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THEMA: Rezension: Muv-Luv Extra (Muv-Luv Triologie)

Rezension: Muv-Luv Extra (Muv-Luv Triologie) 3 Jahre 6 Monate her #659347

  • SilentGray
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Visual Novel Rezension zu マブラヴ エクストラ Mabu Ravu Ekusutora (engl. Muv-Luv Extra)
[/b]



Erstveröffentlichung:
28.02.2003 (PC)

Entwickler:
âge

Publisher:
âge
5pb. (Xbox 360, PS3)

Plattform:
PC, Xbox 360, PS3 (Japan)

Spielzeit:
30-50 Stunden

Altersbeschränkung:
18+


Stellt euch mal das normalste und uninspirierteste Setting vor, das euch einfällt. Geht tief in euer Inneres und sucht danach. Jeder, der sich einen Animefan nennt, wird nun ein ganz bestimmtes im Kopf haben. Wer jetzt an Shounen denkt, der denkt leider falsch. All diejenigen, die mit den Genres Harem und Ecchi vertraut sind, haben es natürlich schon längst erraten. Ganz genau: es geht um School-Harem. Na ja, über den Punkt Harem kann man streiten, da sich jede Route immer nur auf ein Mädchen konzentriert, jedoch geht es um mehrere weibliche Wesen, die um die Gunst des Protagonisten anbandeln, daher ist es eigentlich schon diesem Typus zuzuordnen.

Schon Interesse an der VN bekommen? Nein? Das dache ich mir auch. Es gibt gute Gründe dafür, diese VN zu spielen, aber dazu komme ich erst später.
Versuch Nummer 2 Interesse zu wecken: Der Protagonist lebt ein normales Leben, geht in eine normale Schule und hat normale Klassenkameraden … sollte man zumindest meinen; doch das ist bei Muv-Luv etwas anders. Es scheint zwar alles normal, aber man merkt schon, dass hier etwas nicht stimmt, wenn deine Kindheitsfreundin im Spiel dich mit einem gezielten Schlag auf den Mond befördert – damit sind die Punkte Tsundere und Kindheitsfreundin nun auch abgehakt. Natürlich wird man nicht buchstäblich auf den Mond geschickt, aber man kann es anhand der optischen Darstellung in der VN durchaus glauben. Und bei den verrückten Dingen, die sonst noch so passieren, hätte ich solch eine Entwicklung auch durchaus in den Bereich des Möglichen geschätzt.



Na, wie ist es jetzt? Hat das jetzt euer Verlangen danach geweckt anzufangen? Wahrscheinlich nicht ...

Tja, es bleibt natürlich immer noch die wichtigste Frage von allen offen: Warum sollte man Muv-Luv überhaupt spielen, wenn es eigentlich nicht so überragend ist? Die erste Antwort, die einem jeder geben wird, ist: „Damit man Alternative spielen bzw. lesen kann.“ Das hat natürlich schon seine Richtigkeit, doch ist dies der einzige Grund, oder hat Muv-Luv vielleicht sogar noch einige Qualitäten, die es doch vom Rest abhebt.
Damit keine Verwirrung herrscht, fange ich jedoch erst einmal damit an zu erklären, wie Muv-Luv abläuft. Die Hauptreihe lässt sich in drei Teile aufteilen, die über zwei Visual Novel verteilt sind: Muv-Luv Extra, Muv-Luv Unlimited und Muv-Luv Alternative. Extra und Unlimited sind im originalen Muv-Luv enthalten, während Alternative eine eigene Visual Novel ist. Jetzt fragt ihr euch bestimmt, warum oben in der Beschreibung steht, dass dies eine Rezension von Muv-Luv Extra wird und nicht von der VN Muv-Luv als Ganzes. Tja, für mich sind Extra und Unlimited so verschieden, dass es nötig ist diese separat zu behandeln, da ich zu beiden eine unterschiedliche Meinung vertrete und sie auch storytechnisch klar voneinander abgegrenzt sind.

Da wir das nun geklärt haben fangen wir mal mit dem Setting an:



Setting/Story

Das meiste habe ich ja schon im Vorspann erwähnt, nur muss ich hier noch etwas erweitern. Die ganze Geschichte spielt in einer japanischen Ortschaft, in der der Oberstufenschüler Takeru Shirogane lebt. Begleitet wird er dabei meist von seiner energiegeladenen Nachbarin und Kindheitsfreundin Sumika Kagami. Beide verbindet eine tiefe und innige Freundschaft, die besteht seitdem Sumika in das Haus neben Takerus gezogen ist. Dabei sind beide Häuser so nah beieinander, dass sich die beiden problemlos unterhalten können ohne einen wirklichen Aufwand zu betreiben. Es ist für die beiden schon eine Art Ritual geworden vor dem Schlafengehen noch miteinander zu reden. Takeru und Sumika gehen auch auf dieselbe Schule, die einige weitere bunte Charaktere beinhaltet. Dazu zählen unter anderem die strenge Klassensprecherin Chizuru Sakaki, die kleine aber immerzu freundlich gesinnte Miki Tamase, Takerus bester Freund Mikoto Yoroi und die abweisende und mysteriöse Kei Ayamine.

Ist euch schon etwas aufgefallen? Falls nicht, dann werde ich euch nun erleuchten. Auf den ersten Blick ist die VN stinknormal und ohne jegliche Innovation. Man hat all die typischen Charaktere, die man in jedem 0815-Standard-Harem auch hat. Die Kindheitsfreundin, die Klassensprecherin, das Loli-Maskottchen, die eher ruhige und in sich gekehrte Außenseiterin und den typischen besten Freund. Auf die Charaktere gehe ich noch näher ein, aber es folgt noch ein wichtiges Ereignis, das das Leben von Takeru verändern wird. Eines Tages wacht Takeru auf und auf einmal liegt ein sprärlich bekleidetes Mädchen in seinem Bett, welches diese Situation sogar genießt. Seine Kindheitsfreundin – rasend vor Wut – schlägt in gewohnter Tsundere Manier den Protagonisten auf die Bretter.



Das Mädchen stellt sich später als Meiya Mitsurugi vor und behauptet, dass sie und Takeru füreinander bestimmt sind. Ergo: Sie will ihn heiraten. Dabei ist das Angebot ziemlich verlockend; sie ist nämlich die Erbin der Mitsurugi Firmengruppe, die eine der größten und reichsten Firmen der Erde ist. Aufgrund dessen kann sie sich Dinge leisten, die für andere vielleicht nicht möglich sind und das nutzt sie auch gnadenlos aus. Dies führt dazu, dass sie sich bei Takeru einquartiert und praktisch die gesamte Nachbarschaft aufkauft. Ja, ihr habt richtig gelesen. Sie hat so viel Geld, sie kauft sich einfach alle Häuser, damit sie sich eine Privatvilla bauen kann, die mit dem Haus von Takeru verbunden ist.

Wenn ihr das schon für übertrieben haltet, dann macht euch bereit für mehr abgefahrene Ereignisse. Eben in diesen Hyperbeln liegt ein Großteil der Unterhaltung bei Muv-Luv Extra. Realisten werden sich deswegen nur schwer mit dem Setting und der Story anfreunden können. Vor allem Meiya bringt aufgrund ihres Status die meisten komödiantischen Szenen mit sich. Zum Mittagessen bestellt sie einfach mal so die größten Chefköche der Welt oder sie lässt ein historisches Festmahl auftischen, wenn der Spieler es denn will. Sie besitzt auch eine Privatlimousine, die von ihrem Privatchauffeur Takahashi Ichimonyi bedient wird. Und auch die Limousine ist so extravagant, dass es nicht möglich ist diese auf einem Bild darzustellen – wegen ihrer schieren Länge.
Ob einem der Humor gefällt oder nicht ist Ansichtssache. Ich empfand es als sehr gelungen, da es auf eine Weise diese Art von Setting schon fast parodiert hat.



Das Drama wird an manchen Stellen unnötig dramatisiert und das manchmal sogar mehrmals nacheinander. Hauptsächlich findet dies am Anfang statt, da die VN gegen Ende hin sich schon in eine ernstere Richtung bewegt, sodass klar wird, dass die Macher durchaus imstande waren passables Drama darzustellen. Es ist zwar nicht wirklich außergewöhnlich, aber immer noch auf einem akzeptablen Niveau.

Der eigentliche Hauptaspekt von Muv-Luv liegt auf der Beziehung zwischen den Charakteren. Vor allem aber auf der zwischen Meiya, Sumika und Takeru. Wenn es keine Visual Novel wäre, dann würde man sich am Ende wirklich fragen, mit wem denn Takeru nun am Ende zusammenkommt. Da wir hier jedoch eine Visual Novel haben, in der man es sich aussuchen kann, wird dieser Aspekt für den Moment beiseite gelegt. Die einzelnen Routen selbst sind dabei nach Charakteren aufgeteilt, wobei die einzig wichtigen Routen die von Meiya und Sumika sind. Die anderen Routen sind eigentlich relativ langweilig, da außer etwas Charakterentwicklung nicht viel passiert und selbst diese ist nicht annähernd so gut wie sie sein sollte. Es sind einfach nette Nebengeschichten, die man sich aber nicht ansehen muss. Für die eigentliche Story sind sie auch nicht notwendig, sodass ich eigentlich sogar sagen würde, dass ihr diese am besten überspringen solltet. Um aber Unlimited spielen zu können braucht man sowohl die Route von Meiya, als auch die von Sumika. Und beide Routen sind eigentlich ganz ordentlich gemacht, selbst wenn man den allgemeinen Verlauf schon zig Mal anderswo gesehen hat. Positiv anzumerken ist besonders der Einbau von Romance. Sumika und Meiya sind Rivalinnen, die um Takerus Liebe kämpfen, jedoch sind beide in der kurzen Zeit durchaus Freundinnen geworden. Auf beide Routen gehe ich gleich noch etwas näher ein, wenn ich zum Punkt Charaktere komme, da dieser beide Routen in meinen Augen sehr beeinflusst hat.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Muv-Luv nicht gerade vor neuen Ideen strotzt und eigentlich sogar das normalste vom Normalen ist, jedoch spielt die VN gerade mit diesem Gedanken, sodass es an manchen Stellen so erscheint, als ob das ganze nur eine einzige Parodie ist. Es kann natürlich auch sein, dass sich Muv-Luv Extra wirklich ernst nehmen will, was ich jedoch stark bezweifle. Wenn man Extra als alleinstehende VN betrachtet, dann ist sie ehrlich gesagt kaum lesenswert. Sie ist der absolute Standard und kann hin und wieder ein Schmunzeln hervorbringen; richtig Sehenswertes wird man hier jedoch nicht erblicken. Allerdings bezieht sich das ja nur auf die Story. Vielleicht können die Charaktere ja mehr überzeugen …



Charaktere

Muv-Luv Extra bietet eine Vielzahl an verschiedenen Individuen, mit denen man interagieren kann, wobei der Fokus auf den fünf weiblichen Hauptcharakteren liegt. Hier kann man jedoch noch weiter eingrenzen, sodass sich sagen lässt, dass im Endeffekt nur Meiya und Sumika in Extra wirklich wichtig sind. Das soll natürlich nicht heißen, dass die anderen keine Daseinsberechtigung haben - das wird noch in naher Zukunft passieren. Aber genug von der Zukunft, kommen wir wieder zum Jetzt.

Zu den Charakteren kommt hier noch eine kleine persönliche Vorgeschichte. Warum das so ist werdet ihr gleich erfahren.
Ich war schon immer jemand der in Romance Animes für die Kindheitsfreundin war, da diese in meinen Augen meist die beste und ausgereifteste Beziehung zum Protagonisten hat. Das lässt sich natürlich nicht stellvertretend für alle Animes sagen, es gilt jedoch für mich bei den meisten diese Regel. Schicksalhafte Begegnungen sind dann meist mit entweder nervigen Charakteren, siehe Hayore Nyaruko-san oder To Love Ru, oder einfach uninteressanten, die dann im Verlauf des Animes nur deswegen in den Vordergrund gebracht werden wegen ihrer Hintergrundgeschichte, weswegen ich diese nur in Ausnahmefällen befürworte. Solange der Charakter wenigstens sympathisch ist, ist es mir egal, aber sonst kann ich es einfach nicht nachvollziehen. Und ich war mir sicher, dass ich, als ich von Meiyas Charakter und ihrem Hintergrund gehört habe, so eine typische reiche egoistische Göre vorfinden werde, die den Protagonisten heiraten will, weil sie es einfach kann und sich mit der Zeit dann ändert.

Oh, wie ich mich geirrt habe. Ich bin heilfroh, dass ich eine so falsche Vorstellung von ihr hatte, weil sie mich damit umso mehr überraschte. Sie ist zwar ein reiches Fräulein, hat aber eigentlich kaum die typischen Charaktereigenschaften dieses Stereotyps. Sie ist nett, zuvorkommend und am aller wichtigsten: Sie verprügelt NICHT den Protagonisten, wenn er plötzlich in ihr Zimmer hereinplatzt. Das liegt auch teilweise daran, dass ihr ein gutes Stück gesunder Menschenverstand fehlt, weil sie die meiste Zeit nur mit Privatlehrern verbracht hat und wenige soziale Kontakte hatte, weil sie eben die Erbin einer sehr großen Firma ist. Genau aus dem Fehlen dieses Wissens entstehen die lustigen und grenzlosen übertriebenen Situationen. Für sie ist das Einfliegen von Chefköchen völlig normal und auch der Nachhauseweg muss mit der Limousine getätigt werden. Sie hat sogar ihre eigenen Diener, die allesamt relativ unterhaltsam sind. Mana Tsukuyomi fungiert hierbei als Meiyas oberste Maid, die gleichzeitig eine Art Mutterrolle für Meiya übernimmt. Ihr untergeordnet sind noch die drei Dienerinnen Ebisu, Kamiyo und Tomoe, die das sogenannte „Comic Relief“ der Visual Novel sind. Man kann sie weitestgehend als Idioten bezeichnen, die meist zu ihren eigenen, völlig falschen, Schlüssen kommen und somit Takeru mehr als einmal auf die Nerven gehen. An machen Stellen sind sie ganz lustig, an anderen jedoch hätte ich sie wiederum überhaupt nicht gebraucht.
Um die ganze Sache mit Meiya abzuschließen lässt sich sagen, dass ich sie von allen Charakteren in Extra am meisten mochte. Sie war mir recht sympathisch und ihre Situation, so verrückt sie auch so dargestellt wurde, war dennoch recht verzwickt. Das Ende ihrer Route war daher actionlastiger, als ich es mir vorgestellt hatte, aber dafür lag ich richtig, dass es wieder unnötig übertrieben dargestellt wurde. Das war mir jedoch am Ende egal, da es zum Rest des Spiels passte.

Nun, was hat jetzt meine Begeisterung für Meiya mit dem zu tun, was ich vorher geschrieben habe? Nun ja, ich hatte am Anfang erwartet, dass mir Sumika ganz gut gefallen wird, da sie sich mit Takeru so wunderbar versteht und man auch die lange Freundschaft der beiden merkt. Daher ist auch das Dilemma, durch das Sumika geht, als Takeru wirklich Gefühle für Meiya zu empfinden scheint, recht glaubwürdig, wenn auch, wie so üblich in Muv-Luv, überzeichnet dargestellt.



Wegen diesen Gründen sollte ich Sumika eigentlich mögen, aber … ihr Charakter wird durch eine ganz bestimmte Eigenschaft zunichte gemacht: Sie ist eine zu große Tsundere. An sich habe ich ja nichts gegen Tsunderes, wenn sie gut gemacht sind, können sie wirklich hervorragende Charaktere sein; wenn jedoch eine Tsundere ihre Persönlichkeit kaum ändert und immer das gleiche Level an Tsun- hat wie am Anfang, dann bin ich kein großer Fan davon. Natürlich kann man hier argumentieren, dass die beiden sich ja schon so lange kennen und es für die beiden somit natürlich ist und sie das ständig macht, nur ich fand ihre Persönlichkeit recht nervig. Ihre –dere Seite ist zwar stärker geworden, allerdings hatte sie schon von Anfang an Gefühle für ihn, daher gibt es auch hier keine allzu große Steigerung. Das finde ich eigentlich Schade, da sie diese Tsun- Seite am Ende nicht mehr gebraucht hat. Es passt natürlich zum Rest von Extra perfekt dazu, allerdings ist es für den späteren Verlauf der Story, vor allem in Alternative, nicht mehr akzeptabel.

Und das ist eines der größten Probleme von Extra. Wenn man es mit den anderen beiden Teilen vergleicht, dann merkt man erst den großen Unterschied darin, wie Ernst sich die Werke selbst nehmen. Extra ist voll von Stereotypen und diese werden zwar interessant dargestellt, jedoch ändert das nicht den Fakt, dass sie immer noch diese Stereotypen verkörpern und nichts anderes sind, was ab Unlimited nicht mehr der Fall ist. Ich will jedoch nicht zu viel vorweg nehmen; zu Unlimited komme ich ja bald noch.

Im Kern funktionieren Sumikas und Meiyas Routen am besten, weil man eben diese Rivalität, die ich vorher schon angesprochen habe, wirklich gut spürt. Es gibt eine sehr interessante Szene in einem Onsen (Fanservice Fans werden sich freuen), die besonders gut die Beziehung zwischen Meiya und Sumika zeigt. Beide haben ihre berechtigten Gründe, warum sie denken, dass sie für Takeru am besten geeignet sind und beide reden auch offen über ihre Gefühle. Anders als in vielen anderen RomComs stellen sich die beiden somit auf die gleiche Stufe und wünschen sich sogar gegenseitig viel Glück, da sie als Freundinnen nur das Beste füreinander wollen, selbst wenn sie ihre selbstsüchtigen Motive haben. In ihren Augen ist keine der Beziehungen wirklich superior und aus dem Grund mag ich diese Szene so sehr. Es ist meiner Meinung nach der beste Moment in Extra und die Visual Novel hat in diesem Aspekt wirklich gute Arbeit geleistet. So durchschnittlich alles andere auch ist, so gut wird hingegen diese Szene dargestellt. Was danach kam hat mir eher nicht so zugesagt, dennoch mochte ich die generelle Aussage dieser Szene. „Es ist egal, wie du jemanden kennengelernt hast, was zählt, ist die Verbindung an sich.“

Bevor ich hier zum Ende komme, wollte ich noch etwas über den Protagonisten Takeru sagen. Allerdings gibt es über ihn nicht so viel zu erzählen, da er der typische, nette Protagonist ist, wie man aus Animes kennt. Seine Zankereien mit Sumika sind immer ganz nett anzusehen und er hat auch seine schelmische Seite, richtige Pluspunkte fehlen jedoch bei ihm. Das einzige Nennenswerte wäre noch, dass er in seiner Freizeit gerne das Spiel Valgernon spielt, sozusagen eine Art Mecha Kampfsimulator. Er ist ein riesiger Fan davon und spielt es unglaublich gerne mit seinem Freund Mikoto. Aus diesem Grund sieht man auch verzeinzelt Kämpfe, die nicht sonderlich spektakulär, dafür aber zur Abwechslung ganz nett sind.



Abschließend lässt sich sagen, dass man im Großen und Ganzen qualitativ wenig geboten bekommt und die Charaktere aufgrund der Comedy recht einfach und übertrieben dargestellt werden. Das kann in manchen Szenen ganz vorteilhaft sein, für das Gesamtwerk und vor allem die Serie an sich, ist es im Fall von Sumika jedoch eher schädlich. Das mögen manche vielleicht nicht so ernst sehen wie ich und ich beneide euch darum, allerdings ist das Extras größte Schwäche in meinen Augen. Dennoch, wenn ich über die folgenden Teile nachdenke, dann kann ich mir schon vorstellen, warum die Charaktere so in Extra dargestellt wurden.



Gameplay

Im Bereich Gameplay bietet Muv-Luv nicht wirklich viel. Die Visual Novel spielt sich so wie jede andere normale Visual Novel auch: Man hat einen bestimmten Hintergrund, auf dem dann die Charaktere gezeigt werden, die mithilfe sogenannter Sprites dargestellt werden. Jeder Charakter hat mehrere Sprites, die je nach Situation geändert werden. Das gleiche gilt auch für die Hintergründe. Unten im Bild ist immer eine Textbox präsent, in der der Text dargestellt wird. Anders als bei anderen Visual Novels wird hier der Text jedoch farbig hervorgehoben, sodass man immer gleich weiß, welcher Charakter gerade etwas sagt, wenn der korrespondiere Text auf dem Bildschirm erscheint. Das ist zwar nur ein kleines Detail, jedoch eines, das ich sehr begrüße. Allerdings muss auch nicht jede Visual Novel diese Art der Darstellung haben.

Tja, mehr lässt sich eigentlich nicht mehr über das Gameplay sagen. Das Spiel ist auch recht alt, weswegen die Menüs sehr minimalistisch dargestellt werden. Andere Visual Novels zu der Zeit hatten zwar aufwendigere Menüs, jedoch ist das für mich kein großer Kritikpunkt. Choices trifft man wie eh und je, und sie werden auch ganz traditionell in der Textbox dargestellt.



Beim Gameplay wurden also keine Experimente gemacht, was jedoch nichts negatives sein muss. Solange das Werk selbst unterhalten kann ist Gameplay nicht notwendig. Kommen wir lieber gleich zum nächsten Punkt: Die Musik.



Musik

Genau wie bei den vorher genannten Punkten gilt auch hier das Prinzip des Minimalismus. Die meisten der Musikstücke sind typisches 0815-Gedudel, das man aus anderen Animes des School Genres kennt. Es gibt hier jedoch ein paar Lieder, die ich gerne hervorheben würde, wie eine recht offensichtliche Parodie eines Initial-D Songs, die mir sehr zugesagt hat. Auch die Musik, die in emotionalen Szenen gespielt wird, erfüllt durchaus ihren Zweck - vor allem wegen dem Ohrwurmpotenzial. Das Intro ist relativer Standard für das Genre, hört sich jedoch trotzdem ganz nett an. Optisch bietet es weniger als akustisch, aber es ist immer noch ganz okay.



Es ist zwar recht durchschnittliche Musik, jedoch kann man nicht bestreiten, dass sie nicht ihren Zweck erfüllt – zumindest war das bei mir so. Es ist nicht ein OST, den ich mir unbedingt in Dauerschleife anhören würde, jedoch gibt es ein paar Lieder, die mir doch im Kopf geblieben sind. Das ändert leider nichts daran, dass die allgemeine Qualität der Stücke recht einfach ist, allerdings lässt sich immer noch sagen, dass es für die damalige Zeit auf einem recht guten Niveau war. Hier könnte man auch wieder damit argumentieren, dass es als eine Art Parodie dieser Sparte von Visual Novels dienen soll, jedoch ist das schwer zu glauben, da auch die Musik zu Unlimited sich ähnlich anhört wie die aus Extra. Dazu dann mehr in meiner Rezension von Unlimited.



Artstyle/Visuals

Kommen wir nun zu der Optik. Allen voran merkt man sofort, dass sich das Alter der Visual Novel sofort zeigt. Es ist jetzt nicht grauenvoll, das ist es auf keinen Fall, dennoch sieht man auf den ersten Blick, dass Muv-Luv schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Allerdings kann man sagen, dass der Artstyle an sich passabel ist. Es ist vielleicht nicht jedermanns Fall, dennoch lässt sich sagen, dass die Zeichnungen recht gut aussehen, zumindest für die damalige Zeit. Man kann alle Charaktere leicht unterscheiden und es sieht keiner zu überzeichnet aus … wenn man die grellen Haarfarben einiger außer acht lässt.
Es gibt Momente in denen minimalistische oder verzerrte Zeichnungen genommen werden, diese sind jedoch meist Teil der Comedy und tragen maßgeblich zu dieser bei, zumindest in einigen Szenen.



Die CG sind getreu dem eigentlichen Zeichenstil gehalten und wirken daher wie die üblichen Zeichnungen. Was einige vielleicht als Kritikpunkt sehen, fasse ich als einen Vorteil auf. Es herrscht keine zu große Diskrepanz zwischen den verschiedenen Stilen und es fühlt sich alles gleich an. Man merkt schon, dass die CG etwas aufwendiger gezeichnet sind, sie aber nichtsdestotrotz immer noch dem gleichen Zeichenstil angehören.



Es gibt eine Sache, über die ich unbedingt reden muss: Die Bewegungen. Was meine ich denn damit? Nun, im Gegensatz zu vielen anderen VN steckt in Muv-Luv relativ viel Dynamik, da sich Charaktere oft im Raum bewegen. Das heißt im Umkehrschluss, dass sich die Perspektive oft wechselt und man, wenn man mit jemandem redet, der weiter links im Raum steht, sich die Blickrichtung des Protagonisten in diese Richtung ändert. Das verleiht Muv-Luv einen immensen Vorteil darin, die Immersion zu vereinfachen. Diese Dynamik lässt das ganze viel lebendiger wirken, sodass man sich auch eher in dieser Umgebung aufhalten will. Es fühlt sich wirklich so an, als ob man es mit den Augen des Protagonisten sieht. Man glaubt es vielleicht nicht, aber dies ist ein unglaublich großer Vorteil. Viele andere Visual Novel benutzen diese Art der Darstellung nicht, oder sie schneiden es nur an. Man mag hier argumentieren, dass in manchen Fällen auch nur in das Bild hineingezoomt wird, was der Bildauflösung schadet, jedoch fiel mir das nie negativ auf, einfach weil die Idee an sich so gut umgesetzt wurde. Dies ist einer der großen Pluspunkte von Muv-Luv, der sich auch in den anderen Teilen bemerkbar machen lässt. Die CG haben zwar in der Regel nicht diese Dynamik, jedoch herrscht dann eine bessere Bildqualität, sodass es sich wieder ausgleicht.

An sich ist die Optik also ganz okay, allerdings ist die Dynamik durch die Bewegungen einer der besten Aspekte an der Visual Novel. Ich würde es nicht Animation nennen, da es die meiste Zeit nur um unbewegliche Objekte geht, dennoch geht es schon in die Richtung. Der Zeichenstil dürfte Geschmackssache sein, allerdings solltet ihr bedenken, dass die Visual Novel im Jahr 2003 erschien. Und ich finde für diese Zeit sah es wirklich solide aus.



Fazit

Tja, lohnt es sich denn letztendlich Muv-Luv Extra anzufangen? Wenn es ein alleinstehendes Werk wäre, dann würde ich nach längerer Bedenkzeit wohl „Nein“ sagen. Obwohl es einige recht interessante Elemente hat und es optisch recht gut überzeugen kann, so ist der Großteil davon ziemliches Mittelmaß. Alleine die Beziehung zwischen Sumika und Meiya, sowie die beiden Routen von eben diesen Charakteren, sind ganz passabel, jedoch haben sie nicht die Qualität um die ganze Visual Novel zu stützen. Das liegt vor allem daran, dass die anderen Routen relativ schwach im Vergleich sind.

Allerdings ist Muv-Luv Extra kein alleinstehendes Werk, wodurch vor allem dieser Aspekt zweitrangig wird. Wäre es keine Serie gewesen, dann hätte man bestimmt auch mehr Aufwand in die Routen der anderen Charaktere investiert. Außerdem haben diese Nebenrouten immer noch ihren Sinn in der Story, wenn auch einen relativ kleinen. Vieles ist recht gewöhnungsbedürftig, doch es belohnt diejenigen, die geduldig sind, mit Unlimited und Alternative. Würde ich Extra bewerten, dann bekäme es 6 Sterne von mir. Es bietet nur in bestimmten Fällen wirklich interessante Momente und die restliche Zeit bekommt man ein Setting und eine Story, die nicht allzu viel zu bieten haben. Es ist eigentlich build-up für weitere Ereignisse, nur hätte man dies auch besser darstellen können. Und die Comedy, sowie die Darstellung sind sicher nicht jedermanns Fall.
Dennoch hatte ich teilweise meinen Spaß damit und die eine Szene im Onsen – dass ich so etwas einmal sagen würde – fand ich wirklich sehr gelungen. Meine Rezension zu Muv-Luv Unlimited wird bald kommen und dann werden wir ja sehen, wo das ganze als nächstes hinführt.

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Letzte Änderung: 3 Jahre 6 Monate her von SilentGray.
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Rezension: Muv-Luv Extra (Muv-Luv Triologie) 3 Jahre 6 Monate her #659362

An sich stimme ich dir in den meisten Punkten zu, aber eine Sache ist mir ein ziemlich großer Dorn im Auge.

Sumika ist bei weitem keine Tsundere. Ich weiß nicht, wieso das von dir so aufgefasst wird, nur weil sie Takeru hin und wieder mal schlägt. Sie ist nur sehr temperamentvoll. Sie verschleiert durch die Gewalttaten nicht ihre Gefühle und bringt sie sogar oft zum Ausdruck. Außerdem haben genannte Taten nichts mit ihren Gefühlen zu tun, sondern liegen daran, dass Takeru sich über sie lustig macht. Die anderen Symptome für die Krankheit Tsundere (ich kann so etwas nicht ausstehen) sind bei ihr auch nicht vorhanden.

Was mir an Muv-Luv Extra besonders gefiel, war die Verbindung zu Alternative (Bsp. die Schuh-Szene), aber dazu kommst du, hoffe ich, in den späteren Rezensionen noch. Ansonsten ist die VN nichts besonderes, aber das versucht sie auch nicht zu sein. Sie ist, wie du bereits angedeutet hast, eine Parodie des Genres und wenn man es als solche betrachtet, erscheint es schon viel besser.


Visual Novels - vndb.org/u76648
Letzte Änderung: 3 Jahre 6 Monate her von Walken.

Rezension: Muv-Luv Extra (Muv-Luv Triologie) 3 Jahre 6 Monate her #659370

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Walken schrieb:
Sumika ist bei weitem keine Tsundere. Ich weiß nicht, wieso das von dir so aufgefasst wird, nur weil sie Takeru hin und wieder mal schlägt. Sie ist nur sehr temperamentvoll. Sie verschleiert durch die Gewalttaten nicht ihre Gefühle und bringt sie sogar oft zum Ausdruck. Außerdem haben genannte Taten nichts mit ihren Gefühlen zu tun, sondern liegen daran, dass Takeru sich über sie lustig macht. Die anderen Symptome für die Krankheit Tsundere (ich kann so etwas nicht ausstehen) sind bei ihr auch nicht vorhanden.

Ich kann deiner Erklärung schon zustimmen, Tatsache ist jedoch, dass ich es halt so aufgenommen und verstanden habe. Ich sehe natürlich deinen Standpunkt und wenn man es so sieht, dann hast du auch recht, nur erinnert mich dieses Verhalten in diesen Szenen zu sehr an eine Tsundere, als dass ich es als etwas anderes bezeichnen würde. Dem klassischen Stereotyp entspricht sie natürlich nicht, aber es sind einfach diese Wutausbrüche an sich, die mich so stören. Das verbinde ich halt mit diesem klassischen Tsun- Element, selbst wenn es nicht so sein sollte. Und es stört mich einfach, weil sie sonst so eine offene Umgangsweise miteinander haben und es dann auf dieses Level heruntergeschraubt wird.

Das ist halt meine persönliche Einstellung dazu. Vergiss dann aber auch nicht, dass ich mich hier hauptsächlich auf Extra beziehe und die restlichen Teile vorerst nicht beachte. Meine Einstellung zu Sumika hat sich da nämlich schon sehr geändert, allerdings würde ich sie trotzdem als Tsundere einstufen - weil ich auch nicht wissen würde wie ich sie sonst einteilen sollte und sie fühlt sich einfach für mich nach einer an. Ich hab ja auch gesagt, dass Tsunderes auch gut dargestellt werden können, nur diese Wutausbrüche gepaart mit der typischen Übertreibung haben in dem Fall einen negativen Effekt für mich hinterlassen und deswegen ordne ich sie auch subjektiv in diese Charaktergruppe ein. Das ist jetzt hauptsächlich meine subjektive Auffasung, daher darfst du das auch gerne anders sehen.

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Rezension: Muv-Luv Extra (Muv-Luv Triologie) 3 Jahre 5 Monate her #671648

Als erstes mal Vielen Dank für die Rezension.

Ich spiel schon lange mit dem Gedanken mir die Muv-Luv Reihe anzutun, da gerade Muv-Luv Alternative ein erstaunlich hohes Rating auf vndb.org genießt.

Insgesamt beschreibt deine Rezension zumindest den Teil Extra als, naja kann man muss man aber nicht lesen.
Ich bin nicht jemand der bei jeder VN 100% machen muss, weswegen mich nicht so besonders tolle Routen der Nebencharaktere nicht stören.
Doch liest es sich insgesamt so als wäre der Teil relativ mittelmäßig, allein die Comedy würde mir gefallen. Was ich nicht so mag ist Drama welches eigentlich keines ist.

Der zeichenstil, was ich von dem gezeigten her beurteilen kann, ist auch so im mittelfeld, weder besonders toll noch schlecht. Obwohl ich mit fast allen Zeichnestilen kann, selbst der originale von Higurashi hat mich nicht abschrecken können. xD
Allerdigs würdige ich es schon auch wenn sich sehr viel mühe gegeben wurde.

Was mich aber jetzt bei Muv-Luv als Serie immernoch komplett verwirrt, sind all die verschiedenen Teile. Wäre da sehr dankbar wenn mich jemand mal aufklären könnte wie die Chronologisch geordnet sind und welche Sinn machen zu lesen.
So wie ich SilentGray verstanden habe sind die einzelnen Teile garnicht so lahm wie man meinen könnte wenn man die gesamte Serie liest und als solche betrachtet.

Viele Grüße und Danke
Hell

Rezension: Muv-Luv Extra (Muv-Luv Triologie) 3 Jahre 5 Monate her #671694

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Hellton schrieb:
Insgesamt beschreibt deine Rezension zumindest den Teil Extra als, naja kann man muss man aber nicht lesen.

Wenn es jetzt nur Muv-Luv extra allein geht, dann würde ich dieser Aussage so schon zustimmen. Wenn man aber die Serie als Ganzes betrachtet, ist das Wissen von Muv-Luv Extra unbedingt notwendig für den weiteren Verlauf der Reihe.
Klar, es ist im Grunde genommen eher mittelmäßig, aber die Stärke liegt teilweise auch darin, wie es eben das ganze Medium VN parodiert. Diese Parodien sind auch nicht allgegenwärtig, dennoch gibt es einige sehr nette davon.
Der zeichenstil, was ich von dem gezeigten her beurteilen kann, ist auch so im mittelfeld, weder besonders toll noch schlecht. Obwohl ich mit fast allen Zeichnestilen kann, selbst der originale von Higurashi hat mich nicht abschrecken können. xD
Allerdigs würdige ich es schon auch wenn sich sehr viel mühe gegeben wurde.

Also dafür, dass das alles aus dem Jahr 2003 stammt, ist das schon auf einem guten Level. Da haben andere Visual Novel deutlich schlechter zu der Zeit ausgesehen. Außerdem ist es vom technischen Aspekt her gut gemacht worden, aber das habe ich in der Rezension schon angesprochen. Man muss den Zeichenstil auch nicht unbedingt mögen, für seine Zeit war es jedoch ganz ordentlich in Relation zum großen Ganzen.
Was mich aber jetzt bei Muv-Luv als Serie immernoch komplett verwirrt, sind all die verschiedenen Teile. Wäre da sehr dankbar wenn mich jemand mal aufklären könnte wie die Chronologisch geordnet sind und welche Sinn machen zu lesen.

Also das Zentrum in Muv-Luv ist sozusagen Muv-Luv Alternative, das von praktisch allen auch als der beste Teil der Reihe angesehen wird. Als allererstes kam aber Muv-Luv. In dieser Visual Novel waren sowohl Extra, als auch Unlimited enthalten. Stell es dir ähnlich vor wie bei Fate, nur dass die Routen eben direkt aufeinander aufbauen und nacheinander spielen. Zuerst fängt man mit Extra an, spielt dort Sumikas und Meiyas Routen durch, wodurch man Unlimited freischaltet. Nachdem man dieses durch hat kann man mit Alternative weitermachen und danach sind eigentlich alle anderen Teile der Reihe angesiedelt ... wenn sie denn übersetzt wären. Nur Muv-Luv und Muv-Luv Alternative wurden bis jetzt übersetzt. Titel wie Muv-Luv Altered Fable, das nach Alternative spielt, oder Spinn-off Titel wie Total Eclipse oder Chronicles bekamen noch keine Übersetzung. Daher ist die Reihenfolge klar:

-> Muv-Luv Extra -> Muv-Luv Unlimited -> Muv-Luv Alternative

Und man soll sie auch in dieser Reihenfolge spielen, weil es eben von der Story so vorgesetzt wird, dass du in Alternative das ganze Wissen aus Extra und Unlimited hast.

Ich hoffe das konnte helfen.^^

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Rezension: Muv-Luv Extra (Muv-Luv Triologie) 3 Jahre 5 Monate her #672064

SilentGray schrieb:
Ich hoffe das konnte helfen.^^

Konntest du, Vielen Dank. Jetzt ist mir einiges klarer geworden.

Dann hab ich ja jetzt noch ein paar mehr VNs auf meiner Liste stehen, wenn auch nicht ganz oben. Aber ohne die Rezension, welche mir schon viel geholfen hat, wäre ich wohl tatsächlich nie zu der Entscheidung gekommen.

Rezension: Muv-Luv Extra (Muv-Luv Triologie) 2 Jahre 9 Monate her #730802

falls es jemand hier interessiert:

muv-luv hatte vor nen paar monaten ne kickstart kampagne ...
auch wenn ichs schade find, das sie nen titel der schon ewig als fantranslation existiert nochmal übersetzen anstadt was neues ;( *snief snief* ... möcht ichs trotzdem mal mit euch teilen, weil auch sidestorrys mitübersetzt werden (.oO( und wenn wir ganz großes glück haben vll auch die vn von schwarzesmarken x3 ) ... darum einfach mal den link

www.kickstarter.com/projects/muvluv/muv-...l-series/description

p.s : ´let me share a little luv with you, wenn mir also jemand helfen mag, bei dem gewinnspiel bessere chancen zu haben *lieb guck*
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