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THEMA: Wenn das Ende nicht stimmt...

Wenn das Ende nicht stimmt... 5 Jahre 5 Monate her #583990

  • Mreinfan
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"MY BODY IS READY", "SO EXCITED"
Solche Aussagen lese ich immer wieder auf Twitter, wenn die letzte Episode eines bestimmten Airing-Animes erscheint, der bis dahin einen wirklich guten Job gemacht hat. Die Spannung ist da, man freut sich auf den finalen Höhepunkt des Anime, man macht sich Popcorn, oder auch nicht, sondern sondern holt sich dein Döner, man macht die Lichter im Zimmer aus, oder...Ihr versteht was ich meine, die Aufregung ist sehr hoch.
Nun, dann schaut man sich halt diese finale Episode, wartet auf den entscheidenden Moment, und sitzt danach sprachlos vor dem Bildschirm, weil man sich verarscht fühlt.

Das oben ist eine leicht übertriebene Beschreibung für das, was ich bei der letzten Folge von Akuma no Riddle erlebt habe.
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Also, das Ende war schlecht, was heißt das für den gesamten Anime? Wenn ein Anime das schlechteste Ende aller Zeiten hat, macht ihn das zum schlechtesten Anime aller Zeiten? Einigen Aussagen aus Twitter nach, könnt man das ernsthaft meinen.
"this anime goes completely retard with it's anti-climatic troll ending 5/10"
So etwas ähnliches liest man auf Twitter nach der letzten Episode, aber muss das wirklich sein?

Die eigentliche Frage von mir ist, wie sehr darf das Ende/der Epilog einen gesamten Anime ausmachen?
Ich finde ja, das Ende darf nicht zu groß bewertet werden, es sei denn, der Anime baut auf diesen einen finalen Höhepunkt hin auf, dann kann ich es durchaus verstehen, wenn die Bewertungen in den Keller fallen.
Jedoch finde ich nicht, dass das bei Akuma no Riddle nicht der Fall war, dieser Anime war episodisch aufgebaut, mit den Höhepunkten bei den einzelnen Attentatsversuchen. Wobei hier das Problem eher beim Epilog lag und nicht bei dem Finale der eigentlichen Handlung, welches sehr gut ankam sogar.
Der Epilog muss so bewertet werden wie das Ende mMn, da dieser ja was aus diesem Ende machen soll (und wenn möglich was Ordentliches, was ja bei AnR net der Fall war). Deshalb hängt es mit dem Ende der eigentlichen Handlung zusammen und sollte damit auch nicht all zu groß bewertet werden.

Wie denkt ihr darüber?

MfG MrEinFan

Wenn das Ende nicht stimmt... 5 Jahre 5 Monate her #583993

  • Thiech
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Persönlich finde ich, dass das Ende ein ziemlich wichtiger Bestandteil eines Animes ist, da vor allem ein gutes Ende in den Köpfen des Zuschauers hängen bleibt und man damit auch ein Werk abschließt und es so verstaut. Ein schlechtes Ende hinterlässt bei jedem guten Anime einfach einen fahlen Beigeschmack, selbst wenn das Ende eher "unwichtig" erscheint. Sollte der Anime auf das Ende aufbauen oder es tritt ein Ereignis ein welches sich jeden gewünscht hat und das wird dann schlecht umgesetzt oder ein komplett aus dem Zusammenhang gerissenes Ende wird gezeigt, da bekommt man einfach ein schlechtes Bild von dem kompletten Anime, auch wenn das Ende nicht zwingend den kompletten Anime ausmacht.

Jeder fast grundsätzlich ein Ende seines aktuellen Animes anderes auf und es gibt so viele Arten eines zu erzählen. Als Beispiel nehme ich mal Angel Beats!, weil viele den kennen, grundsätzlich
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wo sich der Zuschauer dann selber das Ende zusammenspicken kann. Finden manche durchaus interessant andere könnten den Bildschirm einschalgen.

2. Beispiel wäre Clannad, hier haben wir ein etwas spezielleres Ende:
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In beiden Fällen wirkt sich eben diese Sicht dann auch auf die Bewertung aus und da man eben das Ende sich am meisten merk und es eben den Anime abschließt finde ich es gerechtfertigt wenn man dem Ende ein bisschen mehr Gewicht gibt.
Letzte Änderung: 5 Jahre 5 Monate her von Thiech.

Wenn das Ende nicht stimmt... 5 Jahre 5 Monate her #583995

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Mreinfan schrieb:
"this anime goes completely retard with it's anti-climatic troll ending 5/10"

Den Satz hast du etwas fehl-interpretiert, denn in keinster Weise wird da behauptet, dass das Ende den kompletten Anime schlechter macht. Alles was da steht ist, dass der Anime sich zum Schluss durch eben dieses Ending sehr zum schlechten gewandelt hat, wenn ich das mal gemildert ausdrücke.^^

Ich persönlich finde übrigens auch nicht, dass ein schlechtes Ende (bzw. ein Ende welches ich mir lieber anders gewünscht hätte) gleich den ganzen Anime ruiniert.

Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass es genug Animes gibt die schon weit vor dem Ende qualitativ abnehmen (meine Lieblingsbeispiele wären da unter anderem Death Note und Sword Art Online), welche ich dann aber im Gesamtbild immer noch für gute Animes halte.

Was mich dann noch eher ärgert ist, wenn Anime-Adaptionen sich mit dem Ende nicht an die Vorlage halten und in sogenannten "Gecko Endings" gipfeln. Das kann zwar verschiedene Gründe haben, wo die Produzenten auch nicht immer was dafür können (schlechte Verkaufszahlen, Parallelproduktion, etc.), aber da denke ich mir eher - entweder man machts richtig/komplett oder gar nicht.^^
Letzte Änderung: 5 Jahre 5 Monate her von Knives.

Wenn das Ende nicht stimmt... 5 Jahre 5 Monate her #583996

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Ich mag generell keine offenen Enden. Wenn ich direkt nach einem solchen Anime eine Bewertung abgeben müsste, würde sie wohl sehr schlecht ausfallen, obwohl die Serie insgesamt es meistens nicht verdient hätte. Aber ich bin dann immer so enttäuscht, dass mir das positive meistens gar nicht mehr einfällt. Das für mich beste Beispiel eines solchen Endes wäre D Gray Man.
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Das frustriert mich bis heute. Wenn ich also jemals eine Bewertung dazu abgeben muss, wird diese niemals gut sein könne, allein wegen dem Ende. Da kann die Story noch so gut sein, mich regt diese Art von "Unvollständigtkeit" auf. *o-bye*

Wenn das Ende nicht stimmt... 5 Jahre 5 Monate her #583997

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So meine lieben Genossen ein kleines Hallo von meiner Seite *o-hi*
Zuerst mal ich find deine Umfrage wirklich gut :)
Meiner Meinung nach gibt es nur zwei Gründe warum man das Ende ganz stark in die Bewertung einziehen sollte.
Zuerst wie oben erwähnt wenn der Anime aufs Ende ausgerichtet ist und dies am Ende nicht getilgt wird.
Und zweitens wenn das Ende viel zu sehr von der eigentliche Handlung abdriftet,aber manchmal macht das auch ein gutes Ende :)
So das wars von meiner Seite.

Lg MrKingmustafa
A king is no king without his people, but people without their king would be lost as well.
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Wenn das Ende nicht stimmt... 5 Jahre 5 Monate her #584005

Auf jeden Fall ist das Ende sehr wichtig und ich lasse das Ende auch immer sehr großen Einfluss auf meine Bewertungen und meine Kommentare nehmen.
Was ist wenn das Ende offen ist?
Ein Anime mit einem offenen Ende KANN von mir schonmal gar keine 10/10 bekommen. Zu einem Meisterwerk gehört nunmal auch ein, in meinen Augen, perfektes Ende, das alles abrundet. ABER ich lasse offene Enden auch nie einen zu negativen Einfluss nehmen. Wenn der Anime geil war, mir richtig gefallen hat, dann ändert ein offenes Ende nichts an der Tatsache, das kostet bestenfalls einen Stern in der Gesamtbewertung.
Zum Beispiel Btooom!. Das Ende war sehr offen, aber der Anime hat mich trotzdem seehr gut unterhalten UND ich würde ihn auch nochmal schauen

Was ist, wenn das Ende abgehackt ist?
Bei Animes oder auch Mangas in denen das Ende zu schnell behandelt wird, fast schon hingeklatscht wirkt, nach dem Motto "Da habt ihr euer Ende und jetzt gebt Ruhe" ist das schon ein wenig schwieriger. Da hat man einfach ein blödes Gefühl. Man hat den gesamten Anime mitgefiebert und mitgelitten und wird dann abgespeißt mit einem "Danke fürs Zusehen" und das wars. Schlimm war es bei Gantz (Manga) Der Manga war der Hammer, aber das Ende war... fast nicht existent.
Aber auch solche Enden kosten höchstens 1-2 Sterne bei mir. Ich meine, ein solches Ende ändert ja auch nichts daran, dass ich den Anime oder in diesem Fall Manga sehr genossen habe und ich würde ihn auch wieder schauen/lesen

Was ist wenn ein Anime "falsch" endet?
Da kenne ich keine Gnade. Vor allem bei Harem/Dramas. Wenn der Prota sich am Ende für die falsche entscheidet, dann frage ich mich, warum ich meine Zeit überhaupt verschwendet habe. Etwa nur um zu sehen, wie der Prota meine Favoritin in den Wind schießt? Selbst wenn der Anime an sich schön erzählt wurde, hat er mir in seiner Gesamtheit ÜBERHAUPT nicht gefallen und dementsprechend verheerend fällt meine Bewertung aus. Oreimo und True Tears waren zum Beispiel solche Pleiten für mich. Nie im Leben würde ich solche Animes nochmal schauen.

Ist das nun richtig, sie deswegen so schlecht zu bewerten, nur weil das Ende "falsch" war? Weiß ich nicht, aber ich mache es. Weil ich einfach nicht einsehe, einen Anime der mich auf den letzten Metern so enttäuscht hat, auch noch relativ gut zu bewerten.
"Der gute Held ist ein Ritter, in einer Rüstung aus trockenem Blut. Er ist dreckig und gibt sein bestes, um die Tatsache zu verheimlichen, dass er die ganze Zeit ein Held ist." -Frank Miller
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Wenn das Ende nicht stimmt... 5 Jahre 5 Monate her #584037

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Bam! Das ist mal ein richtig gutes Thema zum diskuttieren (Warum bin ich da nicht vorher draufgekommen).

Für mich ist das Ende eines Animes unglaublich wichtig. Allerdings will ich mich nicht darauf festlegen, dass ein geschlossenes Ende immer besser ist als das offene Ende. Wenn der Anime Mittel benutzt um einen zum Nachdenken zu bringen, dann bin ich auch mit einem offenem Ende zufrieden. Nur wird dies leider fast nie bewerkstelligt.

Aber es kommt natürlich auch die Frage an, was ein gutes Ende (jedenfalls für mich in diesem Fall) ausmacht. Für mich muss ein gutes Ende alle größeren Konflikte in der Geschichte auflösen, sodass am Ende kaum mehr welche da sind, oder dass man selbst herausfinden kann, wie sie gelöst werden. Es ist meiner Meinung nach aber auch unmöglich, alle Konflikte des Animes am Ende aufzulösen. Es gibt irgendwie immer Fragen, die man sich dann noch stellt. Man sollte dann vielleicht eher auf den Fortschritt in der Story, oder auf die Entwicklung der Charaktere eingehen. Es ist in vielen Harem-Comedy-Animes (repräsentatives Beispiel) ja schon ein Wunder wenn der Protagonist sich überhaupt am Ende der Geschichte für eine Freundin entscheidet. Dies würde allerdings trotzdem noch zu einem zurfriedenstellenden Ende führen. Wenn allerdings die ganze Zeit Beziehungen wärend der Serie aufgebaut werden, nur damit sich der Protagonist am Ende doch nicht entscheidet, dann kommt man sich natürlich wie ein Idiot vor. Selbst wenn die Charaktere an sich dann eigentlich ganz witzig für einen Harem Anime waren, so entsteht einfach kein Abschluss in der Geschichte.
Ich hoffe dadurch versteht man was ich sagen will.

Das Ende eines Anime kann auch, wenn es schlecht ausgeführt ist, die Logik eines Anime zerstören. Hier haben ja schon einige Beispiele für ein solches Ende gemacht, aber ich nenne hier einmal Guilty Crown. Es wird teilweise so viel Spannung während der Serie aufgebaut, nur damit am Ende ein Deus-Ex-Machina Plot(twist?) stattfindet. Deus-Ex-Machina sind gerne mal Verursacher von solchen Enden.

Es gibt meiner Meinung nach aber auch einige Anime bei denen das Ende für mich nicht so wirklich ins Gewicht fällt wie bei anderen. Das sind vor allem die Anime, die keine wirklichen Storys besitzen. Seien wir mal ehrlich, wenn ein Anime keine Story besitzt, dann braucht er auch kein allzu umfassendes Ende. Ich denke zwar, dass ein Ende immer noch besser ist als keins, aber in solchen Anime geht es meist eher um die Witze, oder vielleicht Fanservice. Bei diesen Anime ist das ja auch kein Problem...

...ABER bei Animes die gerade DURCH ihre Story erst interessant werden sieht die ganze Sache schon ganz anders aus. Vor allem wenn die Charaktere dann auch noch ziemlich sympathisch sind. Dann möchte man wenigstens ein zufriedenstellendes Ende sehen. Wofür war sonst der ganze Aufbau und die Charakterentwicklung wenn nicht für das Ende. Nur damit man dann alles auf den Haufen wirft und eine sonst super Geschichte unlogisch und dumm macht.

Ich finde aber, dass es zwei Ausnahmen zu dieser Regel gibt. Kennt jemand die Redensart, dass die Reise manchmal wichtiger, bzw. genauso wichtig ist wie/als das Ziel. Das kann man vor allem bei Longtail Animes betrachten. Es ist meist noch kein Ende in Sicht und trotzdem gehört der Anime zu den Favoriten. Selbst wenn das Ende dann Schrott ist, so hat man dann doch ein paar Jahre einige gute Geschichten erlebt, die selbst das schlechteste Ende überwiegen. Ich neheme hier als Beispiel einmal den Manga zu Katekyo Hitman Reborn.
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Obwohl ich das Ende als einen der wichtigsten Punkte im Anime betrachte, so macht es für mich nicht in allen Fällen den Anime aus, aber in den meisten. Es kommt auch darauf an, ob man z.B. bei Romance Anime mit der Entscheidung des Protagonisten über die Wahl der Liebespartnerin übereinstimmt. Da sehen einige das Ende als ihr Wunschende und andere als die absolut falsche Entscheidung. (Ich bin aber immer noch froh, selbst wenn er sicht falsch entscheidet. Ich sage ja immer besser schlecht als nie).

Und es gibt ja auch einige Anime deren Ende den Anime um Welten besser gemacht haben. Gurren Lagann oder Madoka Magica fallen mir da spontan ein. Natürlich aber auch das synonym eines perfekten Endings für mich: Das Ende von Code Geass. Was dort das Ende für einen emotionalen Impakt auf mich hatte und wie es mich zum Denken angeregt hat. Clannad ist für mich auch so ein Beispiel, wenn auch nicht so krass, ganz einfach deswegen weil die Romanze mit dem Ende der Schulzeit nicht vorbei ist und man einfach noch viel mehr auf die Charaktere und deren Leben eingeht. After Story fühlt sich schon fast wie ein einziges riesiges Ende an. Das mit der anderen Welt am Ende wird im Anime, im gegensatz zum Visual Novel, etwas ungenau erklärt. Dadurch muss man wieder selbst nachdenken, wie man das Ende interpretiert. Das finde ich macht auch ein gutes Ende aus, es anders interpretieren zu können als andere.

So, das war so ziemlich alles von meiner Seite aus. Ich hab bestimmt was vergessen aber egal, der Kommentar ist lang genug. *o-bye*

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Vielen Dank an Moeface für das GIF

Wenn das Ende nicht stimmt... 5 Jahre 4 Monate her #584155

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GhostofFate92 schrieb:
Was ist wenn ein Anime "falsch" endet?
Da kenne ich keine Gnade. Vor allem bei Harem/Dramas. Wenn der Prota sich am Ende für die falsche entscheidet, dann frage ich mich, warum ich meine Zeit überhaupt verschwendet habe. Etwa nur um zu sehen, wie der Prota meine Favoritin in den Wind schießt? Selbst wenn der Anime an sich schön erzählt wurde, hat er mir in seiner Gesamtheit ÜBERHAUPT nicht gefallen und dementsprechend verheerend fällt meine Bewertung aus. Oreimo und True Tears waren zum Beispiel solche Pleiten für mich. Nie im Leben würde ich solche Animes nochmal schauen.

Ist das nun richtig, sie deswegen so schlecht zu bewerten, nur weil das Ende "falsch" war? Weiß ich nicht, aber ich mache es. Weil ich einfach nicht einsehe, einen Anime der mich auf den letzten Metern so enttäuscht hat, auch noch relativ gut zu bewerten.

Hier muss ich einmal kurz einhaken. Meines Erachtens nach war das Ende von OreImo nicht falsch, dass es so enden würde war bereits über weite Meilen absehbar. In der ersten Staffel gab es schon genug Anspielungen und Hinweise darauf.
Das einzige, was man dem Anime vorwerfen kann, ist, dass er die Vorlage verwässert. Einem Charakter hat man zu viele negative Eigenschaften gegeben, einen anderen hat man seiner negative Eigenschaften komplett beraubt (damit er moralisch "richtiger" erscheint).
Das ganze lässt das Ende leider in keinem guten Licht stehen, im Gegensatz zur Novel fehlen einfach einige Sachen, die das Ende ausgemacht hätten.

Außerdem muss ich der ersten Staffel noch ankreiden, dass sie zu wenig Fokus auf die eigentliche Haupthandlung gesetzt hat. Es ist mehr zu einem Kommentar zur Otaku-Szene geworden, was niemals von der Vorlage beabsichtigt war. Damit hätte man unter Umständen einige Missverständnisse aus der Welt schaffen können.

Lange Rede, kurzer Sinn: Man hat die Adaption verbockt.

Wenn das Ende nicht stimmt... 5 Jahre 4 Monate her #584181

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Also entscheidend in der Kategorie Story/Handlung sind natürlich Anfang, Mitte, Schluss.
Der Anfang ist dazu da, dass Interesse zu ergattern sowie die Mitte den weiteren Verlauf der Geschichte zeigt.
Ob es sinkt oder steigt und der Schluss gibt dem ganzen dann entweder den totalen Höhepunkt, die komplette Enttäuschung oder ein offenes Ende.
Letzendlich alles wichtig für eine gute Handlung.
Beispielsweise Death Note hat einen supergelungenen Anfang, die Mitte ist eher langweilig und lässt an Spannung nach, zwischendurch mal wieder kleine Höhepunkte und der Schluss eher schlecht. Das macht Death Note insgesamt von der Story gut aber nicht perfekt.
Es muss alles in Relation zueinander betrachtet werden.
JO *o-hero*

Wenn das Ende nicht stimmt... 5 Jahre 4 Monate her #584183

Kave231 schrieb:
GhostofFate92 schrieb:
Was ist wenn ein Anime "falsch" endet?
Da kenne ich keine Gnade. Vor allem bei Harem/Dramas. Wenn der Prota sich am Ende für die falsche entscheidet, dann frage ich mich, warum ich meine Zeit überhaupt verschwendet habe. Etwa nur um zu sehen, wie der Prota meine Favoritin in den Wind schießt? Selbst wenn der Anime an sich schön erzählt wurde, hat er mir in seiner Gesamtheit ÜBERHAUPT nicht gefallen und dementsprechend verheerend fällt meine Bewertung aus. Oreimo und True Tears waren zum Beispiel solche Pleiten für mich. Nie im Leben würde ich solche Animes nochmal schauen.

Ist das nun richtig, sie deswegen so schlecht zu bewerten, nur weil das Ende "falsch" war? Weiß ich nicht, aber ich mache es. Weil ich einfach nicht einsehe, einen Anime der mich auf den letzten Metern so enttäuscht hat, auch noch relativ gut zu bewerten.

Hier muss ich einmal kurz einhaken. Meines Erachtens nach war das Ende von OreImo nicht falsch, dass es so enden würde war bereits über weite Meilen absehbar. In der ersten Staffel gab es schon genug Anspielungen und Hinweise darauf.
Das einzige, was man dem Anime vorwerfen kann, ist, dass er die Vorlage verwässert. Einem Charakter hat man zu viele negative Eigenschaften gegeben, einen anderen hat man seiner negative Eigenschaften komplett beraubt (damit er moralisch "richtiger" erscheint).
Das ganze lässt das Ende leider in keinem guten Licht stehen, im Gegensatz zur Novel fehlen einfach einige Sachen, die das Ende ausgemacht hätten.

Außerdem muss ich der ersten Staffel noch ankreiden, dass sie zu wenig Fokus auf die eigentliche Haupthandlung gesetzt hat. Es ist mehr zu einem Kommentar zur Otaku-Szene geworden, was niemals von der Vorlage beabsichtigt war. Damit hätte man unter Umständen einige Missverständnisse aus der Welt schaffen können.

Lange Rede, kurzer Sinn: Man hat die Adaption verbockt.

Naja ich kenne die Novel nicht, bin völlig neutral in den Anime gegangen. Und was soll ich sagen bis zur 14. Folge der 2. Staffel habe ich ihn auch genossen, alles was in dieser und in den nachfolgenden Folgen passiert ist, war vielleicht vorhersehbar, aber in meinen Augen ganz einfach falsch. Es hat den Anime selbst als Ganzes betrachtet völlig versaut. Mir ist es egal, wie viel Spass ich bis dahin hatte. Im Ganzen war der Anime mehr als nur ne Zeitverschwendung.

An dieser Stelle einmal: Sorry an alle die den Anime mögen
"Der gute Held ist ein Ritter, in einer Rüstung aus trockenem Blut. Er ist dreckig und gibt sein bestes, um die Tatsache zu verheimlichen, dass er die ganze Zeit ein Held ist." -Frank Miller

Wenn das Ende nicht stimmt... 5 Jahre 4 Monate her #584227

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Meiner Meinung nach ist das Ende besonders wichtig, da durch das Ende die Handlung abgeschlossen wird.
Wenn das Ende nicht stimmt zerstört das fast schon den ganzen Anime finde ich, da ich persönlich dann mich nicht mit dem Anime zufrieden stellen kann und es nicht als abgeschlossen betrachten kann.

Nehmen wir mal das Ende von Guilty Crown, da dies vermutlich jedem bekannt ist.
Es ist ein trauriges, aber zugleich ein schönes Ende, womit man sich zufrieden stellen kann.
Das gleiche gilt für Code Geass, da dort das Ende komplett überraschend und gleichzeitig faszinierend war.
Es sollte den Leser/Zuschauer fesseln und begeistern, da das Ende wichtig ist um mit dem Anime abzuschließen zu können.

Da mir momentan kein Anime mit einem schlechten Ende einfällt kann ich jetzt keinen vergleich ziehen, aber ich denke eh das jeder einen anderen Geschmack hat, also könnte man sich selbst ein Anime mit einem guten und schlechten Ende vorstellen. Natürlich hat man bessere Eindrücke von dem Anime mit einem guten Ende, auch wenn die Story nicht so der Hammer war, da das Ende den meisten Eindruck hinterlässt.

Wenn das Ende nicht stimmt... 5 Jahre 4 Monate her #584352

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Der letzte Eindruck spielt eine große Rolle, nicht nur in Animes sondern auch bei Kinofilmen oder bei realen personen die man tagtäglich trifft.
Da das Ende eines Anime auch den letzten Eindruck desselben darstellt, nimmt das Ende in Animes einen sehr wichtigen Stellenwert ein! Dabei muss man allerdings auch darauf achten, ob ein Anime insgesamt klimatisch aufgebaut ist und die Spannung somit immer mehr zunimmt, der Anime sich sozusagen auf das Ende hin zuspitzt oder ob er eher episodisch aufgebaut ist, also jede Episode für sich eine eigene Handlung hat und somit auch ihren "eigenen Höhepunkt".
Als Beispiel für ein missglücktes Ende nenne ich jetzt einfach mal Deadman Wonderland. Dieser Anime hat enormes Potenzial und man sieht auch, dass dieses größtenteils umgesetzt wird, wenn da nicht das Ende wäre. Die Spannung steigt stetig an und man freut sich schon auf ein mitreißendes Ende, das man so schon lange nicht mehr hatte. Aber leider bekommt man...NICHTS. Die Story endet mitten im Geschehen und man kommt sich schon etwas blöd vor.
Wer wissen will wie es weitergeht und tatsächlich endet, wird dazu gezwungen den Manga zu lesen. Allerdings schaut man doch keinen Anime um danach/dadurch den Manga zu lesen. Wer den Manga lesen will, der macht dies bevor er den Anime schaut. Zudem nicht jeder Mangas lesen möchte.
Das war natürlich nur ein subjektiv betrachtetes Beispiel, allerdings zeigt es perfekt wie sehr ein Anime mit viel Potenzial durch ein ich nenne es jetzt einfach mal "nicht gelungenes Ende" beeinflusst und somit auch schlechter gemacht werden kann.
Deswegen meine persönliche Meinung: Das Ende eines Anime hat meist einen sehr großen Einfluss auf eben diesen und bestimmt beim Großteil auch ob es ein gelungener oder eher weniger gelungener Anime wird.

Wenn das Ende nicht stimmt... 5 Jahre 4 Monate her #584744

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Hi Leute *o-hi*

Zunächst einmal: Ein offenes Ende ist (meistens) ... dämlich! ;-)
Ich finde, dass es aber auch manchmal ein bisschen auf die Art des Endes ankommt.
So finde ich zum Beispiel, dass bei H2O Footprints in the Sand, der Tod des Mädchens absolut nicht passt. Ich habe mich den ganzen Anime über darauf gefreut, dass die beiden zusammenkommen. Sie haben es zwar am Ende noch halbwegs hinbekommen, es mit ein bisschen Hoffnung zu versehen (Sie taucht kurz als Geist auf), ich war aber dennoch enttäuscht.
Ich fiel in ein richtiges Loch. Das hat mich auch irgendwie wütend gemacht.
Bei anderen Animes, wie zum Beispiel bei Ichiban Ushiro no Daimaou oder Shakugan no Shana, ist so ein halbwegs offenes Ende doch irgendwie witzig. Sie lassen eine Fortsetzung zu. Man weiß zwar irgendwie, dass sie ein Paar sind (jetzt in den Beispielen), aber noch nicht richtig "offiziell", wenn ihr versteht was ich meine.
Allerdings muss ich auch sagen, wie viele vor mir: Das Ende entscheidet den "Nachgeschmack". Wenn es gut gelungen ist, wie bei Hoshizora e Kakaru Hashi, sorgt das bei mir immer für ein langanhaltendes Glücksgefühl. Wenn es offen bleibt, hake ich ihn entweder als "Naja" ab oder ich bin genervt, weil man ja doch viel Zeit investiert hat. Das kommt dann ganz darauf an, wie offen das Ende ist.
Letztendlich gebe ich aber allen Recht, die ein "richtig" offenens Ende, bescheiden finden. Da hat man Zeit verschwendet und man ist deprimiert (ich zumindest), weil das Ende einfach alles kaputt macht, egal wie schön der Rest war. Bei einer richtigen Storie muss das Ende abrunden und darf kein Loch hinterlassen.
Zum Glück stoße ich auf solche Animes nur selten! ;-)
Gruß
Sai Akuto
Ich trage bereits meine Maske für dich.

Wenn das Ende nicht stimmt... 5 Jahre 4 Monate her #585408

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Guten Tag Zusammen,

ja das Ende eines Animes, ich habe schon so viele unzählige Animes gesehen die so ein Ende hatten dafür könnte ich den verantwortlichen Personen echt den Hals umdrehen. Natürlich gibt es welche die sind einfach nur toll. Zum Bsp. Clannad.
Es gibt aber auch welche die lassen alles einfach sperrangelweit offen (was aber auch nicht immer schlecht ist Bsp. Elfenlied)
und natürlich diese wo man einfach nur kotzen könnte (Bsp. Strike the Blood). Die genannten Animes sind meine eigene Meinung dazu also nicht angegriffen fühlen.

Meine Bewertung fällt immer anderst aus. Zum Beispiel wenn der Animes mich richtig mitgerissen hat dann wiegt für mich das Ende natürlich schon mehr als wenn ich einen Anime schaue der durschnittlich ist.

Mfg
Shana:3
Nagatoro-san the Queen of Smugness (Φ ω Φ)


Wenn das Ende nicht stimmt... 5 Jahre 3 Monate her #596506

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Hallo,

ein Anime hat mich noch nie enttäuscht.
Alle Enden sind wunderbar oder für sich okay gewesen.
Ach... stimmt außer SCHOOL DAYS.... *o-DX*
WTF Was stimmt nicht mit den Machern *o-heul* !?
Der Anime war ganze Zeit irgendwie komisch und dann das ENDE *o-pwn* .
WTF..
Bitte guckt nicht den Anime an.
DAS GRAUEN *o-noooo* !




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