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THEMA: Rezension: "Danganronpa 2: Goodbye Despair"

Rezension: "Danganronpa 2: Goodbye Despair" 4 Jahre 1 Monat her #607917

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Visual Novel Rezension zu "Super Danganronpa 2: Sayonara Zetsubō Gakuen" (engl. Danganronpa 2: Goodbye Despair)



Erstveröffentlichung:
26.07.2012 (PSP/Japan)
05.09.2014 (PSV/Europa)

Entwickler:
Spike Chunsoft

Publisher:
Spike Chunsoft (Japan)
NIS America (Europa)


Plattform:
Playstation Portable (Japan)
Playstation Vita (Europa)

Spielzeit:
20-30 Stunden

Altersbeschränkung:
16+

(Nur einmal vorweg, diese Rezension bezieht sich teilweise auf meine Rezension zum ersten Teil, da ich den zweiten oft mit eben diesem Vergleiche.)

Was ist das schönste an einer Schule, oder gibt es so etwas überhaupt an einer Schule. Viele würden sagen, dass die langen Ferien das einzig Vorteilhafte an der Schule sind. Andere würden behaupten, dass sie gerne in die Schule gehen wegen ihren Klassenkameraden und Freunden. Und dann gibt es noch eine Sache, auf die sich viele Schüler immer freuen: Schulausflüge. Man geht halt gerne auf diese, um möglichst dem Unterricht zu entkommen, der sonst in der Schule auf einen warten würde. Aber nicht alle Schulausflüge sind so schön und entspannend wie andere, vor allem wenn man Lehrer hat, die einige Regeln etwas zu ernst nehmen. Und dann muss man auch irgendwohin gehen, wo man sich nicht zu Tode langweilt. Gut, stellt euch jetzt mal vor, ihr würdet für euren Schulausflug auf eine verlassene tropische Insel gehen, auf der ihr so ziemlich alles habt was ihr braucht und es gibt nur einen Lehrer, ... der ein Teddybär mit Hasenohren ist.

Aber um der Schule zu entkommen würde man solche Merkwürdigkeiten einfach ignorieren und so tun, als ob alles normal wäre. Wenn man sich aber im Gegenzug an nichts mehr erinnern kann und später dazu noch veranlasst wird, andere umzubringen damit man von der Insel wieder weg kann, dann würde ich wohl doch lieber gemütlich im Klassenzimmer sitzen wollen und meinem Lehrer dabei zuhören, wie er die ganze Klasse einschläfert. Die Schüler der Hope's Peak Academy haben da leider nicht so viel Glück und müssen sich mit der Situation auseinandersetzen....


Setting

Im Gegensatz zum ersten Spiel, Danganronpa: Trigger Happy Havoc, findet das Geschehen diesmal auf einer Inselgruppe irgendwo im Meer statt. Außerdem gibt es 16 komplett neue Charaktere, die sich erst einmal kennenlernen müssen und sich dabei auch mit der Umgebung bekannt machen. Dabei sollen alle sogenannte Hope Fragments sammeln, die für die Plüschbär-Hasen Lehrerin Monomi anscheinend sehr wichtig sind. Das Spiel beginnt dabei recht gemächlich und es passiert auch nicht allzu viel. Natürlich geht aber alles auch nur solange glatt, bis sich auf einmal der Himmel verdunkelt und Monokuma auftaucht, der schon im letzten Spiel das Instrument war, dass der Mastermind benutzt hat um mit den Schülern zu kommunizieren ohne dabei herauszufinden, wer denn der Mastermind tatsächlich ist. Und damit beginnt der Schulausflug, bei dem sich dann, wie im ersten Spiel, die Schüler gegenseitig umbringen müssen, um von der Insel zu fliehen, da sie dann von Monokuma gefangen gehalten werden.



An sich ist also fast alles gleich wie im ersten Spiel und jeder der es gespielt hat, fühlt sich sofort wie Zuhause. Aber auch für Neulingen dürfte der Einstieg nicht schwer fallen, da man den ersten Teil nicht gespielt haben muss, um Danganronpa2 genießen zu können. Allerdings gibt es einige Referenzen, die erst wirklich Sinn machen, wenn man das erste Spiel schon gespielt hat und die Story kennt. Das dürfte Veteranen freuen, da sie dadurch mehr auf solche Referenzen achten.


Story


Die Story in Danganronpa2 ist im Grunde genommen die gleiche wie im ersten Teil. Der Highschool Schüler Hajime Hinata geht zu seinem ersten Tag in der Hope's Peak Academy und verliert dann in der Eingangshalle das Bewusstsein. Als er dann aufwacht findet er sich mit anderen "Ultimates", das Schüler, die alle ein besonderes Talen haben und auch noch die besten dabei sind, auf einer tropischen Insel wieder. Dabei erklärt dann ihre "Lehrerin" Monomi, dass sie auf einem Schulauflug der Hope's Peak Academy seien, was die Schüler natürlich verwundert, denn wann ist das erste was man in einer Schule macht ein Ausflug auf eine tropische Insel .... warum macht man das nicht in anderen Schulen so? Aber genug von traumhaften Sandstränden, denn nachdem sich alle kennengelernt haben und sie auch die Insel erkundet haben, da taucht plötzlich Monokuma auf und ändert die Regeln des Ausflugs dahingehend, dass sich die Schüler gegenseitig töten sollen.

Wie im ersten Spiel gibt es auch hier verschiedene Motive, mit denen Monokuma versucht einen Mord zu initiieren. Nach diesen Motiven folgt dann auch meist ein Mord, sodass die Schüler den Ort des Mordes und weitere untersuchen müssen um herauszufinden wer denn der Täter ist. Nach einer gewissen Zeit kommt es dann zu einem Class Trial, bei dem die übrig gebliebenen Schüler herausfinden müssen, wer einen Mitschüler getötet hat.
Bei den Morden merkt man, dass sich die Entwickler diesmal sogar noch mehr Mühe gegeben haben, da diese ein wenig komplizierter aufgebaut sind, als beim ersten Teil. Es gibt natürlich wieder einen, oder zwei Morde, die nicht gerade spektakulär waren, aber die Qualität hat zugenommen, genau wie man es von einer Fortsetzung erwartet.

Auch die Story als ganzes hat mir im zweiten Teil besser gefallen, da die Plottwist, die ich aufgrund von Spoilern natürlich nicht nennen werde, in meinen Augen besser und unerwarteter sind. Und natürlich mag man Plottwist bei denen man sich am Ende denkt, WTF! Einige dieser Plottwists dürften für Kenner des ersten Spiels nicht so überraschend sein, aber diejenigen, die den ersten Teil kennen, haben gegen Schluss des Spiels eine weitaus bessere Ahnung, was gerade passiert, als diejenigen, die den zweiten Teil zuerst spielen. Die Story funktioniert aber wirklich besser, wenn man den ersten Teil vorher auch selbst gespielt hat, man davon auch eher ausgegangen ist bei der Entwicklung. Man kann also die Story des zweiten Teils auch unabhängig vom ersten genießen, ABER im zweiten Teil werden viele Ereignisse und auch das Ende vom ersten Teil auf gewisse Weise gespoilert. Deswegen würde ich jedem vorher empfehlen den ersten Teil zu spielen, da einem sonst die ganze Spannung genommen wird.

Wirkliche Kritikpunkte an der Story an sich habe ich nicht, aber es gab dennoch ein paar Dinge, die mich gestört haben. Monokuma und Monomi zusammen sind nicht wirklich lustig, aber es kommen immer so kurze Sketche bei denen ich nie wirklich wusste, was für einen Sinn sie haben. Außerdem war ein Motiv bei einem Mord ziemlich billig in meinen Augen. Jeder der das Spiel gespielt hat, wird wissen, von welchem Kapitel ich rede. Außerdem hatte ich an manchen Stellen das Gefühl, dass die Story gerade mit Filler Content aufgefüllt wird, da man kaum Informationen bekommen hat, die für die Story als ganzes wichtig waren und man somit den Mystery Anteil etwas vernachlässigt hat. Die Charaktere haben halt ein wenig mehr Tiefe bekommen, aber im Gegensatz zum ersten Teil, wo wirklich jeder Mord und jedes Kapitel Elemente enthielt, die für das Ende wichtig waren. Das könnte jetzt auch nur eine subjektive Bemerkung meinerseits sein, aber im ersten Spiel war die Story durchgehend gut. Im zweiten Teil hat sich das dann halt geändert und es gibt bei manchen Kaptien einen Qualitätsunterschied.

Aber trotz alldem hat mir die Story im zweiten Teil doch besser gefallen, was vor allem an den späteren Kapiteln liegt, die auch einige sinnvolle Antworten liefern, für das was in den ersten Kapiteln passiert ist.



Charaktere

Wie im ersten Teil wird man auch hier erschlagen mit neuen Charakteren, deren Namen man sich erst einmal alle merken muss, doch zum Glück stehen die Namen immer dabei wenn jemand etwas spricht und die Charakteres sehen auch meist so unterschiedlich aus und haben verschiedene Persönlichkeiten, sodass es nur selten vorkommt, dass man die Charaktere verwechselt. Und obwohl die meisten Charaktere doch etwas übertrieben rüberkommen, so haben sie doch ihren ganz eigenen ... verrückten Charme. Und zum Glück gibt es auch einige Charaktere, die normal denken können. Aber damit ihr euch auch einen Eindruck von den Charakteren verschaffen könnt, hier sind sie:


Hajime Hinata ist der Protagonist von Danganronpa2. Er ist eigentlich ein recht normaler Highschool Schüler, der sich auf einmal in einem Spiel auf Leben und Tod befindet. Er geht an die meisten Dinge eher ein wenig misstrauisch heran, aber er hat doch eine recht positive Sicht auf die Dinge. Er kann sich nicht merh an sein ultimatives Talent erinnern.
Titel:???


Hanamura Teruteru ist ein Schüler, dessen perverse Gedanken manchmal auch ihren Weg in seinen Mund finden, sodass er eher als merkwürdig abgestempelt wird. Er ist außerdem ein Meisterkoch und versorgt die anderen Schüler dabei mit seinen kulinarischen Kreationen.
Titel: "Ultimate Cook"


Koizumi Mahiru ist ziemlich willensstark und setzt sich gerne für andere ein, besonders für die schwächeren in der Gruppe. Sie fotografiert dabei sehr gerne ihr Umfeld, was sich auch in ihrem Talent widerspiegelt.
Titel: "Ultimate Photographer"


Komaeda Nagito sieht die Dinge sehr positiv und hat auch eine allgemein optimistische Persönlichkeit. Der verehrt Hope's Peak Academy und ist überzeugt von seinem Talent: seinem Glück.
Titel: "Ultimate Lucky Student"


Kuzuryuu Fuyuhiko hält sich gerne im Hintergrund auf und will nicht viel mit den anderen Schülern zu tun haben. Er ist ein Mitglied und Erbe von einer der größten Yakuza Familien im Land und soll diese später dann übernehmen.
Titel: "Ultimate Yakuza"


Mioda Ibuki ... lässt sich als sehr energiegeladen bezeichnen. Sie hat auch eine sehr ... optimistische Persönlichkeit und spielt gerne Musik.
Titel: "Ultimate Musician"


Nanami Chiaki ist eigentlich ziemlich ruhig und manchmal auch etwas verschlafen. Sie geht eher nüchtern an Dinge heran und sie hat eine Begabung für Videospiele.
Titel: "Ultimate Gamer"


Nidai Nekomaru ist ein Muskelprotz, der auch gerne mal vulgäre Wörter (eigentlich ja nur eines) benutzt. Im Grunde genommen ist er aber ein recht freundlicher Charakter.
Titel: "Ultimate Team Manager"


Owari Akane liebt es Sport zu machen und zu essen. Sie ist sehr direkt und nicht gerade der geduldigste Mensch, daher trifft sie auch schnell voreilige Entscheidungen.
Titel: "Ultimate Gymnast"


Pekoyama Peko ist eine Schwertmeisterin, die sich auf Kendo spezialisiert hat. Sie trägt dabei immer ein Holzschwert und hat eine eher neutrale und ernste Persönlichkeit.
Titel: "Ultimate Swordswoman"


Saionji Hiyoko könnte man schon fast als eine Sadistin bezeichnen, was man mit ihrem Loli Aussehen kaum vermuten würde. Sie beleidigt die anderen konstant und kommt schlect mit den anderen Schülern aus.
Titel: "Ultimate Traditional Dancer"


Sonia Nevermind ist eine Prinzessin, die aus dem Land Novoselic stammt, dass eine kleine Europäische Monarchie ist. In manchen Belangen ist sie etwas weltfremd und sie hat sehr eigene Hobbys.
Titel: "Ultimate Princess"


Souda Kazuichi hat ein Faible für Maschinen und neigt gerne dazu etwas zu überreagieren. Außerdem hat er quasi eine Obsession für Sonia.
Titel: "Ultimate Mechanic"


Tanaka Gundam (Gundham in der englischen Version) hat eine sehr große Vorliebe für das Mysteriöse und spricht immer in kryptischen Sätzen. Dabei wird er immer von seinen Hamstern, den "Four Dark Devas of Destruction" begleitet.
Titel: "Ultimate Breeder"


Togami Byakuya dürfte einigen aus dem ersten Teil bekannt sein. Er lässt sich am Anfang gleich zum Anführer wählen und ist eigentlich ein recht eingebildeter Mensch, der aber trotzdem glaubt, dass er alle alle dadurch beschützen kann.
Titel: "Ultimate Affluent Progeny"


Mikan Tsumik ist ein sehr schüchternes und schreckhaftes Mädchen, dass außerdem eine eher pessimiste Sichtweise hat. Trotzdem ist sie immer noch sehr nett und versucht den anderen zu helfen, wenn diese verletzt sind.
Titel: "Ultimate Nurse"


Usami ist die Lehrerin der Schüler und sie überwacht den Schulausflug. Nachdem Monokuma auftaucht verliert sie ihre Kraft und ist praktisch nur noch dazu da um von Monokuma lächerlich gemacht zu werden. Die Schüler wissen aber nicht, auf welcher Seite sie am Ende wirklich steht.


Monokuma ist das Aushängeschild des Spiels und auch hier treibt er wieder sein Unwesen. Er zwingt die Schüler dazu sich gegenseitig umzubringen und er liebt es auch manchmal die 4th Wall zu durchbrechen. Dabei wissen die Schüler nicht, wer sich wirklich hinter dem mechanischen Plüschbären versteckt und was seine Absichten sind.



Genau wie in Danganronpa kann ich auch hier nicht näher auf die Charaktere eingehen, da dies zu Spoilern führen würde. Allerdings haben mir die Charaktere genauso gut gefallen wie im ersten Teil. Man muss sich anfangs daran gewöhnen, dass sich einige doch recht stereotypisch verhalten, aber mit der Zeit bekommen diese immer mehr Tiefe. Ich mochte sie auf jeden Fall und dabei habe ich sogar einen Favoriten, bei dem ich mir am Anfang kaum gedacht hatte, dass ich ihn wirklich mag.

Der Protagonist in DR2 ist eine Verbesserung im Vergleich zum ersten Spiel. Hinata fühlt sich einfach nicht so an wie Gutmensch, da er auch misstrauisch ist und alles immer etwas skeptisch sieht. Er ist im Gegensatz zu Makoto mir einfach sympathischer.



Gameplay

Danganronpa2 hat eigentlich die gleichen Gameplayelemente wie der erste Teil, allerdings wurde einiges im Spiel geändert.
Das Spiel ist immer noch in drei Bereiche, School Life, Investigation und Class Trial, aufgeteilt.

Im School Life hat sich nicht allzu viel verändert. Man steuert immer noch den Charakter durch die Welt und sieht sich dabei die VN Sequenzen an, bei denen die Story vorangetrieben wird. Man merkt hier allerdings schon, dass sich die Entwickler Mühe gegeben haben und nicht einfach nur den Großteil aus dem ersten Spiel kopiert haben. Das HUD ist z.B. anders allerdings gewöhnt man sich an dieses recht schnell. Außerdem soll man nun während des Spiels die Hope Fragments sammeln, die einem helfen neue Skills für die Class Trials zu erhalten.
Wie im ersten Spiel sind die VN Szenen die meiste Zeit nicht vertont. Man hört zwar immer Wortfetzen, aber wirkliche Sätze gibt es meist nur in bestimmten Storyrelevanten Szenen und im Class Trial. Mit der Zeit schaltet man dann immer mehr Orte frei, die man besuchen kann, genau wie im ersten Spiel. Es hat sich eigentlich nicht wirklich etwas geändert, aber es gibt einige Feinheiten, die das Gameplay doch besser gemacht haben.



Die Free Time Events gibt es immer noch und während diesen trifft man sich mit Schülern, um diese besser kennen zu lernen, was den Charakteren wiederum etwas mehr Persönlichkeit verleiht.


Der Investigation Teil hat sich von allen Teilen eigentlich am wenigsten verändert. Hier sucht man immer noch nach Hinweisen und versucht durch diese den Mörder erkenntlich zu machen. Aber wie schon gesagt, hier gibt es kaum eine nennenswerte Veränderung.


Wo man aber mit Abstand die meisten Neuerung findet, das sind die Class Trials. Das Grundkonzept ist zwar dasselbe aber die einzelnen Teile wurden fast alle überarbeitet.
Das Class Trial stellt in Danganronpa2 den Höhepunkt eines Kapitels dar. Dort versucht man den Fall aufzuklären, damit der Täter gefasst wird. Dieser wird dann hingerichtet, oder er entkommt und alle unschuldigen Schüler sterben. Die Class Trials sind dabei im Grunde wie eine VN aufgebaut, in der hin und wieder einige Segmente kommen, wo man aktiv werden muss.
Das erste hierbei sind die Nonstop Debates, bei denen man mit gegebenen Hinweisen eine falsche Behauptung widerlegen muss. Diese werden mit fortschreitender Handlung und höherem Schwierigkeitsgrad komplexer und auch neue Elemente kommen hinzu.


Ein weiteres Element ist das Hangman's Gambit, bei dem man Buchstaben kombinieren muss um zu verhindern, dass diese explodieren und am Ende soll ein Wort herauskommen. Dieser Teil kann manchmal schon recht nervig sein, da es in einigen Fällen sehr lange dauern kann, bis der gewünschte Buchstabe auftaucht. Dieser Teil ist in DR2 anders aufgebaut, da man im ersten Teil die Buchstaben einfach nur treffen musste und in DR2 gibt es mehrere Buchstaben die ins Bild fliegen und wenn sich zwei unterschiedliche Buchstaben berühren, dann verliert man Energie.
Und nun zu ein paar komplett neuen Elementen.
Das erste wäre das Suchen von Hinweisen auf einem Bild, was aber lose in die Class Trials eingebaut wird. Hier muss man nur finden, was an dem Bild komisch ist.
Außerdem neu ist der Rebuttal Showdown, bei dem man die Argumente des Gegenübers praktisch erschlagen muss. Dabei tauchen Sätze auf dem Bildschirm auf, die man möglichst alle treffen muss. Am Ende muss man dann eine Behauptung mit der richtigen Antwort widerlegen. Dieser Teil macht Spaß, aber es kann schon vorkommen, dass man am Anfang nicht wirklich versteht, wie es funktionieren soll.
Die aber mit am Abstand beste Neuerung im Class Trial (zumindest für mich) ist der Logic Dive, bei dem man sozusagen in seinen Gedanken nach der richtigen Antwort sucht. Hierbei bewegt man sich in einer Röhre vorwärts und muss Hindernissen und Abgründen ausweichen. Dieser Teil macht eigentlich doch recht Spaß, aber ich kann es nicht so einfach beschreiben...


Bei den Höhepunkten im Class Trial gab es auch ein paar Änderungen. Beim Bullet Time Battle hat sich eigentlich kaum etwas verändert. Man muss immer noch die Knöpfe im Rhytmus drücken, aber jetzt muss man am Ende vorgegebene Satzteile und Wortfetzen zu einem ganzen Satz, bwz. Wort zusammenfügen.
Und dann gibt es noch die Climax Interference Segmente, bei denen man versuchen muss, den ganzen Fall nochmal komplett von vorne zu erklären. Hier gab es auch eine Änderung, die mich persönlich sehr gefreut hat, da man nun alles gleich am Anfang richtig haben muss und man somit nicht während der Mord erklärt wird mit cooler Hintergrundmusik wieder zurück gehen muss und dann das richige Bild suchen. Jetzt hat man eine vorgegebene Anzahl an Bildern und man bekommt auch bessere Hinweise, wenn man über das Bild und die Lücke geht. Somit ist dieses Element nicht mehr so frustrierend.

Beim Class Trial hat Spike Chunsoft also viel verbessert und eingeführt, da sie wissen, dass die Class Trials die Highlights des Spiels sind. Ich habe wirkliche alle Verbesserungen begrüßt, bis auf das Hangman's Gambit, da es so nun noch länger dauert, obwohl ich die Idee eigentlich gut finde, dass es so schwerer ist. Aber auch die Qualität und die Komplexität der Class Trials hat sich geändert, wenn ich mal die ersten Fälle beider Spiele vergleiche. Man ist halt wahrscheinlich eher davon ausgegangen, dass die Spieler einen frühen Anstieg des Schwierigkeitsgrades begrüßen würden und damit haben sie auch recht, finde ich jedenfalls.

Und es gibt nach den Class Trials wieder die Executions, die dabei wieder in ihrem ganz eigenen Stil gehalten sind. Hier muss ich allerdings Kritik ausüben, da für mich persönlich einige Executions nicht wirklich so kreativ waren. Hier hätte man viel mehr machen können, aber so ist es halt.


Musik
Auch in Danganronpa2 wurde die Musik von Masafumi Takada komponiert. Nach dem guten Soundtrack des ersten Spiels habe ich eigentlich erwartet, dass der Soundtrack ungefähr gleich gut wird, ... aber Überraschung, der Sondtrack ist wirklich phänomenal und auf jeden Fall bei meinen Favoriten. Dabei gibt es auch einige Stücke, die man aus dem ersten Spiel kennt, wodurch ein schönes nostalgisches Gefühl entsteht, .... obwohl ich ja den ersten Teil erst seit letztem Jahr kenne. Von einigen Tracks gibt es sogar Remixes, aber diese sind hauptsächlich von Stücken aus dem Class Trial.

Masafumi Takada hat aber einen wirklich stimmigen und auch wunderbar anzuhörenden Soundtrack geschaffen, der dem aus dem ersten Teil in allen Belangen überlegen ist.
Alle Stücke passen hervorragend zu den einzelnen Szenen und sie sind eigentlich auch immer recht atmosphärisch. Ich weiß zwar nicht, was einige der Stücke für Musikstile haben, da ich in diesem Bereich nicht gerade bewandert bin, aber die Musik passt wirklich zu der VN und ich habe wirklich nichts daran auszusetzen.
Das Opening von DR2, welches ich auch schon in meiner letzten Rezension angesprochen habe, gefällt mir wirklich richtig gut. Im Gegensatz zum ersten Spiel findet man in diesem Opening keine Spoiler, da dieses mal auch andere CG's verwendet wurden, die nichts mit den Executions zu tun hatten. Außerdem gefällt mir die Gitarre am Ende und der eher rockigere Sound wirklich gut. Die Melodie ist zwar die gleiche, aber das stört mich nicht.

Hier einmal ein paar Soundtracks, die mich besonders beeindruckt haben und das Opening um euch mal einen kleinen Vorgeschmack zu geben:



Die Sprachausgabe kann man wieder auf Wunsch wählen, wobei ich hier zur japanischen greifen würde. Dies liegt allerdings nicht daran, dass die englischen Synchronsprecher schlecht sind, denn diese sind ziemlich gut und alle Charaktere haben auch passende Stimmen, sondern weil es einfach einen Charakter gibt, dessen japanische Stimme einfach so unglaublich gut zum Charakter passt und auch einen so krassen Kontrast bietet. Ich will nicht genau spoilern welchen Charakter ich meine, aber spätestens wenn ihr Kapitel 1 abgeschlossen habt, werdet ihr es wissen.



Artstyle/Visuals

Hier hat sich eigentlich nicht viel geändert. Der Artstyle erinnert mich immer noch eher an einen Cartoon und er gefällt mir immer noch recht gut. Obwohl sich aber am Artstyle nichts geändert habe, so muss ich doch sagen, dass der Artstyle mir in DR2 einfach viel besser gefallen hat, da man auf den verschiednen Inseln einfach viel mehr sehenswertes hatte und außerdem ist alles durch die Hintergründe viel farbenfroher. Hier sieht man halt einfach lauter unterschiedliche Locations und nicht nur die gleichen Schulräume, die vielleicht mal anders beleuchtet sind. Die Entwickler hatten wegen dem Setting einfach etwas mehr kreativen Freiraum und diesen haben sie auch ausgenutzt. Dabei haben mir die 3. und die 5. Insel von der Optik am besten gefallen.
Vielleicht sollte ich dabei noch erwähnen, dass mir die Charakterdesigns hier besser gefallen haben. Einige Charaktere im ersten Teil waren für mich zu langweilig vom Aussehen. Ich fand nicht, dass die Charaktere zu übertrieben gezeichnet wurden, da ihr Aussehen doch ganz gut zu ihren Persönlichkeiten gepasst hat, ... was einige halt mehr wie Stereotypen hat wirken lassen, aber hat mich nicht so wirklich gestört. Hier gibt es noch ein paar krassere Designs als im ersten Teil. Besonders gefallen mir die von Nagito, Gundam, Chiaki, Fuyuhiko und Peko. Für mich haben die Designs einfach viel mehr Details und sie sehen viel origineller aus. Aber das ist nur meine subjektive Meinung hier.

Durch diesen Artstyle sind die Visuals auch um einiges interessanter und schöner. Die CGs gefallen mir immer noch nicht so wirklich, aber die Umgebung und die Hintergründe passen einfach so schön zusammen, dass ich das eigentlich verzeihen kann, da ich im zweiten Teil schon etwas bessere CG Qualität erwartet habe.

Mir hat das Spiel aber optisch wirklich gut und auch besser gefallen, als der Vorgänger. Durch das Setting hat man viel interessantere und sehenswertere Orte, die dadurch auch lebendiger wirken und durch die man auch einen Kontrast zwischen den einzelnen Schauptlätzen herstellen kann.


Fazit

Danganronpa2 ist ein Sequel, so wie es sein soll. Es verbessert einige Elemente des Vorgängers und es fügt neue hinzu, an die man sich aber recht schnell gewöhnt. Es fühlt sich aber neben all den Veränderung immer noch wie das erste Spiel an, sodass man sich als Kenner des ersten Teils auch hier wohlfühlt.
Die Charaktere sind dabei eigentlich genauso gut geschrieben, wie im ersten Teil und man hofft und bangt auch wieder mit, dass die Lieblinge nicht sterben.

Der Mystery Faktor ist schon von Anfang an deutlich höher und die Rätsel sind schwieriger, obwohl es hier auch eine Ausnahme gibt, bei der der Fall doch recht einfach war, aber das könnte ja auch einfach nur daran liegen, dass ich so gute detektivische Fähigkeiten habe. Aber ich schweife ab...

Mir hat das Spiel deutlich besser gefallen als der Nachfolger und für Freunde des ersten Spiels gibt es auch noch einen kleinen Leckerbissen, nachdem man die Story durchgespielt hat. Dieser nennt sich Danganronpa:IF und ist eine Light Novel, in der die Handlung vom ersten Spiel ganz anders ausgeht. Bei dieser Light Novel braucht man aber unbedingt Vorwissen und muss daher den ersten Teil gespielt haben. Ich habe die Geschichte noch nicht gelesen, aber ich werde es vielleicht in nächster Zeit mal tun.

Und alle Fans dürfen sich wieder auf ein neues Spiel freuen, aber dieses wird keine VN mehr sein, sondern ein Actionspiel mit VN Elementen, das sich Danganronpa Another Episode nennt. Dieses spielt zeitlich während dem ersten und dem zweiten Teil. Wenn also jemand noch mehr von der Story wissen will, dann sollte er sich den nächsten Teil holen. Alle anderen können dann auf den dritten Teil warten, der hoffentlich bald direkt angekündigt wird.


Setting: 10/10
Story: 8/10
Charaktere: 8/10
Gameplay: 9/10
Musik: 10/10
Artstyle/Visuals: 8/10

Gesamt: 9(8,83)

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Letzte Änderung: 3 Jahre 5 Monate her von SilentGray.
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Rezension: "Danganronpa 2: Goodbye Despair" 4 Jahre 1 Monat her #608388

Ich kann bis heute nichts im Danganronpa anfangen, aber ich finde deine Rezension klasse, und wollte dir einfach mal einen Kommentar dalassen, weil ich finde den Aufwand den du hier gemacht hast, der muss auch echt belohnt werden.

Ich hab jetzt schon von einigen Leuten gehört das diese Reihe echt klasse sein soll. (Du hast dem ne 9 gegeben, das is schon ne heftig gute Wertung). Langsam habe ich Interesse.

Hab ja auch eine Vita. Nur ohne Games. Die hab ich mir auch eigentlich nur geholt weil sie spottbillig war und für Tales of Hearts R, das nächsten Monat rauskommt. Und wenn ich nicht ständig mit irgendwelchen anderen Games (jetzt SMB) beschäftigt wäre, dann würde ich mir ehrlich überlegen ob ich mir mal den ersten Teil zulege.

Nur gefällt mir halt das Charakterdesign null (vlt. bin ich da etwas zu oberflächlich) und das Setting hört sich jetzt auch nicht sooo innovativ an. Aber wenn ich wie schon gesagt Zeit finde, dann geb ich dem ganzen mal eine Chance.

So jetzt muss ich auch mal wieder eine Rezi machen.
Nur über welche VN?
Warten bis ich mit meiner nächsten fertig bin, oder zwischendrin entweder Corpse Party oder School Days (hihi xD) machen.

Aufjedenfall klasse Arbeit. Mach weiter so.
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Rezension: "Danganronpa 2: Goodbye Despair" 4 Jahre 1 Monat her #608396

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Gut geschriebenes Review :) - und da Danganronpa zu meinen Lieblingsreihen gehört und mitunter auch der Grund war aus dem ich mir damals ne PsVita gekauft habe, muss ich natürlich auch hier meinen Senf dazu geben.^^

Erwähnenswert ist aber auf jeden Fall, dass Danganronpa 2 auch auf Geschehnisse und Charaktere aus der Light Novel Danganronpa/Zero (welche chronologisch noch vor dem ersten Teil spielt) Bezug nimmt, und die Kenntnis dieser LN für einige Aspekte der Story unglaublich wichtig ist.

In dem Zusammenhang würde mich auch interessieren, welches der Mordmotive du denn für billig gehalten hast? Ich hab zwar ne Vermutung, aber wenn wir beide das selbe Kapitel meinen, dann macht auch dieses Motiv bei genauerer Überlegung durchaus Sinn und war speziell mit den Vorkenntnissen aus den Light Novels besonders tragisch.

Mit 20-30 Stunden Spielzeit bin ich auch keineswegs ausgekommen, wobei ich mir aber auch immer gern mehr Zeit bei VNs lasse. Bei mir warens letztendlich um die 40 Stunden bevor ich den Abspann sah - und dann gibts ja noch den Island Mode, das Usami Minigame und die integrierte Light Novel Danganronpa IF. :)


@Vergil90:
Dass das Setting sich von der Beschreibung her erstmal nicht wirklich innovativ anhört, stimmt auf jeden Fall. Aber wie so oft bei Danganronpa, kratzen solche Kurzbeschreibungen gerade mal an der Oberfläche des Ganzen. ^_^
Letzte Änderung: 4 Jahre 1 Monat her von Knives.
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Rezension: "Danganronpa 2: Goodbye Despair" 4 Jahre 1 Monat her #608433

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Vergil90 schrieb:
Nur gefällt mir halt das Charakterdesign null (vlt. bin ich da etwas zu oberflächlich) und das Setting hört sich jetzt auch nicht sooo innovativ an. Aber wenn ich wie schon gesagt Zeit finde, dann geb ich dem ganzen mal eine Chance.
Für eine VN wirkt das Setting vielleicht nicht so innovativ, weil es schon ein paar VN gibt, die in diese Richtung gehen (999, Virtues Last Reward, Ever 17) aber in diesem Setting müssen sich die Charaktere gegenseitig umbringen und das macht es für mich so interessant. Es gibt ja Filme wie SAW, wo ein ähnliches Prinzip herrscht, aber das einfach in einer VN zu erleben ist wieder etwas völlig anderes. Wirkliche Entscheidungsmöglichkeiten hat man hier zwar nicht, da würde ich 999 und Virtes Last Reward eher empfehlen, aber es baut sich trotzdem Spannung auf.

Bei Danganronpa gefällt mir am besten die Inszenierung, bzw. die Umsetzung. Es fühlt sich auf jeden Fall anders an, als andere VN und das macht es wieder Einzigartig. An sich sind die Bestandteile objektiv betrachtet nicht so großartig, aber das Gesamtpaket passt einfach.

Die Charakterdesigns waren am Anfang auch nicht so meins, aber nach einer Weile gewöhnt man sich daran und dann passen sie auch viel besser zum Setting.

Mehr kann ich nicht sagen, um dich zu überreden XD. Und da du eh keine Spiele hast, könntest du es ja mal versuchen. Vielleicht siehst du ja mal auf Youtube nach, ob du einen Walkthrough von dem Spiel findest und dann siehst dir mal die ersten Videos an und entscheidest dann. Ich hatte mir ja die gesamte Story des ersten Spiels auf Youtube angesehen, bevor die Ankündigung kamm, dass es auch in Europa erscheint.
So jetzt muss ich auch mal wieder eine Rezi machen.
Nur über welche VN?
Warten bis ich mit meiner nächsten fertig bin, oder zwischendrin entweder Corpse Party oder School Days (hihi xD) machen.
Ach, Corpse Party sollte ich auch mal anfangen, aber ich bin bei VN gerade ausgebucht (Fate/SN; Muv-Luv; Grisaia no Kajitsu). Mich würde eine Rezension zu School Days aber schon interessieren. Ich hab den Anime noch nie gesehen, aber über das Ende weiß ich sehr wohl bescheid, daher wäre eine Rezension mal ganz nett. Die Meinungen über den Anime gehen ja von mittelmäßig bis abgrundtief schlecht.

Knives (den ich schon nach seinem Avatarwechsel hier erwartet habe) schrieb:
Erwähnenswert ist aber auf jeden Fall, dass Danganronpa 2 auch auf Geschehnisse und Charaktere aus der Light Novel Danganronpa/Zero (welche chronologisch noch vor dem ersten Teil spielt) Bezug nimmt, und die Kenntnis dieser LN für einige Aspekte der Story unglaublich wichtig ist.
Von Danganronpa/Zero habe ich ja schon gehört, aber ich habe weder das, noch Danganronpa/IF gelesen. Das sollte ich aber bald mal nachholen, obwohl ich nicht genau weiß, wo ich Zero nachlesen kann. In der japanischen Version von Danganronpa war es ja glaube ich beim ersten Teil mit dabei, aber da kann ich mich kaum daran erinnern.
In dem Zusammenhang würde mich auch interessieren, welches der Mordmotive du denn für billig gehalten hast? Ich hab zwar ne Vermutung, aber wenn wir beide das selbe Kapitel meinen, dann macht auch dieses Motiv bei genauerer Überlegung durchaus Sinn und war speziell mit den Vorkenntnissen aus den Light Novels besonders tragisch.
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Und ihr beiden gebt mir ja doch ziemliches Lob für meine Rezensionen, obwohl ich selbst eigentlich denke, dass ich sie noch besser machen könnte und ich eigentlich nicht wirklich so gut bin. Wenn ich mir da die Animerezensionen der Redaktion ansehe, dann kommen mir meine Sätze immer so ... normal vor. Bei den anderen Rezensionen ist irgendwie viel mehr Persönlichkeit drin, aber ich will narürlich auch die Ernsthaftigkeit glaubhaft darstellen. Ich will damit eigentlich nur sagen, dass ich mich auch etwas eloquenter ausdrücken könnte.

Es ist nur so, dass wenn man gerade anfängt etwas zu machen (Rezensionen schreiben) und dann nur positve Rückmeldungen bekommt, man misstrauisch wird. Ich bin für jegliche Kritik offen, sei sie positiv, oder negativ.
Das ist aber jetzt bestimmt so, dass ich mich schlechter darstelle, als ich es eigentlich bin. So etwas kann ich halt sehr schlecht machen.

Ich werde aber nun versuchen, dass ich Rezensionen nun mindestens einmal im Monat schreibe, wenn nicht sogar noch öfters. Aber ich muss natürlich auch aufpassen, dass ich immer Material habe, über das ich schreiben kann XD

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Rezension: "Danganronpa 2: Goodbye Despair" 4 Jahre 1 Monat her #608454

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SilentGray schrieb:
Die Charakterdesigns waren am Anfang auch nicht so meins, aber nach einer Weile gewöhnt man sich daran und dann passen sie auch viel besser zum Setting.

Scheinbar bin ich einer der wenigen, der die Charakterdesign richtig toll findet.^^ Speziell die Mimik bzw. die Darstellung von Emotionen sind da meiner Meinung nach richtig gut gelungen.


Von Danganronpa/Zero habe ich ja schon gehört, aber ich habe weder das, noch Danganronpa/IF gelesen. Das sollte ich aber bald mal nachholen, obwohl ich nicht genau weiß, wo ich Zero nachlesen kann. In der japanischen Version von Danganronpa war es ja glaube ich beim ersten Teil mit dabei, aber da kann ich mich kaum daran erinnern.

Es gibt einige gute Fan-Übersetzungen von Danganronpa/Zero - kann ich dir bei Gelegenheit ja mal zukommen lassen, wenn du magst. Joa, und Danganronpa IF hast du ja eh beim zweiten Teil dabei.

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Zu besagtem Mordmotiv:
Warnung: Spoiler! [ Zum Anzeigen klicken ]

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Und ihr beiden gebt mir ja doch ziemliches Lob für meine Rezensionen, obwohl ich selbst eigentlich denke, dass ich sie noch besser machen könnte und ich eigentlich nicht wirklich so gut bin.

Natürlich kann man immer was besser machen, oder etwas schöner und ausführlicher formulieren, aber wie du ja selbst sagst, fängst du ja gerade erst an Rezensionen zu schreiben, und das muss man natürlich auch in Betracht ziehen - also korrigier ich mich und sag dass ich deine Rezension den Umständen ensprechend sehr gut finde. ;)
Letzte Änderung: 4 Jahre 1 Monat her von Knives.
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Rezension: "Danganronpa 2: Goodbye Despair" 2 Jahre 6 Monate her #742389

Heyho Zusammen,

auch diesmal wieder vielen Dank für die gut geschreibene und vor allem hilfreiche Rezension.

Vor ca. zwei Wochen habe ich mir Danganronpa: Trigger Happy Havoc auf Steam zugelegt, welches mich so gefesselt hat, dass ich einfach nichtmehr aufhören konnte, bis ich gestern letzendlich mit der Mainstory fertig war, und dabei war ich letzte Woche in China, wo ich nicht zocken konnte. Und das spiel ist jetzt nicht kurz, ich habe mir ca. 40 Stunden dafür zeit genommen.
Ein wirklich hervorragendes Spiel mit Spannung pur, das man einfach nur so durchsuchten kann. :>

Das einzige was etwas schade war, dass gerade wenn man zu manchen Charakteren eine gute beziehung aufbauen konnte, diese dann dummerweise Ermordet wurden oder einen Mord begangen haben. Aber das spiegelt sehr gut das Konzept der Verzweiflung(Despair) wieder, was denn kleinen kritikpunkt auch wieder zunnichte macht.

Aber nun zu Danganronpa 2: Goodbye Despair. Wenn man der Rezension von SilentGray glauben schenken darf und das zweifel ich mal nicht an, dann finde ich den weg der für Danganronpa 2 gewählt wurde sehr gelungen. Gleichbleibendes geniales Grundkonzept mit einigen Verbesserungen hier und da.
Das die einzelnen Teile des Class Trails leicht verädert wurden finde ich gut. Zwar fand ich auch bei Danganronpa: Trigger Happy Havoc nicht alle Teile dabei so gut, weil manches auf brutaler Schwirigkeit manches schon echt nicht ohne ist, aber das hab ich mir ja so ausgesucht.
Knives schrieb:
Scheinbar bin ich einer der wenigen, der die Charakterdesign richtig toll findet.^^ Speziell die Mimik bzw. die Darstellung von Emotionen sind da meiner Meinung nach richtig gut gelungen.

Nope, mit der Meinung bist du nicht allein. Mir haben die Charakterdesigns und Artworks in Danganronpa 1 schon sehr gut gefallen, unnd was ich in der Rezension so sehe wird mir auch Danganronpa 2 hier gut gefallen.

Ich bin sehr gespannt auf Danganronpa 2: Goodbye Despair, der Steam Download läuft schonn, freu. ^(*.*)^

Aber warscheinlich werd ich mich erst noch durch die Extras von Danganronpa 1 wühlen. :>

Danke nochmal für die Rezension und auch an alle die hier was Beigertragen haben.

Grüße
Hell

Ps: Wer überflüssige "n"s findet darf sie mir gern per Pn zuschicken, meine Tastatur scheint kaputt zu sein, weswegen die scheinbar unkontrolliert auslaufen, aber ich nehm sie gern kostenlos zurück.
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