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THEMA: Abtreibung - gut oder schlecht?

Abtreibung - gut oder schlecht? 2 Jahre 2 Monate her #765887

Wie der Titel eigentlich schon verrät würde mich mal interessieren wie ihr zum Thema Abtreibung steht.
Ursprünglich hat mich dieses Thema zwar nie so wirklich interessiert, aber das Internet hat mir in den letzten paar Tagen mal wieder vermehrt bewiesen wie viele Leute anscheinend gegen Abtreibung sind.

Deshalb mal folgenden Fragen als Diskussionsansatz:

1. Wie steht ihr zum Thema Abtreibung?

2. Wie seht ihr das Thema aus moralischer Sicht (Stichwort: Mord)?

3. Wenn ihr könntet, würdest ihr etwas an der derzeitigen gesetzlichen Lage in Bezug auf Abtreibung etwas ändern (z.B. Mitbestimmungsrecht des Vater)?


Wie ich eigentlich schon durchsickern lassen habe, bin ich absolut für Abtreibung und verstehe auch den Hass und die Missachtung dagegen nicht so wirklich. Sollte trotz Kondom, Pille oder was auch immer die Frau doch mal schwanger werden, so finde ich hat sie sehr wohl ein Recht darauf selbst entscheiden zu dürfen ob sie das Kind möchte oder lieber nicht. Dabei empfinde ich Abtreibung keineswegs als Mord, da meiner Ansicht nach ein Kind in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft kein wirkliches Bewusstsein hat und somit auch noch nicht wirklich als Mensch bezeichnet werden kann. Sicherlich, aus ihm wird ein später einmal ein Mensch werden, dennoch denke ich hat die Frau in diesem Falle das größere Recht als das Kind und darf deshalb auch frei entscheiden ob sie es behalten will oder nicht. Ihr Leben würde sich aufgrund der Geburt immerhin unweigerlich stark verändern. Nicht nur durch die neunmonatige Schwangerschaft, sondern auch weil sie danach für den Rest ihres Lebens (vermutlich) ein Kind an der Backe hat.

Ebenfalls bin ich der Meinung, im Sinne der Gleichberechtigung, sollte auch der Vater eine gewissen Einfluss auf die Entscheidung haben. Das ultimative Entscheidungsrecht liegt zwar natürlich bei der Mutter, aber ich denke, der Mann sollte die Chance bekommen das Kind "abzuerkennen". Das heißt, er hat keinerlei Sorgerecht für das Kind, wird auch nicht als der Vater des Kindes anerkannt, muss der Mutter dafür auch keinen Unterhalt zahlen.
Die Entscheidung dieser Aberkennung sollte er solange haben, wie die Frau die Möglichkeit zur Abtreibung und sollte am besten per Vertrag geregelt werden.

Doch jetzt zu euch. Wie steht ihr zum dem Thema?
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Abtreibung - gut oder schlecht? 2 Jahre 2 Monate her #765889

1. Wie steht ihr zum Thema Abtreibung?
Abtreibung ist immer so ein heikles Thema.
An sich finde ich Abtreibung nicht unbedingt moralisch verwerflich, jedoch bin ich bei dem Thema doch zwie gespalten.
Ich weiß bin gegen eine Abschaffung, aber ich stehe auch nicht voll dahinter.
2. Wie seht ihr das Thema aus moralischer Sicht (Stichwort: Mord)?
Nach 3 Monaten steht , es für mich und gesetzlich aus als Mord, die Zeit davor könnte ich nicht genau einordnen , doch ich finde man sollte immer dem Kind eine Chance, geben und wenn man es nicht großziehen will, dann sollte man es einfach zur Adoption frei geben.
3. Wenn ihr könntet, würdest ihr etwas an der derzeitigen gesetzlichen Lage in Bezug auf Abtreibung etwas ändern (z.B. Mitbestimmungsrecht des Vater)?
Ich finde die Väter sollten auch ein Mitbestimmungsrecht haben, aber sie sollten weder die Frau dazu zwingen das Kind zu behalten oder es abzutreiben.
Und wenn z.B die Mutter unbedingt abtreiben will und der Vater jedoch es unbedingt haben will, also bei Uneinigkeiten , sollte es die Möglichkeit geben, die Angelegenheit vor Gericht zu regeln.

Lg MrKingmustafa
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Abtreibung - gut oder schlecht? 2 Jahre 2 Monate her #765904

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Ein schönes Thema zum Köpfe einschlagen, gleich mal eine Meinung dazu da lassen.

Wie steht ihr zum Thema Abtreibung?
Ich bin für Abtreibung.
Erstens: Eine Frau darf selber bestimmen was sie mit ihren Körper machen möchte.
Zweitens: Es kann passieren das eine Frau ungewollt schwanger wird z.B. Schutzmaßnahmen versagen oder durch Vergewaltigung.
Drittens: Der gesundheitliche Aspekt. Eine Schwangerschaft ist eine große Belastung für ein Frau und könnte in manchen Fällen zu gesundheitlichen Schwierigkeiten führen, egal ob Körperlich oder Geistig.

Wie seht ihr das Thema aus moralischer Sicht (Stichwort: Mord)?
Tötet man Lebewesen die ein Bewusstsein haben, ist es meiner Meinung nach Mord. Ein Bewusstsein entwickelt ein Embryo nach ca. 3 Monaten. Die Zeit davor hat es kein Bewusstsein und man könnte stumpf sagen es ist ein Stück Fleisch. In dieser Zeit auch abzutreiben ist am sichersten. Wenn man nach diesen 3 Monaten abtreiben möchte, muss sich die Schwangere entscheiden. Entweder man nimmt es in Kauf ein Lebewesen mit Bewusstsein zu töten oder man trägt es weiterhin aus und erträgt die Strapazen. Wie sie sich dann entscheiden wird liegt bei ihr.

Wenn ihr könntet, würdest ihr etwas an der derzeitigen gesetzlichen Lage in Bezug auf Abtreibung etwas ändern (z.B. Mitbestimmungsrecht des Vater)?
Hmm schwere Frage. Gesetzlich würde ich nichts großartig ändern, sondern eher empfehlen auf Zwischenmenschlicher Basis. Das Paar sollte sich privat damit auseinander setzen um sich psychisch auf eine, hoffentlich friedlich besprochene Entscheidung vorzubereiten z.B. eine "Aberkennung" oder Fortsetzung der Schwangerschaft. Sollte es aber extreme Meinungsverschiedenheiten geben, dann hat die Frau die ultimative Entscheidung. Denn sie trägt es aus und nimmt gewisse Strapazen auf sich.

Woah genug von Thema. Nun denn das war mein Meinung dazu. Schönen Tag noch und stay determinded ♥
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Abtreibung - gut oder schlecht? 2 Jahre 2 Monate her #765930

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Harusaki schrieb:
1. Wie steht ihr zum Thema Abtreibung?
Ich bin auch für die Abtreibung. Wenn man ungewollt schwanger wird, vielleicht sogar mit 12 Jahren bzw. man einfach keine Grundlage hat, ein Kind großzuziehen, sollte man die Möglichkeit haben, einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen zu dürfen. Es ist ja sonst niemanden geholfen, wenn die Eltern, sowie das Kind, darunter leiden müssen, dass ein Kind einfach nicht ins Leben passt und vielleicht gar nicht versorgt werden kann (auch finanziell, denn das Kindergeld alleine finanziert noch nicht den kompletten Bedarf eines Kindes) und dann verwahrlost.
Harusaki schrieb:
2. Wie seht ihr das Thema aus moralischer Sicht (Stichwort: Mord)?
Aus moralischer Sicht ist für mich Abtreibung kein Mord, da man für Mord einen Menschen töten muss (vgl. §211 StGB) und man erst zum Menschen (und damit rechtsfähig) mit der Vollendung der Geburt wird (vgl. §1 BGB). Ein nicht geborener Zellklumpen ist für mich persönlich noch kein Mensch. Meine Moral liegt also ziemlich genau so, wie es das Gesetz sieht.
Harusaki schrieb:
3. Wenn ihr könntet, würdest ihr etwas an der derzeitigen gesetzlichen Lage in Bezug auf Abtreibung etwas ändern (z.B. Mitbestimmungsrecht des Vater)?
[...]
Ebenfalls bin ich der Meinung, im Sinne der Gleichberechtigung, sollte auch der Vater eine gewissen Einfluss auf die Entscheidung haben. Das ultimative Entscheidungsrecht liegt zwar natürlich bei der Mutter, aber ich denke, der Mann sollte die Chance bekommen das Kind "abzuerkennen". Das heißt, er hat keinerlei Sorgerecht für das Kind, wird auch nicht als der Vater des Kindes anerkannt, muss der Mutter dafür auch keinen Unterhalt zahlen.
Die Entscheidung dieser Aberkennung sollte er solange haben, wie die Frau die Möglichkeit zur Abtreibung und sollte am besten per Vertrag geregelt werden.
Die Jungliberalen in Schweden haben sogar die selbe Forderung wie du gestellt, wie du hier nachlesen kannst. Allgemein sehe ich das ähnlich wie die Partei und Harusaki, dass der Mann auch ein gewisses Mitentscheidungsrecht dazu haben sollte, ob er das Kind haben möchte oder nicht und seine Rechten und Pflichten abtreten kann. Dabei sollte der Mann die Frau aber niemals verpflichten können, das Kind austragen zu müssen, sondern lediglich sich vom Kind loslösen können.
Ansonsten ist gesetzlich eigentlich alles soweit ziemlich gut geregelt nach meiner Meinung.
Nun hat unser Issei zugegeben, was seine sexuellen Vorlieben sind:

Abtreibung - gut oder schlecht? 2 Jahre 2 Monate her #765934

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1. Wie steht ihr zum Thema Abtreibung?


Ich stehe zu diesem Thema etwas zwiespaltig, einerseits finde ich, sollte man jedem Menschen das Recht geben, selber zu entscheiden ob man abtreiben will und auf der anderen Seite finde ich eine Abtreibung irgendwie schlecht.

2. Wie seht ihr das Thema aus moralischer Sicht (Stichwort: Mord)?

Viele sagen, dass bei einer Abtreibung kein vollwertiger Mensch getötet wird, sondern nur Zellen, aber ich finde, man tötet dabei einen unfertigen Menschen und hindert Zellen an der Entwicklung eines neuen Menschen. Meiner Meinung nach finde ich eine Abtreibung moralisch fragwürdig.
Und das mit den Gründen für eine Abtreibung finde ich, ist auch so eine Sache. Ungewollte Schwangerschaften und so, natürlich kann so etwas passieren und ist für die Betroffenen sicherlich in manchen Situationen nicht willkommen, aber was kann dann das Kind dafür? Man tötet zwar kein vollwertiges Kind, aber sind die Zellen nicht auch schon lebendig und hat dieser Zell klumpen nicht auch ein Recht auf Leben, um ein vollwertiger Mensch zu werden?
Natürlich sollte jeder Mensch frei entscheiden können, ob er abtreiben will oder nicht.


3. Wenn ihr könntet, würdest ihr etwas an der derzeitigen gesetzlichen Lage in Bezug auf Abtreibung etwas ändern (z.B. Mitbestimmungsrecht des Vater)?

Dazu kann nichts sagen, da ich mich mit der gesetzlichen Lage in Bezug auf die Abtreibung nicht auskenne und mich damit nicht beschäftigt habe.



Liebe Grüße
Shisui
Danke für die Signatur Blackseraphim :D

Abtreibung - gut oder schlecht? 2 Jahre 2 Monate her #765947

1. Wie steht ihr zum Thema Abtreibung?
Wenn Verhütung versagt sollte es bis zum 3 Monat lega sein das zu tun,und das ist es auch, das einzige was nach wie vor daran frauenfeindlich ist das die Frau für den Abbruch finanziell alleine aufkommt und der kann bis zu 400-1000€ kosten wie als wollte der Staat auch noch Vergewaltigungsopfer, und Frauen die trotz Verhütung schwanger wurden dafür bestrafen, wenn die Verhütung versagt.
Von Schuldvorwürfen wie man habe nicht richtig verhütet nicht dabei gut aufgepasst, Abwertenden Aussagen wie du willst nicht schwanger werden?dann halt deine Beine geschlossen, schon genug diskriminierenden Mist gegenüber Frauen gelesen, und mir ging dabei jedes mal innerlich die Hutschnur hoch. Gerade die Usa ist nicht sehr tolerant was das Abtreibungsthema angeht leider.
Den schlimmsten Fall den ich mal laß wie jemand von Freunden/Familie/Bekannten ausgestoßen würde wie sie sich bewusst für eine Abtreibung entschied und diesen Abbruch nie bereute.
Sie wurde behandelt als wäre sie eine Mörderin und wurde überall gemieden, das ist nichts weiter als reines Mobbing dem Opfer gegenüber und mit nichts zu entschuldigen.
Mein Mitleid hält sich aber mit Personen in Grenzen die beim Sex diese Aufpassungsmethode wählen und dann sich wundern, wenn er ihr einen Braten in die Röhre schiebt.
Diaphagramma, oder einfach rausziehen ist die unsicherste Verhütungsmethode ever, wie kann man nur so verantwortungslos sein und auf so was zurück greifen? Nur damit man Sex haben kann?
Das ist nicht in Ordnung.

2. Wie seht ihr das Thema aus moralischer Sicht (Stichwort: Mord)?

Bis zum 3 Monat ist es laut Gesetz kein Mord,Die Organe sind noch nicht wirklich vollständig entwickelt, und nicht jede hegt den Wunsch Mutter zu werden, ergo ist ein Abbruch bis zum 3 Monat legitim und nicht mit Mord gleich zu setzen.


3. Wenn ihr könntet, würdest ihr etwas an der derzeitigen gesetzlichen Lage in Bezug auf Abtreibung etwas ändern (z.B. Mitbestimmungsrecht des Vater)?

Nein auf keinen Fall, viele würden das nur als Schlupfloch nutzen, der Frau ein zu reden sie solle ein Kind kriegen und dann wenn das Kind geboren ist, und sie die Beziehung die Frau überdrüssig werden, kann er dann bequem einfach behaupten er sei nicht der Vater des Kindes, oder will kein Kindergeld weiter bezahlen.
Ganz egal wie dieses Kind entstanden ist, wenn es nach den 3 Monaten offiziell als kleiner Mensch anerkannt wird, hat er verdammt nochmal sich um seine Pflichten zu kümmern dem nach zu kommen, dem Kind ein guter Vater zu sein, und auch finanziell es zu versorgen.
Ich bin kein Freund von Frauen die Männern absichtlich ein Kind unterschieben, das ist verwerflich und falsch!
Aber egal wie ein Kind entstanden ist, es braucht beide Elternteile, was kann das Kind für die Situation der Eltern!?
Es ist komplett unschuldig und hilflos!
Von daher nein an der Gesetzlage soll sich nichts ändern. würde es das, würden viele es nur ausnützen Kinder in die Welt zu setzen und wenn es ihnen später dann zu anstrengend wird sich feige von ihren Verantwortungen wieder verziehen.
Zum Glück beugt das Gesetz dem vor in dem es den Vater dazu verpflichtet, Kindergeld zu bezahlen und das ist auch richtig so!
Sollten beide das Kind aus welchen Grund auch immer nicht wollen, finde ich eine Adoption genauso legitim, falls z.b das Geld für den Abbruch nicht da ist, und finde das nicht verwerflich oder falsch.
Wenn ein Ehepaar damit überlastet ist oder keinen Kinderwunsch hat, hat es nichts mit Egoismus zu tun, das Kind in eine Familie zu geben die sich sehnlichst Kinder wünschen.
Bin mir aber nicht sicher ob ich das könnte, denn wenn es bei keiner guten Familie landet, hätte ich hinterher wohl Gewissensbisse, das Thema ist äußert schwierig, und dazu gibt es kein klares Richtig oder Falsch, und darüber werdet euch auch bitte mal bewusst.
Letzte Änderung: 2 Jahre 2 Monate her von Rubymoon.

Abtreibung - gut oder schlecht? 2 Jahre 2 Monate her #765954

Rubymoon schrieb:
Nein auf keinen Fall, viele würden das nur als Schlupfloch nutzen, der Frau ein zu reden sie solle ein Kind kriegen und dann wenn das Kind geboren ist, und sie die Beziehung die Frau überdrüssig werden, kann er dann bequem einfach behaupten er sei nicht der Vater des Kindes, oder will kein Kindergeld weiter bezahlen.
Ganz egal wie dieses Kind entstanden ist, wenn es nach den 3 Monaten offiziell als kleiner Mensch anerkannt wird, hat er verdammt nochmal sich um seine Pflichten zu kümmern dem nach zu kommen, dem Kind ein guter Vater zu sein, und auch finanziell es zu versorgen.
Ich bin kein Freund von Frauen die Männern absichtlich ein Kind unterschieben, das ist verwerflich und falsch!
Aber egal wie ein Kind entstanden ist, es braucht beide Elternteile, was kann das Kind für die Situation der Eltern!?
Es ist komplett unschuldig und hilflos!
Von daher nein an der Gesetzlage soll sich nichts ändern. würde es das, würden viele es nur ausnützen Kinder in die Welt zu setzen und wenn es ihnen später dann zu anstrengend wird sich feige von ihren Verantwortungen wieder verziehen.

Deshalb ja mein Vorschlag. Der Mann kann sich nur solange gegen das Kind aussprechen, wie die Frau abtreiben kann, also 3 Monate lang. Sollte er es in dieser Zeit nicht machen muss er logischerweise auch für das Kind finanziell aufkommen.
Ist es denn nicht unfair wenn die Frau das alleinige Entscheidungsrecht hat? Immerhin kann es auch sein, dass der Mann einfach kein Geld hat, sei es wegen Arbeitslosigkeit oder was auch immer. Wenn die Frau weiß, dass der Mann sich nicht um das Kind sorgen kann/will und auch nicht wird, kann sie erneut überdenken ob sie abtreiben will oder nicht. Sie ist sich ja dann der Folgen bewusst und muss ebenfalls abwägen ob sie Alleinerziehende Mutter werden will.
Ich selbst glaube nicht, dass ein Kind beide Elternteile braucht um glücklich zu werden. Viele Kinder wachsen nur mit Vater oder Mutter auf und auch viele sind Waisenkinder.

Bin mir aber nicht sicher ob ich das könnte, denn wenn es bei keiner guten Familie landet, hätte ich hinterher wohl Gewissensbisse, das Thema ist äußert schwierig, und dazu gibt es kein klares Richtig oder Falsch, und darüber werdet euch auch bitte mal bewusst.
Ich glaube, jedem ist bewusst das es kein absolutes Richtig oder Falsch gibt. Aber ich denke eine Diskussion führt man, um diesem Richtig oder Falschem näher zu kommen. Durch die (hoffentlich) unzähligen Argumenten und Begründungen andere Menschen, ist man in der Lage, besser über das Thema nachzudenken, da man erkennt dass die eigenen Argumente womöglich doch nicht so gut waren wie man dachte. Das führt dann dazu, dass man Dank der vielen Sichtweisen die aufeinander treffen, sich über das Thema neue Gedanken machen muss und dabei über Dinge nachdenkt, die einem davor nicht einmal bewusst waren und am Ende der Diskussion ist man ein weiserer Mensch^^
Ja, ich habe gerade etwas Schwierigkeiten genau auszudrücken was ich damit eigentlich sagen will, aber ich hoffe mal man versteht was ich meine. Man sollte eine Diskussion führen/sich an ihr beteiligen, weil man sich weiterbilden will und gerade bei solch ethisch/moralischen Diskussion um am Ende auch ein moralisch begründetes Urteil fällen zu können.

Abtreibung - gut oder schlecht? 2 Jahre 2 Monate her #765966

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Das ganze ist ein schon schwieriges Thema, da die Meinung sehr gespalten ist.

1. Wie steht ihr zum Thema Abtreibung?

Ich finde die Abtreibung an sich, ist eine gute Sache für ungewollte Kinder, immerhin besser, bevor man ein Kind bekommt, es behält obwohl man es nicht will. Letztendlich gibt es halt auch andere Methoden zum Beispiel das Kind zu bekommen & in der Babyklappe abzugeben. Bin dennoch für die Abtreibung. Andererseits, wenn man einfach zu dumm ist um zu Verhüten & dann sich denkt, "Ja kann man ja abtreiben", ist halt der Nachteil.
Was aber auch immer ein Thema war, wenn ich über das Thema sprach, wenn man Vergewaltigt wurde & daraus ein Kind ensteht, da ist die Abtreibung auch etwas sehr gutes finde ich, kenne aber viele, die dennoch sagen, dass es Mord ist & das Kind bekommen soll.
Ich selbst war nie in der Lage & kann daher nicht sagen wie ich letztendlich verhalte & wie es dann danach ist, wenn man abgetrieben hat. Ich weiß nur von meiner Schwester, dass sie das es bereuen diesem Kind keine Chance gegeben haben, sonders sie abgetrieben hat.

2. Wie seht ihr das Thema aus moralischer Sicht (Stichwort: Mord)?


Aus meiner Sicht ist es kein Mord.

3. Wenn ihr könntet, würdest ihr etwas an der derzeitigen gesetzlichen Lage in Bezug auf Abtreibung etwas ändern (z.B. Mitbestimmungsrecht des Vater)?
Puh, das ist eine schwere Frage, zudem ich nicht genau die Gesetzte zu diesem Thema kenne. Ein Mitbestimmungsrecht wäre vielleicht gerechter aber letztendlich bekommt die Frau das Kind & sie muss es dann wissen ob sie es gebären will.

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Abtreibung - gut oder schlecht? 2 Jahre 2 Monate her #766133

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Dem ganzen Thema stehe ich - wie viele andere hier - relativ zwiegespalten gegenüber.
Prinzipiell finde ich Abtreibung hat heutzutage durchaus seine Daseinsberechtigung und ist in so manchen Situationen sicherlich die klügere Wahl - zumindest wenn man erst einmal vordergründig an sich denkt. Ein Kind ist eben nun einmal keine leicht zu treffende Entscheidung, die man ohne genügend Einkommen nur schwerlich bewältigen kann. Wer dann auch noch Ansprüche hat, seinem Kind eine anständige Zukunft zu bieten - dann prost Mahlzeit. Das ist ohne das nötige Kleingeld aktuell leider noch ein recht schwieriges Unterfangen. Andererseits ist es nicht unmöglich, sondern wie vohrin schon genannt schwierig - und ja, ich denke so manche treiben wegen der oben genannten Unsicherheit auch ab. Ich verurteile das gar nicht, denn letztendlich ist es immer die Entscheidung der Einzelperson. Dennoch sollte Abtreibung nicht in jedem Fall als die einzige Möglichkeit angesehen werden. In Diskussionen im Freundeskreis erhalte ich manchmal diesen Eindruck.

Wenn ich mich in diesselbe Lage versetzen würde, wüsste ich nicht, wie ich entscheiden würde. Aktuell bin ich als Studentin sicherlich nicht in der Lage ein Kind großzuziehen, geschweige denn das finanziell zu stemmen. Allerdings bin ich auch 23 Jahre alt, und es wäre sicherlich mit Hilfe der Eltern kein Weltuntergang mehr wie beispielsweise mit 16 Jahren. Hey, immerhin hat man ja schon mal einen Schulabschluss. ^^

Harusaki schrieb:
Ist es denn nicht unfair wenn die Frau das alleinige Entscheidungsrecht hat? Immerhin kann es auch sein, dass der Mann einfach kein Geld hat, sei es wegen Arbeitslosigkeit oder was auch immer. Wenn die Frau weiß, dass der Mann sich nicht um das Kind sorgen kann/will und auch nicht wird, kann sie erneut überdenken ob sie abtreiben will oder nicht. Sie ist sich ja dann der Folgen bewusst und muss ebenfalls abwägen ob sie Alleinerziehende Mutter werden will.
Ich bin mir nicht sicher, wie sich das auf die Rate alleinerziehender Mütter bzw. der Abtreibungen auswirken würde. Da wir die Diskussion auch schon öfters in unserem Freundeskreis geführt haben, kann ich nur sagen, dass so mancher gerne so einen Freifahrtschein in die Hand bekommen würde.
Ich sehe eher das Problem, dass Frauen, die beispielsweise wegen religiöser Gründe (Stichwort Katholiken) nicht abtreiben wollen würden, letztendlich keine andere Wahl hätten und allein dastehen würden, sollte der Mann entscheiden, dass er das finanziell nicht tragen kann - oder eben auch gar nicht erst will, selbst wenn das nötige Kleingeld dafür hätte.

Salopp gesagt: würde der Mann das Kind nicht wollen, dann kann ich mir auch vorstellen, dass manche Frauen sich mehr "genötigt" fühlen, das Kind dann doch abzutreiben. Alleinerziehende Mutter zu sein ist immer schwer, gerade ohne finanzielle Unterstützung des Vaters.
Ich stehe diesem Vorschlag etwas zwiegespalten gegenüber, auch wenn ich denke, dass der Mann mehr Mitbestimmung in diesen Dingen haben sollte. Problematisch ist eben, dass nun mal die Frau das Kind austrägt und nicht der Mann - insofern ist es eben rein biologisch schon etwas ungleichmäßig verteilt, weshalb der Frau wohl auch mehr Rechte in diesen Entscheidungen zugesprochen werden.


Letztendlich gibt es für mich kein "richtig" oder "falsch" beim Thema Abtreibung. Die Person, die abtreibt, muss das erst einmal mit sich selbst vereinbaren, und das ist schon ein Prozess, der äußerst schwierig ist. Als Mutter ist es sicherlich nicht so einfach ein Kind abzutreiben, denn ich denke, dass viele schwangere Mütter ihr Kind dann doch nicht nur als Zellklumpen sehen.
Letzte Änderung: 2 Jahre 2 Monate her von Deviltoon.

Abtreibung - gut oder schlecht? 2 Jahre 2 Monate her #766171

Zuallererst meine Meinung:
1. Wie steht ihr zum Thema Abtreibung?
Absolut dafür. Weil die Frau selbst bestimmen soll, auch über eine Schwangerschaft.

2. Wie seht ihr das Thema aus moralischer Sicht (Stichwort: Mord)?
Mit den 3 Monaten "Entscheidungsfrist" bin ich soweit zufrieden.

3. Wenn ihr könntet, würdest ihr etwas an der derzeitigen gesetzlichen Lage in Bezug auf Abtreibung etwas ändern (z.B. Mitbestimmungsrecht des Vater)?
Gar nichts. Mitbestimmungsrecht des Vaters? Später gerne mehr davon, aber die Frau trägt die Hauptlast der Schwangerschaft, in vielerlei Hinsicht.

Harusaki schrieb:
Deshalb ja mein Vorschlag. Der Mann kann sich nur solange gegen das Kind aussprechen, wie die Frau abtreiben kann, also 3 Monate lang. Sollte er es in dieser Zeit nicht machen muss er logischerweise auch für das Kind finanziell aufkommen.
Ist es denn nicht unfair wenn die Frau das alleinige Entscheidungsrecht hat? Immerhin kann es auch sein, dass der Mann einfach kein Geld hat, sei es wegen Arbeitslosigkeit oder was auch immer. Wenn die Frau weiß, dass der Mann sich nicht um das Kind sorgen kann/will und auch nicht wird, kann sie erneut überdenken ob sie abtreiben will oder nicht. Sie ist sich ja dann der Folgen bewusst und muss ebenfalls abwägen ob sie Alleinerziehende Mutter werden will.
Ich selbst glaube nicht, dass ein Kind beide Elternteile braucht um glücklich zu werden. Viele Kinder wachsen nur mit Vater oder Mutter auf und auch viele sind Waisenkinder.
Es gibt schon so genug Väter, die keinen Unterhalt leisten. Wenn jemand ein Kind in die Welt setzt, soll er auch dafür sorgen. Einzig wenn er beweisen kann, dass es ungewollt passiert ist, dann kann man darüber reden.
Wenn ich kein Geld habe, setze ich kein Kind in die Welt, so einfach ist die Sache.
Alleinerziehende Mütter haben es in der heutigen Gesellschaft ohnehin sehr schwer.
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Abtreibung - gut oder schlecht? 2 Jahre 2 Monate her #766251

Harusaki schrieb:
Rubymoon schrieb:
Nein auf keinen Fall, viele würden das nur als Schlupfloch nutzen, der Frau ein zu reden sie solle ein Kind kriegen und dann wenn das Kind geboren ist, und sie die Beziehung die Frau überdrüssig werden, kann er dann bequem einfach behaupten er sei nicht der Vater des Kindes, oder will kein Kindergeld weiter bezahlen.
Ganz egal wie dieses Kind entstanden ist, wenn es nach den 3 Monaten offiziell als kleiner Mensch anerkannt wird, hat er verdammt nochmal sich um seine Pflichten zu kümmern dem nach zu kommen, dem Kind ein guter Vater zu sein, und auch finanziell es zu versorgen.
Ich bin kein Freund von Frauen die Männern absichtlich ein Kind unterschieben, das ist verwerflich und falsch!
Aber egal wie ein Kind entstanden ist, es braucht beide Elternteile, was kann das Kind für die Situation der Eltern!?
Es ist komplett unschuldig und hilflos!
Von daher nein an der Gesetzlage soll sich nichts ändern. würde es das, würden viele es nur ausnützen Kinder in die Welt zu setzen und wenn es ihnen später dann zu anstrengend wird sich feige von ihren Verantwortungen wieder verziehen.

Deshalb ja mein Vorschlag. Der Mann kann sich nur solange gegen das Kind aussprechen, wie die Frau abtreiben kann, also 3 Monate lang. Sollte er es in dieser Zeit nicht machen muss er logischerweise auch für das Kind finanziell aufkommen.
Ist es denn nicht unfair wenn die Frau das alleinige Entscheidungsrecht hat? Immerhin kann es auch sein, dass der Mann einfach kein Geld hat, sei es wegen Arbeitslosigkeit oder was auch immer. Wenn die Frau weiß, dass der Mann sich nicht um das Kind sorgen kann/will und auch nicht wird, kann sie erneut überdenken ob sie abtreiben will oder nicht. Sie ist sich ja dann der Folgen bewusst und muss ebenfalls abwägen ob sie Alleinerziehende Mutter werden will.
Ich selbst glaube nicht, dass ein Kind beide Elternteile braucht um glücklich zu werden. Viele Kinder wachsen nur mit Vater oder Mutter auf und auch viele sind Waisenkinder.

Bin mir aber nicht sicher ob ich das könnte, denn wenn es bei keiner guten Familie landet, hätte ich hinterher wohl Gewissensbisse, das Thema ist äußert schwierig, und dazu gibt es kein klares Richtig oder Falsch, und darüber werdet euch auch bitte mal bewusst.
Ich glaube, jedem ist bewusst das es kein absolutes Richtig oder Falsch gibt. Aber ich denke eine Diskussion führt man, um diesem Richtig oder Falschem näher zu kommen. Durch die (hoffentlich) unzähligen Argumenten und Begründungen andere Menschen, ist man in der Lage, besser über das Thema nachzudenken, da man erkennt dass die eigenen Argumente womöglich doch nicht so gut waren wie man dachte. Das führt dann dazu, dass man Dank der vielen Sichtweisen die aufeinander treffen, sich über das Thema neue Gedanken machen muss und dabei über Dinge nachdenkt, die einem davor nicht einmal bewusst waren und am Ende der Diskussion ist man ein weiserer Mensch^^
Ja, ich habe gerade etwas Schwierigkeiten genau auszudrücken was ich damit eigentlich sagen will, aber ich hoffe mal man versteht was ich meine. Man sollte eine Diskussion führen/sich an ihr beteiligen, weil man sich weiterbilden will und gerade bei solch ethisch/moralischen Diskussion um am Ende auch ein moralisch begründetes Urteil fällen zu können.

Es mag in vielen Diskussionen mehrere Seiten geben, oder mehr als eine richtige Denkweise/Meinung aber die Grenze ist irgendwo erreicht, wenn jemand glaubt über den Körper eines anderen bestimmen zu dürfen.
Ob gewollte ungewollte Schwangerschaft, er hat binnen 3 Monaten genug Zeit zu entscheiden will er kein Kind oder nicht.
Es gibt genug Menschen die mit psyschischen Schäden groß werden eben weil sie Trennungs/Scheidungskinder sind, ich glaube es gibt nur wenige Einzefälle die keine seelische Narbe von so was davon tragen.
Es ist ihr Körper, sie hat die 9 Monate Schwangerschaft zu überstehen, sie kann dabei ihre Figur verlieren, enorm viel zunehmen, und dann das Gewicht dabei vielleicht mit viel Pech nie wieder verlieren.Abnehmen ist ein harter und langwieriger Prozess und nicht jedem ist eine Traumfigur vergönnt, es gibt genug Leute die Schilddrüsen bedingt, oder durch einen schlechten Stoffwechsel dick sind, oder die durch einen schlechten Stoffwechsel leichter zu nehmen und schwer abnehmen als andere. Hin zu kommt das ihre Brüste ihren Halt verlieren, plus Schwangerschaftrisse am Bauch, und das alles nur wenn er sich mal in einer Laune einbildet er will ein Kind von ihr?!Dann kriegt sie das Kind, er verlässt, sie für eine andere oder was aus Gründen auch immer und SIE sitzt alleine mit dem Kind da?! Und das alles nur weil er mal eine Laune hatte wie er wünscht sich ein Kind von ihr? SIE nimmt dabei mehr in Kauf mit dem sie sich dann nach der Geburt ihr Leben leben lang damit weiter abkämpfen darf äußerlich und seelisch,als ER!
Und allein darum sollte sie entscheiden ob sie das schwanger werden will. Wenn ich keinen Kinderwunsch besitze, gibt es keine Disskussion mit einen Partner ob ich mich schwängern lasse oder nicht!
Das selbige gilt für eine ungewollte Schwangerschaft!Ich bin eine Frau und kein Brutkasten! Die Zahl an alleinerziehenden Müttern ist deutlich größer, als die der von Alleinerziehenden Vätern. Das allein zeigt schon das viele Männer nach einem Kinderwunsch es hinterher sich meist anders überlegen und später keine Verantwortung mehr übernehmen wollen. Wenn man einen Kinderwunsch hat, sollte er von beiden Seiten aus erfolgen, nicht alleine von einer Seite aus!
Ich würde nicht allein ein Kind groß ziehen wollen, und dafür soviel dann in Kauf nehmen körperlich und seelisch, nur damit ich dann am Ende alleine ein Kind groß ziehen darf. Zudem was wenn er für das Kind finanziell nicht aufkommen kann, punkto Arbeitslosengeld, was wenn sie ebenso keine Arbeit hat?Ist das dann eine Entschuldigung nicht für das gemeinsame Kind auf zu kommen?Nein eben nicht denn dafür gibt es eben das Kindergeld, und das steht dem Kind ganz einfach zu.


www.t-online.de/eltern/erziehung/alleine...t-zahlen-wollen.html Es gibt genug Tricks mit denen viele versuchen sich davor zu drücken, oder Vorwürfe dann ausspielen wie sie würde vom Kindergeld in Urlaub fahren. Es ist schon traurig genug wenn Ehepaare wegen jeden einzelenen Cent sich dann an den Kragen gehen, und das in einen Art Rosenkrieg endet, und dafür habe ich keinerlei Verständniß, weder für den Geiz von manchen Männern,noch für andere Vorwürfe, wer sich dazu entscheidet ein Kind zu kriegen sollte dann auch für dieses Kind sorgen, und es in keinen Art Rosenkrieg ums Geld dann enden lassen.

Wenn es nicht sein Kind ist, dann sollte er dafür auch nicht zahlen müssen, sollte es wirklich so ein trauriger Fall sein wo sie versucht ihm das Kind unter zu jubeln, ist das traurig, aber schlussendlich was kann das Kind dafür das dabei gezeugt wurde? Nichts, und man kann es drehen und wenden wie man es will aber laut Gesetz ist das dann sein Eigen/Fleisch und Blut, ergo steht er auch in der Verantwortung dann dem Kind ein Vater zu sein und für es zu sorgen.
Letzte Änderung: 2 Jahre 1 Monat her von Rubymoon.

Abtreibung - gut oder schlecht? 2 Jahre 1 Monat her #766315

Das selbige gilt für eine ungewollte Schwangerschaft!Ich bin eine Frau und kein Brutkasten! Die Zahl an alleinerziehenden Müttern ist deutlich größer, als die der von alleinerziehenden Vätern.

Ich stimme dir insgesamt grundsätzlich zu, allerdings ist die Tatsache, dass es mehr alleinerziehende Mütter gibt, einem ganz anderen Fakt geschuldet: Die Behörde gibt nach einer Scheidung/Trennung in der Regel der Mutter das Sorgerecht. Das als Vater zu bekommen ist sehr schwer,
selbst wenn der Vater besser zur Erziehung geeignet wäre.
Ich will Probleme von alleinerziehenden Müttern nicht kleinreden, keineswegs, meine Mutter ist auch Alleinerzieherin, allerdings kenne ich zwei Fälle aus dem unmittelbaren Verwandtenkreis, in denen in beiden Fällen die Mutter automatisch das Sorgerecht bekommt, und das allerhand Nachteile für den Vater und das Kind bringt.
In dem einen Fall ist das Kind quasi ein Druckmittel, Vater sehr engagiert, unternimmt viel mit seinem Sohn, der Mutter dagegen ist das Kind relativ egal, außer wenn sie durch das Kind selbst einen Vorteil bekommen kann, dann ist das Kind plötzlich wichtig. Ansonsten steht es definitiv nicht an erster Stelle.
In dem anderen Fall sieht der Vater seine Tochter überhaupt nicht mehr, und in dem Fall kann ich klar sagen, dass die Mutter einen Dachschaden hat. Ich kenne jetzt nicht mehr die genauen Zeiträume, aber die Trennung kam als das Kind im Kindergarten oder Volksschulalter war, und jetzt ist es 11 Jahre alt.

Beide Fälle sind traurig, und gewiss pauschaliere ich jetzt nicht, aber insgesamt ist die Tatsache der Überzahl der Alleinerziehenden Mütter auch dadurch begründet, dass sie automatisch das Sorgerecht bekommen. Selbst wenn es für das Kind besser wäre, wenn der Vater das Sorgerecht bekommen würde, nada, dann wird es nämlich kompliziert.

Abtreibung - gut oder schlecht? 2 Jahre 3 Wochen her #770079

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Rubymoon schrieb:
1. Wie steht ihr zum Thema Abtreibung?
Wenn Verhütung versagt sollte es bis zum 3 Monat lega sein das zu tun,und das ist es auch, das einzige was nach wie vor daran frauenfeindlich ist das die Frau für den Abbruch finanziell alleine aufkommt und der kann bis zu 400-1000€ kosten wie als wollte der Staat auch noch Vergewaltigungsopfer, und Frauen die trotz Verhütung schwanger wurden dafür bestrafen, wenn die Verhütung versagt.

Ich möchte mich nur hier kurz zu dem fett gedruckten äußern weil dies schlicht und ergreifend falsch ist. Jede gesetzliche Krankenversicherung, bei privaten Krankenversicherung ist dies abzuklären bzw nachzufragen, übernimmt die Kosten einer Abtreibung wenn die Schwangerschaft das gesundheitliche Wohl gefährdet, die Folge einer Vergewaltigung ist, die werdende Mutter unter 14 ist oder die werdende Mutter in die Kategorie sozial schwacher Personen fällt, heißt sie z.B. weniger als 1121€ brutto zuzüglich 265€ für jedes weitere im Haushalt lebende Kind verdient. Im unten stehenden Link sind unterm Punkt 3.3.1 weitere Fälle aufgelistet.

Das alles kann man im folgenden Link nochmal ausführlicher nachlesen:

www.betanet.de/betanet/soziales_recht/Sc...aftsabbruch-346.html
Behindert sein ist Kultstatus
#sarkastisch gemeint :)
Letzte Änderung: 2 Jahre 3 Wochen her von .homie.
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Abtreibung - gut oder schlecht? 1 Jahr 11 Monate her #773935

Homie. schrieb:
Rubymoon schrieb:
1. Wie steht ihr zum Thema Abtreibung?
Wenn Verhütung versagt sollte es bis zum 3 Monat lega sein das zu tun,und das ist es auch, das einzige was nach wie vor daran frauenfeindlich ist das die Frau für den Abbruch finanziell alleine aufkommt und der kann bis zu 400-1000€ kosten wie als wollte der Staat auch noch Vergewaltigungsopfer, und Frauen die trotz Verhütung schwanger wurden dafür bestrafen, wenn die Verhütung versagt.

Ich möchte mich nur hier kurz zu dem fett gedruckten äußern weil dies schlicht und ergreifend falsch ist. Jede gesetzliche Krankenversicherung, bei privaten Krankenversicherung ist dies abzuklären bzw nachzufragen, übernimmt die Kosten einer Abtreibung wenn die Schwangerschaft das gesundheitliche Wohl gefährdet, die Folge einer Vergewaltigung ist, die werdende Mutter unter 14 ist oder die werdende Mutter in die Kategorie sozial schwacher Personen fällt, heißt sie z.B. weniger als 1121€ brutto zuzüglich 265€ für jedes weitere im Haushalt lebende Kind verdient. Im unten stehenden Link sind unterm Punkt 3.3.1 weitere Fälle aufgelistet.

Das alles kann man im folgenden Link nochmal ausführlicher nachlesen:

www.betanet.de/betanet/soziales_recht/Sc...aftsabbruch-346.html


Das mag dann für das Deutsche Gesetz wohl so gelten, ob das für Österreich auch so gilt fraglich?
Folglich gilt das dann wohl für unter 14 Jährige in Deutschland das die Krankenkasse da einen Abbruch übernimmt die Kosten, oder wenn Gesundheitsrisiken bestehen, oder wenn sie unter der genannten Summme von dir soviel verdient, denn hier ist nirgends ersichtlich das man in Österreich die Kosten für eine Abtreibung übernimmt, ganz egal ob die Person über ein Einkommen verfügt über nicht, zumindest ersichtlich ist darüber nichts:


abtreibung.at/fur-fachkrafte/hintergrund...bbruch-in-osterreich

Inwiefern es also dann fair sein sollen das Frauen in Österreich, trotz Vergewaltigung selbst für einen Abtreibung aufkommen müssen, gleich wie arm sie sind, und nicht schuld an der Schwangerschaft sind ist die andere Frage, oder wenn das Verhütungsmittel versagte.
Es gab Schwangerschaften bereits trotz Pille, Spiralen die verrutschten,etc, dafür dann den Anwendern die Schuld zu geben ist weder gerecht, weder ist es fair. Denn jemand der verhütet hat definitv nicht vor Kinder zu zeugen, umso mehr sollte da auch die Kosten für den Abbruch übernommen werden.
Wenn der Kinderwunsch geplant war sieht die Sachlage natürlich anders aus, aber Fakt ist leider wir leben nach wie vor in einer Gesellschaft wieviele sich einbilden über den Körper anderer bestimmen zu wollen, ganz egal welchen Leid, Trauma sie die damit den Personen damit zufügen, bis hin zur Ausgrenzung von Frauen die abgetrieben haben, gibts da genug traurige Einzelfälle, und es ist einfach nur eines: Anmaßend und Ungerecht.
Letzte Änderung: 1 Jahr 11 Monate her von Rubymoon.

Abtreibung - gut oder schlecht? 1 Jahr 9 Monate her #784478

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VORWARNUNG: Kann sein das meine Meinung hierzu sehr Konservativ wirkt trotz der bekannten Kontroversität des ganzen Themas

1. Wie steht ihr zum Thema Abtreibung?

Sofern das Kind nicht durch eine Vergewaltigung entsteht, die Mutter das gesetzliche Alter für sexuelle Mündigkeit nicht überschritten hat oder das Leben der Mutter durch die Schwangerschaft in Gefahr ist halte ich es persönlich für nicht richtig.

Begründung für Ausnahmen:

Vergewaltigung: Die Mutter wird "es" nie als ihr eigenes behandeln, weil "es" mehr eine Errinerung an die Schandtat ist

Gesetz: Das Alter für sexuelle Mündigkeit liegt bei 14 Jahren. Meiner Meinung nach sollte es aber auf 16 angehoben werden, weil dann die meisten schon einen Abschluss haben und so sich einen Job suchen können, denn Kinder sind, so schön es auch sein mag sie zu haben, leider sehr teuer.

Leben der Mutter in Gefahr: Meiner Meinung nach Selbsterklärend

Alles weitere ist vermeidbar, meistens durch wirksamme Verhütungsmittel. Werden Kondom und Pille gleichzeitig benutzt ist man auf der sicheren Seite. Und wenn es schiefgehen sollte gibt es noch die Pille danach (wobei man sich nicht zu oft auf sie verlassen sollte, außerdem ist sie (zurecht) teuer. Preis ist glaub ich bei 30€). Auch hierzu passt das Wörtchen Planung. Jeder weiß, dass Kinder sehr teuer sind. Will man keine, soll man entsprechende legale Maßnahmen ergreifen um keine zu bekommen.


2. Wie seht ihr das Thema aus moralischer Sicht (Stichwort: Mord)?

Ich persönlich denke durch eine Abtreibung verhindert man selbst potenzielles menschliches Leben und ist deshalb falsch. Ob es nun Mord ist kann ich nicht sagen. Wirklicher Mord ist es aber wahrscheinlich erst ungefähr ab der 23 SW, weil das Kind ab dem Zeitpunkt alleine überleben KANN.


3. Wenn ihr könntet, würdest ihr etwas an der derzeitigen gesetzlichen Lage in Bezug auf Abtreibung etwas ändern (z.B. Mitbestimmungsrecht des Vater)?


Der Vater soll es mit der Mutter regeln, letztenendes muss sie aber die Entscheidung treffen. es ist zwar eine blöde Situation für den möglichen Vater wenn er Kinder will aber sie nicht, dennoch hat sie als Mutter die Entscheidungsgewalt über das Überleben des ungeborenen Kindes. Kurzgesagt: Nein, ich würde nichts ändern. Zumindest fällt mir nichts ein.

Wenn deine Lieblingsserie eine neue Season bekommt..
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