekommen sind und die Umsetzung das eigentlich Problem ist, reagierte er mit Unverständnis.
Auch ist mir aufgefallen, dass manche Leute eine regelrechte Angst vor Computern haben. Für sie verhält sich ein Computer absolut unberechenbar. Mal fährt er ohne Vorwarnung herunter, mal startet der Browser und zeigt Werbung an und manchmal lässt der PC sich auch gar nicht mehr ausschalten, selbst wenn der Power-Button gedrückt worden ist. Und nach dem Öffnen der Rechnung aus der Amazon Mail, kann man sich gar nicht mehr anmelden und der Bildschirm bleibt schwarz. Macht eben nur Probleme, so ein Computer. Ich finde, dass hier nicht die Technik sondern der User das eigentliche Problem ist.
Was mich ebenfalls ein bisschen stört, ist die Aussage, dass die Menschheit durch das Entwickeln neuer Technologien inkompetent werden und ihre Fähigkeiten verlernen würde. Meiner Meinung nach ist jedoch genau das Gegenteil der Fall: Wer beispielsweise einen Computer so programmiert, dass er selbstständig dazu in der Lage ist, ein Auto zu steuern, ist dermaßen kompetent im Fahren geworden, dass er das Problem sogar mit einem Algorithmus lösen kann.

Rubymoon schrieb:
Genauso wie das angeblich virtuelle Figuren als Ki´s/Hologramm Realität werden könnten, ich sehe das brutal gesagt nicht mehr als eine technische Spielerei an.
Das Ding, wird nie selbstständig ein Bewusstsein entwickeln können oder zu Emotionen fähig sein.
Mal abgesehen davon, dass ich die Forschung an Display-Technik und KI-Systemen nicht für eine Spielerei halte, glaube ich schon, dass Roboter (zumindest in ferner Zukunft) über ein "Bewusstsein" verfügen werden.
Das menschliche Gehirn kann im Grunde genommen auch als eine Art Steuereinheit mit verschiedenen Inputs und Outputs betrachtet werden, die intern mit elektrochemischen Signalen arbeitet. Nicht nur, dass es möglich ist, beispielsweise die Augen durch eine Kamera zu ersetzen oder den Arm durch eine Prothese, die auf die Steuersignale des Gehirns reagiert, rein theoretisch sollte es auch möglich sein, eine Maschine zu entwickeln, die genauso wie das Gehirn funktioniert.

Rubymoon schrieb:
Nur zur Info es gab schon so kranke Fälle wo ein Er seine Freundin verließ für eine Animefigur, wem er damit geschadet hat? IHR
Wieso "krank"? Die Entscheidung ist doch nachvollziehbar. :D
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Technik: Des Menschen Paradieses oder sein Alptraum? 1 Jahr 5 Monate her #798143

Hallo,

ich sage ganz klar das die Technik ein Alptraum ist! Sie ist schädlich für Körper und Geist. Wir jungen Menschen sehen die Auswirkungen auf dem Körper noch nicht sofort, doch die Unzufriedenheit, die sich ausbreitet sobald kein Blaulicht irgendwo flackert bemerken wir nach einer gewissen intensiven Nutzung schon. Das klingt etwas merkwürdig, dass jemand wie ich, der sehr gerne und oft am Pc ist diesen gleichzeitig verteufelt. Das liegt daran, dass ich einfach nicht von dem Ding loskomme, es schon so oft probiert habe, doch den Laptop in die Tonne zu treten dazu traue ich mich nicht, da zu viele Emotionen damit zusammenhängen. Von dem Smarthphone habe ich mich mittlerweile getrennt, damit ich wenigstens wenn ich mal unterwegs bin meine Ruhe habe. Es ist schon schwierig in den ruhigen Momenten dann nicht daran zu denken was man jetzt alles tolles im Internet machen könnte, geschweige denn was man verpassen könnte. Diese Krankheit nennt man auch Fomo, unter Therapeuten mittlerweile ein bekannter Begriff. Auch das Jugendwort 2015 "Smombie" lässt einen aufhorchen, egal ob jung oder alt. Es geht darum aufzuklären das Bildschirmnutzung egal in welchem Alter damit begonnen wird für den gesamten menschlichen Organismus schädlich ist. Das wir es trotzdem als positiv auffassen liegt daran, dass uns die Unterhaltung kurze Befriedigung erlaubt, denn sonst würden wir das nicht tun. Wenn wir im Leben gefestigte geliebte Menschen wären, dann würden wir freiwillig auf den Technikkonsum verzichten, weil wir von uns aus merken, dass es uns am eigenen Wachstum hindert. Es ist schon in dem Wort beschrieben Unterhaltung bedeutet um es in den Worten von Andreas Popp zu sagen: "unten halten."
Die deutsche Sprache ist sehr direkt, wir müssen sie nur richtig deuten und sie uns nicht von außen deuten lassen. Ich bin der zweite der auf schädliche gestimmt hat.

LG
Pandoralight

"Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind." - Albert Einstein
"Wer stark, gesund und jung bleiben will, sei mäßig, übe den Körper, atme reine Luft und heile sein Weh eher durch Fasten als durch Medikamente" - Hippokrates
"Die meisten Menschen würden ihre Stärken nicht erkennen, selbst wenn diese kommen und einem die Hand schütteln würden." -Richard Bolles

Technik: Des Menschen Paradieses oder sein Alptraum? 1 Jahr 5 Monate her #798265

Meiner Meinung nach ist Technik ein sehr guter Freund, aber andererseits kann sie auch zum schlimmsten Feind werden...

Wenn man die Menschen im allgemeinen betrachtet, so sind die meisten "nur" auf Macht aus. Diese Macht wird durch Technik zu Verfügung gestellt, oder die bereits vorhandene Macht wird verstärkt.
Ob Waffen, Foltergeräte oder Kampfroboter, welche auch als Waffe angesehen werden können, ist dabei egal.
Sie sind darauf aus, die eine Seite zu unterwerfen und diese dann zu Dominieren.
Es gibt viele Filme, in denen man sieht, wie sowas passiert und ich kann sie jedem empfehlen, da dort auch viele Ethische fragen gestellt werden, auf die man einfach keine Antwort weiß. (Robo-cop, Matrix und viele mehr)

Wenn man sich das anschaut, gibt es dann auch gute Aspekte?
Wir bereits erwähnt, bringt die Technik Filme zu Stande, in denen wir (noch) unmögliche Sachen sehen und uns an ihnen erfreuen.
Auch können wir Spiele spielen und so in andere Welten eintauchen und ein Teil von ihnen werden^^ Was sehr viel Spaß macht.
Wo wir grade bei Spaß sind... *(geile Überleitung)* Der Mensch ist ein Wesen, dass sich Vergnügen muss, oder zu Grunde geht.
Nach dem 2. Weltkrieg brauchen die Menschen Ablenkung und vergnügten sich mit Musik und Tanz.
Auch Sex ist eine Art von Vergnügen, welche eigentlich primär zur Fortpflanzung dient, da wir es sonst (meiner Meinung nach) nie mehr tun würden.
Auch die Heutige Technik dient dem Vergnügen und lässt uns in gewisser weise atmen. Doch kann dieses Vergnügen schnell übertrieben werden
(wie sonst auch alles Übertrieben werden kann und so dem Körper schadet).
Auch ist die Technik vom Medizinischen Aspekt sehr hilfreich und lässt und länger und besser leben, durch Prothesen und andere Dinge zum Beispiel.
(Auch wenn das Alter ein ziemliches Problem aufweist, gekoppelt mit der niedrigen Geburtenrate)
Doch wenn man Versucht, den Menschen nicht nur zu helfen, sondern zu optimieren, geht das für mich zu weit.

Fazit: Die Technik ist sehr gut für die Menschen und durch sie wird vieles erleichtert, doch kann der Missbrauch und das Übertreiben schnell die Menschheit ins Chaos stürzen.
(Technik ist allerdings nicht nur der Elektronische Aspekt, da auch beim Kampf eine "Technik" vorhanden ist und die Ägypter und Chinesen durch "Technik" die Weltwunder (zwei von ihnen) erschufen)
"Das "Ungewisse" macht uns Angst und zügelt uns..."
-Ramzes P. M.-

Letzte Änderung: 1 Jahr 5 Monate her von RamzesPrinz.

Technik: Des Menschen Paradieses oder sein Alptraum? 1 Jahr 5 Monate her #798378

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Guten Morgen,

ich habe für gar nichts gestimmt, da ich meine Meinung nicht in eine Schiene drücken lassen möchte bzw. vereinfachen lassen möchte. Die Technik begleitet uns schon seit jeher und ist uns immer ein treuer Begleiter gewesen sei es in materieller Form oder in geistiger. Ohne die Technik wären viele Leute die heute auf der Welt rumwandern nie überhaupt aus den Kindersalter raus gekommen bzw. überhaupt lebend geboren worden. Um einfach mal einen historischen Fakt einzuwerfen:
"Im Mittelalter war die Kindersterblichkeit in Europa sehr viel höher als heute. Das Lexikon des Mittelalters gibt an, dass mehr als die Hälfte der Kinder keine 14 Jahre alt wurden. In der Frühen Neuzeit begann die Kindersterblichkeit langsam zu sinken; deutlich sank sie erst mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert."
Zum Vergleich heute:
"In Deutschland betrug die Kindersterblichkeit 2006 3,8 pro 1.000 Lebendgeburten, in Österreich 3,6 pro 1.000 Lebendgeburten. Für die Schweiz wird die Zahl für 2008 auf etwa 4 geschätzt."

Wir können gleich bei der Müttersterblichkeit weiter machen aber da verhält es sich ähnlich mit.
Zum einen haben wir das einer verbesserten geistiger Technik ähm ich meine Hygiene und der Technik im materiellen Sinne zu Verdanken denn wenn wir uns anschauen was alles unter Technik fällt, fällt uns auf das all diese Dinge vom Begriff "Technik" abgedeckt werden.
Q:
de.wikipedia.org/wiki/Kindersterblichkeit
www.duden.de/rechtschreibung/Technik

Hier noch ein Artikel zur Muttersterblichkeit falls man Einrichtungen die ihre Lehren nicht auf naturwissenschaftlichen Erkenntnissen ergründen zu viel Einfluss lässt:
www.fr.de/politik/spezials/argentinien-v...n-verbluten-a-992825



Außerdem wurde durch die Erhöhung des Lebensstandards viele andere Dinge die zwar nicht zur Technik gehören vorangetrieben bzw. ermöglicht z.B. schnellere Übermittlung bzw. Austausch von Informationen/Nachrichten, schnellerer Transport von Gütern/Waren und weltweiter Austausch dieser. Natürlich können viele Dinge auch negativ genutzt werden allerdings ist dies immer noch besser als als Jäger & Sammler zu leben und außerdem nur weil etwas nicht so läuft wie es sollte gleich den Teufel an die Wand zu malen löst das Problem auch nicht. Aber scheinbar sind Schwarzmaler und Schwarzmalerei heute wieder in Mode und finden bei vielen Leuten anklang ich will jetzt auf gar niemanden zeigen aber wenn man schon behauptet, das Technik etwas negatives ist sollte man sich wenigstens darüber im klaren sein was dieser Begriff bedeutet und eventuell bemerken das der Threadersteller sich nicht nur auf Technik im Sinne von Unterhaltungsindustrie bezogen hat. Außerdem sollte man sich darüber bewusst sein, jenes man ohne Technik jeden zweiten Menschen den man kennt aus seinem Leben streichen könnte vielleicht sogar seine eigene Mutter oder sich selbst.

Pandoralight schrieb:
Hallo,

ich sage ganz klar das die Technik ein Alptraum ist! Sie ist schädlich für Körper und Geist. Wir jungen Menschen sehen die Auswirkungen auf dem Körper noch nicht sofort, doch die Unzufriedenheit, die sich ausbreitet sobald kein Blaulicht irgendwo flackert bemerken wir nach einer gewissen intensiven Nutzung schon.
Das klingt etwas merkwürdig, dass jemand wie ich, der sehr gerne und oft am Pc ist diesen gleichzeitig verteufelt. Das liegt daran, dass ich einfach nicht von dem Ding loskomme, es schon so oft probiert habe, doch den Laptop in die Tonne zu treten dazu traue ich mich nicht, da zu viele Emotionen damit zusammenhängen.
Von dem Smarthphone habe ich mich mittlerweile getrennt, damit ich wenigstens wenn ich mal unterwegs bin meine Ruhe habe. Es ist schon schwierig in den ruhigen Momenten dann nicht daran zu denken was man jetzt alles tolles im Internet machen könnte, geschweige denn was man verpassen könnte. Diese Krankheit nennt man auch Fomo, unter Therapeuten mittlerweile ein bekannter Begriff. Auch das Jugendwort 2015 "Smombie" lässt einen aufhorchen, egal ob jung oder alt. Es geht darum aufzuklären das Bildschirmnutzung egal in welchem Alter damit begonnen wird für den gesamten menschlichen Organismus schädlich ist. Das wir es trotzdem als positiv auffassen liegt daran, dass uns die Unterhaltung kurze Befriedigung erlaubt, denn sonst würden wir das nicht tun. Wenn wir im Leben gefestigte geliebte Menschen wären, dann würden wir freiwillig auf den Technikkonsum verzichten, weil wir von uns aus merken, dass es uns am eigenen Wachstum hindert. Es ist schon in dem Wort beschrieben Unterhaltung bedeutet um es in den Worten von Andreas Popp zu sagen: "unten halten."
Die deutsche Sprache ist sehr direkt, wir müssen sie nur richtig deuten und sie uns nicht von außen deuten lassen. Ich bin der zweite der auf schädliche gestimmt hat.

LG
Pandoralight


Hier ging es nicht nur um Unterhaltungstechnik wie Tablets, Smartphones, PCs, Fernsehen & Co aber schön das du deinen Beitrag darauf reduzierst und tust es damit deinen Vorpostern gleich. Du redest davon die deutsche Sprache richtig zu deuten und sie nicht von außen deuten zu lassen aber diese beide Dinge sind gar keine Widersprüche, warum bringst du sie dann in einem Gegenteil-Vergleich? Außerdem wie war das mit "nicht von außen deuten lassen", warum zitierst du dann bei der "richtigen Bedeutung" von "Unterhaltung", Andreas Popp; lässt du dir nicht damit auch die Sprache von außen deuten? ;)
Zum Jugendwort des Jahres 2015 gibt es außerdem eine interessante Informationen:
wikipedia schrieb:
Der Begriff „Alpha-Kevin“, Synonym für „den Dümmsten von allen“, wurde aus der Abstimmung genommen, da Namensträger und somit reale Personen nicht diskriminiert werden sollten.[13] Die tatsächliche Existenz des Jugendwortes Smombie in der Jugendsprache wurde von Journalisten bezweifelt, da dieses Wort vor der Nominierung zur Wahl des Jugendwortes des Jahres noch nicht im Internet vorkam.[14] Es wurde spekuliert, dass es sich um eine Erfindung des Langenscheidt-Verlages handeln könnte.[15]

Aber was für einen Sinn erfüllt der Satz mit dem Jugendwort überhaupt in deinem Beitrag? "Es lässt jung und alt aufhorchen", ja schön und weiter. Der Satz danach hat damit nichts mehr zu tun und der davor genauso wenig. Könntest du bitte nicht in Denkfetzen schreiben sondern einen zusammenhängenden Text verfassen der Sinn ergibt auch für andere, ich weiß nicht was in deinem Kopf vorgeht somit ist es vorteilhaft wenn du deine Aussagen ausführst damit wir eventuell deinen Gedankengang verstehen bzw. nachvollziehen können. Das hat jeder gelernt und da du einen abgeschlossene Ausbildung hast kann ich davon ausgehen das du auch Sachverhalte ordentlich darlegen kannst bzw. können solltest; der Transfer von deinem Fachbereich zu einem anderen Bereich ist kein Ding der Unmöglichkeit solange du kein Fachidiot der obersten Güte bist.



Aber genug des Offtopic kommen wir zurück zum Thema:
Ach Bildschirmnutzung ist immer schädlich wusste ich gar nicht oder vielleicht haste noch einen schönen Röhrenbildschirm mit einer 60Hz Frequenz. Das lange starren auf Bildschirme ist dann schädlich wenn ich nichts anderes mache; wer jede Stunde oder zwei eine 15min Pause einlegt und nach draußen geht bzw. auch anderen Freizeitbeschäftigungen nachgeht z:B. mal Sport treibt im Verein oder Abends einen Spaziergang macht läuft nicht so schnell Gefahr kurzsichtig zu werden.
Die Technik in sich ist nicht die Gefahr die Gefahr ist die Trägheit,Faulheit und Dummheit der Menschen in jeglicher Hinsicht.
Wie octave schon überspitzt ausgeführt hat liegt es in den meisten Fällen am Benutzer und nicht an der Technik, höchstens an der Technik im Sinne von Benutzerhandgriffen die nicht ganz so schlau waren. Das soll jetzt nicht heißen das jeder sein Auto, PC, Handy in & auswendig kennen sollte sondern einfach über eine grundlegende digitale Bildung verfügt.
Auch Gerichte sahen dies in der Vergangenheit so z.B. AG Bad Hersfeld Az: F111/17EASO. Auch wenn dieses Urteil in manchen Teilen mMn. teilweise überzogen ist macht es deutlich jenes in diesem Sektor Handlungsbedarf besteht.

Jetzt einfach den Teufel an die Wand zu malen und zu sagen die Technik ist des Menschen Alptraum löst alle Probleme ganz bestimmt und wenn du unterwegs dran denkst was du jetzt auf deinem Smartphone machen könntest, dann ist das dein Problem nicht meines. Ich habe häufig kein Handy dabei und meistens, in letzter Zeit, wenn ich eins dabei habe auch kein Internet und ich habe noch nie dran gedacht was ich machen könnte wenn ich jetzt Internet hätte. Dafür brauch man auch keine extra Bezeichnung, dass Wort Sucht deckt es auch ganz gut und nur weil man selbst nicht in der Lage ist sich in Maße zu Üben muss man nicht anderen Dinge die Schuld geben aber wie steht es in deiner Signatur so schön:
"Wer stark, gesund und jung bleiben will, sei mäßig, übe den Körper, atme reine Luft und heile sein Weh eher durch Fasten als durch Medikamente"

Fasten muss aber nicht heißen 365d/24h sondern nur einen gewissen Zeitraum und sei es nur das man sich vornimmt von morgens bis 18 Uhr sein Handy nicht benutzt, für die nächsten drei Monate oder man lernt seinen Tagesablauf vernünftig zu planen mit genug Pausen und Zeitpuffern je nachdem wie spontan man sein will wenn man es anders nicht auf die Reihe bekommt seinen Körper nicht zu zerlegen.
Behindert sein ist Kultstatus
#sarkastisch gemeint :)
Letzte Änderung: 1 Jahr 5 Monate her von .homie.
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Technik: Des Menschen Paradieses oder sein Alptraum? 1 Jahr 2 Monate her #804503

Homie. schrieb:
Ach Bildschirmnutzung ist immer schädlich wusste ich gar nicht oder vielleicht haste noch einen schönen Röhrenbildschirm mit einer 60Hz Frequenz. Das lange starren auf Bildschirme ist dann schädlich wenn ich nichts anderes mache; wer jede Stunde oder zwei eine 15min Pause einlegt und nach draußen geht bzw. auch anderen Freizeitbeschäftigungen nachgeht z:B. mal Sport treibt im Verein oder Abends einen Spaziergang macht läuft nicht so schnell Gefahr kurzsichtig zu werden.
Bei mir ist es leider schon zu spät und ich bin kurzsichtig geworden.^^
Leider habe ich gar keine andere Wahl als den ganzen Tag auf einen Bildschirm zu schauen, da ich das Ganze auch beruflich mache. Das Tragen meiner Brille versuche ich allerdings so weit wie es geht zu vermeiden, um meine Sicht nicht noch weiter zu beschädigen. Außerdem kommt man damit immer gleich wie ein Nerd rüber, was ja nicht so gut ist. :D

Homie. schrieb:
Jetzt einfach den Teufel an die Wand zu malen und zu sagen die Technik ist des Menschen Alptraum löst alle Probleme ganz bestimmt und wenn du unterwegs dran denkst was du jetzt auf deinem Smartphone machen könntest, dann ist das dein Problem nicht meines. Ich habe häufig kein Handy dabei und meistens, in letzter Zeit, wenn ich eins dabei habe auch kein Internet und ich habe noch nie dran gedacht was ich machen könnte wenn ich jetzt Internet hätte.
Mein Smartphone verwende ich zwar eher selten, aber das mit der exzessiven Internetnutzung kann ich gut nachvollziehen. Ich könnte zwar jederzeit damit aufhören, aber ohne Internet wäre mir ziemlich langweilig.


Zum Abschluss möchte ich noch ein Video hierlassen, welches zumindest mir Spaß gemacht hat und eindrucksvoll zeigt, wozu Computer in der Lage sind:
Warnung: Spoiler! [ Zum Anzeigen klicken ]

Eigentlich schade, dass Dendi verloren hat. Im Gegensatz zu den Go-Spielern hat er einen Sieg der KI nicht schon im Voraus ausgeschlossen.^^

Technik: Des Menschen Paradieses oder sein Alptraum? 1 Jahr 1 Woche her #809661

Technik ist ein sehr umfangreiches Thema.

Ethik

Fangen wir einfach bei Ethik an. Durch Technik kann man Dinge tun, die in der Vergangenheit undenkbar waren. Man kann Menschen künstlich am Leben erhalten und Menschen das Leben ermöglichen, obwohl sie ohne Technik nicht lebensfähig wären.
Das wirft folgende Frage auf: Wie und wofür setzt man Technik ein? Was ist vertretbar?
Das ist seeehr schwierig.
In meinem Bekanntenkreis gibt es ein junges Päärchen, die ein schwerst behindertes Kind haben. Das kann gar nichts alleine machen und hat so starke Schäden am Gehirn und ist blind und taub. Vermutlich bekommt das Kind nicht viel von seiner Umwelt mit und selbst wenn, ist fraglich, wie es damit umgeht, aufgrund der schweren Gehirnschäden. Außerdem hat es immer wieder Atemaussetzer und kann kaum selbst atmen. Es fürchterlich, das mitzuerleben.
Manchmal fragen die Eltern sich, ob dieses Leben für das Kind lebenswert ist.
Der Gesetzgeber hat dazu eine klare Meinung.
Wenn man Leben retten kann, sollte man sie unter allen Umständen retten und erhalten.
Egal was dabei rauskommt.
In Zukunft müssen wir vielleicht entscheiden, welche Leben lebenswert sind. Gerade weil unsere Technik so fortgeschritten ist.

Arbeitswelt
Die Arbeit von vielen Menschen hat sich in den letzten hundert Jahren extrem vereinfacht durch den Einsatz von Maschinen.
Maschinen erledigen Dinge, die für uns Menschen zu gefährlich sind oder für die starke Präzision notwendig ist, die Menschen auf Dauer nicht aufrecht erhalten können.
In meinem Berufsfeld setzen wir uns mit Ausschuss, also Ware, die nicht für den Verkauf geeignet ist, da defekt, auseinander.
Maschinen haben die Zahlen von Ausschuss sehr stark reduziert. Früher waren 10% Ausschuss normal. Heute liegt der Prozentsatz bei ca. 2%.

Der Ausschuss bedeutet für eine Firma Unkosten und Verschwendung von Ressourcen. Jede Firma versucht, Ausschuss so gering wie möglich zu halten. Wenn man in der Position eines Lieferanten ist, hat man teilweise Verträge, die vorgeben, dass man nur einen bestimmten Prozentsatz an Ausschuss haben darf. Überschreitet man diese Angaben, wird eine Vertragsstrafe fällig.
Früher gab es solche Klauseln nicht. Das ist nur durch den verstärkten Druck durch die technische Weiterentwicklung möglich.

Aber auch wenn wir uns ansehen, dass in Zukunft keine festen Standorte mehr nötig sein werden. Arbeit wird von zuhause aus oder Satellitenbüros erledigt.
Außerdem werden immer weniger Menschen notwendig sein. Menschen, die früher in der Produktion tätig waren, finden heute schon keine Arbeit mehr. Zu gering der Ausbildungsgrad und meist auch zu alt, um etwas komplett anderes und neues zu lernen...

Da stellt sich auch in Zukunft die Frage, was mit all denen passiert, die einfach nicht gut genug sind, um zur Uni oder FH zu gehen und dort einen Abschluss zu erlangen. Manche haben einfach nicht die Kapazität und Aufnahmefähigkeit, um dort mitzuhalten.
V.a. in einem so kompetitiven Umfeld.
Das sehe ich selbst jeden Tag...
Letzte Änderung: 1 Jahr 1 Woche her von BlackDahliaCure.

Technik: Des Menschen Paradieses oder sein Alptraum? 11 Monate 3 Wochen her #811125

BlackDahliaCure schrieb:
Da stellt sich auch in Zukunft die Frage, was mit all denen passiert, die einfach nicht gut genug sind, um zur Uni oder FH zu gehen und dort einen Abschluss zu erlangen. Manche haben einfach nicht die Kapazität und Aufnahmefähigkeit, um dort mitzuhalten.
Technik wird ja entwickelt, damit das Leben einfacher wird.
Auf lange Sicht betrachtet wird man sich wohl oder übel damit abfinden müssen, sich entspannt zurücklehnen zu können, da eine Maschine die Arbeit bereits erledigt hat.^^
Interessanterweise scheint der Gedanke, nicht mehr arbeiten zu müssen, von unserer Gesellschaft nicht akzeptiert zu werden.
Da es nichts mehr zu tun gibt, denkt man sich völlig neue Bullshit Jobs aus, damit auch ja keiner arbeitslos wird.
www.strikemag.org/bullshit-jobs
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